Lachen und weinen

Ein »Lächeln ins Gesicht zaubern« möchten wir euch mit unseren neuen Ideen zum Thema »Lachen und weinen«, die zum größten Teil auch »corona-tauglich« online durchgeführt werden können.

»Lachen und weinen« – beides begleitet uns durch unser Leben und kann manchmal ganz schön für ein Gefühlschaos sorgen. Auch die Frauen zur Zeit Jesu haben das erlebt – in unseren Bibelarbeitsentwürfen für die Passions- und Osterzeit. Weitere wertvolle Impulse, dieses sensible Thema mit eurer Mädchengruppe anzugehen, findet ihr zum Beispiel in dem Artikel vom Trösten. Eine Andacht zu einem Witz? – Das ist »kein Witz«! Mit unseren Grundsatzartikeln möchten wir euch Hintergrundwissen vermitteln für Themen, die bei Jugendlichen »dran« sind, wie zum Beispiel das meistgestreamte, aber nicht unumstrittene Musik-Genre Gangsta-Rap. Auch »Christsein in Beziehungen« stellt Jugendliche immer wieder vor besondere Herausforderungen: Neben sehr persönlichen Erfahrungsberichten gibt es dazu auch einen passenden Stundenentwurf für deine (Mädchen-)Gruppe, um sprachfähiger über den Glauben zu werden.

Es kommt wohl niemand von uns darum herum: um »den einen Moment«, der unser ganzes Leben auf den Kopf stellt. Und manchen von uns passiert das sogar mehrmals im Verlauf des Lebens.

Was »dieser eine Moment« genau ist? Das kann ganz unterschiedlich sein: der Tod eines geliebten Menschen, eine schwere Krankheit, an der ich oder liebe Menschen erkranken, die drohende Scheidung der Eltern, das Ende einer Partnerschaft, Arbeitslosigkeit etc. Was aber in all diesen Momenten gleich ist: das diffuse Gefühl von großer Trauer – und »danach« ist meist nichts mehr wie »davor«.

Ebenfalls gleich ist, dass unsere Freunde in diesen Situationen nicht genau wissen, wie sie mit uns umgehen sollen, sondern sich häufig aus Ratlosigkeit und der Sorge, etwas falsch zu machen, zurückziehen. Genau an dem Punkt setzen wir an. Wir möchten den Mädchen verdeutlichen, was in der Trauer passiert – und was dabei helfen kann, die Trauer zu überwinden bzw. sie möglichst gut in das Leben zu integrieren.

HINWEIS: Da dieses Thema ein großes Trigger-Potential hat, solltest du deinen Mädels sowohl im Vorfeld ankündigen, worum es gehen wird (dann kann jede für sich entscheiden, ob sie dabeisein möchte), als dir auch Gedanken dazu machen, wie du reagieren möchtest, wenn einer das Thema doch zu nahe geht und in der Gruppe etwas »hoch kommt«. Hier bietet es sich an, sich im Team aufzuteilen (wer führt weiter durch die Gruppe, wer beruhigt das/die Mädchen) oder alternativ sich zusätzliche personelle Unterstützung im Hintergrund einzuladen.

Durchführung

In den Vorbereitungen zu dieser Einheit kannst du den Gruppenraum versuchen, besonders gemütlich herzurichten, wenn es die Gegebenheiten zulassen – alternativ kann man das Treffen vielleicht ausnahmsweise in einen anderen Raum oder zu jemandem nach Hause verschieben?! Dazu bietet es sich an, warme Getränke und Knabbersachen anzubieten, denn manchmal ist es bei schweren Themen hilfreich, wenn man sich an etwas »festhalten« kann.

Einstieg

Genießt miteinander die erste Runde bei Getränken und nehmt euch Zeit für eine ausführliche Begegnungsrunde:

Wie geht es euch heute?

Was ist Schönes/Schweres seit dem letzten Treffen passiert? Dabei kann eine Blume/Kerze bzw. ein Stein o. ä. herumgegeben werden.

Hauptteil

Steig ein mit der Frage, wer schon einmal Trauer erlebt hat, selbst oder bei jemand anderem:

  • Was hast du gefühlt/gedacht?
  • Was hättest du dir als Trauernde gewünscht?
  • Wovor hattest du als Tröstende Angst?

Verteile fünf große Plakate in DIN A3 mit den Wörtern »Leugnen«, »Wut«, »Verhandeln«, »Depression« und »Akzeptanz«

1. Aufgabe: Schreibt in einem Schreibgespräch auf, was euch dazu einfällt. (Ein Schreibgespräch ist eine stille Kommunikation, bei der man sich nur über das geschriebene Wort austauscht)

2. Aufgabe: Versucht, diese 5 Begriffe so anzuordnen, dass sie eine mögliche Abfolge des Trauerprozesses abbilden.

Gib einen kurzen Einblick in die »5 Phasen des Trauerns nach Kübler-Ross« (siehe anhängendes PDF) und vergleiche diesen Ablauf mit dem, den die Mädchen mit den Plakaten gelegt haben. Was passt, wo sind Unterschiede?

Weise auf weiterführende Theorien hin, die andere Ansätze verfolgen, z. B. von George Bonanno (siehe PDF).

