Kennenlernspiele: Du bist einmaligKennenlernspiele: Du bist einmalig

Kennenlernspiele: Du bist einmalig

Spiel(e)

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in WĂŒrttemberg
Zeitbedarf: 30-70 Min. (Vorbereitung: 5-15 Min.)
Materialart: Spiel(e)
Zielgruppe: Kinder
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Themenstellungen: 5 Sterne Sommer, Spiel und Spaß, ejw
Redaktion: Jungscharleiter
Benötigte Materialien: 1 Schwungtuch (optional), Buntes Papier (eins pro Person), Kugelschreiber, Stempelkissen (eins pro 5 Kinder. Alternativ: Stifte von woodys, die kann man anfeuchten und damit Fingerabdruck stempeln), Tonkarton (einer pro Person), Bleistifte bzw. Buntstifte (einer pro Person)

Es ist der erste Abend auf einer Freizeit? Oder die Kinder sind teilweise neu in der Gruppe? Vielleicht gibt es die Gruppe in dieser Konstellation schon lÀnger?

Kennenlernspiele sind eine super gute Möglichkeit, andere Kinder kennenzulernen, bzw. Neues ĂŒber andere Kinder zu lernen. Dabei wird deutlich: jede*r ist einmalig und ganz besonders. Wie ein Stift, der in einer Farbe malt. Aber nur gemeinsam können wir ein buntes Bild malen. Wenn wir uns gegenseitig in dieser Einzigartigkeit wertschĂ€tzen, dann werden wir eine super Gruppe.

Obstsalat

Wir starten die Kennenlernspiele mit einem Klassiker. Bei dem Spiel „Obstsalat“ stehen alle Kinder und Teamer im Kreis. Eine*r steht in der Mitte. Das Kind in der Mitte sagt ein bestimmtes Merkmal oder eine bestimmte Eigenschaft, zum Beispiel: „Alle wechseln die PlĂ€tze, die gerne Fußball spielen.“ Nun wechseln alle, auf die es zutrifft die PlĂ€tze. Das Kind in der Mitte versucht einen freien Platz zu ergattern. Nun ist ein neues Kind in der Mitte und das Spiel geht weiter wie eben.

Variante: Alle stehen in Kreis und halten gemeinsam ein Schwungtuch/Fallschirm fest. Es wird unter dem Tuch durchgelaufen, um die PlÀtze zu wechseln.

Fingerabdruck- Zoo

Alle Kinder werden in 5er- Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt ein buntes Blatt, einen schwarzen Kuli /Fineliner und ein Stempelkissen/ Stifte von woodys. Jede*r stempelt einen Fingerabdruck auf das Blatt, malt daraus ein Zootier und schreibt anschließend den eigenen Namen darauf. Zum Abschluss werden alle Zoo- Zettel zusammen auf ein Plakat gehĂ€ngt. Das ist unser Jungschar- Zoo.

Tipp: Dieses Spiel kann auch online gespielt werden, zum Beispiel mit dem Programm padlet.com. Hier kann gemeinsam ein eigener Jungschar – Zoo gemalt werden. Jedes Kind kann zu Hause am eigenen Rechner ein Tier des Zoos malen.

Aschenputtel

Jedes Kind malt seinen Fußabdruck auf Tonkarton und schneidet ihn aus. Dann werden Merkmale von sich darauf geschrieben, zum Beispiel das Alter, die Farbe des Schulranzens, die Lieblingseissorte. Anschließend werden alle SchuhabdrĂŒcke gemischt und verteilt. Nun haben alle Kinder die Aufgabe den Besitzer/ die Besitzerin des Schuhs zu finden. Wer den richtigen Besitzer/ die richtige Besitzerin gefunden hat, setzt sich wieder hin.

Variante: Wenn die Kinder Ă€lter sind und es eine feste Gruppe ist, dann können sie auf ihren Fußabdruck etwas schreiben, was sie in die Gruppe einbringen, z.B. „Ich kann gut Fußball spielen. Ich kann gut zuhören. Ich kann schön singen.“.

