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Anmerkungen aus der Redaktion
Bitte nutzt diesen Entwurf für eure Kirche Kunterbunt als Vorschlag! Vielleicht passt manches nicht zu eurer Situation und eurem Frömmigkeitsstil. Theologie lädt dazu ein, selbst zu glauben, selbst zu denken. Das könnt ihr mit dieser hier vorgestellten Einheit auch tun. Im Sinne der Jahreslosung 2025 gilt: „Prüft alles und behalte das Gute!”
Team-Zeit
Dieser Entwurf thematisiert den Palmsonntag und die dahinter stehende biblische Erzählung von Jesus Einzug Jesu nach Jerusalem (Lukas 19,29-38). Er eignet sich für die Passionszeit – also die Phase vor Ostern. Natürlich kann die Kirche Kunterbunt auch direkt am Palmsonntag gefeiert werden. Der Palmsonntag ist der Start in die Karwoche. Jesus kommt nach Jerusalem – die Menschen jubeln ihm zu und feiern ihn wie einen König. Sie hoffen, dass er ihr Leben endlich grundlegend verändert. Doch Jesus kommt anders, als viele es erwarten: nicht mächtig und laut, sondern ruhig, friedlich und auf einem Esel.
Lest als Team den Bibeltext aus Lukas 19,29-38. Alternativ könnt ihr die Erzählung auch in einer Kinderbibel lesen (z.B. Die Bibel für Kinder (Margot Käßmann)
Unterhaltet euch über folgende Fragen:
Welche Worte sind euch fremd? Was findet ihr seltsam?
Habt ihr schonmal etwas vergleichbares erlebt?
Wie erlebt ihr Jesus in der Geschichte?
Was sind Themen, die Familien in ihrem Alltag auch erleben?
Hattet ihr schonmal Begegnungen mit einem Esel?
In der biblischen Erzählung zeigt Jesus, dass Gottes Weg nicht über Macht und Durchsetzen führt, sondern über Nähe, Liebe und Dienen. Nachfolge ist nicht immer spektakulär, aber ehrlich. Es geht darum, Jesus auch dann zu vertrauen, wenn er unsere Erwartungen durchkreuzt werden. Jesus motiviert uns zu einer Haltung der Liebe und des Dienens.
Willkommens-Zeit
Herzlich Willkommen zu unserer Kirche Kunterbunt. Schön, dass ihr alle da seid. Heute wird es ein bisschen wild, manchmal auch ein wenig laut und auch ganz festlich. Außerdem wollen wir uns ein Tier etwas näher anschauen wollen. Ihr dürft jetzt mal raten, um welches Tier es geht.
Rätsel über Powerpoint
Als „Palmesel“ gilt in vielen Regionen (z.B. Odenwald, Rheinhessen) die Person, die am Palmsonntagmorgen als Letzte aus dem Bett kommt. Wenn ihr die Kirche Kunterbunt am Palmsonntag feiert, könnt ihr danach fragen. Falls ihr vor Palmsonntag feiert, diese Tradition einführen und die Familien einladen am Palmsonntag aufzupassen, wer der Palmesel ist.
Stationsbeschreibung: Was gibt’s hier zu tun? Hier darfst du deinen eigenen kleinen Palmbuschen binden! Mit Zweigen, bunten Bändern und vielleicht sogar etwas Glitzer oder Federn. Lass deiner Kreativität freien Lauf – jedes Büschel wird ein Unikat!
Was steckt dahinter? Die Menschen haben Jesus mit Palmzweigen begrüßt, als er in Jerusalem einzog – als Zeichen der Freude und Hoffnung. Auch heute erinnern uns die Palmbuschen daran, dass neues Leben wächst und Gott mit uns unterwegs ist.
Für zu Hause: Nimm deinen Palmbuschen mit nach Hause. Du kannst ihn ans Fenster oder an die Tür hängen – als Zeichen: Hier wohnt Hoffnung!
Station: HOSIANNA – Wie laut kannst du jubeln?
