MUTIG

Einheit | Gottesdienst-Entwurf
Einheit | Gottesdienst-Entwurf

MUTIG

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Enthält: 1 Beitrag
Materialart: Gottesdienst-Entwurf
Zielgruppe: Familien
Einsatzgebiet: (Jugend-)Gottesdienst
Kategorie: Kirche-Kunterbunt
Verband: EJW - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Redaktion: Kirche Kunterbunt
Zeitbedarf: 120-180 Min. (Vorbereitung: 60-90 Min.)
Bibelstelle: Matthäus 14,24-14,32 anzeigen
Bibelstelle
Matthäus 14,24-14,32

24Das Boot war schon weit vom Land entfernt.

Die Wellen machten ihm schwer zu schaffen,

denn der Wind blies direkt von vorn.

25Um die vierte Nachtwache kam Jesus zu den Jüngern.

Er lief über den See.

26Als die Jünger ihn über den See laufen sahen,

wurden sie von Furcht gepackt.

Sie riefen: »Das ist ein Gespenst!«

Vor Angst schrien sie laut auf.

27Aber sofort sagte Jesus zu ihnen:

»Fürchtet euch nicht! Ich bin es.

Ihr braucht keine Angst zu haben.«

Petrus findet Halt bei Jesus

28Petrus sagte zu Jesus:

»Herr, wenn du es bist, befiehl mir,

über das Wasser zu dir zu kommen.«

29Jesus sagte: »Komm!«

Da stieg Petrus aus dem Boot,

ging über das Wasser und kam zu Jesus.

30Aber auf einmal merkte er, wie stark der Wind war.

Da bekam er Angst.

Er begann zu sinken und schrie: »Herr, rette mich!«

31Sofort streckte Jesus ihm die Hand entgegen

und hielt ihn fest.

Er sagte zu Petrus: »Du hast zu wenig Vertrauen.

Warum hast du gezweifelt?«

32Dann stiegen sie ins Boot und der Wind legte sich.

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

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Ein mutiger Entwurf

Dieser Entwurf ist entwickelt worden für den Familientag in Württemberg 2023 und wurde an 25 Orten zeitgleich durchgeführt. Die Feier-Zeit wurde gestreamt. Weitere Informationen zu diesem Format gibt es hier: https://www.ejwue.de/ejw_angebot/familientag/

Zielgedanke zu Mt. 14, 24 -32 Jesus geht über das Wasser – Petrus steigt aus dem Boot
Inmitten von turbulenten Umständen wagt Petrus den mutigen Schritt aus dem Boot. Dabei handelt es sich weder um eine aufregende Mutprobe, noch um die einzige Möglichkeit, er hätte auch wie die anderen Jünger im Boot bleiben können. Petrus handelt im Vertrauen auf Jesus. Er steigt aus dem Boot und geht ein Wagnis ein, weil Jesus ihn ruft. Die Hörerinnen und Hörer sollen ermutigt werden im Vertrauen auf Jesus mutige Schritte zu wagen, da er auch unter turbulenten Umstände Halt gibt.

Willkommens-Zeit

Namensschilder

Material: buntes Klebeband, Eddings

Alle Besucher werden willkommen geheißen und bekommen ein Namenskleber (oder basteln sich ein anderes Namensschild)

Abstimmung

Material: Weckgläser, Murmeln/Bälle/Nuggets

Jede/r Besucher/in darf über die Frage abstimmen – Wofür brauchst du Mut? Dazu wird jeweils ein Ball in eines der drei Auswahl-Gläser geworfen. Ideen für Beschriftung der Gläser: Spinnen, nachts im Dunkeln, Keller, jemand unbekannten ansprechen. Evtl. kann es noch ein viertes Glas geben in das Zettel mit individuellen Antworten geworfen werden können.

Aktiv-Zeit

Station 1: Experiment: Übers Wasser gehen

Bei diesem Experiment steht im Mittelpunkt, dass Jesus und Petrus übers Wasser gegangen sind. Das ist doch unglaublich! Hier könnt ihr erleben wie eine Büroklammer auf dem Wasser „gehen“ (liegen) kann – auch unglaublich und doch möglich!

