Mut-Gebet

Mut-Gebet

“Ich bin mutig” darf laut gerufen werden.

Ich bin mutig!

Gott macht mich groß.

(nach oben strecken)

Ich bin mutig!

Ich bin nicht allein.

(bei einer anderen Person einklatschen)

Ich bin mutig!

Jesus geht voran.

(nach vorne springen)

Ich bin mutig!

Selbst wenn ich falle,

hält Gott mich.

(Arme überkreuzt auf die eigenen Schultern legen)

Amen.

Rahmen: Dieser Segen kann in einer Kirche Kunterbunt zugesprochen werden. Aber genauso mitten im Familienalltag stattfinden. Beispielsweise an der Türschwelle, wenn Familienmitglieder morgens das Haus verlassen oder bei besonderen Übergängen wie dem ersten Schultag nach den Ferien, dem Start in eine neue Schulklasse oder dem Beginn an einer neuen Arbeitsstelle. Der Segen ist auch als Postkarte hier bestellbar als Geschenk, für den eigenen kunterbunten Alltag oder als Give-away in einer Kirche Kunterbunt Feier.

Mutig sein bedeutet oft einen Schritt zu machen. Einen Schritt raus aus dem Boot wie Petrus oder einen Schritt rein in die neue Schule, Arbeit, KiTa. Und wenn man einen Schritt macht, muss man kurz auf einem Bein stehen. Beim Segen könnt ihr das direkt erleben und spüren.

Stellt euch auf ein Bein.

Gott, der Vater segne dich, wenn du auf dem einem Bein stehst, um den nächsten Schritt zu gehen.

Stellt euch jetzt auf das andere Bein.

Jesus, der Sohn segne dich, wenn du auf dem anderen Bein stehst und alles wackelig ist.

Stellt euch jetzt wieder auf beide Beine.

Gott, die heilige Geistkraft segne dich und schenkt dir Mut,

dass du auf beiden Beinen sicher stehen kannst.

Legt einander die Hände auf die Schultern.

So segne dich Gott, der Vater, der Sohn und

die Heilige Geistkraft auf deinem Weg.

Amen.

*Wir mögen die Formulierung ‚heilige Geistkraft‘, damit die weibliche Facette Gottes sichtbar wird, schätzen aber ebenso die vertraute Formel ‚Heiliger Geist‘. Prüft , was für euch stimmiger ist.

Gott bleibt facettenreicher, als wir es ahnen.“

Rosmarin-Segen

Material: Rosmarin-Zweige

Der Segen kann auch als Postkarte zum Verschenken, als Give-away oder für den eigenen kunterbunten Alltag hier bestellt werden.

Einleitung:

Gott ist hier. Jetzt. In diesem Raum. Gott ist da.

In manchen Kirchen werden Düfte verwendet, um sich an die ständige Gegenwart Gottes zu erinnern. Heute gibt es Rosmarin-Zweige. Rosmarin-Zweige wurden an manchen Orten als ein Symbol der Liebe gesehen. Manche sagten sogar, dass sie dem Gedächtnis helfen, sich zu erinnern. Wir wollen uns mit ihnen heute auch erinnern, uns eine Gedächtnis-Hilfe, einen Gedächtnis-Duft schenken. Gebt die Zweige einander und streift oder reibt den Rosmarin. Wie das duftet! Mögt ihr den Geruch? Während ihr den Rosmarin riecht, dürft ihr euch daran erinnern, dass dass Gott – obwohl unsichtbar – da ist. Genau wie der Duft von Rosmarin. Und Gott symbolisiert Liebe.

Wenn wir uns später voneinander verabschieden, wird der Duft dich noch weiterhin begleiten. Er bleibt an dir haften. Genau wie die Gegenwart Gottes. Sie bleibt auch, auch wenn wir nicht mehr hier zusammen sind.

Segen:

Ihr benötigt Rosmarin-Zweige, die ihr herumreichen könnt.

Gott ist hier. Jetzt. In diesem Raum. Gott ist da.

