Anderthalb Meter – kontaktlose Spiele & kreative Ideen

„Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!“ – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.

In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.

Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:

Spiele:

Kreativangebote:

1. Vorbemerkungen

„Tschüss, schönen Urlaub.“ Letzter Teenkreis. Alle erzählen sich, was sie im Sommer machen. Die einen freuen sich, die anderen haben schon jetzt Langeweile. „Und dann sehen wir uns in sechs Wochen wieder – Ciau.“ Der Teenkreis pausiert – der Glaube auch? Wie kann Jesus in den Urlaub mitkommen? Bietet der Sommer vielleicht sogar besondere Möglichkeiten, Jesus zu begegnen – in der Sonne, am Strand, mit ganz viel freier Zeit?

2. Zielgedanke

Die Teens sollen ermutigt werden, Jesus in ihren Sommer mitzunehmen. Sie sollen ganz konkrete Tipps und Ideen bekommen und mit offenen Augen und einem offenen Herzen in den Sommer gehen – Jesus ist zu erleben – AUCH und GERADE im Urlaub!

3. Einstieg

Clip von Helge Schneider: Sommer, Sonne, Kaktus (Achtung böser Ohrwurm ).

Sommer, Sonne, Kaktus mit Federball on the beach, blauer Himmel, gute Laune und a beautiful girl auf’m Schoß … das scheint der Sommertraum von Helge zu sein …

Wie sieht deine Vorstellung vom Sommer und vom Urlaub aus?

Sommer-Urlaubs-Talk

  • Wo verbringst du deinen Urlaub?
  • Worauf freust du dich im Sommer?
  • Langeweile im Sommer?
  • Wie sieht dein Tag im Urlaub aus?
  • Was ist dein Sommerlieblingssong?
  • Was wäre dein Traumurlaub?
  • In welchem Land warst du noch nie – würdest aber gern mal hin?
  • Dein schrägstes Urlaubserlebnis?
  • So einen Urlaub könnte ich mir nicht vorstellen …
  • Was tun bei Regenwetter?
  • Was tun, wenn man sechs Wochen zu Hause bleibt?
  • Hast du dir für den Sommer was vorgenommen?

Jeder bekommt eine Frage – wer dran ist, um die Frage zu beantworten, muss sich kurz verkleiden mit Hut, Schwimmreifen, Taucherbrille …

Sommer-Spielchen (evtl. zum Start oder am Ende)

z. B. Eissorten erraten, verschiedene Eissorten aufzählen, Sommermodenschau als Staffellauf, Sommersongs erraten (verschiedene Playlists auf YouTube), Wasserolympiade, Wasserbombenschlacht, Fruchtcocktails mixen, …

4. Hauptteil

Die Gruppe wird in fünf Gruppen aufgeteilt. Im Raum sind fünf Stationen aufgebaut – bei jeder Station ist ein Mitarbeiter. Jede Gruppe durchläuft jede Station, für jede Station sind fünf Minuten vorgesehen. Habt ihr eine kleine Gruppe, könnt ihr die Stationen auch mit der Gesamtgruppe durchlaufen.

Station 1: Mit Jesus im Urlaubs-Talk

In der Mitte steht ein Koffer, in diesem Koffer liegen fünf Fragen. Jeder darf sich eine Frage auswählen.

  1. Glaubst du, dass man Jesus auch im Urlaub erleben kann? Wenn ja, wie?
  2. Hast du schon mal etwas mit Jesus im Urlaub oder auf einer Freizeit erlebt? Wenn ja, was?
  3. Bibel im Gepäck? Allein lesen oder mit anderen? Auch im Urlaub?
  4. Manche sagen, dass Gott auch in der Natur zu finden ist … Wie könnten sie das meinen?
  5. Hilft die viele Zeit, um etwas mit Gott zu erleben, oder ist es für dich eher ein Hindernis, weil z. B. kein Teenkreis ist …?

Station 2: Postkartenaktion

Jesus ist überall zu erfahren. Urlaub und freie Zeit laden dich ein, deine Zeit völlig neu zu gestalten. Wie könnte Jesus da dabei sein?

