„Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ – eine Freizeit für Kinder

ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.

Die Jakobsgeschichte

Unter „Programmideen“ finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.

Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter „Videos“.

Programmplan

Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. 

Sonntag
Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht
Montag
Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen
Dienstag
Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter
Mittwoch
Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban
Donnerstag
In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok
Freitag
Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen
10:15 Kennenlern-Spiele Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ „Würfeln-Suchen-Quizzen“ Geländepiel: „Kuhhandel“
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Snack Snack Snack Snack Snack Snack
14:15
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std
Geländespiel „Capture the Wildraten” Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“

Platz für eigene Ideen
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“
oder
Stationenspiel „Talente ausprobieren“
Platz für eigene Ideen Stationenspiel
„Jakobs leckere Suppe“
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Das Geländespiel „Capture the Wildbraten“ ist angelehnt an das Spiel „Capture the Flag“. Der Bezug zur Bibelgeschichte aus 1. Mose 27, 1-40 ist folgender: Jakob hat das Wildgericht für seinen Vater Isaak zubereitet und war damit schneller als Esau. Jakob hat Esau quasi den Braten weggeschnappt. Im Spiel schnappen nun die einzelnen Teams sich gegenseitig den Wildbraten vor der Nase weg.

Spielbeschreibung:

Das Geländespiel ist für 8 – 32 (oder mehr) Personen ausgelegt.

Zur Vorbereitung werden zwei bis vier Gruppen mit jeweils mindestens vier Personen gebildet. Jedes Team bekommt eine einheitlich große Flagge und schreibt/ malt darauf ein Wildtier (z.B. Wildschwein, Hirsch, Elch, …) und evtl. einen Gruppennamen.

Als Flagge kann zum Beispiel ein zerschnittenes altes Bettlaken dienen. Anschließend wird mit allen das „Spielfeld“ (Feld, Wald, Wiesen) abgelaufen, so dass alle die Grenzen des Spielfeldes kennen. Als Grenzen eignen sich Zäune, markierte Bäume, Feldwege, Bäche oder künstliche Abgrenzungen. Optimal ist es, wenn an den Grenzen Mitarbeitende zum Aufpassen stehen. Die Größe des Spielfeldes sollte abhängig von Alter, Kondition und der Anzahl der Teilnehmenden bestimmt werden. Nach Bekanntgabe des Spielfeldes wird jedem Team ein Eckpunkt zugeteilt, wo sie Stellung beziehen und ihre Flagge platzieren.

Die Teams beginnen bei ihren Fahnen. Der Start wird durch ein vorher ausgemachtes Signal (Pfiff/ Schreien, Trommelschlag…) bekanntgegeben. Alle Teams müssen nun versuchen die gegnerischen Fahnen zu klauen und zu ihrer eigenen Fahne zu bringen, ohne dabei vom Gegner erwischt zu werden. Gewonnen hat das Team, dass zuerst dreimal eine gegnerische Fahne geklaut hat. Das offizielle Ende des Spiels erfolgt wieder per Signal.

Folgende Regeln gelten dabei:

  • Wenn eine Person in der Nähe von einem Gegner berührt wird, muss diese zurück zu ihrer eigenen Fahne gehen und dort so lange verweilen, bis sie von einem Teammitglied berührt wird („freigeschlagen“ wird). Erst dann darf die Person wieder mitspielen.
  • „Katzenwache“ ist verboten. Es darf keine Person dauerhaft die eigene Flagge bewachen.
  • Wenn die gegnerische Fahne geklaut und zurück zur eigenen Fahne gebracht wird, gibt es erst dann einen Punkt, wenn die gegnerische Fahne die eigene berührt hat.
  • Wenn die gegnerische Fahne geklaut wird und zurückgebracht wird, die eigene Fahne aber nicht da ist, muss zuerst die eigene Fahne wieder zurückgeholt werden, damit es einen Punkt geben kann.
  • Wird die Person, die die Fahne trägt von einem Gegenspieler berührt, muss die Fahne fallen gelassen werden. Jede andere Person kann sich die Fahne dann nehmen.

Die Idee hinter diesem Notizheft ist, dass man hier beispielsweise seine schönsten Erlebnisse mit Gott, Gebetsanliegen, Gebetserhörungen oder einfach Notizen und schöner Erlebnisse hineinschreibt.

So kannst du ein Segens-/Gebetsheft oder ganz einfach ein Notizbuch basteln.

