Lichtblick

Zum Herbst/Winter möchten wir mit unserem neuen KON-Thema ein »Lichtblick« in der dunklen Jahreszeit für euch als Mitarbeiterinnen und eure Mädchengruppe sein. Ihr findet viele gute Ideen und Impulse für das letzte Quartal des Jahres – von der adventlichen Bibelarbeit bis zum gemütlichen Abend am Lagerfeuer.

Besonders »coronatauglich« sind zwei kreative Ideensammlungen: »Lichtblicke für euren Ort« und »PlayingArts«, viele coole und zugleich Mut machende Aktionen für euch und euer Umfeld.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

Weinglaslampen sind ein schnelles und einfaches »Do it yourself« und lassen sich auch in Gruppen wunderbar gemeinsam herstellen. Gerade in der dunklen Jahreszeit zaubern sie mit ihren Teelichtern und bunten Lampenschirmen eine ganz besondere Atmosphäre und malen ein sanftes, buntes Licht in den Raum. Außerdem eignet sich dieses DIY wunderbar zum Recyceln von alten Weingläsern. Geht zur Materialbeschaffung also am besten in Second-Hand-Läden oder auf Flohmärkte. Dort bekommt man richtige Schmuckstücke meist für einen sehr geringen Preis. Dabei ist es natürlich cool, wenn ihr verschiedene Gläser bekommen könnt, damit sich jedes Mädchen eins aussuchen kann, das ihm gefällt und zu ihm passt. Andernfalls eignen sich auch die IKEA-Rotweingläser bestens für das DIY. Denkt außerdem unbedingt daran, keine echten, sondern besser künstliche LED-Teelichter zu benutzen. Auch wenn die meist auf den ersten Blick nicht so schön aussehen, zaubern sie dennoch ein sanftes und vor allem feuerfreies Licht. Damit sind sie gerade für kleinere Kinder eine gute Alternative. Außerdem kann man unter dem bunten Schirm den künstlichen Docht der LEDs sowieso nicht mehr erkennen. Der Lichtschein ist meist ähnlich!

Eine Anleitung für die individuellen Lichtmacher gibt es hier:

Schritt für Schritt:

  1. Druckt zuerst die Schablonen in ausreichender Anzahl aus und bringt sie entweder fertig ausgeschnitten oder zum Selbstausschneiden mit in die Gruppenstunde.
  2. Startet dann damit, die Schablone auf das Lampion- oder Laternenpapier zu übertragen und auch dieses auszuschneiden.
  3. Jedes Mädchen darf sich danach ein Glas aussuchen, das es gerne gestalten möchte (Achtung: Je nach Größe des Glases müsst ihr am ausgeschnittenen Laternenpapier noch eine Anpassung vornehmen: Bei sehr kleinen Gläsern schneidet ihr dazu am Rand etwa 1–2 cm ab, bei sehr großen Gläsern, verkürzt ihr das obere Ende des Schirms um etwa 1 cm)
  4. Dann können die BastlerInnen beginnen, die fertigen Lampenschirmchen zu gestalten. Dazu kann das mitgebrachte Geschenkpapier benutzt werden sowie die Acrylstifte bzw. Eddings. Wer noch alte Dekoelemente im Schrank hat, findet hier sicherlich auch eine gute Möglichkeit, diese Reste aufzubrauchen.
  5. Wenn die Lampenschirmchen fertig und gut getrocknet sind, könnt ihr sie bereits auf die Gläser setzen. Dazu legt ihr sie um den Glasrand und klebt sie an der markierten Fläche mit doppelseitigem Klebeband zusammen.
  6. Jetzt muss nur noch das LED-Teelicht ins Glas und fertig ist der »bunte Lichtblick«.

Tipps/Ideen:

  • Übrigens: Das Ganze eignet sich damit auch prima als Weihnachtsgeschenk für Freunde und Verwandte! Wer Lust hat, als Gruppe eine richtig coole Aktion zu gestalten, kann die Gläser natürlich auch geschlossen in einer sozialen Einrichtung oder vielleicht in einem Altersheim feierlich an die BewohnerInnen überreichen. Eine schöne Geste und ein echter Lichtblick für die Beschenkten! Glücksgefühle garantiert!
  • Wer möchte, kann die Lampenschirme natürlich auch zu einem bestimmten Thema gestalten lassen. Dazu könnt ihr vorher vielleicht gemeinsam eine Bibelgeschichte lesen oder zu einem bestimmten Thema ins Gespräch kommen, wozu die BastlerInnen dann gestalten dürfen.
  • Bitte benutzt keine Wasserfarben oder Farben, die sehr flüssig sind (Acryl oder Tempera). Das Lampionpapier kann zu viel Wasser nicht gut vertragen und wird sich schnell wellen. Mit den angegebenen Materialien sollte das nicht passieren.

Jetzt beginnt wieder die dunkle Jahreszeit. Wie schön, wenn wir es uns mit Kerzen oder Lichterketten gemütlich machen können. So wird es hell in unseren Zimmern, Häusern und hoffentlich auch in uns.

Ideen und Anregungen

Lichterkugel

Zunächst die Strohseide in kleine Stücke reißen oder schneiden (Kantenlänge ca. 3 bis 5 cm).
Aus dem Transparentpapier oder dem Elefantenpapier Motive ausschneiden, z. B. Sterne, Herzen, Kreise …
Werden Servietten verwendet, die oberste Lage abtrennen und das gewünschte Motiv oder Bild ausschneiden. Dann kommen Kugel, Kleber und Pinsel zum Einsatz. Vorsichtig die ganze Kugel mit den Strohseide-Schnipseln zukleben. Die Schnipsel können gern überlappen. Allerdings sollten nicht mehrere Lagen aufgebracht werden, da sonst das Licht keine Chance mehr hat. Darauf achten, dass die Strohseide ganz mit dem Kleber bedeckt ist. Ist die ganze Kugel mit Strohseide beklebt, die ausgeschnittenen Motive auf der Kugel verteilen und gut festkleben. Jetzt muss das schöne Stück nur noch trocknen. Dann die Lämpchen der Lichterkette durch das Loch in die Kugel stecken und fertig ist eine schöne Lichtquelle.

Bilder von Lichterkugel und Lichterkette findest du im Anhang.

