Real LIFE

Leitgedanken/Leitverse

Aussage: Angenommen durch Jesus! Deshalb will ich um jeden Preis mit Gott verbunden sein.
Sarg von Jesus, sein voller Einsatz, sein Sterben, sein Möglichmachen, seine Annahme für uns, Zeugnis: Deshalb will ich um jeden Preis mit ihm verbunden sein, Gott ist das, was dich hält, wenn alles wegbricht, …

Aussage: Jesus nachfolgen – Komme was will!

  • mit ihm unterwegs/verbunden sein
  • all in
  • voller Einsatz
  • loslassen, …

Aussage: Kraft seiner Auferstehung!
Durch einen Sarg als Tür in die Kirche gehen. Kirche als Symbol für das Anteilhaben an Gottes Kraft. Selbst der Tod kann uns nicht trennen. Wir leben mit der Perspektive Ewigkeit schon hier und jetzt.

Aussagen aus dem Philipperbrief, die dem inhaltlichen Fokus zugrundeliegen

  • Meine Gefangenschaft hat die Botschaft nicht aufgehalten. Ganz im Gegenteil: die Menschen, die Paulus gefangen gehalten haben, haben erkannt, warum Paulus gefangen wurde: Weil er an Jesus glaubt.
  • Christus ist mein Leben. Am liebsten würde ich jetzt sterben, andererseits habe ich noch eine wichtige Aufgabe, damit auch ihr fest im Glauben bleibt. (Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn)
  • Lasst euch nicht von euren Gegnern einschüchtern: Jesus war Gott, gehorsam bis hin zum Tod. Er erniedrigt sich selbst.
  • Was immer geschehen mag, freut euch, weil ihr zu Gott gehört. Das ist eine tiefe Gewissheit.
  • Wir verlassen uns nicht mehr auf uns selbst, sondern verlassen uns auf Gott. Gegenüber dem Gewinn, dass Christus mein Herr ist, ist alles andere belanglos geworden! Um jeden Preis möchte ich mit Gott verbunden sein. Macht euch keine Sorgen, ihr könnt in jeder Lage zu Gott beten, sagt ihm, wie es euch geht. Und dankt ihm, denn ihr seid mit Christus verbunden!
  • Was zählt, ist dass ich von Gott angenommen bin. Wir haben unsere Heimat im Himmel, wir sind nicht darauf angewiesen, alles, was unser Leben gerade ausmacht, so wichtig zu bewerten und zwanghaft daran festzuhalten.
  • Ich will die Kraft seiner Auferstehung erfahren!! (Aber auch sein Leid mittragen)

RealLIFE Programm

Rahmen:

Audioguide

  • per Handy der TN

Modus

  • Pro Min. geht eine Person los
  • Flexibles Losgehen und Ankommen möglich
  • Jeder geht für sich alleine / Kleine Gruppe sind aber möglich

Mitarbeitende

  • zusätzliche Personen für die Seelsorge am Ende des Weges
  • 1 Person am Checkpoint
  • 1-2 Personen am Check in
  • je Station mind. 1 Person

Stationen:

Im Downloadbereich gibt es ein Dokument mit den Texten des jeweiligen Audiotracks. Hier nur die Kurzbeschreibungen der Stationspunkte.

Station 1: Checkpoint

  • Backstein/Ziegelstein als Eintrittskarte aushändigen (Erleben eine Last zu tragen / Unangenehm) TN-Zahlen dadurch kontrollieren z. B. an jeder Station gibt es max. 60 Backsteine zum frei rausgeben
  • Wegbeschreibung zum Ankommen
  • 15-30 Min. Wegziel: Ankommen auf dem Friedhofsvorplatz / Stein ablegen

Station 2: Check in

  • Audioguide aushändigen und für technische Funktionen sorgen –> Hinweis beim Aushändigen: ihr seid solo unterwegs, macht es für euch oder maximal zu zweit, nicht in großen Gruppen.
  • Erhalten Friedhofsplan / Wegplan und Schreibzeug inkl. Unterlage / beim Schreibzeug
  • Offene Frage: Kommt jemand ohne Stein, bekommt er mit dem Audiogerät dann direkt einen ausgehändigt, den er dann auch gleich wieder ablegen kann?

Station 3: Blick auf Kreuz

  • Bei Punkt, wo Blick aufs Kreuz gut ist, stehen bleiben, dort Audio hören;
  • Der Punkt sollte markiert sein (auf dem Schild dazu sollte stehen, in welche Richtung sie blicken sollen)
  • Lediglich Erinnerung, keine extra Aktion

Station 4: Lebensinhalt

  • Stifte, Zettel, Schreibunterlage (bekommen sie schon zu Beginn mit)
  • Schreibe Sachen drauf, die dir wichtig sind.

Station 5: Loslassen

  • Vor einem der großen Mülleimer

Station 6: Alles weg? Feld namenloser Gräber 

  • Bei einem Ort von namenlosen Urnengräbern

Station 7: Grabrede

  • Ausgabe von Stiften, Zettel, Unterlage, Briefumschläge zum Mitnehmen
  • Eine eigenen Grabrede über sich selber schreiben
  • Bei finanziellen Spielraum wollen wir die Briefe zentrale ein paar Wochen später an sie versenden

Die Kirche Kunterbunt ist wie ein Stationenlauf im Freien aufgebaut. An mehreren Stationen kann jede Familie für sich das Element „Wasser“ mit allen Sinnen entdecken. Einen Rahmen bekommen die Stationen durch die Begrüßungs- und Endstation. Und dadurch, dass es an jeder Station etwas zum Sammeln gibt: hat man am Ende alle Teile zusammen und hat es sogar geschafft ein kleines Rätsel zu lösen, gibt es eine kleine Überraschung. Außerdem kann zwischen den Stationen auch gepicknickt werden, es stehen Bücher und kleine Malangebote zur Verfügung.

Ziel

Spielerisch und mit viel Spaß verschiedene Biblische Geschichten rund um das Element Wasser kennenlernen.

Vorüberlegungen

Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg. Die Stationen werden zum Teil durch Mitarbeitenden besetzt und beaufsichtigt, andere Stationen können von den Familien alleine durchgeführt werden. Vor allem die unbesetzten Stationen sollten in regelmäßigen Abständen immer wieder kontrolliert und das Material ggf. „aufgefüllt“ werden. Die Reihenfolge der Stationen spielt keine Rolle, sodass keine Warteschlangen entstehen.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein: Die entsprechende Geschichte aus der Bibel zum (vor)lesen und ein passendes Bild dazu, zum Anschauen. Wir haben meist Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. hier kaufen kann: https://www.donbosco-medien.de/kamishibai/c-22
Außerdem gibt es an jeder Station einen Stationsnamen und eine Stationsbeschreibung (findet ihr unten bei jeder Station). Wer möchte, kann zu jeder Station auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben oder mal eine Aktion für zu Hause.

Station 1: Begrüßungsstation (betreute Station)

Stationsbeschreibung
Nach einer herzlichen Begrüßung (gerne auch mit Dekoration rund um den Eingang), bekommt jede*r ein Namensschild. Dann muss jede Familie coronabedingt die Teilnahme mit Kontaktdaten und Unterschrift bestätigen. Außerdem bekommt jedes Kind eine kleine Umhängetasche, um die Regentropfen an jeder Station zu sammeln. Auf den Regentropfen sind Buchstaben, die am Ende ein Lösungswort ergeben.

Material

  • Klebeband + Edding für Namensschilder
  • Teilnahmeformulare zum Ausfüllen + Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Umschlag, Umhängetasche, Klammer – irgendetwas zum Sammeln
  • Regentropfen aus Papier in Regenbogenfarben mit Buchstaben beschriftet

Station 2: „Wachsendes Blütenmeer“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann sucht sich jede*r eine der bunten Papierblüten aus, schreibt ihren/seinen Namen in die Mitte und faltet die Blütenblätter nach innen übereinander. Der Name ist nun von den Blütenblättern versteckt. Sobald ihr Eure Blüte ins Wasser legt, beginnt sie langsam sich zu öffnen. Nehmt Euch Zeit und beobachtet, wie die „Wüste anfängt zu blühen“.

Bibelstelle: Jesaja 35, 1-3

Material

  • aufgezeichnete Blüten auf normaldickes buntes Papier + Scheren
  • oder bereits ausgeschnittene Blüten
  • Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Idee: Legt doch noch die „Geschichte von der Frau mit den zwei Krügen“ ausgedruckt zur Station dazu, zum gleich lesen oder mit nach Hause nehmen

Station 3: „Der Sturm“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann hört ihr nacheinander verschiedene Wassergeräusche. Wer schafft es die Geräusche richtig den Bildern auf dem Boden zuzuordnen? Anschließend könnt ihr es selbst stürmen lassen mit dem Fallschirm oder der Malerfolie. Geht dazu auf die freie Rasenfläche.

Bibelstelle: Markus 4, 35-41

Material

  • Geräusche zum Thema Wasser z.B. auf einem Smartphone gespeichert (z.B. Toilettenspülung, Wasserfall, tropfender Wasserhahn, Hände waschen, Regen, …)
  • Lautsprecher zum Abspielen
  • entsprechende Bilder zu den Geräuschen (laminiert) auf dem Boden verteilt
  • Fallschirm oder Malerfolie

Station 4: „Familienfoto“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Sucht Euch Eure Dekoration für das Entdeckertour- Familienfoto aus und bereitet alles vor. Das Familienfoto wird dann mit dem Sofortdrucker ausgedruckt und ihr könnt es als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Bibelstelle: Genesis 9,12-17

Material

  • Dekoration und Verkleidungsmöglich- keiten zu Thema Wasser
  • Kamera und Sofortdrucker mit Zubehör

Station 5 „Wasser zu Wein“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Man kann Wasser von einem Becher zum anderen transportieren mit Hilfe eines Bindfadens. Glaubst Du nicht? Dann probier’s aus! Lest die Geschichte aus der Bibel. Stellt das Weinwunder mit Hilfe des gerade ausprobierten Experiments nach!

Bibelstelle: Johannes 2, 1-12

Gefunden haben wir diese Idee hier: https://www.messychurch.org.uk/sites/default/files/uploads/Messy%20Wedding%20session%202018.pdf

Material

  • durchsichtige Becher, z.B. aus Maisstärke
  • Faden
  • rote Lebensmittelfarbe
  • wenn ihr Lust habt: Verkleidung für die/den Professor*in, die/der das Experiment mit den Familien durchführt
  • Wasser
  • Klebeband zum Befestigen des Fadens an den Bechern

Station 6 „Arche Noah“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Jede*r baut nun ein eigenes Boot, eine eigene Arche! Du kannst eines der Holzschiffchen verwenden und alles Naturmaterial, das Du hier auf dem Gelände findest.  Ob mit oder ohne Segel, mit Dekoration oder mit Ruder, … Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bibelstelle: Genesis 9, 12-17

Material

  • kleine Schiffchen aus Holz
  • Naturmaterialien im Umfeld zum selbst zusammen suchen
  • Zahnstocher, Klebeband, Schnur … was ihr noch zusätzlich zum Bauen bereitstellen möchtet
  • Planschbecken mit Wasser oder anderes Wasserbecken

Station 7: „Entenjagd“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann geht’s los mit dem Wettkampf: Die Aufgabe ist es, möglichst schnell die Enten vom Start ins Ziel zu bekommen, indem ihr mit den Wasserpistolen auf sie schießt. Ihr könnt auch gegeneinander antreten.

Bibelstelle: Genesis 1,20

Material

  • Planschbecken mit Wasser oder eine andere Rennbahn für die Enten
  • Start- und Zielschild
  • Wasserpistolen
  • Bade-Enten

Station 8: „Seifenblasengebet“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Kommt an dieser Station zur Ruhe und begebt Euch gemeinsam in eine große Gebets-Seifenblase. Das Gebet könnt ihr Euch gerne ausgedruckt mitnehmen für zu Hause. Wenn ihr mögt und noch für etwas oder jemanden besonders beten möchtet, geht doch in die Kirche und zündet dort noch  eine Kerze an …

Die Familien wurden von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter durch das Gebet geleitet. Ihr findet das Gebet hier:

Material

  • Seifenblasengebet ausgedruckt
  • evtl. kleine Seifenblasen als Mitgebsel (mit kleinem Gruß-Aufkleber drauf, z.B. mit dem Namen Eurer Kirche Kunterbunt und dem Zusatz „Wir sehen uns!“)

Station 9: „Endstation“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Die Kinder kommen mit den gesammelten Regentropfen zur Endstation (kann auch mit der Anfangsstation identisch sein).

Rätsel-Aufgabe: Ordne die Tropfen in der richtigen Regenbogen-Reihenfolge. Wenn das Rätsel gelöst ist, gibt es eine kleine Überraschung, z.B. ein Eis.

Material

  • Mehrzweckklammern zum Zusammenheften der Regentropfen
  • Überraschung/ Mitgebsl, z.B. ein Wassereis

Ziel

Besonders geeignet ist dieser Entwurf für die Zeit nach den Sommerferien. Denn neue Lebensabschnitte beginnen für Familien oft im September: neue KiTa-Gruppe, neue Schulklasse, neue Lehrer*innen… Da tut es gut, als Familie gemeinsam Zeit zu verbringen und sich seelisch zu stärken. Mit der kunterbunten Entdeckertour haben Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und coronakonform eine Kirche Kunterbunt zu erleben.

