Reitfreizeit 

Die Reitfreizeit findet als überregionales Angebot statt. Gemeinsam mit 27 Mädels und 5 Mitarbeiterinnen fahren wir auf einen Reiterhof, auf dem wir für eine Woche Zimmer zum Übernachten, Vollverpflegung, eine tägliche Pflegepferdezeit und eine Reitstunde pro Tag gebucht haben.
Die Mädels benötigen bequeme Kleidung, die dreckig werden darf (Reithose oder Leggins) und feste Schuhe zum Reiten (wenn möglich Stiefel mit einem kleinen Blockabsatz, z.B. Gummistiefel, Reitstiefel). Den Reithelm können sie entweder selbst mitbringen oder vor Ort ausleihen – ein Fahrradhelm ist aus versicherungstechnischen Gründen nicht erlaubt.

Die An- und Abreise bewältigen wir alle zusammen mit einem Reisebus, was vor allem für die Anreise sehr wichtig ist, denn hier entstehen die ersten Kontakte und Zimmergemeinschaften. Vor Ort erleben wir volle und abenteuerlich Tage. Morgens beschäftigen wir uns mit den Pferden. Jedes Mädchen pflegt eine Stunde ein bestimmtes Pferd und baut so eine Beziehung zu ihm auf. Im anschließenden Reitunterricht sind die Teilnehmerinnen je nach Können eingeteilt. 

Nach einer Mittagspause bieten wir kreative, sportliche und entspannte Workshops an. Dann gibt es eine gemeinsame Spielezeit, auf die die Bibelzeit folgt. Nach dem Abendprogramm gibt es eine spannende Gute-Nacht-Geschichte. Highlight der Woche sind definitiv der Wanderausritt mit allen (Wandern und Reiten gehört beides dazu), das Lagerfeuer am Schluss, der DIY-Abend mit vielen tollen, kreativen Angeboten und die vielen tolle Begegnungen während der Tage.  

Unsere Ziele:

Wir erreichen Mädchen von 8-12 Jahren (Kids) und 13-16 Jahren (Teens). Bei den Reitstunden, beim Essen und in manchen Programmpunkten sind wir alle zusammen, andere Punkte erleben wir altersgerecht in zwei Gruppen. Der Umgang mit Pferden wird ebenso erlernt wie das Teilen eines Zimmers.

Wir lassen den Mädels insgesamt viel Freiraum, um selbst ins Spielen und Gestalten zu kommen. Es ist schön zu sehen, wie sich Freundschaften bilden und bestimmte Aktionen immer wieder durchgeführt werden, weil die Mädels sie so schön finden.  

Durch die gemeinsame Zeit mit uns Mitarbeiterinnen kommt es zu interessanten und tiefen Gesprächen über den Glauben und das Leben. Über die Bibelzeiten hinaus, in denen über unseren Glauben und biblische Themen sprechen, beten und segnen wir die Teilnehmerinnen. Durch unseren kleinen gemeinsamen Lebensraum abgeschirmt von der Welt (es gibt wenig Handyempfang) kommen wir uns in der Woche nahe und lernen uns gut kennen.  

Ort/Gegend:

Thüringen „Farben-Kinder-Hof“ – es empfiehlt sich in einem nahe gelegenen Bundesland mit einem anderen Ferienrhythmus eine Woche zu buchen. Wir bieten die Freizeit in den Pfingst- und am Ende der Sommerferien an. Vor allem das Ende der Sommerferien ist gut gefragt. 

Dauer:

7 Tage und 6 Übernachtungen

Beschreibung der Zielgruppe:

Mädels, die sich für Pferde interessieren. Bei uns muss man nicht reiten können, das kann man vor Ort lernen. Viele Höfe sind dankbar, wenn nicht nur große, gut reitende Mädels dabei sind, denn oft gibt es nur für diese Zielgruppe nicht genügend Pferde. Deshalb auch gerne kleine und unerfahrene Mädels mitnehmen. 

Unterkunft:

Zimmer auf dem Reiterhof 

TN-Preis:

425€

Anzahl der Mitarbeitenden:

3 für die Kids, 2 für die Teens

Qualifikationen/Fähigkeiten der Mitarbeitenden:

Volljährigkeit, Autoführerschein, inhaltliche Einheiten vorbereiten und durchführen; die Reitstunden haben wir vor Ort gebucht. 

Statement einer Teilnehmerin als wir aus dem Bus ausstiegen: „Ach man, einfach voll doof!“ Ihre Mutter wollte wissen, was los ist. „Na, dass die Freizeit jetzt schon vorbei ist! Es war einfach so schön!“ 

Genau diese Erfahrung machen wir immer wieder – den Mädels stehen beim Heimkommen die Tränen in den Augen und sie freuen sich schon auf das nächste Jahr. Viele von ihnen begleiten wir inzwischen mehrere Jahre und es ist fantastisch zu sehen, wie sie über sich hinauswachsen und sogar Ferien inzwischen selbstständig auf dem Hof verbringen, weil sie die Umgebung, die Pferde und die Atmosphäre dort so lieben. 

Überlegungen und Hilfen zur methodischen Gestaltung einer ersten Begegnung mit Jesus

Warum sollen Jugendliche überhaupt öffentlich auf die Einladung zum Glauben reagieren?

Jugendliche zeigen gern, was ihnen wichtig ist. Sicher ist es in unserer schnelllebigen Zeit schwierig, Entscheidungen zu treffen, die ein ganzes Leben betreffen. Dennoch wollen wir Jugendliche dazu ermutigen. Was daraus wird, liegt in Gottes Hand. Aus folgenden Gründen ermutigen wir Jugendliche zu einer konkreten Reaktion:

1. Das öffentliche Bekenntnis entspricht dem Wesen des christlichen Glaubens

In unserer Gesellschaft wird Religion häufig als Privatsache angesehen. Doch das Evangelium zeigt: Die Nachfolge Jesu ist immer auch eine soziale und damit öffentliche Angelegenheit. Es gehört nicht nur in den persönlichen Bereich und ist erst recht keine Privatsache.

2. Das öffentliche Bekenntnis hilft zur Gemeinschaft

Der Glaube an Jesus ist immer Gemeinschaftssache. Wer Jesus nachfolgt, braucht dazu die Gemeinschaft mit anderen Glaubenden. Eine wahrnehmbare Reaktion auf die Einladung zu Jesus hilft, Menschen zu begleiten und ihnen in der Gemeinde geistliche Heimat zu geben.

3. Was passiert beim öffentlichen Aufruf?

In der Verkündigung laden wir ausdrücklich dazu ein, das Gebet als einen Beginn der Beziehung mit Gott zu verstehen. Bei Jugendwochen erleben wir, dass etwa ein Drittel derer, die nach vorne kommen, diesen Schritt als einen Beginn des Glaubens an Jesus verstehen. Ein zweites Drittel sieht darin eine Erneuerung des Glaubens. Das dritte Drittel kommt, um konkrete Lebensfragen anzusprechen oder auch, um einfach für sich beten zu lassen.

