Decken-Segen

Der Decken-Segen kann am Ende einer Kirche Kunterbunt gesprochen werden. Dazu ist es gut, wenn jeder eine Decke zur Verfügung hat. Er kann aber auch in der Familie einander zugesprochen werden. Außerdem ist er gut bei digitalen Formaten einsetzbar.

Material

  • Eine Decke für jeden oder für jede Familie

So wird’s gemacht

  1. Nehmt euch eine Decke und breitet sie aus. Schaut sie euch in ihrer ganzen Größe an. So groß wie euch jetzt diese Decke erscheint – und noch viel größer – so ist auch Gott, der Allmächtige.
    Gott, der Vater, der Allmächtige, der den Himmel, die Erde und alles Leben darauf geschaffen hat, sieht dich.
  2. Legt euch die Decke um die Schultern.
    Und er segnet dich. Er nimmt dich in den Arm. Er schenkt dir Sicherheit und Geborgenheit.
  3. Nehmt die Decke an zwei Ecken und breitet sie aus, so wie Jesus auch mit ausgebreiteten Armen am Kreuz hing.
    Jesus, der Sohn, der für uns am Kreuz gestorben ist, der alle unsere Sorgen kennt, segne dich. Er mache deine Gedanken weit und schenke dir Offenheit für die Menschen um dich herum.
  4. Kuschelt euch in die Decke ein und rubbelt euch warm.
    Und der Heilige Geist, der immer bei dir ist, der dich inspiriert und motiviert, er segne dich. Er schenke dir Trost und Wärme an jedem Tag.
    So segne dich Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
    AMEN.

Anwendungsmöglichkeit für die Corona-Zeit:
Der Entwurf kann als Stationenlauf rund um Gemeindehaus / Kirche oder auch als Schnitzeljagd umgesetzt werden. Dann können Familien alleine oder in kleinen Gruppen zu den Stationen und diese eigenhändig durchführen. Evtl. kann ein Mitarbeitender am Start begrüßen und die Aktion erklären oder auch einzelne Stationen können durch einen Mitarbeitenden besetzt werden. Als Einladung kann ein Start-Paket mit Material im Vorfeld an die Kirche Kunterbunt Familien verteilt werden. Dann ist nicht so viel Material vor Ort notwendig. Die Elemente der Feier-Zeit können an Stationen eingebaut werden (z.B. Aktion zum Lied „Gott dein guter Segen“, Impuls oder Fallschirm-Segen).

Ziel:
Durch das Thema Regen bekommen Familien einen Zugang zu dem schwer greifbaren Thema Segen. Auf vielfältige Weise erleben sie die Ähnlichkeiten und Unterschiede von Regen und Segen. Familien werden motiviert im Alltag Räume für Segen zu schaffen und auch selbst zu segnen.

Biblischer Hintergrund:
In 1. Mose 12,1-4 berichtet uns die Bibel davon, dass Gott Abraham den Auftrag gibt sein Land zu verlassen, weil er ihm ein neues Land zeigen will. Ein großer Schritt für Abraham. Aber er muss diesen Schritt nicht allein gehen, denn Gott segnet ihm und verspricht ihn, dass er selbst zum Segen werden wird.

Aktiv-Zeit

1. Segensstation

Stationsbeschreibung:
Familien kommen unter den Regenschirm. Dort können sie für sich beten lassen und werden gesegnet.
Gesprächsimpuls:
Hier könnt ihr euch als Familie segnen lassen. Gerne dürft ihr ein Anliegen nennen oder eine Herausforderung benennen. Wir beten für euch als Familie und segnen euch. Denn Gott will euch als Familie segnen!
Für die Corona-Zeit können Segenskärtchen und ein Schirm bereitgelegt werden und die Familien dürfen sich den Segen gegenseitig zusprechen.

Material:

  • Schirm
  • Segenskärtchen
Schirm

2. Buttons

Stationsbeschreibung:
Button mit Name, Tropfen und „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“. Alternativ können auch runde Papierkreise laminiert werden und mit einer Sicherheitsnadel zum Anstecker werden.
Gesprächsimpuls:
Hier dürft ihr euren einen Button mit eurem eigenen Namen produzieren. Er soll euch immer daran erinnern, was in 1.Mose 12,2 steht: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Das gilt für Kinder UND für Erwachsene!

Material:

  • Buttonmaschine
  • Vordrucke
  • Scheren
  • Stifte

3. Segenmacher

Stationsbeschreibung:
Ähnlich wie ein Regenmacher werden in Pappröhren, Nägel gehämmert oder Draht eingeführt. Dann wird die Röhre mit Reis, Sand oder Bohnen gefüllt und auf beiden Seiten verschlossen. Die Röhre kann verziert werden z.B. mit dem Spruch „Der Herr segne dich“ oder anderen Segensversen.
Gesprächsimpuls:
Hier könnt ihr euch einen „Segenmacher“ basteln. Der Segenmacher macht sanfte Geräusche wenn ihr ihn umdreht. Während dem Drehen könnt ihr euren Kindern, eurer Mama, eurem Papa, eurem Opa oder der Nachbarin den Segen Gottes zusprechen.

Material:

  • Pappröhren
  • Nägel
  • Reis
  • Sand

4. Gummistiefel einpflanzen

Stationsbeschreibung:
Alte Gummistiefel werden im Vorfeld gesammelt. Die Stiefel werden mit Erde befüllt und Samen werden eingesät oder Blumen eingepflanzt.
Gesprächsimpuls:
Diese Station macht deutlich Regen ist Segen. Denn wo der Segen Gottes wirkt, da kann man wachsen und gedeihen. Hier wächst in dem alten Gummistiefel etwas Neues. Die Pflanze soll euch daran erinnern, dass ihr mit Gottes Segen wachsen und gedeihen dürft.

Gummistiefel einpflanzen

Material:

  • alte Gummistiefel
  • Erde
  • Samen
  • Knollen
  • Blumen

5. Familienfoto

Stationsbeschreibung:
Familienfoto unter dem Regenschirm evtl. mit selbstgemachtem Regen (Wasserschlauch). Diese Station kann auch Teil der Willkommens-Zeit sein.
Gesprächsimpuls:
Hier könnt ihr ein Foto von euch unter dem Regenschirm machen. Denn im Psalm 91,1 steht: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“
In der Corona-Zeit können ein Schirm und weitere Regen-Materialien (Regenmantel, Gummistiefel, Regenhut) bereitgestellt werden und die Familien können einen Selfi machen.

Material:

  • Schirm
  • Foto
  • Liste für Mailadressen
pink umbrella

6. Wasser-Aktion

Stationsbeschreibung:
Ein Rasensprenger oder eine Wasserrutsche werden angeschlossen. Je nach Wetter Regenklamotten anziehen und durchrennen oder auch einen Schirm benutzen!

Gesprächsimpuls:
Hier dürft ihr Regen live erleben! Stellt euch vor Gott beregnet euch so mit seinem Segen – was für ein Gefühl!

Material:

  • Rasensprenger
  • Matschhosen
  • Regenjacken
  • Schirme

7. Regenbild

Stationsbeschreibung:
Bild mit Wasserfarben malen und danach drauf regnen lassen. Falls es nicht regnet mit einer Gießkanne oder Wasserzerstäuber nachhelfen. Alternativ können Wasserfarben verpustet werden.
Gesprächsimpuls:
Was Regen alles bewirken kann? Manches wird ganz undeutlich, neue Formen entstehen, Veränderung geschieht. Vielleicht eine weitere Assoziation zu Segen?

Material:

  • Papier
  • Farbe
  • Wasser
  • Strohhalme

8. Regen im Glas

Stationsbeschreibung:
Das Wasser erhitzen und wenn es fast kocht wird es in ein Einmachglas gegossen bis es darin etwa 2cm hoch steht. Achtung – das Glas ist nun sehr heiß – nicht anfassen! Stellt jetzt eine Schale auf die Glasöffnung (die sollte die Öffnung komplett bedecken, aber nicht luft-dicht abschließen) und gebt die Eiswürfel hinein. Lasst euch Zeit und beobachtet, was im Glas geschieht – es beginnt zu regnen!
Gesprächsimpuls:
Wie entsteht eigentlich Regen? Hier kannst du erleben wie Regen entsteht. Wie entsteht eigentlich Segen? Darf den nur ein Pfarrer sprechen? Bekommen den nur manche Menschen? Unterhaltet euch doch mal darüber!

Material:

  • Glas
  • Eiswürfel
  • Schale
  • heißes Wasser
Regen im Glas

9. Gummistiefel Parcours

Stationsbeschreibung:
Wassertransport-Parcours mit Minigummistiefel (Kinder) und Gummistiefel mit Löchern (Erwachsene). Die beste Familie gewinnt einen Preis!
Gesprächsimpuls:
Hier dürft ihr als Familie antreten und Wasser transportieren. Wer schafft es mehr Wasser zu sammeln? Wie kommt ihr zu Segen? Wie viel Segen sammelt ihr ein? Überlegt doch mal wo und wie oft ihr gesegnet werdet.

Material:

  • Gummistiefel (klein und groß)
  • Eimer

10. Enten spritzen

yellow and red plastic toy

Stationsbeschreibung:
Mehrere Quietsche-Enten befinden sich in einem mit Wasser gefüllten Zuber. Ziel ist eine oder mehrere Enten auf die andere Seite zu spritzen.
Gesprächsimpuls:
Hier könnt ihr beweisen wie gut ihr mit Wasser umgehen könnt. Wer schafft es als erstes die Enten ans andere Ende zu spritzen? So viel Kraft hat Wasser! Aber Gottes Segen auch!

Material:

  • Zuber mit Wasser
  • Spritzen
  • Quietesche-Eenten

11. Spontancomedy

Stationsbeschreibung:
Ein Mitarbeitender geht mit einem Becher in der Hand umher und will damit Regen sammeln. Er verteilt Becher und motiviert andere mit zu sammeln (egal, ob es regnet oder nicht).
Gesprächsimpuls:
Das Gespräch kann darauf gelenkt werden, dass Regen bzw. Wasser sehr kostbar ist.

Material:

  • ein schauspielbegabten Mitarbeitenden

Feier-Zeit

Dialog-Gespräch zwischen einem Kind (K) und einem Erwachsenen (E).
E: Unser Thema ist heute „Regen – ab in die Pfütze“.
K: Nein Mama (oder Papa oder Name) – unser Thema ist „Regen und Segen – ab in die Pfütze“. Du hast den Segen vergessen.
E: Ja stimmt du hast Recht. Regen UND Segen. Aber warum heißt das Thema heute so? Ich weiß gar nicht mehr, wer auf die Idee kam. Nur Regen würde doch auch reichen und zum Herbst passen.
K: Regen und Segen – das reimt sich! Und ist gleich bis auf einen Buchstaben!
E: Stimmt – dann war das wahrscheinlich der Grund warum wir das Kunterbunt heute
Regen und Segen genannt haben.

(evt. Begrüßungslied singen)
K: Mama – ich hab nochmal ein bisschen überlegt. Regen und Segen – das klingt doch nicht nur ähnlich, das ist doch auch fast das gleiche!
E: Wie meinst du das? Regen und Segen ist das gleiche? Regen ist das Wasser vom Himmel, bei dem ihr eure Regenjacken und Gummistiefel anziehen müsst und du deinen neuen Knirps benutzen darfst. Aber was hat das bitte mit Segen zu tun?
K: Also pass mal auf. Wenn es regnet, dann kann alles wachsen. Also Blumen, Gras, unsere Tomaten und so. Und so ist es doch auch mit dem Segen. Den Menschen, die Gott segnet geht es gut. Sie haben Freunde und sind glücklich.
E: Interessanter Gedanke… vielleicht hast du recht und es gibt wirklich einen Zusammenhang zwischen Regen und Segen. Mir fällt grad ein – in der Wüste, da gibt’s ja ganz wenig Regen und wenig Leben. Dort entsteht nur Leben, wenn es regnet. Und dann ist das ein Segen für die Menschen und Tiere. Denn dann gibt es wieder was zu Essen und Trinken und alles kann aufblühen und leben. Das ist für die Menschen in der Wüste bestimmt ein Gefühl von Gottes Segen.
K: Regen und Segen – also was beide können ist: neues und gutes Leben wachsen lassen. Und wenn kein Regen fällt und wir nicht gesegnet werden?
E: Gute Frage – also dieses Jahr hat es mal wieder zu wenig geregnet. Und deshalb hatten wir auch ganz wenige Äpfel auf unserem Apfelbaum. Also kein Regen heißt auch kein Obst.
K: Und kein Segen? Kein Leben? Das reimt sich ja auch fast! Und was ist wenn zu viel
Regen fällt oder wir zu viel Segen bekommen?

E: Also wenn zu viel Regen kommt, kann das ganz schön gefährlich sein. Dann gibt es Überschwemmungen, große Fluten und es wird gefährlich für das Leben von Mensch und Tier. Also ich würde sagen zu viel Regen schafft kein neues, gutes Leben!
K: Und zu viel Segen?
E: Was glaubst du?
K: Ich glaube zu viel Segen gibt es gar nicht!
E: Das glaube ich auch!
K: Aber es gibt noch einen Unterschied zwischen Regen und Segen: Regen kann man sehen und spüren und mit dem Mund auffangen. Und Segen nicht!
E: Das stimmt Segen kann man nicht sehen! Aber ich würde sagen, dass ich Segen schonmal gespürt habe. Wenn ich gesegnet werde bekomme ich oft so ein ganz warmes Gefühl in meinem Körper oder es fängt an zu kribbeln. Kennst du / ihr das auch?
K: Jetzt haben wir so viel über Segen gesprochen. Aber was ist das eigentlich SEGEN?
E: Lasst uns doch mal sammeln. Woher kennt ihr Segen? Wo gibt’s das?
(KiKu Besucher mit einbeziehen)
• Beim Geburtstag „Viel Glück und viel Segen“
• Am Ende vom Gottesdienst spricht der Pfarrer den Segen / Ende Kinderkirche?
• Abends segnet Mama
• Kindersegnung
• Jeder kann segnen. Auch Kinder!
• Einschulungsgottesdienst – Schulstart Gottesdienst – Segen fürs neue Schuljahr
• Ehepaar wird eingesegnet bei der Hochzeit

E: Okay – jetzt haben wir gehört wo es Segen überall gibt und haben schon ein bisschen eine Idee davon was Segen ist. Wo Segen ist, da wächst etwas, entsteht Leben. Segen heißt – ich erlebe Gutes. Segen heißt – Gott ist mit mir. Segen heißt – Gott passt auf mich auf – im neuen Lebensjahr, in der Schule, im neuen Leben, in der Ehe, am neuen Tag. Segen ist kein Wunsch. Segen ist kein Gebet. Segen heißt: Gott geht mit.