Ein paar Ideen, vorgetragen von einem Mitarbeiter, der seine eigenen Gedanken dazu miteinbringt:

  • Setz dich auf dein Rad und fahr raus in die Natur. – Was gefällt dir besonders gut? Kannst du dir vorstellen, dass Gott all das gemacht hat?
  • Überlege dir, wofür du dankbar bist und schreib eine Dankesliste an Gott.
  • Steh bewusst mal ganz früh morgens auf und frühstücke mit Jesus, lies in der Bibel, trink einen leckeren Kakao …
  • Hör dir ein gutes Lied an und hör genau hin, vielleicht will Jesus dir dadurch etwas sagen …
  • Mal ein schönes Bild über etwas, was dich bewegt und rede mit Jesus darüber.
  • Geh joggen und powere dich so richtig aus. – Rede dabei mit Jesus und erzähl ihm, was dich bewegt.
  • Nimm dir fünf Minuten, in denen du einfach ganz still bist.
  • Mache eine kleine Wanderung mit Jesus, betrachte dabei ganz genau, was du siehst und hörst – danke ihm für all das Gute, das du sehen und hören darfst.
  • Triff dich mit einem Freund/Freundin im Freibad – sucht euch eine ruhige Ecke und lest zusammen eine Wassergeschichte z. B. „Die Stillung des Sturms“ (Lk 8,22-25). Schwimmt zusammen ein paar Bahnen und unterhaltet euch danach über den Text – was spricht dich an?

In der Mitte liegen verschiedene Postkarten mit Urlaubsmotiven, jeder sucht sich eine Karte aus und schreibt seine Adresse darauf. Danach werden die Karten gemischt und verteilt, sodass jeder eine neue Karte erhält. Die Aufgabe: Überlege dir konkret eine Aktion, wie du mit Jesus im Urlaub Kontakt aufnehmen kannst – oder was du mal ausprobieren willst. Schreibe der Person auf der Postkarte, was du dabei erlebt hast oder einfach Grüße aus dem Urlaub.

Vielleicht habt ihr ja auch eine Facebookgruppe? Dort könnten Bilder gepostet oder von Erfahrungen berichtet werden.

Station 3: Lied hören „Mit dir kommt der Sommer“ Samuel Harfst

https://www.youtube.com/watch?v=bo38k1Dma0A

Fragen:

  • Wem könnte der Texter das Lied gewidmet haben?
  • Wem würdest du das Lied widmen? Wer tut dir so gut, dass du zu ihm sagen würdest: Mit dir kommt der Sommer, mit dir kehrt das Leben zurück?
  • Passt die Beschreibung deiner Meinung nach auch auf Jesus? Wenn ja oder nein, warum, wie?
  • Welche Liedzeile wünschst du dir für deinen Sommer?

Station 4: Gute Worte für den Urlaub

Such dir einen Bibelvers aus, der dich in deiner Sommer-Urlaubszeit begleiten soll. Steck ihn in deinen Geldbeutel oder Hosentasche und nimm ihn mit, wohin du gehst. Lese ihn dir immer mal wieder durch – sei gespannt, was du damit erlebst – oder was dir der Vers bedeutet.

Mögliche Verse: Philipper 4,6; Psalm 18,37; Psalm 23,1; Psalm 24,9; Psalm 103,1; Matthäus 7,7; Matthäus 11,28-30 …

Station 5: Hear and Pray

Ein Mitarbeiter erzählt aus seinem Leben, was er oder sie mit Jesus im Urlaub erlebt hat oder wie er/sie seine Zeit mit Gott im Urlaub gestaltet. Dabei geht es nicht um großartige Erlebnisse, sondern um ein ehrliches und einfaches MUT MACHEN, mit Jesus unterwegs zu sein.

In der Mitte steht ein Kreuz – drum herum stehen Teelichter. Jeder Teen hat nun noch die Möglichkeit, ein Teelicht anzuzünden und Gott etwas zu bitten. Das kann laut oder leise geschehen. Der Mitarbeiter betet zum Schluss noch für die Gruppe.

5. Abschluss

Mit Jesus kommt der Sommer – mit ihm kehrt das Leben zurück. Er will uns begegnen, gerade im Urlaub. Er wartet auf uns und freut sich, wenn wir mit ihm Zeit verbringen. Nutz deine Sommerzeit, egal wo du bist: Nimm ihn mit – am besten ins Handgepäck, da wo du ihn immer vor Augen hast.

Und weil zu Sommer, Sonne und Kaktus auch noch ein leckeres Eis gehört, gibt es zum Schluss eine kleine Eisparty mit Sommermusik und gemütlichem Ausklang.

