Thema: Freiheit

„echt. Im glauben wachsen“ – Themen für das 3. Quartal 2021 im Paket – bestehend aus einem theologischen Einstieg ins Thema, 6 Bibelarbeiten, einem Video, einem Stundenentwurf, zwei Andachten und zwei weiteren Artikeln

Wenn wir hoffen und bangen, sind das Momente in unserem Leben mit einem ungewissen Ausgang. Oft müssen wir uns dabei mit Themen auseinandersetzen, die wir eigentlich eher meiden. Die Corona-Krise, die Flutkatastrophe und auch der Tod von Philipp Mickenbecker (Real Life Guys) haben auch junge Menschen aktuell ungewöhnlich stark mit diesen Herausforderungen konfrontiert und auch sehr berührt. Darum möchten wir euch mit unserem neuen KON-Thema Anregungen geben, auch solche Themen anzugehen. In Bibelarbeiten und Stundenentwürfe findet ihr Impulse, die ins Gespräch führen und begründete Hoffnung vermitteln.

Leider gibt es im Leben immer mal wieder auch schlechte Zeiten – wie zum Beispiel eine Corona-Krise. Für viele Menschen hat sich der Alltag durch Corona ziemlich geändert. Vielleicht ja auch für dich. Vielleicht warst du in dieser Zeit auch mehr auf dich selbst gestellt. Vielleicht hast du dich immer wieder allein oder einsam gefühlt, weil es schwieriger war, den Kontakt zu deinen Freunden und deiner Familie zu halten und du deine Lieben nicht so oft sehen konntest. Vielleicht wurde deine Arbeit, dein Studium oder deine Schule anstrengender durch den Online-Unterricht und viele Online-Meetings. Vielleicht warst du gestresster, weil du mehr Aufgaben zu erledigen hattest und dich in vieles erst einarbeiten und zurechtfinden musstet. Vielleicht hast du in dieser Zeit an dir selbst gezweifelt oder dich sogar nutzlos gefühlt.

All das kann ich gut verstehen – mir ging es zwischendurch in den letzten Monaten auch so. Doch unser Leben besteht eben leider nicht nur aus den schönen Seiten, sondern auch immer wieder aus schwierigen Phasen.

  • Wie gehst du damit um?
  • Was gibt dir in diesen Zeiten Hoffnung?
  • Was stärkt dich?

Darum soll es in diesem Stundenentwurf gehen.

Ablauf

1. Vorbereitung/Begrüßung

Zu Beginn eurer Gruppenstunde begrüßt ihr alle, singt auch gerne ein Lied zum Start in den Abend. Toll ist es auch, wenn ihr vorher euren Gruppenraum für den Abend schön gestaltet habt, sodass alle sich direkt wohlfühlen und eine angenehme Stimmung entstehen kann. Ihr könnt zum Beispiel Blumen aufstellen, Decken und Kissen bereitlegen, leckere Getränke und kleine Snacks zubereiten, Bilder von eindrucksvollen Naturlandschaften aufhängen, …

2. Gespräch und kreativer Austausch

In so einer positiven Umgebung und Stimmung, fällt es oft leichter auch einen Blick auf die schwereren Zeiten im Leben zu werfen. Darum geht es nun. Tauscht euch darüber aus, wie ihr euch in schwierigen Zeiten fühlt.

Gruppen, die sich bereits gut kennen und vertraut miteinander umgehen, können das im Gespräch tun. Alle können sich gegenseitig von ihren Krisen erzählen und davon, wie es ihnen in diesen Situationen ging. Natürlich auf freiwilliger Basis – alle entscheiden selbst, was und wie viel sie preisgeben möchten.

Besonders in Gruppen, die noch nicht so lange zusammenkommen, können bei diesem Schritt auch kreative Aktionen helfen. Die Teilnehmenden können zum Beispiel ein Bild malen oder eine Collage erstellen und sich auf diese Weise schwierige Situationen und Gefühle noch einmal ins Gedächtnis rufen.

Wenn ihr euch kreativ betätigen möchtet, benötigt ihr Papier, Stifte, evtl. Wasserfarbe, Wassergläser und Pinsel, Scheren, Zeitschriften und Bastelkleber.

Ca. 30 Minuten Zeit solltet ihr sowohl für die Bilder/Collagen als auch für ein gutes Gespräch einplanen. Um euch die Collagen und Bilder abschließend noch vorzustellen, benötigt ihr natürlich noch einmal Zeit – je nach Gruppengröße ca. 10–20 Minuten.

Die Bilder und Collagen könnt ihr im Raum aufhängen oder in eure Mitte legen, damit sie sichtbar bleiben.

3. Das hätte ich mir gewünscht

Nun habt ihr euch über eure negativen Erfahrungen und Situationen ausgetauscht, in denen es euch nicht so gut ging.

Was hättet ihr euch in diesen Situationen gewünscht? Was hättet ihr gebraucht?

Über diese Fragen können alle ein paar Minuten nachdenken und ihre Gedanken dazu auf Karteikarten oder kleine Zettel schreiben. Diese Karteikarten mit euren Wünschen für schlechte Zeiten werden anschließend in der Gruppe vorgelesen und zu den Bildern/Collagen gelegt bzw. gehängt.

Für diesen Schritt könnt ihr 15–20 Minuten einplanen.

4. Mut machen

Im letzten Teil des Abends stützt ihr euch gegenseitig. Macht euch Mut und schenkt euch Hoffnung. Vorschlägen dazu:

Gegenseitig Segenskarten gestalten

Sucht schöne, positive, aufbauende Sprüche aus der Bibel. Das geht auch gut online, beispielsweise auf www.konfispruch.de. Dort werden euch solche Sprüche vorgeschlagen. Die Verse schreibt ihr auf Karteikarten und gestaltet diese passend dazu.
Zum Abschluss des Abends schenkt ihr euch gegenseitig eure Segenskarten und nehmt sie mit nach Hause, damit sie euch in den nächsten schwierigen Situationen ein wenig Kraft schenken.

Fertige Segenskarten (ggf. mit QR-Code)

Eine andere Möglichkeit sind Segenskarten, die ihr bereits vor der Gruppenstunde zum Beispiel im Shop der Marburger Medien bestellt. Dort gibt es verschiedene schöne Segenskarten zur Auswahl. Besonders empfehlenswert finde ich die »Ich brauche Segen«-Karten, auf denen ein QR-Code angezeigt ist. Wenn man diesen scannt, erhält man einen biblischen Segensspruch. Diese Karten könnt ihr (auf Spendenbasis) bestellen und an eure Gruppe verschenken.

Stärkende Statements

Ihr könnt auch für jede Person einen Zettel mit dem jeweiligen Namen auslegen und dann allen eine Zeit geben, um auf diese Zettel positive Statements zu schreiben. Ihr führt den anderen auf diese Weise ihre Stärken vor Augen, könnt aufschreiben und festhalten, wo ihre Begabungen liegen, was ihr toll an ihnen findet.
Diese Zettel werden anschließend mit nach Hause genommen und können vielleicht in der nächsten schweren Phase helfen, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und den Mut nicht zu verlieren.

