Kinderwagen

Hintergrundinfos/Fakten: 

Der Kinderwagen ist für uns gerade ein alltäglicher Gegenstand. Darin schieben wir nun aber kein Babysitterkind mehr, kein Nachbarskind, keine Nichte oder Neffe oder ein anderes Kind vor uns her. In diesem Kinderwagen liegt unsere Tochter, der wir gerade beim Wachsen zuschauen dürfen. 

Aus der Sicht von Patrizia: Für mich als Frau war es ganz besonders, als wir erfahren durften, dass ein neues Leben in mir heranwächst. Und immer wieder dachte ich: Wie unbegreiflich – Gott schafft neues Leben durch mich. Schon bevor dieses Kind geboren wird, hat Gott viel in es hineingelegt. Was für ein Wunder! Und neben Vorfreude und Neugierde kamen auch Fragen und Gedanken darüber, wie sich unser Leben wohl verändern wird und welche Herausforderungen wir, neben den schlaflosen Nächten, dem häufigen Windelwechseln oder dem Beruhigen eines schreienden Babys (auch als Paar) zu meistern haben. 

Noch vor 5-8 Jahren mit Anfang zwanzig, verlobt und dann frisch verheiratet mit einem wunderbaren Ehemann war für mich klar, dass ich sehr gerne Kinder mit ihm möchte (mindestens zwei) und sie ein wunderbares Geschenk sein können – nur auf gar keinen Fall jetzt. Denn ich möchte erst mein Studium abschließen und in meinem Beruf erste Erfahrungen sammeln. 

Schon als Teenie und Jugendliche mochte ich die Arbeit mit Kindern und ich war eine beliebte Babysitterin. Ich wollte sicher auch irgendwann einmal Kinder haben – vielleicht Anfang zwanzig? Am liebsten vier Kinder. Und ich wusste auch: Der Mann, mit dem ich Kinder möchte, muss der richtige sein. Mir war es damals schon wichtig, dass meine Kinder in einem sicheren Rahmen groß werden sollen mit Eltern, die eine tiefe und vertraute Beziehung verbindet.

Aus der Sicht von Marius: Mit Ende zwanzig waren wir so weit: Wir wollen Eltern werden. Und was für eine überwältigende Nachricht, als der Schwangerschaftstest positiv war. Doch neben der Aufregung auf das Kommende und die Fürsorge für meine Frau war die Zeit der Schwangerschaft für mich als Mann weniger intensiv und spürbar. Mit dem Zeitpunkt der Geburt hat sich mein Leben allerdings komplett auf den Kopf gestellt. Plötzlich ist da jemand in meinem Leben, der auf mich angewiesen ist. Angewiesen auf meine Fürsorge und vor allem auf meine Liebe.  
Zum einen spüre ich den enormen Druck, unseren Lebensunterhalt finanziell bestreiten zu müssen. Zum anderen spüre ich das Verlangen, so viel Zeit wie möglich zu Hause mit der Kleinen zu verbringen. Auf dem Heimweg von der Arbeit erlebe ich eine ähnliche Freude, wie auf die Geburt während der Schwangerschaft. Eine unbeschreibliche Vorfreude auf meine Tochter. Auf einen Menschen, der ohne mich/uns nicht auf der Welt wäre.
  

Auch mir war mit Anfang zwanzig klar, dass ich einmal Kinder haben möchte. Aber irgendwie war das Ganze noch ziemlich weit in der Ferne. Da habe ich die Zeit mit meinen Neffen und Nichten in vollen Zügen genossen. Ich fand es sogar ziemlich anstrengend und übergriffig, wenn Familie, Freunde, Bekannte und Unbekannte gefragt haben, wann es denn bei uns endlich so weit sei. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt nicht erwachsen genug gefühlt,Vater zu werden.  

Aufgewachsen bin ich mit fünf älteren Geschwistern und mir war schon als Jugendlichem klar, dass ich einmal Kinder haben will. In meinen Vorstellungen waren es ebenfalls immer vier Kinder (heiraten mit 24. Mit 26 das erste Kind und dann mit 28, 30 und 32 die restlichen). Es sollte auf jeden Fall immer eine gerade Zahl an Kindern sein, damit niemand allein ist. Zwei waren zu wenige. Und sechs zu viel, also eben vier.  

Heute wissen wir, dass sich der Blick auf das Thema Nachwuchs im Laufe der Zeit verändert. Gleichzeitig schwingt es immer mit. Bei den ersten Erfahrungen mit Sexualität ist das Thema Nachwuchs gerade für Jugendliche oft noch sehr weit weg und nicht relevant. Doch sobald zwei Menschen intim werden, gehört auch immer die Frage dazu, ob dabei ein Baby entstehen soll und wenn nein, welche Verhütungsmethode die richtige ist. Im Idealfall gibt es darüber schon früh ein offenes und ehrliches Gespräch und die Bereitschaft beider Partner Verantwortung zu übernehmen. In einer Beziehung sollte es auch irgendwann darum gehen, welche Vorstellungen es zum Thema Kinderwunsch gibt. 

Vorab:

Das Thema Familienplanung und Kinderwunsch ist sehr persönlich, daher überlege dir als LeiterIn, wie deine Positionen jetzt, als junge/r Erwachsene/r, Jugendliche/r und Teenie dazu sind oder waren. Du kannst genauso wie oben einmal deine Gedanken kurz zusammenfassen. Für die Einheit kannst du entscheiden, wie viel und was du von dir berichten möchtest. 

Aktion:

Idee zum Einstieg: Vorab kannst du deine Teilnehmenden bitten ein Babyfoto von sich herauszusuchen und mitzubringen. Es ist wichtig, dass sie es den anderen nicht zeigen und dir vor der Einheit geben. So könnt ihr zum Einstieg ein kleines Ratespiel machen, das zum Schmunzeln anregt: Wer ist auf welchem Foto zu sehen? Legt die Fotos offen in der Mitte aus und lasst die Teilnehmenden raten, löst nach einiger Zeit gemeinsam auf. 

Übergangsfragen und Austausch: 
  • Haben euch eure Eltern erzählt, wie es für sie war, als ihr geboren wurdet? 
  • Habt ihr vielleicht in eurem Umfeld erlebt, wie ein Baby das Leben verändern kann? 

Impuls:

Stelle nun deine Statements als junge/r Erwachsene/r, Jugendliche/r und Teenie vor oder nutze alternativ die Statements von uns, die du vorlesen kannst. Betone noch einmal, dass diese Positionen sehr individuell sind und es auch andere oder gegensätzliche Positionen gibt. Außerdem ist es wichtig zu vermitteln, dass sich Positionen zu diesem Thema stark verändern können im Laufe der Zeit, aber eine ehrliche und verbindliche Beziehung mit dem Partner immer wichtig ist. 

