Ab in die Liga der Champions!

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe „Ab in die Liga der Champions“ sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den „Trainer der Welt“ hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Die Marshmellow Challenge ist eine Teamaufgabe, in der die Teilnehmer:innen aus begrenzten Materialien einen möglichst hohen Turm bauen müssen, der ein Marshmellow halten kann.

Durchführungen:

  • Es werden Gruppen aus je 3-6 Teilnehmenden gebildet.
  • Jedes Team benötigt:
    • Tisch
    • 20 Spaghetti
    • 1m Klebeband
    • 1m Schnur
    • 1 Schere
    • 1 Marshmellow
  • Die Teams haben nun 18 Minuten Zeit, einen möglichst hohen Turm zu bauen. Der höchste Turm, mit Marshmellow an der Spitze, gewinnt.
Ein Lösungsbeispiel

Regeln:

  • Der Turm muss freistehend sein. Der Turm darf nicht an einer Wand anlehnen, oder z.B. von der Decke hängen.
  • Der Marshmellow darf nicht zerkleinert, gegessen, o.ä. werden und muss auf der Spitze des Turms platziert werden.
  • Es muss nicht alles Material verbaut werden. Nutzt nur, was ihr braucht.
  • Die Spaghetti, die Schnur und das Klebeband können so geschnitten oder zerrissen werden, wie es die Gruppe will.
  • Die Challenge endet nach 18 Minuten. Der Turm darf dann nicht mehr festgehalten werden.

Am Ende erfolgt eine Begutachten der Bauwerke und eine Siegerehrung.

Nehmen nur 1 oder 2 Gruppen an der Challenge teil, so kann der Spielleiter die Teilnehmer:innen und so auch Teamrollen und soziales Verhalten beobachten. Dies kann mit den Teilnehmer:innen im Anschluss besprochen werden.

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 1/2022. Es geht in sechs Lektionen um Geschichten von Jesus aus dem Markusevangelium:

Lektion 2: Markus 1,21-39 Ein Tag im Leben von Jesus

Lektion 3: Markus 2,1-12 Heilung des Gelähmten

Lektion 4: Markus 2,13-17 Jesus beruft Levi

Lektion 5: Markus 2,23-28 Das Ährenraufen am Sabbat

Lektion 6: Markus 3,1-6 Heilung am Sabbat

Lektion 7: Markus 4,35-41 Rettung im Sturm

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Jesus möchte nicht, dass du Hunger hast oder Not leidest – er möchte, dass es dir gut geht!

Checker

Jesus möchte, dass es dir gut geht und die Gebote Gottes sollen dir zum Guten dienen!

Der Text an sich

Jesus ging an einem Sabbat mit seinen Jüngern durch die Kornfelder. Seine Jünger haben großen Hunger und reißen deshalb die Ähren aus den Feldern ab, um die Körner zu essen. Da kommen die Pharisäer, die Gesetzeslehrer und ermahnen sie. Sie schimpfen: „Da, sieh dir an, was sie tun! Das ist nach dem Gesetz am Sabbat verboten!“ Denn der Sabbat war ein heiliger Ruhetag, und es gab viele Gesetze, was man am Sabbat nicht tun durfte. So war das abreißen von Ähren nach dem damaligen Gesetz zum Beispiel verboten, denn die Pharisäer betrachteten sogar dieses abreisen der einzelnen Ähren bereits als Erntearbeit. Doch anstatt direkt auf die Anschuldigung der Pharisäer einzugehen stellt Jesus ihnen eine Frage: Erinnert ihr euch nicht an die Geschichte von David aus dem Alten Testament? Als es ihm schlecht ging und er riesigen Hunger hatte, da ging er in einen Tempel und aß mit seinen Begleitern die Schaubrote. Diese Brote durfte damals eigentlich niemand essen, außer den Priestern. Jesus erzählt den Pharisäern diese Geschichte, um ihnen zu erklären, wieso es in Ordnung ist, dass auch seine Jünger die Ähren abgerissen haben, obwohl man das am Sabbat eigentlich nicht darf. Die Pharisäer hatten eine so lange Liste von Regeln aufgestellt, was man am Sabbat nicht tun darf, um ihn ja nicht zu brechen, sodass ihr Blick nur noch auf die Regeln und nicht mehr auf das Anliegen Gottes gerechtet war. Deshalb erklärt Jesus ihnen: Der Sabbat mit seinen Regeln wurde für den Menschen geschaffen, und nicht der Mensch wurde erschaffen, damit er sich an die Regeln vom Sabbat hält. Jesus ist der Sohn Gottes und damit der Herr und Erfinder des Sabbats. Er erklärt nicht das Gesetz für ungültig, sondern er macht deutlich, was Gott sich eigentlich mit diesem Gesetz gedacht hat. Nämlich, dass er uns Freiraum schenken möchte. Zeit in der der Mensch Pause machen darf und nicht einen Katalog von Regeln, mit denen der Mensch dem Feiertag gerecht werden muss. In der Situation der Jünger geht es also nicht darum, sich stur daran zu halten, nichts zu essen, weil es als Arbeit interpretiert werden könnte.

Der Text für mich

Ich mag diesen Bibeltext sehr gerne, denn er zeigt mir, dass es Jesus sehr wichtig ist, dass es seinen Freunden gut geht. Er möchte nicht, dass seine Jünger Hunger leiden müssen, weil ein Gesetz es so vorschreibt. Außerdem zeigt es uns auch, dass Gesetze und Vorschriften nicht immer das allerwichtigste sind, vor allem, wenn es uns dadurch schlecht geht und sie uns sogar weh tun. Denn Gott möchte uns mit seinen Geboten etwas Gutes tun. Er hat uns seine Gebote gegeben, damit wir eine Orientierung für ein gutes Leben haben und so sollen sie uns dienen. Er möchte aber nicht, dass wir blind diesen Gesetzen dienen, obwohl diese uns vielleicht grade nicht guttun. Deshalb finde ich diesen Bibeltext sehr ermutigend!

Der Text für dich

Starter

Das Sabbatgebot kann für diese Kinder nach einer strengen Regel klingen, für die sie wenig Verständnis haben. Möglicherweise erleben sie in ihrem Alltag auch, dass viele Turniere von Sportvereinen sonntags stattfinden oder sonntags gearbeitet wird. Diese Kinder sollen erfahren, dass Gott ihnen mit dem Sabbat ein Geschenk machen möchte. Ein Tag an dem Gott ihnen Pause schenkt und an dem sie z.B. nicht in die Schule gehen müssen. So wie Jesus sich für seine Freunde interessiert, interessiert er sich auch für die Kinder. Er will sie nicht durch einen Katalog von Regeln einschränken, sondern er sieht wie es ihnen geht und was sie brauchen. Der Sonntag soll den Kindern guttun, denn hinter Gottes Gebot steht ein guter Plan für sie.

Checker

Diese Kinder kennen das Sabbatgebot vermutlich gut und haben von ihren Eltern vielleicht schon öfters gehört, dass sie bestimmte Dinge am Sonntag nicht machen dürfen (z.B. zum Fußballturnier zu gehen o. Ä.). Das kann dazu führen, dass der Sonntag zu einer ätzenden Pflicht oder Last wird. Auch diese Kinder sollen hören, dass es für Jesus nicht darum geht sture Regeln einzuhalten und auf keinen Fall am Sonntag etwas zu arbeiten. Vielmehr sollen sie wissen, dass sie Jesus wichtig sind. Er kennt sie und weiß was sie brauchen, so wie es ihm nicht egal war, dass die Jünger Hunger haben. Er möchte ihnen mit dem Sonntag ein Geschenk machen, denn sie sind ihm wichtig.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Spiel

„Ich packe meinen Rucksack … für eine Wanderung!“

Die Kinder sitzen in einem Stuhlkreis und das klassische Spiel „Ich packe meinen Koffer“ wird gespielt. Allerdings werden in dieser Version nur Sachen in den Rucksack eingepackt, die auf einer Wanderung nützlich sein könnten, beispielsweise Wanderschuhe, eine Trinkflasche, Proviant, Blasenpflaster, meine Kamera … usw. Reihum darf jedes Kind eine weitere Sache hinzufügen (Ich packe meinen Rucksack und nehme … mit), nachdem er die vorangegangenen Dinge der anderen Kinder in der richtigen Reihenfolge aufgezählt hat. Das Spiel kann so lange gehen, bis die Ideen ausgehen, oder es zu schwierig wird, alle Dinge korrekt aufzuzählen.