Hoffnungswichteln

Als weitere Alternative bietet sich die Aktion »Hoffnungswichteln« an – das müsst ihr allerdings vorher bekannt machen, damit sich alle Teilnehmenden darauf vorbereiten können.
»Hoffnungswichteln« funktioniert wie das klassische Wichteln zu Weihnachten – allerdings sollen Gegenstände, Karten, Bilder… verschenkt werden, die Hoffnung schenken können, die Mut machen können.

Legt, am besten gemeinsam mit eurer Gruppe, 1–2 Wochen vor diesem Abend ein Budget fest oder entscheidet euch dazu, dass nichts gekauft, sondern alles selbst hergestellt werden soll. Dann haben alle Zeit, sich bis zu dieser Gruppenstunde etwas Passendes einfallen zu lassen und eingepackt mitzubringen.
Einige Ideen, was das sein könnte:

  • Natürlich sind auch hier Segenskarten willkommen
  • Dinge, die Entspannung schenken können: Gesichtsmasken, Cremes, Badezusätze …
  • Gegenstände, die Mut schenken können: aufbauende kleine Bücher mit Weisheitssprüchen oder Mut-Mach-Geschichten
  • Sicher fallen euch auch eine Menge Dinge ein.

Ihr könnt in der Gruppe nun um die einzelnen Geschenke würfeln. Setzt euch dazu um einen Tisch und legt ein Geschenk vor jede von euch. Dann wird der Reihe nach gewürfelt:

1: alle Geschenke werden an die 1. Person nach rechts weiter gegeben

2: alle Geschenke werden an die 2. Person nach rechts weitergegeben

3: Die Person, de gewürfelt hat, darf sich eine andere Person aussuchen, die mit ihr das Geschenk tauscht

4: Die Person, die gewürfelt hat, darf mit der Person, die ihr gegenüber sitzt, das Geschenk tauschen

5: alle Geschenke werden an die 1. Person nach links weitergegeben

6: alle Geschenke werden an die 2. Person nach links weitergegeben

Legt vor Spielbeginn eine Zeit fest und stellt eine Stopp-Uhr. Sobald der Alarm ertönt, endet euer Spiel und alle dürfen das Geschenk, das nun vor ihnen liegt, behalten und auspacken.

Eine andere Möglichkeit ist auch, dass ihr die Geschenke nicht an diesem Abend auspackt, sondern jede ihres eingepackt mit nach Hause nimmt. Dann können alle ihre Geschenk erst auspacken, wenn sie sich wieder in einer Situation befinden, in der sie Mut und Hoffnung gebrauchen können.

Andacht

Als Andacht zum Abschluss des Abends bietet sich die Geschichte von Petrus an, der auf dem Wasser gehen möchte (Mt 14,25–33).

Lest die Geschichte gemeinsam und sing (oder hört) danach das Lied »oceans (where feet may fail)« von Hillsong. Der Liedtext erzählt davon, dass es schwere Zeiten gibt, dass man sich manchmal unsicher und bedroht fühlt und die Hoffnung verliert.

Aber es sagt auch, dass Gott trotzdem immer bei uns ist. Dass er uns hält und trägt, uns nicht ertrinken lässt und aus solchen Phasen immer wieder herausziehen möchte. So wie es Jesus mit Petrus tut.

„Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!“ – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.

In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.

Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:

Spiele:

Kreativangebote:

1. Vorbemerkungen

Jugendliche sind die Zukunft der Gemeinde. Diesen Satz hört man immer wieder. Er ist leider schrecklich einseitig und schafft in uns ein falsches Bild von den Möglichkeiten der Mitarbeit.

Natürlich hoffen wir, dass die Jugendlichen in absehbarer Zeit einen festen Stamm von Gemeindegliedern ausmachen werden. Wenn wir aber in die Welt der Bibel schauen, entdecken wir ein anderes Bild. Damals gab es keine „Jugendlichen“. Nach der Kindheit wurde man zu den Erwachsenen gezählt. Junge Menschen hatten gleiche Rechte und Pflichten wie Erwachsene. Biblische Texte wurden also für Jugendliche genauso wie für Erwachsene geschrieben. Gemeinde besteht aus verschiedenen Gliedern aller Generationen. Jugendliche sind jetzt Gemeinde, nicht erst in der Zukunft.

Da es bei diesem Thema um einen Bereich geht, der weit über die eigentliche Jugendarbeit hinausgeht, ist es unerlässlich, den Leitungskreis mit einzubeziehen und die ganze Gemeinde in den Blick zu nehmen. Vielleicht hat eine Person aus diesem Kreis Zeit, um an dem Abend dabei zu sein?

2. Zielgedanke

Jugendliche sind jetzt Gemeinde. Sie sind nicht nur eingeladen, sondern regelrecht aufgefordert, sich mit ihrer von Gott geschenkten Persönlichkeit und Begabung in die Gemeinde einzubringen.

3. Einführung inkl. Exegese

In Römer 12,1 beginnt Paulus einen neuen Abschnitt seines Briefes. Hat er zunächst die großen Taten Gottes an den Menschen in den Blick gerückt, geht es jetzt um das Leben, welches sich aus dem Wirken Gottes ergibt.

„Angesichts des Erbarmens Gottes“ (Röm 12,1) ermahnt Paulus seine Leser. Eine Ermahnung war und ist nichts grundsätzlich Negatives. Es geht Paulus vielmehr um ein dringliches Bitten, ein deutliches Vor-Augen-Führen, damit seine Leser begreifen, was er als Leben im Glauben versteht. Dieses Leben im Glauben gilt allen Gläubigen. Eine Unterscheidung in Jugendliche und Erwachsene kennt Paulus nicht. Er verweist mit dem kleinen Wort „angesichts“ auf die Vielzahl der Aussagen in den vorherigen Teilen des Briefes. Gott hat die Menschen, die allesamt gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren haben (Röm 3,23), gerecht gemacht und der Glaube wird als Gerechtigkeit angerechnet (Röm 4,5). Wir stehen nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade (Röm 6,14). Gott hat seinen Sohn für uns hingegeben und uns mit ihm alles geschenkt (Röm 8,31 f.). Nichts kann uns von seiner Liebe trennen (Röm 8,38 f.). Unser Handeln ist nicht Bedingung, sondern Antwort auf Gottes große Taten. Wir leben in einer neuen Dimension.

Unsere Antwort lautet: Wir stellen Gott unser ganzes Leben zur Verfügung. Das bezeichnet Paulus als wahren und angemessenen Gottesdienst (Röm 12,1). Nach Jesu Auferstehung gibt es keine kultischen Gottesdienste mehr, wie sie im AT bekannt waren. Das, was wir in der Regel sonntags feiern, wird im NT als „Versammlung“ bezeichnet. Der Besuch eines sonntäglichen Gottesdienstes ist also keine Handlung, um auf Gottes Liebe zu antworten. Durch Gottesdienste werden wir im Glauben gestärkt und wir ehren Gott – „echter“ Gottesdienst, also vernünftige Antwort auf Gottes Handeln ist aber unser Leben im Alltag, unsere Hingabe an Gott.