Ende

  • Verteile kleine Zettel in DIN A6 und lass die Mädchen Ideen sammeln, was sie als Trauernde/Traurige als hilfreich empfinden würden.
  • Sammelt diese Ideen und erstellt daraus ein kleines Plakat für euren Gruppenraum
  • Schenk den Mädchen zum Ende des Treffens eine kleine, selbst gestaltete Segenskarte oder schau, ob du z. B. etwas Passendes bei den »Marburger Medien« oder anderen Verlagshäusern findest.

Andachtsidee zu Hiob

Es gibt einiges, was man bei dem Versuch, Trauernde zu trösten, falsch machen kann. Die Freunde, die Hiob hat, zeigen das auch recht deutlich. Aber zu Beginn der Geschichte gibt es etwas ganz Wichtiges, und das machen sie richtig:

»Hiob hatte drei Freunde: Elifas aus Teman, Bildad aus Schuach und Zofar aus Naama. Als sie von dem Unglück hörten, das über ihn hereingebrochen war, vereinbarten sie, Hiob zu besuchen. Sie wollten ihm ihr Mitgefühl zeigen und ihn trösten. Schon von Weitem sahen sie ihn, aber sie erkannten ihn kaum wieder. Da brachen sie in Tränen aus, sie zerrissen ihre Kleider, schleuderten Staub in die Luft und streuten ihn sich auf den Kopf. Dann setzten sie sich zu Hiob auf den Boden. Sieben Tage und sieben Nächte saßen sie da, ohne ein Wort zu sagen, denn sie spürten, wie tief Hiobs Schmerz war.«

Hiob 2,11–13, Gute Nachricht Bibel

Das Wichtigste, was Freunde tun sollten, ist sich auf den Weg zu machen und Trauernde nicht alleine zu lassen, sondern mitzutrauern und den Schmerz auszuhalten. Keine Sorge, du musst nicht so extrem reagieren und deine Kleidung zerreißen und auch nicht gleich eine Woche am Stück da sein. Aber sei da und zeig, dass du sie/ihn nicht alleine lässt, sondern ihr/ihm nahe bist. Damit gelingt es dir schon, dich als Gottes Zeugin/Botin zu zeigen: Denn Gott will sich auch in der Not und im Schmerz um uns kümmern. Das macht er auch, in dem er andere Menschen ermutigt, jemanden zu besuchen, zu umarmen und zu zeigen: DU BIST NICHT ALLEIN!

Glaube@Familie will Familien praktische Impulse geben, damit Kinder eine lebenslange geistliche Prägung erfahren. Damit dies geschieht, muss die Gemeinde Familien unterstützen. Dieser Impuls soll dazu dienen, dass die Kinder einiges von dem, was sie in der Jungschar erlebt haben, in ihrer Familie vertiefen können.

Das Ziel

Die Jungscharler haben sich mit dem Bibelvers aus Jesaja 66,13 beschäftigt. Gott spricht: ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Das ist der Anstoß, dass Kinder sich gemeinsam mit ihren Eltern über das Thema Gedanken machen.

Der Ausgangspunkt

Der Aufhänger für ein Gespräch in der Familie ist ein Taschentuch. Die Kinder erhalten ein Taschentuch oder eine Packung Taschentücher. Man kann auf die Packung oder das einzelne Tuch noch „Trosttuch“ schreiben. Außerdem ist noch ein Blatt Papier dabei, auf dem die Impulse zur Umsetzung stehen. Dieses Blatt kann mit auf die Packung geklebt oder zwischen das Taschentuch gesteckt werden.

Eine Vorlage für die Impulse auf dem Blatt findet man auch als Anlage.

Die Impulse

Einstiegsgespräch

In welcher Situation hast du Trost gebraucht? Wo hat dich jemand getröstet? Wie hat er das gemacht? Wo hast du jemanden getröstet? Wie hast du das gemacht?

An dieser Stelle ist es toll, wenn auch die Eltern erzählen, denn dadurch kommen vermutlich Situationen zur Sprache, die sie ihren Kindern so noch nie erzählt haben.

Aktionen

Trosttaschentuch gestalten

Jedes Familienmitglied erhält ein Taschentuch und gestaltet für ein anderes Familienmitglied ein Trosttaschentuch, indem es das Tuch mit Stiften gestaltet. Es kann zum Beispiel ein netter Vers draufgeschrieben werden oder ein kleines Bild, welches tröstet. Dann wird das Trosttaschentuch „feierlich“ dem Anderen überreicht.

Trostkärtchen

Man nimmt sich kleine Karteikarten und schreibt die Namen von Personen darauf, die vielleicht gerade Trost brauchen, weil zum Beispiel jemand krank ist oder etwas Schlimmes erlebt hat. Nun nehmen wir einen andersfarbigen Stift und schreiben dazu, wie wir diese Person trösten können. Diese Ideen dürfen sehr unterschiedlich sein, vielleicht die Person besuchen, sie einladen oder ihr an einer Stelle ganz praktisch helfen.

Achtung: Nun wird es praktisch. Wir beschließen, wer konkret aus der Familie die Umsetzung der Trostaktion durchführen soll, das kann ein einzelnes Familienmitglied sein oder auch die Familie gemeinsam.

