Rätselhaftes Weihnachtsgebäck

Backen inklusive Rätselspaß

Darum geht’s

Es gibt vier verschiedene Rezepte für Weihnachtsplätzchen. Allerdings sind die Zutaten in Rätseln versteckt. Das bedeutet, zuerst das Rätsel lösen, dann die Zutaten zusammensuchen und losbacken.

Ihr stellt alle Zutaten und Backutensilien auf einem Tisch bereit. Werden Zutaten in mehreren Rezepten benötigt, stellt ihr sie entsprechend häufig bereit, also z.B. Mehl in zwei Schüsseln, Zucker in drei Schüsseln,…

Dann teilt ihr eure Kinder in vier Gruppen ein. Jede Gruppe bekommt ein Rätsel-Rezept, einen Stift und los geht’s. Ist das Rätsel gelöst, gibt es die passende Zubereitungs-Beschreibung, dann kann gebacken werden. Viel Spaß beim Rätseln, Backen und Genießen!

Natürlich könnt ihr auch mehr, weniger oder andere Rezepte verwenden.

Achtung, in manchen Rezepten werden Eier verwendet, bitte achtet auf entsprechende Hygiene und Backtemperatur und Backdauer.

Rezepte im Original

Orangen-Kekse

  • 250g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 80g Zucker
  • 1 Päckchen Orangen-Aroma
  • 1 Ei
  • 120g weiche Margarine
  • 100g Schoko-Tröpfchen
  • Alle Teigzutaten bis auf die Schoko-Tröpfchen in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Knethaken zu einem glatten Teig kneten.
  • Die Schoko-Tröpfchen dazu geben und kurz unterkneten.
  • Mit leicht mehligen Händen Walnuss-große Teigstücke nehmen, Kugeln formen, auf das mit Backpappier ausgelegte Blech legen und leicht platt drücken. Auf etwas Abstand zwischen den Plätzchen achten.
  • Bei 180°C, ca 10-12 Min backen

Pfeffernüsse

  • 250g Mehl
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 150g Zucker
  • Saft einer Orange
  • 4 Teelöffel Lebkuchengewürz
  • 1 Ei
  • Speise-Öl nach Bedarf

Für die Glasur:

  • Puderzucker
  • etwas Saft einer Orange
  • Alle Teigzutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig kneten. Das Speise-Öl während des Knetens nach und nach zugeben.
  • Vom Teig Walnuss-große Stücke nehmen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Bei 180°C ca 12-15 Min. backen
  • Nach dem Backen etwas abkühlen und evtl. mit einem Guss aus Orangensaft und Puderzucker bestreichen.

Knusperberge

  • 400g Zartbitter-Schokolade
  • 250g gehackte Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse,… je nach Geschmack und Verträglichkeit)
  • 250g kleingeschnittene Feigen oder Datteln
  • Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  • Kleingeschnittenes Obst und gehackte Nüsse in die geschmolzene Schokolade geben und gut mischen.
  • Mit zwei Teelöffeln kleine Berge auf Backpapier setzen.
  • Abkühlen lassen

Schoko-Marzipan-Kugeln

  • 200g weiche Butter
  • 200g Marzipan
  • 8 gehäufte Esslöffel Kakao
  • 8 gehäufte Esslöffel Haferflocken
  • Milch nach Bedarf
  • Schokostreusel
  • Butter und Marzipan gut zusammen kneten.
  • Restliche Zutaten hineinkneten.
  • So viel Milch dazufügen, damit es einen festen Knetteig gibt.
  • Aus dem Teig Kugeln formen, in Schokostreuseln wälzen und nicht zu eng in einem geschlossenen Gefäss aufbewahren.
Rätsel-Rezepte

Orangen Kekse

250g _ _ _ _

1 Teelöffel _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

80g _ _ _ _ _ _

1 Päckchen _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

1 _ _

120g weiche _ _ _ _ _ _ _ _ _

100g_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Ihr findet die Zutaten in diesem Buchstaben-Salat; senkrecht und waagerecht sind sie versteckt.

MEIUFNALMEHLWEIUO
AIZUIBACKPULVERPH
RZIUPEZÖIHHVRGJÄX
GUUORANGENAROMAJK
ACDFLCMELUVLKVHLÖ
RKUIVBIHVJFOEHEEI
IEEWKJBOUIZHEJHLÜ
NRIZÖFOIUHZCNÖUHÖ
ERUUVÖOBQFSCHOKOT
RÖPFCHENOUHWYJXMT
OIUZCBIEUQXFSAABP

Pfeffernüsse

Schaut auf dem Zutaten-Tisch, welche Zutaten passen zu euren Anfangsbuchstaben und den entsprechenden Strichen?

250g M _ _ _

50g gemahlene M_ _ _ _ _ _

2 Teelöffel B_ _ _ _ _ _ _ _ _

150g Z_ _ _ _ _

Saft einer O_ _ _ _ _

4 Teelöffel L_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

1 E_

(S_ _ _ _ _-)Ö_ nach Bedarf

Für die Glasur:

P_ _ _ _ _ _ _ _ _ _

etwas Saft einer O_ _ _ _ _

Knusperberge

Setzt aus den Silben, die richtigen Zutaten zusammen.

400g _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ –

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _

250g _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

250g kleingeschnittene _ _ _ _ _ _ und

_ _ _ _ _ _ _

LA – FEI – BIT – SCHO – GEN – NÜS – TER – GE – HACK – SE – TE – TELN – KO – ZART – DAT – DE

Schoko-Marzipan-Kugeln

Bringt die Buchstaben in die richtige Reihenfolge und ihr wisst die Zutat.

200g weiche _ _ _ _ _ _ TUBETR

200g _ _ _ _ _ _ _ _ Z AA MPNIR

8 gehäufte Esslöffel _ _ _ _ _ OAAKK

8 gehäufte Esslöffel _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

NOHFFELCAKRE

_ _ _ _ _ nach Bedarf IMHLC

_ _ _ _ _ _ – _ _ _ _ _ _ _ _

OOSKHC – LUESSTER

Viel Spaß beim Rätseln, gutes Gelingen beim Backen und guten Appetit!

Die Gruppenstunde für Kinder enthält verschiedenes Material zur WM in Katar. Im Zwiespalt zwischen Vorfreude und Sorge um die Bedingungen vor Ort werfen wir einen kritischen Blick auf die WM in Katar und schauen unter anderem auch auf unsere Rolle als Christ:innen in dieser Welt.

Ablauf Gruppenstunde

  1. Quiz
  2. Geschichte
  3. Impuls
  4. Bastelidee

1. Quiz

Spielregeln

Anmerkung: Für das Spiel wird der Anhang Spielfeld.pdf benötigt.

  • Es werden 2 Teams gebildet -> die Fragen werden den 2 Teams abwechselnd gestellt (Kategorie darf gewählt werden)
  • Jedes Team bekommt ein Tor / eine Spielhälfte
  • Start des Spiels ist am Mittelpunkt
  • „Ball“ wandert immer von hellgrün in dunkelgrünes Feld bzw. umgekehrt
  • Bei richtiger Antwort -> Ball wandert in Richtung der gegnerischen Hälfte
  • Bei falscher Antwort -> Ball wandert in Richtung der eigenen Hälfte
  • An den beiden äußeren dunkelgrünen Feldern wandert der Ball ins Tor -> Nach einem Tor wird wieder am Mittelpunkt gestartet
  • Ziel: möglichst oft den Ball ins Tor befördern -> dazu Tore der einzelnen Teams zählen
  • Spiel endet, wenn alle Fragen gestellt worden sind. Sieger = Team mit den meisten Toren

Allgemeines Fußball

  • Aus wie vielen Fünf- und Sechsecken besteht ein Fußball? 14 / 26 / 32
  • Wie lange dauert ein Fußballspiel? 70 / 80 / 90 Minuten
  • Wie viele Spieler stehen bei einem Fußballspiel insgesamt auf dem Feld? 20 / 22 / 24
  • Was ist eine Schwalbe? Das knappe vorbei Schießen am Tor / Die Vortäuschung eines Fouls / Ein eingewechselter Spieler
  • Über welche Linie muss der Ball ins Aus rollen, damit es einen Eckball gibt? Über die Mittellinie / Über die Torauslinie / Über die Seitenlinie
  • Wie nennt man es, wenn ein Spieler in einem Spiel 3 Tore unmittelbar hintereinander schießt? Drilling / Dreierpack / Hattrick
  • Wie viele Punkte gibt es für ein gewonnenes Spiel? 1 / 2 / 3

