Gott schenkt Gnade, er gibt jedem eine 2. Chance

Das Kleingruppen-Material beinhaltet: Hintergrundinfos zum Text, einen Bezug zur Zielgruppe und Ideen zur Gestaltung der Kleingruppenzeit.

Die Kleingruppen laufen nach einem Rotationsprinzip. Jeder Kleingruppe wird von mind. einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Durch ein Signal vom Zeitwächter wird den Gruppen signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen. Je ein weiterer Mitarbeitender ist bei einer der 5 Stationen die je 7 Minuten dauern:

  • Gespräch inkl. Fragen
  • Spiel
  • Kreatives
  • Bibellesen und Gebet
  • Extra/Spezial

Gedanken und Hintergrundinformationen zum Text

In dem Kapitel zuvor hat Jona in Ninive die Botschaft von Gott übermittelt, dass er die Stadt in 40 Tage vernichten wird, wenn sie nicht zu Gott kommen.

Hier gibt Gott der Stadt Ninive eine zweite Chance, sich zu bessern, denn die Bewohner von Ninive beten Götzen an und verhalten sich nicht im Sinne von Gott. Und zu Jonas Erstaunen bekennen die Bewohner ihre Fehler und tun Buße. Gott freut sich darüber und verschont die Stadt vom Unheil.

Jona gönnt den Menschen die Gnade Gottes überhaupt nicht. Sie haben es in seinen Augen überhaupt nicht verdient. Er geht grimmig auf einen Hügel, um zu beobachten was mit der Stadt passiert.

Dort schenkt Gott Jona einen Baum (einen Rizinus). Der Baum soll Jona als ein bildlicher Vergleich dienen. Dabei steht der Baum für die Stadt Ninive. Gott freut sich über die Stadt Ninive, als sie zu ihm zurückgekommen sind, so wie sich Jona über den Baum (Rizinus) gefreut hat. Aber ohne die Gnade Gottes wäre die Stadt zerstört, so wie der Rizinus für Jona nicht mehr da ist. Dies soll Jona zeigen, der nicht wirklich gnädig zu den Mensch in der Stadt ist, wie toll Gottes Gnade doch ist.

Ob Jona etwas aus der Geschichte gelernt hat, steht nicht in der Bibel.

Zielgedanke: Gott schenkt Gnade, er gibt jedem eine 2. Chance

Bezug zur Altersgruppe

Für die Kinder wird der Fokus auf die Gnade als Geschenk und auf die Zweite Chance gelegt, die die Stadt Ninive erfährt. Es soll klar werden, dass Gnade ein Geschenk ist, welches sich die Bewohner nicht verdienen können, sondern geschenkt bekommen. Zusätzlich kann man daraus lernen, dass Gott sich wünscht, dass wir zu anderen gnädig sind und ihnen auch die Gnade Gottes gönnen.

Kleingruppen Übersicht

  • Station 1: Kreatives
  • Station 2: Spezial
  • Station 3: Bibellesen und Gebet
  • Station 4: Spiel
  • Station 5: Gespräch

Hinweis: Die Kleingruppen laufen nach dem Rotationsprinzip. Jeder Kleingruppe wird von einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Gruppe 1 – startet bei Station 1, Gruppe 2 – bei Station 2 usw. Durch ein Signal vom Zeitwächter (einem Mitarbeitenden) wird den Gruppen nach 7 Minuten signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen.

Station 1: Kreatives „Geschenkbox aus Streichholzschachteln“

  • Die Kinder erhalten jeweils eine Streichholzschachtel, die sie verzieren können. Sie haben die Möglichkeit diese mit Stickern zu bekleben, mit bunten Papier zu umhüllen oder bei weißen Schachteln, diese anzumalen.

Dazu muss das bunte Papier auf die passende Größe geschnitten werden. Die Sticker können auf dem Tisch verteilt werden, damit man sie gut einsehen kann.

Am Ende sollen sie auf den Boden der Innenschachtel das Wort Gnade schreiben oder ein Herz malen. Die Schachtel wird geschlossen und mit einem Geschenkband umwickelt und damit verschlossen.