Impuls
In der Corona-Zeit kann es eine Station mit dem Bibeltext und ein paar Gedanken dazu zum Selbstlesen geben. Wir haben in der Bibel nachgelesen und wollen euch einen kleinen Teil aus 1. Mose vorlesen: Bibeltext 1. Mose 12,1-4 (Einsteigerbibel)
Der Herr sagte zu Abraham: „Verlass dein Land! Verlass deine Verwandtschaft und dein Elternhaus! Geh in das Land, in das ich dich führen werde! Ich werde dich zum Vater eines großen Volkes machen. Du wirst sehr berühmt werden! Ich werde dich segnen und du selbst wirst ein Segen für andere sein! Ich werde allen Gutes tun, die dir Gutes tun. Wer aber möchte, dass es dir schlecht geht, der bekommt es mit mir zu tun. Alle Völker auf der ganzen Welt werden durch dich Segen erleben.“
Gott spricht hier mit Abraham und segnet ihn. Für Abraham beginnt ein großes Abenteuer. Er startet einen neuen Weg. Und dafür segnet Gott ihn. Und so ist das auch bei uns heute. Wir segnen oft, wenn etwas Neues beginnt. Ein neues Leben, ein neuer Tag, eine neue Woche, ein neues Leben zu Zweit (bei einer Ehe), ein neues Lebensjahr, ein neues Schuljahr. Und Abraham ist ja in ein fernes Land gezogen mit allen seinen Leuten. Und dann hat Gott Abraham für diesen Weg gesegnet. Gott sagt zu Abraham: Ich will dich segnen UND du sollst ein Segen sein! Aber wie kann ein Mensch ein Segen sein? Kann jeder von uns ein Segen sein? Ja – jeder kann ein Segen sein. Indem wir Gutes tun, anderen Menschen helfen z.B. einer alten Nachbarin eine Brezel mitbringen, indem du eine gute Freundin bist. Oder wir können auch ein Segen sein, wenn wir anderen eine Freude machen. Vielleicht könnten wir sagen passend zum Thema „Du kannst ein Segen sein, indem du der Regen für andere bist.“ Jetzt haben wir so viel über Segen gesprochen, jetzt wollen wir ihn auch spüren und uns gegenseitig zusingen. Denn auch ein gesungener Segen ist ein Segen und…ihr könnt ja mal fühlen, ob ihr den Segen Gottes beim Singen spürt!

Aktion zum Lied: Gott dein guter Segen
In der Corona-Zeit können die Begriffe als Bilder einlaminiert an eine Station gelegt werden. Die Familien bekommen den Liedtext und können das Lied singen und bei dem jeweiligen Gegenstand das entsprechende Bild hochhalten. Wie erlebe ich Gottes Segen? Die Begriffe aus dem Lied „Gott dein guter Segen“ werden als Bilder ausgedruckt, verteilt und währen der jeweiligen Strophe hochgehalten.
Begriffe: Zelt, Licht (z.B. Taschenlampe), Hand, Nest

Fallschirm-Segen
Ein großer Fallschirm wird in die Mitte gelegt und alle halten sich daran fest. Der Fallschirm wird gemeinsam nach oben geschwungen.
Gott, der Vater, der dich geschaffen hat, segne dich.
Der Fallschirm wird nochmal nach oben geschwungen.
Jesus Christus, der Sohn, segne dich.
Der Fallschirm wird nochmal nach oben geschwungen, aber dieses Mal dürfen alle darunter schlüpfen.
Gott, der Heilige Geist segne dich. So segne dich Gott der Vater, der Sohn und der Heilige
Geist. Amen.

Fallschirm-Segen

Liedvorschläge
• Komm, wir machen Gotte jetzt eine Freude (Mike Müllerbauer)
• Ich schicke meinen Dank (Mike Müllerbauer)
• Vielen Dank (Mike Müllerbauer)
• Der Vater im Himmel segne dich (Mike Müllerbauer)
• Gott dein guter Segen (Detlev Jöcker)

Essens-Zeit

  • Spaghetti mit Tomatensoße
  • Maultaschen
  • Evtl. Paradiescreme zum Nachtisch

Anwendungsmöglichkeit für die Corona-Zeit:
Der Entwurf kann als Stationenlauf rund um Gemeindehaus / Kirche oder auch als Schnitzeljagd umgesetzt werden. Dann können Familien alleine oder in kleinen Gruppen zu den Stationen und diese eigenhändig durchführen. Evtl. kann ein Mitarbeitender am Start begrüßen und die Aktion erklären oder auch einzelne Stationen können durch einen Mitarbeitenden besetzt werden. Als Einladung kann ein Start-Paket mit Material im Vorfeld an die Kirche Kunterbunt Familien verteilt werden. Dann ist nicht so viel Material vor Ort notwendig. Die Elemente der Feier-Zeit können an Stationen eingebaut werden (z.B. das Bodenbild, das Dank-Gebet oder Lieder)

Ziel:
Das Thema Fairliebt in Gottes Welt soll unsere Liebe zu dieser Erde in den Fokus rücken. Die Besucher sollen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Gott hat uns den Auftrag zur Bewahrung seiner Schöpfung gegeben. Was das bedeutet und wie wir diesem Auftrag ein bisschen besser gerecht werden können, soll bei dieser Kirche Kunterbunt im Mittelpunkt stehen.

Biblischer Hintergrund:
Anhand des ersten Schöpfungsberichtes, im speziellen den beiden Versen aus Gen. 1, 27-28 soll deutlich werden, dass Gott diese Welt geschaffen hat. Wir Menschen sind nach seinem Bild geschaffen und Gott beauftragt uns die Erde zu bewahren und zu beherrschen.

Aktiv-Zeit

1. Ökologischer Fußabdruck

Stationsbeschreibung:
Hüpfspiel mit Fragen zum ökologischen Handeln, entsprechend der Antwort weiter oder weniger weit hüpfen
Gesprächsimpuls:
Hier geht es um euren ökologischen Fußabdruck. Dabei geht es darum wie wir in unserem Alltag dazu beitragen können unsere Welt in Gottes Sinne zu bewahren. Wie oft esst ihr Fleisch, Fisch und Wurst? Wie oft fahrt ihr mit dem Auto? Wo kauft ihr euer Obst und Gemüse? Diese und ähnliche Fragen dürft ihr hier beantworten und dann entsprechend weiterhüpfen. Der Fragebogen kann gleich im Start-Paket sein, dann müsst ihr nichts auslegen.

Material:

  • Kreide
  • Fragen

einen Test um eueren persönlichen Fußabdruck zu berechnen findet ihr hier: Fußabdrucktest (fussabdruck.de)

2. Insektenhotel

Stationsbeschreibung:
Aus einer leeren Konservendose wird ein Insektenhotel gebaut. Dazu je nach gewünschten Bewohnern verschiedene Materialien in der Dose platzieren. Ein Draht zum Aufhängen befestigen. Zur Verschönerung bunte Wolle um die Dosen wickeln.
Gesprächsimpuls:
Gott hat sich eine Vielzahl von Insekten ausgedacht. Damit es weiterhin viele verschiedene Insekten gibt, brauchen sie Lebensräume. Mit dem Insektenhotel können in eurem Garten oder auf eurem Balkon ein paar Insekten Heimat finden:

Insektenhotel

• Wildbienen mögen Röhren, z.B. Röllchen aus Papier oder Wellpappe
• Florfliegen und Marienkäfer mögen Holzwolle
• Ohrenkneifer mögen Stroh
• Schmetterlinge mögen dünne Zweige

Material:

  • Dosen
  • Holzwolle
  • Papier
  • Wellpappe
  • Stroh
  • Zweige
  • Gummis
  • Wolle für die Verzierung

3. Bienenwachstücher

Stationsbeschreibung:
Stoffreste mit der Zick-Zack Schere zuschneiden. Dann Backpapier unter und über den Stoff legen und Bienenwachsplatten mit dem Bügeleisen einbügeln. Die Tücher können dann anstatt Frischhaltefolie oder Alufolie genutzt werden.
Gesprächsimpuls:
Eine wirkliche Alternative zu Frischhaltefolie und Alufolie könnt ihr euch hier aus Stoffresten und Bienenwachs selbst zuschneiden und bügeln. Die Tücher können zum Abdecken von Joghurt, Obst und Gemüse oder auch Schüsseln verwendet werden. Durch die Körperwärme passen sich die Tücher dem jeweiligen Gegenstand an. Und das Beste – es entsteht weniger Müll! Unterhaltet euch darüber, wo ihr im Alltag weggeworfenen Müll findet und warum das für Gottes Schöpfung ein Problem ist.

Material:

  • Baumwollstoffreste
  • Bienenwachsplatten
  • Zick-Zack Scheren
  • Bügelbrett und -eisen
Bienenwachstücher

4. Verpackungs-Quiz

Stationsbeschreibung:
Verschiedene Fragen zum Thema Ökologische Verpackungen auf einem Quizblatt. Dieses kann ausgefüllt werden. Am Ende der Aktiv-Zeit gibt es die Auflösung und ein Gewinner-Kind und einen Gewinner-Erwachsenen.

Material:

5. Grillanzünder

Stationsbeschreibung:
Aus Wegwerf-Material entsteht ein Grillanzünder. Über dem Feuer oder auf einem Herd die Wachsreste schmelzen. Trocknerflusen in die Eierkartons legen und das Wachs darüber gießen. Trocknen lassen und danach die Eierkartonabteile auseinanderschneiden. Fertig sind die Grillanzünder.
Gesprächsimpuls:
Eigentlich würden wir die Eierkartons, die Kerzenreste und die Trocknerflusen wegwerfen. Heute entsteht daraus etwas Neues – Grillanzünder. Ein kleiner Beitrag zu weniger Müll und der Verwertung von Materialien. Habt ihr weitere Ideen, wie Wegwerfartikel wiederverwendet werden können?

Material:

  • Eierkartons
  • Wachsreste
  • Trocknerflusen
  • Topf zum Schmelzen
  • Messer
Grillanzünder

6. Ideentausch

Stationsbeschreibung:
Auf ausgeschnittene Fußabdrücke aus Karton werden mit Ideen oder Vorhaben zur Nachhaltigkeit aufgeschrieben. Auf einer Weltkarte wird damit ein Herz gestaltet. Am Ende darf sich jeder einen Fußabdruck zur Erinnerung mitnehmen. Es gibt so viele Ideen zur Steigerung unserer Nachhaltigkeit. Jede Idee ist wertvoll. Hier wollen wir sie teilen. Schreibt eure Idee auf einen Fußabdruck und hängt ihn an die Wand.
Gesprächsimpuls:
Lasst euch von anderen inspirieren, sprecht darüber, diskutiert und überlegt, was ihr im Alltag umsetzen könnt. Denn wir wollen gemeinsam den Auftrag von Gott ernst nehmen die Erde zu bewahren.

Material:

  • Fußabdrücke aus buntem Karton (oder Post it’s)
  • Stifte
  • großes Plakat
  • Karton
Ideentausch

7. Energieerzeugung

Stationsbeschreibung:
Ein bis zwei Fahrräder werden auf einen Rollentrainer montiert und ein Licht über einen Dynamo angeschlossen. Das Licht sollte für den Radfahrer sichtbar sein (evt. das Fahrradlicht nach hinten drehen).
Gesprächsimpuls:
Mit den Fahrrädern könnt ihr selbst Energie erzeugen.
• Wie können wir im Alltag „Energie“ erzeugen und andere für etwas begeistern?
• Wie können wir etwas von Gottes Liebe weitergeben? So wie unsere Energie an das Fahrradlicht weitergegeben wird?

Material:

  • Fahrräder
  • Rollentrainer
  • Dynamo
  • Lampe

8. Energiespeicher

Stationsbeschreibung:
Eine Solar-Lichterkette wird in einem Karton untergebracht (evtl. auch als Rätsel). Die Sonne erzeugt am Tag, wenn Sonne auf das Solarpanel fällt Strom, den man in einem Akku speichert. Nachts wird dann das Licht mit diesem Strom versorgt. Das ist das Konzept für eine moderne Solaranlage mit Batteriespeicher.
Gesprächsimpuls:

Die Sonne erzeugt am Tag Strom, den man in einem Akku speichert und der dann nachts das Licht mit Strom versorgt.
• Wo können wir ein Licht in die Finsternis bringen?

Material:

  • Solarlichterkette
  • Karton

9. Treibhauseffekt

Stationsbeschreibung:
Ein Langzeitexperiment (30-60 Min): Treibhauseffekt in zwei Flaschen deutlich machen. Eine Flasche wird mit Luft gefüllt, die andere mit CO2. In den Flaschen befindet sich jeweils ein Thermometer. Die Temperatur in der CO2-Flasche ist höher. Mit diesem Experiment kann man schön erklären was das CO2 in unserer Atmosphäre macht und warum wir es vermeiden sollten (evtl. Hinweis auf andere Stationen).
Gesprächsimpuls:
Hier kann man schön verstehen, was das CO2 in unserer Atmosphäre macht und warum wir es vermeiden sollten.
• Was denkt Gott wohl, wenn er sieht wie wir mit der Erde umgehen, die er erschaffen hat?

Material:

  • zwei Flaschen
  • Thermometer
Treibhaus-Experiment

10. Spielzeug aus Schrott

Stationsbeschreibung:
Auf eine alte CD wird ein Schnellverschluss (z.B. von einer Spülmittelflasche) mit der Klebepistole befestigen. Auf das Ventil wird ein Luftballon gestülpt. Durch das CD-Loch wird der Luftballon aufgeblasen. Ventil öffnen und das Boot auf einer glatten Oberfläche leicht anstoßen. Die CD kann noch mit Washi-Tape verziert werden.

Anleitung für das Luftkissenboot


Gesprächsimpuls:
Wie wird aus einer CD und einem Getränkeverschluss ein Luftkissenboot? Das könnt ihr hier erleben.
• Vielleicht fallen euch noch mehr Dinge ein, die ihr aus Alltagsgegenständen basteln könnt?
• Zum Nachdenken: Wie viele Spielsachen stehen bei euch ungenutzt herum? Wer würde sich darüber freuen? Wie könnten zukünftig nachhaltige Geschenke für Kinder aussehen?

Material:

  • CD
  • Schnellverschlüsse
  • Heißklebepistole
  • Luftballon
  • Verzierung (WashiTape)

11. Repaircafé

Stationsbeschreibung:
Toll ist, wenn es vor Ort ein Repaircafé gibt und Mitarbeitende zu Besuch kommen, ihre Arbeit vorstellen und diese Station anbieten können. Ansonsten können auch fitte Näherinnen angefragt werden, die dann bei Kirche Kunterbunt mit ihrer Nähmaschine kommen und die kaputten Kleidungsstücke nähen. Im Vorfeld muss den Familien kommuniziert werden, dass sie ihre reparaturbedürftigen Kleidungsstücke mitbringen dürfen. Evtl. kann diese Station auch auf andere Gegenstände (Fahrräder, Elektronikartikel) erweitert werden.
Gesprächsimpuls:
Kleidung wird oft unter menschen-unwürdigen Bedingungen hergestellt. Das Repair-Café zeigt uns, dass kaputte Kleidung nicht weggeschmissen werden muss. Sie kann geflickt werden und dann müssen weniger neue Klamotten gekauft werden.
• Könnten wir auf neue Kleidung verzichten? Wie kann ich meinen Kleidungskonsum verringern?
• Wer würde sich über meine ungenutzten oder zu kleinen Kleidungsstücke freuen?

