Freizeit-Ideen-2020-EC

Hier findest du verschiedene Freizeit-Modelle und Tagesaktionen, die trotz Corona-Beschränkungen durchgeführt werden können. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Spiel 1: EmojiGame

Gleich bekommt ihr Bilder mit Emojis. Sie stellen einen Text dar.
Welches Lied, Gedicht oder welcher Bibelvers verbirgt sich dahinter?
Sendet uns jeweils den Titel und den dargestellten Text. 🙂
→ Es sind nicht alle Emojis mit allen Schreibprogrammen kompatibel. Deshalb: Siehe beigefügte Dateien.

1. Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Drei Chinesen mit dem Kontrabass,
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam die Polizei, fragt: Was ist denn das?“
Drei Chinesen mit dem Kontrabass

2. Johannes 8,12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

3. Weißt du wie viel Sternlein stehen

Weißt du wie viel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt.
Weißt du wie viel Wolken ziehen,
weit hinüber alle Welt.

4. Der Erlkönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind ?
Es ist der Vater mit seinem Kind.

5. 99 Luftballons

Hast du etwas Zeit für mich?
Dann singe ich ein Lied für dich.
Von 99 Luftballons
auf ihrem Weg zum Horizont

Spiel 2: Translate

Aufgabe: Such den Vers, der sich genau in der Mitte der Bibel befindet. Übersetze ihn aus der Lutherbibel 2017 per Google Übersetzer auf die Sprache, die laut Wikipedia am 23. meisten Sprecher weltweit hat.
Welcher Bibelvers und welche Sprache sind es und wie viele unterschiedliche Schriftzeichen werden für diesen Bibelvers gebraucht?

Psalm 118,8 auf Koreanisch – 23 Schriftzeichen

Spiel 3: Goethe

Aufgabe: Schreibt eine kurze Geschichte, die die Wörter Einmaleins, Elefant, Unterlegscheibe, Zeitschrift und Miesepeter enthält.

Spiel 4: Oben

Von oben betrachtet sieht alles ganz anders aus. Auch auf unserer Erde entdecken wir unter anderem Faszinierendes, wenn wir sie aus einiger Entfernung betrachten.
Was verbirgt sich hinter diesen Koordinaten? Es können Orte oder Bilder sein.
Google-Maps kann helfen.

Koordinaten:
a) 27.3805833333, 33.6318388889 (Wüstenspirale,Ägypten)
b) 30.085389, 97.144056 ( Luecke Schriftzug, Texas)
c) 40.342313, 17.839434 (Nardo, kreisförmige Teststrecke)
d) 51.793964, 12.593813 (Freizeitheim, Bergwitz)
e) 14.011114, 120.997295 (Ein See auf einer Insel in einem See auf einer Insel, Taalsee Philippinen)
f) 33.867886, 63.987 (Gitarrenwald, Argentinien)

Spiel 5: Ich brauch‘ mal Toilettenpapier

Aufgabe: Schnappt euch eine neue Rolle Toilettenpapier und ein Maßband, Zollstock oder ähnliches (notfalls tut es auch ein Lineal 😉 ). Wie viel Meter Papier sind auf einer Rolle?
Schickt uns auch euer Beweisvideo!

Spiel 6: BibleServer

Aufgabe: Gesucht ist ein Bibelvers. Hinter jeder Bibelstelle verbirgt sich ein Wort. Sucht alle heraus und bringt sie in die richtige Reihenfolge.

  • 1.Mose 40,3 – Wort 4, Zürcher Bibel → sie
  • 4.Mose 7,88 – Wort 6, Neue evangelistische Übersetzung → 24
  • Richter 14,9 – Wort 32, Elberfelder → sie
  • Prediger 3,12 – Wort 25, Einheitsübersetzung → während
  • 1.Mose 5,15 – Wort 3, Neues Leben → 65
  • Philipper 2,16 – Wort 25, Lutherbibel 2017 → habe
  • Matthäus 17,12 – Wort 2, Hoffnung für alle → ich
  • Psalm 139,4 – Wort 1, Hoffnung für alle → schon
  • Markus 6,46 – Wort 14, Schlachter → beten
  • Thessalonicher 4,1 – Wort 2, Neue Genfer Übersetzung → noch
  • Psalm 120,1 – Wort 21, Gute Nachricht → erhört
  • Markus 1,2 – Wort 6, Lutherbibel 2017 → Jesaja

Noch während sie beten, habe ich sie schon erhört. Jesaja 65, 24

In den Detektivbüros in Bethlehem, Jerusalem und Kapernaum geht es rund! Junge Detektive von 8 bis 12 Jahren untersuchen in 15 spannenden Fällen rund um Jesus Tatorte, Schriftstücke, befragen Zeugen und begeben sich vielfältig auf Spurensuche.
Es ist wichtig, dass die Detektive dabei alle ihre Sinne nutzen und im Team zusammenarbeiten. Jedes Kind ist mit seinen Begabungen wichtig. Auf diese Weise tauchen sie gemeinsam interaktiv in Geschichten und Berichte des Neuen Testaments ein. Den Kindern werden so Zusammenhänge nicht nur theoretisch klar – da sie die Aussagen selbst erarbeiten, können sie sich leichter merken, was sie über Jesus erfahren. Auch die Spiel-, Bastel- und Backideen helfen, dass Gedanken und Erlebtes nicht vergessen werden.

Die 15 praxiserprobten Fälle eignen sich für Jungschar, Kinderbibeltage, Freizeiten, Projekttage, Schul-AGs u. v. m.
Sie können fortlaufend oder einzeln gelöst werden.
Ein Fall dauert ca. 90 Minuten.
Je nach Auswahl der Spiel-, Bastel- und Backideen kann die Zeit verlängert oder gekürzt werden.
Es ist kein Vorwissen der Detektive nötig. Kinder mit und ohne christliche Prägung können die Fälle lösen.
Die Umsetzung ist bereits mit 1-2 Mitarbeitenden möglich.
Es stehen PDF-Vorlagen zum Download zur Verfügung, die an die eigenen Örtlichkeiten angepasst werden können.
Die Einleitung gibt viele praktische Tipps zur Umsetzung sowie Hinweise für christliche Kindergruppen an der Schule.

Pfingsten verändert alles und alle (Fall 15)

Schwerpunkte

  • Wer ist der Heilige Geist?
  • Wie bekamen die Jünger den Heiligen Geist?
  • Wie ist die Kirche entstanden?
  • Gottes Geist überwindet die Angst und setzt in Bewegung

Besonderheit

Eventuell kann man eine Fahrradtour zur nächsten Kirche oder die Spurensuche in einem größeren Radius um die eigene Gemeinde mit dem Fahrrad machen. Es sollte für jede Gruppe eine Begleitperson dabei sein.

