Gute Nachricht

Die Engel brachten gute Nachrichten zu den Hirten.
Unsere Zeitungen und Berichte sind voller erschreckender, Angst machender Nachrichten. Schaut euch Zeitungen/Zeitschriften oder die Bilder an oder schaut eine Sendung Kindernachrichten. Wie sehen die Menschen und Schlagzeilen aus? Wie geht es ihnen?


Wie geht es dir gerade? Was macht dich froh und was zieht dich runter?

In der Weihnachtsgeschichte hören wir davon, dass die Engel den Menschen Hoffnung und Frieden versprachen. Wo wünscht ihr euch mehr Hoffnung und Frieden in eurem Leben?

Schneidet aus Zeitungen und Zeitschriften Buchstaben aus, die ein Wort ergeben, dass euch Hoffnung macht. Oder schreibt die Wörter „Frieden“ und „Hoffnung“. Klebt die Buchstaben auf ein festeres Papier und hängt es so auf, dass ihr es jeden Tag sehen könnt. Wenn ihr wollt, könnt ihr das Plakat auch noch schön gestalten. Erinnert euch daran, dass Gott gute Nachrichten in jeden Alltag sprechen möchte.

Wenn ihr wollt, könnt ihr aus der Bibel oder einer Kinderbibel die Geschichte von den Engeln und ihrer Guten Nachricht lesen. z.B. in Lukas 2,8-20

Material

  • Zeitungen/ Zeitschriften
  • Schere
  • Kleber
  • festeres Papier/ Tonpapier

Angst – sie fühlt sich nicht gut an, aber sie gehört zum Leben dazu. Jeder Mensch hat Angst vor irgendetwas – vor bestimmten Situationen, Gefühlen, Tieren, Dingen, Dunkelheit… Wir kennen dieses Angst-Gefühl sicher alle, auch wenn wir nicht alle die selben Dinge fürchten.

Angst ist eigentlich eine gute Sache. Sie macht uns aufmerksam und sensibel. Sie dient uns als Warmsystem und macht uns klar, dass wir uns eventuell in einer gefährlichen Situation befinden und besonders aufpassen sollten. Sie kann uns auch leistungsfähiger machen, weil sie unsere Konzentration steigert.

Aber Angst kann uns auch lähmen. Sie kann uns das Gefühl vermitteln, wie wären ganz klein und hilflos, ohnmächtig oder ausgeliefert:

Angst vor Prüfungen kann z. B. dazu führen, dass wir nicht zeigen können, was wirklich in uns steckt.
Angst vor Konflikten und Streit kann zur Folge haben, dass wir uns nicht trauen, unsere Bedürfnisse zu äußern.
Angst davor zu Scheitern kann dazu führen, dass wir uns Dinge nicht zutrauen, obwohl wir sie eigentlich könnten.

Aber wie kann man gut mit seiner Angst umgehen? Wie schafft man es, dass Angst nicht lähmt und was kann dabei helfen, Ängste zu überwinden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieser Stundenentwurf.

1. Einstieg

Startet in eure Gruppenstunde mit der Begrüßung und einer Szene aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban.

In diesem Buch/Film gibt es eine Szene, in der Harry Potter sich im Unterricht im Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste seiner Angst stellt. Er begegnet unter der Aufsicht von Professor Lupin einem Irrwicht, der sich in den Gegenstand, das Tier oder die Person verwandelt, vor der Harry am meisten Angst hat. Allerdings wechselt der Irrwicht vor Harry seine Gestalt.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, lest die Szene vor oder schaut sie euch an.

Wieso ist das so? Was denkt ihr? Tauscht euch mal darüber aus.

Professor Lupin befragt Harry dazu und der antwortet, dass er zuerst an Lord Voldemort gedacht habe, vor dem er Angst hat. Dann hat er aber an die Dementoren von Askaban gedacht, vor denen er auch Angst hat. Für Professor Lupin zeigt das, dass Harry gar nicht vor einer bestimmten Person am meisten Angst hat, sondern vor der Angst selbst. Er hat Angst vor dem Gefühl – davor, wie die Angst ihn lähmen kann – wie sie seine Entscheidungen beeinflussen kann und wie sie seinen Mut unterdrückt.

2. Gesprächsimpulse

  • Könnt ihr Lupins Erklärung verstehen?
  • Könnt ihr euch vorstellen, dass es Harry wirklich so geht? Dass er wirklich am meisten die Angst selbst fürchtet? Geht es euch vielleicht sogar ähnlich?
  • Oder wovor habt ihr Angst?

Diesen letzten Punkt könnt ihr in der Gruppe im lockeren Gespräch bearbeiten und euch austauschen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dazu kreativ zu werden. Das bietet sich besonders bei Gruppen an, die noch nicht so vertraut miteinander sind. Ihr könnt Bilder zu euren Ängsten malen oder Collagen gestalten und euch anschließend gegenseitig vorstellen.

Auch ein Austausch in einem stummen Gespräch ist denkbar. Dazu legt ihr ein großes Plakat in eure Mitte, auf das alle schreiben können, wovor oder in welchen Situationen sie Angst haben oder als Kind Angst hatten. Dabei könnt ihr euch auch gegenseitig kommentieren, dazu schreiben, wenn ihr die Ängste teilt oder auch Verständnisfragen auf diese Weise stellen und beantworten.

3. Ängste überwinden

  • Was hilft euch, mit eurer Angst umzugehen oder sie sogar zu überwinden?
  • Welche Ideen habt ihr? Was habt ihr vielleicht selbst schon ausprobiert?

Tauscht euch darüber aus und berichtet euch von euren Erfahrungen.

An dieser Stelle könnt ihr ganz praktisch ausprobieren, was euch selbst schon einmal geholfen hat und eure positiven Erfahrungen an die anderen weiter geben. Vielleicht gibt es zum Beispiel jemanden unter euch, der immer ein bestimmtes Lied singt, um sich von Angst abzulenken. Singt das Lied doch einmal gemeinsam, damit es alle kennenlernen und vielleicht beim nächsten Mal selbst im Kopf haben.

Falls ihr selbst nicht so viele Ideen habt, gibt’s hier noch mehr Vorschläge, aus denen ihr auswählen könnt:

Wenn man Angst hat, kann Ablenkung gut helfen.

Falls du nicht alleine bist, kann das jemand anderes übernehmen und dich durch Fragen und Aufgaben ablenken:

  • Nenn mir 5 Dinge, die du siehst.
  • Nenn mir 5 Dinge, die du hörst.
  • Nenn mir 5 Dinge, die du riechst.

Singen kann, wie gesagt, auch gut helfen und ablenken. Sicher fallen euch gute und einfache Lieder ein.

Auch Beten kann hilfreich sein. Welche Gebete oder Bibelverse oder Psalmen kennt ihr auswendig, sodass ihr sie abrufen könnt, wenn ihr Angst habt?

  • Psalm 23 ist sehr bekannt und sagt auch etwas über schwere Situationen im Leben.

Auch andere Bibelverse können neuen Mut verschaffen und uns daran erinnern, dass Gott bei uns ist, z. B.

  • Psalm 18,30: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.
  • Psalm 121,3: Gott wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft und schlummert nicht.
  • Apostelgeschichte 18, 9b-10a: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht. Denn ich bin mit dir und niemand soll sich unterstehen dir zu schaden.
  • Jesaja 40,31: Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Viele Menschen beten auch das Vater Unser, wenn sie selbst keine eigenen Worte für ihr Gebet finden.

Positive Gedanken helfen natürlich auch gegen Angst.

Ihr könnt euch Sätze zurecht legen, die ihr euch selbst sagen könnt, wenn ihr Angst habt:

  • Ich werde das schon schaffen!
  • Es ist gar nicht so schlimm!
  • Ich bin gut!
  • Ich bin stark!
  • Ich kann das!
  • Ich habe das schon einmal geschafft!

Atemtechniken können ebenfalls helfen und beruhigen. Ihr könnt sie einüben, damit ihr sie auch in Angst durchführen könnt:

  • Lege eine Hand auf deinen Bauch und atme tief durch die Nase ein. Spüre wie sich dein Bauch beim Atmen bewegt. Versuch dich darauf zu konzentrieren. Atme dann ruhig durch den Mund wieder aus.
  • Atme durch deine Nase ein und zähle dabei im Kopf langsam bis 4. Halte die Luft kurz an und zähle weiter bis 6. Atme aus und zähle dabei langsam weiter bis 8.
  • Konzentriere dich auf deine Atmung und zähle deine Atemzüge.