Möglichkeiten, wie die erste Begegnung mit Jesus gestaltet werden kann

Es gibt viele Möglichkeiten, wie eine erste Begegnung mit Jesus aussehen kann. Natürlich ist es zuerst eine Sache des Herzens. Ein Jugendlicher kann die Beziehung mit Jesus ganz unspektakulär mit einem einfachen Gebet in seinem Herzen beginnen. Aber vielleicht hilft auch eine der folgenden konkreten Gestaltungsmöglichkeiten.

1. Die Einladung zum Kreuz

Die Einladung zum Treffpunkt Kreuz ist eine hilfreiche Möglichkeit, Menschen zu helfen, aus der Masse herauszutreten, und ihr Ja zu Jesus Christus öffentlich und fröhlich zu bekennen. Das Kreuz ist und bleibt das Markenzeichen von Jesus. Gerade auch für junge Menschen, die bereits in christlichen Kreisen unterwegs sind, kann diese Form eine hilfreiche Möglichkeit sein, um für sich Klarheit im Blick auf Jesus zu schaffen. Viele Menschen sind in christlichen Kreisen unterwegs, ohne jemals eine Beziehung zu Jesus zu beginnen. Diese Form kann eine geeignete Möglichkeit sein, um das zu ändern. Dabei hilft ein Kreuz, das irgendwo im Raum positioniert ist und an dem sich Jugendliche gemeinsam mit Mitarbeitern zu einem ersten Gebet treffen.

2. Sich an Jesus festmachen

Jugendliche können einen Wollfaden an ein Kreuz binden und sich so symbolisch an Jesus festmachen. Besonders eindrücklich ist es, wenn diese Wollfäden noch eine Zeit lang am Kreuz bleiben und verdeutlichen, dass Jugendliche mit Jesus begonnen haben.

3. Symbolische Handlungen

Symbolische Handlungen sind bei Jugendlichen beliebt und helfen eine erste Begegnung mit Jesus zu gestalten. Vielleicht ist es der Stein, den ich ans Kreuz legen kann, um sinnbildlich meine Schuld bei Jesus abzugeben. Vielleicht ist es das kleine Herz, das ich in Empfang nehme und das mir deutlich macht: Ich bin von Gott unendlich geliebt. Auch die Schatzkiste am Kreuz, aus der ich einen goldenen Stein nehmen kann, hilft, um deutlich zu machen: Ich habe Jesus als Schatz für mein Leben entdeckt. Vielleicht ist es auch der Briefkasten am Kreuz, in den ich einen kleinen ersten Brief an Jesus schreibe. Auch die Kerze, die ich am Kreuz anzünde, kann Symbol dafür sein, dass mir ein Licht aufgegangen ist und ich Jesus entdeckt habe.

Hier gibt es viele kreative Möglichkeiten. Wichtig ist, dass das Ziel vor Augen bleibt: Wir wollen Jugendlichen helfen, diese erste Begegnung mit Jesus zu gestalten. Die Aktion an sich muss dieser Sache dienen.

4. Der persönliche Segenszuspruch

Ein persönlicher Segenszuspruch kann die erste Begegnung mit Jesus zu einem besonderen Ereignis machen. Durch Handauflegung oder ein Salbkreuz in die Hand oder auf die Stirn des Jugendlichen kann deutlich werden: Du gehörst zu Jesus.

Team4Challenge ist ein abendfüllendes Programm. Es kann im Teen-oder Jugendkreis genauso verwendet werden wie auf einer Freizeit. Vor allem in einer der ersten Gruppenstunden nach den Ferien kann es helfen, dass die Gruppe sich findet und Einzelne nicht einfach so durchrutschen.

Die Teilnehmer werden in Teams eingeteilt und müssen Aufgaben und Herausforderungen lösen bzw. bestreiten. Diese Challenges sind ganz verschieden. Als Gruppenleiter oder im Team könnt ihr im Vorfeld überlegen, was das Ziel des Abends sein sol. Wollt ihr einfach nur einen Abend mit Spaß und Action, dann könnt ihr die Spiele querbeet aussuchen. Vielleicht habt ihr aber viele Neue in der Gruppe dabei – zum Beispiel nach den Sommerferien. Dann empfiehlt es sich, nach Spielen zu suchen, bei denen man in der Kleingruppe aufeinander angewiesen ist. Dabei sollte man auf die Verschiedenheit der Challenges achten. Verwendet nicht nur Denk-, sondern auch Aktionen, wo Kraft oder Ausdauer benötigt wird, sodass die verschiedenen Begabungen zum Zug kommen. Für jede Aufgabe hat man eine feste Zeit. Erfahrungsgemäß sind fünf Minuten ein guter Faktor. Nach Ablauf der Zeit werden die Teams durch einen Mitarbeiter, der ein Signal gibt (Pfeife, Drucklufthorn, Rufen…), aufgefordert, die Station zu wechseln. Jede Gruppe hat einen Laufzettel,

Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Stundenentwurf zu nutzen:

Variante 1: Du suchst einen Spieleabend für deinen Teenkreis, der einfach Laune machen soll? Dann kannst du im Hauptteil einfach die Spielvorschläge nehmen, die dir am besten gefallen oder einfach gut umsetzbar sind.

Variante 2: Du willst die Gruppe stärken und zusammenwachsen lassen? Wenn du dich für diese Variante entscheidest, dann musst du ein paar Minuten mehr für deine Vorbereitung einplanen. Die beginnt nämlich bereits im Vorfeld mit der Überlegung, wer mit wem im Team spielen sollte. Versucht neue Teilnehmer und alte Hasen zu mischen. Stille mit lauten Teens usw. Mit der richtigen Spielauswahl für die Gruppe werden die Planungen fortgesetzt. Zum Beispiel, wenn du an der Kommunikation der Gruppe etwas verändern willst oder das Vertrauen zu einander stärken möchtest, suchst du dir die entsprechenden Challenges aus.

Vorbereitung: Reflektiere deine Gruppe.

Mit wie vielen Teilnehmenden kannst du rechnen?

Team4Challenge kann mit großen und kleinen Gruppen gespielt werden. Es variiert in der Teamaufteilung. Du kannst Teams mit 2-3 Personen aber auch Teams mit 5-10 Personen haben. Für die Stimmung und das Teamgefühl ist es gut, wenn der Abend nicht nur von 2-3 Teams sondern von 5-10 Teams gespielt wird.

Was begeistert sie, wo haben sie ihre Grenzen.

Bei der Variante 1 geht es darum, einen möglichst großen Funfaktor zu erzielen. Such also nach Challenges bei denen du denkst, dass sie der Gruppe Spaß machen. Achte auf die Interessen der Gruppe und nicht auf die der Mitarbeiter.

Bei der Variante 2 soll es auch Spaß machen, aber du willst die Gruppe auch herausfordern. Die Spielauswahl sollte hier zielorientiert gewählt werden und an der einen oder anderen Stelle (nicht bei allen Spielen) darf ein Team auch mal an seine Grenzen kommen. Als hilfreich hat sich bei der Planung gezeigt, dass es gut ist, im Mitarbeiterteam zu überlegen, was dran ist. Außerdem empfiehlt es sich, die Teams schon im Vorfeld festzulegen. Spontane Gruppenbesucher kann man da zuteilen, wo man denkt, dass es passt.