Trostcollage erstellen

Dazu benötigt man ein großes Blatt Papier und viele alte Zeitschriften. Jeder sucht nun aus den Zeitschriften Bilde rund Symbole aus, die etwas mit dem Thema Trost zu tun haben. Jeder erklärt, warum er gerade diese Bilder ausgeschnitten hat und klebt sie auf das große Blatt. Am Ende ist ein Familienbild zum Thema Trost entstanden.

Trostbibelstellen

Gemeinsam schlagen wir den Vers Jesaja 66,13 in der Bibel auf. Jeder darf ihn einmal vorlesen oder sagen. Wir suchen nun noch weitere Verse in der Bibel die beschreiben, wie Gott tröstet. Dabei kann eine Konkordanz oder eine Bibelstellensuche im Internet helfen. Hier eine von vielen weiteren passende Bibelstellen: Offenbarung 21,4 „Er wird alle ihre Tränen abwischen.“

Das Kleingruppen-Material beinhaltet:

Hintergrundinfos zum Text, einen Bezug zur Zielgruppe und Ideen zur Gestaltung der Kleingruppenzeit. Die Kleingruppen laufen nach einem Rotationsprinzip. JedeKleingruppe wird von mind. einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Durch ein Signal vom Zeitwächter wird den Gruppen signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen. Je ein weiterer Mitarbeitender ist bei einer der 5 Stationen, die je 7 Minuten dauern:

•Gespräch inkl. Fragen

•Spiel

•Kreatives

•Bibellesen und Gebet

•Extra/Spezial

Gedanken und Hintergrundinformationen zum Text

In der Bibelgeschichte geraten die Jünger in ihrem Boot, in dem auchJesus ist, in einen heftigen Sturm. Sie haben große Angst und sind verzweifelt, weil sie alleine nichts mehr tun können. Sie gehen mit ihren Ängsten zu Jesus und geben bei ihm zu, dass sie alleine nicht mehr weiter kommen.Ziel ist der Übertrag dieser Geschichte in das Leben der Kids, also dass der Vergleich deutlich wird, dass das Boot das eigene Leben darstellt und der Sturm Probleme und schwierige Zeiten. Sie sollen sich mit den Jüngern identifizieren können und merken, dass sie in ihrem Leben genauso Stürme erleben, wie die Jünger mit ihrem Boot in einen Sturm gekommen sind. In der Bibelgeschichte ist Jesus mit den Jüngern im Boot und die Jünger sind zu Jesus gegangen und haben gesagt, dass siees nicht mehr alleine schaffen. Die Kids sollen erkennen, dass Jesus auch in ihrem „Lebensboot“ist und es einWeg sein kann, auf Jesus zuzugehen, um mit solchen Stürmen/schwierigen Situationen umzugehen. Jesus wartet darauf, dass wir auf ihmzugehen. Damit wir das tun, müssen wir ihm vertrauen und wenn wir mit unseren Ängsten oder in schwierigen Zeiten auf ihn zugehen, wirder uns helfen und uns begleiten. Wichtig ist es, deutlich zu machen, dass Jesus nicht alle Probleme wegschafft und alles wieder gut wird, aber er ist für dich da und hilft dir, mit deinen Ängsten oder schwierigen Situationen umzugehen.

Zielgedanke: Jesus ist in deinem Leben, er wartet darauf, dass du auf ihn zugehst.

Bezug zur Altersgruppe

Im übertragenen Sinne gibt es im Leben eines jeden Menschen Stürme. Stürme im Leben der Kids sind ganz verschieden. Sie reichen von eher kleineren Krisen bis hin zu ganz großen Problemen. Der Abstieg des Lieblingsfußballvereins, der Umzug des besten Freundes oder der besten Freundin, die Trennung der Eltern, der Tod eines Verwandten, eine schlechte Note in der Schuleund noch viele andere Sachen können Stürme, Krisen und Ängste bei Kindern auslösen. Den Kidsfehlt in solchen Situationen meist jemand, der ihnen Halt gibt und an dem sie sich festhalten können. Wichtig ist es, die Ängste der Kinder wahrzunehmenund sie nicht einfach herunterzuspielen, auch wenn ihre Ängste eher klein zu sein scheinen. Ängste sind für sie real existierend und damit Bestandteil von ihnen.

Station 1: Kreatives„Papierboot“

Vorbereitung: Schneidet für alle Kinder die einzelnen Bestanteile vor.

1.Nehmt euch ein Boot und ein Segel.

2.Macht Kleber auf ein Stück vom Holzeisstiel, sodass ihr diesen in die Mitte des Segels kleben könnt (Mast vom Segel).

3.Legt das Segel so auf den Tisch, dass der ganze Holzeisstiel zu sehen ist. Nun macht ihr Kleber auf den unteren Teil des Holzeisstiels und klebt das Boot darauf. Zwischen Segel und Boot sollte eine kleine Lücke sein.

4.Dreht das ganze wieder um, sodass der Holzstiel auf dem Boot zu sehen ist. Klebt nun auf das Stück des Holzeisstiels, welches auf dem Boot klebt, einen weiteren Holzeisstiel, der als Verlängerung dient.

5.Nehmt euch zwei verschiedene Wellen. Klebt Stück 1 (in der PDF-Datei beschriftet) mit einem Klebestift auf einen A4-Tonkarton. Nehmt nun die zweite Welle und knickt links und rechts ca. 1-2cm um und klebt sie an den umgeknickten Streifen auf die bereits festgeklebte Welle fest.