Idee 2: Spiel

Eine Wanderung mit Erlebnissen

Ein/e Mitarbeiter/in wandert gemeinsam mit den Kindern durch den Raum oder sogar das ganze Gemeindehaus und moderiert dabei diese Wanderung. Auf dem Weg geschehen Erlebnisse, die eine Reaktion der Kinder erfordern. Beispielsweise fängt es plötzlich an zu hageln, weshalb die Kinder so schnell wie möglich einen Unterschlupf suchen müssen. Oder sie müssen auf Zehenspitzen durch frischen Schlamm waten, schnell vor einer Kuhherde wegrennen oder nach einem anstrengenden Bergaufstieg eine ausgedehnte Proviantpause machen. Der Raum bzw. das Gemeindehaus kann vorher schon so gestaltet werden, dass es verschiedene Stationen für die Erlebnisse gibt. So kann eine Stuhlreihe beispielsweise eine Seilbrücke über einer gefährlichen Schlucht sein, über welche die Wanderer balancieren müssen. Dabei können die Kinder auch miteinbezogen werden, und jedes Kind kann sich etwas ausdenken, was während der Wanderung passiert. Das Ende der Wanderung führt die Kinder wieder zurück in den Gruppenraum.

Verkündigung

Verkündigungsart: Mitmach-Theaterstück

Die Geschichte wird als Theaterstück präsentiert. Dabei dürfen die Kinder mitspielen. Einige Kinder dürfen die Gruppe der Jünger darstellen, andere Kinder dürfen die Gruppe der Pharisäer darstellen. Beide Gruppen bekommen Rollenkarten, die sie sich vorher durchlesen dürfen. Darauf steht, wie sie sich verhalten sollen, und was sie ggf. sagen sollen.

Die Rolle von Jesus wird von einem Mitarbeitenden übernommen. Als Kulisse dient eine gelbe Leinwand mit aufgeklebten Ähren aus Papier.

Erzähler: An einem Sabbat ging Jesus mit seinen Jüngern durch die Felder. Sie hatten schon eine lange Wanderung hinter sich und keinen Proviant eingepackt, und die Jünger wurden langsam hungrig …

Jesus zieht mit seinen Jüngern durch die Felder. Die Jünger jammern und klagen über ihren Hunger und werden immer langsamer.

Jünger: Die Jünger sprechen untereinander über ihren Hunger. Dann kommt ein Jünger auf die Idee, die Körner aus den Ähren zu essen.

Erzähler: Also begannen die Jünger, im Gehen die Ähren abzupflücken und die Körner zu essen. Als die Pharisäer dies sahen, wurden sie sehr wütend.

Die Jünger beginnen, die Ähren abzureißen und die Körner zu essen. Die Pharisäer kommen auf die Bühne.

Pharisäer: Hey, was soll das? Wisst ihr denn nicht, dass das verboten ist? Heute ist Sabbat! Jesus, sag deinen Jüngern sofort, dass sie aufhören sollen!

Jesus: Erinnert ihr euch nicht an die Geschichte von David aus dem Alten Testament? Da war es doch ganz ähnlich: David war mit seinen Begleitern unterwegs, und sie waren sehr hungrig, aber sie hatten keinen Proviant dabei. Deshalb ging David in einen Tempel und aß dort von den Schaubroten, obwohl eigentlich nur die Priester diese essen durften. Und er gab auch seinen Begleitern etwas von diesen Broten ab.

Pharisäer: Und, was hat das jetzt mit deinen Jüngern und dem Sabbat zu tun?

Jesus: Der Sabbat wurde für die Menschen geschaffen. Er sollte dem Menschen als Ruhetag und zur Erholung dienen, nach der harten Arbeit der Woche. Aber Gott hat nicht den Menschen erschaffen, damit er all die vielen Sabbatregeln einhalten kann, die ihr aufgestellt habt. Sondern andersherum. Der Sabbat soll den Menschen guttun.

Und ich, der Menschensohn, bin der Sohn Gottes. Und deshalb darf ich auch bestimmen, was an diesem Tag getan werden darf. 

Erzähler: Die Pharisäer ärgerten sich über das, was Jesus gesagt hatte, aber sie wussten nicht, was sie noch sagen sollten und deshalb ließen sie Jesus und seine Jünger in Ruhe.

Die Pharisäer ärgern sich und verschwinden, Jesus und seine Jünger freuen sich.

Die andere Idee: Godly Play

Die Bibelgeschichte soll von den Kindern selbst nachgespielt werden, in Anlehnung an das Konzept Godly Play. Godly Play möchte Kinder zum Theologisieren ermutigen und traut ihnen zu, Gott spielend und staunend zu begegnen. Daher wird bei dieser Methode viel Wert auf das freie, kreative Spiel gelegt.

Dazu werden Playmobilfiguren sowie eine geeignete Playmobilkulisse zur Verfügung gestellt. Alternativ kann man hier natürlich auch kreativ werden, falls kein Playmobil vorhanden ist. Die Geschichte könnte auch mit Puppen, Kuscheltieren o.Ä. nacherzählt werden. Ein/e Mitarbeiter/in erzählt die Geschichte und schmückt sie dabei ein bisschen aus, sodass die Kinder währenddessen kreativ werden können und die Geschichte miteinander nachspielen können. Dabei werden den Kindern bewusst keine Grenzen gesetzt, und der Erzähler greift auch nicht in das Spielgeschehen ein, sondern liest die Geschichte in Ruhe zu Ende vor.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Kinder sollen gemeinsam noch einmal überlegen, was in der Geschichte, die sie gerade gehört haben, passiert ist. Dazu dürfen die Kinder gemeinsam die Geschichte nacherzählen, indem jedes Kind einen Satz sagt, bis die gesamte Geschichte „zusammengepuzzelt“ wurde. Dabei soll die Chronologie der Geschichte gewahrt werden. Die Kinder dürfen sich gegenseitig ergänzen.

Gespräch

Das Ziel ist es, den Kindern im Gespräch zu vermitteln, warum es in Ordnung war, dass die Jünger in dieser spezifischen Situation die Sabbatvorschriften missachtet haben. Sie sollen verstehen, dass dies nicht automatisch bedeutet, dass alle Regeln und Vorschriften in ihrem Leben hinfällig werden, sondern dass es immer einen Sinn hinter Regeln gibt und dass diese uns immer zum Guten dienen sollen. So steht auch ein guter Gedanke Gottes hinter dem Sabbatgebot. Sie sollen erkennen, dass es wie in der Bibelstelle nicht darum geht einen Regelkatalog aufzustellen, sondern Gottes guten Plan hinter dem Gebot zu verstehen.

