Versteigerung der Werte

Bei dieser besonderen Versteigerung, teilt ihr eure möglichst große Gruppe (mind. 4-5 Kleingruppen, 12+Personen) in kleine 3-4er Gruppen. Die Kleingruppen müssen so sein, dass innerhalb ihres Teams eine Diskussion über ihre Werte entstehen kann.

In der 1. Phase ziehen sich alle Kleingruppen zurück und erhalten eine Anzahl von identischen Werte. Hier eine beispielhafte Liste:

  • Abenteuer – Abwechslung – Achtsamkeit – Akzeptanz – Anerkennung – Anpassungsfähigkeit – Authentizität – Ästhetik 
  • Begeisterung –  Beliebtheit – Bewegung – Bewusstheit 
  • Dankbarkeit – Disziplin 
  • Echtheit – Ehrlichkeit – Einzigartigkeit – Engagement – Entspannung – Erfolg – Ernährung
  • Familie – Fantasie – Feinfühligkeit – Flexibilität – Freiheit – Freunde – Fülle – Furchtlosigkeit
  • Genauigkeit – Genuss – Gerechtigkeit – Glaube – glückliche Beziehungen – Großzügigkeit
  • Harmonie – Heilung – Hilfsbereitschaft – Humor 
  • innerer Friede – Integrität – Intelligenz – Intuition
  • Kompetenz – Kreativität
  • Lebendigkeit – Leichtigkeit – Leidenschaft – Leistungsfähigkeit – Lernbereitschaft – Liebe – Loyalität – Luxus
  • Mäßigkeit – Minimalismus – Mitgefühl – Mut
  • Nachhaltigkeit – Nächstenliebe – Nähe – Naturliebe – Neidlosigkeit – Neugierde
  • Offenheit – Optimismus – Ordnungsliebe 
  • Redegewandtheit – Reichtum – Reife – Respekt 
  • Selbstbestimmung – Selbsterkenntnis – Selbstliebe – Selbstmitgefühl – Selbstständigkeit – Selbstwert – Sex – Sicherheit – Sinn – Solidarität – Spaß – Spiritualität
  • Toleranz – Tradition – Transparenz – Treue
  • Unabhängigkeit
  • Verantwortung – Verbundenheit – Verlässlichkeit – Vertrauen
  • Weisheit – Wertschätzung – Wissen – Wohlstand
  • Zivilcourage – Zufriedenheit – Zugehörigkeit – Zuverlässigkeit

Für die Kleingruppen können diese Werte auf einer Liste sein. Für die Versteigerung könnt ihr Urkunden bereit halten auf denen ihr dann einen gerade ersteigerten Wert notiert. Das gibt dem Wert eine Aufwertung.

Jede Kleingruppe verständigt sich in einer internen Diskussion auf 5-10 Werte, die ihnen am wichtigsten sind. Das Ziel dieser Gruppe ist es, nun möglichst diese Werte bei der Auktion zu ersteigern. Diese Werte werden noch mal übersichtlich auf einem Zetteln notiert. Da die Gruppe später ein Budget für ihre Werte-Ersteigerung bekommt, können sie nun grob absprechen, wie sie bei der Versteigerung agieren wollen (viel Geld für die wichtigsten Werte, oder weniger Geld für viele, all in, …)

Wenn nun alle zusammenkommen und sich in den Kleingruppen sitzend der großen Versteigerung widmen, versucht sich jeder seinen ausgesuchten Werten gemäß zu verhalten. Vielleicht ist auch eine kleine Verkleidung möglich. Nun bekommt jede Gruppe Spielgeld ausgehändigt. Jede Gruppe bekommt 20.000€.

Als Option der Verknappung, kann parallel zum Geldaushändigen eine mitarbeitenden Person alle Werte von der Versteigerungsliste streichen für die sich keine Gruppe entschieden hat. Dann sind spontane Umentscheidungen nicht mehr möglich und die Versteigerung geht vermutlich schneller, da weniger Werte im Rennen sind. Die Verknappung sorgt zusätzlich für Dynamik.

Die Versteigerung beginnt mit einer Einführung und Begrüßung. Wenn alle bereit sind übernimmt eine fitte und wortgewandte Person die Versteigerungen. Diese hat wie bei einer Auktion im Fernsehen einen Hammer oder Klingel bei der amerikanischen Variante in der Hand. Sie liest die aktuelle Auktion vor und versteigert diese dann. Ziel ist es, die Werte an den Höstbietenden zu verkaufen.

