Jesus ist … König, Freund oder Spinner? Spiele zu Jesus-Bildern

Wer ist Jesus für uns?

Eine spannende Frage, der wir mit Spielideen zu den unterschiedlichen Jesus-Bildern, die wir so haben, auf den Grund gehen wollen.

Entweder sagt man am Anfang selbst etwas zu dem jeweiligen Jesus-Bild oder fragt die Kinder, wer und warum man dieses Jesus-Bild haben könnte.

Am Ende überlegen sich die Kinder, welches Bild von Jesus ihnen am besten gefällt bzw. wie sie den Satz „Jesus ist …“ ergänzen würden.

Die Spiele können nach Alter und Gruppengröße angepasst werden.

Jesus ist …

… ein Wegbegleiter

Für die Emmaus-Jünger war Jesus ein Wegbegleiter, der mit ihnen ein Stück ging und sie haben ihn in diesem Moment nicht erkannt. Sie schienen blind zu sein.

Die Kinder gehen zu zweit zusammen und führen sich gegenseitig blind auf verschiedene Arten: mit Reden, durch Flüstern des Namens, durch Klatschen und andere Geräusche, dann nur mit Körperkontakt ohne Reden, erst mit der Hand, dann nur mit dem kleinen Finger, durch Berührungen an der Schulter.

… ein Tröster und Menschenversteher

Jesus konnte Menschen, denen es schlecht ging, wieder Mut geben und sie trösten.

Die Kinder sammeln auf einem Blatt fünf verschiedene Arten, wie man Menschen trösten kann oder fünf verschiedene Sätze, mit denen man jemand Mut zusprechen kann.

… ein König

Für manche ist Jesus ein König, der die Welt verändern und sie weise regieren soll.

Königen sieht man es von ihrer Erscheinung schon an, dass sie Könige sind. Dazu gehört auch die Krone. Aufgabe ist es, mit dem bereitgestellten Material eine besondere Krone zu basteln.

… ein Lehrer

Für manche war Jesus ein Lehrer oder auch Gelehrter. Er wusste viel und man konnte viel von ihm lernen.

Lehrer wissen viel, vor allem auch viele schwierige Worte.

Ihr bekommt fünf Fremdwörter genannt und müsst erraten, welches die richtige Bedeutung ist.

Oder ihr bekommt ein Fremdwort. Jede Gruppe gibt schriftlich einen Tipp ab, was das sein könnte. Dann werden alle Tipps vorgelesen und die Gruppen müssen raten, welcher der Begriffe die richtige Bedeutung hat.

Mögliche Begriffe:

Balliste (Wurfgeschütz aus dem Altertum), Zyane (Kornblume), Samum (trocken-heißer Wüstenwind), Aktinometrie (Messung der Sonnenstrahlen), Schirting (grobes Baumwollgewebe)

… ein Spinner

Für viele war Jesus ein Spinner. Ein Verrückter, der Sachen behauptete, die nicht stimmten. Einen, den man lieber nicht ernst nehmen sollte.

Die nächste Aufgabe ist etwas verrückt, unsinnig und unlogisch.

Ein Mitarbeitender hat in jeder Hand ein Kartenspiel. Auf jeder Seite von ihm steht ein Kind. Er lässt die Kartenspiele einfach fallen und die Kinder heben jeweils ein Kartenspiel schnellstmöglich auf. Welches Kind schafft es zuerst, alle Karten aufzuheben? Möglich ist natürlich auch, dass mehrere Kinder pro Seite antreten.

… ein Heiler oder Arzt

Jesus hat Menschen geheilt. Und er selbst hat gesagt, dass er nicht für die Gesunden gekommen ist, sondern für die Kranken.

Auf einem großen Spielfeld werden die Kinder verteilt. Sie haben unterschiedliche Krankheiten. In der Mitte liegt eine Decke, auf die alle kommen können, um wieder gesund zu werden. Es gibt:

– Blinde: die Kinder können nichts sehen

– Lahme: die Kinder können nicht laufen

– Kinder mit gebrochenem Arm: nur einen Arm benutzen

Nur gemeinsam können alle es schaffen.

… ein Retter

Für manche ist Jesus ein Retter, ein Lebensretter, der in großer Not geholfen hat.

Für jüngere Kinder kann man hier ein „Rettungsring“-Werfen machen. Das heißt, man hat eine Art Rettungsring (z. B. Tauchring) und wirft diesen über verschiedene Dinge („fertiges“ Ringwurfspiel unter www.checklife.de).

Die Älteren bekommen folgende Aufgabe:

Auf einem großen See treibt ein Boot. Leider ist die Person bewusstlos, so dass sie nichts mehr mitbekommt.

Mit einem Seil wird ein großer Kreis gelegt (knapp 5 m Durchmesser) und in der Mitte steht ein Eimer. Die Gruppe bekommt 3 Seile (mind. 15 m lang) und versucht nun, den Eimer (alias das Boot) aus dem See (dem Kreis) herauszubekommen, ohne dass der Eimer umgeworfen wird. Allerdings darf man wegen der Tiefe nicht in den See.

… ein Augenöffner

Jesus hat vielen Menschen die Augen geöffnet. Er hat Blinde geheilt, aber auch Menschen einen Lebensweg aufgezeigt und ihnen so den Blick auf ein anderes Leben geöffnet.

Die Kinder gehen je zu zweit zusammen. Einer ist blind und der andere führt ihn zu drei verschiedenen Dingen, die der Blinde erfühlen und sich merken muss. Er wird wieder zum Ausgangspunkt geführt und geht dann sehend die Route wieder ab und zeigt auf die entsprechenden, vorher berührten Dinge. Gut dazu eignen sich auch draußen verschiedene Bäume.

… ein Freund

Für manche ist Jesus wie ein guter Freund, vielleicht sogar der beste Freund, weil sie ihm ihre Probleme anvertrauen können und wissen, dass Jesus sie versteht.

Man sagt: „Freunde verstehen sich auch ohne Worte“. Bei diesem Spiel werden Worte erklärt, allerdings mit möglichst wenig Worten. Das bedeutet, man muss mit Assoziationen arbeiten und sollte keine Sätze bilden.

Ein Kind hat eine Minute Zeit, der Gruppe verschiedene Wörter zu erklären, allerdings mit möglichst wenigen Worten.

Mögliche Begriffe: Baum, Tourist, Zunge, Kartoffel, Krokodil, Stiefel, Pinsel, Gurke, Italien, Braut, Kino, Flugzeug, Nudel, Bruder, Schnee, Wolke, Keller.

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