In den nächsten Kapiteln führt Paulus diesen Gottesdienst konkret aus. Zunächst denkt er an Gemeinde: Wir sind unterschiedlich begabt (Röm 12,6). Diese Gaben sollen wir nutzen, um in der Gemeinde aktiv zu sein und mitzuarbeiten. Hier geht es weder um körperliche Reife noch um Erfahrungsschätze. Wer begabt ist, soll diese Gabe für Gott in der Gemeinde einbringen.

4. Einstieg

Starte mit einem Spiel. Die Jugendlichen werden in Zweierteams eingeteilt. Eine Person sitzt auf einem Stuhl und hat die Hände gefesselt. Eine andere Person steht hinter dem Stuhl, hat die Augen verbunden und hält einen Joghurt und einen Teelöffel in der Hand. Nun soll die Person, die die Augen verbunden hat, die Person mit den gefesselten Händen füttern. Mit diesem oder ähnlichen Spielen wird deutlich, dass wir aufgrund unserer unterschiedlichen Fähigkeiten aufeinander angewiesen sind und gemeinsam ans Ziel kommen.

Es ist von großem Vorteil, wenn sich eine oder mehrere Personen aus dem Leitungskreis/Ältestenkreis einladen lassen. Man kann sie zu Beginn in einem Interview vorstellen und in einer solchen Vorstellung auch besonders auf Arbeitsbereiche der Gemeinde eingehen, die den jungen Leuten eventuell gar nicht bekannt sind.

5. Hauptteil

Im Hauptteil soll es zunächst darum gehen, die Arbeitsbereiche der Gemeinde, die einzelnen Aufgaben in den Arbeitsbereichen und die Möglichkeiten und Begabungen der Teenager sichtbar zu machen. Außerdem werden die Jugendlichen herausgefordert, sich mit ihren Möglichkeiten und Begabungen einzubringen. Die Methode lebt von Gesprächen zwischendurch, vom Austausch, von gegenseitigen Ergänzungen.

Zunächst werden auf großen Flipchartblättern verschiedene Arbeitsbereiche der Gemeinde notiert. In einer weiteren gemeinsamen Runde werden dann verschiedene Aufgaben aus der Gemeinde auf Karteikarten (je eine Aufgabe pro Karte) gesammelt. Was ist den Jugendlichen bekannt, welche Aufgaben nehmen sie wahr? Die einzelnen Aufgaben werden dann den verschiedenen Arbeitsbereichen zugeordnet, bei Mehrfachnennungen natürlich mit zusätzlichen Aufgabenkarten.

Ja nach Gemeindegröße kann diese Zusammenstellung nicht zu ausführlich werden. Wichtig ist, dass möglichst konkrete Aufgaben benannt werden. Für den großen Bereich Kindergottesdienst stehen am Ende beispielsweise die Aufgaben „Spiele spielen“, „Geschichten erzählen“, „Kinder betreuen“, „Basteln“, „beten“ und weitere. Für den Bereich Technik stehen eventuell die Aufgaben „Beamer bedienen“, „Homepage programmieren“, „Mikrofone einstellen“, „Mülltonnen rausstellen“ und viele andere.

Um die große Zuordnung abzuschließen, werden die Jugendlichen dann aufgefordert, sich selbst bei einzelnen Aufgaben einzuordnen. Dazu bekommen sie Klebepunkte. Diese verteilen sie auf die einzelnen Aufgabenkarten. Jede Aufgabe, die sie ihrer Meinung nach selbst ausführen könnten, bekommt einen Punkt. Am Ende liegt vor der Gruppe ein sehr plastisches Bild mit konkreten Möglichkeiten der Mitarbeit von Jugendlichen.

In einer Andacht zu Römer 12 (s. Exegese) erfahren die Jugendlichen dann, was die Motivation für Mitarbeit ist, dass sie mit ihrer eigenen von Gott geschenkten Begabung und Persönlichkeit im Reich Gottes gebraucht werden und dass ihre Begabung sie persönlich herausfordert, Schritte in der Mitarbeit zu gehen.

6. Abschluss

Gemeinsam wird dann überlegt, welche der Aufgaben von den Teenagern konkret übernommen werden können. Die Umsetzung der Erkenntnisse ins tägliche Leben wird eine große Herausforderung sein und bleiben, weil der Rahmen einer Gruppenstunde definitiv verlassen werden muss. Selbstverständlich muss eine solche Mitarbeit dann begleitet und aufgebaut werden, eine Art Supervision wäre allerdings auch in kommenden Gruppenstunden möglich. Jugendliche sind nicht nur Zukunft der Gemeinde – sie sind jetzt Gemeinde, also packen wir es an!

1. Erklärungen zum Text

Nathan überbringt David die Botschaft von Gott. Aber wie lautete die nochmal genau? Werfen wir einen Blick auf den Kontext der Textstelle.

Was bisher geschah:

David ist in seinen königlichen Palast eingezogen. Da bekommt er das Gefühl, dass es nicht richtig sei, dass er in einem prächtigen Palast lebt, die Bundeslade aber in einem einfachen Zelt steht.
An Davids Hof lebt der Prophet Nathan. Gott lässt David durch Nathan ausrichten, dass nicht David Gott ein Haus bauen soll, sondern dass umgekehrt Gott David ein Haus bauen wird – er verheißt ihm eine ewige Dynastie. Den Tempel – das Haus für Gott, in dem später auch die Bundeslade ihren Platz hat – wird dann ein Sohn Davids errichten. Gott erinnert außerdem daran, was er schon alles für David getan hat, wie er ihm geholfen hat und wie er auch in Zukunft David und sein ganzes Volk begleiten wird.

Und jetzt?

Hier kommt unser Bibeltext ins Spiel. Er berichtet, wie Nathan David alles genau so weitergibt, wie es ihm Gott aufgetragen hat. Daraufhin sucht David Gottes Nähe, er betet. Er fühlt sich nicht würdig, so eine große Verheißung von Gott zu erhalten – die Zusage, dass die kommenden Herrscher Israels aus Davids Familie kommen werden. Er fühlt sich dadurch geehrt und dankt Gott mit Anbetung. Dies ist kein Antwortgebet, denn David hat Gott nicht um diesen Gefallen gebeten. David weiß gar nicht, wie ihm geschieht. So preist er Gott für seine großen Taten in der Geschichte und am heutigen Tage. Ihm wird klar, dass ihm diese Zusage unverdient aus Gnade geschenkt ist. Er darf wissen, dass er gesegnet ist – schon jetzt, durch Gottes Wort. David sagt: „Wer bin ich, HERR, Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?“ (Vers 16). Im Licht dieser Zusage wird ihm klar, dass Gottes Plan größer und wichtiger ist als seine eigenen Pläne. Mit der Idee, Gott ein Haus zu bauen, wollte David Gott einen Gefallen tun, doch Gott hat einen anderen Plan.
David erinnert sich an alles, was Gott in seinem Leben schon bewirkt hat und ist sich deshalb sicher, dass Gott auch zu dieser Zusage steht.

