Tool Pool ist eine in ihrer Themen-, Methoden- und Einsatzvielfalt einmalige Sammlung bewährter und neuer Methoden für das inhaltliche Arbeiten mit jungen Menschen. Für alle, die diese Arbeit methodisch abwechslungsreich gestalten und damit zu einer neuen Tiefe führen wollen.

Die Kategorien reichen von Kennenlernen und Warm-up über Gespräch, Spiritualität, Musik, Theater, Demokratiebildung und Digitales Arbeiten bis zu Erlebnispädagogik und Feedback.

Die Methoden enthalten Angaben zu passenden Themen, Zeitaufwand, Gruppengröße, Alter, Anspruch für Leitung und Gruppe, Aufwand, Sozialform und werden praxisorientiert erklärt. Eine Materialliste sowie Anwendungsbeispiele runden die Darstellung ab.

In der Tool Pool Datenbank sind alle Methoden aus dem aktuellen Buch/E-Book sowie der früheren Ausgabe vollständig enthalten. Die Profisuche mit Filteroption auf sämtliche Kriterien ermöglicht ein schnelles Finden der passenden Methode. Mit dem Buch/E-Book ist der Zugriff kostenfrei – siehe Hinweise zur Nutzung.

Tool Pool ist erschienen bei buch+musik ejw-service gmbh in Kooperation mit Calwer Verlag GmbH und RPE Religion-Pädagogik-Ethik GmbH.

Die Tool Pool Datenbank läuft unter dem Dach von jugendarbeit.online (jo). So wird ein technisch stets aktuelles und sicheres System gewährleistet und registrierte Nutzerinnen und Nutzer profitieren auch von anderen Inhalten auf jo.

Profisuche

209 Methoden gefunden

Passwort für kostenfreien Zugriff

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Die Profisuche mit Filteroptionen auf die Kriterien der Methoden ist für alle frei zugänglich. Im Suchergebnis werden jedoch nur Titel und Kurzbeschreibung angezeigt.

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Hinweis für alle, die eine frühere Ausgabe von Tool Pool besitzen, in der kein Passwort enthalten ist: Bitte eine E-Mail mit einem Foto des Buches an support@jugendarbeit.online senden. Wir schicken dann ein Passwort zu.

Hinweis für alle, die in der früheren Datenbank registriert waren: Alle registrierten Personen haben per E-Mail ein Passwort erhalten. Sollte diese E-Mail nicht mehr vorliegen, bitte unter support@jugendarbeit.online melden. Wir schicken dann ein Passwort zu.

Das Autorenteam zum Thema Lieblingswerkzeuge ...

Dr. Thomas Ebinger ist Gemeindepfarrer in Ostfildern-Kemnat, davor war er Dozent für Konfirmandenarbeit am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Ev. Landeskirche in Württemberg. Unter www.thomas-ebinger.de betreibt er einen Blog zu Themen rund um Kirche und Konfi-Arbeit.

„Manchmal muss man auch mit Jugendlichen dicke Bretter bohren. Themen wie die Bibel oder der persönliche Glaube sind nicht automatisch Selbstläufer. Manchmal hakt es in der Gruppe, man ist hart zueinander, baut Abwehrhaltungen auf. Da muss man oft erst einmal ein Stück ins Innere vordringen. Am Schlagbohrer gefällt mir, dass er hartes Material butterweich macht. Viele unserer Methoden helfen, den anfänglichen Widerstand zu überwinden und Dinge ordentlich im Erleben und damit im Gedächtnis zu befestigen. Dazu gibt es ja dann noch die verschiedensten Sorten Dübel. Übrigens darf man keine zu billigen Schlagbohrmaschinen kaufen. Die haben zu wenig Power und geben schon mal bei einer dicken Betondecke den Geist auf. Außerdem darf es bei der Schlagbohrmaschine auch mal laut und unordentlich werden, wie bei vielen unserer Methoden. Putzen kann man hinterher ja immer noch.“

Judith Haller ist Pfarrerin im Schuldienst an einer kaufmännischen Berufsschule und war Studienassistentin am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Ev. Landeskirche in Württemberg.

„Konfi- und Jugendarbeit ist elektrisierend. Dabei fließt viel Energie und die ist bekanntlich nicht immer stromlinienförmig. Während manche Jugendliche ziemlich unter Strom stehen, gehen bei anderen Lichter bzw. ganze Kronleuchter auf. Zugegeben, manchmal holt man sich gerade als Leitung einen kleinen bis größeren Stromschlag. Aber das gehört einfach dazu, denn ohne Strom geht es nicht. Daher liegt auch der Phasenprüfer in meinem Werkzeugkoffer ganz oben. Für mich sind Methoden eine Art „Phasenprüfer“, an denen sich der Gehalt des Inhalts messen lassen muss. Mit der Wahl einer passenden Methode finde ich heraus: „Hat der Inhalt, den ich vermitteln will, einen angemessenen Ort? Kann dieser hier geschickt und gemeinschaftlich entwickelt werden?“ Methoden überprüfen für mich den Inhalt auf seinen elektrisierenden Wert hin, kanalisieren die Energie sinnvoll und sind eng ineinander verschlungen. Daher auf zur (inhaltlichen) Steckdose und Mut zum Phasenprüfer, es ist und bleibt spannend!“

Stephan Sohn ist Religions- und Gemeindepädagoge, Diakon sowie Erlebnispädagoge und als Jugendreferent im Kirchenbezirk Heilbronn tätig.