  1. Schritt: Nimm dir 5 Blätter DIN A4 Papier und falte sie einmal in der Mitte.
  2. Schritt: Jetzt nimmst du die Blätter und legst sie alle wieder auseinandergefaltet, übereinander.
  3. Schritt: Falte ein Blatt bunten Tonkarton deiner Wahl in der Mitte und lege es unter die bereits gefalteten Blätter.
  4. Schritt: Falte die übereinanderliegenden Blätter in der Mitte wieder zusammen und tackere diese dann in gleichmäßigen Abständen an der gefalteten Linie zusammen.
  5. Schritt: Nimm nun den anderen Streifen Tonpapier (Breite: ca. 5cm; Höhe: DIN A5) und falte ihn einmal in der Mitte zusammen. Nun kannst du ihn mit einem Klebstift einstreichen und ihn auf die Kante, der Rückseite deines Notizheftes kleben. Dies verdeckt die Tackerklammern.  
  6. Schritt: Jetzt kannst du dein Notizheft nach Lust und Laune gestalten. Du könntest Beispielsweise Sticker draufkleben, es bemalen oder es hübsch beschriften.

Viel Spaß dabei!

Hinweise und Erklärungen zur Kleingruppenarbeit

Das Kleingruppen-Material beinhaltet: Hintergrundinfos zum Text, einen Bezug zur Zielgruppe und Ideen zur Gestaltung der Kleingruppenzeit.

Die Kleingruppen laufen nach einem Rotationsprinzip. Jede Kleingruppe wird von mind. einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Durch ein Signal vom Zeitwächter wird den Gruppen signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen. Je ein weiterer Mitarbeitender ist bei einer der 5 Stationen, die je 7 Minuten dauern:

  • Gespräch inkl. Fragen
  • Kreatives
  • Bibellesen und Gebet
  • Extra/Spezial

Gedanken und Hintergrundinformationen zum Text

In der Geschichte geht es um die Berufung der ersten Jünger Jesu und darum, dass diese ihm blind vertrauen und ihm ohne Wenn und Aber nachfolgen. Das Wunder, bei dem die Fischer mitten am Tag eine riesige Menge Fische fangen, ist eines der ersten Wunder Jesu. Die Geschichte endet mit der Berufung der Jünger Simon, Jakobus und Johannes durch Jesus. Wichtiger Bestandteil der Geschichte ist auch, dass die Jünger sich ihrer Sünde bewusst werden und sich deshalb vor der Gegenwart Gottes fürchten. Jesus kommt ihnen aber entgegen und möchte diese sündigen Menschen als seine Jünger haben. Das Vertrauen zu Gott soll komplett im Mittelpunkt stehen.

Zielgedanke: Vertraue auf Gott

Bezug zur Altersgruppe

Zwischenmenschliches Vertrauen kann gebrochen werden. Kinder kennen das z. B. von Freunden, welchen sie ein Geheimnis anvertrauten und diese es dann ausplappern oder von den eigenen Eltern, welche den Kindern versprechen am nächsten Wochenende in den Vergnügungspark zu gehen aber dann doch noch etwas Wichtiges dazwischen kommt. Wer aber auf Jesus vertraut wird nicht enttäuscht. Jesus ist zwar ganz bestimmt kein Wunschautomat, doch wenn wir mit unserer Last und unseren Sorgen zu ihm kommen, können wir darauf vertrauen, dass es ihm nicht egal ist und dass er handelt .

Station 1: Kreatives „Netzteller“

Für die Jüngeren 1-2 Klasse:

  1. Teller mit blauen Wachsmalstiften anmalen
  2. Die Fische müssen vorher auf buntes Papier entweder vorgezeichnet oder vorgedruckt werden (eine Druckvorlage finden sie weiter unten) und außerdem schon fertig ausgeschnitten sein.
  3. Fertig bemalt können die Kinder ihre Fische in den Teller legen und das ganze mit Frischhaltefolie überspannen. (Die Frischhaltefolie sollte am besten auch schon in der passenden Größe für jeden Teller zurechtgeschnitten sein)

Die Frischhaltefolie wird dann am Tellerrücken fest getackert. Bzw. mit Tesafilm festgeklebt (da 7min für diese Station relativ knapp sind ist es sinnvoll, wenn genügend Stifte und Tacker bzw. Tesaroller vorhanden sind damit jedes Kind direkt starten kann.)

Material:

  • Papierteller
  • Frischhaltefolie
  • Buntes Papier
  • genügend Tacker bzw. Tesaroller
  • dünne Eddings am besten schwarz
  • Wachsmalstifte sind super es funktioniert aber auch mit Holzstiften

Für die Älteren (3.-6-.) Klasse:

Es bleiben fast alle Schritte gleich. Bevor man aber die Frischhaltefolie über die Teller macht, wird auf einen Fisch dieser Vers geschrieben (Druckvorlage siehe weiter unten):

Psalm 35, V5: Befiehl dem HERRN dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.