Vorbereitung

  • Ankündigung bei den Eltern, dass die Aktion eventuell länger dauert und ein Fahrrad sowie Fahrradhelm benötigt wird.
  • Bei schulischer Veranstaltung: Schriftliche Ankündigung, dass das Schulgelände verlassen wird (siehe „Hinweise zu christlichen Kindergruppen an der Schule“).
  • Klären, ob die Kirche offen ist bzw. Verantwortliche informieren, dass eine Gruppe kommt.

Situation

In einigen Bundesländern gibt es Pfingstferien. Doch warum gibt es diese Ferien oder Feiertage in Deutschland eigentlich? Der Grund dafür ist nur wenigen Menschen bewusst. Dabei gäbe es ohne Pfingsten keine Kirche und für uns wäre Jesus vielleicht nur eine geschichtliche Person wie Julius Cäsar. Die Jünger jedenfalls wären nach Tod und Himmelfahrt Jesu ängstlich in ihren Häusern geblieben und hätten traurig an Jesus gedacht. Pfingsten veränderte sie völlig, machte sie mutig und kreativ, von dem weiterzusagen, was sie mit Jesus erlebt hatten. Sie bekamen etwas, das sie und auch uns in Bewegung setzt: sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Dadurch konnte Jesus in ihnen wirken und sie konnten Dinge tun, zu denen sie normalerweise nicht fähig gewesen wären. Christen glauben, dass Gott uns auch heute mit seinem Geist erfüllen möchte und kann, sodass auch wir in Bewegung gesetzt werden. Doch wer oder was ist der Heilige Geist?

Wortbedeutung „Heiliger Geist“

  • Hebräisch: ruach
  • Griechisch: pneuma
  • Lateinisch: Spiritus = (wehender) Wind und Lebenshauch (Atem)

Eigenschaften und Aufgaben des Heiligen Geistes

  • Der Heilige Geist ist weder zeit- noch ortsgebunden (Joh 3,8).
  • Der Geist Gottes ist von Gottes schöpferischem, ordnendem Willen bestimmt. Er wirkt dem zerstörenden Chaos entgegen. Von ihm geht alles Leben in der Schöpfung aus (1. Mose 1,2; Psalm 104,29 f.).
  • Eine seiner Aufgaben ist es, den Nachfolgern Jesu in allen Situationen beizustehen. Der Heilige Geist vergibt, tröstet und mahnt die Nachfolger Jesu (Joh 14,16.17). Er leitet die Nachfolger Jesu (Joh 16,7.13). Er hilft beim Beten, wenn die Worte fehlen (Röm 8,26 f.).
  • Er bewirkt, dass der Mensch den Willen Gottes tun will und auch tut (Phil 2,13; Gegenteil von Röm 7,18).

Eigenschaften, die der Heilige Geist den Menschen gibt (Gal 5,22.23; Eph 5,9.2; Tim 1,7)

  • Kraft
  • Liebe
  • Freude
  • Frieden
  • Geduld
  • Güte
  • Großzügigkeit
  • Treue
  • Freundlichkeit
  • Selbstbeherrschung
  • Gerechtigkeit
  • Wahrheit

Fähigkeiten, die der Heilige Geist gibt (1. Kor 12)

  • Weisheit
  • Glaube bzw. die Erkenntnis, dass es einen Gott gibt
  • Fähigkeit, zu heilen und Wunder zu tun
  • Wissen, was passieren wird (Prophetie)
  • Gabe zu unterscheiden, was Gott sagt und was andere Stimmen sind
  • Gabe, Weisungen von Gott zu verkünden
  • das Reden in Sprachen, die man eigentlich nicht kennt
  • die Gabe, diese Sprache, die ein anderer spricht, auszulegen

Erlebniswelt der Kinder

Schon für Erwachsene ist die Vorstellung der Dreieinigkeit sehr schwierig. Eine Hilfe auf leckere Art und Weise „Vater – Sohn – Heiliger Geist“ zu erklären, kann das Einführungsspiel (s. u.) mit Eis sein. Es stellt dar, dass es das Wasser ebenso in drei verschiedenen sichtbaren Formen gibt wie die Dreieinigkeit Gottes.

Auch der Heilige Geist ist für Erwachsene nicht so leicht vorstellbar, Kinder haben es durch ihre Fantasie und Geschichten in den Medien da leichter. Durch Experimente mit dem Atem kann man darstellen, dass es Dinge gibt, die man selbst nicht sieht, sondern nur an ihren Auswirkungen erkennen kann.

Einstieg

Lied

„Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, preiset den Herrn!“ in möglichst vielen Sprachen singen.

Eis mitbringen oder selbst machen

Zutaten: gefrorene (!) Früchte (z. B.: Himbeeren; im Gefrierfach zwischenlagern, damit die Früchte wirklich hart sind), Mixer oder Pürierstab, Topf, Sahne, evtl. Zucker, Eiswaffeln

Gefrorene Früchte werden im Mixer stark zerkleinert. Sofort die Stücke mit etwas Sahne oder Fruchtsaft mischen, bis alles cremig ist. Eventuell mit etwas Zucker süßen. Gleich auf die Waffeln verteilen, fertig.

Gespräch (während das Eis gegessen wird)

  • Die Sahne und der Fruchtsaft haben sich gerade ganz schön verändert – sie waren flüssig, jetzt sind sie fest. Was ist da passiert? (Die Flüssigkeit ist gefroren und fest geworden.)
  • Was würde mit dem Fruchtsaft passieren, wenn ich ihn lange kochen würde? (Er würde verdampfen.)
  • Den Fruchtsaft gibt es also in drei verschiedenen Formen? (als Flüssigkeit, als Eis, als Dampf)

Hinweis: Man kann natürlich auch ohne Eis, nur mit Wasser, die Dreieinigkeit veranschaulichen.

Christen glauben, dass es Gott in drei verschiedenen Formen gibt: als Gott Vater, Jesus und Heiliger Geist. Gott, der alles umfasst. Jesus, durch den Gott auf der Erde sichtbar war. Heiliger Geist, durch den sich Gott/Jesus heute zeigt.

Stimmen erkennen

Auf dem Schulhof oder in der Fußgängerzone werden möglichst viele Stimmen in unterschiedlichen Sprachen (z. B. mit dem Smartphone) aufgenommen. Die Kinder müssen raten, um welche Sprachen es sich handelt, denn heute geht es um Menschen, die plötzlich andere Sprachen verstehen konnten.