Quasselrunden: 

Wenn es die Gruppengröße zulässt, könnte es sinnvoll sein die Quasselrunden nach Geschlechtern aufzuteilen. Gebt den Kleingruppen die drei Fragen und ein großes Papier oder Plakat mit, um vor allem zur letzten Frage Schlagworte aufzuschreiben.  

  • Habt ihr bereits Vorstellungen, ob ihr einmal Kinder wollt?  
  • Was würde sich an eurem Leben verändern, wenn ihr jetzt ein Kind bekommen würdet? 
  • Welche Erwartungen/Wünsche habt/hättet ihr jetzt an euren Partner bzgl. Kinderwunsch/Verhütung/Umgang miteinander? 

Austausch

Kommt nach der Quasselrunde als gesamte Gruppe wieder zusammen und tauscht euch aus. Was wünschen sich die Mädels und was die Jungs? Wo decken sich Erwartungen? Lasst die Ergebnisse ruhig unbewertet stehen, denn hier gibt es kein richtig oder falsch. Eigene Antworten zu finden und die Antworten der anderen wahrzunehmen ist hierbei der zentrale Aspekt. 

Alternativ: 

Solltest du das Gefühl haben, dass für deine Zielgruppe der offene Austausch zur letzten Frage etwas schwieriger werden könnte oder die Frage bisher noch keine Relevanz für sie hatte, kannst du ihnen Anregungen geben. Bereite dazu Zettel vor mit Antwortmöglichkeiten, wie z.B.: „offene Gespräche über das Thema“, „Gleiche Vorstellung, ob man Kinder möchte“, „gleiche Vorstellung, wann man Kinder möchte“, „gleiche Vorstellung, wie viele Kinder man möchte“, „Ehrlichkeit“, „Verständnis füreinander“, „Beteiligung an den Kosten für Verhütungsmittel“, „Gebet über das Thema“, „Vertrauen“, … Diese können beliebig von dir oder deinen Teilnehmenden ergänzt werden. 

Schreibe jeweils auf einen Zettel eine der Antwortmöglichkeit, sowie auf jeden Zettel eine Skala von 1 (nicht wichtig) bis 10 (sehr wichtig).  

Besorge Klebepunkte oder dicke Stifte, mit denen die Teilnehmenden markieren können, wie wichtig ihnen dieser Aspekt ist. So bekommt ihr ein Stimmungsbild, über das ihr sprechen könnt oder das man als Leitung moderierend zusammenfassen kann. 

Überlegungen und Hilfen zur methodischen Gestaltung einer ersten Begegnung mit Jesus

Warum sollen Jugendliche überhaupt öffentlich auf die Einladung zum Glauben reagieren?

Jugendliche zeigen gern, was ihnen wichtig ist. Sicher ist es in unserer schnelllebigen Zeit schwierig, Entscheidungen zu treffen, die ein ganzes Leben betreffen. Dennoch wollen wir Jugendliche dazu ermutigen. Was daraus wird, liegt in Gottes Hand. Aus folgenden Gründen ermutigen wir Jugendliche zu einer konkreten Reaktion:

1. Das öffentliche Bekenntnis entspricht dem Wesen des christlichen Glaubens

In unserer Gesellschaft wird Religion häufig als Privatsache angesehen. Doch das Evangelium zeigt: Die Nachfolge Jesu ist immer auch eine soziale und damit öffentliche Angelegenheit. Es gehört nicht nur in den persönlichen Bereich und ist erst recht keine Privatsache.

2. Das öffentliche Bekenntnis hilft zur Gemeinschaft

Der Glaube an Jesus ist immer Gemeinschaftssache. Wer Jesus nachfolgt, braucht dazu die Gemeinschaft mit anderen Glaubenden. Eine wahrnehmbare Reaktion auf die Einladung zu Jesus hilft, Menschen zu begleiten und ihnen in der Gemeinde geistliche Heimat zu geben.

3. Was passiert beim öffentlichen Aufruf?

In der Verkündigung laden wir ausdrücklich dazu ein, das Gebet als einen Beginn der Beziehung mit Gott zu verstehen. Bei Jugendwochen erleben wir, dass etwa ein Drittel derer, die nach vorne kommen, diesen Schritt als einen Beginn des Glaubens an Jesus verstehen. Ein zweites Drittel sieht darin eine Erneuerung des Glaubens. Das dritte Drittel kommt, um konkrete Lebensfragen anzusprechen oder auch, um einfach für sich beten zu lassen.

Möglichkeiten, wie die erste Begegnung mit Jesus gestaltet werden kann

Es gibt viele Möglichkeiten, wie eine erste Begegnung mit Jesus aussehen kann. Natürlich ist es zuerst eine Sache des Herzens. Ein Jugendlicher kann die Beziehung mit Jesus ganz unspektakulär mit einem einfachen Gebet in seinem Herzen beginnen. Aber vielleicht hilft auch eine der folgenden konkreten Gestaltungsmöglichkeiten.

1. Die Einladung zum Kreuz

Die Einladung zum Treffpunkt Kreuz ist eine hilfreiche Möglichkeit, Menschen zu helfen, aus der Masse herauszutreten, und ihr Ja zu Jesus Christus öffentlich und fröhlich zu bekennen. Das Kreuz ist und bleibt das Markenzeichen von Jesus. Gerade auch für junge Menschen, die bereits in christlichen Kreisen unterwegs sind, kann diese Form eine hilfreiche Möglichkeit sein, um für sich Klarheit im Blick auf Jesus zu schaffen. Viele Menschen sind in christlichen Kreisen unterwegs, ohne jemals eine Beziehung zu Jesus zu beginnen. Diese Form kann eine geeignete Möglichkeit sein, um das zu ändern. Dabei hilft ein Kreuz, das irgendwo im Raum positioniert ist und an dem sich Jugendliche gemeinsam mit Mitarbeitern zu einem ersten Gebet treffen.

2. Sich an Jesus festmachen

Jugendliche können einen Wollfaden an ein Kreuz binden und sich so symbolisch an Jesus festmachen. Besonders eindrücklich ist es, wenn diese Wollfäden noch eine Zeit lang am Kreuz bleiben und verdeutlichen, dass Jugendliche mit Jesus begonnen haben.

