Hoffen und Bangen

Wenn wir hoffen und bangen, sind das Momente in unserem Leben mit einem ungewissen Ausgang. Oft müssen wir uns dabei mit Themen auseinandersetzen, die wir eigentlich eher meiden. Die Corona-Krise, die Flutkatastrophe und auch der Tod von Philipp Mickenbecker (Real Life Guys) haben auch junge Menschen aktuell ungewöhnlich stark mit diesen Herausforderungen konfrontiert und auch sehr berührt. Darum möchten wir euch mit unserem neuen KON-Thema Anregungen geben, auch solche Themen anzugehen. In Bibelarbeiten und Stundenentwürfe findet ihr Impulse, die ins Gespräch führen und begründete Hoffnung vermitteln.

Angst – sie fühlt sich nicht gut an, aber sie gehört zum Leben dazu. Jeder Mensch hat Angst vor irgendetwas – vor bestimmten Situationen, Gefühlen, Tieren, Dingen, Dunkelheit… Wir kennen dieses Angst-Gefühl sicher alle, auch wenn wir nicht alle die selben Dinge fürchten.

Angst ist eigentlich eine gute Sache. Sie macht uns aufmerksam und sensibel. Sie dient uns als Warmsystem und macht uns klar, dass wir uns eventuell in einer gefährlichen Situation befinden und besonders aufpassen sollten. Sie kann uns auch leistungsfähiger machen, weil sie unsere Konzentration steigert.

Aber Angst kann uns auch lähmen. Sie kann uns das Gefühl vermitteln, wie wären ganz klein und hilflos, ohnmächtig oder ausgeliefert:

Angst vor Prüfungen kann z. B. dazu führen, dass wir nicht zeigen können, was wirklich in uns steckt.
Angst vor Konflikten und Streit kann zur Folge haben, dass wir uns nicht trauen, unsere Bedürfnisse zu äußern.
Angst davor zu Scheitern kann dazu führen, dass wir uns Dinge nicht zutrauen, obwohl wir sie eigentlich könnten.

Aber wie kann man gut mit seiner Angst umgehen? Wie schafft man es, dass Angst nicht lähmt und was kann dabei helfen, Ängste zu überwinden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieser Stundenentwurf.

1. Einstieg

Startet in eure Gruppenstunde mit der Begrüßung und einer Szene aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban.

In diesem Buch/Film gibt es eine Szene, in der Harry Potter sich im Unterricht im Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste seiner Angst stellt. Er begegnet unter der Aufsicht von Professor Lupin einem Irrwicht, der sich in den Gegenstand, das Tier oder die Person verwandelt, vor der Harry am meisten Angst hat. Allerdings wechselt der Irrwicht vor Harry seine Gestalt.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, lest die Szene vor oder schaut sie euch an.

Wieso ist das so? Was denkt ihr? Tauscht euch mal darüber aus.

Professor Lupin befragt Harry dazu und der antwortet, dass er zuerst an Lord Voldemort gedacht habe, vor dem er Angst hat. Dann hat er aber an die Dementoren von Askaban gedacht, vor denen er auch Angst hat. Für Professor Lupin zeigt das, dass Harry gar nicht vor einer bestimmten Person am meisten Angst hat, sondern vor der Angst selbst. Er hat Angst vor dem Gefühl – davor, wie die Angst ihn lähmen kann – wie sie seine Entscheidungen beeinflussen kann und wie sie seinen Mut unterdrückt.

2. Gesprächsimpulse

  • Könnt ihr Lupins Erklärung verstehen?
  • Könnt ihr euch vorstellen, dass es Harry wirklich so geht? Dass er wirklich am meisten die Angst selbst fürchtet? Geht es euch vielleicht sogar ähnlich?
  • Oder wovor habt ihr Angst?

Diesen letzten Punkt könnt ihr in der Gruppe im lockeren Gespräch bearbeiten und euch austauschen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dazu kreativ zu werden. Das bietet sich besonders bei Gruppen an, die noch nicht so vertraut miteinander sind. Ihr könnt Bilder zu euren Ängsten malen oder Collagen gestalten und euch anschließend gegenseitig vorstellen.

Auch ein Austausch in einem stummen Gespräch ist denkbar. Dazu legt ihr ein großes Plakat in eure Mitte, auf das alle schreiben können, wovor oder in welchen Situationen sie Angst haben oder als Kind Angst hatten. Dabei könnt ihr euch auch gegenseitig kommentieren, dazu schreiben, wenn ihr die Ängste teilt oder auch Verständnisfragen auf diese Weise stellen und beantworten.

3. Ängste überwinden

  • Was hilft euch, mit eurer Angst umzugehen oder sie sogar zu überwinden?
  • Welche Ideen habt ihr? Was habt ihr vielleicht selbst schon ausprobiert?

Tauscht euch darüber aus und berichtet euch von euren Erfahrungen.

An dieser Stelle könnt ihr ganz praktisch ausprobieren, was euch selbst schon einmal geholfen hat und eure positiven Erfahrungen an die anderen weiter geben. Vielleicht gibt es zum Beispiel jemanden unter euch, der immer ein bestimmtes Lied singt, um sich von Angst abzulenken. Singt das Lied doch einmal gemeinsam, damit es alle kennenlernen und vielleicht beim nächsten Mal selbst im Kopf haben.

Falls ihr selbst nicht so viele Ideen habt, gibt’s hier noch mehr Vorschläge, aus denen ihr auswählen könnt:

Wenn man Angst hat, kann Ablenkung gut helfen.

Falls du nicht alleine bist, kann das jemand anderes übernehmen und dich durch Fragen und Aufgaben ablenken:

  • Nenn mir 5 Dinge, die du siehst.
  • Nenn mir 5 Dinge, die du hörst.
  • Nenn mir 5 Dinge, die du riechst.

Singen kann, wie gesagt, auch gut helfen und ablenken. Sicher fallen euch gute und einfache Lieder ein.

Auch Beten kann hilfreich sein. Welche Gebete oder Bibelverse oder Psalmen kennt ihr auswendig, sodass ihr sie abrufen könnt, wenn ihr Angst habt?

  • Psalm 23 ist sehr bekannt und sagt auch etwas über schwere Situationen im Leben.

Auch andere Bibelverse können neuen Mut verschaffen und uns daran erinnern, dass Gott bei uns ist, z. B.

  • Psalm 18,30: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.
  • Psalm 121,3: Gott wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft und schlummert nicht.
  • Apostelgeschichte 18, 9b-10a: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht. Denn ich bin mit dir und niemand soll sich unterstehen dir zu schaden.
  • Jesaja 40,31: Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Viele Menschen beten auch das Vater Unser, wenn sie selbst keine eigenen Worte für ihr Gebet finden.

Positive Gedanken helfen natürlich auch gegen Angst.

Ihr könnt euch Sätze zurecht legen, die ihr euch selbst sagen könnt, wenn ihr Angst habt:

  • Ich werde das schon schaffen!
  • Es ist gar nicht so schlimm!
  • Ich bin gut!
  • Ich bin stark!
  • Ich kann das!
  • Ich habe das schon einmal geschafft!

Atemtechniken können ebenfalls helfen und beruhigen. Ihr könnt sie einüben, damit ihr sie auch in Angst durchführen könnt:

  • Lege eine Hand auf deinen Bauch und atme tief durch die Nase ein. Spüre wie sich dein Bauch beim Atmen bewegt. Versuch dich darauf zu konzentrieren. Atme dann ruhig durch den Mund wieder aus.
  • Atme durch deine Nase ein und zähle dabei im Kopf langsam bis 4. Halte die Luft kurz an und zähle weiter bis 6. Atme aus und zähle dabei langsam weiter bis 8.
  • Konzentriere dich auf deine Atmung und zähle deine Atemzüge.

Auch Entspannungsübungen können gegen Angst helfen. Für diese benötigst du allerdings ein wenig Zeit und Platz. Deshalb lassen sie sich nicht in allen Situationen durchführen. Du kannst sie aber zum Beispiel machen, bevor du dich in beängstigende Situationen begibst, wenn du das absehen kannst.

  • Lege oder setze dich bequem hin und schließe deine Augen.
  • Spanne dann nach und nach bestimmte Muskelgruppen für ca. 20 Sekunden an und lasse sie wieder locker.
  • Zuerst deine rechte Hand und deinen rechten Arm.
  • Dann deine linke Hand und deinen linken Arm.
  • Dann dein Gesicht, deinen Nacken, deinen Rücken, deinen Bauch, dein rechtes Bein und deinen rechten Fuß und zuletzt dein linkes Bein und deinen linken Fuß.

In manchen Fällen ist es vielleicht auch möglich Ängste anders zu deuten.

Wähle eine Situation aus, die dir Angst macht. Es kann zum Beispiel sein, dass du Prüfungen oder Referate als sehr bedrohlich und unangenehm empfindest – dass du Angst davor hast, durchzufallen oder schlechte Noten zu bekommen. Stelle dir diese Situation vor und versuche, in dich hinein zu hören: Was genau denkst du und fühlst du während dieser Situation? Schreib diese Gedanken und Gefühle auf.

Versuch jetzt deine Gedanken und Gefühle positiv umzuformulieren. Die Prüfungssituation kannst du zum Beispiel als bedrohlich empfinden oder als herausfordernd. Du kannst dort zeigen, was du gelernt hast. Es zählen auch nicht nur die Noten, sondern auch die Erfahrung, und du wirst mit jeder Prüfung besser werden.

So gelingt es dir vielleicht, etwas gelassener zu werden und mit positiveren Gedanken in die Situation zu gehen.

Es kann auch helfen, sich mit den Situationen, die Angst machen, besonders auseinanderzusetzen. Je öfter man solch eine Situation gut durchsteht, umso mehr wird die Angst nachlassen. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, wenn man Angst vor Hunden hat, sich öfter mal mit Bekannten zu treffen, die Hunde haben, oder im Tierheim auszuhelfen und mit Hunden in Kontakt zu kommen und so seine Angst vor diesen Tieren zu verlieren.Es gibt aber auch gute Gründe manche beängstigende Situationen nicht extra herbei zu führen, sondern zu vermeiden.

Genauso kann es aber in manchen Situationen auch sinnvoll und richtig sein, seine Angst vor bestimmten Situationen oder Dingen einfach anzunehmen. Akzeptiere deine Angst. Es ist in Ordnung Angst zu haben. Nicht jede Angst muss unbedingt bekämpft und überwunden werden.

4. Andachtsidee

Als Andachtsvorschlag bietet sich ein Vers an, der euch als Mitarbeiterin selbst vielleicht schon mal in einer beängstigenden Situation geholfen und euch Mut gemacht hat. Oder ihr wählt einen von den oben genannten Versen.

Leider gibt es im Leben immer mal wieder auch schlechte Zeiten – wie zum Beispiel eine Corona-Krise. Für viele Menschen hat sich der Alltag durch Corona ziemlich geändert. Vielleicht ja auch für dich. Vielleicht warst du in dieser Zeit auch mehr auf dich selbst gestellt. Vielleicht hast du dich immer wieder allein oder einsam gefühlt, weil es schwieriger war, den Kontakt zu deinen Freunden und deiner Familie zu halten und du deine Lieben nicht so oft sehen konntest. Vielleicht wurde deine Arbeit, dein Studium oder deine Schule anstrengender durch den Online-Unterricht und viele Online-Meetings. Vielleicht warst du gestresster, weil du mehr Aufgaben zu erledigen hattest und dich in vieles erst einarbeiten und zurechtfinden musstet. Vielleicht hast du in dieser Zeit an dir selbst gezweifelt oder dich sogar nutzlos gefühlt.

