Petrus

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zu Petrus aus JUMAT 1/20. Sie beginnt mit der Berufung und endet mit drei Einheiten aus der Passionsgeschichte. Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes. Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Entwurf für einen Familiengottesdienst.

Das Ziel

Starter

Hab keine Angst, wenn die Wellen in deinem Leben wild sind. Jesus ruft dich. Mit ihm zusammen kannst du übers Wasser laufen!

Checker

Hab keine Angst und behalte deine Augen auf Jesus! Dann wirst du nicht untergehen, sondern mit ihm übers Wasser laufen!

Der Text an sich

Die Bibelstelle schließt an die Geschichte der Speisung der 5000 an. Jesus hatte ein großes Wunder vollbracht, und es herrschte eine allgemein ekstatische Hochstimmung in der Menschenmenge, die ihn umgab.

Da er befürchtete, aus dieser Begeisterung heraus von der Menge zum neuen König erklärt zu werden, schickt er seine Jünger vor auf den See, damit sie über das nachdenken, was für Wunder durch sie an diesem Tag geschehen sind. Er selbst nimmt sich Zeit, um allein auf dem Berg zu beten. Da Jesus so oft von Menschen umringt war, musste er sich solche Momente stets erkämpfen.

Als ein Sturm aufkommt und er sieht, wie die Jünger mit den Wellen zu kämpfen haben, ist er sofort zur Stelle. Er demonstriert seine Macht über die Naturgewalten, um den Jüngern zu zeigen, dass sie sich nicht fürchten müssen, weil er da ist. Doch diese erschrecken sich trotzdem vor seinem Anblick.

Nur Petrus wagt es in einem impulsiven Moment, der aber sogleich von einem großen Glaubensmut zeugt, zu Jesus zu rufen: „Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser du dir zu kommen!“ Während er losgeht, holen ihn allerdings seine Zweifel ein und bringen ihn zum Sinken. Dass er in dieser Notsituation wieder direkt nach Jesus ruft, zeugt erneut von Petrus’ Glauben, den man in dieser Situation definitiv auch als „Glauben im Unglauben“ bezeichnen könnte. Am Ende siegt sein Glaube allerdings über seine Zweifel, und die Passage ist eine tolle Metapher dafür, was Jesus für uns tut, wenn die Wellen in unserem Leben hoch sind und wir zu sinken drohen!

Der Text für mich

Ich habe schon viele Petrus-Momente in meinem Leben gehabt. Bin mutig losgegangen und hab mich auf der Hälfte des Weges auf einmal gefragt:

„Was mache ich hier eigentlich?“ Bin eingesunken in Sorgen und Zweifeln. Es ist ein bisschen so, als wäre ich mit meinem Surfboard mutig drauflosgepaddelt, und auf einmal ist da nichts mehr als der riesige Ozean, der mich umgibt und mich auf einmal so klein fühlen lässt.

Petrus begann zu sinken, als er seine Augen von Jesus abwendete und anfing, zu zweifeln. Er hatte nicht genug Vertrauen, dass er diese Schritte mit Gottes Hilfe bewältigen kann. Seinen Fokus auf Jesus zu legen, kann immer wieder eine neue Herausforderung sein. Manche Ängste vereinnahmen uns so sehr, dass diese „Wellen“ uns den Blick auf Jesus versperren.

Das Gefühl der Angst kennt jeder – da sitzen wir alle im gleichen Boot, sowohl die Mitarbeiter als auch die Kinder. Das ist auch menschlich. Wichtig ist aber, dass wir die Gewissheit haben, dass Jesus größer als all das ist! Mit seiner Kraft ist mehr möglich, als wir uns manchmal trauen zu denken. Wir brauchen keine Angst zu haben, denn er ist sofort zur Stelle, wenn wir in Angst und Zweifel zu versinken drohen.

Der Text für dich

Starter

Bei mir läuft es gerade alles andere als gut … Ich habe schon wieder eine 4 in Mathe geschrieben und außerdem streiten sich meine Eltern nur noch. – Was bringt mir das denn jetzt, wenn ich zu Jesus komme und ihm das erzähle? Es ist wichtig, den Kindern zu vermitteln: Jeder hat mal Momente, in denen manche Wellen höher schwappen als andere, und es ist schwierig, dann auf Jesus zu vertrauen, weil sich dadurch natürlich die Probleme nicht magisch in Luft auflösen. Aber Jesus kann in Sturm-Situationen Freund und Tröster sein, der einem hilft, besser mit den Sorgen umgehen zu können! Mit ihm ist man nie allein und überwindet selbst die allergrößten Wellen!

Checker

Dass Jesus immer bei uns ist, ob wir nun eine Klassenarbeit schreiben oder mit unseren Freunden spielen, haben die Kinder schon oft gehört. Aber wie geht man damit um, wenn man die Klassenarbeit zurückbekommt und eine 5 geschrieben hat? Oder wenn die beste Freundin plötzlich eine neue Person findet, mit der sie viel lieber spielt als mit mir? Auch in diesen Situationen ist Jesus dabei und streckt seine Hand aus – wir dürfen mutig sein und ihn nicht aus den Augen verlieren, während wir über die Wellen gehen. Denn Jesus hilft uns auch in Zeiten von Angst, Zweifeln und schlechten Erlebnissen!

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Den See überqueren

Die Gruppe bekommt halbierte Zeitungsblätter, die Anzahl variiert je nach Schwierigkeitsgrad zwischen der Hälfte der Anzahl der Kinder (20 Kinder, 10 Blätter) oder einem Blatt weniger, als es Personen gibt (20 Kinder, 19 Blätter). Je weniger Blätter man hat, desto schwieriger wird es. Nun werden zwei Ufer eines Sees markiert (durch einen Stuhl oder eine Linie auf dem Boden). Die Aufgabe der Gruppe ist es nun, von einem Ufer des Sees zum anderen zu gelangen. Dabei helfen ihnen ihre wertvollen Trittsteine (Zeitungsblätter). Allerdings ist die Strömung sehr stark, und deswegen wird jeder Stein, der ins Wasser fällt und nicht durch eine Hand oder einen Fuß berührt wird, weggespült und ist nicht mehr benutzbar. Die Gruppe muss versuchen, das andere Ufer zu erreichen, idealerweise ohne einen Trittstein zu verlieren. Wenn eine Person ins Wasser tritt, muss die ganze Gruppe wieder von vorn anfangen.

Idee 2: Eisbären fangen (mindestens 5 Personen)

Ein Spielfeld wird abgegrenzt. Mit Kreide werden kleine „Eisschollen“ auf den Boden gemalt, die groß genug sind, dass eine Person darauf stehen kann.