Vorbereitung: Challenges und Material

Eine Auswahl an passenden Challenges stehen am Ende des Artikels. Unterschiedliche Charaktere wie Sport, Denken, Geschicklichkeit sowie Varianten für verschiedene Teamgrößen kannst du auswählen. Außerdem findest du zu jeder Challenge eine Materialaufstellung. So kannst du im Vorfeld alles besorgen was notwendig ist. Empfehlenswert ist es, die verschiedenen Stationen schon vor dem Eintreffen der Teilnehmer aufgebaut zu haben. Falls die Möglichkeit besteht, startet in einem separaten Raum, in dem keine Challenge stattfindet. Dann ist die Ablenkung nicht zu groß, dafür wird die Neugier mehr geweckt.

Durchführung

Jede Gruppe beginnt bei einer anderen Challenge. Das bedeutet, dass du entweder so viele Challenges wie Gruppen haben musst. Durch den gleichmäßigen Wechsel benötigst du immer eine Challenge pro Gruppe. Als Beispiel: Du hast vier Gruppen – dann benötigst du entweder 4, 8, 12 oder 16 Challenges. Sonst geht der Wechsel nicht auf.

Das Spiel beginnt für alle zur gleichen Zeit und gewechselt wird nach Anweisung und der festgelegten Zeit.

Solltet ihr die Variante 2 spielen, dann plant bei einigen Stationen eine Zeit zum reflektieren ein. Wichtig ist, dass ein Mitarbeiter an dieser Station die Reflektion in die Hand nimmt. Es geht auch mit vorgegebenen Fragen auf Zetteln. Es ist hilfreich, wenn eine Person dies ein bisschen steuert. Folgende Fragen können helfen, über die Teamarbeit ins Gespräch zu kommen:

  • Wer hat sich als Leiter herausgestellt?
  • Wie ging es dir in deiner Rolle?
  • Wer hätte gern eine andere Rolle gehabt und warum?
  • Wie denkt ihr, habt ihr als Team zusammengearbeitet – was war gut – was hätte besser sein können?
  • Welche wichtige Aufgabe hat dein rechter Nachbar übernommen?

Es bietet sich an, diese Reflexionsrunden als eigene Station nach der jeweiligen Challenge durchzuführen. Durch die zeitliche Begrenzung achtet darauf, dass jeder zu Wort kommt.

Wenn alle Aufgaben und Herausforderungen durchlaufen wurden, geben die Gruppen ihren Laufzettel einem Mitarbeiter, der diese auswertet. Versucht es so hinzubekommen, dass die Gruppen sich nicht über ihre erreichten Punkte austauschen.

Während der Auswertungsphase ist Gelegenheit für eine Andacht. Jesus hat den Menschen, die mit ihm leben, eine Challenge gestellt. Nachzulesen ist sie in Matthäus 28,16-20. Der Missionsbefehl. Wie gehen wir mit dieser Challenge um und was bedeutet sie uns? Und noch wichtiger, wer oder was hilft uns, mit so einer großen Herausforderung umzugehen? Welche Rolle spielt der Auftraggeber? Welche Rolle spiele ich? Was sind Schritte und Konsequenzen? Eine mögliche Andacht dazu findest du im TEC:-Pool. Suchbegriff: Missionsbefehl. Der Titel: Was ist, wenn Jesus „Ja, aber…“ sagt?

Alternativ kannst du gut etwas zum Thema Einheit und Vielfalt aus dem Epheserbrief oder etwas über verschiedene Begabungen machen.

Abschluss

Natürlich ist Team4Challenge ein Wettbewerb. Natürlich soll ein gewisser Konkurrenzkampf entstehen und auch Ehrgeiz. Achtet als Mitarbeiter aber darauf, dass es in einem guten Rahmen bleibt. Mit der, bei den Vorbereitungen angesprochenen Teameinteilung, könnt ihr schon vieles zum Guten steuern.

Eine Challenge am Ende, die alle gemeinsam lösen müssen oder ein gemeinsames Essen, können ein gutes Mittel sein, die Gruppenstunde gut zu beenden.

Und jetzt geht’s los – viel Spaß beim Team4Challenge.

Vorbemerkungen

Ausgehend vom Kartenmotiv mit den Spielkarten bietet es sich an, die Gruppenstunde als Casino-Abend zu gestalten. Hierzu können die Teenager mit einer speziellen Einladung eingeladen werden. Kündigt bereits einige Wochen vorher an, dass diese besondere Gruppenstunde steigen wird. Sehr stilecht wird der Kasino-Abend, wenn ihr mit der Einladung einen gewissen Dresscode festlegt. Wie wäre es mit Krawattenpflicht für die Jungen und Kleidpflicht für die Mädchen? Ein solcher Abend bietet sich dafür an, Freunde mit in den Teenkreis einzuladen.

Einstieg

Dekoration

Dekoriert euren Gruppenraum entsprechend einem Kasino. Richtet eine kleine Bar ein und bietet Getränke (alkoholfreie Cocktails?!) an. Knabberkram ist Pflicht. Bereitet außerdem je nach eurer Gruppengröße mehrere Spieltische vor. Spielideen findet ihr weiter unten. Schön wäre ein gemeinsamer Start. Die Teenager warten vor der Gruppenraumtür und werden dann gemeinsam reingelassen und man kann mit alkoholfreiem Sekt gemeinsam zur Eröffnung anstoßen. Alle Teenager erhalten zu Beginn ein gewisses Startkapital in Form von Jetons, mit denen sie den Abend über spielen können. Dann kann gespielt werden.

Spiele

Es folgt eine Auswahl gut funktionierender Kasino-Spiele für Teenager. Je nach Gruppengröße sollte man mindestens zwei bis drei verschiedene Spiele anbieten. Natürlich können auch an mehreren Tischen die gleichen Spiele angeboten werden. Überlegt euch eine für eure Gruppe passende Mischung. Die Anleitungen zu den Spielen findet ihr auf dem kompletten Stundenentwurf.

  • Roulette
  • Black Jack
  • Hausnummern würfeln
  • Poker
  • Hütchenspiel
  • Such die Dame

Zweier-Gespräch

Ladet eure Teenager nach einer Spielphase nun ein, an die Bar zu kommen. Unter jedem Stuhl/Barhocker befindet sich eine Spielkarte. Die Teenager dürfen nun ihren Gesprächspartner mit der gleichen Spielkarte finden. Anschließend haben sie fünf bis zehn Minuten Zeit, sich über folgenden Fragen auszutauschen:

  • Hattest du heute Abend Glück beim Spielen?
  • Was bedeutet für dich der Ausruf „Glück gehabt!“?
  • Wie geht es dir mit dem Glück anderer? Kannst du dich mitfreuen?

Thema Teil 1

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Teilnehmern eine Karte mit dem Bibeltext auszuteilen. Lasst sie den Vers und das Bild zunächst in Ruhe betrachten. Idealerweise sollten die Teenager nun Bibeln dazuholen. Erklärt, dass dieser Satz in den Psalmen im Alten Testament steht. Lest diesen Psalm gemeinsam. Im Psalm 73 geht es um den Umgang mit eigenem Unglück und dem Glück anderer. Welche Rolle kann Gott in so einer Situation spielen? Diese Frage stellt sich der Psalmist mit Blick auf sein eigenes Leben und auf das Leben anderer. Er findet für sich eine Antwort in der abgedruckten Jahreslosung. Doch ist das so einfach?