Die Druckvorlage wird einfach einmal in der Vertikalen und einmal in der Horizontalen gefaltet, damit man vier Fische auf einmal ausschneiden kann. (Faltkanten sind eingezeichnet)

Station 2: Spezial „Blindes angeln“

  1. Es werden 2er Paare gebildet.
  2. Man kann den Kindern im Voraus kurz erklären, dass sie sich an einem See befinden und Fischer sind. Der Heutige Wettbewerb wird zeigen welcher der Fischer der Beste und Geschickteste ist oä..

Einem der Beiden werden die Augen verbunden. Der Spieler mit den verbundenen Augen bekommt die Magnetangel. Nach einer Runde werden die Aufgaben getauscht und der andere Partner bekommt die Augen verbunden.

  1. Magnetische Fische werden vom Leiter auf dem Boden verteilt.
  2. Es spielen alle Paare gleichzeitig. Ziel jedes Teams ist es, möglichst viele Fische zu fangen.
  3. Das Kind ohne verbundene Augen muss dem anderen Kind dabei erklären, wo es hinlaufen muss und wie es die Angel zu halten hat, damit es den Fisch findet.

Bezug zum Zielgedanke:

So wie Petrus Jesus blind vertraute, muss bei diesem Spezial der Angler seinem Partner blind vertrauen und ohne zu denken tun was er zu ihm sagt.

Material:

  • Magnetangeln
  • Augenbinden
  • Fische mit Magneten

Zu beachten: Dieses Spiel wird am besten auf einer Fläche gespielt, auf der es idealer Weise keine magnetischen Gegenstände gibt.

Station 3: Bibellesen und Gebet „Textpuzzle + Popcorn Gebet“

Das Popcorngebet ist eine Gebetsgemeinschaft. Es wird nacheinander gebetet ohne festgelegte Reihenfolge. Wer möchte darf laut oder leise beten. Immer, wenn jemand mit seinem Gebet (sei es leise oder laut) fertig ist, sagt er „Pop“. Wenn es irgendwann eine Weile nicht mehr gepoppt hat, beendet der Mitarbeiter das Gebet, in dem er sagt: “Ich schließe die Popcorntüte“.

Für die Älteren:

Das Textpuzzle für die Älteren ist kein klassisches Puzzle, bei dem es darum geht, die richtigen Formen zusammenzubringen, sondern es gibt einzelne Sätze auf Zetteln, welche in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen.

Für die Jüngeren:

Die Jüngeren machen ein klassisches Textpuzzle.

Nachdem die Puzzle sowohl bei den Jüngeren als auch bei den Älteren fertig gelegt sind, wird der Text zusammen gelesen bzw. für die Jüngeren vorgelesen, falls sie noch nicht selbst lesen können. Bei den Älteren empfiehlt sich jeden einen Satz Reih um lesen zu lassen.

Erklärung:

Die Druckvorlagen müssen je nach Gruppengröße sowohl für die Jüngeren, als auch für die Älteren vorher bis zu 10mal ausgedruckt und ausgeschnitten werden. Die Puzzle bleiben an der Station und werden nicht von den Kindern mitgenommen.

Material:

  • Druckvorlangen aus dem Anhang

Station 4: Gespräch „Drehscheibe“

Für das Gespräch gibt es vorbereitete Fragen (siehe weiter unten).

Jede unten genannte Frage bekommt eine Farbe zugeordnet. Die Drehscheibe hat so viele Farben, wie es Fragen gibt. Die Kinder dürfen reihum drehen und je nach Farbe wird die dazu passende Frage vorgelesen, welche auf der Karte mit derselben Farbe steht. Während vier der acht Fragen nur einmal beantwortet werden können, kann der Rest problemlos mehrmals beantwortet werden. Wenn eine Frage die nur einmal beantwortet werden kann öfters gedreht wird, darf das Kind so lang drehen, bis es eine Farbe dreht, deren Frage entweder neu ist oder mehrmals beantwortet werden kann. Wenn ein Kind auf eine Frage keine Antwort weiß, kann je nach Frage versucht werden dem Kind ein Tipp zu geben. Ansonsten kann die Frage auch an alle gestellt werden.

