| Materialart: | Spiel(e) |
|---|---|
| Zielgruppen: | Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Teens (12-16 Jahre), Junge Erwachsene (18+) |
| Einsatzgebiete: | Freizeiten, Gruppenstunde |
| Kategorien: | Bibl-o-mat, Auf welches Medium hast du Bock?, analog, Bist du bereit Geld dafür auszugeben?, kostenlos, Mit wem willst du der Bibel begegnen?, Gruppe, Was willst du mit der Bibel erleben?, kennen lernen, tiefer eintauchen, Wie willst du der Bibel begegnen?, kreativ, spielerisch |
| Verband: |
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| Redaktion: | Bibl-o-mat |
| Zeitbedarf: | 60-90 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.) |
| Bibelstelle: |
Lukas 1-24 anzeigen Bibelstelle
Lukas 1-24 1Die Vorgeschichte und der Beginn des Wirkens von Jesus Lukas 1,1–4,13 Die Geburt und Kindheit von Johannes dem Täufer und von Jesus Lukas 1,1–2,52 Vorwort des Evangeliums 1Schon viele haben es versucht, die Ereignisse im Zusammenhang aufzuschreiben, die Gott unter uns geschehen ließ – 2und zwar so, wie es uns von den Augenzeugen überliefert wurde. Die waren von Anfang an dabei und erhielten den Auftrag, das Wort zu verkünden. 3Auch ich bin all dem bis zu den Anfängen noch einmal sorgfältig nachgegangen. Dann habe ich mich dazu entschlossen, für dich, verehrter Theophilus, alles in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. 4So kannst du dich davon überzeugen, wie zuverlässig die Lehre ist, in der du unterrichtet wurdest. Die Geburt von Johannes dem Täufer wird angekündigt 5Zu der Zeit, als Herodes König von Judäa war, lebte ein Priester mit Namen Zacharias. Er gehörte zur Priestergruppe des Abija. Seine Frau stammte von Aaron ab und hieß Elisabet. 6Beide lebten gerecht vor Gott: Sie hielten sich in allem genau an die Gebote und Vorschriften des Herrn. 7Aber sie hatten keine Kinder. Denn Elisabet konnte keine Kinder bekommen, und beide waren schon alt. 8Einmal hatte Zacharias im Tempel Gottesdienst zu halten, weil seine Priestergruppe an der Reihe war. 9Es war üblich, die Aufgaben der Priester durch das Los zu verteilen. Zacharias fiel das Räucheropfer zu, deshalb ging er in den Tempel des Herrn hinein. 10Die ganze Volksmenge betete draußen, während er das Räucheropfer darbrachte. 11Da erschien ihm ein Engel des Herrn. Der stand auf der rechten Seite des Räucheraltars. 12Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und große Furcht überkam ihn. 13Aber der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn schenken. Dem sollst du den Namen Johannes geben. 14Du wirst dich freuen und jubeln. Ja, viele werden sich über seine Geburt freuen. 15Der Herr hat ihn zu Großem bestimmt: Er wird auf Wein und Bier verzichten. Schon im Mutterleib wird Gott ihn mit dem Heiligen Geist erfüllen. 16Viele aus dem Volk Israel wird er zurückbringen zum Herrn, ihrem Gott. 17Er wird dem Herrn als Bote vorausgehen – im gleichen Geist und mit der gleichen Kraft wie der Prophet Elija. Die Herzen der Väter wird er den Kindern zuwenden. Ungehorsame wird er dazu bringen, vor Gott gerecht zu handeln und zu denken. So wird er ein Volk zum Herrn bringen, das für ihn bereit ist.« 18Da sagte Zacharias zu dem Engel: »Woran kann ich erkennen, dass es so kommt? Denn ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist schon alt.« 19Der Engel antwortete: »Ich bin Gabriel, der vor Gott steht. Gott hat mich gesandt, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen. 20Doch nun höre: Du wirst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem das eintrifft. Denn du hast meinen Worten nicht geglaubt. Sie werden aber in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.« 21Das Volk wartete auf Zacharias. Es wunderte sich, weil er so lange im Tempel blieb. 22Als er dann herauskam, konnte er nicht zu ihnen sprechen. Da erkannten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen Zeichen, blieb aber stumm. 23Als die Zeit seines Priesterdienstes vorüber war, kehrte er nach Hause zurück. 24Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger. Sie zog sich fünf Monate lang völlig zurück. Sie sagte: 25»Das hat der Herr an mir getan. Jetzt hat er sich um mich gekümmert und mich von der Verachtung der Menschen befreit.