Kurioses zu Tieren

Eine tierische Quizidee für Gruppenstunden, Spielaktionen und Freizeitabende

Die Schöpfung kennt keine Grenzen. Auch heute gibt es immer wieder neue Erkenntnisse und Entdeckungen in der Tierwelt. Hier werden interessante Fakten in ein Quiz gepackt um dann noch spielerisch erweitert zu werden. Ein lockerer Abend, durch den das Interesse an der Vielfalt der Schöpfung geweckt wird.

So geht‘s

Zu Beginn des Aktivquiz werden mehrere Gruppen gebildet (mind. 4 Personen pro Gruppe). Jede Gruppe hat vier Schilder auf denen die Buchstaben A, B, C und D stehen. Nun stellt der Moderator (Gruppenleiter oder Mitarbeiter) eine Frage und gibt die möglichen Antworten vor. Alle Gruppen raten gleichzeitig. Als Antworten halten die Gruppen das Schild mit ihrer Vermutung (z. B. „B“) hoch. Für die richtige Antwort gibt es pro Gruppe zwei Punkte.
Anschließend müssen die Gruppen ihr Können aktiv beweisen. Zu jeder Frage gibt es eine Aufgabe, die alle Gruppen bewältigen müssen. Hier können weitere Punkte gesammelt werden. Sollten mehrere Gruppen die Aufgabe bewältigen, wird abgestuft. (Bei vier Gruppen bekommt die erste drei Punkte, die zweite zwei, usw.)
Die Actionaufgaben geben dem Quiz einen besonderen Kick und können beliebig gestaltet und variiert werden (ihr kennt eure Gruppe ja selbst am besten).

Zum Schluss könnt ihr verschiedene Leckereien in Tierform (Fruchtgummibärchen, -mäuse, -frösche, Zoo-Kekse etc.) verteilen, um eure Meute wieder in den Griff zu bekommen. Die Siegermannschaft darf sich natürlich als erste etwas aussuchen. Doch es sollte für alle etwas geben.

Frage 1

Wie finden Tauben den Weg nach Hause auch über größere Distanzen?

  • A: Sie können sich das geographische Profil der Landschaft merken.
  • B: Sie verfügen über einen angeborenen Instinkt, der sie zurück führt
  • C: Sie wissen dank ihrer Nase, in welche Himmelsrichtung sie fliegen müssen.
  • D: Per Zufall. Manchmal finden sie zurück, manchmal auch nicht.

Info zur Lösung:

im Norden gibt es andere Duftkonzentrationen bestimmter Stoffe als im Süden. Tauben orientieren sich an den Konzentrationsänderungen.

Aufgabe

Können sich Menschen auch nur mittels Geruchssinn orientieren? Ein Mitspieler muss einen anderen „blinden“ Mitspieler mit einer Knoblauchzehe, einem offenen Senfglas oder etwas anderem stark riechendem durch einen Parcours lotsen, ohne dabei zu sprechen oder andere Hilfsmittel zu nutzen.

Der Parcours kann beliebig gestaltet werden (z. B. durch Absperrband, welches auf einer Wiese befestigt wird, durch Tische und Bänke im Raum)

Wertung: Die Gruppe, die am schnellsten im Ziel ankommt, gewinnt die Runde und damit einen Punkt.

Frage 2

Flöhe sind ganz schön sportlich und für ihre hohen Sprünge bekannt. Würde ein Mensch im Vergleich zu seiner Körpergröße die gleiche Leistung vollbringen, wie hoch würde er springen?

  • A: Auf das Ulmer Münster (höchster Kirchturm der Welt)
  • B: Auf ein vierstöckiges Haus
  • C: Auf Flughöhe eines Passagierflugzeuges
  • D: Auf den Eiffelturm

Aufgabe

Draußen: Ein Mitglied der Gruppe springt aus dem Stand soweit es kann. Von diesem Punkt aus springt das nächste Mitglied auch soweit es kann usw.

Wertung: Gewonnen hat die Gruppe, die am weitesten kommt.

Drinnen: Jeweils ein Mitglied der Gruppe versucht mit dem Mund innerhalb einer Minute so viele Fruchtgummifrösche (Fruchtgummiflöhe gibt‘s ja leider nicht) wie möglich zu fangen. Diese werden von einem anderen Mitglied über eine hoch hängende Schnur geworfen.