Je nach Gruppengröße gibt es einen bis drei Eisbärenjäger, der Rest sind Eisbären. Jetzt versuchen die Jäger die Eisbären zu fangen, allerdings kann natürlich niemand auf dem Wasser laufen! Es darf sich nur auf den Schollen fortbewegt werden. Tritt ein Eisbär ins Wasser, wird er selber zum Jäger.

Verkündigung

Sketchboard

Die Bibelgeschichte wird erzählt, währenddessen werden nacheinander die Sketchboard-Kästchen/Striche so vollendet, dass ein Wort entsteht, oder es werden Pfeile oder Bildchen eingezeichnet. Am besten eignet sich dafür ein großes Plakat, damit es gut sichtbar ist. Es empfiehlt sich, das Einzeichnen vorher zu üben, damit man weiß, was in welcher Reihenfolge wie eingezeichnet werden muss.

Eines Tages war Jesus (J auf die große Person neben dem See malen) gemeinsam mit seinen Jüngern am See Genezareth (Kästchen innerhalb des Sees: See Genezareth). Es war schon später Abend, und Jesus verabschiedete sich dort von einer riesigen Menschenmenge (Köpfe der Menschen über dem See zeichnen). Er stieg auf einen Berg, um dort Zeit für sich zu haben (Pfeil zum Berg). Was hat Jesus wohl da oben gemacht? (Beten). Seine Jünger fahren währenddessen mit dem Boot auf den See Genezareth voraus (unter dem Boot: Jünger, Pfeil zum See). Lange, nachdem es dunkel geworden ist, ist Jesus fertig mit Beten und möchte zu seinen Jüngern ins Boot. Der Wind ist sehr stürmisch und treibt dem Boot die Wellen mit einer ordentlichen Kraft entgegen, sodass die Jünger sich beim Rudern schwer ins Zeug legen müssen. Und wisst ihr was Jesus gemacht hat? Er hat nicht gewartet, bis die Jünger ihn schön bequem abgeholt haben mit dem Boot. Nein. Er ist auch nicht geschwommen. Nein, Jesus ist einfach übers Wasser gelaufen! (Pfeil vom Berg zum Strichmännchen auf dem Wasser). Als die Jünger Jesus auf dem Wasser laufen sehen, erschrecken sie vor diesem ungewöhnlichen Anblick. Sie schreien panisch (Sprechblase neben Jünger: Hilfe) HILFE!!!! Sie denken nämlich, dass Jesus ein Gespenst ist! Jesus kommt näher und versucht sie zu beruhigen. Er ruft ihnen zu: „Hey, ihr braucht keine Angst haben! Ich bin es doch, Jesus!“ Aber die Jünger sind sehr unsicher. Nur Petrus fasst Mut, und ruft zu Jesus: „Jesus, wenn du es bist, dann befiehl mir, dass ich zu dir übers Wasser laufen soll!“ Und Jesus ruft zu ihm (Komm, Sprechblase neben dem Strichmännchen): „KOMM!“, und Petrus klettert aus dem Boot heraus und fängt an, auf Jesus zuzulaufen (zweites Strichmännchen unter der unausgefüllten Sprechblase). Aber auf einmal bekommt er riesige Angst: Die Wellen sind riesig, fast so groß wie er selbst, und die Strömung ist furchtbar stark. Und dabei ist Petrus doch so ein schlechter Schwimmer! Er dreht sich ganz ängstlich zum Boot um. Hilfe! Er ist ja mitten auf dem Wasser! „Oh nein, ich kann das nicht!“, ruft er verzweifelt. Er versucht noch einen wackeligen Schritt, aber plötzlich gibt das Wasser unter seinen Füßen nach. Er geht unter! Er schreit ganz laut zu Jesus (Sprechblase: Rette mich!): „Rette mich!“ Sofort spürt er Jesu starke Hand, die ihn aus dem Wasser herauszieht, bis er wieder sicher mit beiden Füßen auf dem Wasser steht. Gemeinsam laufen sie zurück zum Boot (zwei Strichmännchen auf der unteren Welle vor dem Pfeil), während sich der Wind legt und die Wellen nur noch schwach gegen das Boot plätschern. Endlich erreichen sie das Boot (zwei Strichmännchen im Boot). Die Jünger, die im Boot gewartet haben, staunen sehr. Wow, was für ein Wunder! Mit der Hilfe von Jesus konnte Petrus tatsächlich auf dem Wasser laufen! Sie werfen sich vor Jesus nieder und rufen ganz laut: „Du bist wirklich Gottes Sohn!“ Jesus fragt Petrus: „Wieso hattest du denn Angst. Hast du mir etwa nicht vertraut? Ich habe doch gesagt, du schaffst das!“ Darauf kann Petrus keine Antwort geben. Aber jetzt weiß er: (Vertrauen) Wenn er Jesus vertraut, braucht er sich überhaupt keine Sorgen zu machen! Und wisst ihr was? Wenn wir Jesus vertrauen, brauchen auch wir uns keine Sorgen zu machen! (individuelle Beispiele nennen, die die Kinder auf ihr Leben beziehen können).

Die andere Idee

Improtheater

Die Geschichte wird lebendig von einem Mitarbeiter vorgelesen, die Kinder sollen währenddessen Impro-Theater spielen und einsteigen. Dabei können nicht nur Rollen wie die der Jünger oder von Jesus und Petrus eingenommen werden, sondern auch das Boot, Fische im Wasser, die Wellen etc.

Der Text gelebt

Wiederholung

Es werden verschiedene Begriffe aus der Geschichte auf kleine Zettel geschrieben (z. B. Boot, Vertrauen, Komm! usw.) Jeder zieht nun einen Zettel und sagt, in welchem Zusammenhang der Begriff zur gehörten Geschichte steht.

Gespräch

Für dieses Gespräch müssen Schnipsel mit Fragen in einen Umschlag gesteckt werden. Es werden mehrere Umschläge benötigt (je nach Anzahl der Kleingruppen).

Die Kinder werden in Kleingruppen eingeteilt und bekommen jeweils einen Briefumschlag. Es wird ein Zeitlimit gesetzt (zum Beispiel 30 Sekunden), während dem die Kleingruppe so schnell wie möglich die Frage untereinander beantworten soll.

Mögliche Fragen:

  1. Wie hat sich Petrus wohl gefühlt, als er anfing, unterzugehen?
  2. Hast du schon mal versucht, übers Wasser zu gehen?
  3. Gibt es Situationen in deinem Leben, in denen du das Gefühl hast, zu versinken? (zu viele Hausaufgaben; Streit mit den Eltern; …)
  4. Rufst du in solchen Situationen zu Jesus und betest? Wenn nein, warum nicht?
  5. Wenn dieser Bibeltext heute geschehen würde, welche Rolle würdest du gerne spielen?
  6. Was verstehst du nicht?
  7. Welchen Satz aus dem Bibeltext würdest du als Graffito an eine Hauswand sprühen?
  8. Bewerte auf einer Skala von 1 bis 5: Wie ermutigend findest du den Text? Warum?