 

Lichterkette

Zunächst die Lampenschirmchen für die Lichterkette aus der Strohseide oder dem gemusterten Transparentpapier zuschneiden.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Runde Lampenschirmchen:
    Einen Kreis von 12 cm Durchmesser in Viertel teilen und schon ergibt es vier Lampenschirmchen. Vor dem Anbringen der Lampenschirme die Spitze etwas abschneiden.
  • Spitze Lampenschirme:
    Quadrate mit 5 cm Kantenlänge schneiden. Auch hier vor dem Anbringen der Schirme eine der Ecken etwas abschneiden.
  • Sternen-Schirme:
    Etwas aufwendiger, aber sehr schön sieht die Lichterkette mit Sternen aus. Dazu wird die Schablone aus dem Internet benötigt. Diese auf das gemusterte Transparentpapier übertragen und ausschneiden. Dann die Sterne um das LED-Licht legen, mit ein wenig Flüssigkleber an der mit einem Punkt markierten Stelle zusammenkleben und den Stern mit Klebestreifen an dem Hals des LED-Lichtes fixieren.

Bei den ersten beiden Formen funktioniert das Anbringen der Lampenschirme gleich: die abgeschnittene Ecke um den Hals des LED-Lichtes wickeln. Mit einem transparenten Klebestreifen das Papier an dem LED-Licht fixieren und gleichzeitig das Schirmchen zusammenkleben.

Die Kopiervorlage für den Stern findest du im Anhang.

 

Erleuchtete Häuser

Diese Häuser bringen Licht in unsere Wohnung. Hier kann man eine Schablone verwenden oder Dächer, Fenster und Türen nach Lust, Laune und Kreativität anbringen. Wer selbst kreativ werden möchte, verwendet die Schablone ohne Dach und Fenster, malt Dächer, Fenster und Türen frei Hand oder mit Hilfe eines Geo-Dreiecks auf.
Dann die Häuser und Fenster ausschneiden. Die Fenster mit Transparentpapier hinterkleben.
Vor dem Zusammenkleben die Klebekanten umfalten. Dann das Häuschen zusammenkleben und ein Teelicht hineinstellen als Erinnerung an Jesus, der als Licht gekommen ist und uns auffordert, selbst Licht zu sein.

Die Kopiervorlagen für die Laternen-Schablonen (mit Fenster und schlicht ohne) findest du im Anhang.

Hinter dem Spitznamen „Jo“ verbirgt sich in diesem Heft der Evangelist Johannes. Mit den starken 7 sind die Ich-bin-Worte gemeint, die wir nur in diesem Evangelium finden.


Sieben bildhafte Vergleiche und tiefe Botschaften hat Jesus damit in den Raum gestellt. Dies sind starke, manchmal schwer verständliche aber lebendige Worte, die wir für Kinder umzusetzen versuchen. Im Rahmen einer Freizeit oder auch in wöchentlichen Stunden ist das sicher ein spannendes Abenteuer. Vielleicht lässt sich eine Brücke schlagen zwischen den Ich-binWorten und der diesjährigen Losung, die ebenfalls im Johannesevangelium steht.


„Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Johannes 14,19


Diese Worte sagt Jesus seinen Jüngern nicht nach der Auferstehung, sondern in der Zeit bevor er den schweren Kreuzweg auf sich nimmt. Da steckt so viel Vertrauen und Zuversicht in diesen Sätzen, dass es für mich und dich bis zum Jahr 2008 reicht. Belebend, Salz für die Erde, Würze im Alltag, Pfeffer in der Suppe der Gleichgültigkeit, so sollen Nachfolger Jesu sein.


Neun Frauen und Männer stehen als Redaktionskreis hinter dem Jungscharleiter. Jede und jeder von uns lebt auf seine Art, alle zusammen tanken wir Kraft und Leben von Gott. Dass dies im neuen Jahr auch in vielen Jungscharen gelingt wünschen wir euch.


In diesem Sinne mit Jesus Christus mutig voran!


Eure Beate Hofmann und das Redaktionsteam

Verbindende Bastelideen für alle sieben „Ich-bin“-Worte

Idee

Die „Ich-bin-Worte“ eignen sich aufgrund ihrer Bildhaftigkeit gut zur Darstellung. Hier einige Vorschläge, wie diese einzelnen Bilder im Laufe einer Freizeit oder mehrerer Jungscharstunden zu einem „Ganzen“ werden können.

Gleichzeitig können die Motive in größerem Format im Jungscharraum oder im Zelt als Erinnerung an die vorherigen Geschichten aufgehängt werden. Wer Graffiti liebt, kann die Motive ja auch als solche an die Stadtmauer (siehe Lagergestaltung) sprayen.

Verschiedene Vorschläge

Am Band

Bilder zu den „Ich-bin”-Worten anmalen und auf ein hübsches Stoffband kleben. Den entsprechenden Bibelvers auf die Rückseite der Symbole kleben.

Schriftrolle

Da Johannes sein Evangelium auf eine Schriftrolle geschrieben hat, könnte man mit den Kindern auch eine solche gestalten. Das Papier schneiden, rollen, Rand anbrennen (nur im Beisein von Mitarbeitenden und im Freien!) rechts und links einen Holzstab aus dem Baumarkt ankleben. Dabei wird das Papier um den gesamten Stab herumgeklebt. Jeden Tag wird das Symbol zum entsprechenden Bildwort ergänzt und der Text dazugeschrieben. Zum Schluss die Schriftrolle zusammenrollen und mit einem schönen Band zubinden.

Platzset

Auf das A3-Papier wird jedes Mal das neue Symbol aufgemalt oder aufgeklebt. Dabei kann das Symbol auch aus farbigem Papier ausgeschnitten und aufgeklebt werden. Allerdings darf es nicht zu dick werden, sonst kann es nicht foliert werden! Am Ende wird das Blatt foliert. Es kann als Platzset beim Essen verwendet oder auch als Poster aufgehängt werden. Achtung: das Folieren dauert seine Zeit. Bei großen Mengen ist es hilfreich, zwei Geräte zu haben.