Witz (für ältere Kinder)

Ein junger Soldat wird von seinem Offizier vor seinen Kameraden fertig gemacht: „Ich hab gesehen, dass Sie in die Kirche gehen! Sie glauben wohl an Gott?“ Der Soldat antwortet: „Jawohl, Herr Major!“ „Da habe ich eine Frage: Sehen Sie die Steine?“ „Jawohl!“ Der Offizier fährt fort: „Sehen Sie den Himmel?“ „Jawohl!“, antwortet der Soldat. „Sehen Sie Gott?“ „Nein!“ Da triumphiert der Offizier: „Sehen Sie, dann gibt es Gott auch nicht!“ Gelassen antwortet der Soldat: „Herr Major, darf ich meine Kameraden etwas fragen?“ „Sie dürfen!“ Der Soldat wendet sich an die Kameraden: „Seht ihr den Herrn Major?“ „Jawohl!“, rufen die Kameraden. Der Soldat fährt fort: „Seht ihr seinen Verstand?“

Chefdetektiv

„Heute geht es um Dinge, die es gibt, auch wenn man sie nicht sehen kann.“

Weitere Spiele

Material: Watte oder geknäultes Taschentuch, Luftballon oder Tischtennisball, Hindernisse, Zeitungen

1. Wattepusten: Die Kinder sitzen möglichst eng um einen Tisch und versuchen durch Pusten zu verhindern, dass der Wattebausch vom Tisch fällt.
2. Mit aufgeblasenem Luftballon einen Tischtennisball über einen Parcours treiben. Welche Gruppe ist schneller?
3. Einen aufgeblasenen Luftballon nur mit Hilfe des Luftzuges von Zeitungen auf die andere Seite des Raumes transportieren.

Gespräch

  • Wer oder was hat den Wattebausch, den Tischtennisball oder den Luftballon bewegt? (der Wind bzw. der Atem)
  • Kann man Wind sehen? (nein, nur die Auswirkungen)
  • Was kann man noch nicht sehen und gibt es doch? (Liebe, Strom, Musik, Radiowellen usw.)

Fazit: Es gibt Dinge, die kann man nicht mit den Augen sehen. Man weiß nur durch ihre Auswirkungen, dass es sie gibt. Heute geht es auch um etwas, was man nicht direkt sehen kann. Man kann seine Existenz nur an den Auswirkungen erkennen.

Aktion

Hinweise zur Durchführung

Der Detektivauftrag ist lang und es werden viele Themen behandelt, deshalb kann man ihn auch auf zwei Einheiten aufteilen:

  • 1. Einheit: Klärt ab, was der Heilige Geist ist!
  • Spurensuche Teil 1 auf dem Gelände.
  • Ablauf: Eis machen, Spurensuche Teil 1, anschließend kann man basteln (s. u.)
  • 2. Einheit: Sturm geortet
  • Spurensuche Teil 2, die erzählt, wie Jesus den Heiligen Geist schickt. Es geht dann zur Kirche. Ablauf: Witz oder Wattepusten als Einstieg, Spurensuche Teil 2 mit Ziel Kirche

Das Ziel der Spurensuche ist eine Kirche oder ein kirchlicher Raum. Die konfessionelle Ausrichtung der Kirche spielt keine Rolle. Es ist gut, den Verantwortlichen der Kirche über den Besuch zu informieren. Ebenso sollten die Kinder über angemessenes Verhalten aufgeklärt werden (z. B. nicht rennen, nicht laut reden). Beim Besuch der Kirche können noch weitere Aspekte der örtlichen Begebenheit in die Spurensuche eingefügt werden (z. B. besondere Personen oder Tiere auf Bildern finden).

Detektivauftrag für das Detektivbüro in Jerusalem

Material pro Gruppe

  • Lageplan oder Foto mit Kennzeichnung, wo der erste Hinweis ist
  • Tasche
  • Toilettenpapier
  • Belohnung/Schatz
  • Detektivhinweise
  • Stift

Chefdetektiv

„Es sind jetzt 50 Tage seit dem Passahfest vergangen. Heute wird das Wochenfest, also das Erntedankfest, gefeiert. Die Stadt Jerusalem ist voller Menschen, die alle hier das Fest feiern möchten. Hier ist einiges los und deshalb gibt es für uns viel zu tun:

  1. Uns liegt eine Sturmmeldung in diesem Teil von Jerusalem vor. Schaut nach, ob etwas beschädigt ist und wie es den Menschen geht!
  2. Dort in der Nähe sollen auch Betrunkene sein. Klärt ab, ob sie eine Gefahr darstellen!
  3. Auf dem Weg zu dieser Stelle findet ihr Hinweise und Zeugenaussagen, die euch helfen, den Fall aufzuklären.

Den ersten Hinweis findet ihr an dieser Stelle im Gebäude.

Jede Gruppe bekommt einen Plan oder ein Foto vom Gebäude, auf dem jeweils ein anderer Ausgangsort markiert ist. Anschließend ist aber der Weg gleich.

Detektivhinweise

1.Wind …
a. kann man sehen. Den nächste Hinweis findet ihr …
b. kann man nur an den Auswirkungen erkennen. Den nächsten Hinweis findet ihr …

2. Was kann man nicht sehen und gibt es doch? Streicht durch, was nicht stimmt! Fügt die übrigen Buchstaben zu einem Wort zusammen. Dann wisst ihr, wo der nächste Hinweis ist.
Feen (   )
Atem (   )
Trolle (   )
Musik (   )
Vampire (   )
Liebe (   )
Zombies (   )
Wind (   )
Hobbits (   )
Strom (   )
Elben (   )
Radiowellen (   )
Vertrauen (   )

Sucht beim 

3. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Geist“ (hebräisch: ruach, griechisch: pneuma, lateinisch: Spiritus) ist …
a. (wehender) Wind oder „Lebenshauch“ (Atem). Geht zu …
b. Geruch oder Reifen. Geht zu …

4. Der „Heilige Geist“ der Bibel ist …
a. an einen Ort gebunden. Geht zu …
b. völlig frei. Geht zu …

5. Den Heiligen Geist kann man wie den Wind …
a. sehen. Geht zu …
b. an seinen Auswirkungen erkennen. Geht zu …

6. Die Aufgabe des Heiligen Geistes ist, …
a. mit den Nachfolgern Jesu zu schimpfen. Geht zu …
b. die Nachfolger Jesu zu ermahnen und ihnen zu helfen. Geht zu ..

7. Welche Eigenschaften gibt der Heilige Geist den Menschen? Markiert die richtigen Antworten!
Mutlosigkeit (   )
Kraft (   )
Liebe (   )
Hass (   )
Freude (   )
Traurigkeit (   )
Frieden (   )
Streit (   )
Geduld (   )
Ungeduld (   )
Güte (   )
Hartherzigkeit (   )
Großzügigkeit (   )
Geiz (   )
Treue (   )
Untreue (   )
Freundlichkeit (   )
Feindschaft (   )
Selbstbeherrschung (   )
Selbstsucht (   )
Gerechtigkeit (   )
Eifersucht (   )
Wahrheit (   )
Lüge (   )
Tragt die Buchstaben der richtigen Antworten ein, dann wisst ihr, wo es weitergeht.

