Hier findet ihr den Textplan zu JUMAT 3/2026. Die dazugehörigen Lektionen sind spätestens ab dem 01.06.2026 verfügbar.
Themenreihe: Königsgeschichten
| 29.06. | 2. Könige 18,1-8 + 8,37 | 1. Hiskia – Gott wird verspottet |
| 06.07. | 2. Könige 19,1-37 | 2. Hiskia – Gott rettet Jerusalem |
| 13.07. | 2. Könige 20,1-11 | 3. Hiskia – Gott schenkt Heilung |
| 20.07. | 2. Könige 22,1-20 | 4. Josia – ein König trauert |
| 27.07. | 2. Könige 23,1-25 | 5. Josia – ein König räumt auf |
Themenreihe: Paulus
| 03.08. | Apg 9,1-18 | 1. Paulus begegnet Jesus |
| 10.08. | Apg 9,19-30 | 2. Paulus muss fliehen |
| 17.08.. | Apg 13,1-3 + 14,8-20 | 3. Lystra: Göttliche Verwechslung |
| 24.08. | Apg 16,16-40 | 4. Philippi: Aufenthalt im Gefängnis |
| 31.08. | Apg 19,23-40 | 5. Ephesus: Ein Aufstand bricht los |
| 07.09. | Apg 20,7-12 | 6. Troas: Eutychus schläft ein |
| 14.09. | Apg 21,7-36 | 7. Jerusalem: Paulus wird gefangen genommen |
| 21.09. | Apg 27,1-44 + 28,11-16 | 8. Mittelmeer: Paulus erleidet Schiffbruch |
Erleben wir spannendes, veränderndes, aufregendes steht für den einen die Zeit still, für den anderen rennt sie davon. Ein Blick auf die Uhr und wir staunen – so spät schon? Was, erst so wenig Zeit vergangen? Auch auf Lagern und Freizeiten rast die Zeit davon und für Heimweh-Kranke schleicht sie.
Sich selbst sortieren, Verantwortung fürs eigene Zeitmanagement übernehmen – fällt vielleicht leichter, wenn man das mit Blicken auf eine selbst hergestellte Uhr lernen kann.
Ein paar Ideen, wie man aus Keilrahmen eine eigene, individuell gestaltete, fröhlich-bunte Uhr basteln kann, darum geht es in diesem Ideen-Pool.
Es braucht einiges an Material, das aber bei vielen online-Bastel-Shops (wie opitec oder ALS-Verlag) erhältlich ist und vielleicht auch bei eurem Kreativ-Laden in eurer Stadt. Bei den online-Bastel-Shops werden oft auch Anleitungen mitgeschickt, was beim Installieren des Uhrwerks zu beachten ist und wie es überhaupt funktioniert.
Für diese Technik könnt ihr die fertigen Netz-Keilrahmen oder Quadratlogo-Keilrahmen kaufen. Diese sind mit einem Netzt bespannt, das kleine Quadrate auf dem Keilrahmen bildet. Diese werden einfach bunt angemalt. Diese Technik eignet sich auch gut für nicht so geübte Maler.Ihr sucht euch für eure Leinwand 3-4 Farben aus, z.B. rot, schwarz und weiß oder zusätzlich noch eine Farbe, die sich schön mit (in diesem Fall rot) mischen lässt, z.B. gelb oder blau. Schlecht eignet sich in diesem Fall grün, denn das gibt gemischt einfach ein unschönes braun. Jetzt werden auf einer Palette oder einem Teller die Farben einzeln als Kleckse aufgebracht und schon geht es los. Mit einem flachen Pinsel mischt ihr die Farben und malt ein Kästchen inklusive Netz-Rahmen an. Dann ein leicht anderes Mischverhältnis und das nächste Kästchen folgt und so weiter. Am Ende gibt es ein Bild mit lauter Quadraten in unterschidlichen rot-Tönen. Etwas geübtere Kinder können auch in der Mitte eine Art Kreis in dem einen Farbton, z.B. gelb-rot-Töne gestalten und drumherum die Kästchen z.B. in grün-Tönen. So entsteht das gewohntere Bild einer runden Uhr.
Bei dieser Technik könnt ihr ganz kreativ oder ganz ordentlich arbeiten. Zunächst klebt ihr mit (schmalem) Malerkrepp Linien auf ihren Keilrahmen. Das können ganz ordentlich Quadrate oder Rechtecke ergeben oder es wird schräg und schief geklebt und so entstehen krumme, größere und kleinere Vierecke. Oder ihr klebt nur längs oder quer, so dass sich Längs- oder Querstreifen ergeben. Die so entstandenen Vierecke werden jetzt mit Acrylfarbe bunt gemacht. Jedes Eck kann in einer anderen Farbe gefärbt werden oder alle immer mit der gleichen Farbe oder man nimmt einen Grundton und mischt diesen nur mit schwarz oder weiß oder einem anderen Grundton. Die Vierecke können mit einem Pinsel bemalt werden, dazu eignet sich ein flacher Pinsel oder mit einer kleinen Malerrolle (dann benötigt ihr auch ein Gitter zum Abrollen) oder man tupft die Farbe mit einem Schwamm auf den Keilrahmen. Nach dem Trocknen zieht ihr vorsichtig den Malerkrepp von der Leinwand. Fertig ist der bunte Untergrund für eure Uhr.