Fragen:

  1. Warum kündigt Simon? (1mal)
  2. Waren die Fischer an einem See oder an einem Meer? → Weißt du auch an welchem? (1mal)
  3. Bezahlt Jesus Simon und seine Freunde wenn sie mit ihm kommen? (1mal)
  4. Wieso wollte Jesus am Anfang auf das Boot von Simon? (1mal)
  5. Freust du dich wenn dir jemand vertraut? (mehrmals)
  6. Welchen Personen vertraust du am meisten? (mehrmals)
  7. Wenn du Fischer gewesen wärst, hättest du Jesus auch vertraut und dein Netz ausgeworfen? (mehrmals)
  8. Kannst du dich an eine Situation erinnern, bei der dir jemand vertraut hat oder bei der du jemandem vertraut hast? (mehrmals)

Material:

  • Drehscheibe

Die neunte Direktwahl zum Europäischen Parlament (kurz Europawahlen) fand am 26. Mai 2019 statt. Der 64. Eurovision Song Contest fand vom 14. bis 18. Mai 2019 im Internationalen Kongresszentrum in Tel Aviv statt. 1982 wurde die 17-jährige Nicole beim Eurovision Song Contest mit dem Lied „Ein bisschen Frieden“ berühmt. An vielen Orten in Europa wurde das Lied zum Gespräch-inhalt: Gibt es so etwas wie ein „bisschen“ Frieden? Ist Frieden nur Träumerei? Was kann der normale Mensch tun, damit Frieden wird? Angeregt durch das Lied war Frieden ein Thema für die Menschen. Das Thema war nicht neu, aber damals aktuell wie heute.
Auch die Bibel kennt Geschichten von Menschen die sich nach Frieden sehnen und entsprechend handeln. Die Jahreslosung aus Psalm 34,15 macht deutlich: „Gott spricht: Suche Frieden und jage ihm nach.“ Wir sind gerufen, aktiv zu werden. Wer sich traut mit seinem Lied beim ESC aufzutreten soll das tun – wem andere Wege besser liegen, ist aufgerufen dementsprechend zu handeln. Nichts zu tun ist keine Alternative.
Ich weiß meine Lieder die ändern nich‘ viel
Ich bin nur ein Mädchen das sagt was es fühlt
Allein bin ich hilflos ein Vogel im Wind
Der spürt dass der Sturm beginnt
(Das Lied ist auf Youtube zu finden unter: https://youtu.be/W9S3YMmIFdw)

Einstieg – ein Spiel zum Ankommen

Die Teilnehmenden werden in drei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe, die zuerst die Aufgabe gelöst hat, hat gewonnen. Sind die Gruppen nicht gleich groß, muss eine Person aus der kleinsten Gruppe oder jeweils eine Person aus den zwei kleineren Gruppen die Aufgabe zweimal lösen. Hauptsache: Jede Gruppe hat gleich viele Runden.
Jede Gruppe steht in einer Reihe, dicht hintereinander, die Füße etwas auseinander. Die Person ganz vorne schießt mit eigener Methode den Ball durch die Beine der Gruppe. Wer ganz hinten ist fängt den Ball, springt nach vorne, schießt den Ball nach hinten und stellt sich vorne in die Reihe auf. Die Gruppe darf mithelfen. Wichtige Regel: Der Ball muss zwischen den Beinen jeder Person durchgehen. Klappt das nicht, kommt der Ball wieder nach vorne und die Person versucht es nochmal.
Reflexion zum Einstiegsspiel:
Die Gruppe steht im Kreis. Zehn Fragen werden gestellt. Wer dazu keine Meinung hat, bleibt stehen. Wer mit „Nein“ oder „Nicht einverstanden“ antworten will, geht ein Schritt nach hinten. Wer mit „Ja“ oder „Einverstanden“ antworten will, geht ein Schritt nach vorne. Wurde eine Frage beantwortet, gehen alle wider zur Ausgangsposition im Kreis zurück.
1. Mein Team hat gewonnen.
2. Das Spiel war fair.
3. Das Spiel war lustig.
4. Ich möchte das Spiel nochmal spielen.
5. Solche Spiele sind kindisch und gehören nicht in unsere Jugendgruppe.
6. Ich finde, alle haben gut mitgemacht.
7. Dieses Spiel ist nur für Jungs.
8. Ich könnte mir gut vorstellen, mit meiner Klasse dieses Spiel zu spielen.
9. Ich kenne ein anderes Spiel. Das möchte ich mit unserer Gruppe spielen.
10. Ich möchte noch was sagen.
TIPP: Je nach Gruppe (und Zeit) kann es interessant sein, den Teilnehmenden die Möglichkeit anzubieten, ihre Antwort zu erklären und nicht nur bei Frage 10 etwas zu sagen.