8. Welche Fähigkeiten gibt der Heilige Geist? Unterstreicht, was stimmt, und tragt die Buchstaben der richtigen Antworten unten ein, dann wisst ihr, wo es weitergeht.
Weisheit (   )
Orientierungslosigkeit (   )
Glaube bzw. die Erkenntnis dass es einen Gott gibt (   )
Unglaube (   )
Fähigkeit zu heilen (   )
Zerstörungswut (   )
Wunder zu tun (   )
Viel Essen und Trinken können (   )
Wissen, was passieren wird oder was Gott tun will (Prophetie) (   )
Gabe zu unterscheiden, was Gott sagt und was andere Stimmen sind (   )
Reichtum (   )
Gabe, Weisungen von Gott zu weiterzugeben (   )
Verwirrung (   )
Das Reden in Sprachen, die man eigentlich nicht kennt (   )
Die Gabe, diese Sprache, die ein anderer spricht, auszulegen (   )
Geht zu 

9. Aussage eines Mannes von der Insel Kreta: „Habt ihr auch diesen Sturm gehört? Und jetzt, ich fass es nicht, höre ich diesen Mann in meiner Muttersprache reden! Das ist doch ein einfacher Fischer vom See Genezareth, wo hat der denn Griechisch sprechen gelernt?“

9.1 Was hört der Mann?
a. eine Explosion und lautes Gekreisch (   )
b. einen Sturm und Männer, die in Griechisch reden (   )

9.2 Wurde bei dem Sturm jemand verletzt?
a. Ja (   )
b. Nein (   )

9.3 Worüber wundert sich der Mann?
a. Dass der Fischer Petrus eine Rede hält (   )
b. Dass der Fischer Petrus eine Rede hält und er ihn auf Griechisch hört (   )

Geht 

10. Aussage eines Mannes aus Rom: „Seht nur, es sieht so aus, als ob auf den Köpfen der Männer Feuerflammen wären. Dazu höre ich auch die Männer in dem Haus in meiner Muttersprache reden, ich höre sie auf Lateinisch! Ich sehe, dass meine Freunde aus anderen Ländern diese Männer auch in ihrer Heimatsprache hören! Das geht doch gar nicht!“

10.1 Was sieht der Mann?
a. Feuerflammen im Haus (   )
b. Feuerflammen auf den Köpfen, ohne die Köpfe zu verbrennen (   )

10.2 Was hört der Mann, in welcher Sprache reden sie für ihn?
a. Lateinisch (   )
b. Griechisch (   )

10.3 Worüber wundert sich der Mann?
a. Dass er die Nachfolger Jesu in seiner Muttersprache Latein reden hört, sein Nachbar aber auf Griechisch (   )
b. Dass so viele Menschen plötzlich da sind (   )

Geht 

11. Aussage eines Mannes aus Jerusalem: „Was reden die denn, sind die besoffen?“

11.1 Was denkt der Mann, was passiert ist?
a. Die Männer haben zu viel Alkohol getrunken (   )
b. Die Männer sind verrückt (   )

11.2 Stellen die Männer eine Gefahr dar?
a. Ja (   )
b. Nein (   )

Geht 

12. Aussage eines Mannes: „Hört, was dieser Petrus sagt! Er erinnert uns an den Propheten Joel! Der hat gesagt, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist auf alte und junge, Männer und Frauen, Sklaven und Freie ausgießen wird. Will er damit sagen, dass dieser Sturm und die Sprachen, die die Männer da plötzlich reden, eine Folge von Gottes Geist sind?“

12.1 Was ist laut anderer Zeugen richtig?
a. Der Sturm und das Reden in anderen Sprachen sind nur Einbildung. (   )
b. Der Sturm und das Reden in anderen Sprachen sind Folgen des Geistes von Gott. (   )

12.2 Was sagt Petrus?
a. Gott hat schon vor langer Zeit versprochen, seinen Geist allen Menschen zu schicken. (   )
b. Gott hat vor langer Zeit versprochen, seinen Geist nur den Männern zu schicken. (   )

Geht 

13. Frage eines Mannes: „Kann jeder diesen Geist bekommen? Wieso soll das jetzt möglich sein? Hört, was Petrus sagt: ‚Ihr kennt alle Jesus, der am Kreuz gestorben ist. Ihn hat Gott wieder lebendig gemacht. Dieser Jesus hat mit seinem Tod am Kreuz alle Strafen getragen, die eigentlich die Menschen verdient haben. Jesus sitzt nun auf der rechten Seite Gottes und hat den Geist Gottes geschickt. Jeder, der seine Sünden bereut und sich auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt, bekommt den Heiligen Geist.‘“

13.1 Wer hat den Heiligen Geist geschickt?
a. Mose (   )
b. Joel (   )
c. Jesus (   )

13.2 Wer kann den Heiligen Geist bekommen?
a. Nur der, der immer lieb ist. (   )
b. Jeder, der seine Schuld bereut und sich auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt. (   )
c. Nur Männer können den Heiligen Geist bekommen. (   )

Geht 

14. In der Nähe ist ein Gebäude, das es ohne Menschen, die sich von Gottes Kraft in Bewegung setzen ließen, nicht geben würde. Geht hinein. Dort findet ihr den nächsten Hinweis _______________________

15. Ohne den Heiligen Geist hätten die Jünger Jesu nicht den Mut gehabt, von Jesus weiterzusagen und dabei ihr Leben zu riskieren. Ohne den Heiligen Geist gäbe es deshalb auch in Deutschland …

a. keine Kirche. Sucht bei der Kanzel den nächsten Hinweis.
b.keine Kinder. Sucht in der ersten Bankreihe nach einem Hinweis.

16. Das Fest, das wir wegen des Heiligen Geistes feiern, heißt …
a. Fest für den Heiligen Geist – weil es um den Geist Gottes geht. Sucht einen Hinweis in der letzten Bankreihe.
b. Pfingsten – weil es 50 Tag nach Ostern stattfindet. Sucht einen Hinweis in der dritten Bankreihe von hinten.

Dort finden die Kinder den letzten Hinweis, wo sie eine Belohnung / einen Schatz finden.

Vertiefung

Gespräch

Die Kinder setzen sich in die Kirchenbank und es wird die Geschichte aus der Apostelgeschichte vorgelesen. Die Kinder können Fragen stellen.