Für die Keilrahmen eignet sich auch gut die Serviettentechnik. Etwas zeitaufwendiger, aber sicher schön, ist es, wenn ihr den Keilrahmen vor dem Aufbringen der Servietten mit einer Farbe grundiert. Dazu ist es wichtig, dass sich das Kind vorher das Motiv seiner Serviette ausgesucht hat. Dann grundiert ihr den Keilrahmen mit einer dazu passenden Acrylfarbe. Die Farbe könnt ihr mit einem breiten, flachen Pinsel, einer Malerrolle (an das Abroll-Gitter denken) oder einem Schwamm aufbringen. Während die Farbe trocknet bereitet ihr die Serviette vor. Ihr schneidet das Motiv aus und zieht die oberste Lage der Serviette ab. Ist die Grundierung getrocknet, legt ihr die oberste Schicht des Serviettenmotivs auf den Keilrahmen und klebt es vorsichtig mit dem Art-Potch Leim fest. Dabei müsst ihr sehr vorsichtig sein, da die Serviette leicht reißt. Es eignet sich ein weicher Pinsel dafür, den ihr eher tupft, als streicht oder ihr macht es vorsichtig mit euren Fingerspitzen. Achtet darauf, dass das ganze Serviettenmotiv gleichmäßig mit dem Art-Potch Leim bestrichen ist.
Auch einer sehr einfache und wirkungsvoll bunte Technik funktioniert mit (wasserLÖSLICHEN) Filzstiften. Dazu bemalt ihr einfach mit den Filzstiften den ganzen Keilrahmen inklusive Rand mit bunten Flecken. Ein bunter Fleck neben dem anderen. Wer möchte, kann auch hier bei bestimmten Farbtönen bleiben, z.B. alles in blau- und lila-Tönen oder sich an einem einfachen leicht abstrakten Motiv versuchen, z.B. einer Blumenwiese oder einem Sonnen-Aufgang,… Ist der ganze Keilrahmen voller bunter Filzstift-Flecken, nehmt ihr einen Pinsel, taucht ihn in Wasser und betupft die Übergänge zwischen den Farben mit Wasser. Die Farben fließen so ineinander und an den Übergängen entstehen Mischungen. Ist die Vorderseite des Keilrahmen getrocknet, könnt ihr auch die Übergänge an den Rändern mit Wasser betupfen.
Jetzt habt ihr eine wunderschöne, selbst-gestaltete Grundlage für eure Uhr. Wollt ihr noch Ziffern anbringen? Dafür gibt es Ziffern-Aufkleber oder ihr nehmt wasserfeste eddings. Am einfachsten ist es, wenn ihr einfach in die Mitte der Seiten eine 3, 6, 9 und 12 anbringt oder ihr malt mit dem Zirkel einen Kreis auf und bringt dort die anderen Ziffern an. Das ist aber ziemlich kniffelig, damit es dann mit der Uhrzeit auch stimmt.
Beim Anbringen des Uhrwerks lasst ihr euch von einem Mitarbeitenden helfen. Dazu müsst ihr mit dem Zirkel oder einem Lineal den Mittelpunkt eurer Leinwand ermitteln und ein Loch für das Uhrwerk hineinschneiden. Beim Anbringen der Zeiger ist es wichtig, alle beiden oder alle drei Zeiger genau auf 12 Uhr einzustellen. Dabei nehmt ihr zuerst den Stunden-, dann den Minuten- und zum Schluss den Sekundenzeiger. Wichtig ist auch, dass ihr den Abstandhalter nicht vergesst, die Zeiger nicht verbogen sind und sich am vorwärtsgehen gegenseitig hindern und dass ihr die Zeiger nur mit dem Rädchen am Uhrwerk bewegt, dann verbiegene sie sich nicht.
Viel Spaß mit eurer eigenen Uhr!
Ziel des Spiels: Jede Gruppe erspielt sich Materialien, aus denen sie ein Tuch färben und anschließend an „Kunden“ (Mitarbeitende) verkaufen.
Die Kinder werden in Kleingruppen unterteilt (je 5-6 Kinder). Jede bekommt eine Tragetasche, um das zu erspielende Material darin zu sammeln. Dazu ein Laufzettel mit dem zu erspielenden Material.
Material:
Jeder Mitarbeitende bekommt ein Material (z.B. Gummihandschuhe) und geht los in ein vorher klar kommuniziertes Spielgebiet (z.B. Stadtteil, Waldstück, Gemeindewiese). In einerm Stadtgebiet könnten sich die Mitarbeitenden auch verkleiden, damit man sie nicht zu einfach findet. Sobald eine Kindergruppe einen Mitarbeitenden entdeckt, bekommt sie vom Mitarbeitenden eine Aufgabe. Wird sie gut gemeistert, gibt der Mitarbeitende sein Material heraus und unterschreibt auf dem Laufzettel neben seinem Material.
Aufgaben, die die Kinder bei den Mitarbeitenden machen könnten:
Sobald die Kinder alle Materialien gesammelt haben (bzw. spätestens bis zu einer bestimmten vorher festgesetzten Zeit), kommen alle Gruppen zusammen und färben ihre Tücher. Das geht folgendermaßen (unter Aufsicht der MAs):