In manchen Kirchen werden Düfte verwendet, um sich an die ständige Gegenwart Gottes

zu erinnern. Heute gibt es Rosmarin-Zweige. Gebt die Zweige weiter.

Riecht einmal daran. Reibt sie vorsichtig zwischen euren Fingern. Wie das duftet!

Könnt ihr den Rosmarin riechen? Ihr könnt ihn nicht sehen. Aber ihr merkt: Er ist da.

So ist es auch mit Gott. Wir können ihn nicht sehen. Aber er ist da. Ganz nah bei uns.

Wenn wir später nach Hause gehen, wird der Duft dich begleiten. Er bleibt an dir haften. Genau wie die Gegenwart Gottes. Gott bleibt bei dir. In der Schule. Zu Hause.

Beim Spielen. Beim Arbeiten. Und wenn du abends ins Bett gehst.

Gott ist da. Immer.

Segensworte

Gott, der wie Vater oder Mutter alles umgibt, segne dich.

Jesus, der Sohn, der Leben auf der Welt so gut versteht, segne dich.

Gott, die heilige Geistkraft bleibe an dir haften, so dass du dich immer wieder erinnerst:

Gott ist mit mir!

So segne dich Gott, der Vater, der Sohn und die Heilige Geistkraft.

Amen.

*Wir mögen die Formulierung ‚heilige Geistkraft‘, weil darin eine weibliche Facette Gottes sichtbar wird, schätzen aber ebenso die vertraute Formel ‚Heiliger Geist‘. Prüft bitte theologisch und kontextuell, was für euch stimmiger ist. Gott bleibt stets größer und facettenreicher, als wir es ahnen.“

Hintergrund zu dem Segen:

Zur Zeit von Jesus gab es einige Meister, Rabbis, die wie Jesus lehrten. Den Schülerinnen und Schülern dieser Rabbis wünscht man, dass sie mit dem “Staub” ihres Rabbis bedeckt sein sollten. Man wünschte ihnen damit die Nähe und die Zuwendung ihres Meisters. 

Ein Wunsch aus der Mischna fasst dieses Denken zusammen: „Mögest du bedeckt sein vom Staub deines Rabbi. Mögest
du dich so sehr bemühen, so zu sein, wie dein Rabbi, mögest du ihm mit so viel Begeisterung und Leidenschaft und
Hingabe nachfolgen, dass du so nah hinter deinem Rabbi hergehst, dass dein ganzes Gesicht mit dem Staub des Rabbi
bedeckt ist. Mögest du bedeckt sein vom Staub deines Rabbi.“

Glitzerstaub-Segen

Ihr braucht für den Segen eine kleine Dose Glitzerstaub.

Diese öffnet ihr, nehmt den Glitzerstaub zwischen die Finger und verteilt ihn vorsichtig und bei Erlaubnis über die Füße oder Schuhe der Anwesenden.

Wo auch immer du hingehst – Gott begleitet deinen Weg.

Noch einmal in die Dose fassen und den Staub über die Hände der Anwesenden vorsichtig verteilen.

Bei allem, was du tust – Jesus will dir Freund, Ideengeber, Vorbild sein.

Den Glitzerstaub vorsichtig über den Köpfe der Anwesenden verteilen.

Bei allem, was du denkst, welche Ideen dir kommen und wovon du träumst: Die heilige Geistkraft schütze dein Herz und deine Sinne. Sie wirke in dir und gebe dir Kraft, Kreativität, Intuition und Mitgefühl.

Der Staub von Jesus Christus soll in deinem Leben sichtbar werden.

Amen.

Glitzer Segen für den Alltag

Rahmen: Frühs beim in die Schule gehen, kurz vor dem Weg in den Kindergarten oder in die Arbeit (Glitzerdose natürlich immer parat im Eingangsbereich)

Der Glitzerstaub kann in Form eines Kreuzes auf die Hände gezeichnet werden.

Gott lasse seinen Segen wie Glitzer auf dein Leben fallen, sodass du von innen heraus funkeln kannst.