Gebet

Lieber Herr Jesus, danke, dass du uns nicht allein lässt. Vielen Dank, dass du uns durch deinen Heiligen Geist helfen möchtest, das Richtige zu tun. Öffne uns Augen, Herz und Ohren, dass wir deine Stimme wahrnehmen und danach handeln. Amen

Bastel- und Spielideen

Spiele

Im Lärm dieser Zeit ist es schwer, Gottes Stimme zu hören.
In einer Ecke des Raumes steht ein Kind und diktiert einem anderen Kind in der gegenüberliegenden Ecke Wörter. Die Kinder dazwischen versuchen so viel Lärm zu machen, dass dies nicht gelingt. Welches Team schafft die meisten Wörter innerhalb einer bestimmten Zeit?

Experimente zum Thema Luft

Anleitungen siehe z. B. www.hausderkleinenforscher.de

Glocke basteln

Material: kleine Tontöpfchen, Acrylfarbe, Pinsel, größere Holzperlen mit Loch, dickere Kordel (muss durch das Loch der Holzperlen gehen!), Schere

Diese Bastelidee bietet eine Ausweichmöglichkeit, wenn man keinen Detektivauftrag machen kann, der zu einer Kirche führt.
Die kleinen Tontöpfchen werden angemalt. Dann nimmt man eine Kordel, macht einen Knoten und fädelt eine Perle auf. Nun wird wieder ein Knoten gemacht, ca. 1-2 cm oberhalb der Perle, sodass die Perle fixiert ist, dabei aber Spielraum hat. Nun fädelt man die Kordel so in den Tontopf ein, dass die Perle an den Tonwänden anschlagen kann und hängt alles zusammen auf. Kordel und Tontopf werden mit Knoten fixiert, sodass der Topf nicht rutschen kann. Mehrere Glocken an unterschiedlich langen Kordeln sehen sehr attraktiv aus.

TIPP: Ist das Loch im Tontopf zu groß, um die Kordel mit Knoten zu fixieren, kann man einen kleinen Stab zur Hilfe nehmen. Die Kordel anknoten und den Stab im Innern des Topfes unter dem Loch befestigen.

Geburtstagskuchen backen oder verzieren

Tortenboden mit Marmelade bestreichen, mit Erdbeeren belegen und Tortenguss überziehen. Mit 12 Kerzen für die 12 Apostel bestücken.
Alternative: Papageienkuchen backen – er ist farblich so vielfältig wie die Gaben, die der Heilige Geist gibt.
Alternative: Kastenkuchen oder Muffins fertig mitbringen und mit den Kindern mit einem mit Lebensmittelfarbe angereicherten Zitronenguss und Schokolinsen/Gummibärchen verzieren. So bunt sind die Gaben, die der Heilige Geist uns gibt.

Stationen für eine informative Schnitzeljagd

Vorüberlegung für Mitarbeitende

Was sind Missionare eigentlich, was tun sie, wer hat sie beauftragt? Die Antworten darüber sollen die Kinder in dieser Schnitzeljagd selber herausfinden.
Als Einstieg in das Thema „Mission” können vor der Schnitzeljagd
folgende Spiele mit der Gruppe durchgeführt werden:

Spiele zur Einführung zum Thema

„Es gibt Eis”

Vor der Jungschar wird einem Kind gesagt, dass es heute Eis oder etwas anderes Besonderes gibt. Wahrscheinlich wird das Kind diese gute Nachricht freudig weitererzählen. Später kann man darauf eingehen, dass gute Nachrichten gerne weitererzählt werden.

Vier Ecken raten

Wer von euch folgende Dinge mag, der stellt sich in die dazugehörende Ecke.

Runde 1

  1. Ecke: Pizza
  2. Ecke: Wiener Schnitzel
  3. Ecke: Spaghetti
  4. Ecke: Pommes frites

Runde 2

  1. Ecke: Eis
  2. Ecke: Tiramisu
  3. Ecke: Schokolade
  4. Ecke: Lakritze

Runde 3

  1. Ecke: Ananas
  2. Ecke: Mandarine
  3. Ecke: Kiwi
  4. Ecke: Banane

Diese Gerichte und Lebensmittel stammen alle nicht aus Deutschland. Wie wäre es, wenn uns niemand gesagt hätte, wie lecker eine Pizza oder Pommes frites sein können? Wie wäre es, wenn Reisende aus Südamerika nicht die Kakaobohne nach Europa gebracht hätten und wir deshalb keine Schokolade kennen würden? Oder, wie wäre es, wenn wir kein Eis aus Italien kennen würden? Es wäre doch einfach nur schade, wenn solche guten Nachrichten und Informationen nicht weitergegeben worden wären.

Schnitzeljagd

Die Gruppe erhält einen Bibeltext und ein Lösungsblatt mit Stift. Im Vorfeld wurde mit Hilfe von Toilettenpapierstreifen eine Spur gelegt. Dort, wo zwei Streifen sind, finden die Kinder eine Aufgabe im Kuvert. Nach dem Lesen der Aufgabe stecken die Kinder den Aufgabenzettel wieder ins Kuvert zurück. Bei mehreren Gruppen werden die Kinder im Abstand von fünf bis zehn Minuten losgeschickt. Wartende Gruppen spielen ein Spiel, z. B. Montagsmaler zum Thema „Missionar in Afrika”:
Tropenhelm, Moskitonetz, Rucksack, Kompass, Bibel, Funkgerät, Messer …

Der Bibeltext für die Gruppe ist Folgender:
Jesus trat auf die Jünger zu und sagte: 18 „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.”
(Matthäus 28,18–20 Übersetzung Luther)

Die Aufgaben

Weitere Stationen

Wer möchte, kann die Schnitzeljagd noch mit weiteren Stationen „anreichern”:

Impfung

Bevor die Reise in tropische Länder losgeht, muss man gegen Gelbfieber, Malaria und andere Krankheiten geimpft werden. Im Abstand von zwei Metern müssen die Joghurtbecher getroffen
werden. Welche Gruppe füllt ihren Joghurtbecher innerhalb von einer Minute? Kapazität wird bewertet.

Botschaft

Missionare bringen die „Gute Nachricht” von Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Bringt die Begriffe in die richtige Reihenfolge und klebt sie auf den Laufzettel: Gott, Krippe, Kreuz, leeres
Grab, Wolke, Herz, Taufe, offenes Haus.