Kleingruppen

Teilt euren Teenkreis in Kleingruppen auf. Jeder Kleingruppe soll ein Mitarbeiter zugeordnet sein, der das Gespräch leitet. Überlegt in den Kleingruppen, was der Vers und die Lebenssituation der Empfänger damals mit uns heute zu tun hat:

  • Wie gehen wir mit Glücksmomenten und Pechsträhnen in unserem Leben um?
  • Welche Rolle spielt Gott dabei?
  • In welchen Situationen fällt es mir schwer, mein Glück auf Gott zu setzen?

Sammelt diese Gedanken und besprecht dann gemeinsam, was uns in diesen Herausforderungen helfen kann: Gemeinschaft mit anderen Christen, Gebet, Zeugnis geben von eigenen guten Erfahrungen … Je nach Gruppensituation kann dann jede Kleingruppe im Plenum zwei bis drei Minuten von ihrer Gesprächsrunde berichten.

Thema Teil 2

Der Psalmist beschreibt sehr eindringlich sein persönliches Leiden. Ihm, der an Gott hängt, scheint nichts zu gelingen, während den anderen, die von Gott nichts wissen wollen, scheinbar alles gelingt. Diese Lebenssituation ist wahrscheinlich auch uns heute nicht fremd. Das ist leider Realität. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Karte: Im Vordergrund steht die Karte mit dem „J“. Bei Spielkarten steht das „J“ für Joker. Eine Karte, die beispielsweise im Rommé den entscheidenden Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen kann, da sie den höchsten Spielwert besitzt. Dieses „J“ kann aber auch für Jesus stehen – die entscheidende Karte, mit der dein Leben gelingen kann. In Jesus ist Gott jedem Menschen ganz persönlich nah – wenn er denn diese Spielkarte aufnimmt. Es geht nicht darum, ein glückliches Leben zu führen. Es geht auch nicht um ein Vergleichen, wer denn ein glücklicheres Leben führt. Auch nicht mein Pech oder des anderen Glück ist entscheidend, sondern dass ich mein Leben auf die richtige Karte setze: Jesus.

Abschluss

Ermutigt eure Teenager, die Karte an einen Ort zu hängen oder zu legen, an dem sie sie immer wieder mal sehen. Das soll sie an die Verheißungen und Herausforderungen erinnern, die in diesem Vers stecken. An dieser Stelle kann noch der Teenager mit den meisten gewonnenen Jetons geehrt werden. Goldbären oder Goldtaler machen sich hier sicherlich gut. Sprecht zum Abschluss ein Segensgebet für eure Teenager.

Was, wenn »Alles« zu viel wird? Wenn Chaos, Krisen und Katastrophen auf uns stürzen – wie auch schon zu Jesu Geburt? Wenn alles an Weihnachten wichtig ist, nur nicht das Kind in der Krippe?

Hilfreiche Themenartikel und Bibelarbeiten zu alledem bietet euch KON »Mit alles«. Darüber hinaus findet ihr kreative Stundenentwürfe, wie man z. B. aus Alltagsgegenständen Spiele entwickeln oder einen Adventskalender basteln kann.

Um kreative Adventskalender zu basteln, benötigen wir viel Material. Es kann aber fast alles genutzt werden.

Zunächst braucht jeder Adventskalender Gefäße, in denen man die kleinen Geschenke verstecken kann. Solche Behälter könnt ihr z. B. aus Butterbrottüten, aus kleinen Kartons, aus selbstgefalteten Papierschachteln, aus Pappbechern und ähnlichem gestalten. Ihr könnt diese mit den Zahlen für die einzelnen Tage beschriften und natürlich verzieren.

Mit Bändern können die einzelnen Behälter anschließend an Äste, Kleiderbügel oder (wenn sie leicht genug dafür sind) auch an Schaschlikspieße gebunden werden, um den gesamten Adventskalender dann aufhängen zu können.

Füllen könnt ihr eure Kalender zum einen natürlich mit Süßigkeiten. Ihr könnt aber auch kleine Briefchen mit Segenssprüchen, Bibelversen, Witzen oder einem netten Gruß schreiben. Oder ihr bastelt auch die Füllungen selbst. Seid kreativ und lasst euch etwas einfallen.

Es ist natürlich nur halb so schön, einen Adventskalender für sich selbst zu basteln. Ist doch irgendwie langweilig, wenn man immer schon weiß, was am nächsten Tag versteckt ist, oder? Deshalb bastelt die Adventskalender doch für eure Familie oder Freunde. Oder lost zu Beginn eures Treffens die Namen aus und bastelt euch untereinander einen Adventskalender.

Andacht:

Zum Abschluss bietet es sich diesmal an, dass sich auch eure Andacht um den Adventskalender dreht:

Der Adventskalender – 24 Türchen mit 24 kleinen schönen Überraschungen für 24 Tage. Ein toller Brauch, oder? Wir freuen uns jedes Jahr darauf!

So ein Adventskalender kann uns helfen, das Warten auf Weihnachten zu verkürzen. Dafür wurde er mal erfunden. Ich finde aber, er verkürzt nicht nur das Warten auf Weihnachten. Er macht noch mehr: Er zeigt uns, das jeder Tag etwas Besonderes ist. Jeden Tag hält der Adventskalender für uns eine neue kleine Überraschung bereit.

So wie Gott. Gott schenkt uns jeden einzelnen Tag. Und Gott hat sicher auch an jedem Tag irgendetwas Tolles für uns parat. Irgendwas lässt er sich sicher einfallen, über das wir uns freuen können, das uns gut tut.

Lasst uns doch besonders in der Adventszeit mal so in jeden Tag gehen. Wenn wir morgens unseren Adventskalender öffnen und zum Beispiel ein Stückchen Schokolade rausnehmen und uns schmecken lassen, können wir uns darüber freuen. Lasst uns doch abends vor dem Einschlafen einmal daran denken, was wir für diesen Tag wieder in den Adventskalender reinlegen könnten. Was war an diesem Tag schön? Was hat uns Spaß gemacht? Was hat gut getan? Worüber, abgesehen von dem Stückchen Schokolade, haben wir uns gefreut? Was hat Gott uns heute geschenkt?

Material

Alles, was ihr habt oder besorgen könnt, z. B.

