We are family!

Diese Kirche Kunterbunt eignet sich gut für den Startschuss von neuen Kirche Kunterbunts, aber ebenso für diejenigen, die schon lange dabei sind. Mit dieser Kirche Kunterbunt soll der Familienzusammenhalt gestärkt, Fragen zu Streit und Versöhnung aufgeworfen und ein „Wir“-Gefühl transportiert werden. Diese Kirche Kunterbunt funktioniert auch mit wenig Material- und Vorbereitungszeit.

Willkommens-Zeit

Als Namensschild können Ketten mit einem kleinen Männchen gebastelt werden, die jede Person mit eigenem Namen beschriftet. Die Männchen einer Familie können in derselben Farbe sein. Als Tipp für Hintergrundmusik für den Start: „One family“ von Steffi Neumann.

Aktiv-Zeit

Menschenkette

Material: Blätter mit vorgezeichneten Personen, Schere, Stifte zum Anmalen ( Empfehlung: falls weißes Papier genutzt und Hautfarbe gemalt wird, empfehlen wir verschieden farbige Hautfarbenstifte, um auch dort Vielfalt auszudrücken )

Stationsbeschreibung: Eine Person wird als Vorlage auf ein Papier gezeichnet. Das Papier wird so gefaltet, dass beim Ausschneiden der Person mehrere Personen entstehen und es eine Kette ergibt. Auf diese Kette dürfen nun die Namen der Familienmitglieder geschrieben werden oder Menschen, denen man sich verbunden fühlt.

Alternative: Eine Vorlage einer Menschenkette wird ausgeschnitten und angemalt.

Gesprächsimpuls: Wer gehört zu deiner Familie? Wem fühlst du dich nahe?

Kirche Kunterbunt-Banner

Material: eine große, weiße Leinwand/Bettlaken/Tuch mit vorgezeichnetem Kunterbunt-Schriftzug; Fingerfarbe

Stationsbeschreibung: Alle Personen der Kirche Kunterbunt dürfen ihre Hände mit der Fingerfarbe einpinseln und ihren Handabdruck auf dem Banner hinterlassen.

Gesprächsimpuls: Wir alle – so unterschiedlich wir sind – gehören zu einer großen Familie Mensch. Weil wir alle zusammengehören, dürfen auch unsere Hände in den bunten Farben auf der großen Wand einen Platz bekommen. Keine Hand ist wichtiger als die Andere, sondern jede ist wertvoll.

Edding-Herausforderung

Material: 1x Edding mit vier befestigten Schnüren, ein Kerzenhalter oder Ähnliches, in das der Edding hineinpasst.

Stationsbeschreibung: Jede Person aus der Familie darf sich eine Schnur schnappen. Alle verteilen sich in ähnlichem Abstand zu dem Edding, sodass die Schnur straff gespannt ist. Jetzt gilt es Familie, gemeinsam den Edding in den vorbereiteten Kerzenhalter zu bringen. Schafft ihr als Familie die Herausforderung?

Gesprächsimpuls: Wie habt ihr euch als Familie erlebt: gab es jemanden, der Anweisungen gegeben hat? Was hat es gebraucht, dass ihr es geschafft habt?

Die Flussüberquerung

Material: Fußmatten, Zeitung oder Getränkekisten

Stationsbeschreibung: Als Familie stellt ihr euch der Herausforderung des gefährlichen, reißenden Flusses: Ihr müsst von dem einen Ufer zu dem anderen Ufer gelangen und dürft dabei nicht den Boden berühren. Die einzige Chance an das andere Ufer zu gelangen liegt in Steinen, (Fußmatten, Zeitungen oder Getränkekisten) mit denen ihr euch herüberhelft. Ihr müsst als Team arbeiten, um alle gemeinsam an dem anderen Ufer anzukommen.

Gesprächsimpuls: Wie war es, als Familie diese Herausforderung anzugehen?

Hausbau

Material: Holz, Sägen, Nägel

Stationenbeschreibung:

Option 1: Die Familien bauen aus zusammengesammelten Holzresten ein Haus.

Option 2: Aus Holzbrettern wird ein Haus ausgesägt, das dann als Topfuntersetzer benutzt werden kann und ggf. noch mit einem Spruch verziert wird.

Gesprächsimpuls: Jede Familie braucht einen Ort zum Leben. Ein Zuhause. Wie sieht euer Traum-Zuhause aus? Hier könnt ihr es bauen.

Schwungtuch

Material: Schwungtuch

Stationsbeschreibung: Hier dürfen alle Familien mitmachen und sich eine Schlaufe des Schwungtuches nehmen. Das Schwungtuch wird hochgehalten und einzelne Personen dürfen auf ein Kommando unter dem Schwungtuch zu einer neuen Schlaufe laufen.

Alternative a) Kinder setzen sich auf das Schwungtuch und Erwachsene lassen das Schwungtuch wie ein wildes Meer hoch und runterwirbeln.

Alternative b) Auf dem Schwungtuch werden Luftballons oder Bälle hoch- und runtergeworfen.

Gesprächsimpuls: Wie fühlt sich das an, dass wir alle gemeinsam an dem Schwungtuch festhalten?

Photobooth (Fotoautomat)

Material: Polaroid-Kamera oder andere Kamera, Verkleidungen, Accessoires wie Hüte, Perücken, Münder, Brillen

Stationsbeschreibung: Macht ein lustiges Bild als Familie, dass ihr von der Kirche Kunterbunt als Erinnerung mit nachhause nehmen könnt.

Feier-Zeit

Material für die Feier-Zeit: Zollstock; Edding-Station, Schnüre

Die Feier-Zeit bindet die einzelnen Stationen in die Geschichte ein und verknüpft sie mit einer Aussage. In der Feier-Zeit wird die Geschichte von Esau und Jakob mit Hilfe von Zollstöcken erzählt. Ausgewählte Personen (am besten sowohl ein Kind, als auch eine erwachsene Person) dürfen parallel zu der Geschichts-Erzählung Figuren mit dem Zollstock nachbauen (evtl. brauchen sie vorher eine kleine Einführung).

Teil 1: Esau und Jakob und ihr Konflikt

Esau und Jakob waren zwei Brüder (Menschenkette wird gezeigt), die unterschiedlicher nicht sein könnten. So wie ein Kreis (Zollstock-Mensch 1 formt einen Kreis) und ein Rechteck (Zollstock-Mensch 2 formt ein Rechteck) unterschiedlich sind. Beide waren auch sehr neidisch auf den jeweils Anderen. Esau war richtig gut im Jagen von Tieren (Zollstock-Mensch 1 muss ein Tier formen) und Jakob, der liebte das Kochen (Zollstock-Mensch 2 formt einen Kochtopf). Esau war der Lieblingssohn von dem Vater und Jakob war der Lieblingssohn von der Mutter (mit beiden Zollstöcken wird ein Herz geformt). Zu der Zeit, in der die Geschichte spielt, war es üblich, dass der Vater den ältesten Sohn segnet, also dass er ihm einen ganz besonderen Wunsch Gottes mitgibt und der dann auch das Erbe bekommt (Zollstock-Menschen formen einen Geldschein oder eine Münze). Der Vater von Jakob und Esau konnte nur noch ganz schlecht sehen, er war fast blind (Zollstock zu einem Blindenstock formen) und das macht die ganze Geschichte ganz besonders spannend. Der Vater, der Isaak hieß, wollte Esau segnen. Denn Esau war der Älteste der Beiden. Esau wollte, um gesegnet zu werden, noch einmal jagen gehen, ein Essen zubereiten und dann zu seinem Vater gehen (Zollstock-Mensch 1 formt ein Tier). Die Mutter, Rebekkah bekam das mit und weil Jakob ihr Lieblingssohn war, sagte sie zu Jakob: „Verkleide dich wie Esau und dann tust du so, als wärst du Esau und dann bekommst du den Segen.“ (Zollstock-Mensch 2: bekommt Perücke auf den Kopf). Jakob ging also zu seinem fast blinden Vater und der erkannte ihn wirklich nicht und segnete ihn. (Zollstock-Mensch 2 verbeugt sich). Kurze Zeit später kam auch Esau zum Vater: „Hallo Papa, ich bin jetzt da, du kannst mich jetzt segnen.“ Da erschreckte sich der Vater, weil er merkte, dass er den falschen Sohn gesegnet hatte. Und Esau wurde sehr wütend! (Zollstock-Mensch 1 formt eine Figur mit zwei Beinen, die davonläuft). (Applaus an Zollstockmenschen ; sie dürfen sich setzen)

Teil 2: Esau und Jakob, Flucht und Versöhnung

Esau wurde so so wütend auf Jakob, dass er ihn nie wiedersehen wollte, ihn sogar bedrohte und Jakob ganz schnell das Zuhause verlassen musste, weil er sonst in Gefahr war. Um es mit dem Bild der Menschenkette zu sagen: Der Esau schnitt die Kette einfach durch. (eine Menschenkette durchschneiden)
Oder um es mit dem Bild der Edding-Schnur zu sagen: Da hatte Jakob beschlossen, einfach Esau zu ignorieren und den Edding ohne ihn aufzustellen. (Edding und Kerzenständer zeigen) Oder um es mit dem Bild vom Photobooth zu sagen: Dem Jakob wurde einfach bei dem Foto nicht Bescheid gegeben, so als wäre er gar nicht wichtig. (Ein Foto zeigen) Wie geht die Geschichte aus? Jakob und Esau leben eine ganz ganz lange Zeit getrennt voneinander. Ihre Schnur ist durchgetrennt und sie leben weit weg voneinander und das ist wirklich traurig. Immer wieder ist Jakob verunsichert, aber Gott sagt ihm, dass er bei ihm ist. Nach vielen Jahren, als beide schon selbst Familien haben und Väter sind, da treffen sie sich wieder. Sie sind sehr aufgeregt. Wie wird die andere Person reagieren? Jakob fürchtet sich so vor seinem Bruder, dass er Esau ganz viele Geschenke vor ihrer ersten Begegnung zukommen lässt und als sie sich treffen, kniet er sich auf den Boden. Aber dann passiert das Besondere: Esau fällt Jakob in die Arme, umarmt ihn und sie versöhnen sich. Manchmal gibt es Menschen in unserem Leben, von denen müssen wir uns tatsächlich distanzieren, weil sie uns nicht guttun. Da ist es gut, wenn mal eine Schnur gerissen wird. (Bild von der Edding-Station) Manchmal kann es aber auch so sein, wie mit Jakob und Esau: Wir versöhnen uns, lernen, dass wir zusammen gehören unsere Unterschiedlichkeit gut ist. Wenn wir uns versöhnen ist es, als würde die Schnur wieder zusammengeknotet werden. Gemeinsam können wir uns bereichern und ergeben ein kunterbuntes Bild, wie das auf der Leinwand (auf Banner-Station verweisen). Gott liebt jede einzelne Person von uns gleich und jede einzelne Person von uns ist gleich wichtig. Und während Esau und Jakob so getrennt voneinander waren, ist eine Schnur nie gerissen: Das ist die Schnur zu Gott. Die Schnur von Gott zu uns, die kann nicht zerreißen. Wir als Menschen können sie zwar mal loslassen, aber Gott lässt uns nicht los.

Schnur-Gebet für die Familien

Jede Familie erhält für das Gebet eine Schnur. Diese knoten sie zu einem Schnur-Kreis zusammen. Jedes Familienmitglied hält sich an der Schnur fest. Dann darf gemeinsam gesprochen werden:

Gott in unserer Familie läuft nicht immer alles rund, wie dieser Schnurkreis. Manchmal fällt das Miteinander schwer und die Schnur ist kurz vor dem Zerreißen. Hilf uns, uns gegenseitig festzuhalten und unsere Unterschiedlichkeit zu feiern. Und wenn wir das einmal nicht können – dann erinnere uns daran, dass die Schnur zu dir niemals reißen kann. Wir gehören alle zu deiner großen Familie. Danke. Amen.

Musiktipps

  • One family (Steffi Neumann)
  • Wir sind Gottes Familie Kunterbunt (Birgit Minichmayr)
  • Gemeinsam (Puzzles) https://www.cap-music.de/kinder/puzzles/131/ich-bin-geliebt-kinder-cd-puzzles/0/
  • Miteinander wunderbar (Daniel Kallauch) https://danielkallauch.de/liederliste/
  • Wenn du mich brauchst (Daniel Kallauch) https://danielkallauch.de/liederliste/
  • Steh auf und lauf (Daniel Kallauch) https://danielkallauch.de/liederliste/
  • Es tut mir leid (Mike Müllerbauer) https://www.muellerbauer.de/produkt/miteinander-packen-wirs-cd/
  • Miteinander packen wir’s (Mike Müllerbauer) https://www.muellerbauer.de/produkt/miteinander-packen-wirs-cd/
  • Oma, Opa, Bruder, Schwester (Mike Müllerbauer) https://www.muellerbauer.de/produkt/miteinander-packen-wirs-cd/
  • Jeder kann was (Sebastian Rochlitzer) https://www.scm-shop.de/ich-stell-die-welt-auf-den-kopf.html
  • Lässt du mich im Stich (Sebastian Rochlitzer) https://www.scm-shop.de/ich-stell-die-welt-auf-den-kopf.html
Gerd Voss – Song zur Jahreslosung 2022

Bastian Basse – Lied zur Jahreslosung 2022
Bastian Basse – Hüpfen, hopsen, springen

Die Kirche Kunterbunt ist wie ein Stationenlauf im Freien aufgebaut. An mehreren Stationen kann jede Familie für sich das Element „Wasser“ mit allen Sinnen entdecken. Einen Rahmen bekommen die Stationen durch die Begrüßungs- und Endstation. Und dadurch, dass es an jeder Station etwas zum Sammeln gibt: hat man am Ende alle Teile zusammen und hat es sogar geschafft ein kleines Rätsel zu lösen, gibt es eine kleine Überraschung. Außerdem kann zwischen den Stationen auch gepicknickt werden, es stehen Bücher und kleine Malangebote zur Verfügung.

Ziel

Spielerisch und mit viel Spaß verschiedene Biblische Geschichten rund um das Element Wasser kennenlernen.

Vorüberlegungen

Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg. Die Stationen werden zum Teil durch Mitarbeitenden besetzt und beaufsichtigt, andere Stationen können von den Familien alleine durchgeführt werden. Vor allem die unbesetzten Stationen sollten in regelmäßigen Abständen immer wieder kontrolliert und das Material ggf. „aufgefüllt“ werden. Die Reihenfolge der Stationen spielt keine Rolle, sodass keine Warteschlangen entstehen.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein: Die entsprechende Geschichte aus der Bibel zum (vor)lesen und ein passendes Bild dazu, zum Anschauen. Wir haben meist Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. hier kaufen kann: https://www.donbosco-medien.de/kamishibai/c-22
Außerdem gibt es an jeder Station einen Stationsnamen und eine Stationsbeschreibung (findet ihr unten bei jeder Station). Wer möchte, kann zu jeder Station auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben oder mal eine Aktion für zu Hause.

Station 1: Begrüßungsstation (betreute Station)

Stationsbeschreibung
Nach einer herzlichen Begrüßung (gerne auch mit Dekoration rund um den Eingang), bekommt jede*r ein Namensschild. Dann muss jede Familie coronabedingt die Teilnahme mit Kontaktdaten und Unterschrift bestätigen. Außerdem bekommt jedes Kind eine kleine Umhängetasche, um die Regentropfen an jeder Station zu sammeln. Auf den Regentropfen sind Buchstaben, die am Ende ein Lösungswort ergeben.

Material

  • Klebeband + Edding für Namensschilder
  • Teilnahmeformulare zum Ausfüllen + Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Umschlag, Umhängetasche, Klammer – irgendetwas zum Sammeln
  • Regentropfen aus Papier in Regenbogenfarben mit Buchstaben beschriftet

Station 2: „Wachsendes Blütenmeer“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann sucht sich jede*r eine der bunten Papierblüten aus, schreibt ihren/seinen Namen in die Mitte und faltet die Blütenblätter nach innen übereinander. Der Name ist nun von den Blütenblättern versteckt. Sobald ihr Eure Blüte ins Wasser legt, beginnt sie langsam sich zu öffnen. Nehmt Euch Zeit und beobachtet, wie die „Wüste anfängt zu blühen“.

Bibelstelle: Jesaja 35, 1-3

Material

  • aufgezeichnete Blüten auf normaldickes buntes Papier + Scheren
  • oder bereits ausgeschnittene Blüten
  • Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Idee: Legt doch noch die „Geschichte von der Frau mit den zwei Krügen“ ausgedruckt zur Station dazu, zum gleich lesen oder mit nach Hause nehmen

Station 3: „Der Sturm“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann hört ihr nacheinander verschiedene Wassergeräusche. Wer schafft es die Geräusche richtig den Bildern auf dem Boden zuzuordnen? Anschließend könnt ihr es selbst stürmen lassen mit dem Fallschirm oder der Malerfolie. Geht dazu auf die freie Rasenfläche.

Bibelstelle: Markus 4, 35-41

Material

  • Geräusche zum Thema Wasser z.B. auf einem Smartphone gespeichert (z.B. Toilettenspülung, Wasserfall, tropfender Wasserhahn, Hände waschen, Regen, …)
  • Lautsprecher zum Abspielen
  • entsprechende Bilder zu den Geräuschen (laminiert) auf dem Boden verteilt
  • Fallschirm oder Malerfolie

Station 4: „Familienfoto“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Sucht Euch Eure Dekoration für das Entdeckertour- Familienfoto aus und bereitet alles vor. Das Familienfoto wird dann mit dem Sofortdrucker ausgedruckt und ihr könnt es als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Bibelstelle: Genesis 9,12-17

Material

  • Dekoration und Verkleidungsmöglich- keiten zu Thema Wasser
  • Kamera und Sofortdrucker mit Zubehör

Station 5 „Wasser zu Wein“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Man kann Wasser von einem Becher zum anderen transportieren mit Hilfe eines Bindfadens. Glaubst Du nicht? Dann probier’s aus! Lest die Geschichte aus der Bibel. Stellt das Weinwunder mit Hilfe des gerade ausprobierten Experiments nach!

Bibelstelle: Johannes 2, 1-12

Gefunden haben wir diese Idee hier: https://www.messychurch.org.uk/sites/default/files/uploads/Messy%20Wedding%20session%202018.pdf

Material

  • durchsichtige Becher, z.B. aus Maisstärke
  • Faden
  • rote Lebensmittelfarbe
  • wenn ihr Lust habt: Verkleidung für die/den Professor*in, die/der das Experiment mit den Familien durchführt
  • Wasser
  • Klebeband zum Befestigen des Fadens an den Bechern

Station 6 „Arche Noah“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Jede*r baut nun ein eigenes Boot, eine eigene Arche! Du kannst eines der Holzschiffchen verwenden und alles Naturmaterial, das Du hier auf dem Gelände findest.  Ob mit oder ohne Segel, mit Dekoration oder mit Ruder, … Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bibelstelle: Genesis 9, 12-17

Material

  • kleine Schiffchen aus Holz
  • Naturmaterialien im Umfeld zum selbst zusammen suchen
  • Zahnstocher, Klebeband, Schnur … was ihr noch zusätzlich zum Bauen bereitstellen möchtet
  • Planschbecken mit Wasser oder anderes Wasserbecken

Station 7: „Entenjagd“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann geht’s los mit dem Wettkampf: Die Aufgabe ist es, möglichst schnell die Enten vom Start ins Ziel zu bekommen, indem ihr mit den Wasserpistolen auf sie schießt. Ihr könnt auch gegeneinander antreten.

Bibelstelle: Genesis 1,20

Material

  • Planschbecken mit Wasser oder eine andere Rennbahn für die Enten
  • Start- und Zielschild
  • Wasserpistolen
  • Bade-Enten

Station 8: „Seifenblasengebet“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Kommt an dieser Station zur Ruhe und begebt Euch gemeinsam in eine große Gebets-Seifenblase. Das Gebet könnt ihr Euch gerne ausgedruckt mitnehmen für zu Hause. Wenn ihr mögt und noch für etwas oder jemanden besonders beten möchtet, geht doch in die Kirche und zündet dort noch  eine Kerze an …

Die Familien wurden von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter durch das Gebet geleitet. Ihr findet das Gebet hier:

Material

  • Seifenblasengebet ausgedruckt
  • evtl. kleine Seifenblasen als Mitgebsel (mit kleinem Gruß-Aufkleber drauf, z.B. mit dem Namen Eurer Kirche Kunterbunt und dem Zusatz „Wir sehen uns!“)

Station 9: „Endstation“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Die Kinder kommen mit den gesammelten Regentropfen zur Endstation (kann auch mit der Anfangsstation identisch sein).

Rätsel-Aufgabe: Ordne die Tropfen in der richtigen Regenbogen-Reihenfolge. Wenn das Rätsel gelöst ist, gibt es eine kleine Überraschung, z.B. ein Eis.

Material

  • Mehrzweckklammern zum Zusammenheften der Regentropfen
  • Überraschung/ Mitgebsl, z.B. ein Wassereis

Anwendungsmöglichkeit für die Corona-Zeit:
Der Entwurf kann als Stationenlauf rund um Gemeindehaus / Kirche oder auch als Schnitzeljagd umgesetzt werden. Dann können Familien alleine oder in kleinen Gruppen zu den Stationen und diese eigenhändig durchführen. Evtl. kann ein Mitarbeitender am Start begrüßen und die Aktion erklären oder auch einzelne Stationen können durch einen Mitarbeitenden besetzt werden. Als Einladung kann ein Start-Paket mit Material im Vorfeld an die Kirche Kunterbunt Familien verteilt werden. Dann ist nicht so viel Material vor Ort notwendig. Die Elemente der Feier-Zeit können an Stationen eingebaut werden (z.B. Seifenblasengebet oder Lieder).