Mögliche Fragen, um dieses Gespräch anzuregen, könnten sein:

  • Erinnert ihr euch an den Anfang der Stunde? Da sind wir auch gewandert und haben über Dinge gesprochen, die bei einer Wanderung wichtig sind. Könnt ihr euch vorstellen, wie hungrig die Jünger waren?
  • Jesus erzählt ja auch eine Geschichte von David. Denkt ihr, das war okay, dass David die Brote aus dem Tempel gegessen hat, als er Hunger hatte?
  • War es okay, dass die Jünger sich nicht an die Sabbatgesetze gehalten haben, weil sie Hunger hatten?
  • Hast du auch schon mal eine Regel gebrochen? Zum Beispiel in der Schule oder zu Hause? Was war der Grund dafür?
  • Wofür brauchen wir überhaupt Regeln und Gesetze in unserem Leben – wofür sind sie gut?
  • Was denkt ihr, warum Jesus den Jüngern in der Geschichte erlaubt hat, die Sabbatregel zu brechen?

Merkvers

„Aus seinem großen Reichtum wird euch Gott, dem ich gehöre, durch Jesus Christus alles geben, was ihr zum Leben braucht.“ Philipper 4,19 (Hoffnung für alle)

Gott möchte, dass es uns gut geht und dass wir keinen Mangel leiden müssen!

Die Kinder erhalten den Text des Verses mit falscher oder fehlender Worttrennung. Sie müssen das Rätsel lösen, indem sie den Text des Verses entschlüsseln.

AUSSEIN EMGRO ßENRE ICH TUMWI RDEUC HGOTT,D EMICH GEHRÖ RE,D URCHJ ESUSCH RISTUSAL LESGE BEN;WA SIHRZU MLEB ENBR AUCHT.P HILIP PER4,19

Gebet

Gott meint es gut mit uns! Er sorgt für uns und erfüllt unsere Bedürfnisse.

Sammelt gemeinsam Dinge, für die ihr dankbar seid. Macht anschließend eine Gebetsrunde, bei der die Kinder Gott für diese Dinge Danke sagen können.

Kreatives

Gemeinsam soll ein Plakat gestaltet werden, welches die Geschichte noch einmal verbildlicht. Jedes Kind darf dafür eine eigene Ähre aufzeichnen und ausschneiden und auf das Plakat kleben. Auch die Figuren von Jesus und den Jüngern können gestaltet werden. Auf dem Plakat sollte eine passende Überschrift stehen, wie beispielsweise: Jesus sorgt sich um mich! Oder Jesus will, dass es mir gut geht!

Spielerisches

Ährenschnappen

Auf einer Schnur sind kleine Salzbrezeln aufgereiht (für jedes Kind eine). Die Schnur wird von zwei Mitarbeitern/ zwei Mitarbeiterinnen gehalten. Die Kinder dürfen sich nun in einer Reihe unter der Schnur aufstellen und nach den „Ähren“ schnappen.

Rätselhaftes

Den Kindern werden die Augen verbunden, anschließend bekommt jeder ein Gummibärchen. Sie sollen nun versuchen, allein vom Geschmack die Farbe ihres Gummibärchens zu erraten.

(T)Extras

Aktionen

Da Regeln und Vorschriften eine wichtige Thematik in dieser Einheit sind, könnte man sich gemeinsam die Regeln der Jungschargruppe anschauen und besprechen, wofür diese Regeln uns dienen und warum sie gut für uns sind. Falls keine offiziellen Regeln bestehen oder diese nirgendwo verschriftlicht sind, könnte man gemeinsam ein Plakat mit den Regeln gestalten.

Weiterführende Hinweise

Weitere Informationen zum Konzept Godly Play findest du hier:

https://www.godlyplay.de/index.php/godly-play

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 4/2021. Es geht in vier Lektionen um weihnachtliche Verheißungen aus dem Alten Testament. Außerdem ist ein Krippenspiel enthalten:

Lektion 10 Sacharja 9,9-17 Frieden wird sein

Lektion 11 Micha 5,1-13 Der Herrscher kommt aus Bethlehem

Lektion 12 Jesaja 7,10-14 Immanuel: Gott mit uns

Lektion 13 Jesaja 11,1-10 Das Friedensreich des Messias

ZUSATZ: Krippenspiel: Das Haus ist voll!

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 4/2021. Es geht in fünf Lektionen um die Reise von Paulus nach Rom:

Lektion 5 Apostelgeschichte 26,1-32 Paulus vor Agrippa

Lektion 6 Apostelgeschichte 27,1-12 Mit Gott im Herbststurm

Lektion 7 Apostelgeschichte 27,13-44 Schiffbruch und Rettung

Lektion 8 Apostelgeschichte 28,1-10 Paulus auf Malta

Lektion 9 Apostelgeschichte 28,17-31 Paulus in Rom

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Bibeleinsteiger hören durch diese Lektion, dass Gott sie in ihrem Leben immer begleitet und an ihrer Seite stehen wird.

Checker

Bibelchecker erfahren durch diese Lektion, dass Gott treu ist und sie nicht im Stich lässt. Er ist eine zuverlässige Wegbegleitung.

Der Text an sich

Der König Ahas stammt vom Hause Davids ab. Das sehen wir in dem aufgeführten Stammbaum in Matthäus 1, 9. Somit ist König Ahas auch ein Vorfahre von Jesus. Ahas regierte zu Zeiten von Jesaja in Juda und somit auch über die Stadt Jerusalem, die von anderen Königen immer wieder erobert werden wollte. Jesaja war ein Prophet, der sich kurz vorher von Gott berufen ließ und den Menschen weitergab, was Gott zu sagen hatte. In dem vorliegenden Text beruhigt Jesaja König Ahas und richtet ihm von Gott aus, dass er sich keine Sorgen machen muss über die Einnahme seines Reiches. Um das zu bestätigen, was Gott ihm verspricht, darf Ahas sich ein Zeichen von Gott wünschen, dass ihm zeigen soll, dass er zu seinen Versprechen steht. Dies lehnt der König aber ab. Daher gibt Gott von sich aus ein Zeichen, weil es ihm wichtig ist, seinem Volk zu zeigen, dass er da ist und sein Wort hält. Dieses Zeichen soll ein von einer Jungfrau geborener Sohn sein, der Immanuel, „Gott ist mit uns“, heißen soll. Dass dieses Zeichen in Erfüllung geht, können wir im Neuen Testament – also viele Jahre später – in Matthäus 1, 23 nachlesen. Jesus, der Sohn der Jungfrau Maria, wird geboren. In Matthäus wird sogar aus Jesaja zitiert, um die Erfüllung der Verheißung hervorzuheben. Die Namen Immanuel und Jesus stimmen rein namentlich nicht überein, aber die Bedeutung ist die gleiche. „Gott ist mit uns“ zeigt sich in Jesus als Gottes Sohn, der auf die Welt kam, um uns Menschen zu retten. Gott ist die ganze Zeit über da. Auch wenn dieser Beweis erst lange nach König Ahas Lebzeiten eintritt, stellt er einen Beweis dar, weil Gott über der menschlichen Zeit steht. Von Bedeutung ist lediglich, dass Gott sein Versprechen erfüllt – auch über das Leben der Menschen hinaus, wie bei Ahas.

Der Text für mich

Als ich den Text das erste Mal gelesen und über den Namen Immanuel nachgedacht habe, ist mir direkt das Lied “God with me (Emmanuel)“ von ICF Worship eingefallen. Und das Lied spricht genau von dem Inhalt des Bibeltextes: Gott ist ein treuer Gott, der zu dem steht, was er uns in der Bibel verspricht. Gott ist mit uns – vom ersten Tag an und für immer. Es ist egal in welcher Situation ich mich befinde oder wie weit entfernt ich mich von Gott fühle. Er hat versprochen, dass er immer bei uns sein wird.