  • (buntes) Papier
  • Pappbecher
  • Scheren
  • Klebeband
  • Flüssigkleber
  • Butterbrottüten
  • Schuhkartons
  • Geschenkband
  • Geschenkpapier
  • Stifte
  • Wachsmaler
  • Wasserfarben
  • Paketband
  • Schaschlikspieße
  • Tonkarton
  • Postkarten
  • Bücher mit Witzen, Segenssprüchen, …
  • Überraschungseier (die Plastikverpackungen) oder Filmdosen
  • Äste
  • Kleiderbügel
  • Süßigkeiten (z.B. kleine Schokoweihnachtsmänner, Schokokugeln, …)

Döner – vielseitig und farbenfroh, mit verschiedenem Gemüse, mit Fleisch oder Falafel, mit unterschiedlichen Saucen.
Ich bekomme ihn ganz so, wie ich ihn mag. Angepasst an meinen Geschmack.
Wenn ich keine Tomaten mögen würde, würden die netten „Döner-Menschen“ sie weglassen. Wenn ich gerne scharfe Sauce mag, würde ich sie zusätzlich bekommen.
Vielleicht ist es ja gerade das, was den Döner bei uns so beliebt macht.
Ich kenne tatsächlich niemanden, der Döner nicht mag.
Aber ich kenne auch kaum Menschen, die ihren Döner genau gleich essen.
Beim Döner bekommt fast jeder eine „Extra-Wurst“ – Extra-Wünsche gehören dazu.
Döner mit Hähnchenfleisch oder Kalbfleisch?
Döner vegetarisch, also ohne Fleisch. Dafür aber vielleicht mit Falafel? Oder mit Schafskäse?
Döner mit Humus und Grillgemüse? Mit Zaziki oder Cocktailsauce? …
Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man einen Döner essen kann.
Für jede und jeden ist etwas dabei.

Verbindet das unsere Gruppe und unsere Gemeinde vielleicht mit dem Döner?
Ist bei uns auch für jede und jeden was dabei?
Ist unsere Gruppe und unsere Gemeinde ein Ort, in dem sich alle wohl und zu Hause fühlen können? Wo alle gerne hinkommen? So wie alle gerne Döner essen gehen?

Gott hat uns alle ganz unterschiedlich und vielfältig geschaffen. Wir sind wie der Döner. Manche sind größer, andere kleiner, manche können dies besser, andere jenes.
Aber Gott hat uns alle zusammen auf diese Erde gestellt, in unsere Stadt, in unserer Gemeinde und diese Gruppe.

Lasst uns Gottes Liebe zur Vielfalt weitergeben!
Lasst uns allen Menschen freundlichen und offen begegnen und sie bei uns, in der Gruppe, in der Gemeinde, aber auch in der Schule, in der Stadt, … willkommen heißen!
Vielfalt ist doch toll!
Wie Döner! Döner sind auch toll! Ganz egal, ob du deinen gerne mit Fleisch isst oder nicht. Ob du auf scharfe Sauce stehst oder keine Gurke magst.

Kreativität, Spontanität, Flexibilität – alles das braucht dieser Stundenentwurf.

Am besten kündigt ihr diese Gruppenstunde eine Woche vorher an. Denn für diese Stunde ist wichtig, dass alle von zu Hause 2–5 Gegenstände mitbringen. Diese Gegenstände können ganz unterschiedlich sein. Es gibt überhaupt keine Vorgaben, außer, dass sie in der Gruppenstunde benutzt werden dürfen, also z. B. von anderen angefasst werden dürfen. Es sollten also eigene Gegenstände sein und nichts, was man sich von anderen geliehen hat, die nicht über die Gruppenstunde Bescheid wissen. Und es sollten auch keine Dinge sein, die leicht kaputt gehen und schwer zu ersetzen sind, denn man weiß bei diesem Stundenentwurf ja nie, was genau passiert.

Spielideen entwickeln

Die Stunde beginnt damit, dass alle mitgebrachten Gegenstände in eurer Mitte gesammelt werden. Betrachtet, was dort alles zusammengekommen ist und bildet anschließend Kleingruppen von 2–5 Personen. Jede Kleingruppe hat nun ca. 30 Minuten Zeit, sich einige Gegenstände auszusuchen (es müssen nicht die selbst mitgebrachten sein) und ein Spiel zu entwickeln, das mit diesen Gegenständen gespielt werden kann. Hier sind der Kreativität nur die Grenzen der Machbarkeit mit euren Möglichkeiten gesetzt – alles was in euren Räumen, mit eurer Gruppe in dieser Gruppenstunde machbar ist (und kein besonderes Verletzungsrisiko birgt), ist erlaubt.
Nach 30 Minuten ungefähr trefft ihr euch wieder. Nun stellen allen Gruppen ihre Spielideen vor und ihr spielt diese Spiele natürlich auch. Probiert sie aus und gebt der Gruppe anschließend auch gerne Rückmeldung, welche tollen Ideen sie hatten und was euch vielleicht noch als Ergänzung dazu eingefallen ist. Wenn ihr es zeitlich nicht schafft, alle Spiele auszuprobieren, könnt ihr natürlich einfach beim nächsten Treffen weitermachen.
Dieser Stundenentwurf eignet sich auch gut für Freizeiten und auch für Schulungen zum Thema Spieleentwicklung und Spielepädagogik. Denn um ein eigenes Spiel zu entwickeln, muss sich jede Gruppe zahlreichen Gedanken machen:

  • Welche Materialien und Räumlichkeiten haben wir zur Verfügung?
  • Mit welcher Zielgruppe und mit wie vielen Menschen spielen wir unser Spiel?
  • Was soll das Ziel unseres Spieles sein?
  • Welche Regeln sind wichtig?
  • Was muss unbedingt beachtet werden (Stichwort: Verletzungsrisiko)?
  • Wie viel Zeit benötigt unser Spiel und wie viel Zeit die Vorbereitung?

Andacht:

Auch die Andacht kann passend zu dieser Stunde sehr kreativ und spontan gestaltet werden.
Ich habe schon mehrfach in unterschiedlichen Gruppen gute Erfahrungen mit dieser Art Andacht gemacht und kann nur empfehlen, diese Methode einfach selbst mal auszuprobieren.

  1. Beginn/Begrüßung zur Andacht
    Wer möchte, kann ein Votum sprechen oder die Andacht mit einem kurzen Gebet oder einem Lied eröffnen.
  2. Aktion
    Alle, Mitarbeitende und Teilnehmende bekommen nun folgende Aufgabe gestellt:
    »Schaut euch in diesem Raum/auf dieser Wiese … um. Was sehr ihr? Was gibt es hier alles?«
    »Steht auf und sucht euch einen Gegenstand aus (einen Stein, eine Spielfigur, einen Ball, eine leere Flasche … was immer gerade da ist) und bringt ihn mit zurück in diesen Kreis.«
    Sind im Raum besonders viele Gegenstände greifbar, könnt ihr die Aufgabe auch noch etwas mehr konkretisieren. Zum Beispiel: „Bringt den leichtesten/erstaunlichsten/kleinste n… Gegenstand mit in den Kreis.“
  3. Runde 1
    Sind alle wieder zurück im Kreis mit ihren Gegenständen, startet eine kurze Austauschrunde, in der nun alle ihren Gegenstand kurz vorstellen, also einfach erzählen, was sie da ausgewählt haben.
    Wer mag kann zusätzlich auch noch in 1–2 Sätzen erklären, warum die Wahl genau auf diesen Gegenstand gefallen ist.
  4. Runde 2
    In dieser zweiten Runde sollen nun alle einmal berichten, was der ausgewählte Gegenstand mit Gott zu tun haben könnte.
    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und ich bin sicher, dass jeder und jedem etwas einfällt. Richtig und falsch gibt es hier natürlich sowieso nicht. Alle Gedanken und Ideen sind gut!
  5. Abschlussgedanken:
    Gott ist in dieser Welt, in allem und durch alles können wir Zugang zu ihm finden. Denn Gott ist vielseitig. Mindestens so vielseitig wie wir. Jeder Gegenstand kann uns etwas von Gott sagen und zeigen.
    In jedem Menschen können wir Gott entdecken. Und manche von uns können Gott vielleicht in einem Lied spüren. Andere in einem Gebet im Gottesdienst in der Kirche.
    Wieder andere vielleicht aber auch in dem Spaß, den wir hier als Gruppe beim Spielen zusammen haben. Oder auf Freizeiten, wenn wir am Lagerfeuer zusammen sitzen. Oder beim (Bibel-)Lesen.
    Gott ist so groß, dass es nicht nur eine oder zwei Arten gibt, wie wir ihm begegnen können.
    Gott findet auch den Zugang zu dir, wenn du das möchtest. Er findet dann bestimmt genau den richtigen Zugang zu dir.
    Du kannst iGott auch finden. Probier es einfach aus. Du kannst dabei nichts falsch machen.
  6. Abschlusslied und/oder Segen

Natürlich könnt ihr gern auch zwischendurch noch Lieder einbauen, wenn ihr mögt.