Material:

  • Mitarbeiterinnen des Repair-Cafés mit Nähmaschine
white sewing machine on table

12. Obst- und Gemüse Parcours

Stationsbeschreibung:
Verschiedenes Obst und Gemüse muss der Erntezeit entsprechend den vier Jahreszeiten zugeordnet werden. Pro Jahreszeit gibt es einen Eimer. Jede Frucht muss durch einen Parcours zum richtigen Ziel gebracht werden. Am Ende gibt es die Auflösung.
Gesprächsimpuls:
Welche Frucht wächst zu welcher Jahreszeit bei uns? Hier könnt ihr euer Wissen zeigen!
• Früchte die lange Transportwege hinter sich haben, sind nicht gut für unsere Welt.
• Zum Nachdenken: Welche Früchte essen wir zu welcher Jahreszeit?

Material:

  • Früchte und Gemüse (echt oder aus Holz/Filz)
  • Eimer
  • evt. Hütchen für den Parcours

13. Beten für die Welt

Stationsbeschreibung:
Durch Plakate und Bilder werden vom Klimawandel betroffene Menschen und Tiere gezeigt. Die Besucher dürfen für ein stilles Gebet sprechen und eine Kerze entzünden.
Gesprächsimpuls:
Viele Menschen, Tiere und Pflanzen leiden unter den Veränderungen durch den Klimawandel. Hier kannst du eine Kerze anzünden und für die betroffenen Menschen und Tiere beten. Du kannst aber auch für unsere Welt, für die verantwortlichen Personen und uns selbst beten, dass wir unsere Verantwortung der Welt gegenüber ernst nehmen. Hier könnte auch eine Gebetsstation mit Fürbitten Rund um
Corona angeboten werden. Evtl. auch mit Fürbitten auf kleinen Zettel, die an eine Wäscheleine gehängt oder gerollt an ein Kreuz gesteckt werden.

Material:

  • Kerzen
  • Gläschen
  • Kreuz
  • Streichhölzer
  • Plakate und Bilder mit vom Klimawandel betroffenen Menschen und Tieren

Feier-Zeit

Mini-Theater zu fairliebt
Der Moderator (M) und ein Lauch (Lauchi), bei dem die Wurzeln die Haare sind und zwei
Augen befestigt wurden, unterhalten sich.

M: Herzlich Willkommen zu Kunterbunt. Schön, dass ihr alle da seid. Heute ist unser
Thema „fairliebt in Gottes Welt“.

Lauchi: Hihi – (M) … ist verliebt. (M)… ist verliebt. Ist es noch geheim oder dürfen es alle
wissen?

M: Ja ich bin tatsächlich verliebt.
Lauchi: In deinen Mann (Frau), stimmt’s?
M: Na klar. In den auch. Sonst hätte ich ihn ja nicht geheiratet! Aber ich bin auch
verliebt in meine Kinder.
Lauchi: Und ich bin verliebt in meine Mami und meinen Papi-Lauch.
M: Ja und man kann auch verliebt sein in Schnee (das wünschen wir uns ja echt), in den
Wald oder die schöne Natur oder in leckeres Essen.
Lauchi: Aber nicht in Lauchsuppe!
M: Ich bin aber auch noch in was anderes verliebt.
Lauchi: In was anderes?
M: Ja – ich bin verliebt in Gottes Welt. (hält das Schild hoch)
Lauchi: Das sagst du doch jetzt nur, weil es das Thema von Kunterbunt ist!
M: Nein – ich finde die Welt, die Gott geschaffen hat wirklich toll und deshalb bin ich in
sie verliebt!

Lauchi: M ist verliebt! M ist verliebt! Er/Sie ist verliebt in Gottes Welt. Trallallalalala! Aber
halt – M kannst du nicht richtig schreiben? FAIR-LIEBT – das schreibt man doch
anders! (streicht mit rot FAIR durch und schreibt VER hin)

M: Das weiß ich doch! Aber ich habe es mit Absicht falsch geschrieben.
Lauchi: Mit Absicht falsch geschrieben? Du bist ja verrückt! Da ist deine Deutschlehrerin
bestimmt nicht begeistert!

M: Ich habe es falsch geschrieben, weil ich nicht nur VER-liebt in Gottes Welt bin,
sondern weil ich mir wünsche, dass wir FAIR mit Gottes Welt umgehen.
Lauchi: (schaut irritiert) Häh? Was soll denn FAIR bedeuten?
M: fair sein heißt sich gut verhalten. Ehrlich sein dem anderen gegenüber. Vielleicht
kennst du das Wort vom Sport. Zum Beispiel beim Fußball – ein fairer Spieler hält
sich an die Spielregeln, ist ehrlich und geht mit seinen Gegnern gut um.
Lauchi: Und du willst jetzt mit Gottes Welt Fußball spielen?
M: Nein – natürlich nicht! Ich will fair mit Gottes Welt umgehen. Ich will mich gut
verhalten, mich an die Spielregeln halten und dafür sorgen, dass es der Natur und
der ganzen Welt gut geht.
Lauchi: Dann bist du also ganz fair zu Gottes Welt?
M: Genau! Weil ich verliebt bin in Gottes Welt!

Bodenbild Schöpfung
Für die Corona-Zeit kann das Bodenbild mit einem gekürzten Text zum Selbstlesen und vielen
Naturmaterialien aufgebaut werden.

Bodenbild zur Schöpfung

Den Kindern und Erwachsenen werden verschiedene Tiere (Lego-Duplo, Holztiere,
Schleich-Tiere), Pflanzen, Blumen, Steine, Erde gegeben, diese werden während des Impulses zum
Einsatz kommen.
Weißes Tuch in die Mitte legen.

Ganz, ganz am Anfang, als noch nichts war, gar nichts, keine Welt und nichts und nichts – das
kann man sich gar nicht vorstellen – war doch schon Gott da.
Kerze in einem Glas wird in die Mitte gestellt.
(Vielleicht gibt es ja auch Menschen, die sagen: Das stimmt gar nicht. Die Erde ist einfach so
entstanden, ganz ohne Gott. Dann sieht es so aus:
Die große Kerze in der Mitte wird entfernt und bei Seite gestellt.
Nein, das gefällt mir nicht. Ich will die Kerze dabei haben. Ich glaube, dass Gott die Erde
geschaffen hat, zusammen mit allem, was lebt.)
Als Gott dann das Weltall machte und die Erde, sprach er in das Nichts hinein: Licht!
Und da wurde es – wie bei einem Blitz – ganz hell.
Gelbes Tuch wird oberhalb der Kerze hingelegt, dunkles Tuch wird unterhalb der Kerze
hingelegt.

Damit es bei uns am Tag hell wird, welches Licht scheint da für uns? Die Sonne.
Sonnenstrahlen werden ausgelegt.
Und damit es auch in der Finsternis, im Dunkeln in der Nacht, nicht ganz so dunkel ist, hat
Gott auch dafür Lichter erschaffen. Welche Lichter leuchten für uns in der Nacht? Der Mond
und die Sterne.
Mond und Sterne werden auf das dunkle Tuch gelegt.
Und dann kam zuerst das, was kein Leben hat: Wasser und Land, Erde und Sand, Steine.
Blaues Tuch (= Wasser), Erde, Sand und Steine werden in die Mitte gelegt.
Das hat ganz schön lange gedauert, bis das alles entstanden war, nicht nur unsere Erde,
sondern das ganze Weltall. Vielleicht waren es sogar Millionen Jahre. Aber für Gott sind das
nur ein paar Tage.
Aber was dann kam, das war besonders großartig. Gott brachte das Leben auf die Erde. Erst
einmal die Pflanzen, Gras, schöne, bunte Blumen, Büsche, Sträucher, Bäume.
Kinder bringen Blumen und kleine Pflanzen mit Wurzeln, die in die Erde gesteckt werden.
Danach machte Gott die Tiere, die ganz Kleinen – Regenwürmer, Tausendfüßler, Ameisen,
Käfer und dann auch die Größeren. Pflanzen und Tiere überall.
Kinder bringen Tiere und platzieren sie auf dem Wasser oder dem Land.
Das Beste, was Gott machte, hat er sich bis zum Schluss aufgehoben.
Ein Spiegel, in ein braunes Tuch gewickelt, wird in die Mitte gelegt. Ein oder mehrere Kinder
kommen in die Mitte und decken es auf.

Zum Schluss machte Gott den Menschen, dich und mich und alle anderen. In der Bibel steht
dazu:
Wortkarte Genesis 1, 27 wird zum Spiegel gelegt und von einem Kind vorgelesen.
Gott hat uns nach seinem Bild geschaffen. Er liebt uns so sehr. Er wollte mit uns ein
Gegenüber. Und er wünscht sich, dass auch wir einander als Gegenüber wahrnehmen und
fair miteinander umgehen.
Und er hat uns einen Auftrag gegeben.
Wortkarte Genesis 1, 28 wird in die Mitte gelegt und von einem Kind vorgelesen.
Unser Auftrag ist es diese Erde zu bebauen und zu bewahren, das heißt auf sie zu achten, auf
sie aufzupassen, dafür zu sorgen, dass es der Natur, den Pflanzen, die Tieren gut geht.
Wir alle betreten diese Erde, gehen über die Erde und hinterlassen unsere Fußspuren auf der
Welt.
Weil nicht jeder Platz auf unserem Bodenbild hat, werden einige Fußspuren symbolisch
hingelegt.

Vielleicht können wir etwas mehr darauf achten welche Spuren wir hier auf dieser Welt, in
Gottes Schöpfung hinterlassen. Wir sollen verliebt sein in Gottes Welt. In seinem Sinne
sollen wir die Erde bebauen und fair miteinander umgehen.

Gebet
Gott hat diese Erde mit uns und allem anderen so wunderschön gemacht. Dafür wollen wir
Danke sagen. Das machen wir heute ein bisschen wilder – mit dem Schlachtruf-Gebet. Ein
„Vorschreier“ ruft: „Gebt mir ein D!“ Alle anderen rufen: „D!“ „Gebt mir ein A!“ „A“ und so
weiter N – K – E. Und dann alle zusammen: „DANKE, DANKE, DANKE!“

Liedvorschläge:

  • Gott hält die ganze Welt in seiner Hand (Spiritual)
  • Wir sind stolz auf Gott (Armin Jans)
  • Komm, wir machen Gotte jetzt eine Freude (Mike Müllerbauer)
  • Ich schicke meinen Dank (Mike Müllerbauer)
  • Vielen Dank (Mike Müllerbauer)

Essens-Zeit

Beim Thema Nachhaltigkeit bietet sich eine gute Gelegenheit vegetarisch zu Kochen und unseren Fleischkonsum zu thematisieren.
Mögliche Ideen:

  • Käsespätzle
  • Gemüsesuppe
  • Nudelsuppe
  • Milchreis mit Apfelmus

Beschreibung

Bringt Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Gebt die weißen Kerzenreste in mehrere Blechdosen und stellt diese in das heiße Wasser. Wartet darauf, bist das Wachs geschmolzen ist. Dann fügt bunte (durchgefärbte) Wachsreste hinzu. Wenn ihr keine schönen Farben habt, könnt ihr auch Wachsmalstifte schmelzen oder natürlich buntes Wachs kaufen.


Entnehmt dann die Blechdose vorsichtig dem heißem Wasser und taucht die Kerzen in die erste Farbe. Wiederholt das mit verschiedenen Farben mehrmals. Dabei die Kerze immer ein bisschen weniger tief eintauchen.

Achtung – das Wachs ist heiß und kann auch spritzen!

Gesprächsimpuls
Gottes Liebe färbt auf uns ab und bringt Licht in unser Leben. Die Kerze könnt ihr jemandem schenken und damit Licht in die Welt bringen.

Material

  • Stabkerzen in Weiß
  • bunte Kerzenreste oder Wachsmalstifte
  • Blechdosen
  • großer Topf

Leitgedanken/Leitverse

Aussage: Angenommen durch Jesus! Deshalb will ich um jeden Preis mit Gott verbunden sein.
Sarg von Jesus, sein voller Einsatz, sein Sterben, sein Möglichmachen, seine Annahme für uns, Zeugnis: Deshalb will ich um jeden Preis mit ihm verbunden sein, Gott ist das, was dich hält, wenn alles wegbricht, …

Aussage: Jesus nachfolgen – Komme was will!

  • mit ihm unterwegs/verbunden sein
  • all in
  • voller Einsatz
  • loslassen, …

Aussage: Kraft seiner Auferstehung!
Durch einen Sarg als Tür in die Kirche gehen. Kirche als Symbol für das Anteilhaben an Gottes Kraft. Selbst der Tod kann uns nicht trennen. Wir leben mit der Perspektive Ewigkeit schon hier und jetzt.

Aussagen aus dem Philipperbrief, die dem inhaltlichen Fokus zugrundeliegen

  • Meine Gefangenschaft hat die Botschaft nicht aufgehalten. Ganz im Gegenteil: die Menschen, die Paulus gefangen gehalten haben, haben erkannt, warum Paulus gefangen wurde: Weil er an Jesus glaubt.
  • Christus ist mein Leben. Am liebsten würde ich jetzt sterben, andererseits habe ich noch eine wichtige Aufgabe, damit auch ihr fest im Glauben bleibt. (Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn)
  • Lasst euch nicht von euren Gegnern einschüchtern: Jesus war Gott, gehorsam bis hin zum Tod. Er erniedrigt sich selbst.
  • Was immer geschehen mag, freut euch, weil ihr zu Gott gehört. Das ist eine tiefe Gewissheit.
  • Wir verlassen uns nicht mehr auf uns selbst, sondern verlassen uns auf Gott. Gegenüber dem Gewinn, dass Christus mein Herr ist, ist alles andere belanglos geworden! Um jeden Preis möchte ich mit Gott verbunden sein. Macht euch keine Sorgen, ihr könnt in jeder Lage zu Gott beten, sagt ihm, wie es euch geht. Und dankt ihm, denn ihr seid mit Christus verbunden!
  • Was zählt, ist dass ich von Gott angenommen bin. Wir haben unsere Heimat im Himmel, wir sind nicht darauf angewiesen, alles, was unser Leben gerade ausmacht, so wichtig zu bewerten und zwanghaft daran festzuhalten.
  • Ich will die Kraft seiner Auferstehung erfahren!! (Aber auch sein Leid mittragen)

RealLIFE Programm

Rahmen:

Audioguide

  • per Handy der TN

Modus

  • Pro Min. geht eine Person los
  • Flexibles Losgehen und Ankommen möglich
  • Jeder geht für sich alleine / Kleine Gruppe sind aber möglich

Mitarbeitende

  • zusätzliche Personen für die Seelsorge am Ende des Weges
  • 1 Person am Checkpoint
  • 1-2 Personen am Check in
  • je Station mind. 1 Person

Stationen:

Im Downloadbereich gibt es ein Dokument mit den Texten des jeweiligen Audiotracks. Hier nur die Kurzbeschreibungen der Stationspunkte.

