Ester

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 2/2022. Es geht in fünf Lektionen um Geschichten von Ester:

Lektion 5: Ester 1,1-2,18 Ester wird Königin

Lektion 6: Ester 2,19-23 Lebensretter

Lektion 7: Ester 3,1-15 Ein böser Plan

Lektion 8: Ester 4,1-5,17 Eine mutige Entscheidung

Lektion 9: Ester 6-9 Gott macht’s gut

Zusatz: Das Purimfest feiern – Gott schenkt Rettung und Sieg

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen erkennen, dass sie von Gott gut gemacht sind, so wie sie sind.  

Checker

Die Kinder sollen daran erinnert werden, dass Gott sie sieht und jeden gebrauchen kann, egal was er kann und wer er ist.

Der Text an sich

Viele Jungfrauen tummeln sich im Harem, einem Wohnbereich, in dem nur Frauen leben und fremden Männern der Zutritt versagt ist. Es ist der Harem des Königs Xerxes aus Susa, einer Stadt in Persien. Nachdem der König sich von der ehemaligen Königin Wasti getrennt und sie als seine Frau verstoßen hatte, weil sie seinem Befehl nicht gehorchte, suchte er auf recht ungewöhnlichem Weg eine neue Frau und Königin.

Normalerweise konnte sich ein persischer König nur Frauen aus bestimmten hochgestellten persischen Familien wählen. Ein recht ungewöhnlicher Vorschlag ist es daher von seinen Dienern, alle hübschen Mädchen, die noch Jungfrauen sind, im Harem zu sammeln, sich einer Schönheitsprozedur zu unterstellen und dann nach einem Jahr dem König vorgeführt zu werden. Aus diesen Mädchen soll er sich seine neue Frau und Königin erwählen.

Unter ihnen befindet sich auch die jüdische Waise Ester. Mordechai, ein Verwandter, nahm sich ihrer an, zog sie groß, lehrte sie im Glauben und im Gesetz Gottes. Sogar als sie im Harem auf ihre Vorstellung beim König vorbereitet wird, ist er immer in ihrer Nähe und erkundigt sich nach ihr. Er war es auch, der ihr riet niemandem zu sagen, dass sie Jüdin ist.

Ester stach mit ihrer Schönheit von Anfang an heraus, sodass sie sogar dem Aufseher der Frauen im Harem Hegai gefiel. Wahrscheinlich hatte er schon geahnt, dass sie dem König gefallen könnte und sorgte dafür, dass sie die bestmögliche Behandlung bekam. Auch als sie nach einem Jahr dem König vorgestellt werden sollte, gab er ihr guten Rat, sodass sie nicht nur ihm und allen anderen, sondern auch dem König gefiel. Dieser nahm sie zur Frau und gab ihr zu Ehren ein großes Fest, welches sogar nach ihr benannt wurde. Dies zeigt, wie fasziniert und begeistert der König von ihrer Schönheit war.

Die Geschichte von Ester aus dem Alten Testament ist nicht nur eine der unbekanntesten, sondern auch eine der umstrittensten Geschichten in der Bibel. Zum einen wegen dem Hass und der Gewalt, und zum anderen, weil Gott mit keiner Silbe erwähnt wird. Das heißt aber nicht, dass er nicht da ist. Durch Ester und Mordechai dürfen wir erleben, dass Gott im Unsichtbaren wirkt, er immer und überall da ist, dazu muss er nicht erwähnt werden.

Der Text für mich

Als Kindermissionarin bin ich in einem sozialen Brennpunkt unterwegs. Gerade dort, wo Gott kaum eine Rolle spielt und wo Kinder und ihre Familien dem gesellschaftlichen Schönheitsideal unterliegen, ermutigt mich die Geschichte von Ester ungemein. Gott versorgt und hat für jeden von uns einen Platz vorbereitet. Jeden kann er gebrauchen, egal welcher Herkunft, mit welchem Geschlecht und in welchem Alter. Mit Ester hatte Gott viel vor und mit Mordechai stellte er ihr eine starke und ihr zugewandte Person an die Seite. Er war selbst aus der Ferne immer für sie da, beriet sie in allen Dingen und erkundigte sich nach ihr. Solche wunderbaren Menschen an unserer Seite zu haben ist unglaublich wertvoll. Gleichzeitig ist genau das der Auftrag, den wir für die Kinder in unseren Gruppen haben, sie zu begleiten, zu beraten und uns immer wieder nach ihnen zu erkundigen – ganz besonders da, wo Misstrauen und Vorurteile sind, Äußerlichkeiten mehr zählen als innere Stärken und es immer wieder an zwischenmenschlicher Liebe mangelt.