Die Themen des Tages und ich

An einer Wand im Gruppenraum wird ein A3-Zettel mit den Worten: „JA – Einverstanden“ angebracht. An der gegenüberliegenden Wand wiederum ein Zettel mit den Worten: „Nein – Nicht einverstanden“. Der Gruppe wird erklärt, dass anders als im vorigen Spiel niemand in der Mitte stehen bleiben kann. Auf jede Frage muss jeder Jugendliche sich für eine Richtung entscheiden. Ob mit einem kleinen Schritt, mehreren Schritten oder ganz bis zu der einen oder anderen Wand, bleibt der Person überlassen. Nachdem alle ihre Position zur Frage eingenommen haben, können Interessierte sich mit kurzen Statements zu Wort melden. Eine Diskussion ist aber (noch) nicht vorgesehen. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter steht erhöht in der Mitte des Raumes und stellt die Fragen. Vor jeder Fragestellung stellt sich die Gruppe wieder in die Mitte des Raumes.
1. Ich bin Europäer / Europäerin.
2. Für mich ist Europa viel größer als nur die Europäische Union.
3. Wenn ich alt genug bin / weil ich alt genug bin, werde ich an den Europawahlen teilnehmen.
4. Für mich ist Europa wie eine Festung, die Flüchtlinge und viele andere Menschen die hierher umziehen wollen, fernhält.
5. Ich finde, die Grenzen von Europa müssen besser geschützt werden, damit kein Mensch ohne Erlaubnis einreisen kann.
6. Ich finde es gut, dass die Europäische Union junge Menschen unterstützt, damit sie im Ausland Freiwilligendienst machen oder im Ausland studieren können.
7. Die Menschen in Europa können sehr wenig mitentscheiden, alles wird von den Bürokraten in Brüssel entschieden.
8. Ich beneide die Bewohner vom Vereinigten Königreich. Sie haben sich den Brexit getraut. Das sollten wir auch machen.
9. Ich würde lieber beim Eurovision Song Contest auftreten als mich in der Europapolitik zu engagieren.
10. Ich fände es toll, wenn unsere Jugendgruppe im Rahmen von Erasmus+ ein Jugendaustauschprojekt mit einer anderen Jugendgruppe in Europa durchführen würde.

Vertiefung der Tagesthemen

Mitarbeitende sollten im Vorfeld entscheiden, ob Variante A oder B besser für die Gruppe geeignet ist.
Variante A (wenig Zeit, nicht intensiv): Jede Kleingruppe erhält die Liste mit den 10 Fragen und hat die Aufgabe, sich darauf zu einigen, welche Frage die einheitlichste Antwort in der Kleingruppe hat und welche Frage die meist umstrittene in der Kleingruppe ist. Dazu gehen sie die Fragen kurz durch und zählen, wer auf welcher Seite vorhin gestanden hat. Anhand dieser Statistik kommen sie zu einer Antwort.
Variante B (mehr Zeit, intensiver): Jede Kleingruppe erhält die Liste mit den 10 Fragen und geht die Fragen durch, um herauszufinden bei welchen 3 bis 5 Fragen die extremsten unterschiedlichsten Meinungen in der Kleingruppe zu finden sind. Anschließend stellen die Kleingruppen ihre Ergebnisse der Gesamtgruppe vor.
In einem vierminütigen Video, das auf Youtube zu finden ist, erklärt die Gruppe „explainity“ ihre Sicht auf die Europäische Union und erläutert einige der Vor- und Nachteile der großen Institution. (https://www.youtube.com/watch?v=pQHUOTCRv3E&vl=de)

