Kinder trauern anders

Dieses Infoblatt ist hergestellt von Lilia Freier, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hypnosetherapie, Traumatherapie, MET, Reiki, Fachberatung f. Darmgesundheit und Hormonbalance für die Psyche in Lauf.

Je nach Altersstufe gehen Kinder sehr unterschiedlich mit Verlust um. Ihre Reaktionen verunsichern oder irritieren die Erwachsenen, da manchmal der Eindruck entsteht, die Kinder würden gar nicht trauern. Dies ist aber nicht so. Kinder trauern anders.

Sehr häufig kann man beobachten:

  • plötzlicher Wechsel von Traurigkeit zu Spiel und Spaß
  • Schlafstörungen, Alpträume
  • Rückgang von Schulleistungen
  • Gereiztheit und Launenhaftigkeit, starke Trennungsängste
  • Rückkehr von bereits abgelegten Verhaltensweisen (z.B. Daumenlutschen, Bettnässen)
  • große Angst um die noch lebenden Angehörigen
  • Übernahme der Aufgaben des Verstorbenen
  • Vorwürfe gegen sich und andere, Schuldgefühle (subjektives Schuldempfinden)

Jüngere Kinder

Für manche ist ‘tot sein’ nur ein langer Schlaf, von dem man ja irgendwann wieder aufwacht. Oder es ist nur eine lange Reise, von der man wieder zurückkommen wird. Dies führt dazu, dass die Kinder häufig den Verstorbenen suchen oder der Meinung sind, er müsse doch jetzt dann wieder aufwachen. Dies ist wichtig zu wissen, da man gerade jüngeren Kindern sehr genau erklären sollte, was ‘tot sein’ bedeutet (siehe hierzu auch unter “Kinderfragen”).

Ältere Kinder

Sie haben meist schon ein besseres Verständnis über Tod und Vergänglichkeit. Häufig glauben sie jedoch, an dem Tod in irgendeiner Weise schuld zu sein. Zu Lebzeiten des Verstorbenen aus Wut gesagte oder gedachte Aussprüche wie z.B. “Ich will Dich nie wiedersehen”, auch wenn diese schon einige Zeit zurückliegen, haben plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Auch entwickeln die Kinder, vor allem wenn sie zu wenig Informationen erhalten, ganz eigene (und teils extreme) Phantasien über das Todesereignis oder den Tod selbst. Bei Jungen beobachtet man häufiger, dass sie ihre Gefühle zurückhalten bzw. nicht wissen, wie sie diese ausdrücken sollen.

Was Kinder brauchen:

Kinder brauchen Informationen. Dies ist der allerwichtigste und bedeutendste Punkt. Man sollte den Kindern in Ruhe und immer wieder erklären, was genau geschehen ist, und was die nächsten Schritte sind. Es ist ganz wichtig, die Kinder (sofern sie es wünschen) bei den wichtigen Dingen, die im Zusammenhang mit dem Tod bzw. dem Verstorbenen stehen, mit einzubeziehen (vor allem bei der Abschiednahme). Hierbei ist es gut, wenn eine weitere Bezugsperson oder auch ein eingeweihter „fremder“ Helfer hinzugezogen wird oder bereitsteht, damit das Kind dann da nicht alleine ist, wenn die Hauptbezugsperson selber überfordert ist.

Abschiednahme bei Kriegsopfern ist oft nicht direkt möglich! – da sind daher andere Abschiedsrituale gefragt!

  • z.B. Brief schreiben an Verstorbenen, Bild malen -> dieses danach verbrennen- damit (kann man erklären) steigt es auf an den neuen „Ort“des Toten / in den Himmel…
  • Kerze anzünden, ein besonderes Lied dem Verstorbenen / dem Zurückgebliebenem singen oder ein Gebet sprechen
  • Blumen pflücken und zur angezündeten Kerze legen oder stellen. Wenn diese verblüht bzw. vertrocknet sind, diese an einer schönen Stelle in der Natur begraben, das kann man gut stellvertretend für den Körper des Verstorbenen tun. (Dies kann man auch als Basis für Erklärungen nutzen, für das Leben, Sterben und in Erde vergehen, aber auch für die bleibende Erinnerung)
  • Oder mit Kind besprechen, ob es selber eine Idee hat, wie es Abschied nehmen möchte

So können Sie den Kindern helfen.