Auch Entspannungsübungen können gegen Angst helfen. Für diese benötigst du allerdings ein wenig Zeit und Platz. Deshalb lassen sie sich nicht in allen Situationen durchführen. Du kannst sie aber zum Beispiel machen, bevor du dich in beängstigende Situationen begibst, wenn du das absehen kannst.

  • Lege oder setze dich bequem hin und schließe deine Augen.
  • Spanne dann nach und nach bestimmte Muskelgruppen für ca. 20 Sekunden an und lasse sie wieder locker.
  • Zuerst deine rechte Hand und deinen rechten Arm.
  • Dann deine linke Hand und deinen linken Arm.
  • Dann dein Gesicht, deinen Nacken, deinen Rücken, deinen Bauch, dein rechtes Bein und deinen rechten Fuß und zuletzt dein linkes Bein und deinen linken Fuß.

In manchen Fällen ist es vielleicht auch möglich Ängste anders zu deuten.

Wähle eine Situation aus, die dir Angst macht. Es kann zum Beispiel sein, dass du Prüfungen oder Referate als sehr bedrohlich und unangenehm empfindest – dass du Angst davor hast, durchzufallen oder schlechte Noten zu bekommen. Stelle dir diese Situation vor und versuche, in dich hinein zu hören: Was genau denkst du und fühlst du während dieser Situation? Schreib diese Gedanken und Gefühle auf.

Versuch jetzt deine Gedanken und Gefühle positiv umzuformulieren. Die Prüfungssituation kannst du zum Beispiel als bedrohlich empfinden oder als herausfordernd. Du kannst dort zeigen, was du gelernt hast. Es zählen auch nicht nur die Noten, sondern auch die Erfahrung, und du wirst mit jeder Prüfung besser werden.

So gelingt es dir vielleicht, etwas gelassener zu werden und mit positiveren Gedanken in die Situation zu gehen.

Es kann auch helfen, sich mit den Situationen, die Angst machen, besonders auseinanderzusetzen. Je öfter man solch eine Situation gut durchsteht, umso mehr wird die Angst nachlassen. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, wenn man Angst vor Hunden hat, sich öfter mal mit Bekannten zu treffen, die Hunde haben, oder im Tierheim auszuhelfen und mit Hunden in Kontakt zu kommen und so seine Angst vor diesen Tieren zu verlieren.Es gibt aber auch gute Gründe manche beängstigende Situationen nicht extra herbei zu führen, sondern zu vermeiden.

Genauso kann es aber in manchen Situationen auch sinnvoll und richtig sein, seine Angst vor bestimmten Situationen oder Dingen einfach anzunehmen. Akzeptiere deine Angst. Es ist in Ordnung Angst zu haben. Nicht jede Angst muss unbedingt bekämpft und überwunden werden.

4. Andachtsidee

Als Andachtsvorschlag bietet sich ein Vers an, der euch als Mitarbeiterin selbst vielleicht schon mal in einer beängstigenden Situation geholfen und euch Mut gemacht hat. Oder ihr wählt einen von den oben genannten Versen.

Leider gibt es im Leben immer mal wieder auch schlechte Zeiten – wie zum Beispiel eine Corona-Krise. Für viele Menschen hat sich der Alltag durch Corona ziemlich geändert. Vielleicht ja auch für dich. Vielleicht warst du in dieser Zeit auch mehr auf dich selbst gestellt. Vielleicht hast du dich immer wieder allein oder einsam gefühlt, weil es schwieriger war, den Kontakt zu deinen Freunden und deiner Familie zu halten und du deine Lieben nicht so oft sehen konntest. Vielleicht wurde deine Arbeit, dein Studium oder deine Schule anstrengender durch den Online-Unterricht und viele Online-Meetings. Vielleicht warst du gestresster, weil du mehr Aufgaben zu erledigen hattest und dich in vieles erst einarbeiten und zurechtfinden musstet. Vielleicht hast du in dieser Zeit an dir selbst gezweifelt oder dich sogar nutzlos gefühlt.

All das kann ich gut verstehen – mir ging es zwischendurch in den letzten Monaten auch so. Doch unser Leben besteht eben leider nicht nur aus den schönen Seiten, sondern auch immer wieder aus schwierigen Phasen.

  • Wie gehst du damit um?
  • Was gibt dir in diesen Zeiten Hoffnung?
  • Was stärkt dich?

Darum soll es in diesem Stundenentwurf gehen.

Ablauf

1. Vorbereitung/Begrüßung

Zu Beginn eurer Gruppenstunde begrüßt ihr alle, singt auch gerne ein Lied zum Start in den Abend. Toll ist es auch, wenn ihr vorher euren Gruppenraum für den Abend schön gestaltet habt, sodass alle sich direkt wohlfühlen und eine angenehme Stimmung entstehen kann. Ihr könnt zum Beispiel Blumen aufstellen, Decken und Kissen bereitlegen, leckere Getränke und kleine Snacks zubereiten, Bilder von eindrucksvollen Naturlandschaften aufhängen, …

2. Gespräch und kreativer Austausch

In so einer positiven Umgebung und Stimmung, fällt es oft leichter auch einen Blick auf die schwereren Zeiten im Leben zu werfen. Darum geht es nun. Tauscht euch darüber aus, wie ihr euch in schwierigen Zeiten fühlt.

Gruppen, die sich bereits gut kennen und vertraut miteinander umgehen, können das im Gespräch tun. Alle können sich gegenseitig von ihren Krisen erzählen und davon, wie es ihnen in diesen Situationen ging. Natürlich auf freiwilliger Basis – alle entscheiden selbst, was und wie viel sie preisgeben möchten.

Besonders in Gruppen, die noch nicht so lange zusammenkommen, können bei diesem Schritt auch kreative Aktionen helfen. Die Teilnehmenden können zum Beispiel ein Bild malen oder eine Collage erstellen und sich auf diese Weise schwierige Situationen und Gefühle noch einmal ins Gedächtnis rufen.

Wenn ihr euch kreativ betätigen möchtet, benötigt ihr Papier, Stifte, evtl. Wasserfarbe, Wassergläser und Pinsel, Scheren, Zeitschriften und Bastelkleber.

Ca. 30 Minuten Zeit solltet ihr sowohl für die Bilder/Collagen als auch für ein gutes Gespräch einplanen. Um euch die Collagen und Bilder abschließend noch vorzustellen, benötigt ihr natürlich noch einmal Zeit – je nach Gruppengröße ca. 10–20 Minuten.

Die Bilder und Collagen könnt ihr im Raum aufhängen oder in eure Mitte legen, damit sie sichtbar bleiben.

3. Das hätte ich mir gewünscht

Nun habt ihr euch über eure negativen Erfahrungen und Situationen ausgetauscht, in denen es euch nicht so gut ging.

Was hättet ihr euch in diesen Situationen gewünscht? Was hättet ihr gebraucht?

Über diese Fragen können alle ein paar Minuten nachdenken und ihre Gedanken dazu auf Karteikarten oder kleine Zettel schreiben. Diese Karteikarten mit euren Wünschen für schlechte Zeiten werden anschließend in der Gruppe vorgelesen und zu den Bildern/Collagen gelegt bzw. gehängt.

Für diesen Schritt könnt ihr 15–20 Minuten einplanen.

4. Mut machen

Im letzten Teil des Abends stützt ihr euch gegenseitig. Macht euch Mut und schenkt euch Hoffnung. Vorschlägen dazu:

Gegenseitig Segenskarten gestalten

Sucht schöne, positive, aufbauende Sprüche aus der Bibel. Das geht auch gut online, beispielsweise auf www.konfispruch.de. Dort werden euch solche Sprüche vorgeschlagen. Die Verse schreibt ihr auf Karteikarten und gestaltet diese passend dazu.
Zum Abschluss des Abends schenkt ihr euch gegenseitig eure Segenskarten und nehmt sie mit nach Hause, damit sie euch in den nächsten schwierigen Situationen ein wenig Kraft schenken.

Fertige Segenskarten (ggf. mit QR-Code)

Eine andere Möglichkeit sind Segenskarten, die ihr bereits vor der Gruppenstunde zum Beispiel im Shop der Marburger Medien bestellt. Dort gibt es verschiedene schöne Segenskarten zur Auswahl. Besonders empfehlenswert finde ich die »Ich brauche Segen«-Karten, auf denen ein QR-Code angezeigt ist. Wenn man diesen scannt, erhält man einen biblischen Segensspruch. Diese Karten könnt ihr (auf Spendenbasis) bestellen und an eure Gruppe verschenken.