Station 1: Checkpoint

  • Backstein/Ziegelstein als Eintrittskarte aushändigen (Erleben eine Last zu tragen / Unangenehm) TN-Zahlen dadurch kontrollieren z. B. an jeder Station gibt es max. 60 Backsteine zum frei rausgeben
  • Wegbeschreibung zum Ankommen
  • 15-30 Min. Wegziel: Ankommen auf dem Friedhofsvorplatz / Stein ablegen

Station 2: Check in

  • Audioguide aushändigen und für technische Funktionen sorgen –> Hinweis beim Aushändigen: ihr seid solo unterwegs, macht es für euch oder maximal zu zweit, nicht in großen Gruppen.
  • Erhalten Friedhofsplan / Wegplan und Schreibzeug inkl. Unterlage / beim Schreibzeug
  • Offene Frage: Kommt jemand ohne Stein, bekommt er mit dem Audiogerät dann direkt einen ausgehändigt, den er dann auch gleich wieder ablegen kann?

Station 3: Blick auf Kreuz

  • Bei Punkt, wo Blick aufs Kreuz gut ist, stehen bleiben, dort Audio hören;
  • Der Punkt sollte markiert sein (auf dem Schild dazu sollte stehen, in welche Richtung sie blicken sollen)
  • Lediglich Erinnerung, keine extra Aktion

Station 4: Lebensinhalt

  • Stifte, Zettel, Schreibunterlage (bekommen sie schon zu Beginn mit)
  • Schreibe Sachen drauf, die dir wichtig sind.

Station 5: Loslassen

  • Vor einem der großen Mülleimer

Station 6: Alles weg? Feld namenloser Gräber 

  • Bei einem Ort von namenlosen Urnengräbern

Station 7: Grabrede

  • Ausgabe von Stiften, Zettel, Unterlage, Briefumschläge zum Mitnehmen
  • Eine eigenen Grabrede über sich selber schreiben
  • Bei finanziellen Spielraum wollen wir die Briefe zentrale ein paar Wochen später an sie versenden

Organisatorische Information:
Durch die Corona-Regeln ist es nicht möglich „normal“ Kirche Kunterbunt zu feiern, deshalb haben wir eine Stadtrallye entwickelt. Die Familien haben im Vorfeld ein Kärtchen mit dem Foto für den Startpunkt bekommen. Am Start gibt es ein Starter-Paket für die Familien mit Material, dass sie für die Rallye brauchen. Wir schlagen eine ca. 2,5 km lange Strecke mit markanten bzw. passenden Orten in unserer Stadt vor. Wir haben an jeder Station ein Stationsschild aufgestellt mit den einlaminierten Stationsbeschreibungen. Im Vorfeld haben wir uns vom Ordnungsamt die Aktion genehmigen lassen.

Ziel:
Die Familien sollen eine Auszeit von ihrem „Corona-Alltag“ bekommen und einen neuen Zugang zu Psalm 23. Die Stationen an den alltäglichen Orten sollen bewirken, dass der Psalm 23 die Familien auch in Zukunft begleitet.

Aktiv-Zeit

Ankommen
Stationsbeschreibung: Prima – ihr habt den Startpunkt gefunden! Nun startet unsere kunterbunte Stadtrallye und eure Familienzeit. Was euch in den nächsten ca. zwei Stunden erwartet: Eine Rallye quer durch euren Ort zu verschiedenen Stationen.  An den Stationen findet ihr eine Stationsbeschreibung und Material. Alles dreht sich dieses Mal um einen ganz bestimmten Psalm – nämlich Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“. Viele von euch kennen diesen Psalm, aber heute geht es darum, diesen Psalm als Familie neu zu entdecken und mit euch und eurem Ort zu verknüpfen. Seid gespannt! In diesem „Starterpaket“ sind die nummerierten Umschläge (1-5) sowie Material, welches ihr an den Stationen benötigt. Das Material ist gekennzeichnet, holt es bitte erst aus dem Tütchen bzw. den Briefumschlägen, wenn ihr an der passenden Station seid. Wie ihr die nächste Station findet? Mithilfe eines Fotos, das immer in einem nummerierten Umschlag versteckt ist. Wenn ihr eine Station beendet habt, dann dürft ihr den nächsten Umschlag öffnen und rätseln, wo sich das nächste Ziel befindet. Falls ihr das Bilderrätsel nicht lösen könnt, findet ihr Tipps auf der Homepage.
Wichtig: Das Ende der Stadtrallye ist nicht der Startpunkt. Nehmt also ggf. eure Fahrräder, Laufräder o.ä. mit. Rund um die Kirche geht es nun los mit Station 1.
Wir wünschen euch eine gesegnete, kunterbunte und bereichernde Familienzeit! Viel Freude dabei!

Material
für das Starter-Päckchen

  • Umschläge mit Fotos
  • Streichholzschachtel mit Taschenpsalm (siehe Station 5)
  • Vespertüte mit bunten Streuseln
  • Ölfläschchen
  • Eisgutschein
  • Impuls-Kärtchen (siehe Station 2)
  • leere Zettel
  • 2-3 kleine Magnete
  • 2-4 Knallerbsen
Inhalt des Starter-Pakets

1. Station: Start
Stationsbeschreibung:
Auch wenn wir zurzeit noch nicht gemeinsam feiern können, sind wir trotzdem miteinander verbunden. Nehmt euch einen Luftballon, schreibt eure Namen darauf und bindet euren Luftballon an die Schnur. Solltet ihr keinen Edding dabeihaben, dürft ihr euch gerne einen nehmen. Bitte desinfiziert ihn danach mit dem Pumpspray! Und dann geht es weiter zur ersten Station.

Luftballons am Start der Rallye

Material:

  • Luftballon
  • Edding
  • Schnur

Station 1 – Teil 1
Stationsbeschreibung:
„Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang“ (Psalm 23,6a)
Was hat Gott schon GUTES in eurem Leben gemacht? BARMHERZIGKEIT bedeutet sein Herz für Menschen in Not zu öffnen. Das kann jeder. Ihr habt ein Bild mitgebracht. Dieses Bild soll eine kleine Geste sein. Ihr dürft das Bild an die Schnur hängen. Wir sammeln die Bilder ein und bringen sie zum Pflegeheim. Besonders die älteren Menschen in unserer Gesellschaft leiden gerade unter Einsamkeit. Wir wollen ihnen eine Freude machen!
Gesprächsimpuls: Lest während ihre eure Bilder aufhängt den Psalm 23 und schaut euch die Fotos dazu an. Er wird euch heute an jeder Station auf ganz besondere Weise begegnen.
Falls ihr euer gemaltes Bild vergessen habt – kein Problem. Malt einfach zu Hause eines und macht jemand damit eine Freude.

Material:

  • Schnur
  • Wäscheklammern
  • Ausgedruckte und laminierte Bilder zu Psalm 23

Station 1 – Teil 2
Stationsbeschreibung:
„und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“ (Psalm 23,6b)
Unser Leben ist hier auf der Erde und ein Grundbedürfnis von uns Menschen ist, dass wir eine Heimat haben. Obwohl die meisten von uns eine Wohnung, ein Haus und somit eine Heimat haben, gibt es hin und wieder Situationen, in denen wir uns heimatlos und immer wieder fremd fühlen. Unser Leben hat ein Ziel: das Haus des Vaters – die himmlische Heimat. Wer an Jesus glaubt, der hat das ewige Leben. Diese Zukunft liegt noch vor uns, doch entwickelt sie ihre Kraft schon heute, im Hier und Jetzt. David singt davon in Psalm 23. Wenn man in den Händen des guten Hirten ist, dann hat das Folgen: Es wird uns gut ergehen, wir werden Barmherzigkeit finden – und wir leben im Hause des Herrn, für jetzt und für immer. Gott ist der Hausherr – und er ist treu. 

Material:

  • Strandmuschel
  • altes Zelt
  • Kartonhaus
  • Stöcke für ein Tippi
  • Kissen
  • Hausgebet
Hausbau
Die verschiedenen Möglichkeiten ein Haus zu bauen.

Baut euch als Familie Euer Haus. Ihr könnt wählen zwischen:

  • einem Tipi: die Stangen zusammenstellen und oben mit der Schnur zusammenbinden
  • einem Zelt: aufbauen und danach bitte wieder abbauen
  • einem Karton Haus: einfach nur reinsitzen
  • einem Freilufthaus: Kissen verteilen und hinsitzen
  • einer Strandmuschel: hochwerfen, reinsitzen und danach bitte wieder zusammen bauen;-)

Macht Euch während des Bauens über Eure Vorstellungen Eures endgültigen Bestimmungsortes Gedanken. Wenn das Haus steht, setzt Euch als Familie rein und tauscht Euch aus.
Gesprächsimpulse: Wie stellt ihr Euch das Haus des Herrn, Eure Wohnung darin vor?
Zum Abschluss könnt ihr Euch eine Kerze/LED-Licht und ein Hausgebet aus der Kiste nehmen, es anmachen und miteinander das Gebet sprechen.

Hausgebet
Herr, wir danken dir, dass du uns als deine Kinder auf der ganzen Welt und durch alle Zeiten hindurch liebst und bewahrst. Wir danken Dir für Deine Barmherzigkeit und all das Gute, das Du tust. Hilf uns in dem Bewusstsein zu leben, dass in Gottes Haus viele Wohnungen sind, dass wir füreinander sorgen und einander durch dick und dünn lieben. Schenke uns Geborgenheit, wie in einem Haus, in dem sich jeder wohl fühlt und jederzeit Willkommen ist. Amen.

Station 2 Teil 1
Stationsbeschreibung:
„Er erquicket meine Seele…“ (Psalm 23,3)
Ihr seid hier am plätschernden Brunnen angekommen. Gott möchte uns erquicken – er möchte uns neu beleben, stärken und erfrischen – das dürft ihr nun an dieser Station erleben. Für die Kinder steht Kreide bereit. Malt auf dem Boden was euch Freude macht. So entsteht hier ein großes, kunterbuntes Gemälde, das viele Menschen erquickt und mit Freude füllt. Räumt die Kreide nach Gebrauch wieder zurück in den Eimer. Für die Eltern stehen Liegestühle bereit, lauscht dem plätschern des Wassers und holt das Kärtchen „Ich wünsche dir…“ aus dem Umschlag und nehmt euch Zeit zum Lesen und zum Erquicken.

Material:

Station 2 Teil 2
Stationsbeschreibung:
„Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“ (Psalm 23,3)
Folgt nun dem Wasser, von Brunnen zu Brunnen. Seid dabei aber Aufmerksam und sucht nach Bildern von Wegen/Straßen.  Auf diesen Bildern findet ihr Buchstaben. Sammelt diese Buchstaben auf dem Lösungswortkärtchen aus dem Umschlag und bringt sie in die richtige Reihenfolge.

Material:

  • einlaminierte Bilder mit Straßen/Wegen und Buchstaben (Lösungswort)
  • einen Weg zwischen mehreren Brunnen oder kleines Bächlein

Station 2 Teil 3
Stationsbeschreibung:
„Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“ (Psalm 23,3)
Hier endet euer Suchweg. Hoffentlich habt ihr alle Buchstaben gefunden und somit auch das Lösungswort (Lebensweg). Gott verspricht uns, uns auf unseren unterschiedlichen Lebenswegen zu führen und zu begleiten.

Nun dürft ihr den nächsten Umschlag öffnen!

Material:

  • Stationsbeschreibung

Station 3
Stationsbeschreibung:
„Du salbst mein Haupt mit Öl und füllst mir den Becher randvoll.“ (Psalm 23,5b)
Stellt euch vor, ein Gast meldet sich an. Er oder sie kommt zu euch nach Hause. Was macht ihr? Welche Vorbereitungen trefft ihr zusammen? Räumt ihr euer Zimmer auf, backt ihr vielleicht einen Kuchen oder überlegt ihr euch, was ihr zusammen spielen könnt? Gastfreundschaft wurde damals in der Lebenskultur des Alten Testaments groß geschrieben. Dazu gehörte auch, dass ein Gast sich nach einer langen Wanderung waschen und danach mit Öl einreiben durfte. Öl war kostbar und deshalb ein besonderes Zeichen der Großzügigkeit und der Gastfreundschaft. Der Gastgeber ließ es sich etwas kosten, seinen Gast zu verwöhnen.
In euerm Starter-Paket findet ihr ein kleines Fläschchen  mit Öl. Nehmt einen kleinen Tropfen und zeichnet euch ein Kreuz auf die Stirn, als Zeichen, dass Gott euch umsorgt und euch segnet. Dabei könnt ihr euch „Gott segne dich!“ zusprechen. Mit dem Rest könnt ihr euch Zuhause gegenseitig verwöhnen und massieren. Oder ihr überrascht euern nächsten Gast 🙂
Auch Gott heißt uns willkommen wie ein guter Gastgeber. Er empfängt und umsorgt uns wie einen wichtigen Gast. Gott ist unendlich großzügig und freundlich. Er versorgt die, die zu ihm kommen, mit allem erdenklich Guten.
Auch wir wollen euch als unsere Gäste verwöhnen und euch einen Becher füllen.
Nehmt den Gutschein aus Umschlag 3 und holt euch pro Familie einen Eisbecher in der Eisdiele. Lasst es euch schmecken!

Material:

  • kleine Fläschchen mit Öl (Starter-Paket)
  • Eisgutschein von Eisdiele (Starter-Paket)

Station 4 Teil 1
Stationsbeschreibung:
„Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal“ (Psalm 23,4)
Im Leben kann es vorkommen, dass man sich allein fühlt, Angst vor etwas hat, sich fürchtet und alles um einen herum dunkel erscheint. Vielleicht fühlt es sich an, als ob man durch einen dunklen Tunnel, ein finsteres Tal hindurchgeht. Überlegt gemeinsam: Wann habt ihr euch schon mal allein gefühlt? Gibt es etwas vor dem ihr Angst habt?
Schreibt es auf den Zettel und heftet diesen mit einem Magnet in den Tunnel. Dann lauft gemeinsam zum Ende des Tunnels.

Der Tunnel als finsteres Tal

Material:

  • ein Tunnel
  • Banner mit „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal“
  • leere Zettel (A6) (Starter-Paket)
  • kleine Magnete (Starter-Paket)

Station 4 Teil 2
Stationsbeschreibung:
„fürchte ich kein Unglück. Denn du bist bei mir!“ (Psalm 23,4) Gott ist da! Auch dann, wenn alles um uns herum dunkel erscheint und wir Angst haben. Wir dürfen Gott unsere Sorgen und Ängste sagen. In der Bibel heißt es sogar, dass wir alle unsere Sorgen auf Gott werfen dürfen. Vielleicht gibt es etwas ganz Bestimmtes, dass ihr Gott sagen und es bei ihm abgeben wollt. Nehmt euch aus dem Starter-Paket die Knallerbsen und werft sie – gemeinsam mit euren Sorgen im Kopf – auf den Boden. Dann ruft laut: „Gott ist da!“ Im Tunnel hört sich das nochmal lauter an!