Er nehme weg, was dir den Blick auf ihn verstellt. Er leuchte dir mitten in deinem Alltag.

Wie Gottes Segen dich erstrahlen lässt, so bringe auch du andere zum Strahlen.

Und so segne dich der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Amen.

Hier findet ihr den Textplan zu JUMAT 3/2026. Die dazugehörigen Lektionen sind spätestens ab dem 01.06.2026 verfügbar.

Themenreihe: Königsgeschichten

29.06.2. Könige 18,1-8 + 8,371. Hiskia – Gott wird verspottet
06.07.2. Könige 19,1-372. Hiskia – Gott rettet Jerusalem
13.07.2. Könige 20,1-113. Hiskia – Gott schenkt Heilung
20.07.2. Könige 22,1-204. Josia – ein König trauert
27.07.2. Könige 23,1-255. Josia – ein König räumt auf

Themenreihe: Paulus

03.08.Apg 9,1-181. Paulus begegnet Jesus
10.08.Apg 9,19-302. Paulus muss fliehen
17.08..Apg 13,1-3 + 14,8-203. Lystra: Göttliche Verwechslung
24.08.Apg 16,16-404. Philippi: Aufenthalt im Gefängnis
31.08.Apg 19,23-405. Ephesus: Ein Aufstand bricht los
07.09.Apg 20,7-126. Troas: Eutychus schläft ein
14.09.Apg 21,7-367. Jerusalem: Paulus wird gefangen genommen
21.09.Apg 27,1-44 + 28,11-168. Mittelmeer: Paulus erleidet Schiffbruch

Bastle deine eigene Uhr

Ein paar Worte vorweg…

Erleben wir spannendes, veränderndes, aufregendes steht für den einen die Zeit still, für den anderen rennt sie davon. Ein Blick auf die Uhr und wir staunen – so spät schon? Was, erst so wenig Zeit vergangen? Auch auf Lagern und Freizeiten rast die Zeit davon und für Heimweh-Kranke schleicht sie.

Sich selbst sortieren, Verantwortung fürs eigene Zeitmanagement übernehmen – fällt vielleicht leichter, wenn man das mit Blicken auf eine selbst hergestellte Uhr lernen kann.

Ein paar Ideen, wie man aus Keilrahmen eine eigene, individuell gestaltete, fröhlich-bunte Uhr basteln kann, darum geht es in diesem Ideen-Pool.

Es braucht einiges an Material, das aber bei vielen online-Bastel-Shops (wie opitec oder ALS-Verlag) erhältlich ist und vielleicht auch bei eurem Kreativ-Laden in eurer Stadt. Bei den online-Bastel-Shops werden oft auch Anleitungen mitgeschickt, was beim Installieren des Uhrwerks zu beachten ist und wie es überhaupt funktioniert.

Netz-Keilrahmen

Für diese Technik könnt ihr die fertigen Netz-Keilrahmen oder Quadratlogo-Keilrahmen kaufen. Diese sind mit einem Netzt bespannt, das kleine Quadrate auf dem Keilrahmen bildet. Diese werden einfach bunt angemalt. Diese Technik eignet sich auch gut für nicht so geübte Maler.Ihr sucht euch für eure Leinwand 3-4 Farben aus, z.B. rot, schwarz und weiß oder zusätzlich noch eine Farbe, die sich schön mit (in diesem Fall rot) mischen lässt, z.B. gelb oder blau. Schlecht eignet sich in diesem Fall grün, denn das gibt gemischt einfach ein unschönes braun. Jetzt werden auf einer Palette oder einem Teller die Farben einzeln als Kleckse aufgebracht und schon geht es los. Mit einem flachen Pinsel mischt ihr die Farben und malt ein Kästchen inklusive Netz-Rahmen an. Dann ein leicht anderes Mischverhältnis und das nächste Kästchen folgt und so weiter. Am Ende gibt es ein Bild mit lauter Quadraten in unterschidlichen rot-Tönen. Etwas geübtere Kinder können auch in der Mitte eine Art Kreis in dem einen Farbton, z.B. gelb-rot-Töne gestalten und drumherum die Kästchen z.B. in grün-Tönen. So entsteht das gewohntere Bild einer runden Uhr.