Ziel:
Beschäftigung mit dem Thema Pfingsten. Gemeinsames Feiern des Geburtstags der Kirche und anhand der Symbole von Wind und Feuer das Wirken den Heiligen Geist entdecken.

Aktiv-Zeit

1. Geburtstagskuchen

Stationsbeschreibung:
Pfingsten ist der Tag, an dem die Kirche ihren Geburtstag feiert. Die Freunde von Jesus haben an Pfingsten ein Geschenk bekommen – den Heiligen Geist. Durch diesen Geist ist die Kirche entstanden. Bis heute feiern wir den Geburtstag der Kirche. Hier darfst du der Kirche einen Geburtstagskuchen gestalten!
Hier kann auch ein Geburtstagslied für die Kirche gesungen werden.

Material:

  • Muffins
  • Zuckerguss
  • Backdeko
  • Kerzenhalter
  • Geburtstagskerzen
  • Butterbrotpapiertüten (zum Mitnehmen)

2. Windräder

Stationsbeschreibung:
Durch das Windrad wird der Wind sichtbar, obwohl wir ihn nicht sehen. So ähnlich ist das auch mit dem Geist Gottes. Er ist nicht sichtbar und doch ist Gott durch ihn in uns. Wir sind die Windräder des Heiligen Geistes. Durch uns wird Gott sichtbar.
Hier darfst du ein Windrad basteln, dass dich daran erinnert, dass Gottes Geist unsichtbar ist und doch da!

Material:

  • Schnellhefter
  • Perlen
  • Holzstab
  • Schere, Lineal und Bleistift
  • Draht
  • Zange und Säge

3. Seifenblasen

Stationsbeschreibung:
Hier kannst du erleben wie die Luft eine Seifenblase füllt. Der Heilige Geist kann uns so erfüllen, wie dein Atem die Seifenblase.
Eine kleine Aktion: Geht zu zweit zusammen Als Zeichen, dass du Gott in deinem Leben haben willst, kann du einatmen, während dein Partner eine Seifenblase pustet. Wenn die Seifenblase weggeschwebt ist, kannst du wieder ausatmen.
In der Corona-Zeit könnte hier das Seifenblasengebet seinen Platz finden. Ein Kärtchen dafür findet ihr in der Anlage. Vielleicht könnte auch im Start-Paket schon eine kleine Seifenblasen-Flasche sein.

Material:

  • Seifenblasen
  • evtl. Schnur
  • Seifenlauge zum Nachfüllen 

4. Papierflieger

Stationsbeschreibung:
Papierflieger brauchen Wind zum Fliegen. Kannst du einen Flieger falten der richtig weit fliegen kann? Vielleicht sogar bis zum Himmel?
Wenn du willst, darfst du ein Gebet auf den Flieger schreiben und das Gebet Richtung Himmel fliegen lassen.

Material:

  • A4-Blätter
  • Vorlagen
  • Stifte

5. Feuerwehrauto

Stationsbeschreibung:
Der Geist Gottes kam an Pfingsten wie Feuerflammen auf die Menschen. Aber sie verbrannten sich nicht.
Die Feuerwehr hat auch viel mit Flammen zu tun – allerdings mit richtig heißen und gefährlichen. Hier kannst du das Feuerwehrauto und echte Feuerwehrleute kennen lernen.

3 men in yellow and green suit holding brown wooden stick


Gesprächsimpuls:
Frag doch mal einen Feuerwehrmann, wie oft er schon echte Flammen gelöscht hat!

Material:

  • Feuerwehrauto
  • Feuerwehrmann

In der Corona-Zeit kann diese Station am Feuerwehr-Haus stattfinden. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, dass ein Auto herausgefahren wird. Oder ihr bietet alternativ eine Flammen-Ausspritz-Aktion an.

6. Windschleuder

Stationsbeschreibung:
Das Geräusch, das die Jünger hörten, als der Geist Gottes kam, war wie ein brausender Wind. Wo hast du schon starken Wind erlebt? Wie fühlst du dich, wenn der Wind um dich weht? Was kann Wind alles bewirken? Der Heilige Geist „produziert“ in uns „Früchte“ (z.B. Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Sanftmut,…). Hier kannst du erleben, wie der Wind die Früchte des Heiligen Geistes herausschleudert.

Material:

  • Industrie-Staubsauger mit Blas-Funktion
  • bunter Playmais
  • Karton oder großer Eimer mit Deckel und zwei Öffnungen
  • kleine Eimer zum Auffangen

7. Halleluja – Teelicht

Stationsbeschreibung:
Die Menschen, die an Pfingsten zusammen waren lobten Gott in vielen verschiedenen Sprachen, die sie eigentlich gar nicht konnten. Halleluja ist hebräisch und heißt übersetzt „Lobet den Herrn!“ Hier kannst du ein Halleluja-Teelicht basteln, mit nach Hause nehmen und anzünden, wenn du Gott das nächste Mal für etwas loben und preisen willst.
Unter das Wachs der Teelichter kann die runde, schön gestaltete Papiervorlage gelegt werden. Anschließend noch das Teelicht mit Washi-Tape verziehren. Fertig!

Material:

  • Teelichter
  • runde Papiervorlagen (in der Größe eines Teelichts)
  • Scheren
  • Stifte
  • Washi-Tape

8. Vulkan in der Flasche

Stationsbeschreibung:
Das rote Wasser ist schwerer als das Öl, deshalb schwimmt das Öl oben. Die Tablette bewirkt, dass ein Vulcan entsteht und Lava nach oben geschleudert wird.
Lava ist geschmolzener Stein und wird bei einem Vulkanausbruch aus der Erde geschleudert. Bei diesem Experiment, kannst du selbst einen Vulkanausbruch auslösen. Feuer in einer ganz besonderen Form!

Material:

  • Flaschen
  • Öl
  • gefärbtes Wasser
  • Alca Selzer oder Brausetablette
  • Anleitung

9. selbst Feuer machen

burning firewood

Stationsbeschreibung:
Was braucht es alles, damit ein Feuer brennt? Kennst du die drei Dinge? Brennbares Material, Sauerstoff, Funke. Hier darfst du selbst ein Feuer machen und Flammen beobachten.

Material:

  • Feuerstahl
  • Hanf (alternativ lange Streichhölzer)
  • kleine Stöcke

10. Geburtstagsspiele

Stationsbeschreibung:
Wir feiern heute den Geburtstag der Kirche und da gehören natürlich auch Geburtstagsspiele dazu. Viel Spaß beim Spielen!

Ideen:

  • Topfschlagen
  • Mehl abschneiden
  • Schokolade auspacken
  • Apfel aus Wasserschüssel essen

In der Corona-Zeit kann hier ein Geburtstagslied für die Kirche gesungen werden.

Feier-Zeit

Sirenen verteilen
Pfingsten ist der Geburtstag der Gemeinde, heute wird gefeiert und jetzt wollen wir gemeinsam feiern bei der Feier-Zeit! Das geht am besten mit einem Lied… einem Geburtstagslied, denn wir feiern ja heute auch einen Geburtstag…den Geburtstag der Kirche!

Lied: Wie schön, dass du geboren bist

Spielaktion
Mit der Gruppe das Spiel Feuer, Wasser, Sturm spielen. Evtl. in Gruppen aufteilen.

Lied: Komm wir machen Gott jetzt eine Freude

Ergebnissicherung Aktiv-Zeit
Was haben wir heute in der Aktiv-Zeit gemacht?

  • Bei manchen Sachen ging es auch um das Thema Wind
    • Papierflieger, Windmaschine, Windrad, Seifenblasen
  • Bei anderen um Feuerflammen
    • Feuerwehrauto, Lava Experiment, Lagerfeuer
  • Und bei einer ging es darum, Gott zu loben mit Sprache / Worten
    • Teelichter
  • Verschiedene Dinge, die mit Geburtstag zu tun haben – warum nochmal?
    • Muffins, Kindergeburtstagsspiele

Impuls

Wir feiern Pfingsten. Pfingsten ist der Tag, an dem Gott uns ein wunderbares Geburtstagsgeschenk gemacht hat – das Geschenk seines Geistes. Des Heiligen Geistes.
An dem Tag, als die Kirche entstanden ist, waren die Freunde von Jesus zusammen und warteten auf das Geschenk, das Jesus ihnen versprochen hatte. Plötzlich haben sie einen Lärm gehört, ein Brausen, wie von einem starken Wind, wenn ein Gewitter aufzieht.
Geräusch – Schuhhhh! Noch besser geht es mit Sirenen
Dann plötzlich schauten alle nach oben. Da waren so was wie Feuerflammen.
Konfetti-Kanone mit roten Schnipseln
Die haben sich geteilt und auf dem Kopf von allen die da zusammen waren niedergelassen. Und kein Haar ist verbrannt und kein Kopf ist heiß geworden.
Mit den Händen über der Person neben Ihnen so etwas wie eine «Flamme» bilden.
Der Geist Gottes war gekommen und er hat jeden, der da war erfüllt. Alle Frauen und alle Männer und alle Kinder. Sie fingen alle an zu feiern und Gott zu loben und zu preisen und zu jubeln. Aber auf eine sehr erstaunliche Art und Weise. Sie haben Gott gelobt in vielen verschiedenen Sprachen. In Sprachen, die sie gar nie zuvor gelernt hatten.

  • Kann jemand eine andere Sprache?
  • Könnt ihr Gott in der anderen Sprache loben?
  • Oder wer kann „Hallo“ oder „Herzlichen Glückwunsch“?

Gott gibt seinen Geist, den Heiligen Geist auch heute noch jedem, der an Jesus glaubt. Mit dem Geist in uns können wir Gott loben und Dinge tun, die wir aus eigener Kraft nie geschafft hätten. Wir wollen Gott loben und den Geburtstag der Gemeinde feiern – und das Geschenk von seinem Heiligen Geist.

Seifenblasen-Gebet

LIED: Vor mir hinter mir

Ziel

Besonders geeignet ist dieser Entwurf für die Zeit nach den Sommerferien. Denn neue Lebensabschnitte beginnen für Familien oft im September: neue KiTa-Gruppe, neue Schulklasse, neue Lehrer*innen… Da tut es gut, als Familie gemeinsam Zeit zu verbringen und sich seelisch zu stärken. Mit der kunterbunten Entdeckertour haben Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und coronakonform eine Kirche Kunterbunt zu erleben.

Biblischer Hintergrund

Der rote Faden bei dieser Entdeckertour ist die biblische Geschichte von Abraham und Sara. Die Geschichte handelt von großen Veränderungen, von Mut und Vertrauen. Auch bei Familien stehen immer wieder Veränderungen an.

Willkommens-Zeit

Anfangs-Station

Herzliche Begrüßung der Familien! Es werden corona-bedingt die Zettel zur Teilnahme ausgefüllt und der Ablauf wird erklärt. Jedes Kind bekommt mit einem Faden eine Stempel-Sammelkarte umgehängt. An jeder Station kann ein Buchstabenstempel gesammelt werden und die Familien finden so am Ende das Lösungswort heraus. Die Stationen können in jeder beliebigen Reihenfolge abgegangen werden. Nur die drei Stationen am Lagerfeuer bauen aufeinander auf.

Wir haben die Stationen in einem Park aufgebaut, alle waren in Sichtweite. Zudem ist jede Station durch ein Stationsschild gekennzeichnet.

Material

  • Stempelkarte
  • Stempel für die jeweiligen Stationen
  • Wolle
  • Teilnahme-Dokumente zum Ausfüllen
  • Stationsschild für jede Station

Feier-Zeit

Erzählung: Die Geschichte von Abraham und Sara

Die Geschichte von Abraham und Sara wird in drei Teile aufgeteilt und zu jedem Teil gibt es eine eigene Station: Jeder Teil der Geschichte wird mit Hilfe von Kamishibai-Bildern von einer Erzählerin/einem Erzähler in einem Zelt/in einer Strandmuschel erzählt. So wie auch Abraham und seine Familie als Nomaden unterwegs waren. Die Familien bekommen Sitzkissen. In der Mitte wird mit Holz und gelben, roten und orangefarbigen Tüchern ein Lagerfeuer aufgebaut.

Die Reihenfolge bei den Erzählstationen sollte eingehalten werden.

Erzählstation 1: Lebenssituation von Abraham und Sara, Gott sagt: Geht los in ein Land, das ich euch zeigen werde.

Erzählstation 2: Abraham und Sara gehen los und finden das Land, das Gott ihnen verheißen hat.

Erzählstation 3: Gott schenkt ihnen Nachkommen.

Erzählstation am „Lagerfeuer“ mit Strandmuschel

Material

  • 3 Strandmuscheln/ Zelte
  • 3 Mal Holz und Tücher für „Lagerfeuer“
  • Bilder zur Geschichte (Kamishibai Abraham und Sara)
  • Sitzkissen

Aktiv-Zeit

Station 1: Fotostation

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara waren in der Wüste nicht alleine unterwegs. Damals bestand eine Familie aus vielen Kindern, Enkelinnen und Enkeln, Neffen und Nichten, Cousinen und Cousins, Onkeln und Tanten. Abraham und Sara waren also mit ihrer Großfamilie viele Jahre unterwegs. Man half einander, hat sich gegenseitig unterstützt, jede und jeder hat das eingebracht, was sie oder er konnte. So war es ein gutes Miteinander.

Stationsbeschreibung:
Hier kannst Du mit Deiner Familie ein Foto in der Wüste machen. Du bist nämlich auch nicht alleine unterwegs. Liebe Menschen begleiten Dich und die dürfen jetzt mit Dir zusammen auf das Bild.

Ein Mitarbeitender schießt das Foto und druckt es vor Ort aus. Alternativ können die Familien sich auch selbst fotografieren und das Foto an die Verantwortlichen schicken (evtl. Selfie-Stick zur Verfügung stellen).

Material

  • Dekoration und Verkleidungen passend zum Thema
  • Kamera
  • Sofortdrucker und Zubehör

Station 2: Sterne am Himmel

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham: „Geh hinaus vor dein Zelt und schau hinauf zu den Sternen. Kannst du sie zählen?“ Abraham geht hinaus, schaut nach oben und sieht unendlich viele Sterne leuchten. Niemand kann sie zählen. Gott sagt: „So viele Nachkommen wirst du haben.“ Die Sterne stehen bei Abraham für Hoffnung, Mut und Vertrauen, dass Gott es gut mit ihm meint und ihn begleitet.

Stationsbeschreibung:
Auch zu uns sagt Gott: Ich bleibe bei Dir auf Deinem Lebensweg und ich verlasse Dich nicht. Das verspreche ich Dir! Deshalb darf heute jede/r einen Stern zum Leuchten bringen. Nehmt Euch dazu einen Kratzstern und ein Stab und kratzt schöne Muster in den Stern. Ihr dürft den Stern dann mit nach Hause nehmen, als Erinnerung an dieses Versprechen Gottes.

Kratzsterne

Material

  • Kratzbilder in Sternform (z.B. von Kratzbilder-Magnete von BakerRoss)
  • Stäbe zum Kratzen
  • ein Tisch, um die Kratzsterne zu bearbeiten

Station 3: Vertrauen haben

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham und Sara: „Geh weg aus deiner Heimat in ein Land, das ich dir zeigen werde.“ Und Abraham und Sara packen ihre Sachen und gehen los – ohne das Ziel zu kennen. Nur im Vertrauen darauf, dass Gott ihnen den richtigen Weg zeigen wird. Sie vertrauen ihm blind.

Stationsbeschreibung:
Wie ist das bei euch?  Vertraut auch ihr euch blind? Stellt euch als Familie in einer Reihe hintereinander auf. Lege die Hände auf die Schultern (an die Hüfte) der Person vor dir. Nun gibt es verschiedene Varianten:

  1. Die/der Vorderste führt die Schlange an. Alle hinteren Personen schließen die Augen.
  2. Oder die/der Hinterste führt die Schlange an, indem sie/er Druck auf die rechte oder linke Schulter abgibt und die Personen dieses Signal nach vorne weitergeben. So wissen alle, in welche Richtung sie gehen müssen. Diejenigen, die die Schlange nicht anführen, machen ihre Augen natürlich zu.

Die/der Mitarbeitende leitet diese Übung an und behält die Familienmitglieder gut im Auge und schützt sie vor Gefahren, sodass sich alle auf die Übung einlassen können.

Material

  • evtl. Hütchen für einen Parcours
  • evtl. Augenbinden
Vertrauens-Übung

Station 4: Die Wanderung durch die Wüste

Biblischer Bezug:
Auf ihrer Wanderung durch die Wüste erleben Abraham und Sara auch Not, Zweifel und viele Fragen. Gott ist nicht sichtbar. In der Wüste unterwegs zu sein ist nicht leicht. Tagsüber ist es heiß, nachts eiskalt. Es gibt wenig Wasser, meist sieht man nur Sand oder Steine. Aber Abraham vertraut Gott. Ihm geht es nicht um Sicherheit, sondern um Gottes Zusage: „Es wird gut werden.“

Stationsbeschreibung:
Hier an dieser Station kannst Du erleben, dass Aufbrechen in neues Land, Gewohntes durcheinander bringt. Spiele mit uns das lustige „Durcheinanderspiel“. Hand und Fuß, ja sogar du selbst wirst dabei durcheinanderkommen. Aber es macht Spaß und am Ende sagt Dir Gott zu: „Du bist ein Segen.“

Material

  • Twister (Gesellschaftsspiel)

Station 5: Sich stärken lassen

Biblischer Bezug:
Sara und Abraham sind mutig und vertrauen auf Gott. Er wird ihnen den richtigen Weg zeigen und sie zu ihrem Ziel führen. Für Sara und Abraham verändert sich viel. Sie brechen auf ins Unbekannte. Gott ist bei ihnen. Das ändert sich nicht.

Stationsbeschreibung Teil 1 „Unser Weg“:
Wie ist das bei euch als Familie? Welche Veränderungen stehen bei euch an? Welche Herausforderung wartet auf euch? Wohin seid ihr als Familie unterwegs? Gemeinsam gestaltet ihr einen Wegweiser! Euer Wegweiser steht für die aktuell anstehenden großen Veränderungen in eurem Leben als Familie, z.B. „Umzug“, „Einschulung“ oder „Geschwisterchen“. Nehmt euch Holz und Farben und malt ein Symbol oder Stichwort auf ein Holz!

Stationsbeschreibung Teil 2 „Weg-Gebet“:
Euren Wegweiser legt ihr jetzt auf den Boden. Dann malt ihr mit Kreide in der angezeigten Richtung drei bis fünf erste Wegstücke (wie Hüpfekästchen). Jetzt überlegt: Was ist euch wichtig auf eurem Weg als Familie? Was braucht ihr, damit ihr den Weg gut schafft? Beispiel: Zusammenhalt, Geduld, Zeit zum Spielen, Pausen… Schreibt ein Wort in jedes Wegstück. Und dann betet ihr gemeinsam das Weggebet – evtl. ist es für die Familien hilfreich, wenn es jemanden gibt, der mit ihnen betet und sie evtl. anleitet.

Weg-Gebet
Die Familie stellt sich nah zum Wegweiser.
Am Wegweiser: „Lieber Gott, unser Leben ist voller Veränderungen. Bei Familie (Name der Familie) heißt es gerade (Thema der Familie)
Segne die Familie auf dem Weg. Schenke ihnen…
Beim ersten Wegstück: „1. …“ (1. Wegstück laut vorlesen und drauf stellen)
Beim zweiten Wegstück: „2. …“ (2. Wegstück vorlesen und drauf stellen)
Beim dritten Wegstück: „3. …“ (3. Wegstück vorlesen und drauf stellen) usw.
Beim letzten Wegstück: „Schenke ihnen Mut und Vertrauen für den Aufbruch in die Zukunft.
Achtung, fertig, los!“
(alle fassen sich an den Händen und springen vom letzten Wegstück ins Unbekannte)
„Amen.“
Zum feierlichen Abschluss wird der eigene Wegweiser an den Pfosten genagelt.

Material

  • kleine Holz-Wegweiser
  • Farbe und Pinsel zum Anmalen der Wegweiser
  • Holzpfosten zum Annageln der Wegweiser
  • Hammer, Nägel
  • Straßenmalkreide und einen großen Platz zum damit malen
Wegweiser

Station 6: Achtung Treibsand

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara sind sehr lange unterwegs durch die Wüste. Ein schwerer und anstrengender Weg ist das durch den Sand. Mal geht es leichter, mal sinken sie bei jedem Schritt ein und es scheint unmöglich voranzukommen.

Stationsbeschreibung:
Mische Dir deinen eigenen Treibsand an! Dazu gibt es viele Rezepte im Internet. Ein Video von der Sendung mit der Maus dazu findest du hier:

Gesprächsimpulse:
Wie kommst du am schnellsten durch den Brei?
Kannst du mit den Fingern über den Brei laufen?
Kannst du aus dem Brei in den Händen eine Kugel kneten?

Material

  • Wasser
  • Speisestärke
  • z.B. Eisstäbchen zum Rühren
  • z.B. alte Jogurtbecher zum Anrühren

Ziel

Die Familien erleben auf diesem Stationenweg anhand von sieben Stationen die Ich-bin-Worte ganz praktisch. Sie bekommen für jedes Ich-bin-Wort ein Kärtchen. Aus allen Kärtchen entsteht ein kleines Buch, dass die Familien im Alltag begleiten kann. Die Familien bekommen außerdem vorher eine kleine Packliste mit der Info, dass sie einen Rucksack mit bestimmten Materialien einpacken sollen. Wir haben dazu ein kleines Video gedreht.