Material:

  • Banner mit „fürchte ich kein Unglück. Denn du bist bei mir!“
  • Knallerbsen
    (Starter-Paket)

Station 4 Teil 3
Stationsbeschreibung:
„Dein Stecken und Stab trösten mich.“ (Psalm 23,4)
Ein Hirte benötigt einen Stab, um seine Schafe vor bösen Tieren zu beschützen. Außerdem leiten die Hirten mit dem Stab den Schafen den Weg, so dass diese sich nicht verirren oder stürzen. Die Schafe wissen: Unserem Hirten und seinem Stab können wir „blind“ vertrauen. Gott ist wie der gute Hirte. Er tröstet uns, wenn wir traurig sind und Angst haben. Er möchte uns durchs Leben führen. An seiner Hand können wir gehen und ihm vertrauen.
Nehmt euch als Familie einen Stock mit. Auf dem Weg zur nächsten Station kann einer den anderen, der seine Augen geschlossen hat, für einige Meter führen. Vielleicht merkt ihr: Blindes Vertrauen ist gar nicht so leicht. Den Stock dürft ihr entweder mit nach Hause nehmen oder bei der nächsten Station ablegen.

Material:

  • Stöcke
Stöcke zum Mitnehmen

Station 5 Teil 1
Stationsbeschreibung:
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
(Psalm 23,1)
Nehmt euch eine Streichholzschachtel. Hier dürft ihr die Figuren und die Kulisse zu unserer Geschichte selbst gestalten.

Taschenspalm 23

Material für die Streichholzschachtel

  • 10 Streichhölzer
  • Titelblatt „Taschenpsalm“
  • grünes und blaues Papier
    (so groß, dass es in die Schachtel passt)
  • kleines braunes Stück Tonpapier (für den Hirtenstab)
  • kleine weiße Kärtchen mit Schafen bedruckt
  • Taschenpsalm
  • einlaminierte Hirtengeschichte

Bastelanleitung:

  • Klebt auf die Oberseite der Streichholzschachtel das „Taschenpsalm“ Papier und auf die Unterseite das grüne Papier.
  • Legt das blaue Papier in die Innenschachtel.
  • Nehmt euch jeder ein weißes Schaf-Kärtchen. Malt ein Schaf auf Vorder- und Rückseite. Knickt dann das Kärtchen, so dass es stehen kann.
  • Schneidet aus dem braunem Tonkarton einen Hirtenstab, so dass er in die Streichholzschachtel passt.
  • Nehmt die Streichhölzer und legt damit ein Schafgehege.

Einer vor euch nimmt sich den Hirtenstab und das Kärtchen mit der Hirten-Geschichte. Sucht euch einen gemütlichen Ort (Bank, Picknickdecke) und spielt gemeinsam die Geschichte nach.

HIRTEN-GESCHICHTE
Jeder nimmt sein Schaf in die Hand und bewegt es passend zur Erzählung. Beim Erzählen entsprechend Pausen machen, wenn die Schafe bewegt werden oder die Schachtel verschoben oder umgedreht werden muss. Der Erzähler übernimmt den Hirtenstab.

  1. Es ist früh am Morgen. Die Schafe stehen im Schafgehege. Schafe leben nicht allein. Sie leben in einer Herde. Der Hirte schaut sich alle Schafe in Ruhe an, um zu erkennen, dass sich nicht eines über Nacht verletzt hat. Dann öffnet er das Schafgehege. (Streichholz zur Seite schieben). Hier, im Lager für die Nacht, gibt es kein saftiges Futter, kein frisches Gras.
  2. Der Hirte führt die Schafe über die steinige Strecke bis zu einer grünen Wiese. (alle Schafe laufen hinter den Hirtenstab her auf die grüne Schachtel). Dort können die Schafe in Ruhe fressen, bis alle satt sind.  Der Hirte passt die ganze Zeit über auf, dass kein Schaf verloren geht oder ein Feind sich den Tieren nähert.
  3. Der Hirte leitet die Schafe zu frischem Wasser – einem Bach (Schafe an die blaue Innenschachtel stellen). Dort können sie trinken. Frisches Wasser brauchen die Schafe, kein schmutziges, abgestandenes Wasser. Davon werden sie krank.
  4. Der Hirte geht mit den Schafen weiter. Er führt sie durch dunkle Täler sicher auf die andere Seite. (Alle Schafe laufen durch die Schachtel)
  5. Am Abend sucht er für die Schafe einen neuen sicheren Platz zum Schlafen. Er bleibt bei den Schafen und passt auf. (Schafe gehen ins Streichholz-Gehege zurück)

Gesprächsimpuls:
Sprecht darüber, wie der Hirte sich um die Schafe kümmert und überall mit ihnen hingeht.
Welche Aufgaben hat ein Hirte? Was wurde in der Geschichte erwähnt? Wer ist für dich/euch wie ein Hirte? Auch Mamas und Papas brauchen einen „Hirten“. Sogar Könige brauchen einen Hirten. Das wusste auch David. David war Schafhirte, bevor er König wurde, und hat diesen berühmten Psalm 23 über einen besonderen Hirten geschrieben – Gott. Lest gemeinsam den Psalm 23! Jetzt könnt ihr alles in die Streichholzschachtel packen und mitnehmen. So habt ihr den Psalm 23 als Taschenpsalm immer dabei!

Station 5 Teil 2
Stationsbeschreibung:
„und führet mich zum frischen Wasser.“ (Psalm 23,2b)

FRISCHES WASSER
Der Hirte schaut, dass die Schafe genug und frisches Wasser bekommen. Stehendes und schmutziges Wasser waren gefährlich für die Schafe.

  1. Zieht eure Schuhe und Socken aus, krempelt eure Hosen hoch und watet durch den Bach.
  2. Nehmt euch die Spritzpistole, füllt sie mit frischem Wasser aus dem Bach und erfrischt die Schafe. Stellt danach die Dosen-Schafe bitte wieder auf.

Viel Spaß mit dem frischen Wasser!

Material:

  • Dosen mit Schafmotiv
  • Spritzpistolen
  • ein Bach

Station 5 Teil 3
Stationsbeschreibung:
„Er weidet mich auf einer grünen Aue“ (Psalm 23,2a)
Der Hirte hat die Schafe auf einer grünen Aue (Wiese) geweidet. Da gab es leckeres Essen, dass die Schafe satt und glücklich gemacht hat.

AUFGABE FÜR DEN HEIMWEG: Pflückt einen schönen Wiesenblumenstrauß!

Der Blumenstrauß soll uns daran erinnern, dass wir genug zu essen haben und glücklich sein dürfen.

Material:

  • Stationsbeschreibung
kunterbunter Wiesenblumenstrauß

Vespertüte
Stationsbeschreibung: Im Starter-Paket befindet sich die Vespertüte. Sie darf von den Familien geöffnet werden, wenn sie Lust auf eine Pause haben. Dafür haben sie selbst Butterbrote mitgebracht.
Jetzt habt ihr eure Vespertüte geöffnet – es ist Zeit für ein Päuschen! Ihr dürft von hier aus noch höchstens 100 Schritte gehen um euch ein „Vesper-Plätzle“ zu suchen. Setzt euch auf eine Bank, ein Mäuerchen oder breitet eure Picknick-Decke aus. „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ (Psalm 23, 5a)
Gott hat für uns einen Tisch vorbereitet – etwas zu essen in Gemeinschaft. Wir dürfen satt werden an Leib und Seele. Diese besondere Tischgemeinschaft mit Gott gibt es nicht nur an schönen, idyllischen Orten oder in guten Zeiten. Nein – auch Mitten im Leben, im Alltag, bei Stress und Anfeindungen will Gott uns stärken mit einem gedeckten Tisch.  Ihr dürft jetzt eure Butterbrote auspacken, die kunterbunten Streusel darauf streuen und genießen. Guten Appetit!

Material:

  • Butterbrot-Tüten
  • bunte Streusel
  • Beschreibung
Brot mit bunten Zuckerstreuseln
Brot mit bunten Zuckerstreuseln

Die Kirche Kunterbunt ist wie ein Stationenlauf im Freien aufgebaut. An mehreren Stationen kann jede Familie für sich das Element „Wasser“ mit allen Sinnen entdecken. Einen Rahmen bekommen die Stationen durch die Begrüßungs- und Endstation. Und dadurch, dass es an jeder Station etwas zum Sammeln gibt: hat man am Ende alle Teile zusammen und hat es sogar geschafft ein kleines Rätsel zu lösen, gibt es eine kleine Überraschung. Außerdem kann zwischen den Stationen auch gepicknickt werden, es stehen Bücher und kleine Malangebote zur Verfügung.

Ziel

Spielerisch und mit viel Spaß verschiedene Biblische Geschichten rund um das Element Wasser kennenlernen.

Vorüberlegungen

Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg. Die Stationen werden zum Teil durch Mitarbeitenden besetzt und beaufsichtigt, andere Stationen können von den Familien alleine durchgeführt werden. Vor allem die unbesetzten Stationen sollten in regelmäßigen Abständen immer wieder kontrolliert und das Material ggf. „aufgefüllt“ werden. Die Reihenfolge der Stationen spielt keine Rolle, sodass keine Warteschlangen entstehen.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein: Die entsprechende Geschichte aus der Bibel zum (vor)lesen und ein passendes Bild dazu, zum Anschauen. Wir haben meist Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. hier kaufen kann: https://www.donbosco-medien.de/kamishibai/c-22
Außerdem gibt es an jeder Station einen Stationsnamen und eine Stationsbeschreibung (findet ihr unten bei jeder Station). Wer möchte, kann zu jeder Station auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben oder mal eine Aktion für zu Hause.

Station 1: Begrüßungsstation (betreute Station)

Stationsbeschreibung
Nach einer herzlichen Begrüßung (gerne auch mit Dekoration rund um den Eingang), bekommt jede*r ein Namensschild. Dann muss jede Familie coronabedingt die Teilnahme mit Kontaktdaten und Unterschrift bestätigen. Außerdem bekommt jedes Kind eine kleine Umhängetasche, um die Regentropfen an jeder Station zu sammeln. Auf den Regentropfen sind Buchstaben, die am Ende ein Lösungswort ergeben.

Material

  • Klebeband + Edding für Namensschilder
  • Teilnahmeformulare zum Ausfüllen + Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Umschlag, Umhängetasche, Klammer – irgendetwas zum Sammeln
  • Regentropfen aus Papier in Regenbogenfarben mit Buchstaben beschriftet

Station 2: „Wachsendes Blütenmeer“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann sucht sich jede*r eine der bunten Papierblüten aus, schreibt ihren/seinen Namen in die Mitte und faltet die Blütenblätter nach innen übereinander. Der Name ist nun von den Blütenblättern versteckt. Sobald ihr Eure Blüte ins Wasser legt, beginnt sie langsam sich zu öffnen. Nehmt Euch Zeit und beobachtet, wie die „Wüste anfängt zu blühen“.

Bibelstelle: Jesaja 35, 1-3

Material

  • aufgezeichnete Blüten auf normaldickes buntes Papier + Scheren
  • oder bereits ausgeschnittene Blüten
  • Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Idee: Legt doch noch die „Geschichte von der Frau mit den zwei Krügen“ ausgedruckt zur Station dazu, zum gleich lesen oder mit nach Hause nehmen

Station 3: „Der Sturm“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann hört ihr nacheinander verschiedene Wassergeräusche. Wer schafft es die Geräusche richtig den Bildern auf dem Boden zuzuordnen? Anschließend könnt ihr es selbst stürmen lassen mit dem Fallschirm oder der Malerfolie. Geht dazu auf die freie Rasenfläche.

Bibelstelle: Markus 4, 35-41

Material

  • Geräusche zum Thema Wasser z.B. auf einem Smartphone gespeichert (z.B. Toilettenspülung, Wasserfall, tropfender Wasserhahn, Hände waschen, Regen, …)
  • Lautsprecher zum Abspielen
  • entsprechende Bilder zu den Geräuschen (laminiert) auf dem Boden verteilt
  • Fallschirm oder Malerfolie

Station 4: „Familienfoto“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Sucht Euch Eure Dekoration für das Entdeckertour- Familienfoto aus und bereitet alles vor. Das Familienfoto wird dann mit dem Sofortdrucker ausgedruckt und ihr könnt es als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Bibelstelle: Genesis 9,12-17

Material

  • Dekoration und Verkleidungsmöglich- keiten zu Thema Wasser
  • Kamera und Sofortdrucker mit Zubehör

Station 5 „Wasser zu Wein“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Man kann Wasser von einem Becher zum anderen transportieren mit Hilfe eines Bindfadens. Glaubst Du nicht? Dann probier’s aus! Lest die Geschichte aus der Bibel. Stellt das Weinwunder mit Hilfe des gerade ausprobierten Experiments nach!

Bibelstelle: Johannes 2, 1-12

Gefunden haben wir diese Idee hier: https://www.messychurch.org.uk/sites/default/files/uploads/Messy%20Wedding%20session%202018.pdf

Material

  • durchsichtige Becher, z.B. aus Maisstärke
  • Faden
  • rote Lebensmittelfarbe
  • wenn ihr Lust habt: Verkleidung für die/den Professor*in, die/der das Experiment mit den Familien durchführt
  • Wasser
  • Klebeband zum Befestigen des Fadens an den Bechern

Station 6 „Arche Noah“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Jede*r baut nun ein eigenes Boot, eine eigene Arche! Du kannst eines der Holzschiffchen verwenden und alles Naturmaterial, das Du hier auf dem Gelände findest.  Ob mit oder ohne Segel, mit Dekoration oder mit Ruder, … Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bibelstelle: Genesis 9, 12-17

Material

  • kleine Schiffchen aus Holz
  • Naturmaterialien im Umfeld zum selbst zusammen suchen
  • Zahnstocher, Klebeband, Schnur … was ihr noch zusätzlich zum Bauen bereitstellen möchtet
  • Planschbecken mit Wasser oder anderes Wasserbecken

Station 7: „Entenjagd“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann geht’s los mit dem Wettkampf: Die Aufgabe ist es, möglichst schnell die Enten vom Start ins Ziel zu bekommen, indem ihr mit den Wasserpistolen auf sie schießt. Ihr könnt auch gegeneinander antreten.

Bibelstelle: Genesis 1,20

Material

  • Planschbecken mit Wasser oder eine andere Rennbahn für die Enten
  • Start- und Zielschild
  • Wasserpistolen
  • Bade-Enten

Station 8: „Seifenblasengebet“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Kommt an dieser Station zur Ruhe und begebt Euch gemeinsam in eine große Gebets-Seifenblase. Das Gebet könnt ihr Euch gerne ausgedruckt mitnehmen für zu Hause. Wenn ihr mögt und noch für etwas oder jemanden besonders beten möchtet, geht doch in die Kirche und zündet dort noch  eine Kerze an …

Die Familien wurden von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter durch das Gebet geleitet. Ihr findet das Gebet hier:

Material

  • Seifenblasengebet ausgedruckt
  • evtl. kleine Seifenblasen als Mitgebsel (mit kleinem Gruß-Aufkleber drauf, z.B. mit dem Namen Eurer Kirche Kunterbunt und dem Zusatz „Wir sehen uns!“)

Station 9: „Endstation“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Die Kinder kommen mit den gesammelten Regentropfen zur Endstation (kann auch mit der Anfangsstation identisch sein).

