Dorfspiel „Himmelsleiter“Dorfspiel „Himmelsleiter“

Einheit: Dorfspiel „Himmelsleiter“

Verband: EJW - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 30-60 Min.)
Materialarten: Geländespiel, Spiel(e)
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Benötigte Materialien: Engelswegweiser (kopiert auf DinA5, Anzahl je nach Strecke ), 1 Klebeband (Rolle), 2 Dachlatten (aus Holz, ca. 60 cm lang), 3 Dachlatten (aus Holz, ca. 30 cm lang), 2 Hammer, 6 Nägel (oder ein paar mehr), 15 Pflastersteine (oder Natursteine), Augenbinde(n) (in der Anzahl der Kinder), 1 Sprossenleiter (die flach auf dem Boden liegt (keine Klappleiter))

Jakob träumt von Engeln

Spielidee:

Eine Mischung aus Schnitzeljagd, Stationenlauf und Workshop mit tieferem Sinn aus der Himmelsleiter-Geschichte (1.Mose 27,41-28,22): Die Kinder suchen im Dorf oder in der Stadt nach Engelswegweisern und folgen ihnen. Dabei stoßen sie auf Stationen, an denen sie mit Spiel und Spaß Einzelteile einer Leiter gewinnen. Am Ende wird die Leiter zusammengebaut und als Symbol, dass Gott hier ist, aufgestellt.

Vorbereitung:

Auf dem Weg zum Ziel werden an Straßenlaternen, Verkehrsschildern und Wegkreuzungen Engels-Wegweiser aufgehängt.

Gern dürfen diese auch etwas versteckt sein, da die ganze Gruppe gemeinsam die Augen offenhält. An zwei Stellen auf dem Weg wird eine Station eingerichtet. Eventuell in der Hofeinfahrt eines Mitarbeitenden errichten, damit die Materialien nicht verschwinden. Oder die Mitarbeitenden besetzen diese beiden Stationen und nur ein Begleiter geht mit der Gruppe mit.

Bild (c) Lutz Leonhardt

Ablauf:

Die Teilnehmenden machen sich als Gruppe mit den Mitarbeitenden auf den Weg und folgen den Engels-Wegweisern, die zuvor aufgehängt wurden. An vier Stellen des Wegs wird Halt gemacht und eine Station gespielt. An jeder Station bekommen die Teilnehmenden eine „Leiter-Latte“ (eine kurze Dachlatte als Querstrebe), wenn sie die Station erfolgreich geschafft haben.

1. Station = Wecke bloß nicht den schlafenden Jakob

Auf dem Weg wird angehalten und das Spiel „der Lehrer schreibt an die Tafel“ gespielt mit schlafendem Jakob als Lehrerersatz. Der Mitarbeitende stellt sich mit dem Rücken zur Gruppe, schließt die Augen und sagt den Satz „der Jakob schläft und träumt“. Während des Satzes dürfen die Teilnehmenden auf Jakob zuschleichen. Direkt nach dem Wort >träumt< dreht sich der Jakob um und schaut zur Gruppe. Wer nun wackelt oder sich bewegt ist raus und muss zurück zum Anfang. Gewonnen hat die Gruppe, sobald der Erste den schlafenden Jakob an der Schulter berührt. Nun bekommen die Teilnehmenden eine Dachlatte als Preis. Gern können mehrere Durchgänge mit wechselnden Jakobs gespielt werden.

2. Station = Leiter-Überwindungs-Spiel

Eine Leiter liegt flach auf dem Boden. Jede/ r aus der Gruppe bekommt die Augen verbunden und versucht nacheinander blind die Leiter zu überqueren. Jeweils ein Kind links und ein Kind rechts dürfen sehen, um die anderen zu lotsen. Es darf nur auf die Leiter-Teile getreten werden. Wenn ein Teilnehmender den Boden berührt, müssen alle wieder an den Anfang zurück. Sind alle heil am Ziel, bekommen die Teilnehmenden eine Dachlatte als Preis.

Erschwerte Variante: Die Hälfte der Gruppe kommt von rechts, die andere Hälfte von links, die Teilnehmenden müssen beim Darüberlaufen aneinander vorbeikommen. Achtung: Diese Variante nur mit Mund-Nasen-Maske spielen, da kein Corona-Abstand möglich ist!

Bild (c) Lutz Leonhardt

3. Station = Steinturm-Bau-Spiel

Die Teilnehmenden versuchen mit den vorgegebenen Pflastersteinen einen möglichst hohen Turm zu bauen. Alle Steine müssen verwendet werden. Die Steine wurden zuvor an der Station platziert. Sind alle Steine verbaut und der Turm hält, bekommen die Teilnehmenden eine Dachlatte als Preis.

4. Station (am Ziel) = Aus Latten eine Leiter bauen

Die Teilnehmenden bekommen hier die zwei großen Dachlatten. Abwechselnd nageln sie aus den Längsstreben und den Dachlatten, die sie an den Stationen gewonnen haben eine Himmelsleiter zusammen und stellen sie auf dem Freizeitgelände auf als Symbol, dass Gott hier anwesend ist.

Bild (c) Lutz Leonhardt
  • Autor / Autorin: Lutz Leonhardt
  • © Lutz Leonhardt (alle Bilder, Kopiervorlage Engel)

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