Biblischer Hintergrund

Der rote Faden bei dieser Entdeckertour ist die biblische Geschichte von Abraham und Sara. Die Geschichte handelt von großen Veränderungen, von Mut und Vertrauen. Auch bei Familien stehen immer wieder Veränderungen an.

Willkommens-Zeit

Anfangs-Station

Herzliche Begrüßung der Familien! Es werden corona-bedingt die Zettel zur Teilnahme ausgefüllt und der Ablauf wird erklärt. Jedes Kind bekommt mit einem Faden eine Stempel-Sammelkarte umgehängt. An jeder Station kann ein Buchstabenstempel gesammelt werden und die Familien finden so am Ende das Lösungswort heraus. Die Stationen können in jeder beliebigen Reihenfolge abgegangen werden. Nur die drei Stationen am Lagerfeuer bauen aufeinander auf.

Wir haben die Stationen in einem Park aufgebaut, alle waren in Sichtweite. Zudem ist jede Station durch ein Stationsschild gekennzeichnet.

Material

  • Stempelkarte
  • Stempel für die jeweiligen Stationen
  • Wolle
  • Teilnahme-Dokumente zum Ausfüllen
  • Stationsschild für jede Station

Feier-Zeit

Erzählung: Die Geschichte von Abraham und Sara

Die Geschichte von Abraham und Sara wird in drei Teile aufgeteilt und zu jedem Teil gibt es eine eigene Station: Jeder Teil der Geschichte wird mit Hilfe von Kamishibai-Bildern von einer Erzählerin/einem Erzähler in einem Zelt/in einer Strandmuschel erzählt. So wie auch Abraham und seine Familie als Nomaden unterwegs waren. Die Familien bekommen Sitzkissen. In der Mitte wird mit Holz und gelben, roten und orangefarbigen Tüchern ein Lagerfeuer aufgebaut.

Die Reihenfolge bei den Erzählstationen sollte eingehalten werden.

Erzählstation 1: Lebenssituation von Abraham und Sara, Gott sagt: Geht los in ein Land, das ich euch zeigen werde.

Erzählstation 2: Abraham und Sara gehen los und finden das Land, das Gott ihnen verheißen hat.

Erzählstation 3: Gott schenkt ihnen Nachkommen.

Erzählstation am „Lagerfeuer“ mit Strandmuschel

Material

  • 3 Strandmuscheln/ Zelte
  • 3 Mal Holz und Tücher für „Lagerfeuer“
  • Bilder zur Geschichte (Kamishibai Abraham und Sara)
  • Sitzkissen

Aktiv-Zeit

Station 1: Fotostation

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara waren in der Wüste nicht alleine unterwegs. Damals bestand eine Familie aus vielen Kindern, Enkelinnen und Enkeln, Neffen und Nichten, Cousinen und Cousins, Onkeln und Tanten. Abraham und Sara waren also mit ihrer Großfamilie viele Jahre unterwegs. Man half einander, hat sich gegenseitig unterstützt, jede und jeder hat das eingebracht, was sie oder er konnte. So war es ein gutes Miteinander.

Stationsbeschreibung:
Hier kannst Du mit Deiner Familie ein Foto in der Wüste machen. Du bist nämlich auch nicht alleine unterwegs. Liebe Menschen begleiten Dich und die dürfen jetzt mit Dir zusammen auf das Bild.

Ein Mitarbeitender schießt das Foto und druckt es vor Ort aus. Alternativ können die Familien sich auch selbst fotografieren und das Foto an die Verantwortlichen schicken (evtl. Selfie-Stick zur Verfügung stellen).

Material

  • Dekoration und Verkleidungen passend zum Thema
  • Kamera
  • Sofortdrucker und Zubehör

Station 2: Sterne am Himmel

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham: „Geh hinaus vor dein Zelt und schau hinauf zu den Sternen. Kannst du sie zählen?“ Abraham geht hinaus, schaut nach oben und sieht unendlich viele Sterne leuchten. Niemand kann sie zählen. Gott sagt: „So viele Nachkommen wirst du haben.“ Die Sterne stehen bei Abraham für Hoffnung, Mut und Vertrauen, dass Gott es gut mit ihm meint und ihn begleitet.

Stationsbeschreibung:
Auch zu uns sagt Gott: Ich bleibe bei Dir auf Deinem Lebensweg und ich verlasse Dich nicht. Das verspreche ich Dir! Deshalb darf heute jede/r einen Stern zum Leuchten bringen. Nehmt Euch dazu einen Kratzstern und ein Stab und kratzt schöne Muster in den Stern. Ihr dürft den Stern dann mit nach Hause nehmen, als Erinnerung an dieses Versprechen Gottes.

Kratzsterne

Material

  • Kratzbilder in Sternform (z.B. von Kratzbilder-Magnete von BakerRoss)
  • Stäbe zum Kratzen
  • ein Tisch, um die Kratzsterne zu bearbeiten

Station 3: Vertrauen haben

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham und Sara: „Geh weg aus deiner Heimat in ein Land, das ich dir zeigen werde.“ Und Abraham und Sara packen ihre Sachen und gehen los – ohne das Ziel zu kennen. Nur im Vertrauen darauf, dass Gott ihnen den richtigen Weg zeigen wird. Sie vertrauen ihm blind.

Stationsbeschreibung:
Wie ist das bei euch?  Vertraut auch ihr euch blind? Stellt euch als Familie in einer Reihe hintereinander auf. Lege die Hände auf die Schultern (an die Hüfte) der Person vor dir. Nun gibt es verschiedene Varianten:

  1. Die/der Vorderste führt die Schlange an. Alle hinteren Personen schließen die Augen.
  2. Oder die/der Hinterste führt die Schlange an, indem sie/er Druck auf die rechte oder linke Schulter abgibt und die Personen dieses Signal nach vorne weitergeben. So wissen alle, in welche Richtung sie gehen müssen. Diejenigen, die die Schlange nicht anführen, machen ihre Augen natürlich zu.

Die/der Mitarbeitende leitet diese Übung an und behält die Familienmitglieder gut im Auge und schützt sie vor Gefahren, sodass sich alle auf die Übung einlassen können.

Material

  • evtl. Hütchen für einen Parcours
  • evtl. Augenbinden
Vertrauens-Übung

Station 4: Die Wanderung durch die Wüste

Biblischer Bezug:
Auf ihrer Wanderung durch die Wüste erleben Abraham und Sara auch Not, Zweifel und viele Fragen. Gott ist nicht sichtbar. In der Wüste unterwegs zu sein ist nicht leicht. Tagsüber ist es heiß, nachts eiskalt. Es gibt wenig Wasser, meist sieht man nur Sand oder Steine. Aber Abraham vertraut Gott. Ihm geht es nicht um Sicherheit, sondern um Gottes Zusage: „Es wird gut werden.“

Stationsbeschreibung:
Hier an dieser Station kannst Du erleben, dass Aufbrechen in neues Land, Gewohntes durcheinander bringt. Spiele mit uns das lustige „Durcheinanderspiel“. Hand und Fuß, ja sogar du selbst wirst dabei durcheinanderkommen. Aber es macht Spaß und am Ende sagt Dir Gott zu: „Du bist ein Segen.“

Material

  • Twister (Gesellschaftsspiel)

Station 5: Sich stärken lassen

Biblischer Bezug:
Sara und Abraham sind mutig und vertrauen auf Gott. Er wird ihnen den richtigen Weg zeigen und sie zu ihrem Ziel führen. Für Sara und Abraham verändert sich viel. Sie brechen auf ins Unbekannte. Gott ist bei ihnen. Das ändert sich nicht.

Stationsbeschreibung Teil 1 „Unser Weg“:
Wie ist das bei euch als Familie? Welche Veränderungen stehen bei euch an? Welche Herausforderung wartet auf euch? Wohin seid ihr als Familie unterwegs? Gemeinsam gestaltet ihr einen Wegweiser! Euer Wegweiser steht für die aktuell anstehenden großen Veränderungen in eurem Leben als Familie, z.B. „Umzug“, „Einschulung“ oder „Geschwisterchen“. Nehmt euch Holz und Farben und malt ein Symbol oder Stichwort auf ein Holz!

Stationsbeschreibung Teil 2 „Weg-Gebet“:
Euren Wegweiser legt ihr jetzt auf den Boden. Dann malt ihr mit Kreide in der angezeigten Richtung drei bis fünf erste Wegstücke (wie Hüpfekästchen). Jetzt überlegt: Was ist euch wichtig auf eurem Weg als Familie? Was braucht ihr, damit ihr den Weg gut schafft? Beispiel: Zusammenhalt, Geduld, Zeit zum Spielen, Pausen… Schreibt ein Wort in jedes Wegstück. Und dann betet ihr gemeinsam das Weggebet – evtl. ist es für die Familien hilfreich, wenn es jemanden gibt, der mit ihnen betet und sie evtl. anleitet.

Weg-Gebet
Die Familie stellt sich nah zum Wegweiser.
Am Wegweiser: „Lieber Gott, unser Leben ist voller Veränderungen. Bei Familie (Name der Familie) heißt es gerade (Thema der Familie)
Segne die Familie auf dem Weg. Schenke ihnen…
Beim ersten Wegstück: „1. …“ (1. Wegstück laut vorlesen und drauf stellen)
Beim zweiten Wegstück: „2. …“ (2. Wegstück vorlesen und drauf stellen)
Beim dritten Wegstück: „3. …“ (3. Wegstück vorlesen und drauf stellen) usw.
Beim letzten Wegstück: „Schenke ihnen Mut und Vertrauen für den Aufbruch in die Zukunft.
Achtung, fertig, los!“
(alle fassen sich an den Händen und springen vom letzten Wegstück ins Unbekannte)
„Amen.“
Zum feierlichen Abschluss wird der eigene Wegweiser an den Pfosten genagelt.

Material

  • kleine Holz-Wegweiser
  • Farbe und Pinsel zum Anmalen der Wegweiser
  • Holzpfosten zum Annageln der Wegweiser
  • Hammer, Nägel
  • Straßenmalkreide und einen großen Platz zum damit malen
Wegweiser

Station 6: Achtung Treibsand

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara sind sehr lange unterwegs durch die Wüste. Ein schwerer und anstrengender Weg ist das durch den Sand. Mal geht es leichter, mal sinken sie bei jedem Schritt ein und es scheint unmöglich voranzukommen.

Stationsbeschreibung:
Mische Dir deinen eigenen Treibsand an! Dazu gibt es viele Rezepte im Internet. Ein Video von der Sendung mit der Maus dazu findest du hier:

Gesprächsimpulse:
Wie kommst du am schnellsten durch den Brei?
Kannst du mit den Fingern über den Brei laufen?
Kannst du aus dem Brei in den Händen eine Kugel kneten?

Material

  • Wasser
  • Speisestärke
  • z.B. Eisstäbchen zum Rühren
  • z.B. alte Jogurtbecher zum Anrühren

Ein Entwurf zur Jahreslosung 2022

Ein pandemiekonformer, bereits erprobter Kirche Kunterbunt Entwurf zur Jahreslosung 2022.
Willkommen –  Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6, 37)

Coronaconform

… und geht der Willkommen-Entwurf auch trotz Corona?

Oh ja! Pandemiebedingt haben wir die äußere Form von Kirche Kunterbunt modifiziert und einen Stationenlauf entwickelt. Natürlich fehlt das große Gemeinschaftserlebnis, aber immerhin kann Kirche Kunterbunt erlebt und Gott gefeiert werden! Was heißt das jetzt ganz konkret? Wir haben einen Weg in der Natur ausgewählt und diesen mit Stationen versehen. An manchen Stationen waren Mitarbeitende, andere absolvierten die Familien alleine. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem ganzheitlichen Erleben der Worte Jesu „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37). Gott heißt uns „Willkommen“: dies wird anhand des Stationenwegs für Groß und Klein erfahrbar gemacht.

Willkommens-Zeit

Material:
Stofftasche gefüllt mit: Magnete (je nach Personenzahl), Woher kommt ihr?-Kärtchen, Kuli, Stoffwimpel, Einmalhandschuhe, 2 Buntstifte, Edding
Je nach Gegebenheit kann mehr oder weniger Material in die Stofftasche gefüllt werden. Alternativ kann das Material auch an den Stationen zur Verfügung gestellt werden.

An der Willkommensstation melden sich die Teilnehmer an und bekommen eine Tasche mit den benötigten Materialien und einen Laufzettel mit Aufgaben und Impulsen. Der Weg kann dann individuell und in Kleingruppen gegangen werden.

Laufzetteltext Start
Hallo und herzlich Willkommen zur Kirche Kunterbunt vernetzt! Wie schön, dass du, dass Ihr daseid! Bei uns dreht sich heute alles um das Thema der Jahreslosung des nächsten Kalenderjahres 2021: Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6,37) Wir wollen euch damit vorab schon mal ein paar Idee liefern, was ihr im nächsten Jahr in eurer Kirche Kunterbunt draus machen könntet. Aber jetzt genießt erst mal und lasst euch beschenken: von unserem Gott, der es so gut mit uns meint und bei dem wir immer WILLKOMMEN sind!
Bevor ihr startet noch ein paar Infos:
Das Material: Am Startpunkt habt ihr eine Tasche erhalten, die alle benötigten Materialien enthält. Euer ständiger Begleiter ist dieser Laufzettel, den ihr gerade in den Händen haltet. Zu jeder Station findet ihr hier Infos, Aktionen und Beschreibungen. Bitte lest den Text erst an der
jeweiligen Station. In den roten Kästen findet ihr Fragen und Anregungen zum Weiterdenken.
Auch wenn wir uns Begegnungen wünschen, haltet bitte den vorgegebenen Abstand von 1,50m zu anderen Gruppen ein und tragt ggf. eine medizinische Maske.