Ein Kind zieht Schürze und Handschuhe an. Rote Beete werden klein geschnitten auf dem Boden (Zeitungspapier drunter legen!). Das Tuch wird auf den Boden gelegt und mit den rote Bette stücken gefärbt indem man sie darauf reibt. Dann werden die Tücher noch getrocknet, indem man sie fönt. Für den Fön müssen die Kinder nochmal los und jemanden suchen, der ihnen einen Fön leiht. Falls die örtlichen Gegebenheiten das nicht zulassen, werden die Tücher zum Trocknen auf eine Wäscheleine gehängt.
Jetzt überlegen sich alle Kleingruppen jeweils einen Werbeslogan für ihr Tuch, das sie ja verkaufen möchten an Kunden (Mitarbeitende). Welche Kunden greifen zu? Hoffentlich alle ;). Als Belohnung gibt es einen Preis.
SPIELERKLÄRUNG
Die Ausgangssituation
Ihr seid fünf verschiedene Städte, und jede Stadt kann nur einen einzigen Rohstoff herstellen:
Ziel: Mit diesen Rohstoffen soll am Ende eine große neue gemeinsame Stadt „Name an dem der 5-Sternesommer stattfindet“ entstehen – mit Mauern, Brücken, Häusern, Türmen, Marktständen und vielen liebevollen Details.
Wichtig: Niemand kann die Stadt alleine bauen!
Fast alle Gebäude brauchen mehrere unterschiedliche Rohstoffe. Deshalb sind Handel, Absprachen, Kooperation und Teamwork notwendig.
Grober Ablauf
Präsentation jeder Stadt
Reflexion
WIE DAS SPIEL FUNKTIONIERT
Teams & Städte
Jedes Team wird eine Stadt und erhält genau einen Rohstoff, den nur dieses Team herstellen kann:
Nur dieses Team darf diesen Rohstoff verdienen!
Auftrag erhalten
Zu Beginn erhält jede Stadt einen Bauauftrag. Sobald die benötigten Rohstoffe erhandelt wurden, darf die Stadt einen neuen Auftrag ziehen.
Rohstoffe verdienen
Für Rohstoffe müssen Aufgaben gelöst werden. Es gibt drei Grundtypen:
Für jede gelöste Aufgabe erhält die Stadt eine Einheit ihres Rohstoffs.
(z. B. 1 Holzbündel, 1 Handvoll Ton ca. 100gr, 1 Stück Schnur, 1 „Steinplatte“ z.B. Bierdeckel als Fundament eines Gebäudes, 1 Stoffstück).
Die Aufgaben erhalten die Teams an dafür eingerichteten Stationen (Empfehlung: 1 Station für jedes Team).
Zusatz-Aufgaben (laufend lösbar)
Bis zum Ende des Spiels müssen zusätzliche Aufgaben erfüllt werden: Zusatzaufgaben „Stadt“. Diese Aufgaben werden gleich zu Beginn vergeben und erklärt.
Zum Abschluss:
Handeln mit anderen Städten
Jede Stadt wählt einen Händler / eine Händlerin. Der Händler (und nur der) darf mit den zwei Nachbar-Städten kommunizieren, Rohstoffe tauschen, anbieten oder verhandeln, Absprachen treffen, Rohstoffe transportieren
Aber: Der Händler entscheidet nicht allein – das Team bestimmt gemeinsam, ob ein Handel angenommen wird.
Die Stadt bauen
Mit den erarbeiteten und getauschten Rohstoffen dürfen echte Gebäude entstehen. Beispiele:
Dächer aus Holz, Schnur und Stoff; Brücken aus Holz und Schnur; Türme aus Stein und Ton; Marktstände aus Holz, Stoff und Schnur.
Regel:
Gemeinsames Ziel
Es gewinnt kein Team allein. Das Spiel wird nur gewonnen, wenn am Ende:
Reflexionsmöglichkeiten (optional)
Kurzfassung für Kinder
Ihr seid fünf Städte. Jede Stadt kann nur einen Rohstoff herstellen. Durch Aufgaben verdient ihr euren Rohstoff. Damit ihr Gebäude bauen könnt, müsst ihr miteinander handeln. Am Ende baut ihr eine echte Stadt aus Holz, Ton, Schnur, Stein und Stoff. Nur zusammen schafft ihr das!“
Rollen der Mitarbeitenden:
Materialliste:
| Anzahl | Material |
| 200–250 | Eisstiele |
| 100 | Holzstäbe |
| 5 | Naturholz (Äste) |
| 5–7 kg | Beutel Ton |
| 30–40 m (in 20–30 cm Stücken) | Schnur |
| 2–3 kg | Kieselsteine |
| 1–2 kg | Deko-Steine |
| 2–3 m² (20×20 cm) 30–40 | Stoffreste Stoffstücke |
| 25 | Bierdeckel, Karton à Als Fundament/ Stein |
| (10×10 cm) 20–30 | Stoffstücke |
| 10 | Scheren |
| 5 | Wasser-Schalen |
| 5 | Bauunterlagen |
| 20 | Sortier-Schalen |
| 5 | Rohstoff-Kisten/Eimer |
| 5 | Tücher/Küchenrolle |
| 5 | Müllbeutel |
| 2 m² | Bodenplatte(n) |
| 2 Rollen | Kreppband |
| 5 | Kleine Sägen |
Bibelstellen: Markus 4,35-41
Zielgedanke: Jesus kann die Stürme in uns stillen.
Wart ihr schon einmal am Meer oder an einem See, als es windstill war? Das Wasser sieht dann aus wie ein Spiegel. (als Wasserlinie eine horizontale, nicht ganz gerade Linie ziehen)