Der Text für dich

Starter

Schneller, höher, weiter, besser, hübscher. Die Kinder kennen dies aus den verschiedenen Shows, die ihnen täglich aufzeigen, wie sie zu sein haben, und das Schlimme ist, es geht nicht spurlos an ihnen vorbei. Wie oft bekommen Kinder das Gefühl fehlender Wertschätzung, dass keiner sie sieht, dass sie keinen Platz in der Welt bekommen, mit dem was sie haben und wer sie sind. Gerade die Starter können sich vielleicht nicht vorstellen, dass Gott sie sieht. Sie ahnen nicht, dass er tiefer sieht und spürt, was in ihnen steckt.

Bei Esther mag es vorrangig um die Schönheit gehen, doch es sind die Zwischensätze, auf die in dieser Einheit ein Schwerpunkt gelegt wird. Da ist jemand, der sich kümmert, sorgt und da ist für seine Kinder. Genau dies zu erkennen, dabei sollten wir den Kindern helfen.

Checker

Obwohl die Kinder bereits wissen, dass Gott sie liebt, dass sie nicht perfekt sein müssen und dass er tolle Menschen an ihre Seite gestellt hat, zweifeln auch sie immer mal wieder. Das ist menschlich. Die Medien und ebenso das Umfeld sorgen dafür, dass die Kinder das Gefühl bekommen nicht dem Idealbild zu entsprechen. Hier dürfen sie erneut mit der Geschichte von Ester und Mordechai daran erinnert werden, dass Gott sie gebraucht und stets an ihrer Seite ist, überall, wo auch immer sie sind.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Beautynachmittag

Wenn es sich um eine Mädchengruppe handelt, könnt ihr einen schönen und entspannten Nachmittag gestalten. Thema kann z.B. sein: „Weil du es mir wert bist!“ „Du bist gut, so wie du bist!“ oder andere kreative Ideen. Die Zeit könnt ihr mit folgendem Programm füllen:

  • Begrüßung mit einem alkoholfreien Cocktail
  • Massagebereich für Rücken, Hände, Füße
  • Gesichtsmasken
  • Frisier- und Schminktisch
  • Dazu ein paar einfache Getränke und Snacks

Weitere Stationen, wie die eigene Herstellung von Massageöl oder Gesichtsmasken sind möglich und können ergänzt werden (siehe Der Text gelebt).

Idee 2: Wertschätzungsparty

Die Kinder werden an der Tür persönlich begrüßt (mit Handschlag, abklatschen oder wie auch immer ihr es handhaben möchtet). Auch hier können Begrüßungs-Cocktails, Snacks, und Musik eingebaut werden, um eine schöne Atmosphäre zu schaffen. Dann soll Zeit sein, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und sich bewusst für sie Zeit zu nehmen. Sie sollen sich wahrgenommen fühlen. Dabei können z.B. Gesellschaftsspiele ausliegen, denn dabei lassen sich Gespräche wunderbar führen.

Verkündigung

Verkündigungsart: Mitmachgeschichte

Den Kindern wird jeweils eine der vier Personen (Mordechai, Esther, Hagai, König Xerxes) zugeteilt. Dann liest ein Mitarbeiter die Geschichte vor. Jeds Mal, wenn der zugeteilte Name fällt, müssen die Kinder kurz von ihrem Platz aufstehen.

Ester war gerade mit der Hausarbeit beschäftigt als Mordechai aufgeregt mit einem Brief angelaufen kam. Mordechai rief: Ester, Ester, komm schnell! Schau, was ich hier habe.“ – „Was ist es denn, Mordechai? Ein Brief? Was steht denn drin, Mordechai?“, sagte Ester.

Da antwortete Mordechai: „Ja, es ist ein Brief. Ich lese ihn gleich mal vor: An alle Bewohner dieses Landes, König Xerxes sucht eine neue Frau und Königin. Dazu sind alle schönen und unverheirateten Mädchen aufgefordert am Königshof zu erscheinen. Hier erhalten sie die beste Schönheitspflege, das beste Essen und beste Versorgung. Nach einem Jahr dürfen sie vor König Xerxes treten und er wird sich aus diesen seine Frau und Königin auswählen. Lang lebe der König Xerxes!“ Ester runzelte die Stirn: „Hat er also Königin Wasti tatsächlich abgesetzt, aber warum?“ Mordechai sagte nachdenklich: „Wer weiß Ester, vielleicht war Wasti nicht mehr gut genug oder hat etwas getan, was der König Xerxes nicht mochte. Aber Ester, du musst dahin!“