  • Vermitteln Sie Ruhe und Zuverlässigkeit.
  • Bewahren und fördern Sie die alltäglichen Rituale.
  • Geben Sie den Kindern die Möglichkeit, durch freies Spielen oder Malen der eigenen Trauer Ausdruck zu geben (aber bewerten Sie dies nicht).
  • Geben Sie den Kindern ganz viel Geduld, Liebe, Aufmerksamkeit und Verständnis.
  • Bewahren Sie Erinnerungen und vermeiden Sie unnötige Änderungen im Tagesablauf.
  • Signalisieren Sie den Kindern, dass sie jederzeit kommen können, wenn sie erzählen oder weinen möchten.
  • Zeigen Sie selbst auch Ihre persönlichen Trauerreaktionen vor den Kindern, denn hierdurch können sie lernen, dass es wichtig ist, die eigene Trauer nicht zu unterdrücken.
  • Oft kann es hilfreich sein, wenn Sie sich bei der Trauerbegleitung Ihrer Kinder helfen lassen, denn die Kinder können mit Außenstehenden leichter über ihre Gefühle sprechen (bzw. diese äußern), als den selbst betroffenen Angehörigen gegenüber.

Bei Kriegserfahrung oder Katastrophenbeteiligten, ist es oft für das selber traumatisierte Elternteil schwer, nicht „panisch“ zu reagieren. Es fällt schwer, zwar emotional, aber ruhiger und gefasster und zuversichtlich zu erklären oder dem Kind beizustehen. Holen Sie bitte dabei gerne eine Helferperson hinzu, der Sie vertrauen, dass sie es in Ihrem Sinne macht. Besprechen Sie es untereinander, wie Sie sich diesen Beistand teilen können, wie Sie es formulieren können, wann und wie der Helfer/die Helferin „einspringen“ kann.

Was Kinder fragen

Kinder sind von Natur aus sehr neugierig und wollen erfahren, wie die Dinge des Lebens funktionieren.
Kinder müssen sich auf uns verlassen können (das erwarten wir ja auch von ihnen). Wir müssen ihnen Sicherheit, Geborgenheit, Anerkennung, Liebe und Struktur geben. Vor allem dann, wenn Kinder erfahren (erleben), dass Menschen auch sterben können, ist es ganz wichtig, ihnen deutlich zu machen, dass Sie als Eltern bzw. Elternteil (auch als Verwandter, Freund) für die Kinder da sind.
Viele Eltern werden mit Kinderfragen konfrontiert: “Wer kümmert sich um mich, wenn Du stirbst”. Solche Fragen kommen (wie alle “unangenehmen” Kinderfragen) meist ganz unvermittelt und manchmal scheinbar ohne direkten Zusammenhang mit einem aktuellen Ereignis. Manche Eltern antworten dann (ganz überrascht) mit “…aber wir sterben doch nicht”, oder versuchen, die Frage zu übergehen. Das ist nicht unbedingt hilfreich für das Kind. Solche Fragen sind eine wunderbare Chance, mit den Kindern ins Gespräch auch zu diesem ‘schwierigen’ Thema zu kommen.

Spätestens im Kindergarten lernen die Kinder den Jahreskreis. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dies ist eigentlich nichts anderes als der Verlauf eines Lebens. Der Neubeginn im Frühjahr, die Entwicklung und Reifung im Sommer, das Verweilen im Herbst – und dann der Winter, in dem es zum Stillstand kommt.