3. Symbolische Handlungen

Symbolische Handlungen sind bei Jugendlichen beliebt und helfen eine erste Begegnung mit Jesus zu gestalten. Vielleicht ist es der Stein, den ich ans Kreuz legen kann, um sinnbildlich meine Schuld bei Jesus abzugeben. Vielleicht ist es das kleine Herz, das ich in Empfang nehme und das mir deutlich macht: Ich bin von Gott unendlich geliebt. Auch die Schatzkiste am Kreuz, aus der ich einen goldenen Stein nehmen kann, hilft, um deutlich zu machen: Ich habe Jesus als Schatz für mein Leben entdeckt. Vielleicht ist es auch der Briefkasten am Kreuz, in den ich einen kleinen ersten Brief an Jesus schreibe. Auch die Kerze, die ich am Kreuz anzünde, kann Symbol dafür sein, dass mir ein Licht aufgegangen ist und ich Jesus entdeckt habe.

Hier gibt es viele kreative Möglichkeiten. Wichtig ist, dass das Ziel vor Augen bleibt: Wir wollen Jugendlichen helfen, diese erste Begegnung mit Jesus zu gestalten. Die Aktion an sich muss dieser Sache dienen.

4. Der persönliche Segenszuspruch

Ein persönlicher Segenszuspruch kann die erste Begegnung mit Jesus zu einem besonderen Ereignis machen. Durch Handauflegung oder ein Salbkreuz in die Hand oder auf die Stirn des Jugendlichen kann deutlich werden: Du gehörst zu Jesus.

1. Das Bibel Projekt

„Das Bibel Projekt“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die biblischen Erzählungen und Themen in kurzen, kreativen Videos anschaulich zu vermitteln.

Diese Videos helfen dir, den Aufbau eines biblischen Buches oder ein biblisches Thema besser zu verstehen und anderen weiterzugeben. Die kurzen Videos sind besonders für junge Menschen hilfreich, um die komplexen Zusammenhänge der biblischen Erzählungen zu verstehen. Die Videos können aber auch in Gottesdiensten, Jungschar- und Teenkreisen, im biblischen Unterricht oder in vielen anderen Kontexten verwendet werden. Mir helfen sie persönlich in der Vorbereitung einer Bibelarbeit, um schnell und unterhaltsam große Zusammenhänge zu verstehen. Aktuell gibt es die fünf Bücher Mose und die vier Evangelien als Serie. In Zukunft sollen weitere Videos folgen.

http://www.dasbibelprojekt.de

2. Stay on fire

Du kennst keine christlichen YouTuber? Dann solltest du dir mal Thaddäus Schindler von „Stay on fire“ reinziehen. Ein unglaublich flippiger und begeisternder Typ, der mit kurzen Motivationsclips Evangelium auf den Punkt bringt. Seine Videos finden immer mehr Follower und seine Themen reichen von Alltagsthemen wie Angst und Reichtum bis hin zu Gottes Versöhnung durch Jesus am Kreuz. Die Machart der Videos ist professionell und passt super in die Teen- und Jugendarbeit. Für Leitende ist der Blog gut, denn dort kommen auch andere Autoren zu Wort und schreiben über Veränderung, Scheitern und Gemeinde. Mich persönlich begeistern seine Videos, seine kurzen Erklärungen und es sind auch Clips, die ich gern mit meinen Jungen Erwachsenen und Mitarbeitern teile.

Youtube: Stay on fire

3. Bibelentdeckungen.de

Der Geheimtipp für guten und unterhaltsamen Input zur Welt der Bibel. Guido Baltes, Dozent am Marburger Bibelseminar, reist nach Israel und filmt historische Orte und Schauplätze biblischer Geschichten. Die Videos sind nicht professionell, aber durch Selfiestick, Sonnenbrille und 3-Tage Bart nimmt dich Guido mit in eine interessante Zeitreise. Die Videos erklären viel Kontext, zeigen, wie es heute dort aussieht und Guido hat immer auch ein FunFact dabei, den ich so noch nie gehört habe. Außerdem verlinkt er zu interessanten Büchern und Veröffentlichungen. Auch einige seiner Vorträge und Texte findest du auf diesem Blog. Was für mich besonders interessant ist, sind die historischen Texte aus der Zeit Jesu. Für alle historisch Interessierten und Hobby-Archäologen eine tolle Seite.

http://www.dasbibelprojekt.de

4. The Bible Tool

Das ultimative Hilfsmittel für alle sprachbegeisterten Bibelforscher. Das „Bible Tool“ zeigt dir die parallele Darstellung der Bibeltexte von Englisch, Hebräisch und Griechisch. Vielleicht nicht für den kurzen Einstieg in eine Jungscharandacht geeignet, aber zur Vorbereitung von sprachlichen Nuancen einer Bibelarbeit. Du findest dieses mächtige Werkzeug unter

www.crosswire.org/study/parallelstudy.jsp

5. Bibelwissenschaft.de

Das Nachschlagewerk, das weltweit Maßstäbe in Sachen Qualität und Wissenschaftlichkeit setzt. Die wissenschaftlichen Textausgaben vom wissenschaftlichen Bibellexikon (WiBiLex) zählen zu den international anerkannten Standardwerken. Es ist fundiert und wird regelmäßig mit den neuesten Erkenntnissen der Bibelwissenschaft aktualisiert. Das Beste daran: Diese hochqualitativen Texte gibt es kostenlos. Es entsteht als Projekt der Bibelgesellschaft, um ein umfangreiches wissenschaftliches Lexikon zur gesamten Bibel zusammenzustellen. Aktuell sind über 1700 Artikel, vor allem zum Alten Testament, eingestellt. Bei seiner Fertigstellung wird das Lexikon über 3000 Artikel zum Alten und Neuen Testament umfassen. Die Stichwortsuche und der Themenkatalog führen dich zu deinem gewünschten Text voller Hintergrundinfos aus mehreren Hundert Jahren der Bibelforschung. Ich nutze das WiBiLex gern zu Predigtvorbereitungen oder Bibelarbeiten, wo ich historischen Kontext, Lebensumstände und Denkweisen der Menschen der Bibel nacherzählen will. Und es ist mal was anderes als ständig Wikipedia zu fragen.

http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/

Team4Challenge ist ein abendfüllendes Programm. Es kann im Teen-oder Jugendkreis genauso verwendet werden wie auf einer Freizeit. Vor allem in einer der ersten Gruppenstunden nach den Ferien kann es helfen, dass die Gruppe sich findet und Einzelne nicht einfach so durchrutschen.