Für den konkreten Ablauf einer Auktion gibt es zwei Varianten:

  1. Die Auktion wird vorgelesen. Es wird ein Startgebot von 1.000€ genannt und um wie viel Euro, wieder mind. 500€ es immer überboten werden muss. Derjenige, der am Ende das meiste bietet, bekommt den Zuschlag und gewinnt bzw. bezahlt seinen ersteigerten Wert.
  2. Eine alternative Variante ist ein geheimer Höchstbetrag. Dabei legt jede Gruppe einen Geldbetragfest, den er bereit ist für diesen Wert zu bezahlen. Die Gruppe mit dem höchsten Geldbetrag ersteigert den Wert und zahlt den Betrag für den Wert ein.

Bei beiden Varianten ist es wichtig, dass der Moderator dynamisch erzählt und motiviert vorgeht. Er möchte den Leuten ja das Geld aus der Tasche ziehen. „Was ist es euch wert….“ „Überlegt noch mal gut, letzte Chance, … “ Mit den Worten 3, 2, 1, vorbei. beendet er die Auktion und die Abwicklung folgt mit der Übergabe der Urkunde und dem bezahlen des Preises. Danach ist der nächste Wert an der Reihe.

Nachdem die Versteigerung abgeschlossen ist, sprechen immer 2-3 Kleingruppen zusammen über das Erlebte. Hierzu ein paar mögliche Fragen:

  • Habt ihr eure Werte bekommen, für die ihr euch vorher entschieden habt?
  • Wie hat sich das angefühlt einen Wert zu ersteigern/bzw. nicht zu bekommen?
  • Habt ihr eure Meinung im Laufe der Auktionen angepasst und verändert?
  • Wie ist eure Strategie aufgegangen?
  • Was ist euch jetzt wichtig, wenn ihr an die Werte und euer Leben denkt?
  • Für welchen Wert würdet ihr „all in“ gehen?
  • Bei welchen Werten habt ihr euch gewundert, das Gruppen dafür Geld gegeben haben?
  • Welche Werte sind für euch so wichtig, dass ihr eure Leben danach ausrichten würdet?
  • Welche zwei-fünf Werte möchtest du als Lebensgrundlage für dich persönlich festlegen?

Ablauf
Vor Beginn der Übung bereitet die Übungsleitung das Material vor. Hierzu muss ein Nagel so in ein Brett eingeschlagen werden, dass dieser fest steht, aber der größte Teil des Nagels nicht im das Brett ist. Der Nagel muss einen breiten, flachen Nagelkopf haben.
Die Gruppe hat die Aufgabe weitere Nägel auf dem eingeschlagen Nagel zu balancieren. Diese dürfen dabei weder das Brett noch den Boden berühren. Die Aufgabe ist dann gelöst, wenn die Konstruktion frei stehen kann.
Die Teilnehmenden bekommen einzelne Aufgaben, welche sie im Laufe der Übung ausführen müssen. Einigen Teilnehmern werden die Augen verbunden, andere dürfen nicht sprechen oder ihre Hände nicht oder nur eingeschränkt benutzen. Eine genaue Übersicht über diese Aufgaben ist als Download „KOOP_Magische Nägel_Tabelle“ beigefügt. Die einzelnen Aufgaben sind an den Bibeltext im 1. Korinther 12 angelehnt.
Die Einschränkungen gelten bereits während der Planungsphase und dürfen während der Übung nicht gebrochen werden. Die Teilnehmenden erhalten mit Ausnahme des Kopfes (siehe Tabelle) jeweils einen Nagel, der im Laufe der Übung von niemand anderem berührt werden darf.
Die Übung findet im Rahmen einer Gesamtzeit von bis zu 30 Minuten statt. Wie viel dieser Zeit für die Planung und wie viel für die Durchführung verwendet wird bleibt den Teilnehmenden selbst überlassen. Während der Planungsphase darf der eingeschlagenen Nagel weder von den Teilnehmern noch durch die anderen Nägel berührt werden.

Regeln

  1. Die Teilnehmer dürfen nur ihre eigenen Nägel berühren.
  2. Die Einschränkungen müssen während der gesamten Übung eingehalten werden.

Anregungen und Hinweise
In der Auswertungsphase kann Bezug auf den 1. Korinther 12 genommen werden.