Merkvers

Doch wenn ich Angst bekomme, vertraue ich auf dich! Psalm 56,4, NGÜ

Die Kinder sollen sich allein oder in einer kleinen Gruppe (je nach Gruppengröße) passende Bewegungen zu diesem Merkvers überlegen. Ein Beispiel: „Doch wenn ich Angst bekomme“ – ganz klein machen; „vertraue ich auf dich!“ – bei dem Wort „Vertrauen“ aufspringen und in Richtung Himmel zu Gott zeigen.

Gebet

Flüstergebet

Hierbei falten die Kinder ihre Hände und halten diese an den Mund. Auf das Startkommando beginnen alle gleichzeitig, ihre Gebete in die Hände zu flüstern. Wer fertig ist, schließt seine Hände und hält sein Gebet gut fest. Sobald alle fertig sind, wird bis drei gezählt, und dann werden die Gebete gleichzeitig mit einem lauten „AMEN!“  in Richtung Himmel geworfen.

Kreatives

Wo möchtest du Jesus vertrauen?

Die Kinder bekommen Stifte und Papier. Jetzt haben sie Zeit zu malen, in welcher Situation sie Jesus vertrauen wollen. Ob zu Hause, in der Schule, mit den Freunden oder beim Sport, bleibt den Kindern überlassen.

Spielerisches

Wie kommen wir ans andere Ufer?

Hier werden zwei Markierungslinien benötigt. An eine dieser Linien stellt sich „der Kapitän“, der Rest der Gruppe stellt sich an die andere Linie.

Die Gruppe fragt nun: „Kapitän, sag uns, wie tief ist das Wasser?“ Dieser antwortet dann zum Beispiel: „Das Wasser ist 15 Meter tief.“  Nun rufen die Kinder: „Und wie kommen wir hinüber?“ Der Kapitän darf sich etwas überlegen (beispielsweise auf dem Boden kriechend), und versucht, die anderen Kinder zu fangen, während diese versuchen, zum anderen Ufer zu gelangen. Auch er darf sich nur auf diese Art und Weise fortbewegen. Wer gefangen wurde, unterstützt den Kapitän.

Rätselhaftes

Stille Post extrem

Bei dieser Variante geht es um Begriffe, die mit dem Thema Wasser oder Meer zu tun haben. Mögliche Begriffe sind beispielsweise Boot, Schwimmen, Kopfsprung, Riesenbombe, Rückenschwimmen, Fisch, Wellen, Sonnenschirm oder Palme. Zu Beginn werden drei Kinder nach draußen geschickt. Nun beraten sich die anderen und entscheiden sich für einen Begriff, dann wird die erste Person hereingeholt. Die Gruppe versucht den Begriff so zu beschreiben, dass der Spieler ihn erraten kann. Wenn der Begriff erraten ist, wird der nächste Spieler hereingeholt und der erste macht den Begriff pantomimisch vor. Dann wird der dritte Spieler hereingeholt und bekommt vom zweiten Spieler den Begriff, den dieser zuvor bei der Pantomime gesehen hat, vorgezeichnet. Diesen muss er dann schlussendlich erraten.

(T)extras

Lieder

  • Sei mutig und stark
  • Vorwärts
  • Wer Gott vertraut, hat schon gewonnen

Spielerisches

Ozean

Es wird ein Stuhlkreis gebildet, ein Spieler steht in der Mitte. Er kann mit den Kommandos „rechts“ und „links“ den Ozean in Bewegung setzen. Die anderen Spieler müssen diesem Kommando folgen und einen Platz in die jeweilige Richtung weiterrutschen. Währenddessen versucht der Spieler in der Mitte durch diese Wellenbewegungen „hindurchzutauchen“ und einen Platz im Stuhlkreis zu ergattern. Schafft er es, ist der Spieler als nächstes in der Mitte, der es verpasst hat, auf den Stuhl zu rutschen.

Nasse Kartoffel

Die Kinder stehen im Kreis und es wird eine Wasserbombe oder ein nasser Schwamm herumgegeben. Dazu läuft Musik. Wenn die Musik stoppt, muss sich derjenige, der die nasse Kartoffel in den Händen hält, auf den Boden setzen und seine Beine ausstrecken. Die Spieler neben ihm müssen nun in der nächsten Runde beim Weitergeben der nassen Kartoffel über die Beine springen.  Als variierenden Schwierigkeitsgrad könnte man noch Richtungswechsel einbauen.

An die Boote, fertig, los!

Es werden Start und Ziellinien benötigt. Die Kinder finden sich zu dritt zusammen und haken sich an den Armen beieinander ein. Dabei schaut das Kind, das in der Mitte steht, in die entgegengesetzte Richtung der anderen. Dieses Kind ist das Boot, das ins Wasser gezogen werden muss. Die Aufgabe besteht darin, als erste Gruppe im Ziel anzukommen, jedoch ist die Schwierigkeit, dass das Boot bewusst in die entgegengesetzte Richtung der äußeren Spieler läuft. Das Spiel kann beliebig im Schwierigkeitsgrad variieren, indem zum Beispiel ein Parcours aufgebaut wird.

Das Ziel

Starter

Auch wenn es Streit gibt, ist es möglich, eine friedliche Lösung zu finden.

 

Checker

Vertrauen auf Gott heißt manchmal auch, scheinbar schlechte Wege zu gehen.

 

Der Text an sich

Dieser Text der Vätergeschichten wird in die Zeit zwischen 1550 bis 1200 v. Chr. datiert.

Abram, das war der eigentliche Name und wird erst in 1. Mose 17,5 in Abraham umgeändert. Abram bedeutet: „Vater ist erhaben“ und wird dann im Verlauf zu Abraham. Der geänderte Name bedeutet „Vater einer Menge“ und in diesem Namen spiegelt sich die Verheißung Gottes wider. Abram zog von Ur in Chaldäa in ein Land, das er nicht kannte. Er machte sich auf den Weg, weil Gott es ihm so verheißen hatte.

Lot wird übersetzt mit „Hülle“. Er ist der Sohn von Haran, dem Bruder von Abram. Er begleitete Abram von Anfang an (siehe Kap 12,4).

Nach der traurigen Episode in Ägypten (Kap 12) zieht Abram mit seiner Familie weiter nach Norden und erreicht den Süden Kanaans. Er kam als reicher Mann. Wie reich er eigentlich war, wird in Kapitel 12 deutlich, wo er ganz selbstverständlich Kontakt mit dem ägyptischen Pharao hat. Abram spricht trotz aller Arbeit und nomadischer Routine in dieser Zeit intensiv mit Gott.