Station 1: Blume

Material:
2 große Blumenvasen, Wasser, kleine Geschenkanhänger, Stift, bunter Blumenmix

Laufzetteltext Blume
Wow, ihr seid da! Und wisst ihr was, ihr seid nicht alleine hier bei der Kirche Kunterbunt unterwegs…als Zeichen dafür nimm dir eine Blume oder pflücke eine und schreibe deinen Namen auf einen Anhänger, den du an den Blumenstil befestigst. Stelle die Blume in die Vase…was für eine bunte & schöne Vielfalt! Und alle sind willkommen hier.
Und jetzt? Feiern wir miteinander, dass wir alle Gottes Kinder sind, und er uns nicht alleine lässt. Der Heilige Geist verbindet uns unsichtbar mit Gott selbst und mit anderen.

Gesprächsimpulse:
Wie kannst du anderen ein Zeichen für ein „Du bist hier willkommen“ geben?
Welche Vielfalt an Menschen und Begabungen gibt es bei „deiner“ Kirche Kunterbunt?
Wie könntest du diese Menschen von Herzen willkommen heißen? Auf welche Menschen möchtest du in nächster Zeit achten und ihre Gaben entdecken? Viel Spaß dabei😊

Station 2: Woher kommt ihr?

Material: Kärtchen (evtl. schon in Materialtüte), buntes Klebeband, Stadtplan oder Landkarte, Kordel, kleine Klammern

Laufzetteltext Woher kommt ihr?
Kärtchen
Von wo habt ihr euch auf den Weg hierher gemacht? Mit dem bunten Klebeband dürft ihr einen Streifen von eurem Herkunftsort nach außen kleben. Nehmt euch dann das Kärtchen „Woher kommt ihr?“ aus eurer Materialtüte und füllt diese aus.

Gesprächsimpulse:
Schaut doch mal, wo die anderen herkommen. Vielleicht ganz aus eurer Nähe? Oder vielleicht kennst du sogar jemanden?

Station 3: Willkommen zu Hause

Material: ggf. Jurte (oder anderer Raum), Tücher, Decken, Sitzgelegenheit, Gebetskarten, Stifte, Papier

Laufzetteltext Willkommen zu Hause
Fragst Du dich manchmal: „Wo bin ich zu Hause?“ Gott macht Dir ein Angebot: Komm herein, hier kannst Du in Gottes Gegenwart treten und wirst von seiner Liebe, Wärme und Schönheit willkommen geheißen. Sei wie Du bist und nimm Dir Zeit und Ruhe, um Gott zu begegnen und Dein Angenommen-sein zu erleben. Vielleicht möchtet du ein vorgefertigtes Gebet sprechen, dann darfst du die Gebetskarte nutzen, die hier ausliegt. Vielleicht möchtest du aber auch deine ganz eigenen Worte wählen, um mit Gott ins Gespräch zu kommen, beides ist möglich.

Gesprächsimpulse:
Überlege Dir doch mal, was für Dich zu Hause bei Gott  zu sein ausmacht und was Du brauchst, um Dich wohlzufühlen. Vielleicht möchtest Du selber kreativ werden und Dir so einen Ort der Begegnung mit Gott gestalten. Hierzu liegt Papier vor oder in der Jurte (je nach Wetterlage) bereit, um eine Collage zu fertigen oder zu malen. Ein paar Stifte dazu befinden sich in der Tasche. Vielleicht möchtest Du dieses Bild zu Hause so oder so ähnlich umsetzen.

Gebetskarte:
Lieber Gott, himmlischer Vater,
Du hast ein weites, großes Herz.
Du bist für alle Menschen da.
Du schenkst mir ein offenes Ohr, bietest mir eine Schulter zum Anlehnen,
bei dir darf ich einfach sein, wie ich bin.
Danke, du guter Gott, dass du mir ein Zuhause bietest,
wie es niemand sonst kann.
Amen.


Station 4: Willkommens-Rituale

Material: Bonbonglas, Quiz

Laufzetteltext Willkommens-Rituale
Händeschütteln, Wangen-Küsschen, High Five oder vornehmes Nicken: Wir begrüßen einander ganz unterschiedlich, wenn wir jemand gut oder weniger gut kennen.
Seit Corona gibt es die „klassischen“ Begrüßungen (Händeschütteln, Umarmen) kaum noch. Es sind sämtliche neue Begrüßungs-Möglichkeiten entstanden.
Welche Corona-Begrüßungen kennt ihr? Probiert sie miteinander aus!
Aber auch je nach Kultur begrüßen sich Menschen anders.
Ordnet Länder und Begrüßungsarten einander zu, indem ihr die passenden Zahlen in die Felder des Begrüßungs-Rituale Quiz schreibt.
Fertig? Die Auflösung findet ihr unter dem Bonbon-Glas. Habt ihr alles gewusst? Als Belohnung dürft ihr euch ein süßes Begrüßungs-Geschenk aus dem Glas nehmen.

Gesprächsimpulse:
Habe ich jemand schon mal „falsch“ begrüßt und es war peinlich? Warum?
Wie kann ich ohne Worte ausdrücken: Herzlich willkommen!?

Station 5: Wimpel – Willkommen sein!

Material: Wimpel aus Stoff, Textilfarben oder Textilstempel, Feuchttücher zum Abwischen, Einmalhandschuhe

Laufzetteltext Wimpel – Willkommen sein
Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Herzlich Willkommen“ an der Haustür?!
Deshalb: Macht euch ans Werk und bedruckt mit den Textilfarben einen kunterbunten Willkommens-Wimpel für eure Haustür! Bitte drandenken:  Zieht euch aus hygienischen Gründen vor dem Stempeln die Einmalhandschuhe aus der Materialtasche über!

Gesprächsimpulse:
Wann und wo habt ihr euch schon einmal richtig willkommen gefühlt? Woran lag das?
Überlegt euch, was ihr sonst noch unternehmen könnt, dass euer Zuhause ein „Herzlich Willkommen“ ausstrahlt.

Und auf dem Weg zur nächsten Station:
Sucht euch noch einen Stock, den ihr durch die obere Lasche schieben könnt. Knüpft zu Hause noch ein schönes Band dran und fertig ist euer „Herzlich Willkommen“-Wimpel.

P.S.:  Wenn ihr zu Hause die Textilfarbe einbügelt, ist sie besser haltbar und ihr könnt den Wimpel auch mal waschen.

Station 6: Musik

Material:
QR-Code mit Link zum Lied „Jeder ist bei dir willkommen“ (Mike Müllerbauer), Alternativer Song: Willkommen, Hallo im Vaterhaus (Daniel Kallauch)
Es wäre auch möglich das Lied direkt über ein CD-Player oder anderes Endgerät zum Anhören zur Verfügung zu stellen.

Laufzetteltext Musik
Sucht euch ein ruhiges Plätzchen aus. Wir haben euch einen möglichen Weg zu einem schönen Plätzchen auf der Karte eingezeichnet. Setzt euch gemütlich hin und lest den Text und genießt den Song:
„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37)
Dieses Bibelzitat belegt zwei grundlegende Eigenschaften des Gottessohnes: Seine allumfassende Güte jedem Menschen gegenüber; und seine Erlösungskraft. Jesus darf vertraut werden, denn er nimmt jeden auf. Allein in ihm liegt der Schlüssel zu unserer Erlösung. 
Glauben ist nicht einfach. Wer glaubt, vertraut sich an. Er macht einen Schritt über alle Gewissheiten hinaus. Dieser Schritt führt zum Frieden und zur Sicherheit: Das ist das Paradoxe des Glaubens. Jesus lädt zu dem Schritt ein, er verspricht Segen und Schutz.“ Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Sei herzlich willkommen! 
Hört euch diesen Song an. Welcher Teil gefällt euch besonders gut?

Station 7: Science – was ist anziehend, was nicht?

Material:
Box mit folgendem Inhalt: magnetische und nichtmagnetische Gegenstände, Teile aus der Experimentierkasten Magnetspaß (z.B. den blauen Stab, die Pastikkugel), Edding, Magnete.

Hinweis: es lohnt sich Gegenstände zu wählen, die auf den ersten Blick magnetisch wirken wie z.B. ein Kulli mit einer metallenen Spitze, die sich dann aber als nichtmagnetisch, da aus Plastik herausstellen. Somit gibt es auch ein Aha-Erlebnis für Ältere.

Laufzetteltext Magnet
Nehmt die Einmalhandschuhe aus der Tasche und zieht sie euch über. Dann nehmt den blauen Stab aus der Box. Das ist euer Magnet. Mit ihm dürft gleich prüfen, was vom Magnet angezogen wird und was nicht. Wird der Gegenstand angezogen, nennt man ihn magnetisch.

Bevor ihr anfangt: Welcher Gegenstand vermutet ihr – ohne, dass ihr es ausprobiert habt – ist magnetisch?
Und jetzt: Probiert es aus!

Gesprächsimpulse:
Wo lagt ihr richtig? Was hat euch überrascht? Manche Dinge aus Metall oder mit metallenem Inhalt lassen sich von dem Magnet anziehen, sie sind magnetisch. Andere Dinge, wie der Apfel z.B. ist aus biologischem Material und nicht anziehend.

Und jetzt stellt euch mal einen Magneten vor, der alles anzieht, völlig egal, aus welchem Material es besteht. Manchmal stelle ich mir Jesus so vor. Ich sehe ihn dann vor mir, wie er vor einer kleinen Menschengruppe predigt und während er spricht, wird die Zuhörergruppe immer größer und größer.
Jesus ist anziehend! Warum ist das so? Weil er den Menschen mit Liebe begegnet. Seine Liebe, seine Zuwendung steht felsenfest und treffen mitten in mein Herz! Er wendet sich dir, mir und uns allen zu! Er findet DICH anziehend!

Aktion:
Damit du das nicht vergisst und bekommt jeder von uns einen „Erinnerer“ geschenkt: Nimm dir einen Magnet und Edding aus der Materialtasche und schreibe deinen Namen auf den Magnet! Befestigt ihn Zuhause an einem Ort, an dem du öfter am Tag vorbeikommst, um dich daran zu erinnern: Jesus findet dich einfach anziehend! 😊

Station 8: Postkarte

Material: Postkarte (evtl. mit Jahreslosung), Stift, evtl. Briefmarke

Stationsbeschreibung: Nehmt euch eine Postkarte. Überlegt, wen ihr schon lange mal einladet wolltet. Schreibt jetzt auf die Karte einen kurzen Einladungstext, gerne auch mit konkretem Terminvorschlag. Adressiert die Karte, frankiert sie und schickt sie ab oder bringt sie persönlich vorbei!

Gesprächsimpulse: Für wen öffne ich meine Türe? Wen heiße ich willkommen? Mit wem möchte ich gerne mal wieder Zeit verbringen? Wer würde sich über eine Einladung besonders freuen?

Station 9: Holzscheibe

Material: Holzscheibe, Kuli, schwarze Transferfolie, Willkommen-Vorlage

Stationsbeschreibung: Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Willkommen“ an der Haustür?! Nehmt euch eine Willkommen-Vorlage und legt sie auf die Transferfolie. Legt dann Vorlage und Transferfolie auf die Holzscheibe. Mit dem Tape könnt ihr das Ganze fixieren. Schreibt den Schriftzug mit Kuli nach, sodass er auf die Holzscheibe durchdrückt.

Gesprächsimpulse: Wann fühle ich mich (nicht) willkommen? Wie muss eine Wohnung, eine Begrüßung, Deko, Situation… sein, dass ich mich willkommen fühle?  Was denkst du, hilft anderen?

Station 10: KERZE

Material: weiße Kerzen, weißes Seidenpapier, Backpapier, Stifte, Heißluftföhn, Klammern, evtl. Holzbrett, Streichhölzer

Hier dürft ihr euch eine Kerze basteln. Sie soll euch daran erinnern, dass Jesus euch einlädt zu ihm zu kommen, Zeit mit ihm zu verbringen. Nehmt dazu das Seidenpapier. Schreibt in passender Größe (so groß, dass es gut auf die Kerze passt) „Komm zu mir“. Schneidet euren Schriftzug aus und legt ihn auf die Kerze. Legt dann das Backpapier darüber und föhnt mit dem Heißluftföhn die Schrift auf die Kerze. Nehmt das Backpapier ab. Fertig! Die Meditation könnt ihr zu Hause oder auch hier machen. 

Feier-Zeit

Material:
kräftiger Magnet, Endgerät zum Abspielen des Liedes „Ich stell die Welt auf den Kopf“ (Sebastian Rochlitzer), Drucker, um die Jahreslosungs-Grafik auszudrucken, evtl. Kreidestifte, ein Mitarbeitender an der Station

Impulstext

Hallo und Willkommen zur Feierzeit! Wie schön, dass ihr da seid!

Versuch: Magnet zieht an (nochmal anhand 2-3 Gegenständen zeigen)

Jesus ist ein Magnet, der alles und alle anzieht. Warum macht er das? Ganz einfach: Er hat ein so großes Herz für uns und deshalb er findet dich und dich und dich… anziehend!