  • Der Bibeltext wird vorgelesen. Anschließend können die Teilnehmenden beim Austausch über die Übung Bezug auf den Text nehmen. Impulse sind bspw. Begabungen, die Menschen von Gott bekommen haben oder die Rolle des Individuums in einer Gruppe.

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe „Ab in die Liga der Champions“ sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den „Trainer der Welt“ hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Einen Mini-Kicker, den man überall hin mitnehmen kann und der sofort für jede Menge Spaß sorgt, nicht nur für Fußballfanatiker!

Und so wird’s gemacht:

Die Kanten der Spanplatte mit Schleifpapier schleifen. Anschließend den Filz auf die Spanpatte kleben. Als nächstes legen wir die Kopiervorlage auf den Filz und schlagen an den markierten Stellen die Nägel ca. 1 cm tief in die Spanplatte, (unbedingt Stahlnägel verwenden, Eisennägel verbiegen sich bei der Spanplatte). Die Kopiervorlage nun runterreißen und das Fußballfeld mit dem weißen Buntstift aufmalen. Zum Schluss legen wir das Gummiband wie gezeichnet außen herum als Bande und Tor und knoten die Enden zusammen. Die Wäscheklammer wird auseinander gemacht und dient als Schnipser.

Spielanleitung

Der Ball (die Murmel) wird in die Mitte des Spielfeldes gelegt. Es wird ausgelost, wer Anstoß hat. Abwechselnd versuchen nun die zwei Spieler, durch Schnipsen mit ihren Wäscheklammerhälften den Ball beim Gegner im Tor unterzubringen. Das Tor zählt, wenn der Ball mehr als die Hälfte seines Umfanges die Torlinie überschritten hat. Nach einem erzielten Tor kommt der Ball in wieder in die Mitte und der Spieler, der ein Tor rein bekommen hat, hat nun Anstoß. Viel Spaß!

Bei dieser Spendengala sind alle chic angezogen. Jeder kann etwas mitbringen, was er versteigert. Dabei geht es durchaus auch um etwas Lustiges. Die Gegenstände oder Dienstleistungen sollten auf irgendeine Art attraktiv, aber nicht unbedingt wertvoll sein. All das ersteigerte Geld geht an einen vorher ausgesuchten guten Zweck.

Mögliche Gegenstände zum Versteigern auf einer Freizeit sind z. B. Schokoladentafel, Kopfkissen für eine Nacht, usw. In einer Gruppenstunde vor Ort könnte bei Gegenständen auch etwas selbstgebasteltes oder vieles mehr versteigert werden. Noch schöner ist der Abend, wenn Teilnehmende und Mitarbeitende Dienstleistungen oder Gutscheine für etwas versteigern. Darunter fällt der Grillabend bei einem Mitarbeitenden zu Hause, die Nachhilfestunde für Mathe, eine Massage, einmal zusammen DAZN schauen, oder das Privatkonzert von einem musikalischen Menschen der Gruppe. Das sind natürlich nur ein paar Beispiele. Der Galaabend ist der ideale Moment, um alle Insider und Running Gags auszuschlachten. Bei den versteigerten Sachen gibt es im Grunde keine Grenzen.

Im Vorfeld sollte sich das Vorbereitungsteam noch auf einen guten Zweck verständigen, für den gesammelt wird. Wer keine Idee hat, ist herzlich eingeladen für die https://www.ec-indienhilfe.de/ und eines ihrer Projekte zu sammeln.

Vor dem Abend werden alle potenziellen Mitarbeitenden und Gäste bzgl. dem Galaabend instruiert:

  • Verkleidung
  • Versteigerung überlegen
  • Geld für den guten Zweck mitbringen

Der Abend beginnt mit einer Einführung und Begrüßung. Jede Person schreibt seinen Gegenstand oder seine Dienstleistung auf einen Zettel. Optional könnten die Versteigerungssachen auf am Abend davor einem Mitarbeitendem gesagt werden. Die Zettel werden in einem Sammelbehältnis eingesammelt. Danach übernimmt eine fitte und wortgewandte Person die die Versteigerungen. Diese hat wie bei einer Auktion im Fernsehen einen Hammer oder Klingel bei der amerikanischen Variante in der Hand. Sie liest die aktuelle Auktion vor und versteigert diese dann. Ziel ist es, das Maximum aus jeder Aktion zu holen und der Menge ordentlich einzuheizen.

