Back to the Rut

Ideen rund um eine Kinderfreizeit zur biblischen Rut – Geschichte

Sie war noch nie hier. Diese Umgebung ist ihr fremd. Den einzigen Menschen, den sie kennt, ist mit ihr hierher gekommen. Wie wohl die anderen so ticken? Werden sie sie mögen? Wird sie sich alleine fühlen? Was kommt wohl auf sie zu? Und was ist dran an diesem Gott, von dem hier alle reden?

Wenn Kinder mit Mitarbeitenden in eine Freizeit starten, betreten sie Neuland. Nicht jeder kennt jeden. Nicht jeder war schon mal hier. Nicht jeder kennt das typische Freizeitprogramm. Und nicht jeder kennt Gott. Kinder und Mitarbeitende, die solches Neuland betreten, finden in Rut eine „Komplizin“. Sie erleben in 6 biblischen Geschichten, welche Abenteuer Rut in ihrer neuen Heimatstadt Bethehem erlebt: Vom mutigen Aufbruch ins Ungewisse, der lohnenden Treue zu Gott und Menschen, von einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte bis hin zu dem einen Gott, der mit jedem seine eigene Geschichte schreibt.

Diese Freizeitreihe bietet eine kurze Einführung in das Buch Rut, 6 biblische Einheiten mit einer dazu passenden Rahmengeschichte als Anspiel in der heutigen Zeit (Stadtkind verbringt Ferien auf dem Bauernhof), Geschichten, Spiele, eine Interview-Idee und weitere kreative Ideen rund um das Freizeitprogramm, sowie ein weiterer pädagogisch wertvoller Artikel. Die meisten Ideen sind auch sehr gut in der Gruppe als Themenreihe über mehrere Wochen umsetzbar.

Kurzweiliges Einschätzungsspiel

Die Kinder werden in etwa gleich große Gruppen eingeteilt, wobei die Mindestgruppengröße von drei Kindern nicht unterschritten werden darf. Die einzelnen Gruppen sollten kleine Stuhlkreise bilden, die etwas Abstand zueinander haben.

Jede Gruppe erhält nun drei Kärtchen, die eine farbige Vorderseite haben: ein blaues Kärtchen, auf dem die Zahl 1 steht, ein rotes Kärtchen, das mit der Zahl 2 beschriftet ist und ein gelbes Kärtchen mit der Zahl 3. Die Rückseiten der Karten sind einheitlich weiß oder schwarz.

Eine von der Spielleiterin bzw. dem Spielleiter bestimmte Gruppe schickt ein Kind auf die „Entscheidungsbühne“. Die bzw. der Abgesandte stellt sich vor die Gruppen und bekommt 3 Pappschilder, auf deren farbiger Vorderseite ebenfalls die Zahlen 1, 2 und 3 stehen. Wichtig ist, dass die Zahlen und Farben mit denen der Gruppenkärtchen übereinstimmen. Die Schilder (etwa Größe A4) sind quasi größere Ausgaben der Kärtchen. Auch die Rückseite der Schilder muss so gewählt werden, dass nicht erkennbar ist, welche Farben die Vorderseiten haben. Außerdem dürfen die Zahlen nicht durchscheinen.

Das „Entscheiderkind“ hält nun die Schilder so vor den Körper, dass die Rückseiten zu den Gruppen zeigen. Anschließend stellt ihm die Spielleiterin oder der Spielleiter eine Frage, bei der es drei Antwortmöglichkeiten gibt. Beispiel: „Wenn du in ein Schwimmbecken springen würdest, in dem sich statt Wasser eine andere trinkbare Flüssigkeit befindet, welches Getränk sollte im Becken sein? 1: Coca-Cola 2: Apfelschorle oder 3: Zitronenlimonade? (Lustige und fantasievolle Fragen sind erwünscht!).

Während das Kind auf der „Entscheidungsbühne“ überlegt und schließlich das Schild mit der Zahl, die der Nummer seiner ausgewählten Antwort entspricht, ganz nach vorne zu sich an den Körper sortiert, diskutieren die einzelnen Gruppen leise, für welche Möglichkeit sich dieses Kind wohl entscheidet. Jede Gruppe legt sich auf eine Antwort fest und wählt die entsprechende Karte, die ein Kind der Gruppe so in die Hand nimmt, dass weder die anderen Gruppen noch das Kind vorne die ausgewählte Farbe bzw. Ziffer sehen können. Ratsam ist es, die Entscheidungszeit für alle zu begrenzen.

Jetzt fordert die Spielleiterin bzw. der Spielleiter die Gruppen nacheinander auf, ihre Einschätzungen zu verraten, indem die gewählten Karten hochgehalten werden. Danach folgt die Auflösung: Das „Entscheiderkind“ dreht sein vorderstes Schild um. Jede Gruppe, die richtig getippt hat, erhält einen Punkt. Dann schickt die nächste Gruppe ein Kind nach vorne. So geht es weiter, bis alle Kinder mindestens einmal an der Reihe waren. Welche Gruppe schätzt die anderen am besten ein und sammelt am Ende die meisten Punkte?

Beispiele für Fragen:

  • Wenn du ein Tier wärst, welches Tier wolltest du sein?
    Hund, Fuchs, Bär
  • Wenn du eine Blume wärst, welche Blume wolltest du sein?
    Gänseblümchen, Rose, Sonnenblume
  • Ein Lastwagen kippt seine Ladung voller Süßigkeiten als Geschenk für dich direkt vor eurem Haus aus. Was hat er geladen?
    Schokoladentafeln, Gummibärchen, Kekse
  • Was nimmst du auf eine einsame Insel mit?
    Feuerzeug, Angel, Messer
  • Wovon könntest du dich eine Woche lang ernähren?
    Käse, Fleisch, Salat
  • In welcher Disziplin wärst du gerne Weltmeister?
    Mülltonnenwettrennen, Kirschkernweitspucken, Schnellsprechen
  • Worauf kannst du am ehesten ein Jahr verzichten?
    Fernseher, Computer, Fahrrad
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