Shift your ground – Unite your worldShift your ground – Unite your world

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Einheit: Shift your ground – Unite your world

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-120 Min. (Vorbereitung: 30-90 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Seil(e) (3), Jesus-Symbol, Arbeitsblatt (Schaubilder), Stift(e), Bindfaden, Bibeltexte, A6-Karte, vorformuliertes Gebet
Bibelstelle: Johannes 4,6-4,42
Johannes 4,6-4,42

6Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. 7Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 8Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen. 9Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du, ein Jude, erbittest etwas zu trinken von mir, einer samaritischen Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. – 10Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser.

11Spricht zu ihm die Frau: Herr, du hast doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser? 12Bist du etwa mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Söhne und sein Vieh. 13Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; 14wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

15Spricht die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürstet und ich nicht herkommen muss, um zu schöpfen! 16Spricht er zu ihr: Geh hin, ruf deinen Mann und komm wieder her! 17Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast richtig gesagt: »Ich habe keinen Mann.« 18Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt.

19Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll. 21Jesus spricht zu ihr: Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. 23Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. 24Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25Spricht die Frau zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. 26Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet.

27Unterdessen kamen seine Jünger, und sie wunderten sich, dass er mit einer Frau redete; doch sagte niemand: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? 28Da ließ die Frau ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: 29Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei! 30Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm.

31Unterdessen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst. 33Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? 34Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte. 36Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. 37Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

39Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus dieser Stadt um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, dass er bei ihnen bleibe; und er blieb dort zwei Tage. 41Und noch viel mehr glaubten um seines Wortes willen. 42Und sie sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Drei interaktive Abende mit Games und Tiefgang sollen dabei helfen, deine Jugendgruppe neu zu beleben und den Glauben in den Alltag zu holen. Wir stellen dir alles zur Verfügung, was du dafür brauchst. Anhand des Materials kannst du die Abende selbst gestalten.


Vorschau:

Eineinhalb Jahre Corona. Viele Lockdowns. Jugendarbeit fand entweder online, mit Abstand und Maske oder gar nicht statt. Jugendliche sind seit Monaten darauf fokussiert, ihren eigenen Alltag mit sich ständig ändernden Regelungen zu meistern. Welche Rolle spielt dabei ihr Glaube? Uns brennt auf dem Herzen, dass Jugendliche wieder ganz neu ihren Alltag aus Gottes Perspektive sehen können: Welche Geschichte schreibt Jesus in meinem Leben? Wie kommen seine und meine Welt zusammen? Wie kann ich seine Liebe weitergeben?

 

2. Abend: SHIFT your ground_Unite your world

Dir kommt es so vor, als gäbe es eine Welt mit christlichen Freunden und eine mit allen anderen? Manchmal kostet es ganz schön viel Kraft, beide Welten auseinanderzuhalten. Doch was, wenn beide aufeinander träfen? Entdecke mit Jesus neue Perspektiven.

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Ideen zur Gestaltung des Rahmenprogramms

» Spielanleitungen und Themenbezüge befinden sich im Downloadbereich.

Hindernisparcours Signs

Therapie Kontakt

Gemeinsames Zählen

Gemeinsam im Hochseilgarten

Ihr könnt auch davor oder danach gemeinsam in einen Hochseilgarten gehen.

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Interaktion & Erleben:

In jeder Ecke in diesem Raum ist eine Bubble oder ein Lebensraum aufgebaut. Heute schauen wir uns folgende drei an: Schule, Gemeinde und Familie. Ihr habt jetzt 15 Minuten Zeit (etwa 5 Minuten pro Kreis), alle drei Welten zu begehen und folgende Fragen, die auf dem Handout stehen, persönlich zu beantworten. Ihr dürft hier alles aufschreiben, was euch in den Sinn kommt. Ihr müsst das später niemandem vor- stellen oder zeigen.

Welche Rollen habe ich in dieser Bubble?

  1. Welche Werte gelten hier?
  2. Gibt es Situationen, in denen ich mich verstellen muss?
  3. Wie kommt hier mein Glaube an Jesus vor?

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Überleitung

Die letzte Frage, die ihr beantworten konntet, lautet: „Wie kommt hier mein Glaube an Jesus vor?“. Das Thema dieses Abends nennt sich „Unite your world“. Entdecke mit Jesus wie seine und deine Welt zusammengehören.

Hauptteil

Manchmal kommt es mir so vor, als würde unser Leben mit Jesus vor allem in der Gemeinde stattfinden. Als würden wir Jesus nur in der Gemeinde, auf Freizeiten oder Events begegnen und kennenlernen. Danach geht es wieder raus in die Welt, wo andere Dinge wichtig sind, anders gesehen und gewertet werden.

Erzähle gerne eine persönliche Erfahrung zu Frage 4: Wie kommt mein Glaube an Jesus in meinen Welten vor? Teile, was dich daran herausfordert.

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Bibelgeschichte und Input

Wie, warum und wann war Jesus eigentlich au|then|tisch? In den folgenden beiden Bibelstellen wird deutlich, was authentisch bei Jesus bedeutet:

Hier kannst du gut bei beiden Bibelgeschichten eine passende Nacherzählung heraussuchen. Für den Input ist gleich vor allem das Verhalten von Jesus wichtig. Bei der Frau am Brunnen wäre es dabei gut, wenn ihre Fragen trotzdem Teil der Erzählung sind, da die Jugendlichen dabei erkennen können, wie lange die beiden miteinander im Gespräch waren, bis sie endlich über den gleichen Inhalt gesprochen haben.) Erzähle erst die Bibelgeschichte der Samaritanerin am Brunnen nach (Johannes 4, 6-42). Hier ist klar zu benennen, wie getrennt die Kulturen eigentlich gelebt haben und wie untypisch es für einen Mann aufgrund des damaligen Rollenbildes war, mit einer unbekannten Frau zu sprechen.

Frage an die Jugendlichen:

Wie handelt Jesus hier?

Welche Bubbles erkennt ihr in der Geschichte?

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  • Autor / Autorin: SMD, Jürgen Schmidt und Team
  • © Deutscher EC-Verband

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