Unangenehme FolgenUnangenehme Folgen

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Einheit: Unangenehme Folgen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-50 Min. (Vorbereitung: 40-50 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Wippe, Geschenk, Beutel mit Münzen, Bonbons, Tücher, Kleidung, Streichholzschachteln, Würfel, Gabel und Messer
Bibelstelle: 2. Könige 5,15-27
  • Das zweite Buch der Könige (2.Kön 5,15-27)

15 Und er kehrte zurück zu dem Mann Gottes samt seinem ganzen Gefolge. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiß ich, dass kein Gott ist in allen Landen außer in Israel; so nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht.

16 Elisa aber sprach: So wahr der Herr lebt, vor dem ich stehe: Ich nehme es nicht. Und er nötigte ihn, dass er es nehme; aber er wollte nicht.

17 Da sprach Naaman: Wenn nicht, so könnte doch deinem Knecht gegeben werden von dieser Erde eine Last, so viel zwei Maultiere tragen! Denn dein Knecht will nicht mehr andern Göttern Brandopfer und Schlachtopfer darbringen, sondern allein dem Herrn.

18 Nur darin wolle der Herr deinem Knecht gnädig sein: Wenn mein Herr in den Tempel Rimmons geht, um dort anzubeten, und er sich auf meinen Arm lehnt und ich auch anbeten muss, wenn er anbetet, im Tempel Rimmons, dann möge der Herr deinem Knecht vergeben.

19 Er sprach zu ihm: Zieh hin mit Frieden!

Und als er von ihm eine Strecke Weges fortgezogen war,

20 dachte Gehasi, der Diener Elisas, des Mannes Gottes: Siehe, mein Herr hat diesen Aramäer Naaman verschont, dass er nichts von ihm genommen hat, was er gebracht hat. So wahr der Herr lebt: Ich will ihm nachlaufen und mir etwas von ihm nehmen.

21 So jagte Gehasi dem Naaman nach. Und als Naaman sah, dass er ihm nachlief, stieg er vom Wagen, ging ihm entgegen und sprach: Steht alles gut?

22 Er sprach: Ja. Aber mein Herr hat mich gesandt und lässt dir sagen: Siehe, jetzt sind zu mir gekommen vom Gebirge Ephraim zwei von den Prophetenjüngern. Gib ihnen doch einen Zentner Silber und zwei Feierkleider!

23 Naaman sprach: Nimm lieber zwei Zentner! Und er nötigte ihn und band zwei Zentner Silber in zwei Beutel und zwei Feierkleider und gab's seinen beiden Dienern; die trugen's vor ihm her.

24 Und als Gehasi an den Hügel kam, nahm er's von ihren Händen und legte es beiseite im Hause und ließ die Männer gehen.

25 Er selbst aber ging hinein und trat vor seinen Herrn. Und Elisa sprach zu ihm: Woher, Gehasi? Er sprach: Dein Knecht ist weder hierhin noch dorthin gegangen.

26 Er aber sprach zu ihm: Ist nicht mein Herz mit dir gegangen, als ein Mann sich umwandte von seinem Wagen dir entgegen? Ist es an der Zeit, Silber und Kleider zu nehmen und Ölgärten und Weinberge, Schafe und Rinder, Knechte und Mägde?

27 Aber der Aussatz Naamans wird dir anhangen und deinen Nachkommen allezeit. Da ging Gehasi von ihm hinaus, aussätzig wie Schnee.

Die Geschichte von Elisas Diener Gehasi wird mit Gegenständen erzählt. Dabei wird deutlich, dass bei Gott nicht meine Leistung oder mein Verdienst zählt, sondern dass Gott seine Liebe verschenkt.


Vorschau:

Hinführung
Idee 1: Geschenk oder nicht?
Packe einen Karton in schönes Geschenkpapier ein. Dann frag die Kinder, wer das Geschenk haben möchte. Geh zu einem der Kinder und überreiche es. Zieh es aber – kurz bevor er oder sie es nimmt – wieder zurück und sage: „Das kostet aber 50 Euro!“
Lass kurz Raum für Empörung. Dann komm mit den Kindern über folgende Fragen kurz ins Gespräch:
War das ein richtiges Geschenk?
Darf man ein Geschenk wieder zurücknehmen?

Verkündigung
Erzählung mit Gegenständen
Als Gegenstände werden ein Geschenk, ein Beutel mit Münzen (schwerer als das Geschenk), ein Plakat und eine Wippe benötigt.
Nimm das Geschenk und lege es auf den Tisch. Halte den Beutel mit Münzen bereit.
Frage an die Kinder: Naaman hat das letzte Mal ein Geschenk bekommen. Wer von euch weiß, was das für ein Geschenk war?
Er war aussätzig und kam deshalb zu Elisa um wieder gesund zu werden. Elisa hatte aber nur eine sehr enttäuschende Aufgabe für ihn, er sollte siebenmal im Jordan untertauchen. Aber als er sich dazu überwunden hatte, war sein Aussatz weg und er war wieder gesund. Das ist ein großes Geschenk für ihn.
Frage an die Kinder: Von wem hat er dieses Geschenk bekommen?
Gott hat ihm diese Heilung geschenkt und Naaman ist sehr glücklich darüber.
Lege das Geschenk auf die Wippe.
Er ist so glücklich, dass er sofort zu Elisa umkehrt und Gott lobt. Er sagt sogar, dass er erkannt hat, dass es keinen anderen Gott gibt und er von jetzt an nur noch diesen Gott anbeten will.
Lege das Plakat auf die obere Seite der Wippe. Auf dem Plakat steht: „Gott danken und loben“.
Aber Naaman ist nicht mit leeren Händen gekommen.
Der Beutel mit den Münzen wird auf den Tisch gelegt und ein wenig damit geklimpert.
Er bietet Elisa viel Geld als Dankeschön dafür an, dass er geheilt wurde. Das ist doch ein guter Gedanke, oder? Aber was wird aus einem Geschenk, wenn ich dafür bezahle? Dann ist es kein wirkliches Geschenk mehr, sondern etwas, das ich mir verdient habe.

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  • Autor / Autorin: Martin Huss
  • © Deutscher EC-Verband

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