6.Steckt den Holzeisstiel in die entstandene Tasche zwischen den Wellen, sodass ihr das Boot hin und her bewegen könnt.

7.Schreibt auf den A4-Tonkarton über das Boot

-1.-2. Klasse: Jesus wartet!

-3.-4. Klasse: Jesus wartet auf dich!

-5.-6. Klasse: Jesus wartet auf dich und möchte für dich da sein!

Wenn noch Zeit ist, könnt ihr die Kinder noch fragen, was das überhaupt heißt, was sie gerade aufgeschrieben haben. Und wenn ihr mögt, könnt ihr ihnen erzählen, was das für euch bedeutet.

Material: Pappe in verschiedenen Farben(muss nicht wie im Beispiel sein, bis auf das Wasser); Holzeisstiele(pro Bild 2 Stück); Flüssigkleber, Klebestift-Tesafilm; Schere; Vorlagefür die Vorarbeit bei den Wellen.

Station 2: Spezial„Wellenquiz“

In der Geschichte gab es einen schweren Sturm, dieser wird auf einem Whiteboard aufgemalt. Die Aufgabe ist es, Fragen zur Wiederholung der Geschichte zu beantworten. Den Kindern werden also Fragen gestellt und für jede richtig beantwortete Frage, wird ein Element (eine Welle/eine Wolke, etc.) weggewischt, sodass im Idealfall am Ende der Sturm gestillt ist. Das heißt, auf das Whiteboard dürfen insgesamt nur 10 Elemente, zur Darstellung des Sturms gemalt werden (siehe Beispielbild).

Wenn am Ende noch Zeit ist, können die Kinder das „Bild“ mit den 10 Elementen schon für die nächste Gruppe auf das Whiteboard malen.

Fragen:

1.Wohin wollte Jesus mit seinen Jüngern fahren? (zum anderen Ufer)

2.Am Ufer standen _____ Menschen und hörten Jesus zu. (viele)

3.Was fehlte den Jüngern? (Glauben/Vertrauen)

4.An welchem See hat sich die Geschichte ereignet? (Genezareth)

5.Als Jesus den Wind und die Wellen bedrohte, wurde es ganz_____?(still)

6.Wie nannten die Jünger Jesus noch? (Lehrer)

7.Die Jünger hatten _____ als sie Jesus weckten. (Angst)

8.Welches Wetter entwickelte sich auf dem See? (Sturm)

9.Was waren viele Jünger von Beruf? (Fischer)

10.Was machte Jesus zu Beginnder Geschichte hinten im Boot? (schlafen)

Material: Vorlage mit den Fragen zur Wiederholung der Geschichte; Taschentücher, um das Whiteboard zu wischen

Station 3: Bibellesen und Gebet „Lückentext“

Bibellese: Die gehörte Geschichte ist auch in der Bibel zu finden. In diesem Bibeltext sind Lücken mit Bildern eingebaut, die Hinweise darauf geben, welches Wort an der Stelle gesucht wird. Die Kinder lesen je nach Alter selbstständig oder mit Hilfe des Mitarbeiters den Text und füllen die Lücken an Hand der Bilder. Bei den Lücken gibt es etwas Spielraum, da muss man schauen, was alles Sinn ergibt. Ansonsten kann man dort auf einige Punkte noch eingehen und kurz mit den Kindern darüber sprechen.

für 1.+2. Klasse: Lückentext wird vom Mitarbeiter vorgelesen und die Kids sollen die Lücken an Hand der Bilder „mündlich“ füllen (Vorlagen zum Vorlesen und Zeigen werden mitgebracht)

für 3.-6. Klasse: Die Kids lesen den Lückentext selbstständig und füllen die Lücken mit Hilfe der Bilder aus. Anschließend kann man den Text noch von den Kids vorlesen lassen.

Material vom Einsatzort zu stellen: -Lückentext für jedes Kind (3.-6. Klasse) ausgedruckt.

Gebet: Diese Methode soll zeigen, wie einfach Beten sein kann. Wir brauchen keine besonderen Worte, um mit Gott zu reden, sondern wir können so mit ihm reden, wie wir es auch mit Freunden tun.

1.Setz dich mit deiner Gruppe gemütlich zusammen.

2.Frage die Kinder, was sie gerade beschäftigt, was sie freut, was ihnen Angst macht (Bezug zur Verkündigung) und was sie gerne Gott erzählen wollen.

3.Nimm dir ein bisschen Zeit dafür und frage nach –auch nach dem, was die Kinder in den bestimmten Situationen von Gott erwarten und was sie sich wünschen.

4.Wenn jeder an der Reihe war, sage „Amen“ und erkläre, dass Gott alles gehört hat, was gerade gesagt wurde.