T-Shirt bemalen

Etwas aufwändiger ist es, wenn jedes Kind täglich das Symbol zum „Ich-bin-Wort“ auf ein T-Shirt malen darf. Aber eine gute Erinnerung allemal! Am besten halten die Farben, wenn das TShirt vorher gewaschen ist. Immer Zeitung zwischen Vorder- und Rückenteil des T-Shirts legen, damit nichts durchdrückt. Wenn man Schablonen aus fester Folie vorbereitet, ist das Ergebnis besonders bei jüngeren Kindern „ansehnlicher“. Dafür auf die Folie das Symbol aufzeichnen und mit einer spitzen Schere die Linien herausschneiden. Kleine Stege stehen lassen, damit die Vorlage nicht auseinanderfällt. Pappe eignet sich in dem Fall nicht, da sie mit der Zeit aufweicht.

Kerzentransparent gestalten

Einen schwarzen Tonkarton in A4-Größe quer hinlegen, und dann in drei gleich große Teile einteilen. Die äußeren beiden leicht nach hinten biegen, so dass der Tonkarton steht. Nun sieben Kreise ausschneiden, die über den ganzen Tonkarton verteilt sind. Diese werden mit Transparentpapier in unterschiedlichen Farben hinterklebt. Darauf werden die Symbole zu den „Ich-bin”-Worten aufgeklebt, die man ebenfalls aus schwarzem Tonkarton ausgeschnitten hat. Dabei muss man darauf achten, dass die Symbole möglichst einfach und an den Umrissen allein schon erkennbar sind (bei „Licht“ sollte es eine einfache Kerze, bei der Auferstehung z. B. ein großer Fels sein, aus dem die Öffnung herausgeschnitten wurde etc.). Wenn man das Transparent dann aufstellt und dahinter ein Teelicht stellt, leuchten die Symbole. Natürlich kann man das Transparent auch an das Fenster hängen.

Ansatz

Ich war total fasziniert davon, dass Apple-Mitarbeiter in München nach dem Tod ihres Firmenchefs Steve Jobs dessen Foto mit Post-it-Zetteln an ein Fenster geklebt hatten(hier das YouTube-Video dazu). Diese Idee wäre doch etwas für die ChurchNight!

Ziele

Wir wollten unseren Besuchern mit dieser Aktion verdeutlichen, dass man alleine nichts großes erreichen kann und die Arbeit meistens aussichtslos und sinnlos erscheint. Doch hier wird mit jedem kleinen Puzzlestück ein riesiges Fensterbild ergänzt. Ohne den Einsatz jedes einzelnen wäre dort eine Lücke. Das ist wie bei einer Kirchengemeinde. Wer nicht mitmacht, hinterlässt eine Lücke. Die Besucher sollten sich überlegen, ob und mit welchen Fähigkeiten sie sich in ihrer Kirchengemeinde engagieren können.

Rahmen

Die Aktion fand im Rahmen einer ChurchNight in drei verschiedenen Kirchen in Manching und Ingolstadt statt. Das Motto lautete „feel it – Kirche mit allen Sinnen erleben“. Während in der einen Kirche ein Dunkelcafé und ein Lichterlabyrinth für vielfältige Sinneseindrücke sorgten, konnten in der zweiten Kirche Ruhe und Stille genossen werden. In der dritten Kirche konnten die Besucher erleben, was es heißt, ein Teil des großen Ganzen zu sein: Indem sie sich an der Aktion des riesigen Post-it-Fensterbilds beteiligten.

Ablauf & Dauer

Die Aktion erfordert eine gute Vorbereitung! Zunächst müssen die Fenster ausgemessen werden, damit man umrechnen kann, wie viele Post-its man benötigt. Dann kann man sich auf die Suche nach dem Motiv machen. In unserem Fall haben wir das Logo der ChurchNight 2012 „Deine Stimme. Musik in Gottes Ohr.“ aufgegriffen und so gestaltet, dass es gut in das Fenster passt. Für unser Projekt schlossen wir fertige Post-it-Zettel schnell aus, da unser Kunstwerk länger halten sollte und andere Farben und kleinere Quadrate benötigte. Mit einem Grafikprogramm (z.B. Photoshop) kann man die Auflösung des Motivs (Pixel pro Inch, DPI) so anpassen, dass ein Pixel der Größe eines Post-its entspricht. Auch die Anzahl der Farben (je nach verfügbaren Post-its) kann hier angepasst und umgerechnet werden. Jetzt kann pro Fenster eine Vorlage ausgedruckt werden. Anhand dieser Vorlage haben wir abgezählt, wie viele Post-its einer Farbe wir benötigen. Wer (so wie wir) eine höhere Auflösung (also kleinere Quadrate) benötigt, für den heißt es jetzt: Quadrate schneiden. Wir haben Transparentpapier genommen, da es noch am meisten Licht durchgelassen hat. Leider kann man dieses Papier nicht mit einer Schneidemaschine schneiden: Viel Fleißarbeit! Zum Schluss haben wir noch aus weißem Butterbrotpapier die Fenstergrößen ausgeschnitten. Darauf wurden die kleineren Quadrate mit Tapetenkleister geklebt. So konnte jeder Besucher sein Puzzlestück bequem am Tisch bekleben. Sobald es trocken war, haben Mitarbeiter es mit transparentem Klebeband am Fenster befestigt.

Erfahrungen

Die erste Reaktion der Besucher unserer Station war: „Das schafft ihr nie!“. Aber schon nach einer halben Stunde konnte man sich mit etwas Phantasie das fertige Werk vorstellen und unser gesetztes Ziel ging auf: Dort, wo viele zusammen helfen, ist gute Gemeindearbeit leistbar. Konfirmanden aus anderen Kirchengemeinden meinten sogar, dass sie mal zu uns in den Gottesdienst kommen, nur um das fertige Fensterbild zu begutachten. Unser Mesner ist von dem Bild so angetan, dass er nach fast einem halben Jahr noch täglich bei Anbruch der Nacht das Licht im Kirchenraum anmacht, damit man von außen das Gemälde betrachten kann. Wir haben lange vor der ChurchNight mit dem Schneiden der Quadrate begonnen und haben noch zwei Tage nach dem Event die restlichen Fenster beklebt. Ein riesiger Aufwand – der sich jedoch gelohnt hat.