Zusatzmaterial:

Die Bibelarbeit ist so aufgebaut, dass die Jugendlichen nach einer kleinen „theoretischen Einheit“ Fragen zum Weiterdenken bekommen. Je nachdem, wie fit die Gruppe ist, kann auch ein Gespräch/Austausch darüber stattfinden. Im Anschluss kann der Teil des Vaterunser aktiv erfahren werden. Dies geschieht durch eine kleine Aktion. Für eine einzelne Gruppenstunde reicht für die gesamte Bibelarbeit die Zeit nicht. Sie eignet sich aber hervorragend für eine Bibelarbeitsreihe über sieben (oder weniger) Wochen. Bei größeren Gruppen bietet es sich an, die Bibelarbeit als „Stationenlauf“ aufzubauen. Dabei ist jeder Abschnitt der Bibelarbeit eine Station. Wenn die Teilnehmer die Station besucht haben, könnten die Teilnehmer den behandelten Teil des Vaterunsers bekommen.
Das Gebet der Gebete! Seit über zweitausend Jahren beten es Christen. Es fehlt in keinem Gottesdienst, es verbindet Menschen weltweit. Gemeint ist das Gebet, das Jesus selbst seinen Jüngern zum Beten gegeben hat: Das Vaterunser. Doch was beten wir da Sonntag für Sonntag eigentlich? Hast du mal darüber nachgedacht, um was du Gott eigentlich bittest? Du wirst erstaunt sein:

Die Anrede: Vater unser im Himmel

Jesus suchte immer irdische Vergleiche, wenn er von Gott oder Dingen im Himmel sprach. Er sagte, dass Gott für uns wie ein liebender Vater oder auch wie eine Mutter sein will. Deine Eltern kennen dich von klein auf. Sie sind für dich keine fremden Personen, die du mit „Sie“ anreden musst. So ist es auch mit Gott – du kannst ihn einfach duzen. Er kennt dich ebenfalls von klein auf. Er beschützt dich wie ein liebender Vater. Jesus erzählte einmal das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32). Es vermittelt uns, dass Gott uns immer wieder aufnimmt, auch wenn wir noch so viel Blödsinn in unserem Leben gemacht haben. So groß ist Gottes Liebe zu uns! Aber ein guter Vater legt auch Regeln für deinen Handlungsraum fest. Das macht er nicht, um dich zu ärgern, sondern damit dir nichts passiert. Vielleicht hast du dich früher darüber aufgeregt, weil deine Eltern dir bestimmte Sachen verboten haben und ziemlich wütend geworden sind, wenn du z.B. dann doch am Herd gespielt hast. Heute weißt du, dass sie dich vor Verbrennungen schützen wollten. Christen haben sozusagen zwei Väter: Einen auf der Erde, mit dem wir von „face to face“ reden können, der vielleicht manchmal auch nicht dem lieben und beschützenden Vaterbild entspricht, das Jesus meint. Und wir haben einen Vater im Himmel. Ihn können wir nicht sehen, dafür können wir mit ihm immer reden. Und das tun wir, wenn wir beten „Vater unser im Himmel“.
Fragen zum Weiterdenken:
• Welche Vorstellungen hast du von einem liebenden Vater?
• Welche Anreden für Gott kennst du?
Aktion:
Um am eigenen Körper zu erfahren, was es heißt, von einem Vater geschützt zu werden und auf Gottes Stimme zu hören, kann hier eine Vertrauensübung eingebaut werden. Am einfachsten und am ungefährlichsten ist ein Parcours, auf dem die Jugendlichen nacheinander blind geführt werden (evtl. auch nur auf Zuruf). Gott zwingt niemand! Also, wenn jemand keine Lust hat, oder sich nicht traut, dann ist das ok.

Lobpreis: Geheiligt werde dein Name

Nach der Anrede folgt im Vaterunser ein Lob auf Gott. Ihr kennt das vielleicht von früher, wenn eure Tante zu Besuch kam, und sie bei der Begrüßung gesagt hat: „Ach, und groß bist du aber geworden!“, oder „Schöne Haare hast du aber!“. So ähnlich ist es beim Vaterunser, nur wird hier ein Wort verwendet, das alles bis in die Perfektion steigert: Heilig. Das Wort kann man mit „sehr sauber gereinigt“ oder „ganz und gar sauber“ übersetzen. Es meint, dass Gott wirklich nur gute Eigenschaften besitzt. Jesus will uns damit sagen, dass, wenn wir beten, das Loben nicht vergessen sollen. Es hilft uns zu sehen, was Gott für uns Gutes getan hat. Außerdem erinnert es uns daran, wie gut Gott es mit uns meint.
Fragen zum Weiterdenken:
• Überlege dir, was Gott dir heute,in deinem Leben, Gutes getan hat.
• Hast du ihm dafür schon gedankt, ihn dafür gelobt?
Aktion:
Gott Komplimente machen kann man auf unterschiedliche Art und Weise. Unter anderem auch, in dem man Dankeslieder singt. Singt doch gemeinsam Loblieder.

Wunsch: Dein Reich komme, dein Wille geschehe

Den nächsten Abschnitt des Vaterunsers kann man als Wunsch verstehen. Der Betende wünscht sich von ganzem Herzen, dass Gottes Reich hier auf der Erde entsteht und bald kommt. Wir beten, dass Gottes Königreich schon jetzt sichtbar in der Welt wird, in dem wir den Willen Gottes tun. D.h. du kannst aktiv dazu beitragen, dass schon heute Gottes Wille geschieht. Du willst wissen, was Gottes Wille ist? Denk an die 10 Gebote und lies doch mal Matthäus 5. Oder frag Gott einfach im Gebet und lass dich überraschen, wie er dir klarmacht, was sein Wille ist.
Fragen zum Weiterdenken:
Wie kann ich in der Welt mitwirken, dass Gottes Wille hier auf der Erde geschieht?
Aktion:
• Wie sieht Gottes Reich aus? Macht euch Gedanken und gestaltet zusammen ein Plakat.
• Was wird es dort wahrscheinlich nicht geben?
• Wie sieht der Alltag aus?

Erste Bitte: Unser tägliches Brot gib uns heute

In der ersten Bitte des Vaterunser bitten wir um Nahrung. Jesus möchte uns damit sagen, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir jeden Tag genug Essen auf dem Tisch haben. Wir haben heute volle Supermarktregale und haben Nahrung im Überfluss, so dass wir sogar gutes Essen wegwerfen, weil wir nicht alles essen können. In manchen Ländern der Erde, wie z.B. in Kenia, ist dies auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Indem wir diese Bitte aussprechen, bitten wir für unsere Mitmenschen in armen Ländern, dass sie genug zu Essen und sauberes Wasser bekommen. Jesus hat viel von Essen geredet. Z.B. sagte er einmal über sich „Ich bin das Brot des Lebens“ (Joh 6,35) und an anderer Stelle gibt er den Menschen zu essen, z.B. bei der Speisung der Fünftausend. Jesus will rundum für uns sorgen, nicht nur, damit es bei uns im Magen nicht mehr grummelt, sondern, dass wir uns auch gut fühlen.
Fragen zum Weiterdenken:
• Was braucht der Mensch, was brauchst du wirklich zum Leben? (Kleidung, Nahrung, Arbeit, Bildung, Freundschaft, Liebe…)
Aktion:
Gestaltet ein Plakat mit dem, auf was ihr im Leben nicht verzichten möchtet. Es gibt Länder, in denen Menschen nicht genug zu essen haben und hungern müssen. Vielleicht könnt ihr euch bei einer Hilfsorganisation informieren, wie ihr den Menschen dort helfen könnt. (z. B. bei Brot für die Welt – hier gibt es Bastelbögen für Sammelbüchsen)