Jesus nimmt schon zu seiner Geburt alles mit, was sich an Chaos, Krisen und Katastrophen bietet

Wenn ich die Wahl habe, mag ich es eigentlich ganz unkompliziert. Gut, ich habe keine Angst vor Problemen – wobei ich sie lieber „Herausforderungen“ nenne, weil ich das motivierender finde. Das etwas schwierig werden könnte, kann mich aber nicht von meinen Ideen abhalten. Das Komplett-Paket, dass Jesus schon alleine zu seiner Geburt an Chaos, Krisen und Katastrophen mitnimmt, ist allerdings auch für mich eine ganz besonders große „Herausforderung“ und hätte mich schon zum Nachdenken gebracht.
Natürlich wissen wir, dass alle Begleitumstände rund um die Geburt kein Zufall waren, sondern in ihrer Bestimmung schon von Zeitrechnung an ein besonderes Ziel verfolgen. Inmitten der stimmungsvollen, emotionsgeladenen Advents- und Weihnachtszeit, in der wir so nach „Liebe“, „Besinnlichkeit“ und „Perfektion“ streben, kann dieses Wissen aber schon mal unter den Tisch fallen. Es kann uns sogar etwas unangenehm sein, dass sich unsere romantische Vorstellung mit dem Baby in der Krippe schlecht unter einen Hut bringen lässt mit der kalten schmerzhaften Realität eines Neugeborenen, das von der jungen Mutter ohne irgendeine (geschweige denn medizinische) Unterstützung auf die Welt gepresst wurde – und dazu statt in einem weichen Bett in einer dreckigen Futterkrippe seine erste Schlafstätte fand. „Holder Knabe“? Das stelle ich mir aber anders vor …

Zu den Bibeltexten:

Lukas-Evangelium

Wer der Verfasser des Lukas-Evangeliums ist, lässt sich nicht genau sagen. Einige sind sich sehr sicher, dass es sich dabei um einen Arzt namens Lukas handelte, der als enger Mitarbeiter des Paulus viel gesehen, erfahren und gehört hat. Andere bezweifeln diese These deutlich. Zwar erkennen auch diese Wissenschaftler an, dass es sich zweifellos bei dem Autor um einen sehr gebildeten Mann gehandelt haben muss – aber gerade in der Verwendung der medizinischen Fachbegriffe bleibt der Autor stets im Bereich des Allgemeinwissens. Aufgrund seiner Ausdrucksweise scheint der Verfasser jedoch nicht nur umfassende Kenntnisse im Bereich jüdischer Traditionen, sondern zudem auch eine griechische (Aus-)Bildung genossen zu haben, die ihm andere Blickwinkel auf Fragen von Wissen, Kultur und Werte ermöglichte. Dass das Lukas-Evangelium im Bereich 90 n. Chr. entstanden ist, darüber sind sich die meisten Wissenschaftler einig.
Im Lukas-Evangelium gehört die Geschichte von der Geburt Jesu zu einem der wichtigsten Erzähl-Stränge neben der Passions- und Ostergeschichte. In keinem anderen Evangelium wird so ausführlich über die Geburt und die frühen Jahre Christi geschrieben.

Matthäus-Evangelium

Die Frage nach dem Autor des Matthäus-Evangeliums scheint ebenso unklar zu sein wie die bei Lukas. Es gibt Stimmen, die in Matthäus den ehemaligen Zöllner Levi sehen, der quasi aus direkter Erfahrung heraus seine Eindrücke über Jesus zusammengeschrieben hat. Andere halten das für sehr unwahrscheinlich und vertreten die Meinung, dass sich hinter dem Autor ein anonymer gebildeter Christ steht, dem man erst nachträglich die Rolle des Matthäus zugeschrieben hat.
Aufgrund des Aufbaus des Evangeliums, dem Umgang mit den jüdischen Texten im Alten Testament und der Verwendung von Symbol(zahlen) wird es als wahrscheinlich angesehen, dass es sich bei dem Verfasser um einen Schriftgelehrten gehandelt haben könnte, der für eine judenchristliche Gemeinde geschrieben hat.
Immer wieder, auch in den Geschichten rund um die Geburt Jesu, gibt es literarische Rückbezüge auf AT-Texte, die verdeutlichen sollen, dass Jesus der von den Juden erwartete Messias ist.

  1. Text: Lukas 1, 26–28 Maria erfährt, dass sie schwanger werden wird
  2. Text: Matthäus 1, 18–25 Josef möchte Maria verlassen, bleibt nach Gottes Botschaft
  3. Text: Lukas 2, 1–20 Maria und Josef sind „Binnenflüchtlinge“, Geburt & Stall
  4. Text: Matthäus 2, 13–23 Die Familie flieht nach Ägypten, sind Flüchtlinge in der Fremde

Auslegung

Es ist zutiefst menschlich, dass wir uns gerade um schutzbedürftige Wesen kümmern. Besonders Babys mit ihren großen Augen, ihrer Hilflosigkeit und ihrer ganzen Art rühren unsere Herzen – nicht nur wenn wir selber (ihre) Eltern sind, sondern grundsätzlich. Auch viele Tierbabys sind in der Lage, „harte Herzen“ zum Schmelzen zu bringen und Menschen zum helfenden Handeln zu bewegen.
Weil wir Menschen so geschaffen wurden, fällt es uns besonders schwer zu ertragen, wenn diesen zarten unschuldigen Wesen Gewalt angetan wird, sie Not erfahren und dem Leid begegnen. Gleichzeitig haben wir kein Problem damit, die offenkundige Notlage des neugeborenen Jesus auszublenden und der Geburt im Stall sogar noch einen romantischen Deckmantel zu verpassen.
Die Liste der Gründe, warum es diese kleine, heilige Familie bereits von Anfang an schwer hatte, ist irre lang:

  • die emotionale Situation zwischen Josef (der seine Maria fast verlassen hätte) und seiner Verlobten
  • das Gerede der Menschen in der Heimat, die die Schwangerschaft sicher schon längst bemerkt hatten
  • die Anstrengungen auf dem langen Weg von Nazareth nach Bethlehem
  • die Angst einer jungen Frau vor der Geburt
  • die Schmerzen einer Geburt ohne (medizinische) Hilfe