Das Ziel

Starter

Gott hilft uns, sein Wort zu verstehen. Dafür stellt er uns Menschen zur Seite, die es uns erklären können.

Checker

Jesus will uns gebrauchen, um seine gute Nachricht weiterzusagen. Dazu rüstet er uns aus und steht uns zur Seite.

Der Text an sich

Wir befinden uns in der Zeit der allerersten Christen. Die Jünger Jesu schaffen es nicht mehr, ihren Aufgaben nachzukommen. Sie suchen sich sieben Männer zur Unterstützung. Einer ist Philippus. Er geht nach Samarien (ca. 50 km nördlich von Jerusalem) und erzählt von Jesus.
Dort bekommt er von Gott den Auftrag, auf die Straße zu gehen, die von Jerusalem nach Gaza führt. Gaza liegt ca. 80 km südwestlich von Jeruslem am Mittelmeer. Diese Reise bedeutet für Philippus drei bis vier Tage unterwegs zu sein. Auf dieser Straße trifft er den Finanzminister aus Äthiopien (heutiger Sudan), ein Diener der Kandake. Das ist der Titel der äthiopischen Königin (ähnlich dem ägyptischen Pharao). Als königlicher Beamter ist er ein Eunuch, also durch Kastration zeugungsunfähig gemacht worden.
Der Finanzminister war am jüdischen Glauben interessiert und reiste nach Jerusalem, um Gott im Tempel anzubeten. Er reiste dafür eine Strecke von ca. 2000 Kilometern. Von dort nahm er sich Schriftrollen mit den Worten des Propheten Jesaja mit. Die las er auf der Heimfahrt laut, wie es früher üblich war. Geleitet von Gott geht Philippus zum Wagen des Kämmerers. Damals war das laute Lesen des Textes üblich, so konnte Philippus sofort wissen, womit sich der Mann beschäftigte. So konnten sie sofort ins Gespräch kommen und der hohe Beamte lässt den einfachen Mann in seinen Wagen steigen und sich von ihm die unverständlichen Worte erklären. Da der Kämmerer aus einem vollkommen anderen Hintergrund kommt, ist klar, dass er den Vergleich mit dem Schaf, welches geschlachtet wird, nicht versteht. Philippus erzählt dem Kämmerer das Evangelium von Jesus Christus. Dieser begreift die einmalige Chance seines Lebens, vertraut Jesus sein Leben an und lässt sich taufen. Das Wort Gottes und die Begegnung mit Jesus verändern diesen Mann und er kann fröhlich nach Hause reisen.

Der Text für mich

Oft lese ich aus Gewohnheit in der Bibel, ohne mir ernste Gedanken zu machen. Über viele Stellen lese ich hinweg. Diese Geschichte zeigt mir immer wieder, dass es sich lohnt, tiefer in den Bibeltext einzusteigen und mir Gedanken darüber zu machen. Das braucht Zeit, und diese Zeit will ich mir nehmen. Ich nehme Kommentare zur Hand, höre Auslegungen und frage kompetente Leute. Ich gebe Gott Raum, mit mir zu reden. Das bringt mir Verständnis, neue Erkenntnisse und oft auch neue Weisung für mein Leben. Was ich verstanden habe, kann ich in meinem Leben umsetzen und auch verständlich an die Kinder weitergeben.

Starter

Kinder werden in unserem Land immer wieder an verschiedenen Stellen mit dem christlichen Glauben in Berührung kommen. In den Orten stehen Kirchen, es gibt die christlichen Feiertage und in der Schule den Religionsunterricht. Für viele stellt sich vielleicht gar nicht die Frage, was dahintersteckt. Manchmal fehlt auch die richtige Person, um solche Fragen zu beantworten. Vielleicht trauen sich einige Kinder auch nicht, diese Fragen zu stellen. Dieser Text macht Mut, offen über seine Fragen zu reden und zu diskutieren. Nur wer hinterfragt, kann sich auch eine eigene Meinung bilden.

Checker

Oft setzen wir bei den Kindern, die schon lange kommen, vieles voraus. Sie geben uns auf unsere Fragen genau die Antworten, von denen sie meinen, dass wir sie hören wollen. Aber auch hier passiert es oft, dass sie Begriffe, die sie hören, singen oder lesen, nicht erklären können. Machen wir ihnen Mut, nachzufragen, damit sie verstehen, was Jesus für uns getan hat! Nur so können wir sie sprachfähig anderen gegenüber machen. Sicher ist es immer wieder auch eine Typfrage, wie die Kinder damit umgehen. Aber sie sollen wissen, dass Gott sie befähigt und bei ihnen ist. Dafür gibt uns die Bibel genug Beispiele. Mose bekommt seinen Bruder an die Seite, Josua wird gesagt „Hab keine Angst, sei mutig“, die Jünger bekommen den Heiligen Geist.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Spiel: Tabu

Zwei Mannschaften wetteifern in Tabu darum, die meisten Begriffe zu erklären beziehungsweise zu erraten. Zu jedem gesuchten Begriff gibt es verwandte Begriffe, die bei der Erklärung nicht benutzt werden dürfen. Das überprüft ein Spielleiter oder eine Person aus der gegnerischen Mannschaft. Geraten werden kann in einer festgelegte Zeit für jede Gruppe oder abwechselnd. Wer die meisten Begriffe geraten hat, ist Gewinner.
Mögliche Begriffe aus dieser Geschichte: Weg, Tempel, Finanzminister, Königin, Schriftrolle, Afrikaner, Wüste, Wagen, Wasser, Taufe, Fragen, Jesus, Lamm
Man kann dafür natürlich auch das Spiel „Tabu“ bzw. „Tabu-Junior“ verwenden, welches es in verschiedenen Varianten zu kaufen gibt.
Das Ziel des Spiels ist, zu verstehen und zu deuten, wovon geredet wird.

Idee 2: Strickanleitung

Wir legen den Kindern eine Strickanleitung vor.

-> Maschen zunehmen:
Nehmen Sie ab jetzt in jeder 2. Reihe (Hinreihe) Maschen aus dem Querfaden auf und zwar nach diesem Muster:

  1.    1 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 1 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 1 re (= 25 M, Rückreihe kraus rechts)
  2.    2 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 3 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 2 re (= 29 M, Rückreihe kraus rechts)
  3.    3 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 5 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 3 re (= 33 M, Rückreihe kraus rechts)
  4.    4 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 7 re, 1 zu, 9 re, 1 zu, 4 re (= 37 M, Rückreihe kraus rechts)

Stricken Sie anschließend 8 Reihen kraus rechts.