Muster abkleben

Bei dieser Technik könnt ihr ganz kreativ oder ganz ordentlich arbeiten. Zunächst klebt ihr mit (schmalem) Malerkrepp Linien auf ihren Keilrahmen. Das können ganz ordentlich Quadrate oder Rechtecke ergeben oder es wird schräg und schief geklebt und so entstehen krumme, größere und kleinere Vierecke. Oder ihr klebt nur längs oder quer, so dass sich Längs- oder Querstreifen ergeben. Die so entstandenen Vierecke werden jetzt mit Acrylfarbe bunt gemacht. Jedes Eck kann in einer anderen Farbe gefärbt werden oder alle immer mit der gleichen Farbe oder man nimmt einen Grundton und mischt diesen nur mit schwarz oder weiß oder einem anderen Grundton. Die Vierecke können mit einem Pinsel bemalt werden, dazu eignet sich ein flacher Pinsel oder mit einer kleinen Malerrolle (dann benötigt ihr auch ein Gitter zum Abrollen) oder man tupft die Farbe mit einem Schwamm auf den Keilrahmen. Nach dem Trocknen zieht ihr vorsichtig den Malerkrepp von der Leinwand. Fertig ist der bunte Untergrund für eure Uhr.

Serviettentechnik

Für die Keilrahmen eignet sich auch gut die Serviettentechnik. Etwas zeitaufwendiger, aber sicher schön, ist es, wenn ihr den Keilrahmen vor dem Aufbringen der Servietten mit einer Farbe grundiert. Dazu ist es wichtig, dass sich das Kind vorher das Motiv seiner Serviette ausgesucht hat. Dann grundiert ihr den Keilrahmen mit einer dazu passenden Acrylfarbe. Die Farbe könnt ihr mit einem breiten, flachen Pinsel, einer Malerrolle (an das Abroll-Gitter denken) oder einem Schwamm aufbringen. Während die Farbe trocknet bereitet ihr die Serviette vor. Ihr schneidet das Motiv aus und zieht die oberste Lage der Serviette ab. Ist die Grundierung getrocknet, legt ihr die oberste Schicht des Serviettenmotivs auf den Keilrahmen und klebt es vorsichtig mit dem Art-Potch Leim fest. Dabei müsst ihr sehr vorsichtig sein, da die Serviette leicht reißt. Es eignet sich ein weicher Pinsel dafür, den ihr eher tupft, als streicht oder ihr macht es vorsichtig mit euren Fingerspitzen. Achtet darauf, dass das ganze Serviettenmotiv gleichmäßig mit dem Art-Potch Leim bestrichen ist.

Filzstift-Aquarell

Auch einer sehr einfache und wirkungsvoll bunte Technik funktioniert mit (wasserLÖSLICHEN) Filzstiften. Dazu bemalt ihr einfach mit den Filzstiften den ganzen Keilrahmen inklusive Rand mit bunten Flecken. Ein bunter Fleck neben dem anderen. Wer möchte, kann auch hier bei bestimmten Farbtönen bleiben, z.B. alles in blau- und lila-Tönen oder sich an einem einfachen leicht abstrakten Motiv versuchen, z.B. einer Blumenwiese oder einem Sonnen-Aufgang,… Ist der ganze Keilrahmen voller bunter Filzstift-Flecken, nehmt ihr einen Pinsel, taucht ihn in Wasser und betupft die Übergänge zwischen den Farben mit Wasser. Die Farben fließen so ineinander und an den Übergängen entstehen Mischungen. Ist die Vorderseite des Keilrahmen getrocknet, könnt ihr auch die Übergänge an den Rändern mit Wasser betupfen.