Ester bekam große Augen: „Ich? Warum denn? Glaubst du wirklich, dass der König Xerxes so jemanden wie mich sucht?“ Mordechai schaut ihr ernst in die Augen: „Ester, seit deine Eltern gestorben sind, habe ich dich aufgezogen. Du bist wie mein eigenes Kind. Ich habe dich im Glauben unterrichtet, dir alles was ich über unser jüdisches Volk weiß erzählt und dich gelehrt Gottes Gesetze zu halten. Du bist gut, so wie du bist. Normalerweise sucht der König seine Königin aus hochrangigen persischen Familien aus. Vielleicht will Gott dich ja gerade hier und jetzt gebrauchen. Vielleicht hat er dich ja genau deshalb so hübsch gemacht, weil er einen großen Plan mit dir hat. Und du musst auch keine Angst haben. Selbst wenn du zum Palast gehst, werde ich immer in deiner Nähe sein.“ Da sagte Ester: „Gut Mordechai, dann will ich gehen!“ Etwas leiser flüsterte Mordechai: „Ester, sag ihnen aber nicht, dass du Jüdin bist!“ – „Aber warum denn nicht?“, fragt Ester. Mordechai antwortet: „Glaub mir, es ist noch nicht die richtige Zeit. Es ist besser, wenn es keiner weiß.“

Am Königshof führt der Aufseher Hegai Ester und mehrere junge Frauen im Harem herum: „Hier werdet ihr für ein Jahr leben! Ihr müsst euch um nichts sorgen!“ Dabei fiel Hegai Ester ins Auge. Sie gefiel ihm. Hegai sagte:„Ester, ich mag dich. Du scheinst anders als die anderen zu sein. Ich werde mich darum kümmern, dass du die allerbeste Versorgung bekommst.“ Immer wieder kam Mordechai in diesem einen Jahr an den Königshof und erkundigte sich bei Hegai nach Ester. Er wollte, dass sie weiß, dass er immer in ihrer Nähe war.

Ein Jahr später, nachdem die anderen Mädchen und Ester in wohlriechenden Ölen gebadet hatten, sich mit pflegenden Salben eingerieben hatten und das gesündeste Essen genossen hatten, sollten sie vor den König Xerxes treten. Eine nach der andern. Doch alle kamen sie wieder zurück, keine schien dem König Xerxes zu gefallen. Dann war Ester an der Reihe. Ester ließ sich von Hegai beraten, was sie anziehen soll. Denn Hegai wusste, was dem König Xerxes gefallen könnte. Und Ester machte es so, wie es der Aufseher Hegai ihr riet.

Sie schritt durch den Königssaal und gefiel allen, die sie sahen, auch dem König Xerxes.

Da sagte der König Xerxes:Ester, du bist es! Du bist die Frau, die ab heute an meiner Seite leben soll. Du bist die neue Königin.“ Dann nahm er eine Krone, setzte sie Ester auf und machte sie damit zur Königin. König Xerxes sagte:„Und nun lasst uns Ester, die neue, wundervolle Königin feiern. Ester zu Ehren soll es ein großes Fest geben. Ihr sollt meine Gäste sein und für das Volk in meinem Land soll es Geschenke geben.“ Und so geschah es auch.

Die andere Idee:             

Die Geschichte wird mithilfe verschiedener Gegenstände erzählt. Zum Thema passen am besten unterschiedliche Cremedosen, Handcremetuben oder Pflegeartikel, denen ein paar Augen aufgeklebt werden. Außerdem kann darauf geachtet werden, dass die Gegenstände zum Charakter Personen passen. Z.B.:

  • Mordechai: unscheinbare Cremetube
  • Esther: eine Dose oder Tube mit besonders schönem Etikett, Nagellack o.Ä.
  • Hegai: gewöhnliche flache Cremedose
  • König Xerxes: Besonders große, edle Cremetube

Die Geschichte wird dann mit den Gegenständen gespielt. Dabei sollen die Figuren richtig sprechen und passend bewegt werden. Lustig wird es auch, wenn man die Stimmen dazu unterschiedlich verstellt.

Der Text gelebt

Wiederholung

Vor den Kindern liegen verschiedene Gegenstände wie ein Besen, Brief, Gottes Gesetze (Bibel), Salben und Öle, Krone / Diadem, Geschenke. Die Kinder sollen sie in der richtigen Reihenfolge sortieren und die Geschichte anhand der Gegenstände nacherzählen.