Aber nach dem Winter kommt wieder der Frühling. Neues Leben beginnt. Diese Hoffnung vermittelt uns auch der Glaube – in verschiedenen Formen. Das ist das, was Sie als Eltern auch vermitteln können: die Hoffnung und das Vertrauen auf ein Wiedersehen.

Was Sie tun bzw. vermeiden sollten:

“Das verstehst Du noch nicht” , “Dafür bist Du noch zu klein” … sind Sätze, die gerade bei diesem Thema zu Verunsicherung bei den Kindern führen. Verunsicherung führt zu Ängsten und falschen Vorstellungen!

Benutzen Sie klare, eindeutige und für Kinder verständliche Worte, wenn Sie über Tod und Sterben sprechen.

“Oma ist friedlich eingeschlafen” … dies ist vor allem für kleinere Kinder keine geeignete Formulierung. So können Ängste vor dem eigenen Einschlafen entstehen.

Erklären Sie deutlich und kindgerecht den Unterschied zwischen schlafen und tot sein.

“Gott hat Opa so lieb gehabt, dass er ihn zu sich geholt hat” … auch dies vermittelt den Kindern ein falsches und teilweise Angst machendes Bild. Wenn Sie dann ein anderes Mal sagen: „Gott hat dich lieb“- könnte das Kind denken: “muss ich dann jetzt auch sterben?“, oder „lebe ich weiter, weil Gott mich nicht lieb hat?“

Versuchen Sie, innerhalb der Familie eine einheitliche Erklärung für die Kinder zu finden. Es verunsichert Kinder, wenn die Oma sagt : “Opa ist auf dem Friedhof”, während Sie Ihrem Kind vermitteln: “Opa ist im Himmel”. Es hilft Kindern, wenn man ihnen erklärt, dass der Körper (die Hülle) im Sarg auf dem Friedhof liegt, jedoch das, was einen Menschen ausmacht (viele nennen es ‘die Seele’) an einem anderen Ort ist. (siehe Abschiedsrituale). Die Vorstellung, wo dieser Ort ist und wie es dort aussieht, ist ganz individuell. Fragen Sie Ihr Kind, was es selbst darüber denkt, bevor Sie schon eine “Lösung” vorgeben.

Kindgerechte Information ist ganz wichtig, vor allem dann, wenn Kinder mit zu einer Beerdigung genommen werden.

Oder bei Fluchtrückkehr ins Kriegsgebiet/ Nachkriegsgebiet. Erklären Sie Ihrem Kind vorher (!), wie es dort aussieht, wie es sich anfühlt, was gemacht wird – und warum. Bereiten Sie sich hierfür auch auf typische Kinderfragen vor und besprechen Sie diese möglichst zuvor (!) mit Ihrem Kind.

„Was ist, wenn Oma wieder aufwacht? Friert denn Opa nicht in dem kalten Sarg? Warum werfen die Leute Erde auf den Sarg? Was passiert, wenn Oma stirbt – kommt sie dann in den Himmel? Wieso ist Opa gestorben? Kommt er niemals wieder? Kann ich / könnt ihr auch sterben?“

Am allerwichtigsten ist, dass Sie aufrichtig zu Ihren Kindern sind. Kinder spüren sehr genau, wenn wir ihnen etwas verheimlichen oder ihnen nicht die Wahrheit sagen. Es ist besser, ehrlich zuzugeben, dass man selbst keine Erklärung oder Antwort hat. Und – vergessen Sie nicht: Ihr Verhalten (als Eltern, als Bezugspersonen auch als Helfer in der Not, prägt Ihre Kinder. Wenn Sie selbst ein ‘schwieriges’ Verhältnis mit Tod und Sterben haben, wird sich das sehr deutlich auf Ihre Kinder übertragen. Nur Mut ! Sie schaffen das schon!

Hier findet ihr den Textplan der JUMAT Ausgabe 1/2023:

Jahreslosung

Lektion 11. Mose 16,13Gott sieht dich!