Die Teilnehmer werden in Teams eingeteilt und müssen Aufgaben und Herausforderungen lösen bzw. bestreiten. Diese Challenges sind ganz verschieden. Als Gruppenleiter oder im Team könnt ihr im Vorfeld überlegen, was das Ziel des Abends sein sol. Wollt ihr einfach nur einen Abend mit Spaß und Action, dann könnt ihr die Spiele querbeet aussuchen. Vielleicht habt ihr aber viele Neue in der Gruppe dabei – zum Beispiel nach den Sommerferien. Dann empfiehlt es sich, nach Spielen zu suchen, bei denen man in der Kleingruppe aufeinander angewiesen ist. Dabei sollte man auf die Verschiedenheit der Challenges achten. Verwendet nicht nur Denk-, sondern auch Aktionen, wo Kraft oder Ausdauer benötigt wird, sodass die verschiedenen Begabungen zum Zug kommen. Für jede Aufgabe hat man eine feste Zeit. Erfahrungsgemäß sind fünf Minuten ein guter Faktor. Nach Ablauf der Zeit werden die Teams durch einen Mitarbeiter, der ein Signal gibt (Pfeife, Drucklufthorn, Rufen…), aufgefordert, die Station zu wechseln. Jede Gruppe hat einen Laufzettel,

Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Stundenentwurf zu nutzen:

Variante 1: Du suchst einen Spieleabend für deinen Teenkreis, der einfach Laune machen soll? Dann kannst du im Hauptteil einfach die Spielvorschläge nehmen, die dir am besten gefallen oder einfach gut umsetzbar sind.

Variante 2: Du willst die Gruppe stärken und zusammenwachsen lassen? Wenn du dich für diese Variante entscheidest, dann musst du ein paar Minuten mehr für deine Vorbereitung einplanen. Die beginnt nämlich bereits im Vorfeld mit der Überlegung, wer mit wem im Team spielen sollte. Versucht neue Teilnehmer und alte Hasen zu mischen. Stille mit lauten Teens usw. Mit der richtigen Spielauswahl für die Gruppe werden die Planungen fortgesetzt. Zum Beispiel, wenn du an der Kommunikation der Gruppe etwas verändern willst oder das Vertrauen zu einander stärken möchtest, suchst du dir die entsprechenden Challenges aus.

Vorbereitung: Reflektiere deine Gruppe.

Mit wie vielen Teilnehmenden kannst du rechnen?

Team4Challenge kann mit großen und kleinen Gruppen gespielt werden. Es variiert in der Teamaufteilung. Du kannst Teams mit 2-3 Personen aber auch Teams mit 5-10 Personen haben. Für die Stimmung und das Teamgefühl ist es gut, wenn der Abend nicht nur von 2-3 Teams sondern von 5-10 Teams gespielt wird.

Was begeistert sie, wo haben sie ihre Grenzen.

Bei der Variante 1 geht es darum, einen möglichst großen Funfaktor zu erzielen. Such also nach Challenges bei denen du denkst, dass sie der Gruppe Spaß machen. Achte auf die Interessen der Gruppe und nicht auf die der Mitarbeiter.

Bei der Variante 2 soll es auch Spaß machen, aber du willst die Gruppe auch herausfordern. Die Spielauswahl sollte hier zielorientiert gewählt werden und an der einen oder anderen Stelle (nicht bei allen Spielen) darf ein Team auch mal an seine Grenzen kommen. Als hilfreich hat sich bei der Planung gezeigt, dass es gut ist, im Mitarbeiterteam zu überlegen, was dran ist. Außerdem empfiehlt es sich, die Teams schon im Vorfeld festzulegen. Spontane Gruppenbesucher kann man da zuteilen, wo man denkt, dass es passt.

Vorbereitung: Challenges und Material

Eine Auswahl an passenden Challenges stehen am Ende des Artikels. Unterschiedliche Charaktere wie Sport, Denken, Geschicklichkeit sowie Varianten für verschiedene Teamgrößen kannst du auswählen. Außerdem findest du zu jeder Challenge eine Materialaufstellung. So kannst du im Vorfeld alles besorgen was notwendig ist. Empfehlenswert ist es, die verschiedenen Stationen schon vor dem Eintreffen der Teilnehmer aufgebaut zu haben. Falls die Möglichkeit besteht, startet in einem separaten Raum, in dem keine Challenge stattfindet. Dann ist die Ablenkung nicht zu groß, dafür wird die Neugier mehr geweckt.

Durchführung

Jede Gruppe beginnt bei einer anderen Challenge. Das bedeutet, dass du entweder so viele Challenges wie Gruppen haben musst. Durch den gleichmäßigen Wechsel benötigst du immer eine Challenge pro Gruppe. Als Beispiel: Du hast vier Gruppen – dann benötigst du entweder 4, 8, 12 oder 16 Challenges. Sonst geht der Wechsel nicht auf.

Das Spiel beginnt für alle zur gleichen Zeit und gewechselt wird nach Anweisung und der festgelegten Zeit.

Solltet ihr die Variante 2 spielen, dann plant bei einigen Stationen eine Zeit zum reflektieren ein. Wichtig ist, dass ein Mitarbeiter an dieser Station die Reflektion in die Hand nimmt. Es geht auch mit vorgegebenen Fragen auf Zetteln. Es ist hilfreich, wenn eine Person dies ein bisschen steuert. Folgende Fragen können helfen, über die Teamarbeit ins Gespräch zu kommen:

  • Wer hat sich als Leiter herausgestellt?
  • Wie ging es dir in deiner Rolle?
  • Wer hätte gern eine andere Rolle gehabt und warum?
  • Wie denkt ihr, habt ihr als Team zusammengearbeitet – was war gut – was hätte besser sein können?
  • Welche wichtige Aufgabe hat dein rechter Nachbar übernommen?

Es bietet sich an, diese Reflexionsrunden als eigene Station nach der jeweiligen Challenge durchzuführen. Durch die zeitliche Begrenzung achtet darauf, dass jeder zu Wort kommt.

Wenn alle Aufgaben und Herausforderungen durchlaufen wurden, geben die Gruppen ihren Laufzettel einem Mitarbeiter, der diese auswertet. Versucht es so hinzubekommen, dass die Gruppen sich nicht über ihre erreichten Punkte austauschen.

Während der Auswertungsphase ist Gelegenheit für eine Andacht. Jesus hat den Menschen, die mit ihm leben, eine Challenge gestellt. Nachzulesen ist sie in Matthäus 28,16-20. Der Missionsbefehl. Wie gehen wir mit dieser Challenge um und was bedeutet sie uns? Und noch wichtiger, wer oder was hilft uns, mit so einer großen Herausforderung umzugehen? Welche Rolle spielt der Auftraggeber? Welche Rolle spiele ich? Was sind Schritte und Konsequenzen? Eine mögliche Andacht dazu findest du im TEC:-Pool. Suchbegriff: Missionsbefehl. Der Titel: Was ist, wenn Jesus „Ja, aber…“ sagt?

Alternativ kannst du gut etwas zum Thema Einheit und Vielfalt aus dem Epheserbrief oder etwas über verschiedene Begabungen machen.