Material: Löschpapier (1 Löschpapier reicht für ca. 20 Versuche), Büroklammern (für jeden Versuch benötigt man zwei, kann sie aber beim nächsten wiederverwenden), Zahnstocher (auch wiederverwendbar), durchsichtiges, breites Glas (z.B. großes Einmachglas), Scheren

Stationsbeschreibung: Es kann ja gar nicht sein, dass Petrus übers Wasser gegangen ist! Oder doch? Hier könnt ihr mit einer Büroklammer herausfinden, wie es gelingen kann, dass etwas nicht untergeht.

  • Füllt das Glas mit Wasser.
  • Versucht, eine Büroklammer auf das Wasser zu legen, ohne dass sie untergeht. > Geht nicht – sie geht unter!
  • Schneidet ein Stück von dem Löschpapier ab.
  • Legt eine weitere Büroklammer auf das Löschpapier und dann beides vorsichtig auf die Wasseroberfläche.
  • Wartet nun, bis sich das Löschpapier vollständig mit Wasser vollgesaugt hat. Was passiert?
  • Falls nichts passiert, drückt die Seiten des Löschpapiers vorsichtig mit dem Zahnstocher nach unten, sodass auch über dem Löschpapier überall Wasser zu sehen ist.
  • Was passiert?
    Das Löschpapier sinkt nach unten. Die Büroklammer bleibt an der Wasseroberfläche!

Gesprächsimpulse:

  • Was hält dich im Leben über Wasser?
  • Wie kann Jesus dein „Löschpapier“ sein, das dir hilft, nicht unterzugehen?

Station 2: Parcours

Bei diesem Parcours geht es darum nachzuerleben, wie es Petrus auf dem Wasser ging. Er hat Jesus ganz vertraut und sich auf ihn verlassen. Dadurch konnte er es schaffen auf dem Wasser zu gehen. Hier könnt ihr nacherleben, wie es ist, wenn man sich ganz auf eine Person und dessen Stimme verlässt.

Material: Augenbinden (evtl. mit der Aufschrift Petrus), evtl. Schlüsselband mit Namensschild „Jesus“, Pylonen, Tisch, Stühle, weitere Hindernisse

Stationsbeschreibung: Geht zu zweit zusammen. Einem von euch werden die Augen verbunden. Du bist jetzt Petrus. Die andere Person ist Jesus. Nur mit der Stimme wird „Petrus“ durch den Parcours gelotst. Mitten in Sturm und Wellen hört er Jesus Stimme und kommt zu ihm. Am Ende des Parcours darf „Jesus“ die Arme ausbreiten und „Petrus“ in den Arm nehmen oder ihr nehmt die Augenbinde ab und gebt euch „high five“. Zu schwer? Dann nehmt den „Petrus“ an die Hand.

Gesprächsimpulse:

  • Wie fühlte sich Petrus im Sturm?
  • Welcher „Sturm“ tobt gerade in deinem Leben?
  • Wie könntest du Jesus Stimme hören und zu ihm finden?
  • Jesus sagt: Komm zu mir aus deinen Stürmen, bei mir wird alles ruhig!
  • Petrus traut sich in einer gefährlichen Situation, weil er weiß, dass Jesus da ist!

Station 3: Mutig-Stationen

An diesen Stationen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten „Mut“ zu beweisen. Petrus hat Mut bewiesen, in dem er sich getraut hat aus seinem „gewohnten“ Umfeld, dem Boot auszusteigen. In unserem Leben gibt es auch unterschiedliche Situationen in denen wir Mut brauchen. Was fällt euch leichter und was schwerer?

Material: Stempelkarte „Mutig“, 4 Stempel (gerne mit maritimen Zeichen), 4 Stempelkissen

Es gibt vier Mutig-Stationen mit jeweils einem Mitarbeitenden. Die Familien bekommen an jeder Station einen Stempel auf ihre „Mutig“-Karte.