Hast du das schon erlebt? Dass dich jemand dich anziehend findet? Was gibt es Schöneres, als das Gefühl, geliebt zu werden, Willkommen zu sein. Wenn wir nach Hause kommen und es riecht schon nach dem Lieblingsessen, dann breitet sich doch schon Vorfreude aus, oder? Und wenn der Tisch dann sogar schon gedeckt ist und man sich nur noch setzen muss, dann ist das doch so was von großartig.

Jesus sagt, wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen! (Joh. 6,37)

Jesus sagt, wer zu mir kommt, wer sich von mir anziehen lässt, den werde ich nicht abweisen. Bestimmt hast du es auch schon einmal erlebt, dass du dich nicht so willkommen gefühlt hast. Ihr habt z.B. schön mit deinem Freund gespielt und dann kam noch ein anderer Junge oder ein anderes Mädchen dazu und auf einmal wollte dein Freund nicht mehr mit dir, sondern nur noch mit dem anderen spielen. Das fühlt sich nicht toll an! Oder du bist spät dran und alle Parkplätze beim Supermarkt sind belegt, da entdeckst du doch noch einen, aber: Pech gehabt: da drängelt sich doch noch ein anderes Auto vor dir in die Parklücke und du musst noch eine Runde drehen. Oder ein neuer Mitarbeiter in deinem Team will sich ständig profilieren und kritisiert dich vor allen anderen…

Jesus möchte es anders: Er heißt uns willkommen, er möchte uns erfüllen mit seinem guten Geist, der uns froh macht!

Das wünschen wir euch – dieses Erlebnis: Jesus ist da. Er mag dich, er findet dich klasse, er heißt dich willkommen und schätzt dich sehr!

Er sagt Willkommen, auf alle möglichen Sprachen: Wisst ihr noch wie sich die Menschen in Japan begrüßen? Macht das mal vor!

Jesus heißt uns willkommen, seine Arme sind weit geöffnet für uns.

Und was jetzt? War es das? Nein, denn jetzt sind wir dran! Jetzt halten wir die Tür im Supermarkt auf, statt sie zuknallen, jetzt kannst du nächstes Mal das neue Kind in der Kita zum Spielen einladen und sagen: „Schön, dass du da bist, ich bin Tim, willst du mitspielen?“ Und damit stellen wir die Welt auf den Kopf! Jetzt zählen andere Maßstäbe, denn jetzt gilt:

Wir heißen Willkommen und Jesus ist unser Beispiel!

Dazu passt ein Lied von Sebastian Rochlitzer: Ich stell die Welt auf den Kopf und ich möchte es sehr gern mit euch zusammen anhören! (mehr unter: www.sebastian-rochlitzer.com)

Gebet

Wir beten gemeinsam und benutzen dazu unsere Hände, Füße und alles was wir haben.
Jesus, wie gut, (Daumen zeigen)
dass du ein so großes Herz für uns hast (Herz mit beiden Händen formen)
Du weist niemanden zurück, ganz im Gegenteil: bei dir ist jeder willkommen! (Arme ausbreiten)
Wie gut, (Daumen zeigen)
dass wir bei dir geborgen sind (Arme vor der Brust überkreuzen und sich selbst umarmen)
Jesus, mit dir stell ich die Welt auf den Kopf!
Die Leute um mich herum sollen sich bei mir willkommen fühlen! (Arme ausbreiten)
Bitte (Handflächen vor der Brust zusammenhalten zur Bitte)
schenk mir ein offenes, liebendes Herz (Herz mit beiden Händen formen)
und gute Ideen (Zeigefinger vom Kopf wegbewegen)  
wie ihnen deine Liebe für sie zeigen kann!

Grafik zur Jahreslosung

Der Bibelvers aus Johannes 6 ist die Jahreslosung für das Jahr 2022. Ihr dürft euch gerne die Grafik auf ein Kärtchen drucken und aufhängen und vielleicht sogar auswendig lernen.
Die Grafik eignet sich auch als Kreidebild fürs Fenster. Dazu eine Vorlage auf A4 ausdrucken, von außen am Fenster befestigen und von innen mit einem Kreidestift die Linien nachfahren. Die Aktion eignet sich übrigens prima zum Auswendiglernen und Meditieren der Jahreslosung.

Essens-Zeit

Was ist ein „Herzlich Willkommen“ ohne eine fröhliche gemeinsame Mahlzeit? Zum Essen kommen wir zusammen, unterhalten uns, genießen gemeinsam und sind dankbar für das, was wir haben:

Danke guter Gott,
dass für dich und mich
der Tisch gedeckt ist!
Amen.

Lasst es euch schmecken! Guten Appetit!

Und zum Schluss?

Am Ende geben die Teilnehmer ihren Materialtaschen wieder ab, alle Verbrauchsgegenstände dürfen sie natürlich gehalten. Nun ist auch die Gelegenheit für Feedback oder auch um einfach so ins Gespräch zu kommen.

Eine Woche lang mit der Kirche Kunterbunt auf den Spuren der Schöpfungsgeschichte sein.
Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg.

Ziel:
Basis dieser Kirche Kunterbunt ist der 7-Tage Schöpfungs-Hymnus der Bibel. In einer Woche erschuf Gott Himmel und Erde mit allem, was uns hier begegnet. Und er lässt sich von uns in der Natur finden und erleben – wir müssen nur wissen, dass er es ist, den wir spüren! Deswegen passt die Schöpfung als Thema wunderbar zu einer Kirche Kunterbunt „auf dem Weg“.

Vorüberlegung:
Diese Kirche Kunterbunt hat 16 Stationsangebote an 7 Orten – entsprechend der 7 Schöpfungstage des Schöpfungs-Hymnus – und dauert auch 7 Tage. Jeden Tag wird eine weitere, zum Schöpfungstag passende, Station aufgebaut. So können die Familien entweder jeden Tag neu erleben, was „heute“ geschaffen wurde oder am 7. Tag den kompletten Schöpfungsweg gehen. Von Mitarbeiterseite sollte der Weg immer mal wieder kontrolliert und „aufgefüllt“ werden.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein:

  • Der Text/die Bilder für den jeweiligen Schöpfungstag zum Lesen und Anschauen (Wir haben Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. HIER kaufen kann).
  • Eine Erklärung, was man an der Station machen kann (bei jeder Station gibt es dazu ein Beispiel unter „Downloads“).
  • Wer möchte, kann zum jeweiligen Tag auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben.

Aktiv-Zeit mit integrierter Feier-Zeit

Station 1 „Es werde Licht“

Am ersten Schöpfungstag sprach Gott „Es werde Licht“ und aus der Dunkelheit heraus entstand ein Licht.

Stationsbeschreibung: „Licht und Dunkelheit“
Die erste Station ist die Aufwendigste dieser Kirche Kunterbunt. Sie soll den Weg von der Dunkelheit ins Licht verdeutlichen. Dafür wurden sieben Bauzäune beim Werkhof/Bauhof (gibt’s oft umsonst) ausgeliehen. Jeweils zwei Zäune stehen in einer Reihe gegenüber. Drei Zäune liegen auf den vieren oben drauf, sodass ein Tunnel entsteht. Man muss wirklich darauf achten, dass alles gut miteinander verbunden ist! Dieser Tunnel wird dann mit Decken abgedunkelt und durch Silofolie (beim Bauer ausgeliehen) wasserdicht verschlossen. Innen wird das vordere Drittel abgehängt, sodass zwei Räume entstehen. Der vordere, kleinere Teil soll komplett dunkel sein. Hier hängt der Schriftzug „Und Gott sprach“. Der hintere, größere Raum im Rest des Tunnels wird mit UV-Licht (und einem billigen Bewegungsmelder) beleuchtet. An den Stäben der Zäune wird Neon-Gummischnur kreuz und quer gespannt, sodass man durchsteigen muss, ähnliche leuchtende Bänder befestigt und der Schriftzug „Es werde Licht“ angebracht.

Variation:
1. Ihr könnt auch eine weniger aufwändige Variante gestalten. Zwei Kartons mit jeweils zwei kleinen „Gucklöchern“ für die Augen. In einem Karton ist es ganz dunkel (evtl. innen schwarz anmalen oder eine Decke darüber legen) und mit Schwarzlicht (evtl. mit einer Taschenlampe) wird der Schriftzug angeleuchtet. Der zweite Karton ist beleuchtet (z.B. durch einen Baustrahler, Lampe) und mit Neon-Gummibändern gestaltet.
2. Wer farbige Hände möchte, kann mit Neon Fingerfarben ein Bild gestalten lassen. Entweder als gemeinsames Kunstwerk zur „Veröffentlichung“ oder für jeden persönlich zum Mitnehmen. Es gibt auch fluoreszierende Fingerfarben, mit denen ein eigenes Leuchtbild gestaltet werden kann.

Stationsbeschreibung „Gebet“:
Vor oder nach der Station wird eine Gebetsdose mit Erklärung aufgestellt. Aufgabe ist: „Wo herrscht in deinem Leben Licht, oder Dunkelheit? Schreibe, wenn du magst, dein Gebet auf und werfe es ein. Wir werden dann mit dafür beten.

Material:

  • 7 Bauzäune
  • Kabelbinder
  • Panzertape
  • Decken
  • Silofolie
  • UV-Lichtstrahler
  • ggf. Bewegungsmelder
  • Verlängerungskabel
  • Neon-Gummiband o.ä.
  • Gebetsdose
  • Stifte und Zettel

Station 2 „Es soll Raum entstehen“

Am zweiten Tag sprach Gott: „Über der Erde soll ein Himmel sein“. Da wölbte sich der Himmel über der Erde. Er trennte das Wasser der Erde von dem Wasser über dem Himmel. Und Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der zweite Tag.

Stationsbeschreibung „Wasser“:
In einem großen Behälter ist Wasser gefüllt. Darin schwimmen 15 Korken, auf denen die Zahlen 1 – 15 geschrieben sind. Mit Styroporringen, die am Behälter befestigt sind, darf nun jedes Familienmitglied drei Korken herausziehen. Addiert die Nummern. Die entstandene Zahl wird dann an das KiKu-Team geschrieben (Mail, App, …). Am Ende der Woche gibt es einen Preis (z.B. für die höchste/niedrigste Zahl, die Zahl, die am nächsten an der dran ist, die bei der „Verlosung“ gezogen wird).

Stationsbeschreibung „Himmel“:
Der Himmel bietet einiges zu Entdecken. Am meisten Spaß macht das gemeinsam. Also habt ihr als Familie an dieser Station Zeit zum Kreativ-werden! Schaut zusammen in den Himmel. Wenn dort Wolken zu sehen sind, dann wird es ganz praktisch: Was entdeckt ihr alles in den Formen der Wolken? Falls der Himmel wolkenlos ist, dann überlegt euch, welche Formen ihr beim Himmel beobachten schon mal entdeckt habt. Schreibt eure Ideen auf die aufgehängten Wolken und teilt so mit allen anderen eure Entdeckungen.

Frage für den Weg:
Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Was brauchst du für ein gutes Leben?

Material:

  • Behälter
  • Korken
  • Schnur
  • Styroporringe
  • Laminierte Wolken
  • Edding

Station 3 „Es soll Land entstehen“

Am dritten Tag trennte Gott das Wasser vom Land. Und auf dem Land lies er allerlei Pflanzen und Sträucher wachsen.

Stationenbeschreibung „Bäume“:
In der Natur finden wir unglaublich viele Dinge! Zum Beispiel im Wald! Zieht aus dem Täschchen ein Bild und ratet, was es ist. Ob es richtig ist, seht ihr, wenn ihr das grüne Schild bei den Lösungen anhebt. Legt die Bilder dann zurück.

Stationenbeschreibung „Flechten“:
Wir können mit ganz einfachen Dingen wunderbare Kunstwerke machen. Sammelt zum Beispiel Gras und Blumen, um damit Kränze oder kleine kreative Meisterstücke zu binden. Schaut euch dafür die Beispiele an.

Frage für den Weg:
Alles Große beginnt im Kleinen. Auf welche wertvolle Kleinigkeiten in deinem Leben möchtest du in nächster Zeit mehr achten?

Material:

  • Kärtchen mit Waldutensilien (untersch. Zapfen, Nüsse, Blätter…)
  • Beutel
  • Lösungsblätter
  • Beispiele zum Gras flechten

Station 4 „Lichter sollen vom Himmel leuchten“

Da schuf Gott ein Licht für den Tag, die Sonne, und ein Licht für die Nacht, den Mond, mit allen Sternen.

Stationenbschreibung „Lichter“:
Hier könnt ihr euch euer eigenes besonderes Licht erschaffen. Nehmt euch ein Blatt und bastelt nach der Anleitung eure persönliche kleine Laterne. Diese könnt ihr heute Abend aufstellen und leuchten lassen.

Stationenbeschreibung „Lobpreis“:
Staunt ihr auch immer wieder darüber, wie wunderschön Sonne, Mond und Sterne sind? Wir haben euch hier ein paar Lieder aufgehängt. Freut euch doch lautstark und singt, um Gott zu loben! (Achtet auf Abstand und aktuelle Verordnungen.)

Frage für den Weg:
Den Seefahrern dienten die Sterne als Orientierung  – an was orientierst du dich ?