WM Katar 2022

  • Wie viele Mannschaften nehmen an der WM teil? 24 / 32 / 40
  • Welche Mannschaften spielen im Eröffnungsspiel gegeneinander? Katar:Deutschland / Katar:Ecuador / Deutschland:Spanien
  • In wie vielen Stadien werden die Spiele ausgetragen? 8 / 16 / 24
  • Mit welchen Mannschaften ist Deutschland in einer Gruppe? Spanien, Costa Rica, Japan / Belgien, Kanada, Marokko / Brasilien, Serbien, Schweiz
  • Wann findet das Finale statt? 18. Dezember / 21. Dezember / 24. Dezember
  • Wie viele Menschen passen in das größte Stadion „Lusail Stadium“? 40.000 / 60.000 / 80.000
  • Welches ist das Maskottchen der WM in Katar? Fuleco (Gürteltier) / La’eeb (Fantasiewesen) / Zakumi (Leopard)

Land Katar

  • Welche zwei Farben sind auf der Flagge von Katar? Gelb + Rot / Braunrot + weiß / Weiß + Lila
  • Auf welchem Kontinent befindet sich Katar? Afrika / Asien / Amerika
  • Wie heißt die Hauptstadt Katars? Doha / Al Wakrah / Al Khor
  • Was ist die Landessprache in Katar? Englisch / Arabisch / Spanisch
  • Wie viele Stunden beträgt die Zeitverschiebung zu Deutschland 1 / 2 / 3 Stunde(n)
  • Wie warm ist es im Winter in Katar? 10 / 20 / 30 °C
  • Was ist die Staatsreligion in Katar? Christentum / Islam / Hinduismus

Allgemeines WM’s

  • Warum findet die WM im Winter statt?  in Katar herrschen so hohe Temperaturen, dass man auf den Winter ausweichen musste / man wollte nicht der EM der Frauen im Sommer in die Quere kommen
  • Wann wurde die erste Männer Fußball WM veranstaltet? 1930 / 1940 / 1950
  • Wie viele Plätze bei der WM hat der europäische Fußballverband UEFA, die er in die WM Endrunde schicken kann?  11/ 13 / 15 Stück
  • Ist Katar als Gastgeber sicher in der WM Endrunde vertreten? Nein / Ja
  • Wer veranstaltet die Fußballweltmeisterschaften? FIFA = Fédération Internationale de Football Association / IOC = International Olympic Commitee / UEFA = Union of European Football Associations
  • Wann spielt Deutschland das erste Spiel der WM? (19.11.22 / 23.11.22 / 27.11.22)
  • Für den Bau der Stadien setzt Katar Gastarbeiter ein: Aus welchen Ländern kommen sie vorrangig? Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka / Spanien, Portugal, Italien Kroatien / Brasilien, Kolumbien, Argentinien, Peru

Deutsche Nationalmannschaft

  • Den wievielten WM-Titel möchte Deutschland gewinnen? 3. / 4. / 5. WM-Titel
  • Wer ist Kapitän der deutschen Mannschaft (Manuel Neuer, Thomas Müller, Joshua Kimmich)
  • Wie heißt der Trainer der seit 2021 DE trainiert?  (Hans-Dieter Flick, Joachim Löw, Jürgen Klopp)
  • Wie viel kostet ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft? (70 / 90 / 110€)
  • Wie viele WM-Teilnahmen hatte Deutschland bereits? (20 / 25 / 30)
  • Wie hoch ist das Durchschnittsalter des deutschen Kaders bei der WM 2022? (23,6 / 26,4 / 28,1 Jahre)
  • Welche Farbe haben die Trikots der deutschen Mannschaft? (weiß+schwarz und schwarz+rot / weiß+rot und schwarz+blau / weiß+blau und schwarz+gold)

2. Geschichte

Liebe Ajala,

vielen Dank für deinen letzten Brief. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Endlich habe ich auch mal wieder Zeit, dir zu schreiben. Ich habe mich jetzt echt schon lange nicht mehr bei dir gemeldet. Das tut mir echt leid, aber ich muss sehr viel Arbeiten und habe kaum freie Zeit. Da es hier sehr heiß ist und jeden Tag um die 40 °C hat, bin ich abends so platt, dass ich einfach nur noch ins Bett falle. Heute musste ich mehr als 10 Stunden arbeiten. Das war echt hart und ich hatte kaum eine Pause. Wir mussten in einem Stadion für die Weltmeisterschaft im Winter Rasen pflanzen. Manchmal sind wir auch ganz weit oben auf einem Gerüst – so wie wir es auch daheim mal bei unseren Nachbarn zusammen waren. Aber diese Gerüste sind viel höher und man muss echt richtig aufpassen, dass man nicht runterfliegt, denn das würde man nicht überleben. Leider haben sie hier keine Schutzgitter. Sicherheit ist denen hier eher nicht so wichtig. Gerade erst kam ich hier in der Unterkunft an und muss bald wieder das Licht hier in unserem Zimmer ausmachen, weil meine anderen 10 Mitbewohner schlafen wollen. Es ist echt eng hier und ich habe kaum meine Ruhe. Auch das Essen schmeckt hier nicht wirklich lecker und ist echt wenig. Ich vermisse das Essen deiner Mama sehr. Oh man, ich habe dich jetzt echt schon lange nicht mehr gesehen. Leider muss ich aber auch noch länger hierbleiben und kann euch zwei erstmal nicht besuchen kommen. Das liegt daran, dass ich hier keinen Urlaub habe und die ganze Zeit durcharbeiten muss. Ich muss also noch eine Weile durchhalten. Ich werde aber versuchen, dir jetzt wieder öfter zu schreiben.

Ich hoffe einfach, dass es dir gut geht.                                                                                                                           

Hab dich lieb und ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.

Liebe Grüße                                                                                                                                                                

Dein Papa Nadi

Fragen zur Geschichte:

  • Wie geht es dem Vater von Ajala?
  • Wie würdest du dich fühlen, wenn eure Mutter / euer Vater so lange von euch getrennt ist?

3. Impuls

Thema: Gerechtigkeit

Wir können uns Gott wie einen Schiedsrichter oder eine Schiedsrichterin bei einem Fußballspiel vorstellen.

Aber nicht wie irgendein Schiedsrichter, der bei der WM pfeifen wird. Bei Gott handelt es sich um keinen menschlichen Schiedsrichter, der einen Videobeweis braucht um Entscheidungen zu treffen. Er ist ein Schiedsrichter, der den ganzen Platz im Blick hat und jeden einzelnen Menschen auf dem Platz sieht. Vor allem auch die Schwachen, die erschöpft oder verletzt sind – niemand wird übersehen.

Wie ein Schiedsrichter auf dem Platz setzt sich Gott in unserer Welt dafür ein, dass die Ungerechtigkeit nicht immer größer wird und die Gerechtigkeit erhalten bleibt. In unserer Welt gibt es leider viele Orte an denen es ungerecht zugeht. Das macht manchmal traurig und hilflos. Bestimmt fallen euch auch Orte oder Situationen ein, in denen ihr etwas ungerecht fandet oder eine Person ungerecht behandelt wurde. So wie zum Beispiel in der Schule wenn Klassenkameradinnen und -kameraden in der Pause bei einem Spiel ungerechte Regeln durchsetzen, die dein Team benachteiligen. Das ist kein gutes Gefühl. Man möchte direkt was ändern. Aber wir können uns in all der Ungerechtigkeit darauf verlassen, dass es mit Gott eine Person gibt, die für Gerechtigkeit sorgen möchte und die Situation auch ändern will. Gott hat zum Ziel, dass wir Menschen einander auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen.

Wenn es in einem Fußballspiel unfair gespielt wird, dann nennt man das ein Foul, was so viel heißt wie regelwidriges Verhalten. Dann muss der Schiedsrichter die Situation bewerten und dafür sorgen, dass es wieder gerecht zugeht auf dem Platz. Darauf folgt dann manchmal sogar eine gelbe oder eine rote Karte des Schiedsrichters.

Im Spiel des Lebens gibt es auch unfaire Behandlungen, echte Fouls. Dann liegt es auch hier am Schiedsrichter, also an Gott, dafür zu sorgen, dass Gerechtigkeit wieder hergestellt wird. Wir können Ihn dabei sogar unterstützen als Hilfsschiedsrichterinnen und Hilfsschiedsrichter. Wenn Regeln gebrochen werden, werden auf dem Fußballplatz gelbe oder rote Karten vergeben. Aber wie können wir das im echten Leben machen, wenn wir bemerken, dass etwas ganz unfair zugeht? Ähnlich: Wir zeigen auch eine gelbe Karte in dem wir darauf hinweisen, dass etwas ungerecht ist und damit aufmerksam darauf machen, damit auch andere Leute sehen, dass sowas nicht in Ordnung ist. Denn es braucht Leute wie die Schiedsrichter, die darauf aufmerksam machen, dass Dinge falsch laufen. Nur dann können viele Menschen davon erfahren und Druck gegen Ungerechtigkeiten ausüben und was ändern. Dafür braucht es aber nicht nur Gott als den einen Schiedsrichter sondern auch uns, die ihn da unterstützen und auch darauf hinweisen.