Stärkende Statements

Ihr könnt auch für jede Person einen Zettel mit dem jeweiligen Namen auslegen und dann allen eine Zeit geben, um auf diese Zettel positive Statements zu schreiben. Ihr führt den anderen auf diese Weise ihre Stärken vor Augen, könnt aufschreiben und festhalten, wo ihre Begabungen liegen, was ihr toll an ihnen findet.
Diese Zettel werden anschließend mit nach Hause genommen und können vielleicht in der nächsten schweren Phase helfen, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und den Mut nicht zu verlieren.

Hoffnungswichteln

Als weitere Alternative bietet sich die Aktion »Hoffnungswichteln« an – das müsst ihr allerdings vorher bekannt machen, damit sich alle Teilnehmenden darauf vorbereiten können.
»Hoffnungswichteln« funktioniert wie das klassische Wichteln zu Weihnachten – allerdings sollen Gegenstände, Karten, Bilder… verschenkt werden, die Hoffnung schenken können, die Mut machen können.

Legt, am besten gemeinsam mit eurer Gruppe, 1–2 Wochen vor diesem Abend ein Budget fest oder entscheidet euch dazu, dass nichts gekauft, sondern alles selbst hergestellt werden soll. Dann haben alle Zeit, sich bis zu dieser Gruppenstunde etwas Passendes einfallen zu lassen und eingepackt mitzubringen.
Einige Ideen, was das sein könnte:

  • Natürlich sind auch hier Segenskarten willkommen
  • Dinge, die Entspannung schenken können: Gesichtsmasken, Cremes, Badezusätze …
  • Gegenstände, die Mut schenken können: aufbauende kleine Bücher mit Weisheitssprüchen oder Mut-Mach-Geschichten
  • Sicher fallen euch auch eine Menge Dinge ein.

Ihr könnt in der Gruppe nun um die einzelnen Geschenke würfeln. Setzt euch dazu um einen Tisch und legt ein Geschenk vor jede von euch. Dann wird der Reihe nach gewürfelt:

1: alle Geschenke werden an die 1. Person nach rechts weiter gegeben

2: alle Geschenke werden an die 2. Person nach rechts weitergegeben

3: Die Person, de gewürfelt hat, darf sich eine andere Person aussuchen, die mit ihr das Geschenk tauscht

4: Die Person, die gewürfelt hat, darf mit der Person, die ihr gegenüber sitzt, das Geschenk tauschen

5: alle Geschenke werden an die 1. Person nach links weitergegeben

6: alle Geschenke werden an die 2. Person nach links weitergegeben

Legt vor Spielbeginn eine Zeit fest und stellt eine Stopp-Uhr. Sobald der Alarm ertönt, endet euer Spiel und alle dürfen das Geschenk, das nun vor ihnen liegt, behalten und auspacken.

Eine andere Möglichkeit ist auch, dass ihr die Geschenke nicht an diesem Abend auspackt, sondern jede ihres eingepackt mit nach Hause nimmt. Dann können alle ihre Geschenk erst auspacken, wenn sie sich wieder in einer Situation befinden, in der sie Mut und Hoffnung gebrauchen können.

Andacht

Als Andacht zum Abschluss des Abends bietet sich die Geschichte von Petrus an, der auf dem Wasser gehen möchte (Mt 14,25–33).

Lest die Geschichte gemeinsam und sing (oder hört) danach das Lied »oceans (where feet may fail)« von Hillsong. Der Liedtext erzählt davon, dass es schwere Zeiten gibt, dass man sich manchmal unsicher und bedroht fühlt und die Hoffnung verliert.

Aber es sagt auch, dass Gott trotzdem immer bei uns ist. Dass er uns hält und trägt, uns nicht ertrinken lässt und aus solchen Phasen immer wieder herausziehen möchte. So wie es Jesus mit Petrus tut.

Wenn wir hoffen und bangen, sind das Momente in unserem Leben mit einem ungewissen Ausgang. Oft müssen wir uns dabei mit Themen auseinandersetzen, die wir eigentlich eher meiden. Die Corona-Krise, die Flutkatastrophe und auch der Tod von Philipp Mickenbecker (Real Life Guys) haben auch junge Menschen aktuell ungewöhnlich stark mit diesen Herausforderungen konfrontiert und auch sehr berührt. Darum möchten wir euch mit unserem neuen KON-Thema Anregungen geben, auch solche Themen anzugehen. In Bibelarbeiten und Stundenentwürfe findet ihr Impulse, die ins Gespräch führen und begründete Hoffnung vermitteln.

Eure Freizeit kann im Sommer nicht wie geplant stattfinden. Hey, mach doch eines oder mehrere dieser Alternativprogramme. Wir haben euch hier ein paar Dinge zusammengestellt, die ihr in diesem Sommer machen könnt.

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 2/2021. Es geht in fünf Lektionen um den Propheten Jeremia:

Lektion 9 Jeremia 1,1-19 Es geht los!

Lektion 10 Jeremia 7,1-15 „Kirche“ ist Herzenshaltung (Die Tempelrede)

Lektion 11 Jeremia 18,1-17 Der Töpfer bei der Arbeit

Lektion 12 Jeremia 19,1-13 Der Krug geht kaputt

Lektion 13 Jeremia 29,1-23 Der Brief an die Gefangenen

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Gott hat die Kontrolle. Auch dann, wenn du es nicht siehst.

Checker

Verändere mit Gott deine aktuelle Situation zum Positiven.

Der Text an sich

Dieser Text ist ein Brief, den Jeremia in Gottes Auftrag an die Israeliten im Exil geschrieben hat. Zu Beginn wird erklärt, wie der Brief von Jerusalem nach Babel kam: durch Elasa und Gemarja, die im Auftrag des israelischen Königs Zedekia nach Babel zu König Nebukadnezar gehen (Verse 1-3). In Vers 4 beginnt der eigentliche Brief. Hier macht Jeremia deutlich, dass er zwar schreibt, der Inhalt aber von Gott kommt.

In den folgenden Versen bricht Gott mit alten Regeln. Sollten sich bisher die Israeliten auf gar keinen Fall Ehepartner aus anderen Völkern suchen, so wird das jetzt neu geregelt (Vers 6). Außerdem sollen die Juden die ersten Früchte der Ernte Gott weihen und opfern. Jetzt sollen sie im Exil Gärten bepflanzen und deren Früchte essen, ohne eine Möglichkeit, Gott im Tempel dafür zu danken (Vers 5). Und als sei das noch nicht genug, sollen sie für ihre Feinde beten, ihnen Gutes tun, ihnen dienen und all ihr Können und ihre Talente für sie einsetzen. Kurz: das Beste für die Besatzer tun (Vers 7). Dies ist die erste Stelle, in der in der Bibel das Bitten für andere, also Fürbitte, vorkommt.

Gott macht dadurch (und durch die Verse 8 + 9) deutlich, dass er Israel bewusst in die Hände der Babylonier gegeben hat und sie dort 70 Jahre (Vers 10) bleiben werden.

Ein Nebenschauplatz des Textes ist, dass nicht alle Leute, die (auch im Namen Gottes) behaupten, von ihm gesandt zu sein, wirklich von ihm beauftragt sind (Vers 8 + 9). Offensichtlich gab es Leute, die fest davon überzeugt waren, Gottes Stimme zu hören, von denen Gott selbst sich aber distanziert. Diese Gedanken spielen für die heutige Jungschar keine Rolle.

Mitten in die Trostlosigkeit kommt ein Hoffnungsschimmer: Gott selbst ist auch an diesem fernen Ort, fern vom Jerusalemer Tempel, erlebbar. Er lässt sich auch hier finden. Er selbst hat Sehnsucht nach seinem Volk und wird sie in wenigen Jahrzehnten wieder sammeln (Verse 11 – 15).

Bis dahin muss das Volk Israel aber seine Strafe erleben. Diese haben sie sich dadurch eingebrockt, dass sie sich von Gott abgewandt haben (Jeremia 25,8-14).

Gott macht außerdem deutlich, dass sogar diejenigen von Gott zur Rechenschaft gezogen werden, die sich nach wie vor im Land Israel sicher fühlen und aus diesem Grund diese Worte Gottes durch Jeremia verneinen (Verse 16 – 23).

Der Text für mich

Mir fallen in diesem Text zwei Dinge direkt ins Auge:

Zum einen macht Gott deutlich, dass er der ist, der letztendlich auch in allem Chaos, in jeder Unsicherheit, sei es eine weltweite Pandemie oder Chaos in meinem Herzen, alles in der Hand hat.

Zum anderen ermutigt der Text mich, dass ich auch in schwierigen, scheinbar gottlosen Situationen einen Auftrag habe. Gerade dann soll ich mich voll und ganz, mit meinen von Gott gegebenen Gaben, Talenten und Fähigkeiten, zu seiner Ehre einsetzen. Ich soll nicht (nur) darauf hoffen, dass sich die Situation einfach so, oder auch durch Gottes wundersames Zutun, zum Besseren ändert. Ich habe einen Auftrag.

