The Chosen – Staffel 3

In dieser Themenreihe beschreiben wir Bausteine, die ihr für eure Gruppenstunde nutzen könnt, um die 3. Serienstaffel von „The Chosen“ zu vertiefen und gemeinsam aufzugreifen. Ideal um die Folgen gemeinsam zu schauen und danach als Gruppe zu erleben, besprechen und persönlich anzugehen.

Elemente in den Erarbeitungen sind immer unterschiedlich. Mal ein Spiel, Gespräch durch Fragen, eine Zeugnisandacht, der Blick in die Bibel, eine persönliche Challenge oder etwas zum Essen.

Über The Chosen: „The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Leben von Jesus mit mehreren Staffeln, und zugleich das erfolgreichste durch Crowdfunding finanzierte Filmprojekt (über 16.000 Beteiligte) aller Zeiten. Die Serie hat sich binnen eines Jahres zu einer Weltsensation entwickelt, die zig Millionen Fans gefunden hat.

Freust du dich über ein gutes Essen und lässt dich gerne einladen?

Nicht nur bei uns im Schwabenländle, überall auf der Welt wird gerne gegessen und viele Leute haben auch noch Spaß daran zu kochen!

Essen verbindet – und gemeinsam Kochen noch viel mehr. Ein Internationaler Kochabend ist eine geniale Aktion, um über das gemeinsame Kochen Menschen aus anderen Ländern kennenzulernen. Beim gemeinsamen Kochen lernt man sich kennen und jeder und jede kann mitmachen, so viel wie er oder sie kann und Lust hat.

Das gemeinsame Kochen hilft, Menschen aus anderen Ländern Gelegenheit zu geben etwas über ihre Kultur zu erzählen und bietet deshalb unglaubliche viele Möglichkeiten locker ins Gespräch zu kommen.

Jede Menge Spaß ist ebenfalls garantiert, und vielleicht können ja aus Fremden Freunde werden…

Die Idee

Menschen aus verschiedenen Nationen präsentieren ihre beliebten Spezialitäten der Heimatländer. Unter der Leitung von „Experten“ und „Expertinnen“ kochen wir Spezialitäten eines Landes und genießen anschließend die selbstzubereiteten Gerichte.

Dabei unterhalten wir uns, lernen viel über die Gerichte und die Kultur des Landes.

Worum geht es?

  • Kennenlernen der Ess-Kultur des jeweiligen Landes
  • Spaß beim Kochen und Essen
  • Förderung der Gemeinschaft
  • Integration von Menschen verschiedener Herkunft
  • Erweiterung eines Verständnis kultureller Unterschiede

Was ist das Besondere?

Während des gemeinsamen Kochens kommt man besonders schnell und einfach ins Gespräch, da es ausreichend Gesprächsstoff bietet.

Während der Zubereitung und des Essens erzählen die „Experten“ und „Expertinnen“ über die Art und Weise des Kochens in ihrem Land, über beliebte Nahrungsmittel, lustige Erlebnisse etc.

Teilnehmende, die dieses Land ebenfalls bereisten oder Erfahrungen mit der Landesküche gemacht haben, werden angeregt, ebenfalls von ihren Erlebnissen zu erzählen. Dadurch erhalten alle Teilnehmenden einen Eindruck von den Koch- und Essgewohnheiten, sowie den Lebensgewohnheiten des Landes.

Wer soll kommen?

Eingeladen sind alle, die neugierig auf internationale Rezepte, neue Zubereitungsarten und interessante Gespräche mit Menschen verschiedener Herkunft sind. Internationale Kochabende bieten eine Plattform, auf der Geflüchtete und Beheimatete auf Augenhöhe zusammen kommen und interkulturelle Freundschaftsnetzwerke bilden.

Wie geht es weiter?

Schön ist es, wenn Bilder und die Rezepte eines Kochabends hinterher auf eurer Homepage erscheinen, damit diejenigen, die nicht in den Genuss der kulinarischen Leckerbissen kamen, diese nachkochen können.