Biblischer Hintergrund

Im Fokus dieses Entwurfes stehen die sieben Ich-bin-Worte von Jesus aus dem Johannesevangelium. Anhand dieser verschiedenen Aussagen erleben die Familien die Vielfalt dessen, was Jesus über sich selbst sagt.

Start

„Ich packe meinen Rucksack und nehme mit…“ Schön, dass ihr da seid und euch auf eine kunterbunte Reise macht. Jetzt kann es losgehen! Wir hoffen ihr habt noch etwas Platz in eurem Rucksack. Denn auf dem Weg gibt es wichtige Gegenstände, Lieder und auch Worte, die ihr auf eurer nächsten Reise, dem nächsten Ausflug und auch einfach in euer Leben mitnehmen könnt. Zu Beginn eurer Reise dürft ihr euch hier einen Karabiner pro Familie nehmen und das erste Kärtchen in den Karabiner einfädeln.
An jeder Station gibt es ein Karabiner-Kärtchen, das ihr gemeinsam lesen und an euren Karabiner befestigen dürft. Auf jedem Kärtchen findet ihr außerdem einen QR-Code zu einem passenden Lied.
Dann dürft ihr aktiv werden. Ihr findet auf dem Stationsschild eine Erklärung, was es zu tun gibt.
Um zur nächsten Station zu kommen, folgt den Pfeilen. Achtet auf dem Weg bitte auf die aktuellen Corona-Regeln. Wir wünschen euch eine gute Reise und eine kunterbunte Familienzeit!

Sammlung der Ich-bin-Karten auf dem Karabiner

Material

  • Rucksack mit folgenden Materialien: gefüllte Trinkflasche, Butterbrote für die ganze Familie, kleine Dose, Marmeladenglas mit Wasser, Esslöffel, Taschen- oder Schnitzmesser, Taschenlampe
  • 7 Kärtchen mit den „Ich-bin-Worten“ (ein Beispiel ohne Grafiken und QR-Codes bei den Downloads – wir haben Grafiken der Bibelkarten verwendet – ACHTUNG – zur Nutzung beim Verlag anfragen!)
  • Karabiner oder Schnur zum Auffädeln der Ich-bin-Karten

Bibelbilder zu den Ich bin Worten
https://ejw-buch.de/bibelbilder-ich-bin-worte-4260175272664.html

Ich-bin-Karte
Wer ist Jesus? Wie können wir ihn begreifen? Wie wäre es, wenn wir ihn fragen?
Jesus stellt sich selbst mit sieben Sätzen vor. Ihr findet sie im Johannes Evangelium (einem Buch in der Bibel). Bei der Rucksack-Tour könnt ihr diese sieben Sätze (Ich-bin-Worte) an Stationen entdecken. An jeder Station findet ihr eine weitere Seite für dieses Büchlein. Am Ende ist es vollständig und die Texte und Lieder können euch den Sommer über begleiten.
Viel Spaß dabei!

Station 1

Jesus sagt: „Ich bin die Tür.“
Hinter dem Tor wartet die erste Aufgabe auf euch. Öffnet die Türe und dann geht’s los. Eure Aufgabe ist es, dass ihr gemeinsam zum Zieltor gelangt. Dabei könnt ihr zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen:

  1. Auf einem Bein
    Hüpft von der Tür bis zum Zieltor auf einem Bein. Wer ist am schnellsten?
  2. Schubkarren-Rennen
    Schafft ihr es als Schubkarren zum Zieltor?
    Eine Person „läuft“ auf den Händen; eine andere Person nimmt die Füße und gemeinsam versucht ihr das Ziel zu erreichen.
  3. Dreibein-Lauf
    Stellt euch zu zweit nebeneinander auf, nehmt euch ein Stück Seil bindet und bindet eure Beine zusammen.
    Schafft ihr es ohne Hinfallen zum Zieltor?
  4. Balltransport
    Für diese Aufgabe solltet ihr mindestens zu dritt sein. Nehmt euch das Tuch, spannt es und versucht dann den Tennisball bis zum Zielort zu transportieren ohne dass dieser auf der Boden fällt.

Material

  • Ich-bin-Kärtchen Tür
  • Rosenbogen mit „Ziel“ Beschriftung
  • Türchen zum Hindurchgehen
  • Tuch für Dreibeinlauf
  • Bälle und Tuch für den Transport

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin die Tür. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet. Er wird hinein- und hinausgehen und eine gute Weide finden.« (Johannes 10,9) Jesus ist wie eine offene Haustüre. Jeder ist willkommen. Wir dürfen hineingehen und bei ihm zu Hause sein. Hört euch dieses Lied an: Zuhause (Outbreakband), https://www.youtube.com/watch?v=YXiB5TO2VL0

Station 2

Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock.“
Willkommen zu unserem Experiment! Ihr dürft hier untersuchen, welche Materialien gut geeignet sind, elektrischen Strom zu leiten. Nehmt euch ein Holzbrett und ein graues „Testofon“ und steckt dessen rote und schwarze Spitze in die jeweilige Buchse auf dem Holzbrett ein (siehe Bild).
Nun könnt ihr zwischen die rote und schwarze Klemme einen der sechs Stäbe klemmen.
Ertönt ein Geräusch, wenn ihr die schwarze Taste zwischen den Buchsen drückt?
Versucht vorherzusagen, welcher Stab ein guter Leiter ist (Piepsen) und bei welchem die Verbindung nicht leitet. Probiert auch euren mitgebrachten Ess-Löffel aus. Wenn ihr wollt könnt ihr auch Stöckchen oder Gräser sammeln und damit probieren.
Wer mit Jesus in Verbindung bleibt, wie der Weinstock und die Reben, bringt Fruchtbares zustande!

Material

  • Ich-bin-Kärtchen Weinstock
  • Holzbrett mit Testophon
  • Stäbe aus Plexiglas, Kupfer, Alu, Korken, Holz

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts erreichen.« (Johannes 15,5) Jesus wünscht sich eine ständige Verbindung zu uns. Mit ihm können wir etwas in dieser Welt bewegen. Hört euch das Lied an: Ich bin der Weinstock (Danny Plett), https://www.youtube.com/watch?v=vjALy3Ws6Kw

Station 3

Jesus sagt: „Ich bin das Brot.“
Jetzt dürft ihr eure Butterbrote auspacken. Ein paar frische Kräuter ernten und Salz aufs Butterbrot streuen. Sucht euch ein Picknick-Plätzchen und stärkt euch mit den Kräuterbroten.
Tischgebet
Wenn ihr wollt, würfelt euch ein Tischgebet oder Lied und übt es ein, damit ihr es zu Hause auch noch könnt.

Welche Zutaten braucht man denn zum Brot backen?
Überlegt mal gemeinsam. Wenn ihr Lust habt, nehmt euch ein Rezept und eine Hefe mit. Probiert es zu Hause selbst aus ein Brot zu backen.

Material

  • Ich-bin Kärtchen Brot
  • Kräuterpflänzchen (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Oregano,…)
  • Salz
  • großer Gebetswürfel, schöne Ideen für Gebete gibt es hier: https://www.evangelisch.de/
  • Hefe und Brotrezept

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern. Und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.« (Johannes 6,35)
Jesus stillt unseren Lebenshunger. Jesus macht uns satt und zufrieden, so wie nach einem leckeren Essen.
Hier könnt ihr euch das Tischlied „Pferde fressen Heu“ anhören!, https://www.family-fips.net/wp-content/uploads/2020/02/Pferde-fressen-Heu.mp3?_=9

Station 4

Jesus sagt: „Ich bin der Weg.“
Mit einem Kompass kann man sehen, wo welche Himmelsrichtung ist, er dient also zur Orientierung und weist den Weg. Das liegt daran, dass die Erde ein Magnetfeld besitzt, so dass die (magnetisierte) Kompassnadel immer nach Norden zeigt.
Hier dürft ihr euch euren eigenen Kompass basteln, der euch anschließend den Weg weisen wird!

  1. Schneidet euch einen Kreis aus und zeichnet eine Windrose mit den vier Himmelsrichtungen darauf (im Uhrzeigersinn: Norden, Osten, Süden und Westen).
  2. Klebt den Kreis nun auf die offene Seite eines Flaschendeckels.
  3. Nehmt euch eine Nadel und streicht mit der Südpolseite des Magneten mehrmals von Nadelöhr zur Nadelspitze (nicht hin und her, immer in diese Richtung). Eure Nadel ist nun magnetisiert.
  4. Klebt die Nadel auf eure Windrose, so dass die Nadelspitze in Richtung Norden zeigt.
  5. Schüttet Wasser in eins der bereit gestellten Schälchen. Legt dort euren Kompass hinein und beobachtet, wie der Kompass euch die Himmelsrichtung Norden zeigt.
  6. Jetzt kann eure Schatzsuche starten!

Für die Schatzsuche haben wir eine Schatzkiste mit Süßigkeiten befüllt und versteckt. Zu finden war der Schatz über mehrere Hinweise (wir haben sie an Bäumen befestigt), die mit der Himmelsrichtung zu tun hatten. Zum Beispiel: Geht 5 Schritte Richtung Norden, dann 3 Schritte Richtung Westen, …

Material

  • Ich-bin Kärtchen Weg
  • dickes Papier mit aufgezeichneten Kreisen in Flaschendeckelgröße
  • Scheren
  • Stifte
  • Flaschendeckel aus Plastik
  • Nähnadeln
  • Richtungsmagnet
  • Klebstoff
  • Schüsseln
  • Wasser zum Schüsseln befüllen
  • Schatzkiste gefüllt mit Süßigkeiten
  • Hinweise zur Schatzsuche

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.« (Johannes 14,6)
Wenn du gemeinsam mit Jesus auf dem Weg bist, findest du Gott. Wenn du dich von Jesus wie von dem Kompass leiten lässt, wirst du Gott finden. Hört euch das Lied an: One Way (Hillsong), https://www.youtube.com/watch?v=yAJnHGoo44E

Station 5

Jesus sagt: „Ich bin das Licht.“
Beim folgenden Rätsel geht es darum, Licht als etwas kennenzulernen, das uns den richtigen Weg zeigt, uns hilft und Unsichtbares sichtbar macht. Mit bloßem Auge sehen wir nur die beiden Bilder (Leuchtturm und Sonnenstrahlen), alles andere ist noch unsichtbar. Mit dem Licht (UV-Lampe) am Deckel des Stifts könnt ihr auf den Bildern Zeichnungen und Buchstaben sichtbar machen.
Rätsel für die Jüngeren:
Auf dem Leuchtturm-Bild sind verschiedene Gegenstände zu finden, die etwas mit Licht zu tun haben.
Findest du alle sechs versteckten Gegenstände? Welche sind es? Lösung: Rückseite des Fotos
Rätsel für die Älteren:
Auf dem Sonnenstrahlen-Bild findest du Buchstaben, die – richtig zusammengesetzt – einen Lösungssatz ergeben. Findest du alle Buchstaben und kannst den Satz vervollständigen?

__ __ __ S __ I __ __ __ __ __ U __ __ __ __ __ FÜR UNS!
Lösung: JESUS LICHT LEUTET FÜR UNS!

Extra: Wenn du magst, kannst du (oder deine Eltern) den Lösungssatz auf ein Washi-Tape schreiben und um deine Taschenlampe kleben.

Material

  • Ich-bin Kärtchen Licht
  • Foto mit Symbolen in Geheimschrift
  • Foto mit Buchstaben in Geheimschrift
  • Geheimstifte

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, irrt nicht mehr in der Finsternis umher. Vielmehr wird er das Licht des Lebens haben.« (Johannes 8,12)
Jesus ist wie ein Leuchtturm. Er gibt uns Orientierung, wenn wir den Weg nicht finden. Hört euch das Lied an: Leuchtturm (Rend Collective), https://www.youtube.com/watch?v=i15qA04Lkhs

Station 6

Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.
An dieser Station könnt ihr euch selbst einen Hirtenstab gestalten.
Sucht euch im Wald einen Stock. Diesen könnt ihr nun schnitzen, mit dem Messer verzieren, zu Hause bemalen, umwickeln oder anderweitig kreativ damit werden. Überlegt euch währenddessen, was der Stock für euch bedeutet.
So wie Jesus als Hirte für uns sorgt, kann uns der Stock auf vielfältige Art und Weise dienen: als Wanderhilfe/Stütze beim Wandern, zum Kreativ werden, als „Wegzeiger“ bei einer Schnitzeljagd, zum Grillen…
Was fällt euch noch ein? Wozu dient euch euer Stock?

Material

  • Ich-bin Kärtchen Hirte

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte setzt sein Leben ein für die Schafe.« (Johannes 10,11)
Jesus versorgt uns mit allem, was wir brauchen und beschützt uns vor Gefahren. Er setzt alles dafür ein, dass wir gut leben können. So wie sich ein Tierhalter liebevoll um sein Haustier kümmert, so sorgt Jesus für uns. Hört euch das Lied dazu an: Der Herr ist mein Hirte (Denny Plett), https://www.youtube.com/watch?v=yPh0k9SEbls

Station 7

Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
Lest gemeinsam die Geschichte von Lazarus. Dabei erfahrt ihr, was die Geschwister Maria, Martha und Lazarus gemeinsam mit Jesus erlebt haben. Ihr habt zwei Möglichkeiten

  1. Pixi Buch (länger)
  2. laminierte Geschichte (kürzer)

Pfennigbaum vermehren
Aus einem Blatt, von dem man denken könnte, dass es stirbt, entsteht neues Leben – es wächst ein neuer Pfennigbaum – das dürft ihr jetzt probieren:

  1. Ein Blatt vom Pfennigbaum vorsichtig abzupfen (1-2 pro Familie)
  2. Packt dieses Blatt in eure kleine Dose aus dem Rucksack
  3. Nehmt das Blatt zu Hause aus der Dose und lasst es 2 Tage an der Luft trocknen
  4. Steckt euer Blatt am 3. Tag in einen kleinen Topf mit Erde (ungefähr zur Hälfte in die Erde stecken)
  5. Gut anfeuchten und Erde immer leicht feucht halten
  6. Nach 6-8 Wochen könnt ihr hoffentlich neue Triebe sehen
Station zu Auferstehung

Material

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.« (Johannes 11,25)
Wir brauchen keine Angst vor dem Sterben zu haben. Wenn mein Herz Jesus gehört, dann darf ich im Himmel ewig weiterleben. Hört euch das Lied an: Hurra, Jesus lebt! (Stephen Janetzko), https://www.youtube.com/watch?v=wpVrdZQpzPI

Abschluss

Hier habt ihr nun das Ende eurer Rucksacktour erreicht. Schön, dass ihr da wart und euch auf den Weg gemacht habt. Vielleicht kann das Ich bin-Büchlein in euerem Rucksack bleiben und euer Reisebegleiter für den Sommer sein. Genauso wäre es toll, wenn die verschiedenen Lieder eure Sommer-Playlist bereichern.

Ein Entwurf zur Jahreslosung 2022

Ein pandemiekonformer, bereits erprobter Kirche Kunterbunt Entwurf zur Jahreslosung 2022.
Willkommen –  Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6, 37)

Coronaconform

… und geht der Willkommen-Entwurf auch trotz Corona?

Oh ja! Pandemiebedingt haben wir die äußere Form von Kirche Kunterbunt modifiziert und einen Stationenlauf entwickelt. Natürlich fehlt das große Gemeinschaftserlebnis, aber immerhin kann Kirche Kunterbunt erlebt und Gott gefeiert werden! Was heißt das jetzt ganz konkret? Wir haben einen Weg in der Natur ausgewählt und diesen mit Stationen versehen. An manchen Stationen waren Mitarbeitende, andere absolvierten die Familien alleine. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem ganzheitlichen Erleben der Worte Jesu „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37). Gott heißt uns „Willkommen“: dies wird anhand des Stationenwegs für Groß und Klein erfahrbar gemacht.

Willkommens-Zeit

Material:
Stofftasche gefüllt mit: Magnete (je nach Personenzahl), Woher kommt ihr?-Kärtchen, Kuli, Stoffwimpel, Einmalhandschuhe, 2 Buntstifte, Edding
Je nach Gegebenheit kann mehr oder weniger Material in die Stofftasche gefüllt werden. Alternativ kann das Material auch an den Stationen zur Verfügung gestellt werden.

An der Willkommensstation melden sich die Teilnehmer an und bekommen eine Tasche mit den benötigten Materialien und einen Laufzettel mit Aufgaben und Impulsen. Der Weg kann dann individuell und in Kleingruppen gegangen werden.

Laufzetteltext Start
Hallo und herzlich Willkommen zur Kirche Kunterbunt vernetzt! Wie schön, dass du, dass Ihr daseid! Bei uns dreht sich heute alles um das Thema der Jahreslosung des nächsten Kalenderjahres 2021: Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6,37) Wir wollen euch damit vorab schon mal ein paar Idee liefern, was ihr im nächsten Jahr in eurer Kirche Kunterbunt draus machen könntet. Aber jetzt genießt erst mal und lasst euch beschenken: von unserem Gott, der es so gut mit uns meint und bei dem wir immer WILLKOMMEN sind!
Bevor ihr startet noch ein paar Infos:
Das Material: Am Startpunkt habt ihr eine Tasche erhalten, die alle benötigten Materialien enthält. Euer ständiger Begleiter ist dieser Laufzettel, den ihr gerade in den Händen haltet. Zu jeder Station findet ihr hier Infos, Aktionen und Beschreibungen. Bitte lest den Text erst an der
jeweiligen Station. In den roten Kästen findet ihr Fragen und Anregungen zum Weiterdenken.
Auch wenn wir uns Begegnungen wünschen, haltet bitte den vorgegebenen Abstand von 1,50m zu anderen Gruppen ein und tragt ggf. eine medizinische Maske.

Station 1: Blume

Material:
2 große Blumenvasen, Wasser, kleine Geschenkanhänger, Stift, bunter Blumenmix

Laufzetteltext Blume
Wow, ihr seid da! Und wisst ihr was, ihr seid nicht alleine hier bei der Kirche Kunterbunt unterwegs…als Zeichen dafür nimm dir eine Blume oder pflücke eine und schreibe deinen Namen auf einen Anhänger, den du an den Blumenstil befestigst. Stelle die Blume in die Vase…was für eine bunte & schöne Vielfalt! Und alle sind willkommen hier.
Und jetzt? Feiern wir miteinander, dass wir alle Gottes Kinder sind, und er uns nicht alleine lässt. Der Heilige Geist verbindet uns unsichtbar mit Gott selbst und mit anderen.

Gesprächsimpulse:
Wie kannst du anderen ein Zeichen für ein „Du bist hier willkommen“ geben?
Welche Vielfalt an Menschen und Begabungen gibt es bei „deiner“ Kirche Kunterbunt?
Wie könntest du diese Menschen von Herzen willkommen heißen? Auf welche Menschen möchtest du in nächster Zeit achten und ihre Gaben entdecken? Viel Spaß dabei😊

Station 2: Woher kommt ihr?

Material: Kärtchen (evtl. schon in Materialtüte), buntes Klebeband, Stadtplan oder Landkarte, Kordel, kleine Klammern

Laufzetteltext Woher kommt ihr?
Kärtchen
Von wo habt ihr euch auf den Weg hierher gemacht? Mit dem bunten Klebeband dürft ihr einen Streifen von eurem Herkunftsort nach außen kleben. Nehmt euch dann das Kärtchen „Woher kommt ihr?“ aus eurer Materialtüte und füllt diese aus.

Gesprächsimpulse:
Schaut doch mal, wo die anderen herkommen. Vielleicht ganz aus eurer Nähe? Oder vielleicht kennst du sogar jemanden?

Station 3: Willkommen zu Hause

Material: ggf. Jurte (oder anderer Raum), Tücher, Decken, Sitzgelegenheit, Gebetskarten, Stifte, Papier

Laufzetteltext Willkommen zu Hause
Fragst Du dich manchmal: „Wo bin ich zu Hause?“ Gott macht Dir ein Angebot: Komm herein, hier kannst Du in Gottes Gegenwart treten und wirst von seiner Liebe, Wärme und Schönheit willkommen geheißen. Sei wie Du bist und nimm Dir Zeit und Ruhe, um Gott zu begegnen und Dein Angenommen-sein zu erleben. Vielleicht möchtet du ein vorgefertigtes Gebet sprechen, dann darfst du die Gebetskarte nutzen, die hier ausliegt. Vielleicht möchtest du aber auch deine ganz eigenen Worte wählen, um mit Gott ins Gespräch zu kommen, beides ist möglich.

Gesprächsimpulse:
Überlege Dir doch mal, was für Dich zu Hause bei Gott  zu sein ausmacht und was Du brauchst, um Dich wohlzufühlen. Vielleicht möchtest Du selber kreativ werden und Dir so einen Ort der Begegnung mit Gott gestalten. Hierzu liegt Papier vor oder in der Jurte (je nach Wetterlage) bereit, um eine Collage zu fertigen oder zu malen. Ein paar Stifte dazu befinden sich in der Tasche. Vielleicht möchtest Du dieses Bild zu Hause so oder so ähnlich umsetzen.

Gebetskarte:
Lieber Gott, himmlischer Vater,
Du hast ein weites, großes Herz.
Du bist für alle Menschen da.
Du schenkst mir ein offenes Ohr, bietest mir eine Schulter zum Anlehnen,
bei dir darf ich einfach sein, wie ich bin.
Danke, du guter Gott, dass du mir ein Zuhause bietest,
wie es niemand sonst kann.
Amen.