Trotzdem wünsche ich mir oft, dass Gott eingreift und mich aus der Situation holt. Vielleicht ist es aber gerade dran, in Schwierigkeiten auszuhalten, und gerade da zu Gottes Ehre zu leben.

Wie geht es dir damit? Wie ist z. B. die herausfordernde Zeit der Pandemie für dich?

Der Text für dich

Starter

Kinder erleben immer wieder Situationen, in denen sie nicht die Kontrolle haben – und das nicht nur mit Corona.
Es gibt Alltägliches, dass sie z. B. zu schnell auf dem Skateboard den Berg runterfahren und schnell abspringen müssen, um keinen Unfall zu bauen. Aber auch in der Familie erleben sie, dass es Streit gibt, und sie sich nach Harmonie sehnen. Kinder spüren also immer wieder, dass sie es nicht in der Hand haben.

Checker

Viele Kinder kennen nicht nur kleine, sondern auch große Schwierigkeiten im Alltag.
Sei es, dass aufgrund von Corona Camps ausfallen, Schule anders läuft, Freunde nicht getroffen werden können.
Sei es, dass die Eltern sich viel streiten oder gar nicht mehr zusammenleben.
Sei es, dass sie in der Schule nicht so gut sind, wie sie wollen oder sollen.
Sei es, dass sie von anderen Kindern geärgert werden oder dass sie krank sind.

Kinder wünschen sich, dass sich diese Situationen ändern und alles gut wird. Wie schön, dass Gott gerade auch in diesen ausweglosen Situationen da ist.

Gott ist aber nicht „nur“ da, er fordert die Kinder sogar heraus, dass sie gerade in den nicht idealen Situationen bewusst mit ihm durchs Leben gehen und es mit ihm gestalten. Trotz und in allen Unsicherheiten. Mehr noch. Sie sollen sogar ihr Bestes für das nicht ideale Umfeld geben.

Der Text erlebt

Material

Für Version 1 braucht ihr:

  • eine Bibel (z. B. BasisBibel oder „Neues Leben“)
  • Zeitschriften, Zeitungsartikel, Hefte, … aus denen eine Collage gebastelt werden kann
  • Zeichenblock-Papier, auf dem die Collage gebastelt wird
  • Stifte
  • Schere
  • Kleber
  • Ideen, wo man anpacken kann

Für Version 2 braucht ihr:

  • ein Lebenslauf der betreffenden Person
  • einen Erzählstil (z. B. Theater, Erzählen mit LEGO Figuren, …) und das dazu benötigte Material

Hinführung

1. Idee: Totales Chaos

Manchmal ist das Leben scheinbar ein totales Chaos. Das könnt ihr mit folgendem Spiel zeigen:
Gebt jedem Kind einen Zettel mit einer Aufgabe, die es erledigen soll. Gebt dabei jeweils 2 Kindern widersprüchliche Aufgaben. Z. B. Kind 1: Male ein Bild an die Tafel. Kind 2: Wische die Tafel sauber. Damit nichts zu Bruch geht, sagt den Kindern vorher, dass sie keine Gegenstände anfassen dürfen, die ein anderes Kind gerade verwendet. Wenn alles „gut“ geht, gibt das ein großes Chaos aus durcheinanderlaufenden Kindern. Eine gute Veranschaulichung dafür, dass das Leben manchmal sehr chaotisch und durcheinander ist und auch sehr frustrierend sein kann (weil man dieselbe Aufgabe immer und immer wieder machen muss).

2. Idee: Alltagssituationen

Kennt ihr das auch? Situationen, in denen man nicht alles im Griff hat?

  • Man fährt mit den Inlinern den Berg runter, wird immer schneller und schneller und kann eigentlich gar nicht mehr richtig bremsen. Der einzige Ausweg ist, vorsichtig gegen eine Wand oder Hecke zu fahren, um unten keinen schlimmen Unfall zu bauen.
  • Man hat sich extra voll arg angestrengt bei einer Klassenarbeit, man hat extra viel gelernt und am Ende hat es doch nicht gereicht. Es gibt wieder eine schlechte Note.
  • Man will wirklich Freunde finden in der Klasse, aber die sind alle so ungerecht und ärgern einen immer.
  • Man möchte gerne normal seinen Hobbies nachgehen, Freunde besuchen, … Aber wegen einer komischen Corona-Pandemie ist in der Schule alles anders, man darf Freunde und Großeltern nicht mehr so besuchen und das Zeltlager fällt auch noch aus?

Ich finde das ganz schön blöd, wenn alles drunter und drüber läuft und man eigentlich gar keine Hoffnung mehr hat, dass es besser wird.

Verkündigung

Erzählung + Bibellesen

Das Volk Israel war auch in solch einer Situation.

Viele von ihnen wurden gefangengenommen und in das ferne Land Babylon verschleppt. Nicht nur, dass sie weit weg von zu Hause waren. Nicht nur, dass sie ihre Freunde und Familie nicht gesehen haben. Nicht nur, dass es keine Hoffnung gab, dass es bald wieder zurück geht und alles wieder gut ist. Nein, zusätzlich zu all dem wussten sie noch gar nicht, dass Gott an allen Orten auf der Welt gleichzeitig ist. Sie dachten, dass Gott jetzt weiter in Israel wohnt. Wenn sie jetzt aber an einem anderen Ort wohnen, dann können sie ja gar nicht mehr mit Gott reden, ihn treffen, Zeit mit ihm verbringen, seine Gebote halten, …

Stellt euch das mal vor: Es ist alles blöd, so viele Freunde und die Familie fehlen und dann denkt man, Gott selbst wäre auch nicht da. Ganz schön ausweglos. Genau in diese Situation hat Jeremia einen Brief geschrieben. Zwei wichtige Stellen daraus möchte ich jetzt mit euch anschauen:

##Hier die Verse 10 – 14 von Kindern lesen lassen. Fragt die Kinder danach folgende Fragen:

  • Kann jemand von euch den Text in eigenen Worten zusammenfassen?
  • Was findet ihr gut an diesem Text?
    ## Mögliche Antwort der Kinder:„Gott lässt das Volk auch weiter weg nicht allein.“
  • Was zeigt dieser Text?
    ## Mögliche Antwort der Kinder:„Gott liebt sein Volk, auch wenn er es gerade bestraft.“
  • Was findest du blöd an diesem Text?
    ## Mögliche Antwort der Kinder:„Dass Gott erst in 70 Jahren das Volk zurückführt.“
  • Was verspricht Gott in diesem Text?
    ## Mögliche Antwort der Kinder:„Dass er das Volk in 70 Jahren zurückführt.“

Cool, dass Gott auch in ausweglosen Situationen immer noch einen Weg sieht. Aber nicht nur für die Zukunft irgendwann, sondern auch für jetzt. Ich möchte mit euch nämlich noch einen anderen Teil aus dem Brief anschauen:

##Hier den Vers 7 von Kindern lesen lassen.

Krass, Gott sagt, dass das Volk Israel sogar dafür sorgen soll, dass es denen, die sie entführt haben, gut geht. Sie sollen ihr Bestes für den Ort geben, an dem sie gerade sind. Sie sollen dazu beitragen, dass die blöde Situation, in der sie gerade sind, eine bessere Situation wird. Und zwar nicht nur für sich, sondern auch für die, die sie entführt und gefangengenommen haben. Wow. Das ist eine krasse Herausforderung. Ich finde es nicht nur krass, sondern auch extrem mutig.

Aber wisst ihr was? Gott hat dem Volk Israel nicht nur den Auftrag gegeben, das zu tun, sondern hat es auch noch mit einer Verheißung, einem Versprechen, verbunden. Lest dazu nochmals den Vers 7: „Denn wenn’s ihr (der Stadt) gut geht, dann geht’s auch euch gut.“ Hammer! Gott verspricht, dass, wenn man hilft, dass, wenn wir unseren Teil dazu beitragen, wir die Situation um uns verändern, und dass das auch positiv auf uns abfärbt.

Frage an die Kinder: Wir geht das? Wie könnte es passieren, dass, wenn man die Situation positiv beeinflusst, das dann auch besser für uns ist?

Wenn Gott damals versprochen hat, dass, wenn man sein Bestes für die Situation gibt, es einem selbst dann auch hilft, in der Situation gut zurechtzukommen, dann gilt das heute ja auch.

Wisst ihr was? Ich habe eine Idee: Gott hat sich ja nicht verändert. Das heißt, sein Versprechen von damals gilt auch heute noch. Deswegen fände ich es mega, wenn wir uns auch was überlegen könnten, wie wir die Situationen, in denen wir leben, unser Umfeld, unsere Stadt, … auch etwas verbessern könnten.