So zum Beispiel auch bei der WM in Katar.  Da gibt es wie wir vorher schon gehört haben ganz viel Ungerechtigkeit den Arbeitern gegenüber. Es herrschen schlechte Arbeitsbedingungen mit wenig Sicherheit und Hitze, die tödlich sein kann. Viele können nicht heim fahren zu ihren Familien über Feiertage oder ein Wochenende, da Ihnen die Reisepässe weggenommen wurden oder sie sonst ihren Job verlieren, wenn sie Urlaub nehmen. Und obendrauf bekommen sie ganz wenig Geld für ihre Arbeit – und das obwohl Katar eins der reichsten Länder der Welt ist. Nur weil die Arbeiter auf das Geld angewiesen sind, wird ihre Not ausgenutzt.

Und hier geht es jetzt darum ne ganz klare rote Karte nach Katar zu zeigen und nicht nur über die guten und mitreißenden Seiten an der WM zu reden. Sondern auch ganz klar zu sagen, dass die schlechten Arbeitsbedingungen da nicht in Ordnung sind. Dadurch wird das Unrecht sichtbar und wir unterstützen unseren großen Schiedsrichter dabei für Gerechtigkeit zu sorgen. Generell gilt: Verteilt gelbe und rote Karten in eurem Leben, seid laut wenn etwas ungerecht ist und sorgt dafür, dass Ungerechtigkeiten gesehen werden und nicht ignoriert werden. Wir können da mithelfen, dass wir in einer gerechteren Welt leben irgendwann.

4. Bastelidee

Bastelidee für Kinder:

Ein weltbekanntes Symbol für Gerechtigkeit ist die Waage. Immer wenn die Waage im Gleichgewicht ist, sind beide Seiten gleich schwer. Das soll zeigen, dass in einer gerechten Situation niemand bevorzugt wird.

Balkenwaage selber bauen:

Materialien: 2 Becher aus Pappe oder aus Plastik, Locher, 60 cm Schnur, Schere, Kleiderbügel mit Kerben (dieser kann aus Plastik, Metall oder Holz sein)

1. Bereite die Becher und die Schnüre vor:

Stanze in die beiden Becher am oberen Rand zwei Löcher. Wichtig ist, dass sich die beiden Löcher genau gegenüber liegen. Schneide nun zwei jeweils 30cm lange Stücke Schnur ab. Wichtig ist, dass beide Schnüre gleich lang sind. Prüfe das am besten nochmal in dem du sie nebeneinander legst. Anschließend kannst du dir einen Becher nehmen und mit dem Ende einer Schnur einen Knoten durch das linke Loch im Bercher machen. Danach kannst du mit dem anderen Ende der Schnur einen Knoten durch das rechte Loch im Becher machen. Gehe beim zweiten Becher genau gleich vor.

2. Zusammenbau der Waage:

Hänge die Becher mithilfe der Schnur jeweils links und rechts über den Kleiderbügel. Befestige die Schnüre in den Kerben des Kleiderbügels. Anschließend halte die Waage hoch und schau ob die Becher auf der gleichen Höhe hängen. Sollte das nicht so sein, kannst du das im Nachhinein noch einstellen.

3. Verschönere die Waage:

Damit die Waage auch optisch ein Hingucker ist, kann sie noch dekoriert werden. Sticker eignen sich besonders gut um die Becher zu verschönern. Aber auch Gemaltes oder Geschriebenes geben der Waage eine besondere Note.

4. Ausprobieren der Waage:

Nutze die Zeit um die Waage direkt auszuprobieren. Dafür kannst du sie an einen Türknauf oder einen Wandhaken hängen. Anschließend kannst du Gegenstände in die beiden Becher geben und schauen welche schwerer sind. Besonders spannend ist es zu versuchen die Waage ins Gleichgewicht zu bringen.

Bild und Bastelanleitung inspiriert von Wikihow: https://de.wikihow.com/Eine-Balkenwaage-f%C3%BCr-Kinder-bauen
 

Weihnachtsfeier mit Tiefgang

Zielgedanke

Wir alle sind unterwegs. Gottes Ziel für uns ist, in einer Freundschafts-Beziehung mit ihm zu leben. Wie sehr er sich danach sehnt, zeigt Jesu Kommen auf die Erde.

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Eine der Sinnfragen lautet: Wohin gehe ich? Bzw. wohin bin ich unterwegs? Gottes Wunsch und Ziel für seine Menschen ist: Gott als Vater zu sehen, als Mensch die Kindschaft Gottes anzunehmen. Die Entscheidung jedes Einzelnen ist es, mit Gott, mit Jesus, unterwegs zu sein. Gott hält seine ausgestreckte Hand jedem hin. Ergreife ich sie? Ist es mir ein Anliegen, dass die mir anvertrauten Kinder diese Hand wahrnehmen und von Gottes Angebot erfahren?

Die Entscheidung als Gottes-Kind zu leben ist wie ein Etappenziel. Allerdings entscheidet das Erreichen dieses Etappenziels darüber, wie sich meine nächsten Etappen und vor allem die Wege zwischen diesen Etappen gestalten. Mit dieser Entscheidung bin ich nicht mehr allein unterwegs auf meinem Lebensweg, sondern an der Hand des dreieinigen Gottes, der gute Gedanken für mein Leben hat und ein starker, fürsorglicher Begleiter ist. Ich bin mit ihm unterwegs zu jeder Zwischen-Etappe meines Lebens: sei es ein Schulwechsel, die Berufswahl, ein Umzug, der erste Urlaub ohne Eltern,… Immer ist der dreieinige Gott an meiner Seite; in Oasen- und Wüstenzeiten, auf Umwegen,… – ER verlässt mich nicht, denn einer seiner Namen ist: Immanuel = Gott mit uns!

Um diese Entscheidung überhaupt treffen zu können, muss ich diesen wunderbaren Gott erst einmal kennenlernen. Wer ist er? Wie ist er? Was heißt es und wie kann das gehen, „mit ihm unterwegs zu sein“? Wir können diese spannende Reise der Kinder begleiten und ihnen helfen, diesen Gott kennenzulernen.

Von Gottes Seite ist die Entscheidung längst getroffen. Er wünscht sich diese Beziehung. Wie sehr er sich nach dieser Vater-Kind-Beziehung, dieser Freundschaft sehnt, zeigt das Kommen Jesu auf diese Erde, das wir an Weihnachten feiern.

Erlebniswelt der Kinder

Kinder werden geführt, von Eltern, Lehrern, … Viele (große) Entscheidungen treffen sie nicht selbst. Steht ein Berufswechsel bei den Eltern an, ziehen die Kinder mit um, egal ob sie wollen oder nicht. Auch die Entscheidungen über weitere Geschwister, Hausbau, Gemeindezugehörigkeit, Trennung,… treffen die Eltern. Die Kinder sind aber unmittelbar betroffen. Das ist ihr Alltag. Mit zunehmendem Alter nimmt die Eigenverantwortung zu. Das ist herausfordernd, spannend, kann das Kind aber auch immer wieder überfordern.

Wie hilfreich ist es, wenn ich weiß, ich muss nicht alleine unterwegs sein und vor allem, wenn ich weiß, mit WEM ich unterwegs sein kann; wer ein guter Begleiter und Ratgeber ist. Gott hat so viel Interesse an mir, dass er den perfekten Himmel, die vollkommene Liebe des Vaters verlassen hat, um mich in diese Beziehung einzuladen. Wenn ich diesen Gott kenne, habe ich einen Sinn und ein Ziel im Leben für das es sich lohnt zu leben.

Einstieg

Ihr hängt ein schön gestaltetes Plakat an die Tür zu euerm Gruppenraum: „Auf dem Weg zur Weihnachts-Freude“ steht darauf. Im Raum wartet ein vorbereiteter Stuhlkreis auf die Kinder und leise Weihnachtsmusik erklingt, wenn sie in den Raum kommen. Tauscht euch darüber aus, was für den Einzelnen zu Weihnachten gehört.

Gestaltet daraufhin gemeinsam euren Raum, den Kreis und die Mitte des Kreises. Vorschläge zur Gestaltung: gestaltet die Mitte mit Tüchern in weihnachtlichen Farben, Tannenzweigen, einem Adventskranz,… bereitet einen Kinderpunsch zu oder erwärmt einen gekauften (eine ganz einfache Möglichkeit ist ein Apfelpunsch für den ihr Apfelsaft mit Zimtstangen erwärmt), bereitet kleine Plätzchen- oder Lebkuchenteller vor. Stellte kleine Tische, Hocker oder zusätzliche Stühle in den Kreis, die ihr mit weihnachtlichen Servietten schmückt und auf die ihr die Punschbecher und Plätzchenteller stellt.