Die Rezepte können auch in einem eigenen Kochbuch gesammelt und veröffentlicht werden. Rezeptideen aus den internationalen Partnerschaften des EJW-Weltdienstes findet ihr hier bei jo unter dem Schlagwort „Internationaler Kochabend“.

Die dritte Folge trägt den schlichten Titel eines Bibelverses: Matthäus 4.24: „Und sie brachten alle zu ihm, die irgendwelche Krankheiten oder Schmerzen hatten.  Darunter waren Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte. Jesus heilte sie alle.“
Jesus taucht erst ganz am Ende auf und die Episode dreht sich um das, was die Jünger währenddessen tun und sprechen.

Beginnt euren Jugendkreis wie ihr es immer tut. Begrüßt die Teilnehmenden und fragt sie, an was sie sich noch von letzter Woche erinnern. Da die Jünger einen großen Teil der Folge um das Lagerfeuer im Kreis sitzen, gibt es zu Beginn ein paar Kreisspiele.

KISSENJAGD

Die Gruppe sitzt im Kreis – ideal sind mindestens 10 Personen. Es sollte eine gerade Anzahl an Mitspielern sein. Die Gruppe wird in zwei Mannschaften eingeteilt, die jeweils abwechselnd im Kreis sitzen (A-B-A-B-…). Von jeder Mannschaft bekommt nun ein Spieler ein Kopfkissen in die Hand. Die Kopfkissen sollten gegenüber im Kreis verteilt sein. Auf ein Zeichen müssen nun die Mannschaften versuchen, das Kissen der anderen Mannschaft mit dem eigenen Kissen zu fangen. Dabei darf das andere Kissen nicht blockiert werden. Gejagt wird nur durch die Weitergabe des Kissens an den nächsten Mitspieler der eigenen Mannschaft. Das Kissen darf dabei nicht geworfen werden.

ESCAPE

Eine Person ist in der Mitte. Alle anderen bilden einen Kreis und halten sich an den Händen fest. Die Person in der Mitte versucht nun den Kreis zu durchbrechen. Wenn sie es schafft, ist die nächste dran. Variante: nach ein paar erfolglosen Versuchen zu entfliehen kann Verstärkung angefordert werden durch die Wahl einer weiteren Person.

WÜRDEST DU FÜR GELD?

Basierend auf dem Prinzip von Obstsalat könnt ihr ein Spiel mit der Frage „Würdest du für unbegrenztes Geld …?“ spielen. Eine Person steht in der Mitte und hat keinen Sitzplatz. Sie stellt eine Frage „Würdest du für Geld …?“ Wer diese Frage mit Ja beantwortet, muss aufstehen und sich einen neuen Platz suchen. Die Person in der Mitte kann dann auch einen Platz suchen. Wer keinen Platz findet, muss eine neue Frage stellen. Das greift die Frage von Andreas am Lagerfeuer auf.

Das Essen könnt ihr nun gemeinsam vorbereiten. Ein paar Jugendliche können den Dip vorbereiten, die anderen das Fladenbrot. Wenn es etwas dauert die Brote zu machen, haltet sie im Backofen warm.

Essen: Fladenbrot, Sultans Freude Dip

Kochrezept und Zutaten:

Fladenbrot
250 g Mehl
sieben 1 Teelöffel Salz
und 30 ml Olivenöl gut mischen,
120 ml warmes Wasser hinzufügen.
Den Teig gut kneten und in 4 gleiche Teile teilen.
Bei starker Hitze auf jeder Seite 2 Minuten braten.

Sultans Freude Dip
300 g     Doppelrahmfrischkäse
200 g     Feta-Käse
2 Handvoll  Datteln, ohne Stein, fein geschnitten
1 Schuss      Olivenöl, hochwertig
3 TL        Schwarzkümmel
1 EL, gehäuft     Currypulver, mild
2 EL        Milch, nach Belieben

Den Frischkäse in eine Schüssel geben. Den Feta zerbröckeln und dazugeben. Es soll keine sämige Masse werden, die Fetastücke dürfen ruhig noch sichtbar sein! Die fein geschnittenen Datteln, den Schwarzkümmel und das Currypulver dazugeben. Zum Schluss das Öl untermengen. Wenn der Dip zu fest ist, noch nach Belieben Milch dazugeben.