Station: Geschmack

Material: Augenbinden, verschiedene Lebensmittel zum Probieren (z.B. Zwiebel, Ingwer, Apfel, Gummibärchen) Alternative zu Lebensmitteln: Jelly Beans „bean boozled“ (evtl. mit „Glücksrad“) https://www.worldofsweets.de/Fruchtgummi–Jelly-Beans/

Stationsbeschreibung: Verbindet euch gegenseitig die Augen. Ihr bekommt ein Lebensmittel zum Probieren. Traut ihr euch? Und erratet ihr, was in eurem Mund ist?
Gesprächsimpulse:

  • War es schwer für dich mit geschlossenen Augen zu essen?
  • Erforderte es viel Mut Ungewohntes zu essen?
  • Traut ihr euch ungewohntes zu essen? Was hilft es zu wagen?
  • Was hilft dir Ungewohntes/Neues zu wagen?
Station: Bewegung

Material: Tau, Wiese/großer Platz

Stationsbeschreibung: Seid ihr so mutig und traut euch ein anderes Team im Tauziehen herauszufordern? Wer ist stärker? Könnt ihr die Teams auch verändern?

Gesprächsimpulse:

  • Wie fühlt es sich an im Verlierer-Team zu sein?
  • Wie fühlt es sich an gemeinsam stark zu sein?
  • Fällt es dir schwer, sportliche Herausforderungen zu wagen? Was hilft dir dabei?
Station: Worte

Material: Kopien von Bingo-Vorlage, Stifte, evtl. Klemmbretter

Stationsbeschreibung: Traut ihr euch Menschen anzusprechen? Dafür braucht es Mut! Hier bekommt jeder einen Bingo-Zettel. Ziel ist, so schnell wie möglich eine Zeile oder Spalte mit Unterschriften zu füllen und damit ein „Bingo“ zu schaffen. Wer schafft es am Schnellsten? Auch mehrere Runden sind möglich!

Gesprächsimpulse:

  • Wo kannst du mit Worten mutig sein?
    • Mache beim nächsten Streit den ersten Schritt!
    • Schlichte beim nächsten Streit, bei dem Du nicht beteiligt bist!
  • Ermutige jemanden, indem Du ihm/ihr ein Kompliment machst – fange gleich heute an!
  • Sei mutig und erhebe Deine Stimme bei einer Ungerechtigkeit, die Du erlebst!
Station: Fühlen

Material: eine oder mehrere Kisten (evtl. mit Loch), gefüllt mit verschiedenen Materialien (Tannenzapfen, Bürste, Tuch, Watte, Feder, Schwamm, Stein, …)
Stationsbeschreibung: Seid ihr mutig und greift in die Kisten? Lasst euch überraschen was ihr fühlt.
Gesprächsimpulse:

  • Warum braucht es Mut in die Kiste zu fassen?
  • Ist es schwer die Gegenstände zu erfühlen?
  • Wie ist es sich nur auf den Sinn „fühlen“ zu verlassen?

Station 4: Boot bauen

Das hier gebaute Boot ist ein Beispiel für unser Lebens(boot). Wir werden Stürme erleben und vielleicht sogar untergehen. Aber in diesen Stürmen sind wir von Jesus gehalten. Wie Petrus und die Jünger.

Material: Material für 1 Boot: 8 Eisstäbe , ½ Korken, 1 Strohhalm, Stück Stoff (ca. 15x15cm),
Wasserfester Holzleim oder UHU Alleskleber, Schere, Cuttermesser, Wachsmalstifte, Heißklebepistole, Kleine Wanne oder große Schüssel, um das Boot zu testen

Stationsbeschreibung:

Hier dürft ihr ein Boot bauen. Wir sind im Lebensboot unterwegs. Oft muss man ganz schön mutig sein, um sich vom Ufer weg zu wagen. Im Leben gibt es auch Stürme. Gut, dass unser Boot nicht untergeht

  1. Male fünf Eisstiele an.
  2. Schneide einen Eisstiel in der Mitte durch.
  3. Drehe die fünf bemalten Eisstiele um und lege sie nebeneinander.
    Klebe mit Alleskleber (oder Holzleim) die beiden kurzen Stücke quer
    über die fünf Stiele und drücke sie gut fest.
  4. Schneide aus dem Stoff ein Segel aus.
  5. Halbiere einen Korken mit dem Cuttermesser und mache ein kleines Loch für den Mast in die aufgeschnittene Seite.
  6. Klebe mit der Heißklebepistole das Stoff-Segel an den Strohhalm und diesen dann in den Korken (wieder mit der Heißklebepistole)
  7. Klebe den Kork-Mast in die Mitte deines Bootes (mit Heißkleber)
  8. Fertig! Jetzt musst du nur noch WARTEN (bis der Kleber
    wirklich trocken ist!!!) und dann kannst du dein Boot
    schwimmen lassen!