Gespräch

Bei allem Druck und den Ansprüchen, die an Kinder gestellt werden, sollen sie das Gefühl vermittelt bekommen, dass sie genau so wie sie sind, richtig und gut sind.

Jedes einzelne Kind soll darüber nachdenken, was an ihm selbst gut und toll ist. Das kann die äußere Erscheinung sein, aber auch Fähigkeiten, Sozialverhalten oder ihr Umfeld. Anhand von den vier Bildern, können sie zu jedem Punkt etwas überlegen.

  • Auge: Äußere Erscheinung, das was man sehen kann
  • Herz: Sozialverhalten
  • Hand: praktische Fähigkeiten
  • Fußspuren: Umfeld

Manchen Kindern fällt vielleicht gar nicht so viel ein. Dann können die anderen Kinder überlegen, was ihnen zu diesem Kind im Blick auf die vier Symbole einfällt und das entsprechende Symbol-Bild dazulegen. Das soll dem Kind deutlich machen, wie viel wirklich in ihm steckt, dass es geliebt und gebraucht wird und dass es viele tolle Menschen und vor allem Gott, durch den das Kind geschaffen ist, immer an der Seite hat.

Achtet als Mitarbeiter darauf, dass über alle Kinder wertschätzend gesprochen wird und bei allen gleichermaßen nach positiven Eigenschaften gesucht wird. Ihr könnt euch als Mitarbeiter auch schon im Voraus Gedanken über die Kinder machen.

(Vorlage siehe Downloadbereich)

Merkvers

Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst. 1. Mose 28,15a

Die Kinder erhalten fünf Bilder, die schon in der richtigen Reihenfolge liegen. Im Raum werden 5 weitere Zettel versteckt, auf denen ein Teil des Bibelverses steht. Sie müssen sie suchen und den richtigen Teil zum Bild zuordnen. (Vorlage siehe Downloadbereich)

  • Auge = Siehe,
  • Herz = ich bin mit dir,
  • Hand = ich behüte dich,
  • Fußspuren = wohin du auch gehst.
  • Bibel = 1. Mose 28,15a

Gebet

In der Runde liegen kleine Zettel mit Augen, Herzen, Händen und Fußspuren, die für die unterschiedlichen Teile des Bibelverses stehen.

  • Auge: Gott sieht mich
  • Herz: Gott ist bei mir
  • Hand: Gott passt auf mich auf
  • Fußspuren: Gott geht mit mir mit

Die Kinder können sich ein oder mehrere Zettel aussuchen und diese vor ein Kreuz oder eine Bibel legen und damit ein Gebet für sich oder eine andere Person verbinden, z.B.  „Danke Gott, dass du mich siehst“ (Auge) oder „Bitte Gott, sei in der Schule bei mir“ (Fußspuren).

Dies kann natürlich ergänzt werden durch Situationen, die die Kinder beschäftigen, wie Schule, Hobbys und Familie. Sie können das auch für ihre Freunde und Familie anwenden.

Kreatives

Einfache schnelle Beautyprodukte herstellen

Lippenbalsam: kleine Salbendöschen, Vaseline, Lebensmittelfarbe (je nach gewünschter Farbintensität), hautverträgliches ätherisches Öl z. B. Lavendel

In einer kleinen Schale Vaseline mit Lebensmittelfarbe mischen und ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu mischen. Anschließend in Salbendöschen abfüllen.

Massageöl (kann auch als Badeöl verwendet werden): Basisöl, hautverträgliches ätherisches Öl, dunkles Fläschchen wg. der Haltbarkeit

Basisöle können sein: Oliven-, Sonnenblum-, Weizenkeim-, Sesam-, Mandel-, Nachtkerzenöl, …

100 ml Basisöl in eine Flasche geben und 20-25 Tropfen ätherisches Öl einträufeln. Flasche verschließen und kräftig schütteln, damit sich die Öle gut vermischen.

Spielerisches

1, 2 oder 3 oder auch 4-Ecken-Spiel:

Bei 1, 2 oder 3 werden die Fragen so gestellt, dass es drei Antwortmöglichkeiten gibt. Beim 4-Ecken-Spiel kann jede Ecke ein Name sein. Ester, Mordechai, Hegai, Xerxes.

(siehe Downloadbereich)

Rätselhaftes

Dürfe raten:

Die Kinder werden in zwei oder drei Gruppen eingeteilt. Immer ein Kind aus jeder Gruppe darf mit verbundenen Augen einen Duft riechen und muss erraten, was es ist. Die Gruppen die richtig geraten haben, erhalten einen Punkt. Dann wird gewechselt und aus jeder Gruppe darf ein neues Kind riechen.