Andacht

So, die Atmosphäre passt. Natürlich gehören auch Geschenke zu Weihnachten. Dazu stellt ihr ein großes Geschenk in die Mitte des Kreises. Nach und nach nähert ihr euch mit diesem Geschenk, dem Sinn von Weihnachten und somit hoffentlich auch der Weihnachtsfreude.

  • Ein Kind darf die erste Lage des Geschenkpapiers lösen. Ein Blatt Papier mit einer Frage kommt heraus: Unser Raum ist festlich geschmückt. Es gibt etwas zu trinken und zu essen. Aber warum und wen feiern wir denn an Weihnachten? Tauscht euch mit den Kindern darüber aus. Um das Besondere an seinem Kommen zu verstehen und IHN feiern zu können, müssen wir ihn erst einmal ein bisschen besser kennenlernen.
  • Die nächste Lage Papier wird gelöst. (Hinweis: jeder nächste Punkt in der Liste bedeutet, dass eine neue Lage gelöst wird) Heraus kommt folgende Austausch-Frage: Wisst ihr wo und wie Jesus gelebt hat, bevor er in Bethlehem geboren ist? (Bei Gott, dem Vater im Himmel, in absoluter Einheit und Verbundenheit mit ihm, ohne Streit, Neid, Hass,…)
  • Das Lied „Freude, Freude“ von Gaba Mertins („Einfach spitze“- Liederbuch, Nr. 22) kommt zum Vorschein. Singt den Refrain 1-2 mal zusammen. Sprecht über diesen riesigen Liebesbeweis Jesu: Vorher hat Jesus im Himmel mit dem Vater gelebt, und dann kommt er in einem Stall zur Welt?!? Warum? – Weil er ALLEN (egal ob arm oder reich, alt oder jung, Jude oder nicht-Jude,…) die Liebe des Vaters zeigen und bringen wollte und immer noch will!
  • Singt zusammen den Refrain und die 1. Strophe des Liedes „Freude, Freude“. Lasst die Kinder in Duden oder Handy nach der Definition von „Heiland“ suchen – was heißt das? Was hat das mit Jesus und mir zu tun? – Heiland heißt auch Erretter, der von Einsamkeit, Sinnlosigkeit und der Last von Schuld und schlechtem Verhalten errettet, hin zu Gottes Liebe, Vergebung und Freundschaft. So zeigt und ermöglicht er uns den WEG zu Gott dem Vater.
  • In der nächsten Lage kommen Krepp-Klebeband und Eddings hervor. Spielt eine Runde „Wer bin ich?“ Jeder Teilnehmende schreibt für einen anderen eine biblische Figur, einen Promi, eine Märchenfigur,… auf das Krepp-Klebeband. Jeder bekommt das für ihn/sie beschriftete Klebeband auf die Stirn geklebt, ohne die Beschriftung vorher gelesen zu haben. Nun bewegt ihr euch durch den Raum und stellt einander Fragen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können und die euch helfen, herauszufinden wer ihr seid. (Bin ich ein Mann? Gibt es mich real? Lebe ich noch?…).
  • Singt Refrain und 2. Strophe des Liedes „Freude, Freude“. Öffnet die Tür. Dort hängt ein Plakat oder ein Pfeil, folgendermaßen beschriftet: Richtung Freundschaft mit Gott: guter Ratgeber, immer ansprechbar, Tröster, bedingungslose Liebe,… – welche dieser Eigenschaften spricht mich gerade am meisten an? Jesus hat die Tür zu dieser Freundschaft an Weihnachten aufgemacht. Was muss ICH tun um zu dieser Freundschaft zu gelangen? Losgehen, durch die Türe gehen = Jesus sagen: „Das möchte ich! Ich schlage ein in dieses Freundschafts-Angebot von dir.“
  • Dieses Mal kommt eine Augenbinde heraus: Wir können Jesus nicht sehen und ihn trotzdem kennen. Spielt eine Runde „Blinde Kuh“ – den anderen blind erkennen. Dazu werden einem Teilnehmenden die Augen verbunden. Ein anderer Teilnehmender stellt sich leise vor ihn/sie. Durch Ertasten soll der/die Blinde herausfinden, wer vor ihm /ihr steht.
  • Singt gemeinsam Refrain und 3. Strophe des Liedes „Freude, Freude“ – Jesus das Licht, was heißt das? Wo brauche ich „Licht“ in meinem Leben? Jesus möchte Licht in den Teil deines Lebens bringen, der gerade dunkel ist. Dafür ist er gekommen.
  • Ziel, ihr seid im Innersten des Geschenkes angekommen. Heraus kommt zum Schluss Jesus in der Krippe und eine Krone, aufgemalt, von einer Krippe der Gemeinde oder von dir privat, eine Deko-Krone, aus Goldpapier gebastelt,… Fasst noch einmal kurz zusammen, wozu Jesus gekommen ist und was er uns gebracht hat, wer er für uns sein möchte. Singt noch einmal das ganze Lied „Freude, Freude“ zusammen.
  • Schließt mit einem Gebet: „Danke, guter Gott, dass wir dir so wichtig sind und du dir so sehr wünschst, dass wir in Freundschaft mit dir leben, dass du sogar Jesus, deinen Sohn zu uns auf die Erde geschickt hast. Hilf uns, ihn immer besser kennenzulernen und zu erleben, was es heißt, mit dir gemeinsam unterwegs zu sein. Amen“
  • Vielleicht gibt es zum Abschluss des inhaltlichen Teils noch ein Geschenk für jedes eurer Kinder? Vorschlag: eine Licht-Tüte in Form einer Krone oder eine Licht-Tüte, die die Kinder jetzt noch selbst gestalten können.
Vertiefung

Licht-Tüte gestalten

Gestaltet eine Licht-Tüte. Ihr könnt die Licht-Tüte oben am Rand mit Zacken als Krone gestalten und dann mit Prickel-Nadeln ein Muster in das Papier stechen. Oder ihr gestaltet die Licht-Tüte generell mit Prickel-Nadeln, in dem ihr ein Herz, eine Krone,… hineinstecht. (Dazu benötigt ihr Filz-Unterlagen o.ä.)

Licht-Tüten bekommt ihr im Internet oder bei einem Laden für Bastelmaterial. Es sind feuerfeste „Papier-Tüten“, in die man Kerzen oder Teelicht-Gläser stellen kann.

Weitere Ideen

Gestaltet den restlichen Abend mit allem, was euch Spaß macht und eurer Freude Ausdruck verleiht. Ihr kennt eure Kinder in der Hinsicht am besten.

Spiel-Ideen:

  • Ja-Nein-Stuhl zur Weihnachtsgeschichte
  • Weihnachtslieder raten
  • Lebendiges Quartett mit biblischen Personen (Jedes Kind nennt dem Spielleiter leise eine biblische Person (oder Tier, oder Promi oder Obst/Gemüse oder Automarke,…). Der Spielleiter liest die ausgewählten Personen in anderer Reihenfolge vor. Ein Kind beginnt. Es fragt ein anderes Kind: „Bist du König David?“ Antwortet das Kind mit „ja“, gehören diese beiden zusammen und dürfen weiterfragen. Bei der Antwort „nein“ darf das gefragte Kind weiterfragen. Ende: wenn nur noch ein Kind unbekannt ist.
  • Weihnachts-Geschichte mit Fehlern vorlesen. Wer einen Fehler entdeckt, stampft/klatscht/… und korrigiert den Fehler
  • Weihnachts-Geschichte in eurem Dialekt vorlesen (auf Schwäbisch gibt es das zumindest)
  • Reise nach Bethlehem (Jerusalem)
  • Schokolade auspacken

Lieder:

  • Runtergekommen, Einfach spitze, Nr.47
  • Gottes große Liebe, Einfach spitze, Nr.15

Gruppenstundenentwurf zur Jahreslosung 2023

Zielgedanke

Ich bin Gott nicht egal: Er sieht mich in meiner Situation. Er hört mir zu. Und er sorgt für mich.

Hintergrundwissen zur biblischen Geschichte

Abram und Sarai stammen aus Ur in Mesopotamien, dem heutigen Irak. Gott gibt ihnen den Auftrag, von dort wegzuziehen in ein Land, das Gott ihnen zeigen will. Gleichzeitig gibt er ihnen die Zusage, dass sie viele Nachkommen haben werden und von Gott gesegnet sind mit allem Guten, was sie brauchen (1.Mose 12,1+2). Den größten Segen, den man damals haben kann, sind viele Kinder. Sie waren die Versorger der älteren Generation und gleichzeitig die Zukunft zum Fortbestand der ganzen Nomadensippe (damals ist man mit Zelten, Familie und Vieh umhergezogen – dorthin, wo es gutes Weideland und Handel gab).