Station 4: Willkommens-Rituale

Material: Bonbonglas, Quiz

Laufzetteltext Willkommens-Rituale
Händeschütteln, Wangen-Küsschen, High Five oder vornehmes Nicken: Wir begrüßen einander ganz unterschiedlich, wenn wir jemand gut oder weniger gut kennen.
Seit Corona gibt es die „klassischen“ Begrüßungen (Händeschütteln, Umarmen) kaum noch. Es sind sämtliche neue Begrüßungs-Möglichkeiten entstanden.
Welche Corona-Begrüßungen kennt ihr? Probiert sie miteinander aus!
Aber auch je nach Kultur begrüßen sich Menschen anders.
Ordnet Länder und Begrüßungsarten einander zu, indem ihr die passenden Zahlen in die Felder des Begrüßungs-Rituale Quiz schreibt.
Fertig? Die Auflösung findet ihr unter dem Bonbon-Glas. Habt ihr alles gewusst? Als Belohnung dürft ihr euch ein süßes Begrüßungs-Geschenk aus dem Glas nehmen.

Gesprächsimpulse:
Habe ich jemand schon mal „falsch“ begrüßt und es war peinlich? Warum?
Wie kann ich ohne Worte ausdrücken: Herzlich willkommen!?

Station 5: Wimpel – Willkommen sein!

Material: Wimpel aus Stoff, Textilfarben oder Textilstempel, Feuchttücher zum Abwischen, Einmalhandschuhe

Laufzetteltext Wimpel – Willkommen sein
Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Herzlich Willkommen“ an der Haustür?!
Deshalb: Macht euch ans Werk und bedruckt mit den Textilfarben einen kunterbunten Willkommens-Wimpel für eure Haustür! Bitte drandenken:  Zieht euch aus hygienischen Gründen vor dem Stempeln die Einmalhandschuhe aus der Materialtasche über!

Gesprächsimpulse:
Wann und wo habt ihr euch schon einmal richtig willkommen gefühlt? Woran lag das?
Überlegt euch, was ihr sonst noch unternehmen könnt, dass euer Zuhause ein „Herzlich Willkommen“ ausstrahlt.

Und auf dem Weg zur nächsten Station:
Sucht euch noch einen Stock, den ihr durch die obere Lasche schieben könnt. Knüpft zu Hause noch ein schönes Band dran und fertig ist euer „Herzlich Willkommen“-Wimpel.

P.S.:  Wenn ihr zu Hause die Textilfarbe einbügelt, ist sie besser haltbar und ihr könnt den Wimpel auch mal waschen.

Station 6: Musik

Material:
QR-Code mit Link zum Lied „Jeder ist bei dir willkommen“ (Mike Müllerbauer), Alternativer Song: Willkommen, Hallo im Vaterhaus (Daniel Kallauch)
Es wäre auch möglich das Lied direkt über ein CD-Player oder anderes Endgerät zum Anhören zur Verfügung zu stellen.

Laufzetteltext Musik
Sucht euch ein ruhiges Plätzchen aus. Wir haben euch einen möglichen Weg zu einem schönen Plätzchen auf der Karte eingezeichnet. Setzt euch gemütlich hin und lest den Text und genießt den Song:
„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37)
Dieses Bibelzitat belegt zwei grundlegende Eigenschaften des Gottessohnes: Seine allumfassende Güte jedem Menschen gegenüber; und seine Erlösungskraft. Jesus darf vertraut werden, denn er nimmt jeden auf. Allein in ihm liegt der Schlüssel zu unserer Erlösung. 
Glauben ist nicht einfach. Wer glaubt, vertraut sich an. Er macht einen Schritt über alle Gewissheiten hinaus. Dieser Schritt führt zum Frieden und zur Sicherheit: Das ist das Paradoxe des Glaubens. Jesus lädt zu dem Schritt ein, er verspricht Segen und Schutz.“ Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Sei herzlich willkommen! 
Hört euch diesen Song an. Welcher Teil gefällt euch besonders gut?

Station 7: Science – was ist anziehend, was nicht?

Material:
Box mit folgendem Inhalt: magnetische und nichtmagnetische Gegenstände, Teile aus der Experimentierkasten Magnetspaß (z.B. den blauen Stab, die Pastikkugel), Edding, Magnete.

Hinweis: es lohnt sich Gegenstände zu wählen, die auf den ersten Blick magnetisch wirken wie z.B. ein Kulli mit einer metallenen Spitze, die sich dann aber als nichtmagnetisch, da aus Plastik herausstellen. Somit gibt es auch ein Aha-Erlebnis für Ältere.

Laufzetteltext Magnet
Nehmt die Einmalhandschuhe aus der Tasche und zieht sie euch über. Dann nehmt den blauen Stab aus der Box. Das ist euer Magnet. Mit ihm dürft gleich prüfen, was vom Magnet angezogen wird und was nicht. Wird der Gegenstand angezogen, nennt man ihn magnetisch.

Bevor ihr anfangt: Welcher Gegenstand vermutet ihr – ohne, dass ihr es ausprobiert habt – ist magnetisch?
Und jetzt: Probiert es aus!

Gesprächsimpulse:
Wo lagt ihr richtig? Was hat euch überrascht? Manche Dinge aus Metall oder mit metallenem Inhalt lassen sich von dem Magnet anziehen, sie sind magnetisch. Andere Dinge, wie der Apfel z.B. ist aus biologischem Material und nicht anziehend.

Und jetzt stellt euch mal einen Magneten vor, der alles anzieht, völlig egal, aus welchem Material es besteht. Manchmal stelle ich mir Jesus so vor. Ich sehe ihn dann vor mir, wie er vor einer kleinen Menschengruppe predigt und während er spricht, wird die Zuhörergruppe immer größer und größer.
Jesus ist anziehend! Warum ist das so? Weil er den Menschen mit Liebe begegnet. Seine Liebe, seine Zuwendung steht felsenfest und treffen mitten in mein Herz! Er wendet sich dir, mir und uns allen zu! Er findet DICH anziehend!

Aktion:
Damit du das nicht vergisst und bekommt jeder von uns einen „Erinnerer“ geschenkt: Nimm dir einen Magnet und Edding aus der Materialtasche und schreibe deinen Namen auf den Magnet! Befestigt ihn Zuhause an einem Ort, an dem du öfter am Tag vorbeikommst, um dich daran zu erinnern: Jesus findet dich einfach anziehend! 😊

Station 8: Postkarte

Material: Postkarte (evtl. mit Jahreslosung), Stift, evtl. Briefmarke

Stationsbeschreibung: Nehmt euch eine Postkarte. Überlegt, wen ihr schon lange mal einladet wolltet. Schreibt jetzt auf die Karte einen kurzen Einladungstext, gerne auch mit konkretem Terminvorschlag. Adressiert die Karte, frankiert sie und schickt sie ab oder bringt sie persönlich vorbei!

Gesprächsimpulse: Für wen öffne ich meine Türe? Wen heiße ich willkommen? Mit wem möchte ich gerne mal wieder Zeit verbringen? Wer würde sich über eine Einladung besonders freuen?

Station 9: Holzscheibe

Material: Holzscheibe, Kuli, schwarze Transferfolie, Willkommen-Vorlage

Stationsbeschreibung: Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Willkommen“ an der Haustür?! Nehmt euch eine Willkommen-Vorlage und legt sie auf die Transferfolie. Legt dann Vorlage und Transferfolie auf die Holzscheibe. Mit dem Tape könnt ihr das Ganze fixieren. Schreibt den Schriftzug mit Kuli nach, sodass er auf die Holzscheibe durchdrückt.

Gesprächsimpulse: Wann fühle ich mich (nicht) willkommen? Wie muss eine Wohnung, eine Begrüßung, Deko, Situation… sein, dass ich mich willkommen fühle?  Was denkst du, hilft anderen?

Station 10: KERZE

Material: weiße Kerzen, weißes Seidenpapier, Backpapier, Stifte, Heißluftföhn, Klammern, evtl. Holzbrett, Streichhölzer

Hier dürft ihr euch eine Kerze basteln. Sie soll euch daran erinnern, dass Jesus euch einlädt zu ihm zu kommen, Zeit mit ihm zu verbringen. Nehmt dazu das Seidenpapier. Schreibt in passender Größe (so groß, dass es gut auf die Kerze passt) „Komm zu mir“. Schneidet euren Schriftzug aus und legt ihn auf die Kerze. Legt dann das Backpapier darüber und föhnt mit dem Heißluftföhn die Schrift auf die Kerze. Nehmt das Backpapier ab. Fertig! Die Meditation könnt ihr zu Hause oder auch hier machen. 

Feier-Zeit

Material:
kräftiger Magnet, Endgerät zum Abspielen des Liedes „Ich stell die Welt auf den Kopf“ (Sebastian Rochlitzer), Drucker, um die Jahreslosungs-Grafik auszudrucken, evtl. Kreidestifte, ein Mitarbeitender an der Station

Impulstext

Hallo und Willkommen zur Feierzeit! Wie schön, dass ihr da seid!

Versuch: Magnet zieht an (nochmal anhand 2-3 Gegenständen zeigen)

Jesus ist ein Magnet, der alles und alle anzieht. Warum macht er das? Ganz einfach: Er hat ein so großes Herz für uns und deshalb er findet dich und dich und dich… anziehend!

Hast du das schon erlebt? Dass dich jemand dich anziehend findet? Was gibt es Schöneres, als das Gefühl, geliebt zu werden, Willkommen zu sein. Wenn wir nach Hause kommen und es riecht schon nach dem Lieblingsessen, dann breitet sich doch schon Vorfreude aus, oder? Und wenn der Tisch dann sogar schon gedeckt ist und man sich nur noch setzen muss, dann ist das doch so was von großartig.

Jesus sagt, wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen! (Joh. 6,37)

Jesus sagt, wer zu mir kommt, wer sich von mir anziehen lässt, den werde ich nicht abweisen. Bestimmt hast du es auch schon einmal erlebt, dass du dich nicht so willkommen gefühlt hast. Ihr habt z.B. schön mit deinem Freund gespielt und dann kam noch ein anderer Junge oder ein anderes Mädchen dazu und auf einmal wollte dein Freund nicht mehr mit dir, sondern nur noch mit dem anderen spielen. Das fühlt sich nicht toll an! Oder du bist spät dran und alle Parkplätze beim Supermarkt sind belegt, da entdeckst du doch noch einen, aber: Pech gehabt: da drängelt sich doch noch ein anderes Auto vor dir in die Parklücke und du musst noch eine Runde drehen. Oder ein neuer Mitarbeiter in deinem Team will sich ständig profilieren und kritisiert dich vor allen anderen…

Jesus möchte es anders: Er heißt uns willkommen, er möchte uns erfüllen mit seinem guten Geist, der uns froh macht!

Das wünschen wir euch – dieses Erlebnis: Jesus ist da. Er mag dich, er findet dich klasse, er heißt dich willkommen und schätzt dich sehr!

Er sagt Willkommen, auf alle möglichen Sprachen: Wisst ihr noch wie sich die Menschen in Japan begrüßen? Macht das mal vor!

Jesus heißt uns willkommen, seine Arme sind weit geöffnet für uns.

Und was jetzt? War es das? Nein, denn jetzt sind wir dran! Jetzt halten wir die Tür im Supermarkt auf, statt sie zuknallen, jetzt kannst du nächstes Mal das neue Kind in der Kita zum Spielen einladen und sagen: „Schön, dass du da bist, ich bin Tim, willst du mitspielen?“ Und damit stellen wir die Welt auf den Kopf! Jetzt zählen andere Maßstäbe, denn jetzt gilt:

Wir heißen Willkommen und Jesus ist unser Beispiel!

Dazu passt ein Lied von Sebastian Rochlitzer: Ich stell die Welt auf den Kopf und ich möchte es sehr gern mit euch zusammen anhören! (mehr unter: www.sebastian-rochlitzer.com)

Gebet

Wir beten gemeinsam und benutzen dazu unsere Hände, Füße und alles was wir haben.
Jesus, wie gut, (Daumen zeigen)
dass du ein so großes Herz für uns hast (Herz mit beiden Händen formen)
Du weist niemanden zurück, ganz im Gegenteil: bei dir ist jeder willkommen! (Arme ausbreiten)
Wie gut, (Daumen zeigen)
dass wir bei dir geborgen sind (Arme vor der Brust überkreuzen und sich selbst umarmen)
Jesus, mit dir stell ich die Welt auf den Kopf!
Die Leute um mich herum sollen sich bei mir willkommen fühlen! (Arme ausbreiten)
Bitte (Handflächen vor der Brust zusammenhalten zur Bitte)
schenk mir ein offenes, liebendes Herz (Herz mit beiden Händen formen)
und gute Ideen (Zeigefinger vom Kopf wegbewegen)  
wie ihnen deine Liebe für sie zeigen kann!

Grafik zur Jahreslosung

Der Bibelvers aus Johannes 6 ist die Jahreslosung für das Jahr 2022. Ihr dürft euch gerne die Grafik auf ein Kärtchen drucken und aufhängen und vielleicht sogar auswendig lernen.
Die Grafik eignet sich auch als Kreidebild fürs Fenster. Dazu eine Vorlage auf A4 ausdrucken, von außen am Fenster befestigen und von innen mit einem Kreidestift die Linien nachfahren. Die Aktion eignet sich übrigens prima zum Auswendiglernen und Meditieren der Jahreslosung.

Essens-Zeit

Was ist ein „Herzlich Willkommen“ ohne eine fröhliche gemeinsame Mahlzeit? Zum Essen kommen wir zusammen, unterhalten uns, genießen gemeinsam und sind dankbar für das, was wir haben:

Danke guter Gott,
dass für dich und mich
der Tisch gedeckt ist!
Amen.

Lasst es euch schmecken! Guten Appetit!

Und zum Schluss?

Am Ende geben die Teilnehmer ihren Materialtaschen wieder ab, alle Verbrauchsgegenstände dürfen sie natürlich gehalten. Nun ist auch die Gelegenheit für Feedback oder auch um einfach so ins Gespräch zu kommen.

Eine Woche lang mit der Kirche Kunterbunt auf den Spuren der Schöpfungsgeschichte sein.
Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg.

Ziel:
Basis dieser Kirche Kunterbunt ist der 7-Tage Schöpfungs-Hymnus der Bibel. In einer Woche erschuf Gott Himmel und Erde mit allem, was uns hier begegnet. Und er lässt sich von uns in der Natur finden und erleben – wir müssen nur wissen, dass er es ist, den wir spüren! Deswegen passt die Schöpfung als Thema wunderbar zu einer Kirche Kunterbunt „auf dem Weg“.

Vorüberlegung:
Diese Kirche Kunterbunt hat 16 Stationsangebote an 7 Orten – entsprechend der 7 Schöpfungstage des Schöpfungs-Hymnus – und dauert auch 7 Tage. Jeden Tag wird eine weitere, zum Schöpfungstag passende, Station aufgebaut. So können die Familien entweder jeden Tag neu erleben, was „heute“ geschaffen wurde oder am 7. Tag den kompletten Schöpfungsweg gehen. Von Mitarbeiterseite sollte der Weg immer mal wieder kontrolliert und „aufgefüllt“ werden.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein:

  • Der Text/die Bilder für den jeweiligen Schöpfungstag zum Lesen und Anschauen (Wir haben Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. HIER kaufen kann).
  • Eine Erklärung, was man an der Station machen kann (bei jeder Station gibt es dazu ein Beispiel unter „Downloads“).
  • Wer möchte, kann zum jeweiligen Tag auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben.

Aktiv-Zeit mit integrierter Feier-Zeit

Station 1 „Es werde Licht“

Am ersten Schöpfungstag sprach Gott „Es werde Licht“ und aus der Dunkelheit heraus entstand ein Licht.

Stationsbeschreibung: „Licht und Dunkelheit“
Die erste Station ist die Aufwendigste dieser Kirche Kunterbunt. Sie soll den Weg von der Dunkelheit ins Licht verdeutlichen. Dafür wurden sieben Bauzäune beim Werkhof/Bauhof (gibt’s oft umsonst) ausgeliehen. Jeweils zwei Zäune stehen in einer Reihe gegenüber. Drei Zäune liegen auf den vieren oben drauf, sodass ein Tunnel entsteht. Man muss wirklich darauf achten, dass alles gut miteinander verbunden ist! Dieser Tunnel wird dann mit Decken abgedunkelt und durch Silofolie (beim Bauer ausgeliehen) wasserdicht verschlossen. Innen wird das vordere Drittel abgehängt, sodass zwei Räume entstehen. Der vordere, kleinere Teil soll komplett dunkel sein. Hier hängt der Schriftzug „Und Gott sprach“. Der hintere, größere Raum im Rest des Tunnels wird mit UV-Licht (und einem billigen Bewegungsmelder) beleuchtet. An den Stäben der Zäune wird Neon-Gummischnur kreuz und quer gespannt, sodass man durchsteigen muss, ähnliche leuchtende Bänder befestigt und der Schriftzug „Es werde Licht“ angebracht.

Variation:
1. Ihr könnt auch eine weniger aufwändige Variante gestalten. Zwei Kartons mit jeweils zwei kleinen „Gucklöchern“ für die Augen. In einem Karton ist es ganz dunkel (evtl. innen schwarz anmalen oder eine Decke darüber legen) und mit Schwarzlicht (evtl. mit einer Taschenlampe) wird der Schriftzug angeleuchtet. Der zweite Karton ist beleuchtet (z.B. durch einen Baustrahler, Lampe) und mit Neon-Gummibändern gestaltet.
2. Wer farbige Hände möchte, kann mit Neon Fingerfarben ein Bild gestalten lassen. Entweder als gemeinsames Kunstwerk zur „Veröffentlichung“ oder für jeden persönlich zum Mitnehmen. Es gibt auch fluoreszierende Fingerfarben, mit denen ein eigenes Leuchtbild gestaltet werden kann.

Stationsbeschreibung „Gebet“:
Vor oder nach der Station wird eine Gebetsdose mit Erklärung aufgestellt. Aufgabe ist: „Wo herrscht in deinem Leben Licht, oder Dunkelheit? Schreibe, wenn du magst, dein Gebet auf und werfe es ein. Wir werden dann mit dafür beten.

Material:

  • 7 Bauzäune
  • Kabelbinder
  • Panzertape
  • Decken
  • Silofolie
  • UV-Lichtstrahler
  • ggf. Bewegungsmelder
  • Verlängerungskabel
  • Neon-Gummiband o.ä.
  • Gebetsdose
  • Stifte und Zettel

Station 2 „Es soll Raum entstehen“

Am zweiten Tag sprach Gott: „Über der Erde soll ein Himmel sein“. Da wölbte sich der Himmel über der Erde. Er trennte das Wasser der Erde von dem Wasser über dem Himmel. Und Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der zweite Tag.

Stationsbeschreibung „Wasser“:
In einem großen Behälter ist Wasser gefüllt. Darin schwimmen 15 Korken, auf denen die Zahlen 1 – 15 geschrieben sind. Mit Styroporringen, die am Behälter befestigt sind, darf nun jedes Familienmitglied drei Korken herausziehen. Addiert die Nummern. Die entstandene Zahl wird dann an das KiKu-Team geschrieben (Mail, App, …). Am Ende der Woche gibt es einen Preis (z.B. für die höchste/niedrigste Zahl, die Zahl, die am nächsten an der dran ist, die bei der „Verlosung“ gezogen wird).

Stationsbeschreibung „Himmel“:
Der Himmel bietet einiges zu Entdecken. Am meisten Spaß macht das gemeinsam. Also habt ihr als Familie an dieser Station Zeit zum Kreativ-werden! Schaut zusammen in den Himmel. Wenn dort Wolken zu sehen sind, dann wird es ganz praktisch: Was entdeckt ihr alles in den Formen der Wolken? Falls der Himmel wolkenlos ist, dann überlegt euch, welche Formen ihr beim Himmel beobachten schon mal entdeckt habt. Schreibt eure Ideen auf die aufgehängten Wolken und teilt so mit allen anderen eure Entdeckungen.

Frage für den Weg:
Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Was brauchst du für ein gutes Leben?

Material:

  • Behälter
  • Korken
  • Schnur
  • Styroporringe
  • Laminierte Wolken
  • Edding

Station 3 „Es soll Land entstehen“

Am dritten Tag trennte Gott das Wasser vom Land. Und auf dem Land lies er allerlei Pflanzen und Sträucher wachsen.

Stationenbeschreibung „Bäume“:
In der Natur finden wir unglaublich viele Dinge! Zum Beispiel im Wald! Zieht aus dem Täschchen ein Bild und ratet, was es ist. Ob es richtig ist, seht ihr, wenn ihr das grüne Schild bei den Lösungen anhebt. Legt die Bilder dann zurück.

Stationenbeschreibung „Flechten“:
Wir können mit ganz einfachen Dingen wunderbare Kunstwerke machen. Sammelt zum Beispiel Gras und Blumen, um damit Kränze oder kleine kreative Meisterstücke zu binden. Schaut euch dafür die Beispiele an.

Frage für den Weg:
Alles Große beginnt im Kleinen. Auf welche wertvolle Kleinigkeiten in deinem Leben möchtest du in nächster Zeit mehr achten?

Material:

  • Kärtchen mit Waldutensilien (untersch. Zapfen, Nüsse, Blätter…)
  • Beutel
  • Lösungsblätter
  • Beispiele zum Gras flechten

Station 4 „Lichter sollen vom Himmel leuchten“

Da schuf Gott ein Licht für den Tag, die Sonne, und ein Licht für die Nacht, den Mond, mit allen Sternen.

Stationenbschreibung „Lichter“:
Hier könnt ihr euch euer eigenes besonderes Licht erschaffen. Nehmt euch ein Blatt und bastelt nach der Anleitung eure persönliche kleine Laterne. Diese könnt ihr heute Abend aufstellen und leuchten lassen.