Gesprächsimpulse:

  • Unser Boot hier ist aus Holz gebaut. Deshalb geht es nicht unter. Woraus ist dein Lebensboot gebaut? Was trägt dich?

Station 5: Halt im Sturm

Der Sturm steht für die Schwierigkeiten und Ängste im Leben. Petrus geht mitten durch den Sturm. Er hat Jesus fest im Blick. So dürfen auch wir in schweren Zeiten auf Jesus blicken. Er hält uns in unseren Ängsten und Schwierigkeiten.

Material: Slackline/Spanngurt, blaue Tücher oder blaue Mülltüten, Jesus-Schild (Foto von Jesus)

Stationsbeschreibung: Hier dürft ihr wie Petrus übers Wasser gehen. Blickt dabei auf „Jesus“, dann ist es leichter die Balance zu halten. Jesus hält Petrus in seiner Angst fest. Gerne dürft ihr euch jemand suchen, der euch hält.

Gesprächsimpulse:

  • Wie fühlt es sich an über das „brausende Meer“ zu laufen?
  • Was ist in deinem Leben gerade stürmisch?
  • Wer hält dich, wenn dein Leben wackelig ist?
  • Was hilft euch Herausforderungen zu schaffen?

Station 6: Mutig-Armband

Manchmal brauchen wir eine Erinnerung daran, dass wir mutig sein dürfen, weil Jesus mit uns geht. Dazu dient dieses Armband.

Material: Perlen-Set (ggf kleine und große Perlen) Scheren

Stationsbeschreibung: Hier dürft ihr euch ein Armband gestalten, dass euch in schwierigen Situationen daran erinnert, mutig zu sein. Dabei dürft ihr selbst die Worte wählen oder euch auch einfach eine besondere „mutig“-Perle auffädeln.

Ideen: „nicht allein“ „Mut tut gut“ „mutig“ „courage“ „Blick auf Jesus“ „Look at Jesus“ „Stürme“ „Erinnerer“ „remember“

Ihr wollt kein Armband? Wie wäre es mit einem Schlüsselanhänger, einem Anhänger für eure Schuhe oder eine Tasche?

Gesprächsimpulse:

  • Was hilft dir in schwierigen Situationen?
  • Habt ihr einen Spruch, Bibelvers, der euch Mut macht?
  • Habt ihr ein Ritual, dass euch hilft Neues zu wagen?

Station 7: Hilfe-Memory

Die Jünger im Boot waren in Not. Die Wellen machten ihnen schwer zu schaffen. Was tun wir, wenn wir in Not sind? Hier geht es darum zu wissen, wer bei welcher Not helfen kann.

Material: Memory-Karten auf festes Papier ausgedruckt und ausgeschnitten

Hier können die Familien ein Hilfe-Memory spielen. Dabei gibt es immer Paare mit einer „Not“ und einer „Hilfe“ darauf (z.B. Feuer – Feuerwehr, Hochwasser – THW)

Stationsbeschreibung: Hilfe, ich bin in Not! – Doch wer hilft mir? Hier könnt ihr ein Hilfe-Memory spielen. Bei jedem Paar seht ihr auf einer Karte eine Notsituation und auf der anderen die dazugehörige Hilfe. Viel Freude beim Helfen!

Gesprächsimpulse:

  • Welche Not- und Hilfesituationen kennt ihr noch?
  • Habt ihr schonmal eine Notsituation erlebt? Wer hat geholfen und wie?

Station 8: Boot im Sturm

An dieser Station können die Familien erleben, wie es sich anfühlt mitten im Sturm zu sein. Die Aufgabe mit dem Falten des Papierboots zeigt, wie schwer eine eigentlich einfache Aufgabe im Sturm werden kann.

Material: A4 Papier, Laubbläser oder Föhn; Vorlage laminiert: Boot falten https://einfach-basteln.com/papierschiff-falten/

Stationsbeschreibung: Eure Aufgabe ist es ein Papierboot zu falten, während ihr Gegenwind durch einen Laubbläser/Föhn bekommt. Gelingt es euch ein Boot zu falten? Zu schwer? Dann faltet zuerst ein Boot ohne Wind und dann mit!