Und sie ist ja mit der Geburt nicht vorbei:

  • die Anstrengungen der Flucht nach Ägypten
  • das Leben in der Fremde
  • die Ungewissheit wie es weitergeht

Das Leben hätte definitiv freundlicher mit dem Sohn Gottes umgehen können. Auf der anderen Seite wird genau auf diese Weise der Grundstein gelegt für das, was Jesus ausmacht: Er KENNT deine Not, weil er selber Not gelitten hat.
Er KENNT deine Angst, weil er selber Angst erlebt hat.
Er KENNT deine Träume, weil er selber geträumt hat, damals als Kind in der Freme: von einem Leben frei von Angst und dafür voll von Freude. Jesus kennt das Leben mit all seinen Schattenseiten, mit seinem Hass, mit seiner Verlogenheit – und hat trotzdem nie aufgehört zu lieben, den Menschen in Liebe zu begegnen, die Menschen zur Liebe zu ermutigen.
Ich hätte mir sehr gut überlegt, ob ich mir dieses „Komplett-Paket“ zugemutet hätte, dass bereits von Anfang an voll war mit Chaos, Krisen und Katastrophen – aber für Jesus war es der einzige Weg um dorthin zu kommen wo er hinwollte: in dein Leben, in dein Herz.

Ablauf:

Einstieg

• gemeinsam singen und beten
• Collagen aus vorhandenen Zeitschriften/Werbeblättern zu der Frage: Was verbinde ich mit Weihnachten?
• Austausch zu den erstellten Collagen

Hauptteil

  • Austausch zu den Fragen: „Was verbindest du mit …
    1. … Teenagerschwangerschaft
    2. … Flucht
    3. … Ausgrenzung
    4. … Lebensgefahr
    5. … Heimatlosigkeit
    6. Wo steckt darin Weihnachten?
  • Verteilen der Bibelstellen und lesen
  • Austausch zu den Fragen:
    • Was steckt hier „Schweres“ drin?
    • Was hat Jesus damals schon erlitten?
    • Wo hat Jesus damals schon Gutes erlebt?

Schluss

  • Auslegung
  • Abschlussgebet

Bibelarbeit zur Jahreslosung 2023 (1. Mose 16,13)

Ziemlich am Ende

Verzweifelt, ausgepowert, einsam, mittellos und auf sich allein gestellt, sitzt Hagar mitten in der Wüste der Halbinsel Sinai. Glücklicherweise hat sie eine Oase gefunden, so dass sie sich stärken kann. Hagar fühlt sich ausgenutzt, gemobbt, verraten und total elend. Sie ist am Ende ihrer Kräfte und obendrein noch schwanger. Die Einsamkeit und Verlassenheit der Wüstenlandschaft spiegelt ihre innersten Gefühle. Zu kraftlos, um wütend zu sein. Scheinbar endlose Traurigkeit überfällt sie. Doch wie ist es so weit mit ihr gekommen?

Um Hagars aktuelle Situation zu verstehen, müssen wir ein Stück in der Geschichte zurückschauen (1. Mose 12 ff):
Es geht um Hagar, Sara und Abraham. Hagar ist die persönliche Sklavin von Sara. Es geht um Kinderlosigkeit, ausgebliebene Erben, fehlendes Vertrauen, Angst und um Gottes große Möglichkeiten. Es geht darum, dass Gott sich um jeden kümmert, besonders um die, die am Ende sind.

Text lesen: 1. Mose 16,1–16

Problem und Vorgeschichte

Gott verheißt Abraham und Sara einen leiblichen Sohn.

Gott hat Abraham beauftragt, in ein unbekanntes Land zu ziehen. Abraham ist gehorsam und geht mit allem was er hat los, obwohl er das Ziel nicht kennt. Er hat viele Knechte und Mägde, die für ihn und Sara arbeiteten, manche sind Sklaven, so auch Hagar. Sie ist Saras persönliche Magd. Außerdem hat er viele Tiere und ist reich an Silber und Gold (1. Mose 13,2).

Gott zeigt Abraham eine geniale Perspektive auf:

„Ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle (Geschlechter) Generationen auf Erden.“ (1. Mose 12, 2+3)
Daran erinnert sich Abraham später, als er schon lange mit Gott unterwegs ist und viel mit ihm erlebt hat. Gott spricht erneut zu ihm. Er erinnert Abraham daran und bestätigt ihm, dass ER selbst sein „Beschützer und sehr großer Lohn ist“.

Abraham ist inzwischen älter geworden und es scheint, dass er müde geworden ist. Der verheißene Erbe bleibt aus.Und so reagiert er auf Gottes Worte resigniert: „Herr, was willst du mir geben? Ich habe keine Kinder und keine Erben….wo soll das große Volk herkommen, das du mir verheißen hast? Letztendlich wird irgendeiner meiner Knechte meinen Reichtum erben und man wird mich vergessen!“. Abraham ist k.o. Aber Gott verspricht ihm wiederholt einen leiblichen Sohn. Er nennt sogar schon seinen Namen: „Isaak“.

Gott möchte, dass Abraham und Sara ihm vertrauen, aber Gottes Zeit ist noch nicht gekommen. Beide sind schon über 90. Wie sollte jetzt noch ein leiblicher Sohn geboren werden? Sara ist längst über die Wechseljahre hinaus und Abraham steht auch nicht mehr in voller Blüte. Aber wieder sagt Gott ihm zu, dass seine Nachkommen so zahlreich sein werden, wie die Sterne am Himmel – unzählbar! Abraham glaubt seinem Gott, auch wenn es ihm in diesem Alter sicher schwer fällt.

Ungeduld und fehlendes Vertrauen

Mittlerweile ist Sara ungeduldig geworden, denn ihre Lebenszeit läuft ab. Deshalb nimmt sie nun selbst das Heft in die Hand. Frauen sind ja manchmal etwas praktischer und weitsichtiger veranlagt. Doch diesmal denkt sie zu kurz und vertraut Gott nicht.

Durch ihre Ungeduld drängt sie Abraham dazu, mit ihrer Magd Hagar zu schlafen. Sara hat folgende Idee: Hagar würde quasi zur Leihmutter werden und den ersehnten Nachkommen zur Welt bringen. Und so geschieht es: Abraham lässt sich überreden, geht mit Hagar ins Bett und siehe da: sie wird schwanger. Nach 9 Monaten kommt der ersehnte Nachkomme zur Welt: „Ismael“ (hebr. „Gott erhört“).

Auch wenn Hagar nur eine Sklavin ist, so ist sie dennoch mit diesem Deal einverstanden. Sie würde dadurch Abrahams Nebenfrau und somit in der Hierarchie aufsteigen. Ihre spätere Reaktion Sara gegenüber bestätigt dies. Denn als Hagar merkt, dass sie von Abraham schwanger ist, triumphiert sie über Sara, ihrer Herrin. Sie weiß ja, dass Sara keine Kinder bekommen kann. Als Mutter und als Nebenfrau Abrahams würde sie nun mehr Anerkennung finden. So denkt sie…
Im Bibeltext steht dazu (1. Mose 16,4) : „Als sie nun sah, dass sie schwanger geworden war, achtete sie ihre Herrin gering.“ Hagar, die ehemalige Sklavin, wird übermütig – und Sara wird stinksauer. Das Verhalten ihrer Sklavin passt Sara überhaupt nicht, also beschwert sie sich bei Abraham. Er erlaubt ihr, Hagar zurecht zu weisen und ihr die Meinung zu sagen.

