Außergewöhnliche WunderAußergewöhnliche Wunder

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Einheit: Außergewöhnliche Wunder

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-50 Min. (Vorbereitung: 50-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppe: Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Legobilder, Gegenstände (zur Verkündigung), Löffel, Schnur, Memory, Wäscheklammern
Bibelstelle: 2. Könige 4,8-37

In der Elisageschichte wird von außergewöhnlichen Wundern berichtet. Diese Geschichte wird mit Legobildern erzählt und mit verschiedenen Methoden wird die Geschichte in die Lebenswelt der Kinder übertragen.


Vorschau:

Hinführung

Idee 2: Minitheaterstücke
Wir führen zwei kleine Theaterstücke zum Thema Gastfreundschaft auf. Dabei gibt es ein gutes und ein schlechtes Beispiel. Person A klingelt. Person B macht die Türe auf und reagiert total wütend, ist verärgert, dass hier jemand seine Mittagsruhe stört. Im anderen Beispiel bittet er Person A herein, bietet ihr etwas zu trinken an … Je nachdem, wie fit die Kinder sind, kann das Ganze auch rein pantomimisch dargestellt werden. Anschließend folgt ein kurzer Dialog mit den Kindern über das Gesehene mit der Überleitung zur Geschichte.

Verkündigung
Erzählung mit Legobildern
Wir erzählen die Geschichte anhand der Legobilder. Die wörtliche Rede kann auch von einem anderen Mitarbeiter gelesen werden.
(Bild 1) Elisa und Gehasi waren normalerweise immer gemeinsam unterwegs. Elisa hatte dann seinen Stab bei sich und Gehasi, sein Diener, war immer an seiner Seite und erfüllte alles, was Elisa ihm auftrug. Eines Tages kamen sie nach Schunem, (2) wo eine wohlhabende Frau lebte. Sie sah Elisa und Gehasi kommen und lud sie zum Essen bei ihr ein. (3) So aßen sie jedes Mal, wenn Elisa in die Stadt kam, bei der Frau. Nachdem Elisa und Gehasi weitergezogen waren, (4_0) sprach die Frau zu ihrem Mann: (4_1) „Ich bin sicher, dass der Mann, der oft zu uns kommt, ein heiliger Bote Gottes ist!“ Dieser stimmte ihr zu: (4_2) „Ja, das denke ich auch!“ Sie fragte: (4_3) „Wollen wir ihm nicht im oberen Stockwerk ein kleines Zimmer einrichten?“ Ihr Mann schlug gleich vor: (4_4) „Ja, wir stellen ihm ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und eine Lampe hinein. Dann kann er sich zurückziehen und etwas ausruhen, wenn er uns besucht.“ So richteten sie das Zimmer ein und als Elisa mit Gehasi wieder mal nach Schunem kam, (5) zeigte die Frau ihnen (5_1) das neue Zimmer. (6) Elisa und Gehasi ruhten sich erst mal aus. (7_0) Nachdem sie sich ausgeruht hatten, sagte Elisa zu Gehasi: (7_1) „Gehasi, geh zu unserer Gastgeberin und sag ihr: Du hast dir für uns so viel Mühe gemacht. Können wir auch etwas für dich tun?“ Aber Gehasi fragte: (7_2) „Was können wir ihr denn schon Gutes tun?“ Elisa hatte schon eine Idee: (7_3) „Wir können zum Beispiel ein gutes Wort beim König für sie einlegen.“ (8_0) Mit dieser Aufgabe ging Gehasi nach unten und sprach mit der Frau: (8_1) „Du hast die für uns so viel Mühe gemacht. Können wir auch etwas für dich tun?“ Aber sie sagte: (8_2) „Ach, es geht mir doch gut. Ich habe so viele Verwandte hier in der Stadt.“ (9_0) Gehasi ging wieder nach oben zu Elisa und berichtete ihm, was die Frau gesagt hatte: (9_1) „Sie sagt, es gehe ihr gut und sie brauche nichts.“

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  • Autor / Autorin: Johannes Weller
  • © Deutscher EC-Verband

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