Rätsel-Aufgabe: Ordne die Tropfen in der richtigen Regenbogen-Reihenfolge. Wenn das Rätsel gelöst ist, gibt es eine kleine Überraschung, z.B. ein Eis.

Material

  • Mehrzweckklammern zum Zusammenheften der Regentropfen
  • Überraschung/ Mitgebsl, z.B. ein Wassereis

Ziel

Besonders geeignet ist dieser Entwurf für die Zeit nach den Sommerferien. Denn neue Lebensabschnitte beginnen für Familien oft im September: neue KiTa-Gruppe, neue Schulklasse, neue Lehrer*innen… Da tut es gut, als Familie gemeinsam Zeit zu verbringen und sich seelisch zu stärken. Mit der kunterbunten Entdeckertour haben Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und coronakonform eine Kirche Kunterbunt zu erleben.

Biblischer Hintergrund

Der rote Faden bei dieser Entdeckertour ist die biblische Geschichte von Abraham und Sara. Die Geschichte handelt von großen Veränderungen, von Mut und Vertrauen. Auch bei Familien stehen immer wieder Veränderungen an.

Willkommens-Zeit

Anfangs-Station

Herzliche Begrüßung der Familien! Es werden corona-bedingt die Zettel zur Teilnahme ausgefüllt und der Ablauf wird erklärt. Jedes Kind bekommt mit einem Faden eine Stempel-Sammelkarte umgehängt. An jeder Station kann ein Buchstabenstempel gesammelt werden und die Familien finden so am Ende das Lösungswort heraus. Die Stationen können in jeder beliebigen Reihenfolge abgegangen werden. Nur die drei Stationen am Lagerfeuer bauen aufeinander auf.

Wir haben die Stationen in einem Park aufgebaut, alle waren in Sichtweite. Zudem ist jede Station durch ein Stationsschild gekennzeichnet.

Material

  • Stempelkarte
  • Stempel für die jeweiligen Stationen
  • Wolle
  • Teilnahme-Dokumente zum Ausfüllen
  • Stationsschild für jede Station

Feier-Zeit

Erzählung: Die Geschichte von Abraham und Sara

Die Geschichte von Abraham und Sara wird in drei Teile aufgeteilt und zu jedem Teil gibt es eine eigene Station: Jeder Teil der Geschichte wird mit Hilfe von Kamishibai-Bildern von einer Erzählerin/einem Erzähler in einem Zelt/in einer Strandmuschel erzählt. So wie auch Abraham und seine Familie als Nomaden unterwegs waren. Die Familien bekommen Sitzkissen. In der Mitte wird mit Holz und gelben, roten und orangefarbigen Tüchern ein Lagerfeuer aufgebaut.

Die Reihenfolge bei den Erzählstationen sollte eingehalten werden.

Erzählstation 1: Lebenssituation von Abraham und Sara, Gott sagt: Geht los in ein Land, das ich euch zeigen werde.

Erzählstation 2: Abraham und Sara gehen los und finden das Land, das Gott ihnen verheißen hat.

Erzählstation 3: Gott schenkt ihnen Nachkommen.

Erzählstation am „Lagerfeuer“ mit Strandmuschel

Material

  • 3 Strandmuscheln/ Zelte
  • 3 Mal Holz und Tücher für „Lagerfeuer“
  • Bilder zur Geschichte (Kamishibai Abraham und Sara)
  • Sitzkissen

Aktiv-Zeit

Station 1: Fotostation

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara waren in der Wüste nicht alleine unterwegs. Damals bestand eine Familie aus vielen Kindern, Enkelinnen und Enkeln, Neffen und Nichten, Cousinen und Cousins, Onkeln und Tanten. Abraham und Sara waren also mit ihrer Großfamilie viele Jahre unterwegs. Man half einander, hat sich gegenseitig unterstützt, jede und jeder hat das eingebracht, was sie oder er konnte. So war es ein gutes Miteinander.

Stationsbeschreibung:
Hier kannst Du mit Deiner Familie ein Foto in der Wüste machen. Du bist nämlich auch nicht alleine unterwegs. Liebe Menschen begleiten Dich und die dürfen jetzt mit Dir zusammen auf das Bild.

Ein Mitarbeitender schießt das Foto und druckt es vor Ort aus. Alternativ können die Familien sich auch selbst fotografieren und das Foto an die Verantwortlichen schicken (evtl. Selfie-Stick zur Verfügung stellen).

Material

  • Dekoration und Verkleidungen passend zum Thema
  • Kamera
  • Sofortdrucker und Zubehör

Station 2: Sterne am Himmel

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham: „Geh hinaus vor dein Zelt und schau hinauf zu den Sternen. Kannst du sie zählen?“ Abraham geht hinaus, schaut nach oben und sieht unendlich viele Sterne leuchten. Niemand kann sie zählen. Gott sagt: „So viele Nachkommen wirst du haben.“ Die Sterne stehen bei Abraham für Hoffnung, Mut und Vertrauen, dass Gott es gut mit ihm meint und ihn begleitet.

Stationsbeschreibung:
Auch zu uns sagt Gott: Ich bleibe bei Dir auf Deinem Lebensweg und ich verlasse Dich nicht. Das verspreche ich Dir! Deshalb darf heute jede/r einen Stern zum Leuchten bringen. Nehmt Euch dazu einen Kratzstern und ein Stab und kratzt schöne Muster in den Stern. Ihr dürft den Stern dann mit nach Hause nehmen, als Erinnerung an dieses Versprechen Gottes.

Kratzsterne

Material

  • Kratzbilder in Sternform (z.B. von Kratzbilder-Magnete von BakerRoss)
  • Stäbe zum Kratzen
  • ein Tisch, um die Kratzsterne zu bearbeiten

Station 3: Vertrauen haben

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham und Sara: „Geh weg aus deiner Heimat in ein Land, das ich dir zeigen werde.“ Und Abraham und Sara packen ihre Sachen und gehen los – ohne das Ziel zu kennen. Nur im Vertrauen darauf, dass Gott ihnen den richtigen Weg zeigen wird. Sie vertrauen ihm blind.

Stationsbeschreibung:
Wie ist das bei euch?  Vertraut auch ihr euch blind? Stellt euch als Familie in einer Reihe hintereinander auf. Lege die Hände auf die Schultern (an die Hüfte) der Person vor dir. Nun gibt es verschiedene Varianten:

  1. Die/der Vorderste führt die Schlange an. Alle hinteren Personen schließen die Augen.
  2. Oder die/der Hinterste führt die Schlange an, indem sie/er Druck auf die rechte oder linke Schulter abgibt und die Personen dieses Signal nach vorne weitergeben. So wissen alle, in welche Richtung sie gehen müssen. Diejenigen, die die Schlange nicht anführen, machen ihre Augen natürlich zu.

Die/der Mitarbeitende leitet diese Übung an und behält die Familienmitglieder gut im Auge und schützt sie vor Gefahren, sodass sich alle auf die Übung einlassen können.

Material

  • evtl. Hütchen für einen Parcours
  • evtl. Augenbinden
Vertrauens-Übung

Station 4: Die Wanderung durch die Wüste

Biblischer Bezug:
Auf ihrer Wanderung durch die Wüste erleben Abraham und Sara auch Not, Zweifel und viele Fragen. Gott ist nicht sichtbar. In der Wüste unterwegs zu sein ist nicht leicht. Tagsüber ist es heiß, nachts eiskalt. Es gibt wenig Wasser, meist sieht man nur Sand oder Steine. Aber Abraham vertraut Gott. Ihm geht es nicht um Sicherheit, sondern um Gottes Zusage: „Es wird gut werden.“

Stationsbeschreibung:
Hier an dieser Station kannst Du erleben, dass Aufbrechen in neues Land, Gewohntes durcheinander bringt. Spiele mit uns das lustige „Durcheinanderspiel“. Hand und Fuß, ja sogar du selbst wirst dabei durcheinanderkommen. Aber es macht Spaß und am Ende sagt Dir Gott zu: „Du bist ein Segen.“

Material

  • Twister (Gesellschaftsspiel)

Station 5: Sich stärken lassen

Biblischer Bezug:
Sara und Abraham sind mutig und vertrauen auf Gott. Er wird ihnen den richtigen Weg zeigen und sie zu ihrem Ziel führen. Für Sara und Abraham verändert sich viel. Sie brechen auf ins Unbekannte. Gott ist bei ihnen. Das ändert sich nicht.

Stationsbeschreibung Teil 1 „Unser Weg“:
Wie ist das bei euch als Familie? Welche Veränderungen stehen bei euch an? Welche Herausforderung wartet auf euch? Wohin seid ihr als Familie unterwegs? Gemeinsam gestaltet ihr einen Wegweiser! Euer Wegweiser steht für die aktuell anstehenden großen Veränderungen in eurem Leben als Familie, z.B. „Umzug“, „Einschulung“ oder „Geschwisterchen“. Nehmt euch Holz und Farben und malt ein Symbol oder Stichwort auf ein Holz!

Stationsbeschreibung Teil 2 „Weg-Gebet“:
Euren Wegweiser legt ihr jetzt auf den Boden. Dann malt ihr mit Kreide in der angezeigten Richtung drei bis fünf erste Wegstücke (wie Hüpfekästchen). Jetzt überlegt: Was ist euch wichtig auf eurem Weg als Familie? Was braucht ihr, damit ihr den Weg gut schafft? Beispiel: Zusammenhalt, Geduld, Zeit zum Spielen, Pausen… Schreibt ein Wort in jedes Wegstück. Und dann betet ihr gemeinsam das Weggebet – evtl. ist es für die Familien hilfreich, wenn es jemanden gibt, der mit ihnen betet und sie evtl. anleitet.

Weg-Gebet
Die Familie stellt sich nah zum Wegweiser.
Am Wegweiser: „Lieber Gott, unser Leben ist voller Veränderungen. Bei Familie (Name der Familie) heißt es gerade (Thema der Familie)
Segne die Familie auf dem Weg. Schenke ihnen…
Beim ersten Wegstück: „1. …“ (1. Wegstück laut vorlesen und drauf stellen)
Beim zweiten Wegstück: „2. …“ (2. Wegstück vorlesen und drauf stellen)
Beim dritten Wegstück: „3. …“ (3. Wegstück vorlesen und drauf stellen) usw.
Beim letzten Wegstück: „Schenke ihnen Mut und Vertrauen für den Aufbruch in die Zukunft.
Achtung, fertig, los!“
(alle fassen sich an den Händen und springen vom letzten Wegstück ins Unbekannte)
„Amen.“
Zum feierlichen Abschluss wird der eigene Wegweiser an den Pfosten genagelt.

Material

  • kleine Holz-Wegweiser
  • Farbe und Pinsel zum Anmalen der Wegweiser
  • Holzpfosten zum Annageln der Wegweiser
  • Hammer, Nägel
  • Straßenmalkreide und einen großen Platz zum damit malen
Wegweiser

Station 6: Achtung Treibsand

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara sind sehr lange unterwegs durch die Wüste. Ein schwerer und anstrengender Weg ist das durch den Sand. Mal geht es leichter, mal sinken sie bei jedem Schritt ein und es scheint unmöglich voranzukommen.

Stationsbeschreibung:
Mische Dir deinen eigenen Treibsand an! Dazu gibt es viele Rezepte im Internet. Ein Video von der Sendung mit der Maus dazu findest du hier:

Gesprächsimpulse:
Wie kommst du am schnellsten durch den Brei?
Kannst du mit den Fingern über den Brei laufen?
Kannst du aus dem Brei in den Händen eine Kugel kneten?

Material

  • Wasser
  • Speisestärke
  • z.B. Eisstäbchen zum Rühren
  • z.B. alte Jogurtbecher zum Anrühren

Ein Entwurf zur Jahreslosung 2022

Ein pandemiekonformer, bereits erprobter Kirche Kunterbunt Entwurf zur Jahreslosung 2022.
Willkommen –  Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6, 37)

Coronaconform

… und geht der Willkommen-Entwurf auch trotz Corona?

Oh ja! Pandemiebedingt haben wir die äußere Form von Kirche Kunterbunt modifiziert und einen Stationenlauf entwickelt. Natürlich fehlt das große Gemeinschaftserlebnis, aber immerhin kann Kirche Kunterbunt erlebt und Gott gefeiert werden! Was heißt das jetzt ganz konkret? Wir haben einen Weg in der Natur ausgewählt und diesen mit Stationen versehen. An manchen Stationen waren Mitarbeitende, andere absolvierten die Familien alleine. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem ganzheitlichen Erleben der Worte Jesu „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37). Gott heißt uns „Willkommen“: dies wird anhand des Stationenwegs für Groß und Klein erfahrbar gemacht.

Willkommens-Zeit

Material:
Stofftasche gefüllt mit: Magnete (je nach Personenzahl), Woher kommt ihr?-Kärtchen, Kuli, Stoffwimpel, Einmalhandschuhe, 2 Buntstifte, Edding
Je nach Gegebenheit kann mehr oder weniger Material in die Stofftasche gefüllt werden. Alternativ kann das Material auch an den Stationen zur Verfügung gestellt werden.

An der Willkommensstation melden sich die Teilnehmer an und bekommen eine Tasche mit den benötigten Materialien und einen Laufzettel mit Aufgaben und Impulsen. Der Weg kann dann individuell und in Kleingruppen gegangen werden.

Laufzetteltext Start
Hallo und herzlich Willkommen zur Kirche Kunterbunt vernetzt! Wie schön, dass du, dass Ihr daseid! Bei uns dreht sich heute alles um das Thema der Jahreslosung des nächsten Kalenderjahres 2021: Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6,37) Wir wollen euch damit vorab schon mal ein paar Idee liefern, was ihr im nächsten Jahr in eurer Kirche Kunterbunt draus machen könntet. Aber jetzt genießt erst mal und lasst euch beschenken: von unserem Gott, der es so gut mit uns meint und bei dem wir immer WILLKOMMEN sind!
Bevor ihr startet noch ein paar Infos:
Das Material: Am Startpunkt habt ihr eine Tasche erhalten, die alle benötigten Materialien enthält. Euer ständiger Begleiter ist dieser Laufzettel, den ihr gerade in den Händen haltet. Zu jeder Station findet ihr hier Infos, Aktionen und Beschreibungen. Bitte lest den Text erst an der
jeweiligen Station. In den roten Kästen findet ihr Fragen und Anregungen zum Weiterdenken.
Auch wenn wir uns Begegnungen wünschen, haltet bitte den vorgegebenen Abstand von 1,50m zu anderen Gruppen ein und tragt ggf. eine medizinische Maske.