« Die Geburt von Jesus wird angekündigt 26Elisabet war im sechsten Monat schwanger. Da schickte Gott den Engel Gabriel zu einer Jungfrau in die Stadt Nazaret in Galiläa. 27Sie war mit einem Mann verlobt, der Josef hieß und ein Nachkomme Davids war. Die Jungfrau hieß Maria. 28Der Engel trat bei ihr ein und sagte: »Sei gegrüßt! Gott hat dir seine Gnade geschenkt. Der Herr ist mit dir.« 29Maria erschrak über diese Worte und fragte sich: »Was hat dieser Gruß zu bedeuten?« 30Da sagte der Engel zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria. Gott schenkt dir seine Gnade: 31Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Dem sollst du den Namen Jesus geben. 32Er ist zu Großem bestimmt und wird ›Sohn des Höchsten‹ genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vorfahren David geben. 33Er wird für immer als König herrschen über die Nachkommen Jakobs. Seine Herrschaft wird niemals aufhören.« 34Da sagte Maria zu dem Engel: »Wie soll das möglich sein? Ich habe doch noch nie mit einem Mann geschlafen!« 35Der Engel antwortete: »Der Heilige Geist wird auf dich kommen. Die Kraft des Höchsten wird dieses Wunder in dir bewirken. Deshalb wird das Kind, das du erwartest, heilig sein und ›Sohn Gottes‹ genannt werden. 36Sieh doch: Auch Elisabet, deine Verwandte, erwartet einen Sohn trotz ihres hohen Alters. Sie ist jetzt im sechsten Monat schwanger, und dabei hieß es: Sie kann keine Kinder bekommen. 37Für Gott ist nichts unmöglich.« 38Da sagte Maria: »Ich diene dem Herrn. Es soll an mir geschehen, was du gesagt hast.« Da verließ sie der Engel. Maria besucht Elisabet 39Bald danach machte sich Maria auf den Weg. So schnell sie konnte, wanderte sie zu einer Stadt im Bergland von Judäa. 40Dort ging sie in das Haus von Zacharias und begrüßte Elisabet. 41Als Elisabet den Gruß von Maria hörte, sprang das Kind vor Freude in ihrem Bauch. Elisabet wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42und rief mit lauter Stimme: »Gesegnet bist du unter allen Frauen und gesegnet ist das Kind in deinem Bauch! 43Wie komme ich zu der Ehre, dass die Mutter meines Herrn mich besucht? 44Als ich deinen Gruß hörte, sprang das Kind vor Freude in meinem Bauch. 45Glückselig bist du, denn du hast geglaubt: Was der Herr versprochen hat, geht in Erfüllung.« Maria lobt Gott 46Da sagte Maria: »Ich lobe den Herrn aus tiefstem Herzen. 47Alles in mir jubelt vor Freude über Gott, meinen Retter. 48Denn er wendet sich mir zu, obwohl ich nur seine unbedeutende Dienerin bin. Von jetzt an werden mich alle Generationen glückselig preisen. 49Denn Gott, der mächtig ist, hat Großes an mir getan. Sein Name ist heilig. 50Er ist barmherzig zu denen, die ihm Ehre erweisen – von Generation zu Generation. 51Er hebt seinen starken Arm und fegt die Überheblichen hinweg. 52Er stürzt die Machthaber vom Thron und hebt die Unbedeutenden empor. 53Er füllt den Hungernden die Hände mit guten Gaben und schickt die Reichen mit leeren Händen fort. 54Er kommt seinem Diener Israel zu Hilfe und erinnert sich an seine Barmherzigkeit. 55So hat er es unseren Vorfahren versprochen: Abraham und seinen Nachkommen für alle Zeit!« 56Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabet. Dann kehrte sie nach Hause zurück. Johannes wird geboren 57Für Elisabet kam die Zeit der Geburt, und sie brachte einen Sohn zur Welt. 58Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr ihr so große Barmherzigkeit erwiesen hatte. Sie freuten sich mit ihr. 59Als das Kind acht Tage alt war, kamen sie zur Beschneidung. Sie wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. 60Aber seine Mutter widersprach: »Nein, er soll Johannes heißen!« 61Sie hielten ihr entgegen: »Es gibt niemanden in deiner Verwandtschaft, der so heißt.« 62Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen: »Wie soll er heißen?« 63Er verlangte ein Wachstäfelchen und schrieb: »Er heißt Johannes.« Darüber wunderten sich alle. 64Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen. Da begann er, Gott zu loben. 65Große Furcht überkam alle, die aus der Nachbarschaft gekommen waren. Im ganzen Bergland von Judäa sprach sich herum, was geschehen war. 66Alle, die davon hörten, fragten sich: »Was wird aus diesem Kind einmal werden?