##Bastelt hier eine Collage mit Dingen, die bei euch im Ort nicht so cool sind. Überlegt euch im Anschluss, wie ihr da etwas verbessern könnt. Ideen:

  • Dreckiger Schulhof: Müllsammeln
  • Hässliche Wände am Gemeindehaus, in Unterführungen, Bushaltestellen, …: Streichen oder gar cooles Graffiti sprayen. ACHTUNG holt euch unbedingt die Genehmigung der Kommune ein!
  • Flüchtlingskinder im Flüchtlingsheim: Ladet sie in die Jungschar ein …

Wenn euch gar nichts einfällt, könnt ihr davor auch beim Ortsvorsteher / Bürgermeister anfragen und checken, wo er etwas sieht, wo ihr als Jungschar anpacken könntet.

Macht aus der Aktion ein Projekt, das ihr mit eurer Jungschar jetzt über den Sommer machen könnt. Sucht das Beste für eure Stadt!

Alternativ könnt ihr auch checken, wie Situationen in der direkten Lebenswelt der Kinder positiv verändert werden können.

Macht am Ende nochmals deutlich, dass Gott in allen Situationen dabei ist. Auch, wenn wir sie nicht verändern können. Lest dazu z. B. Matthäus 28,20.

Die andere Idee

Anstatt mit den Kindern den Bibeltext als Collage zu erarbeiten, könnt ihr nach der Hinführung erzählen, dass Jeremia das Volk Israel ermutigt hat, solche Situationen zu ändern. Nutzt dazu das Lebensbild / die Biografie einer Person, die genau das getan hat – aus christlichen Motiven oder auch nicht. Vielleicht gibt es bei euch in der Region eine Person, die dafür bekannt ist. Nutzt ansonsten eines dieser Beispiele:

Macht am Ende nochmals deutlich, dass Gott in allen Situationen dabei ist. Auch wenn wir sie nicht verändern können. Lest dazu z. B. Matthäus 28,20.

Der Text gelebt

Wiederholung

Bedenkt mit den Kindern am Ende eurer Überlegungen nochmals, warum ihr das macht …

Warum genau überlegen wir, wie wir anderen helfen können? Gott verspricht, dass es uns auch besser gehen wird, wenn wir unser Umfeld positiv beeinflussen. Er gibt seinen Segen dazu.

Gespräch

Blick zurück

Kommt mit den Kindern in Kleingruppen über folgende Fragen ins Gespräch:

  • Wo hast du mal erlebt, dass du etwas nicht mehr im Griff hattest?
  • Wo hast du mal erlebt, dass auch der, der dir geholfen hat, es nicht mehr im Griff hatte?
  • Wie wäre es möglich gewesen, in dieser Situation „das Beste zu suchen“ und die Situation konkret zu verändern?

Blick nach vorn

  • Gibt es eine Situation, in der dir gerade die Kontrolle fehlt?
  • Was könnte man tun, um in dieser Situation „das Beste zu suchen“?

Zusammenfassend

Macht nochmals deutlich, dass Gott in all diesen Situationen da ist und mitgeht!
Überlegt hier ggf., welche Situationen ihr gemeinsam verändern könnt.

Merkvers

Lernt den Bibelvers mit Hilfe von Bewegungen auswendig: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt! (Matthäus 28,20)

Ich bin // auf Gott zeigen
immer // die Arme um den jeweils anderen Arm drehen
bei euch // auf die anderen zeigen
jeden Tag // auf die (ausgedachte) Armbanduhr zeigen
bis zum Ende // Abwink-Bewegung machen
der Welt! // Kugel mit den Händen formen

Gebet

Betet heute gemeinsam mit den Kindern für die Projekte, die ihr euch ausgedacht habt, aber auch für die Situationen der Kinder.

Betet mit dem Raketen-Gebet:
Alle Kinder stehen im Kreis. Jedes Kind betet laut oder leise für sich. Nachdem das eigene Gebet fertig ist, streckt man seine Hand in die Mitte. Wenn alle Hände in der Mitte sind, sagen alle gemeinsam „Amen“ und werfen dabei ihren Arm in die Höhe, so, als würde man eine Rakete in den Himmel jagen.

Kreatives

Sucht Mut machende Bibelverse raus und gestaltet gemeinsam für jeden ein oder mehrere kleine Kärtchen. Die können die Kinder entweder selbst zu Hause aufhängen, um sich bewusst zu sein, dass Gott immer da ist und die Kontrolle hat, oder als Geschenk anderen Kindern, Freunden, Erwachsenen, … schenken, um sie dadurch zu ermutigen.

Spielerisches

Manchmal erkennt man Gott gar nicht in der Situation, trotzdem ist er da. Umso länger ich ihn aber suchen werde, umso mehr wird er sich finden lassen. Ähnlich ist es mit dem heutigen Spiel. Wir spielen 15-14 und das geht so:

Ein Kind steht in der Mitte der Spielfläche, hat die Augen zu und ruft laut: „Bombe“. Dann zählt es laut, deutlich und langsam von 15 runter bis 0. In dieser Zeit muss jedes andere Kind die zählende Person mit dem Finger leicht an der Schulter berührt haben und dann wegrennen, um sich zu verstecken. Dafür hat das Kind so lange Zeit, bis die zählende Person bei 0 angekommen ist. Dann müssen alle stehen bleiben, wo sie sind. Die zählende Person öffnet die Augen und sucht die anderen Kinder von da aus, wo sie steht. Sieht sie jemanden, ruft sie laut den Namen. Wenn sie niemanden mehr sieht, darf sie nacheinander drei Schritte gehen. Sieht sie dann wieder niemanden, ruft sie laut „Bombe“ und zählt dann von 14 runter auf 0. Alle Kinder müssen dann wieder zur zählenden Person rennen, sie einmal leicht an der Schulter berühren und sich wieder verstecken. Bei 0 müssen sie stehen bleiben. Es wird wieder gesucht, wenn die drei Schritte getan sind, wird wieder „Bombe“ gerufen und dann von 13 gezählt. Wer entdeckt wurde oder es nicht geschafft hat, bis 0 die zählende Person an der Schulter zu berühren, ist raus. Das Spiel geht so lange, bis alle Kinder raus sind.

Rätselhaftes/Arbeitsblatt

Wortfinde-Puzzle (siehe Anhang) Finde die Worte. Die Worte können horizontal, vertikal, diagonal oder rückwärts vorkommen.

(T)Extras

Lieder

  • Du bist stark (Adlerlied) © Text & Musik: Thomas Klein (www.familyworship.de) vom Album „Wie im Himmel so auf Erden“ https://shop.glaubenszentrum.de/kinder-jugend/kinderdienst-buecher-cds/278/wie-im-himmel-so-auf-erden
  • Stark, stärker, Jesus © 2016 Text & Melodie: Jan Wörner https://www.youtube.com/watch?v=xqfJRbe7qWE Text und Noten: www.kimife.de

Spiele

Ein Typ, bei dem es fortlaufend Herausforderungen gibt, ist Super Mario.

Alle sind „Super Mario“, der durch seine Welt rennt. Dabei muss er verschiedene Herausforderungen bestehen, um am Ende gegen den Endgegner zu gewinnen.

Herausforderungen

Laufen: auf der Stelle laufen
Gegner / Pilz: draufhüpfen
Bonuspunkt: hochhüpfen und überm Kopf klatschen
Drehen: sich um die eigene Achse drehen
Tunnel: gebückt rennen
Endgegner: öfter draufhüpfen (z. B. 15 Mal)

Darüber hinaus kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und weitere Herausforderungen erfinden.

Ein Video davon, wie dieses Spiel funktioniert, findest du unter https://onlinekigo.swdec.de/ergaenzendes-material/fuer-gemeinden/#Spiele

Aktionen

Beginnt die Ideen, die ihr heute zu spinnen angefangen habt, in eurem Ort umzusetzen.

Das brauchst du:

  • alte Zeitungen oder alte Zeitschriften
  • Scheren
  • Klebestifte
  • Zahnstocher oder Schaschlikspieße
  • Faden
  • durchsichtigen Nagellack

Und so geht’s:

Als erstes werden aus den Zeitschriften Streifen ausgeschnitten. Jeder Papierstreifen ergibt nachher eine Perle. Beim Ausschneiden der Streifen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder man schneidet die Streifen als lange Rechtecke aus oder als langgezogene Dreiecke. Bei den Dreiecken kann dann noch variiert werden ob die Spitze in der Mitte oder am Rand ist. Je nachdem was man beim Ausschneiden für eine Form wählt, werden die Perlen nachher unterschiedlich aussehen.