Bewegtes Quiz

Kopiervorlagen müssen auf verschiedenfarbiges Papier ausgedruckt und ausgeschnitten werden. Für jede Person ein Stift. Verkleidung für die Schiedsrichter. Jeder Schiedsrichter / jede Schiedsrichterin braucht eine Trillerpfeife, einen Tacker, genügend Tackernadeln und Antworten auf 10 Fragen. In vier Ecken des Raumes stehen die Schiedsrichter (ausgewählte Teilnehmende oder Mitarbeitende, Verkleidung nicht vergessen: sie sollen gut sichtbar sein). Jeder von ihnen hat eine Liste mit 10 Fragen und den dazugehörigen Antworten. Die Fragen (aber nicht die Antworten) sind nummeriert.
Alternative: Anstatt das bewegte Quiz mit 40 Fragen und vier Schiedsrichtern zu spielen, kann viermal hintereinander gespielt werden mit 10 Fragen und entsprechend kleinerer Gruppe!
Zur Vorbereitung wurden alle Fragen auf helles Papier und alle Antworten auf dunkles Papier kopiert und ausgeschnitten. Auf dem Tisch liegen nun zwei Stapel. Stapel A: Alle Fragen in richtiger Reihenfolge. Stapel B: In gleicher Reihenfolge wie A, aber die sieben ersten Antworten sind unten im Stapel.Wenn die Schiedsrichter ihre Plätze in den vier Ecken gefunden haben, wird das Spiel erklärt.
Alle Teilnehmenden stellen sich in einer Linie vor den Tisch und nehmen dann gleichzeitig von den zwei Stapeln jeweils eine Karte. Jeder schreibt auf die unbedruckten Seiten der beiden Karten seinen Namen. Übrige Fragen und Antworten werden im Raum verteilt. Nun fängt das Spiel an. Vorher dürfen sich die Teilnehmenden nicht über den Inhalt ihrer Karten austauschen. Das Ziel ist es, so schnell wie möglich die richtigen Fragen auf alle Antworten zu finden. Nur Schiedsrichter können darüber urteilen, ob die richtige Antwort gefunden wurde.
Am Anfang sucht jede Person nach einer Antwort auf die Frage eines hellen Zettels und antwortet gleichzeitig auf Anfragen von Anderen, ob er/sie die richtige Antwort zu der Frage auf dem dunklen Zettel hat. Finden sich zwei, müssen sie in die passende Schiedsrichterecke gehen. Solange eine Gruppe auf die Auswertung aus einer Schiedsrichterecke wartet, darf diese Gruppe nicht von anderen gestört werden. In der Schiedsrichterecke wird die richtige Frage zur richtigen Antwort (falls mitgebracht) angeheftet. Die zwei Personen, die ihre Antwort mit der passenden Frage verbunden haben, begeben sich nun als Zweiergruppe ge-meinsam auf die Suche nach Fragen und Antworten. Werden ihre Fragen/An-worten an weitere Fragen/Antworten angeheftet, wächst die Gruppe. Hat eine Gruppe keine Frage oder keine Antwort mehr übrig, darf sie neue Karten aus den herumliegenden Karten nehmen und weiter geht’s!
Beispiel: Caro und Lea sind nun eine Zweiergruppe, weil sie in der Schiedsrichterecke waren und die Fragekarte von Caro wurde mit der Antwortkarte von Lea zusammengetackert. Das gleiche gilt für Paul und Simon. Nun entdecken Simon und Lea, dass sie zwei Karten haben, die zusammenpassen. Dann gehen ALLE VIER in die passende Schiedsrichterecke (dürfen so lange nicht gestört werden) und lassen das bestätigen. Nun sind sie eine Vierergruppe. Findet nun Caro eine Frage die auf ihre Antwortkarte passt, kommt die Person (oder Gruppe) zu der Vierergruppe dazu. Die Schiedsrichter markieren bereits beantwortete Fragen. Wurden alle 10 Fragen aus ihrer Liste beantwortet, blasen sie in ihre Trillerpfeife. Das Spiel endet, wenn alle 40 Fragen beantwortet wurden.
Auswertung Quiz: Alle werden gebeten, das bewegte Quiz zu bewerten. Wer es super gut fand, malt seine Hand komplett grün an und gibt mit einem Händedruck auf dem Plakat seine Stimme ab. Wer das bewegte Quiz komplett doof fand, stimmt mit einer roten Hand ab. Dazwischen sind alle Variationen möglich – Kreativität ist gefragt. Wenn alle Hände ihre Spuren auf dem Plakat hinterlassen haben, können Teilnehmende, die es wünschen, Stellung zu ihrer Stimme vor der Gruppe nehmen.
Vorschlag: Alle Fragen mit Antworten werden auf ein Plakat geklebt und im Gruppenraum – neben dem Plakat mit den Händen – aufgehängt.

Zusatz – Politische Bildung

Am Ende vom bewegten Quiz sind unterschiedlich große Gruppen entstanden, vielleicht nur eine oder zwei. Dieser Prozess kann ein Anlass sein, um über die Entstehungsprozesse hinter „Mehrheiten“ zu reflektieren. (http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/161401/mehrheit)
Unsere Fragen: In einem kurzen Youtube-Spot fragt sich die Schauspielerin Anna Julia Kapfelsberger (momentan in „Bettys Diagnose“ zu sehen): „Wäre ich ohne Europa überhaupt auf der Welt?“ – https://youtu.be/KUyYwMdR8ic Anschließend werden alle Teilnehmenden eingeladen, ihre Fragen zu Europa auf die Plakate zu schreiben, die für sie jetzt nach der Gruppenstunde wichtig sind.