Tipp für kleinere Kinder: Kleinere Kinder werden wahrscheinlich Hilfe beim Zubinden der Schachteln brauchen. Damit die Zeit besser genutzt werden kann, sollte man das bunte Papier schon vorher in der Vorbereitung auf die passende Größe schneiden, wie auch das Geschenkband. Vor allem den Kindern der 1./2. Klasse hilft die Vorbereitung zu einem tollen Ergebnis.

Material:

  • Streichholzschachteln (bevorzugte Größe: normal kleine)
  • Buntes Papier (evtl. passend zu geschnitten) für die Grundfarbe der Schachteln
  • Klebestifte (um das Papier auf der Schachtel zu befestigen)
  • Scheren (zum zurecht schneiden des bunten Papiers)
  • Bunte Stifte (zum Schreiben und Malen auf der Innenschachtel oder auch zum verzieren)
  • Sticker (zum zusätzlichen gestalten)
  • schmales Geschenkband (zum Verschließen der Schachtel)

Station 2: Spezial „Der Fleck muss weg!“

Anhand eines schmutzigen Stück Stoffs wird den Kindern gezeigt, dass Gnade ein Geschenk Gottes ist und diese nicht verdient werden kann. Mit Gallseife wird der Fleck entfernt und damit Gottes Gnade verdeutlicht.

Vorbereitung: Tische stellen, Putzmittel auf den Tisch platzieren und Decke darüber platzieren, Kaffee auf das Stück weißen Stoff platzieren.

Durchführung: Die Kinder kommen herein und sollen sich um einen Tisch stellen, der sich in der Mitte des Raumes befindet. Der Mitarbeiter holt ein Stück weißen Stoff her, das einen Kaffeefleck hat, hervor. Seht Euch mal dieses Stück Stoff an! Was fällt euch auf? (Der Fleck)
Dieser Fleck steht für das, was wie die Stadt Ninive war. Wie war die Stadt bevor Jona kam?
(Böse)
Der Fleck ist all das Böse und Schlechte, das die Bewohner getan haben.
Was meinte Jona denn wie man wieder gut werden kann?
(Indem man sich anstrengt, Gutes tut und man sich Gottes Gnade verdient)
Also müssen wir uns anstrengen um das Schlechte zu entfernen.
Dazu sind hier verschiedene Mittel, die man nutzen könnte, um den Fleck sauber zu machen.

Jedes Kind darf sich ein Mittel aussuchen, das zuvor auf einen anderen Tisch unter einer Decke platziert war.  Auf dem Tisch steht: Buttermilch, Sonnenmilch, Öl, Rasierschaum, Zahnpasta, Schwamm. Die Kinder sollen hintereinander die einzelnen Möglichkeiten in einem kleinen Bereich des Stoffes ausprobieren. (Keine dieser Mittel werden den Fleck entfernen.)

Und funktioniert es? Wird es sauber?

Nachdem alle Kinder einmal ihr Mittel am Fleck ausprobiert haben geht es weiter:

Egal wie sehr wir uns anstrengen und bemühen der Fleck geht nicht weg! Aber was hat Gott zu Jona gesagt, warum die Bewohner von Ninive noch leben? (Gott hat den Bewohner Gnade geschenkt, sie mussten es nicht verdienen) Gott schenkt ihnen Gnade, da können sie sich und wir selber uns noch so anstrengen, den Fleck (das Schlechte) in uns zu entfernen. Das Einzige, das wir müssen, ist es das Geschenk einfach anzunehmen.

Eine Gallseife wird aus einer Geschenkbox geholt. Und wenn wir dieses Geschenk annehmen dann verschwindet auch der Fleck und auch das Schlechte und das Böse, das uns von Gott trennt.

Mitarbeiter feuchtet den Fleck mit Wasser an und rubbelt mit der Gallseife den Fleck weg und dieser wird sauber. (Experiment endet hier) Wichtiger Hinweis: Nicht zu viel Wasser verwenden!