Ungehorsam und Schuld mit Rattenschwanz

Gott gefällt diese ganze Sache nicht. Er hat Abraham und Sara einen leiblichen Nachkommen verheißen und nicht einen Nachkommen von einer Leihmutter. Es soll ein echter, leiblicher Nachkomme sein. Gott will letztlich, dass Sara und Abraham ihm voll und ganz vertrauen. Diese Idee Saras ist gründlich in die Hose gegangen. Durch ihren Ungehorsam und das fehlende Vertrauen hat sich viel Schuld bei Sara und Abraham angesammelt:
• Sie haben Gottes Verheißung nicht mehr vertraut
• Sie reagieren selbst und werden ungehorsam
• Sie bedienen sich aus Verzweiflung einer Leihmutter und ziehen eine unschuldige junge Frau mit hinein

Die Folge: Unfrieden

• Hagar nutzt ihre neue Stellung und erhebt sich über ihre Herrin
• Sara demütigt Hagar aus Eifersucht.
• Durch Ungehorsam und Vertrauensverlust Gott gegenüber entsteht auf beiden Seiten viel unnötiges Leid.
Hagar ist letztendlich die Benachteiligte. Ihre Situation ist durch Menschen, die zu Gott gehören, aber schuldig geworden waren, herbei geführt worden.

Kleine Gesprächsrunde:

• Wo bin ich an anderen schuldig geworden, weil ich eigene Interessen verfolgt habe?
• Wo bin ich ungeduldig geworden und habe Gott nicht mehr vertraut?

Als Hagar merkt, dass sie nicht als Nebenfrau Abrahams anerkannt wird und Sara sie demütigt, sieht sie keinen Ausweg mehr und flieht sie in die Wüste. Sie läuft vor lauter Angst davon – ungeschützt als Frau und obendrein noch schwanger. Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Scham, Hilflosigkeit, Bitterkeit und Hass auf Sara und Abraham machen sich breit. Sie ist komplett am Ende. Kein Licht am Ende des Tunnels.

Hier schließt sich der Kreis (siehe Anfang). Hagar sitzt nun mitten in der Wüste im Sinai. Sie fühlt sich so wie sie heißt, denn ihr Name bedeutet „Fremde“ (in Anspielung auf ihre Herkunft: Ägypten).

Hoffnung macht sich breit

Ein Engel des Herrn findet sie in der Oase. Gott ist ihr nachgelaufen. Er kennt sie und weiß genau, was in ihr vorgeht. Gott hat sie im Blick und interessiert sich für sie. Der Engel fragt woher sie kommt und wohin sie will. (Hier wird deutlich, dass Gott auch die Menschen im Blick hat, die durch Christen oder wie in unserer Geschichte durch Leute Gottes verletzt, gedemütigt oder vergessen werden).
Hagar gibt dem Engel des Herrn ehrliche Auskunft. Sie sagt ihm, dass sie Saras Magd ist und vor lauter Angst weg gelaufen ist. Der Engel hört ihr zu und empfiehlt ihr, wieder zurück zu gehen. Und er macht ihr eine große Ankündigung (1. Mose 16,11): „Der Herr hat dein Elend gehört …du wirst sehr viele Nachkommen haben!“ Gott hat dich im Blick. Er weiß um deine ganze verkorkste Situation, für die du selbst am wenigsten kannst. Gott sieht deine große Verzweiflung und Traurigkeit. Er hat dich gehört. Deshalb sollst du deinen Sohn „Ismael“ nennen, das heißt „Gott hört“.
Wow!! Plötzlich keimt Hoffnung in ihr auf, und Hagar erlebt einen lebendigen und fürsorglichen Gott. Sie bekommt neuen Mut und Zuversicht, denn sie erkennt, dass dieser Gott 100 Prozent vertrauenswürdig ist. Das kannte sie von den vielen Göttern ihrer Heimat Ägypten nicht.
Deshalb sagt sie voller Dankbarkeit und Hoffnungsperspektive zu Gott: „DU BIST EIN GOTT; DER MICH SIEHT!“ Sie ist nicht mehr allein, denn da ist jemand, der ihre Angst und ihr Elend sieht und sie versteht.

Gott hat jede und jeden Einzelnen im Blick

Gott sieht auch uns. Er läuft uns nach. Weil er ein lebendiger Gott ist, sieht er unsere Hoffnungslosigkeit, Sorge, Angst, Trauer, Verzweiflung und alles, was uns kaputt machen will.
Zur Zeit erlebe ich das selbst und kann nur bestätigen: Gott sieht mich! Er sieht meine Sorgen und Probleme. Vor 8 Monaten ist mein Ehemann Michel verstorben. Wir waren ein gutes Team und gingen viele Jahre gemeinsam durch dick und dünn.Von Geburt an war Michel krank. Durch die Begegnung mit Jesus wurde er ein fröhlicher Christ und konnte seine Behinderung akzeptieren. Er war witzig, freundlich und soweit es ihm möglich war, immer für Jesus im Einsatz – im CVJM, in der Kirche etc. Er war mein Gegenüber und meine zweite Hälfte. Nun bin ich alleine. Wir haben keine Kinder.
Manchmal geht es mir wie Hagar und ich fühle mich einsam und k.o. Und doch erlebe ich jeden Tag, dass Gott mich im Blick hat. Er stellt mir Menschen in den Weg und traut mir neue Herausforderungen zu. Auch wenn ich immer wieder traurig bin, so kann ich doch von Herzen mit Hagar sagen: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“ Gott hat mich liebevoll im Blick – in meiner Trauerwüste – und ich darf ihm vertrauen.

Perspektive und Ermutigung:

Hagar geht wieder zurück zu Sara. Wir wissen nicht, wie das Verhältnis der beiden danach geworden ist. Aber Hagar ist im Vertrauen auf Gott gegangen, der ihr in der Wüste begegnet ist. Die Wüstenzeit wird Hagar letztendlich zum Segen.
Auch wenn unsere Umstände noch so schlimm sind oder uns das Weltgeschehen Angst macht, so dürfen wir wissen: Gott hat jeden Menschen unendlich lieb. Er läuft uns nach und interessiert sich für unsere Probleme, egal wie sie aussehen. Gott möchte, dass wir ihm glauben und vertrauen, weil er unser Leben im Blick hat – so wie bei Hagar.

Impulse für eine abschließende Gesprächsrunde:

• Gibt es Situationen in meinem Leben, in denen ich mich so fühle wie Hagar?
• Was hat mir in solchen Zeiten geholfen?
• Wie können wir uns in »einsamen Wüstenzeiten« gegenseitig helfen, ermutigen, stärken?

Wer zulässt, dass Gott zu ihm reden darf und erkennt, dass Gott ihn voller Liebe im Blick hat, der muss keine Angst vor der Zukunft haben. Deshalb können wir mutig in das neue Jahr 2023 gehen in dem Wissen: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“

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