« Denn offensichtlich stand es unter dem besonderen Schutz des Herrn. Zacharias lobt Gott 67Da wurde Zacharias, der Vater von Johannes, vom Heiligen Geist erfüllt. Er begann wie ein Prophet zu reden: 68»Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er ist seinem Volk zu Hilfe gekommen und hat es erlöst. 69Er hat uns einen starken Retter gesandt, einen Nachkommen seines Dieners David. 70So hat Gott es von jeher angekündigt durch den Mund seiner heiligen Propheten – 71einen Retter, der uns befreit von unseren Feinden und aus der Gewalt aller, die uns hassen. 72Damit hat Gott auch unseren Vorfahren seine Barmherzigkeit erwiesen. Er hat an den heiligen Bund gedacht, den er mit ihnen geschlossen hat. 73Ja, er hat an den Eid gedacht, den er unserem Vater Abraham geschworen hat: 74uns aus der Hand von Feinden zu retten. Dann können wir ohne Angst Gott dienen 75unser Leben lang – in seiner Gegenwart als Menschen, die heilig und gerecht sind. 76Und du, Kind, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden. Du wirst dem Herrn vorangehen und den Weg für ihn bereit machen. 77Du schenkst seinem Volk die Erkenntnis, dass der Herr es retten will und ihm die Schuld vergibt. 78Unser Gott hat ein Herz voll Erbarmen. Darum kommt uns das Licht aus der Höhe zur Hilfe. 79Es leuchtet denen, die im Dunkel und im Schatten des Todes leben. Es lenkt unsere Füße auf den Weg des Friedens.« 80Johannes wuchs heran und wurde zu einem verständigen Menschen. Er lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er öffentlich vor dem Volk Israel auftrat. 2Jesus wird geboren 1Zu derselben Zeit befahl Kaiser Augustus, im ganzen Römischen Reich eine Volkszählung durchzuführen. 2Es war die erste Volkszählung. Sie fand statt, als Quirinius römischer Statthalter in Syrien war. 3Da machten sich alle auf, um sich in die Steuerlisten eintragen zu lassen – jeder in seine Heimatstadt. 4Auch Josef ging von der Stadt Nazaret in Galiläa nach Judäa. Sein Ziel war die Stadt Betlehem, aus der David kam. Denn er stammte von David ab. 5In Betlehem wollte er sich eintragen lassen zusammen mit Maria, seiner Verlobten. Maria war schwanger. 6Während sie dort waren, kam die Zeit der Geburt. 7Maria brachte ihren ersten Sohn zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe. Denn sie hatten in der Herberge keinen Platz gefunden. Die Engel verkünden die Geburt von Jesus 8In der Gegend von Betlehem waren Hirten draußen auf den Feldern. Sie hielten in der Nacht Wache bei ihrer Herde. 9Auf einmal trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken und große Furcht erfasste sie. 10Der Engel sagte zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! Hört doch: Ich bringe euch eine gute Nachricht, die dem ganzen Volk große Freude bereiten wird. 11Denn heute ist in der Stadt Davids für euch der Retter geboren worden: Er ist Christus, der Herr. 12Und dies ist das Zeichen, an dem ihr das alles erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden. Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.« 13Plötzlich war der Engel umgeben vom ganzen himmlischen Heer der Engel. Die lobten Gott und riefen: 14»Gottes Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe! Sein Frieden kommt auf die Erde zu den Menschen, denen er sich in Liebe zuwendet!« Die Hirten kommen zu Jesus 15Die Engel verließen die Hirten und kehrten in den Himmel zurück. Da sagten die Hirten zueinander: »Kommt, wir gehen nach Betlehem! Wir wollen sehen, was da geschehen ist und was der Herr uns mitgeteilt hat!« 16Die Hirten liefen hin, so schnell sie konnten. Sie fanden Maria und Josef und das neugeborene Kind, das in der Futterkrippe lag. 17Als sie das sahen, erzählten sie, was ihnen der Engel über dieses Kind gesagt hatte. 18Alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen die Hirten berichteten. 19Aber Maria merkte sich alle ihre Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20Die Hirten kehrten wieder zurück. Sie priesen und lobten Gott für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles genau so, wie es ihnen der Engel gesagt hatte. Jesus wird in den Tempel gebracht 21Nach acht Tagen war es Zeit, das Kind zu beschneiden. Es bekam den Namen »Jesus«. So hatte es der Engel bestimmt, noch bevor Jesus im Mutterleib empfangen wurde. 