Stationenbeschreibung „Lobpreis“:
Staunt ihr auch immer wieder darüber, wie wunderschön Sonne, Mond und Sterne sind? Wir haben euch hier ein paar Lieder aufgehängt. Freut euch doch lautstark und singt, um Gott zu loben! (Achtet auf Abstand und aktuelle Verordnungen.)

Frage für den Weg:
Den Seefahrern dienten die Sterne als Orientierung  – an was orientierst du dich ?

Material:

  • Kiste für Material
  • Papierstreifen
  • Prickelnadeln
  • Biertisch-Garnitur
  • Anleitung
  • Ausgedruckte Lieder

Station 5 „Tiere und Vögel

Am 5. Tag schuf Gott Fische und Vögel. Und die Meere und Lüfte waren voll von ihnen.

Stationsbeschreibung „Bienenhotel“:
Hier könnt ihr euch euer eigenes Insektenhotel basteln. Dafür findet ihr hier Dosen, Lehm und Schilfrohre. Zuerst kommt etwas Lehm in die Dose. Dann könnt ihr mit der Schere die Schilfstäbe auf die gleiche Länge kürzen und hineinstecken. Zuhause könnt ihr die Dosen dann noch wunderbar bunt anmalen, gestalten und an einem geeigneten Platz draußen hinlegen. Viel Spaß beim beobachten!

Stationenbeschreibung „Vogelmemorie“:
Es gibt unglaublich viele Vogelarten. Kennt ihr Vögel, die bei uns leben? Dafür haben wir euch ein Vogelmemorie vorbereitet, bei dem ihr sicherlich das ein oder andere noch dazulernen könnt. Viel Spaß beim Spielen!

Frage für den Weg:
Wo bist du der bunte Vogel oder fühlst du dich als bunter Vogel?

Material:

  • Leere Konservendosen
  • Schilfmatten
  • Lehm/Ton
  • Schere
  • Anleitung für den Bau
  • ggf. mehr Infos über Insekten
  • ausgedrucktes und laminiertes Vogelmemorie

Station 6 „Tiere und Menschen

Und Gott schuf Tiere auf dem Land und außerdem etwas ganz besonderes: Den Menschen.

Stationsbeschreibung „Origami“:
Schon einmal Tiere aus Papier gefaltet? Hier könnt ihr euch ein Tier aussuchen und es dann mit einem farbigen Papier eurer Wahl nachfalten. Sucht ihm einen schönen Platz zu Hause, bei dem ihr an diesen tollen Weg denken könnt.

Stationsbeschreibung „Tiere raten“:
Tiere sind manchmal echt witzig! Wir haben ein Spiel für euch vorbereitet. Dreht am Rad und zieht dann ein Tier eurer Farbe. Dieses dürft ihr euch dann vorspielen oder erklären. Wie viele schafft ihr wohl?

Stationsbeschreibung „Der größte Schatz“:
In eine Schatzkiste wird ein Spiegel gelegt. Außerdem zwei Zettel mit „Du bist ein Schatz!“ und „Gott hat dich wunderbar gemacht!“. Der größte Schatz, den Gott geschaffen hat, den haben wir euch hier eingepackt! Schaut zusammen in die Schatzkiste und habt Spaß beim Entdecken!

Frage für unterwegs:
Du bist Gott ähnlich! Glaubst du das? Und: Was bedeutet das für dich?

Material:

  • Anleitungen für Tier-Origami in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen
  • Tiere auf farbigen Karten, laminiert
  • „Glücksrad“ mit Farben
  • Schatzkiste
  • Spiegel

Station 7 „Am 7. Tag ruhte Gott

Und Gott sah, dass alles sehr gut war! Und am 7. Tag, da ruhte Gott.

Stationenbschreibung „Ruhepause“:
Bei der Kirche Kunterbunt gehört Essen dazu. Deswegen gibt es für jeden eine Kugel faires Bauernhofeis geschenkt. Dafür sindden ganzen Tag Mitarbeiter vor Ort. Hier können auch ganz andere Angebote (Waffeln…) sein.

Stationenbeschreibung „Euer Bild“:
Von einem Photoboxbetreiber haben wir eine Photobox geliehen bekommen. Wer hier keine Kontakte hat, kann mit einer digitalen Spiegelreflex und der zugehörigen Photo-App relativ simpel eine eigene Photobox aufbauen oder selbst Bilder machen. Die Bilder dienten dann dazu eine größere Collage als Gemeinschaftsbild in der Kirche aufhängen zu können.

Stationenbeschreibung „Have fun“:
Zum Pause machen vor dem Nachhauseweg gab es verschiedene Outdoorspiele, wie z.B. Kubb, Indiaca… Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt.

Frage für den Weg:
Was gefällt dir am Besten an Gottes wunderbarer Schöpfung?

Material:

  • Essensangebot
  • Photokamera
  • Outdoorspiele

Eine Kirche Kunterbunt outdoor, bei der man als Stationenlauf mit Mose und dem Volk Israel unterwegs in das gelobte Land sein darf. Es wird dabei nicht viel Material benötigt. Die Kirche Kunterbunt lebt von den biblischen Texten. Idealerweise ist an jeder Station ein Mitarbeitender, der die biblische Geschichte erzählt, die Aktion erklärt und die Gesprächsimpulse gibt (bei den Stationsbeschreibungen gibt es jeweils einen QR-Code über den die Geschichte in Coburg angehört werden konnte). Die Feier-Zeit und Essens-Zeit sind dabei in dem Stationenlauf mit eingepflegt.

Willkommenszeit

Zu Beginn erhält jede Person eine Stempelkarte, die nach und nach bei jeder Station gefüllt werden kann

Aktiv-Zeit

Station 1A: Mose wird gerettet

Material: Filzwolle, Bindfaden, zwei Nussschalen

Biblische Erzählung: Mit manchen Kindern hat Gott ganz Großes vor: So auch mit einem Jungen, der als Baby an einem Fluss gefunden wurde. Sein Name ist Mose und seine Geschichte beginnt so: Der Pharao der Ägypter, das ist so etwas wie der König der Ägypter, hat Angst vor den Israeliten. Das sind Menschen, die an Gott glauben. „Seit vielen Jahren leben sie in meinem Land und es werden immer mehr“, murmelt der Pharao und überlegt, was er dagegen tun kann.
Zuerst bestimmt er, dass die Israeliten den Ägyptern in Sklavenarbeit dienen sollen. Sie müssen tun, was die Ägypter von ihnen verlangen. Schließlich befielt der Pharao sogar, dass die Israeliten ihre neugeborenen Söhne töten sollen. Kein Junge soll neben ihm groß und stark werden!
In diesen Tagen bekommt die Israelitin Jochebed ihr drittes Kind. Es ist ein Junge. Was soll sie tun? In ihrer Not bastelt sie ein Körbchen aus Binsen, dichtet es mit Pech ab und legt das Baby hinein. Vorsichtig trägt sie das Körbchen zum Ufer des Nils und setzt es ins Wasser. Mirjam, die ältere Schwester des Jungen, ist auch dabei. „Bitte, Gott, hilf!“, ruft sie und läuft dem Körbchen hinterher. Etwas weiter flussabwärts geht an diesem Tag die Tochter des Pharaos baden und hört das Baby weinen. Sie entdeckt es in dem Korb, der sich im Uferschilf verfangen hat. Da bekommt sie Mitleid und spricht: „Ich werde mich um diesen Jungen kümmern.“ Mirjam ist glücklich. Gott hat ihren Bruder gerettet. Zwar wird er nun beim Pharao aufwachsen, aber er wird leben. Der Junge wird Mose genannt, das bedeutet so viel wie „aus dem Wasser gezogen.“

Stationenbeschreibung: Bastelt eure eigene Mose-Figur in einem Körbchen. Nehmt dazu die Filzwolle und faltet sie zu einem kleinen Bündel zusammen. Rollt das Bündel solange zwischen den Händen, bis eine kleine, längliche Kugel entstanden ist. Die Kugel muss so klein sein, dass sie in die Nussschale passt. Alternativ: Nehmt einen dünnen Strang der Filzwolle und rollt sie zwischen den Händen, so dass daraus eine Schnur entsteht. Faltet den Rest der Filzwolle in der Mitte. Bindet mit dem Faden, den ihr gerollt habt, den oberen Teil der gefalteten Filzwolle ab. Dadurch entsteht der Kopf des Mose-Babies. Der Rest der Filzwolle stellt den Körper dar. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Körbchen mit der zweiten Nussschale und dem Bindfaden verschließen.

Station 1B: Mose wird versteckt

Material: Hier wird die fertige Mose-Figur aus der vorherigen Station ( 1B ) für verwendet

Stationenbeschreibung: Nachdem alle ihre eigene Mose-Figur gebastelt haben, folgt daraus nun ein Suchspiel: Eine Person von Euch läuft ein Stück des Weges voraus und versteckt die Mose-Figur in seiner Nussschale. Die anderen suchen anschließend aufmerksam danach. So könnt ihr euren Weg bis zur nächsten Station fortsetzen.

Station 2: Der brennende Dornbusch

Material: Mut-Mach-Verse auf festem Papier, die an einem Busch mit einer Schnur befestigt werden; eventuell rote Tücher, um den Busch zu dekorieren; einen großen Holzstock

Biblische Erzählung: Viele Jahre später ist Mose erwachsen. Er hütet Schafe in der Wüste. Auf einmal sieht er ein Feuer. Es kommt aus einem Dornenbusch. Als Mose genauer hinschaut, sieht er, dass der Dornenbusch von den Flammen nicht verbrannt wird. „Wie kann das sein?“ wundert sich Mose.
Plötzlich hört er eine Stimme, die spricht: „Mose, ich bin der ICH-BIN-DA, dein Gott. Geh nach Ägypten! Der Pharao dort behandelt mein Volk, die Israeliten, sehr schlecht. Du sollst sie befreien und in ein schönes Land führen, das ich dir zeigen werde.“ Mose wehrt sich: „Ich? Das kann ich nicht!“- „Doch“, sagt Gott „ich helfe dir. Nimm deinen Stock mit, damit wirst du Wunder tun.“

Stationenbeschreibung: Gott verspricht auch euch, dass er für euch da ist. Macht es wie Mose: zieht eure Schuhe aus. Geht dann barfuß zum brennenden Dornbusch. Dort dürft ihr euch einen Mut-Mach-Vers vom Busch pflücken und ihn an euren Stock binden.

Gesprächsimpuls: Am brennenden Dornbusch sagt Gott zu Mose „Ich bin der ICH-BIN-DA“. Das macht ihn stark und daraufhin geht er zurück nach Ägypten, um die Israeliten zu befreien. Bei wem wünschst du dir, dass er für dich da ist?

Station 3: Sklaverei in Ägypten – Pyramidenbau

Material: falls nicht in der Umgebung vorhanden: kleine und große Steine

Stationenbeschreibung: Baut aus dem Material, das ihr findet, eine Pyramide. Wer baut die Höchste?

Gesprächsimpuls: Das Leben in Ägypten war hart für die Israeliten. Als Sklaven mussten sie beim Bau der Pyramiden mitarbeiten. Das Volk Israel stand ganz schön unter Druck. Mit immer weniger Material mussten sie immer mehr Ziegelsteine brennen, um den Bau der Pyramiden voran zu bringen. Was ist für dich gerade anstrengend oder schwere Arbeit?

Station 4: Aufbruch aus Ägypten

Material: Blätter mit aufgemalten Gegenständen, Kleber, weiße Karten zum Bemalen, Stifte

Biblische Erzählung: Auf dem Weg zum Pharao kommt Mose ein Mann entgegen. Es ist Moses großer Bruder Aaron. Mose ist sehr froh, als er Aaron sieht und erzählt ihm gleich, dass Gott nun bald helfen wird, sie zu befreien und in ein wunderschönes Land zu ziehen. Gemeinsam gehen sie zum Pharao in den Königspalast: „Unser Gott hat eine Botschaft für dich, Pharao!“ sagen sie. „Du sollst sein Volk Israel ziehen lassen.“ „Von welchem Gott redest du da?“ fragt der Pharao ärgerlich. „Ich kenne deinen Gott nicht. Und ich denke gar nicht daran, die Israeliten zeihen zu lassen. Sie müssen für mich arbeiten und jetzt noch härter als vorher.“ Mose und Aaron gehen weg. Der Pharao lässt die Israeliten nicht ziehen. Doch Gott verspricht: „Ich werde eingreifen.“ Und so schickt Gott viele schlimme Plagen über Ägypten. So zeigt er dem Pharao, dass ER Gott ist und große Macht hat. Es gibt eine Froschplage, dann kamen Millionen von Stechmücken, die über die Menschen herfielen. Später kamen auch noch große Hagelkörner, die die Ernte auf den Feldern zerstört.
Doch erst als Gott die schlimmste aller Plagen schickt und aus jeder ägyptischen Familie der älteste Sohn sterben muss, gibt der Pharao nach. „Geht! Geht fort!“, schreit er. „Nehmt alles mit, was ihr braucht, aber verlasst sofort das Land.“ Schnell packen die Israeliten alles, was sie mit auf die Reise nehmen wollen ein und machen sich auf den Weg in das von Gott versprochene Land. Es liegt eine lange Wanderung vor ihnen, denn sie müssen den ganzen Weg zu Fuß gehen. Es geht auch nur sehr langsam voran, denn sie haben ja auch Kinder, Schafe und Lämmer bei sich, die nicht so schnell laufen können. Aber wie sollen sie den Weg finden in das ferne Land? Sie laufen also hinter Mose her, doch auch der kennt den Weg nicht. Es ist Gott der voran geht und ihnen den Weg zeigt. Eine große weiße Wolke schwebt vor den Menschen her. Es ist die Wolke des Herrn. Und wenn es Abend wird, brennt ein Feuer in der Wolke, so dass es alles hell macht. Gott selbst hält bei seinem Volk Wache. Es braucht niemand Angst zu haben.

Stationsbeschreibung: Hier erwartet euch ein Merkspiel. Packt in Gedanken ebenfalls euren Koffer. An der Leitplanke sind Gegenstände aufgeklebt, die man auf einer Reise braucht. Lauft an der Planke entlang und versucht euch, so viele Sachen wie möglich zu merken. Habt ihr euch an alles erinnern können? Ja? Dann dürft ihr mit einem Stift einen neuen Gegenstand aufmalen und an die Liste anfügen.

Station 5: Ein langer Fußmarsch

Material: Straßenkreide

Stationenbeschreibung: Vor den Israeliten liegt ein langer Weg. Werden sie es wirklich schaffen, Ägypten hinter sich zu lassen? Auch wir haben uns heute auf den Weg gemacht. Die wichtigsten Sachen für den langen Fußmarsch habt ihr bei der letzten Station hoffentlich alle eingepackt. Zwar werden wir heute keine Wüste durchqueren müssen, aber wer weiß schon, was auf dem Weg noch alles auf uns warten wird. Zum Glück gilt auch für uns: Gott ist mit uns unterwegs!

Ihr dürft nun mit Straßenmalkreide eure Fußabdrücke auf die Straße malen. Verziert sie mit bunten Farben und Mustern und schreibt eure Namen hinein. So können auch die Familien, die nach euch hier an dieser Stelle vorbeikommen, sehen, dass sie nicht allein sind auf dem Weg.

Station 6: Gott weist den Weg

Material: Slackline

Biblische Erzählung: Auf ihrem Weg durch die Wüste wissen die Israeliten nicht genau, wo sie hingehen sollen. Sie haben keine Wanderkarte, keinen Kompass und kennen sich nicht aus. Doch Gott weist ihnen den Weg. Gott führt und schützt und begleitet sein Volk durch zwei besondere Erscheinungen: eine Feuersäule und eine Wolkensäule. Am Tag geht er ihnen in der Wolkensäule voran, nachts in der leuchtenden Feuersäule. So bleiben die Israeliten immer auf dem richtigen Weg und können Tag und Nacht gehen, sodass sie schnell vorankommen.

Stationenbeschreibung: Balanciert auf der Slackline – mit oder ohne unterstützende Hände von Erwachsenen oder älteren Geschwistern. Stellt euch in die eine Richtung vor, dass Gott in einer Wolkensäule vor euch hergeht und euch den Weg weist. Dreht euch nun um und balanciert zurück. Stellt euch vor, dass es dunkel ist (vielleicht schließt ihr sogar die Augen?!) und Gott euch als Feuersäule den Weg leuchtet.

Gesprächsimpuls: Wie hat sich das für die Israeliten wohl angefühlt, von einer Wolken-und Feuersäule geleitet zu werden?

Station 7: Gott versorgt

Material: Proviant-Tüte, eventuell lange Schnur

Biblische Erzählung: Der Weg durch die Wüste ist weit. Eine Wüste ist ein karger Ort. Hier findet man nur wenig zu essen. Doch Gott versorgt sein Volk. Die Israeliten müssen in der Wüste keinen Hunger leiden. Auch ihr sollt etwas zu essen bekommen.

Stationenbeschreibung: Öffnet je eine der Tüten, die für euch bereitstehen. Fädelt den Inhalt auf eine Schur und bindet sie an euren Stab, dann könnt ihr immer, wenn ihr eine kleine Stärkung braucht, etwas abbeißen.

Station 8: Das verheißene Land

Material: Blätter, Stifte, eventuell Bastelmaterial, um die Bilder zu verschönern

Biblische Erzählung: Gott hat den Israeliten versprochen, sie ins verheißene Land zu führen. In der Bibel wird das verheißene Land auch „das Land, in dem Milch und Honig fließen“ genannt. Mit anderen Worten: Gott möchte die Israeliten in ein Land führen, in denen es ihnen an nichts fehlt.

Stationenbeschreibung: Malt eine Flagge für das Land eurer Träume und bindet sie an euren Stock.

Gesprächsimpuls: Wie sieht es in dem Land eurer Träume aus? Was gibt es dort, welche Regeln gelten dort und welche nicht?

Station 8 : Am Schilfmeer

Biblische Erzählung: Das Schilfmeer versperrt den Israeliten den Weg. Sie können nicht weiter. Nach vorne ist ihnen der Weg versperrt und hinter ihnen naht der Pharao mit seinen Truppen. Doch Gott greift ein. Er verleiht Mose die Fähigkeit, das Schilfmeer zu teilen. So entsteht mitten in den Fluten ein Weg. Die Israeliten können durch das Schilfmeer hindurch.

Stationenbeschreibung: Alle, bis auf einen, stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf, so dass ihr euch gegenseitig anschaut. Streckt euch eure Arme entgegen, so dass sie sich berühren und den Weg zwischen euch versperren. Die Person, die nicht mit in der Reihe steht, läuft mit Anlauf auf den versperrten Weg zu. In letzter Sekunde reißt ihr die Arme hoch (wie bei einer La-Ola-Welle), so dass die Person doch durch laufen kann.

Gesprächsimpuls: Wie ging es euch, als ihr auf den versperrten Weg zugelaufen seid und er sich dann doch geöffnet hat?

Station 9 : Fast geschafft

Material: Mit Kreide aufgezeichnete Steine auf der Straße

Stationenbeschreibung: Viele Hindernisse mussten die Israeliten in der Wüste und im Schilfmeer überwinden. Auch ihr habt einen langen Weg bereitszurückgelegt und seid fast am Ziel angekommen. Hindernisse, Hunger, Schlamm und mehr konntet ihr mit Gottes Hilfe hinter euch lassen. Ja, ihr könnt das gelobte Land sogar schon sehen! Doch auf dem letzten Stück des Weges ist noch einmal Geschicklichkeit gefragt: ihr dürft nur auf die „Steine“ treten, die mit Straßenmalkreide auf den Boden gezeichnet sind. Nur auf ihnen seid ihr sicher und geschützt. Hüpft also von Stein zu Stein, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Feier-und Essenszeit

Die Feier-und Essens-Zeit kann bei einem gemeinsamen Abschluss-Picknick stattfinden. Die Familien dürfen erzählen, was sie an den einzelnen Stationen erlebt haben, ihre Fahnen präsentieren und teilen, was ihnen wichtig geworden ist.

Eine Kirche Kunterbunt zum Thema Taufe.

Einleitung

Diesen Taufentwurf haben wir entwickelt, um einerseits inhaltlich das Thema Taufe frech und wild und wundervoll anzugehen und andererseits einen Rahmen und damit auch die Möglichkeit zu schaffen im Rahmen von Kirche Kunterbunt zu taufen. Dazu gibt es natürlich viele unterschiedliche Auffassungen und Verständnisse, Kirchenordnungen und Rahmenbedingungen. Durch die große konfessionelle Weite von Kirche Kunterbunt ist dieses Thema vielleicht auch für manche nicht umsetzbar. Theoretische Überlegungen und konfessionelle Fragenstellungen findet ihr unter der Überschrift „Grundlagen“. Der Kirche Kunterbunt Entwurf startet mit der „Willkommens-Zeit“.
Wir hoffen, dass ihr von diesem Entwurf profitieren könnt. Gerne kann er auch als Taufvorbereitung bzw. Taufkatechese (z.B. im Rahmen von Konfi 3 oder Erstkommunion), als Tauferinnerung oder Tauffest eingesetzt werden. Wir wünschen euch viel Segen für die Umsetzung.