Station 4: Spiel

Variante für Jüngere: „Wattepusten“

Das Wattepusten soll den Sturm aus der Geschichte nochmals darstellen. Auf einem Tisch werden mit Kreppband Start-, Ziel-und eine Mittellinie (für zwei Bahnen) markiert. Dazwischen könnte man z.B. je nach Schwierigkeit auch noch zwei Punkte einbauen, die einen Slalomparcours darstellen. Am Ziel wird an jeder Bahn hinten am Tisch jeweils eine Pringels-Dose angeklebt, in die die Watte gepustet werden soll. Ist diese in der Pringels-Dose, ist das „Rennen“ vorbei.Es treten immer zwei Kinder gegeneinander an, jedes bekommt einen kleinen Wattebausch und muss diesen von der Startlinie bis in das Ziel pusten. Wenn der Wattebausch auf dem Weg vom Tisch fällt, muss man ihn aufheben und neu bei der Startlinie beginnen.Den Wattebausch von seinem „Gegner“ darf man nicht wegpusten/wegschnipsen.

Material: Kreppband ;Edding; Watte

Variante für Ältere: „Bombe“

Es werden zwei Gruppen gebildet oder die Gruppe spielt gegen den Mitarbeiter. Während des Spiels muss ein Timer laufen, der immer auf 90 Sekunden gestellt wird. Den Teams wird eine Frage gestellt, auf die sie nun in den kommenden 90 Sekunden immer abwechselnd antworten sollen. Es wäre sinnvoll auch in den Teams eine Reihenfolge festzulegen, damit jeder die Chance hat etwas zu sagen -natürlich kann man sich aber auch gegenseitig helfen. Mehrfachnennungen zählen nicht, dann muss das Team noch etwas sagen, bevor das andere dran ist. Sind 90 Sekunden abgelaufen, wird die nächste Frage gestellt und der Timer beginnt von vorne.

Fragen:

-Was kann man machen,wenn man mal eine Pause braucht?

-Wovor kann man Angst haben?

-Worauf musstest du schon mal warten?

-In der Geschichte fragen sich die Jünger am Ende: „Wer ist bloß dieser Jesus?“.

-Was hat Jesus in der Geschichte für Eigenschaften?

-Was denkst du, hat Jesus allgemein für Eigenschaften?

Material: -Timer (Handy)

Station 5: Gespräch„Angst“ (Anhang)

Es werden Bilder ( in Form von Karten benötigt) von Dingen/Situationen, vor/in denen Kinder Angst haben könnten, in die Mitte gelegt. Die Jünger in der Geschichte hatten Angst, weil sie mit dem Boot auf dem See in einen schweren Sturm gekommen sind. Jedes Kind soll sich ein Bild aussuchen, wovor es Angst hat. Am besten nimmt sich der Mitarbeiter auch ein Bild und erzählt als erstes kurz, warum er das genommen hat, um die Hemmschwelle zu senken. Dann kann jeder sagen (niemand MUSS, aber ruhig dazu ermutigen), warum er das Bild genommen hat.

-Wie ist das, wenn man Angst hat: Wie fühlst du dich in solchen Situationen? Was hilft dir, wenn du Angst hast?

-Was könnte helfen in Situationen, in denen man Angst hat, an Gott zu denken?

-Je nach Zeit können Mitarbeitende hier ein kurzes persönliches Beispiel erzählen. Der Abschlussgedanke sollte aber unbedingt gesagt werden!

Abschlussgedanke: Gott hat, als er die Kinder gemacht hat, jedes Kind an den Bauch gestupst und dabei gesagt: „Du bist mein Kind, ich habe dich lieb und möchte immerfür dich da sein (wenn du das willst).“ Also schau mal, ob du da etwas an deinem Bauch hast. Wenn du mal Angst hast, dann denk dran, du hast am Bauch eine Delle und wenn du schaust und sie noch da ist, dann weißt du, Gott hat dich lieb, du bist nicht alleine und du kannst Jesus um Hilfe bitten, er wartet schon auf dich.

Zielgedanke           

Gott möchte uns trösten wie eine Mutter, die in traurigen oder schmerzhaften Situationen für uns da ist.

Merkvers    

Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“

Jesaja 66,13; Luther 84

Situation der Jungscharler      

Ein Kind kann sehr gut nachvollziehen, was „trösten wie eine Mutter“ heißt, da es dies täglich zu Hause erlebt. Die Mutter ist in der Regel immer für ihr Kind da, nimmt es in den Arm und herzt es, vermittelt Zuspruch durch tröstende Worte, ermutigt, wischt Tränen ab, klebt Pflaster auf und verbindet Wunden. Für die älteren Mädchen ist es vielleicht inzwischen nicht mehr nur die Mutter, bei der sie Trost suchen, sondern auch die beste Freundin. Aber das Gefühl des Getröstetwerdens ist bei allen präsent, es ist gewissermaßen eine Ur-Erfahrung.
Daher können die Kinder bei dieser Einheit sehr gut mitarbeiten und sich einbringen, sodass die Lektion vorwiegend auf der Methode des gemeinsamem Gespräches aufgebaut ist und sie davon lebt, miteinander durch Beispiele und Erlebnisse dem Vers näher zu kommen.