Material:

  • Kiste für Material
  • Papierstreifen
  • Prickelnadeln
  • Biertisch-Garnitur
  • Anleitung
  • Ausgedruckte Lieder

Station 5 „Tiere und Vögel

Am 5. Tag schuf Gott Fische und Vögel. Und die Meere und Lüfte waren voll von ihnen.

Stationsbeschreibung „Bienenhotel“:
Hier könnt ihr euch euer eigenes Insektenhotel basteln. Dafür findet ihr hier Dosen, Lehm und Schilfrohre. Zuerst kommt etwas Lehm in die Dose. Dann könnt ihr mit der Schere die Schilfstäbe auf die gleiche Länge kürzen und hineinstecken. Zuhause könnt ihr die Dosen dann noch wunderbar bunt anmalen, gestalten und an einem geeigneten Platz draußen hinlegen. Viel Spaß beim beobachten!

Stationenbeschreibung „Vogelmemorie“:
Es gibt unglaublich viele Vogelarten. Kennt ihr Vögel, die bei uns leben? Dafür haben wir euch ein Vogelmemorie vorbereitet, bei dem ihr sicherlich das ein oder andere noch dazulernen könnt. Viel Spaß beim Spielen!

Frage für den Weg:
Wo bist du der bunte Vogel oder fühlst du dich als bunter Vogel?

Material:

  • Leere Konservendosen
  • Schilfmatten
  • Lehm/Ton
  • Schere
  • Anleitung für den Bau
  • ggf. mehr Infos über Insekten
  • ausgedrucktes und laminiertes Vogelmemorie

Station 6 „Tiere und Menschen

Und Gott schuf Tiere auf dem Land und außerdem etwas ganz besonderes: Den Menschen.

Stationsbeschreibung „Origami“:
Schon einmal Tiere aus Papier gefaltet? Hier könnt ihr euch ein Tier aussuchen und es dann mit einem farbigen Papier eurer Wahl nachfalten. Sucht ihm einen schönen Platz zu Hause, bei dem ihr an diesen tollen Weg denken könnt.

Stationsbeschreibung „Tiere raten“:
Tiere sind manchmal echt witzig! Wir haben ein Spiel für euch vorbereitet. Dreht am Rad und zieht dann ein Tier eurer Farbe. Dieses dürft ihr euch dann vorspielen oder erklären. Wie viele schafft ihr wohl?

Stationsbeschreibung „Der größte Schatz“:
In eine Schatzkiste wird ein Spiegel gelegt. Außerdem zwei Zettel mit „Du bist ein Schatz!“ und „Gott hat dich wunderbar gemacht!“. Der größte Schatz, den Gott geschaffen hat, den haben wir euch hier eingepackt! Schaut zusammen in die Schatzkiste und habt Spaß beim Entdecken!

Frage für unterwegs:
Du bist Gott ähnlich! Glaubst du das? Und: Was bedeutet das für dich?

Material:

  • Anleitungen für Tier-Origami in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen
  • Tiere auf farbigen Karten, laminiert
  • „Glücksrad“ mit Farben
  • Schatzkiste
  • Spiegel

Station 7 „Am 7. Tag ruhte Gott

Und Gott sah, dass alles sehr gut war! Und am 7. Tag, da ruhte Gott.

Stationenbschreibung „Ruhepause“:
Bei der Kirche Kunterbunt gehört Essen dazu. Deswegen gibt es für jeden eine Kugel faires Bauernhofeis geschenkt. Dafür sindden ganzen Tag Mitarbeiter vor Ort. Hier können auch ganz andere Angebote (Waffeln…) sein.

Stationenbeschreibung „Euer Bild“:
Von einem Photoboxbetreiber haben wir eine Photobox geliehen bekommen. Wer hier keine Kontakte hat, kann mit einer digitalen Spiegelreflex und der zugehörigen Photo-App relativ simpel eine eigene Photobox aufbauen oder selbst Bilder machen. Die Bilder dienten dann dazu eine größere Collage als Gemeinschaftsbild in der Kirche aufhängen zu können.

Stationenbeschreibung „Have fun“:
Zum Pause machen vor dem Nachhauseweg gab es verschiedene Outdoorspiele, wie z.B. Kubb, Indiaca… Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt.

Frage für den Weg:
Was gefällt dir am Besten an Gottes wunderbarer Schöpfung?

Material:

  • Essensangebot
  • Photokamera
  • Outdoorspiele

Dieses Gebet haben wir entwickelt, damit Eltern mit Kindern zusammen für die Ukraine beten können. Gerne könnt ihr die Idee mit euren Familien teilen, aber ihr könnt das Gebet auch in der Feier-Zeit eurer Kirche Kunterbunt gemeinsam beten.

Material: ausgedruckte Vorlage (je 1x auf weißem, blauem und gelbem Papier) , Schere

Druckt euch die Vorlage 3x aus und schneidet euch 6 gelbe und 7 blaue Dreiecke aus. Die weiße Vorlage dient als Untergrund.
Jetzt wird das Gebet wird gelesen. Legt nach jedem Satz ein Dreieck auf die Vorlage. Ihr könnt abwechselnd immer ein gelbes und ein blaues Teil verwenden.

Vorbereitung für das Gebet

Gebet

Gott, unsere Welt weint
(ein Dreieck legen)
denn während wir ein Bett haben
(Dreieck legen)
verlieren andere ihr Zuhause.
(Dreieck legen)
Während wir mit Menschen über Kleinigkeiten streiten
(Dreieck legen)
sagen andere Menschen für immer Lebwohl.
(Dreieck legen)
Gott unsere Welt weint.
(Dreieck legen)
Menschen ziehen Grenzen
(Dreieck legen)
und schließen Andere aus.
(Dreieck legen)
Manche denken, sie seien die Wichtigsten.
(Dreieck legen)
Dabei gehören wir doch alle zusammen.
(Dreieck legen)
Kannst du all das Chaos wieder zusammenpuzzeln?
(Dreieck legen)
Denn in dein Herz Gott, da passt doch die ganze Welt.
(letztes Dreieck legen)
Amen.

Während des Gebets werden die Dreiecke auf die Vorlage gelebt.
Amen. Am Ende ist das herz für die Ukraine fertig!
Hier findet Ihr eine Anleitung wie ihr als Familie für die Menschen im Krieg in der Ukraine beten könnt.
Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr als Familie für die Menschen im Krieg in der Ukraine beten könnt.

Eine Kirche Kunterbunt outdoor, bei der man als Stationenlauf mit Mose und dem Volk Israel unterwegs in das gelobte Land sein darf. Es wird dabei nicht viel Material benötigt. Die Kirche Kunterbunt lebt von den biblischen Texten. Idealerweise ist an jeder Station ein Mitarbeitender, der die biblische Geschichte erzählt, die Aktion erklärt und die Gesprächsimpulse gibt (bei den Stationsbeschreibungen gibt es jeweils einen QR-Code über den die Geschichte in Coburg angehört werden konnte). Die Feier-Zeit und Essens-Zeit sind dabei in dem Stationenlauf mit eingepflegt.

Willkommenszeit

Zu Beginn erhält jede Person eine Stempelkarte, die nach und nach bei jeder Station gefüllt werden kann

Aktiv-Zeit

Station 1A: Mose wird gerettet

Material: Filzwolle, Bindfaden, zwei Nussschalen

Biblische Erzählung: Mit manchen Kindern hat Gott ganz Großes vor: So auch mit einem Jungen, der als Baby an einem Fluss gefunden wurde. Sein Name ist Mose und seine Geschichte beginnt so: Der Pharao der Ägypter, das ist so etwas wie der König der Ägypter, hat Angst vor den Israeliten. Das sind Menschen, die an Gott glauben. „Seit vielen Jahren leben sie in meinem Land und es werden immer mehr“, murmelt der Pharao und überlegt, was er dagegen tun kann.
Zuerst bestimmt er, dass die Israeliten den Ägyptern in Sklavenarbeit dienen sollen. Sie müssen tun, was die Ägypter von ihnen verlangen. Schließlich befielt der Pharao sogar, dass die Israeliten ihre neugeborenen Söhne töten sollen. Kein Junge soll neben ihm groß und stark werden!
In diesen Tagen bekommt die Israelitin Jochebed ihr drittes Kind. Es ist ein Junge. Was soll sie tun? In ihrer Not bastelt sie ein Körbchen aus Binsen, dichtet es mit Pech ab und legt das Baby hinein. Vorsichtig trägt sie das Körbchen zum Ufer des Nils und setzt es ins Wasser. Mirjam, die ältere Schwester des Jungen, ist auch dabei. „Bitte, Gott, hilf!“, ruft sie und läuft dem Körbchen hinterher. Etwas weiter flussabwärts geht an diesem Tag die Tochter des Pharaos baden und hört das Baby weinen. Sie entdeckt es in dem Korb, der sich im Uferschilf verfangen hat. Da bekommt sie Mitleid und spricht: „Ich werde mich um diesen Jungen kümmern.“ Mirjam ist glücklich. Gott hat ihren Bruder gerettet. Zwar wird er nun beim Pharao aufwachsen, aber er wird leben. Der Junge wird Mose genannt, das bedeutet so viel wie „aus dem Wasser gezogen.“

Stationenbeschreibung: Bastelt eure eigene Mose-Figur in einem Körbchen. Nehmt dazu die Filzwolle und faltet sie zu einem kleinen Bündel zusammen. Rollt das Bündel solange zwischen den Händen, bis eine kleine, längliche Kugel entstanden ist. Die Kugel muss so klein sein, dass sie in die Nussschale passt. Alternativ: Nehmt einen dünnen Strang der Filzwolle und rollt sie zwischen den Händen, so dass daraus eine Schnur entsteht. Faltet den Rest der Filzwolle in der Mitte. Bindet mit dem Faden, den ihr gerollt habt, den oberen Teil der gefalteten Filzwolle ab. Dadurch entsteht der Kopf des Mose-Babies. Der Rest der Filzwolle stellt den Körper dar. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Körbchen mit der zweiten Nussschale und dem Bindfaden verschließen.

Station 1B: Mose wird versteckt

Material: Hier wird die fertige Mose-Figur aus der vorherigen Station ( 1B ) für verwendet

Stationenbeschreibung: Nachdem alle ihre eigene Mose-Figur gebastelt haben, folgt daraus nun ein Suchspiel: Eine Person von Euch läuft ein Stück des Weges voraus und versteckt die Mose-Figur in seiner Nussschale. Die anderen suchen anschließend aufmerksam danach. So könnt ihr euren Weg bis zur nächsten Station fortsetzen.

Station 2: Der brennende Dornbusch

Material: Mut-Mach-Verse auf festem Papier, die an einem Busch mit einer Schnur befestigt werden; eventuell rote Tücher, um den Busch zu dekorieren; einen großen Holzstock

Biblische Erzählung: Viele Jahre später ist Mose erwachsen. Er hütet Schafe in der Wüste. Auf einmal sieht er ein Feuer. Es kommt aus einem Dornenbusch. Als Mose genauer hinschaut, sieht er, dass der Dornenbusch von den Flammen nicht verbrannt wird. „Wie kann das sein?“ wundert sich Mose.
Plötzlich hört er eine Stimme, die spricht: „Mose, ich bin der ICH-BIN-DA, dein Gott. Geh nach Ägypten! Der Pharao dort behandelt mein Volk, die Israeliten, sehr schlecht. Du sollst sie befreien und in ein schönes Land führen, das ich dir zeigen werde.“ Mose wehrt sich: „Ich? Das kann ich nicht!“- „Doch“, sagt Gott „ich helfe dir. Nimm deinen Stock mit, damit wirst du Wunder tun.“

Stationenbeschreibung: Gott verspricht auch euch, dass er für euch da ist. Macht es wie Mose: zieht eure Schuhe aus. Geht dann barfuß zum brennenden Dornbusch. Dort dürft ihr euch einen Mut-Mach-Vers vom Busch pflücken und ihn an euren Stock binden.

Gesprächsimpuls: Am brennenden Dornbusch sagt Gott zu Mose „Ich bin der ICH-BIN-DA“. Das macht ihn stark und daraufhin geht er zurück nach Ägypten, um die Israeliten zu befreien. Bei wem wünschst du dir, dass er für dich da ist?

Station 3: Sklaverei in Ägypten – Pyramidenbau

Material: falls nicht in der Umgebung vorhanden: kleine und große Steine

Stationenbeschreibung: Baut aus dem Material, das ihr findet, eine Pyramide. Wer baut die Höchste?

Gesprächsimpuls: Das Leben in Ägypten war hart für die Israeliten. Als Sklaven mussten sie beim Bau der Pyramiden mitarbeiten. Das Volk Israel stand ganz schön unter Druck. Mit immer weniger Material mussten sie immer mehr Ziegelsteine brennen, um den Bau der Pyramiden voran zu bringen. Was ist für dich gerade anstrengend oder schwere Arbeit?