Im Neuen Testament wird klar, dass Gottes Verheißung eingetroffen ist: Nachkommen Davids saßen für eine lange Zeit auf dem Thron Israels. Jesus selbst ist ein Nachkomme Davids (nachzulesen in den Stammbäumen Jesu). Seine Macht über die Welt wird niemals aufhören und durch ihn wird auch in Ewigkeit ein Nachkomme Davids auf dem Thron Gottes sitzen.

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

2.1 Gott handelt – erkennst du es?

Gott sendet David eine Botschaft, er spricht zu ihm und in seinen Alltag hinein.

Was hat Gott schon alles in deinem Leben getan? Denke darüber einen Augenblick nach. Gehe in Gedanken dein Leben durch: Wo hast du Gott in deinem Leben gehört oder bemerkt?
Vielleicht war dir ein Bibelvers wichtig. Oder ein Mensch hat etwas zu dir gesagt, wo du dachtest: „Den hat gerade der Himmel geschickt“. Oder du wurdest in einer Predigt besonders angesprochen. Oder…

Wie ist es aber, wenn man Gottes Wirken in seinem Leben nicht sieht? Es geht im christlichen Glauben nicht darum, nur das zu glauben, was man unmittelbar erlebt. Vielmehr sind Gottes Verheißungen wichtig. So sagt er z.B. in Joh 1,12: „All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“ Wenn wir an ihn glauben, SIND wir Gottes Kinder.

In vielen Situationen ist Gottes Wirken erst einmal gar nicht so offensichtlich. Erst im Nachhinein wird einem klar: Hier hatte Gott seine Finger im Spiel.

2.2 Gott handelt – lasst uns ihn loben!

Als David von Nathan Gottes Botschaft mitgeteilt bekommen hat, wendet er sich sofort an Gott. Er redet mit ihm – nicht strukturiert, sondern so, wie es ihn in seinem Herzen gerade bewegt. Er preist Gott, er lobt ihn für alles, was er in seinem Leben getan hat. Und nicht nur in seinem Leben, sondern in der ganzen Geschichte des Volkes Israel. Er preist Gott für die große Zusage, die Gott ihm gegeben hat. Denn Gott will ihm ein Haus bauen, seine Nachkommen sollen auch in Zukunft das Sagen haben. Sie sollen regieren bis an das Ende der Zeiten. – Wo hast du gerade Grund, Gott zu loben?

Manchmal ist dir vielleicht nicht zum Loben zumute. Dann tut es gut, Gott sein ganzes Leid zu klagen, z.B. mit Hilfe eines Klagepsalms aus der Bibel. Manchmal kann es auch wohltuend sein, selbst in schwierigen Situationen Gott zu loben. Sich bewusst zu werden, dass es durch Jesus eine unverbrüchliche Hoffnung im Leben gibt. Eine Hoffnung auf die Gemeinschaft mit Gott in Ewigkeit, die alles in dieser Welt in ein anderes Licht rücken kann.

2.3 Gott handelt – bist du bereit dafür?

David bittet Gott, dass dessen Verheißungen erfüllt werden. Er bittet, dass Gottes Wille geschehen soll. Wie geht es dir, wenn du diese Bitte im „Vater Unser“ sprichst: „Dein Wille geschehe!“?
Martin Luther sagt, dass wir vor dieser Bitte „Dein Wille geschehe“ eigentlich erschrecken müssten, da unser eigener Wille der Hauptbösewicht in unserem Leben sei. Unsere erste Frage laute immer: „Was will ich?“ und nicht „Was will Gott?“. Darf Gott wirklich in dein Leben reden? In alle Bereiche deines Lebens? Oder setzt du lieber deinen Willen durch?

Und was ist Gottes Wille überhaupt? Im ersten Timotheusbrief lesen wir, dass es Gottes Wille sei, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gott liebt uns, er ist für uns am Kreuz gestorben – das war sein Wille.

Die Bitte „Dein Wille geschehe“ ist auch ein großes Geschenk. Wir dürfen Gott darum bitten, dass er uns hilft, in unserem Leben seinen Willen geschehen zu lassen. Und wir dürfen darauf vertrauen, dass er es auch tut. So, wie er auch seine Verheißung an David erfüllt hat.

3. Methodische Bausteine

3.1 Einstieg

Der Bibeltext wird vorgelesen, indem eine Person die Erklärungsverse 15- 16a liest und eine andere nachspielt, wie David vor Gott niederkniet und betet. Dazu liest die zweite Person selbst die Verse 16b-27 vor.

3.2 Vertiefung

Nun wird der Impuls praktisch umgesetzt. So kann man beispielsweise nach dem Punkt „Lasst uns ihn loben“ Gott ein Loblied singen, z.B aus „Feiert Jesus 4“:

  • Nr. 37 „Lobe den Herrn, meine Seele“
  • Nr. 53 „Blessed be your name“
  • Nr. 174 „Wunderbarer Hirt“

Die Lebenswege der Teilnehmenden werden aufgezeichnet:

  • Du darfst deinen Lebensweg auf Papier aufzeichnen – mit Höhen und Tiefen, Umwegen, Einschnitten, Wendungen, wichtigen Ereignissen, … Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: malen, ausschneiden, aufkleben, falten, …
  • Je nach Gruppe: Fällt dir ein Bibelspruch ein, der dich im Leben begleitet hat? Dann schreibe ihn dazu. Alternativ kann man diesen Lebensweg auch in Sand zeichnen. Nimm einfach einen Schuhkartondeckel voll Sand und los geht’s. Du kannst an bestimmte Stellen Zettel oder Gegenstände reinstecken.
  • Stellt euch euren Lebensweg in kleinen Gruppen vor. Wichtig: Gib nur so viel von dir preis, wie du möchtest. (Je nach Gruppe: Austausch über folgende Frage: Wo hast du Gottes Handeln in deinem Leben entdeckt?)
  • Dankt Gott in eurer Gruppe für all das, wofür ihr gerade dankbar geworden seid.

Fragen zum Text für ein Gespräch in der ganzen Gruppe:

  • Welcher Satz, welche Aussage des Textes ist dir am wichtigsten? Warum?
  • Wo ermutigt dich der Text zum Danken?
  • Wo hinterfragt dich der Text in deinem eigenen Verhalten?
  • Wo hast du bisher Gott in deinem Leben erlebt?
  • Bist du bereit für Gottes Handeln in deinem Leben oder möchtest du lieber selber alles in der Hand haben?