Abram und Sarai hören auf Gott und ziehen los. Es gibt da in Gottes Zusage aber einige Aspekte, die der Zusage entgegenstehen: Abram ist schon sehr alt, inzwischen weit im Rentenalter und Sarai kann keine Kinder bekommen (1.Mose 11,30). Wie also sollen sie ein Kind bekommen und damit viele Nachkommen?

Auf ihrem Weg ins von Gott verheißene Land kommen sie zunächst nach Ägypten aufgrund einer Hungersnot. Dort wird ihnen vom Pharao Essen geschenkt und dazu noch Diener und Dienerinnen. Eine davon ist Dienerin Hagar.

Erklärungen zur Hagar-Geschichte aus 1.Mose 16

Abram und Sarai sind seit 10 Jahren in Kanaan (Gebiet zwischen Jordantal und Mittelmehr) zuhause. Aber ein Kind ist nicht geboren worden. Vielleicht sollte man Gottes Zusage selber in die Hand nehmen? Durchaus menschlich, die Geduld zu verlieren. Gleichzeitig ist das ein Vertrauensbruch Gott gegenüber, der doch die Zusage schon mehrmals wiederholt hat.

Sarai hat die Idee, ihre ägyptische Dienerin Hagar (Name bedeutet „Flucht, Fremdling“) als Leihmutter einzusetzen. Sie soll an Sarais Stelle das Kind mit Abram bekommen. Im alten Orient ist das durchaus nichts Ungewöhnliches. Wenn das Kind dann geboren wird und gleich nach der Geburt in Sarais Schoß gelegt wird, ist es nach damaligem Recht Sarais Kind.

Hagar wird schwanger. Sie fühlt sich als Mutter der Sippe und lässt es Sarai täglich demütigend spüren. Als Sarai sich schließlich bei Abram beschwert, übergibt er als Sippenchef Sarai die Rechtsprechung über Hagar. Sarai behandelt Hagar nun richtig schlecht. Offensichtlich lässt sie sie nun deutlich spüren, wer Herrin ist und wer Magd. Hagar flieht in die Wüste Schur, einer Wüstenregion auf der Sinaihalbinsel. Vermutlich möchte sie in die alte Heimat Ägypten zurück. Wie verzweifelt muss sie gewesen sein, sich als Schwangere diesem Risiko auszusetzen? Glücklicherweise findet sie einen Brunnen in der Wüste, an dem sie rastet.

Hagar ist die erste Frau, die Gott durch einen Engel anspricht. Er stellt ihr eine wichtige Frage und gibt ihr damit die Gelegenheit, zu sagen, was sie bedrückt. Als Dienerin steht sie in der unteren Hierarchie der Sippe. Bei Gott findet sie erstes Gehör. Gott ist es nicht egal, wie es ihr geht.

Der Engel benennt ihr den weiteren Weg und lässt ihr von Gott eine große Zusage geben: Du wirst einen Sohn bekommen. Und dieser Sohn soll Ismael (Gott hat gehört) heißen.

Wann immer Hagar den Namen ihres Sohnes zukünftig nennen wird, wird sie daran erinnert, dass Gott sie hört. Der Engel weist sie auch darauf hin, dass Ismael nicht in der Sippe bleiben wird. Unangenehme Dinge werden ehrlich genannt.

Hagar begreift: Gott sieht nach mir. Er hört mir zu. Ich bin ihm nicht egal. Von diesem Erlebnis gestärkt geht sie zurück. Sie ordnet sich wieder als Dienerin ihrer Herrin Sarai unter, wie der Engel gesagt hat.

In der Erzählung für die Kinder werden für Abram (Name bedeutet „erhabener Vater“) und Sarai („Fürstin“) schon die neuen Namen genannt, die Gott ihnen im nächsten Kapitel geben wird: Abraham („Vater vieler Völker“) und Sara (unverändert „Fürstin“). Unter diesen Namen sind sie den Kindern eher bekannt.

Erlebniswelt der Kinder

In jeder Familie gibt es Streit. Nicht immer fühlt man sich als Kind mit seinen Anliegen verstanden. Manchmal fühlt man sich benachteiligt oder ungerecht behandelt. Mal schlägt man über die Stränge, ist selbst ungerecht und überheblich. Die Nerven der Erziehungsberechtigten werden dünner. Es wird laut und unangenehm. Dann zieht man sich mal gerne zurück und flieht vor der Eskalation des Konflikts. Wohin mit den eigenen Sorgen und Ängsten? Wohin mit dem Schmerz? Wohin in der Not? Existiert da jemand, der einen sieht?

Auch im „normalen“ Familienalltag fühlen sich Kinder manchmal nicht gehört oder zu wenig gesehen. Wer hat Zeit, mal zuzuhören?

Unter diesen Aspekten bietet die Hagar-Geschichte Anknüpfungspunkte. Gott ist für dich da: Manchmal schickt er (auch menschliche) Engel nur für dich. Er hört dich, sieht deinen Schmerz, deine Not. Er ist ehrlich zu dir. Du bist ihm nicht egal!!!

Gruppenstunde

Warm-up

Spiel: „Oma, Hase, Jäger“. Je ein Drittel der Kinder gehören zu einer der drei Gruppen. Zu Vereinfachung können die Kinder für die Gruppe (z.B. mit farbigen Kreppbändern) markiert werden. Im (großen) Raum oder auf einem abgesteckten Spielfeld befinden sich an drei gleich voneinander entfernten Ecken je eine Zone für Omas, Hasen oder Jäger. In ihrer Zone sind die Spielkinder sicher. Ziel ist es, möglichst viele der anderen Kinder zu fangen und in die eigene Zone zu bringen. Omas fangen die Jäger. Jäger fangen die Hasen, Hasen fangen die Omas. Wer hat am meisten Leute gefangen in 3 Minuten? Das Spannende: Jeder kann fangen und gefangen werden.

Variante: Eigene Leute kann man befreien, indem man die Gefangenen in der fremden Zone abklatscht.

Thematischer Einstieg

Hattet ihr schon mal Streit oder Ärger? Am liebsten würde man sich manchmal verziehen, oder? Nichts mehr hören und sehen. Manchmal ist man auch richtig sauer auf jemanden und würde den am liebsten nicht mehr sehen. Und manchmal ist man auch selber gemein zu jemanden und schämt sich danach dafür (Kinder erzählen lassen).

Gibt es für euch einen Ort, wo ihr euch zurückzieht, wenn es euch nicht so gut geht? (Baumhaus, eigenes Zimmer, bestimmter Ort in der Natur, …).

Hagar ist gerade dabei, sich in die Wüste zu verziehen, wo keiner ist. Sie will nur noch weg. Aber am besten erzähle ich von vorne.

Vorlesegeschichte

Sie kennt es nicht anders. Sie hat nichts zu sagen. Seit Hagar denken kann, ist sie eine Dienerin. Sie tut, was man ihr sagt. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen Ägyptens wird sie als Teenager an den ägyptischen König, den Pharao, verkauft. So hat ihre Familie Geld für die fehlende Nahrung. Ab jetzt muss sie am Königspalast dienen. Kurze Zeit später lässt sie der König herrufen. Im Palast stehen zwei Fremde, Abraham und Sara. „Geh mit ihnen“, befiehlt ihr der König. Und was man ihr sagt, das tut sie.

Seitdem ist Hagar Saras Dienerin. Und seitdem immer unterwegs auf Eseln und Kamelen, mal hier, mal dort, mal da. Je nachdem, wo es Gras für Abrahams Schafe gibt, wird für eine Zeit lang gezeltet.

Inzwischen lebt Hagar schon 10 Jahre mit Abraham, Sara und der ganzen Sippe zusammen. Die Sippe, das sind viele Menschen und Tiere. Hagar ist froh. Endlich haben sich Abraham und Sara auf ein Land festgelegt, wo sie jetzt wohnen. Der Gott Abrahams hatte gesagt, dass sie in dieses Land gehen sollen: Es heißt Kanaan und liegt zwischen dem Mittelmeer und dem Fluss Jordan.