Lot war auch reich. Im Vers 6 wird deutlich, dass der Konflikt sich nicht aus Feindschaft der Hirten oder Ähnlichem ergab, sondern aus nicht zu ändernden Umständen. (Das Land war zu klein und es konnte die Menge nicht ertragen.) Als Ältester ergreift Abram das Wort. Er hätte sich das fruchtbarere Land aufgrund der patriarchalischen Rangordnung aussuchen können. Abram handelt hier sehr weise und verhält sich wie ein Mann, der schon Erfahrungen im Lösen von Konflikten hat. Er sorgt dafür, das Lot wählen kann und er damit nicht als Verlierer dastehen muss. Abrams Gelassenheit kommt sicher nicht aus ihm selbst heraus. Er glaubt daran, dass Gottes Verheißung eintrifft.

Lot wählt mit den Augen. Er schwärmt regelrecht von der Gegend und wählt sich dann das attraktive und wasserreiche Gebiet am Jordan. Abram votiert nicht dagegen, sondern zieht daraufhin nach Westen. Abram und Lot trennen sich als Brüder. Da geht es nicht nur um das verwandtschaftliche Verhältnis, sondern es wird eine Bruderschaft im Glauben beschrieben.

Mit der Beschreibung der Leute in Sodom und ihrer Lebensart baut der Vers 13 schon einen Spannungsbogen zum weiteren Verlauf der Geschichte. Man fragt sich unweigerlich: Wie wird es Lot wohl ergehen?

 

Der Text für mich

Dieser Text fordert mich immer wieder heraus. Ich finde es bemerkenswert, wie Abram im Konflikt zurücksteckt und sich ganz auf Gottes Verheißung besinnt. Wie schnell denke ich egoistisch und will für mich das Beste haben. Faszinierend finde ich auch, dass der Neffe Lot auch schon in den Segensgenuss kommt. Auch er ist reich und wird mit Tieren gesegnet. Abram erkennt, dass ein Konflikt immer stärker wird. Er ist in Sorge um das Wohlergehen der Tiere und der Angestellten. Sofort reagiert er sehr aufmerksam und verhindert so eine Eskalation. Die Frage stellt sich für mich, wann reagiere ich, wenn ich merke, dass sich in meiner Umgebung Konflikte anbahnen (aus den unterschiedlichsten Ursachen)? Sitze ich es aus oder spreche ich es an, auch wenn ich vermeintliche Nachteile davon habe?

 

Der Text für dich

Starter

Streit um Besitztümer kennen alle Kinder. Den Kindern ist auch bewusst, dass Streit oft entsteht, weil einer denkt, dass er zu kurz kommt. Das Streitverhalten ist sehr unterschiedlich, aber oft dreht es sich um die gleichen Fragen.

  • Wer ist hier der Bestimmer?
  • Wo stehe ich in der Gruppe?
  • Wer darf hier was?

Das sind Streitfragen, die Spielfreunde umtreiben, ganz ähnlich wie die, über die Geschwister aneinandergeraten. Da wird es schnell laut und manchmal wird auch mit vollem Körpereinsatz gestritten.

Eine andere Herangehensweise zeigt hier Abram. Das ist einigen Kindern fremd und es fällt ihnen schwer, die Beweggründe seines Angebotes zu verstehen. Er kommt ja im ersten Moment schlechter weg. Das zu verdeutlichen, wird unsere Aufgabe sein.

 

Checker

Streiten – manchmal ist das in christlichen Kreisen verpönt und wir wollen eine heile Welt abbilden. Doch die Kinder erleben es oft ganz anders. Da wird um Positionen gestritten, um Besitz und vielleicht sogar in Scheidungssituationen um sie selbst. In diesem Text liegt der Schwerpunkt ja darauf, dass Abram mit Gottes Zusage rechnet und deshalb Lot entscheiden lässt. Kinder, die Checker sind, wissen im Kopf viel über Gott und seine Zusagen. Wir dürfen auch mit diesem Text für sie Ermöglicher sein, damit ihr Herz Gott annehmen kann. Sie sollen spüren, dass diese alte Geschichte auch heute noch eine Lösungsmöglichkeit für Streit im Alltag bietet. Es ist auch heute eine Möglichkeit, sich auf zu Gott verlassen und deshalb manchmal zurückzustecken und das vermeintlich Schlechtere zu wählen.

 

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Spiel Tüte wählen

Zwei geschlossene Tüten stehen mit Zahlen 1 und 2 versehen auf dem Tisch. Die Kinder sollen sich zu der für sie passenden Tüte stellen. Dann werden die Tüten geöffnet. Tüte Nummer 1 enthält eine Packung Kinderriegel, die aufgeteilt werden. Tüte Nummer 2 enthält ein Senfglas. Darunter klebt versteckt aber ein Zettel mit der Aufschrift: Jedes Kind erhält 0,50 € vom Leiter. Im ersten Moment werden die Kinder enttäuscht sein, die Tüte 2 gewählt haben. Aber das ändert sich dann.

So sind Entscheidungen nie immer gut oder schlecht.

Hinweis: Man kann die Tüten auch mit anderen Inhalten füllen, sollte aber darauf achten, dass der Wert in Tüte 2 höher ist als in Tüte 1.

 

Idee 2: Bewegung

Auf dem Boden liegen Zeitungsseiten. Es wird Musik eingespielt. Beim Stoppen der Musik muss sich jedes Kind auf eine Zeitung stellen. Dabei werden immer mehr Zeitungen entfernt. Damit wird der Platz, wie bei den Schafen und Rindern immer knapper. Schaffen es die Kinder, sich auf die letzten zwei Zeitungen zu drängen?

 

Verkündigung

Erzählung durch einen Einzelnen

Die Geschichte wird mit Figuren erzählt, die an Stöcken befestigt sind. Dazu eignen sich Schaschlikstäbe sehr gut. Es werden folgende Figuren benötigt: Abram, Sarai, Lot, Schaf, Kamel, Altar.

Eine Styroporplatte braucht man als Untergrund. Diese kann man anmalen oder mit dünnem Papier in entsprechenden Farben gestalten. Dabei sollte auf einer Seite der Platte der Fluss Jordan angedeutet sein und Grünes wachsen. Auf der anderen Seite überwiegen Braun- und Gelbtöne, die eine trockene, karge Landschaft darstellen. Die Figuren werden immer passend zur Erzählung in die Platte gesteckt.

 

Figuren: Abram, Sarai und Lot

Abram zog herauf aus Ägypten mit seiner Frau. Lot war auch dabei.

 

Figuren: Abram, Sarai, Schafe und Kamele, Lot wird weggenommen

Er war sehr reich und hatte viele Schafe, Kamele und auch jede Menge Geld.

 

Figuren: Altar

Abram kam an einen Ort zwischen Bethel und Ai, an dem er früher Gott schon einen Altar gebaut hatte. Abram hatte Gott lieb und wollte hören, was er ihm zu sagen hatte.