-> Maschen abnehmen:
Nun werden Maschen abgenommen, damit das Stiefelchen seine Form bekommt. Stricken Sie dafür: 10 re, 4 x 1 einfacher Überzug, 1 re, 4 x 2 M re zusammenstricken, 10 re. (= 29 M)

Darüber kommen wir mit den Kindern ins Gespräch:

  • Wer kann damit etwas anfangen?
  • Wie gehen wir vor, wenn wir es nicht verstehen?
  • Wir müssen jemanden fragen, der Ahnung hat.
  • Wir müssen es uns erklären lassen.

Verkündigung

Mitmachgeschichte

Ein Mitarbeiter tritt als Philippus auf. Ein Kind wird als Kämmerer in die Kutsche gesetzt. Diese kann aus Stühlen angedeutet sein oder man verwendet einen Bollerwagen. In eine Tapetenrolle wird der Text aus Jesaja geklebt. Der Kämmerer bekommt ein schönes Tuch umgelegt und wird mit Schmuck behängt. Die Regieanweisungen bekommt das Kind einfach in der Erzählung gesagt. Philippus bindet sich ein Laken als Gewand um oder bindet sich ein Tuch nach orientalischer Weise um den Kopf.
Philippus: Hallo, ich bin Philippus. Könnt ihr mir sagen, was ich hier soll? Vor vier Tagen war ich noch in Samarien. Dort bekam ich von Gott den Auftrag, hier auf diese Straße zu gehen. Aber wenn ich mich so umschaue, sehe ich nichts Besonderes. Ich habe keinen Plan. Rings umher nur Wüste und Geröll. Dafür bin ich vier Tage in der Hitze unterwegs? Was will Gott hier von mir? Ich hätte genug zu tun. In Samarien kennen so viele Leute nicht die Geschichten von Jesus Christus. Ich erzähle sie ihnen und helfe ihnen, im Leben gut zurechtzukommen. Die engen Freunde von Jesus, die 12 Jünger, die schaffen die ganze Arbeit gar nicht allein, jetzt, wo Jesus nicht mehr da ist. Sie haben uns zur Unterstützung ausgesucht, denn Arbeit gibt es wirklich genug für uns. Da passt es mir gar nicht, hierher zu müssen. Aber wenn Gott zu mir spricht und etwas von mir will, muss ich schon gehorchen. Tja, was mach ich nun? Das ist doch die Straße von Jerusalem nach Gaza, oder? Schaut mal da vorne! Ist das nicht eine Kutsche? Die sieht aber vornehm aus! – Was Gott? Ich soll näher rangehen. Gut. Da unterhält sich jemand. Nein, ich glaube es liest einer was laut vor. Lasst uns mal zuhören.
Kämmerer: Wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll, hat man ihn abgeführt. Und wie ein Lamm, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles mit sich machen lassen.
Philippus: Hallo, verstehst du eigentlich, was du liest? Soll ich es dir vielleicht erklären? Du hast sicher noch einen langen Weg vor dir. Wenn ich einsteige, können wir darüber reden und du verlierst keine Zeit. Los, rück mal ein Stück. Du hast eine tolle Kutsche. Wer bist du?
Kämmerer: Ich komme aus Äthiopien und diene der Kandake. Das ist dort die Königin. Ich bin ihr Finanzminister und war in Jerusalem, um im Tempel zu beten. Da nahm ich mir die Schriftrolle mit. Hier steht: „Wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll, hat man ihn abgeführt. Und wie ein Lamm, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles mit sich machen lassen. Dabei hat man ihn noch nicht mal zu Recht verurteilt. Keiner glaubte, dass er auf dieser Erde noch etwas zu erhoffen hatte, denn man nahm ihm das Leben.“ Von wem spricht hier Jesaja? Von sich selber oder von einem anderen? Was für ein Schaf wurde getötet?
Philippus: Jesaja spricht nicht von sich. Weißt du, unser Gott ist heilig. Wir Menschen sind durch die Sünde von Gott getrennt. Mit dem ganzen Bösen in unserem Herzen können wir nicht zu ihm. Damit Gott das Böse vergeben kann, wurden Schäfchen getötet und Gott geopfert. Das ist umständlich. Nun hat Gott seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt. Der wurde vor gar nicht langer Zeit gefangen genommen und ans Kreuz genagelt, obwohl er unschuldig war, wie die Schäfchen. Jesus ist für alle Sünde der Welt gestorben und hat den Weg zu Gott frei gemacht. Für mich und dich und für alle Menschen. Man muss nur das Böse bereuen und Gott um Vergebung bitten. Dann kann Jesus in unserem Leben der Bestimmer sein und hilft uns zu einem gelingenden Leben.
Kämmerer: Das will ich machen. Kannst du mich taufen? Schau, dort ist Wasser!
Philippus: Wenn du von Herzen an Jesus glaubst, kann ich es tun.

Die andere Idee

Erzählung mit Playmobil

Mit Tüchern wird eine entsprechende Landschaft mit Wüste, Straße und Wasser gelegt. Mit kleinen Figuren (Playmobil, Lego oder Ähnliches) kann man die Geschichte sehr gut nachspielen und aus der Sicht des Kämmerers erzählen.

Der Text gelebt

Wiederholung

Es werden (zwei Playmobil-) Figuren benötigt, eine Figur ist Philippus und die andere der Kämmerer. Zwei Kinder erhalten diese Figuren. Der, der die Philippusfigur hat, fängt an und erzählt die Geschichte bis zu der Stelle, wo das erste Mal der Kämmerer auftaucht. Der Teilnehmer mit der Figur des Kämmerers erzählt weiter. Wenn einer fertig ist, gibt er die Figur an den nächsten Teilnehmer weiter. So entwickelt sich ein Dialog, an dem alle Teilnehmer nach und nach beteiligt sind und der die Geschichte wiederholt.

Gespräch

Die Grundlage für das Gespräch bildet der Merkvers. Wenn die Kinder die Lösung herausgefunden haben, kommt man mit ihnen ins Gespräch.