Als Dürfte eignen sich ätherische Öle oder ganz unterschiedliche Alltagsgegenstände wie Kräuter (Pfefferminze oder Basilikum), Schokolade, Zitronenschale, Käse, Kaffee, Zimt, Essig, Senf, Seife, Zahnpasta, Gurken im Glas …

(T)Extras

Lieder

Einfach Spitze

Volltreffer

Gott liebt dich

Spiele

Pizzamassage:

Im Harem bekamen Ester und die anderen Frauen gutes Essen, Bäder, Masken und Massagen. Zumindest Essen und Massagen kann man in diesem Spiel verbinden.

Die Kinder sitzen so im Kreis, sodass sie einander die Rücken des Vordermanns haben und da auch gut herankommen. Und schon kann es losgehen:

  1. Es braucht eine saubere Arbeitsfläche = den Staub von dem Rücken des Kindes wischen.
  2. Damit der Teig nicht klebt, mit Mehl bestreuen = mit den Fingern leicht über den Rücken fahren.
  3. Den Teig kneten, damit er luftig wird = mit den Fingern über Rücken kneten.
  4. Den Teig ausrollen = mit den Handflächen von innen nach außen streichen.
  5. Pizza belegen:
  6. Tomaten = Fäuste leicht auf den Rücken drücken.
  7. Salami/Schinken = mit der flachen Hand leicht auf den Rücken drücken.
  8. Paprikastreifen = mit den Fingern Striche über den Rücken ziehen.
  9. Pilze = mit dem Daumen leicht auf den Rücken drücken.
  10. Zwiebelringe = Kreise auf dem Rücken malen.
  11. Käse = Mit den Fingerspitzen der gespreizten Finger auf dem Rücken klopfen.
  12. Ab in den Ofen = Kind an die Hüften fassen und leicht nach vorne schieben.
  13. Im Ofen wird es warm = schnell die Hände aneinanderreiben und dann auf dem Rücken des Kindes legen.
  14. Die Pizza ist fertig und muss auf den Ofen = Kind an die Hüften fassen und leicht zurückziehen.
  15. Die Pizza zurechtschneiden = mit den Handkanten über den Rücken streichen.
  16. Die Pizza essen = mit den Handflächen über den Rücken streicheln.

Kreatives

Ester-Malrolle: Fortlaufende Malerzählung

Die Kinder malen die Ester-Begebenheit auf einer langen Papierrolle von Woche zu Woche weiter.

Am Ende der Ester-Einheiten kann dies im Gemeindehaus oder dem Gruppenraum aufgehängt werden. Dadurch bekommen die Gemeindemitglieder und alle anderen Besuchen einen Einblick in das, was die Kinder in den Kinderstunden erleben.

Weiterführende Hinweise

Gesichtsmasken für Kinder: https://www.kindersache.de/bereiche/spiel-spass/selbermachen/rezepte/gesichtsmasken-selbst-gemacht

Zielgedanke

Die Begegnung mit Jesus führt zur Anbetung.

Merkvers

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat.

Psalm 95,6; Luther84

Situation der Jungscharler

Die Jungscharler kennen wohl keine solche Begegnung mit Jesus, die ihnen buchstäblich die Füße unter den Knien wegreißt. Jesus ist für sie leider eher jemand, an den sie sich gewöhnt haben. Selten bis gar nicht werden sie es erlebt haben, dass jemand von Jesus emotional überwältigt wurde. Sie wissen bestimmt viel über ihn, kennen sein Leben. Dass Jesus sie aber persönlich berührt hat, ist eher selten. Diese Jungscharstunde kann helfen, sich das Wissen über Jesus, seine Geburt, sein Kommen in die Welt zu Herzen, ins Herz gehen zu lassen, um buchstäblich oder auch nur innerlich vor ihm auf die Knie zu gehen. Hier können die Kinder erleben, dass Glaube und biblische Geschichten nicht nur für den Kopf ist, dass also ihr Wissen gefragt ist, sondern dass die biblischen Texte und Themen in alle Lebensbereiche gehören.

Erklärungen zum Text

V.9: Die Gelehrten ziehen wohl nachts von Jerusalem los nach Bethlehem. Das liegt ca. 8 km südlich von Jerusalem. Die Sternkonstellation (s. Lektion 11) muss also am südlichen Sternhimmel aufgetreten sein. Hier hört es sich so an, als ob sich der Stern bewegt hätte. Das lässt sich nicht genau klären. Auf alle Fälle führt er die Gelehrten an den richtigen Ort.