Themenreihe: Gott schließt einen Bund mit Israel

Lektion 22. Mose 19,1-25Gott begegnen?!
Lektion 32. Mose 20,1-11Die 10 Gebote: Beziehung leben
Lektion 42. Mose 20,12-15Die 10 Gebote: Schutzraum
Lektion 52. Mose 20,16-18Die 10 Gebote: Zufriedenheit
Lektion 62. Mose 24,1-18Gott schließt einen Bund
Lektion 72. Mose 32,1-35Das goldene Kalb

Themenreihe: Die Passionsgeschichte

Lektion 8Matthäus 26,17-30Das erste Abendmahl
Lektion 9Matthäus 26,36-46Jesus kämpft im Gebet
Lektion 10Matthäus 26,31-35; 26,57-58.69-75Petrus scheitert
Lektion 11Matthäus 27,27-61Jesus stirbt
Lektion 12Matthäus 28,1-10Jesus ist auferstanden
Lektion 13Matthäus 28,16-20Der Auftrag an die Jünger
ExtraFamiliengottesdienstBesser als Western: Ostern!



Hier findet ihr den Textplan der JUMAT Ausgabe 4/2022:

Thema: Jesus lehrt (Teil 1)

Lektion 1Matthäus 4,23-5,121. Glücklich sind…
Lektion 2Matthäus 5,13-162. Salz und Licht
Lektion 3Matthäus 5,33-373. Ich schwöre!
Lektion 4Matthäus 5,38-424. Wie du mir, so ich dir?!
Lektion 5Matthäus 5,43-485. Wirklich jeden lieben?!

Thema: Wüstenzeit

Lektion 62. Mose 14,1-316. Sackgasse
Lektion 72. Mose 15,22-277. Ganz schön bitter
Lektion 82. Mose 16,1-368. Was ist das?
Lektion 92. Mose 17,8-159. Ein seltsamer Kampf
Lektion 102. Mose 18,1-2710. Ein weiser Rat

Thema: Großer Tumult um ein kleines Kind

Lektion 11Matthäus 1,1-2511. Gott wird Mensch
Lektion 12Matthäus 2,1-1212. Hoher Besuch
Lektion 13Matthäus 2,13-2313. Auf der Flucht
Extra Ein interaktiver Weihnachtsweg



Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 4/2022. Es geht in fünf Lektionen um die Bergpredigt.

Lektion 1Matthäus 4,23-5,121. Glücklich sind…
Lektion 2Matthäus 5,13-162. Salz und Licht
Lektion 3Matthäus 5,33-373. Ich schwöre!
Lektion 4Matthäus 5,38-424. Wie du mir, so ich dir?!
Lektion 5Matthäus 5,43-485. Wirklich jeden lieben?!

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 4/2022. Es geht in fünf Lektionen um das Volk Israel in der Wüste.

Lektion 62. Mose 14,1-316. Sackgasse
Lektion 72. Mose 15,22-277. Ganz schön bitter
Lektion 82. Mose 16,1-368. Was ist das?
Lektion 92. Mose 17,8-159. Ein seltsamer Kampf
Lektion 102. Mose 18,1-2710. Ein weiser Rat

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 4/2022. Es geht in drei Lektionen um die Geburt von Jesus.

Lektion 11Matthäus 1,1-2511. Gott wird Mensch
Lektion 12Matthäus 2,1-1212. Hoher Besuch
Lektion 13Matthäus 2,13-2313. Auf der Flucht
Extra Ein interaktiver Weihnachtsweg



Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier findet ihr den Textplan der JUMAT Ausgabe 3/2022:

Thema: Jesus handelt

04.07.Markus 5,21-24.35-431. Anders als erwartet
11.07.Markus 6,1-62. Jesus wird abgelehnt
18.07.Markus 6,30-443. Geben und Nehmen
25.07.Markus 6,45-524. Stark, stärker, am stärksten
01.08.Markus 7,31-375. Hören und verstehen
08.08.Markus 8,27-296. Wer bin ich?