Erklärungen zum Text    

Der Vers der Jahreslosung steht im Zusammenhang von Jesaja 66, 5-16.
Am Anfang des Abschnittes in Vers 5 steht eine Anrede. Der Text ist an die Menschen gerichtet, die Gottes Wort mit Ehrfurcht gegenüberstehen. Das sind also die, die in den schweren Zeiten auf Gott hoffen. Die Angeredeten erfahren nun von einer Geburt. Das ist eine schnelle Geburt, die stattfindet, kaum dass die Wehen begonnen haben. Es bleibt die Frage stehen, ob das überhaupt möglich ist. Diese Frage, wie so manche andere Frage im Text, wird nicht direkt beantwortet. Es wird aber deutlich, dass diese Geburt bevorsteht. Mit Geburt bzw. Neugeburt ist die Neugründung bzw. Erneuerung des Volkes Gottes gemeint.  Trotz aller Fragen überwiegt die Freude. Der Vers 10 ist ein Jubelruf über diese Geburt.
Ab Vers 11 wird das Bild weitergeführt. Nach der Geburt muss das neugeborene Kind von seiner Mutter versorgt und gestillt werden. Das Bild wird ausgeschmückt. Der Säugling findet Trost an der Brust seiner Mutter. Es ist genügend Nahrung da. Außerdem ist das Stillen mehr als nur Nahrungsaufnahme, denn durch das Stillen entsteht ein intensiver Kontakt zwischen Mutter und Kind. So wie diese Mutter ist, so ist auch Gott. Er will die Menschen die sich ihm anvertrauen versorgen. Er will den intensiven Kontakt mit den Menschen. Das wird wieder in einer sehr bildreichen Sprache ausgedrückt. Wir Menschen können bei Gott auf dem Schoß sitzen wie ein Kind auf dem Schoß seiner Mutter. Wir können in Gottes Armen liegen. Er streichelt uns liebevoll. Dabei verspricht er denen, die das zulassen Frieden, Wohlstand, Trost und Stärkung.
Der Höhepunkt dieses Abschnittes ist der Vers 13, in dem gesagt wird, dass Gott wie eine Mutter ist, die ihr Kind tröstet. Hier können wir uns wieder Bilder von einem weinenden Kind vor Augen halten, welches Trost bedarf. Da ist das schreiende Kind, welches ganz still wird, wenn es an der Brust seiner Mutter saugen kann. Da ist auch das Kind, was hingefallen ist, sich verletzt hat und die Mutter nimmt es hoch, redet liebevoll mit ihm, versorgt es und spendet Trost.
In diesem Vers werden Eigenschaften von Gott genannt, die im Alten Testament nicht so häufig erwähnt werden. Es geht nicht darum, ein feministisches Gottesbild zu zeichnen und die väterlichen Aussagen über Gott an den Rand zu schieben. Vielmehr ergibt sich ein ganzheitliches Bild von Gott, der sich seinem Volk und den Menschen liebevoll zuwendet. Gott wird in der Bibel oft als Vater beschrieben und benannt. In unserem Vers erfahren wir auch die mütterliche Seite Gottes.

Treffpunkt  

Spiele

Pflasterball
Pflasterball ist ein Abwerfspiel. Es gibt mehrere „Kanonenkugeln“ (Softbälle) und je nach Größe der Gruppe mehrere Werfer. Wenn ein Spieler getroffen wurde, muss der Spielleiter (oder ein Kind, das die Rolle des Arztes spielt, der nicht angegriffen werden kann) auf die „Verletzung“ ein Pflaster kleben. (Dieses Pflaster kann auch ein größeres selbst gebasteltes Papier- oder Kreppbandpflaster sein.) Jeder Spieler kann bzw. darf nur zwei Pflaster bekommen und es darf nicht wieder abgemacht werden. Die Kanonenkugeln können bzw. dürfen nicht gefangen werden, da sonst der Spieler einen „Durchschuss“ bekommt und gleich zwei Pflaster auf einmal braucht (ein Pflaster vorn und ein Pflaster hinten).
Beim dritten Kanonenabschuss muss der Spieler auf die Pflegestation, d. h. er muss sich hinlegen und darf zunächst nicht mehr mitspielen. Falls die Spielfläche nicht genügend Raum bietet, sollte man die Pflegestation an den Spielfeldrand verlegen, weil sonst die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Der Kranke kann nur von seinen Leiden erlöst werden, wenn die anderen Spieler zum Arzt (Spielleiter oder Kind) laufen und sich spezielle Medizin abholen (Kreide). Mit der Kreide malen sie ein Kreuz auf die Stirn des Verletzten. Nun darf dieser seine Pflaster lösen und wieder mitspielen. Die anderen behalten ihr(e) Pflaster. Achtung: Die Medizin reicht nur für einen Kranken, das heißt, die Kreide muss immer wieder zum Arzt zurückgebracht werden.

Willi ist krank
Alle sitzen im Kreis. Jeder bekommt einen Korken. Einer beginnt und muss einen Korken zwischen die Schneidezähne nehmen, er beißt also darauf. Nun muss er sagen: „Willi ist krank.“ Die anderen fragen: „Was hat er denn?“ Er muss sich eine Krankheit ausdenken und sie benennen. Das Witzige ist, dass er dabei eine amüsante, undeutliche Aussprache haben. Jetzt nimmt der Nächste seinen Korken zwischen die Zähne und der Dialog beginnt von vorne. Er muss nun die erste Krankheit benennen und sich eine neue ausdenken (ähnlich wie „Ich packe meinen Koffer). Dann ist der dritte dran usw.