ZipZap

Alle sitzen im Kreis, nur ein Kind steht in der Mitte. Alle Kinder sagen der Reihe nach ihren Vornamen. Jedes Kind versucht nun, sich die Namen der beiden Nachbarn zu merken. Das Kind in der Mitte deutet nun auf ein Kind und sagt zum Beispiel: „Zip“ (das bedeutet „links“). Das Kind, auf das gedeutet wurde, muss nun ganz schnell den Vornamen des Kindes aus seiner Sicht links von ihm sagen. Ebenso geschieht es mit der Anweisung „Zap“, nur mit der Bedeutung, dass man den Namen des rechten Nachbars sagt. Gelingt das richtige Ausrufen des jeweiligen Namens nicht, erhĂ€lt das Kind in der Mitte den Sitzplatz des falsch Gelegenen. Jetzt beginnt das Spiel von vorne. Je schneller das Kind in der Mitte Befehle gibt, desto leichter passieren Fehler. Mit der Zeit kann man wirklich alle Namen. Ein dritter Befehl: „Zipzap“ heißt, dass alle Kinder die PlĂ€tze tauschen mĂŒssen. In dieser Zeit kann sich das Kind in der Mitte schnell einen leeren Stuhl aussuchen. Wer zuletzt keinen Platz ergattert, steht in der Mitte.

Gemeinsam – verschieden

Alle Kinder werden in 4er- Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe ĂŒberlegt sich Antworten auf diese Fragen: „1. Was habt ihr alle gemeinsam? 2. Was kann nur eine*r aus eurer Gruppe?“ Anschließend kommt die gesamte Gruppe wieder zusammen und stellt sich in der ganzen Gruppe mit dieser Eigenschaft allen vor, z.B. „Ich bin Ben und kann mit den Fingern pfeifen.“

Interview zu zweit

Ihr bittet zwei Teilnehmende, die sich noch nicht so gut kennen, zusammenzustehen. Nun sollen sie sich 2 Minuten darĂŒber unterhalten, welchen Film sie zuletzt gesehen haben, der ihnen gefiel, und warum? Was war der Inhalt? Oder sie unterhalten sich ĂŒber ihr Hobby und was ihnen da am meisten Spaß macht und warum.

Anschließend drehen sich beide mit dem RĂŒcken zueinander und setzen sich auf den Boden. Man kann sich also nicht mehr sehen. Alle erhalten einen Zettel und einen Stift. Allen werden Fragen gestellt, die den GesprĂ€chspartner/ die GesprĂ€chspartnerin betreffen: 1. Welche Augenfarbe hat er/ sie? 2. Wie groß ist er/ sie ungefĂ€hr in cm? 3. Welche Farbe haben seine/ ihre Schuhe? 4. TrĂ€gt er/sie eine Uhr? 5. Welches Muster hat das Oberteil und welche Farbe? 6. TrĂ€gt dein GegenĂŒber eine Brille? Nach jeder Frage notiert jeder Teilnehmende die Antwort, die andere Person darf nicht helfen. Anschließend stehen alle wieder auf und kontrollieren gegenseitig, was stimmt. Wer hat mehr als 1,2,3,4…Fragen richtig beantwortet?

1, 2 oder 3

Mit diesem Spiel können die Mitarbeitenden vorgestellt werden. Drei Mitarbeitende stehen vorne. Es wird eine Sache gesagt, die nur auf einen der Teamer zutrifft, z.B. „kann mit der Zungenspitze die eigene Nase berĂŒhren“. Auf ein Zeichen laufen alle Kinder zu dem Teamer, von dem sie denken, dass es zutrifft. Welches Kind richtig liegt, kann eine kleine Belohnung (z.B. Smarties) bekommen.

Tipp: Dieses Spiel kann auch online gespielt werden, zum Beispiel mit dem Programm http://mentimeter.com.

Variante: Auch 3 Kinder können vorne stehen. Gut ist, wenn die Kinder genĂŒgend Zeit bekommen sich etwas zu ĂŒberlegen. Statt zu der Person zu gehen, können Kinder auch Schilder mit dem Namen der Person hochhalten.

  • Autor / Autorin: Felicitas Held
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in WĂŒrttemberg