Thema: Mose

15.08.2.Mose 2,1-107. Da schwimmt ein Baby!
22.08.2.Mose 2,11-258. Siegt die Ungerechtigkeit?
29.08.2.Mose 3,1 – 4,179. Gott lässt nicht locker
05.09.2.Mose 4,18 – 6,110. Rückkehr mit Schwierigkeiten
12.09.2.Mose 7 – 1111. Gott wird siegen
19.09.2.Mose 12,1-2812. Gott rettet uns!
26.09. 2.Mose 12,29-5113. Los geht’s!

Extra: Kinder aus der Ukraine integrieren

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 3/2022. Es geht in sieben Lektionen um Mose.

Lektion 72.Mose 2,1-107. Da schwimmt ein Baby!
Lektion 82.Mose 2,11-258. Siegt die Ungerechtigkeit?
Lektion 92.Mose 3,1 – 4,179. Gott lässt nicht locker
Lektion 102.Mose 4,18 – 6,110. Rückkehr mit Schwierigkeiten
Lektion 112.Mose 7 – 1111. Gott wird siegen
Lektion 122.Mose 12,1-2812. Gott rettet uns!
Lektion 132.Mose 12,29-5113. Los geht’s!

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 3/2022. Es geht in sechs Lektionen um Geschichten in denen deutlich wird, wie Jesus handelt.

Lektion 1Markus 5,21-24.35-431. Anders als erwartet
Lektion 2Markus 6,1-62. Jesus wird abgelehnt
Lektion 3Markus 6,30-443. Geben und Nehmen
Lektion 4Markus 6,45-524. Stark, stärker, am stärksten
Lektion 5Markus 7,31-375. Hören und verstehen
Lektion 6Markus 8,27-296. Wer bin ich?

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

In diesem Artikel beschreibt Björn Bausteine, die ihr für eure Gruppenstunde nutzen könnt, um die 1. Folge der 2. Serienstaffel Chosen zu vertiefen, gemeinsam aufzugreifen oder einen Abend passend zu gestalten.

Essen

Es bietet sich ein Festessen an! Vielleicht grillt ihr gemeinsam und bereitet ein gemeinsames Essen zusammen vor und gestaltet ein bisschen was Drumherum.
In der heutigen Folge lässt Jesus die Jünger ein Essen vorbereiten mit Lamm und Wein und allem, dann gehen sie zu einem Samariter, der vielleicht ein Mörder und Pferdedieb ist. Und feiern mit ihm. Sie erzählen sich Geschichten, um sich miteinander zu verbinden.
Ihr könnt vorher essen oder zum Abschluss.
Während des Essens könnt ihr euch gegenseitig eure Geschichten erzählen … Das würde den Faden der Folge aufnehmen. „Wie habe ich Jesus kennen gelernt“ oder „Wie kommt es, dass ich heute hier bin?“ könnten dann Ideen für den Austausch sein.

Warmup

Idee 1) Wie eben bei „Essen“ beschrieben

Idee 2) Geschichten – 2x wahr und eine Lüge
Jeder erzählt über sich und sein Leben 3 Geschichten oder Facts. Das Spannende: eine Geschichte stimmt nicht. Alle anderen müssen erraten, welches die erfundene Geschichte war, z.B. über eine Abstimmung. Ggf. muss dieser Part moderiert werden, damit der Geschichtenerzähler sich nicht selber moderieren muss. Ab einer gewissen Gruppengröße solltest du die Gruppe aufteilen, damit es nicht zu lange dauert.
So lernen sich alle noch ein bisschen besser kennen und interagieren miteinander.

Bibelportion

Bei dieser Folge bietet es sich an, ein paar Texte schon vor dem Schauen der Folge zu lesen – dann entdeckt man Passagen in der Folge wieder. Schau, welcher Text sich besser anbietet für deine Gruppe oder finde noch andere Texte, die besser zu deiner Gruppe passen. Auch muss gut bedacht werden, ob ihr „The Chosen“ eher als evangelistische Aktion gestaltet oder als Vertiefung für Leute, die schon mehr von Jesus wissen.