Ab und zu sieht man vielleicht, wie sich das Wasser leicht kräuselt. Und manchmal durchbricht ein leises Plätschern die Ruhe und den Frieden. (in der Nähe der Wasserlinie kleine Wellen andeuten)

Auf einem solch ruhigen Wasser startete an einem Abend ein kleines Boot, das zum anderen Ufer steuerte. Die Sonne verschwand langsam hinter dem Horizont und tauchte alles in ein orangefarbenes Licht. (auf der Wasserlinie ein Boot zeichnen)

Neben einem leisen Plätschern hörte man noch ein paar andere Geräusche. Einer im Boot war so müde gewesen, dass er es sich bequem gemacht hatte und eingeschlafen war. (links im Boot einen Kopf zeichnen (= Jesus); durch „zzz“ ein Schnarchen verdeutlichen)

Die anderen im Boot unterhielten sich, während sie vor sich hin schipperten. (rechts im Boot drei weitere Köpfe zeichnen (= Jünger))

Doch ganz plötzlich änderte sich die Stimmung: Dunkle Wolken zogen auf. (ein paar kleine Wolken zeichnen)

Erste Windböen fegten über das Wasser. (durch Halbkreise Windböen andeuten; diese werden später zu dem Wort „still“)

Und es wurde immer schlimmer. Innerhalb weniger Minuten befand sich das Boot mitten in einem heftigen Sturm. Die Wellen schlugen ans Boot und Wasser schwappte hinein. (rechts vom Boot eine große Welle zeichnen)

Die Leute im Boot gerieten in Panik. Sie hatten Angst! Ihnen war klar: Wenn jetzt nicht schnell ein Wunder geschah, würden sie untergehen. Einer begann hektisch, mit seinen Händen Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Ein anderer saß starr vor Schreck da und der nächste wuselte panisch von einem Ende des Bootes zum anderen. (den Jüngern panische Gesichter zeichnen)

Keiner hatte einen Plan, was zu tun war. Sie wussten nur: Sie wollten nicht sterben! Doch irgendetwas mussten sie tun – aber was nur? Sie schrien hilflos durcheinander. Alle – bis auf die Schlafmütze, die immer noch hinten im Boot lag und schnarchte. Einer weckte sie und fragte: „Wie kannst du nur schlafen? Wir werden hier noch umkommen!“ Da wachte der Mann auf und schaute die anderen an. (Jesus Augen und Mund zeichnen)

Er stellte sich hin und sprach zu dem Wind und den Wellen: „Still!“ (aus den Windböen und „zzz“ eine Sprechblase mit dem Wort „still“ zeichnen)

Und plötzlich kehrte Ruhe ein. Den anderen stand vor Staunen der Mund offen. Sie konnten es nicht fassen: Der Wind hatte sich von jetzt auf gleich gelegt. Sie waren gerettet! Das Wasser lag nun wieder vollkommen ruhig und friedlich da. (aus der Welle rechts vom Boot ein Ufer zeichnen)

In diese Stille hinein fragte der Mann die anderen: „Warum hattet ihr solche Angst? Vertraut ihr mir nicht?“ Bestimmt wisst ihr, wer er war. (Pause) Jesus! Manchmal geraten wir wie seine Jünger in Panik. Besonders, wenn unser Lebensboot von hohen Wellen umgeben ist und unsere Füße nass werden. Vielleicht fangen wir dann auch ganz hektisch an, Wasser aus dem Boot zu schöpfen.
Dabei kann Jesus auch die Stürme in uns stillen. Selbst wenn wir ihm gerade nicht vertrauen, voller Zweifel und Angst sind und nur noch den Sturm sehen. Doch unser Herz kann still werden, weil Jesus uns Ruhe und Gelassenheit schenkt. Wir dürfen wissen: Er ist da – ganz gleich, wie die Situation ausgehen mag. Bestimmt schwappt auch mal Wasser in euer Lebensboot, Wolken verdunkeln euren Horizont und der Wind haut euch fast um. Vielleicht gibt es etwas, das euch genauso lähmt wie der Sturm die Jünger. Dann lasst euch versichern: Jesus ist König über Wind und Flut – auch über die Stürme in eurem Leben. Und das Wichtigste: Jesus ist gut. Er kann und will unsere Herzen still machen. (links neben die Sprechblase „Mein Herz wird“ schreiben)