Trostpreis
Mit den Kindern können verschiedene Spiele gemacht werden. Am Ende bekommt aber nicht nur der Gewinner einen Preis, sondern auch der Verlierer einen Trostpreis. Hier noch ein Beispiel für ein Spiel, bei dem der Verlierer einen Trostpreis erhält:

Streichhölzer umstapeln
Zwei Spieler sitzen sich am Tisch gegenüber und spielen gegeneinander. Sie haben eine volle und eine leere Streichholzschachtel vor sich. Ihre Aufgabe besteht nun darin, die Streichhölzer aus der vollen Schachtel in die leere Schachtel zu Räumen. Das geschieht aber unter erschwerten Bedingungen, denn die Spieler müssen bei diesem Spiel dicke Fausthandschuhe tragen. Gewonnne hat der Spieler, der das Umstapeln der Streichhölzer als erstes geschafft hat.

Knackpunkt

Einstiegsfrage: Seid ihr schon einmal traurig gewesen oder habt ihr euch schon einmal wehgetan? Was habt ihr da gemacht? Evtl. Erlebnisse erzählen lassen (geweint, zu Mama gelaufen …).

In der Bibel steht ganz viel davon, dass Gott wie ein Vater zu uns ist. Heute geht es um einen Vers, der betont, dass Gott auch mütterliche Eigenschaften hat. Der Vers wird auf ein Blatt Papier geschrieben, in die Mitte gelegt und vorgelesen.
Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Wie tröstet denn eine Mutter? Wie tröstet eure Mutter euch?
Man sammelt gemeinsam Ideen und für jede Idee versucht man ein Symbol zu finden, das man auf einen Zettel malt, um anschließend jedes einzeln inhaltlich und geistlich zu behandeln.
Dann zeigt man die verschiedenen Symbole und lässt die Kinder raten, was es bedeuten könnte. Vermutlich wird es einige Überschneidungen geben. Im Folgenden erarbeitet man mit den Hinweisen zu den Symbolen was es bedeutet, von Gott wie von einer Mutter getröstet zu werden

1. Eine Mutter sieht ihr Kind. Sie kommt zur Hilfe und ist einfach da. Allein das Dasein, das Anwesendsein und das Gesehenwerden ist Trost genug.
Was heißt das, wenn Gott uns trösten möchte? Er sieht uns, er kommt uns zur Hilfe und möchte ganz nah bei uns sein. Gott ist da.
Ergänzender Vers beim Doppelpunkt: Matthäus 28,20 oder 1. Mose 16,13.
Symbol: Auge

2. Eine Mutter nimmt das Kind in den Arm, streichelt es, herzt es, zeigt ihm, dass sie es lieb hat, schenkt ihm (körperliche) Nähe und Wärme.
Was heißt das, wenn Gott uns trösten möchte? Wir spüren Gott zwar im körperlichen Sinn nicht, aber er möchte uns trotzdem Geborgenheit, Liebe und Wärme schenken. Wir dürfen uns vorstellen, wie er uns in die Arme nimmt oder wie wir auf seinem Schoß sitzen. Er hat uns lieb.
Ergänzender Vers beim Doppelpunkt: Markus 10,16 oder Psalm 144,2.
Symbol: Mutter mit Kind

3. Eine Mutter gibt Zuspruch. Sie spricht dem Kind Trost zu. „Ist schon gut. Ich bin doch da. Hab keine Angst. Du wirst sehen, es ist bald wieder besser …“.
Was heißt das, wenn Gott uns trösten möchte? In der Bibel steht 365 Mal „Fürchte dich nicht!“ – praktisch für jeden Tag ein Trostwort oder Zuspruch. Gott ermutigt uns in der Bibel ganz oft, damit wir nicht vergessen, dass er da ist.
Ergänzender Vers beim Doppelpunkt: Jesaja 41,10 oder Markus 5,36.
Symbol: Mund mit Sprechblase

4. Eine Mutter kümmert sich um die Tränen, trocknet sie, wischt sie ab.
Was heißt das, wenn Gott uns trösten möchte? Gott sieht und kümmert sich um unsere Tränen, auch (um) die heimlich geweinten. Ihm können wir alles anvertrauen. Bei ihm sind unser Schmerz und unsere Tränen gut aufbewahrt und aufgehoben. Gott verspricht uns sogar, wenn wir einmal bei ihm im Himmel sind, dass er eigenhändig unsere Tränen abwischen wird. Das heißt, dass unser Schmerz nicht für immer bleiben wird.
Ergänzender Vers beim Doppelpunkt: 2. Könige 20,5 oder Offenbarung 21,4a.
Symbol: Träne

5. Eine Mutter verbindet Wunden, klebt Pflaster auf und schickt das Kind wieder los. Sie tut das oft mit ermahnenden Worten wie „Jetzt pass auf, dass du nicht wieder …“.
Was heißt das, wenn Gott uns trösten möchte? Trost von Gott ist wie Balsam oder Heilsalbe für unser verwundetes Herz oder unsere verletzte Seele. Manchmal hat man ja nicht nur äußere Verletzungen wie eine blutende Wunde, sondern auch innere, z. B. Trauer über einen toten Menschen, ausgelacht werden, ungeliebt zu sein, Schuldgefühle. Innere Verletzungen sind nicht sichtbar und dauern manchmal lange, bis die Wunden verheilt sind. Gott möchte sich darum kümmern, uns trösten und aufbauen, damit wir wieder aufstehen können und weitermachen. Aber er ermahnt uns auch manchmal.
Ergänzender Vers beim Doppelpunkt: Psalm 147,3 oder Jeremia 30,17.
Symbol: Pflaster