Material: Dezibel-Messgerät
Stationsbeschreibung: Was gibt’s hier zu tun? Ruf so laut du kannst „Hosianna!“ – wir messen mit einem Dezibel-Messgerät, wie kräftig deine Stimme ist! Dein Ergebnis wird auf unserer Flipchart eingetragen – mal sehen, wie laut unsere Gruppe gemeinsam jubeln kann!
Was steckt dahinter? Als Jesus in Jerusalem ankam, haben ihn die Menschen wie einen König begrüßt – mit Rufen, Jubel und Palmzweigen. „Hosianna!“ heißt: „Hilf doch!“ oder „Rette uns!“ – ein Freudenruf voller Hoffnung und Vertrauen.
Extra: Magst du es lieber leise? Kein Problem! Du kannst auch ein stilles „Hosianna“ ins Mikrofon flüstern – auch das wird gemessen. Denn bei Gott zählt nicht nur Lautstärke – sondern, was von Herzen kommt!
Was gibt’s hier zu tun? Bastle dir deinen eigenen kleinen Esel aus Klopapierrollen, Papier, Kleber und etwas Fantasie! Eine Mitarbeiterin zeigt dir Schritt für Schritt, wie’s geht – du brauchst nur Lust zum Mitmachen. 😊
Was steckt dahinter? Jesus ritt auf einem Esel in Jerusalem ein – ganz friedlich, nicht wie ein mächtiger König auf einem Pferd. Der Esel erinnert uns daran, dass Stärke nicht laut und groß sein muss..
Tipp: Du kannst deinem Esel auch einen Namen geben und mit nach Hause nehmen – vielleicht begleitet er dich durch die Karwoche!
Station: Fütter den Esel!
Material: Pappesel, Spielzeug-Gemüse/Bälle, Eimer
Stationsbeschreibung: Was gibt’s hier zu tun? Vor dir steht ein hungriger Esel – na gut, eigentlich eine Pappfigur 😉und der freut sich auf Futter! Schnapp dir ein Stück Spielzeug-Gemüse und versuche, es in den Futtereimer zu werfen. Triffst du? Dann ist der Esel glücklich und satt!
Was steckt dahinter? Der Esel war ein treuer Begleiter auf Jesu Weg nach Jerusalem. Auch wenn er oft übersehen wird, war er wichtig – und wer Gutes tut, darf auch gut versorgt werden. So wie der Esel – und wie wir!
Extra: Wie viele Gemüsestücke schaffst du? Du darfst natürlich auch öfter probieren!
Schnappt euch ein Hüpftier und lauft gemeinsam als Familie den Esel-Parcours ab! Aber aufgepasst: Hier zählt nicht die Geschwindigkeit – sondern Teamgeist! Manche Hindernisse könnt ihr nur gemeinsam überwinden. Vielleicht müsst ihr mal Händchen halten, mal gemeinsam ein Lied singen oder euch gegenseitig anfeuern.
Was steckt dahinter?
Jesus war auf einem Esel unterwegs – langsam, friedlich und mit vielen Menschen um sich herum. Auch wir sind gemeinsam unterwegs: als Familie, als Team, mit Gott an unserer Seite.
Extra:
Schafft ihr es, am Ende gemeinsam „Hosianna!“ zu rufen? Dann gibt’s Applaus von uns – und vielleicht ein kleines Dankeschön für euer tolles Miteinander!
Station: Esel ganz nah
Material: Beamer, Laptop, Lautsprecher, Sendung mit der Maus:
Stationsbeschreibung:
Was gibt’s hier zu sehen?
Setz dich gemütlich hin, mach’s dir bequem und schau dir ein spannendes Video aus der Sendung mit der Maus an – alles dreht sich um den Esel! Wo lebt er? Was frisst er? Und warum sind Esel eigentlich so stur und gleichzeitig so klug? Im Anschluss daran kannst du ein Quiz über Esel machen und dein neugewonnenes Wissen testen.
Was steckt dahinter?
Der Esel ist nicht nur in der Bibel wichtig, sondern auch ein echtes Wunder-Tier im Alltag: stark, treu und manchmal ganz schön witzig. Schau rein und lerne ihn von einer neuen Seite kennen!
Tipp:
Wenn du magst, kannst du danach ein Eselfakt-Kärtchen mitnehmen – zum Staunen, Weitererzählen oder Aufhängen am Kühlschrank!