Falls Zeit übrig ist können noch Fragen gestellt werden…

Material:

  • Ein Ort mit Malunterlagen oder eine Küche (es könnte nass und dreckig werden)
  • Stück weißer Stoff (auf dem wird der Kaffeefleck platziert)
  • gekochter Kaffee ohne Milch, egal ob er schon abgekühlt ist (Dieser wird mit einem Löffel auf das Stück Stoff platziert.)
  • ein Löffel (für den Kaffee zum dosieren)
  • Verschiedene Putzmittel wie: Buttermilch, Öl, Sonnenmilch, Rasierschaum, Zahnpasta, Schwamm (zum Ausprobieren für die Kinder)
  • Eine Decke (um die Putzmittel erstmal verdeckt zu halten, damit der Fokus auf die Mitte liegt und den Mitarbeiter)

Station 3: Bibellesen „Gummibärchen verdienen“

Vorbereitung:

  • Bibel mit Post-Its bearbeiten (dafür auf Bibelserver.com Suchbegriff ,,Gnade“ eingeben und von den Ergebnissen einige mit einem Marker und einem Post-It markieren in der Bibel markieren)
  • Die Stelle Römer 10, 6 mit einem herausstechenden Post-It markieren
  • Packe die markierte Bibel und pro Kind eine Gummibärchenpackung in ein Schuhkarton (soll ein Geschenk darstellen), mache eine Schleife drum und stelle es etwas verdeckt z.B. unter einen Stuhl.
  • Lege die übrigen Gummibärchenpackungen zurecht. Mache eine erste Tüte auf.

„Hallo Kinder, hier könnt ihr euch ein Gummibärchen verdienen. Ihr habt die Aufgabe, 5 Liegestütze zu machen.“ Nachdem die Kinder die Aufgabe erfüllt haben, erhalten sie ihren Lohn nach ihrer Leistung. Jedes Kind bekommt so viele Gummibärchen, wie es Liegestütze geschafft hat, max. 5.

Frage an die Kinder: „Ist das Gnade, das, was wir hier gerade gemacht haben?“ Die Kinder Antworten auf die Frage.

Danach erklärst du das Wort Gnade nochmal so, dass es alle verstehen können. „Das Wort Gnade kommt von „gratia“. Das bedeutet für uns sowas wie „Gratis“, also kostenlos, umsonst, geschenkt ohne irgendeine Leistung. Nicht einmal eine Liegestütze muss man leisten. Sonst wäre es ja nicht gratis.“

Jetzt holst du den Schuhkarton hervor machst es geheimnisvoll auf und schenkst jedem Kind eine Tüte Gummibärchen und sie dürfen, wenn sie wollen, diese sofort aufmachen und essen. Während die Kinder essen, holst du die Bibel aus dem Schuhkarton.

„Seht ihr diese Bibel? Die ist an super vielen Stelle markiert. Überall geht es um Gnade, um das was Gott uns schenkt. Gnade muss also etwas sehr Wichtiges sein.
In der Geschichte heute ging es um eine ganze Stadt, die Gnade von Gott bekommen hat. Wir lesen nochmal einen Vers aus der Bibel.“

Ließ aus der markierten Bibel den Vers Römer 10, 6 und bespreche ihn mit den Kindern.
„So ist Gott. Das finde ich toll, dass er die Stadt nicht einfach vernichtet hat. Gnade heißt, wenn du wirklich Mist gebaut hast, vergibt dir Gott trotzdem. Dafür musst du nichts leisten

Material:

  • Kleine Gummibärchenpackungen: für jedes Kind eins plus nochmal 2 Packungen je Kleingruppe.
  • Schuhkarton
  • Geschenkband
  • Marker
  • Post-Its
  • Bibel mit markierten Bibelstellen

Station 4: Spiel „Schnick Schnack Schnuck Wurm“

Die Kinder verteilen sich im Raum, sodass jeweils zwei Kinder sich gegenüberstehen. Der Mitarbeiter gibt ein Startzeichen, woraufhin die Kinder mit jeweils dem gegenüberstehenden Kind anfangen, Schnick, Schnack, Schnuck (Schere, Stein, Papier) zu spielen. Jedes einzelne Duell geht solange, bis jemand dreimal gewonnen hat. Das Kind, das dabei verliert, kriecht dem Gewinner-Kind unter den Beinen durch, schließt sich dem Gewinner-Kind an und hält sich an seiner Schulter fest. Ab sofort sind sie ein Wurm. Die Kinder, die nicht der Kopf des Wurmes sind (alle die nicht an erster Stelle stehen – sind der Kopf des Wurms) sollten dann die Person anfeuern die vorne Schnick Schnack Schnuck spielen… Der Gewinner sucht sich einen anderen Wurm aus, der frei ist und beginnt eine neue Runde Schnick Schnack Schnuck. Die Kinder, die Teil des Verlierer-Wurms waren, kriechen alle unter allen Kindern des Gewinner-Wurms durch und schließen sich diesem an. Die Kinder, die zu dem Wurm gehören, folgen ihm. Das Spiel endet, wenn nur noch zwei Gruppen gegenüberstehen und einer von ihnen gewinnt und es so nur noch einen Wurm gibt.