Danach werden die Papierstreifen um einen Zahnstocher geklebt und dann aufgewickelt. Wenn der Streifen ganz aufgewickelt ist, wird das lose Ende festgeklebt und die Perle ist fertig. Jetzt kann sie vom Zahnstocher weggeschoben werden. 

Damit die Perle in ihrer Form bleibt und ein bisschen vor Wasser und Dreck geschützt wird, kann man sie noch mit durchsichtigem Nagellack anmalen und dann anschließend trocknen lassen. Ja nachdem wie lange das Armband werden soll, desto mehr oder weniger Papierperlen braucht man.

Damit das Armband dann fertig ist, müssen die Perlen nur noch auf einen Faden aufgefädelt werden. Dabei eignet sich ein Nylonfaden oder gewachste Baumwolle am besten, damit nicht wie bei einem Wollknäuel ein Großteil des Fadens hängen bleibt. Dann ist das stylische Papierarmband auch schon fertig und ist ein absoluter Hingucker.

In den Detektivbüros in Bethlehem, Jerusalem und Kapernaum geht es rund! Junge Detektive von 8 bis 12 Jahren untersuchen in 15 spannenden Fällen rund um Jesus Tatorte, Schriftstücke, befragen Zeugen und begeben sich vielfältig auf Spurensuche.
Es ist wichtig, dass die Detektive dabei alle ihre Sinne nutzen und im Team zusammenarbeiten. Jedes Kind ist mit seinen Begabungen wichtig. Auf diese Weise tauchen sie gemeinsam interaktiv in Geschichten und Berichte des Neuen Testaments ein. Den Kindern werden so Zusammenhänge nicht nur theoretisch klar – da sie die Aussagen selbst erarbeiten, können sie sich leichter merken, was sie über Jesus erfahren. Auch die Spiel-, Bastel- und Backideen helfen, dass Gedanken und Erlebtes nicht vergessen werden.

Die 15 praxiserprobten Fälle eignen sich für Jungschar, Kinderbibeltage, Freizeiten, Projekttage, Schul-AGs u. v. m.
Sie können fortlaufend oder einzeln gelöst werden.
Ein Fall dauert ca. 90 Minuten.
Je nach Auswahl der Spiel-, Bastel- und Backideen kann die Zeit verlängert oder gekürzt werden.
Es ist kein Vorwissen der Detektive nötig. Kinder mit und ohne christliche Prägung können die Fälle lösen.
Die Umsetzung ist bereits mit 1-2 Mitarbeitenden möglich.
Es stehen PDF-Vorlagen zum Download zur Verfügung, die an die eigenen Örtlichkeiten angepasst werden können.
Die Einleitung gibt viele praktische Tipps zur Umsetzung sowie Hinweise für christliche Kindergruppen an der Schule.

Pfingsten verändert alles und alle (Fall 15)

Schwerpunkte

  • Wer ist der Heilige Geist?
  • Wie bekamen die Jünger den Heiligen Geist?
  • Wie ist die Kirche entstanden?
  • Gottes Geist überwindet die Angst und setzt in Bewegung

Besonderheit

Eventuell kann man eine Fahrradtour zur nächsten Kirche oder die Spurensuche in einem größeren Radius um die eigene Gemeinde mit dem Fahrrad machen. Es sollte für jede Gruppe eine Begleitperson dabei sein.

Vorbereitung

  • Ankündigung bei den Eltern, dass die Aktion eventuell länger dauert und ein Fahrrad sowie Fahrradhelm benötigt wird.
  • Bei schulischer Veranstaltung: Schriftliche Ankündigung, dass das Schulgelände verlassen wird (siehe „Hinweise zu christlichen Kindergruppen an der Schule“).
  • Klären, ob die Kirche offen ist bzw. Verantwortliche informieren, dass eine Gruppe kommt.

Situation

In einigen Bundesländern gibt es Pfingstferien. Doch warum gibt es diese Ferien oder Feiertage in Deutschland eigentlich? Der Grund dafür ist nur wenigen Menschen bewusst. Dabei gäbe es ohne Pfingsten keine Kirche und für uns wäre Jesus vielleicht nur eine geschichtliche Person wie Julius Cäsar. Die Jünger jedenfalls wären nach Tod und Himmelfahrt Jesu ängstlich in ihren Häusern geblieben und hätten traurig an Jesus gedacht. Pfingsten veränderte sie völlig, machte sie mutig und kreativ, von dem weiterzusagen, was sie mit Jesus erlebt hatten. Sie bekamen etwas, das sie und auch uns in Bewegung setzt: sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Dadurch konnte Jesus in ihnen wirken und sie konnten Dinge tun, zu denen sie normalerweise nicht fähig gewesen wären. Christen glauben, dass Gott uns auch heute mit seinem Geist erfüllen möchte und kann, sodass auch wir in Bewegung gesetzt werden. Doch wer oder was ist der Heilige Geist?

Wortbedeutung „Heiliger Geist“

  • Hebräisch: ruach
  • Griechisch: pneuma
  • Lateinisch: Spiritus = (wehender) Wind und Lebenshauch (Atem)

Eigenschaften und Aufgaben des Heiligen Geistes

  • Der Heilige Geist ist weder zeit- noch ortsgebunden (Joh 3,8).
  • Der Geist Gottes ist von Gottes schöpferischem, ordnendem Willen bestimmt. Er wirkt dem zerstörenden Chaos entgegen. Von ihm geht alles Leben in der Schöpfung aus (1. Mose 1,2; Psalm 104,29 f.).
  • Eine seiner Aufgaben ist es, den Nachfolgern Jesu in allen Situationen beizustehen. Der Heilige Geist vergibt, tröstet und mahnt die Nachfolger Jesu (Joh 14,16.17). Er leitet die Nachfolger Jesu (Joh 16,7.13). Er hilft beim Beten, wenn die Worte fehlen (Röm 8,26 f.).
  • Er bewirkt, dass der Mensch den Willen Gottes tun will und auch tut (Phil 2,13; Gegenteil von Röm 7,18).

Eigenschaften, die der Heilige Geist den Menschen gibt (Gal 5,22.23; Eph 5,9.2; Tim 1,7)

  • Kraft
  • Liebe
  • Freude
  • Frieden
  • Geduld
  • Güte
  • Großzügigkeit
  • Treue
  • Freundlichkeit
  • Selbstbeherrschung
  • Gerechtigkeit
  • Wahrheit

Fähigkeiten, die der Heilige Geist gibt (1. Kor 12)

  • Weisheit
  • Glaube bzw. die Erkenntnis, dass es einen Gott gibt
  • Fähigkeit, zu heilen und Wunder zu tun
  • Wissen, was passieren wird (Prophetie)
  • Gabe zu unterscheiden, was Gott sagt und was andere Stimmen sind
  • Gabe, Weisungen von Gott zu verkünden
  • das Reden in Sprachen, die man eigentlich nicht kennt
  • die Gabe, diese Sprache, die ein anderer spricht, auszulegen

Erlebniswelt der Kinder

Schon für Erwachsene ist die Vorstellung der Dreieinigkeit sehr schwierig. Eine Hilfe auf leckere Art und Weise „Vater – Sohn – Heiliger Geist“ zu erklären, kann das Einführungsspiel (s. u.) mit Eis sein. Es stellt dar, dass es das Wasser ebenso in drei verschiedenen sichtbaren Formen gibt wie die Dreieinigkeit Gottes.

Auch der Heilige Geist ist für Erwachsene nicht so leicht vorstellbar, Kinder haben es durch ihre Fantasie und Geschichten in den Medien da leichter. Durch Experimente mit dem Atem kann man darstellen, dass es Dinge gibt, die man selbst nicht sieht, sondern nur an ihren Auswirkungen erkennen kann.

Einstieg

Lied

„Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, preiset den Herrn!“ in möglichst vielen Sprachen singen.

Eis mitbringen oder selbst machen

Zutaten: gefrorene (!) Früchte (z. B.: Himbeeren; im Gefrierfach zwischenlagern, damit die Früchte wirklich hart sind), Mixer oder Pürierstab, Topf, Sahne, evtl. Zucker, Eiswaffeln

Gefrorene Früchte werden im Mixer stark zerkleinert. Sofort die Stücke mit etwas Sahne oder Fruchtsaft mischen, bis alles cremig ist. Eventuell mit etwas Zucker süßen. Gleich auf die Waffeln verteilen, fertig.