Für den konkreten Ablauf einer Auktion gibt es zwei Varianten:

  1. Die Auktion wird vorgelesen. Es wird ein Startgebot genannt und um wie viel Euro oder Cent es immer überboten werden muss. Derjenige, der am Ende das meiste bietet, bekommt den Zuschlag und gewinnt bzw. bezahlt seinen Triumph.
  2. Amerikanische Auktionen laufen etwas anders ab. Dabei geht ein Hut rum und jeder legt immer, wenn der Hut bei ihm ist, ein Bonbon rein, was umgerechnet z. B. 50 Cent sind. Der Hut wandert so lange weiter und füllt sich mit 50 Cent Stücken, bis die Person, deren Auktion es ist, „klingelt“. Damit die Person das Geschehen nicht sieht, hat sie verbundene Augen. Sobald es klingelt, bleibt der Hut bei der Person, die ihn gerade in der Hand hält und diese Person bekommt den Zuschlag.

Bei beiden Varianten ist es wichtig, dass der Moderator ordentlich erzählt und motiviert zu geben. Es ist ja für einen guten Zweck.

ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.

Die Jakobsgeschichte

Unter „Programmideen“ finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.

Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter „Videos“.

Programmplan

Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. 

Sonntag
Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht
Montag
Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen
Dienstag
Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter
Mittwoch
Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban
Donnerstag
In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok
Freitag
Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen
10:15 Kennenlern-Spiele Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ „Würfeln-Suchen-Quizzen“ Geländepiel: „Kuhhandel“
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Snack Snack Snack Snack Snack Snack
14:15
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std
Geländespiel „Capture the Wildraten” Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“

Platz für eigene Ideen
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“
oder
Stationenspiel „Talente ausprobieren“
Platz für eigene Ideen Stationenspiel
„Jakobs leckere Suppe“
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Wir holen alle(s) raus

Der Frühling ist da. Die Temperaturen steigen. Zeit, rauszugehen!

Aufgrund der Pandemie verlegen wir unsere Angebote in die Natur oder auf größere Plätze. Gleichzeitig beachten wir natürlich die vorgegebenen Regeln des Landes. Unser Redaktionsteam hat für Euch und eure Kinder einige gut umsetzbare Ideen in konkrete Entwürfe umgesetzt, damit Ihr mit Euren Kindern in Kontakt bleiben könnt. Wie wäre es mit einem Treffen am Lagerfeuer, dazu Stockbrot und eine gute Geschichte? Vielleicht verteilt Ihr auch lieber Päckchen mit Briefen, Rätsel und Aktionen? Oder Ihr bereitet mehrere Stationen in eurer Ortschaft vor und lasst die Kinder von Station zu Station gehen? Vielleicht macht Ihr auch lieber ein Fitnessangebot live aus dem Garten wie die „Highland-Games“ hier aus dem Artikel „Kräftemessen im Schottenrock“?

Gerade jetzt brauchen Euch die Kinder. Sie sind die, die mit am meisten in dieser Zeit unter der Kontaktlosigkeit leiden. Hier ist es wichtig, ihnen ein guter Wegbegleiter/ eine gute Wegbegleiterin zu sein, vielleicht auch mal anzurufen oder eine Messanger-Nachricht zu schicken. Kinder merken, dass man an sie denkt. Danke für alle Zeit und Liebe, die Ihr in die Jüngsten steckt! Gott segne Euch!

Highlandgames für Kinder und Jugendliche

Die Highland Games (deutsch: „Hochland-Spiele“) stammen ursprünglich aus Schottland. Seit hunderten von Jahren gehören diese speziellen sportlichen Wettkämpfe zur schottischen Kultur und werden auch heute noch nach traditionellen Regeln durchgeführt. Bei den Highland Games geht es aber nicht nur darum, wer am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen steht, also die oder der Stärkste und Schnellste ist. Neben dem Sportspektakel spielen das Erleben von Gemeinschaft und das Feiern eine wichtige Rolle. Gründe genug, dass auch Kinder oder Jugendliche einmal in den Kilt schlüpfen und sich dem traditionsreichen Wettkampf stellen!

Zu Beginn der Highland Games sollte man den Teilnehmern eine kurze Einführung ins Thema geben: Die Spiele stammen ursprünglich aus dem schottischen Hochland. Dort wurden die Wettkämpfe mit dem Ziel ausgetragen, Schottlands stärksten und schnellsten Männer zu finden. Diese sollten dann wichtige Aufgaben übernehmen, z.B. als Leibwächter des Königs, Krieger oder Boten. Auch heute werden noch Highland Games veranstaltet, allerdings geht es dabei neben dem Kräftemessen bei traditionellen Wettkampf-Disziplinen vor allem um Spaß und das gemeinsame Feiern.