3.3 Schluss

Das Gedicht „Spuren im Sand“ von Margaret Fishback Powers kann vorgelesen werden.

Möglichkeiten für ein Dankgebet in Gruppen:

  • Schreibe auf ein Kärtchen, wofür du dankbar bist. Je Karte ein Dankesanliegen. Danach werden die Kärtchen an eine Schnur gehängt und alle Leute können, Gott dankend, darum herum laufen.
  • Jeder, der möchte, sag,t wofür er dankbar ist und zündet dafür eine Kerze an. Die Kerzen werden in die Mitte oder zum Kreuz gestellt.

Diese Themenreihe enthält alle Einheiten zum Thema Reformation aus dem JUMAT-Jahrgang 2017. Zwei Einheiten beschäftigen sich mit Martin Luther und seinem Freund Lucas Cranach. Vier Einheiten haben die vier Sola der Reformation als Schwerpunkt und zwei weitere Einheiten beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Reformation bis heute.

Ein Teil der Einheiten ist nach folgendem Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Die anderen Einheiten haben folgenden Aufbau: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Entwurf für einen Familiengottesdienst und zwei Geländespiele.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zum Thema Dankbarkeit aus aus JUMAT 4/17. Eine Einheit beschäftigt sich mit dem Psalm 106 und die beiden anderen mit Geschichten aus dem Lukasevangelium, die das Thema Dankbarkeit zum Inhalt haben.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

1. Erklärungen zum Text

Mit Kapitel 8 schließt Paulus an, an die Entfaltung des 2. Teils der These aus 7,5f.: Während es im Kapitel 7 stark um das Thema der Gefangenschaft des Sünders unter dem Gesetz der Sünde ging, geht es nun um die Befreiung von diesem Gesetz. Das Paradoxe dabei ist, dass uns die Befreiung vom Gesetz gleichsam befähigt und verpflichtet zur Erfüllung des Gesetzes. Die Kraft, die das ermöglicht, ist die Kraft des Heiligen Geistes, dem die Christen in ihrem Handeln entsprechen können und sollen.

Vers 1:

Das Kapitel startet mit einer Schlussfolgerung, die aus den folgenden Versen eigentlich erst hervorgeht.

Vers 2:

Das eine Gesetz nämlich, das alte Gesetz, das „von der Sünde bestimmt ist und den Tod bringt“, wird abgelöst, außer Kraft gesetzt vom Gesetz, „das Leben schenkt“, weil es uns deutlich macht, dass wir (nun) zu Christus gehören. Doch Vorsicht: Das alte Gesetz ist nicht selbst Sünde und todbringend, aber es deckt Sünde auf, verurteilt den sündhaften Mensch und bringt so Tod statt Leben, weil es aufzeigt, dass zwischen Gott und Mensch eine riesige Kluft besteht, die nicht so einfach überbrückt werden kann bzw. konnte. Das alte Gesetz kann jedoch nur verurteilen, kein neues Leben schaffen.

Vers 3:

Was dem Gesetz unmöglich war, nämlich Leben zu schaffen, das hat Gott durch den Tod seines Sohnes am Kreuz erwirkt. Am Menschen Jesus vollzieht Gott das Gericht an der Sünde.

Vers 4:

Ab jetzt dürfen wir Menschen uns entscheiden: Wollen wir nach „unserer irdischen Gesinnung“ leben oder wollen wir uns ganz vom „Geist Gottes“ bestimmen lassen?

Verse 5-8:

In den folgenden Versen werden diese beiden Lebensentwürfe noch einmal konkretisiert und nebeneinander gestellt.

Verse 9-11:

Nun wird es persönlich. Paulus wechselt die Anrede und spricht die Gemeinde nun direkt an. Sie sind – als Getaufte – nicht mehr bestimmt von ihrer irdischen Gesinnung, sondern komplett dem Heiligen Geist unterstellt. Die Gabe des Geistes ist dabei das Kriterium für das Christsein. Doch der Geist Gottes schaltet in mir nicht mein Selbst aus, er macht mich nicht passiv. Der Geist Gottes verhilft stattdessen mehr zu einem WIR-Gefühl – er in mir und ich in ihm – wir beide – zusammen. Dadurch hat die Sünde ihre Macht, ihre Kraft verloren und auch wir werden, wie zuvor Jesus schon, einmal auferstehen und ewig leben.

Verse 12-13:

Nun wird die Anrede noch persönlicher: Paulus spricht mit Brüdern und Schwestern. Und als solche sind wir frei, so zu leben, wie es Gott gefällt, uns nicht mehr gefangen nehmen zu lassen von den „irdischen Gesinnungen“. – Was für ein Vorrecht!

Verse 14-17:

Und für alle, die das noch nicht so recht glauben können, die noch zweifeln, die Angst haben, wieder in alte Verhaltensmuster „abzurutschen“, die dürfen folgende Dinge wissen:

  • Du bist Gottes geliebtes Kind!
  • Damit darfst du Gott deinen Vater nennen!
  • Du gehörst zur Gottesfamilie!
  • Du bist nicht nur Kind, sondern auch Erbe!

Und nein, du musst nicht nochmal am Kreuz sterben (das meint „Leiden teilen“ in Vers 17 nicht!), aber du solltest auch nicht gleich einknicken, wenn dir Gegenwind begegnet, wenn dein Glaube dich vor Herausforderungen stellt!

2. Bedeutung für heute

Vom Gesetz befreit, das Gesetz zu tun?

Es gibt Gesetze, deren Einhaltung fällt uns ganz leicht. Dass wir niemanden töten dürfen, das wissen wir und daran halten wir uns im Normalfall auch, das fällt nicht sonderlich schwer. Bei der Straßenverkehrsordnung sieht das schon anders aus. Wie schnell übersehen wir das 30er Schild oder nehmen einem anderen noch mal eben schnell die Vorfahrt, weil wir spät dran sind. Oder wir quetschen uns mit dem Fahrrad noch durch, weil das Auto für unsere Begriffe eh viel zu weit mittig steht, … Da ist es schon schwieriger, immer alle Vorschriften, Regeln und Gesetze im Blick zu haben und stets danach zu handeln.

Das Gesetz des Alten Bundes, die Regeln, die in der Thora festgeschrieben stehen, das waren tw. noch krassere Sachen als nur mal eben so ein 30er Schild. Aus Angst, gegen Gottes Gebote zu verstoßen, haben die führenden Leute im Alten Testament den Gurt noch enger gezogen und sich selbst durch Regeln und Gesetze noch mehr begrenzt. – Davon sind wir nun befreit! Durch den Tod von Jesus am Kreuz sind wir nicht mehr geknechtet unter das Gesetz, wir sind Kinder Gottes! – Und als solche, und das ist das Spannende an dieser Sache, sind wir befreit dazu, das zu tun, was Gott von uns möchte. Nicht aus Zwang heraus, nicht unter Druck, sondern in einer Eltern-Kind-Beziehung mit Gott, ganz nah dran an seinem Herzen!