Hier wartet ein echter Balance-Künstler auf euch: der Packesel! Versucht, so viele Stäbe wie möglich auf seinen Rücken zu stapeln – ohne dass etwas herunterfällt. Aber aufgepasst: Esel mögen’s nicht zu stressig… Wer zu viel auflädt, bringt ihn aus dem Gleichgewicht!
Was steckt dahinter?
Esel tragen oft schwere Lasten – in der Bibel und auch heute noch. Doch auch sie haben Grenzen – so wie wir. Manchmal hilft es, Lasten gemeinsam zu tragen oder auch mal abzugeben.
Tipp:
Spielt gegeneinander oder als Familie zusammen – wer stapelt am geschicktesten?
Station: Wo ist der Eselschwanz?
Material: Esel (entweder aufgemalt (an eine Scheibe mit Kreidestiften/Flipchart) und aufgehängt, als Kuscheltier, Hüpfpferd, Holzpferd oder verkleidete Person mit Eselohren, Schwanz aus grauen Wollfäden, Klebeband
Stationsbeschreibung:
Was gibt’s hier zu tun?
Hier steht ein Esel – aber oh nein, sein Schwanz fehlt! Du bekommst die Augen verbunden und versuchst, den Schwanz an der richtigen Stelle anzubringen. Keine Sorge: Deine Familie darf dich mit Worten ein bisschen unterstützen.
Was steckt dahinter?
Manchmal sieht man den Weg nicht genau – aber mit ein bisschen Vertrauen, Geduld (und manchmal Hilfe von anderen) kommt man trotzdem ans Ziel. So war es auch bei denen, die Jesus auf seinem Weg begleitet haben.
Tipp:
Lacht miteinander – auch wenn der Schwanz mal am Ohr landet! 😄
Was gibt’s hier zu tun? Setz dich auf den Thron, setz dir eine Krone auf und nimm das königliche Zepter in die Hand. Jetzt bist du für einen Moment König oder Königin! Stell dir vor: Du darfst einen Tag lang bestimmen – was würdest du ändern oder verbessern?
Was steckt dahinter?
Jesus wurde als König begrüßt – aber er war ein ganz anderer König: einer, der dient, liebt und Frieden bringt. Auch du hast tolle Ideen, wie die Welt besser werden kann!
Und dann?
Schreib deinen königlichen Wunsch oder deine Idee auf eine Wortkarte und häng sie an die Wand hinter den Thron – so entsteht unsere ganz eigene Wand der guten Königswünsche.
Station: Symbolsuche
Material: Symbol-Vorlage (kommt bald > meldet euch über sara.bardoll@ejwue.de)
Stationsbeschreibung:
Was gibt’s hier zu tun?
Ihr bekommt einen Zettel mit verschiedenen Symbolen darauf – z. B. eine Kerze, ein Kreuz oder ein Esel. Diese Symbole sind in der Kirche versteckt! Eure Aufgabe: Sucht die passenden Kärtchen mit den Symbolen. Auf der Rückseite jedes Kärtchens steht ein Buchstabe. Tragt ihn auf eure Liste ein!
Was steckt dahinter?
In der Kirche gibt es viel zu entdecken – nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen. Beim Suchen werdet ihr merken: Jedes Symbol erzählt etwas von Gott und seiner Geschichte mit uns.
Und am Ende?
Wenn ihr alle Symbole gefunden und alle Buchstaben gesammelt habt, ergibt sich ein Lösungswort. Gebt es an der Station ab – zur Belohnung wartet eine kleine Überraschung auf euch!
Feier-Zeit
Begrüßung/Moderation
Heute stand ein Tier in der Mitte unserer Aktivstationen. Welches war das nochmal? Esel
Ihr habt an den Stationen viel erlebt. Was hat euch denn am Meisten Freude gemacht?
Kinder erzählen von dem Erlebten
Hosianna-Rufen wird noch einmal als Gemeinschaft getestet
Wir haben all diese Stationen heute ausgewählt, weil sie uns vorbereiten auf die biblische Geschichte, die wir heute hören wollen.