22Die Zeit der Reinigung von Mutter und Kind war vorbei, so wie sie im Gesetz des Mose festgelegt ist. Da gingen Maria und Josef mit Jesus nach Jerusalem. Sie wollten das Kind im Tempel zum Herrn bringen. 23So schreibt es das Gesetz des Herrn vor: »Alle Erstgeborenen sind mir heilig! Deshalb sollt ihr mir jeden Sohn übergeben, der als erster geboren wird.« 24Zugleich brachten sie das Reinigungsopfer dar, wie es im Gesetz des Herrn vorgeschrieben ist: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Simeon und Hanna erkennen in Jesus den Retter 25Damals lebte in Jerusalem ein Mann namens Simeon. Er lebte gerecht vor Gott und vertraute ganz auf ihn. So wartete er auf den Trost, den Gott Israel schickt. Der Heilige Geist leitete ihn. 26Durch den Heiligen Geist hatte Gott ihn wissen lassen: »Du wirst nicht sterben, bevor du den Christus des Herrn gesehen hast.« 27Jetzt drängte ihn der Heilige Geist, in den Tempel zu gehen. Gerade brachten auch die Eltern ihr Kind Jesus dorthin. Sie wollten die Vorschriften erfüllen, die im Gesetz für ihr Kind vorgesehen sind. 28Simeon nahm das Kind auf den Arm. Er lobte Gott und sagte: 29»Herr, jetzt kann dein Diener in Frieden sterben, wie du es versprochen hast. 30Denn mit eigenen Augen habe ich gesehen: Von dir kommt die Rettung. 31Alle Welt soll sie sehen – 32ein Licht, das für die Völker leuchtet und deine Herrlichkeit aufscheinen lässt über deinem Volk Israel.« 33Der Vater und die Mutter von Jesus staunten über das, was Simeon über das Kind sagte. 34Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter von Jesus: »Dieses Kind ist dazu bestimmt, in Israel viele zu Fall zu bringen und viele aufzurichten. Es wird ein Zeichen Gottes sein, dem viele sich widersetzen. 35So soll ans Licht kommen, was viele im Innersten denken. Und für dich, Maria, wird es sein, als ob ein Schwert deine Seele durchbohrt.« 36Es war auch eine Prophetin im Tempel. Sie hieß Hanna und war eine Tochter Penuels aus dem Stamm Ascher. Hanna war schon sehr alt. Nach ihrer Hochzeit war sie sieben Jahre mit ihrem Mann verheiratet gewesen. 37Seitdem war sie Witwe und nun vierundachtzig Jahre alt. Sie verließ den Tempel nicht mehr und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38Jetzt kam sie dazu und lobte Gott. Dann sprach sie über das Kind zu allen, die auf die Rettung Jerusalems warteten. Jesus und seine Eltern kehren nach Nazaret zurück 39Josef und Maria erfüllten im Tempel alle Vorschriften, die das Gesetz des Herrn vorsieht. Dann kehrten sie nach Galiläa zurück in ihre Heimatstadt Nazaret. 40Jesus wuchs heran. Er war ein kräftiges Kind. Gott schenkte ihm immer mehr Weisheit, und seine Gnade begleitete ihn. Der zwölfjährige Jesus im Tempel 41Jedes Jahr zogen die Eltern von Jesus zum Passafest nach Jerusalem. 42Als Jesus zwölf Jahre alt war, gingen sie mit ihm für das Fest dorthin – so wie es üblich war. 43Als das Fest vorüber war, machten sie sich wieder auf den Heimweg. Ihr Sohn Jesus blieb in Jerusalem zurück, aber seine Eltern merkten es nicht. 44Sie dachten: »Er ist bei den anderen Reisenden«, und wanderten den ganzen Tag weiter. Am Abend suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. 45Doch sie konnten ihn nicht finden. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. 46Am dritten Tag entdeckten sie ihn endlich im Tempel. Dort saß er mitten unter den Lehrern. Er hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen. 47Alle, die ihn hörten, waren sehr erstaunt über seine klugen Antworten. 48Seine Eltern waren fassungslos, als sie ihn dort fanden. Seine Mutter fragte ihn: »Kind, warum hast du uns das angetan? Dein Vater und ich haben dich verzweifelt gesucht!« 49Er antwortete: »Wieso habt ihr mich gesucht? Habt ihr denn nicht gewusst, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?« 50Aber sie begriffen nicht, was er da zu ihnen sagte. 51Jesus kehrte mit seinen Eltern nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte diese Worte in ihrem Herzen. 