  • Was hat dieser Vers mit der Geschichte zu tun?
    Wenn ich etwas nicht weiß oder verstehe, muss ich alles dransetzen, um Antwort zu bekommen.
  • Was haben der Kämmerer und Philippus gemeinsam?
    Sie hören Gottes Stimme (durch das Lesen seines Wortes und direkt).
  • Was können wir heute für uns lernen und behalten?
    Was wir nicht verstehen, sollen wir ergründen und nachfragen. Fragt uns jemand, sollen wir ohne Angst weitersagen, was wir wissen.

Merkvers

Wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen.
Jeremia 29,13b.14a GNB

Der Merkvers wird den Kindern als ein Rätsel vorgelegt. Sie haben die Aufgabe, alle X herauszustreichen und können dann den Merkvers lesen.

XXXWXEXXXNXNXXXIXXHXRXXXMXXIXCXXX
XHXXXXXVXXOXXXXXNXXXXXXGXXAXXXNXX
XZXEXXMXXXHXXEXRXXXXZXXEXXXNXXXXX
SXUXXXXCXXHXXXTXXXXXWXXEXXXXRXDXX
EXXIXXCXXXXHXXXXMXXIXXXCXXHXVXXOX
XXNXXXXXEXUXXXXXXXXXXCXXXHXXXFXXI
XNXXXDXXXEXXXXXNXLXXXAXXXXSXXXXXS
XXXXEXXXXN

Gebet

Jesus, ich danke dir, dass du für die Sünde der ganzen Welt gestorben bist. Das ist für uns nicht einfach zu verstehen. Hilf du uns dabei und gib du uns Menschen an die Seite, die uns da helfen können. Und wenn wir anderen helfen sollen, gib du uns die richtigen Worte und auch den Mut dazu. Danke, dass du immer an unserer Seite bist. Amen

Kreatives

Schriftrolle basteln

Material: Transparentpapier oder Butterbrotpapier; Zahnstocher oder Schaschlikspieße; der Größe entsprechende Perlen, Band
Das Papier wird so in Streifen geschnitten, dass man diese mit den Hölzchen aufrollen kann. Nun werden die Verse 7 und 8 aus Jesaja 53 draufgeschrieben. Mit etwas Kleber wird das Papier an den kurzen Seiten an die Hölzchen geklebt. Oben und unten werden die Spieße mit den Perlen verziert. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird von beiden Seiten das Papier aufgerollt. Nun wird die Rolle noch mit einem Band zugebunden und fertig ist die Schriftrolle.

Spielerisches

Ja oder Nein

Die Kinder werden in zwei Gruppen geteilt. Die Spieler setzen sich in Reihen gegenüber. An den Enden der Gasse stehen zwei Stühle, der Ja- und der Nein-Stuhl. Nun werden zu der Geschichte Fragen gestellt, die man mit Ja oder Nein beantworten kann. Die Antwort kann in der Gruppe beraten werden. Dann läuft der Erste der Reihe los. Wer zuerst auf dem „richtigen“ Stuhl sitzt, hat einen Punkt für sein Team gewonnen. Dann rücken alle einen Stuhl weiter.

Mögliche Fragen:

  • Der Finanzminister hat eine Geschäftsreise nach Jerusalem gemacht. (N)
  • Philippus war einer der 12 Jünger Jesu. (N)
  • Kandake ist eine Königin. (J)
  • Der Finanzminister hatte eine große Familie. (N)
  • Die Straße führte von Jerusalem nach Gaza. (J)
  • Der Finanzminister hat sich eine Schriftrolle mit Worten von Jeremia gekauft. (N)
  • Der Finanzminister hat den Text nach damaliger Sitte laut gelesen. (J)
  • Philippus hat Gottes Befehl erst nicht verstanden. (N)
  • Die Geschichte spielt vor der Geburt Jesu. (N)
  • Der Finanzminister hat sein Leben geändert. (J)
  • Philippus hat den Finanzminister am nächsten Tag getauft. (N)

Rätselhaftes

Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen eingeteilt, die weiße und die bunte Gruppe. Das Bild zur Geschichte wird einmal auf weißem und einmal auf farbigem Papier ausgedruckt und beide Bilder werden auf die gleiche Art und Weise zerschnitten, sodass man identische Teile hat. Die Teile werden versteckt und der Spielleiter sagt nun, welches Teil gesucht werden muss, zum Beispiel: Sucht das Teil, auf dem die Schriftrolle zu sehen ist! Oder: Sucht das Teil, auf dem die rechte Hand von Philippus zu sehen ist. Die Gruppen suchen nun das Teil in ihrer eigenen Gruppenfarbe. Nach mehreren Runden heißt es am Schluss: Sucht alle restlichen Teile und schreibt unter das Bild, um welche Geschichte es sich handelt. Erst wenn sie das aufgeschrieben haben, steht der Gewinner fest.

(T)extras

Lieder

Ich bin ein Bibelentdecker
Felsenfest und stark
Unterwegs mit Jesus
Ganz schön mutig
Ich will nicht mehr sagen

Spiele

Grundsätzlich sind alle Spiele geeignet, die mit Erklären und Verstehen zu tun haben.

Hör genau hin
Ein halbes Streichholz wird hochkant zwischen die Schneidezähne geklemmt. Dann werden Tiernamen, Berufe oder Ähnliches genannt und müssen verstanden werden. Dies Spiel kann auch in zwei Gruppen gespielt werden. Wer die meisten Begriffe rät, ist Gewinner.

Kommando Pimperle
Die Teilnehmer sitzen um den Tisch.
Es werden mehrere Kommandos vereinbart und geprobt, etwa:

  • Pimperle: Die Zeigefinger auf den Tisch legen.
  • Hoch: Die Arme sind in die Höhe zu strecken.
  • Tief: Die Arme müssen unter den Tisch gesteckt werden.
  • Flach: Die Handfläche ist auf den Tisch zu legen.
  • Faust: Die Faust ist auf den Tisch zu legen.
  • Ellbogen: Die Ellbogen sind am Tisch aufzustützen.