Ich fände es super, wenn ihr nach dem Sommer das Thema noch mal aufgreift, erzählen lasst und nachfragt, was die Teens im Sommer mit Jesus erlebt haben.

Das besondere Dart-Spiel für Gruppen

Spielidee und Vorbereitung

Im Mittelspiel steht eine Landkarte, die als Zielscheibe mit Dartpfeilen beworfen wird. Je nach Spielvariante – die einzeln oder auch nachein- ander gespielt werden können – kommt es nicht nur auf einen möglichst gezielten Wurf, sondern auch noch auf die richtige Beantwortung einer Quizfrage an.

Die Jugendlichen werden zunächst -je nach Gesamtspielerzahl- in zwei bis sechs Gruppen eingeteilt. Mehr als vier Spielerinnen oder Spieler sollten nicht in einer Gruppe sein. Jeder Gruppe wird eine Farbe zugewiesen. Sie wirft jeweils mit Dartpfeilen in dieser Farbe.

In kleineren Gruppen ist es auch möglich, dass in einer Einzelwertung (jede Spielerin und jeder Spieler spielt für sich) gespielt wird. Vorteil der Bildung von Gruppen ist jedoch, dass auch Schwächere eingebunden werden können.

Das Werfen von Dartpfeilen ist gefährlich und erfordert klare Regeln. Der Raum ist durch entsprechende Absperrungen so herzurichten, dass sich niemand zwischen Abwurflinie und Zielscheibe aufhält. Es empfiehlt sich unbedingt, dass wenigstens zwei Mitarbeitende anwesend sind.

Als Zielscheibe wird eine möglichst große Landkarte benötigt. Für nachfolgende Spielideen wird die Verwendung einer Karte der Bundesrepublik Deutschland (Format 125 x 100 cm, Maßstab 1: 850.000, Vorderseite politisch, Rückseite physisch) empfohlen. Möglich ist auch eine kleinere Karte (Format 40 x 55 cm, Maßstab 1:2.000.000, Vorderseite politisch, Rückseite physisch), wobei hier ein kürzerer Abstand zum Werfen gewählt werden muss.

Solche Karten können bezogen werden über die Bundeszentrale für politische Bildung,
Postfach 2325, 53013 Bonn (www.bpb.de).

Geeignet sind auch andere Karten, die im Buchhandel erhältlich sind. Bei Freizeiten kann auch mit einer Karte des jeweiligen Freizeitlandes gespielt werden. Je nach verwendeter Karte müssen die Fragen angepasst bzw. das Spiel sonst variiert werden.

Die Zielscheibe kann auch in der Weise gestaltet werden, dass eine entsprechende Karte mit einem Tageslichtprojektor bzw. Beamer auf die Zielwand projiziert wird. Dabei sollte der Projektor/Beamer direkt vor dem werfenden Spieler in max. 1 m Höhe stehen.

Geworfen wird entweder auf eine große Pinnwand (aus Kork o. Ä., Größe mindestens 2 m x 2 m) oder es werden an der Wand entsprechend viele Styroporplatten befestigt (die Platten sollten möglichst mindestens 2 cm dicker sein als die Spitzen der verwendeten Dartpfeile lang sind.

1.  Länder treffen

Material: Politische Deutschlandkarte, Dartpfeile

Gespielt wird mit einer politschen Deutschlandkarte. Die Gruppen werfen reihum. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei ab. Jede Gruppe, die ein Bundesland trifft, das vorher noch keine andere Gruppe getroffen hat, besetzt dieses Land. Am besten lässt man einen Dartpfeil in der betreffenden Gruppenfarbe stecken.

Das schöne an dieser Variante ist, dass jede Gruppe schnell ein Erfolgserlebnis haben wird und es dann beim Kampf um die kleinen Bundesländer Saarland, Bremen, Hamburg und Berlin spannend wird! Deshalb eignet sich das „Länder treffen“ auch gut als Einstieg.

Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Bundesländer (zuerst) getroffen  hat.

2.  Zielwasser

Material: Politische Deutschlandkarte, Dartpfeile

Gespielt wird mit einer physischen Deutschlandkarte. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei ab. Die Gruppen werfen wieder reihum. Die Spielleitung nennt zunächst in jeder Runde ein Gewässer.