Um ein passendes Ambiente zu schaffen, sollten sich sowohl Mitarbeitende als auch Teilnehmende nicht scheuen, einen Schottenrock bzw. eine entsprechende Alternative (z.B. kariertes Tuch) um die Hüften zu binden. Auch das Abspielen von Dudelsackmusik oder das Einüben eines kleinen schottischen Tanzes kann dazu beitragen, eine Highland Games-Atmosphäre zu schaffen.

Im Folgenden werden einzelne Disziplinen vorgestellt, die mit Kindern oder Jugendlichen durchgeführt werden können. Dabei kann man den Wettkampf so planen, dass entweder die Leistung von jeder Person einzeln gewertet wird oder dass kleine Gruppen eingeteilt werden, die gegeneinander spielen. Sollte es am Ende um die beste Einzelleistung gehen, müsste man die erzielten Punkte bei Gruppenwettkämpfen (z.B. Tauziehen) entsprechend jedem Gruppenmitglied „gutschreiben“. Bei der Materialauswahl (z.B. Größe und Gewicht) sollte die Gruppenzusammensetzung (Alter, Mädchen/Jungen) berücksichtigt werden. Eventuell ist es sinnvoll, das Material in verschiedenen Größen/Gewichten bereitzuhalten, um den unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht werden zu können.   

Falls genügend Mitarbeitende zur Verfügung stehen, bietet es sich an, die Highland Games als eine Art Stationenlauf zu organisieren. Die Punktevergabe sowie die Anzahl der Versuche pro Station können individuell festgelegt werden. Wichtig: Bitte unbedingt durch klare Regeln und Sicherheitsabstände Verletzungsgefahren der Beteiligten minimieren! Auch der Einsatz bestimmter Materialalternativen (siehe Vorschläge) kann zur Erhöhung der Sicherheit beitragen.

Baumstammwerfen

Material:

  • kleiner Baumstamm
  • Materialalternativen für Baumstamm: kleine Zaunpfähle/ Bohnenstangen/ große, stabile Pappröhren/ Plastikrohre
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Baumstamm wird entweder selbst vom Boden aufgehoben oder dem stehenden Athleten so in die Hände gegeben, dass dieser die Unterseite fassen und gleichzeitig den Stamm an eine seiner Schultern lehnen kann. Nun soll der Baumstamm mit oder ohne Anlauf aus einem Abwurfbereich heraus so nach vorne geworfen werden, dass er sich einmal überschlägt. Gelingt dies, erhält der Spieler bzw. dessen Gruppe eine bestimmte Punktezahl.

Hammerwerfen

Material:

  • Hammer
  • Materialalternative Hammer: Socke mit Tennisball
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Hammer wird aus dem Stand mit einem Arm so weit wie möglich geworfen. Drehbewegungen um die eigene Achse sind nicht erlaubt, jedoch darf man durch kreisende Bewegungen Schwung mit dem Wurfarm holen. Es bietet sich an, verschiedene Zielzonen zu markieren, die jeweils unterschiedlich viele Punkte bringen. Bei mehreren Versuchen zählt entweder der beste der Würfe oder die Gesamtzahl der erreichten Punkte.

Steinstoßen

Material:

  • großer Stein
  • Materialalternative Stein: Kugelstoß-Kugel/ Kokosnuss/ Medizinball
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Stein wird aus dem Stand mit einem Arm so weit wie möglich gestoßen (wie beim Kugelstoßen). Drehbewegungen um die eigene Achse sind nicht erlaubt! Es bietet sich an, verschiedene Zielzonen zu markieren, die jeweils unterschiedlich viele Punkte bringen. Bei mehreren Versuchen zählt entweder der beste der Würfe oder die Gesamtzahl der erreichten Punkte.