V.10: Wie in Lektion 11 beschrieben, erschien die spezielle Sternkonstellation drei Mal innerhalb dieses Jahres. Hier erscheint sie wohl das dritte Mal. Deshalb sind die Gelehrten so hoch erfreut, denn das nochmalige Erscheinen bestätigt ihre Überlegungen.

V.11: Die Gelehrten finden die Familie in einem Haus. Hier ist nicht mehr von einem Stall die Rede. Wahrscheinlich konnten sie vom Stall recht bald in eine bessere Unterkunft umziehen. Wie schon in Lektion 11 erwähnt ist auch hier die landläufige Erzählung nicht dem biblischen Bericht entsprechend. Die Gelehrten kamen eher nicht gleichzeitig mit den Hirten im Stall an. Es können auch gut schon einige Monate seit Jesu Geburt vergangen sein. Anhand von Vers 16 kann Jesus hier schon fast zwei Jahre alt sein.

Von Josef ist hier keine Rede mehr. Er spielt wohl eine untergeordnete Rolle in dieser Geschichte.

Auch wenn sie die Familie nicht in einem Schloss angetroffen haben, sind sich die Gelehrten so sicher, dass dieses Kind ein zukünftiger König sein wird, dass sie vor ihm niederfallen und es anbeten. Allen äußeren Umständen zum Trotz sind sie sich sicher, dass dieses Kind ein außergewöhnliches, ein göttliches Kind ist. Jesu Ausstrahlung wirft sie auf die Knie. Ob sie Jesus als den von „unserem“ Gott gesandten Messias erkannt haben, wissen wir nicht. Aber sie haben gespürt, dass dieses Kind anbetungswürdig ist.

Sie bringen ihm Geschenke mit, die eines Königs würdig sind. Auf den ersten Blick scheinen die so gar nicht in das Umfeld zu passen. Aber sie entsprechen der Würde des Sohnes Gottes:

Gold ist feinstes Edelmetall, Zeichen königlicher Würde.

Weihrauch ist ein luftgetrocknetes Gummiharz, das aus dem Weihrauchbaum gewonnen wird. Es wurde schon damals in kultisch, religiösen Festen verbrannt, um angenehmen Duft zu verbreiten. Es war Bestandteil des heiligen Salböls, mit dem Priester für ihr Amt gesalbt wurden.

Myrrhe ist auch ein Harz, das aus dem Balsambaum gewonnen wird. Es dient allerlei medizinischen Zwecken. Es wurde auch als Räucherwerk benutzt. Vor allem wurde es zur Einbalsamierung von Toten verwendet. Deswegen gilt Myrrhe als prophetische Gabe im Blick auf Jesu Tod und Begräbnis.

Ob sich die Gelehrten all dessen bewusst waren, darf bezweifelt werden. Aber oft geschehen Dinge, deren Bedeutung zuerst noch nicht sichtbar ist.

Diese Geschenke der Gelehrten sind der Grund, warum man sich an Weihnachten Geschenke macht.

Die Dreizahl der Geschenke hat wohl dazu geführt, dass man in allen Legenden von drei Männern ausgegangen ist.

V.12: Auch wenn die Gelehrten Heiden sind, also Menschen, die den Gott Israels nicht oder nur bruchstückhaft kennen, redet Gott mit ihnen. Und das so deutlich, dass sie auf dem Heimweg einen Umweg gehen. Gott kann also Menschen lenken, die eigentlich gar nicht nach ihm fragen. Er bewahrt sie davor, in die Machenschaften des Herodes verwickelt zu werden.

Treffpunkt

Diese Jungscharstunde findet direkt vor Weihnachten statt und bildet die Weihnachtsfeier der Jungschar. Im Treffpunkt werden die Vorbereitungen für das Fest vorgenommen.

Empfangscocktail

Rezept Cocktail „Sweet Christmas“:

Pro Glas 1 Kugel Vanilleeis, 1 EL Schokoladensirup, 1 EL Orangensirup, 100 ml Milch, 1 Klecks Schlagsahne, 1 Orangenscheibe und Schokostreusel

Das Eis zusammen mit dem Sirup mit einem elektrischen Mixer verquirlen, mit Milch auffüllen und nochmals umrühren.

Das kann man schon gut in der Menge für alle vorbereiten und in Gläser füllen. Die Sahne schlagen. Kurz vor dem Servieren eine Sahnehaube auf jedes Glas setzen, mit der Orangenscheibe und den Schokoraspeln garnieren. Dazu gibt es einen Trinkhalm.