Entweder ihr esst dann am Tisch zusammen oder während des Schauens der dritten Folge.

Nachdem ihr die dritte Folge gemeinsam angeschaut habt, könnt ihr erst mal nach den allgemeinen Eindrücken fragen:

  • Was hat euch gut gefallen?
  • Welcher Satz klingt nach?
  • Was habt ihr nicht verstanden?

Um tiefer in das Gespräch einzusteigen, könntet ihr folgende Fragen stellen (Je nachdem wie viele ihr seid und wie vertraut eure Gruppe miteinander ist, könnt ihr auch Kleingruppen machen):

  • Wärst du gerne berühmt? Was bringt es für Vor- und Nachteile mit sich?
  • Thomas fragt Jakobus: Warum bittest du Jesus nicht? Gibt es Dinge, um die du Jesus auch nicht bittest? Warum nicht?
  • Was haltet ihr von Marias Aussage: „Ich denke nicht, dass er darauf wartet, dass wir heilig werden. Ich glaube, er ist hier, weil wir nicht ohne ihn heilig werden können.“
  • Findest du Petrus ungerecht gegenüber Matthäus? Jesus hat ihm schließlich vergeben und ihn berufen.

Andacht: Er braucht mich nicht (mehr).

Eine Szene hat mich in dieser Folge besonders berührt: Wie Maria davon erzählt, wie es für sie war, als Jesus geboren wurde. Sie spricht darüber, wie es war, als Jesus geboren wurde. Dass er sauber gemacht werden musste, dass er kalt war und schrie. Und dass er ihre Hilfe brauchte. Ein ganz normales Baby eben. Und das ließ sie anfangs fragen, ob das wirklich der Sohn Gottes ist? Aber irgendwie wusste sie, dass er es ist. Er wurde älter und brauchte sie immer weniger. Maria sagt einerseits, dass sie natürlich stolz ist und sich als Jüdin freut über das, was Jesus für die Leute tut. Aber anderseits ist sie manchmal traurig darüber, nicht mehr gebraucht zu werden.

Und dann gibt es die Schlussszene: Jesus kommt nach vielen Stunden zurück zu den anderen. Er ist völlig erschöpft, sagt nicht viel und möchte nur ins Bett. Maria sieht ihn, beugt sich hinunter und wäscht ihm die Füße. Sie wird gebraucht und kann Jesus dienen. Sie kann etwas für ihn tun.

Möglicherweise sind das ganz normale Prozesse zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Aber für unsere Beziehung zu Jesus können wir etwas lernen. Jesus braucht uns nicht. Wir brauchen ihn. Aber manchmal kann es Situationen geben, in denen wir etwas für ihn tun können. Maria hat zu Jesus geschaut und gesehen, was er gebraucht hat. Sie hat nicht zugeschaut wie die anderen Jüngern, sondern hat gehandelt.

Meine Herausforderung für dich in der nächsten Woche ist, Jesus mal zu fragen, was du für ihn tun kannst. Wo er dich braucht oder gebrauchen will. Das müssen keine großen Dinge sein. Du könntest zum Beispiel dem Gedanken folgen, dem Busfahrer zu sagen, dass du ihm dankbar bist, dass er dich jeden Tag sicher zu deinem Ziel bringt. Was kannst du für Jesus tun?

Freunde fürs Leben, das wünscht sich jeder. Für Kinder sind Freunde die wichtigsten Personen – neben den Familienmenschen. Eine Kindergruppe, wie eine Jungschar, ist da ein gutes Feld, um Freunde zu finden. Dabei braucht es Mitarbeitende, die Kinder ermutigen, Beziehungen zu knüpfen und zu festigen.

„Freunde gewinnen“, darum geht es also. Man kann es aber auch so lesen: Freunde gehören zu den Gewinnern. Denn es ist allemal besser, als Freunde durchs Leben zu gehen, als alleine.