Das, was Gott König Ahas durch Jesaja versprochen wurde, wurde viele Jahre später mit Jesus sichtbar. Die Verheißung hat sich erfüllt! Sie ist kein leeres Versprechen geblieben. Und genau deshalb darf ich auch heute noch darauf vertrauen, dass Gott immer bei mir ist und zu dem steht, was er sagt. Gott ist ein beständiger Gott. Und ganz ehrlich: Besonders momentan, wo alles so unbeständig ist und sich vieles andauernd verändert, ist es eine echte Erleichterung zu wissen, dass Gott sich nicht ständig verändert. Sondern Gott ist da und er wird mir immer beistehen. Auf ihn ist Verlass, während alles andere so austauschbar und flüchtig scheint.

Genau das wünsche ich dir, dass du Gott als einen beständigen Gott erleben kannst, der treu an deiner Seite steht, egal was da kommt. Und ich wünsche dir, dass die Teilnehmer deiner Gruppe dies spüren und du auch für sie ein beständiger Teil sein darfst – zumindest für einen Teil ihrer Wegstrecke.

Der Text für dich

Starter

Kinder wachsen in vielen unterschiedlichen Familien und sozialen Netzwerken auf. Die einen erfahren Beständigkeit und haben feste Bezugspersonen, die sie in ihrem Leben begleiten. Dann gibt es aber auch viele Kinder, die das nicht erleben. Kinder, die vielleicht durch Institutionen wandern oder zwischen der Familie der Mutter und der des Vaters hin und her pendeln. Kinder haben unterschiedliche Standpunkte, was ihre Erfahrung mit Beständigkeit und Zuverlässigkeit angeht. Heute dürfen sie hören, dass da jemand ist, der sie niemals allein lässt – auch wenn es sich für sie eventuell immer noch sehr einsam anfühlt. Aber da Gott seine Zusagen hält, dürfen wir lernen, ihm zu glauben, dass er da ist und wir jederzeit mit ihm reden können.

Checker

Auch bei den Checkern gelten die Grundsätze der Starter, dass Kinder Beständigkeit und Zuverlässigkeit unterschiedlich erleben. Aber jedes Kind wünscht sich unabhängig von seiner Situation Beständigkeit und treue Personen in seinem Umfeld, die zu dem stehen, was sie sagen und auf die Verlass ist. Dies können die Kinder zum einen durch dich als Mitarbeiter erfahren, aber auch konkret durch die erfüllte Verheißung aus der heutigen Geschichte. Sie sehen, dass Gott sein Wort hält und wie es in Erfüllung geht. Und das gilt auch noch heute: Gott steht zu dem, was er verspricht und Gott wird immer für die Kinder da sein, sie können jederzeit mit ihm reden.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Montagsmaler: Ein Kind aus der Gruppe bekommt einen Begriff gezeigt und malt diesen z. B. auf eine Flipchart. Die anderen Kinder versuchen, den gemalten Begriff zu erraten. Entweder wird in der Gruppe gespielt oder es treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Die Gruppe, die die meisten Begriffe erraten hat, gewinnt. Die Runden können beliebig nach Zeit und Anzahl der Begriffe gespielt werden.

Mögliche Begriffe als Hinführung zum Thema: König, Königreich, Familie / Stammbaum, schwanger, Stall / Krippe, Verkehrszeichen, Bibel / Altes und Neues Testament, Baby, Weihnachten, erzählen …

Anregung: Die biblische Geschichte kann anschließend mit den erratenen Begriffen erzählt werden oder auch mit eigenen Bildern. Alternativ können die Bildvorlagen genutzt werden.

Idee 2

Alle sitzen im Kreis. Einer der Mitarbeitenden nimmt einen Kochlöffel in die rechte Hand. Dieser wird nun hin und her geschwungen, wie ein Zauberstab, und man sagt folgende Worte: „Lirum larum Löffelstiel, wer dies nicht kann, der kann nicht viel.“ Dann nimmt man den Kochlöffel in die linke Hand und gibt sie an den linken Sitznachbarn weiter. Der Kochlöffel soll jetzt von einer Person zur nächsten wandern. Die Frage ist dabei, ob der Kochlöffel richtig weitergegeben wird. Die Kinder sollen herausfinden, wann er „richtig“ und wann er „falsch“ weitergegeben wird. Richtig wird er weitergegeben, wenn er von der rechten in die linke Hand übergeben wird, bevor er an den Sitznachbarn weitergereicht wird. Vielleicht finden die Kinder es heraus (sie sollen es dann aber noch für sich behalten) oder sie bleiben ratlos. Und um diese Ratlosigkeit geht es, denn auch König Ahas war zu Beginn der Geschichte ratlos. Er weiß nicht weiter und dann kommt der Prophet Jesaja vorbei. So kann in die Verkündigung übergegangen werden.

Verkündigung

Erzählung anhand von Bildern

Bild 1: Vor vielen Jahren lebte ein König. Der König hieß Ahas und regierte über Juda. Ständig wurde er von anderen Königen angegriffen und musste sein Reich verteidigen. Er hatte viele Sorgen und wusste nicht mehr, was er noch machen soll.

Dann kam er ins Gespräch mit einem Mann namens Jesaja. Jesaja war ein Prophet, der gehört hat, was Gott sagt und dies an die Menschen weitergegeben hat. Und so hat er auch dem König Ahas etwas weitergegeben: Ahas sollte sich nicht weiter Sorgen machen. Die anstehende Bedrohung ist gar keine.

Bild 2: Jesaja sagte sogar zu Ahas, dass er sich ein Zeichen von Gott wünschen soll. Das Zeichen steht dafür, dass Gott sein Versprechen hält und das eintritt, was er sagt.
Doch Ahas lehnt das Angebot ab. Er möchte Gott nicht auf die Probe stellen oder ihm was schuldig sein.

Bild 3: Da wird Jesaja ungeduldig und kündigt ein Zeichen an, das direkt von Gott kommt. Er sagt: „Ihr werdet sehen: Die junge Frau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Den wird sie Immanuel, ,Gott mit uns‘ nennen.“
Gott will mit dem sichtbaren Zeichen zeigen, dass wir uns auf ihn verlassen können und er das einhält, was er verspricht.

Bild 4: Viele, viele Jahre später wird das Zeichen sichtbar: Jesus wird geboren. Jesus ist der Sohn, der von einer jungen Frau geboren wird. Er heißt zwar nicht Immanuel, aber Jesus zeigt den Menschen, was es bedeutet, dass Gott mit uns ist. Jesus ist bei den Menschen und begleitet sie. Und er ist auch heute noch bei dir. Du kannst jederzeit mit ihm reden. Du darfst ihm glauben, dass er da ist. Das, was Gott im Alten Testament versprochen hat, ist im Neuen Testament wahr geworden. Gott ist auch mit dir unterwegs.

Die andere Idee

Die Geschichte kann auch in Form einer Zeitreise erzählt werden. Beispielsweise unterhalten sich 2-3 Kinder über unzuverlässige Freundschaften und kommen dann z. B. durch eine hinzukommende Person auf den Gedanken, dass Gott da anders ist und sein Versprechen immer hält. An dieser Stelle kann zuerst von dem Jesajatext berichtet werden und anschließend vom Neuen Testament, wo Jesus geboren wird. Das Fazit wäre dann: Gott lässt das wahr werden, was er verspricht. Er ist ein beständiger und zuverlässiger Freund, auch heute noch.

Der Text gelebt

Wiederholung

Zur Wiederholung kann das Spiel 1, 2 oder 3 gespielt werden, bei dem die Kinder zwischen 3 Antwortmöglichkeiten hin und her springen können, bis das Schlusssignal ertönt. Dafür sollten drei Felder auf dem Boden markiert werden z. B. mit Klebeband. Die Kinder sollten dann beim Schlusssignal auf ihrer gewählten Antwort stehen. Mögliche Fragen, beliebig erweiterbar oder auch mit Spaßfragen kombinierbar:

Ahas war ein …
1) Prophet
2) König
3) Diener des Königs

Das Kind, das später geboren wurde hieß …
1) Johannes
2) Immanuel
3) Jesus

Die Verheißung …
1) erfüllte sich sofort und wird noch im Alten Testament beschrieben.
2) erfüllt sich 30 Jahre später und noch im Alten Testament.
3) erfüllte sich sehr viel später – erst im Neuen Testament.