…und daraus wird die Uhr

Jetzt habt ihr eine wunderschöne, selbst-gestaltete Grundlage für eure Uhr. Wollt ihr noch Ziffern anbringen? Dafür gibt es Ziffern-Aufkleber oder ihr nehmt wasserfeste eddings. Am einfachsten ist es, wenn ihr einfach in die Mitte der Seiten eine 3, 6, 9 und 12 anbringt oder ihr malt mit dem Zirkel einen Kreis auf und bringt dort die anderen Ziffern an. Das ist aber ziemlich kniffelig, damit es dann mit der Uhrzeit auch stimmt.

Beim Anbringen des Uhrwerks lasst ihr euch von einem Mitarbeitenden helfen. Dazu müsst ihr mit dem Zirkel oder einem Lineal den Mittelpunkt eurer Leinwand ermitteln und ein Loch für das Uhrwerk hineinschneiden. Beim Anbringen der Zeiger ist es wichtig, alle beiden oder alle drei Zeiger genau auf 12 Uhr einzustellen. Dabei nehmt ihr zuerst den Stunden-, dann den Minuten- und zum Schluss den Sekundenzeiger. Wichtig ist auch, dass ihr den Abstandhalter nicht vergesst, die Zeiger nicht verbogen sind und sich am vorwärtsgehen gegenseitig hindern und dass ihr die Zeiger nur mit dem Rädchen am Uhrwerk bewegt, dann verbiegene sie sich nicht.

Viel Spaß mit eurer eigenen Uhr!

Lydias Tuchhandel

Ziel des Spiels: Jede Gruppe erspielt sich Materialien, aus denen sie ein Tuch färben und anschließend an “Kunden” (Mitarbeitende) verkaufen.

Die Kinder werden in Kleingruppen unterteilt (je 5-6 Kinder). Jede bekommt eine Tragetasche, um das zu erspielende Material darin zu sammeln. Dazu ein Laufzettel mit dem zu erspielenden Material.

Material:

  • Pro Gruppe zu erspielen: Küchenmesser, Gummihandschuhe, Schürze, Tuch, Rote Beete (Fertigpack gekochte rote Beete).
  • Tragetasche für jede Kleingruppe
  • Laufzettel
  • Stift
  • Zeitungspapier
  • Fön/ Wäscheleine
  • Preis für alle

Jeder Mitarbeitende bekommt ein Material (z.B. Gummihandschuhe) und geht los in ein vorher klar kommuniziertes Spielgebiet (z.B. Stadtteil, Waldstück, Gemeindewiese). In einerm Stadtgebiet könnten sich die Mitarbeitenden auch verkleiden, damit man sie nicht zu einfach findet. Sobald eine Kindergruppe einen Mitarbeitenden entdeckt, bekommt sie vom Mitarbeitenden eine Aufgabe. Wird sie gut gemeistert, gibt der Mitarbeitende sein Material heraus und unterschreibt auf dem Laufzettel neben seinem Material.

Aufgaben, die die Kinder bei den Mitarbeitenden machen könnten:

  • Liegestützen
  • 1 Strecke als Frösche hüpfen
  • Gedicht dichten 4 Zeilen mit folgenden drei Worten: Tuch, stark, Lydia
  • Rechenaufgaben
  • eine Minute auf einem Bein balancieren
  • MA massieren
  • in eine Zitrone beißen oder Sauerkrautsaft trinken

Sobald die Kinder alle Materialien gesammelt haben (bzw. spätestens bis zu einer bestimmten vorher festgesetzten Zeit), kommen alle Gruppen zusammen und färben ihre Tücher. Das geht folgendermaßen (unter Aufsicht der MAs):

Ein Kind zieht Schürze und Handschuhe an. Rote Beete werden klein geschnitten auf dem Boden (Zeitungspapier drunter legen!). Das Tuch wird auf den Boden gelegt und mit den rote Bette stücken gefärbt indem man sie darauf reibt. Dann werden die Tücher noch getrocknet, indem man sie fönt. Für den Fön müssen die Kinder nochmal los und jemanden suchen, der ihnen einen Fön leiht. Falls die örtlichen Gegebenheiten das nicht zulassen, werden die Tücher zum Trocknen auf eine Wäscheleine gehängt.