In Jesus lernen Kinder einen Freund kennen, der immer für sie da ist und auch ihre Freundschaften stärken will. Mit Jesus können Kinder einen Freund fürs Leben gewinnen und ein Leben mit Gott. Freunde gewinnen!!!

So gibt es in der Bibel tolle Geschichten über Freunde und Freundschaft. Hier können Kinder lernen, was gute Freundschaft ausmacht: David und Jonatan; die vier Freunde, die ihren Freund durch ein Dach zu Jesus bringen; das Bild von der dreifachen Schnur; Jesus und seine Freunde…

Neben Praxisartikeln zu diesen Geschichten, Spielen, Kreatives, gibt es einen Grundsatzartikel zum Thema „Freundschaften unter Kindern fördern“: Was versteht ein Kind in welchem Alter unter Freundschaft und wo sind dann Anknüpfungspunkte für unsere Arbeit?

Und wenn du diese Zeilen liest, dann denk dran, mal wieder was mit deinen Freunden zu unternehmen, sie anzurufen, wertzuschätzen. Nimm dir Zeit für deine Freunde. Denn Freunde gewinnen!

Dein Redaktionsteam Jungscharleiter 🙂

P.S.: Ein Buchtipp, um ein Miteinander unter den Kindern spielerisch zu fördern: „Sinn gesucht, Gott erfahren, Kids – Erlebnispädagogik im christlichen Kontext der Arbeit mit Kindern von 8-12 Jahren“ – erhältlich bei Sinn gesucht – Gott erfahren KIDS (ejw-buch.de). Hier gibt es tolle Entwürfe, um biblische Geschichten und gemeinsames Erleben zusammenzubringen.

Leckeres Laugengebäck + Brotaufstrich herstellen und genießen

Wer gerade das Thema Freundschaft behandelt, bekommt hier ein schönes passendes Bild aus der Backstube mit der Herstellung einer Partysonne:

Freunde wachsen zunächst aufeinander zu und halten dann zusammen, wie Pech und Schwefel. Bei einer Partysonne „wächst“ der Teig ebenfalls während des Backens aufeinander zu und hält dann aneinander fest. Außerdem, miteinander und füreinander etwas Leckeres herstellen und gemeinsam genießen, fördert die Gemeinschaft und kann so manche Freundschaft entstehen oder vertiefen lassen. Hier die Rezepte:

Partysonne

in einer Schüssel mischt ihr

  • 650g Mehl
  • 100g zarte Haferflocken
  • 3 Teelöffel Kräutersalz
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zu den trockenen Zutaten fügt ihr einen Becher (500g) Buttermilch hinzu.

Knetet die Zutaten von Hand oder mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem zähen, gut formbaren Knetteig. Bei Bedarf könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.

Aus dem Teig formt ihr ca 15 Tennisball-große Brötchen, die ihr mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu einer Sonne, Blume,… anordnet.

Wollt ihr die Brötchen als Laugenbrötchen backen geht es jetzt wie folgt weiter:

In einem Topf (nicht zu klein, die Lauge schäumt auf!) bringt ihr 50 ml Milch zum Kochen. Kocht die Milch, rührt ihr 1 Teelöffel Natron mit einem Schneebesen ein und nehmt den Topf vom Herd. Mit einem Backpinsel streicht ihr die aufgeschäumt Milch großzügig über die Brötchen. Bestreut die Brötchen noch mit körnigem Salz oder Sesam oder Sonnenblumenkernen.

Wer lieber herkömmliche Brötchen backen möchte, bestreicht diese mit Milch und bestreut sie ebenfalls mit Körnern.

Nun werden die Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 20 Min gebacken

Mediterrane Butter & Kräuterbutter

Für die mediterrane Butter benötigt ihr

  • 125g weiche! Butter
  • 50g getrocknete Tomaten
  • etwas Basilikum
  • Gewürze: wie Knoblauch, Salz und Pfeffer

Die getrockneten Tomaten und das Basilikum schneidet ihr sehr fein. Gebt sie mit der Butter in einen Schüssel. Würzt es je nach Geschmack und verrührt es mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse. Füllt dies Masse in Nachtischschälchen oder andere hübsche Behälter und stellt es im Kühlschrank kalt.