Jesaja verspricht König Ahas ein Zeichen von Gott. Welches?
1) Ein Kind soll geboren werden.
2) Er soll einen Sohn bekommen.
3) Er wird abends noch auf eine Feier eingeladen.

Die Verheißung erfüllt sich an folgendem Fest, das wir heute noch feiern:
1) Ostern
2) Weihnachten
3) Pfingsten

Gespräch

Es gibt den Spruch „Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. Und wer es dennoch bricht, dem glaubt man in Zukunft nicht.“ Mit den Kindern kann nun darüber gesprochen werden, was es heißt, wenn jemand etwas verspricht und wie sie das bisher erlebt haben. Sind eventuell Enttäuschungen entstanden?

Darüber hinaus kann verdeutlicht werden, dass Gott seine Versprechen hält. Immanuel wird angekündigt und mit Jesus erfüllt sich dieses Versprechen. Oder bei Noah verspricht Gott durch den Regenbogen, dass er die Menschen nie wieder so schwer bestrafen möchte (1. Mose 9, 12ff.). Gott ist anders als der Mensch und hält immer, was er verspricht. Gott hält vor allem seine Versprechen auch über die Lebzeiten des Menschen hinaus. Ahas erlebt die Erfüllung nicht mehr und das Versprechen an Noah besteht für uns Menschen noch heute. D. h.: wenn ich die Erfüllung eines Versprechens nicht erlebe, heißt das nicht, dass Gott sein Versprechen nicht gehalten hat.

Es kann aber auch darauf eingegangen werden, was es bedeutet, dass Gott immer bei uns ist. Hierfür können Smileys in die Mitte gelegt werden. Jedes Kind darf sich anschließend einen aussuchen zu folgender Fragestellung: Wie geht es dir, wenn du hörst, dass Gott immer bei dir ist? Löst es Angst aus, weil man sich beobachtet fühlt? Fühlt man sich sicher, weil man nie allein ist?

Merkvers

„Seid gewiss: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“ – Matthäus 28, 20 (BasisBibel)

Den Vers in kurzen Abschnitten zum Lernen auf Zettel aufschreiben und ihn immer wieder gemeinsam mit den Teilnehmenden lesen. Bei jedem weiteren Durchgang wird ein weiterer Teil umgedreht, bis der Vers am Ende auswendig aufgesagt werden kann.Bsp. einer Aufteilung: Seid gewiss: | Ich bin | immer | bei euch, | jeden Tag, | bis zum | Ende der Welt. | Matthäus | 28, 20

Gebet

Danke, Gott, dass du immer da bist.Danke, dass wir uns nicht allein und verlassen fühlen müssen, weil wir wissen, dass du da bist.Danke, dass du deine Versprechen hältst – so wie du es uns in der Bibel zeigst.Hilf mir, dir zu vertrauen und zu glauben, dass du deine Versprechen einhältst, auch wenn es nicht so schnell geht, wie ich es gerne hätte.Danke, dass du beständig bist. Amen.

Alternative: Tragt mit den Kindern zusammen, wo sie sich wünschen, dass Gott sie begleitet und nicht allein lässt. Betet gemeinsam in der Gruppe dafür – entweder betet jeder für sein Anliegen oder die Mitarbeitenden beten für die Kinder und sprechen ihnen zu, dass Gott bei ihnen sein wird. An dieser Stelle kann auch der Merkvers in Form eines Segens noch einmal aufgegriffen werden: Gott ist immer bei dir, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.

Kreatives

Als Erinnerung an Gottes Versprechen, bei uns zu sein, können Hände gebastelt werden.

Step 1: Falte das DIN-A4 Blatt einmal in der Hälfte – vorzugsweise Pappe benutzen. Mit Papier geht es leichter, lässt sich dann aber später z. B. nicht im Fenster aufhängen.

Step 2: Lege deine Hand auf die Fläche, so dass Daumen und Zeigefinger den geknickten Rand berühren. Zeichne nun den Umriss deiner Hand mit einem Bleistift nach.

Step 3: Lass die Pappe noch geknickt und schneide an den Linien entlang mit einer Schere aus. ACHTUNG: Schneide die Pappe an der geknickten Stelle nicht durch, sonst hast du später zwei einzelne Hände und nicht zwei Hände an einem Stück.

Step 4: Falte die Pappe auseinander. In der Mitte der Hände erhältst du ein Herz. Entweder lässt du es so oder du schreibst in die Hände den Merkvers oder „Immanuel – Gott mit uns“, um dich an den heutigen Tag zu erinnern. Weiter hast du zwei Möglichkeiten (5.1. oder 5.2.).

Step 5.1: Mache mit einem Locher oben links und rechts ein Loch in die Pappe, fädle eine Schnur durch und du kannst deine Hände z. B. ins Fenster hängen.

Step 5.2.: Klebe die Hände auf andersfarbige Pappe (und rahme sie ein), so kannst du sie dir im Zimmer aufhängen.

Spielerisches

Vertrauensfußball: Bei diesem Spiel bilden zwei Kinder einen Spieler. Das eine Kind befindet sich auf dem Spielfeld und hat die Augen verbunden. Das andere Kind steht am Rand und kann sehen. Nun spielen zwei Mannschaften gegeneinander Fußball. Das sehende Kind navigiert das blinde Kind mit Worten. Der Schwierigkeitsgrad kann hier erhöht werden, indem immer mehr Personen auf dem Spielfeld sind (Mindestanzahl 4 Kinder, der Torwart kann je nach Können der Kinder oder Gruppengröße ergänzt werden).

Rätselhaftes

Da es in der Geschichte u. a. um die Namensbedeutung von Immanuel geht, kann man sich gemeinsam mit den Kindern anschauen, was ihre Namen bedeuten und ob sie damit etwas verbinden. Gott verspricht durch den Namen Immanuel, dass er sein Volk nicht verlässt.

Entweder sucht man im Vorfeld die Bedeutungen der Namen der Kindern heraus, wenn man einen festen Stamm an Kindern hat, und schreibt die Bedeutungen auf Zettel auf. Diese legt man in die Mitte und lässt die Kinder raten, welche Bedeutung zu ihrem Namen gehört. Oder man macht sich gemeinsam mit den Kindern auf die Suche. Dazu kann man Namensbücher hinzuziehen oder gemeinsam im Internet nachschauen.

(T)Extras

Lieder

Mike Müllerbauer: Ich bin bei euch alle Tage,
Sei mutig und stark;

Daniel Kallauch:
Immer und überall (Vom Anfang bis zum Ende),
Ganz schön stark,
Jetzt und für immer

Spiele

Teamwork/Vertrauen: Zwei Kinder setzen sich Rücken an Rücken und haken sich mit ihren Armen ineinander ein. Nun versuchen sie aufzustehen.

Vertrauensparcours: Die Kinder führen sich gegenseitig durch einen Parcours, der mit Stühlen / Tischen usw. aufgebaut wird. Dabei lässt sich ein Kind mit verbundenen Augen durch den Parcours führen, während das andere Kind führt – entweder, indem es das erste Kind leicht an der Schulter fasst oder nur mit Hilfe von Worten (je nach Möglichkeit der Gruppe).