Es können natürlich nach Belieben noch weitere Aufgaben erfunden und zum Spiel hinzugefügt werden. Das Spiel wird dementsprechend schwieriger für die Teilnehmer.
Ein Spielleiter (oder einer der Spieler) darf nun die Kommandos geben, die er und die anderen Spieler sofort auszuführen haben. Allerdings: Nur wenn der Befehl mit „Kommando …“ beginnt, dürfen es die Spieler auch auszuführen. Alle anderen Befehle sind zu ignorieren, bei „Flach“ darf man sich also nicht bewegen, nur bei „Kommando: Flach“. Der Spielleiter kann die Aktion immer durchführen oder antäuschen, um die anderen Spieler zu verwirren.
Wer trotz ungültigen Befehls eine Aktion durchführt, trotz gültigen Kommandos keine Bewegung macht oder eine falsche Bewegung durchführt, bekommt einen Strafpunkt, scheidet aus oder muss ein Pfand abgeben.

Alle Jahre wieder ist Weihnachten. Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was machen wir mit der Jungschar an diesem Fest. Hier ein Tipp: Organsiert einen Weihnachtsbasar. Diesen Basar könnt ihr über mehrere Wochen vorbereiten.

Wann?

Die erste Frage ist: Wann soll dieser Basar stattfinden? Vielleicht gibt es in eurer Gemeinde sowieso schon eine Tradition des Weihnachtsbasars, dann könnt ihr euch daran mit beteiligen. Wenn das nicht der Fall ist, dann überlegt welcher Termin günstig ist, vielleicht an einem Sonntag nach dem Gottesdienst, vielleicht an einem Samstag der Adventszeit, vielleicht nach der Jungschar. Sucht einen Termin und probiert es aus.

Wo?

Ein guter Ort ist das Gemeindehaus denn da könnt ihr in aller Ruhe alles vorbereiten. Überlegt aber auch, ob ihr das Haus verlasst und euren kleinen Basar in der Fußgängerzone (das muss mit der politischen Gemeinde abgesprochen und evtl. beantragt werden) oder vor dem Gemeindehaus stattfinden lasst.

Werbung

Ladet rechtzeitig zu dem Basar ein. Verteilt Handzettel und hängt Plakate auf. Macht die Leute neugierig und teilt ihnen mit, was sie dort erwartet, zum Beispiel Gebäck und warme Getränke, Weihnachtsschmuck usw. Ladet in eurer Gemeinde ein, aber auch darüber hinaus. Es wäre doch cool, wenn alle Freunde, Bekannte, Verwandte und Lehrer und noch viele mehr zu der Veranstaltung kommen würden

Vorbereitung

Fangt rechtzeitig mit der Vorbereitung an. Ihr könnt in den Wochen zuvor schon verschiedene Dinge basteln oder backen. Vielleicht müsst ihr euch auch an einem zusätzlichen Termin treffen. Bereitet dort auf alle Fälle die Dinge vor, die ihr selber gern auch einem Basar kaufen würdet.

Einige Ideen für Bastelarbeiten und einige Rezepte findet ihr bei diesem Artikel. Das sollen aber nur Anregungen sein, backt und bastelt noch ganz andere Sachen, die euch Spaß machen.

Der Erlös

Der Sinn eines solchen Basares ist unter anderem, das Geld für einen bestimmten Zweck gesammelt werden soll. Überlegt euch diesen Zweck gemeinsam. Vielleicht habt ihr ein besonderes Jungscharprojekt, zum Beispiel eine Freizeit, dann könnt ihr dafür sammeln. Denkt aber nicht nur an euch selbst. Es gibt viele soziale Projekte im In- und Ausland die auf Spenden angewiesen sind. Wenn ihr dafür sammelt, dann informiert die Besucher über das Projekt.

Bastelarbeiten

Holzfiguren

Man braucht zum Basteln der Figuren nur dünne Stämme in unterschiedlichen Größen. Es eignet sich jedes beliebige Holz. Für das Basteln mit Baumscheiben kann man auch dickere Stämme benutzen. Schon beim Sägen wird manchmal deutlich, um welches Tier es sich handeln könnte, denn die Form erinnert an einen Fuchs oder Igel oder ein anderes Tier.

Außerdem braucht man noch weitere Naturmaterialien wie Wurzeln, Beeren, Moos, Rinde, Gräser, Äste usw.

Als Werkzeug benötigt man Sägen. Für dicke Äste und Stämme kann man die Scheiben oder Stämme schon auf einer Kreissäge zu Recht schneiden. Dünnere Holzstücke können direkt zugesägt werden. Zum Befestigen der Materialien benötigt man Tacker und Kraftkleber. Außerdem braucht man Schleifpapier, mit dem Unebenheiten glatt geschliffen werden. Zum Bemalen der Figuren eignen sich Bastelfarben. Für Details nimmt man am besten Lackstifte. Wenn man das fertige Objekt mit Klarlack überzieht, verhindert man, dass die Farbe abblättert.

Eine Grundfigur aus einem Baumstamm – Ein Wichtelmann

Es wird ein Baumstamm benötigt, ca. 30 cm lang  und mit einem Durchmesser von ca. 8 cm. Mit einem Baumstamm in dieser Größe kann man gut üben. Es ist aber auch möglich, die gleiche Figur mit Baumstämmen in jeder beliebigen Größe anzufertigen.

Der Stamm muss auf einer Seite waagerecht abgesägt werden, damit er am Ende gut steht. Die andere Seite wird im Winkel von ca. 45º abgeschrägt. Diese schräge Seite wird nun mit einer Farbe, die das Gesicht darstellt, bemalt. Ein kleines Holzstück wird rot angemalt und als Nase in die Mitte des Gesichtes geklebt. Die Augen und der Mund werden mit Klarlack aufgemalt. Aus Heu, Gräsern, Bast oder Watte werden dem Wichtelmann Haare und Bart angeklebt. Zuletzt wird noch aus einem Stück Rinde eine Mütze geschnitten. Diese wird auch angemalt und auf die Haare geklebt.