Station 4: Aufbruch aus Ägypten

Material: Blätter mit aufgemalten Gegenständen, Kleber, weiße Karten zum Bemalen, Stifte

Biblische Erzählung: Auf dem Weg zum Pharao kommt Mose ein Mann entgegen. Es ist Moses großer Bruder Aaron. Mose ist sehr froh, als er Aaron sieht und erzählt ihm gleich, dass Gott nun bald helfen wird, sie zu befreien und in ein wunderschönes Land zu ziehen. Gemeinsam gehen sie zum Pharao in den Königspalast: „Unser Gott hat eine Botschaft für dich, Pharao!“ sagen sie. „Du sollst sein Volk Israel ziehen lassen.“ „Von welchem Gott redest du da?“ fragt der Pharao ärgerlich. „Ich kenne deinen Gott nicht. Und ich denke gar nicht daran, die Israeliten zeihen zu lassen. Sie müssen für mich arbeiten und jetzt noch härter als vorher.“ Mose und Aaron gehen weg. Der Pharao lässt die Israeliten nicht ziehen. Doch Gott verspricht: „Ich werde eingreifen.“ Und so schickt Gott viele schlimme Plagen über Ägypten. So zeigt er dem Pharao, dass ER Gott ist und große Macht hat. Es gibt eine Froschplage, dann kamen Millionen von Stechmücken, die über die Menschen herfielen. Später kamen auch noch große Hagelkörner, die die Ernte auf den Feldern zerstört.
Doch erst als Gott die schlimmste aller Plagen schickt und aus jeder ägyptischen Familie der älteste Sohn sterben muss, gibt der Pharao nach. „Geht! Geht fort!“, schreit er. „Nehmt alles mit, was ihr braucht, aber verlasst sofort das Land.“ Schnell packen die Israeliten alles, was sie mit auf die Reise nehmen wollen ein und machen sich auf den Weg in das von Gott versprochene Land. Es liegt eine lange Wanderung vor ihnen, denn sie müssen den ganzen Weg zu Fuß gehen. Es geht auch nur sehr langsam voran, denn sie haben ja auch Kinder, Schafe und Lämmer bei sich, die nicht so schnell laufen können. Aber wie sollen sie den Weg finden in das ferne Land? Sie laufen also hinter Mose her, doch auch der kennt den Weg nicht. Es ist Gott der voran geht und ihnen den Weg zeigt. Eine große weiße Wolke schwebt vor den Menschen her. Es ist die Wolke des Herrn. Und wenn es Abend wird, brennt ein Feuer in der Wolke, so dass es alles hell macht. Gott selbst hält bei seinem Volk Wache. Es braucht niemand Angst zu haben.

Stationsbeschreibung: Hier erwartet euch ein Merkspiel. Packt in Gedanken ebenfalls euren Koffer. An der Leitplanke sind Gegenstände aufgeklebt, die man auf einer Reise braucht. Lauft an der Planke entlang und versucht euch, so viele Sachen wie möglich zu merken. Habt ihr euch an alles erinnern können? Ja? Dann dürft ihr mit einem Stift einen neuen Gegenstand aufmalen und an die Liste anfügen.

Station 5: Ein langer Fußmarsch

Material: Straßenkreide

Stationenbeschreibung: Vor den Israeliten liegt ein langer Weg. Werden sie es wirklich schaffen, Ägypten hinter sich zu lassen? Auch wir haben uns heute auf den Weg gemacht. Die wichtigsten Sachen für den langen Fußmarsch habt ihr bei der letzten Station hoffentlich alle eingepackt. Zwar werden wir heute keine Wüste durchqueren müssen, aber wer weiß schon, was auf dem Weg noch alles auf uns warten wird. Zum Glück gilt auch für uns: Gott ist mit uns unterwegs!

Ihr dürft nun mit Straßenmalkreide eure Fußabdrücke auf die Straße malen. Verziert sie mit bunten Farben und Mustern und schreibt eure Namen hinein. So können auch die Familien, die nach euch hier an dieser Stelle vorbeikommen, sehen, dass sie nicht allein sind auf dem Weg.

Station 6: Gott weist den Weg

Material: Slackline

Biblische Erzählung: Auf ihrem Weg durch die Wüste wissen die Israeliten nicht genau, wo sie hingehen sollen. Sie haben keine Wanderkarte, keinen Kompass und kennen sich nicht aus. Doch Gott weist ihnen den Weg. Gott führt und schützt und begleitet sein Volk durch zwei besondere Erscheinungen: eine Feuersäule und eine Wolkensäule. Am Tag geht er ihnen in der Wolkensäule voran, nachts in der leuchtenden Feuersäule. So bleiben die Israeliten immer auf dem richtigen Weg und können Tag und Nacht gehen, sodass sie schnell vorankommen.

Stationenbeschreibung: Balanciert auf der Slackline – mit oder ohne unterstützende Hände von Erwachsenen oder älteren Geschwistern. Stellt euch in die eine Richtung vor, dass Gott in einer Wolkensäule vor euch hergeht und euch den Weg weist. Dreht euch nun um und balanciert zurück. Stellt euch vor, dass es dunkel ist (vielleicht schließt ihr sogar die Augen?!) und Gott euch als Feuersäule den Weg leuchtet.

Gesprächsimpuls: Wie hat sich das für die Israeliten wohl angefühlt, von einer Wolken-und Feuersäule geleitet zu werden?

Station 7: Gott versorgt

Material: Proviant-Tüte, eventuell lange Schnur

Biblische Erzählung: Der Weg durch die Wüste ist weit. Eine Wüste ist ein karger Ort. Hier findet man nur wenig zu essen. Doch Gott versorgt sein Volk. Die Israeliten müssen in der Wüste keinen Hunger leiden. Auch ihr sollt etwas zu essen bekommen.

Stationenbeschreibung: Öffnet je eine der Tüten, die für euch bereitstehen. Fädelt den Inhalt auf eine Schur und bindet sie an euren Stab, dann könnt ihr immer, wenn ihr eine kleine Stärkung braucht, etwas abbeißen.

Station 8: Das verheißene Land

Material: Blätter, Stifte, eventuell Bastelmaterial, um die Bilder zu verschönern

Biblische Erzählung: Gott hat den Israeliten versprochen, sie ins verheißene Land zu führen. In der Bibel wird das verheißene Land auch „das Land, in dem Milch und Honig fließen“ genannt. Mit anderen Worten: Gott möchte die Israeliten in ein Land führen, in denen es ihnen an nichts fehlt.

Stationenbeschreibung: Malt eine Flagge für das Land eurer Träume und bindet sie an euren Stock.

Gesprächsimpuls: Wie sieht es in dem Land eurer Träume aus? Was gibt es dort, welche Regeln gelten dort und welche nicht?

Station 8 : Am Schilfmeer

Biblische Erzählung: Das Schilfmeer versperrt den Israeliten den Weg. Sie können nicht weiter. Nach vorne ist ihnen der Weg versperrt und hinter ihnen naht der Pharao mit seinen Truppen. Doch Gott greift ein. Er verleiht Mose die Fähigkeit, das Schilfmeer zu teilen. So entsteht mitten in den Fluten ein Weg. Die Israeliten können durch das Schilfmeer hindurch.

Stationenbeschreibung: Alle, bis auf einen, stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf, so dass ihr euch gegenseitig anschaut. Streckt euch eure Arme entgegen, so dass sie sich berühren und den Weg zwischen euch versperren. Die Person, die nicht mit in der Reihe steht, läuft mit Anlauf auf den versperrten Weg zu. In letzter Sekunde reißt ihr die Arme hoch (wie bei einer La-Ola-Welle), so dass die Person doch durch laufen kann.

Gesprächsimpuls: Wie ging es euch, als ihr auf den versperrten Weg zugelaufen seid und er sich dann doch geöffnet hat?

Station 9 : Fast geschafft

Material: Mit Kreide aufgezeichnete Steine auf der Straße

Stationenbeschreibung: Viele Hindernisse mussten die Israeliten in der Wüste und im Schilfmeer überwinden. Auch ihr habt einen langen Weg bereitszurückgelegt und seid fast am Ziel angekommen. Hindernisse, Hunger, Schlamm und mehr konntet ihr mit Gottes Hilfe hinter euch lassen. Ja, ihr könnt das gelobte Land sogar schon sehen! Doch auf dem letzten Stück des Weges ist noch einmal Geschicklichkeit gefragt: ihr dürft nur auf die „Steine“ treten, die mit Straßenmalkreide auf den Boden gezeichnet sind. Nur auf ihnen seid ihr sicher und geschützt. Hüpft also von Stein zu Stein, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Feier-und Essenszeit

Die Feier-und Essens-Zeit kann bei einem gemeinsamen Abschluss-Picknick stattfinden. Die Familien dürfen erzählen, was sie an den einzelnen Stationen erlebt haben, ihre Fahnen präsentieren und teilen, was ihnen wichtig geworden ist.

Wie ist das eigentlich mit den rechtlichen Bestimmungen zur öffentlichen Vorführungen von Videoclips und Filmen in Gottesdiensten? Was ist da erlaubt – und was nicht? Dieser Artikel zeigt die derzeit (2015) rechtlich sauberen Möglichkeiten auf, die bei Videoclips und Filmen im Gottesdienst zu beachten sind.

Grundeinsichten

– Geliehene oder gekaufte Videos oder DVDs sind nur für den persönlichen Gebrauch gedacht und dürfen nicht ohne vorherige Zustimmung des Rechteinhabers öffentlich gezeigt werden. Darauf weisen auch die Copyright-Hinweise im Vorspann des Films hin.

– Öffentliche Vorführungen von Filmen bedürfen einer Lizenz. Denn das deutsche Urheberrecht sieht vor, dass Filmwerke, ob ausgeliehen oder gekauft, grundsätzlich nur im Rahmen der gesetzlichen Regelungen des Urheberrechtsgesetzes genutzt werden. 

– Um Filme öffentlich vorführen zu dürfen, wird das Einverständnis des Rechteinhabers benötigt. Dieses Einverständnis muss der Vorführende einholen. Dabei ist zwischen Bild und Ton zu unterscheiden: Die Musik von Filmen wird über die GEMA lizenziert, die Bildrechte hat ein Vorführender bei dem Lizenzinhaber direkt (Studios, Verleiher, Produzenten) oder bei der vom Lizenzinhaber beauftragten Gesellschaft (wie bspw. die MPLC – s. unten) einzuholen.

– Die Filmmusikrechte der GEMA sind über den Tarif T erhältlich, mit 20% Ermäßigung bei nichtgewerblicher Vorführung. Häufig haben allerdings Verbände und Großkirchen bereits einen Gesamt- bzw. Rahmenvertrag mit der GEMA geschlossen, die diese Lizenzen mitbeinhalten können (-> bitte sich direkt bei den jeweiligen Rechtsabteilung der eigenen Kirche bzw. des eigenen Verbandes informieren).

– Was heißt aber „öffentlich“? – Die MPLC (Motion Picture Licensing Corporation) schreibt: „Die hier vom Urheberrecht für den Ausschluss der Öffentlichkeit geforderte enge, persönliche Verbundenheit der Teilnehmer untereinander liegt praktisch nur dann vor, wenn die Vorführung im Familien- oder engsten Freundeskreis, d.h. im Privatbereich erfolgt. Der Kauf oder das Ausleihen von Filmen berechtigt nur zur Vorführung in einem privaten Umfeld.“ (s. dortige Website) -> ALLE anderen Vorführungen sind demnach öffentlich und bedürfen einer Lizenz. Auch Gottesdienste!

– Fernsehsendungen dürfen öffentlich nicht vorgeführt werden.

YouTube-Videos

– Eine private Kopie von YouTube-Videos ist in Deutschland „zu Sicherungszwecken“ auf dem eigenen Rechner (mittlerweile) erlaubt. Das Urheberrecht wird damit nicht verletzt. Nicht erlaubt ist aber eine Vervielfältigung oder gar eine kommerzielle Nutzung, die über diese Privatkopie hinaus geht.

– Allerdings gilt, dass öffentliche Vorführungen (z.B. in einem Gottesdienst) von Dateien, die auf dem eigenen Rechner (als legale Sicherungskopie) gespeichert wurden, rechtlich nicht abgedeckt sind! Nur wenn du das Video dort direkt aus dem Netz abspielst (streamst), weil euer Raum über einen Internetzugang verfügt, bist du – juristisch gesehen – wieder im Spiel und rechtlich alles sauber. 

– Grundsätzlich ist aber zu beachten, dass wiederum zahlreiche Personen, die YouTube-Videos hochladen, gar keine Rechte an diesen Dateien haben und somit illegal hochladen!

  • Die CCLI (Christian Copyright Licencing Incorporated) führt aus: „Und so kann es durchaus passieren, dass man illegale Kopien in der Gemeinde zeigt. Es stellt sich dann die Frage, ob die Gemeinde dafür haftbar gemacht werden kann. Aus unserer Sicht ist das eher unwahrscheinlich, aber definitiv auszuschließen ist es nicht. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ausschnitte von Kinofilmen gezeigt werden, denn die Filmproduzenten stellen ihr Material mit Sicherheit nicht selbst auf YouTube, sondern wollen stattdessen ihre DVDs verkaufen. (Ausnahmen stellen Werbetrailer von Filmen dar.)“ (dortige Website)
Werbung

Werbung mit Bildmotiven des Films sind generell zu vermeiden. Rechte hierfür bietet KEINE erworbene Filmlizenzen (weder die MPLC- und CCLI-Lizenzen noch die des Ökumenischen Medienladens). Hier könnte es demnach leicht zu Anklagen durch örtliche Kino-Betreiber kommen („kommerzielle Konkurrenz“). Redaktionelle Werbetexte (ohne Nennung des Filmtitels) mit Bildern, zu denen man auch die Rechte hat, sind wiederum möglich.