  • Wo sind deine „wunden Punkte“? Wo stehst du in der Gefahr nach den „irdischen Gesinnungen“ zu leben?
  • Vom Gesetz befreit, das Gesetz zu tun. – Wie stehst du zu dieser Aussage? Was könnte das (für dich) bedeuten?

Mensch, entscheide dich!

Gott drückt uns nichts auf und nimmt uns die Entscheidung nicht ab! Wir selbst dürfen uns entscheiden, wie wir leben wollen: Wollen wir uns vom Geist Gottes leiten lassen und mit ihm leben oder stehen für uns doch eher unsere eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Begierden im Vordergrund?

  • Hast du dich schon entschieden? Wenn ja, wofür bzw. wogegen?
  • Ist es vielleicht gerade dran, deine bereits getroffene Entscheidung noch einmal auf den Prüfstand zu stellen?

Und wenn Zweifel nagen?

Kennst du das auch? Da hat man einen Entschluss gefasst, sich vorgenommen, dieses oder jenes nicht mehr zu tun und dann geht es doch wieder schief und man rutscht ab in alte Verhaltensmuster. – Wie gut tut es dann, zu wissen, dass Gott nicht mit der Keule da steht, sondern dass er uns erinnert an unser Verhältnis: Er Vater – wir Kinder!

  • Wo brauchst du gerade den Zuspruch, Gottes Kind zu sein?
  • Gibt es etwas, was du deinem Vater im Himmel heute sagen möchtest?

3. Methodik für die Gruppe

Gesetz oder kein Gesetz?

Aufgabe: Unter den wirklich skurrilen Gesetzen die drei finden, die es nicht gibt bzw. die es (wahrscheinlich) nie gegeben hat.

  • In Wilbur, Washington, war es eine Zeitlang verboten, auf einem hässlichen Pferd zu reiten.
  • Während des Fluges dürfen Piloten in Missouri keine Wassermelone essen.
  • In Kalifornien darf man Äpfel nur geschält essen. (falsch)
  • In Weißrussland gibt es ab -10 Grad Außentemperatur die Pflicht, nur gefütterte Schuhe zu tragen. (falsch)
  • Frauen durften in Memphis einem alten Gesetz zufolge nur Auto fahren, wenn ein Mann vor dem Auto her lief und zur Warnung von Fußgängern und anderen Autofahrern eine rote Fahne schwenkte.
  • In Paris ist es verboten, sich zu küssen. (nicht überall, aber in Bahnhöfen und Zügen ist das Küssen laut Gesetz untersagt – Grund sind Paare, denen der Abschied zu schwer fiel und die dadurch Verspätungen der Züge verursacht haben)
  • In einem kleinen Schweizer Käse-Dorf durfte man bereits vor 50 Jahren nur leben als Vegetarier oder Veganer – Fleischesser waren/sind hier nicht erwünscht. (falsch)
  •  In der italienischen Stadt Eraclea dürfen Männer laut Gesetz keine Röcke tragen.

Quelle: https://www.urlaubsguru.de/reisemagazin/skurrile-gesetz-andere-laender-andere-gesetze/

Bibeltext lesen

Lest zusammen den Bibeltext. Legt im Anschluss Kärtchen aus mit folgenden Sätzen, die ihr im Vorfeld bereits beschriftet habt:

  • „Genialer Text! Am meisten spricht mich an: …“
  • „Oh weh! Ich verstehe nur Bahnhof! Vor allem mit Vers … habe ich meine Probleme!“
  • „Spontan hängen bleibt mir folgender Gedanke: …“
  • „Das hätte man auch kürzer zusammenfassen können, nämlich so: …“
  • „Typisch Römerbrief, weil …“

Gern könnt ihr auch Blanko-Karten dazulegen für eigene Ideen! – Kommt gemeinsam ins Gespräch!

Altes Gesetz – neues Gesetz

Stellt die Infos, die ihr zu beiden „Gesetzen“ erhaltet, gegenüber, schreibt sie auf und tauscht euch darüber aus.

Vertiefung

Hier könnt ihr die Gedanken und persönlichen Fragen aus dem 2. Punkt (Bedeutung für heute) einbringen.

Mitnehmen

Im Internet bekommt man günstig kleine Mini-Schiefertafeln („Gesetzestafeln“). Wenn ihr mögt, dann bestellt euch im Vorfeld für jeden Teilnehmenden solch eine kleine Tafel und lasst in einer Abschlussrunde jeden einen Gedanken aufschreiben, den er/sie sich mit nach Hause nehmen möchte.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen Gott als einen Gott kennenlernen, der ihre Gebete erhört.

Checker

Die Kinder sollen ermutigt werden zu beten und darauf zu vertrauen, dass Gott ihre Gebete hört und sich um sie kümmert.

Der Text an sich

In diesem Abschnitt geht es um die Ankündigung der Geburt des Johannes. Die Eltern, Zacharias und Elisabeth, konnten bisher keine Kinder bekommen und die Bibel sagt, dass sie nun alt waren. Zacharias war Priester und gehörte zur Dienstgruppe der Abija. Wir können lesen, dass Zacharias und auch seine Frau lebten, wie es Gott gefiel. Sie hielten sich an seine Gebote und Ordnungen. Wie damals üblich, wurde ausgelost, welcher Priester den Weihrauch im Tempel zur Ehre Gottes anzünden sollte. Das Losen ist ein spannendes „Instrument“ im Leben mit Gott. Der Hohepriester hatte in seiner Tasche zwei Lose, Urim und Tummim. Durch diese Lose erhielt man auf Ja- oder Nein-Fragen eine Antwort. Das Los fiel auf Zacharias. Als er im Tempel war, begegnete ihm plötzlich ein Engel. Interessant ist, dass Zacharias sich erschrak und fürchtete. Wie würden wir an seiner Stelle reagieren? Bist du in deinem Leben schon mal bewusst einem Engel begegnet? An dieser Stelle wird klar: Gott will uns begegnen! Er ist niemand, der irgendwo in den Wolken sitzt und sich gelangweilt unsere Gebete anhört. Nein, er will uns nahe sein und er erhört unsere Gebete! Der Engel beruhigt ihn und gibt ihm eine wunderbare, große Verheißung. Der Engel Gabriel sagt dies alles dem zukünftigen Vater: Viele werden sich über dessen Geburt freuen. Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen. Er wird keine Drogen nehmen. Er wird schon vor seiner Geburt mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Er wird viele in Israel zu Gott führen. Er wird das Kommen Jesu vorbereiten. Er wird Eltern mit ihren Kindern versöhnen. Er wird Ungehorsamen helfen, wieder mit Gott zu gehen und nach seinen Geboten zu leben. Gabriel sagt ihm auch, wie Zacharias seinen Sohn nennen soll: Johannes (hebr. „Gott ist gnädig“). An dieser Stelle fällt mir auf, wie viel Kraft in der Bedeutung unserer Namen steckt. Gott ist gnädig mit Johannes, seinen Eltern und uns. Was bedeutet dein Name?
Zacharias ist erstaunt und fragt sich, wie das möglich sein soll. Mir ist die Reaktion des Zacharias verständlich. Immer wieder drängen sich auch bei mir Zweifel über Zusagen Gottes auf. Doch in diesen Versen wird ganz klar, dass Gott unsere Zweifel nicht bestrafen will, sondern im Gegenteil: Er will uns seine Liebe beweisen, indem er seine Zusagen erfüllt. Der Engel Gabriel macht ihm klar, dass er in Gottes Auftrag handelt und dass Zacharias nun, aufgrund seines Zweifelns, verstummen soll bis geschieht, was er vorausgesagt hat. Genauso ist es dann auch: Zacharias kann sich nur noch mit Handzeichen verständigen und seine Frau Elisabeth wird wenig später schwanger.