Kurzer Impuls zur Jahreslosung:

Schalom (Friede) ist ein Geschenk des lebendigen Gottes. Das SUCHEN und ihm NACHJAGEN ist unsere Aufgabe. Ein Menschenleben reicht nicht dazu, ein Mensch allein kann auch wenig bewegen. Als Gemeinschaft von Christinnen und Christen können wir einen Beitrag leisten. Solche Beiträge können Fürbitten im Jugendkreis sein, praktische Hilfen für Menschen in Not, deutliche Worte gegen Mobbing. Wenn wir das Verlangen spüren, den Frieden zu suchen, wenn wir ihm emotional nachjagen, merken wir: Unser Herz schlägt für den Frieden.
TIPP: Gemeinsam ein Lied zur Jahreslosung singen. Material, weitere Impulse zur Jahreslosung und das Video findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=p71wbt19diEhttps://jahreslosung.net/frieden-finden-das-lied-zur-jahreslosung-2019

Weitere Ideen und Informationen im Internet:
Europa braucht uns – wir brauchen Europa – ein Positionspapier des Deutschen Bundesjugendrings: www.dbjr.de/artikel/europa-braucht-uns-wir-brauchen-europa
Die offizielle Homepage des ESC: www.eurovision.de
Alles rund um die Europawahlen: www.diesmalwaehleich.eu
Das tut die EU für mich: what-europe-does-for-me.eu/de/portal
Die Simpleshow erklärt die Institutionen der Europäischen Union: https://www.youtube.com/watch?v=Qg2mex0Cb4s
Simulationsspiele zur Einwanderungs- und Asylpolitik – Ein Angebot des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München: europarl.europa.eu/germany/de/jugend-schulen/simulationsspiele-für-schülerinnen-und-schüler
Teaser-video auf Englisch „What has Europe ever done for us?“ https://youtu.be/lFyywfHbj3M

Sägen, Schleifen, Ölen

Die Passionszeit bietet sich an, um mit Jugendlichen über das Geschehen am Kreuz ins Gespräch zu kommen. Diese Holzkreuze geben dafür einen guten Anknüpfungspunkt. Kreuze als „Schmuckstück“ sind auch bei Jugendlichen total üblich. Doch was es mit diesem Symbol auf sich hat, wissen viele möglicherweise nicht mehr so genau. Ein Kreuz aus Holz selber zu gestalten und sich auf diese Art auch ganz praktisch damit zu beschäftigen, kann denjenigen eine Hilfe sein, denen es sonst schwer fällt, ins Gespräch über den Glauben zu kommen.

Herstellung

Zuerst Schablonen erstellen. Dazu die Vorlagen mit dem Kopierer auf die gewünschte Größe bringen. Die Kopie auf Tonkarton (oder ein altes Kalenderblatt) kleben und ausschneiden.

Die Schablonen und Rohlinge sollen nur Anregungen und Beispiele sein. Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Sowohl was die Formen, als auch das verwendete Holz angeht.

Mit Hilfe der Schablone die Kontur auf das Holz übertragen und mit der Stichsäge die Rohlinge aussägen. Für kleine Kreuze bzw. dünnes Holz kann auch die Laubsäge verwendet werden.

Die Seiten des Rohlings mit dem Bandschleifer oder der Raspel glätten und die Kanten brechen. In weiches, dickes Holz (z. B. Mammutbaum oder Linde) können mit dem Bandschleifer plastisch wirkende Konturen eingeschliffen werden, die je nach Maserung des Holzes verstärkt werden.

Danach die Kreuze von Hand nachschleifen, erst mit der groben, dann mit der feinen Körnung.

Fertigstellung

Wer mag, kann die Kreuze vor dem Ölen weiter gestalten.

Dann das Öl mit einem Pinsel oder Lappen auftragen, überstehendes Öl nach ein paar Minuten mit einem Lappen abwischen.

Sperrholz-Kreuze können mit Serviettentechnik verziert werden. Dazu einen dicken Kleister anrühren und mit der oberen Lage einer Serviette bekleben.

Unsere Konfirmandengruppen haben das schon gemacht und es sind dabei sehr schöne, individuelle Kreuze entstanden.

Soll das Kreuz später aufgehängt werden, kann zum Schluss ein Aufhänger angebracht werden. Dazu ein kurzes Stück Paketschnur abschneiden und die losen Enden verknoten.

Die Schlaufe von hinten über den oberen Rand des Kreuzes hängen lassen und mit einem Tacker oberhalb des Knotens festmachen.

Alternativ kann in dickeres Holz auch ein kleines Loch gebohrt werden, so lässt sich das Kreuz an einem Nagel aufhängen.

Wie Kinder „up to date” bleiben

Zeitung lesen bildet! Und damit die Teilnehmenden eurer Freizeit immer mitbekommen, was gerade Wichtiges in der Welt passiert, sollte es eine Lagerzeitung geben.
Ich möchte euch hier mal einen Einblick geben, welche Ideen, Artikel und anderes wir schon mit unserer Zeitung hatten. Doch zuerst die Frage nach dem benötigten Material.
Ihr braucht:

  • Eine Holzplatte (ca. 1 m x 1,5 m) und zwei Pfosten, um die Holzplatte aufzuhängen,
  • einen Tacker oder Reisnägel, um eure Artikel an die Holzplatte zu heften,
  • und natürlich die Artikel selbst.

