Ich liebe es zu „psalmen“Ich liebe es zu „psalmen“

Einheit: Ich liebe es zu „psalmen“

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: echt.

Diese Bibelarbeit gibt einen Überblick über die Psalmen und nimmt dann Psalm 43 näher in den Blick. Nach einigen Hintergrundinformationen wird es kreativ mit einer Anleitung zum „Selbst-psalmen“.


Vorschau:

Das Wort „Psalmen“ geht zurück auf das Griechische und bezeichnet Lieder, die zur Musik eines Saitenspiels gesungen werden. Die Psalmen – das Gesang- bzw. Gebetbuch Israels – sind eine Sammlung von 150 Liedern und Gebeten aus einem Zeitraum von etwa 500 Jahren. Der Blick des Verfassers ist dabei meistens auf Gott gerichtet und die Inhalte geben einen tiefen Einblick in das persönliche Gespräch zwischen Mensch und Gott. Es gibt aber auch Psalmen mit überwiegend lehrhaftem Charakter. Diese könnte man auch bezeichnen als Weisheits- oder Lehrgedichte.

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Für mich war es immer absolut unverständlich, weshalb man in der Schule Gedichte interpretieren musste. Meine Faustregel war: Entweder ist der Inhalt total abgespaced oder die Sprache. Meistens war es in meinen Augen jedoch beides und deshalb konnte ich damit nicht allzu viel anfangen. Als uns dann unsere Deutschlehrerin kurz nach dem Abi zu einem Gedichtprojekt gezwungen hat, habe ich nach und nach gemerkt, dass die Dichter aus dem Unterricht tatsächlich auch Menschen waren. Menschen in dem Sinne, dass sie nicht nur irgendwas von „holde Maid, ich frohlocke, wenn ich euer liebreizendes Stimmlein vernehme“ faselten, sondern tatsächlich von Dingen redeten, die uns heute auch noch beschäftigen: Angst, Trauer, Wut, Freude, Liebe, Hoffnung, Leben.

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Diese ganzen Fragen können dir dabei helfen, am Schluss etwas „aufs Papier zu bringen“. Entweder wortwörtlich als Text: gereimt oder nicht, Alphabet-Gedicht (jeder Absatz oder Vers ein neuer Anfangsbuchstabe aus dem Alphabet), Rückwärtsgedicht (kann man von oben und unten lesen und dabei ändert sich der Sinn), einzelne Wörter (mit Musik hinterlegt?). Oder ihr entscheidet euch, wie in den Videos, für ganz andere Formen: Lieder (Orgelstück bis Rap alles möglich), Theater, Tanz, Malen, Kochen, whatever.

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  • Autor / Autorin: Annabelle Keppler
  • © Deutscher EC-Verband