GRUNDLAGEN

Taufe ein Bestandteil von Kirche Kunterbunt?
Taufe ist auch unter christlich sozialisierten Familien, kein Selbstläufer mehr. Viele Gemeinden haben dies auch schon vor der Pandemie festgestellt. Corona hat diese Erkenntnis allerdings verschärft. Taufe ist für viele Familien – auch gezwungener Maßen – in die Ferne gerückt. Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass die Taufe sich mehr und mehr vom Ereignis der Geburt löst und es für Familien erst einen Anlass zur Taufe braucht. Durch den Aufschub der Taufe ist nicht wenigen Eltern die Taufe in die Ferne gerückt – Kinder werden älter. Taufe wird für manche neben Musikschule und Vereinsmitgliedschaften für die Kinder eine von vielen Optionen. Melde ich nun mein Kind bei der Musikschule an oder lasse ich es taufen und melde es bei der Kirche an? Nicht von ungefähr beginnt in den Kirchen ein Nachdenken über neue und auch erschwinglichere Zugänge für Familien zur Taufe. Im Jahre 2021 hat die ELKW unter dem Stichwort „Taufinitiativen“ damit begonnen, alle neuen Ideen, die Gemeinden zur Taufpraxis entwickelt haben, zu bündeln.
Taufe ist kein Nebenkrater christlicher Praxis, sondern ein zentralen Bestandteil des Christseins.
Kirche Kunterbunt bietet einen breiten Landeplatz, Taufe unter Familien zu platzieren. Dabei mag ihre besondere Stärke darin liegen, dass sie nicht „nur“ die Möglichkeit vorhält, eine Taufe im Rahmen einer gottesdienstlichen Feier durchzuführen. Sie bietet vor allem auch Raum zur inhaltlichen Beschäftigung mit diesem Thema.
Nicht selten werden Eltern mit dem Wunsch einer Taufe von Kindern konfrontiert, der dann zu großer Ratlosigkeit führt. So häufig ist weder die Umsetzung noch die Bedeutung der Taufe bekannt.

Ökumenische Implikationen – Kinder werden in die Gemeinschaft der Kirche hineingetauft
„… Kirche Kunterbunt ist zutiefst ökumenisch und ‚gehört‘ eben keiner christlichen Gruppierung. Kirche Kunterbunt gehört zu Christus. Punkt.“  (Reinhold Krebs, Sabine Sramek (Hg.); Kirche Kunterbunt; S.97). Ökumenisch zu sein ist ein Kennzeichen von Kirche Kunterbunt. Gastfreundlich Familien dort abzuholen, wo sie sind und nicht zuallererst nach Zugehörigkeiten zu fragen. Es gehört allerdings zum Wesen der Taufe, dass der Täufling in einen größeren Zusammenhang in die Gemeinschaft einer Kirche hinein getauft wird. Wenn also KiKu zum Ort wird, indem nicht nur Taufe zum Thema gemacht wird, sondern auch die Taufe vollzogen wird, braucht es den Anschluss an eine verfasste Kirche.
In der Praxis dürfte diese Frage in aller Regel wenig Komplikationen erzeugen, da die jeweilige KiKu an bestimmte kirchliche Räumlichkeiten gebunden sind und die Familien sich, wenn noch keine Kirchenbindung der Eltern vorliegt, für die Zugehörigkeit der Gemeinde vor Ort entscheiden wird.
Anders verhält es sich, wenn Eltern einer Konfession angehören. In der Regel entscheidenen sie sich für Ihre angestammte Zugehörigkeit. Etwas komplizierter wird es, wenn Eltern unterschiedlichen Konfessionen angehören. Hier muss dann von Seiten der Eltern entschieden werden, in welche Gemeinschaft das Kind hinein getauft werden soll.   

Gegenseitige Anerkennung der Taufe
Grundsätzlich gilt: Getauft ist getauft. Wurde die Taufe vollzogen ist diese gültig, auch dann, wenn später ein Wechsel zur anderen Konfession erfolgt. Mit der Magdeburger Erklärung zur Taufe haben sich evangelische und katholische Kirche, eine Reihe von Freikirchen und orthodoxe Kirchen darauf verständigt die Taufe der jeweils anderen Konfession anzuerkennen. (Folgende Kirchen haben diesem gemeinsamen Text zugestimmt: Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, Arbeitsgemeinschaft Anglikanisch-Episkopaler Gemeinden in Deutschland, Armenisch-Apostolische Orthodoxe Kirche in Deutschland, Evangelisch-altreformierte Kirche in Niedersachsen, Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine, Evangelische Kirche in Deutschland, Evangelisch-Methodistische Kirche, Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, Orthodoxe Kirche in Deutschland, Römisch-Katholische Kirche und Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche ).
Zu beachten ist allerdings, dass eine Reihe von Freikirchen, die das eigene „Ja“ zum Glauben zur Voraussetzung machen (Mennoniten, Baptisten, Adventisten und die Freien Evangelischen Gemeinden wie auch die Koptisch-Orthodoxe und Syrisch-Orthodoxe Kirche), sich der Magdeburger Erklärung nicht anschließen konnten. Die Tauffrage hat in der 2000jährigen Geschichte der Christenheit auch schmerzhafte Spuren hinterlassen. Bis zum heutigen Tag gibt es zwei Strömungen, die sich nicht in eins bringen lassen. Die einen sagen: Taufe kann nur erfolgen, wenn der Getaufte auch sein volles Einverständnis zum Glauben an Jesus Christus gegeben hat. Die anderen wiederum sagen, bei der Taufe geht es vor allem um das „Ja“ Gottes zum Menschen und daher kann man Taufe im Vorgriff auf das eigene „Ja-Wort“ feiern.
Der vorliegende Taufentwurf sieht ausdrücklich vor, dass neben Erwachsenen und älteren Kindern auch kleine Babys getauft werden können.   

Wer darf taufen?
KiKu ist eine vielfach von Ehrenamtlichen gestaltete Bewegung. Sollen Taufen vollzogen werden, ist es erforderlich, sich mit dafür berechtigten Personen in Verbindung zu setzen. ( Ausnahme: wenn Gefahr für das Leben des Täuflings besteht, ist jede konfirmierte, oder religionsmündige Christ:in berechtigt zu taufen.) In der Regel nehmen Pfarrer:innen bzw. Priester die Taufe vor. In der katholischen Kirche sind auch Diakone berechtigt die Taufe vorzunehmen. Im evangelischen Bereich dürfen auch andere Nichttheologen im Verkündigungsdienst (Diakon:innen; Pradiakt:innen…) mit einer Ermächtigung durch den Oberkirchenrat die Taufe durchführen.

Vorbereitung, Nachbereitung und Tauferinnerung
Der vorliegende Entwurf enthält viele Anregungen. Mühelos lässt sich aus dem Material eine ganze Reihe zur „Taufe“ gestalten. Eltern werden mit ihren Kindern zusammen in die Lage versetzt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Für die Getauften bedeutet die gemeinsame Beschäftigung mit der Taufe immer auch Tauferinnerung. Ist das Thema in KiKu einmal gesetzt, kann es immer wieder aufgegriffen werden und ggf. können dem auch weitere Taufen in KiKu folgen.

In welchem Alter wird getauft? 
KiKu ist „generationenübergreifend“ und ist damit offen für Taufen in allen Altersstufen. Wenn ältere Kinder getauft werden, können diese am Taufgeschehen beteiligt werden, also auch selbst nach ihrem „Ja“ zur Taufe gefragt werden. Für manche Familien, die die Taufe im Säuglings- bzw. Kleinkindalter versäumt oder verschoben haben, kann KiKu den Anlass bieten, Kinder oder auch sich selbst taufen zu lassen.

WILLKOMMENS-ZEIT

Aktion: Banner

Material: großes Leintuch mit oder ohne Kirche Kunterbunt Logo, Stoffmalstifte oder Eddings

Stationsbeschreibung: Jeder darf sein Name auf ein Banner schreiben. Alternativ könnte auch jeder seinen Handabdruck auf das Banner drucken und den Namen dazu schreiben.

Gesprächsimpulse: Kennt ihr jemand, der sich auf dem Banner schon verewigt hat? Heißt jemand gleich wie du?

Aktion: Eure Namen

Material: je nach Gestaltung der Namensschilder

Stationsbeschreibung: Besucher stellen Namensschilder mit ihrem eigenen Namen her und dürfen es dann bei sich anbringen.

Ideen für Namensschilder: Wäscheklammern, Buchstaben-Ketten, Buttons, kleine Holzscheiben, die mit Brennpeter beschriftet werden, Bügelperlen (entweder mit Klebeband befestigen oder eine Sicherheitsnadel anbringen), fertige Namensschilder in Form von Schäfchen zum Beschriften (Gesprächsimpuls dazu: Wer hat schon einmal eine Schafherde gesehen? Was denkt ihr, wie viele Schafe hat so ein Hirte? Kennt ein Hirte seine Schafe? Diese Frage kann mit einer eigenen Geschichte über Hirten bejaht werden. Eine durchschnittliche Herde eines Albschäfers hat ca. 500 Tiere und der Hirte kennt jedes seiner Tiere. Manchmal gibt er ihnen auch Namen.)

Gesprächsimpuls: Namen sind ganz unterschiedlich – lang, kurz, kompliziert, beliebt, selten. Wie ist das mit deinem Namen? Bist du zufrieden? Wie würdest du lieber heißen? Egal wie oft es deinen Namen gibt: Du bist einmalig!

AKTIV-ZEIT

Station: Spiel „Beim Namen gerufen“

Material: ein Raum oder Gebiet in dem man sich gut verstecken kann

Stationsbeschreibung: Gott hat sich dich ausgedacht. Er hat dich geschaffen und dich bei deinem Namen gerufen. Taufe geschieht auf den Namen des dreieinigen Gottes. So lautet denn auch die Taufformel: „Ich taufe Dich auf den Namen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes …“ Davor wir der Name des Täuflings gesagt. Der Name des Täuflings wird verbunden mit dem Namen Gottes. Und das geschieht nicht ohne Grund. An vielen Stellen in der Bibel wird davon gesprochen, dass Gott jeden einzelnen Menschen beim Namen ruft und ihn kennt. Fürchte dich nicht, denn ich habe dich befreit. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir. (Jesaja 43,1b)

Dieses Spiel wird zu zweit gespielt. Idealerweise ein Erwachsener mit einem Kind. Das Kind hält sich die Augen zu oder bekommt sie verbunden. Ein Elternteil versteckt sich und ruft dann leise den Namen des Kindes. Das Kind sucht nun den Erwachsenen. Nach und nach kann die Lautstärke gesteigert werden. Danach wird das Spiel vertauscht gespielt. Das Kind versteckt sich und der Erwachsene sucht. Natürlich können das Spiel auch zwei Kinder spielen.

Gesprächsimpulse: Ich bin gemeint. Wenn mein Name gerufen wird, dann weiß ich, dass ich gemeint bin und kein anderer. Gott ruft mich, so wie ich gerade gerufen wurde. Bei meinem Namen. Er meint mich – ganz persönlich!

Station: „Dein Name“

Material: Buchstabendperlen, Perlen, Faden oder Gummiband, Namensbedeutungsbuch oder digitales Endgerät für die Bedeutungssuche

Stationsbeschreibung: Jede Person trägt einen Namen, der ganz gezielt für sie ausgesucht wurde. In der Bibel wird mit dem Namen auch oft eine Charaktereigenschaft eines Menschen beschrieben oder ein Erlebnis oder Beziehung zu Gott. Die meisten unserer Namen haben auch eine Bedeutung. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Bedeutung eures Namens nachschlagen. Mit den Buchstaben-Perlen dürft ihr euch eine Namenskette für Hals oder Arm basteln.

Gesprächsimpulse: Sprecht darüber, wie ihr euren Namen findet, wie häufig er vorkommt und was er bedeutet. Oder welchen Namen ihr eurem Kind geben würdet und warum? Viele Namen haben auch einen Namenstag, der auf eine heilige oder berühmte Persönlichkeit zurückzuführen ist. Findet doch mal heraus, wann eure Namenstage sind und feiert sie dann auch gerne! Unter www.heiligenlexikon.de kann man alle gängigen Namen inklusive Bedeutung der Namen und Namenstagen nachschlagen.

Station: Umrisse „Das bin ich“

Material: große Papiere/Papierrolle/Tapeten, bunte Stifte (alternativ Wasser- oder Abtönfarben), Scheren, Klebeband, große Wand/Fensterfront, Kreuz oder großes Jesusbild

Stationsbeschreibung: Jeder darf sich auf eines der großen Papiere legen. Dann wird mit einem Stift der Umriss nachgefahren. Jetzt dürft ihr euren Umriss der Linie nach ausschneiden und gestalten. Eure zweiten „Ichs“ dürft ihr bei der Jesusfigur oder dem Kreuz aufhängen.

Gesprächsimpulse: Wir sind so unterschiedlich wie unsere Umrisse. Bei Gott sind Große und Kleine, Gesunde und Kranke, Starke und Schwache willkommen!

Station: Abgewaschen

Material: Zielscheibe aus Kunststoff oder selbstgemachte Zielscheibe auf A3 Papier einlaminiert, Folienstifte, Tafelschwämme, Eimer mit Wasser, Wand (am besten im Freien), alternativ: Wasserspritzen

Stationsbeschreibung: Auf die Zielscheibe werden im Vorfeld mit den Folienstiften Begriffe geschrieben, die uns das Leben schwer machen (z.B. Streit, Ärger, Stress, Lästern, Hänseln, Katastrophen ). Dann werden die Zielscheiben an einer Wand befestigt. Tränkt die Schwämme nun mit Wasser und werft sie auf die Plakate. Alternativ können auch Wasserspritzen benutzt werden. Die Begriffe werden von dem Mitarbeitenden immer wieder neu auf die Zielscheibe geschrieben. Evtl. können die Familien auch nach Begriffen gefragt werden.

Gesprächsimpuls: Bei der Taufe werden wir mit Wasser getauft. Mit Wasser waschen wir uns den Schmutz vom Körper. Bei der Taufe werden symbolisch alle blöden und schweren Dinge in unserem Leben abgewaschen und wir sind frei davon.

Station: Weihwasser als Segenszeichen

Material: Wasser (nach Möglichkeit geweihtes Wasser > bei der Katholischen Kirche nachfragen), schöne Schale

Stationsbeschreibung: In dieser Schale findet ihr Weihwasser. Taucht die Fingerspitzen eurer rechten Hand kurz in die Schale mit dem Wasser und zeichnet ein großes Kreuzzeichen über eurem Körper.
Das geht so: berührt dabei zuerst die Stirn, dann die Brust, dann die linke und die rechte Schulter. Wenn ihr wollt könnt ihr dabei „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ sagen.

Gesprächsimpulse: In der katholischen Kirche steht oder hängt am Eingang ein Becken mit Weihwasser. Es ist Wasser, über das ein Segensgebet gesprochen wurde. Das Weihwasser ist ein Segenszeichen. Durch das Bekreuzigen mit Weihwasser wird der Segen Gottes für uns spürbar. Viele Christ:innen erinnern sich durch das Bekreuzigen mit Weihwasser daran, dass sie getauft sind.

Station: Taufsprüche

Material: Kartenvorlagen, evtl. Handlettering-Alphabete, Stifte, Bibel (n), evtl. Schnur und Wäscheklammern, evtl. Losungsbücher, evtl. Buch mit möglichen Taufversen

Stationsbeschreibung: Bibelverse begleiten uns in unserem Leben und Alltag. Sie werden uns bei besonderen Festen wie der Taufe zugesprochen (aber auch bei der Hochzeit, Konfirmation, Segnung). Wisst ihr euren Taufspruch? (Oder euren Konfirmations-/Kommunions-/Firmungs-/Trauspruch?) Hier könnt ihr ein Kärtchen mit eurem Vers gestalten. Gerne könnt ihr den Vers auch in der Bibel suchen und dann aus einer Bibel abschreiben. Wenn ihr euren Vers nicht wisst, dann nehmt euch eine leere Karte mit nach Hause, schaut nach und schreibt ihn Zuhause auf. Wenn ihr keinen Vers habt, dann dürft ihr euch gerne aus einem der Bücher einen schönen Vers aussuchen und auf die Karte schreiben. Hängt die Karte an einen Platz, an dem ihr den Bibelvers immer wieder seht und vielleicht habt ihr ja Lust ihn auswendig zu lernen. Wenn ihr einen Vers für einen Täufling oder einen lieben Menschen aussuchen wollt, dann könnt ihr gerne hier stöbern, einen Vers aussuchen und auf eine Kartenvorlage schreiben.

Variante: Hier gibt es ein Losungsbuch. Darin gibt es für jeden Tag einen Bibelvers. Schaut doch mal nach, welcher Vers bei euren Geburtstagen steht. Oder welcher Vers heute. Gerne könnt ihr euch ein Losungsbuch mitnehmen und vielleicht neu beginnen in eurem Alltag Bibelverse zu lesen oder sogar auswendig zu lernen. Der Tagesvers oder der Wochenspruch sind dafür gute Möglichkeiten.

Gesprächsimpulse: Könnt ihr einen Bibelvers auswendig? Welchen? In welchen Situationen hat er euch begleitet? Was gefällt euch an dem Vers? Hättet ihr Lust einen Vers auswendig zu lernen? Welcher wäre das?

Station: weißes Kleid, Verkleidungsstaffel

Material: verschiedene (nach Möglichkeit) weiße Kleidungsstücke in eher großen Größen z.B. XXL T-Shirts (Wer möchte kann auf die Kleidung „Christus“ oder „Jesus“ daraufschreiben), Pylonen oder andere Gegenstände (Stühle, Tische) als Hindernisse

Spielbeschreibung: Am Anfang und am Ende der Hindernisstrecke liegen jeweils Kleidungsstücke. Zwei Besucher oder zwei Mannschaften treten gegeneinander an (gerne auch Eltern gegen Kinder). Vor dem Start muss das erste Kleidungsstück über die eigenen Klamotten gezogen werden. Dann folgt der Hindernislauf. Am anderen Ende wird das zweite Kleidungsstück übergezogen und dann geht’s zurück zum Start. Dort wird wieder ein Kleidungsstück angezogen und so weiter. Das kann beliebig wiederholt werden. Wer ist am Ende am schnellsten?

Gesprächsimpulse: Häufig ziehen Täuflinge ein weißes Kleid an. Das ist ein Symbol dafür, dass sie jetzt zu Jesus gehören. In der Bibel steht dazu ein Vers: Denn ihr alle habt in der Taufe Christus angezogen. Und durch sie gehört ihr nun zu ihm. (Gal. 3,27). Wie fühlt sich das an etwas Neues anzuziehen? Habt ihr Ideen, was das bedeuten könnte Jesus „anzuziehen“?

Station: Gestaltung der Taufkerze

Material: eine große, weiße Kerze, Gestaltung 1: Wachsplatten, Wachsmalstifte, verschiede Motive zur Vorlage, kleine Ausstecher, Gestaltung 2: weißes Seidenpapier, Stifte, evlt. Stempel, Backpapier, Heißluftföhn)

Stationsbeschreibung: Hier dürfen Kerzen gestaltet werden. Wenn es Täuflinge gibt, wird für sie eine Taufkerze gestaltet. Der ausgewählte Taufspruch darf dabei eine Rolle spielen und sich kreativ auf der Kerze wiederfinden. Gerne könnt ihr die Vorlagen mit Symbolen zum Thema Taufe verwenden oder auch ein eigenes Muster erstellen. Der Name des Taufkindes und das Datum der Taufe können auch einen Platz finden. Wenn ihr mögt, gestaltet auch für euch selbst eine neue Taufkerze zur Erinnerung.

Gestaltungsmöglichkeit 1: mit den Wachsplatten bzw. den Wachsstiften die Kerze gestalten

Gestaltungsmöglichkeit 2: auf Seidenpapier Motive schreiben, malen oder stempeln. Dann das Seidenpapier knapp an der Schrift abschneiden und mit Backpapier auf der Kerze fixieren. Mit einem Heißluftföhn vorsichtig auf die Kerze aufbringen (ca. 1 Minute föhnen). Achtung – hier bedarf es der Mitarbeit von Erwachsenen. Eine ausführliche Anleitung gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=stWCEc0lIyI

Gesprächsimpulse: In der Taufe wird die Taufkerze an der Osterkerze entzündet. Die Osterkerze steht für Jesus, der von den Toten auferstanden ist und uns für unser Leben Licht und Wegweiser sein will. So soll die Taufkerze auch das Leben des Taufkinds erhellen. Fallen euch Situationen oder Momente im Leben ein, in denen es besonders wichtig ist, sich daran zu erinnern, dass Jesus das Licht für unser Leben sein will?

Station: Windlicht

Material: Gläser in verschiedenen Größen, Teelichter (Wachs oder elektrisch), Transparentpapier in verschiedenen Farben oder Japanpapier, verschiedene Perlen, getrocknete Blumen, Blätter, Streumaterialien zum Verzieren, Kleister und Pinsel, Kordel

Stationsbeschreibung: Bei der Taufe gibt es eine Taufkerze. Diese darf die getaufte Person immer wieder daran erinnern, dass Jesus das Leben hell machen möchte! Dass er Hoffnungsbringer ist. Lichtgeber in dunklen Tagen. Als Erinnerung an dieses Versprechen Jesu, kannst Du Dir hier ein Windlicht basteln. Es kann z.B. brennen, wenn ihr als Familie gemeinsam esst. Oder wenn ihr miteinander betet.  Oder wenn ihr Streit hattet und euch wieder versöhnt habt. Wenn es jemandem in der Familie oder einem Freund nicht gut geht und ihr fest an ihn denkt. Habt ihr schon eine Idee für wen oder was Euer Windlicht das erste Mal brennen soll?

Gedankenimpulse: Wer oder was hilft mir, wenn das Leben gerade dunkel ist? Wer oder was waren schon Hoffnungslichter in meinem Leben? Wann konnte ich das letzte Mal das Leben eines anderen Menschen ein bisschen heller machen? Habe ich eine Taufkerze und, wenn ja: Wann hat sie das letzte Mal gebrannt? Zu welchen Anlässen kann man eine Taufkerze nach der Taufe nochmal anzünden?