All das kann ich gut verstehen – mir ging es zwischendurch in den letzten Monaten auch so. Doch unser Leben besteht eben leider nicht nur aus den schönen Seiten, sondern auch immer wieder aus schwierigen Phasen.

  • Wie gehst du damit um?
  • Was gibt dir in diesen Zeiten Hoffnung?
  • Was stärkt dich?

Darum soll es in diesem Stundenentwurf gehen.

Ablauf

1. Vorbereitung/Begrüßung

Zu Beginn eurer Gruppenstunde begrüßt ihr alle, singt auch gerne ein Lied zum Start in den Abend. Toll ist es auch, wenn ihr vorher euren Gruppenraum für den Abend schön gestaltet habt, sodass alle sich direkt wohlfühlen und eine angenehme Stimmung entstehen kann. Ihr könnt zum Beispiel Blumen aufstellen, Decken und Kissen bereitlegen, leckere Getränke und kleine Snacks zubereiten, Bilder von eindrucksvollen Naturlandschaften aufhängen, …

2. Gespräch und kreativer Austausch

In so einer positiven Umgebung und Stimmung, fällt es oft leichter auch einen Blick auf die schwereren Zeiten im Leben zu werfen. Darum geht es nun. Tauscht euch darüber aus, wie ihr euch in schwierigen Zeiten fühlt.

Gruppen, die sich bereits gut kennen und vertraut miteinander umgehen, können das im Gespräch tun. Alle können sich gegenseitig von ihren Krisen erzählen und davon, wie es ihnen in diesen Situationen ging. Natürlich auf freiwilliger Basis – alle entscheiden selbst, was und wie viel sie preisgeben möchten.

Besonders in Gruppen, die noch nicht so lange zusammenkommen, können bei diesem Schritt auch kreative Aktionen helfen. Die Teilnehmenden können zum Beispiel ein Bild malen oder eine Collage erstellen und sich auf diese Weise schwierige Situationen und Gefühle noch einmal ins Gedächtnis rufen.

Wenn ihr euch kreativ betätigen möchtet, benötigt ihr Papier, Stifte, evtl. Wasserfarbe, Wassergläser und Pinsel, Scheren, Zeitschriften und Bastelkleber.

Ca. 30 Minuten Zeit solltet ihr sowohl für die Bilder/Collagen als auch für ein gutes Gespräch einplanen. Um euch die Collagen und Bilder abschließend noch vorzustellen, benötigt ihr natürlich noch einmal Zeit – je nach Gruppengröße ca. 10–20 Minuten.

Die Bilder und Collagen könnt ihr im Raum aufhängen oder in eure Mitte legen, damit sie sichtbar bleiben.

3. Das hätte ich mir gewünscht

Nun habt ihr euch über eure negativen Erfahrungen und Situationen ausgetauscht, in denen es euch nicht so gut ging.

Was hättet ihr euch in diesen Situationen gewünscht? Was hättet ihr gebraucht?

Über diese Fragen können alle ein paar Minuten nachdenken und ihre Gedanken dazu auf Karteikarten oder kleine Zettel schreiben. Diese Karteikarten mit euren Wünschen für schlechte Zeiten werden anschließend in der Gruppe vorgelesen und zu den Bildern/Collagen gelegt bzw. gehängt.

Für diesen Schritt könnt ihr 15–20 Minuten einplanen.

4. Mut machen

Im letzten Teil des Abends stützt ihr euch gegenseitig. Macht euch Mut und schenkt euch Hoffnung. Vorschlägen dazu:

Gegenseitig Segenskarten gestalten

Sucht schöne, positive, aufbauende Sprüche aus der Bibel. Das geht auch gut online, beispielsweise auf www.konfispruch.de. Dort werden euch solche Sprüche vorgeschlagen. Die Verse schreibt ihr auf Karteikarten und gestaltet diese passend dazu.
Zum Abschluss des Abends schenkt ihr euch gegenseitig eure Segenskarten und nehmt sie mit nach Hause, damit sie euch in den nächsten schwierigen Situationen ein wenig Kraft schenken.

Fertige Segenskarten (ggf. mit QR-Code)

Eine andere Möglichkeit sind Segenskarten, die ihr bereits vor der Gruppenstunde zum Beispiel im Shop der Marburger Medien bestellt. Dort gibt es verschiedene schöne Segenskarten zur Auswahl. Besonders empfehlenswert finde ich die »Ich brauche Segen«-Karten, auf denen ein QR-Code angezeigt ist. Wenn man diesen scannt, erhält man einen biblischen Segensspruch. Diese Karten könnt ihr (auf Spendenbasis) bestellen und an eure Gruppe verschenken.

Stärkende Statements

Ihr könnt auch für jede Person einen Zettel mit dem jeweiligen Namen auslegen und dann allen eine Zeit geben, um auf diese Zettel positive Statements zu schreiben. Ihr führt den anderen auf diese Weise ihre Stärken vor Augen, könnt aufschreiben und festhalten, wo ihre Begabungen liegen, was ihr toll an ihnen findet.
Diese Zettel werden anschließend mit nach Hause genommen und können vielleicht in der nächsten schweren Phase helfen, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und den Mut nicht zu verlieren.

Hoffnungswichteln

Als weitere Alternative bietet sich die Aktion »Hoffnungswichteln« an – das müsst ihr allerdings vorher bekannt machen, damit sich alle Teilnehmenden darauf vorbereiten können.
»Hoffnungswichteln« funktioniert wie das klassische Wichteln zu Weihnachten – allerdings sollen Gegenstände, Karten, Bilder… verschenkt werden, die Hoffnung schenken können, die Mut machen können.

Legt, am besten gemeinsam mit eurer Gruppe, 1–2 Wochen vor diesem Abend ein Budget fest oder entscheidet euch dazu, dass nichts gekauft, sondern alles selbst hergestellt werden soll. Dann haben alle Zeit, sich bis zu dieser Gruppenstunde etwas Passendes einfallen zu lassen und eingepackt mitzubringen.
Einige Ideen, was das sein könnte:

  • Natürlich sind auch hier Segenskarten willkommen
  • Dinge, die Entspannung schenken können: Gesichtsmasken, Cremes, Badezusätze …
  • Gegenstände, die Mut schenken können: aufbauende kleine Bücher mit Weisheitssprüchen oder Mut-Mach-Geschichten
  • Sicher fallen euch auch eine Menge Dinge ein.

Ihr könnt in der Gruppe nun um die einzelnen Geschenke würfeln. Setzt euch dazu um einen Tisch und legt ein Geschenk vor jede von euch. Dann wird der Reihe nach gewürfelt:

1: alle Geschenke werden an die 1. Person nach rechts weiter gegeben

2: alle Geschenke werden an die 2. Person nach rechts weitergegeben

3: Die Person, de gewürfelt hat, darf sich eine andere Person aussuchen, die mit ihr das Geschenk tauscht

4: Die Person, die gewürfelt hat, darf mit der Person, die ihr gegenüber sitzt, das Geschenk tauschen

5: alle Geschenke werden an die 1. Person nach links weitergegeben

6: alle Geschenke werden an die 2. Person nach links weitergegeben

Legt vor Spielbeginn eine Zeit fest und stellt eine Stopp-Uhr. Sobald der Alarm ertönt, endet euer Spiel und alle dürfen das Geschenk, das nun vor ihnen liegt, behalten und auspacken.

Eine andere Möglichkeit ist auch, dass ihr die Geschenke nicht an diesem Abend auspackt, sondern jede ihres eingepackt mit nach Hause nimmt. Dann können alle ihre Geschenk erst auspacken, wenn sie sich wieder in einer Situation befinden, in der sie Mut und Hoffnung gebrauchen können.

Andacht

Als Andacht zum Abschluss des Abends bietet sich die Geschichte von Petrus an, der auf dem Wasser gehen möchte (Mt 14,25–33).

Lest die Geschichte gemeinsam und sing (oder hört) danach das Lied »oceans (where feet may fail)« von Hillsong. Der Liedtext erzählt davon, dass es schwere Zeiten gibt, dass man sich manchmal unsicher und bedroht fühlt und die Hoffnung verliert.

Aber es sagt auch, dass Gott trotzdem immer bei uns ist. Dass er uns hält und trägt, uns nicht ertrinken lässt und aus solchen Phasen immer wieder herausziehen möchte. So wie es Jesus mit Petrus tut.

Das Kleingruppen-Material beinhaltet: Hintergrundinfos zum Text, einen Bezug zur Zielgruppe und Ideen zur Gestaltung der Kleingruppenzeit.

Die Kleingruppen laufen nach einem Rotationsprinzip. Jede Kleingruppe wird von mind. einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Durch ein Signal vom Zeitwächter wird den Gruppen signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen. Je ein weiterer Mitarbeitender ist bei einer der 5 Stationen die je 7 Minuten dauern:

  • Gespräch inkl. Fragen
  • Spiel
  • Kreatives
  • Bibellesen und Gebet
  • Extra/Spezial

Bei dieser Einheit gibt es nur 4 Stationen, da die normal erdachte Gesprächsstation nur direkt in Verbindung mit der Verkündigung von Team-EC funktioniert.

Gedanken und Hintergrundinformationen zum Text

Gott hat die ganze Welt und alle Lebewesen erschaffen. Doch die Menschen haben sich von Gott abgewandt und ihr ganzes Denken war böse. Deshalb wollte Gott die Menschen ausrotten, indem er die Welt überfluten wollte. Noah war der Einzige, der vor Gott bestehen konnte. Er gab ihm den Auftrag, eine Arche zu bauen, in die er und seine Familie und von allen Tierarten ein Paar gerettet werden sollen. Noah hinterfragte diesen Auftrag nicht, er vertraute darauf, dass alles stimmt was Gott gesagt hatte und baute die Arche. Bevor die Flut kam, ging Noah mit seiner Familie und den Tieren in die Arche. Es regnete einige Tage und die ganze Erde war von Wasser bedeckt. Nachdem das Wasser abgeflossen war, verließen alle die Arche. Gott gab darauf Noah und allen Menschen das Versprechen, dass er die Erde nie wieder überfluten wird. Als Zeichen dafür setzte er den Regenbogen in den Himmel um an das Versprechen zu erinnern. Wir dürfen heute auch noch auf ihn vertrauen, weil er dieses Versprechen hält.

Zielgedanke: Du kannst auf Gott vertrauen, weil er sein Versprechen hält!

Bezug zur Altersgruppe

Vertrauen ist ein wichtiges Thema. Die Kinder dürfen erfahren, dass sie auf Gott vertrauen können, genau wie Noah damals auf Gott vertraut hat, denn Gott hält sein Versprechen. Kinder kennen das, weil sie ihren Eltern vertrauen und die Oma ihr versprechen einhält oder jemand sein Versprechen bricht und sie darüber frustriert sind.

Kleingruppen

Station 1: Kreatives „Regenbogen basteln“

Bei der Station ist es wichtig, dass der Mitarbeiter die Zeit im Blick hat, um abschätzen zu können, wie viele Schritte die Kinder in der Zeit schaffen. (Schritt zwei und drei sind auch umkehrbar.)

Zuerst bemalen die Kinder den Kaffeefilter mit Wasserfarben als Regenbogen (von oben nach unten: rot, orange, gelb, grün, blau, dunkelblau und violett). Achte darauf, dass der leere, nicht bemalte Bereich, ca. zwei Finger breit, möglichst trocken und noch unbemalt ist.