Abschluss

Natürlich ist Team4Challenge ein Wettbewerb. Natürlich soll ein gewisser Konkurrenzkampf entstehen und auch Ehrgeiz. Achtet als Mitarbeiter aber darauf, dass es in einem guten Rahmen bleibt. Mit der, bei den Vorbereitungen angesprochenen Teameinteilung, könnt ihr schon vieles zum Guten steuern.

Eine Challenge am Ende, die alle gemeinsam lösen müssen oder ein gemeinsames Essen, können ein gutes Mittel sein, die Gruppenstunde gut zu beenden.

Und jetzt geht’s los – viel Spaß beim Team4Challenge.

Für den einen bedeutet Glück, endlich den passenden Partner gefunden zu haben. Für den anderen den lang ersehnten Urlaub machen zu können oder sich stylische Klamotten leisten zu können. Wenn du dir einen Moment Ruhe gönnst und den Trubel um dich herum abschaltest. Welche Antworten findest du auf folgende Frage: Wie sieht das Leben aus, das dich ausfüllt? Was macht dich zufrieden? Luxusleben. Wie stellst du dir das vor? Jesus bringt in einem Gleichnis folgenden Satz: „Ich bin gekommen, um Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle“ (Joh. 10,10b). Leben in Fülle – das klingt nach Luxusleben.

Leben als Schaf

Dieser Vers steht mitten in dem Gleichnis. Jesus ist der gite Hirte. Er ist die Eingangstür. Die Tür, die zum Vater führt und zum Leben, das Sinn macht. Diese Einladung gilt jedem: Wir dürfen als Schafe leben. Als blökende Schafe unserem Hirten hinterherlaufen. Als fragende Menschen zu dem Hirten kommen, der kennt und versteht. Jesus ist bereits auf diese Welt gekommen. Er hat alles getan. Ich selbst brauche nicht für mein LuxusLeben – für Leben in Fülle – zu sorgen. Wenn ich wissen will, was LuxusLeben bedeutet, muss ich den kennenlernen, der diesen Satz gesagt hat. Jesus Christus.

Leben in Überfülle

In manchen Lebenssituationen kann sich schnell Unzufriedenheit breitmachen. Auch ein volles Glas kann dann nicht voll genug sein. Nicht so der Text in unserem Zusammenhang. Die Bibel kennt mehrere Begriffe für Fülle oder erfüllt sein. Hier in Johannes 10,10 ist das „alles übertreffende Übermaß“ gemeint – LuxuxLeben. Leben in Überfülle, das sieht mit Jesus gemeinsam anders aus, als ich mir das selbst vorstelle. Das ist großartig. Ich darf Jesus vertrauen, dass er mein persönlicher guter Hirte ist. Konkret kann das bedeuten, dass ich Jesus Raum gebe, für mich zu sorgen und ich selbst mich nicht übersorge. LuxusLeben mit Jesus beginnt jetzt und hier. Jesus ist bereits auf diese Welt gekommen. Er lebt. Du kannst mit ihm gemeinsam leben. Ihm als Schaf folgen und dich von ihm zu satten, grünen Wiesen leiten lassen. Würde dich so ein Leben zufrieden machen?

Noch mehr Leben

DGie Aussicht auf ein erfülltes Leben mit Jesus. Überraschen lassen. Überrascht sein von dem, was Jesus für jeden einzelnen Menschen vorbereitet hat. Das macht gelassen und zufrieden. Als Jesusnachfolger ist es meine Aufgabe, aus der Fülle des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung zu leben. Aus der Beziehung zu Jesus heraus. Dabei kannst du erleben, dass Veränderung geschieht. Halte dich an Jesus. Dadurch geschieht Veränderung bei dir und in deinem Umfeld.

Einstieg

Es ist wichtig mit den Teens zu klären, was eigentlich Berufung ist. Je nachdem, mit welchen Teens ihr es zu tun habt, gehört der Begriff irgendwie dazu (eher fromme Teens) oder ist total komisch. Manche Leute kennen den Begriff nur noch aus den Nachrichten, wenn im Rahmen einer Gerichtsverhandlung von „Berufung“ die Rede ist. Das heißt, wenn ein Urteil angefochten wird und eine höhere Instanz „angerufen“ wird. Wieder andere kennen Berufung von der Nationalmannschaft. Wenn der Bundestrainer bestimmte Spieler in den Kader der Nationalmannschaft „beruft“. Und hier sind wir voll beim Thema. In die Nationalmannschaft berufen zu werden ist mit das Größte, was einem Sportler passieren kann. Die Teens sollen Kriterien benennen, die notwendig sind, um in die Nationalmannschaft berufen zu werden. Dabei wird ziemlich sicher herauskommen, dass man in vielem richtig gut sein muss, um berufen zu werden.

Gruppenphase

Die Teens können in kleinen Gruppen (2 – 3 Personen) verschiedene Bibelstellen aufschlagen, die mit den Jüngern zu tun haben. Cool wäre es, wenn die Teens eine Art Steckbrief zu einigen Jüngern erarbeiteten: Beruf, Herkunft, Familie, was aus ihnen geworden ist. Vielleicht helfen da auch kopierte Einträge aus Bibellexika o. Ä. weiter.

Anschließend stellen die Gruppen ihre Steckbriefe vor.

Andacht

1. Jesus beruft – wen

Wer die Steckbriefe anschaut, dem wird schnell klar, dass Jesus hier keinen einzigen Nationalspieler berufen hat. Das waren alles einfach irgendwelche Typen. Petrus war ein Fischer, vermutlich ein einfacher Mann, der vielleicht nicht mal richtig lesen und schreiben konnte. Matthäus war ein Zollbeamter, ein Außenseiter der Gesellschaft, mit dem eigentlich keiner etwas zu tun haben wollte. Zöllner haben mit den Römern zusammengearbeitet und wurden deshalb von der Bevölkerung verachtet. Und dann gab es da noch eine ganz spezielle Person, nämlich Simon, den Zeloten. Er war in einer sehr radikalen Partei, die auch vor Gewaltakten nicht zurückgeschreckt hat. Alles in allem eine sehr kunterbunte Truppe, die sich Jesus da zusammensucht. Warum beruft Jesus ausgerechnet diese Leute? Warum nimmt er niemanden, der höher qualifiziert wäre?

Jesus nimmt niemanden, der anders oder besser ist, weil es einfach nicht um das geht, was wir Menschen bringen können. Jesus beruft nicht irgendwelche Leute, die vor Intelligenz oder Muskeln nicht mehr laufen können. Er beruft Menschen mit Fehlern und Schwächen und vielen Macken. Eben solche Leute, wie du und ich es sind. Menschen, die darauf angewiesen sind, dass da jemand ist, der sich auskennt. Der den richtigen Weg weiß. Und das ist Jesus. Jeder dieser Leute, die Jesus berufen hat, wusste: „Ich bin nicht der große Weltveränderer.“ Und Jesus wusste das auch. Und trotzdem hat er jeden Einzelnen genommen, so wie er war.