Wer bin ich: Ein Kind verlässt den Raum und der Rest der Gruppe überlegt sich, wer das Kind sein soll. Der Name wird auf einen Post-it geschrieben und das Kind kann wieder reinkommen und sich zu dem Rest der Gruppe setzen. Nun bekommt es den Post-it an die Stirn geklebt. Es darf jetzt Fragen stellen, die mit Ja / Nein von den anderen beantwortet werden können. Somit kann es herausfinden, welche Person es ist. Dieses Spiel kann beliebig lange gespielt werden.

Hula-Hoop-Wanderung: Alle Teilnehmenden stehen in einer Reihe und halten sich an den Händen. Die Person links in der Reihe bekommt einen Hula-Hoop-Reifen über den ausgestreckten Arm gehangen. Die Teilnehmer versuchen sich jetzt gemeinsam zu „befreien“. Dafür müssen alle nacheinander versuchen, durch den Hula-Hoop-Reifen zu steigen, ohne den Nachbarn loszulassen.

Rätselhaftes

Labyrinth: Hilf dem Propheten Jesaja den Weg zu König Ahas zu finden, damit er den König ermutigen kann.

Das Ziel

Starter

Mit Gott bin ich im Vorteil, auch wenn’s stürmt.

Checker

Stürme gehören zum Leben dazu, auch wenn ich mit Jesus unterwegs bin.

Der Text an sich

Die Vorgeschichte

Paulus ist seit mehreren Jahren ein Gefangener. Bereits in Kapitel 21 wurde seine Verhaftung geschildert. Nun soll Paulus zusammen mit anderen Gefangenen von Israel nach Rom verlegt werden. Das geschieht, weil Paulus das selbst wollte. Als römischer Bürger hat er das Recht, dass sein Fall direkt vor dem Kaiser verhandelt wird. Dieses Recht will Paulus für sich in Anspruch nehmen. Hätte Paulus das nicht gemacht, hätte man ihn nun freigelassen (26,32). Doch Paulus wünscht sich, vor dem Kaiser von Jesus zu erzählen.

In unserem Text wird nun die Schiffsreise von Israel bis nach Kreta beschrieben. Paulus ist Teil einer Gruppe Gefangener, wird aber von zwei Freunden begleitet. Der eine ist Aristarch (27,2), der andere der Arzt Lukas, der Verfasser der Apostelgeschichte. Dass er mit an Bord ist, kann man an der Wir-Form erkennen (27,2).

Der für die Gefangenen zuständige römische Offizier heißt Julius. Er hilft Paulus und vertraut ihm. In Sidon erlaubt er ihm, dem Gefangenen, einen Landgang. Offenbar wusste Julius, dass Paulus kein Verbrecher war, sondern dass sein Fall mit Religion zusammenhing. Seine freundliche Haltung gegenüber Paulus wird auch später noch einmal deutlich (27,43).

Die Reise fand im Herbst statt. Die aufkommenden Herbststürme und die Suche nach einem sicheren Platz zum Überwintern zeigen das deutlich. Mit dem in Vers 9 angesprochenen Fasten ist vermutlich das jüdische Versöhnungsfest gemeint, das im September oder Oktober gefeiert wird.

Der Text für mich

Paulus ist für Jesus unterwegs. Er will dem römischen Kaiser das Evangelium erklären! Und dann bremst ihn das Wetter aus: Gegenwind. Der Kurs muss geändert werden, alles verzögert sich. Warum stillt Jesus bei dieser wichtigen Mission den Sturm nicht? Warum ist ihm Paulus ausgesetzt, wie alle Gottlosen um ihn herum?

Das Warum kann ich nicht beantworten. Ich kann nur die Wirklichkeit wahrnehmen. Auch als Mann Gottes und Mitarbeiter in der Jungschar, bin ich den Einflüssen meiner Umgebung ausgesetzt. Ich stehe auch im Stau, und die Corona-Einschränkungen haben um mich auch keinen Bogen gemacht.

Was macht dann den Unterschied ob ich glaube oder nicht? Gott ist dabei. Im Sturm, im Stau, in den Einschränkungen. „Und muss ich durch ein finsteres Tal fürchte ich kein Unglück, denn du bist an meiner Seite!“ (Psalm 23) Im Sturm stellt Gott Paulus Freunde an die Seite. Im Sturm schenkt er ihm einen wohlwollenden Offizier. Im Sturm lässt Gott Paulus irgendwie gelassen sein. Er gibt ihm sogar eine Botschaft für die anderen (27,10). Doch den Sturm stillt er nicht.

„Denn er lässt seine Sonne aufgehen über bösen und über guten Menschen. Und er lässt es regnen auf gerechte und auf ungerechte Menschen.“ Matthäus 5,45

Der Text für dich

Starter

Alle Kinder sind Stürmen ausgesetzt. Manche haben gesundheitliche Einschränkungen, es gibt Schwierigkeiten in der Familie, Probleme in der Schule, Krisen mit sich selbst und Streit mit Freunden. In ganz unterschiedlichem Ausmaß natürlich. Es gibt Kinder mit großen und andere mit scheinbar kleinen Problemen. Auch ist der Umgang mit diesen Herausforderungen von Kind zu Kind verschieden. Aber Stürme waren da, sind da und werden kommen. Der Text kann helfen, sich trotz Sturm auch auf die Suche nach Gutem im Leben zu machen.

Und durch seine Freundschaft mit Gott konnte Paulus sogar richtig gelassen bleiben.

Checker

Auch Kinder, die mit Jesus leben, werden Stürme erleben. Es kann sein, dass sie die Erfahrung machen, dass sie beten, aber der Sturm nicht besser wird. Vielleicht müssen sie sogar erfahren: ich bete und der Sturm wird noch schlimmer!

Der heutige Text ist in zwei Punkten hilfreich.

Erstens zeigt er: Stürme sind Teil meines Lebens. Auch wenn ich mit Jesus lebe. Und auch wenn Jesus Stürme stillen kann, stillt er nicht jeden.

Zweitens lädt er ein, zu entdecken: wo ist trotz Sturm Gutes in meinem Leben? Freunde, die zu mir stehen? Menschen, die mir helfen? …

Der Text erlebt

Aufbau und Setting

Der Raum wird in drei Bereiche aufgeteilt: Stuhlkreis, Platz, um symbolisch ein Schiff darzustellen (z. B. ausgebreitete Picknick-Decke), Platz für Spiele

Wir benutzen einen Beamer, um Dinge zu veranschaulichen. Alternativ können Ansichten ausgedruckt werden.

Vorbereitung

Es werden vier Schilder angefertigt, die unsere inhaltlichen Gliederungspunkte darstellen. Man kann sie am Computer vorbereiten und ausdrucken, oder einfach mit einem Edding auf Papier schreiben. Sie werden im Laufe der Geschichte mit Kreppband an die Wand gehängt und dienen der Erinnerung an die inhaltlichen Punkte.

  • Nicht allein! Gott schenkt Begleiter
  • Julius meint es gut! Unerwartete Helfer
  • Gegenwind – manchmal läuft es einfach nicht
  • Göttliche Warnung – auf wen soll ich hören?

Personenkärtchen anfertigen: Paulus, Lukas, Aristarch, Julius; je nach Gruppengröße weitere Gefangene, Seeleute, Soldaten

Folgendes sollte am PC im Vorfeld im Browser geöffnet sein, damit man es in der Gruppenstunde zur Verfügung hat:

Wenn man ohne Beamer und PC arbeitet, kann man die Bilder zu Hause ausdrucken und normale Bibeln verwenden. In vielen Bibeln findet man Landkarten vom Mittelmeerraum.

Es ist gut, sich im Vorfeld mit der Karte und den geografischen Orten etwas vertraut zu machen.

Die Hinführung „Handschelle“ ist auf jeden Fall der Einstieg in die Verkündigung.

