Einfach mal rausgehen & Menschen begegnen / Ein Outreach-Abend als HerausforderungEinfach mal rausgehen & Menschen begegnen / Ein Outreach-Abend als Herausforderung

Einheit: Einfach mal rausgehen & Menschen begegnen / Ein Outreach-Abend als Herausforderung

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 90-210 Min. (Vorbereitung: 90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Events + Projekte, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Musikinstrumente, Liedtexte, Postkarte(n) (zum Beschriften), Schild(er) ("Free Hugs"), Rosen
Bibelstelle: Lukas 9,1-6

Gott sendet seine Jünger aus in die Welt – UNS! Wenn wir nicht die gute Nachricht verkünden, dann wird sie nicht verkündet. Dieser Stundenentwurf stellt eine Möglichkeit dar, wie man fremden Menschen in Wort und Tat und in jugendlicher Weise auf der Straße mit dem Evangelium begegnen kann.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Diese Idee kann mit jeder Gruppengröße durchgeführt werden. Die einzelnen Aktions-Vorschläge können auch an mehreren Tagen nacheinander gemacht werden – bzw. in einer Outreach-Ferienwoche.

2. Zielgedanke

Teens und auch Mitarbeitende verlassen an diesem Abend ihre Komfortzone des kuscheligen Christseins und wagen sich im Vertrauen auf die lebendige Kraft Gottes raus auf die Straße, um Menschen ein Stückchen von Jesu Liebe näherzubringen.

3. Einführung inkl. Erklärungen

Outreach bedeutet zum Einen „erreichen“. Wir möchten Menschen mit dem Evangelium erreichen, und sie einladen, sich vertrauensvoll auf eine Beziehung zu Jesus einzulassen. Diesen Satz können viele Christen unterschreiben. Doch wie dies geschieht, ist in jeder christlichen Kultur anders. Die einen feiern besondere Arten von Gottesdiensten, die anderen laden zu Alpha-Kursen ein, wieder andere versuchen möglichst „niederschwellig“ über Kleingruppen die besten Freunde, Mitschüler und Arbeitskollegen einzuladen.

Diese Angebote sind nicht schlecht. Eine Gemeinde mit solchen Angeboten und Events möchte Offenheit und Transparenz signalisieren – und sie erreichen in vielen Fällen ihr Ziel, und Menschen kommen zum Glauben an Jesus. Das ist wirklich toll.

Und doch sind es oft Angebote, zu denen eine Gemeinde „Außenstehende“ einlädt – letztendlich aktiv werden müssen dabei die Eingeladenen. Denn sie müssen ihre Komfortzone verlassen und es wagen, einen Fuß in ein unbekanntes Land zu setzen, z. B. in ein Gemeindehaus oder in einen Hauskreis, der für sie wahrscheinlich eine Gruppe voller fremder Menschen ist. Wer sich das traut, ist wirklich mutig. Und nicht alle wagen das, oder fühlen sich sogar dadurch abgeschreckt.

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  • Autor / Autorin: Benni Schneider
  • © Deutscher EC-Verband

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