2. Jesus beruft – wozu

Jesus beruft diese Männer zu einer einzigen Sache. Er beruft sie dazu, ihm nachzufolgen. Das ist ja ganz spannend, Jesus sagt nicht: „Hey wir gehen jetzt mal los und verändern die Welt.“ Sondern Jesus sagt einfach nur: „Komm folge mir nach.“

Komm folge mir nach, einfach so. Die Männer, die Jesus berufen hat, mussten nichts Besonderes machen, sondern einfach nur Jesus hinterherlaufen. Es gab keine Bedingungen, die erfüllt werden mussten. Es gab einfach nur diese Einladung. Nicht mehr. Als Jesus sagte: „Folge mir nach“, da sagte er: „Ich möchte, dass du den ganzen Tag bei mir bist. Ich möchte, dass du die gleichen Dinge siehst, die ich sehe, dass du dieselben Wege gehst wie ich. Ich möchte, dass du erlebst, was ich tue und was ich sage. Ich will, dass du ein Teil von meinem Leben wirst.“

Krasser Gedanke! Es geht nicht darum, dass Jesus Teil von meinem Leben wird, sondern darum, dass ich voll und ganz ihm gehöre. Jesus lädt die Jünger ein ihm nachzufolgen, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger!

Die Einladung von Jesus ist völlig radikal. Am deutlichsten wird das, wenn man sich die Berufung von Petrus anschaut, wie sie Matthäus berichtet (Mt. 4,18-21). Jesus sieht Petrus und seinen Bruder und sagt: „Folge mir nach“ (mehr nicht) und die beiden lassen ihre Netze liegen und folgen ihm nach. Die Netze, das war ihr Beruf. Die beiden waren bereit ihren Beruf aufzugeben, um Jesus nachzufolgen, um zu entdecken, was er mit ihrem Leben vorhat. Sie waren bereit ihre eigenen Vorstellungen vom Leben aufzugeben und sich auf eine ganz neue Zukunft einzulassen.

3. Jesus beruft – und jetzt?

Die Einladung von Jesus hat das Leben der zwölf Jünger völlig verändert. Keiner dieser Männer hat ein „normales“ Leben gehabt. Diese Männer sind mit Jesus losgezogen und sie haben völlig faszinierende Sachen erlebt. Sie waren dabei, wie Jesus Menschen geheilt und sogar Tote auferweckt hat. Petrus ist sogar selbst auf dem Wasser gelaufen (jedenfalls eine Zeit lang). Sie haben mit eigenen Augen gesehen, wie Jesus einen Sturm zum Schweigen gebracht hat und noch vieles mehr. Die Jünger haben aber auch miterlebt, wie Jesus grausam am Kreuz gestorben ist und sie haben nicht verstanden, wieso. Erst nach einiger Zeit haben sie begriffen, dass das größte Wunder nicht die Sturmstillung oder eine Krankenheilung war. Das größte Wunder war (und ist), dass Jesus am Kreuz gestorben ist und damit alle Schuld vergeben ist. Dass dadurch der Weg zu Gott frei ist.

Und diese Botschaft hat die Jünger dann wirklich angetrieben. Diese Nachricht hat das Leben der Jünger noch einmal völlig auf den Kopf gestellt. Als sie das verstanden haben, sind sie in die ganze Welt losgezogen, weil sie wussten, jeder Mensch muss genau das hören. Jeder Mensch muss hören, dass Jesus am Kreuz gestorben ist und alle Schuld der Welt auf sich genommen hat.

Die Jünger haben das erst für sich ganz persönlich angenommen und es dann weitergegeben.

Abschluss

Je nach Gruppe kann man den Abschluss unterschiedlich gestalten:

Variante 1 – für Teens, die mit dem Glauben noch nicht so viel am Hut haben:

Die Teens bekommen einen Zettel ausgeteilt, der sie mit folgenden Fragen konfrontiert.

  • Warum sind die Jünger Jesus nachgefolgt?
  • Warum folgst du Jesus nach? Warum nicht?
  • Was bedeutet es für dich, Jesus nachzufolgen?

Variante 2 – für Teens, die im Glauben schon ein Stück unterwegs sind:

Die Teens bekommen einen Zettel ausgeteilt, der sie mit verschiedenen Fragen konfrontiert, die sie für sich selbst beantworten sollen. Die Teens können sich über einen Aspekt Gedanken machen, aber auch über alle.

  • Was bedeutet es für dich, Jesus nachzufolgen?
  • Was muss ich aufgeben, um Jesus wirklich ganz nachfolgen zu können?
  • Was hält mich davon ab, manche Dinge in meinem Leben aufzugeben?
  • Was muss passieren, damit ich so wie die Jünger losgehe und anderen von Jesus erzähle?
  • Was wünsche ich mir für mein Leben mit Jesus?

Natürlich können beide Varianten auch gemeinsam im Gespräch erarbeitet werden.

Vorbemerkungen

Ausgehend vom Kartenmotiv mit den Spielkarten bietet es sich an, die Gruppenstunde als Casino-Abend zu gestalten. Hierzu können die Teenager mit einer speziellen Einladung eingeladen werden. Kündigt bereits einige Wochen vorher an, dass diese besondere Gruppenstunde steigen wird. Sehr stilecht wird der Kasino-Abend, wenn ihr mit der Einladung einen gewissen Dresscode festlegt. Wie wäre es mit Krawattenpflicht für die Jungen und Kleidpflicht für die Mädchen? Ein solcher Abend bietet sich dafür an, Freunde mit in den Teenkreis einzuladen.

Einstieg

Dekoration

Dekoriert euren Gruppenraum entsprechend einem Kasino. Richtet eine kleine Bar ein und bietet Getränke (alkoholfreie Cocktails?!) an. Knabberkram ist Pflicht. Bereitet außerdem je nach eurer Gruppengröße mehrere Spieltische vor. Spielideen findet ihr weiter unten. Schön wäre ein gemeinsamer Start. Die Teenager warten vor der Gruppenraumtür und werden dann gemeinsam reingelassen und man kann mit alkoholfreiem Sekt gemeinsam zur Eröffnung anstoßen. Alle Teenager erhalten zu Beginn ein gewisses Startkapital in Form von Jetons, mit denen sie den Abend über spielen können. Dann kann gespielt werden.

Spiele

Es folgt eine Auswahl gut funktionierender Kasino-Spiele für Teenager. Je nach Gruppengröße sollte man mindestens zwei bis drei verschiedene Spiele anbieten. Natürlich können auch an mehreren Tischen die gleichen Spiele angeboten werden. Überlegt euch eine für eure Gruppe passende Mischung. Die Anleitungen zu den Spielen findet ihr auf dem kompletten Stundenentwurf.