Baumstammziehen (Staffellauf)

Material:

  • Baumstammstück, an dem ein dickes Seil befestigt ist (z.B. mit Hilfe einer Ringschraube)
  • Materialalternative Baumstammstück: Zaunpfahl
  • 2 Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)
  • Stoppuhr

Ablauf:

Zwei Stöcke oder Strohballen befinden sich in einem Abstand von ca. 20m zueinander.  Eine kleine Gruppe von Spielern stellt sich rechts neben dem Startpunkt auf. Der Baumstamm wird nun von jedem Gruppenmitglied um die gegenüberliegende Markierung und anschließend wieder um die Startmarkierung gezogen, so dass man das Seil dem nächsten Spieler direkt in die ausgestreckte Hand übergeben kann. Die Zeit wird gestoppt, bis der letzte Spieler seine Ausgangsposition erreicht hat. Die drei besten Gruppenzeiten werden mit entsprechenden Punktzahlen belohnt, die entweder der jeweiligen Gesamtgruppe oder bei Einzelwertung den einzelnen Gruppenmitgliedern „gutgeschrieben“ werden. Bei ungleichen Gruppengrößen kann die Durchschnittszeit der Gruppe bewertet werden.

Koffertragen

Material:

  • 2 kofferähnliche Gewichte mit Haltevorrichtung (z.B. zwei Baumstammscheiben mit „Griffen“)
  • Materialalternativen Gewichte: 2 kleine Hantelstangen mit Gewichtsscheiben, 2 Reisekoffer mit Steinen
  • 2 Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Die Markierungen befinden sich in einem Abstand von ca. 20m zueinander. Die beiden „Koffer“ werden nun vom Startpunkt aus um die zweite Markierung und wieder zurück getragen – je ein Koffer in jeder Hand. Wer eine Runde schafft, erhält eine bestimmte Anzahl von Punkten. Stehenbleiben ist erlaubt. Gezählt werden nur die vollen Runden, bis die Gewichte abgesetzt werden müssen oder maximal 5 Runden geschafft wurden.

Fassrollen (Staffellauf)

Material:

  • kleines Fass, gefüllt mit Wasser
  • Materialalternative Fass: Autoreifen
  • 2 Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)
  • Stoppuhr

Ablauf:

Zwei Stöcke oder Strohballen befinden sich in einem Abstand von ca. 20m zueinander.  Jeweils zwei Mitglieder der Gruppe bilden ein Team und rollen das Fass gemeinsam um den gegenüberliegenden Stock/ Ballen und wieder zurück. Nun sind die nächsten beiden Spieler an der Reihe. Die Zeit wird gestoppt, bis das letzte Team das Fass über die Ziellinie gerollt hat. Die drei besten Gruppenzeiten werden mit entsprechenden Punktzahlen belohnt, die entweder der jeweiligen Gesamtgruppe oder bei Einzelwertung den einzelnen Gruppenmitgliedern „gutgeschrieben“ werden.

Sackhochwurf

Material:

  • Sack mit Heu
  • Mistgabel
  • evtl. hohe Stehleiter
  • Kreide zum Markieren der Höhenzonen

Ablauf:

Der Heusack soll mit der Mistgabel so hoch wie möglich geworfen werden. Um die Höhe zu messen, bietet sich z.B. eine hohe Stehleiter, eine Wand oder ein Baum an, die in bestimmte Höhenzonen eingeteilt sind. Für jede erreichte Zone gibt es eine entsprechende Punktezahl.

Sackweitwurf

Material:

  • Sack mit Heu
  • Mistgabel
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Heusack wird aus dem Stand mit der Mistgabel so weit wie möglich geworfen. Es bietet sich an, verschiedene Zielzonen zu markieren, die jeweils unterschiedlich viele Punkte bringen. Bei mehreren Versuchen zählt entweder der beste der Würfe oder die Gesamtzahl der erreichten Punkte.

Tauziehen

Material:

  • dickes Tau
  • Markierungen (z.B. Absperrband, Seil, Stock, Strohballen)

Ablauf:

Zwei Gruppen stehen sich entlang eines am Boden liegenden Taus gegenüber. Dort, wo sich die Mitte des Taus befindet, ist der Boden markiert. Auf Kommando ergreifen die beiden Mannschaften das Tau und versuchen, die gegnerische Gruppe so weit auf ihre Seite zu ziehen, dass eine vorher gekennzeichnete Stelle des Taus über die markierte Mitte bewegt wird. Alle Gruppen treten gegeneinander an und erhalten pro Sieg eine entsprechende Punktezahl. Bei Einzelwertung kann diese dann auch jedem Spieler individuell „gutgeschrieben“ werden.