  • Seen und Meere:
    Nordsee, Ostsee, Bodensee, Chiemsee
  • Flüsse:
    Rhein, Donau, Main, Oder

Jede Gruppe hat bei jedem Gewässer drei Versuche. Bei den „Seen und Meeren“ erhält jede Gruppe, die das genannte Gewässer trifft, für jeden Treffer einen Punkt.
Bei den Flüssen erhält die Gruppe, deren bester Wurf dem genannten Fluss am nächsten kam, 5 Punkte. Für den zweitbesten Wurf gibt es 4 Punkte, usw.

Das Besondere an dieser Variante, besonders in der Flüsse-Version, ist, dass die Jugendlichen den Verlauf der Gewässer kennenlernen. Es sollte unbedingt jeweils mit den größeren Gewässern begonnen werden. Diese sind bekannter und leichter zu treffen, was sich auf die Jugendlichen motivierend und deswegen positiv auf den Spielverlauf auswirkt.

Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Punkte erzielen konnte.

3.  Getroffen, gewusst, gewonnen

Material: Politische Deutschlandkarte Dartpfeile „Fragen und Antworten 1“

Gespielt wird wiederum mit einer politischen Deutschlandkarte. Auch bei dieser Variante werfen die Gruppen reihum. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei wieder ab.

Für jedes der 16 Bundesländer sind drei Fragen vorbereitet (vgl. „Fragen und Antworten 1“). Jeder Gruppe, die ein Bundesland trifft, wird eine Quizfrage zu dem betreffenden Bundesland gestellt. Nur wenn diese Frage richtig beantwortet wird, bekommt die Gruppe einen Punkt.

Welche der Fragen zum betreffenden Bundesland gestellt wird, wird von der Spielleiterin oder dem Spielleiter ausgelost. Nicht richtig beantwortete Fragen werden später erneut gestellt. Sobald alle Fragen zu einem Bundesland richtig beantwortet wurden, kann man durch einen Wurf auf dieses Bundesland keinen Punkt mehr erzielen.

Bei dieser Variante wird es vor allem beim Kampf um die kleineren Bundesländer spannend. Um die geringere Trefferwahrscheinlichkeit teilweise zu kompensieren, sind die Fragen zu den kleineren Bundesländern gegenüber den Fragen zu den größeren Bundesländern etwas einfacher. Ansonsten bietet diese Variante natürlich vor allem für die Jugendlichen mit „Köpfchen“ eine Gelegenheit, Schwächen beim Werfen etwas auszugleichen.

Gewonnen hat die Gruppe, die am meisten Punkte erzielt hat.

Tipp: Das Spiel kann selbstverständlich jederzeit vor Beantwortung aller Fragen beispielsweise nach Ablauf einer bestimmten Zeit beendet werden. Dies bietet sich gerade dann an, wenn im Verlauf des Spiels gegen Ende die Trefferhäufigkeit zu sehr abnimmt.

4.  Raten, werfen, siegen

Material: Politische oder physische Deutschlandkarte Dartpfeile „Fragen und Antworten 2“

Diese Variante kann sowohl mit einer politischen als auch mit einer physischen Deutschlandkarte gespielt werden. Auch bei dieser Variante werfen die Gruppen reihum. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei wieder ab.

Die Spielleitung stellt zunächst eine Frage, bei der jeweils eine bestimmte Stadt gesucht ist (vgl. „Fragen und Antworten 2“). Jede Gruppe hat bei jeder Frage einen Versuch. Die Gruppe, deren Wurf der gesuchten Stadt am nächsten kam, bekommt 5 Punkte. Für den zweitbesten Wurf gibt es 4 Punkte, usw.

Das besondere an dieser Variante ist, dass im Zeitpunkt des Wurfs der oder dem Werfenden (möglicherweise) nicht bekannt ist, welche Stadt sie oder er treffen soll. Trotzdem besteht die Möglichkeit eines besse- ren Wurfs als der einer Gruppe, die die Frage für sich vor dem Wurf richtig beantwortet hat. Die Variante zeichnet sich durch ihre Kombination aus Wissen, Glück und Geschicklichkeit aus.

Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Punkte erzielen konnte.