Wenn nicht mehr viel Zeit ist, können die Kinder das untere leergelassene Stück nun doch noch anmalen.

Sollte noch Zeit sein:

Die Kinder schneiden aus weißer Pappe Wolken aus, die sie unten an den Filter kleben (mit doppelseitigem Klebeband).

Jedes Kind schneidet eine Sonne aus gelber Pappe aus. Diese wird mit Klebeband an der stumpfen Seite des Schaschlik-Spießes befestigt. An der Unterseite des Filters wird ein Loch mit dem Schaschlik-Spieß gestochen, sodass die Sonne im Filter versteckt ist, wenn der Spieß aus dem Filter unten herausschaut.

Material:

  • Einen weißen Kaffeefilter pro Kind
  • Wasserfarben
  • Ca. 10 Pinsel
  • Einen Schaschlik-Spieß pro Kind
  • Gelbe und weiße Pappe
  • Doppelseitiges Klebeband, Kleber, Scheren

Station 2: Spezial – Zuspruch

Die Kerngedanken aus den letzten Tagen werden erneut aufgegriffen und den Kindern persönlich zugesprochen. Die Tiere, die in den letzten Tagen in den Bibelgeschichten vorgekommen sind, liegen als Bilder vor den Kindern. Die Kinder dürfen ein Tier nach dem nächsten umdrehen und dann den entsprechenden Kerngedanken, der auf der Rückseite des Tieres steht, vorlesen. Dies wird mit allen Tieren gemacht.

Wenn die anderen Bibelstellen nicht oder nur teilweise behandelt werden kann der Kerngedanke auch einfach nur vorgelesen werden.

Die Kinder sollen in dieser Station einen persönlichen Zuspruch erhalten. Dazu darf sich jeder eine „Zusage“ (Kerngedanke) aussuchen. Zur Auswahl stehen die Zusprüche:

  • Gott sorgt für dich.
  • Gott schenkt dir Gnade, er gibt dir eine zweite Chance.
  • Jesus der König kommt zu dir.
  • Jesus ist und bleibt dein Freund.
  • Gott hält seine Versprechen.

Wenn die Kinder sich entschieden haben, dürfen sie sich eine Karte, als kleinere „Version“ des dazugehörigen Tieres nehmen. Diese liegen in fünf Stapeln in der Mitte. Mit diesem Zettel stellen sich die Kinder in eine Reihe und werden von dem Mitarbeiter mit dem ausgesuchten Zuspruch gesegnet (Bsp. „(Name des Kindes), Gott sorgt für dich!“). Der Mitarbeiter kann dem Kind zusätzlich symbolisch dazu mit Salböl ein Kreuz auf die Stirn zeichnet. Die „kleinere Version“ des Tieres ist zum einen dafür da, dass der Mitarbeiter den Zuspruch ablesen kann, zum anderen, dass die Kinder sich zu Hause an den Zuspruch erinnern.

Wichtig ist, dass der Mitarbeiter die Zeit im Blick hat. Es wäre gut, wenn noch ca. zwei Minuten für den Zuspruch übrig sind.

Material:

  • Kopiervorlage „Kleine Version der Tiere“ (ausdrucken und zuschneiden)
  • Salböl
  • Tiere mit Kerngedanken

Station 3: Bibellesen und Gebet „Geschichte nachspielen“

Die Kinder bekommen die Möglichkeit, die Geschichte die sie gerade gesehen und erlebt haben nachzuspielen. Hierfür wird eine Playmobil-Arche mit Tieren oder ähnliche Bausteine auf den Boden gestellt.

Lies den Kindern die Geschichte laut vor. Danach darf sich jedes Kind 2 Figuren (2 Tiere oder 2 Menschen oder 1 Tier und 1 Mensch) heraussuchen, die es spielt. Jetzt liest du den Kindern die Geschichte nochmal laut und ganz langsam vor. Währenddessen können die Kinder die Geschichte nachspielen. Der Mitarbeiter sollte dann an gewissen Stellen eine Pause machen, damit die Kinder auch die Möglichkeit haben, selbst mit ihren Tieren oder Personen zu sprechen. Somit können die Kinder nochmal verinnerlichen, was Noah und die Tiere damals eigentlich für ein Abenteuer erlebt haben.

Text zum Vorlesen:

Die Arche Noah 1. Mose 8, 1-22

Eines Tages sagte Gott zu Noah: „Es tut mir leid, dass ich die Menschen erschaffen habe. Sie streiten, schlagen und töten sich, deshalb will ich sie und die ganze Erde vernichten. Nur du, Noah, du bist anders. Deshalb baue dir ein ganz großes Schiff, auf dem du und deine Familie Platz haben. Du sollst auch von allen Tieren, die auf der Erde leben, jeweils ein Paar mit auf das Schiff nehmen. Zwei Elefanten, zwei Zebras, zwei Vögel usw.“

Noah gehorchte Gott und baute ein Schiff. Nachdem die Arche fertig war, brachte Noah von allen Tieren, die auf der Erde lebten, jeweils ein Paar an Bord. Löwen, Schafe, Kühe und noch viele mehr.

Am Anfang waren es nur ganz kleine Tropfen, doch der Regen wurde stärker und stärker. Bald waren alle Straßen, Häuser und Bäume im Wasser versunken. Ja selbst die größten Berge. Es gab nichts mehr auf der ganzen Erde, außer dem Wasser und Noahs Arche. Vierzig Tage und Nächte lang hat es geregnet.

Dann hörte der Regen auf. Das Wasser ging langsam zurück und einzelne Bergspitzen kamen zum Vorschein. Noah ließ einen Vogel aus dem Fenster fliegen, damit er irgendwo auf der Erde ein trockenes Stück Land, einen Baum oder eine Blume finden soll. Doch der Vogel kam ohne ein Blatt oder einen Zweig zurück. Auch dem anderen Vogel erging es nicht anders. Erst der dritte Vogel kam mit einem Zweig des Ölbaumes im Schnabel zurück.

Jetzt wusste Noah, dass auf der Erde wieder alles in Ordnung war. Er öffnete die Tür der Arche und alle Tiere, Katzen, Nashörner, Giraffen und noch viele mehr, verließen das Schiff. Auch Noah und seine Familie gingen an Land.

Dann schien auf einmal wieder die Sonne und ein großer Regenbogen leuchtete am Himmel. Mit diesem Regenbogen versprach Gott, dass die Erde nie mehr im Wasser versinken würde. Noah und seine Familie waren sehr froh darüber und dankten Gott.

Als das Wasser wieder weniger wurde, konnten sie mit den Tieren das Schiff verlassen und sich ein neues Zuhause aufbauen.

Material:

  • Playmobil Arche Noah oder andere Bausteine

Station 4: Spiel „Gefährliche Schifffahrt“

Bei diesem Spiel geht es darum, dass ein Spieler (das Schiff) einen anderen Spieler (den Leuchtturm) erreicht. Zuerst werden dafür die Rollen verteilt:

  • Ein Kind ist das Boot,
  • ein anderes der Leuchtturm
  • und die anderen sind Algen/Eisberge/Bojen.

Ablauf:

  1. Der Spieler, der sich bereit erklärt hat, das Schiff zu spielen, bekommt die Augen verbunden und wird im Raum platziert.
  2. Die Algen/Eisberge/Bojen verteilt sich im Raum.
  3. Daraufhin wird der Leuchtturm vom Mitarbeiter im Raum platziert, sodass der Spieler des Bootes eine realistische Chance hat, den Leuchtturm zu erreichen.
  4. Nun macht das Schiff sich auf den Weg zu dem Leuchtturm.
  • Dabei darf das Kind mit verbundenen Augen keine Hindernisse berühren.
    • Die Hindernisse versuchen, das Schiff zu berühren, um das Schiff bei sich zu halten. Dabei dürfen die Spieler, die das Seegras spielen, ihre Füße nicht mehr bewegen und nur ihre Arme benutzen. Damit das Schiff diese Hindernisse wahrnehmen kann, darf der Leuchtturm das Schiff mit Worten (links, rechts, los, stopp) zu sich leiten.
    • Berührt das Schiff dennoch das Seegras, welches ein Hindernis spielt, so muss das Schiff etwa 10 Sekunden warten, bis es weiterziehen darf, denn es hat sich im Seegras verfangen oder muss repariert werden.
    • Wenn das Schiff nicht mehr weiß, wo sich der Leuchtturm befindet, kann es ein Tuten von sich geben, woraufhin der Leuchtturm auch mit einem Tuten antwortet.

Das Spiel endet, wenn das Schiff am Leuchtturm angekommen ist. Das Spiel sollte am besten mehrmals durchgeführt werden, damit mehrere Kinder die Chance haben, einmal Schiff oder Leuchtturm zu sein.

Der Leuchtturm steht in dem Spiel für Gott, der den Menschen leitet. Das Schiff ist also der Mensch, der „blind“ auf Gott vertrauen kann.

Material:

  • Schal/Tuch zum Augenverbinden

Zielgedanke

Die Kinder lernen, dass Gott selbst Josua Mut für die nächsten Aufgaben gemacht hat. Er will uns auch heute für unsere Aufgaben Mut geben.

Merkvers

Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Josua1,9; Luther84

Situation der Jungscharler

Wir leben in einer Welt, in der nicht jeder automatisch mutig ist und keine Angst vor neuen oder unbekannten Aufgaben hat. Dabei wird es aber oft als selbstverständlich angesehen, dass jeder Mut hat. Stärke und Mut sind gefragt, und in Schule und Freizeit (zum Beispiel im Sportverein) muss jeder das beweisen. Schwäche und Mutlosigkeit sind nicht gefragt, und trotzdem gibt es sehr viele solcher mutlosen Situationen. Das müssen dabei keine so großen Dinge sein wie bei Josua. Dabei kann es auch um die nächste Schulaufgabe, das Referat oder die Ungewissheit gehen, was die Kinder zu Hause erwartet. Die Kinder kennen solche Situationen und erleben tagtäglich noch viele mehr. Genauso kennen die Kinder „Mutproben“, bei denen der eigene Mut vor anderen bewiesen werden muss. Von wem bekommen die Kinder auch heute noch den besten Zuspruch von Mut?

Erklärungen zum Text

Die Situation des Textes ereignet sich während der 40-jährigen Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste in das verheißene Land. Mit Mose hat Gott sein erwähltes Volk aus der Sklaverei aus Ägypten befreit. Weil Mose und sein Bruder Aaron bei der Quelle Meriba Gott gegenüber ungehorsam waren, durften beide nicht in das verheißene Land Kanaan ziehen, sondern es nur vom Berg Nebo aus der Ferne ansehen. Aaron war bereits gestorben und Mose starb unmittelbar vor der jetzigen Situation. Nun spricht Gott zu Josua, der der Sohn eines Helfers von Mose war und macht ihn zum neuen Anführer seines Volkes.

V.1: Mose war von Gott selbst beauftragt worden, das Volk Israel aus der Sklaverei aus Ägypten zu führen. Dazu hat Gott ihn selbst beauftragt und ihn so zum Anführer seines Volkes gemacht. Mose war ein Prophet, mit dem Gott Auge in Auge gesprochen hat, was es nach ihm nicht mehr gab (5. Mose 34,10; GNB).