Artikel

In eure Artikel könnt ihr alles schreiben, was die Teilnehmenden interessant finden. Beschreibt in einem Bericht das Freizeitgelände, die Region oder das Zelt, in dem die Teilnehmenden wohnen. Schreibt selbst erfundene Legenden oder lasst eurer Kreativität freien Lauf.
Aktuelle Ereignisse können auch einen Platz in der Zeitung haben: für die einen aktuelle Fußballergebnisse und Tabellen, für die anderen neueste Entscheidungen der aktuellen Casting-
Shows usw.

Rubriken

Es ist eine gute Idee, die Zeitung in feste Rubriken einzuteilen. So kann man jeden Tag einen Artikel jeder Rubrik veröffentlichen.
Beispiele für Rubriken:

  • Mitarbeiterin/Mitarbeiter des Tages
    Beschreibt hier jeden Tag einen anderen Mitarbeitenden. Am besten füllt jeder Mitarbeitende vor der Freizeit einen Steckbrief aus. Dieser wird dann am entsprechenden Tag veröffentlicht.
  • Witz des Tages
    Wie der Name schon sagt: jeden Tag gibt es einen anderen Witz zu lesen.
    Doch bedenkt: diesen Witz werdet ihr von den Teilnehmenden mehrmals am Tag erzählt bekommen.
  • Wusstest du schon?
    Beschreibt hier unterschiedliche Phänomene oder auch einfach nur unnützes Wissen. In dieser Rubrik ist es wichtig, dass ihr eure Kreativität spielen lasst. Denkt euch selbst Sachen
  • aus, die die Teilnehmenden schon immer mal wissen wollten, oder eben auch nicht.

Noch zu beachten

Alle Artikel, Rätsel oder auch Witze sollten für die Kinder geschrieben sein. Schreibt die Artikel selbst und formuliert sie einfach und kindgerecht, so dass die Kinder eure Berichte verstehen.
Ein witziger Artikel kommt immer gut an.
Wählt den Standort eurer Zeitung mit Bedacht. Papier löst sich auf, wenn es nass wird. Die Zeitung kann durch den Wind zerreißen. Platziert die Zeitung so, dass mehrere Teilnehmende
gleichzeitig die Zeitung lesen können. Bereitet alle Artikel zu Hause vor, mit Ausnahme der Artikel, die sich auf aktuelle Lagerereignisse beziehen. Dies erspart euch viel Arbeit während der Freizeit.

Diese Themenreihe beschäftigt sich mit Beiträgen für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren rund um das Thema „Begeisterung“. Wer hin und weg ist, der ist überwältigt und begeistert. Sprich, der will das Erlebte erzählen. Von schönen Landschaften, tollen Erlebnissen oder auch von Gott.
Die ersten Christen sind hin und weg von ihren Erlebnissen mit Gott. Und davon erzählen sie weiter: zunächst in ihrer Heimatstadt Jerusalem, dann überregional bis hin in die Weltstadt Rom.

Christen sind „Weitersager”. Und das ist auch der Auftrag, den uns Jesus gegeben hat: „Ihr werdet meine Zeugen sein …” (Apg 1,8).

Eine Artikelsammlung mit dem Thema »beflügelt«. Themenartikel, Biblisches, Stundenentwürfe und Kreatives entfalten das Thema für Mitarbeiterinnen und ihre Mädchengruppen (Zielgruppe 12–17 Jahre). Vieles davon ist natürlich auch in gemischten Teen-Gruppen verwendbar 😉

So gehts:

Schmetterlingsvorlage ausschneiden und auf alte Buchseiten legen (5 übereinander), mit Büroklammer festmachen, damit die Seiten nicht verrutschen. Dann den Schmetterling ausschneiden. Die fünf Schmetterlinge mit einem Tacker in der Mitte zusammentackern, mit einem Streifen Washi tape über die Tackernadel kleben (wegen Verletzungsgefahr). Ich habe auch die Vorderseite mit washi tape verschönert. Ein paar Steinchen draufgeklebt und schon ist der erste Schmetterling fertig, siehe Fotos. Du kannst die für viele Sachen nutzen. Entweder für Geschenkverpackungen zum Verschönern, nur so als Deko oder aber auch für Bibel Art Jounaling.

Click to access the login or register cheese
Wähle dein Team!

Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.

Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.

Wechsel zu deinem Konto