Worüber freut sich eigentlich Gott?Worüber freut sich eigentlich Gott?

Einheit: Worüber freut sich eigentlich Gott?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Bibelstelle: heb 13,15-25

Benedikt Baader entwirft eine Bibelarbeit in Form einer Gruppenstunde zum Thema gute Taten und Umgang mit Verantwortlichen in unserer Gemeinde. Einen gesunden Glauben macht für ihn aus, wenn man Gott durch Worte und Taten aus dem Herzen heraus lobt. Außerdem stellt er die Fragen: Was bereitet Gott Freude? Und bereite ich Gott eigentlich Freude?


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

V.15.16: Die alten Sühneopfer am Altar wurden abgelöst durch das endgültige Opfer Jesu. Er ist zugleich Opferlamm und Hohepriester und bewirkt durch seine Kraft neue „Opfer“. Der Begriff „Opfer“ findet hier allerdings nur Verwendung, um dem vorherigen Opfer gegenübergestellt zu werden. Die Schuld IST gesühnt und die Verbindung zu Gott für alle, die dieses Geschenk annehmen, wiederhergestellt. Nun ist ein Leben aus der Kraft Jesu möglich und er bewirkt es: Man kann Gott mit Worten loben und ihm mit Taten dienen.

(…)

2. Bedeutung für heute

V.15.16: Manchmal fragen wir uns: „Wie sollen wir als Christen leben? Was ist wichtiger: Gott zu loben oder Gutes zu tun?“ Dabei fehlen zu den Worten des Lobes am Sonntag oft die dazu passenden Taten unter der Woche. In Vers 15 lernen wir die Quelle des Lobes kennen: DURCH Jesus. Das Lob an Gott wird als „Frucht der Lippen“ bezeichnet, das erinnert an die „Früchte des Geistes“ aus Galater 5. Etwas, was wiederum eigentlich Gott selbst schenkt. Es muss etwas in uns sein, damit Lob herauskommen kann und das ist Gott selbst.

(…)

3. Methodik für die Gruppe

Die Bearbeitung des Textes findet in verschiedenen Phasen statt, damit ein gewisser Aha-Effekt gefördert wird. Die Phasen leben davon, dass der Text nicht im Voraus gelesen wird. Die Phasen 2 und 3 sollten nicht zu lange dauern, damit sich der Abend nicht in die Länge zieht.

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  • Autor / Autorin: Benedikt Baader
  • © Deutscher EC-Verband