Gesprächsimpulse:

  • Wie hat es sich angefühlt in Sturm und Wind deine Aufgabe zu erledigen?
  • Was hat dir geholfen durchzuhalten?
  • Was sind deine Stürme und darf Jesus in deinen Stürmen auftauchen?

Station 9: Angst versenken

Als Petrus Angst bekommt versinkt er im Wasser. Hier können die Besucher ihre Ängste versenken und erleben, dass Jesus größer ist als jede Angst.

Material: Eddings, Wanne mit Wasser, Steine

Stationsbeschreibung: Manche Sachen oder Menschen machen uns Sorgen oder Angst. Einerseits schützt uns Angst vor Gefahren, anderseits kann sie uns abhalten Neues zu probieren oder Dinge zu wagen. Die Angst hat also zwei Seiten. Welche Dinge lähmen dich? Schreibe oder male sie auf einen Stein. Wenn du der Stein mit Angst wärst, wäre es doch großartig, wenn es jemanden gibt, der in der Angst bei dir ist und dich hält. Es gibt jemand, der größer ist als jede Angst: Jesus! Er ist wie das Wasser in der Wanne. Nimm deinen Stein und wirf ihn die Wanne. Was passiert?

Gesprächsimpulse:

  • Welche Ängste kennst du von dir?
  • Welche Ängste möchtest du Jesus im Gebet erzählen und sein Da-sein erleben?

Station 10: Neues wagen

Jesus hat zu Petrus gesagt: „Komm!“ und ihn damit zu Neuem herausgefordert. So will Jesus auch uns herausfordern Neues zu wagen. Nach dem Spiel darf sich jeder und jede einen Zettel mit einer Idee für etwas Neues mit nach Hause nehmen.

Material: (Schlauch-)Boot, Zettel mit Ideen (müssen noch auseinander geschnitten werden), blaue Mülltüten

Stationsbeschreibung: Seid ihr so mutig wie Petrus und traut euch Neues zu wagen? Hier habt ihr eine Minute Zeit um Ideen-Zettel aus dem Sturm zu angeln. Wie viele schafft ihr? Lest die Zettel durch und sucht euch einen aus, den ihr mit nach Hause nehmen und umsetzen wollt.

Gesprächsimpulse:

  • In welchem Lebensbereich sagt Jesus „Komm“?
  • Was steht auf deiner Bucket List?
  • Jesus hält dich im „Mutig-sein“!
  • Was kannst du Neues wagen, weil Jesus dich hält?

Feier-Zeit

Video-Clip

Hier gibt es einen Video-Clip der biblischen Geschichte zum Download.

Verkündigung

X: Krasse Geschichte – wie mutig da Petrus aus dem Boot steigt!
Y: Der war doch gar nicht mutig. Der hatte doch so große Angst, dass er untergegangen ist.
X: Aber der ist doch nur untergegangen, weil er nicht mehr auf Jesus geschaut hat.
Y: Der Sturm hat ihn vielleicht abgelenkt. Da hat ihn dann der Mut verlassen
X: Mir gings auch schonmal so. Ich bin ganz mutig auf den Felsen am Fluss hoch und als ich dann nach unten geschaut habe, dann hat es mir doch Angst gemacht und ich hab mich nicht getraut zu springen. Dann sind meine Kinder gesprungen und das hat mir Mut gemacht auch zu springen, trotz meiner Angst.
Y: Wenn du das so sagt, dann ist das doch eigentlich mit Jesus so ähnlich. Er ist in unserer Angst mit dabei und gibt uns Mut. Die Angst ist deshalb nicht weg, aber wir trauen uns Dinge, wie du zum Beispiel zu springen oder Petrus aus dem Boot zu steigen.
X: Petrus kommt zu Jesus in den Sturm. Jesus hilft ihm seine Angst zu überwinden und total mutig zu sein. Und Jesus ist sogar bei ihm, als er wieder ganz arg Angst bekommt und sinkt. Jesus hält Petrus Hand und gemeinsam gehen sie aus dem Sturm. Die Jünger im Boot haben erkannt – mit Jesus bin ich nicht allein in meiner Angst.
Y: Jesus ermutigt uns in unserer Angst zu ihm zu kommen und mutig Schritte zu wagen und Unglaubliches zu schaffen. Jetzt kriegt meine Mut-Kette eine ganz neue Bedeutung. Sie erinnert mich daran, dass ich in meiner Angst nicht alleine bin, sondern mit Jesus mutig sein darf. (evtl. kann ein Mitarbeitender eine Kette mit den Buchstaben Mut tragen und bei der Moderation zu Beginn sagen, dass er/sie so aufgeregt ist und die Kette Mut schenken soll).
X: Hey – da gibt’s doch auch ein Lied – sei mutig und stark. Das singen wir jetzt!