Jetzt überlegen sich alle Kleingruppen jeweils einen Werbeslogan für ihr Tuch, das sie ja verkaufen möchten an Kunden (Mitarbeitende). Welche Kunden greifen zu? Hoffentlich alle ;). Als Belohnung gibt es einen Preis.

Gemeinsam sind wir stark!

SPIELERKLÄRUNG

Die Ausgangssituation
Ihr seid fünf verschiedene Städte, und jede Stadt kann nur einen einzigen Rohstoff herstellen:

  • Holz-Stadt („Ephesus“)
  • Ton-Stadt („Jerusalehm“)
  • Schnur-Stadt („Korinth“)
  • Stein-Stadt („Rom“)
  • Stoff-Stadt („Philippi“)

Ziel: Mit diesen Rohstoffen soll am Ende eine große neue gemeinsame Stadt „Name an dem der 5-Sternesommer stattfindet“ entstehen – mit Mauern, Brücken, Häusern, Türmen, Marktständen und vielen liebevollen Details.

Wichtig: Niemand kann die Stadt alleine bauen!

Fast alle Gebäude brauchen mehrere unterschiedliche Rohstoffe. Deshalb sind Handel, Absprachen, Kooperation und Teamwork notwendig.

Grober Ablauf

  • Spielidee erklären + Teams bilden + Rollen verteilen
  • Spielphase 1 – Rohstoffe verdienen (ca. 30–40 Minuten)
  • Spielphase 2 – Handel und Tausch (ca. 20–30 Minuten)
  • Spielphase 3 – Bauen (ca. 40–50 Minuten)
  • Abschluss (ca. 10–15 Minuten)

Präsentation jeder Stadt

Reflexion

  • Bemerkung: Spielphasen überlappen sich und sind in den einzelnen Teams unterschiedlich.

WIE DAS SPIEL FUNKTIONIERT

Teams & Städte

  • Die Spielgruppe wird in 5 Teams eingeteilt.

Jedes Team wird eine Stadt und erhält genau einen Rohstoff, den nur dieses Team herstellen kann:

  • Holz
  • Ton
  • Schnur
  • Stein
  • Stoff

Nur dieses Team darf diesen Rohstoff verdienen!

Auftrag erhalten

Zu Beginn erhält jede Stadt einen Bauauftrag. Sobald die benötigten Rohstoffe erhandelt wurden, darf die Stadt einen neuen Auftrag ziehen.

Rohstoffe verdienen

Für Rohstoffe müssen Aufgaben gelöst werden. Es gibt drei Grundtypen:

  • Wissensaufgaben
  • Bewegungs-/Sportaufgaben
  • Knobelaufgaben

Für jede gelöste Aufgabe erhält die Stadt eine Einheit ihres Rohstoffs.

(z. B. 1 Holzbündel, 1 Handvoll Ton ca. 100gr, 1 Stück Schnur, 1 „Steinplatte“ z.B. Bierdeckel als Fundament eines Gebäudes, 1 Stoffstück).

Die Aufgaben erhalten die Teams an dafür eingerichteten Stationen (Empfehlung: 1 Station für jedes Team).

Zusatz-Aufgaben (laufend lösbar)

Bis zum Ende des Spiels müssen zusätzliche Aufgaben erfüllt werden: Zusatzaufgaben „Stadt“. Diese Aufgaben werden gleich zu Beginn vergeben und erklärt.

  • Zeichnet ein Stadtlogo passend zu eurem Rohstoff.
  • Erfindet einen Stadt-Spruch und tragt ihn vor.
  • „Verkauft“ uns euren Rohstoff – eine kleine Werbe-Präsentation.
  • Kreuzworträtsel lösen (Vorlage: Rätseldino).

Zum Abschluss:

  • Jede Stadt präsentiert kurz ihren Rohstoff, ihre Bauwerke und ihr Stadtlogo.