Am Ende des Spiels könnt ihr darauf hinweisen, dass Gnade auch bedeutet, sich mit den anderen mitzufreuen. So hat das Anfeuern und Mitjubeln noch eine ganz andere Bedeutung.

Tipp: Die Runde kann relativ schnell vorbei sein, deshalb kann man den Kindern eine zweite Chance geben und das Spiel noch einmal spielen. Vielleicht weist man nochmal konkret darauf hin, dass das Anfeuern und Mitjubeln auch eine Art der Gnade sein kann und man eine zweite Chance bekommt.

Station 5: Gespräch „Interview“

Bei dieser Station sollen die Kinder sich gegenseitig interviewen. Dafür setzten sich die Kinder in einen Kreis. Danach gibt der Mitarbeiter die Mikrofon Attrappe mit dem Fragezettel einem Kind, dieses stellt die erste Frage seinem linken Nachbarn (Uhrzeigersinn) und darf es somit Interviewen. Wenn das andere Kind fertig geantwortet hat gibt er das Mikrofon an die linke Person weiter, die daraufhin die nächste Frage an den nächsten stellt. So wird einmal rund herum jeder gefragt. Wenn noch Zeit da ist, wird eine zweite Runde gestartet.

Vorbereitung: Die Fragen auf einen Zettel schreiben

Fragen:

  •  „Was denkst du über Jona? Wie würdest du ihn beschreiben?“
  •  „Was denkst du über die Stadt Ninive? Haben sie eine zweite Chance verdient?“
  •  „Wie muss sich Jona gefühlt haben, als Gott den Baum zerstört hat?“
  •  „Was ist deine Meinung darüber, dass Gott den Baum zerstört hat?“
  •  „Was ist für dich ein Geschenk?“
  •  „Wann und wem hast du etwas Geschenkt?“
  •  „Wann hat dir jemand mal eine zweite Chance gegeben?“
  •  „Wann hast du jemandem eine zweite Chance gegeben?“

Variante für 1.und 2. Klasse:

Die Fragen werden vom Mitarbeiter gestellt. Die Kinder können sich melden und der Mitarbeiter nimmt die Kinder dran. Dabei darauf achten, dass jedes Kind eine Chance hat, dranzukommen.

Material:

  • Mikro (-Attrappe)
  • Zettel mit Fragen

Ein kombiniertes Geländespiel in zwei Teilen

Idee

Dieses Geländespiel besteht aus zwei Teilen. Beim Burgenspiel geht es vor allem darum, andern die Schlüssel abzunehmen und die eigene Schatzkiste zu bewachen. Die Suche nach dem Heiligen Gral hat eher den Charakter eines Stationenlaufs. Gerade diese Kombination macht diese Idee so spannend.

Zeit: 2-3 Stunden (für beide Spiele)

Teil 1: Das Burgenspiel

Spielgebiet: Bei vier Teams braucht man ein deutlich abgegrenztes Spielgebiet von ca. 300x 300 m (möglichst im Wald).