„Kennenlernen, einen Platz finden, Konflikte klären, gemeinsam tätig werden und ein gutes Ende finden – Gruppen bieten sowohl für die Einzelnen als auch für die ganze Gruppe eine Vielzahl an Herausforderungen. Die Gruppe findet sich, wächst gemeinsam und zu guter Letzt löst sie sich auf. Diesen Prozess zu begleiten und das richtige Maß zu finden ist eine große Herausforderung für die Gruppenleitung. Nicht jede gute Methode passt zu jeder Zeit. Deshalb befindet sich in meinem Werkzeugkasten immer ein Meterstab. Er hilft mir, die Gruppe genauer in den Blick zu nehmen, die Lücke zu bemessen und die richtige Methode einzubauen. Und schließlich ist ein Meterstab auch aus vielen Methoden kaum wegzudenken, und es ist immer geschickt, einen dabeizuhaben.“

Diese Autorinnen und Autoren haben eigene Methoden beigesteuert:

Tobias Kenntner arbeitet zurzeit als Digital Learning Designer und Landesreferent im Ev. Jugendwerk in Württemberg für Digitales Lernen und Online-Bildung, interkulturelle Begegnungen und der Brücke zwischen Jugend- und Konfi-Arbeit.

„Jugendliche und die Bibel haben eine Gemeinsamkeit: In beiden liegen Schätze verborgen. Diese zu entdecken ist etwas Wunderschönes. Gott lieben und Menschen lieben ist etwas Schönes. Schönheit kommt auch zum Vorschein, wenn man mit dem „Exzenterschleifer“ Holz bearbeitet. Durch die rotierende Bewegung des Exzenterschleifers kommt richtig Energie rein und die Schönheit der Holzmaserung kommt zum Vorschein. Wenn Menschen ermutigt werden, in Bewegung kommen und eigene Entdeckungen im Wort Gottes machen, dann wird Kraft Gottes durch den Heiligen Geist spürbar, Menschen kommen in Bewegung und schöpferische Schönheit wird sichtbar. Gern mehr davon.“

Tobias Thiel ist Studienleiter für gesellschaftspolitische Jugendbildung an der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt. Seine Schwerpunkte sind Jugendbeteiligung, Game-based Learning und politische Bildung mit Kindern.

„Seifenblasen platzen lassen macht mir viel Spaß. Ähnlich ist es, wenn es mir gelingt, meine Filterblase, meinen Wohlfühlraum zu verlassen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, mit denen ich sonst vielleicht nicht reden würde und sie nicht mit mir. Mit Der Methode „Meine Filter-Bubbles und ich“ erkenne ich die Potenziale und Grenzen meiner Blasen. Und wenn ich dann noch die Methode „Bubble-Bingo“ anschließe, kann ich z. B. erkennen, dass Bratwurst nicht in meine Kirchen-Blase passt, obwohl ich so gern mal zusammen mit der ganzen Gemeinde ein Grillfest feiern würde.“

Friederike Wenisch ist Lehrerin an einem Gymnasium in Reutlingen, Dozentin für Digitalisierung im Bereich religiöser Bildung mit dem Schwerpunkt Religionsunterricht am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Ev. Landeskirche in Württemberg, Bloggerin und unterstützt auf Twitter die Arbeit des #relichat-Netzwerkes.

„Mein Lieblingswerkzeug ist mein PC und besonders meine „AdobeSuite“ ... Mein PC gibt mir die Möglichkeit, das volle Spektrum der Kommunikation und Methodik mit meinen Schülerinnen/Schülern und Kolleginnen/Kollegen auszuprobieren und die Welt immer wieder neu zu entdecken und sich gegenseitig zu berichten und auszutauschen. Meine AdobeSuite hilft mir dabei, Online-Fortbildungen im Videoformat so zu gestalten, sodass sie ansprechend und interaktiv auch Abwesenden im Nachhinein zur Verfügung gestellt werden und somit die Religionspädagogik auch im Nachhinein bereichern können.“

Jan Witza arbeitet als Referent für gesellschaftspolitische Jugendbildung für die Ev. Jugend in Sachsen. Er ist mit dem Podcast „Sächsische Verhältnisse“ sowie bei Instagram als @lebelieberlive aktiv.

„Mein Lieblingswerkzeug ist der sog. „Engländer“ oder auch Rollgabelschlüssel. Dieser ist verstellbar und kann verwendet werden, um nahezu jede Sechskantschraube oder Mutter zu lösen oder festzuziehen. Diese Flexibilität schätze ich auch in der pädagogischen Arbeit mit Gruppen. Das Handwerkszeug, die methodisch-didaktische Herangehensweise und die pädagogische Haltung bleiben immer die gleiche und werden doch flexibel auf die Gruppe, die Bedarfe der Einzelnen, das Thema und den Moment angepasst.“

Tool Pool (Neuauflage 2021)

200 bewährte und neue Methoden für die Konfi- und Jugendarbeit

Tool Pool ist eine in ihrer Themen-, Methoden- und Einsatzvielfalt einmalige Sammlung von Methoden für das inhaltliche Arbeiten in der Konfi- und Jugendarbeit. Die Methoden sind kategorisiert, mit Eigenschaften versehen und werden praxisorientiert erklärt. Inkl. Datenbankzugriff.

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