 

Figuren: Altar wird weggenommen, Lot kommt mit Schafen dazu (so viele, dass die Platte fast überfüllt ist)

So langsam wurde der Platz knapp. Es gab nicht genug Futter und Wasserstellen. Die Knechte zankten sich ständig. Das bekam Abram mit und bat Lot um ein Gespräch.

Abram machte einen Vorschlag: Lass nicht Ärger zwischen dir und mir und zwischen deinen und meinen Hirten sein. Trenne dich von mir. Willst du nach links, gehe ich nach rechts. Willst du nach rechts, gehe ich nach links.

Lot sah sich um und sah das tolle Land rund um den Fluss Jordan. Auf der anderen Seite war das Land schon trockener und sah aus, als wären viele Schafherden schon darauf gewesen. Er wählte das fruchtbare Land aus.

 

Figuren: Lot und seine Schafe weg, die Schafe von Abram etwas auseinanderstecken.

Und so nehmen sie Abschied. Es gibt vielleicht noch ein großes Abschiedsfest, denn es ist ja nicht so einfach, als Verwandte auseinanderzugehen. Sie waren ja schon so lange gemeinsam unterwegs. Auch die Hirten kannten sich gut. Aber alles passierte in Frieden. Und so macht sich Lot auf den Weg in die fruchtbare Gegend und Abram zieht Richtung Kanaan.

Lot wusste noch nicht, dass genau dieses Gebiet (Sodom und Gomorrha), sehr viele Menschen wohnten, die mit Gott nichts zu tun haben wollten.

 

Die andere Idee

In die Geschichte einsteigen

Die Geschichte wird aus der Bibel vorgelesen. An einigen Stellen werden Fragen gestellt, die die Teilnehmer beantworten. Sie sollen sich dabei in die Situation der Menschen in der Geschichte hineinversetzen.

Vers 1: Du bist Sarai. Ziehst du gern mit?

Vers 4: Du bist Abram. Was würdest du beten?

Vers 7: Du bist ein Hirte von Abram. Was sagst du zu Lots Hirten? Du bist ein Hirte von Lot. Was sagst du zu Abrams Hirten.

Vers 9: Du bist Lot. Was denkst du jetzt?

Vers 10: Du bist Lot. Beschreibe das Land, das du siehst.

Vers 11: Du bist Abram. Was denkst du?

 

Der Leiter soll die Äußerungen der Kinder verstärken durch Wiederholen, um die anderen auch mit in die Gedankenwelt zu holen. Diese intensive Methode ist gut für Gruppen geeignet, die sich untereinander kennen und aufeinander hören.

 

Der Text gelebt

Wiederholung

Eine Landkarte der eigenen Region wird in die Mitte gelegt. Eine Playmobilfigur „läuft“ über die Karte.

Stellt euch vor, das seid ihr und ihr müsst immer wieder entscheiden, wo ihr langgeht. Eine Kreuzung nach der anderen. Rechts oder links? Genau wie bei Lot. Er musste auch entscheiden, wo er hingeht. Ihr müsst vielleicht entscheiden, welche Schule ihr besuchen wollt oder ob ihr ein Instrument lernen wollt oder nicht? Welches Computerspiel spiele ich? Vernetze ich mich mit den anderen oder nicht? Jedes Mal, wenn so eine Entscheidung fällt, wird eurer Leben auf eine ganz bestimmte Art beeinflusst. Und man weiß vorher oft nicht, wie es werden wird. Aber jedes Mal bestimmen wir mit, wo wir uns hinbewegen. Es gibt auch ganz kleine Entscheidungen: Was ziehe ich heute an? Was für eine Eissorte kaufe ich mir? Welches Buch lese ich heute? Welchen Film schaue ich mir an? Aber diese Entscheidungen sind auch wichtig, denn auf meinem Weg durch die Landkarte übe ich bei diesen kleinen Entscheidungen für die großen. Man kann das Entscheiden lernen, wie man lernt, Fahrrad zu fahren oder ein Sudoku-Rätsel zu lösen. Man fragt sich: Ging es mir mit der Entscheidung gut? Habe ich sie bereut? Bin ich fähig, eine Entscheidung durchzuziehen?

Zurzeit habt ihr ja noch Hilfe durch eure Eltern.

Abram in der Geschichte hat sich entschieden, Gott zu vertrauen, der ihm versprochen hatte, ihm ein Land zu geben, wo es ihm gut geht.

Es ist gut, wenn man Gott in seine Entscheidungen mit einbezieht. Er weiß schon im Voraus, was passiert, wenn wir rechts langgehen, und was passiert, wenn wir links langgehen. Deshalb macht es Sinn, ihn um Hilfe zu bitten.

 

Gespräch

Streit – Wie geht ihr damit um?

Worüber streitet ihr mit wem?

Wie geht es meistens aus?

Gibt es einen typischen Gewinner oder Verlierer?

Warum denkt ihr, handelte Abram so in der Geschichte?

Was wäre gewesen, wenn er es anders entschieden hätte?

Denkt ihr, Gott hätte irgendwie eingegriffen, wenn Lot sich die andere Gegend gewählt hätte? Wenn ja, wie?

 

Merkvers

Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.

Philipper 2,4 Luther17

 

Es werden Augen aufgemalt und einzelne Satzteile des Verses zu den Augen geschrieben. Diese Satzteile werden gelernt. Danach erhält jeder Teilnehmer den Vers ausgedruckt. Auf dieses Blatt können auch noch Augen gemalt werden.

 

Gebet

An verschiedenen Stellen des Raumes werden Stationen zu Themen gestaltet, die der Lebenswelt der Kinder entsprechen, zum Beispiel Jungschar, Schule, Familie, Hobby, Gemeinde.

Die Stationen werden mit den Kindern immer von rechts nach links und wieder zurück abgegangen. Dabei wird immer zum jeweiligen Schwerpunkt ein Gebet formuliert. Die Kinder dürfen auch selbst Gebete sprechen.

 

Kreatives

Die Kinder erhalten Vorlagen von Schafen und Kamelen. Diese müssen ausgeschnitten und gestaltet, sie können angemalt oder die Schafe können mit Watte beklebt werden. Diese Schafe werden auf eine Wiese (grünes Papier geklebt). Nun hat man vor sich die Herden von Abram und Lot. Man kann diese kreative Aktion auch in zwei Gruppen durchführen. Dann wird daraus ein Wettkampf im Gestalten von Schafen und Kamelen. Welche Gruppe gestaltet in einer bestimmten Zeit die meisten Tiere und klebt sie auf?

 

Spielerisches

Jedes Kind bekommt drei unterschiedlich farbige Kärtchen mit den Zahlen eins bis drei. Ein Kind zieht einen Zettel und beantwortet für sich die Frage bzw. nimmt Stellung zu den beschriebenen Entscheidungssituationen. Er teilt seine Entscheidung dem Mitarbeiter schriftlich mit. Dann wird der Zettel vorgelesen. Jeder soll nun entscheiden, für welches Verhalten sich das Kind entschieden hat. Wenn man richtig liegt, bekommt man einen Punkt. Wer hat am Ende die meisten Punkte?