Der Text für mich

Wow! Ein kurzer Abschnitt, in dem viel drinsteckt. Mir fällt auf, dass Zacharias ausgelost wurde den Tempeldienst zu erledigen. Entscheidungen auszulosen erscheint uns heute etwas fremd, war aber zu Zeiten Jesu normal. Dies ist ein Punkt, der mir wieder einmal vor Augen gehalten wurde: Wir dürfen Entscheidungen auch mal unter Gebet auslosen.
Ein anderer Punkt, der mich sehr bewegt hat ist, dass Zacharias einer für ihn ziemlich alltäglichen Arbeit nachgeht. Als Priester gehörte der Tempeldienst zu seinen Aufgaben und auf einmal begegnet ihm Gott persönlich durch seinen Engel! Ich habe mich gefragt, wie oft ich eigentlich in meiner alltäglichen Arbeit mit Gottes Eingreifen rechne! Wie geht es dir in deiner Arbeit als Jungscharmitarbeiter? Wie oft gehst du in diese Zeit und rechnest mit dem Eingreifen Gottes? Und die nächste Frage: Hören und sehen wir Gott? Sehen wir die Engel, die er uns in den Weg stellt? Hören wir, was Gott uns in Bezug auf die Kids, die uns für eine kurze Zeit anvertraut sind, sagen will?

Der Text für dich

Starter

Mit Gott leben ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn die Kinder in ihrem Umfeld niemanden haben, der ihnen Glauben vorlebt. Als Jungscharmitarbeiter bist du manchmal der Einzige, mit dem die Kinder ehrlich über ihre Gefühle, Gedanken und ihren Glauben sprechen können. Du bist vielleicht auch der Einzige, der ihren jungen Glauben prägen darf. Wenn Kinder das Geschenk des Glaubens erleben und erleben wie Gott ihre Gebete beantwortet, ist das ein wunderbarer, wichtiger Schatz. Ermutige deine Jungscharler immer wieder zum Gebet. Betet gemeinsam und frage auch immer wieder nach, wie Gott geantwortet hat.

Checker

Kinder aus christlichen Elternhäusern erleben oftmals einen Lebensstil, der ihnen den Glauben an Gott von klein auf nahebringt. Sie kennen Gebete und die Geschichten aus der Bibel. Wichtig ist meiner Meinung nach, diesen Kids klarzumachen, dass sie selbst auch Gott erfahren können und sich selbst für ein Leben mit ihm entscheiden müssen. Ihre Eltern können dies nicht für sie tun. Vielleicht kannst du deine Jungscharler herausfordern, indem du sie ermutigst, Glaubensschritte im Gebet und dann auch praktisch zu gehen. Das kann z. B. das Gebet für einen Mitschüler sein, der in der Klasse ein Außenseiter ist. Ganz praktisch könnte der Jungscharler sich in der Pause zu dem anderen stellen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Pantomime
Begriffe, die die Kinder kennen und die vielleicht auch mit der Geschichte oder der Advents- und Weihnachtszeit zu tun haben, werden auf Karteikarten geschrieben. Diese Begriffe müssen nun pantotomimisch dargestellt werden. Folgende Begriffe können zum Beispiel verwendet werden: Engel, schwanger, stumm, Kerze, Adventskalender, Tannenbaum, … Bei größeren Gruppen kann man die Pantomime auch mit zwei Teams als Pantomime-Wettkampf durchführen.

Idee 2: Dunkelverstecken
Eine Person versteckt sich im Gemeindehaus. Alle anderen zählen bis 30 und gehen dann leise los, um die Person zu suchen. Wer sie gefunden hat, setzt (oder stellt – je nach Versteck) sich still mit dazu. Wer als Letztes alle gefunden hat, darf als Nächstes suchen. Funktioniert am besten im Dunkeln und wenn alle wirklich leise sind!

Verkündigung

Theaterstück
Folgende Rollen werden benötigt: Zacharias, Engel und schwangere Elisabeth. Für die Verkleidung braucht man folgende Dinge: einen Schal für Zacharias, ein weißes Bettlaken für den Engel und ein Kissen für den Bauch von Elisabeth.
Als Einstieg wir den Kindern ein Bild von Zacharias gezeigt, der sich freut. Folgende Fragen werden dazu besprochen:

  • Wie fühlt sich der Mann auf dem Bild?
  • Was wird er gerade erlebt haben?
  • Wer könnte das sein?

Zacharias: Wow, ich bin ausgelost worden! Ich bin tatsächlich ausgelost worden. Juhu! Ich darf gleich in den Tempel gehen und dort den Weihrauch anzünden. So machen wir das immer, um Gott die Ehre zu geben und ihm zu zeigen, dass wir finden, dass er der Größte ist. So, dann mach ich mich mal bereit.
Zacharias legt sich einen Schal um die Schultern, nimmt ein Räucherkerzchen und geht zum Tempel.
Dort steht ein Tisch, der vorbereitet und dekoriert ist. Auf dem Tisch stehen Kerzen. Zu diesem Tisch geht Zacharias nun und zündet das Räucherkerzchen an. Plötzlich steht der Engel neben dem Tisch. Zacharias erschrickt und fürchtet sich. Er kniet sich hin.
Engel: Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird schwanger werden und ihr werdet einen Sohn bekommen. Dieser Sohn soll Johannes heißen. Viele Menschen werden sich mit euch freuen! Gott wird Johannes große Aufgaben übertragen und er wird vielen Menschen helfen, Gott kennenzulernen.
Zacharias: Aber wie soll das denn möglich sein? Ich bin doch schon so alt!! Und meine Frau ist auch zu alt, um noch Kinder zu bekommen.
Engel: Warum zweifelst du? Gott hat mich zu dir geschickt um dir diese gute Nachricht zu überbringen. Aber weil du mir nicht glauben wolltest, wirst du von nun an nicht mehr reden können, bis dein Sohn auf die Welt gekommen ist. Dann wirst du erleben, dass alles wahr ist!
Zacharias macht den Mund auf, aber es ist nichts mehr zu hören. Langsam steht er wieder auf, versucht noch mal zu sprechen und geht dann kopfschüttelnd aus dem Raum. Auch der Engel geht wieder.
Elisabeth kommt schwanger durch den Raum getanzt Sie lächelt fröhlich und singt vor sich hin: „Ich bin so froh! Endlich hat Gott an mich gedacht! Endlich bin ich schwanger! Ich bin so froh! …“