Abraham und Sara sind übrigens sehr reich. Hagar ist froh darüber. Wer viel Vieh besitzt, hat auch immer was zu essen. Und trotz dieses sorgenfreien Lebens hört sie Sara oft weinen. Sara ist sehr traurig. Eines Tages hört Hagar durch die Zeltwände, wie Abraham Sara tröstet. „Sara, sei nicht traurig. Gott hat uns ein Kind versprochen. Und er hält seine Versprechen. Unsere Nachkommen werden so viele sein, wie Sterne am Himmel. Du wirst sie nicht zählen können!“ „Abraham, wir warten schon so viele Jahre darauf, ein Kind zu bekommen. Er hat ja dir ein Kind versprochen und nicht mir. Wie wäre es, wenn ich dir Hagar gebe und ihr ein Kind bekommt. Du weißt, da Hagar nur meine Dienerin ist, wäre es nach dem Recht trotzdem unser Kind.“

Hagar erschrickt. Vielleicht hat sie sich verhört? Das kann doch nicht sein, oder doch? Sie soll Leihmutter sein?

„So soll es sein!“, hört sie Abraham sagen.

Einige Monate später. Hagar ist gerade dabei, Sara die Haare zu frisieren. Sanft streicht sie mit dem hölzernen Kamm mit den groben Zinken durch das dunkle wellige Haar ihrer Herrin. „Huch, jetzt hat sich das Kind bewegt.“ Hagar strahlt und streichelt liebevoll ihren Bauch. Mit einem triumphalen Grinsen schaut sie Sara ins Gesicht: „Dieses Kind ist Abraham und MEIN Kind. Wie gut, dass ICH Kinder bekommen kann, wenn du schon keine kriegst!“ „Hagar“, Sara dreht sich wütend zu ihrer Dienerin um. „Du hast hier nichts zu sagen, du bist nur eine Dienerin. „Wer weiß“, Hagar stellt sich demonstrativ vor ihre Herrin, „am Ende bin ICH die Glückliche.“

Da hat Hagar den Bogen überspannt. Saras Gesicht ist rot vor Wut: „Du überhebliche Kuh, das wird dir noch leidtun.“ Noch ehe Hagar reagieren kann, läuft Sara – noch mit dem Kamm im Haar – los und verschwindet in Abrahams Zelt.

Seit diesem Ereignis geht es Hagar richtig mies. Wo immer sie Sara trifft, muss sie ungeliebte Arbeiten machen. Aber das Schlimmste ist, wie Sara sie verachtet. Jede Arbeit, die Hagar macht, ist nicht gut genug. Wäsche muss nochmal in der Holzwanne geschrubbt werden. Das Essen schmeckt nie. Und die Tiere werden angeblich zu spät gefüttert. Hagar muss schuften und wird nur verachtet. Jetzt ist es Hagar, die traurig ist. „Was tu ich eigentlich noch hier?“, fragt sie sich. „Ich werde behandelt, wie Dreck. Immer, wenn ich Sara sehe, muss ich Angst haben, was als Nächstes passiert. Selbst in Ägypten ging es mir viel besser. Ich muss jetzt auch an mein Kind im Bauch denken. Ich muss hier weg. Weg von Sara und dem ganzen Ärger.“ Noch in der Nacht packt Hagar heimlich ein paar Sachen zusammen und macht sich auf den Weg zurück nach Ägypten durch die Wüste.

Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln ihre Augen. Sie ist die halbe Nacht gewandert. Zum Glück hat sie es noch an eine Oase geschafft, ehe sie völlig erschöpft und müde in der Nähe eines Brunnens einschlief. Jetzt fühlt sich ihr Hals extrem trocken an. Gierig löscht sie ihren Durst an der Wasserquelle. Dann setzt sich Hagar an den Brunnen, um sich im Schatten einer Palme von den Strapazen der Nacht zu erholen. Inzwischen ist ein weiterer Wanderer am Brunnen angekommen. Er setzt sich neben sie und blickt sie freundlich an: „Woher kommst du und wohin gehst du?“ Dieser Mensch ist jemand Besonderes. Er zeigt wirklich Interesse an ihrem Leben. Bisher hat das noch keinen interessiert. Bisher war sie nur eine Dienerin. Aber der Mann behandelt sie, wie eine Herrin. So sprudeln die Worte nur so aus ihr heraus: „Ehrlich gesagt bin ich auf der Flucht vor meiner Herrin. Die war so gemein zu mir. Aber ich davor auch zu ihr.“ Der Fremde nickt verständnisvoll. Hagar erzählt weiter: „Wir haben schlimm gestritten und uns das Leben unnötig schwergemacht. Und jetzt will ich nur noch weg nach Ägypten, wo ich ursprünglich herkomme.“

Der Fremde steht auf und hilft Hagar beim Aufstehen, was als Schwangere nun wirklich immer beschwerlicher wird. Der Fremde schaut sie verständnisvoll an, dann sagt er: „Geh wieder zu deiner Herrin zurück und diene ihr wieder. Bald schon wirst du einen Sohn zur Welt bringen. Den sollst du Ismael nennen. Das heißt übersetzt: Gott hat gehört. Denn Gott hat dich heute gehört, als du ihm deine Not erzählt hast.“

Völlig erstaunt aber spontan erwidert Hagar: „Wenn ich dir einen Namen geben darf, dann heißt du El-Roi. Denn das heißt „Gott sieht nach mir. Denn Gott ist ein Gott, der mich sieht.“ Der Fremde schaut sie an, lächelt und verabschiedet sich.

Hagar bleibt mit ihren Gedanken zurück. Ob der Fremde ein Engel war? Es war, als hätte Gott ihn nur zu ihr geschickt. Kein Mensch sonst weit und breit. Und es war gar nicht schwer, ihm zu sagen, wie es in ihr aussieht.

Impulse zur thematischen Vertiefung

Je nach Alter der Kinder, könnt ihr Impulsfragen nach der Geschichte stellen und mit den Kindern ins Gespräch kommen:

Manchmal ist es einfach zum Weglaufen. Man hat das Gefühl, dass einen keiner versteht.

  • So ein ruhiger Ort tut dann ganz gut, wo keiner ist, der einem wehtun kann. Denkt ihr, dass es so einen Ort gibt, wo keiner ist?
  • Was denkt ihr, wer der Mann am Brunnen war?
  • Warum hat Hagar ihm diesen Namen (Gott sieht nach mir) gegeben? Was hat sie an ihm besonders fasziniert?
  • Welchen Namen würdest du Gott geben, was gefällt dir besonders an Gott?
  • Welcher Ort ist für dich gut, um mit Gott zu reden?
  • Woran merkst du, dass er dich sieht und sich für dich interessiert?
  • Wer oder was sind Engel für dich?

Gebet (nach Psalm 139,1-5)

(gemeinsam mit den Kindern beten):

Lieber Gott,

du hast mich erforscht und du kennst mich ganz genau.

Ich bin dir nicht egal.

Egal, ob ich sitze oder stehe, du weißt es eh. Egal, ob ich laufe oder mich ausruhe, du spürst, wie ich drauf bin.

Du interessierst dich für mich.

Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge, schon weißt du, was ich sagen will.

Du verstehst mich, wie kein anderer.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Du bist immer für mich da. Du bist ein Gott, der mich sieht.

Amen

Spiele für drinnen

Aktion „Gesehen werden“

Die Kinder stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf, sodass sie sich ansehen. Nun darf ein Kind durch die Reihen langsam laufen. Alle applaudieren und sehen das eine Kind an. Dann darf das nächste Kind durchlaufen, bis alle das Erlebnis hatten, gesehen zu werden und den Applaus zu genießen.

Hinweis: Manchen Kindern könnte dieses Spiel unangenehm sein, da sie nicht gerne im Rampenlicht stehen. Daher sollte die Aktion freiwillig sein.

Hagar wird gesehen

Ein Mitarbeitender stellt vor der Gruppenstunde irgendwo im Raum eine kleine Spielfigur ab. Nun sollen die Kinder nur mit ihren Augen den Raum absuchen. Findet ein Kind die Figur, geht es zum Mitarbeitenden und flüstert ihm/ ihr die Lösung ins Ohr. Stimmt es, geht es wieder auf seinen Platz, ohne etwas zu verraten. Wenn noch ein Kind übrig ist und es die Figur nicht findet, verrät es ihm der Mitarbeitende. Das letzte Kind darf nun die Figur (evtl. in einem anderen Raum oder alle machen die Augen zu) aufstellen und das Spiel beginnt von vorne.

Spiele für draußen:

FangspielFlucht und Sicherheit“

Alle Kinder stehen im großen Kreis, mit den Gesichtern zur Mitte des Kreises. Alle spreizen ihre Beine mindestens schulterbreit auseinander. Der Kreis muss groß genug sein, sodass man im Kreis auch rennen kann. Zwischen den Kindern kann Abstand sein. Zwei Kinder stehen im Kreis und spielen Fänger und Gejagte. Das gejagte Kind kann sich in eine Höhle retten, indem es durch die Beine eines Mitspielers krabbelt. In diesem Moment wird das „Höhlenkind“ der Fänger und der Fänger der Gejagte. Wird man vor einer Rettung erwischt, ist man selbst der Fänger und der Jäger der Gejagte. Das Spiel sollte man auf weichem Boden machen, wegen der „Aufschürfgefahr“.