Entscheidungssituationen: ein Beispiel

1. Du bist mit deinen Freunden im Wald und hast eine kleine Tüte Chips dabei.

1 Du teilst mit deinen Freunden.

2 Du isst sie allein.

3 Du hebst die Tüte auf, bis du wieder zu Hause bist.

 

Rätselhaftes

Wie viel Schafe sind im Raum?

Es werden zwei Gruppen gebildet. Der Raum wird in zwei Hälften geteilt. Jede Gruppe erhält 25 Schafe (die ausgeschnittene Vorlage). Sie haben die Aufgabe, einen Teil der Schafe in ihrer Raumhälfte zu verstecken, aber so, dass immer noch ein Teil des Schafes zu sehen ist. Wenn das passiert ist, suchen die Teilnehmer in der gegnerischen Hälfte Schafe. Es wird nur mit den Augen gesucht, das heißt, es darf nichts verändert werden. Nach einigen Minuten sagt die Gruppe die Zahl der versteckten Schafe. Haben beide Gruppen alle Schafe gefunden oder sind welche auf rätselhafte Art und Weise verschwunden?

 

(T)extras

Lieder

Eins, Zwei der Herr ist treu

Geh, Abraham geh

Vater Abraham hat viele Kinder

 

Spiele

Futtermangel – Futterneid

Man spielt ein Spiel, wie zum Beispiel Mau-Mau.

Wenn jemand einen König legt, dürfen sich alle Kinder eine Süßigkeit nehmen. Da aber weniger liegt als Kinder da sind, entsteht schnell Neid. Die Kinder konzentrieren sich nicht mehr auf das Spiel an sich, sondern nur auf die entsprechende Karte. Alles andere wird unwichtig.

 

Kampf ums Gras

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die beiden Gruppen werden nummeriert und stehen sich gegenüber. In der Mitte liegt ein grünes Tuch.

Jetzt wird eine Nummer genannt und aus beiden Gruppen versuchen die entsprechenden Kinder das Futter (das grüne Tuch) zu retten und in ihre Gruppe zurückzubringen.

 

Aktion

Schild mit „DER KLÜGERE GIBT NACH“ in die Mitte legen. Die Kinder sollen bereden, ob das stimmt und ob sie es schon mal erlebt haben. Waren sie die, die nachgegeben haben oder die nicht so „klugen“? Welche Situationen waren das?

Zielgedanke

Was vor Menschen in Ordnung ist, ist bei Gott nicht in Ordnung und bleibt Sünde. Aber wir dürfen immer wieder von vorn anfangen.

Merkvers

Du sollst nicht stehlen.

2. Mose 20,15; Luther84

Situation der Jungscharler

Die Jungscharler erleben heute eine Welt, in der Lügen und Betrügen an der Tagesordnung sind. Jeder versucht, sich seinen eigenen Vorteil zu verschaffen. Das erleben die Jungscharler täglich in vielen Situationen, zum Beispiel beim Abschreiben in der Schule oder wenn einer ohne zu überlegen einem anderen etwas wegnimmt (das sind manchmal kleine Dinge wie ein Radiergummi). Vieles, was in Gottes Augen Sünde ist, ist normal geworden, weil der Eindruck entsteht: Das machen ja alle. Die Welt lebt mit akzeptierter Sünde. Die guten Vorbilder fehlen. Die Gebote Gottes werden an vielen Stellen missachtet. Zum einen fehlt den Jungscharlern eine gute Orientierungsmöglichkeit, zum anderen stehen sie an vielen Stellen unter Gruppenzwang. Sie wollen dazugehören und kommen dadurch auch in die Gefahr, Dinge zu tun, die nicht richtig sind.

Erklärungen zum Text

Unser Vers ist Bestandteil der Zehn Gebote, die das Volk Israel durch Mose von Gott erhalten hat. Die Israeliten lebten zuvor als Sklaven in Ägypten und sind nun als Nomaden in der Wüste unterwegs. Mit den Geboten erhalten sie von Gott persönlich Regeln zum Zusammenleben als Volk in Freiheit. Die Gebote sind schon eine „Verfassung“ für das spätere sesshafte Leben des Volkes Israel.

In diesen Zehn Geboten – nicht Verboten! – werden alle wesentlichen Bereiche des Lebens angesprochen. Durch das Leben in der Sklaverei hatte das Volk nie die Möglichkeit, selbstständig das Zusammenleben als Gemeinschaft zu organisieren.

Mit den Geboten erhalten sie Verhaltensregeln, innerhalb derer jeder in Freiheit und Sicherheit leben kann. Die Gebote sind der Rahmen, der die eigene Freiheit sichert, aber auch zugunsten des Gemeinwesens begrenzt.

Das „Du sollst nicht“ bedeutet laut dem hebräischen Urtext „Du tust das nicht“, „Du musst das nicht tun“. Dies beinhaltet u. a., dass der Einzelne gewisse Dinge nicht tun muss, weil er innerhalb der Gemeinschaft mit dem, was er ist und hat, seinen Platz hat und geschützt ist. Mit dem Gebot „Du sollst nicht stehlen“ wird das Eigentum geschützt, sowohl das eigene als auch das der anderen. Im Gebot wird das Verb stehlen ohne Einschränkung gebraucht. Es geht also nicht um den Diebstahl von bestimmten Sachen, geschützten Objekten oder um den Diebstahl von Menschen, die versklavt werden sollen, sondern es geht um jeglichen Diebstahl.

Luther erklärt es in seinem kleinen Katechismus so: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten.“ Wenn ich in dem Bewusstsein leben kann, dass mein Besitz geschützt ist, muss ich keine Angst um die eigene Existenz haben und kann in Freiheit und Frieden leben. Ich darf mich an meinem Besitz, den Gott mir geschenkt hat, freuen, soll mich aber nicht von ihm beherrschen lassen. Ich kann zufrieden sein mit dem, was ich habe und muss nicht neidisch auf andere gucken. Ich muss auch nicht versuchen, andere übers Ohr zu hauen und so auf Kosten anderer meinen Besitz zu vergrößern.

Treffpunkt

Aktionen

Collage des Verbrechens
Auf einem Tisch liegen Tageszeitungen. Die Jungscharler sollen alle Artikel herausschneiden, die mit Verbrechen zu tun haben und sie auf ein DIN-A2-Plakat kleben. Hierbei soll es zunächst nicht nur ums Stehlen gehen. In einem zweiten Schritt können aber alle Zeitungsartikel, die sich um das Thema Diebstahl drehen, besonders markiert werden.