Eine Grundfigur aus Holzscheiben – Ein Hirsch

Es werden zwei Baumscheiben benötigt, eine größere und eine kleiner (Durchmesser ca. 15 cm und 10 cm). Die große Scheibe wir mit einem dunklen Braun und die kleiner Scheibe mit einem hellen Braun bemalt Die kleiner Scheibe wird nun auf die größere geklebt. Auf dieses Elchgesicht werden nun noch Augen (auf die große Scheibe), sowie Mund und Nasenlöcher (auf die kleine Scheibe) gemalt. In den Rand der Scheibe werden zwei Löcher gebohrt. In diese Löcher werden Birkenäste geklebt. Sie sind das Geweih vom Elch. Außerdem werden noch zwei Rindenstücke als Ohren angeklebt und fertig ist das Baumscheibentier.

Streifensterne

Für Streifensterne benötigt man farbiges Transparentpapier. Für einen Stern braucht man 8 Rechtecke im Format 6,3 x 14 cm. Aus den Blättern werden nun die Sternspitzen gefaltet und zwar so, dass die vier Ecken bis zur Mittellinie hin gefaltet werden. es entsteht also ein Rechteck, mit einer Spitze an jeder kurzen Seite. Wenn man diese Formen hat, werden sie zu einem achteckigem Stern zusammengeklebt. Die einzelnen Spitzen werden im Wechsel mal von oben, mal von unten angeklebt. Dabei liegt die Kante der neuen Spitze genau auf der Mittelinie der vorhergehenden. Nach und nach entsteht ein Kreis, der sich beim letzten Blatt schließt.

Ausgemalte Drahtfiguren als Weihnachtsbaumschmuck

Aus Plombendraht (Durchmesser 1mm) biegt man sich einfache weihnachtliche Formen, wie Sterne, Weihnachtsbaum usw. Das kann man ganz frei tun, für kleinere Kinder ist es aber hilfreich eine Vorlage zu haben. Als Vorlage eignen sich Ausstechformen von Plätzchen besonders gut, denn da kann der Draht herumgebogen werden. Die meisten Formen können ohne Hilfsmittel gut mit der bloßen Hand gebogen werden. Für ganz enge Biegungen verwendet man am besten eine Rundzange. Mit der Rundzange kann man auch noch oben an die Form eine kleine Öse biegen, sodass man die Formen als Baumschmuck an den Weihnachtsbaum hängen kann. Wenn die Form fertig gebogen ist, wird sie mit Window-Color-Farbe ausgemalt. Dazu wird die Form auf eine Folie gelegt und mit der Farbe ausgemalt. Man muss vor allem darauf achten, dass die Farbe bis zum Draht hin gut verläuft. Nach dem Trocknen wird die Folie vorsichtig abgezogen und der Baumschmuck ist fertig.

Sternenlicht

Für ein Sternenlicht braucht man eine runde Käseschachtel, Wellpappe, Windradfolie und Window-Color-Farbe. Weiße Käseschachteln gibt es in Bastelläden.

Aus der Windradfolie wird ein Streifen von ca. 12 cm Breite geschnitten. Die Länge entspricht dem Umfang der Käseschachtel plus etwa 1cm Kleberand. Aus der Wellpappe schneidet man zwei Streifen von gleicher Länge, einer ca. 2,5 cm und der andere ca. 4 cm breit. Die Wellpappenstreifen werden nun oben (der schmalere Streifen) und unten (der breitere Streifen) auf die Folie geklebt. Mit Window-Color- Farbe werden Sterne auf das frei Mittelstück der Folie gemalt. (Wer sich das Malen und Trocknen sparen will, kann auch kleine Sternenaufkleber von außen auf die Folie kleben.) Nach dem Trocknen der Farbe wird der breite Sternestreifen aus Folie und Wellpappe um die Käseschachtel geklebt. In die Mitte wird ein Teelicht gestellt und schon ist das Sternelicht fertig.

Weihnachtsgebäck

Vanilleringe

Aus folgenden Zutaten wird ein Teig bereitet:
200 g Mehl, 1 gestrichener TL Backpulver, 60 g gemahlene Mandeln, 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g Zucker, 125 g Butter, 1 Ei

Der fertige Teig wird ca. 1 Stunde im Kühlschrank gekühlt und kann dann gut verarbeitet werden. Von Teig werden kleine Stücke abgemacht und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu fingerdicken Röllchen geformt. Diese Röllchen werden als Ringe auf ein Backblech gelegt. Danach werden die Ringe mit etwas Eigelb bestrichen und bei 200 Grad ca. 10 Minuten gebacken.

Tipp: Aus dem Teig kann man auch noch andere Formen, zum Beispiel Brezeln oder Buchstaben formen.

Marmeladenherzen

Aus folgenden Zutaten wird ein Teig zubereitet:

200 g gemahlene Mandeln, 350 g Mehl, ½ Päckchen Backpulver, 140 g Puderzucker, 30 g Zucker, 1 Prise Salz , 2 Eier, 250 g Butter.       

Der nächste Schritt ist es, den Teig auszurollen und große Herzen auszustechen. Wenn keine großen Ausstechformen vorhanden sind, dann kann man auch eine Schablone schneiden, auf den Teig legen und mit einem Messer die Form ausschneiden.

Aus der Hälfte der Herze wird noch ein kleineres Herz in der Mitte ausgestochen.

Die Herzen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und bei 180ºC ca. 10-12 Minuten gebacken.

Wenn die Herzen abgekühlt sind, werden sie mit Marmelade bestrichen und jeweils ein Herz mit dem ausgestochenen Rand in der Mitte wird auf ein großes Herz gelegt.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium aus JUMAT 4/16. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weisen aus dem Morgenlande, aber auch die Träume von Josef und die Flucht nach Ägypten werden thematisiert.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält das Thema noch einen Vorschlag mit vielen Bastel- und Backideen, wie man mit der Jungschargruppe einen Weihnachtsbasar gestalten kann.

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu den ersten kapiteln der Apostelgeschichte aus JUMAT 2/19 und 3/19. Diese Reihe startet mit einer Einheit zur Himmelfahrt von Jesus. Danach liegt der Schwerpunkt auf den Ereignissen in der ersten gemeinde in Jerusalem. Weitere Einheiten behandeln Texte, in denen deutlich wird, dass sich das Evangelium auch über Jerusalem hinaus ausgebreitet hat. Den Abschluss bildet die Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien (Apostelgeschichte 8,26-40).

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen Grundsatzartikel zum Thema; Himmelfahrt und Vatertag.

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