Für die Kräuterbutter benötigt ihr:

  • 125g weiche! Butter
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Kräutersalz

Schneidet Petersilie, Schnittlauch und die Frühlingszwiebel sehr fein. Gebt Butter, Kräuter und Kräutersalz in eine Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse, füllt diese in Schälchen und stellt sie im Kühlschrank kalt.

Lasst euch die Brötchen mit Butter gut schmecken und genießt eure Gemeinschaft.

In dieser Themenreihe beschreiben wir Bausteine, die ihr für eure Gruppenstunde nutzen könnt, um die 2. Serienstaffel von „The Chosen“ zu vertiefen und gemeinsam aufzugreifen. Ideal um die Folgen gemeinsam zu schauen und danach als Gruppe zu erleben, besprechen und persönlich anzugehen.

Elemente in den Erarbeitungen sind: Spiel, Gespräch durch Fragen, eine Zeugnisandacht, der Blick in die Bibel, eine persönliche Challenge und etwas zum Essen.

Über The Chosen: „The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Leben von Jesus mit mehreren Staffeln, und zugleich das erfolgreichste durch Crowdfunding finanzierte Filmprojekt (über 16.000 Beteiligte) aller Zeiten. Die Serie hat sich binnen eines Jahres zu einer Weltsensation entwickelt, die zig Millionen Fans gefunden hat.

Weihnachtsplätzchen mit Eischnee

Manche Träume halten sich hartnäckig, andere platzen schneller als eine Seifenblase oder lösen sich nach und nach auf, wie Schaum. Eischnee ist wie ein Schaum, und er kann man auch wunderbar nutzen um leckere Weihnachtsplätzchen zu backen. Im Folgenden werden drei geschmackliche Variationen beschrieben, die auf einem Eischnee-Grundrezept (Eiweiß, Salz, Puderzucker) aufgebaut sind. Jedes der drei Rezepte ergibt ca 40-50 Makronen. Für die Verwendung des Eigelbes gibt es ein Zusatzrezept.

Kokos-Marzipan-Makronen

Ihr benötigt:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100g Puderzucker
  • 100g Kokosflocken
  • 200g Marzipan-Rohmasse
  • ca 1 Esslöffel Orangensaft

Zunächst trennt ihr von zwei Eiern jeweils das Eigelb vom Eiweiß. Im Eiweiß darf kein Eigelb sein! Dann schlagt ihr das Eiweiß mit der Prise Salz mit einem Handrührgerät zu steifem Eischnee. Am Ende rührt ihr zügig den Puderzucker unter den Eischnee.

Parallel knetet oder rührt ihr das Marzipan, die Kokosraspeln und den Orangensaft zu einer feuchten Masse.

Vorsichtig zieht ihr den Eischnee mit einem Rührlöffel oder Teigschaber unter die Kokosmasse.

Nun setzt ihr mit zwei Teelöffeln ca. Walnuss-große Teighäufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Die Makronen backt ihr bei 180°c ca 15-20 Min.

Feigen-Zimt-Makronen

Ihr benötigt:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100g Puderzucker
  • 100g zarte Haferflocken
  • 1-2 Teelöffel Zimt
  • 10 Feigen (oder Rosinen)
  • 2-3 Esslöffel Orangensaft

Zunächst schlagt ihr das Eiweiß mit der Prise Salz mit einem Handrührgerät zu sehr steifem Eischnee und rührt zum Schluss zügig den Puderzucker unter.

Parallel schneidet ihr die Feigen in sehr kleine Stücke. Anschließend vermischt ihr die Haferflocken, die Feigen, den Zimt und den Orangensaft zu einer klebrigen Masse.

Vorsichtig zieht ihr den Eischnee mit einem Rührlöffel oder Teigschaber unter die Haferflockenmasse.