Handeln mit anderen Städten

Jede Stadt wählt einen Händler / eine Händlerin. Der Händler (und nur der) darf mit den zwei Nachbar-Städten kommunizieren, Rohstoffe tauschen, anbieten oder verhandeln, Absprachen treffen, Rohstoffe transportieren

Aber: Der Händler entscheidet nicht allein – das Team bestimmt gemeinsam, ob ein Handel angenommen wird.

Die Stadt bauen

Mit den erarbeiteten und getauschten Rohstoffen dürfen echte Gebäude entstehen. Beispiele:
Dächer aus Holz, Schnur und Stoff; Brücken aus Holz und Schnur; Türme aus Stein und Ton; Marktstände aus Holz, Stoff und Schnur.

Regel:

  • Es darf nur mit vorhandenen Rohstoffen gebaut werden.
  • Jede Stadt erhält Bauauftrags-Karten mit benötigten Materialien.

Gemeinsames Ziel

Es gewinnt kein Team allein. Das Spiel wird nur gewonnen, wenn am Ende:

  • eine stabile, große Stadt entsteht
  • aus echten, erarbeiteten Rohstoffen
  • mit mehreren Gebäuden
  • die als eine zusammenhängende Stadt erkennbar ist
  • und jede Stadt ihren Beitrag geleistet hat

Reflexionsmöglichkeiten (optional)

  • Am Schluss wird gemeinsam besprochen:
  • Welche Stadt hat was beigetragen?
  • Was hat besonders gut funktioniert?
  • Wo war Zusammenarbeit wichtig?
  • Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?

Kurzfassung für Kinder

Ihr seid fünf Städte. Jede Stadt kann nur einen Rohstoff herstellen. Durch Aufgaben verdient ihr euren Rohstoff. Damit ihr Gebäude bauen könnt, müsst ihr miteinander handeln. Am Ende baut ihr eine echte Stadt aus Holz, Ton, Schnur, Stein und Stoff. Nur zusammen schafft ihr das!“

Rollen der Mitarbeitenden:

  • Spielleitung
    gibt Aufträge raus, klärt offene Fragen
  • Aufsicht der Händler
    die Aufsicht überprüft, dass die Händler bei den Absprachen sich an die Regeln halten
  • Aufgabensteller (5 Aufgabensteller, jeweils eine/r für eine Stadt
    stellt Aufgaben und gibt bei der richtigen Lösung Rohstoffe aus)

Materialliste:

AnzahlMaterial
200–250Eisstiele              
100Holzstäbe           
5Naturholz (Äste)             
5–7 kgBeutel Ton        
30–40 m (in 20–30 cm Stücken)Schnur    
2–3 kgKieselsteine       
1–2 kgDeko-Steine      
2–3 m² (20×20 cm)         30–40Stoffreste           Stoffstücke
25Bierdeckel, Karton à Als Fundament/ Stein
(10×10 cm)         20–30Stoffstücke
10Scheren              
5Wasser-Schalen              
5Bauunterlagen  
20Sortier-Schalen 
5Rohstoff-Kisten/Eimer
5Tücher/Küchenrolle        
5Müllbeutel
2 m²Bodenplatte(n)
2 RollenKreppband
5Kleine Sägen

Diese Sammlung enthält Anleitungen, um biblische Geschichten mit nur einem Blatt Papier kreativ und anschaulich zu erzählen. Das Bild entwickelt sich Stück für Stück während dem Erzählen.

One Paper Storie

Bibelstellen: Markus 4,35-41
Zielgedanke: Jesus kann die Stürme in uns stillen.

Wart ihr schon einmal am Meer oder an einem See, als es windstill war? Das Wasser sieht dann aus wie ein Spiegel. (als Wasserlinie eine horizontale, nicht ganz gerade Linie ziehen)

Ab und zu sieht man vielleicht, wie sich das Wasser leicht kräuselt. Und manchmal durchbricht ein leises Plätschern die Ruhe und den Frieden. (in der Nähe der Wasserlinie kleine Wellen andeuten)

Auf einem solch ruhigen Wasser startete an einem Abend ein kleines Boot, das zum anderen Ufer steuerte. Die Sonne verschwand langsam hinter dem Horizont und tauchte alles in ein orangefarbenes Licht. (auf der Wasserlinie ein Boot zeichnen)