“Ich sehe was, was du nicht siehst”: Ein Kind sucht sich einen bestimmten Gegenstand in einer bestimmten Farbe aus der unmittelbaren Umgebung aus und sagt: Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist das ist… (grün, gelb,…). Jetzt versuchen die anderen Kinder nacheinander den Gegenstand zu erraten. Dabei nehmen die Kinder ihre Umgebung wahr. Es eignet sich gut als Spiel nach viel Bewegung, damit man mal ausruhen kann.

“Ein Auge für das Besondere”: Mit den Kindern macht man einen Spaziergang (z.B. den Weg zur Grundschule und zurück), am besten auf einem Weg, an dem es viel zu entdecken gibt. Die Kinder bekommen die Aufgabe, etwas Besonderes unterwegs zu finden, was sie schön finden: ein leeres Schneckenhaus, ein buntes Blatt, ein schöner Stein,… Wieder zurück präsentieren alle Kinder ihre „Schätze“. Warum haben sie genau das ausgesucht? Mit den unterschiedlichen Schätzen können die Kinder eine Geschichte erfinden. Jeder kann dabei seinen Gegenstand in die Geschichte einbringen. Ein Kind beginnt und dann übernimmt das nächste.

Liedliste
  • Hilfe in der Not, Einfach spitze Nr.11
  • Von oben, von unten, Einfach spitze Nr.115
  • Du bist meine Zuflucht und Stärke, Feiert Jesus 3, Nr.99
  • Lege deine Sorgen nieder, das Liederbuch 2, Nr.53
  • Ist da jemand, das Liederbuch 2, Nr.46

Hier findet ihr den Textplan der JUMAT Ausgabe 1/2023:

Jahreslosung

Lektion 11. Mose 16,13Gott sieht dich!

Themenreihe: Gott schließt einen Bund mit Israel

Lektion 22. Mose 19,1-25Gott begegnen?!
Lektion 32. Mose 20,1-11Die 10 Gebote: Beziehung leben
Lektion 42. Mose 20,12-15Die 10 Gebote: Schutzraum
Lektion 52. Mose 20,16-18Die 10 Gebote: Zufriedenheit
Lektion 62. Mose 24,1-18Gott schließt einen Bund
Lektion 72. Mose 32,1-35Das goldene Kalb

Themenreihe: Die Passionsgeschichte

Lektion 8Matthäus 26,17-30Das erste Abendmahl
Lektion 9Matthäus 26,36-46Jesus kämpft im Gebet
Lektion 10Matthäus 26,31-35; 26,57-58.69-75Petrus scheitert
Lektion 11Matthäus 27,27-61Jesus stirbt
Lektion 12Matthäus 28,1-10Jesus ist auferstanden
Lektion 13Matthäus 28,16-20Der Auftrag an die Jünger
ExtraFamiliengottesdienstBesser als Western: Ostern!



Idee
Mit diesem Fragen-Pool bist du gut gerüstet für alle Arten von Kennenlernspielen oder für Spiele, bei denen man sich noch besser kennenlernen will oder auch mal ins Diskutieren und Meinungen austauschen kommt. Bitte achte im Vorfeld bei der Auswahl darauf, ob die Fragen zum Alter deiner Kinder passen. Manche Fragen sind eher für Pre-Teens ab 10 Jahre geeignet.

Alte und neue Kennenlernfragen
Diese Fragen eignen sich wunderbar für eine Speeddating-Runde: Jeder Person hat eine andere Person gegenüber und man tauscht sich eine Minute über die Frage aus, bevor man dann zur nächsten Person wechselt.

  1. Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?
  2. Wer gehört zu deiner Familie?
  3. Hast du Haustiere oder hättest du gerne Haustiere?
  4. Was kannst du richtig gut?
  5. Was kannst du überhaupt nicht?
  6. Welches ist dein Lieblingsfach?
  7. Hast du ein momentanes Lieblingslied?
  8. Welches ist deine Lieblingsfarbe?
  9. Welches ist dein Lieblingsausflugsziel?
  10. Welches ist dein Lieblingsessen?
  11. Kannst du eine Instrument spielen?
  12. Was stresst dich?
  13. Wegen was hattest du das letzte Mal richtig Ärger?
  14. Wie entspannst du dich am besten?
  15. Wenn schon Hausarbeit, was machst du am liebsten?
  16. Mit welcher Kleinigkeit kann man dir eine Freude machen?
  17. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
  18. Was isst du zum Frühstück?
  19. Mit wem verstehst du dich am besten?
  20. Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum?
  21. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann mal kaufen?
  22. Feierst du immer deinen Geburtstag?
  23. Was war das beste Geschenk, das du jemals bekommen hast?
  24. Welchen Raum in deiner Wohnung/ deinem Haus magst du am liebsten?
  25. Welches Wort oder welcher Satz bringt dich auf die Palme?
  26. Wie oft treibst du Sport?
  27. Was ist dein Lieblingskleidungsstück?
  28. Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?
  29. Was liegt auf deinem Nachtisch?
  30. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
  31. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
  32. Was ist dein Traumberuf?
  33. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
  34. Kannst du dich gut ablenken?
  35. Was nervt dich gelegentlich?
  36. Wie spontan bist du?
  37. Wofür darf man dich nachts wecken?
  38. Wer hat dich in deinem Leben bisher am meisten beeinflusst?
  39. Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?
  40. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?
  41. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?
  42. Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?
  43. In welchen Gang im Supermarkt würdest du gehen, wenn du eine Minute kostenlos Waren mitnehmen dürftest?
  44. Welches war der letzte Film, bei dem Du im Kino warst?
  45. Welches ist deine Lieblingseissorte?
  46. Wo warst du zuletzt im Urlaub?
  47. Welches Tier wärst du gern und warum?
  48. Mit welchen drei Worten würden deine besten Freunde dich beschreiben?
  49. Mit welchen drei Worten würden deine Eltern dich beschreiben?
  50. Welche ist deine Lieblingsserie?
  51. Nach was riecht dein Duschgel?
  52. Welche Farbe hat deine Zahnbürste?
  53. Was hattest du, als du das letzte Mal krank warst?
  54. Wohin würdest du zuerst auf einem Rummel/ Jahrmarkt gehen?
  55. Welche Entscheidungen fallen dir besonders schwer?
  56. Bist du mit deinem Äußeren zufrieden?
  57. Welche schlechte Angewohnheit würdest du gerne loswerden?
  58. Welches Hobby/ welche Freizeitaktivität würdest du gerne mal ausprobieren?
  59. In welches Land würdest du gerne mal reisen?
  60. Welche drei Sachen müssten auf jeden Fall auf eine einsame Insel mit?
  61. Welche Komplimente verunsichern dich?
  62. Welche Superkraft hättest du gerne?
  63. Worauf bist du wirklich stolz?
  64. Was würdest du niemals tun?
  65. Wofür nimmst du dir zu wenig Zeit?
  66. Ohne wen kannst du dir ein Leben nicht vorstellen?
  67. Welchen Wunsch könnte man dir heute noch erfüllen?
  68. Was würde sich ändern, wenn du im Lotto gewinnen würde?
  69. Was ist deine bisher schönste Erinnerung?
  70. Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?

Entweder – Oder- Fragen
Für die Antworten kann man bei diesen Fragen zwei Ecken wählen, in die sich die Befragten jeweils passend stellen. So bekommt man bei einer Gruppe auch visuell gut mit, wer welcher „Typ“ ist.