Hinführung

Idee 1

Spiel „Gegenwind“

Zwei Spieler, zwei Papierschiffchen, zwei Pappendeckel, zwei Mitarbeiter mit jeweils einem Fön. Jeder Spieler muss ein Papierschiffchen mit einem Pappdeckel eine festgelegte Strecke weit ins Ziel wedeln. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die stören, indem sie mit einem Fön versuchen das Papierschiffchen zurück zu blasen oder vom Kurs abzubringen.

Alternativ zu den fönenden Mitarbeitern könnte man den Spielern erlauben, sich gegenseitig die Schiffchen vom Kurs wegzuwehen.

Idee 2

„Handschellen“

Man legt Handschellen, eine Kette oder ein Seil in die Mitte (alternativ: ausgedruckte Handschellen). Dann stellt man Fragen: Was fällt euch dazu ein? Wer ist gefangen? Was war geschehen? Auf diese Weise wiederholt man die Geschichte der letzten Woche.

Verkündigung

Die Geschichte wird in 4 Abschnitten erzählt und durch Einbeziehen der Kinder miterlebt. In jeden Abschnitt ist eine kurze Anwendung integriert.

Abschnitt 1: Nicht allein!

Nach der Hinführung „Handschellen“ liest der Mitarbeiter die ersten beiden Verse (Apostelgeschichte 27,1-2) vor. Durch den Beamer haben alle Kinder den Bibeltext vor Augen. Der Mitarbeiter fragt: „Wer geht nun alles an Bord?“

Die Kinder nennen die Personen. Jedes Kind bekommt ein vorbereitetes Personenkärtchen mit Kreppband auf die Brust geklebt und darf das Schiff betreten. Das Schiff ist die ausgebreitete Picknick-Decke, die auf dem Boden liegt.

Optional: An dieser Stelle kann man das Spiel „Plankenlauf“ einbauen (siehe „Spielerisches“), in dem der Zugang zum „Schiff“ nur über so eine Planke erfolgt.

Ab jetzt sitzen die Kinder auf dem „Schiff“ auf dem Boden.

Nun zeigen wir per Beamer das Bild eines römischen Handelsschiffes.

Mitarbeiter: „Was mich beeindruckt, ist, dass Paulus auf diesem Schiff nicht allein war. Gott hat ihm Freunde an die Seite gestellt. Trotz all dem Mut, den Paulus hatte, er war ein Gefangener. Und Gott gibt ihm Freunde an die Seite! Freunde, die seinen Glauben teilen und es gut mit ihm meinen.“

Das Schild „Nicht allein! Gott schenkt Begleiter“ wird an die Wand geklebt.

Abschnitt 2: Unerwarteter Helfer

„Wer möchte weiterlesen?“ Ein Kind liest die Verse 3-6.

Mitarbeiter: „Der römische Offizier hat Paulus gemocht und ihm erlaubt, seine Freunde zu besuchen. Ich kann mir vorstellen, dass das Paulus sehr ermutigt hat. Von einer ganz unerwarteten Seite schenkt Gott ihm einen Helfer. Gott kennt die Situationen, in denen wir sind. Und überall kann er uns Helfer schicken. Gut, wenn man zu ihm gehört!“

Das Schild „Julius meint es gut! Unerwartete Helfer“ neben das erste Schild hängen.

Landkarte einblenden

„Wo sind wir eigentlich?!“ Die Orte Cäsarea, Sidon, Zypern und Myra zeigen.

Aktion: „Jetzt brauche ich einen Freiwilligen.“

Der Freiwillige wird in eine Decke gewickelt und mit einem Gürtel oder einem Seil zusammengebunden. Kopf und Füße gucken raus. Der Freiwillige liegt auf dem Boden. Auf der anderen Seite des Raumes liegen Schokobons. Er muss nun eingewickelt durch den Raum robben, um die Schokobons zu erreichen, die er dann essen darf. Dazu wird er befreit.

„So mühsam wie die Fortbewegung für dich war, ging es auch für Paulus weiter.“

Abschnitt 3: Gegenwind

„Wer will weiterlesen?“ Ein Kind liest Verse 7-8.

Auf Landkarte zeigen

Mitarbeiter: „Warum schenkt Gott keinen günstigen Wind? Paulus ist doch auf dem Weg zum Kaiser und will ihm von Jesus erzählen. Warum muss die Reise so mühsam sein?

Auch bei uns? Manche von uns leben mit Jesus – aber oft ist das Leben mühsam. Und Gott zeigt sich nicht. Warum ist das so?

Ich weiß nicht, warum es so ist, aber wir sehen in der Bibel, dass es bei Paulus auch solche Zeiten gab.“

Das Schild „Gegenwind – manchmal läuft es einfach nicht“ neben die beiden anderen hängen.

„Das ist der Hafen, wo sie dann angekommen sind: Kaloi Limenes“ (Bild im Browser zeigen)

Abschnitt 4: Warnung

„Wer liest weiter?“ Zwei Kinder lesen die restlichen vier Verse 9-12.

„Schauen wir mal, wie das Wetter auf Kreta heute ist!“ =>WetterApp

Mitarbeiter: „Mitten im Sturm spricht Gott wieder. Wie weiß ich nicht, aber Paulus sieht voraus, dass die Reise gefährlich werden wird. Die Leute reden dann und diskutieren und folgen dann nicht der Warnung des Paulus. Ist auch schwierig, auf wen soll man hören? Ich für mich sag mir, ich will auf Leute hören, die an Gott glauben und in der Bibel lesen. Denn so finde ich eher die Wahrheit als bei Menschen, die nicht an Gott glauben.“

Das Schild „Göttliche Warnung – auf wen soll ich hören?“ neben die anderen hängen.

„Hier endet die Geschichte für heute. Ob es ein Fehler war, nicht auf Paulus zu hören, erfahren wir nächste Woche.“

Die andere Idee 1

Die Geschichte spielen.

Je nach Anzahl der Kinder bildet man eine oder mehrere Gruppen. Sie kriegen die Aufgabe die Geschichte zu lesen und dann als kleines Theaterstück den anderen vorzuspielen. Wenn man möchte, kann man ihnen einige Requisiten zur Verfügung stellen, wie z. B. einen Strick zum Fesseln oder einen Besenstil als Speer für einen Legionär.

Die andere Idee 2

Wir bauen die Szenerie mit Lego oder Playmobil auf. An verschiedenen Orten im Raum sind die verschiedenen Häfen aufgebaut. In jedem Erzählabschnitt fährt das Schiff einen Hafen weiter.

Der Text gelebt

Wiederholung

Wir schauen uns noch einmal die aufgehängten Schilder an. Dabei versuchen wir uns zu erinnern, was da alles passiert ist.

  • Nicht allein! Gott schenkt Begleiter
  • Julius meint es gut! Unerwartete Helfer
  • Gegenwind – manchmal läuft es einfach nicht
  • Göttliche Warnung – auf wen soll ich hören?

Gespräch

Gott hat Paulus Begleiter geschenkt. Und in Julius einen unerwarteten Helfer. Habt ihr das auch schon einmal erlebt?

Habt ihr schon mal jemandem geholfen, der dann überrascht war?

Warnt uns Gott auch? Vor was?

Bei wem gab es schon mal Gegenwind im Leben? Wie sah der aus? Was habt ihr dann gemacht? Habt ihr irgendwann gemerkt, dass Gott doch da ist?

Wer hat schon einmal einen guten Rat bekommen? Welchen?

Wer hat einen schlechten bekommen? Was war das?

Habt ihr gleich erkannt, dass der Rat gut oder schlecht war?

Was hilft mir, zwischen guten und schlechten Ratschlägen zu unterscheiden?