Neben einem leisen Plätschern hörte man noch ein paar andere Geräusche. Einer im Boot war so müde gewesen, dass er es sich bequem gemacht hatte und eingeschlafen war. (links im Boot einen Kopf zeichnen (= Jesus); durch „zzz“ ein Schnarchen verdeutlichen)

Die anderen im Boot unterhielten sich, während sie vor sich hin schipperten. (rechts im Boot drei weitere Köpfe zeichnen (= Jünger))

Doch ganz plötzlich änderte sich die Stimmung: Dunkle Wolken zogen auf. (ein paar kleine Wolken zeichnen)

Erste Windböen fegten über das Wasser. (durch Halbkreise Windböen andeuten; diese werden später zu dem Wort „still“)

Und es wurde immer schlimmer. Innerhalb weniger Minuten befand sich das Boot mitten in einem heftigen Sturm. Die Wellen schlugen ans Boot und Wasser schwappte hinein. (rechts vom Boot eine große Welle zeichnen)

Die Leute im Boot gerieten in Panik. Sie hatten Angst! Ihnen war klar: Wenn jetzt nicht schnell ein Wunder geschah, würden sie untergehen. Einer begann hektisch, mit seinen Händen Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Ein anderer saß starr vor Schreck da und der nächste wuselte panisch von einem Ende des Bootes zum anderen. (den Jüngern panische Gesichter zeichnen)

Keiner hatte einen Plan, was zu tun war. Sie wussten nur: Sie wollten nicht sterben! Doch irgendetwas mussten sie tun – aber was nur? Sie schrien hilflos durcheinander. Alle – bis auf die Schlafmütze, die immer noch hinten im Boot lag und schnarchte. Einer weckte sie und fragte: „Wie kannst du nur schlafen? Wir werden hier noch umkommen!“ Da wachte der Mann auf und schaute die anderen an. (Jesus Augen und Mund zeichnen)

Er stellte sich hin und sprach zu dem Wind und den Wellen: „Still!“ (aus den Windböen und „zzz“ eine Sprechblase mit dem Wort „still“ zeichnen)

Und plötzlich kehrte Ruhe ein. Den anderen stand vor Staunen der Mund offen. Sie konnten es nicht fassen: Der Wind hatte sich von jetzt auf gleich gelegt. Sie waren gerettet! Das Wasser lag nun wieder vollkommen ruhig und friedlich da. (aus der Welle rechts vom Boot ein Ufer zeichnen)

In diese Stille hinein fragte der Mann die anderen: „Warum hattet ihr solche Angst? Vertraut ihr mir nicht?“ Bestimmt wisst ihr, wer er war. (Pause) Jesus! Manchmal geraten wir wie seine Jünger in Panik. Besonders, wenn unser Lebensboot von hohen Wellen umgeben ist und unsere Füße nass werden. Vielleicht fangen wir dann auch ganz hektisch an, Wasser aus dem Boot zu schöpfen.

Dabei kann Jesus auch die Stürme in uns stillen. Selbst wenn wir ihm gerade nicht vertrauen, voller Zweifel und Angst sind und nur noch den Sturm sehen. Doch unser Herz kann still werden, weil Jesus uns Ruhe und Gelassenheit schenkt. Wir dürfen wissen: Er ist da – ganz gleich, wie die Situation ausgehen mag. Bestimmt schwappt auch mal Wasser in euer Lebensboot, Wolken verdunkeln euren Horizont und der Wind haut euch fast um. Vielleicht gibt es etwas, das euch genauso lähmt wie der Sturm die Jünger. Dann lasst euch versichern: Jesus ist König über Wind und Flut – auch über die Stürme in eurem Leben. Und das Wichtigste: Jesus ist gut. Er kann und will unsere Herzen still machen. (links neben die Sprechblase „Mein Herz wird“ schreiben)

Gesamtbild

Siehe auch: https://www.praxisverlag-bm.de/pvbm_product/one-paper-stories-9783866872417

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