  • Roulette
  • Black Jack
  • Hausnummern würfeln
  • Poker
  • Hütchenspiel
  • Such die Dame

Zweier-Gespräch

Ladet eure Teenager nach einer Spielphase nun ein, an die Bar zu kommen. Unter jedem Stuhl/Barhocker befindet sich eine Spielkarte. Die Teenager dürfen nun ihren Gesprächspartner mit der gleichen Spielkarte finden. Anschließend haben sie fünf bis zehn Minuten Zeit, sich über folgenden Fragen auszutauschen:

  • Hattest du heute Abend Glück beim Spielen?
  • Was bedeutet für dich der Ausruf „Glück gehabt!“?
  • Wie geht es dir mit dem Glück anderer? Kannst du dich mitfreuen?

Thema Teil 1

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Teilnehmern eine Karte mit dem Bibeltext auszuteilen. Lasst sie den Vers und das Bild zunächst in Ruhe betrachten. Idealerweise sollten die Teenager nun Bibeln dazuholen. Erklärt, dass dieser Satz in den Psalmen im Alten Testament steht. Lest diesen Psalm gemeinsam. Im Psalm 73 geht es um den Umgang mit eigenem Unglück und dem Glück anderer. Welche Rolle kann Gott in so einer Situation spielen? Diese Frage stellt sich der Psalmist mit Blick auf sein eigenes Leben und auf das Leben anderer. Er findet für sich eine Antwort in der abgedruckten Jahreslosung. Doch ist das so einfach?

Kleingruppen

Teilt euren Teenkreis in Kleingruppen auf. Jeder Kleingruppe soll ein Mitarbeiter zugeordnet sein, der das Gespräch leitet. Überlegt in den Kleingruppen, was der Vers und die Lebenssituation der Empfänger damals mit uns heute zu tun hat:

  • Wie gehen wir mit Glücksmomenten und Pechsträhnen in unserem Leben um?
  • Welche Rolle spielt Gott dabei?
  • In welchen Situationen fällt es mir schwer, mein Glück auf Gott zu setzen?

Sammelt diese Gedanken und besprecht dann gemeinsam, was uns in diesen Herausforderungen helfen kann: Gemeinschaft mit anderen Christen, Gebet, Zeugnis geben von eigenen guten Erfahrungen … Je nach Gruppensituation kann dann jede Kleingruppe im Plenum zwei bis drei Minuten von ihrer Gesprächsrunde berichten.

Thema Teil 2

Der Psalmist beschreibt sehr eindringlich sein persönliches Leiden. Ihm, der an Gott hängt, scheint nichts zu gelingen, während den anderen, die von Gott nichts wissen wollen, scheinbar alles gelingt. Diese Lebenssituation ist wahrscheinlich auch uns heute nicht fremd. Das ist leider Realität. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Karte: Im Vordergrund steht die Karte mit dem „J“. Bei Spielkarten steht das „J“ für Joker. Eine Karte, die beispielsweise im Rommé den entscheidenden Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen kann, da sie den höchsten Spielwert besitzt. Dieses „J“ kann aber auch für Jesus stehen – die entscheidende Karte, mit der dein Leben gelingen kann. In Jesus ist Gott jedem Menschen ganz persönlich nah – wenn er denn diese Spielkarte aufnimmt. Es geht nicht darum, ein glückliches Leben zu führen. Es geht auch nicht um ein Vergleichen, wer denn ein glücklicheres Leben führt. Auch nicht mein Pech oder des anderen Glück ist entscheidend, sondern dass ich mein Leben auf die richtige Karte setze: Jesus.

Abschluss

Ermutigt eure Teenager, die Karte an einen Ort zu hängen oder zu legen, an dem sie sie immer wieder mal sehen. Das soll sie an die Verheißungen und Herausforderungen erinnern, die in diesem Vers stecken. An dieser Stelle kann noch der Teenager mit den meisten gewonnenen Jetons geehrt werden. Goldbären oder Goldtaler machen sich hier sicherlich gut. Sprecht zum Abschluss ein Segensgebet für eure Teenager.

Das winterliche Turnier im Wüstenstaat erhitzt die Gemüter bereits jetzt. Während Christinnen und Christen hierzulande in der Adventszeit der Feier der Geburt Jesu Christi entgegenfiebern, werden die weltbesten Fußballer ab dem 20. November unter sengender Sonne um die Krone ihrer Sportart ringen. Das Endspiel im Emirat am Persischen Golf wird pünktlich am 4. Advent ausgetragen. Hinzu kommen Menschenrechtsverletzungen im autoritären Königreich, fragwürdige Arbeitsbedingungen und weltweite Boykottforderungen. Das alles stellt die kirchliche Arbeit im Advent 2022 vor besondere Herausforderungen.

Anti-Turnier und Fußball auf der Kanzel

Die evangelische Kirche hat deshalb jetzt spezielle Hilfsmaterialien für Kirchengemeinden herausgegeben. Unter der Überschrift „Macht hoch die Tür, die Tooor macht weit“ gibt ein Arbeitsheft auf 36 Seiten Tipps für einen konstruktiv-kritischen Umgang mit der umstrittenen WM. Die Broschüre mit dem Titel in Anlehnung an das bekannte Adventslied enthält Anregungen für Gottesdienste an den vier Adventssonntagen im Schatten der WM und Aktionsvorschläge für die Gemeindearbeit. Warum nicht mit lokalen Vereinen ein „Anti-Turnier“ organisieren oder Fußballerinnen und Fußballer zur Predigt auf die Kanzel bitten?

Gastbeitrag von DFB-Präsident Neuendorf

Ergänzt wird das Heft durch Gastbeiträge unter anderem von DFB-Präsident Bernd Neuendorf, ZDF-Sportmoderatorin Claudia Neumann oder Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung sowie dem EKD-Sportbeauftragten und rheinischen Präses Thorsten Latzel. Zudem gibt es auch Impulse rund um das jüdische Lichterfest Chanukka, auf das die WM ebenfalls fällt. Das Heft will dabei keine endgültigen ethischen Antworten und Lösungen rund um die WM in Katar präsentieren, sondern die Licht- und Schattenseiten des Turniers beleuchten und vor allem zu einem praxisorientierten Umgang vor Ort ermutigen.

Tipps als Gemeinschaftsproduktion

Gedacht ist die Broschüre vornehmlich für das Gemeindeleben vor Ort, für Gottesdienste, die Arbeit mit Jugendlichen und Gesprächskreise. Entwickelt und herausgegeben haben das Heft der Evangelische Bund und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Kirche und Sport sowie der Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung „midi“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). 