Material

  • Für jede Person des Teams wird benötigt: 1 Spritze (ca. 2 ml), 1 weißes T-Shirt
  • Für jedes Team wird benötigt:
    1 Kiste (verschlossen mit je 4 Vorhängeschlössern),
    1 Schlüsselbrett mit 4 Schlüsseln mit großen Schildern für die Kisten anderer Gruppen (gemischt),
    1 Flasche oder 1 Kanister mit gefärbtem Wasser  (z. B. mit Abtönfarbe),
    1 Becher, o. Ä.
  • Außerdem: viel Stoff in weißer Farbe, Scheren, Nadel und Faden (ausreichend für ca. 1/3 aller Spielenden

Jedes Team hat ein Lager, bzw. eine Heimatburg im Spielgebiet. Dieses wurde vor dem Spiel markiert und wird vor Spielbeginn von den Teams bezogen. Während des ersten Spielteils steht in jeder Heimat- burg eine Kiste und eine Flasche Farbwasser. Das Schlüsselbrett hängt gut sichtbar an einem Baum. Nach dem Startsignal versucht jedes Team aus den Burgen der anderen Teams deren Schlüssel zu rauben, um dabei möglichst einen passenden Schlüssel für die eigene Kiste zu ergattern. Zu diesem Zweck füllen alle Spielerinnen und Spieler ihre Spritzen mit Farbwasser, greifen ihre Gegner an oder verteidigen ihre eigene Burg. Wie sie dabei vorgehen, bleibt ihrem Einfallsreichtum überlassen. Es ist möglich, sich anzuschleichen oder sich mit einem anderen Team zu verbünden, um über ein drittes herzufallen.

Folgende Regeln gelten:

  • Eine Spielerin oder ein Spieler darf nie mehr als einen Schlüssel bei sich haben.
  • Das Inventar der gegnerischen Teams wird nicht bewegt (Kiste, Schlüsselbrett, Farbflasche).
  • Wer mit Farbwasser aus einer Spritze getroffen wurde ist verletzt und nimmt vorerst nicht mehr am Spiel teil. D. h. sie oder er darf auch nicht spritzen. (Dies ist der heikelste Punkt bei diesem Spiel, da es Streit geben kann, wer wen zuerst getroffen kann. Hier ist die Fairness aller Spielenden gefragt, da das Spiel sonst nicht funktioniert.)
  • Es dürfen keine eigenen Schlösser an den Kisten anderer Teams angebracht werden.
  • Schlüssel dürfen nicht versteckt werden.
  • Spritzen dürfen nur in der eigenen Burg aufgefüllt werden
  • Schon getroffene Spielende werden nicht nochmals angespritzt.
  • Getroffene Spielende dürfen keine Schlüssel mehr mit sich führen.
    D. h. der eventuell mitgeführte Schlüssel muss fallen gelassen wer- den (aber bitte gut sichtbar, damit er wieder gefunden werden kann.)
  • Um wieder am Spiel teilnehmen zu können, müssen Verletzte ins Lazarett (z. B. ein zentraler Platz oder ein Zelt mit Bannzone. Dort ist der weiße Stoff deponiert, ebenso Nadel und Faden. Die Flecken auf dem T-Shirt werden mit dem Stoff so „übernäht“, dass keine Farb- flecke mehr sichtbar sind. Eine „Krankenschwester“ oder ein „Kran- kenpfleger“ (zusätzliche Mitarbeitende) kontrollieren diese Aktion. Ab der Bannzonengrenze kann die Spielerin oder der Spieler wieder voll mitspielen.
  • Schlösser, die geöffnet wurden, kommen aus dem Spiel.
  • Nicht passende Schlüssel werden an das eigene Schlüsselbrett gehängt.
  • Sind alle Schlösser der eigenen Kiste geöffnet, hat das Team die Aufgabe des ersten Teils erfüllt. Die geöffneten Schlösser, Farbfla- sche und Spritzen werden in die Kiste gepackt. Das Lager wird nun verlassen und ein vor dem Spiel vereinbarter Treffpunkt aufgesucht.
  • Wichtig: Das Schlüsselbrett bleibt hängen, auch wenn es leer ist. Die anderen Teams wollen auch den Teil beenden und müssen deshalb wissen, wo noch Schlüssel zu finden sind und wo nicht.
  • Am Treffpunkt angelangt, wird der Kisteninhalt ausgetauscht (neuer Inhalt, siehe Materialliste Teil 2).

Teil 2: Die Suche nach dem Heiligen Gral

Die Teams finden in ihrer Kiste einen Lageplan der Gegend. Verschie- dene Orte sind markiert (Entfernung: max. 1 km). An den markierten Punkten sind Aufgaben zu erfüllen. Die Reihenfolge bleibt jedem Team selbst überlassen.