Zweite Bitte: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern

Was ist die Schuld, die uns Gott in dieser Bitte vergeben soll? Schuld bezeichnet ganz pauschal Dinge, die die Beziehung zwischen dir und Gott, aber auch zwischen dir und anderen Menschen stören. Du kennst es vielleicht, du lügst jemand in der Not an und wenn du diese Person das nächste Mal siehst hast du ein blödes Gefühl. Oder du fragst dich, ob du dich in einer Situation hättest anders verhalten sollen. Solche Gedanken können einen tief belasten. Ich kann dann abends manchmal lange nicht einschlafen, weil ich darüber nachdenke und weil ich mich schlecht fühle. Umso schöner ist es, dass Jesus gesagt hat, dass wir Gott bitten können, dass er unsere Schuld vergibt. Ich kann das, was an dem Tag schief lief vor Gott bringen und ihn bitten, dass er es wieder gut macht. Ich kann ihn auch um Verzeihung bitten, wenn ich mich nicht so verhalten habe, wie ich es mir vorgenommen habe. Das war der erste Teil dieser Bitte, der zweite Teil ist ein Versprechen, das wir Gott geben. Jesus will, dass wir uns auch ändern und Gott nicht einfach nur bitten, dass er unsere Schuld von uns nimmt. Er will, dass wir Konsequenzen ziehen. Und in diesem Fall heißt die Konsequenz: vergeben. Und zwar so, wie Gott uns unsere Schuld vergeben hat. Wie vergibt Gott die Schuld? Er vernichtet sie, schafft sie aus der Welt und wärmt es später nicht wieder auf. Das erwartet Jesus von uns. Wir sollen den Menschen, die uns geärgert haben, die uns angelogen haben, oder die über uns Gerüchte in die Welt gesetzt haben, vergeben. Und die ganze Sache vergessen. Und das möglichst nicht lange vor uns herschieben (vgl. Mt 5,24f.)
Fragen zum Weiterdenken:
Welche Schuld trägst du momentan mit dir herum und möchtest sie gerne loswerden? Wem solltest du vergeben?
Aktion:
Gott schafft die Schuld aus der Welt, wenn du ihn darum bittest. Als kleines Zeichen dafür, dass er wirklich die Schuld aus der Welt schafft, bekommen alle ein Blatt (oder mehrere Blätter) Klopapier und einen Filzstift. Alle haben nun Zeit für sich in Ruhe zu überlegen, welche Schuld sie vor Gott bringen möchten, damit er sie aus der Welt schafft. (ruhige Musik im Hintergrund, Kerzenlicht). Anschließend kann jede und jeder den eigenen „Schuldzettel“ im Klo hinunterspülen (evtl. mit Kerze Atmosphäre schaffen). Man kann das Ganze auch draußen mit normalem Papier machen und die Schuldzettel dann in einem Lagerfeuer verbrennen.

Dritte Bitte: Führe uns nicht in Versuchung, sondern
erlöse uns von dem Bösen

„Die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt“. Mit diesem Slogan wirbt seit vielen Jahren der Schokoladenhersteller mit der lila Kuh. Im Vaterunser bitten wir nicht, dass uns Gott von der Schokolade oder anderen sündigen Süßigkeiten, Lebensmitteln, Klamotten oder Sonstigem bewahrt. Sondern wir bitten Gott, dass er uns vor neuer Schuld schützt. Wir bitten ihn, dass er uns gar nicht erst in eine Situation bringt, in der wir Gefahr laufen, neue Schuld auf uns zu laden. Jesus will, dass der Mensch Stück für Stück vollkommener, d.h. ohne Schuld wird. Dies wird der Mensch hier auf der Erde nie schaffen. Der einzige Mensch, der wirklich vollkommen, also ohne Schuld, ohne einen Makel gelebt hat, war Jesus. Jesus will also, dass wir ihm immer ähnlicher werden. Mit der „Erlösung von dem Bösen“ bitten wir Gott, dass er alles Unheil und alle Krankheit von uns abhält und wir unser Leben genießen können, ohne das „Böse“.
Fragen zum Weiterdenken:
Was ist für dich in deinem Leben eine Versuchung?
Aktion:
Gestaltet eine Collage aus Werbeprospekten und Modezeitungen zum Thema: Was ist für mich Versuchung?

Vergewisserung: Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit

Wenn wir das Vaterunser beten, so vergewissern wir uns am Schluss, dass Gottes Zusage für uns Menschen ewig gilt. Also auch heute noch in unserer Situation. Gott will uns auch heute noch Kraft geben für unser Leben. Es zeigt auch, dass wir Menschen im Vergleich zu Gott total klein und eigentlich unbedeutend sind. Dennoch interessiert sich dieser mächtige, große und starke Gott für uns; ja, er begibt sich sogar auf Augenhöhe mit uns, in dem er als Mensch in Jesus Christus an Weihnachten vor über 2000 Jahren auf die Erde kommt. Er ist ein Gott, der sich um uns Menschen kümmert und teilhaben will am Leben und mit dem man beten kann. Das Vaterunser oder ein freies Gebet. Und ich habe die Gewissheit, wenn das Leben hier auf der Erde vorbei ist, dann geht es in Gottes Reich erst richtig los – bis in die Ewigkeit. Ganz konkret verspricht uns Jesus dies in Matthäus 28, 20: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“.
Fragen zum Weiterdenken:
Wann nimmst du dir Zeit für Gott?
Wann redest du mit Gott? Hast du ein festes Ritual? Oder einen Ort, an dem du zur Ruhe kommst?
Aktion:
Bastelt eine Gebetskette. Dazu vier verschiedene Perlengrößen oder Farben in ausreichender Menge (pro Person ca. 2 bis 4 Stück pro Sorte) besorgen und dann auf eine bunte Schnur auffädeln. Jede Perlengröße oder – farbe steht dann für: Lob, Dank, Bitte für mich und Bitte für andere. Beim freien Gebet kann es dir eine Hilfe sein, dich zu konzentrieren, indem du entlang der Perlenkette (oder auch Armreif) gehst und dir pro Perle eine Sache überlegst, die du Gott sagen willst. Natürlich kannst du danach wieder von vorne anfangen.

Der Schlusspunkt: Amen

Das Amen schließt das Gebet ab. Es heißt nicht einfach: „So, fertig mit beten. Feierabend“. Sondern, es verleiht dem Gesagten, den Bitten und dem Lob einen gewissen Nachdruck. Wörtlich übersetzt heißt es „wahrlich“. Also, das was ich gesagt habe, meine ich wirklich ernst, so wie ich es gesagt habe. Amen.