Die andere Idee

Bibelverspuzzle

Die einzelnen Bibelverse des Textes werden ausgedruckt. Dabei muss man darauf achten, dass jeder Vers auf einem Blatt steht und dass die Nummern der Verse nicht mit abgedruckt sind. Diese Verse werden im Raum oder im Gelände verteilt. Die Gruppe muss nun zusammen alle Verse suchen und nach einer für sie schlüssigen Reihenfolge sortieren. Am besten lest ihr dann zusammen mit den Kindern den Text in der Bibel nach und vergleicht. Wo gibt es Unterschiede? Was hat euch beim Zusammenpuzzeln am meisten Mühe gemacht? Wo wart ihr euch unsicher, welcher Vers an welche Stelle gehört?
Diese Methode eignet sich eher für kleinere, ruhige Gruppen.

Der Text gelebt

Wiederholung

Ja und Nein
Zwei gegenüberliegende Seiten des Raumes werden als Gegenpole festgelegt. Eine Seite bedeutet „Ja“, die andere „Nein“. Nun stellt ihr eurer Jungschargruppe Fragen. Die Kids sollen sich nun, je nachdem, wie ihre Antwort ausfallen würde, positionieren. Regelt vorher, ob es auch ein „Jain“ geben kann oder auch, ob jeder mitmachen muss. Fragen können zum Beispiel sein: Hättest du an Zacharias Stelle auch gezweifelt? Glaubst du, dass es Engel gibt? Glaubst du, dass Gott dein Gebet erhört? Glaubst du, dass Gott Wunder tut? Hast du schon mal ein Wunder erlebt? Möchtest du gern mal ein Wunder erleben?
Über diese Fragen könnt ihr auch direkt ins Gespräch kommen.

Gespräch

Was geht euch nach dem, was ihr im Theaterstück gesehen habt, im Kopf herum? Wie hättet ihr an Zacharias Stelle reagiert? Zacharias war ja schon ziemlich alt und hat nicht mehr damit gerechnet, noch Kinder zu bekommen. Wahrscheinlich hat er über viele Jahre dafür gebetet. Habt ihr etwas, wofür ihr schon lange betet?
Glaubt ihr, dass es Engel gibt? Wie stellt ihr sie euch vor? Seid ihr schon einmal Engeln begegnet? Wo habt ihr Gott schon mal erlebt in eurem Leben?
Je nachdem, was euch als Mitarbeiter in diesem Text wichtig geworden ist und wie eure eigenen Erfahrungen mit Gottes Wirken in eurem Leben aussehen, könnt ihr diese Gesprächsrunde leiten. Je nach Größe und Vertrautheit der Gruppe kann das sehr persönlich werden. Ich glaube, dass es für die Kinder spannend ist, voneinander und von dir als Mitarbeiter zu hören, wo Gott schon mal ins Leben gesprochen hat.

Merkvers

Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört.

Lukas 1,13 GNB

Der Vers sollte auch einen persönlichen Bezug haben, deshalb darf jeder anstatt Zacharias seinen eigenen Namen einsetzen.
Diesen Vers könnt ihr zusammen mit den Kids einüben, indem jeder seinem Nachbarn den Vers zusagt. Dabei muss natürlich der Name des Nachbarn eingesetzt werden.
Damit die Kinder den Vers nicht vergessen, kann er auch auf einen gebastelten Engel geschrieben werden, denn die Zusage hat der Engel gesagt. Eine Möglichkeit ist, eine einfache Vorlage zu kopieren, sie auszuschneiden und den Vers in den Engel zu schreiben. Es gibt aber noch viele andere Arten. An dieser Stelle kann man sehr individuell auf die Bedürfnisse der Gruppe eingehen. Eine Anleitung für einen Holzengel findet man zum Beispiel unter www.made-in-minga.de (Suchbegriff: Holzengel).

Gebet

Es findet eine gemeinsame Gebetsgemeinschaft statt, bei der jedes Kind, das möchte, ein Gebet spricht. Am besten fängt ein Mitarbeiter an und beendet auch die Gebetsrunde. Nach dem eigenen Gebet tippt er seinen Nachbarn vorsichtig auf die Schulter. Nun darf er ein kurzes Gebet sprechen und danach tippt er den nächsten an. Er hat aber auch die Möglichkeit, nichts (laut) zu sagen und tippt einfach seinen Nachbarn an, der nun ein Gebet sprechen kann, wenn er will.

Kreatives

Die Kinder können sich Gebetstagebücher basteln. Dafür werden Notizbücher, buntes Klebeband, schöne Stifte und Aufkleber benötigt und dann können die Bücher herrlich bunt gestaltet werden. In die Bücher können die Kinder dann ihre Gebetsanliegen schreiben und auch notieren, wie Gott sie erhört hat.

Spielerisches

Man teilt die Gruppe in zwei Mannschaften und hält einen großen Vorhang dazwischen. Dann setzt sich jeweils ein Kind aus jeder Mannschaft vor den Vorhang. Auf drei wird der Vorhang fallen gelassen und wer als Erstes den Namen des anderen Kindes gesagt hat, hat gewonnen. Das Kind, welches verloren hat, wechselt nun die Mannschaft. Ziel des Spieles ist es, alle Kinder auf eine Seite zu bringen.

Rätselhaftes

Die Kinder erhalten ein Worträtsel und haben die Aufgabe, zehn Begriffe zu finden, die in der Geschichte der heutigen Jungscharstunde vorkommen. Die Lösungsbegriffe sind Engel, Zacharias, Los, Zweifel, Begegnung, Verstummt, Elisabeth, Schwanger, Tempel, Altar.

(T)extras

Lieder

Befreundet sein mit dir
Ja, ich weiß: Gott hört Gebet

Kreatives

Gemeinsam mit allen Kids wird eine Jungschargebetsbox gebastelt. Dafür kauft man eine größere Holzkiste. Handwerklich begabte Mitarbeiter bauen eine Kiste gemeinsam mit den Kids. Diese Kiste wird bunt angemalt, zum Beispiel mit Acrylfarbe, und schön gestaltet. Damit klar wird, dass es sich um eine Gebetsbox handelt, ist es sinnvoll, einen passenden Bibelvers daraufzuschreiben.
In diese Kiste können dann in jeder Stunde Gebetsanliegen gelegt werden. Einmal im Monat oder einmal im Quartal schaut man dann gemeinsam die Gebetsanliegen an, und stellt fest, ob und wie Gott schon geantwortet hat.
Eine andere Möglichkeit ist, eine Gebetswand aus Kork zu basteln. Daran können dann die Gebete gepinnt werden.

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