V.2: Gott hatte bereits Abraham versprochen, seine Nachkommen in das verheißene Land zu führen. Da Mose und Aaron selbst nicht in das Land Kanaan ziehen durften, machte Gott Josua zum neuen Anführer. Dies geschah noch durch Handauflegung Moses. Gott gibt Josua hier den konkreten Auftrag, die Israeliten über den Fluss Jordan in das Land zu führen, welches Gott seinem Volk schon vor Langem versprochen hatte.

V.3.4: Es soll ihnen alles in dem von Gott beschriebenen Gebiet gehören, was sie betreten. So verspricht es Gott.

V.5: Josua erfährt hier volle Bestätigung für den Schutz Gottes. Gott macht ihm an dieser Stelle Mut und verspricht ihm, ihn nie zu verlassen, sondern immer bei ihm zu sein, lebenslänglich. Nicht mal die Feinde sollen gegen Josua etwas ausrichten können, weil Gott immer an seiner Seite sein und ihm helfen wird.

V.6: Gott bestärkt Josua und spricht ihm Mut zu: „Sei mutig und entschlossen!“ Dabei wiederholt er nochmals diesen Auftrag, dass der Prophet dem Volk wirklich das unter Eid versprochene Land in ihren Besitz geben wird.

V.7.8: Zum zweiten Mal spricht Gott die Worte „mutig und entschlossen“ zu Josua. Diesmal aber in Bezug auf die Einhaltung des Gesetzes und die Worte Moses. Gott geht hier sogar weiter und erklärt, wie Josua sich an das Gesetz halten und sein ganzes Handeln und Tun danach ausrichten kann: Er soll die Weisungen (Gesetze) Gottes ständig vor sich hin sprechen und darüber nachdenken – Tag und Nacht. Denn so wird alles gelingen, was er anpackt, und mit Erfolg vollendet werden. Was sich hier zeigt, ist der für Gott entscheidende Faktor für die Zukunft Josuas und des Volkes: Die Nähe zu Gott.

V.9: Zum Schluss seiner Worte an Josua spricht Gott ihm nochmals Mut zu. Zum dritten Mal in diesem Abschnitt heißt es an Josua: „Sei mutig und entschlossen!“ Gott nimmt ihm die Angst und spricht ihm Mut und Zuversicht und seinen Beistand zu!

Personen
Josua: Josua war einer der Kundschafter, die zu Beginn bzw. vor der 40-jährigen Wanderschaft das Land Kanaan erkundet hatten. Damals standen die Israeliten schon einmal, nach nur wenigen Wochen der Wanderung, an der Grenze Kanaans und, wenn es nach Gottes Willen gegangen wäre, hätten sie schon da in das Land einziehen können. Doch nur Josua und Kaleb hatten damals dafür plädiert, auf Gott zu vertrauen und den Einzug zu wagen. Aber die Israeliten bekamen aufgrund der Berichte der anderen Kundschafter zu große Angst. Sie vertrauten Gott nicht und weigerten sich, das verheißene Land in Besitz zu nehmen. Deshalb mussten sie die 40 Jahre durch die Wüste irren, bis alle aus dem Volk, die damals bereits erwachsen waren und somit die Verantwortung für diese Entscheidung trugen, gestorben waren, außer Josua, Kaleb und Mose.

Treffpunkt

Im Treffpunkt werden Spiele, Aktionen und Bastelarbeiten durchgeführt, in der die Kinder mutig sein sollen und vertrauen müssen. Genauso trifft das Stichwort „hören“ zu, da Josua auf Gott hört und Gott zu ihm spricht.

Spiele

Mutige Forscher – Unbekanntes ertasten
In einem Bottich o. Ä. wird schleimiger Schlamm aus Tapetenkleister angerührt und mit Wasserfarbe, Fingerfarbe usw. eklig dreckig eingefärbt. In dem Kleister befinden sich verschiedene Gegenstände. Die Kinder wissen nicht, woraus diese eklig aussehende Pampe besteht und was sich darin befindet. Wer traut sich, in den Schlamm hineinzugreifen und einen Gegenstand zu ertasten und zu erraten? Wurde er richtig erraten, darf er herausgeholt werden.
Wichtig: Man muss Küchenkrepp o. Ä. zum Abwischen der kleisterverschmierten Arme bereitlegen! Außerdem sollte man auf eine abwaschbare Unterlage unter dem Bottich achten! Bitte nur Gegenstände hineingeben, die Kleber und Feuchtigkeit vertragen!

Varianten:

  • Unbekannte Gegenstände in einem Sandbottich suchen.
  • Greifkisten basteln: Die Greifkisten sind Schuhkartons mit verdecktem Eingriffsloch. In jeder Kiste befindet sich etwas anderes, was es zu ertasten und zu erraten gilt.

Kostprobe
Den Kindern werden nacheinander die Augen verbunden. Auf einem Löffel wird etwas zum „Schmecken“ gegeben (z. B.
Nutella, Ketchup, Honig, Marmelade, Butter, Remoulade usw.). Kann das Kind he­rausfinden, was es ist? Sind alle mutig und probieren es aus?

Blindenführer
Ziel: vertrauen, sich führen lassen, Schritte wagen
Immer zwei Kinder spielen zusammen. Ein Kind hat die Augen verbunden, das andere Kind führt es vorsichtig durch einen Hindernisparcours. Danach werden die Rollen getauscht.

Lotse

Ziel: genau hinhören, vertrauen, sich leiten lassen, Schritte wagen Immer zwei Kinder spielen zusammen. Einem Kind werden die Augen verbunden, das andere Kind lotst es nur durch Anweisungen durch einen Hindernisparcours. (Der Parcours sollte nicht zu schwierig sein.) Wichtig: Nicht mit anfassen führen, sondern nur aus der Distanz durch klare und deutliche Ansagen leiten. Danach werden die Rollen getauscht.

Basteln

Mut-Ausweis
Die Kinder können einen persönlichen Mut-Ausweis gestalten, auf dem beispielsweise steht:

MUT-AUSWEIS
(als Überschrift)
Lotte Lottchen
(Name)
bekommt den Mut-Ausweis verliehen
für ganz besonderen Mut bei/in

(Darunter können die Kinder eintragen, wobei oder worin sie schon besonders mutig waren oder sind.)

Knackpunkt

Einstieg
Als Einstieg zum Knackpunkt wird sich auf das Spiel „Kostprobe“ bezogen.
Die Kinder werden gefragt:
Wer war mutig und hat sich die Augen verbinden lassen, um zu erschmecken, was auf dem Löffel war?
Hat es sich gelohnt, mutig zu sein und dem Mitarbeiter zu vertrauen?
Ist es dir bei dem Spiel schwergefallen, mutig zu sein? (Zu bedenken ist, dass das Erschmeckte lecker sein soll.)

Verkündigung
Wir begeben uns jetzt auf eine Reise in die Vergangenheit.
Wir reisen etwa 3400 Jahre zurück und kommen im Jahr 1400 v. Chr. an.
Wir landen in der Wüste östlich des Jordans, im Landesgebiet Moab.
(Es ist hilfreich, einen Globus oder die Landkarten, die sich in der Bibel zu „Israel zur Zeit des Alten Testaments“ befinden, bereitzuhalten, um den Kindern zu zeigen, wo sich das Ganze abspielt und um welches Gebiet es sich handelt. Orientierungspunkte: Totes Meer, Jordan, Moab/Moabiter, Berg Nebo.)

Mose, der Mann, den Gott bevollmächtigt hat, das Volk Israel aus Ägypten herauszuführen und mit dem die Israeliten schon viele Jahre durch die Wüste gezogen war, starb mit 120 Jahren.
Noch vor seinem Tod legte er Josua die Hände auf und machte ihn dadurch zu seinem Nachfolger.
Nun hatte Josua die Weisheit und die Israeliten gehorchten ihm – so hatte es Gott befohlen.
Genau in der Situation spricht Gott Josua Mut zu, und das nicht nur einmal!
(Bastle in der Vorbereitung drei Schilder, auf denen steht: „Sei mutig und entschlossen!“ – Gott
Diese Schilder werden im Verlauf der Jungscharstunde zum Einsatz kommen. Überlege, ob du die Schilder aufhängen, hinstellen oder auf den Tisch legen möchtest.)
Gott gibt Josua zuerst noch mal konkret den Auftrag, mit dem ganzen Volk Israel über den Jordan in das Land zu ziehen, das Gott selbst ihnen geben will. Josua soll nicht nur dabei sein. Er soll das ganze Volk anführen!
Gott erklärt ihm sogar ganz genau, wo die Landesgrenzen liegen und dass all das, wo sie laufen werden, ihnen gehören soll! Denn genauso hat Gott es Mose versprochen!
Im Süden: Wüste
Im Norden: Libanon-Gebirge
Im Osten: Strom des Euphrats
Im Westen: Mittelmeer
(Das Gebiet wird mit den Kindern auf der Landkarte oder dem Globus gesucht und die ungefähren Grenzen mit dem Finger oder einem Stab gezeigt.)
Das Versprechen, das Gott Mose damals gegeben hat, gibt Gott jetzt auch Josua, und es geht noch weiter. Er soll nicht nur das Volk Israel nach Kanaan hineinführen, sondern Gott steht auch Josua lebenslänglich zur Seite und hilft ihm, sodass keine Feinde etwas gegen ihn ausrichten können.
Dazu sagt Gott zu Josua (das erste Schild auf den Tisch legen/stellen): „Sei mutig und entschlossen!“ Das ist meine Aufgabe für dich, denn du wirst das Land meinem Volk als Besitz geben, so wie ich es den Vorfahren versprochen habe!
Und noch ein weiteres Mal soll Josua (das zweite Schild auf den Tisch legen/stellen) „mutig und entschlossen sein“ und sich an die Gebote Gottes halten. Josua soll sogar Tag und Nacht an sie denken und sie vor sich hersagen. Denn dann soll all das, was Josua tut, an den Geboten Gottes ausgerichtet sein und er wird Erfolg haben mit seinem Handeln! Damit will er ihm sagen: „Hey, Josua! Bleib nah an mir dran! Ich bin dein Gott, der dir das alles schenkt und du brauchst nur die Nähe zu mir!“
Ein drittes Mal sagt Gott Josua (das dritte Schild auf den Tisch legen/stellen): „Sei mutig und entschlossen!“ Gott höchstpersönlich macht Josua Mut für diese Aufgabe und will ihm die Angst nehmen, sodass er nicht erschrecken muss! Gott betont auch nochmals, dass er bei Josua sein wird, egal wohin er geht!
(Durch die drei Schilder soll deutlich werden, dass Gott Josua nicht nur einmal Mut zugesprochen hat, sondern gleich ein paarmal. Es hat also eine Wichtigkeit, wenn Gott Mut zuspricht! Damals dem Josua und auch heute noch!)

Als Abschluss für diesen Teil empfiehlt sich, folgendes Lied mit Bewegungen gemeinsam zu singen: „Sei mutig und stark“ (aus: Einfach spitze, Nr. 18). Dieses Lied fasst die Aussage des Textes gut zusammen.