Mit zwei Teelöffeln setzt ihr ca. Walnuss-große Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei 180°C backt ihr die Makronen ca. 15-20 Minuten.

Schoko-Makronen

Ihr benötigt:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100g Puderzucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 200g Schokocreme

Zunächst schlagt ihr das Eiweiß mit der Prise Salz mit einem Handrührgerät zu steifem Eischnee und rührt zum Schluss zügig den Puderzucker unter.

Parallel dazu rührt ihr die gemahlenen Mandeln und die Schokocreme zu einer klebrigen Teigmasse. Vorsichtig zieht ihr den Eischnee unter die Teigmasse.

Nun setzt ihr mit zwei Teelöffeln Walnuss-große Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei 180°C backt ihr die Makronen 15-20 Minuten.

ACHTUNG:

Wartet mit dem Essen und dem Herunternehmen vom Blech, bis die Makronen etwas abgekühlt und damit fester sind.

Achtet auf Hygiene: haltet die Arbeitsfläche sauber und beachtet die richtige Backtemperatur und Backdauer, die Kinder sollten auch nicht vom Teig naschen – ihr arbeitet mit rohen Eiern!

Butter-S oder Butter-Kringel

Wer auch das Eigelb nutzen möchte kann damit einen Teig für Butter-S oder Butter-Kringel herstellen.

Dazu benötigt ihr:

  • 500g Mehl
  • 250g Butter
  • 120g Zucker
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Teelöffel Zimt
  • 4-5 Eigelb für den Teig
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1-2 Eigelb zum Bestreichen
  • Hagelzucker zum Bestreuen

Aus den Teigzutaten knetet ihr mit den Knethaken des Handrührgerätes einen Mürbteig. Wenn möglich stellt ihr ihn in einer verschlossenen Dose 1 Stunde im Kühlschrank kalt.

Dann formt ihr aus dem Teig Butter-S oder Kringel. Dazu nehmt ihr ca. eine Handvoll Teig aus der Schüssel, rollt eine Teigschlange mit ca 0,7cm Durchmesser auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, teilt diese in 7-10 cm lange Stücke und formt diese als S oder zu einem Kringel. Legt die geformten Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

In einer Tasse oder einem Schälchen verquirlt ihr das Eigelb und bestreicht damit die Gebäckstücke auf dem Backblech. Zum Schluss streut ihr etwas Hagelzucker darüber.

Backt die Plätzchen bei 180°C 10-12 Minuten

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Das perfekte Weihnachtsgeschenk!

Was schenkt man den Eltern und Großeltern zu Weihnachten? Richtig, Badebomben. So steht einem traumhaft schaumigen Badevergnügen im Winter nichts mehr im Weg.

Mit den Kindern könnt ihr diese kleine Geschenkidee prima herstellen. Grundsätzlich könnt ihr zwei Jungscharstunden dafür einsetzen. Einmal stellt ihr die Badebomben her. Das nächste Mal werden sie schön verpackt. Beide Aktionen sind aber nicht Stunden-füllend, sodass ihr noch mehr Programm braucht.

Im Vorfeld solltet ihr ein paar Dinge besorgen. Je nachdem, wie viele Kugeln ein Kind bastelt, braucht ihr die entsprechende Masse an Zutaten, hier mal für 8 „Bomben“ (bei ca. 6 cm Durchmesser einer Kugel):

Zutaten für 8 Badebomen

  • 200 g Kokosöl 
  • 800 g Natron 
  • 400 g Zitronensäure in Lebensmittelqualität
  • 120 g Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe (als Pulver oder Gel, keine flüssige Farbe)
  • Ätherisches Öl (z.B. Vanille)

Tipps zu sonstigem Material

Gießformen (Kugelformen aus Alu – etwas teurer, oder Plastik). Z.B.

https://wehrfritz.com/de_DE/giessform-badekugel-6-stueck–073549?erid=CjwKCAjwuvmHBhAxEiwAWAYj-K_Oax4H17K4ARa2Z2lE0cRaLF1MV1k_9CLndP4KCdpHWu4brk43BxoCmi4QAvD_BwE.