Station: Lichtspiel

Material: Lichtundurchlässiges Tuch oder kleiner Raum, in dem es dunkel sein kann, elektrische Kerze oder Lichtprojektor (mit Fernbedienung).

Spielbeschreibung: Familie sitzt im Kreis und lichtundurchlässiges Tuch wird über sie geworfen /es gibt ein Zelt, in dem es relativ dunkel ist. Sie sitzen erst einmal im Dunkeln. In ihrer Mitte gibt es einen Lichtprojektor/eine elektrische Kerze/eine Lichtkugel, die entweder von außen per Fernbedienung angeschaltet werden kann oder die die Familien selbst anschalten. Von außen wird aus der Schöpfungsgeschichte gelesen:

„Am ersten Tag machte Gott die Erde. Zunächst war diese noch ein dunkler, ungemütlicher Ort, auf dem niemand leben konnte. Deshalb hat Gott das Licht erschaffen. 
„Es werde Licht“, sagte er und es wurde hell.  (mit Fernbedienung Projektor anschalten oder Familie schaltet selbst Licht an) Er sah, dass das Licht schön hell war. Gott wollte aber nicht, dass es immer nur hell war. Deshalb erschuf er die Finsternis. Er nannte das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“ .Später hat Jesus den Menschen gesagt: So, wie das Licht die Dunkelheit hell macht, will ich euer Leben hell machen. Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, dessen Leben wird nicht dunkel und trist sein. Nein! Wer mir nachfolgt, wer mir in seinem Leben einen Platz gibt, der wird das Licht des Lebens haben.“

Danach darf die Familie wieder rauskommen.

Gesprächsimpuls: Habt ihr Angst im Dunkeln? Wo ist oder wann war euer Leben dunkel? Gott hat das Licht geschaffen. Jesus bringt Licht in euer Dunkel.

Station für Taufpaten: Kalender mit gemeinsamen Aktionen erstellen

Material: Blanko-Kalender, buntes Papier, bunte Stifte

Stationsbeschreibung: An dieser Station erstellt die Taufpaten-Person (wenn das Taufkind schon größer ist, auch gemeinsam mit dem Taufkind) einen Kalender mit 12 Ideen für gemeinsame Aktionen im Jahr nach der Taufe. Dieser Kalender wird dem Taufkind am Tag der Taufe überreicht. Gerne kann dies zur Tradition werden und jedes Jahr am Tauftag wiederholt werden.

Gesprächsimpulse: Die Taufpaten-Person hat neben den Eltern eine wichtige Funktion. Sie verspricht bei der Taufe das Taufkind im Glauben und im Leben zu begleiten. Was bedeutet Begleitung für Euch?

Station: Taufschale

Material: Modelliermasse, Unterlage, verschiedenes Werkzeug zum Muster in die Modelliermasse erstellen

Stationsbeschreibung: An dieser Station wird eine Schale geformt, mit der das Taufwasser über das Kind gegossen wird. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, so kann die Schale zum Beispiel die Form einer Muschel oder einer Hand haben. Die Schale kann mit verschiedenen Mustern, mit Symbolen, Wünschen für das Kind verziert werden. Nach der Gestaltung muss die Schale einige Stunden aushärten um ihre Form nicht zu verlieren.

Gesprächsimpulse: In der Taufe wird das Kind mit Taufwasser getauft. Das Taufen mit Taufwasser soll auch noch einmal deutlich machen, dass nun die Freundschaft mit Jesus beginnt und er das Kind auf seinem Lebensweg begleitet. Welche guten Wünsche haben wir für den Lebensweg des Kindes?

Kunterbunte Taufschalen

Station: Königskind

Für Gott bist Du einzigartig und besonders. Er verlässt dich nicht. Niemals! Denn er liebt dich unendlich – wie sein eigenes Kind. Um Dir das zu zeigen, werden in der katholischen Kirche bei der Taufe die Täuflinge mit einem heiligen Öl, mit dem Chrisam, gesalbt. Zur Zeit Jesu wurde das nur bei Königinnen und Königen gemacht. Es ist also eine große Ehre! Und die lässt Gott dir zukommen. Dir, seinem Kind. Seinem Königskind! „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden“ (Joh. 1,12; 1. Joh. 3,1-3) „die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch!“ (1 Joh. 2,27). Und damit ihr das nicht vergesst, gibt es zwei Dinge, die ihr hier tun könnt:

Krone basteln

Material: Tonkarton in verschiedenen Farben, eine Vorlage, Glitzersteine-Aufkleber, Aufkleber mit der Aufschrift „Königskind“, Locher, Band zum Zusammenbinden der Kronen-Enden

Stationsbeschreibung: Auf dem Tonkarton wird mit der Vorlage die Krone aufgezeichnet und dann ausgeschnitten. Mit dem Locher werden die Enden gelocht und mit dem Band Kopfgröße entsprechend zugebunden. Der Aufkleber kann vorne platziert werden. Mit den Glitzersteinen wird die Krone dekoriert.

Königskind-Salbe

Material: Topf und Ofen, Bienenwachs, Sheabutter, Wollwachs ODER eine duftneutrale Creme, kleine Salb-Tiegel, Holzspachtel, Mandelöl, Karottenöl, Lavendelöl, Rosenöl, blanco Aufkleber, Begleitsatz für das Ritual (ausgedruckt)

Stationsbeschreibung: Die Königskind-Salbe ist ein unsichtbares Zeichen, das man nicht mit den Augen sehen kann. Hier dürft ihr euch eine duftende Königskind-Salbe herstellen. Dazu 1/2 EL Bienenwachs, 1 EL Sheabutter, 1/2 EL Wollwachs im Wasserbad schmelzen. Dann 2 EL Mandelöl und 1 Pipette Karottenöl hinzugeben und umrühren. Nun je 5 Tropfen Lavendel und Rosenöl hinzugeben umrühren. Danach die Masse in ein Töpfchen füllen. Die Töpfchen können mit Etiketten beklebt werden, die zuvor bemalt oder beschriftet werden. (Quelle: www.elfenkindberlin.de)

Ritual mit der Königskinder-Salbe: Morgens als Stärkung für den Tag oder Abends vor dem Zubettgehen ein bisschen von der König*innen-Salbe aufs Herz oder auf die Stirn oder auf von Euch selbst ausgewählte Körperstellen reiben – entweder bei Dir selbst oder gegenseitig. Dieses Ritual kann mit einem der folgenden Sätze oder einem selbst erfundenen Satz verbunden werden:

Ich bin ein Königskind Gottes. Er hat mich unendlich lieb. Ich bin für Gott ganz besonders. Gott, bleibe bei mir die ganze Nacht/den ganzen Tag. Du bist ein Königskind Gottes. Du bist unendlich geliebt. Du bist für Gott ganz besonders. Er bleibe bei Dir die ganze Nacht/den ganzen Tag

Gesprächsimpulse: Ein Königskind zu sein ist eine starke Zusage – das tut gut, das stärkt! Aber verändert es auch Dein Leben? Deinen Lebensstil? Wenn ja: Wie? „Du bist ein Königskind!“ – Zusage und zugleich Aufgabe? Welche Menschen in meinem Leben würde ich zu Königinnen und Königen salben? Welche Menschen sind für mich besonders, wichtig und unendlich wertvoll?

FEIER-ZEIT

In der Feier-Zeit ist dann die Gelegenheit Taufe zu feiern oder sich an die Taufe zu erinnern. Die einzelnen Elemente der Tauffeier tauchen die Ergebnisse aus der Kreativ-Zeit wieder auf. Auch wenn zur Durchführung einer Taufe eine Person mit Berechtigung zur Taufe vor Ort sein sollte, ist es für alle hilfreich zu wissen, welche Elemente zu einer Tauffeier gehören. An dieser Stelle zunächst ein paar grundsätzliche Gedanken zur Taufe.

Grundsätzliche Gedanken zur Taufe

Taufe ist in allen Konfessionen ein Sakrament
Wer zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist, lässt sich taufen. Offensichtlich wurde in der Christenheit von Anfang an ganz selbstverständlich getauft. In der Bibel finden sich z.B. an folgenden Stellen schone Taufdarstellungen: Apg. 2,41 (Pfingsten); 8,26-40 (Kämmerer); 9,1-18 (Paulus) oder 1. Kor. 12,13 und Röm 6,3.“ Kinder erleben Taufe und Abendmahl; Hrsg. Frank Widmann; S.9) Die Taufe ist in der katholischen, wie auch in den evangelischen Kirchen ein Sakrament. Das bedeutet, dass die Taufe nicht nur eine Tradition oder ein nettes erfundenes Ritual ist. Sie berufen sich darauf, dass Jesus selbst diese „heilige“ Sache eingesetzt hat.
Geht nun hin zu allen Völkern und ladet die Menschen ein, meine Jünger und Jüngerinnen zu werden. Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe! Seid gewiss: Ich bin immer bei euch jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“ (Mt. 28,19-20). Zur Taufe gehört das Wasser. Im frühen Christentum wurde man bei der Taufe vermutlich in fließendem (also frischen) Wasser untergetaucht. Heute wird bei der Taufe meist dreimal Wasser über die Tauflinge gegossen. Im Neuen Testament wird nicht erzählt, dass Jesus selbst getauft hat. Jesus selbst wurde von Johannes dem Täufer im Jordan untergetaucht. Jedoch gibt der auferstandene Christus denen, die ihm nachfolgen, die Anweisung, sie ,,auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Mt. 28,16-20).“

Beginn der Feier-Zeit

Es empfiehlt sich bei der Begrüßung der Feier-Zeit die Taufe anzukündigen und auch den Namen des Täuflings zu nennen und die dazugehörende Familie zu begrüßen

Kreativelement

In keiner Taufe lässt sich die Bedeutung der Taufe in ihrer Tiefe erklären. Die Begrüßung lässt jedoch Raum ein Element der Aktiv-Zeit aufzunehmen. In Verbindung mit dem Wort aus Jesaja 43,1 (So spricht Gott: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!) lässt sich dabei die Namen der Getauften eingehen. Die Bedeutung der Namen kann dabei genannt werden bzw. mehrere Besucher können einbringen, wie sie heißen und was ihre Namen bedeuten. Außerdem können die Ergebnisse der Kreativ-Stationen, die mit Namen zu tun haben, gezeigt werden (Perlenkette, Banner, evtl. Umrisse, Namensschilder).

Impuls

Diese Bibelstellen können ebenso als Grundlage für einen Impuls herangezogen werden: Mt. 28,16-20, Mk 10,13-16; Mk 16,16; Joh 3,16; Röm 6,3-4; Apg 8,26-40. Die Kindersegnung kann auch als Geschichte erzählt werden: Beispiel: Kinder erleben Taufe und Abendmahl; Hrsg. Frank Widmann; S.32ff.

Storybag Taufe

Eine Möglichkeit für einen Impuls bietet die Storybag. Anhand einer Stofftasche wird auf kreative Weise die Bedeutung der Taufe erklärt. Hier haben wir eine Nähanleitung für euch:

Nähanleitung Storybag (Barbara Riedel)

Für die Story-Bag braucht ihr jeweils Stoff- Quadrate (am besten Baumwolle) im Maß 26×26 cm in folgenden Farben:

  • 2 Quadrate in einem einfarbigen Stoff für den Umschlag
  • 1 Quadrat mit Buchstaben (Name)
  • 1 Quadrat mit einer Kerze (Tauflicht)
  • 1 Quadrat mit einer Krone (Chrisam)
  • 1 Quadrat mit Wassertropfen (Taufe)
  • 1 Quadrat mit vielen Menschen (Gemeinschaft)
  • 1 Quadrat mit einem weißen Kleid (Taufkleid)

Ich habe für die Symbole Klebefilz genommen. Falls ihr keinen habt, könnt ihr die Symbole ebenfalls aus Baumwollstoff machen.

Anschließend legt ihr die Quadrate am Boden in folgender Reihenfolge auf.

Achtet dabei darauf, dass an dieser Stelle sich die Ausrichtung der Bilder ändert und sie nun sozusagen „auf dem Kopf“ stehen.

Beginnt nun mit dem Zusammennähen der einzelnen Quadrate. Am Besten beginnt ihr rechts mit den beiden einfarbigen Mantelteilen. Näht die Quadrate rechts auf rechts aneinander, so dass ein Schlauch entsteht.

Dreht den Schlauch nun auf die Rückseite.

Faltet nun die einzelnen Quadrate an den Kanten aufeinander ein, so dass ihr am Ende vorne und hinten die einfarbigen Mantelseiten seht.

Nun näht ihr an den beiden fransigen Außenseiten entlang.
Anschließend könnt ihr über diese Nähte noch ein Schrägband nähen und fertig ist die Storybag.

Erzähltext und Bezugsquellen hier.

Erklärung zur Taufe

Das Taufwasser zeigt uns, dass Gott unser Leben will. Gott sagt „Ja“ zu uns. Wir müssen dafür keine Vorleistungen bringen. Deshalb taufen wir Kinder und hoffen, dass sie zum Glauben kommen und dass sich ihr Glaube bewährt. Die Taufe erinnert uns daran, dass Gott bei uns sein will auf allen Wegen, die vor uns liegen.

Das Bekenntnis

Erwachsene Täuflinge bekommen bei der Taufe die Gelegenheit etwas zu ihrer Taufe zu sagen. Auch ältere Kindern geben gerne Auskunft darüber, warum sie sich taufen lassen und was ihnen bei der Taufe wichtig ist. Hier könnte ein kleines Interview geführt werden. Vielleicht bringt auch eine Person ihr Taufkleid mit und erzählt von der eigenen Taufe. Bei kleinen Kindern spricht die Gemeinde das Bekenntnis stellvertretend. Die Getauften im Raum erinnern sich dabei auch an ihre eigene Taufe. Das klassische Taufbekenntnis ist das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es gibt aber auch eine Reihe neuer Bekenntnisse, die miteinander gesungen werden können. (z.B. LB (Gottesdienst) 28 Das glaube ich / This I Believe, LB2 10 Lebensgrund, NL+ 158 Ich sage Ja, EG 183 und 184). Auf den Punkt bringt es sodann die Tauffrage, die entweder stellvertretend von den Paten*innen und den Eltern beantwortet wird oder der Täufling selbst beantwortet. Bei Kindern, die selbst schon antworten können und wollen, kann durchaus beides geschehen:

Taufende*r: Ihr lieben Eltern und Paten, ich frage euch: Wollt Ihr, dass (Name des Täuflings) im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird, so antwortet: Ja!
Eltern und Paten: Ja!
Taufende*r: Wollt Ihr (Name des Täuflings) helfen, im Glauben an Gott Kraft zu finden, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe!
Eltern und Paten: Ja, mit Gottes Hilfe!
An die Fragen für Täufling Eltern und Paten kann auch die Frage an die anwesende Gemeinde gestellt werden.
Taufende*r: Und ich frage euch alle, Kinder und Erwachsene: Wollt ihr (Name des Täuflings) willkommen heißen in unserer Kirche Kunterbunt und wollt ihr mithelfen, dass sie/er Gottes Liebe erfährt, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe!
Kinder und Erwachsene: Ja, mit Gottes Hilfe!   

Taufhandlung

Nun wird das Taufwasser eingegossen. Kinder können daran beteiligt sein. Wenn es eine Taufschale gibt, kann diese benutzt werden.

Taufformel

(Name des Täuflings), ich taufe dich auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

An die Taufformel kann sich ein Verheißungswort oder auch der Taufspruch als Segenswort anschließen. Nach der Taufe kann das Kind der Gemeinde präsentiert werden: „Das ist (Name des Täuflings) er/sie gehört zu Jesus Christus – (Name des Täuflings) gehört in diese Gemeinde – Es ist euer Kind!“ An dieser Stelle kann der Täufling vorgestellt werden und evtl. auf seine Gaben, seinen Namen und dessen Bedeutung hingewiesen werden.
Die Taufsprüche der anderen Besucher können hier ebenfalls Raum bekommen – vorgelesen oder an die Karten erinnert werden.

Salbung

Bei der Salbung dürfen alle mitmachen. Die selbst hergestellte Salbe kann dazu benutzt werden. Du bist ein Königskind Gottes. Du bist unendlich geliebt. Du bist für Gott ganz besonders. Er bleibe bei Dir die ganze Nacht/ den ganzen Tag. Mit der Salbe machen sich die Besucher gegenseitig ein Kreuz auf die Stirn und sprechen sich zu: „Der Herr segne dich“

Entzünden des Lichtes

Nach der Taufe wird die Taufkerze entzündet, hier können gerne Geschwisterkinder, Pat*innen mit aktiv werden. Zur Erinnerung an die eigene Taufe können auch die mitgebrachten Taufkerzen anderer Kinder entzündet werden. Ist eine Osterkerze im Raum, dann eignet sie sich besonders als Spendelicht.

Gebetsvorschläge

Plopp-Gebet

Material: Strohhalme (alternativ Murmeln), Einmachglas oder Vase, Wasser, evtl. Lebensmittelfarbe

Stationsbeschreibung: Die Idee des Plopp-Gebet ist es mit jedem Tropfen Wasser eine Bitte oder ein Dank vor Gott zu bringen. Nehmt einen Strohhalm und lasst Wassertropfen in ein Glas oder eine Vase fallen. Den Strohhalm taucht ihr dazu ins Wasser ein und verschließt ihn am oberen Ende mit dem Finger. Zieht ihn aus dem Wasser (das Wasser bleibt drin). Haltet jetzt den Strohhalm über euer „Tropf-Gebets-Glas“. Verringert vorsichtig den Druck eures Fingers auf den Strohhalm. Dadurch dringt oben Luft ein und das Wasser tropft langsam aus dem Halm. Lasst immer ein Tropfen fallen und sprecht dann ein Wort oder einen kurzen Satz als Dank-Gebet. Gerne können auch die Familien selbst Gebete sprechen. Seid dabei ganz leise, so dass die Tropfen gehört werden können (evtl. müsst ihr das Geräusch mit dem Mikrofon verstärken). Nach der Dank-Runde kann eine zweite Runde mit Bitten gestartet werden. Dazu könnt ihr ein anderes Glas nehmen oder den Strohhalm wieder auffüllen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch zwei Gläser nehmen und die „Wässer“ jeweils mit einer anderen Lebensmittelfarbe einfärben.
Alternativ könnt ihr auch anstatt echter Tropfen Murmeln benutzen, die ihr dann als symbolische Tropfen in ein großes Glas mit Wasser fallen lasst. Die Murmeln könnt ihr auch vor dem Gebet an die Familien verteilen und diese dürfen sie dann mit einem Gebet in das Glas fallen lassen. Auch hier gibt es die Möglichkeit zwei verschieden Farben der Murmeln für Dank und Bitte zu verwenden.

Murmelglras mit Vase für das Plopp-Gebet

Gebet zu Beginn

(Birgitt Johanning in: Kinder erleben Taufe und Abendmahl; Hrsg. Frank Widmann; S.22)

Guter Gott! Wir danken dir, dass du uns deinen Segen mit auf unseren Lebensweg gegeben hast. Die Taufe ist für uns ein Zeichen ,dass du uns nie im Stich lässt, sondern immer bei uns bist, ganz nah. Zu dir können wir kommen mit allem, was uns belastet, was uns ängstigt und was uns Sorgen macht. Dafür danken wir dir. Heute soll in diesem Gottesdienst (Name des Täuflings) getauft werden. Lass auch sie/ihn und seine Eltern spüren, dass du für uns da bist, immer und überall. Begleite uns durch diesen Gottesdienst und an jedem Tag, der vor uns liegt. Amen.

Es gibt dabei auch die Möglichkeit vor das Gebet am Anfang auch noch durch ein Wechselgebet zu ergänzen, bei dem alle Anwesenden ins Sprechen miteinbezogen werden.

Wechselgebete: Der Psalm 23-Rap

(Birgitt Johanning in: Kinder erleben Taufe und Abendmahl; Hrsg. Frank Widmann; S.29)

Der Psalm 23 begleitet viele Christinnen und Christen von der Taufe an ihr ganzes Leben. Diesen Psalm wollen wir nun miteinander beten, aber anders als ihr es vielleicht gewohnt seid. Dazu steht zunächst bitte alle auf. Klatscht in die Hände, und versucht, euch meinem Rhythmus anzupassen. Ich spreche jetzt jeweils eine Zeile des Psalms vor, und ihr wiederholt ihn im selben Rhythmus:

Sprecher*in:   Der Herr ist mein Hirte,
Alle:                Der Herr ist mein Hirte,
Sprecher*in:   mir wird nich’ts mangeln.
Alle:                mir wird nichts mangeln.
Sprecher*in:   Er weidet mich auf einer grünen Aue,
Alle:                Er weidet mich auf einer grünen Aue,
Sprecher*in:   und führet mich zum frischen Wasser.
Alle:                und führet mich zum frischen Wasser.
Sprecher*in:   Er erquicket meine Seele.
Alle:                Er erquicket meine Seele.
Sprecher*in:   Er führet mich auf rechter Straße
Alle:                Er führet mich auf rechter Straße
Sprecher*in:   um seines Namens willen.
Alle:                um seines Namens willen.
Sprecher*in:   Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
Alle:                Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
Sprecher*in:   fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
Alle:                fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
Sprecher*in:   dein Stecken und Stab trösten mich.
Alle:                dein Stecken und Stab trösten mich.
Sprecher*in:   Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
Alle:                Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
Sprecher*in:   und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Alle:                und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Weitere geeignete Wechselgebete:

LFJ 646 PS 1, LFJ 665 PS 92, LFJ 654 PS 36, LFJ 674 /EG 770 /S. 1337 Von allen Seiten umgibst du mich (nach PS 139), LFJ 672 /EG 769/ S. 1336 Gott behütet mich (nach Ps 121), LFJ 647 /EG 766/ S. 1333 Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name (nach Ps8)

Segensvorschläge

Segen

(Birgitt Johanning in: Kinder erleben Taufe und Abendmahl; Hrsg. Frank Widmann; S.22)
So geht mit dem Segen unseres guten Gottes:

Gott segne dich. Er segne jeden Tag deines Lebens. Er segne jeden Schritt, den du gehst. Er segne jeden Menschen, dem du begegnest. Es segne dich Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Regen- und Wasser-Segen

So wie der Regen auf dich fällt, (mit den Händen Regen andeuten)
so lässt Gott der Vater seinen Segen über dich regnen.