Doppelpunkt

Zu Beginn der Vertiefung wird ein Plakat in die Mitte gelegt, auf dem Ideen gesammelt werden, was es heißt, wenn Gott jemandem Mut zuspricht. Dabei können die Kinder sich auf Josua beziehen. Sie können aber auch eigene Gedanken draufschreiben. Auf dem Plakat steht folgender Satz: „Gott sagt: Sei mutig!“
Anschließend wird der Bibeltext (Jos 1,1-9) mit den Kindern gemeinsam gelesen, um deutlich werden zu lassen, dass Gott Josua für seine Aufgabe diesen Mut zugesprochen hat.
Damit die Kinder einen Anhaltspunkt bekommen, was das nun für sie selbst bedeutet, werden auf einem zweiten Plakat „Alltagssituationen“ gesammelt, für die wir auch Mut brauchen. Vielleicht steht bei einem Kind in der kommenden Woche etwas an, wovor es noch etwas Angst hat oder der Mut fehlt. Genau in solche Situationen hinein kann der Merkvers sprechen. Deshalb lohnt es sich, diesen Bibelvers auswendig zu lernen. So können die Kinder sich über diesen Zuspruch Gottes immer wieder gewiss sein.
Der Merkvers wird mit einer Geheimschrift aufgeschrieben. Dazu braucht man weiße Blätter, Zitronensaft und Federhalter. Mit dem Federhalter und dem Saft wird der Vers bzw. ein Teil des Verses auf das Blatt geschrieben. Wenn kein Federhalter vorhanden ist, dann kann der Text auch mit Holzstäbchen oder schräg abgeschnittenen Strohhalmen geschrieben werden. Sobald der Saft getrocknet ist, ist die Schrift unsichtbar. Die Schrift wird wieder sichtbar, wenn man das Blatt erwärmt, zum Beispiel mit einem Bügeleisen über das Blatt fährt. Jeder kann den Satz mit der Geheimschrift mit nach Hause nehmen und ihn in einer Situation sichtbar werden lassen, in der er mutlos ist.
Die Vertiefung wird mit einem gemeinsamen Gebet abgeschlossen. Dabei sollte den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, laut oder leise für die Dinge zu beten, für die sie in der kommenden Woche mutig sein wollen! Der Gruppenleiter schließt das Gebet ab.

Schlusspunkt

Wenn sich alle Kinder wieder im Plenum treffen, wird besonders der Merkvers hervorgehoben und mit allen mehrfach gesprochen! Um sich den Vers besser merken zu können, sind einfache Bewegungen (ähnlich wie bei dem Lied „Sei mutig und stark“) möglich. Gemeinsam können die Kinder überlegen, in welchen Situationen sie in der kommenden Woche durch Gottes Zuspruch mutig sein wollen mit dem Wissen, dass Gott bei ihnen ist. Als Mut machendes Lied kann hier abschließend das Lied „Sei mutig und stark“ noch mal oder „Von oben, von unten“ als segensreichen Zuspruch gesungen werden.

Bausteine

Lieder

Aus: Einfach spitze
Nr. 18 Sei mutig und stark

Aus: Kinder feiern Jesus
Nr. 19 Felsenfest und stark
Nr. 29 Alles, was ich hab
Nr. 34 Kindermutmachlied
Nr. 35 Von oben, von unten
Nr. 71 Ich geh mit Gott durch dick und dünn
Nr. 115 Ganz schön mutig
Nr. 143 Vater im Himmel
Nr. 145 Jesus, gib mir Mut

Glaube@Familie will Familien praktische Impulse geben, damit Kinder lebenslange geistliche Prägung erfahren. Damit dies geschieht, muss die Gemeinde Familien unterstützen. Dieser Impuls soll dazu dienen, dass die Kinder einiges von dem, was sie in der Jungschar erlebt haben, in ihrer Familie vertiefen können

Das Ziel

In der Jungschar wird der folgender Bibelvers besprochen: „Gott spricht: ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wasser umsonst.“ Offenbarung 21,6 Dieser Impuls will dazu beitragen, dass sich Familien gemeinsam mit den Bibelvers beschäftigen.

Der Ausgangspunkt

Die Jungscharler bekommen nach der Jungschar eine Flasche Wasser mit nach Hause. Auf diese Flasche ist ein Aufkleber mit dem Bibelvers aufgeklebt. Außerdem wir noch ein kleiner Zettel mit den Impulsen befestigt. Das einfachste ist, wenn man eine 0,5-Liter Flasche verwendet, da sie am einfachsten transportiert werden kann. Es ist aber auch möglich, eine größere Flasche Wasser zu verwenden, die dann gemeinsam von der Familie getrunken werden kann.

Die Impulse

Wasser trinken

Alle setzen sich zusammen. Jedem wird ein Glas Wasser eingegossen und alle können es in Ruhe trinken. Jeder soll sich Zeit dazu lassen. Wenn alle ihr Glas ausgetrunken haben, sagen sie, was sie beim Trinken für Gedanken hatten. Sie können auch darüber reden, wie ihnen das Wasser geschmeckt hat. Eine weitere Frage über die man in der Familie reden kann ist: Wann hast du schon mal richtig Durst gehabt und was hast du dagegen unternommen?

Wasserspiel: Schiffe versenken

Die Badewanne oder eine große Schüssel werden mit Wasser gefüllt. Jeder faltet sich aus einem A4-Blatt ein Schiffchen und setzt es in die Wanne, damit es auf dem Wasser schwimmt. Nun erhält jeder eine Nuss und hat die Aufgabe, diese Nuss so auf die anderen Schiffe zu werfen, dass sie untergehen. Für jeden Treffer (auch wenn das Schiff nicht versenkt wurde) erhält der Teilnehmer 100 ml Wasser in einen Becher. Gewonnen hat, wer am Ende (wenn alle Schiffe versunken sind) das meiste Wasser in seinem Becher hat. Dann darf er das Wasser natürlich austrinken und genießen.

Kreativ: Bild malen

Die Familie legt sich ein großes Blatt Papier oder ein Stück einer Tapetenrolle zurecht. Gemeinsam malen alle Familienmitglieder eine Landschaft mit viel Wasser auf das Blatt. Dabei kann jeder je nach seinen Fähigkeiten etwas ganz besonderes zum Bild beitragen. Ein kleineres Kind kann vielleicht einen großen See mit viel blauer Farbe malen. Das Familienmitglied, welches das größte zeichnerische Talent besitzt, kann einige Details malen, zum Beispiel einen Spaziergänger mit seiner Trinkflasche, eine Feuerwehr beim Einsatz oder noch viele andere Dinge. Beim Malen kommt man darüber ins Gespräch, wo sich überall Wasser befindet und wofür es gebraucht wird. Gemalt wird natürlich mit Wasserfarbe.

Experiment: Das volle Wasserglas

Für dieses Experiment wird ein Glas benötigt, das randvoll mit Wasser gefüllt wird. Wer denkt, dass nun nichts mehr in das Glas passt, hat sich geirrt, denn man wirft nun Centstücke in das Glas.  Zuerst wird ein einzelnes Centstück in das Glas geworfen, dann das nächste usw. Man wird staunen, wie viele Centstücke noch in das Glas passen. Wenn man das Glas von der Seite anschaut, erkennt man, dass sich auf dem Glas ein Wasserhügel gebildet hat. So betrachten wir gemeinsam den Wasserhügel und erinnern uns an den Vers der Jahreslosung.

Gemeinsame Wasseraktion

Wir unternehmen als Familie etwas gemeinsam, was mit dem Thema Wasser zu tun hat. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein Besuch im Schwimmbad. Eine andere Möglichkeit ist eine Wanderung oder eine Fahrradtour am Ufer eines Flusses entlang. Vielleicht wartet ihr auch noch bis es Sommer ist und ihr macht im Garten eine große Wasserschlacht, bei der alle nass werden müssen.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zu Josua aus JUMAT 3/17. Sie beginnt mit der Zusage Gottes an Josua: „Sei getrost und unverzagt!“ und endet mit dem Bericht vom Landtag zu Sichem, bei dem der alte Josua auftritt.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält die Themenreihe einen Familiengottesdienstentwurf zu Kaleb, dem Freund und Mitarbeiter Josuas. Zur reihe gehört ebenfalls ein Familienimpuls zum Thema „Ja zu Gott“, der das Ziel hat, das in der Jungschar gehörte zu hause in der Familie umzusetzen.

Das Ziel

Starter

Gott hat einen Plan für mich. Es lohnt sich, ihm zu vertrauen.

 

Checker

Gottes Verheißungen sind wie „Sterne am Himmel“, die unseren Lebensweg erhellen und uns in schwierigen Situationen Mut machen.

 

Der Text an sich

Schon mit seinem Vater ist Abram aus der Stadt Ur (im Süden vom Irak) den Euphrat entlang (ca. 900 km) nach Haran (Grenze zwischen Türkei und Syrien) aufgebrochen (1. Mose 11,31). Nachdem Abrams Vater Terach gestorben war, zog er weiter durch das fruchtbare Land Kanaan an der Mittelmeerküste nach Ägypten (weitere 1000 km). Er war 75 Jahre alt, als er aufbrach. Gott hatte ihm versprochen, dass das Land, das er durchreiste, ihm und seinen Nachkommen gehören würde (1. Mose 12,7). Es gab nur ein Problem: Abram hatte gar keine Kinder und seine Frau Sarai war unfruchtbar (1. Mose 11,30).

Inzwischen sind wieder einige Jahre vergangen und Abram hat einiges mit Gott erlebt: Obwohl er den Pharao belogen hatte, hat Gott ihn in Ägypten beschützt. Als er nach Kanaan zurückkehrte und sein Neffe Lot verschleppt wurde, half er bei dessen Befreiung. Dazwischen erneuerte Gott immer wieder sein Versprechen, aber es wurde immer unwahrscheinlicher, dass er und seine Frau in ihrem hohen Alter noch Kinder bekommen würden. Während Abram sich schon Alternativen überlegte (und seinen Diener Eliëser aus Damaskus als Erben einsetzte), hielt Gott an seinem Versprechen fest.

In einer Vision zeigte Gott ihm den Sternenhimmel und sprach zu ihm: „Schau dir den Himmel an und versuche, die Sterne zu zählen! Genauso werden deine Nachkommen sein – unzählbar!“ (1. Mose 15,5). Und obwohl alle rationalen Gründe dagegensprechen, vertraut Abram der Zusage Gottes.

Vers 6 hat es in sich: „Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.“ Hier wird schon mehr von Gottes großem Plan gespoilert: Wie kann ein Mensch vor Gott gerecht werden? Abram hat sich bisher nicht gerade durch gute Taten ausgezeichnet. Den Unterschied macht allein sein Glaube. Lies dazu Römer 4.- Das ist sehr spannend! Hier schreibt Paulus: „Dass er durch seinen Glauben vor Gott bestehen konnte, ist nicht nur seinetwegen aufgeschrieben worden, sondern auch für uns. Auch wir sollen Gottes Anerkennung finden, denn wir vertrauen ihm, der unseren Herrn Jesus Christus von den Toten auferweckt hat. Jesus wurde in den Tod gegeben, um unsere Sünden zu tilgen; er wurde auferweckt, damit wir vor Gott bestehen können.“

 

Der Text für mich

Mein Lieblingsgebet ist: „Herr schenk mir Geduld, am besten gleich!“ Geduld und Warten, ohne dabei zu verzweifeln, ist nicht meine Stärke. Abram (er wird erst ab Kapitel 17 Abraham genannt) hat da viel mehr Geduld und Vertrauen zu Gott. Wenn Gott sagt, er macht das, dann wird das wohl schon stimmen. Wie bei einem Kleinkind, das noch in dem Glauben lebt: „Mein Papa kann alles.“ Das Coole ist, dass das bei Gott sogar stimmt: „Mein (himmlischer) Papa kann tatsächlich alles!“ Einen Blick in den Sternenhimmel finde ich immer sehr faszinierend. Ich staune dann vor der Größe dieses Universums und was für ein winziger Bruchteil davon ich eigentlich bin. Wenn Gott etwas so Großes schaffen kann, dann ist auch alles andere für ihn kein Problem! Das erkennt auch Abram, obwohl es ihm schwerfällt, auch ganz konkret darauf zu vertrauen. Er gibt die Hoffnung nicht auf und ist dadurch ein großes Glaubensvorbild.