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Bibelstellen: Lukas 19,1-10
Zielgedanke: Jesus sieht tief in unsere Herzen.
Wenn wir durch die Gegend laufen, sehen wir unterschiedliche Menschen. Manche fallen uns besonders auf, weil sie ein richtig tolles Leben haben. Sie scheinen auf einem regelrechten Höhenflug zu sein, sind erfolgreich, haben super Klamotten und eine tolle Frisur. Es sieht so aus, als würde ihnen alles mühelos gelingen. Manchmal kommt uns dann der Gedanke: „Wenn mein Leben doch auch nur so toll wäre …“ (rechts oben eine Figur von der Seite zeichnen; statt Beinen zwei Striche auf unterschiedlichen Höhen zeichnen)

Aber nicht alle Menschen schweben so weit oben. Es gibt einige, denen nicht alles gelingt. (unter die erste Figur eine Figur in sitzender Haltung zeichnen)

Uns begegnen Menschen, die nach Wärme und Geborgenheit suchen. Sie wollen nicht allein sein und sehnen sich nach jemanden an ihrer Seite oder nach einer Familie. (eine Figur mit Baby im Arm zeichnen)

Und dann gibt es Menschen, die sich um andere kümmern. Sie sind ihnen eine Stütze, haben ein offenes Ohr und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. (eine Figur zeichnen, die der Figur mit Baby die Hand auf die Schulter legt)

Es gibt auch Menschen, die eher still sind, nicht auffallen wollen und sich im Hintergrund halten. Sie beobachten gern das Geschehen. (im Hintergrund eine Figur zeichnen)

Und dann gibt es noch die Leute, die gern im Vordergrund stehen und bei denen immer etwas los ist. Mit ihnen wird es nie langweilig. Sie haben viel Energie. (im Vordergrund eine hüpfende Figur zeichnen)

Bei Menschen gibt es all diese Gegensätze: oben und unten, laut und leise, suchend und helfend, Menschen im Hintergrund und im Vordergrund. Welche Figur auf diesem Bild passt am ehesten zu euch? (Pause)
Es gibt eine Geschichte, in der eine davon eine besondere Rolle spielt – die rechts oben. Es geht um einen Mann, der scheinbar ein ganz tolles Leben führte. Er hatte viel Geld, teure Klamotten, ein großes Haus und konnte sich alles kaufen. Trotzdem fehlte ihm etwas. Nach und nach merkte er, dass sein Herz trotz allem leer blieb. (der Figur rechts oben (= Zachäus) ein leeres Herz auf die Brust zeichnen)

Dieser Mann arbeitete beim Finanzamt. Er kassierte Steuern von den Menschen, die er dann an den Staat weitergab. Allerdings nahm er mehr, als der Staat verlangte und steckte sich den Rest in die eigene Tasche. Das war natürlich nicht fair. Kein Wunder also, dass dieser Mann zwar viel Geld hatte, aber von niemandem gemocht wurde. Eines Tages passierte etwas Ungewöhnliches. Ein Mann kam in die Stadt. Aber nicht irgendein Mann, sondern ein echter Promi. (für den Promi (= Jesus) in die Mitte eine Figur zeichnen)

Alle kamen aus ihren Häusern auf die Straßen, um ihn zu sehen. So auch der Finanzbeamte. Er war ganz nervös, denn er hatte schon viel von diesem Star gehört. Doch es waren einfach zu viele Menschen um ihn herum. Er konnte absolut nichts sehen. Schließlich war er nicht gerade ein Riese. Also kletterte der Finanzbeamte auf einen Baum. (einen Baum zeichnen, in dem Zachäus sitzt; die zwei Striche für den Baumstamm verwenden)

Dort saß er nun gespannt. Mit seinem Herzen, in dem ihm etwas fehlte und das vor Aufregung wild klopfte. Und mit vielen Fragen in seinem Kopf: „Wie wird es wohl sein, diesen berühmten Mann zu sehen? Wird diese Begegnung mein Leben verändern? Wird er mich überhaupt hier oben sehen? Es sind doch so viele Menschen hier.“ Da lief der Promi auch schon die Straße entlang. (vor Jesus einen Weg andeuten)

Genau vor dem Baum des Finanzbeamten blieb er plötzlich stehen. Und dann schaute er nach oben, direkt ins Gesicht des Finanzbeamten. Das war dem Mann im Baum ganz unangenehm und er wusste nicht, was er tun sollte. (Jesus ein Gesicht mit Blick nach oben zeichnen; Zachäus einen Arm zeichnen)

Und der Star sagte doch tatsächlich: „Zu dir will ich heute zum Abendessen kommen!“ (Jesus einen ausgestreckten Arm zeichnen)

Dem Finanzbeamten stockte der Atem. Damit hatte er nicht gerechnet. Der Promi wollte sein Gast sein? Das konnte er gar nicht glauben. Doch am Abend erschien er tatsächlich bei ihm zu Hause.
Vielleicht ahnt ihr es schon: Der Promi ist Jesus und der Finanzbeamte Zachäus. Das Leben von Zachäus war gar nicht so toll, wie es aussah. Jesus sah das und wandte sich ihm zu. Endlich konnte Zachäus jemandem von seinem Leben erzählen. Von seinem Beruf, seinen Wünschen, seinen Fehlern. Dass er oft allein war, sich nach Freunden sehnte und ihn all das Geld nicht glücklich machte. Und Jesus blieb. Obwohl er wusste, dass Zachäus Menschen betrog. Jesus begegnete Zachäus mit so viel Liebe, dass sich dessen Leben veränderte. Sein Herz war auf einmal voll. Von Liebe. (das Herz von Zachäus ausmalen)