  • Die Lizenzbedingungen der CVL-Filmlizenz (CCLI) besagen Folgendes: „Filmtitel dürfen nicht öffentlich beworben oder publiziert werden…“ Man darf also in der Öffentlichkeit weder das Filmplakat abdrucken noch den Filmtitel erwähnen! Eine Gemeindewebseite gilt auch als öffentlich. 

Erlaubt ist aber, zu einer Filmvorführung einzuladen und auch das Thema des Films bzw. der Veranstaltung zu nennen. Und: Innerhalb der Gemeinde ist auch die Nennung des Filmtitels in Ordnung (z.B. Abkündigung im Gottesdienst).
Dieses Merkblatt des Ökumenischen Medienladens fasst die Rechtssituation bzgl. Werbung detailliert zusammen.

Ausnahmen

– Gibt der Urheber dir die Nutzungsrechte für deinen Zweck (was man immer schriftlich einholen sollte), dann ist alles kein Problem.

– Ebenso beinhalten die im Ökumenischen Medienladen Stuttgart erhältlichen Artikel in der Regel ein öffentliches Vorführungsrecht für die Gemeindearbeit.

– Bei gekauften (Musik)Videos kann man immer die Lizenzbedingungen des Anbieters genau sichten – evtl. lassen diese ja doch ein öffentliches Vorführen zu.

– Bzgl. Werbung: lasst euch die konkrete Werbung von ihnen absegnen (am besten schriftlich.).

Einzellizenzen und Jahreslizenzen

Eine einfache Lösung und ein verantwortungsvoller Beitrag zur Einhaltung geltenden Rechts ist, Einzellizenzen oder Schirm- bzw. Jahreslizenzen für Filmaufführungen zu erwerben (da kann man dann auch die Filme nehmen, die legal privat erworben worden sind).

2 Anbieter sind hier zu nennen, die von über 400 Lizenzinhabern (Studios, Verleihern, Produzenten) dafür beauftragt wurden: MPLC (Motion Picture Licensing Corporation – säkular) und CCLI (Christian Copyright Licencing Incorporated). Sie bieten eine günstige und praktikable Möglichkeit dar, um Rechtsverletzungen zu vermeiden. Die CCLI bietet darüber hinaus auch Liedlizenzen für die Gemeindearbeit an.

  • Die CCLI ist dabei DER Ansprechpartner für Kirchen und Gemeinden und deren öffentliche Filmvorführungen im Rahmen des Gottesdienstes oder im Kirchengebäude.

Die Vorteile bspw. einer Jahreslizenz

  • Unbegrenzte Anzahl an Vorführungen am registrierten Lizenzort
  • Nutzung aller auf legalem Wege erworbener Filmformate
  • Filmausschnitte in Predigten und Impulsen
  • KirchenKino
  • Filme in Gottesdiensten
  • Filme in Hauskreisen, Kinder- und Jugendgruppen
  • Keine Berichterstattungspflicht hinsichtlich der vorgeführten Filmwerke
  • 365 Tage ab Lizenzbeginn gültig

Einschränkungen

  • Nutzung von Filmmaterial aus illegalen Quellen
  • Verwendung von TV-Aufzeichnungen
  • keine kommerzielle Nutzung

–> Allerdings garantieren deren Lizenzen natürlich nur die Vorführrechte für Filme der angeschlossen Filmstudios. Über 500 Filmstudios (Rechteinhaber) haben sich bspw. beim CVL-Lizenzprogramm der CCLI bereits angeschlossen. Darunter sind christliche Produzenten sowie große Hollywood-Studios. Dennoch nennt die CCLI folgende bekannte Filme, die nicht gezeigt werden dürfen:

  • „Fireproof – Gib deinen Partner nicht auf“ (2008) – Lizenz beim LUQS Verlag
  • „Die Passion Christi“ (2004) – Lizenz bei Park Circus
  • „Luther“ (2003) – Lizenz bei Matthias Film
  • „Ziemlich beste Freunde“ (2011) – Lizenz beim Kath. Filmwerk
  • „Die Feuerzangenbowle“ (1944) – Lizenz beim Filmverleih im Nordseepark
  • „Bedingungslos“ (2012) – Lizenz beim LUQS Verlag
  • „Amazing Grace“ (2006) – Lizenz beim LUQS Verlag

-> Man hat also noch stets zu prüfen, durch welche Filmfirma der jeweilige Film produziert wurde.

Preisbeispiele
Die Preise sind human. Die Jahreslizenz natürlich von Vorteil, wenn man ohnehin öfters Filme vorführt.

  • Die CVL-Einzelfilmlizenz der CCLI für eine Veranstaltung (bis zu 2 Wochen) richtet sich nach der Besucherzahl: Der Grundpreis pro Besucher liegt bei 0,85 € -> das Minimum bei 42,50 € (bis zu 50 Besucher dann).
  • Eine Jahreslizenz der CCLI für Besucherzahlen zwischen 100 – 249 kostet  225,00 €.

Hier gibt´s noch weitere detailfreudigere Rechtsauskünfte, das Rechte-ABC der CCLI für Kirchen und Gemeinden.

Weiterführende Informationen

Youtube-Filme ausleihen oder kaufen
Informationen zu CVL-Filmvorführungslizenzen der CCLI
Medienzentren / Kreisbildstellen auf Wikipedia

Ziel

Die Idee hinter dieser Schnitzeljagd ist es, ein Angebot für eine abwechslungsreiche Familienzeit mit viel Spaß und neuen Entdeckungen zu geben. Noch viel mehr möchten wir den Familien mitgeben, dass sie wichtig und wertvoll sind. Jeder ist ein wunderbares Geschöpf Gottes und hat viele Gaben und Talente, die entdeckt werden wollen.

Biblischer Hintergrund

Verse des Psalm 139 bilden die Grundlage der Schnitzeljagd. König David hat den Psalm als Gebet geschrieben, in welchem er poetisch zum Ausdruck bringt, wie und warum er wichtig und wertvoll in Gottes Augen ist.

Wie läuft die Schnitzeljagd ab?

Es gibt acht Stationen und wir laden euch ein, diese auch in dieser Reihenfolge zu besuchen. Hierfür müsst ihr immer eine Plastikbox finden. Der Stadtplan und die Standortfotos helfen euch dabei (ein Beispiel aus Coburg findet ihr als Download). Fotografiert euch dieses Infoblatt einfach ab, ladet es auf euer Smartphone unter www.kikuco.de oder nehmt euch eine Nicht-laminierte Version mit. Wir bieten euch an jeder Station eine oder mehrere Aktionen vor Ort an. Die notwendigen Materialien befinden sich in der Box. Wählt euch die Aktionen und Aufgaben, die zu euch passen bzw. euch Spaß machen und fühlt euch frei auch etwas wegzulassen.

Station 1

Herzlich Willkommen an Station 1
Auf der Welt leben derzeit fast acht Milliarden Menschen, in Coburg fast 42.000. Und keinen Menschen davon gibt es zweimal, oder anders gesagt, jeder Mensch ist einmalig. Jeder Mensch ist ein Wunder der Natur für sich, aus Gottes Schöpfung, sowohl in seinem Aussehen und seiner Persönlichkeit als auch in seiner Erbinformation. Gott weiß und kennt, was er alles gemacht hat und hat alle Menschen, auch dich, immer im Blick:
„HERR, du erforschst mich und kennst mich“ Ps. 139,1
Was ist denn so besonders an dir? Einfach alles! Du bist als Mensch einmalig und einzigartig, bist sozusagen ein UNIKAT, hast besondere Merkmale, Begabungen und Fähigkeiten. Und du hast einen Namen, mit dem du gerufen wirst und der etwas über dich aussagt.

Stationsbeschreibung:

Hier einige Aktionsideen zu deinem Namen, ihr könnt euch eine oder mehrere auswählen: Bitte vorher alle Hände desinfizieren! Danke!

  • Lege dich auf den Steinboden. Ein anderes Familienmitglied soll dann den Umriss deines Körpers mit Straßenmalkreide umfahren. Wenn du magst, kannst du auch deinen Namen in den Umriss schreiben.
  • Hier findest du ein Heft, in das du die Buchstaben deines Vornamens und dazu Eigenschaften, die zu dir passen oder etwas, das du gut kannst, schreiben darfst. Schau dir gerne die Beispiele an!
  • Jeder Name hat eine Bedeutung. Sprecht einmal in der Familie darüber, wer euren Namen aus welchen Gründen ausgesucht und welche Bedeutung er hat (Nachschlagen erlaubt!).
  • Jetzt kannst du vielleicht sagen: Herr, ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. Das hast du, lieber Gott, super hingekriegt! ;-) 

Material

  • Kreide
  • Desinfektionsmittel
  • leeres Heft mit Beispiel
  • Stifte
Namens-Heft

Station 2

Juhuu! Hier ist Station 2
„Ob ich sitze, liege, gehe oder stehe: Gott von allen Seiten umgibst du mich!“ Nach Ps. 139,2-3+5
Gott ist überall und uns immer nahe. Das dürfen wir jeden Tag neu sehen und spüren – auch in unseren Familien – und auch hier an diesem Baum! Hier dürft ihr einmal testen wie groß der Baum ist und was ihr alles damit machen könnt…

Stationsbeschreibung:

  • Umarmt gemeinsam den Baum und schaut dabei hoch in den Himmel: Was seht ihr?
  • Setzt euch auf den Boden und schließt eure Augen: Was hört ihr?
  • Klettert auf den Baum und schneidet eine Grimasse: Macht ein Foto!
  • Wenn ihr möchtet, schickt eure Fotos per Messenger, damit wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen können.

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wo habe ich schon einmal gespürt, dass Jesus immer da ist?
  • Wann fühle ich mich von Jesus umarmt?
  • Was entdecke ich noch in dieser Welt, das mir so noch gar nicht aufgefallen ist?

Gebet
Danke Gott, dass du uns von allen Seiten umgibst! Egal wo wir gerade sind – ob wir sitzen, liegen, gehen oder stehen. Du siehst es und freust dich mit uns! Amen.

Station 3 Option 1

Hallo an Station 3
„Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Nach Ps 139,14
Wie wunderbar Gottes Schöpfung ist, wie vielfältig unsere Welt in den kleinen Dingen und wie überraschend ein neuer Blick auf die Umgebung sein kann, könnt ihr an dieser Station ausprobieren.
Haltet einen Handspiegel so vor euch, dass ihr von oben darauf schaut und den Himmel sehen könnt:
Vor Benutzung Handspiegel bitte desinfizieren und Vorsicht bei direkter Sonneneinstrahlung.

Stationsbeschreibung:

  • blickt in den Spiegel und gleichzeitig himmelwärts
  • beobachtet die Wolken von unten: ziehen sie langsam oder schnell?
  • nehmt wahr, wie sich eure Schritte ändern, wie sich die Füße auf dem Boden bewegen, wohin sie treten, weil die Augen nicht auf den Boden, sondern auf den Himmel achten
  • entdeckt, wie anders Bäume und Sträucher von unten aussehen, wenn ihr nah an ihnen vorbeigeht
  • entdeckt ihr Vögel, Eichhörnchen, andere Tiere?

Material

  • Handspiegel
  • Desinfektionsmittel

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wie fühlt es sich an, den Blick himmelwärts zu richten?
  • Was sieht man normalerweise nicht, das man jetzt erkennt?
  • Wann wünschst du dir im Leben so einen Perspektivwechsel?
    Wir wünschen euch immer wieder Freude am Blick auf die wunderbaren Kleinigkeiten, auch aus ungewohnter Perspektive.

Station 3 Option 2

Hallo an Station 3
„Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Nach Ps 139,14
Mit all den herrlichen Kleinigkeiten, die ihr um euch herum seht, könnt auch ihr etwas Wunderbares schaffen und anderen eine Freude bereiten.

Stationsbeschreibung:
Wenn ihr möchtet, sammelt Blätter, Zweige, Steine, Blüten, Zapfen, Früchte.

  • beschädigt dabei die Pflanzen nicht, sondern sammelt, was ihr findet
  • legt ein Mandala oder eine andere Form
  • und ergänzt die Mandalas der anderen Familien
  • schickt auch ein Foto per SMS oder Messenger (wenn ihr wollt)

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wie fühlt es sich an, aus vielen kleinen Einzelteilen ein größeres Werk zu schaffen?
  • Worauf achtest du, wenn du die Einzelteile suchst?
  • Wir wünschen euch immer wieder Freude am Blick auf die wunderbaren Kleinigkeiten, die zu wahren Kunstwerken werden können.
Natur-Mandala

Material

  • Naturmaterialien wie Blätter, Zweige, Steine, Blüten, Zapfen, Früchte

Station 4

Ihr habt Station 4 gefunden. Super!
„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.“ Nach Ps 139,14
Wie wunderbar Gott auch dich gemacht hat, könnt ihr an dieser Station ausprobieren. Bitte vor Beginn alle Hände desinfizieren! Danke!

Gefühlskarten

Stationsbeschreibung:
In dem Umschlag findet ihr Gefühlskarten. Folgende Möglichkeiten gibt es für euch:

  • spielt ein Ratespiel in der Familie
  • zieht nacheinander eine Karte und macht den Gesichtsausdruck nach
  • die anderen erraten das Gefühl – kriegen sie es raus?
  • Kleinere spielen zusammen mit einem Erwachsenen
  • ihr seht schnell: zu uns gehört viel mehr als gute Laune und Lachen
  • auch schlechte Laune, Wut, Zorn oder Angst können wir ausdrücken

Fragen zum Familiengespräch:

  • Warum erkennt man manchmal nicht gleich, wie sich der Andere fühlt?
  • Welche Gefühle findest du gut? Welche nicht so sehr?
  • Wer (er-)kennt deine Gefühle am besten?