Geschichten
Auf einem Tisch liegen Geschichten von echten Verbrechern (Dieben) zum Durchlesen bereit. Sie sollten neben dem Verbrechen auch die Strafen beinhalten.
Beispiele: Bonny und Clyde, Ronald Biggs (Mitglied der Räuberbande, die den Postzugraub in England beging), Robin Hood. Einige Beispiele für echte Verbrechen und echte Verbrecher kann man auch aus der Zeitschrift „Stern-Crime“ entnehmen.

Steckbriefe
An dieser Station liegen Blanko-Steckbriefe aus. Jeder Jungscharler soll hier seinen eigenen Steckbrief gestalten und ausfüllen. Das Feld mit der Belohnung bleibt offen. (Die Steckbriefe werden später noch benötigt.)

Spiele

Wäscheklammern-Diebstahl
Jeder Spieler erhält gleich viele Wäscheklammern, die er leicht erreichbar an seiner Kleidung festklammert.
Auf Kommando müssen alle Spieler versuchen, den anderen Mitspielern möglichst viele Wäscheklammern zu stehlen und diese dann sofort an der eigenen Kleidung befestigen, d. h. sie können also sofort wieder gestohlen werden. Wer zum Schluss (nach einer vorgegebenen Zeit) die meisten Klammern hat, hat gewonnen.
Natürlich darf das Stehlen nicht unfair behindert werden, etwa durch Einstecken der Klammern in die Taschen oder durch gewaltsame Abwehr des Diebes.
Varianten:

  • Es kann vereinbart werden, dass Spieler, die keine Klammern mehr haben, sich nicht mehr am Spiel beteiligen dürfen.
  • Eine weitere Variante funktioniert genau umgekehrt: Jeder versucht, die eigenen Kammern loszuwerden. Dazu darf der Spieler immer nur eine Klammer gleichzeitig von der eigenen Kleidung abnehmen und diese einem Mitspieler anheften. Wer zuerst keine Klammer mehr hat, hat das Spiel gewonnen.

Hütchen klauen
Die Jungschargruppe wird in zwei Gruppen aufgeteilt. Ein Spielfeld mit zwei Feldern wird markiert (ca. die Größe eines Volleyballfeldes). In jeder Spielhälfte befindet sich ein Team. Hinter jeder Endlinie jeden Feldes befindet sich jeweils eine gleiche Anzahl an Hütchen (ca. 10-13). Zusätzlich liegt in jeder Endzone in der Ecke eine Turnmatte bzw. wird ein weiterer Bereich markiert. Nach dem Startsignal versuchen die Kinder, hinter die Endlinie des anderen Teams zu gelangen. Nach dem Überlaufen der Mittellinie können die Jungscharler von Spielern des gegnerischen Teams durch Berührung gefangen werden. Gefangene stellen sich auf die Turnmatte bzw. den markierten Bereich hinter der Endlinie des gegnerischen Teams. Schafft es ein Kind, über die gegnerische Endlinie zu kommen, kann es entscheiden, ob es entweder ein Hütchen mitnimmt und hinter die eigene Endlinie bringt oder einen Gefangenen auf der Matte an die Hand nimmt, mit diesem in die eigene Spielhälfte läuft und erst dort wieder loslässt, damit er wieder mitspielen kann. In beiden Fällen darf ohne Behinderung in die eigene Spielhälfte zurückgelaufen werden. Es gewinnt das Team, das zuerst alle Hütchen des gegnerischen Teams stiehlt oder nach Ablauf einer vorgegebenen Spielzeit mehr Hütchen erobert hat.

Knackpunkt

Ein Mitarbeiter beginnt, ein zweiter Mitarbeiter kommt später dazu.
Mitarbeiter 1 (M1) beginnt mit dem Plakat mit den Verbrechens-Artikeln. Was ist alles geschehen? Wie viele Verbrechen geschehen in unserer Umgebung?
Unser Thema heute ist das 7. Gebot „Du sollst nicht stehlen!“ Was ist eigentlich „Diebstahl“?
-> Geld stehlen, Material stehlen (z. B. Papier, Bleistifte im Büro, Kreide in der Schule, Handy …), Essen stehlen, Fundsachen einfach behalten und nicht abgeben usw.
Gibt es ein „Stehlen für den guten Zweck“ wie bei Robin Hood oder Kavaliersdelikte wie in der folgenden Geschichte?

„Wow“, seufzt Christian, „ist das eine tolle Scheibe!“ Mit Kopfhörern steht er im Musikladen an einem CD-Tisch. Verzückt schaukelt er im Takt der Musik, die ihm in den Ohren klingt. Sein Freund Thomas dreht gleichgültig das Cover in seinen Händen. „Das fliegt bei uns zu Hause auch rum“, schreit er Christian in Gesicht. „Hey, Wahnsinn“, brüllt Christian zurück, „leihst du mir die mal?“ Thomas schüttelt den Kopf. „Geht nicht, die gehört nämlich meinem Bruder und der rückt sie bestimmt nicht raus.“ – „Ich kann sie mir leider nicht kaufen“, seufzt Christian. Sein Taschengeld reicht nämlich nie. Schon seit Tagen ist Ebbe in seiner Geldbörse. Thomas zuckt mit den Schultern. „Pech“, meint er ungerührt. Christian nimmt die Kopfhörer von seinen Ohren. Beschwörend schaut er seinem Freund ins Gesicht. „Du kannst sie mir ja brennen, dann hätte ich sie auch …“
„Richtig“, klinkt sich nun ein Verkäufer ein, „dann hättest du sie auch, und zwar ohne zu bezahlen. Hast du mal darüber nachgedacht, dass das im Grunde Diebstahl ist?“ – „Wieso denn das?“ Christian und Thomas schauen sich verwundert an. Der Mann hat aber komische Ansichten! „Überlegt mal“, fordert er nun die Jungen auf, „von jeder CD, die verkauft wird, leben Sänger, Musiker, Produzenten, Musikverlage und auch wir Händler. Je mehr Leute also eine CD überspielen, anstatt sie zu kaufen, umso weniger …“ – „Aber das macht doch jeder“, fällt Christian ihm ins Wort. „Stimmt“, nickt der Verkäufer, „aber nur, weil es jeder tut, ist es nicht unbedingt in Ordnung.“
„Na und?“, meint Thomas störrisch. Doch als er zu Hause die CD für Christian brennt, hat er doch ein schlechtes Gewissen. Und noch etwas ist seit seinem Besuch im Musikladen anders geworden: Ihm fallen auf einmal ganz viele Dinge auf, die nicht in Ordnung sind, obwohl viele es tun. Kavaliersdelikte nennt man diese.
(„Diebstahl 1“ aus: Praxisbuch Toll erzählt, BORN-VERLAG)