Material und Zeit

Material

  • große Pinnwand (mindestens 2 m x 2 m) oder Styroporwand bzw. Magnettafel
  • große Deutschlandkarte (die zumindest bei der Verwendung von Dartpfeilen beschädigt werden kann), physisch und/oder politisch, je nach Variante alternativ Tageslichtprojektor und Folie bzw. Beamer, PC und ent- sprechende Karte als Bild-/Grafikdatei
  • Dartpfeile, möglichst für jede Gruppe fünf Pfeile in jeweils derselben Farbe
    alternativ entsprechende Anzahl von Saugnapfpfeilen/Magnetpfeilen
  • Absperrband usw.
  • für Variante Getroffen, gewusst, gewonnen: Fragen auf kleine Karteikarten schreiben und verdeckt nach Bundesländern sortiert stapeln
  • evtl. dicke, farbige Filzstifte/Wachskreide sowie Plakat zum Notieren des Spielstands
Tipp

Das Material kann problemlos bereits auf Vorrat zusammengestellt werden und ist dann kurzfristig einsetzbar. Sofern man die „klassische“ Variante mit der Deutschlandkarte auf Papier wählt, kann man das Material zudem auf kleinstem Raum zusammenpacken. Es wird dann am Spielort nur noch eine Pinnwand (o. Ä.) benötigt. Die vorliegenden Dartspiel-Varianten eignen sich daher in besonderem Maße als „eiserne Ration“ oder bei unvorhersehbaren Ereignissen, auch auf Fahrten und für Freizeiten.

Zeit

  • Erklären des Spiels und Einführung einschlie Sicherheitshinweise: ca. 10 Min.
  • Spielphase:
    Variante „Länder treffen“: ca. 10-20 Min.
    Variante “Zielwasser”: ca. 20-30 Min.
    Variante „Getroffen, gewusst, gewonnen“: ca. 60-90 Min.
    Variante „Raten, werfen, siegen“: ca. 20-30 Min.

Aus den Varianten lässt sich also flexibel ein Spielabend mit einer Dauer von 60 bis 120 Min. zusammenstellen. Daneben können die Varianten einzeln gespielt werden oder als Teil in einem anderen Spielabend oder im Rahmen einer Spielaktion eingesetzt werden.

Wichtig ist, dass das Spiel einerseits konzentriert (Sicherheit!), andererseits aber auch straff und zügig durchgezogen wird. Lange Wartezeiten sind dringend zu vermeiden, da sonst bei den Gruppen und Jugendlichen, die gerade nicht an der Reihe sind, Langeweile und Unruhe aufkommen kann.

Fragen und Antworten 1

Baden-Württemberg

  • Welches ist die zweigrößte Stadt Baden-Württembergs? (Mannheim)
  • In welcher Stadt befindet sich das Dreisam-Stadion? (Freiburg im Breisgau)
  • Baden-Württemberg ist entstanden aus Württemberg, Baden und …? (Hohenzollern)

Bayern

  • Welche Stadt ist auch wegen der dort hergestellten Lebkuchen besonders bekannt? (Nürnberg)
  • Wie heißt der höchste Berg Bayerns? (Zugspitze)
  • Was bedeutet die Abkürzung BMW? (Bayrische Motorenwerke)

Berlin

  • In welchem Gebäude tagt der Bundestag? (Reichstag)
  • Welches Wappentier hat Berlin? (Bär)
  • Welches Bauwerk ist auf der 10-Cent-Münze zu sehen? (Brandenburger Tor)

Brandenburg

  • In welcher brandenburgischen Stadt befindet sich Sanssouci? (Potsdam)
  • Welche beiden Flüsse bilden die Ostgrenze Brandenburgs? (Oder und Neiße)
  • Wie heißt die Hauptstadt Brandenburgs? (Potsdam)

Bremen

  • Welches „Tierische“ Musikensemble hat Bremen in seinem Namen? (Bremer Stadtmusikanten)
  • Welche zweite Stadt gehört neben Bremen zum Bundesland Bremen? (Bremerhaven)
  • Welcher Fluss fließt durch Bremen? (Weser)

Hamburg

  • Welches Kfz-Kennzeichen haben hamburgische Fahrzeuge? (HH – Hansestadt Hamburg)
  • Wie heißt der bekannteste Hamburger Fußballverein? (Hamburger Sportverein, kurz: HSV)
  • Wie heißt die Hauptkirche Hamburgs? (St. Michaeliskirche, kurz: Michel)