 

Der Text für dich

Starter

Gott hat Himmel und Erde geschaffen. Schaut man in den Sternenhimmel, sieht man, wie unendlich groß das Universum ist und wie unendlich klein wir im Vergleich sind. Klein und unbedeutend fühlen sich die Kinder auch oft. Wie bei Abram, der sich unbedeutend fühlte, weil er keine Kinder hatte, dürfen auch die Kinder wissen, dass Gott, so wie er Sonne, Mond und Sterne geplant hat, auch einen guten Plan für ihr Leben hat. Gottes Plan kann auch manchmal unsere Vorstellungskraft übersteigen. Es lohnt sich, mit Gott unterwegs zu sein und ihm zu vertrauen. Wie bei Abram, bietet er auch uns einen Bund (= eine Verbindung zu ihm) an.

 

Checker

Die Kinder wissen, wie es ist, wenn ihnen etwas versprochen und es dann nicht gehalten wurde. Nicht nur die Eltern versprechen schnell etwas, sondern auch bei Freunden kommt es vor, dass sie z. B. ein Geheimnis nicht für sich behalten können. Gott ist da ganz anders. Wenn er eine Zusage macht, dann löst er sie auch ein. Allerdings nicht so, wie wir uns das vorstellen. Es gibt keinen Automatismus, der anspringt, wenn wir Gott um etwas bitten. Wie bei Abram ist auch bei den Kindern Geduld gefragt. Aber Gott kommt spätestens zur rechten Zeit. Deswegen lohnt es sich, mit Gott zu rechnen und ihn einzuplanen. Wie kann das im Alltag aussehen? Beten ist ein wichtiger Schritt: „Was hast du heute mit mir vor, Herr Jesus?“

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Gesprächsrunde

Wann wurde euch schon einmal etwas versprochen (z. B. von den Eltern oder von den Lehrern)? Wurde das Versprechen erfüllt? Wie lange musstet ihr da­rauf warten? Wurdet ihr auch schon mal enttäuscht?

 

Idee 2: Vertrauensspiele

Fallen lassen

Wenn ihr eine größere Kindergruppe und zwei starke Mitarbeiter habt, wählt ein mutiges Kind aus, das auf einen Stuhl oder einen Tisch steigt. Die übrigen Kinder und Mitarbeiter stellen sich in zwei Reihen auf und halten sich an den Armen fest (die Mitarbeiter am besten am Ende der Schlange). Das Kind kann sich rückwärts in die Arme der Gruppe fallen lassen und wird aufgefangen.

 

Blind führen

Die Kinder finden sich zu Paaren zusammen, einem Kind werden die Augen verbunden. Es wird ein kleiner Hindernis­parcours aufgebaut. Die Sehenden sollen die Blinden führen, indem sie auf die Schulter tippen (Links/rechts = Drehung nach links oder rechts; Auf den Rücken tippen = Ein Schritt vorwärts). Es darf nicht gesprochen werden.

 

Verkündigung

Zeichnen der Geschichte

Auf einem weißen A3-Blatt malt ihr auf der oberen Hälfte (Hochformat) mit einem weißen Wachsmalstift ganz viele kleine Punkte oder Sterne. Sie sind auf dem ersten Blick nicht erkennbar. Den Rest der Geschichte erzählt ihr mit farbigen Wachsmalstiften. Haltet einen Becher mit Wasser, einen Pinsel und schwarze Wasserfarbe bereit.

Das ist Abram. Er ist etwa 85 Jahre alt und seit knapp zehn Jahren unterwegs. Er hat nämlich einen Auftrag bekommen. Er soll seine Heimat verlassen und ins verheißene Land, nach Kanaan, ziehen. Dieser Auftrag kam direkt von Gott. Über 2000 km ist er inzwischen unterwegs gewesen und hat einiges erlebt. Sogar in den Krieg ist er gezogen.

Gott hatte Abram versprochen, dass seine Nachkommen das ganze Land in Besitz nehmen werden. Da gab es nur ein Problem: Abram hatte keine Kinder und seine Frau Sarai konnte keine Kinder bekommen. Wie sollte Gott das also möglich machen? Deswegen war Abram traurig und konnte nicht so richtig an Gottes Versprechen glauben. So setzte er einen Diener als seinen Erben ein, der Abrams Besitz einmal bekommen würde.

Aber Gott hatte einen anderen Plan. Er sprach zu Abram: Mein Versprechen gilt! Nicht dein Diener, sondern dein eigener Sohn wird deinen Besitz bekommen. Weil Abram es irgendwie immer noch nicht glauben konnte, sagte Gott: „Komm aus deinem Zelt und schau in den Nachthimmel. Wie viele Sterne siehst du? Kannst du sie zählen? So viele Nachkommen wirst du einmal haben!“

Währenddessen mit der schwarzen Farbe über die obere Hälfte malen, sodass der Sternenhimmel sichtbar wird.

In einem Traum zeigte Gott Abram die Zukunft. Er zeigte nicht nur die guten Seiten, sondern auch die schlechten. Abram konnte sehen, wie aus seinen Nachkommen das Volk Israel wurde und wie sie nach Ägypten kamen und dort 400 Jahre lebten und unterdrückt wurden. Und er konnte sehen, wie sie auszogen und zurückkamen in das Land, das Gott Abram versprochen hatte.

Gott hat mit Abram einen Bund geschlossen: All das wird geschehen, wenn du mir vertraust! Abram glaubte Gott und durch sein Vertrauen sprach Gott ihn gerecht, obwohl er nicht immer alles richtig gemacht hatte. Abrams Glaube wurde noch viele Tausend Jahre später zum Vorbild für viele andere. Bis sich Gottes Zusage erfüllte, musste er aber noch viel Geduld aufbringen. Es sollte noch wei­tere fünfzehn Jahre dauern, ehe Sarai einen Sohn zur Welt brachte.

 

Abzuwarten kann ziemlich schwer sein, das merkte auch Abram. Du kennst das vielleicht von Weihnachten oder deinem Geburtstag: Kurz vorher steigt die Anspannung. Klar – es überwiegt die Vorfreude, aber es sind auch Erwartungen da: Wer kommt zu Besuch? Wie wird die Feier werden? Welche Geschenke und Überraschungen gibt es? Auch Abram ist voller Erwartungen, als er von Gott das Versprechen bekommt, dass seinen Nachkommen das Land Kanaan gehören wird. Doch dann passiert erst mal zehn Jahre nichts. Würdest du noch glauben, dass ein Geschenk auf dich wartet, wenn du es nach Jahren noch nicht bekommen hast? Wohl eher nicht. Gott bekräftigt in der Zwischenzeit zwar immer mal wieder sein Versprechen, aber passiert ist bisher doch nichts. Auch jetzt hat Gott das Versprechen nur erneuert. Das Besondere ist, wie er es erneuert hat: Mit dem Blick in den Sternenhimmel und dem Blick in die Zukunft beschert Gott Abram eine echte Sternstunde seines Lebens! Weil Abram sein Vertrauen entgegen aller Erwartungen in Gott setzt, bietet Gott ihm einen Bund an. Auch uns bietet Gott einen Bund an: Dafür hat er Jesus auf die Welt geschickt. Allen, die ihr Vertrauen in ihn setzen, bietet er ewiges Leben an! Wenn Jesus unser Freund wird, kann das zur Sternstunde unseres Lebens werden. Das heißt nicht, dass sich Gottes Versprechen sofort automatisch erfüllen. Auch Abram musste zunächst weiterwarten. Es heißt aber, dass am Ende Gott Wort hält und alles gut wird. Glaubst du das?

 

Die andere Idee

Erzählung mit Verkleidung

Erzählt die Geschichte aus Sicht von Abram. Dafür verkleidet ihr euch entsprechend. Als Grundlage reicht der Bibeltext. Versucht auch auf die Gefühle und Gedanken von Abram einzugehen.

 

Der Text gelebt

Wiederholung

Ein Mitarbeiter liest die Geschichte vor. Dabei haben sich einige Fehler eingeschlichen. Die Kinder rufen Stopp, wenn sie einen Fehler entdecken und korrigieren ihn.

 

Gottes Bund mit Abram

Danach redete der HERR zu Abram in einer Vision: „Hab keine Angst, Abram, ich beschütze dich wie ein Schild und werde dich reich belohnen!“ Aber Abram entgegnete: „Ach, HERR, mein Gott, was willst du mir denn schon geben? Du weißt doch, dass ich keinen Sohn habe, du selbst hast mir Kinder versagt. Und ohne einen Nachkommen sind alle Geschenke wertlos. Mein Neffe (Ein Diener meines Hauses) – Eliëser aus Damaskus – wird meinen ganzen Besitz erben.“ „Nein“, erwiderte der HERR, „nicht dein Diener, sondern dein Neffe Lot (eigener Sohn) wird den ganzen Besitz übernehmen!“ Er führte Abram aus dem Zelt nach draußen und sagte zu ihm: „Schau dir den Himmel an und versuche, die Sterne zu zählen! Genauso werden deine Nachkommen sein – es sind genau 30.000 (unzählbar)!“ Abram nahm dieses Versprechen nicht ernst. Er setzte sein ganzes Vertrauen auf den HERRN, und fand trotzdem nicht (so) Gottes Anerkennung, weil er immer wieder Dinge tat, die Gott nicht gefielen. Daraufhin sagte Gott zu ihm: „Ich bin der HERR, der dich aus der Stadt Damaskus (Ur) im Land der Chaldäer herausgeführt hat, um dir dieses Land hier zu geben.“ – „HERR, mein Gott“, erwiderte Abram, „woher kann ich wissen, dass dieses Land einmal mir gehört?“ Bei Sonnenuntergang fiel Abram in einen tiefen Schlaf. Eine schreckliche Angst überkam ihn, und dunkle Vorahnungen beunruhigten ihn sehr. Da sagte Gott zu ihm: „Ich vertraue dir jetzt etwas an, das in der Zukunft geschehen wird: Deine Nachkommen werden in ihrem eigenen (einem fremden) Land unterdrückt. Sie arbeiten dort als Sklaven – fünfhundert (vierhundert) Jahre lang. Aber ich werde das Volk bestrafen, das sie dazu gezwungen hat. Mit großen Reichtümern werden sie von dort wegziehen; nach vier Jahrhunderten kehren sie in das Land der Chaldäer (Kanaan) zurück.“

 

Gespräch

  • Worauf musstest du schon einmal sehr lange warten?
  • Hast du schon mal für etwas gebetet und es hat sich erfüllt?
  • Hast du schon mal für etwas gebetet und es hat sich nicht erfüllt?
  • Was meinst du: Warum hält Abram am Vertrauen zu Gott nach so langer Zeit noch fest?
  • Hast du jemandem schon mal ein Versprechen gegeben und nicht gehalten?
  • Was möchtest du mal werden, wenn du groß bist? Was glaubst du, denkt Gott darüber?
  • Wie kann man Gott in seine Pläne einbeziehen? Wie kann man Gottes Pläne entdecken?
  • Welche Verheißungen Gottes kennt ihr? Welche haben sich erfüllt? Auf welche warten wir noch?
  • Wie sieht der Bund aus, den Gott mit uns schließen möchte? Wie kann ich ihn eingehen?