  1. Bist du ein Warmduscher oder ein Kaltduscher?
  2. Trinkst du lieber etwas Kaltes oder etwas Warmes?
  3. Gehst du in die Kirche oder eher nicht?
  4. Trennst du deinen Müll oder landet alles in einem Eimer?
  5. Könntest du ohne Handy auch mal eine Zeit lang leben oder bist du schon etwas abhängig davon?
  6. Was sagst du häufiger: ja oder nein?
  7. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
  8. Was magst du lieber: Apfel oder Banane?
  9. Gehst du eher zu Mc Donalds oder zu Burger King?
  10. Streitest du gerne oder bist du eher der Harmonie-Typ?
  11. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
  12. Folgst du deinem Herzen oder deinem Verstand?
  13. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?
  14. Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?
  15. Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?
  16. Kommst du eher zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?
  17. Stehst du gerne früh auf oder bist du ein Langschläfer?
  18. Bastelst du gerne oder könnte man dich damit jagen?
  19. Kannst du anderen Menschen gut verzeihen oder bist du eher nachtragend?
  20. Machst du gerne Sport oder liegst du lieber auf der Couch?
  21. Magst du eher Obst oder eher Gemüse?
  22. Trinkst du lieber Wasser oder Limo?
  23. Bist du politisch interessiert oder ist dir das eher egal?
  24. Bist du handwerklich geschickt oder hast du zwei linke Hände?
  25. Machst du Urlaub lieber im Warmen oder im Schnee?
  26. Gehst du gerne shoppen oder ist das ein notwendiges Übel?
  27. Würdest du sagen, du kommst mit deinen Eltern ganz gut klar oder seid ihr oft im Clinch?
  28. Bist du eher ordentlich oder eher chaotisch?
  29. Hast du eine elektrische Zahnbürste oder putzt du mit einer ganz normalen?
  30. Machst du gerne Bilder oder eher nicht?
  31. Kannst du ein Linden- von einem Ahornblatt unterscheiden oder eher nicht?
  32. Kannst du stundenlang telefonieren oder reichen dir wenige Minuten aus?
  33. Isst du lieber Gummibärchen oder Chips?
  34. Gehst du ungern zum Zahnarzt oder macht dir das nichts aus?
  35. Was ist schlimmer: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?
  36. Hast du eine Armbanduhr oder schaust du eher auf dein Handy wegen der Uhrzeit?
  37. Liest du gerne oder nur, wenn es sein muss?
  38. Bist du mutig oder lässt du andere eher vor und schaust erstmal?
  39. Kannst du Witze erzählen oder lässt du dir lieber Witze erzählen?
  40. Würdest du dich als geduldigen oder als ungeduldigen Menschen beschreiben?
  41. Kannst du dir Vokalen gut merken oder dauert das eher länger?
  42. Kannst du ein Schlaflied auswendig singen oder kennst du keins?
  43. Würdest du sagen, du kennst dich in der Bibel aus oder eher nicht?
  44. Isst du lieber international oder lieber deutsche Küche?
  45. Bist du gerne im Wasser oder bist du eher wasserscheu?
  46. Achtest du bei deiner Kleidung darauf, was gerade in ist oder ist dir das völlig egal?
  47. Brauchst du viel Schlaf oder kommst du mit wenig Schlaf aus?
  48. Hast du eine Allergie oder verträgst du alles?
  49. Ist dir schnell kalt oder ist dir eher zu warm?
  50. Kommst du schnell mit Menschen in Kontakt oder bist du eher schüchtern?
  51. Siehst du die Dinge optimistisch oder pessimistisch?
  52. Was ist leichter: Jemanden mögen oder jemanden hassen?
  53. Was ist wichtiger: Geduld oder schnelles Handeln?
  54. Woraus lernst du mehr: Fehler oder Erfolge?
  55. Bist du eher neidisch oder gönnst du anderen auch was?
  56. Wärst du lieber intelligenter oder sympathischer?
  57. Weisst du schon, was du später mal beruflich machen willst oder bist du noch auf der Suche?
  58. Bist du großzügig oder eher geizig?
  59. Bist du ehrgeizig oder bist du faul?
  60. Bist du in deiner Freizeit lieber zu Hause oder draußen im Freien unterwegs?

Glaubens- und sonstige Fragen zum Diskutieren
Für diese Art von Fragen eignen sich Kleingruppen, in denen jeder seine Meinung sagen kann und man dann darüber sich austauscht.

  1. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
  2. Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?
  3. Wie bist du zum Glauben gekommen?
  4. Erzählst du anderen Menschen etwas über deinen Glauben?
  5. Hast du eine Lieblingsgeschichte oder eine Lieblingsperson aus der Bibel und wenn ja, welche?
  6. Bekommt Gott alles mit?
  7. Was gibt dem Leben Sinn?
  8. Was würdest du mit einer Million Euro tun?
  9. Was bedeutet Freundschaft für dich?
  10. Was gibt Menschen Kraft?
  11. Wenn du Gott eine Frage stellen könntest, welche wäre das?
  12. Ist Vertrauen einfach da oder muss man etwas dafür tun?
  13. Was bedeutet Glück für dich?
  14. Fühlst du dich manchmal einsam?
  15. Was ist Heimat für dich?
  16. Welche Werte haben deine Eltern dir vermittelt?
  17. Durch was unterscheide ich mich als Christ von anderen?
  18. Hat mich Gott lieb, auch wenn ich etwas Böses getan habe?
  19. Liebt Gott alle Menschen gleich?
  20. Wie entstand die Welt?
  21. Muss man in die Kirche gehen, um Gott zu begegnen?
  22. Was bringt einem die Bibel?
  23. Ist Gott eine Wunschmaschine?
  24. Wie betet man zu Gott?
  25. Wurde Jesus am 24. Dezember geboren?
  26. Wie oft setzt du dich für etwas ein, das dir nicht hilft?
  27. Wie kannst du ein Vorbild für andere sein?
  28. Wie sieht ein erfülltes Leben aus?
  29. Was würde die Welt zu einem besseren Ort machen?
  30. Was wäre dein größter Wunsch für die Zukunft?

Ja oder nein oder etwas dazwischen“- Fragen
Bei diesen Fragen zieht man eine gedachte Linie von dem „Ja“-Punkt zum „Nein“-Punkt. Die Befragten positionieren sich durch hier Hinstehen zu den Fragen und so können einzelne auch noch mal befragt werden, warum sie da stehen und was ihre Meinung ist.

  1. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
  2. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
  3. Ist jeder seines Glückes Schmied?
  4. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
  5. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
  6. Traust du dich, Fragen zu stellen?
  7. Darf man lügen, um jemanden zu schützen?
  8. Können Menschen sich ändern?
  9. Ist Liebe das Wichtigste im Leben?
  10. Geht es Christen im Leben besser als anderen Menschen?
  11. Wäre das Leben besser, wenn alle Erfolg hätten?
  12. Ist es Arbeit, wenn es Spaß macht?
  13. Nichts geht über die Familie. Würdest du dem zustimmen?
  14. Hilft dir dein Glaube im Alltag?
  15. Gibt es etwas im Leben, wovor du Angst hast?
  16. Freust du dich auf die Zukunft?
  17. Bist du zufrieden mit deinem Leben?
  18. Verstehst du Spaß?
  19. Währt Ehrlichkeit am längsten?
  20. Hilft dir beten?

Hier findet ihr den Textplan der JUMAT Ausgabe 4/2022:

Thema: Jesus lehrt (Teil 1)

Lektion 1Matthäus 4,23-5,121. Glücklich sind…
Lektion 2Matthäus 5,13-162. Salz und Licht
Lektion 3Matthäus 5,33-373. Ich schwöre!
Lektion 4Matthäus 5,38-424. Wie du mir, so ich dir?!
Lektion 5Matthäus 5,43-485. Wirklich jeden lieben?!

Thema: Wüstenzeit

Lektion 62. Mose 14,1-316. Sackgasse
Lektion 72. Mose 15,22-277. Ganz schön bitter
Lektion 82. Mose 16,1-368. Was ist das?
Lektion 92. Mose 17,8-159. Ein seltsamer Kampf
Lektion 102. Mose 18,1-2710. Ein weiser Rat

Thema: Großer Tumult um ein kleines Kind

Lektion 11Matthäus 1,1-2511. Gott wird Mensch
Lektion 12Matthäus 2,1-1212. Hoher Besuch
Lektion 13Matthäus 2,13-2313. Auf der Flucht
Extra Ein interaktiver Weihnachtsweg



Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 4/2022. Es geht in fünf Lektionen um die Bergpredigt.

Lektion 1Matthäus 4,23-5,121. Glücklich sind…
Lektion 2Matthäus 5,13-162. Salz und Licht
Lektion 3Matthäus 5,33-373. Ich schwöre!
Lektion 4Matthäus 5,38-424. Wie du mir, so ich dir?!
Lektion 5Matthäus 5,43-485. Wirklich jeden lieben?!

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 4/2022. Es geht in fünf Lektionen um das Volk Israel in der Wüste.

Lektion 62. Mose 14,1-316. Sackgasse
Lektion 72. Mose 15,22-277. Ganz schön bitter
Lektion 82. Mose 16,1-368. Was ist das?
Lektion 92. Mose 17,8-159. Ein seltsamer Kampf
Lektion 102. Mose 18,1-2710. Ein weiser Rat

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 4/2022. Es geht in drei Lektionen um die Geburt von Jesus.

Lektion 11Matthäus 1,1-2511. Gott wird Mensch
Lektion 12Matthäus 2,1-1212. Hoher Besuch
Lektion 13Matthäus 2,13-2313. Auf der Flucht
Extra Ein interaktiver Weihnachtsweg



Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Click to access the login or register cheese
Wähle dein Team!

Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.

Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.

Wechsel zu deinem Konto