Günstige Alternative: man nimmt einfach Silikonförmchen für Eiswürfel. Dann gibt es keine Kugeln, sondern Würfel oder sonstige Motive aus den Formen. Der Vorteil neben dem günstigeren Preis: man kriegt die Bomben besser aus der Form. Allerdings sind sie dann keine klassischen „Bomben“ mehr.

Als Geschenkverpackung kann man entweder Organza-Säckchen verwenden oder Butterbrottüten, z.B. https://www.bueroshop24.de/100-papstar-faltenbeutel-119671, mit Motivaufklebern oder Klebefilm verschließen

Und so geht´s:

Kokosöl in einem Topf schmelzen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und Natron, Zitronensäure und Speisestärke hinzufügen. Mixt das erst mal mit einem Kochlöffel, dann könnt ihr den Teig mit der Hand verkneten.

Jetzt kann die Masse mit Lebensmittelfarbe und Duft versetzt werden. Dazu bekommt jedes Kind ein Teil der Masse und ein bis zwei Schälchen.

Wenn man mehrere Farben bzw. verschiedene Düfte möchte, verteilt die Masse in mehrere Schälchen und färbt sie dann nach Wunsch ein, knetet die Farbe mit der Hand ein.

Die Masse in beide Kugelhälften der Kugelform bis etwas über den Rand füllen und fest zusammenpressen, so dass eine Kugel entsteht. Die Kugel vorsichtig aus der Form lösen (ist mit Aluformen mit viel Geduld erst machbar). Alternativ die Masse in Silikonformen bis zum Rand füllen und dann aus der Form lösen.

Auf ein Tablett oder Blech legen und über Nacht fest werden lassen (Wenn es schnell gehen soll, ca. 4h in den Kühlschrank legen).

Für die Verpackung könnt ihr einfach die Kugeln einzeln in Organzabeutel packen und evtl. noch mit einem Geschenkanhänger plus Namen der beschenkten Person dranhängen. Alternativ nehmt ihr kleine Brottüten, lasst die Kinder noch einen Weihnachtswunsch darauf schreiben (frohe Weihnachten, dein Lukas…). Die Bombe wird reingepackt, die Tüte mit einem bunten Klebestreifen oder Weihnachtsaufkleber geschlossen.

Viel Spaß beim Umsetzen!

Gott spricht zu uns auf ganz unterschiedliche Weise. Mal durch Bibelworte oder im Gebet, mal durch Menschen oder die Wunder der Natur, mal in der Forschung, durch die Kunst oder: in Träumen. Träume können dabei ganz unterschiedlich aussehen. In der Bibel spricht Gott im Schlaf oder über Bildern und Visionen.

In dieser Themenreihe haben wir uns mit „Traum-Geschichten“ beschäftigt. Im Traum hat König Salomo einen Wunsch bei Gott frei, bekommt Josef klare Ansagen, werden die drei Weisen gewarnt. Martin Luther King träumt von einer besseren Welt. I have a dream…

Mit den Kindern gehen wir diesen und eigenen Träumen nach. Außerdem gibt es eine anschauliche Andacht zur Jahreslosung aus Joh. 6,37: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Und wie immer findet ihr hier weitere Ideen zur Gestaltung eurer Gruppenstunden für die letzten drei Monate des Jahres. Eine Geschenkidee für Eltern zu Weihnachten ist auch dabei.

Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Umsetzen und eine gesegnete Herbst- und Adventszeit,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Zum Herbst/Winter möchten wir mit unserem neuen KON-Thema ein »Lichtblick« in der dunklen Jahreszeit für euch als Mitarbeiterinnen und eure Mädchengruppe sein. Ihr findet viele gute Ideen und Impulse für das letzte Quartal des Jahres – von der adventlichen Bibelarbeit bis zum gemütlichen Abend am Lagerfeuer.

Besonders »coronatauglich« sind zwei kreative Ideensammlungen: »Lichtblicke für euren Ort« und »PlayingArts«, viele coole und zugleich Mut machende Aktionen für euch und euer Umfeld.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

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