Er bereute seine schlechten Taten und beschloss, den Menschen das Geld zurückzuzahlen, das er ihnen abgeknöpft hatte. Und nicht nur das: Er gab jedem, den er bestohlen hatte, mehr zurück. Er hatte gemerkt: Geld allein macht nicht glücklich. Durch die Begegnung mit Jesus fand er echtes Glück und tiefe Freude. (die Szene in ein Herz einfassen)

Jesus hat Zachäus besucht, weil er ein Herz für Menschen hat. Er beurteilt die Menschen nicht nach dem ersten Eindruck – er sieht ihnen ins Herz, in die Seele. Und dort erkennt er die versteckten Sehnsüchte, die geheimen Träume, den wahren Kern des Menschen. Jesus selbst sucht die Nähe zu uns und möchte bei uns sein, damit wir wahre Freude finden. (den restlichen Figuren fröhliche Gesichter zeichnen)

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Bibelstellen: Apostelgeschichte 9,1-22
Zielgedanke: Jesus entzündet in uns ein helles Licht.
Wart ihr schon einmal Feuer und Flamme für etwas – so richtig begeistert von einer Sache? (ein kleines Feuer zeichnen)

Es gab da mal einen Mann, dem es so ging. Er hieß Saulus. (ein Gesicht mit Augen und Mund zeichnen (= Saulus); dabei das Feuer als Haare verwenden)

Dieser Mann hieß Saulus. Er wendete seine ganze Zeit und Kraft für eine Sache auf – allerdings keine gute: Er verfolgte mit großer Leidenschaft Christen. Er hielt das alles mit Jesus für einen falschen Glauben. Deshalb ließ er Menschen einsperren oder sogar umbringen, die an ihn glaubten. Er wollte um jeden Preis verhindern, dass sich dieser neue Glaube verbreitete. Eines Tages war Saulus auf dem Weg nach Damaskus. Auch dort wollte er Christen gefangen nehmen. Er war ziemlich schnell unterwegs. Doch kurz vor Damaskus wurde er geblitzt. Ein helles Licht strahlte vom Himmel herab. (quer über die Figur zwei Linien ziehen)

Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme: „Saulus, warum verfolgst du mich?“
„Wer bist du?“, fragte Saulus.
„Ich bin Jesus, den du verfolgst!“, antwortete die Stimme. „Steh auf und geh in die Stadt. Dort wirst du erfahren, was du tun sollst.“
Was Saulus hier noch nicht ahnte: Dieses unglaubliche Erlebnis würde sein Leben komplett auf den Kopf stellen. (das Blatt auf den Kopf drehen)

Nachdem Jesus ihm erschienen war, wurde Saulus blind. Was sollte er tun? Er versuchte sich daran zu erinnern, was Jesus zu ihm gesagt hatte. „Geh in die Stadt.“ Also gut. Vorsichtig machte er sich auf den Weg. (den Kopf von Saulus vervollständigen; dabei die Haare als Bart verwenden; Saulus einen Körper und Füße zeichnen; die Linien bilden den Weg, auf dem Saulus steht)

Saulus wich also von seinem eigentlichen Vorhaben ab. Er ging nun nicht mehr nach Damaskus, um Christen gefangen zu nehmen, sondern weil Jesus ihn dorthin geschickt hatte. Drei Tage lang war Saulus blind und wollte weder essen noch trinken. (für die drei Tage drei vertikale Striche neben Saulus machen)

Zur gleichen Zeit begegnete Jesus auch einem Mann namens Hananias und sprach zu ihm. (für Hananias links eine Figur zeichnen, die ängstlich zu Saulus hinüberschaut)

Hananias war Christ und lebte in Damaskus. Jesus trug ihm auf, in ein anderes Haus zu gehen, um dort Saulus zu treffen. Er sollte ihm die Hände auflegen, damit dieser wieder sehen konnte. Aber Hananias hatte Angst. Er hatte von Saulus gehört und wusste, was der mit Christen wie ihm machte. Doch er vertraute Jesus. Und so ging er zu der Straße, die „die Gerade“ hieß. (unter Saulus und Hananias eine horizontale Linie ziehen)

Dort war das Haus, in dem Saulus sich aufhielt. (um Saulus herum ein Haus zeichnen; dabei die drei Striche für ein Fenster verwenden)

Als Hananias dort ankam, sah er, wie Saulus betete. (Saulus Arme und gefaltete Hände zeichnen)

Trotz seiner Angst vor diesem gefährlichen Mann ging Hananias zu ihm hin und legte ihm die Hände auf, wie Jesus ihm aufgetragen hatte. „Hey, Bruder Saulus!“, sagte er zögerlich. „Jesus hat mich zu dir geschickt, damit du wieder sehen kannst. Außerdem sollst du mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.“ Im selben Moment fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen und er konnte wieder sehen. Sein Hass verschwand – Liebe erfüllte sein Herz. (Saulus und Hananias fröhliche Gesichter zeichnen)