Station 1: Blume

Material:
2 große Blumenvasen, Wasser, kleine Geschenkanhänger, Stift, bunter Blumenmix

Laufzetteltext Blume
Wow, ihr seid da! Und wisst ihr was, ihr seid nicht alleine hier bei der Kirche Kunterbunt unterwegs…als Zeichen dafür nimm dir eine Blume oder pflücke eine und schreibe deinen Namen auf einen Anhänger, den du an den Blumenstil befestigst. Stelle die Blume in die Vase…was für eine bunte & schöne Vielfalt! Und alle sind willkommen hier.
Und jetzt? Feiern wir miteinander, dass wir alle Gottes Kinder sind, und er uns nicht alleine lässt. Der Heilige Geist verbindet uns unsichtbar mit Gott selbst und mit anderen.

Gesprächsimpulse:
Wie kannst du anderen ein Zeichen für ein „Du bist hier willkommen“ geben?
Welche Vielfalt an Menschen und Begabungen gibt es bei „deiner“ Kirche Kunterbunt?
Wie könntest du diese Menschen von Herzen willkommen heißen? Auf welche Menschen möchtest du in nächster Zeit achten und ihre Gaben entdecken? Viel Spaß dabei😊

Station 2: Woher kommt ihr?

Material: Kärtchen (evtl. schon in Materialtüte), buntes Klebeband, Stadtplan oder Landkarte, Kordel, kleine Klammern

Laufzetteltext Woher kommt ihr?
Kärtchen
Von wo habt ihr euch auf den Weg hierher gemacht? Mit dem bunten Klebeband dürft ihr einen Streifen von eurem Herkunftsort nach außen kleben. Nehmt euch dann das Kärtchen „Woher kommt ihr?“ aus eurer Materialtüte und füllt diese aus.

Gesprächsimpulse:
Schaut doch mal, wo die anderen herkommen. Vielleicht ganz aus eurer Nähe? Oder vielleicht kennst du sogar jemanden?

Station 3: Willkommen zu Hause

Material: ggf. Jurte (oder anderer Raum), Tücher, Decken, Sitzgelegenheit, Gebetskarten, Stifte, Papier

Laufzetteltext Willkommen zu Hause
Fragst Du dich manchmal: „Wo bin ich zu Hause?“ Gott macht Dir ein Angebot: Komm herein, hier kannst Du in Gottes Gegenwart treten und wirst von seiner Liebe, Wärme und Schönheit willkommen geheißen. Sei wie Du bist und nimm Dir Zeit und Ruhe, um Gott zu begegnen und Dein Angenommen-sein zu erleben. Vielleicht möchtet du ein vorgefertigtes Gebet sprechen, dann darfst du die Gebetskarte nutzen, die hier ausliegt. Vielleicht möchtest du aber auch deine ganz eigenen Worte wählen, um mit Gott ins Gespräch zu kommen, beides ist möglich.

Gesprächsimpulse:
Überlege Dir doch mal, was für Dich zu Hause bei Gott  zu sein ausmacht und was Du brauchst, um Dich wohlzufühlen. Vielleicht möchtest Du selber kreativ werden und Dir so einen Ort der Begegnung mit Gott gestalten. Hierzu liegt Papier vor oder in der Jurte (je nach Wetterlage) bereit, um eine Collage zu fertigen oder zu malen. Ein paar Stifte dazu befinden sich in der Tasche. Vielleicht möchtest Du dieses Bild zu Hause so oder so ähnlich umsetzen.

Gebetskarte:
Lieber Gott, himmlischer Vater,
Du hast ein weites, großes Herz.
Du bist für alle Menschen da.
Du schenkst mir ein offenes Ohr, bietest mir eine Schulter zum Anlehnen,
bei dir darf ich einfach sein, wie ich bin.
Danke, du guter Gott, dass du mir ein Zuhause bietest,
wie es niemand sonst kann.
Amen.


Station 4: Willkommens-Rituale

Material: Bonbonglas, Quiz

Laufzetteltext Willkommens-Rituale
Händeschütteln, Wangen-Küsschen, High Five oder vornehmes Nicken: Wir begrüßen einander ganz unterschiedlich, wenn wir jemand gut oder weniger gut kennen.
Seit Corona gibt es die „klassischen“ Begrüßungen (Händeschütteln, Umarmen) kaum noch. Es sind sämtliche neue Begrüßungs-Möglichkeiten entstanden.
Welche Corona-Begrüßungen kennt ihr? Probiert sie miteinander aus!
Aber auch je nach Kultur begrüßen sich Menschen anders.
Ordnet Länder und Begrüßungsarten einander zu, indem ihr die passenden Zahlen in die Felder des Begrüßungs-Rituale Quiz schreibt.
Fertig? Die Auflösung findet ihr unter dem Bonbon-Glas. Habt ihr alles gewusst? Als Belohnung dürft ihr euch ein süßes Begrüßungs-Geschenk aus dem Glas nehmen.

Gesprächsimpulse:
Habe ich jemand schon mal „falsch“ begrüßt und es war peinlich? Warum?
Wie kann ich ohne Worte ausdrücken: Herzlich willkommen!?

Station 5: Wimpel – Willkommen sein!

Material: Wimpel aus Stoff, Textilfarben oder Textilstempel, Feuchttücher zum Abwischen, Einmalhandschuhe

Laufzetteltext Wimpel – Willkommen sein
Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Herzlich Willkommen“ an der Haustür?!
Deshalb: Macht euch ans Werk und bedruckt mit den Textilfarben einen kunterbunten Willkommens-Wimpel für eure Haustür! Bitte drandenken:  Zieht euch aus hygienischen Gründen vor dem Stempeln die Einmalhandschuhe aus der Materialtasche über!

Gesprächsimpulse:
Wann und wo habt ihr euch schon einmal richtig willkommen gefühlt? Woran lag das?
Überlegt euch, was ihr sonst noch unternehmen könnt, dass euer Zuhause ein „Herzlich Willkommen“ ausstrahlt.

Und auf dem Weg zur nächsten Station:
Sucht euch noch einen Stock, den ihr durch die obere Lasche schieben könnt. Knüpft zu Hause noch ein schönes Band dran und fertig ist euer „Herzlich Willkommen“-Wimpel.

P.S.:  Wenn ihr zu Hause die Textilfarbe einbügelt, ist sie besser haltbar und ihr könnt den Wimpel auch mal waschen.

Station 6: Musik

Material:
QR-Code mit Link zum Lied „Jeder ist bei dir willkommen“ (Mike Müllerbauer), Alternativer Song: Willkommen, Hallo im Vaterhaus (Daniel Kallauch)
Es wäre auch möglich das Lied direkt über ein CD-Player oder anderes Endgerät zum Anhören zur Verfügung zu stellen.

Laufzetteltext Musik
Sucht euch ein ruhiges Plätzchen aus. Wir haben euch einen möglichen Weg zu einem schönen Plätzchen auf der Karte eingezeichnet. Setzt euch gemütlich hin und lest den Text und genießt den Song:
„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37)
Dieses Bibelzitat belegt zwei grundlegende Eigenschaften des Gottessohnes: Seine allumfassende Güte jedem Menschen gegenüber; und seine Erlösungskraft. Jesus darf vertraut werden, denn er nimmt jeden auf. Allein in ihm liegt der Schlüssel zu unserer Erlösung. 
Glauben ist nicht einfach. Wer glaubt, vertraut sich an. Er macht einen Schritt über alle Gewissheiten hinaus. Dieser Schritt führt zum Frieden und zur Sicherheit: Das ist das Paradoxe des Glaubens. Jesus lädt zu dem Schritt ein, er verspricht Segen und Schutz.“ Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Sei herzlich willkommen! 
Hört euch diesen Song an. Welcher Teil gefällt euch besonders gut?

Station 7: Science – was ist anziehend, was nicht?

Material:
Box mit folgendem Inhalt: magnetische und nichtmagnetische Gegenstände, Teile aus der Experimentierkasten Magnetspaß (z.B. den blauen Stab, die Pastikkugel), Edding, Magnete.

Hinweis: es lohnt sich Gegenstände zu wählen, die auf den ersten Blick magnetisch wirken wie z.B. ein Kulli mit einer metallenen Spitze, die sich dann aber als nichtmagnetisch, da aus Plastik herausstellen. Somit gibt es auch ein Aha-Erlebnis für Ältere.

Laufzetteltext Magnet
Nehmt die Einmalhandschuhe aus der Tasche und zieht sie euch über. Dann nehmt den blauen Stab aus der Box. Das ist euer Magnet. Mit ihm dürft gleich prüfen, was vom Magnet angezogen wird und was nicht. Wird der Gegenstand angezogen, nennt man ihn magnetisch.

Bevor ihr anfangt: Welcher Gegenstand vermutet ihr – ohne, dass ihr es ausprobiert habt – ist magnetisch?
Und jetzt: Probiert es aus!

Gesprächsimpulse:
Wo lagt ihr richtig? Was hat euch überrascht? Manche Dinge aus Metall oder mit metallenem Inhalt lassen sich von dem Magnet anziehen, sie sind magnetisch. Andere Dinge, wie der Apfel z.B. ist aus biologischem Material und nicht anziehend.

Und jetzt stellt euch mal einen Magneten vor, der alles anzieht, völlig egal, aus welchem Material es besteht. Manchmal stelle ich mir Jesus so vor. Ich sehe ihn dann vor mir, wie er vor einer kleinen Menschengruppe predigt und während er spricht, wird die Zuhörergruppe immer größer und größer.
Jesus ist anziehend! Warum ist das so? Weil er den Menschen mit Liebe begegnet. Seine Liebe, seine Zuwendung steht felsenfest und treffen mitten in mein Herz! Er wendet sich dir, mir und uns allen zu! Er findet DICH anziehend!

Aktion:
Damit du das nicht vergisst und bekommt jeder von uns einen „Erinnerer“ geschenkt: Nimm dir einen Magnet und Edding aus der Materialtasche und schreibe deinen Namen auf den Magnet! Befestigt ihn Zuhause an einem Ort, an dem du öfter am Tag vorbeikommst, um dich daran zu erinnern: Jesus findet dich einfach anziehend! 😊

Station 8: Postkarte

Material: Postkarte (evtl. mit Jahreslosung), Stift, evtl. Briefmarke

Stationsbeschreibung: Nehmt euch eine Postkarte. Überlegt, wen ihr schon lange mal einladet wolltet. Schreibt jetzt auf die Karte einen kurzen Einladungstext, gerne auch mit konkretem Terminvorschlag. Adressiert die Karte, frankiert sie und schickt sie ab oder bringt sie persönlich vorbei!

Gesprächsimpulse: Für wen öffne ich meine Türe? Wen heiße ich willkommen? Mit wem möchte ich gerne mal wieder Zeit verbringen? Wer würde sich über eine Einladung besonders freuen?

Station 9: Holzscheibe

Material: Holzscheibe, Kuli, schwarze Transferfolie, Willkommen-Vorlage

Stationsbeschreibung: Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Willkommen“ an der Haustür?! Nehmt euch eine Willkommen-Vorlage und legt sie auf die Transferfolie. Legt dann Vorlage und Transferfolie auf die Holzscheibe. Mit dem Tape könnt ihr das Ganze fixieren. Schreibt den Schriftzug mit Kuli nach, sodass er auf die Holzscheibe durchdrückt.

Gesprächsimpulse: Wann fühle ich mich (nicht) willkommen? Wie muss eine Wohnung, eine Begrüßung, Deko, Situation… sein, dass ich mich willkommen fühle?  Was denkst du, hilft anderen?

Station 10: KERZE

Material: weiße Kerzen, weißes Seidenpapier, Backpapier, Stifte, Heißluftföhn, Klammern, evtl. Holzbrett, Streichhölzer

Hier dürft ihr euch eine Kerze basteln. Sie soll euch daran erinnern, dass Jesus euch einlädt zu ihm zu kommen, Zeit mit ihm zu verbringen. Nehmt dazu das Seidenpapier. Schreibt in passender Größe (so groß, dass es gut auf die Kerze passt) „Komm zu mir“. Schneidet euren Schriftzug aus und legt ihn auf die Kerze. Legt dann das Backpapier darüber und föhnt mit dem Heißluftföhn die Schrift auf die Kerze. Nehmt das Backpapier ab. Fertig! Die Meditation könnt ihr zu Hause oder auch hier machen. 

Feier-Zeit

Material:
kräftiger Magnet, Endgerät zum Abspielen des Liedes „Ich stell die Welt auf den Kopf“ (Sebastian Rochlitzer), Drucker, um die Jahreslosungs-Grafik auszudrucken, evtl. Kreidestifte, ein Mitarbeitender an der Station

Impulstext

Hallo und Willkommen zur Feierzeit! Wie schön, dass ihr da seid!

Versuch: Magnet zieht an (nochmal anhand 2-3 Gegenständen zeigen)

Jesus ist ein Magnet, der alles und alle anzieht. Warum macht er das? Ganz einfach: Er hat ein so großes Herz für uns und deshalb er findet dich und dich und dich… anziehend!

Hast du das schon erlebt? Dass dich jemand dich anziehend findet? Was gibt es Schöneres, als das Gefühl, geliebt zu werden, Willkommen zu sein. Wenn wir nach Hause kommen und es riecht schon nach dem Lieblingsessen, dann breitet sich doch schon Vorfreude aus, oder? Und wenn der Tisch dann sogar schon gedeckt ist und man sich nur noch setzen muss, dann ist das doch so was von großartig.

Jesus sagt, wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen! (Joh. 6,37)

Jesus sagt, wer zu mir kommt, wer sich von mir anziehen lässt, den werde ich nicht abweisen. Bestimmt hast du es auch schon einmal erlebt, dass du dich nicht so willkommen gefühlt hast. Ihr habt z.B. schön mit deinem Freund gespielt und dann kam noch ein anderer Junge oder ein anderes Mädchen dazu und auf einmal wollte dein Freund nicht mehr mit dir, sondern nur noch mit dem anderen spielen. Das fühlt sich nicht toll an! Oder du bist spät dran und alle Parkplätze beim Supermarkt sind belegt, da entdeckst du doch noch einen, aber: Pech gehabt: da drängelt sich doch noch ein anderes Auto vor dir in die Parklücke und du musst noch eine Runde drehen. Oder ein neuer Mitarbeiter in deinem Team will sich ständig profilieren und kritisiert dich vor allen anderen…

Jesus möchte es anders: Er heißt uns willkommen, er möchte uns erfüllen mit seinem guten Geist, der uns froh macht!

Das wünschen wir euch – dieses Erlebnis: Jesus ist da. Er mag dich, er findet dich klasse, er heißt dich willkommen und schätzt dich sehr!

Er sagt Willkommen, auf alle möglichen Sprachen: Wisst ihr noch wie sich die Menschen in Japan begrüßen? Macht das mal vor!

Jesus heißt uns willkommen, seine Arme sind weit geöffnet für uns.

Und was jetzt? War es das? Nein, denn jetzt sind wir dran! Jetzt halten wir die Tür im Supermarkt auf, statt sie zuknallen, jetzt kannst du nächstes Mal das neue Kind in der Kita zum Spielen einladen und sagen: „Schön, dass du da bist, ich bin Tim, willst du mitspielen?“ Und damit stellen wir die Welt auf den Kopf! Jetzt zählen andere Maßstäbe, denn jetzt gilt:

Wir heißen Willkommen und Jesus ist unser Beispiel!