Mitarbeiter 2 (M2) kommt dazu. M1 begrüßt ihn.
M1: Hallo, na, wie geht’s?
M2: Alles okay. – Du, ich hab gerade im Alten Testament ’ne tolle Geschichte gelesen. Von Josua und dem Volk Israel und der Einnahme der Stadt Ai.
M1: Die Geschichte kenn ich ja gar nicht. Ist die spannend?
M2: Aber so was von!
M1: Jetzt spann mich nicht so auf die Folter, erzähl endlich!
M2: Also pass auf. Josua wollte mit den Israeliten die Stadt Ai einnehmen. Eigentlich ganz einfach, sie hatten ja Gott auf ihrer Seite. Josua hat Kundschafter losgeschickt, die dann feststellten, dass gar nicht alle Kämpfer benötigt würden. Also zogen sie mit ca. 3000 Mann los. Was meinst du, was dann passiert ist?
M1: Die haben die Stadt überrannt und haushoch gewonnen. Ist doch logisch, mit Gott an der Seite!
M2: Das hast du dir so gedacht. Verloren haben sie, weggejagt wurden sie und es wurden auch einige getötet.
M1: Das verstehe ich aber nicht …
M2: Das hat Josua auch nicht verstanden und hat sich bei Gott beklagt. Er bekam auch eine Antwort von Gott, doch die hat ihm bestimmt nicht geschmeckt. Gott sagte Josua nämlich, dass einer vom Volk geklaut hätte und deshalb hätten sie verloren.
M1: Was hat der denn geklaut?
M2: Einen kostbaren Mantel und Silber und Gold.
M1: Wenn’s weiter nichts ist. Er hat doch keinen getötet oder so. Nur so ein bisschen Geld …
M2: Hör mal, Gott hat seinem Volk die Gebote gegeben und das 7. lautet: Du sollst nicht stehlen. Dem Volk ging es immer schlecht, wenn es nicht auf Gott gehört hat.
M1: Was ist denn nun passiert? Erzähl schon weiter!
M2: Josua hat den Schuldigen gefunden. Dieser wurde dann mit seiner ganzen Familie mit dem Tod bestraft. Danach hat Gott Josua noch mal mit dem ganzen Kriegsvolk nach Ai geschickt.
M1: Und, haben sie jetzt gewonnen?
M2: Ja, dieses Mal konnten sie die Stadt erobern.
M1: Mann, was für eine Geschichte. Weißt du, ich hab auch schon mal was mitgehen lassen. Werde ich jetzt auch bestraft?
M2: Hm, sicher machen wir alle mal was falsch. Wie geht Gott damit um? Das wollen wir jetzt in kleineren Gruppen besprechen.

Doppelpunkt

In der Kleingruppe nehmen wir die letzte Frage aus dem Anspiel noch einmal auf: Werden wir bestraft?

  • Von Menschen?
  • Von Gott?
  • Und wie sieht das bei Jesus aus?

Nach dem Gespräch über die oben genannten Fragen füllt nun jeder die Rückseite seines Steckbriefes aus. Das heißt, das Blatt wird einfach umgedreht und jeder kann für sich aufschreiben, was er selbst falsch gemacht hat. Das wird den anderen nicht gezeigt! Dann sollte jeder noch das Feld „Belohnung“ auf der Vorderseite ausfüllen für den Fall, dass sie erwischt werden.
Am Ende geht der Mitarbeiter herum und streicht die Rückseite der Steckbriefe mit einem dicken schwarzen Stift durch, sodass die Schuld nicht mehr da ist. Dazu erklärt er, dass Jesus schon für alle Schuld bezahlt hat.
Nun wird dazu ein Bibeltext gelesen, der beschreibt, wie wir praktisch mit dem Gebot umgehen können: Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr und schaffe mit seinen eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann (Eph 4,28).
Hier wird deutlich, dass es die Möglichkeit für einen Neuanfang gibt. Die Fehler, die wir bereits gemacht haben, müssen wir nicht wiederholen.
Den Jungscharlern soll aber auch klar werden, dass das gar nicht so einfach bzw. eigentlich unmöglich ist. Wir werden immer wieder Fehler machen und diese sicher auch wiederholen. Aber immer wieder können wir zu Jesus zurückkommen, der uns vergeben möchte.

Schlusspunkt

Ein letztes passendes Spiel wird gemeinsam gespielt: Schwänzchen klauen. Jeder Jungscharler bekommt ein Stück Wolle, das er sich hinten in die Hose steckt (wie ein Schwänzchen). Auf Kommando versucht nun jeder, den anderen das Schwänzchen aus der Hose zu ziehen, ohne das eigene zu verlieren. Wer sein Schwänzchen verloren hat, scheidet aus und setzt sich an den Rand.
Wir schließen mit einer Gebetsgemeinschaft.

Bausteine

Lieder

Aus: Kinder feiern Jesus
Nr. 125 Wir wollen wieder dem Herrn gehorchen

Aus: Einfach spitze
Nr. 114 Nicht links, nicht rechts

Aktionen

  • Besucht ein Polizeirevier und fragt nach, wie die Polizei bei Diebstahl vorgeht. Vielleicht könnt ihr euch sogar eine Arrestzelle anschauen.
  • Passend zum Thema kann man gemeinsam den Film „Emil und die Detektive“ ansehen.

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu Abraham aus JUMAT 2/18. Sie beginnt mit der Berufung und den Aufbruch in das neue Land. Die letzte Einheit ist die Opferung seines Sohnes Isaak. Im Anschluss an die Themenreihe Abraham kann die Themenreihe Jakob durchgeführt werden.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes. Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Familienimpuls, um das in der Jungschar erlebte auch zu Hause umzusetzen.

ANZAHL PERSONEN:
4 – 12

Die Lebendigkeit des Spiels (1=sehr ruhig – 5=sehr lebendig): 4

Der Anspruch des Spiels (1=sehr einfach – 5=sehr anspruchsvoll): 3

Der Aufwand des Spiels (1=sehr spontan – 5=sehr aufwendig): 2

Hinter der Startlinie stehen mehrere Paare.
In ein großes Zeitungsblatt werden 2 kleine Löcher gerissen. Jeweils 2 Personen stecken eine Hand (oder einen Fuß) in jeweils eins dieser Löcher. Gemeinsam müssen beide nun durch einen Hindernispaarcour laufen. Welches Paar ist dabei am schnellsten, ohne dass die Fesselung aufreißt und abfällt?
Wertung: Das schnellste Paar gewinnt und dessen Zeitung nicht zerrissen ist. Sollte eine Zeitung vorher reißen, gewinnt das andere Paar.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zu den Zehn Geboten aus JUMAT 1/17 und 2/17. Die Reihe beginnt mit der Geschichte, in der Mose die 10 Gebote von Gott erhält. Daran schließen sich 10 Einheiten zu den einzelnen Geboten an.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält die Reihe noch Kreativangebote, mit denen die einzelnen Gebote von den Kindern auf kreative Art und Weise umgesetzt werden können.

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