52Jesus wuchs heran. Er wurde älter und weiser. Gott und die Menschen hatten ihre Freude an ihm. 3Das Auftreten von Jesus wird vorbereitet Lukas 3,1–4,13 Johannes der Täufer Matthäus 3,1-6; Markus 1,2-6; Johannes 1,19-23 1Es war im 15. Regierungsjahr des Kaisers Tiberius. Pontius Pilatus war römischer Statthalter in Judäa. Herodes regierte als Landesfürst in Galiläa, sein Bruder Philippus als Landesfürst in Ituräa und Trachonitis. Und Lysanias war Landesfürst in Abilene. 2Die Hohepriester waren Hannas und Kaiphas. Da rief Gott Johannes in seinen Dienst. Johannes war der Sohn des Zacharias und lebte in der Wüste. 3Nun zog er durch die ganze Gegend am Jordan und verkündete den Menschen: »Lasst euch taufen und ändert euer Leben! Gott will euch eure Schuld vergeben.« 4So steht es im Buch des Propheten Jesaja: »Eine Stimme ruft in der Wüste: ›Macht den Weg bereit für den Herrn, ebnet ihm die Straße. 5Jede Schlucht soll aufgefüllt werden und jeder Berg und jeder Hügel abgetragen. Was krumm ist, muss gerade werden und die unebenen Wege eben. 6Alle Welt soll sehen, dass Gott die Rettung bringt.‹« Johannes fordert dazu auf, das Leben zu ändern Matthäus 3,7-10 7Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes heraus, um sich von ihm taufen zu lassen. Er sagte zu ihnen: »Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, dass ihr dem bevorstehenden Gericht Gottes entgeht? 8Zeigt durch euer Verhalten, dass ihr euer Leben wirklich ändern wollt! Redet euch nicht ein: ›Abraham ist unser Vater!‹ Denn ich sage euch: Gott kann diese Steine hier zu Kindern Abrahams machen. 9Die Axt ist schon an die Baumwurzel gesetzt: Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.« 10Die Leute fragten Johannes: »Was sollen wir denn tun?« 11Er antwortete: »Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keines hat. Wer etwas zu essen hat, soll auf die gleiche Weise handeln.« 12Es kamen aber auch Zolleinnehmer, um sich taufen zu lassen. Die fragten Johannes: »Lehrer, was sollen wir tun?« 13Er antwortete: »Verlangt nicht mehr, als in euren Vorschriften steht!« 14Es fragten ihn aber auch Soldaten: »Und wir, was sollen wir tun?« Er antwortete: »Misshandelt und erpresst niemanden, sondern gebt euch mit eurem Sold zufrieden!« Johannes weist auf Christus hin Matthäus 3,11-12; 14,3-4; Markus 1,7-8; 6,17-18; Johannes 1,24-28 15Das Volk setzte große Erwartungen in Johannes. Alle fragten sich: »Ist er vielleicht der Christus?« 16Johannes erklärte ihnen: »Ich taufe euch mit Wasser. Aber es kommt einer, der ist mächtiger als ich. Ich bin es nicht einmal wert, ihm die Riemen seiner Sandalen aufzuschnüren. Er wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen. 17Er hat die Worfschaufel in seiner Hand. Damit wird er sein Getreide gründlich aussieben. Den Weizen wird er in seine Scheune bringen. Aber das Stroh wird er in einem Feuer verbrennen, das nicht ausgeht.« 18Mit diesen und vielen anderen Worten rüttelte Johannes das Volk auf. So verkündete er die Gute Nachricht. 19Johannes tadelte auch den Landesfürsten Herodes. Denn Herodes hatte Herodias geheiratet, die Frau seines Bruders, und darüber hinaus viel Unrecht getan. 20Zusätzlich zu all dem Unrecht ließ Herodes auch noch Johannes ins Gefängnis werfen. Jesus wird getauft Matthäus 3,13-17; Markus 1,9-11; Johannes 1,32-34 21Das ganze Volk ließ sich von Johannes taufen. Auch Jesus wurde von ihm getauft. Auf einmal, während Jesus noch betete, öffnete sich der Himmel. 22Der Heilige Geist kam auf ihn herab. Er sah aus wie eine Taube. Dazu erklang eine Stimme aus dem Himmel: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.« Der Stammbaum von Jesus Matthäus 1,1-17 23Jesus war etwa 30 Jahre alt, als er sein Werk begann. Er galt als Sohn Josefs. Josef war der Sohn von Eli, 24Enkel von Mattat und Urenkel von Levi. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Melchi bis zu Jannai. Jannai war der Sohn von Josef, Enkel von 25Mattitja und Urenkel von Amos. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Nahum, Hesli und Naggai bis zu 26Mahat. Mahat war der Sohn von Mattitja, Enkel von Schimi und Urenkel von Josech. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Joda, 27Johanan und Resa bis zu Serubbabel. Serubbabel war Sohn von Schealtiel, Enkel von Neri und Urenkel von Melchi. Die Linie lässt sich zurückverfolgen 28über Melchi, Addi, Kosam und Elmadam bis zu Er. Er war der Sohn von 29Joschua, Enkel von Elieser und Urenkel von Jorim. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Mattat, Levi und 30Simeon bis zu Juda. Juda war der Sohn von Josef, Enkel von Jonam und Urenkel von Eljakim. Die Linie lässt sich zurückverfolgen 31über Melea, Menna und Mattata zu Natan. Natan war der Sohn von David, Enkel von 32Isai und Urenkel von Obed. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Boas, Salmon und Nachschon zu 33Amminadab. Amminadab war der Sohn von Admin, Enkel von Arni und Urenkel von Hezron. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Perez, Juda und 34Jakob bis zu Isaak. Isaak war der Sohn von Abraham, Enkel von Terach und Urenkel von Nahor. Die Linie lässt sich zurückverfolgen 35über Serug, Regu und Peleg bis zu Eber. Eber war der Sohn von Schelach, Enkel von 36Kenan und Urenkel von Arpachschad. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Sem, Noah und Lamech bis 37zu Metuschelach. Metuschelach war der Sohn von Henoch, Enkel von Jered und Urenkel von Mahalalel. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Kenan, 38Enosch und Set bis zu Adam. Adam stammte von Gott. 4Jesus wird auf die Probe gestellt Matthäus 4,1-11; Markus 1,12-13 1Vom Heiligen Geist erfüllt, ging Jesus vom Jordan weg. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, 240 Tage lang. Dabei wurde er vom Teufel auf die Probe gestellt. Die ganze Zeit über aß er nichts. Am Ende war er sehr hungrig. 3Da sagte der Teufel zu ihm: »Du bist doch der Sohn Gottes! Dann kannst du diesem Stein hier befehlen, dass er zu Brot wird.« 4Jesus antwortete: »In der Heiligen Schrift steht: ›Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.‹« 5Da führte der Teufel Jesus zu einer hochgelegenen Stelle. In einem einzigen Augenblick zeigte er ihm alle Königreiche der Welt. 6Dabei sagte der Teufel zu Jesus: »Ich will dir die Macht geben über alle diese Reiche in ihrer ganzen Herrlichkeit. Denn Gott hat sie mir übertragen, und ich gebe sie, wem ich will. 7Wenn du mich nun anbetest, wird alles dir gehören.« 8Jesus antwortete: »In der Heiligen Schrift steht: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihn allein verehren.‹« 9Da brachte der Teufel Jesus nach Jerusalem. Er stellte ihn auf den höchsten Punkt des Tempels und sagte zu ihm: »Wenn du der Sohn Gottes bist, spring von hier hinunter! 10Denn in der Heiligen Schrift steht: ›Er wird seinen Engeln befehlen, dich zu beschützen.‹ 11Und: ›Auf ihren Händen sollen sie dich tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.‹« 12Jesus antwortete: »Es heißt aber auch: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen!‹« 13Damit hatte der Teufel alles versucht, um Jesus auf die Probe zu stellen. Er verließ ihn eine Zeit lang. Das Wirken von Jesus in Wort und Tat Lukas 4,14–9,50 Das erste Auftreten von Jesus Lukas 4,14-44 Jesus beginnt zu predigen Matthäus 4,12-17; Markus 1,14-15 14Jesus war erfüllt von der Kraft des Geistes. So kehrte er nach Galiläa zurück. Sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend. 15Er lehrte in den Synagogen und alle redeten mit Hochachtung von ihm. Jesus wird in Nazaret abgelehnt Matthäus 13,54-58; Markus 6,1-6 16Jesus kam auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Am Sabbat ging er wie gewohnt in die Synagoge. Er stand auf, um aus der Heiligen Schrift vorzulesen. 17Man reichte ihm die Schriftrolle mit dem Propheten Jesaja. Jesus rollte sie auf und fand die Stelle, wo geschrieben steht: 18»Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Armen gute Nachricht zu verkünden. Den Gefangenen soll ich zurufen, dass sie frei sind, und den Blinden, dass sie sehen werden. Den Unterdrückten soll ich die Freiheit bringen. 19Ich soll verkünden: Jetzt beginnt das Jahr, in dem der Herr Gnade schenkt.« 20Jesus rollte die Schriftrolle wieder zusammen, gab sie dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle Augen in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21Da sagte er zu den Anwesenden: »Heute ist diese Stelle in der Heiligen Schrift in eurer Gegenwart in Erfüllung gegangen.