Hessen

  • Wie heißt die größte Stadt in Hessen? (Frankfurt am Main)
  • Wo hat der CVJM-Gesamtverband Deutschlands seinen Sitz? (Kassel)
  • Wie heißt die Hauptstadt Hessens? (Wiesbaden)

Mecklenburg-Vorpommern

  • Wie heißt Deutschlands größte Ostseeinsel? (Rügen)
  • Wie heißt die Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern? (Schwerin)
  • Welche bekannte deutsche Politikerin kommt aus Mecklenburg-Vorpommern? (Angela Merkel)

Niedersachsen

  • Welche Inselgruppe gehört zu Niedersachsen? (Ostfriesische Inseln)
  • Wie heißt das höchste Mittelgebirge Niedersachsens? (Harz)
  • Welche Automobilfirma hat ihren Sitz in Wolfsburg? (Volkswagen, kurz: VW)

Nordrhein-Westfalen

  • Wie heißt der größte Ballungsraum in Nordrhein-Westfalen? (Ruhrgebiet)
  • Welche nordrhein-westfälische Stadt ist durch ihre Schwebebahn bekannt? (Wuppertal)
  • In welcher Stadt ist der Fußballverein Schalke 04 zuhause? (Gelsenkirchen)

Rheinland-Pfalz

  • In welcher Stadt soll Martin Luther vor dem Reichstag gesagt haben.
    „Hier stehe ich. Gott helfe mir. Ich kann nicht anders.“ (Worms,1521)
  • Welche Früchte wachsen an den Steilhanglagen der Mosel? (Trauben, Weinbau)
  • Welche Formel 1-Rennstrecke liegt in Rheinland-Pfalz? (Nürburgring)

Saarland

  • Zu welchem Land gehörte das Saarland wirtschaftlich, bevor es 1957 zehntes deutsches Bundesland wurde? (Frankreich)
  • Wie heißt die Landeshauptstadt des Saarlands? (Saarbrücken)
  • Welche Waren produziert die bekannte saarländische Firma Villeroy & Boch AG? (Keramikwaren)

Sachsen

  • In welcher sächsischen Stadt befindet sich die Semperoper? (Dresden)
  • Welche zweite offizielle Sprache wird in einem Teil Sachsens neben deutsch gesprochen? (sorbisch)
  • Welche Stadt hieß früher einmal Karl-Marx-Stadt? (Chemnitz)

Sachsen-Anhalt

  • In welcher Stadt schlug Martin Luther am Reformationstag seine 95 Thesen an? (Wittenberg)
  • Wie heißt der höchste Berg Sachsen-Anhalts im Harz? (Brocken)
  • Wie heißt die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt? (Magdeburg)

Schleswig-Holstein

  • Welche Wasserstraße verbindet die Nordsee und die Ostsee? (Nord-Ostsee-Kanal)
  • Welche bekannte Ostseeinsel gehört zu Schleswig-Holstein? (Fehmarn)
  • Welches Wahrzeichen von Lübeck war auf dem 50-DM-Schein zu sehen? (Holstentor)

Thüringen

  • In welcher Stadt hat die Firma Jenoptik ihren Sitz? (Jena)
  • Nach welcher Stadt wurde die Ära von 1919 bis 1933 bezeichnet? (Weimar: Weimarer Republik)
  • Wie heißt der bekannte Fernwanderweg auf dem Kamm des Thüringer Waldes? (Rennsteig)

Fragen und Antworten 2

  • In welcher Stadt steht Deutschlands höchster Kirchturm? (Ulm)
  • In welcher Stadt tagte der Bundestag vor seinem Umzug in den Berliner Reichstag? (Bonn)
  • Wie heißt die größte Stadt Deutschlands, die nicht Hauptstadt eines Bundeslands ist? (Köln)
  • In welcher Stadt sitzt das Bundesverfassungsgericht? (Karlsruhe)
  • Welche Stadt liegt in Deutschland am südlichsten? (Oberstdorf)
  • In welcher Stadt wird registriert wieviel „Punkte“ ein Autofahrer hat? (Flensburg)
  • In welcher Stadt sitzt das Bundespatentamt? (München)
  • In welcher Stadt befindet sich die Wartburg? (Eisenach)
  • In welcher Stadt liegt das Deutsche Eck? (Koblenz)
  • Welche deutsche Stadt wird auch als Drei-Flüsse-Stadt bezeichnet? (Passau)
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