Wertung: Gewonnen hat die Gruppe, welche die meisten Fruchtgummifrösche fängt.

Frage 3

Champawat-Menschenfresserin ist der Name einer Tierdame, die für die meisten jemals erfassten Tötungen eines einzelnen Tieres verantwortlich ist. Zu welcher Art gehörte sie?

  • A: Löwe
  • B: Tiger
  • C: Hai
  • D: Leopard

Info zur Lösung: einer Bengal-Tigerin fielen innerhalb von sieben Jahren 436 Menschen zum Opfer.

Aufgabe

Solche Tiere, die sich auf Menschen spezialisiert hatten, gerieten schnell in den Fokus von Großwildjägern. Die Jugendlichen schießen mit einer Armbrust und Plastikpfeilen auf verschiedene Fruchtgummitiere (z. B. die oben genannten).

Kann man drinnen auf einem Tisch spielen, oder aber draußen im Gelände, was ein wenig mehr Spaß macht. Wer „jagt“ die meisten Punkte? Jeder darf drei-, fünf- oder zehnmal schießen, je nach Gruppengröße (Zahl der Schüsse vorher festlegen).

Wertung: Jeder Treffer gibt einen Punkt, der getroffene Tiger zwei Punkte.

Frage 4

Was trifft auf Seesterne zu?

  • A: Haben typischerweise sechs Arme, oder aber ein Vielfaches davon
  • B: Sie ernähren sich von Fischen und kleinen Krabben
  • C: Ein abgetrennter Arm kann wieder zu einem ganzen Seestern heranwachsen
  • D: Siedelt sich auch in strömungsarmen Flüssen an

Info zur Lösung: In jedem Arm sind alle wichtigen Organe enthalten.

Aufgabe

Ein Seestern hat typischerweise fünf Arme oder ein Vielfaches davon. Viele Arme, ein Ganzes. Hier eignet sich ein Spiel aus der Gruppenpädagogik. Alle Teilnehmer stellen sich zusammen in einem Kreis auf. Sie halten ihre Arme nach vorn und die Augen geschlossen. Dann bewegen sich alle aufeinander zu und versuchen mit jeder Hand, die Hand eines Anderen zu fassen. Im Normalfall gibt es ein großes Knäuel. Ziel der Gruppe ist es das Knäuel zu entwirren um wieder einen (oder mehrere) Kreis(e) zu bekommen.

Frage 5

Woran erkennen Artgenossen das Alter und die soziale Stellung einer Tüpfelhyäne?

  • A: An ihrem Punktemuster auf dem Fell
  • B: An ihren Kicherlauten
  • C: An ihrer Größe
  • D: An der Stärke ihres Kiefers

Aufgabe

Trotzdem haben Hyänen die stärksten Kiefer aller Raubtiere. Hier könnte man z. B. ein Apfel-Wettessen machen. Aus jedem Team tritt ein Teilnehmer an. Wer kann mit möglichst wenig Bissen einen Apfel essen (natürlich gehen auch andere Lebensmittel)? Oder man sucht sich etwas das durchgebissen werden muss. (ein Stück Gummi, eine Schnur). Altes trockenes Brot oder Brötchen eignet sich auch sehr gut.

Wertung: Der mit dem größten Biss (= wer den Apfel zuerst verspeist hat), hat gewonnen.

Frage 6

Schon häufig wurde beobachtet, wie Krokodile Steine fressen. Was trifft nicht auf die Steine zu?

  • A: Schleifen die Zähne, die sich schnell abnutzen
  • B: Helfen bei der Verdauung, indem sie Nahrung zermalmen
  • C: Werden langsam aufgelöst und müssen erneut geschluckt
    werden
  • D: Verhindern den Auftrieb um länger am Boden lauern zu können

Aufgabe

Wenn ein Krokodil zu viele Steine zu sich nimmt, kommt es womöglich gar nicht mehr an die Wasseroberfläche. Versucht einen Behälter mit möglichst genau zwei Kilogramm Steinen zu füllen. (Den Behälter vorher auf die Waage stellen und den Null-Punkt festlegen)

Wertung: Die Gruppe, die am nächsten an den zwei Kilogramm dran ist, gewinnt diese Runde.

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