Saulus ließ sich gleich taufen. Denn diese Begegnung hatte sein Leben komplett verändert. Er war jetzt ein neuer Mensch. Und das wollte er mit der Taufe feiern. Als Nachfolger von Jesus erzählte er vielen Menschen mutig von Jesus und gründete viele christliche Gemeinden. (das Haus zu einer Kirche erweitern; links eine Weglinie ziehen)

Saulus, der sich später Paulus nannte, war nun wieder Feuer und Flamme für eine Sache. Aber diesmal für etwas Gutes: für Jesus. Wofür seid ihr Feuer und Flamme? Gibt es etwas, das euch begeistert? (aus der Weglinie rechts unten ein entzündetes Streichholz zeichnen)

Vielleicht seid ihr – genau wie Paulus – Feuer und Flamme für Jesus. Dann legt mutig los und begeistert auch andere Menschen. Bei Paulus ist übrigens ein wahres Feuerwerk daraus geworden, das hell geleuchtet hat! Das kann Jesus auch in eurem Leben bewirken. (über das Streichholz ein Feuerwerk zeichnen)

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Siehe auch: https://www.praxisverlag-bm.de/pvbm_product/one-paper-stories-9783866872417
Diese Sammlung enthält Anleitungen, um biblische Geschichten mit nur einem Blatt Papier kreativ und anschaulich zu erzählen. Das Bild entwickelt sich Stück für Stück während dem Erzählen.
Bibelstellen: Maleachi 1,2a
Zielgedanke: Gottes Liebe steht über allem.
(Vor Beginn den oberen Rand des Blattes bis zur Mitte nach unten falten und leicht fixieren; dann auf die Randlinie schreiben, die durch eine gepunktete Linie angedeutet ist)
Manchmal ist das Leben ziemlich kompliziert. Das kennt ihr bestimmt auch. Man hat Schwierigkeiten bei etwas, es läuft nicht wie geplant – und schon hat man ein Problem. (links auf die Randlinie „1“ schreiben)

Oder vielleicht sind es auch zwei Probleme. (neben die erste Ziffer „2“ auf die Randlinie schreiben)

Und manchmal sind es unzählige Probleme, die einen belasten. (neben die zweite Ziffer „8“ auf die Randlinie schreiben)

In solchen Zeiten scheint sich die ganze Welt gegen einen verschworen zu haben. Es läuft nicht nur bescheiden – es läuft extra bescheiden. (unterhalb der Randlinie mit etwas Abstand für „extra“ ein kleines „e“ schreiben)

Man sieht nur noch schwarz. Jede Kleinigkeit wird zum Problem – und es sind fast hundert Dinge, die einen nerven. (neben „e“ „98“ auf die Randlinie schreiben)

Man bekommt das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst. Es fühlt sich an, als würde man vor einer scheinbar unlösbaren Matheaufgabe sitzen und einfach nicht weiterkommen. („e98“ in ein Wurzelzeichen einfassen, das unterhalb der Randlinie beginnt; darin Platz für eine weitere Ziffer lassen)

Ganz schön kompliziert! „Und das ist jetzt mein Leben?!“, fragt man sich. (über die Zahlen „Mein Leben“ schreiben)

Das Leben gleicht einer unlösbaren Aufgabe. Und egal, wie lang man draufstarrt: Man findet einfach keine Antwort, keine Lösung. Man fängt an, an sich zu zweifeln: „Bin ich wirklich so eine Null?“ (auf die Randlinie als letzte Ziffer „0“ schreiben)

Und plötzlich hat man auch Zweifel an Gott: „Ist er wirklich da?“ In solchen Situationen hilft es, die Dinge mal auf andere Art und Weise zu betrachten. Manchmal braucht es einfach nur einen Perspektivwechsel. Dann sieht alles oft nur noch halb so schlimm aus. (den nach unten geknickten Teil des Blattes wieder hochklappen, so dass nur das Geschriebene unterhalb der Randlinie sichtbar ist (= „I love you“))

Wenn wir die Perspektive wechseln, erkennen wir vielleicht sogar einen Sinn in all unseren Schwierigkeiten. Oder entdecken eine versteckte Botschaft in scheinbar unlösbaren Aufgaben. Gerade in schwierigen Zeiten sagt Gott zu uns: „I love you!“ – „Ich liebe dich!” Das kann uns Mut machen, wenn wir an uns zweifeln. (über den Schriftzug „Gott spricht:“ schreiben)

Er spricht es mitten in die stressigen oder schwierigen Zeiten und in die unlösbaren Situationen unseres Lebens hinein: „Ich liebe dich!“ In dem biblischen Buch Maleachi steht im ersten Kapitel genau dieser Satz. (unter den Schriftzug „Maleachi 1,2“ schreiben)

Maleachi war übrigens ein Prophet. (für Maleachi links unten eine Figur zeichnen)

Er war in Gottes Auftrag unterwegs und sollte dem Volk Israel eine Nachricht überbringen. Denn das Volk lebte nicht immer so, wie Gott es gut fand. Maleachi sollte die Dinge ansprechen, die nicht gut liefen. Aber das Buch beginnt nicht mit einer Standpauke, sondern mit: „Ich habe euch lieb, spricht der Herr.“
Als Erstes spricht Maleachi von Gottes Liebe. (den Schriftzug in eine Sprechblase einfassen)

