Hiob und das Thema GebetHiob und das Thema Gebet

Einheit: Hiob und das Thema Gebet

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.

Immer wieder werden wir als Christen mit dem Thema Leid konfrontiert. In der Bibel handelt sogar ein ganzes Buch davon: Hiob. Man könnte Hiob als den Inbegriff des Leidenden bezeichnen. Wie hat er gebetet? Wie ist er mit seinem Leid umgegangen? Wie hat er mit Gott geredet, was hat er zu ihm gesagt? Was bedeutet das für unsere Gebetspraxis?


Vorschau:

Erklärungen zum Text

Beim Lesen des Hiob-Buches stellt sich die Frage, ob all das Beschriebene eins zu eins genauso historisch geschehen ist. Wer hat dann aber z. B. die Gespräche im Himmel (1,6-12; 2,1-7) oder die langen Monologe Hiobs und seiner Freunde „mitgeschrieben“? Mitunter reden die beteiligten Personen überdies sehr hochtrabend, fast schon poetisch – kaum denkbar, dass dies in der Situation, in der Hiob war, tatsächlich so stattgefunden hat. Es spricht also einiges dafür, dass wir es bei Hiob mit einer real existierenden Person einschließlich seines beschriebenen Schicksals zu tun haben, wesentliche Teile des Buches jedoch eher eine Art theologische Auseinandersetzung mit dem Thema Leid darstellen.

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Bedeutung für heute

Es ist nachvollziehbar, wenn Menschen heute nicht so „gelassen“ mit leidvollen Situationen umgehen können, wie uns in Hiob 1,21 und 2,10 beschrieben wird. Ist uns der Gedanke abhandengekommen, dass Gott souverän ist und nicht verpflichtet, einen moralisch „guten“ Menschen gut zu behandeln und zu segnen?

(…)

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  • Autor / Autorin: Andy Marek
  • © Deutscher EC-Verband