Ich bin der Weg, die Wahrheit und das LebenIch bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Einheit: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 60-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Uno-Karten, A4 Papier, Flipchartbögen, Stift(e), Legosteine, Kreppband, Watte, Trinkröhrchen
Bibelstelle: Johannes 14,1-14,7
Johannes 14,1-14,7

14

Jesus, der Weg zum Vater

1Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wĂ€re, hĂ€tte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die StĂ€tte zu bereiten? 3Und wenn ich hingehe, euch die StĂ€tte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin. 4Und wo ich hingehe, dahin wisst ihr den Weg.

5Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Gruppenstunde beginnt mit Stationen zu den Stichworten Weg, Wahrheit und Leben. Daran schließt sich eine VerkĂŒndigung mit Legosteinen an. Diese Steine werden auch zur Vertiefung eingesetzt, die deutlich macht, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist.


Vorschau:

HinfĂŒhrung

Idee 1: Weg-Wahrheit-Leben-Rallye

Es werden sechs verschiedene Stationen aufgebaut, die von den Kids gemeinsam durchlaufen werden. Die Aufgaben werden immer gemeinsam ausgefĂŒhrt. Immer zwei Stationen haben ein Hauptwort des Bibelverses zum Thema (Weg, Wahrheit, Leben). Wenn die Station abgeschlossen wurde, erhĂ€lt die Gruppe einen Buchstaben. Das sind die sechs Buchstaben des Wortes T H O M A S.

Station  1: Lebensnotwendig

Die Gruppe hat die Aufgabe, so viel Dinge wie möglich herbeizubringen, die lebensnotwendig sind. Dazu hat sie drei Minuten Zeit.

Station 2: Lebenszeit

Die Kinder haben die Aufgabe, sich dem Alter nach aufzustellen.

Station 3: Wahr oder gelogen

Der Raum wird in zwei HĂ€lften eingeteilt, eine HĂ€lfte steht fĂŒr wahr, die andere HĂ€lfte fĂŒr gelogen. Dann werden vom Leiter Aussagen gemacht und die Kinder mĂŒssen sich entscheiden, ob diese Aussage wahr oder gelogen ist und sich auf die entsprechende Seite des Raumes stellen.

(…)

Station 4: UNO-Schummelei

Alle Teilnehmer sitzen im Kreis um einen Tisch. Uno-Karten in vier Farben werden gemischt und jeder Spieler erhĂ€lt vier Karten. Man muss darauf achten, dass jede Zahl mindestens zweimal vorhanden ist. Jeder nimmt die Karten auf die Hand. Ein Teilnehmer beginnt und legt eine Karte verdeckt in die Mitte. Dabei sagt er die Farbe und den Wert, zum Beispiel: „Ich lege eine grĂŒne Drei.“

(…)

VerkĂŒndigung

ErzÀhlung mit Lego

Ihr habt sicher schon herausgefunden, um wen es heute gehen soll, denn ihr habt die Buchstaben seines Namens bekommen (bzw. seinen Namen schon an der Flipchart gelesen). Es geht um Thomas und eine seiner Begegnung mit Jesus.

Es werden 13 Legofiguren bereitgestellt, 12 JĂŒnger und Jesus.

Das sind die JĂŒnger von Jesus. Sie sind mit Jesus unterwegs. Aber irgendetwas ist anders als in den Monaten zuvor. Jesus spricht jetzt ganz intensiv mit ihnen. Er redet davon, dass er nicht mehr lange bei ihnen sein wird. Das macht den JĂŒngern Angst. Die Zeit war so schön und sie wĂŒrden gerne noch weiter mit Jesus unterwegs sein und von ihm lernen. Irgendwie scheint Jesus diese Gedanken mitbekommen zu haben, denn er sagt zu ihnen: „Ihr braucht keine Angst zu haben. Es ist nur wichtig, dass ihr an mich glaubt.“ Diese SĂ€tze machen Mut. Dann sagt er noch etwas und den JĂŒngern wird schnell klar, dass er ein Bild verwendet, das ihnen etwas deutlich machen soll. Jesus sagt: „In dem Haus, wo mein Vater wohnt, gibt es sehr viele Wohnungen.“

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  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband

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