« 22Alle stimmten ihm zu. Sie staunten über die Botschaft von der Gnade, die er verkündete. Doch dann sagten sie: »Ist das nicht der Sohn Josefs?« 23Jesus antwortete: »Sicher werdet ihr mir jetzt das Sprichwort vorhalten: ›Arzt, hilf dir selbst! Wir haben von den großen Taten gehört, die du in Kapernaum vollbracht hast. Vollbringe doch solche Wunder auch hier in deiner Heimatstadt!‹« 24Weiter sagte er: »Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimatstadt anerkannt! 25Ich sage euch, wie es wirklich ist: Zur Zeit des Elija gab es viele Witwen in Israel. Damals regnete es drei Jahre und sechs Monate nicht. Große Hungersnot herrschte im ganzen Land. 26Trotzdem wurde Elija zu keiner von ihnen geschickt – sondern nur zu einer Witwe in Sarepta im Gebiet von Sidon. 27Ebenso gab es zur Zeit des Propheten Elischa viele Aussätzige in Israel. Aber Elischa hat keinen von ihnen geheilt, sondern nur den Syrer Naaman.« 28Alle in der Synagoge wurden wütend, als sie das hörten. 29Sie sprangen auf und trieben Jesus aus Nazaret hinaus – bis an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war. Dort wollten sie ihn hinunterstürzen. 30Aber Jesus ging mitten durch die Menge hindurch und zog weiter. BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft |
| Benötigte Materialien: | Bibeltexte Lukasevangelium, Lukas Live-Situationen, Lukas Live-Karten, Zettel und Stifte |
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Lukas Live ist ein kooperatives, lustiges und kommunikatives Partyspiel. Du liest einen Bibeltext bis zu einem bestimmten Punkt. Und genau an dieser Stelle tauchst du ein in die Bibel, ganz so also du dabei gewesen wärst.
In der Situation musst du dann eine Reaktion zeigen, entsprechend einem Wert, den du zufällig erhältst. Überforderung, Lachanfälle und begeisterte Gesichter sind vorprogrammiert.
Erklärung (siehe weiter unten)
Hier ist beschrieben, wie Lukas Live funktioniert!
Lukas Live-Bibelstellen mit entsprechenden Situationen (siehe Anhang)
Ihr findet Situationen zu fast jedem Bibelabschnitt im Lukasevangelium. Jeder Abschnitt in der Bibel entspricht einer Spielpartie. Jede der 3-6 Situationen ist eine Spielrunde. Insgesamt gibt es über 250 Situationen, die wir euch im Lukasevangelium mit Lukas Live anbieten.
12 Zahlenkarten (Karten 1-12, siehe Anhang)
Auf diesen Karten ist je eine Zahl von 1-12 abgedruckt, die einer Skala von 1 bis 12 entsprechen. Die Karten werden gemischt, an jede mitspielende Person wird eine verteilt und die Reaktion in der Situation muss dem Wert der Zahl entsprechen.
8-10 Spielvarianten (siehe unten)
Hier werden weitere Spielvarianten beschrieben, die ihr mit etwas Erfahrung in der Grundversion ebenso spielen könnt.
12 Machartkarten „Kreativ“ (siehe Anhang)
Diese Karten sind Teil der Spielvariante „Machart: kreativ“
12 Machartkarten „Kommunikativ“ (siehe Anhang)
Diese Karten sind Teil der Spielvariante „Machart: kommunikativ“
12 Auftragskarten (siehe Anhang)
Diese Karten sind Teil der Spielvariante „Zusatzauftrag“
Jede mitspielende Person benötigt zusätzlich Einblick in eine Bibel (Buch oder digitale Form). Am besten hat jede Person eine für sich. Wir haben uns bei der Entwicklung auf die BasisBibel festgelegt. Natürlich könnt ihr auch eine andere Übersetzung nutzen, die Situationen sind jedoch passend zu dieser Übersetzung erarbeitet.
Du kannst die BasisBibel z.B. online lesen unter: https://www.die-bibel.de/bibel/BB
Wenn ihr alle eine Bibel habt, könnt ihr mit der Basisvariante loslegen. Dafür benötigt ihr die erste Lukas Live-Bibelstelle mit den angegebenen Situationen.
Es wäre aber natürlich ebenso möglich, einfach eine beliebige Bibeltextstelle aus dem Lukas Live-Dokument zu suchen und diese zu spielen.
Jede Partie des Spiels besteht aus einer Lukas Live-Karte, die aus 3-6 Runden, je nach Anzahl der Situationen, besteht.
Eine beliebige Person beginnt mit der „Spielleitung“
Beispiel einer Lukas Live-Bibelstelle: „01 -Lukas 1,1-25“
Beispiel: für eine Lukas Live-Situation & entsprechende Reaktion der Mitspielenden
Wenn ihr auf alle Situationen aus einer Lukas Live-Bibelgeschichte reagiert habt, ist die Partie beendet. Ihr könnt aber sofort mit der nächsten Lukas Live-Bibelgeschichte weitermachen 😊.