Geschichte
Dazu brauche ich euch heute alle. Wir haben verschiedene Rollen:
Jesus
Menschen am Weg
Zwei Freunde von Jesus mit besonderer Aufgabe
Freunde von Jesus
Esel
Jesus und seine Freunde waren auf dem Weg nach Jerusalem. (Jesus und die Jünger laufen umher– trampel, trampel, trampel…)
Jesus sagte zu zwei seiner Jünger: „Geht in das nächste Dorf. Dort werdet ihr einen Esel finden. Bindet ihn los und bringt ihn zu mir.“ Die Jünger taten, was Jesus gesagt hatte. (Schleichen auf Zehenspitzen los und schaut neugierig nach links und rechts.)
Und tatsächlich – da war ein Esel! Sie brachten den Esel zu Jesus. Jesus setzte sich auf den Esel. Dann ritten sie los – langsam, denn Esel sind gemütlich unterwegs. (Reitet auf der Stelle und wackelt dabei leicht mit dem Oberkörper.)
Die Menschen in der Stadt waren total aufgeregt! (Alle rufen: „Was ist da los?“)
Sie hörten: Jesus kommt! Da rannten sie auf die Straße, legten ihre Mäntel auf den Boden und winkten mit Palmzweigen. (Kleidungsstücke werden auf den Weg gelegt).
Alle riefen: “Hosianna! Hosianna dem Sohn Davids!” (Laut gemeinsam rufen oder singen – mit Händen in der Luft!)
“Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn!”
Die Kinder riefen auch: “Hosianna!” (Noch einmal rufen – oder hüpfen dabei vor Freude!)
Jesus ritt mitten durch die jubelnde Menge in die Stadt hinein – ganz ruhig und friedlich.
Impuls
Das ist die Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem wie sie damals passiert ist. Jesus kommt – nicht mit Pomp und Glanz, sondern auf einem einfachen Esel. Nicht über die Köpfe hinweg, sondern mitten durch die Menschen hindurch. Zu ihnen. Zu uns. Die Leute haben gerufen: „Hosianna!“ – das heißt: „Hilf doch! Rette uns!“ Und sie haben ihre Freude und ihre Hoffnung mit Palmzweigen und Rufen gezeigt.
Was würdet ihr heute rufen, wenn Jesus zu euch kommt?
Was würdet ihr ihm zeigen oder erzählen?
Jesus kommt auch heute – nicht auf einem Esel, aber in kleinen Momenten: In einem Lächeln, in einem Gespräch, im gemeinsamen Spielen, beim Basteln oder beim Zuhören.
Er kommt dorthin, wo ihr seid. Als Friedensbringer. Als Freund. Als jemand, der euch wirklich sieht.
Lieder
Ho-Ho-Hosianna
Los, komm, wir singen heut (Mike Müllerbauer)
Deine Gnade erfüllt mein Herz mit Dankbarkeit (FJ5, 42)
Immer und überall
Segen
Unser Gott, der voller Frieden ist, segne dich. Er segne dich am Morgen und auch am Abend. (beiden Hände links vom Körber aufeinander legen, die rechte Hand wandert dann nach rechts)
Er segne dich wenn du fröhlich bist und auch wenn du traurig bist. (beide Arme nach oben. Dann beide Arme nach unten hängen lassen.)
Er segne dich, wenn nette Menschen um dich sind und wenn du alleine bist. (Arme nach links und rechts ausbreiten. Dann vor der Brust verschränken.)
Er segne dich heute und für immer. (Arme vor dem Körper umeinander drehen. Dann beide Arme nach oben bewegen und einen Kreis andeuten)
AMEN
Weitere kreative passende Segens-Aktionen findet ihr hier:
Autor / Autorin: Barbara Merkes, Kirche Kunterbunt Hofer Land
(Stellt euch auf ein Bein.)
Gott, der Vater segne dich, wenn du auf dem einem Bein stehst, um den nächsten Schritt zu gehen.
(Stellt euch jetzt auf das andere Bein)
Jesus, der Sohn segne
Dieser ganzheitliche Segen bietet die Möglichkeit die unterschiedlichen Körperteile bewusst wahrzunehmen. An die jeweils genannte Stelle zeichnen sich die Besucher ein kleines Kreuzzeichnen. Am
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