Eine kleine Geschichte des GebetsEine kleine Geschichte des Gebets

Einheit: Eine kleine Geschichte des Gebets

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-45 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialarten: Hintergrund/ Grundsatz, Theologischer Artikel
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Predigtvorbereitung, Schulung
Redaktion: echt.

Eine kleine Geschichte des Gebets: „Beten geh√∂rt zu unserem Wesen als Gesch√∂pfe Gottes.“ Die Sterne beten Gott an, √ľber Abraham, David und Jesus geht es weiter in die Kirchengeschichte zu Martin Luther, gesprochene und gesungene Gebete, Gospel und Worship, bis heute. Und was k√∂nnen wir f√ľr unsere Gebetspraxis aus der Geschichte mitnehmen?


Vorschau:

Beten gehört zu unserem Wesen als Geschöpfe Gottes. Noch bevor der erste Mensch anfing, mit Gott zu reden (1. Mose 3,8-13), hatten die Sterne schon damit begonnen, ihrem Schöpfer Loblieder zu singen (Hiob 38,7). Das Gebet verankert unsere Beziehung zu Gott sichtbar und hörbar in unserem Alltag und in unserem Lebensrhythmus. Deshalb nimmt das Beten in der Bibel von Anfang an auch immer sichtbare Formen an: Abraham und seine Nachfahren machten es sich zur geistlichen Gewohnheit, immer wieder Altäre zu bauen an wichtigen Stationen ihres Weges mit Gott.

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Das gro√üe Vorbild des Gebets im Alten Testament ist K√∂nig David. Er war Musiker und Dichter und gilt als Verfasser vieler Psalmen. Dietrich Bonhoeffer nannte die Psalmen einmal das „Gebetbuch der Bibel“. Hier finden wir Texte, die das Gebetsleben von Juden und Christen bis heute nachhaltig pr√§gen. Hier k√∂nnen wir beten lernen, Wort f√ľr Wort. Wir lernen zu jubeln und zu klagen, loben und danken, allein und in Gemeinschaft, wir finden Liebeslieder f√ľr Gott, ehrlich ausgesprochene Zweifel und sogar b√∂se Rachegedanken gegen√ľber den verhassten Feinden.

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Die gro√üen Kirchen und Kathedralen als Orte des √∂ffentlichen und gemeinsamen Gebets nehmen den Platz des Tempels ein. Manche M√∂nche ziehen sich dagegen zur√ľck in die W√ľste, um mit Gott ganz allein zu sein. Beides z√§hlt bei Gott.

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  • Autor / Autorin: Dr. Guido Baltes
  • © Deutscher EC-Verband

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