Dazu passt ein Lied von Sebastian Rochlitzer: Ich stell die Welt auf den Kopf und ich möchte es sehr gern mit euch zusammen anhören! (mehr unter: www.sebastian-rochlitzer.com)

Gebet

Wir beten gemeinsam und benutzen dazu unsere Hände, Füße und alles was wir haben.
Jesus, wie gut, (Daumen zeigen)
dass du ein so großes Herz für uns hast (Herz mit beiden Händen formen)
Du weist niemanden zurück, ganz im Gegenteil: bei dir ist jeder willkommen! (Arme ausbreiten)
Wie gut, (Daumen zeigen)
dass wir bei dir geborgen sind (Arme vor der Brust überkreuzen und sich selbst umarmen)
Jesus, mit dir stell ich die Welt auf den Kopf!
Die Leute um mich herum sollen sich bei mir willkommen fühlen! (Arme ausbreiten)
Bitte (Handflächen vor der Brust zusammenhalten zur Bitte)
schenk mir ein offenes, liebendes Herz (Herz mit beiden Händen formen)
und gute Ideen (Zeigefinger vom Kopf wegbewegen)  
wie ihnen deine Liebe für sie zeigen kann!

Grafik zur Jahreslosung

Der Bibelvers aus Johannes 6 ist die Jahreslosung für das Jahr 2022. Ihr dürft euch gerne die Grafik auf ein Kärtchen drucken und aufhängen und vielleicht sogar auswendig lernen.
Die Grafik eignet sich auch als Kreidebild fürs Fenster. Dazu eine Vorlage auf A4 ausdrucken, von außen am Fenster befestigen und von innen mit einem Kreidestift die Linien nachfahren. Die Aktion eignet sich übrigens prima zum Auswendiglernen und Meditieren der Jahreslosung.

Essens-Zeit

Was ist ein „Herzlich Willkommen“ ohne eine fröhliche gemeinsame Mahlzeit? Zum Essen kommen wir zusammen, unterhalten uns, genießen gemeinsam und sind dankbar für das, was wir haben:

Danke guter Gott,
dass für dich und mich
der Tisch gedeckt ist!
Amen.

Lasst es euch schmecken! Guten Appetit!

Und zum Schluss?

Am Ende geben die Teilnehmer ihren Materialtaschen wieder ab, alle Verbrauchsgegenstände dürfen sie natürlich gehalten. Nun ist auch die Gelegenheit für Feedback oder auch um einfach so ins Gespräch zu kommen.

Eine Woche lang mit der Kirche Kunterbunt auf den Spuren der Schöpfungsgeschichte sein.
Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg.

Ziel:
Basis dieser Kirche Kunterbunt ist der 7-Tage Schöpfungs-Hymnus der Bibel. In einer Woche erschuf Gott Himmel und Erde mit allem, was uns hier begegnet. Und er lässt sich von uns in der Natur finden und erleben – wir müssen nur wissen, dass er es ist, den wir spüren! Deswegen passt die Schöpfung als Thema wunderbar zu einer Kirche Kunterbunt „auf dem Weg“.

Vorüberlegung:
Diese Kirche Kunterbunt hat 16 Stationsangebote an 7 Orten – entsprechend der 7 Schöpfungstage des Schöpfungs-Hymnus – und dauert auch 7 Tage. Jeden Tag wird eine weitere, zum Schöpfungstag passende, Station aufgebaut. So können die Familien entweder jeden Tag neu erleben, was „heute“ geschaffen wurde oder am 7. Tag den kompletten Schöpfungsweg gehen. Von Mitarbeiterseite sollte der Weg immer mal wieder kontrolliert und „aufgefüllt“ werden.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein:

  • Der Text/die Bilder für den jeweiligen Schöpfungstag zum Lesen und Anschauen (Wir haben Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. HIER kaufen kann).
  • Eine Erklärung, was man an der Station machen kann (bei jeder Station gibt es dazu ein Beispiel unter „Downloads“).
  • Wer möchte, kann zum jeweiligen Tag auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben.

Aktiv-Zeit mit integrierter Feier-Zeit

Station 1 „Es werde Licht“

Am ersten Schöpfungstag sprach Gott „Es werde Licht“ und aus der Dunkelheit heraus entstand ein Licht.

Stationsbeschreibung: „Licht und Dunkelheit“
Die erste Station ist die Aufwendigste dieser Kirche Kunterbunt. Sie soll den Weg von der Dunkelheit ins Licht verdeutlichen. Dafür wurden sieben Bauzäune beim Werkhof/Bauhof (gibt’s oft umsonst) ausgeliehen. Jeweils zwei Zäune stehen in einer Reihe gegenüber. Drei Zäune liegen auf den vieren oben drauf, sodass ein Tunnel entsteht. Man muss wirklich darauf achten, dass alles gut miteinander verbunden ist! Dieser Tunnel wird dann mit Decken abgedunkelt und durch Silofolie (beim Bauer ausgeliehen) wasserdicht verschlossen. Innen wird das vordere Drittel abgehängt, sodass zwei Räume entstehen. Der vordere, kleinere Teil soll komplett dunkel sein. Hier hängt der Schriftzug „Und Gott sprach“. Der hintere, größere Raum im Rest des Tunnels wird mit UV-Licht (und einem billigen Bewegungsmelder) beleuchtet. An den Stäben der Zäune wird Neon-Gummischnur kreuz und quer gespannt, sodass man durchsteigen muss, ähnliche leuchtende Bänder befestigt und der Schriftzug „Es werde Licht“ angebracht.

Variation:
1. Ihr könnt auch eine weniger aufwändige Variante gestalten. Zwei Kartons mit jeweils zwei kleinen „Gucklöchern“ für die Augen. In einem Karton ist es ganz dunkel (evtl. innen schwarz anmalen oder eine Decke darüber legen) und mit Schwarzlicht (evtl. mit einer Taschenlampe) wird der Schriftzug angeleuchtet. Der zweite Karton ist beleuchtet (z.B. durch einen Baustrahler, Lampe) und mit Neon-Gummibändern gestaltet.
2. Wer farbige Hände möchte, kann mit Neon Fingerfarben ein Bild gestalten lassen. Entweder als gemeinsames Kunstwerk zur „Veröffentlichung“ oder für jeden persönlich zum Mitnehmen. Es gibt auch fluoreszierende Fingerfarben, mit denen ein eigenes Leuchtbild gestaltet werden kann.

Stationsbeschreibung „Gebet“:
Vor oder nach der Station wird eine Gebetsdose mit Erklärung aufgestellt. Aufgabe ist: „Wo herrscht in deinem Leben Licht, oder Dunkelheit? Schreibe, wenn du magst, dein Gebet auf und werfe es ein. Wir werden dann mit dafür beten.

Material:

  • 7 Bauzäune
  • Kabelbinder
  • Panzertape
  • Decken
  • Silofolie
  • UV-Lichtstrahler
  • ggf. Bewegungsmelder
  • Verlängerungskabel
  • Neon-Gummiband o.ä.
  • Gebetsdose
  • Stifte und Zettel

Station 2 „Es soll Raum entstehen“

Am zweiten Tag sprach Gott: „Über der Erde soll ein Himmel sein“. Da wölbte sich der Himmel über der Erde. Er trennte das Wasser der Erde von dem Wasser über dem Himmel. Und Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der zweite Tag.

Stationsbeschreibung „Wasser“:
In einem großen Behälter ist Wasser gefüllt. Darin schwimmen 15 Korken, auf denen die Zahlen 1 – 15 geschrieben sind. Mit Styroporringen, die am Behälter befestigt sind, darf nun jedes Familienmitglied drei Korken herausziehen. Addiert die Nummern. Die entstandene Zahl wird dann an das KiKu-Team geschrieben (Mail, App, …). Am Ende der Woche gibt es einen Preis (z.B. für die höchste/niedrigste Zahl, die Zahl, die am nächsten an der dran ist, die bei der „Verlosung“ gezogen wird).

Stationsbeschreibung „Himmel“:
Der Himmel bietet einiges zu Entdecken. Am meisten Spaß macht das gemeinsam. Also habt ihr als Familie an dieser Station Zeit zum Kreativ-werden! Schaut zusammen in den Himmel. Wenn dort Wolken zu sehen sind, dann wird es ganz praktisch: Was entdeckt ihr alles in den Formen der Wolken? Falls der Himmel wolkenlos ist, dann überlegt euch, welche Formen ihr beim Himmel beobachten schon mal entdeckt habt. Schreibt eure Ideen auf die aufgehängten Wolken und teilt so mit allen anderen eure Entdeckungen.

Frage für den Weg:
Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Was brauchst du für ein gutes Leben?

Material:

  • Behälter
  • Korken
  • Schnur
  • Styroporringe
  • Laminierte Wolken
  • Edding

Station 3 „Es soll Land entstehen“

Am dritten Tag trennte Gott das Wasser vom Land. Und auf dem Land lies er allerlei Pflanzen und Sträucher wachsen.

Stationenbeschreibung „Bäume“:
In der Natur finden wir unglaublich viele Dinge! Zum Beispiel im Wald! Zieht aus dem Täschchen ein Bild und ratet, was es ist. Ob es richtig ist, seht ihr, wenn ihr das grüne Schild bei den Lösungen anhebt. Legt die Bilder dann zurück.

Stationenbeschreibung „Flechten“:
Wir können mit ganz einfachen Dingen wunderbare Kunstwerke machen. Sammelt zum Beispiel Gras und Blumen, um damit Kränze oder kleine kreative Meisterstücke zu binden. Schaut euch dafür die Beispiele an.

Frage für den Weg:
Alles Große beginnt im Kleinen. Auf welche wertvolle Kleinigkeiten in deinem Leben möchtest du in nächster Zeit mehr achten?

Material:

  • Kärtchen mit Waldutensilien (untersch. Zapfen, Nüsse, Blätter…)
  • Beutel
  • Lösungsblätter
  • Beispiele zum Gras flechten

Station 4 „Lichter sollen vom Himmel leuchten“

Da schuf Gott ein Licht für den Tag, die Sonne, und ein Licht für die Nacht, den Mond, mit allen Sternen.

Stationenbschreibung „Lichter“:
Hier könnt ihr euch euer eigenes besonderes Licht erschaffen. Nehmt euch ein Blatt und bastelt nach der Anleitung eure persönliche kleine Laterne. Diese könnt ihr heute Abend aufstellen und leuchten lassen.

Stationenbeschreibung „Lobpreis“:
Staunt ihr auch immer wieder darüber, wie wunderschön Sonne, Mond und Sterne sind? Wir haben euch hier ein paar Lieder aufgehängt. Freut euch doch lautstark und singt, um Gott zu loben! (Achtet auf Abstand und aktuelle Verordnungen.)

Frage für den Weg:
Den Seefahrern dienten die Sterne als Orientierung  – an was orientierst du dich ?

Material:

  • Kiste für Material
  • Papierstreifen
  • Prickelnadeln
  • Biertisch-Garnitur
  • Anleitung
  • Ausgedruckte Lieder

Station 5 „Tiere und Vögel

Am 5. Tag schuf Gott Fische und Vögel. Und die Meere und Lüfte waren voll von ihnen.

Stationsbeschreibung „Bienenhotel“:
Hier könnt ihr euch euer eigenes Insektenhotel basteln. Dafür findet ihr hier Dosen, Lehm und Schilfrohre. Zuerst kommt etwas Lehm in die Dose. Dann könnt ihr mit der Schere die Schilfstäbe auf die gleiche Länge kürzen und hineinstecken. Zuhause könnt ihr die Dosen dann noch wunderbar bunt anmalen, gestalten und an einem geeigneten Platz draußen hinlegen. Viel Spaß beim beobachten!

Stationenbeschreibung „Vogelmemorie“:
Es gibt unglaublich viele Vogelarten. Kennt ihr Vögel, die bei uns leben? Dafür haben wir euch ein Vogelmemorie vorbereitet, bei dem ihr sicherlich das ein oder andere noch dazulernen könnt. Viel Spaß beim Spielen!

Frage für den Weg:
Wo bist du der bunte Vogel oder fühlst du dich als bunter Vogel?

Material:

  • Leere Konservendosen
  • Schilfmatten
  • Lehm/Ton
  • Schere
  • Anleitung für den Bau
  • ggf. mehr Infos über Insekten
  • ausgedrucktes und laminiertes Vogelmemorie

Station 6 „Tiere und Menschen

Und Gott schuf Tiere auf dem Land und außerdem etwas ganz besonderes: Den Menschen.

Stationsbeschreibung „Origami“:
Schon einmal Tiere aus Papier gefaltet? Hier könnt ihr euch ein Tier aussuchen und es dann mit einem farbigen Papier eurer Wahl nachfalten. Sucht ihm einen schönen Platz zu Hause, bei dem ihr an diesen tollen Weg denken könnt.

Stationsbeschreibung „Tiere raten“:
Tiere sind manchmal echt witzig! Wir haben ein Spiel für euch vorbereitet. Dreht am Rad und zieht dann ein Tier eurer Farbe. Dieses dürft ihr euch dann vorspielen oder erklären. Wie viele schafft ihr wohl?

Stationsbeschreibung „Der größte Schatz“:
In eine Schatzkiste wird ein Spiegel gelegt. Außerdem zwei Zettel mit „Du bist ein Schatz!“ und „Gott hat dich wunderbar gemacht!“. Der größte Schatz, den Gott geschaffen hat, den haben wir euch hier eingepackt! Schaut zusammen in die Schatzkiste und habt Spaß beim Entdecken!

Frage für unterwegs:
Du bist Gott ähnlich! Glaubst du das? Und: Was bedeutet das für dich?

Material:

  • Anleitungen für Tier-Origami in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen
  • Tiere auf farbigen Karten, laminiert
  • „Glücksrad“ mit Farben
  • Schatzkiste
  • Spiegel

Station 7 „Am 7. Tag ruhte Gott

Und Gott sah, dass alles sehr gut war! Und am 7. Tag, da ruhte Gott.

Stationenbschreibung „Ruhepause“:
Bei der Kirche Kunterbunt gehört Essen dazu. Deswegen gibt es für jeden eine Kugel faires Bauernhofeis geschenkt. Dafür sindden ganzen Tag Mitarbeiter vor Ort. Hier können auch ganz andere Angebote (Waffeln…) sein.

Stationenbeschreibung „Euer Bild“:
Von einem Photoboxbetreiber haben wir eine Photobox geliehen bekommen. Wer hier keine Kontakte hat, kann mit einer digitalen Spiegelreflex und der zugehörigen Photo-App relativ simpel eine eigene Photobox aufbauen oder selbst Bilder machen. Die Bilder dienten dann dazu eine größere Collage als Gemeinschaftsbild in der Kirche aufhängen zu können.

Stationenbeschreibung „Have fun“:
Zum Pause machen vor dem Nachhauseweg gab es verschiedene Outdoorspiele, wie z.B. Kubb, Indiaca… Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt.

Frage für den Weg:
Was gefällt dir am Besten an Gottes wunderbarer Schöpfung?

Material:

  • Essensangebot
  • Photokamera
  • Outdoorspiele

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