6. Eine Mutter sieht schon weiter, behält den Überblick. Das gestürzte Kind sieht nur den Schmerz. Die Mutter sieht, dass die Wunde heilen wird und kann deshalb ihr Kind trösten.
Was heißt das, wenn Gott uns trösten möchte? Gott hat einen Überblick über unser Leben. Auch wenn wir gerade nur unseren Schmerz sehen und das Gefühl haben, dass Gott weit weg ist. Er sieht uns und sieht weiter als wir. Er sieht schon das Ende. Da ist sein neues Reich, der Himmel, in dem es kein Schmerz und kein Leid geben wird. Auch wenn unser Leben manchmal nicht so einfach ist, wir können darauf vertrauen, dass er die Übersicht hat und spätestens im Himmel einmal alles gut wird.
Ergänzender Vers beim Doppelpunkt: Psalm 139,16 oder Offenbarung 21,4b.
Symbol: Strichmännchen mit Fernglas und Sonne

Abschluss
Und manchmal gibt eine Mutter dem weinenden Kind zur Ablenkung auch eine Trostschokolade. Jedes Kind bekommt eine Minitafel Schokolade oder einen Schokobon.

Doppelpunkt

Die Jungscharler erhalten ein Arbeitsblatt, auf dem die entsprechenden Bibelstellen stehen. Außerdem erhalten sie die Symbole, die im Knackpunkt besprochen wurden Sie haben die Aufgabe, die Symbole den Bibelstellen zuzuordnen (mind. eine pro Punkt). Diese Erarbeitung kann in Zweierteams oder in der gesamten Gruppe geschehen.

Fragerunde
Den Kindern werden Fragen zum Thema gestellt und die Kinder können ihre Erfahrungen damit berichten. Ein kleiner Teddybär (der steht symbolisch für Trost) immer an das Kind weitergereicht werden, was gerade dran ist mit Erzählen.
Habt ihr das schon einmal erlebt oder gespürt, dass Gott euch auf diese Art und Weise tröstet? Evtl. auch selbst eigene Erlebnisse erzählen.
Wenn Gott uns tröstet und wir ermutigt sind, dann können wir auch andere trösten. Wo habt ihr das schon einmal getan? Wer könnte Gottes Trost in meinem Umfeld gebrauchen?

Gebet
Es steht ein Kreuz in der Mitte, daneben liegen Steine und Kerzen bereit. Sie können nun mit Hilfe der Symbole ihre Anliegen zum Kreuz bringen. Die Steine stehen für: Wo brauche ich Trost? Die Kerzen stehen für: Wer braucht gerade Trost in meiner Familie oder bei meinen Freunden? Die Kinder können ihre Gebetsanliegen laut oder leise sagen. Zum Abschluss bildet man einen Kreis und dankt Gott dafür, dass er uns tröstet wie eine Mutter.

Trostbox basteln
Jedes Kind faltet aus zwei A4-Blättern jeweils eine Schachtel bzw. Kiste. Eine Anleitung gibt es z. B. im Internet auf https://www.youtube.com/watch?v=oaylzF-yfaQ.
Dann schneiden sie sechs bzw. zwölf Spruchkärtchen und die dazugehörigen Symbole aus und kleben diese passend aufeinander (als Vorder- und Rückseite). Am besten eignet sich dickeres Papier, da dann die Kärtchen stabiler sind.
Diese Kärtchen werden jetzt als Erinnerung und Zuspruch in die Schachtel geleg – fertig ist die Trostbox. Auf die eine Schachtelseite kann man „Trostbox“ schreiben, auf die andere den Merkvers.

Vorschlag für ein Gebet

Lieber Herr Jesus, danke, dass ich über alles mit dir reden kann. Du siehst, dass ich/Name krank bin/ist. Du weißt auch, dass ich/Name darunter leide und viel lieber gesund wäre. Bitte mach mich/Name doch wieder gesund. Ich weiß, du kannst das machen. Ich will alles was du gibst annehmen. Egal ob es für mich/Name gut oder böse aussieht, du machst es gut. Darauf vertraue ich. Amen. (Einzelne Elemente können auch ausgelassen werden)

Schlusspunkt       

Gott möchte uns wie eine Mutter trösten, wenn wir traurig und verletzt sind. Er ist immer bei uns und sieht uns. Er liebt uns und ermutigt uns durch die Bibel/sein Wort, dass wir keine Angst haben müssen. Er trocknet unsere Tränen und wir dürfen uns darauf freuen, dass es bei ihm einmal keine Tränen mehr geben wird. Er kümmert sich um unseren inneren Schmerz, damit wir wieder mutig werden und er hat den Überblick über unser ganzes Leben, wir können ihm vertrauen. Gemeinsam sagen wir zum Abschluss den Vers.

Bausteine   

Lieder

Aus Einfach Spitze
Nr. 14 Vom Anfang bis zum Ende
Nr. 149 Alle meine Sorgen

Aus: Kinder feiern Jesus
Nr.180 Wenn du glücklich bist
Nr. 37 Du bist mein Zufluchtsort
Nr. 46 Gott kennt alle meine Sorgen

Bibelverse

siehe Datei im Anhang

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