Material

  • In der Kiste: Lageplan (mit einer Beschreibung des Ortes, bei denen Aufgaben gelöst werden müssen), verschiedene Gegenstände (siehe Aufgaben), die für die Aufgaben gebracht werden.
  • Außerdem für Stationen: Schatzkarte (siehe Kopiervorlage: in so vielen Teilen, wie es Aufgaben gibt), Gegenstände für die Stationen (siehe Aufgaben)
  • Der Gral (= eine große Schüssel Obstquark; genügend Löffel nicht vergessen)

Hier einige Beispiele, wie die Aufgaben aussehen können:

Der Schwarze Ritter

Der gefährliche Schwarze Ritter muss besiegt werden. Er besitzt eine starke Waffe (z. B. eine 50 ml-Spritze mit Farbwasser) und muss mit der Hand von einem Teammitglied abgeschlagen werden. Wer mit Farbwasser getroffen wurde, muss aussetzen. Wird der Ritter abgeklatscht, gilt er als besiegt und rückt einen Schatzkartenteil heraus. Die Farbflecken auf den T-Shirts der Spielenden haben nun keine Bedeutung mehr. Schafft es kein Team, den Schwarzen Ritter abzuklatschen, müssen alle ihre Farbflecken im Lazarett übernähen und ihr Glück spä- ter nochmals versuchen.

Burgfräulein Kunigunde

In der Kiste befindet sich ein Papier mit einigen Begriffen Begriffen soll ein geistreicher Vierzeiler gebildet werden. dann dem Burgfräulein Kunigunde feierlich vorgetragen. Ist Kunigunde zufrieden, lässt sie ihr Tüchlein fallen, das sich bei näherem Hinsehen als Schatzkartenteil ent- puppt. Ist sie nicht zufrieden antwortet sie mit folgendem Reim:

„Habt ihr noch keinen Vers, trifft euch jetzt etwas schwer’s: Ihr müsst so lange wandern, bis hier war’n alle andern.“

So darf das Team erst wieder bei Kunigunde erscheinen, alle anderen da waren.

Kreuzzug

Das Team reist nach „Jerusalem“ und bestreitet einen h Kampf: „Vier gewinnt“ gegen eine Mit-arbeiterin oder ein Mitarbeiter. Bei einem Sieg gewinnt das Team einen weiteren Kartenteil. Bei einer Niederlage muss das Team nochmals treten. Wenn zwischenzeitlich ein anderes Team eingetroffen ist, hat dieses Team den Vorrang.

Der Bettler

In der Kiste befinden sich auch einige Münzen. Irgendwo gut sichtbar im Spielgebiet sitzt ein armer Bettler (ist nicht im Lageplan verzeichnet). Das Team muss selbst auf die Idee kommen, dem Bettler etwas zu spenden. Nur so erhalten sie von ihm einen Teil der Schatzkarte. Wenn sie viel geben, kann ihnen der Bettler vielleicht auch noch den einen oder anderen Tipp geben!

Schießkunst

In der Kiste befindet sich ein Dartpfeil. An einem Baum oder Hochsitz hängt eine Zielscheibe, an der aufgeblasene Luftballons befestigt sind. In jedem Ballon ist eine Kopie des Schatzkartenausschnittes versteckt. Wenn ein Luftballon getroffen wird, fällt dieser zu Boden und muss mitgenommen  werden.

Wenn ein Team alle Schatzkartenteile zusammen hat, kann die Suche nach dem Heiligen Gral beginnen. Dem Gewinnerteam winken Ruhm und Ehre. Den Schatz selbst teilen sie selbstverständlich mit den ande- ren Teams.

Diese Kopiervorlage muss auf einen Kartenausschnitt Eurer Gegend (siehe Lageplan der Gegend) kopiert werden. Wichtig: Die Jugendli- chen brauchen einen Hinweis, wo der Schatz zu finden ist (z. B.: Zieht eine Linie von 2 +7 und 5 + 7, dort wo sich die Linien treffen liegt der Schatz).

Zur Verdeutlichung:

Lageplan der Gegend, z. B.

dient als Hintergrund für die Kopiervorlage „Gral“. Zusammen sieht die Schatzkarte dann in etwa so aus:

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