Gottes Liebe war die Basis dafür, dass Menschen sich verändern und ihre Probleme lösen konnten. Egal, wie verkorkst das Leben gerade zu sein scheint – Gottes Liebe steht über allem. Das macht Mut! Wenn wir ein Leben mit Gott führen, heißt das natürlich nicht, dass er all unsere Probleme löst. Aber es bedeutet, dass über allen Ängsten, Zweifeln und Schwierigkeiten steht: „Ich habe dich lieb, spricht der Herr!“
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Siehe auch: https://www.praxisverlag-bm.de/pvbm_product/one-paper-stories-9783866872417
Bibelstellen: Matthäus 2,1-12
Zielgedanke: Gott macht unsere Dunkelheit hell.
Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen, in der es um drei Männer geht. (für die Männer je eine Figur zeichnen)

Diese drei Männer waren ziemlich klug. Sie beschäftigten sich mit Sternen und mit besonderen Ereignissen am Himmel. (einen Sternenhimmel zeichnen)

Eines Nachts entdeckten sie einen besonders großen Stern. (einen großen Stern mit Schweif zeichnen)

Sie studierten alte Schriften und fanden heraus: Dieser Stern war ein besonderes Zeichen. „Kommt, wir folgen diesem Licht“, sagten sie und gingen los. Sie liefen über Berge und Täler, bei Tag und bei Nacht. (eine Bergkette mit zwei Spitzen zeichnen)

Sie wurden sehr müde und fragten sich, ob es überhaupt einen Sinn hatte, diesem Stern zu folgen. Doch jeden Abend sahen sie dieses wunderschöne Licht und folgten ihm weiter. (um den großen Stern herum Lichtstrahlen zeichnen)

Sie liefen sehr, sehr weit. Doch ihre Vorfreude und die Neugier darauf, was sie am Ende ihrer Reise erwarten würde, waren groß. (den Männern fröhliche Gesichter zeichnen)

Auf ihrer Reise erlebten sie viele Abenteuer. Sie trafen zum Beispiel auf einen echten König. Und weil die drei Männer sehr reich waren und mit dem König sprachen, glaubten die Menschen, die drei selbst seien Könige. (auf die Köpfe der Männer Kronen zeichnen)

Deswegen werden sie bis heute „Die Heiligen Drei Könige“ genannt. „Heilig“? Aber warum denn „heilig“? Vielleicht hatte jemand einen Sprachfehler und eigentlich heißen sie „Die Eiligen Drei Könige“, weil sie so schnell unterwegs waren. Nee, nee – der Name ist schon richtig. Denn am Ende ihres Weges fanden sie etwas ganz Wichtiges, etwas Heiliges. (vor den Männern einen Weg andeuten)

Und zwar ganz woanders, als sie es erwarteten. Der Stern stand nämlich direkt über einer kleinen Hütte. (unterhalb des großen Sterns eine Hütte zeichnen; dabei den linken Teil der Bergkette als Dach verwenden)

Die drei klugen Männer gingen in die Hütte, die nicht viel mehr war als ein Stall. Dort fanden sie eine Familie mit einem Baby. (innerhalb der Hütte eine Krippe mit Baby zeichnen)

Als die Männer das Baby sahen, wurden sie ganz still. Sie wussten plötzlich: Dieses Kind ist etwas ganz Besonderes. Es war, als würde in ihren Herzen die Sonne aufgehen. (um die Krippe herum Lichtstrahlen zeichnen)

Die ganze Zeit waren sie einem Licht gefolgt – und am Ende fanden sie den neugeborenen Jesus, durch den sie Gott ganz nah bei sich spüren konnten. Durch dieses Baby begegnete ihnen Gott selbst. (das Bild unten in einen Halbkreis einfassen)

Vielleicht lebt ihr in einer Welt, die sich manchmal ganz schön dunkel anfühlt. Vielleicht habt ihr Angst oder erlebt Dinge, die euch traurig machen. (das Bild oben in einen Halbkreis einfassen, so dass ein Kreis entsteht)

In der Bibel wird uns von Menschen erzählt, denen Gott in dunklen Zeiten ein Licht schenkte, das sie führte. So wie den klugen drei Männern, die den Stern sahen und ihm folgten. (um den Kreis herum Lichtstrahlen zeichnen)

Vielleicht seid ihr wie diese Männer auf der Suche nach etwas. Gott kann euch wie ihnen ein Licht schenken, an dem ihr euch orientieren könnt. Vielleicht findet ihr am Ende des Weges einen Menschen, durch den ihr euch Gott näher fühlt und der eure Welt etwas heller macht. Vielleicht macht ihr die Erfahrung, dass ihr Jesus erleben könnt und dadurch Gott begegnet. Vielleicht hilft euch Gott, in einer dunklen Stunde den Durchblick zu behalten und seinem Licht zu folgen. Das klingt, als würde sich die Suche lohnen. Was meint ihr?
Gesamtbild

Siehe auch: https://www.praxisverlag-bm.de/pvbm_product/one-paper-stories-9783866872417
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