Sackschlagen

Material:

  • 2 Säcke mit Heu
  • Material-Alternative Heusäcke: 2 Kissen
  • 2 Strohballen

Ablauf:

Auf den beiden Strohballen, die im Abstand von etwa 1m auf dem Boden liegen, stehen sich zwei Spieler gegenüber. Sie versuchen, sich gegenseitig mit einem Heusack vom Strohballen zu schlagen. Kopftreffer sind verboten. Wer zuerst aus dem Gleichgewicht gerät und den Boden berührt, hat verloren. Jeder Athlet bestreitet mehrere Durchgänge gegen verschiedene Gegner und sammelt für sich oder seine Gruppe pro Sieg eine bestimmte Anzahl von Punkten. Diese Disziplin kann auch als kleines Turnier gespielt werden, bei dem immer der Gewinner eine Runde weiterkommt. Die drei bestplatzierten Spieler erhalten dann jeweils eine vorher festgelegte Punktezahl, die bei Gruppenwertung ihrer jeweiligen Gruppe „gutgeschrieben“ wird.

Liegestütz-Ringkampf

Ablauf:

Zwei Spieler befinden sich Kopf an Kopf in Liegestütz-Stellung. Nun versuchen sie, sich gegenseitig so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass ein anderer Körperteil als die Hände oder die Füße den Boden berührt. Jeder Athlet bestreitet mehrere Durchgänge gegen verschiedene Gegner und sammelt für sich oder seine Gruppe pro Sieg eine bestimmte Anzahl von Punkten. Diese Disziplin kann auch als kleines Turnier gespielt werden, bei dem immer der Gewinner eine Runde weiterkommt. Die drei bestplatzierten Spieler erhalten dann jeweils eine vorher festgelegte Punktezahl, die bei Gruppenwertung ihrer jeweiligen Gruppe „gutgeschrieben“ wird.

Hammerhalten

Material:

  • Hammer
  • Stoppuhr

Ablauf:

Bei diesem Spiel geht es darum, einen Hammer so lange wie möglich mit ausgestrecktem Arm zu halten. Die drei besten Zeiten werden mit einer bestimmten Anzahl von Punkten belohnt, die entweder den einzelnen Spielern oder deren Gruppen „gutgeschrieben“ werden. Diese Disziplin kann auch als kleines Turnier gespielt werden, bei dem immer zwei Athleten gegeneinander antreten und der Gewinner eine Runde weiterkommt. Dann benötigt man keine Stoppuhr, aber zwei gleich schwere Hämmer. Die drei bestplatzierten Spieler erhalten jeweils eine vorher festgelegte Punktezahl, die bei Gruppenwertung ihrer jeweiligen Gruppe „gutgeschrieben“ wird.

Highland Games zu Hause

Falls ein Zusammentreffen in größerem Rahmen nicht möglich ist, können Kinder und Jugendliche selbst kreativ werden und im eigenen Garten oder auf einer freien Fläche in der Nähe alleine oder mit anderen zusammen ihre eigenen kleinen Highland Games veranstalten. Mit ein bisschen Ideenreichtum ist es möglich, die meisten Disziplinen auch im privaten Umfeld durchzuführen. Außerdem ist es bestimmt reizvoll, weitere Disziplinen zu erfinden und auszuprobieren. Im Rahmen der Jungschar oder der Jugendgruppe könnte man eine Art „Highland Games Contest“ ausrufen und die Kinder bzw. Jugendlichen auffordern, Fotos oder Videos von ihren Aktionen mit den anderen zu teilen.

Quellen:

https://www.visitscotland.com/de-de/see-do/events/highland-games/

https://kruschel-kinder.de/nachrichten/Wer_ist_der_Beste_beim_Steine-Schleudern_13201617.htm

https://www.highland-games.eu/disziplinen-bei-den-dhg/

https://www.spielewiki.org/wiki/Highland_Games

https://www.spielewiki.org/wiki/Liegest%C3%BCtz-Kampf

https://www.lz.de/lippe/lemgo/22769633_Statt-Highland-Games-VfL-Lueerdissen-ruft-zu-Homeland-Games-auf.html

https://www.regio-tv.de/mediathek/video/highland-games-f%C3%BCr-die-kleinen/

https://www.pinterest.ch/pin/382172718373928057/

https://de.wikipedia.org/wiki/Highland_Games

Jakob träumt von Engeln

Spielidee:

Eine Mischung aus Schnitzeljagd, Stationenlauf und Workshop mit tieferem Sinn aus der Himmelsleiter-Geschichte (1.Mose 27,41-28,22): Die Kinder suchen im Dorf oder in der Stadt nach Engelswegweisern und folgen ihnen. Dabei stoßen sie auf Stationen, an denen sie mit Spiel und Spaß Einzelteile einer Leiter gewinnen. Am Ende wird die Leiter zusammengebaut und als Symbol, dass Gott hier ist, aufgestellt.