Gespräch (während das Eis gegessen wird)

  • Die Sahne und der Fruchtsaft haben sich gerade ganz schön verändert – sie waren flüssig, jetzt sind sie fest. Was ist da passiert? (Die Flüssigkeit ist gefroren und fest geworden.)
  • Was würde mit dem Fruchtsaft passieren, wenn ich ihn lange kochen würde? (Er würde verdampfen.)
  • Den Fruchtsaft gibt es also in drei verschiedenen Formen? (als Flüssigkeit, als Eis, als Dampf)

Hinweis: Man kann natürlich auch ohne Eis, nur mit Wasser, die Dreieinigkeit veranschaulichen.

Christen glauben, dass es Gott in drei verschiedenen Formen gibt: als Gott Vater, Jesus und Heiliger Geist. Gott, der alles umfasst. Jesus, durch den Gott auf der Erde sichtbar war. Heiliger Geist, durch den sich Gott/Jesus heute zeigt.

Stimmen erkennen

Auf dem Schulhof oder in der Fußgängerzone werden möglichst viele Stimmen in unterschiedlichen Sprachen (z. B. mit dem Smartphone) aufgenommen. Die Kinder müssen raten, um welche Sprachen es sich handelt, denn heute geht es um Menschen, die plötzlich andere Sprachen verstehen konnten.

Witz (für ältere Kinder)

Ein junger Soldat wird von seinem Offizier vor seinen Kameraden fertig gemacht: „Ich hab gesehen, dass Sie in die Kirche gehen! Sie glauben wohl an Gott?“ Der Soldat antwortet: „Jawohl, Herr Major!“ „Da habe ich eine Frage: Sehen Sie die Steine?“ „Jawohl!“ Der Offizier fährt fort: „Sehen Sie den Himmel?“ „Jawohl!“, antwortet der Soldat. „Sehen Sie Gott?“ „Nein!“ Da triumphiert der Offizier: „Sehen Sie, dann gibt es Gott auch nicht!“ Gelassen antwortet der Soldat: „Herr Major, darf ich meine Kameraden etwas fragen?“ „Sie dürfen!“ Der Soldat wendet sich an die Kameraden: „Seht ihr den Herrn Major?“ „Jawohl!“, rufen die Kameraden. Der Soldat fährt fort: „Seht ihr seinen Verstand?“

Chefdetektiv

„Heute geht es um Dinge, die es gibt, auch wenn man sie nicht sehen kann.“

Weitere Spiele

Material: Watte oder geknäultes Taschentuch, Luftballon oder Tischtennisball, Hindernisse, Zeitungen

1. Wattepusten: Die Kinder sitzen möglichst eng um einen Tisch und versuchen durch Pusten zu verhindern, dass der Wattebausch vom Tisch fällt.
2. Mit aufgeblasenem Luftballon einen Tischtennisball über einen Parcours treiben. Welche Gruppe ist schneller?
3. Einen aufgeblasenen Luftballon nur mit Hilfe des Luftzuges von Zeitungen auf die andere Seite des Raumes transportieren.

Gespräch

  • Wer oder was hat den Wattebausch, den Tischtennisball oder den Luftballon bewegt? (der Wind bzw. der Atem)
  • Kann man Wind sehen? (nein, nur die Auswirkungen)
  • Was kann man noch nicht sehen und gibt es doch? (Liebe, Strom, Musik, Radiowellen usw.)

Fazit: Es gibt Dinge, die kann man nicht mit den Augen sehen. Man weiß nur durch ihre Auswirkungen, dass es sie gibt. Heute geht es auch um etwas, was man nicht direkt sehen kann. Man kann seine Existenz nur an den Auswirkungen erkennen.

Aktion

Hinweise zur Durchführung

Der Detektivauftrag ist lang und es werden viele Themen behandelt, deshalb kann man ihn auch auf zwei Einheiten aufteilen:

  • 1. Einheit: Klärt ab, was der Heilige Geist ist!
  • Spurensuche Teil 1 auf dem Gelände.
  • Ablauf: Eis machen, Spurensuche Teil 1, anschließend kann man basteln (s. u.)
  • 2. Einheit: Sturm geortet
  • Spurensuche Teil 2, die erzählt, wie Jesus den Heiligen Geist schickt. Es geht dann zur Kirche. Ablauf: Witz oder Wattepusten als Einstieg, Spurensuche Teil 2 mit Ziel Kirche

Das Ziel der Spurensuche ist eine Kirche oder ein kirchlicher Raum. Die konfessionelle Ausrichtung der Kirche spielt keine Rolle. Es ist gut, den Verantwortlichen der Kirche über den Besuch zu informieren. Ebenso sollten die Kinder über angemessenes Verhalten aufgeklärt werden (z. B. nicht rennen, nicht laut reden). Beim Besuch der Kirche können noch weitere Aspekte der örtlichen Begebenheit in die Spurensuche eingefügt werden (z. B. besondere Personen oder Tiere auf Bildern finden).

Detektivauftrag für das Detektivbüro in Jerusalem

Material pro Gruppe

  • Lageplan oder Foto mit Kennzeichnung, wo der erste Hinweis ist
  • Tasche
  • Toilettenpapier
  • Belohnung/Schatz
  • Detektivhinweise
  • Stift

Chefdetektiv

„Es sind jetzt 50 Tage seit dem Passahfest vergangen. Heute wird das Wochenfest, also das Erntedankfest, gefeiert. Die Stadt Jerusalem ist voller Menschen, die alle hier das Fest feiern möchten. Hier ist einiges los und deshalb gibt es für uns viel zu tun:

  1. Uns liegt eine Sturmmeldung in diesem Teil von Jerusalem vor. Schaut nach, ob etwas beschädigt ist und wie es den Menschen geht!
  2. Dort in der Nähe sollen auch Betrunkene sein. Klärt ab, ob sie eine Gefahr darstellen!
  3. Auf dem Weg zu dieser Stelle findet ihr Hinweise und Zeugenaussagen, die euch helfen, den Fall aufzuklären.

Den ersten Hinweis findet ihr an dieser Stelle im Gebäude.

Jede Gruppe bekommt einen Plan oder ein Foto vom Gebäude, auf dem jeweils ein anderer Ausgangsort markiert ist. Anschließend ist aber der Weg gleich.

Detektivhinweise

1.Wind …
a. kann man sehen. Den nächste Hinweis findet ihr …
b. kann man nur an den Auswirkungen erkennen. Den nächsten Hinweis findet ihr …

2. Was kann man nicht sehen und gibt es doch? Streicht durch, was nicht stimmt! Fügt die übrigen Buchstaben zu einem Wort zusammen. Dann wisst ihr, wo der nächste Hinweis ist.
Feen (   )
Atem (   )
Trolle (   )
Musik (   )
Vampire (   )
Liebe (   )
Zombies (   )
Wind (   )
Hobbits (   )
Strom (   )
Elben (   )
Radiowellen (   )
Vertrauen (   )

Sucht beim 

3. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Geist“ (hebräisch: ruach, griechisch: pneuma, lateinisch: Spiritus) ist …
a. (wehender) Wind oder „Lebenshauch“ (Atem). Geht zu …
b. Geruch oder Reifen. Geht zu …

4. Der „Heilige Geist“ der Bibel ist …
a. an einen Ort gebunden. Geht zu …
b. völlig frei. Geht zu …

5. Den Heiligen Geist kann man wie den Wind …
a. sehen. Geht zu …
b. an seinen Auswirkungen erkennen. Geht zu …

6. Die Aufgabe des Heiligen Geistes ist, …
a. mit den Nachfolgern Jesu zu schimpfen. Geht zu …
b. die Nachfolger Jesu zu ermahnen und ihnen zu helfen. Geht zu ..

7. Welche Eigenschaften gibt der Heilige Geist den Menschen? Markiert die richtigen Antworten!
Mutlosigkeit (   )
Kraft (   )
Liebe (   )
Hass (   )
Freude (   )
Traurigkeit (   )
Frieden (   )
Streit (   )
Geduld (   )
Ungeduld (   )
Güte (   )
Hartherzigkeit (   )
Großzügigkeit (   )
Geiz (   )
Treue (   )
Untreue (   )
Freundlichkeit (   )
Feindschaft (   )
Selbstbeherrschung (   )
Selbstsucht (   )
Gerechtigkeit (   )
Eifersucht (   )
Wahrheit (   )
Lüge (   )
Tragt die Buchstaben der richtigen Antworten ein, dann wisst ihr, wo es weitergeht.