Hast du in letzter Zeit etwas gesucht? Vielleicht deinen Lieblingspulli? Oder den Hausschlüssel? Eine alte Datei auf dem Computer? Ich bin oft auf der Suche nach irgendwelchen Dingen. Schnell habe ich gedankenlos etwas weggelegt und finde es erst Tage oder Wochen später wieder. Die Freude ist dann groß, wenn ich den vermissten Gegenstand gefunden habe.

Als Kind ging ich einmal meinen Eltern im Urlaub verloren. Sie waren verzweifelt auf der Suche nach mir. Ich war verzweifelt auf der Suche nach ihnen. Dank verschiedener Beobachter des Geschehens ging dieses Ereignis gut aus. Die Freude war groß, als wir uns auf dem österreichischen Polizeirevier wieder trafen …

Menschen sind auf der Suche – manchmal nach Dingen, manchmal nach Personen. Im Redaktionsteam ist uns aufgefallen, dass das bei den weihnachtlichen Zeitzeugen auch so war: Kaiser Augustus „suchte” die korrekte Anzahl seiner Steuerzahler, Maria und Josef suchten eine Unterkunft, die Sterndeuter suchten mit Hilfe eines Sterns das verheißene neugeborene Kind, die Hirten machten sich auf den Weg nach Bethlehem und suchten dort das von den Engeln angekündigte Zeichen.

Weihnachten ist die Geschichte des Suchens und Findens, aber auch des Gesucht- und Gefunden-Werdens. Menschen suchen Gott und Gott (be-)sucht die Menschen. Dort, wo Gott und Menschen sich finden, herrscht eine große Freude, da ist Weihnachten.

Unterwegs im Auftrag des Herrn

Neulich im Schwabenland: Ich begebe mich freiwillig in ein für mich neues Millieu, sozusagen auf fremdes Gebiet, in einen Fitnessclub. Ich sitze Clubtrainer Michael (Name geändert) an einem modernen dunklen Holztisch gegenüber. Meine Motivation zum Clubeintritt besteht darin, meinen Körper innerhalb eines halben Jahres fit zu machen. Michael füllt den Vertrag
aus. Er fragt nach meinen persönlichen Daten: „Name, Adresse, Geburtsdatum … Beruf?” „Diakonin” antworte ich. Michael stockt: „Was macht man denn da? Gute Werte vermitteln
und so? Das fände ich nämlich gut!” Völlig überraschend tauchen wir ein in ein intensives Gespräch über den Glauben und das Leben. In gewisser Weise bin ich in diesem Augenblick
„im Auftrag des Herrn unterwegs”, auf einer unerwarteten „Missionsreise” in einer fremden Welt.

Mit einer „Mission”, also mit einem Auftrag, sind wir Christen unterwegs. „Gehet hin in alle Welt” sagt Jesus (Mt 28,19ff). Ein Missionar ist jemand, der im Auftrag Jesu los geht in ein fremdes Land.

Mit diesem Jungscharleiter stellen wir die Aufgabe eines Missionars vor. Die Vorschläge bieten den Kindern die Möglichkeit, auf spielerische Art diesen Beruf auszuprobieren, Handwerkszeug zu basteln, Essen aus anderen Ländern zu testen, und noch Vieles mehr.

Spiele rund um den Futtertrog

Spielidee

Die verschiedenen Spiele können entweder mit allen zusammen in der Großgruppe oder in verschiedenen Gruppen gespielt werden (Gruppen spielen gegeneinander).

Die Spiele im Einzelnen

Wer war alles an der Krippe?

Ein Kind spielt pantomimisch einen Begriff vor. Die anderen raten. Beim nächsten Begriff wird gewechselt.
Als Alternative kann auch gemalt werden. Wenn es schwieriger sein soll, kann man auch mit links (bei Rechtshändern, ansonsten andersherum) oder mit den Füßen malen.
Begriffe: z. B.

  • Hirte
  • Engel
  • Stroh
  • König
  • Maria
  • Josef
  • Esel
  • Ochse
  • Stern
  • etc.

Krippenfiguren stellen

Einem Kind werden die Augen verbunden. Es soll nun das Jesus-Kind in die Krippe legen, Maria und Josef, die Hirten, Schafe, Könige etc. daneben stellen und so die Krippen-Szene
aufbauen.

Krippe selber bauen

Verschiedene Gruppen treten gegeneinander an. Jede Gruppe bekommt Material (was das Materiallager hergibt: Schuhkartons, Papier, Tesa etc.) und gestaltet bzw. bastelt eine Krippe.
Wer hat die schönste Krippe?

Krippe suchen

Ähnlich wie beim „Topfschlagen” hat ein Kind einen Kochlöffel in der Hand und sucht mit verbundenen Augen die Krippe unter einem Topf. Die anderen sagen „heiß” oder „kalt” mit
entsprechenden Abstufungen.

Krippen-Aktivitäten

  1. Windeln wickeln
    Mit Toilettenpapier wird einem Mitspieler eine schöne Windel gewickelt.
  2. Schlafen
    Für Babies ist Schlafen ganz wichtig. Alle Kinder legen sich still hin. Wer sich bewegt oder etwas sagt, scheidet aus. Wer ausgeschieden ist, kann die anderen zum Lachen bringen. Wer sich zuletzt bewegt und nichts gesagt hat, ist der „Schlafkönig”.
  3. Trinken
    Wett-Trinken aus Babyflaschen (falls vorhanden, ansonsten aus einem Glas mit Strohhalm)

Krippenspiel-Improvisation

Ziel ist es, ein improvisiertes Krippenspiel aufzuführen. Hierzu gibt es je nach Alter der Kinder mehrere Möglichkeiten.

  1. Die Weihnachtsgeschichte mit verteilten Rollen
    Die Weihnachtsgeschichte oder ein Krippenspiel auswählen. Die Rollen mit Zetteln auslosen, dann die Geschichte vorlesen. Wer welche Rolle spielt, bleibt geheim, so dass die Über-raschung groß ist, wenn Maria und Josef sich begegnen (können dann auch zwei Mädchen oder zwei Jungen sein). Es werden auch Nebenrollen vergeben wie z. B. Esel, Krippe, Stern, Stadt, Schafherde, Windel … – je nachdem, was in der Geschichte vorkommt.
  2. Krippenspiel selbst erfinden
    Die Gruppe überlegt sich selber ein Krippenspiel, in dem folgende Stichwörter vorkommen: „Ich bin schwanger”, heller Stern, Esel, der kleine Hirte Tom, Laterne. Dazu sucht sich jede Gruppe ein bestimmtes Genre aus bzw. bekommt dieses zugelost wie z. B. Ballett, Western, Komödie, Marionetten-Theater, Action-Film.
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