Vorbereitung:

Auf dem Weg zum Ziel werden an Straßenlaternen, Verkehrsschildern und Wegkreuzungen Engels-Wegweiser aufgehängt.

Gern dürfen diese auch etwas versteckt sein, da die ganze Gruppe gemeinsam die Augen offenhält. An zwei Stellen auf dem Weg wird eine Station eingerichtet. Eventuell in der Hofeinfahrt eines Mitarbeitenden errichten, damit die Materialien nicht verschwinden. Oder die Mitarbeitenden besetzen diese beiden Stationen und nur ein Begleiter geht mit der Gruppe mit.

Bild (c) Lutz Leonhardt

Ablauf:

Die Teilnehmenden machen sich als Gruppe mit den Mitarbeitenden auf den Weg und folgen den Engels-Wegweisern, die zuvor aufgehängt wurden. An vier Stellen des Wegs wird Halt gemacht und eine Station gespielt. An jeder Station bekommen die Teilnehmenden eine „Leiter-Latte“ (eine kurze Dachlatte als Querstrebe), wenn sie die Station erfolgreich geschafft haben.

1. Station = Wecke bloß nicht den schlafenden Jakob

Auf dem Weg wird angehalten und das Spiel „der Lehrer schreibt an die Tafel“ gespielt mit schlafendem Jakob als Lehrerersatz. Der Mitarbeitende stellt sich mit dem Rücken zur Gruppe, schließt die Augen und sagt den Satz „der Jakob schläft und träumt“. Während des Satzes dürfen die Teilnehmenden auf Jakob zuschleichen. Direkt nach dem Wort >träumt< dreht sich der Jakob um und schaut zur Gruppe. Wer nun wackelt oder sich bewegt ist raus und muss zurück zum Anfang. Gewonnen hat die Gruppe, sobald der Erste den schlafenden Jakob an der Schulter berührt. Nun bekommen die Teilnehmenden eine Dachlatte als Preis. Gern können mehrere Durchgänge mit wechselnden Jakobs gespielt werden.

2. Station = Leiter-Überwindungs-Spiel

Eine Leiter liegt flach auf dem Boden. Jede/ r aus der Gruppe bekommt die Augen verbunden und versucht nacheinander blind die Leiter zu überqueren. Jeweils ein Kind links und ein Kind rechts dürfen sehen, um die anderen zu lotsen. Es darf nur auf die Leiter-Teile getreten werden. Wenn ein Teilnehmender den Boden berührt, müssen alle wieder an den Anfang zurück. Sind alle heil am Ziel, bekommen die Teilnehmenden eine Dachlatte als Preis.

Erschwerte Variante: Die Hälfte der Gruppe kommt von rechts, die andere Hälfte von links, die Teilnehmenden müssen beim Darüberlaufen aneinander vorbeikommen. Achtung: Diese Variante nur mit Mund-Nasen-Maske spielen, da kein Corona-Abstand möglich ist!

Bild (c) Lutz Leonhardt

3. Station = Steinturm-Bau-Spiel

Die Teilnehmenden versuchen mit den vorgegebenen Pflastersteinen einen möglichst hohen Turm zu bauen. Alle Steine müssen verwendet werden. Die Steine wurden zuvor an der Station platziert. Sind alle Steine verbaut und der Turm hält, bekommen die Teilnehmenden eine Dachlatte als Preis.

4. Station (am Ziel) = Aus Latten eine Leiter bauen

Die Teilnehmenden bekommen hier die zwei großen Dachlatten. Abwechselnd nageln sie aus den Längsstreben und den Dachlatten, die sie an den Stationen gewonnen haben eine Himmelsleiter zusammen und stellen sie auf dem Freizeitgelände auf als Symbol, dass Gott hier anwesend ist.

Bild (c) Lutz Leonhardt

„Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!“ – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.

In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.

Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:

Spiele:

Kreativangebote:

Click to access the login or register cheese
Wähle dein Team!

Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.

Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.

Wechsel zu deinem Konto