Backen inklusive Rätselspaß

Darum geht’s

Es gibt vier verschiedene Rezepte für Weihnachtsplätzchen. Allerdings sind die Zutaten in Rätseln versteckt. Das bedeutet, zuerst das Rätsel lösen, dann die Zutaten zusammensuchen und losbacken.

Ihr stellt alle Zutaten und Backutensilien auf einem Tisch bereit. Werden Zutaten in mehreren Rezepten benötigt, stellt ihr sie entsprechend häufig bereit, also z.B. Mehl in zwei Schüsseln, Zucker in drei Schüsseln,…

Dann teilt ihr eure Kinder in vier Gruppen ein. Jede Gruppe bekommt ein Rätsel-Rezept, einen Stift und los geht’s. Ist das Rätsel gelöst, gibt es die passende Zubereitungs-Beschreibung, dann kann gebacken werden. Viel Spaß beim Rätseln, Backen und Genießen!

Natürlich könnt ihr auch mehr, weniger oder andere Rezepte verwenden.

Achtung, in manchen Rezepten werden Eier verwendet, bitte achtet auf entsprechende Hygiene und Backtemperatur und Backdauer.

Rezepte im Original

Orangen-Kekse

  • 250g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 80g Zucker
  • 1 Päckchen Orangen-Aroma
  • 1 Ei
  • 120g weiche Margarine
  • 100g Schoko-Tröpfchen
  • Alle Teigzutaten bis auf die Schoko-Tröpfchen in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Knethaken zu einem glatten Teig kneten.
  • Die Schoko-Tröpfchen dazu geben und kurz unterkneten.
  • Mit leicht mehligen Händen Walnuss-große Teigstücke nehmen, Kugeln formen, auf das mit Backpappier ausgelegte Blech legen und leicht platt drücken. Auf etwas Abstand zwischen den Plätzchen achten.
  • Bei 180°C, ca 10-12 Min backen

Pfeffernüsse

  • 250g Mehl
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 150g Zucker
  • Saft einer Orange
  • 4 Teelöffel Lebkuchengewürz
  • 1 Ei
  • Speise-Öl nach Bedarf

Für die Glasur:

  • Puderzucker
  • etwas Saft einer Orange
  • Alle Teigzutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig kneten. Das Speise-Öl während des Knetens nach und nach zugeben.
  • Vom Teig Walnuss-große Stücke nehmen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Bei 180°C ca 12-15 Min. backen
  • Nach dem Backen etwas abkühlen und evtl. mit einem Guss aus Orangensaft und Puderzucker bestreichen.

Knusperberge

  • 400g Zartbitter-Schokolade
  • 250g gehackte Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse,… je nach Geschmack und Verträglichkeit)
  • 250g kleingeschnittene Feigen oder Datteln
  • Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  • Kleingeschnittenes Obst und gehackte Nüsse in die geschmolzene Schokolade geben und gut mischen.
  • Mit zwei Teelöffeln kleine Berge auf Backpapier setzen.
  • Abkühlen lassen

Schoko-Marzipan-Kugeln

  • 200g weiche Butter
  • 200g Marzipan
  • 8 gehäufte Esslöffel Kakao
  • 8 gehäufte Esslöffel Haferflocken
  • Milch nach Bedarf
  • Schokostreusel
  • Butter und Marzipan gut zusammen kneten.
  • Restliche Zutaten hineinkneten.
  • So viel Milch dazufügen, damit es einen festen Knetteig gibt.
  • Aus dem Teig Kugeln formen, in Schokostreuseln wälzen und nicht zu eng in einem geschlossenen Gefäss aufbewahren.
Rätsel-Rezepte

Orangen Kekse

250g _ _ _ _

1 Teelöffel _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

80g _ _ _ _ _ _

1 Päckchen _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

1 _ _

120g weiche _ _ _ _ _ _ _ _ _

100g_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Ihr findet die Zutaten in diesem Buchstaben-Salat; senkrecht und waagerecht sind sie versteckt.

MEIUFNALMEHLWEIUO
AIZUIBACKPULVERPH
RZIUPEZÖIHHVRGJÄX
GUUORANGENAROMAJK
ACDFLCMELUVLKVHLÖ
RKUIVBIHVJFOEHEEI
IEEWKJBOUIZHEJHLÜ
NRIZÖFOIUHZCNÖUHÖ
ERUUVÖOBQFSCHOKOT
RÖPFCHENOUHWYJXMT
OIUZCBIEUQXFSAABP

Pfeffernüsse

Schaut auf dem Zutaten-Tisch, welche Zutaten passen zu euren Anfangsbuchstaben und den entsprechenden Strichen?

250g M _ _ _

50g gemahlene M_ _ _ _ _ _

2 Teelöffel B_ _ _ _ _ _ _ _ _

150g Z_ _ _ _ _

Saft einer O_ _ _ _ _

4 Teelöffel L_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

1 E_

(S_ _ _ _ _-)Ö_ nach Bedarf

Für die Glasur:

P_ _ _ _ _ _ _ _ _ _

etwas Saft einer O_ _ _ _ _

Knusperberge

Setzt aus den Silben, die richtigen Zutaten zusammen.

400g _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ –

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _

250g _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

250g kleingeschnittene _ _ _ _ _ _ und

_ _ _ _ _ _ _

LA – FEI – BIT – SCHO – GEN – NÜS – TER – GE – HACK – SE – TE – TELN – KO – ZART – DAT – DE

Schoko-Marzipan-Kugeln

Bringt die Buchstaben in die richtige Reihenfolge und ihr wisst die Zutat.

200g weiche _ _ _ _ _ _ TUBETR

200g _ _ _ _ _ _ _ _ Z AA MPNIR

8 gehäufte Esslöffel _ _ _ _ _ OAAKK

8 gehäufte Esslöffel _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

NOHFFELCAKRE

_ _ _ _ _ nach Bedarf IMHLC

_ _ _ _ _ _ – _ _ _ _ _ _ _ _

OOSKHC – LUESSTER

Viel Spaß beim Rätseln, gutes Gelingen beim Backen und guten Appetit!

Was, wenn »Alles« zu viel wird? Wenn Chaos, Krisen und Katastrophen auf uns stürzen – wie auch schon zu Jesu Geburt? Wenn alles an Weihnachten wichtig ist, nur nicht das Kind in der Krippe?

Hilfreiche Themenartikel und Bibelarbeiten zu alledem bietet euch KON »Mit alles«. Darüber hinaus findet ihr kreative Stundenentwürfe, wie man z. B. aus Alltagsgegenständen Spiele entwickeln oder einen Adventskalender basteln kann.

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