Loops-Gebet

Material: Froot-Loops-Packung, Butterbrottüten, bunte Schnüre oder Wolle (je 10g Froot-Loops in eine Butterbrottüte packen und zubinden – evtl. zusammen mit dem Gebets-Kärtchen auf jeden zweiten Sitzplatz legen), alternativ Schalen mit denen die Loops durchgereicht werden.

Großer Gott. Wir wollen mit dir sprechen, zu dir beten mit diesen Loops.

(Nehmt euch als erstes einen gelben Loop)

Gelb steht für das Licht, die Sonne, das Leben, das Gute. Deshalb ist der gelbe Loop der Danke-Loop. Wir essen jetzt gemeinsam den gelben Loop und sagen Gott dabei in unseren Gedanken, wofür wir dankbar sind.

(Nehmt euch nun den lila Loop)

Lila steht für Schweres, Trauriges, Streit. Auch das können wir Gott sagen. Der lila Loop ist der Bitte-Loop. Wir essen diesen Loop gemeinsam und bitten für die Menschen, die aktuell leiden. Menschen, die Schweres erleben. Menschen mit denen wir Schwierigkeiten haben. Menschen, mit denen wir streiten.

(Nehmt euch nun den pinken Loop)

Pink steht für Mut und Stärke. Gott ist bei dir, wenn du ängstlich bist. Ihr dürft jetzt den pinken Loop essen und dabei spüren wie Gott euch segnet. Gott sagt zu dir: „Sei mutig und stark. Fürchte dich nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist.“ (Josua 1:9).

Und so segne euch Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Amen.

Als Erinnerung könnt ihr den Familien auch eine Portion Loops mit nach Hause geben, dann können sie das Gebet auch zuhause beten.

Ein-Bein-Segen

Mutig sein bedeutet oft einen Schritt zu machen. Einen Schritt raus aus dem Boot wie Petrus oder einen Schritt rein in die neue Schule, Arbeit, KiTa. Und wenn man einen Schritt macht, muss man kurz auf einem Bein stehen. Beim Segen könnt ihr das ganz direkt erleben und spüren.

(Stellt euch auf ein Bein.)
Gott, der Vater segne dich, wenn du auf dem einem Bein stehst, um den nächsten Schritt zu gehen.

(Stellt euch jetzt auf das andere Bein)
Jesus, der Sohn segne dich, wenn du auf dem anderen Bein stehst und alles wackelig ist.

(Stellt euch jetzt wieder auf beide Beine.)
Gott, der Heilige Geist segne dich und schenkt dir Mut, dass du auf beiden Beinen sicher stehen kannst.
So segne dich Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist auf deinen Wegen.
Amen.

Liedtipps:

Sei mutig und stark (Mike Müllerbauer)
Vorwärts (Mike Müllerbauer)
Mein Gott ist so groß, so stark und so mächtig
Du bist stark (Adlersong) (Glaubenszentrum Bad Gandersheim)

Ideen für zu Hause

Ihr könnt das Loops-Gebet als Kärtchen (zur Bestellung geht‘ hier lang: https://www.kirche-kunterbunt.de/gestalten/segens-und-gebets-postkarten/)
zusammen mit einer Portion Fruit-Loops mit nach Hause geben.


Alternativ wäre auch eine Bastelanleitung für ein weiteres Boot oder eine Süßigkeit, die Mut erfordert (z.B. Halloween-Gummibärchen oder Knisterkaugummi) möglich.

  • Autor / Autorin: Melanie Traub, Sarah Merz und Sara Bardoll
  • Autor / Autorin: Videoclip: Corinna Schubert, https://www.corinna-schubert.de/
  • © EJW - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
In dieser Einheit sind folgende Materialien enthalten
  •  Loops-Gebet
    Loops-Gebet

    Das Loops-Gebet ist eine kreative Form des Gebetes mit Frühstücks-Cerealien.

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