Merkvers

Auch David hat erlebt, dass im Leben Stürme kommen können. Er nannte die Stürme „finstere Täler“. Ihm war wichtig, dass gerade auch im Sturm / Tal Gott einen nicht allein lässt. Psalm 23,4: „Und muss ich durch ein finsteres Tal fürchte ich kein Unglück, denn du bist an meiner Seite!“ Wir sagen den Vers mehrere Male laut gemeinsam auf.

Gebet

Danken trotz Stürmen. Wofür konnte Paulus trotz seiner Situation dankbar sein? Wofür können wir dankbar sein, auch wenn einem vielleicht der Wind ins Gesicht bläst? Wir schreiben die Ideen auf ein Plakat und wer möchte sagt es laut zu Gott.

Kreatives

Bastelt aus buntem A4-Papier Schiffchen. Lasst die Kinder eine Seite (!) der Schiffchen bemalen, mit Stickern verzieren oder anderweitig kreativ gestalten.

Klebt die Schiffchen auf ein blaues Papier oder eine blaue Pappe. Schreibt darüber einen passenden Satz wie: „Gott verhindert nicht den Sturm, aber er beschützt das Schiff“.

Entweder könnt ihr jedes Kind ein eigenes Meer mit Schiff gestalten lassen. Oder ihr gestaltet ein großes blaues Meer und jedes Kind darf sein Schiff (evtl. mit Namen) auf das Plakat kleben. Das Plakat kann dann im Jungscharraum aufgehängt werden.

Spielerisches

Plankenlauf

Ein langes Brett wird über zwei Stühle oder zwei Getränkekisten gelegt. Nun gilt es, darüber zu balancieren. Wer schafft es, wenn die Hände hinter dem Rücken sind? Wer schafft es mit verbunden Augen, wenn jemand ihn führt?

Legionärsblinzeln

Die Kinder bilden Paare und stellen sich im Kreis auf. Jeder hat seinen Partner vor sich. Die Kinder, die hinten stehen, sind die Legionäre, die vorne stehen, sind die Gefangenen. Die Legionäre haben die Hände auf dem Rücken. Ein Kind ist der Offizier Julius, es steht allein da. Es versucht einen Gefangenen zu befreien, indem es ihm zublinzelt. Bemerkt der Legionär, dass seinem Gefangenen zugeblinzelt wird, darf er seinen Gefangenen festhalten. Wird einem Gefangenen zugeblinzelt und er entkommt seinem Legionär, stellt er sich hinter Julius. Er ist nun Legionär, Julius ist nun ein Gefangener und der Legionär, dem sein Gefangener entkommen ist, steht nun allein da und ist der neue Julius.

Schiffchen ziehen

Zwei Papierschiffchen werden jeweils an einer etwa 5m langen Schnur befestigt. Das Ende der Schnur ist an einem Stock festgebunden. Zwei Spieler. Auf die Plätze fertig los! Wer hat seine Schnur als erstes aufgewickelt und damit sein Papierschiffchen zu sich hergezogen?

Raum überqueren

Zwei Wolldecken, zwei Spieler, zwei Paar Schuhe. Die Decke ist das Schiff, auf dem der Spieler sitzt. Über jede Hand zieht er einen Schuh. Wer durchquert den Raum als erstes? Körper und Füße müssen auf der Decke bleiben, nur mit den Schuhen auf den Händen darf ich mich vorwärts schieben.

Rätselhaftes

Wir haben eine ausgedruckte Landkarte ohne Ortsangaben. Auf kleinen Zetteln stehen die Ortsbezeichnungen, die in der Geschichte vorkommen. Z. B. Cäsarea, Syrien, Türkei, Griechenland, Kreta, Zypern, Myra, Guthafen, Phönix …

Welche Gruppe kann die Zettel richtig auf die Karte legen? Wer weiß noch, was wo passiert ist?

(T)Extras

Aktionen

„Warum ich trotz Gegenwind und Stürmen mit Jesus unterwegs bin!“ Ein Gast kommt und erzählt aus seinem Leben.

Eine Familie ist wie ein Mobile. Jede kleinste Bewegung eines einzelnen, bewegt alle in der Familie. Immer wieder ist es die Aufgabe aller, das Mobile auszutarieren. Am besten dazu sind exklusive Zeiten als Familie, in denen wir in Ruhe über das ein oder andere reden können oder etwas gemeinsam unternehmen.

Wie wär´s ein eigenes Familien-Mobile zu basteln. Jede und jeder findet darin seinen und ihren Platz. Und zusammen gibt es ein farbenfrohes Mobile!

Beschreibung

  1. Ihr braucht einen Ast, an dem ihr die Fotos und Gegenstände aufhängen könnt. Vielleicht findet ihr einen ums Haus oder ihr macht euch auf zu einem Spaziergang und sucht gemeinsam einen. An diesen macht ihr eine Schnur und hängt ihn so auf, dass ihr nach und nach Dinge an den Ast hängen könnt.
  2. Dann macht an den Ast verschieden lange Schnüre. An diese könnt ihr nun zum einen Fotos (siehe 3.) und Gegenstände (siehe 4.) binden.
  3. Ihr könnt die Fotos von jedem und jeder folieren, lochen und dann jeweils an eine Schnur binden. Oder ihr könnt z.B. Papier-Blumen ausschneiden oder Papier-Schiffe falten und darauf jeweils ein Foto kleben. Dann wird euer Mobile gleich noch bunter. Wenn ihr die Fotos vorbereitet habt, bindet diese an die Schnüre am Ast.
  4. Wenn ihr wollt, könnt ihr nun noch Gegenstände dazu binden, die zu euch als Familie passen. Oder jede und jeder von euch sucht sich einen passenden Gegenstand für sich aus z.B. ein Lego-Männchen oder einen Schnulli, einen kleinen Ball oder einen Lolli… Gerne könnt ihr auch Naturmaterialien an die Schnüre binden. Auf alle Fälle geht’s immer wieder beim Binden darum, das Mobile im Gleichgewicht zu halten.
  5. Wenn ihr wollt könnt ihr euch jetzt ein Bibel nehmen und gemeinsam den Text aus 1. Korinther 12,12-26 gemeinsam lesen. So wie der Körper viele Körperteile braucht, um im Gleichgewicht zu sein, so ist es auch in eurer Familie!
  6. Viel Freude daran! Und sucht euch einen schönen Platz zum Aufhängen aus.

Ideen- und Link-Sammlung

Ideen:

1. Bierdeckel-Spiel:

  • 2 Mannschaften, jede hat eine Hälfte des Raumes und einen Stapel Bierdeckel
  • Nach dem Startsignal muss versucht werden so wenige Bierdeckel in der eigenen Hälfte zu haben à es entwickelt sich eine wilde Bierdeckel-durch-die-Gegend-Werferei

2. Luftballon hinter die Reihen schießen

  • Zwei Teams sitzen sich in zwei Linien gegenüber auf Stühlen
  • Dann wird ein Luftballon reingeworfen.
  • Es muss versucht werden diesen hinter die gegnerische Reihe zu schlagen.
  • Es darf dabei nicht aufgestanden werden.

3. Luftballon zertreten

  • Jedes Kind bekommt einen Luftballon ans Fußgelenk gebunden mit Hilfe einer Schnur.
  • Nach dem Startsignal müssen die Kinder versuchen andere Luftballons zu zertreten und gleichzeitig den eigenen beschützen.

4. Reise nach Jerusalem
5. Völkerball

Linksammlung:
https://www.jugendarbeit.online/dpf_einheit/wettkampf-der-berufe/
https://www.jugendarbeit.online/dpf_einheit/team4challenge-der-ultimative-wettkampf-fuer-deinen-teenkreis/
https://www.jugendarbeit.online/dpf_einheit/das-duell-der-brueder/
https://www.praxis-jugendarbeit.de/spielesammlung/gruppenraum-mannschaftsspiele.html

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