 

Ihr erzählt den Kindern eure „Sternstunde des Glaubens“. Wo habt ihr Gott erlebt? Wie seid ihr zum Glauben gekommen? Warum seid ihr Mitarbeiter? Welche Zusage Gottes ist euch wichtig? Wie erlebt ihr Gott im Alltag?

 

Merkvers

Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint.

2. Petrus 1,19 HfA

Jedes Kind bekommt einen Papierstern, der über ein Wort passt. Nacheinander decken die Kinder mit ihren Sternen den aufgeschriebenen Vers zu und wiederholen ihn gemeinsam. Am Ende sind alle Worte zugedeckt (die Kinder dürfen auch mehrmals) und sie können den Vers auswendig sagen.

Gebet

Gibt es Wünsche, die euch Gott erfüllt hat, für die ihr danken könnt? Gibt es etwas, um das ihr Gott gebeten habt, was noch nicht eingetroffen ist? Bittet Gott um Geduld. Bittet Gott um Wegweisung, Durchhaltevermögen und Vertrauen. Dankt Gott schon im Voraus, dass er seine Versprechen hält.

 

Kreatives

Plätzchen backen kann man auch im Sommer. Rezepte findet ihr im Internet. Nehmt einen Stern-Ausstecher und los geht’s. Mit Puderzucker und Wasser kann man schnell auch noch einen Zuckerguss machen.

 

Spielerisches

Bibelwettaufschlagen

Sucht ein paar Verheißungen aus der Bibel und lasst die Kinder die Bibelstellen aufschlagen. Wer am schnellsten ist, kriegt einen Punkt. Am Ende kann auch ein Preis vergeben werden. Mögliche Bibelstellen sind:

Psalm 33,4; Hebräer 10,35.36; Jeremia 29,8-13; Jesaja 49,13; Johannes 10,10; 1. Petrus 5,7; Matthäus 28,20; 1. Korinther 10,13; Hesekiel 36,11; Joel 2,21; Psalm 50,15; Jesaja 65,17; Markus 9,23; Offenbarung 21,4.

 

Rätselhaftes

Ein kleines Bilderrätsel: Was soll Abram für den Bund tun?

ohne I

UNG=EN

Lösung: Vertrauen

 

(T)extras

Lieder

Immer und überall

Superstar

Treu

Total genial (Wenn ich den Sternenhimmel seh)

 

Spiele

1, 2 oder 3

Es werden am Boden mit Tesakrepp drei Bereiche abgeklebt, dann wird eine Quizfrage mit drei Antwortmöglichkeiten gestellt. Jedes Kind entscheidet sich für eine Antwort, indem es in den entsprechenden Bereich geht. Die Kinder, die richtig stehen, bekommen einen Punkt.

Mögliche Fragen (richtige Antworten sind fett gedruckt):

Derzeit schätzen Forscher es gibt:

a) eine Billiarde

b) eine Trilliarde (das ist eine eins mit 21 Nullen)

c) eine Fantastilliarde Sterne im Universum.

Wie lange würde es dauern, wenn alle Menschen gleichzeitig versuchen würden, alle Sterne zu zählen?

a) fast 45 Jahre

b) fast 450 Jahre

c) fast 4500 Jahre (ein Einzelner würde sogar 31 Billionen Jahre brauchen, wenn man im Sekundentakt zählt … das ist 2300-mal so lang, wie das Universum alt ist)

Wie viele Sterne kann man von der Erde aus am Nachthimmel mit bloßem Auge sehen?

a) ca. 3000 – 6000

b) ca. 30.000 – 60.000

c) ca. 3 Mio. – 6 Mio.

Wie kann man am Sternenhimmel Planeten von Sternen unterscheiden?

a) Planeten flimmern, Sterne nicht

b) Sterne flimmern, Planeten nicht

c) Planeten bewegen sich, Sterne nicht

Wie viele Sternenbilder gibt es?

a) 44

b) 66

c) 88 (festgelegt 1922 von der Internationalen Astronomischen Union)

 

Sternbilder raten

Im Internet lassen sich schnell die Sternbilder recherchieren auch mit diversen Bildern, die sie verbunden und nicht verbunden zeigen. Mit einem Beamer können erst die unverbundenen Sternbilder gezeigt werden und die Kinder sollen raten, welches Sternbild zu sehen ist. Dann wird aufgelöst und das verbundene Bild gezeigt.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen wissen, dass Gott alles gutmachen wird und motiviert sein, darauf heute schon zu hoffen.

Checker

Die Kinder sollen wissen, dass Gott alles gutmachen wird und deswegen jetzt schon, ohne Angst, im Vertrauen auf ihn leben wollen.

Der Text an sich

Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, gilt als schwieriges Buch, auch weil es voll von Bildern und Metaphern ist und nicht von Erlebtem erzählt (wie etwa die Evangelien), sondern von Visionen berichtet, die Johannes auf der Insel Patmos von Gott bekam.

Die Entstehungszeit dieses Buches wird auf die 90er-Jahre des ersten Jahrhunderts geschätzt, eine Zeit, in der es schwer war, als Christ zu leben. Juden- und Christentum gehen immer mehr auf Distanz zueinander und Christenverfolgungen bedrängen die Gemeinden, weil sich die Christen weigern, den Kaiser als Gott anzuerkennen. Johannes ist in diesem Zuge nach Patmos verbannt worden.

In dieser Situation sendet Gott Johannes Visionen, die ermutigen und trösten sollen und vor allem eins zeigen: Gott lässt seine Leute nicht allein. Er ist da, auch wenn es aktuell vielleicht anders aussieht. Und die Hoffnung auf Gottes neue Welt, das ewige Friedensreich, das Gott schafft, ist mehr als berechtigt!

Kapitel 21 und 22 sind die fulminante Darstellung dieses neuen Himmels und dieser neuen Erde, die Gott schaffen wird – das Ziel, auf das die Offenbarung zusteuert, und ebenso das Ziel der gesamten Menschheitsgeschichte.

Johannes darf hier schon mal einen kleinen Blick darauf werfen und entdeckt darin die Erfüllung vieler biblischer Verheißungen, die immer wieder im Buch der Offenbarung auftauchen (z. B. Jes 65,17). Gott schafft alles neu. Alles ist komplett neu und einfach perfekt: Kein Leid, keine Not mehr – und Gott wohnt mittendrin, als Nachbar der Menschen.

Ab Vers 5 spricht Gott selbst und beschreibt hier im letzten Teil von Vers 6, mit einem Bild, wie es sein wird, wenn Gott sein neues Reich aufrichtet.

Dann sprudelt Gottes Gerechtigkeit, sein Heil, seine Gnade, seine Nähe wie aus einer Quelle aus ihm selbst hervor. Das ist für alle kostenlos und frei zugänglich. Dann ist alles wirklich und so richtig gut.

Der Text für mich

Schwierige, ja (lebens)gefährliche Situationen erleben Christen nicht nur im ersten Jahrhundert, sondern bis heute weltweit.

Aber auch wenn wir hier in ziemlicher Sicherheit und Freiheit leben dürfen, wenn wir auf die Welt schauen, dann kann auch uns an der einen oder anderen Stelle angst und bange werden. Kriege an vielen Orten auf der Welt, über 60 Millionen flüchtende Menschen, Naturkatastrophen, Armut an so vielen Ecken und Enden – selbst hierzulande –, zunehmende Fremdenfeindlichkeit … und, und, und. Sieht es nicht oft so aus, als würde eher das Schlechte, das Böse, den Lauf der Welt bestimmen?

Wie gut, dass Gott unsere Situation(en) und uns Menschen kennt und weiß, dass wir zur Angst neigen statt zum Vertrauen; dass wir dazu neigen, Mauern zu bauen statt Brücken; der weiß, dass unser Blick vom Schlechten angezogen wird und wir das Gute deswegen kaum noch sehen. Deswegen gibt es u. a. die Offenbarung als Mutmach- und Trostbuch.

Deswegen schenkt er Johannes diese Vision von Gottes neuer Welt und beschreibt sie mit Bildern, die zeigen: Da wird alles gut sein, dass Gott am Ende zum Ziel kommt, egal, wie meine Situation gerade sein mag.

Der Text für dich

Starter

Kinder erleben sich selbst oft als ohnmächtig und der Situation ausgeliefert. Sie dürfen vieles nicht, was sie gern tun würden. Für manches fehlt ihnen tatsächlich das Alter, die Größe o. Ä. (wie für das „Vornesitzen“ im Auto). Viele Situationen können sie aber z. B. wegen fehlender (Lebens-)Erfahrung auch schlicht nicht überblicken und einschätzen, was schnell zu Angst und einem Gefühl des Ausgeliefertseins führen kann (z. B. wenn die Eltern sich streiten usw.).

Hier kann der Text Mut zusprechen, dass es über all dem einen Gott gibt, der alles gutmachen wird und auf den ich heute schon hoffen kann. Wer sein Leid, seine Angst mit Gott teilen kann, wer sich an ihm festhalten kann, der geht gelassener und hoffnungsvoller durch alles scheinbare Ausgeliefertsein des Lebens.

Checker

Die meisten Kinder haben sich mit der Offenbarung nur wenig beschäftigt, vielleicht, weil ihnen viele der Bilder Angst machen. Wer nicht nur weiß, dass Gott alles gutmachen wird, sondern darauf auch wirklich vertrauen kann, der lernt, sich mit seinen täglichen Angstsituationen an Gott zu hängen und immer wieder neu zu erleben, dass seine Angst relativiert wird, schwindet, vielleicht sogar ganz und gar weicht. Weil sie im Vergleich mit Gott, der alles gutmachen wird und sicher zu seinem Ziel kommt, klein, unbedeutend und nichtig erscheint.

Wer so glaubt, kann angstfreier und damit hoffnungsvoller leben.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Vertrauensspiele

Spiele zum Thema Angst und Vertrauen helfen den Kindern, sich in das Thema einzufühlen.

Folgende Spiele bieten sich vor allem für kleinere Gruppen an, die sich untereinander schon gut kennen:

  • Jeweils drei Kinder bilden ein Team. Zwei fassen sich fest an den Händen, der Dritte setzt sich auf diese tragenden Hände und wird über eine Strecke (oder einen Parcours) getragen.
  • Alle stehen im Kreis und halten sich an den Händen. Auf Ansage lässt sich jeder Zweite nach vorne, die anderen nach hinten fallen. So halten sich alle im Zickzack gegenseitig.
  • Die Kinder bilden Zweierteams, die nacheinander spielen. Jeweils einem Kind werden die Augen verbunden, bevor es ein „Minenfeld“ überqueren soll (die Minen werden in Form von Flaschen, Pappschachteln o. Ä. auf dem Boden verteilt). Das zweite Kind versucht durch Kommandos sicher durch das Minenfeld zu führen.

Idee 2: Wassertransportspiele

Es werden Spiele durchgeführt, die sich um den schwierigen Transport von Wasser drehen. Sie führen ins Thema ein und verdeutlichen, wie wertvoll eine nicht versiegende Wasserquelle ist. Diese Spiele eignen sich auch gut für größere Gruppen.

  • In einem mit Löchern versehenen Trinkbecher soll Wasser von A nach B transportiert werden. Zwei Gruppen treten dazu in einer Staffel gegeneinander an.
  • Weitere Varianten dazu sind: Transport per Schwamm; mit einem Esslöffel; mit einem (langen) Strohhalm; Gummistiefel (die Kinder schlüpfen jeweils ohne Socken in die Stiefel, dann werden diese mit Wasser gefüllt und die Kids transportieren das Wasser laufend zum Sammelgefäß der Gruppe und kippen das Wasser aus); Wassertrage (jede Gruppe baut aus zwei Besenstielen, Seilen, zwei Eimern eine Wassertrage, mit der sie Wasser über einen Parcours transportiert).