Tisch gestalten

Im Raum stehen einzelne Tische mit Stühlen, bedeckt mit einer einfarbigen Papiertischdecke. Darauf liegen Buntstifte bereit. Damit können die Jungscharler die Tischdecke weihnachtlich bemalen. Ein Kreis bleibt jeweils frei für den Teller, darum herum wird die Tischdecke schön gestaltet.

Auf die gestaltete Tischdecke werden Teller und eine Kuchengabel gelegt. Plätzchen, Stollen oder Kuchen werden mitgebracht und auch mit auf den Tisch gestellt.

Servietten falten

Eine Papierserviette wird zunächst ganz aufgefaltet und danach zu einem großen Dreieck gefaltet. Nun wird von der breiten Seite her ein ca. 1 cm breiter Streifen umgeknickt. Dann wird in der gleichen Breite weiter ziehharmonikaartig bis zur Spitze gefaltet. Jetzt die beiden Spitzen rechts und links oben zusammen führen und ineinander verdrehen. Die so entstandene Flamme wird auf den Teller gestellt und mit der Kuchengabel beschwert. Wenn man rote Servietten verwendet sieht sie einer Flamme sehr ähnlich.

Goldketten

Als Material benötigt man: Goldfolie, Klebstoff, Papierschneidegerät oder Schere

Mit dem Papierschneidegerät oder mit der Schere werden aus der Goldfolie viele Streifen zugeschnitten. Sie sollen ca. 1 cm breit und 8 cm lang sein. Die werden dann wie Kettenglieder ineinander geklebt. Damit werden die Tische dekoriert.

Leuchten aus alten CDs

Für eine Leuchte braucht man zwei ausgediente CDs, allerlei kleines weihnachtliches Dekorationsmaterial, Glitzer, kleine Weihnachtskugeln, Gold- oder Silbersterne, Dekoketten oder vieles mehr, Klebepistole, Schere und zwei Teelichter

Mit der Schere wird 1 CD in der Mitte durchgeschnitten. Mit der Klebepistole werden diese beiden Hälften mit der bedruckten Seite aneinander geklebt und dann hochkant quer in die Mitte der zweiten CD geklebt. Die unbedruckte, glänzende Seite der CDs muss sichtbar sein. Nun wird auf die beiden Flächen jeweils ein Teelicht geklebt. Auf die freien Fläche und Kanten werden nun mit Deko-Miniteile angeordnet und festgeklebt. Diese glitzernden Leuchten werden auf die Tische gestellt.

Geschenkbox

Man benötigt Bastelpapiere mit weihnachtlichem Aufdruck. Darauf wird die Faltvorlage (s. Kopiervorlage) für die Schachtel kopiert. Die wird nun ausgeschnitten, gefaltet und zusammengeklebt.

Jeder schreibt nun etwas Liebes, gute Wünsche, einen guten Spruch oder einen Bibelvers auf ein schönes Papier und legt das in die Schachtel. Alle Schachteln werden auf den Tischen verteilt. Am Ende der Jungschar-Weihnachtsfeier darf sich jeder ein solches Geschenk mitnehmen.

Vorschläge für Bibelverse die man in die Geschenkbox legen kann findet man als Kopiervorlage.

Knackpunkt

Nun kann die Weihnachtsfeier beginnen. Hier einige Bestandteile:

Nach einer kurzen Begrüßung bekommt jeder einen Cocktail. Feierlich wird auf das Geburtstagskind Jesus angestoßen.

Ein Lied wird gesungen, zum Beispiel: Weihnachten ist Party für Jesus

Bibel lesen

Da wir in Lektion „Unterwegs zu Jesus“ festgestellt haben, dass man diese Geschichte am besten direkt aus der Bibel liest, wollen wir das jetzt tun. Die Jungscharler bekommen eine Bibel, schlagen Matthäus 2 auf und lesen die gesamte Geschichte ab Vers 1 bis Vers 12. Heute soll es um die Fortsetzung von letzter Woche gehen, um die Verse 9-12, in denen die Gelehrten an ihrem Ziel ankommen.

Fehlertext

Um den Text noch einmal genauer zu lesen, bekommt jeder ein Textblatt und einen Rotstift. Damit bearbeitet jeder den Fehlertext.

Hineindenken in die Situation

Was hier mit knappen Worten erzählt wird, ist bestimmt nicht so im Schnellverfahren abgelaufen: hereinkommen – hinknien – anbeten – Geschenke austeilen – heimreiten. Die Gruppe versucht nun, die Geschichte so auszuschmücken, wie sie abgelaufen sein kann.