Die Spielvarianten können wie beim „Freischalten“ eines nächsten Levels genutzt werden. Diese müssen dann nicht gespielt werden, machen das Spiel aber noch abwechslungsreicher.
Natürlich können sie auch je nach Interesse jederzeit genutzt werden, indem sie aus dem Kartenstapel rausgesucht werden.
In dieser Variante gibt es keine Spielleitung, der die Reihenfolge der Zahlenkarten nach dem Präsentieren der Reaktionen bestimmt. Die Spielenden müssen hier alle aufmerksam auf die Reaktionen der anderen achten und sich selbst einsortieren. Die Person, die denkt, sie habe die niedrigste Karte, legt diese als erste verdeckt in die Mitte. Die Person, die denkt, sie sei die, dessen Karte als nächstes kommt, legt ihre Karte auf die Karte in der Mitte. Das geht immer so weiter, bis alle Spielenden ihre Karten verdeckt in der Mitte abgelegt haben. Jetzt wird der verdeckte Kartestapel umgedreht und der Reihe nach überprüft, ob sich jede Person richtig eingeschätzt hat.
Bei dieser Variante müssen wieder alle aufmerksam sein. Hier geht es darum, dass jede Person auf einem Schmierzettel notiert: Welche Person hat welche Zahl? Dafür kannst du dir eine kleine Tabelle mit Namen aufzeichnen, in der du dann die Zahlen zu den Namen schreibst. Für jede Person, die deine Zahl richtig erraten hat, bekommst du einen Punkt. Für jede Person, die du richtig erraten hast, bekommst du auch je einen Punkt.
Auch hier müssen alle Spielende aufmerksam sein. Hier geht es darum, nach jeder Reaktion sich gemeinsam auf eine Zahl zu einigen und diese dann danach auch direkt aufzulösen.
Für diese Variante gibt es weitere Zusatzkarten: Machart-Kreativ. Es wird mit dem Grundprinzip gespielt. Zusätzlich zum Vorlesen der Bibelstelle zieht der Spielleitende noch eine „Machartkarte“ dazu. Die Reaktion auf die Bibelstelle erfolgt also nicht wie gewohnt durch Worte, Gesten oder ähnliches, sondern durch die jeweils gezogene Machart wie: „Malen“, „Pantomime“ oder „Fingerspiel“.
Identisch mit der Variante „Kreativ“ muss man hier eingeschränkt reagieren. Diesmal jedoch auf eine kommunikative Machart wie: „Ein Wort“, „10 Sekunden“ oder „Bullshit-Wörter“
Mithilfe der Zahlenkarten werden alle Spielenden in zwei Teams eingeteilt. Dazu werden die Karten, passend der Spieleranzahl, verteilt. Die Personen mit den geraden Zahlen bilden das Team A. Dementsprechend sind die Personen, die eine ungerade Zahl haben, das zweite Team B. Hier ist es wichtig bei z.B. 6 Personen auch nur die Zahlen 1-6 zu verteilen.
Danach bekommt jedes Team jeweils 3 Zahlenkarten, z.B. 1-5-7. Ein Team startet und führt die drei Reaktionen nacheinander entsprechend der drei Zahlen in der Zahlenreihenfolge ab. Jetzt notiert das nicht aktive Team ihre erste Vermutung. Dann ist das zweite die mit ihren drei Zahlen in der aufsteigenden Reihenfolge dran.
Nun beraten sich beide Teams nochmal gleichzeitig und notieren die drei Zahlen auf einem Schmierzettel. Jetzt werden die getippten Zahlencodes laut geteilt.
Ablaufübersicht:
Eine Person aus der Runde bekommt einen Zusatzauftrag, den sie während der Reaktion erfüllen muss, ohne dabei als auftragsausführende Person erkannt zu werden. Die Person mischt alle Zusatzaufträge und zieht eine Karte. Auf dieser Karte sucht sie sich, nach dem Verlesen der Lukas Live-Situation, einen Auftrag aus. Auch die Lukas Live-Situation hat eine Auswirkung auf die Auswahl. Die Mitspielenden müssen erraten, welchen Auftrag die Person erfüllt. Wenn eine Person den Zusatzauftrag errät, haben alle Personen ohne Zusatzauftrag gewonnen. Sonst die Person mit Zusatzauftrag.
Schlussendlich sind alle, die bis zu dieser Variation gekommen sind, richtige Profis in dem Spiel. In dieser Variation bekommt jede Person einen Zusatzauftrag für jede Spielrunde, den sie während der Reaktion ausführen muss, wie in “Zusatzauftrag für eine Person” beschrieben.
Mögliche Zusatzaufträge (es stehen immer zwei sehr unterschiedliche auf einer Karte zur Auswahl:
Macken:
Sprechen:
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