Verkündigung

Erzählung und Experiment

Stellt euch vor, es ist ein toller Sommertag und es ist der erste Ferientag. Lisa und Karsten haben sich gleich nach dem Frühstück am Wald verabredet. Im Laufe der Ferien wollen die beiden hier nämlich gemeinsam mit ihren Freunden das beste Baumhaus der Welt bauen. Heute suchen sie einen geeigneten Baum dafür.

Los geht’s! Die Sonne strahlt vom Himmel, der Wald lockt und überall gibt es Spannendes zu entdecken. Eine Eidechse, eine Ameisenautobahn, ein Reh in der Ferne. Aber einen geeigneten Baum finden sie nicht.

Schließlich kann das weltbeste Baumhaus ja nicht auf irgendeinen x-beliebigen Baum gebaut werden.

Also gehen sie immer weiter. Als sie durch den Wald hindurch sind, machen sie eine Pause. Mensch, was haben die beiden für einen Hunger. Karsten verschlingt gleich drei von Mamas Wurstbroten und beide leeren ihre Trinkflaschen bis auf den letzten Tropfen.

Aber den besten Baum haben sie immer noch nicht gefunden.

Also weiter. Über einige Felder zum nächsten Wald. Hier stehen die Bäume nicht mehr so dicht, überall scheint die Sonne durch.

Lisa denkt schon seit einiger Zeit nicht mehr an Bäume, sondern an eine große, kühle Limo. „Boah, was hab ich für einen Durst!“, schimpft Karsten. Aber die Trinkflaschen sind schon lange leer und die Sonne brennt immer weiter vom Himmel. „Ich glaub, ich hab heute schon mehr geschwitzt als ich getrunken habe“, sagt Lisa. „Hm“, wundert sich Karsten, „geht das überhaupt? Ich glaube wir sollten nach Hause gehen. Ich könnte eine ganze Badewanne austrinken!“

Der Rückweg ist lang und heiß. Karsten war auf dem Hinweg von einem Baum zum anderen gehüpft und probeweise hochgeklettert. Lisa hatte fast den ganzen Tag darüber geredet, welches Baumaterial sie benötigen werden. Jetzt schleichen beide nebeneinanderher und spüren, wie ihre Kehle immer stärker brennt.

„Halt mal!“, ruft Karsten auf einmal ganz munter. „Hörst du, was ich höre?“ Lisa lauscht und hört ein leises Gurgeln und Glucksen. Das muss Wasser sein!

Und wirklich, nahe am Weg finden sie eine kleine Quelle zwischen einigen Steinen. Nur ein wenig Wasser kommt heraus und versickert bald wieder im Waldboden, aber um den Durst zu stillen reicht es allemal.

„Wie gut ein bisschen Wasser schmecken kann!“, ruft Karsten.

„Ja, himmlisch!“, pflichtet Lisa bei.

Gut gelaunt und mit neuer Kraft machen sich beide auf den weiteren Rückweg und kommen endlich zu Hause an.

Karsten reißt die Haustür auf und ruft: „Mama, ich bin zu Hause und ich liebe Quellwasser!“

Wir bauen uns eine Quelle

Man benötigt ein großes Glas, Untertasse, Teelöffel, Strohhalme und Wasser. Das Glas wird mit Wasser gefüllt und die Untertasse daraufgelegt. Nun hält man beides fest und dreht es um. Das Glas vorsichtig an einer Stelle angehoben und ein Löffel daruntergeschoben, sodass ein kleiner Spalt entsteht. Dabei läuft etwas von dem Getränk heraus – aber nur bis der Spalt mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Nun können nacheinander einige Kinder mit einem Strohhalm das ausgetretene Getränk „wegtrinken“. Man beobachtet, dass immer wieder Wasser nachfließt. Das Ganze funktioniert wie eine immer weitersprudelnde Quelle.

So können die Kinder live die Geschichte noch einmal nacherleben und selbst die Bedeutung des Bibelverses exemplarisch spüren.

Wasser ist überlebenswichtig. Ohne Wasser können Menschen nicht lange leben. Wer schon einmal richtigen Durst hatte, kann vielleicht ahnen, wie schlimm das ist, lange nichts trinken zu können. Genauso ging es Lisa und Karsten ja auch. Wasser ist wichtig.

Genauso wichtig für uns ist Gott.

Hier schließt sich der Bericht eines Mitarbeiters an – wie er erlebt hat, dass es sich lohnt, Gott trotz Angst und Sorgen zu vertrauen. Dass Angst weicht, wenn ich mir sicher bin: Gott wird es gutmachen. Dass ich anders leben kann.

Die andere Idee

Geschichtenstationen

Viele Texte in der Bibel sprechen vom Wasser in Zusammenhang mit Gott. Die Kinder können der Reihe nach alle (oder einige) Texte bearbeiten oder sie werden in Kleingruppen aufgeteilt und jede Gruppe erarbeitet einen der Texte intensiver. An jeder Station sollte ein Mitarbeiter dabei sein.

An den Stationen werden die Kinder aufgefordert, sich den entsprechenden Vers anzuschauen und gemeinsam ein Bild dazu zu malen, was ihrer Meinung nach ausdrückt, worum es geht, was ihnen wichtig ist usw. Der Mitarbeiter ist dabei mit den Kindern im Gespräch und lenkt immer wieder in Richtung der Jahreslosung und ihrer Bedeutung.

Texte könnten dabei sein:

  • Psalm 1,2 f.; 23,2; 36,10a; 42,2; 63,2; 65,10
  • Jeremia 17,13b
  • Johannes 4,14; 7,37b

Der Text gelebt

Wiederholung

In der Mitte liegt eine kleine Süßigkeit.

Die Kinder sitzen im Kreis darum herum.

Ein Mitarbeiter macht Aussagen zur Geschichte bzw. zur Andacht. Immer, wenn er etwas Richtiges aussagt, dürfen alle nach dem Bonbon schnappen.

Wer es zuerst nimmt, darf es behalten. Dann wird ein neues Bonbon in die Mitte gelegt.

Bei allen falschen Aussagen bleibt das Bonbon liegen.

Gespräch

Aus Zeitschriften usw. werden Dinge ausgeschnitten, die den Kindern Angst machen. Diese werden zu einer Collage zusammengefügt, wobei jeder davon berichten kann, was ihm Angst macht und wie er mit Angst umgeht.

Schreibt den Merkvers außen um das Plakat herum oder klebt ihn mit ausgeschnittenen Einzelbuchstaben über die Angstcollage. Im Gespräch kann dabei miteinander wiederholt werden, warum und wie man darauf vertrauen kann, dass Gott alles gutmachen wird und was das konkret für das Leben der Kinder schon heute bedeutet.

Merkvers

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6, Luther17

Zum Auswendiglernen hängen Luftballons an einer Leine, die mit den Worten des Merkverses beschriftet sind. Nun können die Kinder den Merkvers ablesen. Jeweils ein Freiwilliger darf einen Luftballon zum Platzen bringen und den Vers samt der fehlenden Worte aufsagen. Können am Ende alle den Vers ohne Luftballon aufsagen?

Gebet

Für ein Gebet mit den Kindern können zuerst Dinge gesammelt werden, die den Kindern Sorgen oder Angst machen. Diese Dinge werden aufgeschrieben und von den Kindern selbst oder anonym von Mitarbeitenden im Gebet vorgetragen, worauf jeweils alle im Chor mit dem Merkvers antworten.

Kreatives

Die Kinder schneiden aus einem Kaffeefilter ein Kreuz aus, das sie mit Filzstiften bemalen. Das Kreuz muss dabei gar nicht ganz ausgemalt werden, sondern kann mit einigen Punkten oder anderen Mustern in verschiedenen Farben verziert werden.

Das Kreuz bekommt je nach Größe zwei bis vier kleine Löcher, die wie ein x eingeschnitten werden. In diese Löcher wird ein zusammengerolltes Stück Taschentuch oder Kaffeefilter gesteckt, das unten in einer Schüssel mit Wasser steht. Das Wasser zieht sich durch die „Rollen“ und durch das Kreuz. Dabei ergeben sich wunderbare Farbverläufe, wenn das Wasser die Filzstiftpunkte erreicht.

Am Ende können die „Rollen“ entfernt werden, und wenn alles getrocknet ist, ist ein buntes Kreuz entstanden, das an das Wasser erinnert, das Gott für uns fließen lassen möchte.

Spielerisches

Zwei Gruppen treten gegeneinander an. Sie haben einige Minuten Zeit, aus mehreren großen Müllsäcken (aufgetrennt) eine lange Folienbahn zu erstellen. Dazu stehen die Kinder hintereinander in einer Reihe und halten die Folien so über dem Kopf, dass am Ende ein Mitarbeiter Wasser auf die Bahn gießen kann und es bis vorne durchfließt, wo es in einem Eimer aufgefangen wird. Wenn dieses Spiel nicht möglich ist, können Spiele aus dem Punkt Hinführung 2 durchgeführt werden.

Rätselhaftes

Die Mitarbeiter haben mit einem zuvor gesäuberten Füller (oder einer feinen Pipette, Feder usw.) mit Zitronensaft eine Botschaft auf ein Blatt Papier geschrieben (jedes Kind soll ein Blatt Papier erhalten). Der Text (oder Variationen davon), den man nach dem Schreiben auf dem Papier nicht sehen kann, lautet: „Manchmal sieht man es nicht gleich, aber: Gott wird alles gutmachen! Ganz sicher. Deswegen lohnt es schon heute, ihm zu vertrauen.“

Die Kinder dürfen rätseln, was wohl auf dem Papier geschrieben steht und wie sie es sichtbar machen können. Der Text wird sichtbar durch Wärme. Mit einem Bügeleisen (Glühbirne, Herdplatte, Kerze o. Ä.) können die Mitarbeiter dabei helfen, den Text sichtbar werden zu lassen.

(T)extras

Spiele

Förderband

Alle stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf und halten sich mit den Händen am Gegenüber fest. Auf dieses „Förderband“ kann ein Kind gelegt werden, das sich hier getragen fühlen darf. Durch Bewegung der Arme kann die Gruppe das Kind über das „Förderband“ bewegen, hin und her rollen usw.

Schlange steuern

Alle bilden eine lange Schlange und halten sich mit geschlossenen Augen an den Schultern des Vordermanns fest. Der Letzte in der Reihe ist der Einzige mit offenen Augen und steuert den ganzen Zug durch Kommandos. Schafft es die Gruppe so um Hindernisse herum?

Vertrauensfußball

Zu einem Fußballspiel finden sich Spielerpaare zusammen. Einer aus dem Paar bekommt die Augen verbunden – der andere darf den Spieler durch Kommandos leiten. Nun treten zwei dieser Paare gegeneinander an. Wer bekommt den Ball ins Tor? Fortgeschrittene können die Anzahl der Spielerpaare erhöhen.

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu Abraham aus JUMAT 2/18. Sie beginnt mit der Berufung und den Aufbruch in das neue Land. Die letzte Einheit ist die Opferung seines Sohnes Isaak. Im Anschluss an die Themenreihe Abraham kann die Themenreihe Jakob durchgeführt werden.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes. Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Familienimpuls, um das in der Jungschar erlebte auch zu Hause umzusetzen.

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