Der Mitarbeiter beginnt:

Als der König Herodes die beiden Gelehrten Darius und Kian wieder entlassen hatte, waren die beiden erst einmal erstaunt vor dem Schloss. Es war schon dunkel geworden. Darius murmelt: „Was war das denn? Warum sollten wir heimlich kommen? Seltsam. Aber was soll’s! Gleich heute wollen wir losziehen und den neugeborenen König suchen.“ Da ruft Kian auf einmal aufgeregt: „Darius schau! Der Stern!!“

Und jetzt sind die Jungscharler dran. Sie erzählen weiter. Der Mitarbeiter lenkt den Erzählfluss.

Doppelpunkt

Nachdem alle mit der Geschichte vertraut sind, hält ein Mitarbeiter eine zusammenfassende Festrede. Danach wird gegessen. Nach dem Essen greift man das Thema noch einmal auf, lernt den Merkvers und setzt ihn um.

Festrede

Die Sterndeuter hatten den besonderen Stern, die besondere Konstellation der Planeten Jupiter und Saturn gesehen und daraus geschlossen, dass ein ganz besonderer König geboren sein musste. Daraufhin waren sie entschlossen, dieses Kind zu besuchen, um es anzubeten. Diesen Entschluss haben sie auch in die Tat umgesetzt. Sie hatten den weiten Weg nicht gescheut, um ihr Ziel zu erreichen. Auch der Besuch beim König Herodes, der irgendwie komisch war für sie, hat sie nicht abgeschreckt, weiterzugehen. Nur so konnten sie Jesus begegnen. Für sie blieb Jesus nicht jemand, den man vom Hörensagen kennt, sondern sie haben ihn persönlich erlebt. Sie haben erlebt, dass er eine solche Wirkung auf sie hatte, dass sie sich vor ihm auf die Knie geworfen haben. Vor jemanden hinknien bedeutet, dass man sich ihm unterwirft. Jemanden anzubeten bedeutet, dass man ihn über alles verehrt. Solche Anbetung steht nur Gott zu. Die Gelehrten hatten erkannt, dass dieses Kind göttlich ist. Wir erkennen noch viel mehr, nämlich, dass Jesus eigentlich Gott selbst ist, der als Mensch auf die Erde gekommen ist.

Sie haben ein Wagnis auf sich genommen. Sie wussten am Anfang ihrer Reise nicht, was auf sie zukommt. Aber sie haben es gewagt und haben ein mächtiges Erlebnis gehabt, das sie direkt umgehauen hat.

Das wünschen wir euch, dass ihr Jesus auch so mächtig erlebt, dass ihr es richtig im Herzen spürt und ihr innerlich oder sogar echt auf die Knie vor ihm geht. Damit drückt ihr aus, dass ihr ganz zu Jesus gehören wollt, dass er euer König sein soll.

Merkvers und Umsetzung

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Psalm 95,6 – Wie geschieht das?

  • mit Liedern: Liedvorschläge unter Bausteine
  • im Gebet: Jeder kann Jesus sagen, dass er ihn absolut gut findet. Hier können die Kinder Wörter suchen, die das Wort „gut“ ausdrücken. Sie formulieren das: „Jesus, du bist …“ „Jesus, ich finde dich …“, z. B. großartig, umwerfend, cool, ausgezeichnet, klasse, prima, obermegaverschärft …
  • durch Musik und Tanz: Die Kinder tanzen für Jesus und machen Musik für ihn. Es werden Lieder von einer CD eingespielt oder es wird selbst Musik gemacht. Dazu tanzen die Kinder, spielen auf Instrumenten und loben auf diese Weise Gott.

Schlusspunkt

Die größte Weihnachtsfreude hat Jesus, wenn er hört, dass wir zu ihm gehören wollen. Dass wir ihn verehren und ihn anbeten. Nicht nur äußerlich, sondern von ganzem Herzen. Er braucht von uns kein Gold, sondern er will unser ganzes Leben haben. Das füllt er dann wieder mit allem Guten, was er nur geben kann.

Bausteine  

Lieder

Aus: Solali

Nr. 28 Jesus, du allein

Nr. 42 Holy moment

Aus: Einfach spitze

Nr. 135 Stern über Bethlehem

Nr. 80 Weihnachtsstern

Nr. 48 Der König kommt

Nr. 102 Weihnachten ist Party für Jesus

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium aus JUMAT 4/16. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weisen aus dem Morgenlande, aber auch die Träume von Josef und die Flucht nach Ägypten werden thematisiert.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält das Thema noch einen Vorschlag mit vielen Bastel- und Backideen, wie man mit der Jungschargruppe einen Weihnachtsbasar gestalten kann.

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