Gebet
Lieber Gott! Zu uns gehört mehr als nur das Lachen. Zu uns gehören so viel mehr Gefühle. Du hat sie uns geschenkt. Wir sind wunderbar gemacht. Danke! Amen.

Station 5

Halli Hallo an Station 5
„Die Finsternis ist für dich nicht dunkel und die Nacht ist so hell wie der Tag.“ Nach Ps 139,12
Viele Menschen haben Angst im Dunkeln. Nicht sehen zu können, was um einen herum passiert, kann Angst machen. Es kann aber auch den anderen Sinnen wie Hören, Riechen oder Fühlen die Möglichkeit geben sich zu entfalten.

Stationsbeschreibung:
Mit der nächsten Übung wollen wir euch einladen, genau auf eure Sinne zu achten:
Verbindet euch dafür die Augen. Das kann ein eigener Schal sein, eine Mütze oder eine Mund-Nasen-Maske, die ausnahmsweise über die Augen gezogen wird 😊. Wenn ihr gerade nichts dabeihabt, dürft ihr euch je eine Einwegmaske mitnehmen (bitte benutzte Masken nicht zurücklegen!).

Material

  • Einwegmasken
  • Desinfektionsmittel

Tauscht euch darüber aus:

  • Was hört und riecht ihr?
  • Was und wie fühlt ihr euch dabei?
  • Was macht euch Angst?
  • Ihr könnt dabei eine Runde im kleinen Rosengarten laufen, euch gegenseitig führen, direkt zur nächsten Station am Generationenspielplatz laufen oder einfach nur stehen bleiben – wie es euch am liebsten ist.

Gebet
Lieber Gott, danke, dass du uns so viele Sinne mitgegeben hast, so dass wir auch im Dunkeln etwas wahrnehmen können. Bitte gib uns, auch wenn wir Angst haben, die richtige Wahrnehmung und das Wissen, dass du überall bei mir bist. Amen.

Station 6

Willkommen an Station 6
„Überall führst du mich, Gott, und lässt mich nicht los.“ Nach Ps 139,10
Wie gut es tut und wie wichtig es ist eine stabile Hand bei sich zu haben, die einen führt und an der man sich im Notfall festklammern kann, könnt ihr an dieser Station ausprobieren.

Stationsbeschreibung:
Sucht euch eine passende Herausforderung aus und probiert den Spielplatzparcours ohne und mit helfender Hand zu durchlaufen:

  • Parcours durchlaufen ohne hinzufallen
  • Parcours rückwärts durchlaufen
  • Parcours laufen ohne Festhalten an den Geräten
  • mehrere Familienmitglieder geben sich die Hand und durchlaufen den Parcours ohne die Hände loszulassen

Material

  • Pylonen oder andere Hindernisse

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wie hat es sich mit helfender Hand angefühlt?
  • Was hält dich und gibt dir Sicherheit in schwierigen Situationen?
  • Wann wünschst du dir im Leben so eine Hand, die dich hält?
    Wir wünschen euch immer wieder eine helfende Hand, die euch führt und besonders in schweren Zeiten nicht loslässt. 

Station 7

Schön, dass ihr hier an Station 7 seid
Die Lupen haben wir von Mitarbeitern und jedes Kind konnte sich eine Lupe von den Marburger Medien mitnehmen, siehe Lupenkärtchen „Alles großartig“ für Kinder – Marburger Medien (marburger-medien.de)
„Gott, du machst dir so viele Gedanken um mich. So viele Gedanken, wie Sandkörner am Strand!“ Nach Ps. 139,17+18

Stationsbeschreibung:
Denken wir an Sand, dann denken wir an Strand, Meer und an die warme Sonne im Urlaub. Doch bisher hat niemand versucht die Sandkörner am Strand zu zählen. Doch warum eigentlich nicht?
Bitte vor Beginn wieder alle Hände desinfizieren! Vielen Dank!
An dieser Station könnt ihr die großen bunten „Sandkörner“ im Glas gemeinsam zählen. Wie viele Murmeln zählt ihr?
Möchtet ihr die verschiedenen „Sandkörner“ besser erkennen? Dann nehmt die Lupe in die Hand und schaut sie euch ganz genau an!
Jedes Kind darf seine Lupe im Anschluss mitnehmen.
Vorsicht bei direkter Sonneneinstrahlung! Immer nur Richtung Boden halten und nicht zu lange auf eine Stelle (Brennpunkt).

Material

Fragen zum Familiengespräch:

  • Was glaubt ihr, wie viele Sandkörner gibt es auf der Welt?
  • Wie oft und wann denke ich an Jesus?
  • Glaubt ihr Jesus sieht auch die kleinsten Menschen?

Gebet
Gott, danke, dass du an mich denkst, egal wie groß oder klein ich bin.
Danke, dass ich dir so wichtig bin, auch wenn ich noch so viel von dir lernen kann! Amen.

Station 8

Ziel erreicht! Hier ist Station 8
„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Ps 139,14
Klar, es gibt auch Vieles, das nicht schön ist, schief geht oder nicht gut läuft, aber es gibt auch immer eine ganze Fülle an Menschen, Erlebnissen, Sachen, … für die wir sehr dankbar sein können und dürfen.

Stationsbeschreibung:
Nehmt euch einmal kurz Zeit, um zu überlegen, wofür ihr Gott danke sagen könnt. Dafür gibt es an dieser Station verschiedene Ideen: Bitte vorher alle Hände desinfizieren! Danke!

Danke-Station

Material

  • Tüten
  • Bohnen-Geschichte (siehe pdf-Dowload)
  • Dankesonne (Pappkartonkreis und Streifen in gelb)
  • Zettel und Stifte
  • Danken von A-Z Blatt (siehe pdf-Download)
  • Liedblätter „Danke für diesen guten Morgen“
  • Desinfektionsmittel
  • In der ersten Tüte findet ihr eine kurze Geschichte, zum Lesen, darüber Nachdenken und Reden. Wem es gefallen hat, kann es anschließend gerne praktisch ausprobieren.
  • In der zweiten Tüte befindet sich eine Dankessonne. Der Kreis wird auf den Boden gelegt. Jeder, der möchte, darf sich einen Sonnenstrahl nehmen, an die Sonne anlegen und sagen, wofür er dankbar ist. Man kann dies auch als Gebet formulieren. „Danke, Gott, für …“
  • In der dritten Tüte könnt ihr auf Zettel malen oder schreiben, wofür ihr dankbar seid und eure Werke dann an die Wäscheleine hängen.
  • Tüte vier enthält ein Danke ABC zum Mitnehmen. Ihr könnt gemeinsam überlegen, ob ihr zu jedem Buchstaben etwas findet, wofür ihr dankbar seid.
  • In der fünften Tüte ist das Lied: „Danke für diesen guten Morgen“. Das dürft ihr gern gemeinsam laut singen (mit genügend Abstand!).

Wir wünschen euch, dass in Eurem Herzen Dankbarkeit aufgeht
wie die Sonne am Morgen.

Ziel

Familien erleben bei diesem Stationenlauf ganz praktisch, wie Barmherzigkeit in ihrem Leben Gestalt gewinnen kann. Mit diesem Entwurf können sie die Jahreslosung von 2021 konkret erleben.

Biblischer Hintergrund

Der Kirche Kunterbunt Entwurf hat als Grundlage die Jahreslosung von 2021 „Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36). Als biblische Geschichte ist das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter eingebaut.

Informationen zum Ablauf

Der Entwurf ist in der Corona-Zeit entstanden. Die Stationen können rund um die Kirche, Gemeindehaus oder Familienzentrum aufgebaut werden. Zum Wechsel der Stationen könnte ein akustisches Signal (Musik, Glockenläuten o.ä.) ertönen. Die Stationen wurden bei uns im Uhrzeigersinn durchlaufen, könnten aber, je nach Coronasituation, auch im eigenen Tempo und in eigener Reihenfolge besucht werden.

Aktiv-Zeit

Station 1: Ich bete für dich

Stationsbeschreibung
Schreibt eure Fürbitten und Bitten oder euren Dank auf eine Karte und pinnt sie an. Im Hauskreis der Gemeinde wird dafür gebetet, wenn ihr möchtet.

Gesprächsimpuls
„Da hilft nur noch Beten“, sagt man in ausweglosen Situationen. Warum nur dann? Beten hilft immer! Jesus sagt: „Bittet und es wird euch gegeben! Sucht und ihr werdet finden! Klopft an und es wird euch aufgemacht!“ (Mt. 7,7)

Material

  • Pinnwand
  • Zettel
  • Stifte

Station 2: Ich besuche dich

Stationsbeschreibung
Schreibt eine Postkarte an jemanden, der Ermutigung brauchen könnte. Schreibt eine WhatsApp an einen lieben Menschen und erkundigt euch, wie es ihm/ihr geht. Wer könnte vielleicht eure Hilfe brauchen? Meldet euch bei ihm/ihr.

Station: Ich besuche dich

Material

  • Stifte
  • Postkarten

Gesprächsimpuls
Echte Besuche und Begegnungen sind in Coronazeiten rar und kostbar geworden. Wie kannst du trotzdem deine Verbundenheit mit anderen Menschen ausdrücken? Welche Idee möchtest du vielleicht gleich jetzt und heute umsetzen

Station 3: Du gehörst dazu

Stationsbeschreibung
Befestigt ca. 5-10 Schnüre (je nach Teilnehmerzahl) an einem Edding. Jeder Teilnehmer fasst das Ende einer Schnur. Gemeinsam soll nun ein (vorher festgelegtes) Symbol oder Bild gezeichnet werden. Das schafft keiner allein!

Gemeinsam ein Symbol malen

Material

  • Edding
  • Schnur
  • Tonkarton (ca. DIN A2)
  • Decke als Unterlage
  • Steine zum Beschweren der Decke

Gesprächsimpuls
Wir brauchen einander. Jeder ist unterschiedlich, aber zusammen können wir alles schaffen. Gott freut sich, wenn wir an einem Strang ziehen und gemeinsam Ziele umsetzen. An dieser Station wollen wir uns bewusst machen, dass wir gemeinsam auch schwierige Aufgaben schaffen können und dass wir einander vertrauen dürfen. Jeder ist wichtig, egal ob groß oder klein.

Alternativ-Idee: Die Familien können auch einen Fröbelturm bauen. Material für einen Fröbelturm findet ihr hier: https://wehrfritz.com/de_DE/kooperationsbauspiel–134950?erid=CjwKCAjwieuGBhAsEiwA1Ly_nUzY_w7LezYu_g4VPt-WipBil3Fh_mDDnvJM3asVkUmCNrwmRAvIhRoCvukQAvD_BwE&gclid=CjwKCAjwieuGBhAsEiwA1Ly_nUzY_w7LezYu_g4VPt-WipBil3Fh_mDDnvJM3asVkUmCNrwmRAvIhRoCvukQAvD_BwE

Station 4: Ich teile mit dir

Stationsbeschreibung
Informiert euch über das Projekt. Wollt ihr mithelfen? Hier besteht die Möglichkeit dafür zu spenden.

Gesprächsimpuls
Kennt ihr eine soziales Projekt, das auf Spenden angewiesen ist? Habt ihr schon mal für ein soziales Projekt gespendet? Welche Art von Projekten findet ihr gut und würdet ihr gerne unterstützen?

Material

  • Bilder und Infomaterial über ein soziales Projekt
  • Spendendose

Station 5: Ich höre dir zu

Stationsbeschreibung
Hört euch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter an

Gesprächsimpuls
Was spricht euch heute an diesem Gleichnis besonders an? Wie wird hier Barmherzigkeit konkret?

Material

  • Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37) z.B. als Hörbuch, CD-Player, Lautsprecher o.ä. Der Text kann auch über einen QR-Code geteilt werden

Station 6: Ich rede gut über dich

Stationsbeschreibung
Was schätzt ihr an euren Eltern, Geschwistern, Freunden, Nachbarn…Schreibt es auf und gebt das Herz weiter!

Gesprächsimpuls
Es tut gut, wenn man Gutes über sich hört – Aber: Wann habe ich zuletzt einem anderen etwas Gutes gesagt, ihn gelobt, ihm meine Wertschätzung ausgedrückt? Auch ihm tut es gut, wenn er wertgeschätzt wird, wenn gut über ihn geredet wird. Wer redet gut mit mir? Mit anderen?

Material

  • Bunte Papierherzen
  • Stifte

Station 6: Ich gehe ein Stück mit dir

Stationsbeschreibung
Nehmt euch einen Bleistift mit.

Gesprächsimpuls
Keiner von uns ist jemals allein. Gott hat uns zur Gemeinschaft geschaffen. Er geht mit uns. Dieser Stift mit der Jahreslosung begleitet dich durchs Jahr. Er kann dich erinnern: Gott ist jeden Tag des Jahres bei dir. Gott geht alle deine Wege mit dir.

Material

  • Bleistifte, z.B. mit der Aufschrift der aktuellen Jahreslosung oder einem anderen ermutigenden Vers.
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