8. Welche Fähigkeiten gibt der Heilige Geist? Unterstreicht, was stimmt, und tragt die Buchstaben der richtigen Antworten unten ein, dann wisst ihr, wo es weitergeht.
Weisheit (   )
Orientierungslosigkeit (   )
Glaube bzw. die Erkenntnis dass es einen Gott gibt (   )
Unglaube (   )
Fähigkeit zu heilen (   )
Zerstörungswut (   )
Wunder zu tun (   )
Viel Essen und Trinken können (   )
Wissen, was passieren wird oder was Gott tun will (Prophetie) (   )
Gabe zu unterscheiden, was Gott sagt und was andere Stimmen sind (   )
Reichtum (   )
Gabe, Weisungen von Gott zu weiterzugeben (   )
Verwirrung (   )
Das Reden in Sprachen, die man eigentlich nicht kennt (   )
Die Gabe, diese Sprache, die ein anderer spricht, auszulegen (   )
Geht zu 

9. Aussage eines Mannes von der Insel Kreta: „Habt ihr auch diesen Sturm gehört? Und jetzt, ich fass es nicht, höre ich diesen Mann in meiner Muttersprache reden! Das ist doch ein einfacher Fischer vom See Genezareth, wo hat der denn Griechisch sprechen gelernt?“

9.1 Was hört der Mann?
a. eine Explosion und lautes Gekreisch (   )
b. einen Sturm und Männer, die in Griechisch reden (   )

9.2 Wurde bei dem Sturm jemand verletzt?
a. Ja (   )
b. Nein (   )

9.3 Worüber wundert sich der Mann?
a. Dass der Fischer Petrus eine Rede hält (   )
b. Dass der Fischer Petrus eine Rede hält und er ihn auf Griechisch hört (   )

Geht 

10. Aussage eines Mannes aus Rom: „Seht nur, es sieht so aus, als ob auf den Köpfen der Männer Feuerflammen wären. Dazu höre ich auch die Männer in dem Haus in meiner Muttersprache reden, ich höre sie auf Lateinisch! Ich sehe, dass meine Freunde aus anderen Ländern diese Männer auch in ihrer Heimatsprache hören! Das geht doch gar nicht!“

10.1 Was sieht der Mann?
a. Feuerflammen im Haus (   )
b. Feuerflammen auf den Köpfen, ohne die Köpfe zu verbrennen (   )

10.2 Was hört der Mann, in welcher Sprache reden sie für ihn?
a. Lateinisch (   )
b. Griechisch (   )

10.3 Worüber wundert sich der Mann?
a. Dass er die Nachfolger Jesu in seiner Muttersprache Latein reden hört, sein Nachbar aber auf Griechisch (   )
b. Dass so viele Menschen plötzlich da sind (   )

Geht 

11. Aussage eines Mannes aus Jerusalem: „Was reden die denn, sind die besoffen?“

11.1 Was denkt der Mann, was passiert ist?
a. Die Männer haben zu viel Alkohol getrunken (   )
b. Die Männer sind verrückt (   )

11.2 Stellen die Männer eine Gefahr dar?
a. Ja (   )
b. Nein (   )

Geht 

12. Aussage eines Mannes: „Hört, was dieser Petrus sagt! Er erinnert uns an den Propheten Joel! Der hat gesagt, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist auf alte und junge, Männer und Frauen, Sklaven und Freie ausgießen wird. Will er damit sagen, dass dieser Sturm und die Sprachen, die die Männer da plötzlich reden, eine Folge von Gottes Geist sind?“

12.1 Was ist laut anderer Zeugen richtig?
a. Der Sturm und das Reden in anderen Sprachen sind nur Einbildung. (   )
b. Der Sturm und das Reden in anderen Sprachen sind Folgen des Geistes von Gott. (   )

12.2 Was sagt Petrus?
a. Gott hat schon vor langer Zeit versprochen, seinen Geist allen Menschen zu schicken. (   )
b. Gott hat vor langer Zeit versprochen, seinen Geist nur den Männern zu schicken. (   )

Geht 

13. Frage eines Mannes: „Kann jeder diesen Geist bekommen? Wieso soll das jetzt möglich sein? Hört, was Petrus sagt: ‚Ihr kennt alle Jesus, der am Kreuz gestorben ist. Ihn hat Gott wieder lebendig gemacht. Dieser Jesus hat mit seinem Tod am Kreuz alle Strafen getragen, die eigentlich die Menschen verdient haben. Jesus sitzt nun auf der rechten Seite Gottes und hat den Geist Gottes geschickt. Jeder, der seine Sünden bereut und sich auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt, bekommt den Heiligen Geist.‘“

13.1 Wer hat den Heiligen Geist geschickt?
a. Mose (   )
b. Joel (   )
c. Jesus (   )

13.2 Wer kann den Heiligen Geist bekommen?
a. Nur der, der immer lieb ist. (   )
b. Jeder, der seine Schuld bereut und sich auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt. (   )
c. Nur Männer können den Heiligen Geist bekommen. (   )

Geht 

14. In der Nähe ist ein Gebäude, das es ohne Menschen, die sich von Gottes Kraft in Bewegung setzen ließen, nicht geben würde. Geht hinein. Dort findet ihr den nächsten Hinweis _______________________

15. Ohne den Heiligen Geist hätten die Jünger Jesu nicht den Mut gehabt, von Jesus weiterzusagen und dabei ihr Leben zu riskieren. Ohne den Heiligen Geist gäbe es deshalb auch in Deutschland …

a. keine Kirche. Sucht bei der Kanzel den nächsten Hinweis.
b.keine Kinder. Sucht in der ersten Bankreihe nach einem Hinweis.

16. Das Fest, das wir wegen des Heiligen Geistes feiern, heißt …
a. Fest für den Heiligen Geist – weil es um den Geist Gottes geht. Sucht einen Hinweis in der letzten Bankreihe.
b. Pfingsten – weil es 50 Tag nach Ostern stattfindet. Sucht einen Hinweis in der dritten Bankreihe von hinten.

Dort finden die Kinder den letzten Hinweis, wo sie eine Belohnung / einen Schatz finden.

Vertiefung

Gespräch

Die Kinder setzen sich in die Kirchenbank und es wird die Geschichte aus der Apostelgeschichte vorgelesen. Die Kinder können Fragen stellen.

Gebet

Lieber Herr Jesus, danke, dass du uns nicht allein lässt. Vielen Dank, dass du uns durch deinen Heiligen Geist helfen möchtest, das Richtige zu tun. Öffne uns Augen, Herz und Ohren, dass wir deine Stimme wahrnehmen und danach handeln. Amen

Bastel- und Spielideen

Spiele

Im Lärm dieser Zeit ist es schwer, Gottes Stimme zu hören.
In einer Ecke des Raumes steht ein Kind und diktiert einem anderen Kind in der gegenüberliegenden Ecke Wörter. Die Kinder dazwischen versuchen so viel Lärm zu machen, dass dies nicht gelingt. Welches Team schafft die meisten Wörter innerhalb einer bestimmten Zeit?

Experimente zum Thema Luft

Anleitungen siehe z. B. www.hausderkleinenforscher.de

Glocke basteln

Material: kleine Tontöpfchen, Acrylfarbe, Pinsel, größere Holzperlen mit Loch, dickere Kordel (muss durch das Loch der Holzperlen gehen!), Schere

Diese Bastelidee bietet eine Ausweichmöglichkeit, wenn man keinen Detektivauftrag machen kann, der zu einer Kirche führt.
Die kleinen Tontöpfchen werden angemalt. Dann nimmt man eine Kordel, macht einen Knoten und fädelt eine Perle auf. Nun wird wieder ein Knoten gemacht, ca. 1-2 cm oberhalb der Perle, sodass die Perle fixiert ist, dabei aber Spielraum hat. Nun fädelt man die Kordel so in den Tontopf ein, dass die Perle an den Tonwänden anschlagen kann und hängt alles zusammen auf. Kordel und Tontopf werden mit Knoten fixiert, sodass der Topf nicht rutschen kann. Mehrere Glocken an unterschiedlich langen Kordeln sehen sehr attraktiv aus.

TIPP: Ist das Loch im Tontopf zu groß, um die Kordel mit Knoten zu fixieren, kann man einen kleinen Stab zur Hilfe nehmen. Die Kordel anknoten und den Stab im Innern des Topfes unter dem Loch befestigen.

Geburtstagskuchen backen oder verzieren

Tortenboden mit Marmelade bestreichen, mit Erdbeeren belegen und Tortenguss überziehen. Mit 12 Kerzen für die 12 Apostel bestücken.
Alternative: Papageienkuchen backen – er ist farblich so vielfältig wie die Gaben, die der Heilige Geist gibt.
Alternative: Kastenkuchen oder Muffins fertig mitbringen und mit den Kindern mit einem mit Lebensmittelfarbe angereicherten Zitronenguss und Schokolinsen/Gummibärchen verzieren. So bunt sind die Gaben, die der Heilige Geist uns gibt.

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