Bibelportion Idee 1
Schöpfungsgeschichte (1. Mose 1, 1-5) und Johannes (1, 1-5)

In dieser Folge schauen wir u.a. Johannes über die Schulter bei ersten Entwürfen zu seinem Evangelium. In der Folge outet sich Jesus als Gott und es könnte spannend sein, diese beiden Texte schon zu kennen.

Lest die beiden Texte, ggf in kleineren Gruppen.

Fragen für das Gespräch

Wo entdeckst du Ähnlichkeiten zwischen den beiden Texten?

Wo sind Unterschiede?

Johannes kannte bereits den 1. Mose-Text. Was denkt ihr: Warum hat er den Anfang seines Evangelium genau so gestaltet und nicht anders? Was war ihm wichtig? Was sollte der Anfang bei den Lesenden auslösen?

Bibelportion Idee 2

2. Mose 3, 11-14

Hier wäre es gut, eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse zu geben (Israel – Ägypten – Sklaverei – Mose – brennender Dornbusch). In dem kleinen Text jetzt stellt sich Gott vor. „Ich werde sein, der ich sein werde.“ In der Folge sagt Jesus eindringlich zu Johannes: „Ich bin, der ich bin.“

Fragen für das Gespräch

Lest den Text ggf. in kleineren Gruppen
Gott hat Mose gerade einen großen Auftrag gegeben, nämlich zum Pharao, dem Herrscher von Ägypten zu gehen und sein Volk aus Ägypten zu befreien. Mose muss aber erst einige Fragen klären…

Welche Fragen sind das?

Warum war Mose das wichtig?

Wie lauten Gottes Antworten?

Wenn nun jemand auftauchen würde und sagt: „Ich bin, der ich bin“: Wie würde das in den Ohren eines frommen Juden klingen?

Folge schauen

Schaut euch die erste Folge der zweiten Staffel an. Vielleicht findest vorher du jemanden, der kurz die Staffel 1 zusammenfassen kann? Oder ihr macht es gemeinsam, wenn ihr sie zusammen gesehen habt.

Am Anfang gibt der Produzent noch ein kleines Intro. Schau es dir vorher an, ob du das mit zeigen willst oder überspringst.

Kleingruppe

Es hat sich als gut erwiesen, nach der Folge ins Gespräch zu kommen. Je nach Größe der Gruppe solltest du Kleingruppen planen.

Ich finde die Einstiegsfragen sehr wichtig: Sie lassen jeden das weiterdenken, wo er oder sie angeknüpft hat.

Was hat dich besonders angesprochen an dieser Folge? Warum?

Was hat dich geärgert? Warum?

Wo sind bei dir Fragen aufgetaucht?

Wenn ihr über diese Fragen ins Gespräch kommt – go for it! Falls nicht, hier ein paar weitere Anregungen:

Die „Donnersöhne“

Welche Lektion bringt Jesus ihnen bei?

Wie müsste Jesus dir diese Lektion beibringen?

Jesus

Welche Szene hat dich am meisten beeindruckt?

Was würde sich in deinem Leben verändern, wenn du darauf vertrauen würdest, dass Jesus auch heute noch so handeln kann?

Der zuerst hinkende und dann geheilte Samariter

Was hat den Mann am meisten bewegt?

Wie ist Jesus ihm begegnet?

Was kannst du daraus ableiten, wie Jesus mit Menschen heute umgeht?

Challenge

Welche Aussage oder welches Verhalten von Jesus hat dich besonders herausgefordert?

Wie würde es aussehen, wenn jemand heute das so leben würde? Wie ginge das?

Tue es!

Input

Ich finde ja, dass es keinen weiteren Input braucht, da der Film und die Kleingruppe viel Input bietet. Ggf. kannst du aber noch sagen, was dich besonders angesprochen hat in dieser Folge.

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