So wie die Welle dich in Bewegung bringt, (mit dem rechten Arm eine große Wellenbewegung machen)
so segne dich Gott der Sohn.

So wie der Schnee dich Staunen lässt, (beide Hände abwechselnd als Faust heben und oben öffnen)
so segne dich Gott der Heilige Geist.

Gott der Vater, der alles Wasser geschaffen hat und die ganze Welt in seinen Händen hält, (mit beiden Händen eine Kreisbewegung von oben nach unten machen und vor dem Bauch die Hände wie eine Schale halten) segne dich.

Gott der Sohn, der mit dir durchs tiefe Wasser geht und dir beim Schwimmen hilft, (Schwimmbewegungen machen) segne dich.

Gott der Heilige Geist, der dich erfrischt und deinen Durst stillt, (die geschlossenen Hände mit etwas Abstand vor das Gesicht halten und gleichzeitig öffnen) segne dich.

So segne dich Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Liedverschläge

  • Volltreffer (Daniel Kallauch)
  • Kommt herbei, singt dem Herrn (Antwortlied) (Text: Diethard Zils (nach Psalm 95), Melodie: Volkslied aus Israel)
  • Bist du groß oder bist du klein (Johannes Kleiner)
  • Vergiss es nie (Jürgen Werth)
  • Wenn einer sagt, ich mag dich du (Kindrmutmachlied)
  • Denn er hat seinen Engeln (Felix Mendelson Bartholdy)
  • Christ Be All Around Me (Michael W. Smith)
  • Heute sagt Gott Ja zu dir (Verena Rothaupt)
  • Wasser des Lebens (Lothar Kosse)
  • Jesus in my House (Judy Bailey)
  • Keine Angst (Sebastian Rochlitzer)
  • Ich schicke meinen Dank (Mike Müllerbauer)
  • Vielen Dank (Mike Müllerbauer)
  • Der Vater im Himmel segne dich (Mike Müllerbauer)
  • Gott dein guter Segen (Detlev Jöcker)
  • Lebendiges Wasser (bastian Basse)

ESSENS-ZEIT

Die Essenszeit bietet die Möglichkeit zusammen mit den Familien das anschließende Fest mit den Angehörigen zu feiern. Viele Familien haben weder die finanziellen noch die räumlichen Möglichkeiten mit ihren Angehörigen ein Fest zu feiern. Noch schöner ist es, wenn gleich mehrere Familien mit ihren Täuflingen zusammen feiern können. Durch die Taufe bekommt auch diese Zeit ihre Bedeutung und kann durch ein besonderes Essen, durch Tischdeko, Kerzen aufgewertet werden. Familiäre Programmeinlagen könnten dort ihren Platz finden.   

Tischgebete

Viele kleine Fische

Viele kleine Fische, schwimmen jetzt zu Tische, sie reichen sich die Flossen, und dann wird schnell beschlossen, jetzt nicht mehr zu blubbern, stattdessen was zu futtern, und alle rufen mit: „Guten Appetit!“

Quelle: https://freie-referate.de/deutsch/kinder-gebete-vor-dem-essen

Gebet mit Bewegungen

Das Fischlein in dem Wasser, (Hände flach aneinander und hin und her bewegen wie ein Fisch)

das Rehlein auf der Au, (mit den Zeigefinden am Kopf die Ohren darstellen)

das Vöglein in den Zweigen, (Arme auf und ab, wie Flügelflattern)

das Blümelein im Tau. (Unterarme aneinander und mit den Händen eine offene Blüte darstellen)

Sie alle liebt der Heiland sehr, doch uns Kinder noch viel mehr… (dabei klatschen, ab „doch uns Kinder…“ mit dem Zeigefinder auf die Brust tippen)

Tischlied

Refrain: Sei ein lebend‘ger fisch, schwimme doch gegen den Strom! Auf, und wag es frisch: Freude und sieg ist dein Lohn.
1. Nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom, lassen sich mit allen andern treiben, haben weder kraft noch Mut, was anderes zu tun, wollen in der großen Masse bleiben.

2. Habe doch den Mut, auch einmal anders zu sein, als die meisten Leute um dich her, wenn sie dich auch alle als nicht ganz normal verschrei‘n, frage du nur: was will denn der HERR?

3. Doch aus eigner kraft wirst du nie ein lebend‘ger Fisch. Bitte GOTT um kraft an jedem Tag. Glaub′, dass auch in deinem Leben JESUS Sieger ist, und du staunst was er zu tun vermag! (Margret Birkenfeld)

Tischlied (nach der Melodie von Thank You Lord for giving us food)

Danke Gott für Essen und Trinken. Danke Gott für Essen und Trinken. Danke Gott für Essen und Trinken – wo wir sind. Halleluja lobet den Herrn. Halleluja lobet den Herrn. Halleluja lobet den Herrn – wo wird sind. Amen.

IDEEN FÜR ZU HAUSE

Traditionell bekommen Täuflinge eine Bibel geschenkt. Evtl. könnte es kleine Büchlein mit Bibelgeschichten für alle Familien geben. Des Weiteren könnten auch Ideen für Spiele mit Wasser und eine kleine Wasserspritze das Thema vertiefen.

Für die Tauffamilien gibt es selbstverständlich eine Bibel (eine Kinderbibel oder evtl. auch eine Familienbibel) und die jeweiligen Urkunden (Patenurkunde, Taufurkunde).

Abkürzungen
EG: Evangelisches Gesangbuch
NL: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder /plus
LB: Das Liederbuch, Glauben – Leben – Lieben – Hoffen, ejw
LfJ: Kommt und singt / Liederbuch für die Jugend

Ziel

Die Idee hinter dieser Schnitzeljagd ist es, ein Angebot für eine abwechslungsreiche Familienzeit mit viel Spaß und neuen Entdeckungen zu geben. Noch viel mehr möchten wir den Familien mitgeben, dass sie wichtig und wertvoll sind. Jeder ist ein wunderbares Geschöpf Gottes und hat viele Gaben und Talente, die entdeckt werden wollen.

Biblischer Hintergrund

Verse des Psalm 139 bilden die Grundlage der Schnitzeljagd. König David hat den Psalm als Gebet geschrieben, in welchem er poetisch zum Ausdruck bringt, wie und warum er wichtig und wertvoll in Gottes Augen ist.

Wie läuft die Schnitzeljagd ab?

Es gibt acht Stationen und wir laden euch ein, diese auch in dieser Reihenfolge zu besuchen. Hierfür müsst ihr immer eine Plastikbox finden. Der Stadtplan und die Standortfotos helfen euch dabei (ein Beispiel aus Coburg findet ihr als Download). Fotografiert euch dieses Infoblatt einfach ab, ladet es auf euer Smartphone unter www.kikuco.de oder nehmt euch eine Nicht-laminierte Version mit. Wir bieten euch an jeder Station eine oder mehrere Aktionen vor Ort an. Die notwendigen Materialien befinden sich in der Box. Wählt euch die Aktionen und Aufgaben, die zu euch passen bzw. euch Spaß machen und fühlt euch frei auch etwas wegzulassen.

Station 1

Herzlich Willkommen an Station 1
Auf der Welt leben derzeit fast acht Milliarden Menschen, in Coburg fast 42.000. Und keinen Menschen davon gibt es zweimal, oder anders gesagt, jeder Mensch ist einmalig. Jeder Mensch ist ein Wunder der Natur für sich, aus Gottes Schöpfung, sowohl in seinem Aussehen und seiner Persönlichkeit als auch in seiner Erbinformation. Gott weiß und kennt, was er alles gemacht hat und hat alle Menschen, auch dich, immer im Blick:
„HERR, du erforschst mich und kennst mich“ Ps. 139,1
Was ist denn so besonders an dir? Einfach alles! Du bist als Mensch einmalig und einzigartig, bist sozusagen ein UNIKAT, hast besondere Merkmale, Begabungen und Fähigkeiten. Und du hast einen Namen, mit dem du gerufen wirst und der etwas über dich aussagt.

Stationsbeschreibung:

Hier einige Aktionsideen zu deinem Namen, ihr könnt euch eine oder mehrere auswählen: Bitte vorher alle Hände desinfizieren! Danke!

  • Lege dich auf den Steinboden. Ein anderes Familienmitglied soll dann den Umriss deines Körpers mit Straßenmalkreide umfahren. Wenn du magst, kannst du auch deinen Namen in den Umriss schreiben.
  • Hier findest du ein Heft, in das du die Buchstaben deines Vornamens und dazu Eigenschaften, die zu dir passen oder etwas, das du gut kannst, schreiben darfst. Schau dir gerne die Beispiele an!
  • Jeder Name hat eine Bedeutung. Sprecht einmal in der Familie darüber, wer euren Namen aus welchen Gründen ausgesucht und welche Bedeutung er hat (Nachschlagen erlaubt!).
  • Jetzt kannst du vielleicht sagen: Herr, ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. Das hast du, lieber Gott, super hingekriegt! ;-) 

Material

  • Kreide
  • Desinfektionsmittel
  • leeres Heft mit Beispiel
  • Stifte
Namens-Heft

Station 2

Juhuu! Hier ist Station 2
„Ob ich sitze, liege, gehe oder stehe: Gott von allen Seiten umgibst du mich!“ Nach Ps. 139,2-3+5
Gott ist überall und uns immer nahe. Das dürfen wir jeden Tag neu sehen und spüren – auch in unseren Familien – und auch hier an diesem Baum! Hier dürft ihr einmal testen wie groß der Baum ist und was ihr alles damit machen könnt…

Stationsbeschreibung:

  • Umarmt gemeinsam den Baum und schaut dabei hoch in den Himmel: Was seht ihr?
  • Setzt euch auf den Boden und schließt eure Augen: Was hört ihr?
  • Klettert auf den Baum und schneidet eine Grimasse: Macht ein Foto!
  • Wenn ihr möchtet, schickt eure Fotos per Messenger, damit wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen können.

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wo habe ich schon einmal gespürt, dass Jesus immer da ist?
  • Wann fühle ich mich von Jesus umarmt?
  • Was entdecke ich noch in dieser Welt, das mir so noch gar nicht aufgefallen ist?

Gebet
Danke Gott, dass du uns von allen Seiten umgibst! Egal wo wir gerade sind – ob wir sitzen, liegen, gehen oder stehen. Du siehst es und freust dich mit uns! Amen.

Station 3 Option 1

Hallo an Station 3
„Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Nach Ps 139,14
Wie wunderbar Gottes Schöpfung ist, wie vielfältig unsere Welt in den kleinen Dingen und wie überraschend ein neuer Blick auf die Umgebung sein kann, könnt ihr an dieser Station ausprobieren.
Haltet einen Handspiegel so vor euch, dass ihr von oben darauf schaut und den Himmel sehen könnt:
Vor Benutzung Handspiegel bitte desinfizieren und Vorsicht bei direkter Sonneneinstrahlung.

Stationsbeschreibung:

  • blickt in den Spiegel und gleichzeitig himmelwärts
  • beobachtet die Wolken von unten: ziehen sie langsam oder schnell?
  • nehmt wahr, wie sich eure Schritte ändern, wie sich die Füße auf dem Boden bewegen, wohin sie treten, weil die Augen nicht auf den Boden, sondern auf den Himmel achten
  • entdeckt, wie anders Bäume und Sträucher von unten aussehen, wenn ihr nah an ihnen vorbeigeht
  • entdeckt ihr Vögel, Eichhörnchen, andere Tiere?

Material

  • Handspiegel
  • Desinfektionsmittel

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wie fühlt es sich an, den Blick himmelwärts zu richten?
  • Was sieht man normalerweise nicht, das man jetzt erkennt?
  • Wann wünschst du dir im Leben so einen Perspektivwechsel?
    Wir wünschen euch immer wieder Freude am Blick auf die wunderbaren Kleinigkeiten, auch aus ungewohnter Perspektive.

Station 3 Option 2

Hallo an Station 3
„Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Nach Ps 139,14
Mit all den herrlichen Kleinigkeiten, die ihr um euch herum seht, könnt auch ihr etwas Wunderbares schaffen und anderen eine Freude bereiten.

Stationsbeschreibung:
Wenn ihr möchtet, sammelt Blätter, Zweige, Steine, Blüten, Zapfen, Früchte.

  • beschädigt dabei die Pflanzen nicht, sondern sammelt, was ihr findet
  • legt ein Mandala oder eine andere Form
  • und ergänzt die Mandalas der anderen Familien
  • schickt auch ein Foto per SMS oder Messenger (wenn ihr wollt)

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wie fühlt es sich an, aus vielen kleinen Einzelteilen ein größeres Werk zu schaffen?
  • Worauf achtest du, wenn du die Einzelteile suchst?
  • Wir wünschen euch immer wieder Freude am Blick auf die wunderbaren Kleinigkeiten, die zu wahren Kunstwerken werden können.
Natur-Mandala

Material

  • Naturmaterialien wie Blätter, Zweige, Steine, Blüten, Zapfen, Früchte

Station 4

Ihr habt Station 4 gefunden. Super!
„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.“ Nach Ps 139,14
Wie wunderbar Gott auch dich gemacht hat, könnt ihr an dieser Station ausprobieren. Bitte vor Beginn alle Hände desinfizieren! Danke!

Gefühlskarten

Stationsbeschreibung:
In dem Umschlag findet ihr Gefühlskarten. Folgende Möglichkeiten gibt es für euch:

  • spielt ein Ratespiel in der Familie
  • zieht nacheinander eine Karte und macht den Gesichtsausdruck nach
  • die anderen erraten das Gefühl – kriegen sie es raus?
  • Kleinere spielen zusammen mit einem Erwachsenen
  • ihr seht schnell: zu uns gehört viel mehr als gute Laune und Lachen
  • auch schlechte Laune, Wut, Zorn oder Angst können wir ausdrücken

Fragen zum Familiengespräch:

  • Warum erkennt man manchmal nicht gleich, wie sich der Andere fühlt?
  • Welche Gefühle findest du gut? Welche nicht so sehr?
  • Wer (er-)kennt deine Gefühle am besten?

Gebet
Lieber Gott! Zu uns gehört mehr als nur das Lachen. Zu uns gehören so viel mehr Gefühle. Du hat sie uns geschenkt. Wir sind wunderbar gemacht. Danke! Amen.

Station 5

Halli Hallo an Station 5
„Die Finsternis ist für dich nicht dunkel und die Nacht ist so hell wie der Tag.“ Nach Ps 139,12
Viele Menschen haben Angst im Dunkeln. Nicht sehen zu können, was um einen herum passiert, kann Angst machen. Es kann aber auch den anderen Sinnen wie Hören, Riechen oder Fühlen die Möglichkeit geben sich zu entfalten.

Stationsbeschreibung:
Mit der nächsten Übung wollen wir euch einladen, genau auf eure Sinne zu achten:
Verbindet euch dafür die Augen. Das kann ein eigener Schal sein, eine Mütze oder eine Mund-Nasen-Maske, die ausnahmsweise über die Augen gezogen wird 😊. Wenn ihr gerade nichts dabeihabt, dürft ihr euch je eine Einwegmaske mitnehmen (bitte benutzte Masken nicht zurücklegen!).

Material

  • Einwegmasken
  • Desinfektionsmittel

Tauscht euch darüber aus:

  • Was hört und riecht ihr?
  • Was und wie fühlt ihr euch dabei?
  • Was macht euch Angst?
  • Ihr könnt dabei eine Runde im kleinen Rosengarten laufen, euch gegenseitig führen, direkt zur nächsten Station am Generationenspielplatz laufen oder einfach nur stehen bleiben – wie es euch am liebsten ist.

Gebet
Lieber Gott, danke, dass du uns so viele Sinne mitgegeben hast, so dass wir auch im Dunkeln etwas wahrnehmen können. Bitte gib uns, auch wenn wir Angst haben, die richtige Wahrnehmung und das Wissen, dass du überall bei mir bist. Amen.

Station 6

Willkommen an Station 6
„Überall führst du mich, Gott, und lässt mich nicht los.“ Nach Ps 139,10
Wie gut es tut und wie wichtig es ist eine stabile Hand bei sich zu haben, die einen führt und an der man sich im Notfall festklammern kann, könnt ihr an dieser Station ausprobieren.

Stationsbeschreibung:
Sucht euch eine passende Herausforderung aus und probiert den Spielplatzparcours ohne und mit helfender Hand zu durchlaufen:

  • Parcours durchlaufen ohne hinzufallen
  • Parcours rückwärts durchlaufen
  • Parcours laufen ohne Festhalten an den Geräten
  • mehrere Familienmitglieder geben sich die Hand und durchlaufen den Parcours ohne die Hände loszulassen

Material

  • Pylonen oder andere Hindernisse

Fragen zum Familiengespräch:

  • Wie hat es sich mit helfender Hand angefühlt?
  • Was hält dich und gibt dir Sicherheit in schwierigen Situationen?
  • Wann wünschst du dir im Leben so eine Hand, die dich hält?
    Wir wünschen euch immer wieder eine helfende Hand, die euch führt und besonders in schweren Zeiten nicht loslässt. 

Station 7

Schön, dass ihr hier an Station 7 seid
Die Lupen haben wir von Mitarbeitern und jedes Kind konnte sich eine Lupe von den Marburger Medien mitnehmen, siehe Lupenkärtchen „Alles großartig“ für Kinder – Marburger Medien (marburger-medien.de)
„Gott, du machst dir so viele Gedanken um mich. So viele Gedanken, wie Sandkörner am Strand!“ Nach Ps. 139,17+18

Stationsbeschreibung:
Denken wir an Sand, dann denken wir an Strand, Meer und an die warme Sonne im Urlaub. Doch bisher hat niemand versucht die Sandkörner am Strand zu zählen. Doch warum eigentlich nicht?
Bitte vor Beginn wieder alle Hände desinfizieren! Vielen Dank!
An dieser Station könnt ihr die großen bunten „Sandkörner“ im Glas gemeinsam zählen. Wie viele Murmeln zählt ihr?
Möchtet ihr die verschiedenen „Sandkörner“ besser erkennen? Dann nehmt die Lupe in die Hand und schaut sie euch ganz genau an!
Jedes Kind darf seine Lupe im Anschluss mitnehmen.
Vorsicht bei direkter Sonneneinstrahlung! Immer nur Richtung Boden halten und nicht zu lange auf eine Stelle (Brennpunkt).

Material

Fragen zum Familiengespräch:

  • Was glaubt ihr, wie viele Sandkörner gibt es auf der Welt?
  • Wie oft und wann denke ich an Jesus?
  • Glaubt ihr Jesus sieht auch die kleinsten Menschen?

Gebet
Gott, danke, dass du an mich denkst, egal wie groß oder klein ich bin.
Danke, dass ich dir so wichtig bin, auch wenn ich noch so viel von dir lernen kann! Amen.

Station 8

Ziel erreicht! Hier ist Station 8
„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Ps 139,14
Klar, es gibt auch Vieles, das nicht schön ist, schief geht oder nicht gut läuft, aber es gibt auch immer eine ganze Fülle an Menschen, Erlebnissen, Sachen, … für die wir sehr dankbar sein können und dürfen.

Stationsbeschreibung:
Nehmt euch einmal kurz Zeit, um zu überlegen, wofür ihr Gott danke sagen könnt. Dafür gibt es an dieser Station verschiedene Ideen: Bitte vorher alle Hände desinfizieren! Danke!

Danke-Station

Material

  • Tüten
  • Bohnen-Geschichte (siehe pdf-Dowload)
  • Dankesonne (Pappkartonkreis und Streifen in gelb)
  • Zettel und Stifte
  • Danken von A-Z Blatt (siehe pdf-Download)
  • Liedblätter „Danke für diesen guten Morgen“
  • Desinfektionsmittel
  • In der ersten Tüte findet ihr eine kurze Geschichte, zum Lesen, darüber Nachdenken und Reden. Wem es gefallen hat, kann es anschließend gerne praktisch ausprobieren.
  • In der zweiten Tüte befindet sich eine Dankessonne. Der Kreis wird auf den Boden gelegt. Jeder, der möchte, darf sich einen Sonnenstrahl nehmen, an die Sonne anlegen und sagen, wofür er dankbar ist. Man kann dies auch als Gebet formulieren. „Danke, Gott, für …“
  • In der dritten Tüte könnt ihr auf Zettel malen oder schreiben, wofür ihr dankbar seid und eure Werke dann an die Wäscheleine hängen.
  • Tüte vier enthält ein Danke ABC zum Mitnehmen. Ihr könnt gemeinsam überlegen, ob ihr zu jedem Buchstaben etwas findet, wofür ihr dankbar seid.
  • In der fünften Tüte ist das Lied: „Danke für diesen guten Morgen“. Das dürft ihr gern gemeinsam laut singen (mit genügend Abstand!).

Wir wünschen euch, dass in Eurem Herzen Dankbarkeit aufgeht
wie die Sonne am Morgen.

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