Slave to feeling? Über den Umgang mit GefühlenSlave to feeling? Über den Umgang mit Gefühlen

Einheit: Slave to feeling? Über den Umgang mit Gefühlen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-90 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Schulung
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Blatt Papier (1-2 pro Teilnehmer), Stift(e) (1 pro Teilnehmer), Flipchartpapier, 1 Flipchart, dicke Stifte
Bibelstelle: Sprüche 4,23

Björn Knublauch legt dar, dass Gefühle nicht das letzte Wort haben müssen, sondern durch die jeweils subjektive Bewertung einer Situation entstehen – und dennoch wollen sie beachtet werden.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Die Brigitte 26/2019 titelte: „Die neue Gefühlsdiktatur – Wenn Emotionen unser Leben zu stark bestimmen.“

Ist es so? Leben wir in einer Gefühlsdiktatur? Oder stimmt es eher, dass das Gefühl eben am besten weiß, was gut ist für mich? Ist das Gefühl dem Verstand überlegen? Oder ist es glatt umgekehrt? Wie kann ich denn überhaupt feststellen, was „echt“ ist, wenn nicht über das Gefühl?

Nicht nur Jugendliche sind gegenwärtig herausgefordert, sich ein Bild von der Welt zu machen und zu überlegen, nach welchen Kriterien sie leben sollen. Aber sie ganz besonders.

2. Zielgedanke

Dieser Entwurf möchte darlegen, dass Gefühle nicht das letztgültige Argument sind, sondern durch die jeweils subjektive Bewertung einer Situation entstehen – und dennoch beachtet werden wollen.

3. Einführung

„Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben“ (Spr 4,23).

Dieser Spruch könnte auch auf einem T-Shirt oder einer Tasse stehen, zumindest der erste Teil. „Follow your heart“ ist eher gängige Haltung und wird dann mit „Tu, was du willst“, „Lass dir nichts vorschreiben“, „Folge deinem Gefühl“ übersetzt. Gründe für Verhalten werden häufig von jungen Menschen dann auch ganz subjektiv emotional benannt: „Es hat sich falsch angefühlt“, …

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  • Autor / Autorin: Björn Knublauch
  • © Deutscher EC-Verband

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