Gemeinsam mehr Sommer – Alternative Freizeiten und Programme

Eure Freizeit kann im Sommer nicht wie geplant stattfinden. Hey, mach doch eines oder mehrere dieser Alternativprogramme. Wir haben euch hier ein paar Dinge zusammengestellt, die ihr in diesem Sommer machen könnt.

ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.

Die Jakobsgeschichte

Unter “Programmideen” finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.

Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter “Videos”.

Programmplan

Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. 

Sonntag
Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht
Montag
Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen
Dienstag
Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter
Mittwoch
Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban
Donnerstag
In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok
Freitag
Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen
10:15 Kennenlern-Spiele Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ „Würfeln-Suchen-Quizzen“ Geländepiel: „Kuhhandel“
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Snack Snack Snack Snack Snack Snack
14:15
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std
Geländespiel „Capture the Wildraten” Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“

Platz für eigene Ideen
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“
oder
Stationenspiel „Talente ausprobieren“
Platz für eigene Ideen Stationenspiel
„Jakobs leckere Suppe“
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Das Spiel orientiert sich an der gleichnamigen Quizsendung.

Ziel:

Die Kinder treten in Teams gegen Jäger*innen (Mitarbeiter*innen) in einem Quizduell an. Die Kinder können allerdings kein Geld, sondern Fruchtkarmallen oder andere Süßigkeiten gewinnen.

Ablauf:

Die Kinder werden in Gruppen aufgeteilt und bekommen eine*n Mitarbeiter*in zugeteilt. Der Moderator/ die Moderatorin erklärt den Spielablauf: Es gibt verschiedene Raterunden in denen die Kinder gegen den Jäger/ die Jägerin in einem Quizduell antreten.

1. Schnellraterunde:

Der Moderator/ die Moderatorin stellt allen Gruppen gleichzeitig in kurzer Zeit viele Fragen. Die Kinder geben die Antwort ihrem Gruppenmitarbeitenden, diese*r besitzt ein Lösungsblatt und zählt die richtigen Antworten. Pro Frage haben die Kinder ca. 5 Sekunden zum Antworten. Je richtiger Antwort bekommt das Team Süßigkeiten. Es werden 20 Fragen gestellt

Der Jäger/ die Jägerin kommt hinzu und wird vorgestellt. Ab jetzt müssen die Kinder gegen ihn oder sie antreten.

2. Die musikalische Jagd:

In dieser Runde treten alle Kinder gegen den/ die Jäger*in an. Gespielt wird 1,2 oder 3.

Auf dem Boden werden drei Felder mit der Aufschrift 1, 2 und 3 markiert. Der/ die Moderator*in stellt eine Frage mit drei Antwortmöglichkeiten. Alle Kinder haben dann kurz Zeit (es spielt solange Musik) sich auf das richtige Feld zu begeben. Jedes Kind, das nach Ablauf der Musik richtig steht, erhält eine Süßigkeit für das eigene Team.

Der/ die Jäger*in erhält drei Karten mit der Aufschrift 1, 2 und 3 und sitzt mit dem Rücken zu den Kindern. Nachdem die Kinder ihre Antwort gewählt haben und bevor die richtige Antwort verkündet wird, hebt der/ die Jäger*in die Antwort hoch. Wenn der/ die Jäger*in falsch liegt, bekommen alle Kinder, die die richtige Antwort gewählt haben, eine zusätzliche Süßigkeit.

3. Die schnelle Jagd:

In dieser Runde treten die Gruppen gleichzeitig gegen den/ die Jäger*in an. Dazu stellen sich die Kinder einer Gruppe in einer Reihe hintereinander auf. Die Gruppen stehen dabei gleich weit von einem Tisch in ca. 15m Abstand entfernt. Der Jäger steht 20m vom Tisch entfernt. Auf dem Tisch liegen für jede Gruppe und den Jäger Zettel und Stift bereit. Auch ein*e Mitarbeiter*in sitzt am Tisch, diese*r kennt die richtigen Antworten und überprüft diese später.

Es werden Fragen gestellt, deren Antwort nicht eindeutig ist. Nach und nach werden mehr Informationen über die Antwort preisgegeben. Falls die Gruppe glaubt, die Antwort zu wissen, rennt das vorderste Kind nach vorne zum Tisch, schreibt die Antwort auf und zeigt sie dem/ der Mitarbeiter*in, der/ die an dem Tisch sitzt. Bei richtiger Antwort gibt es Süßigkeiten, bei falscher Antwort muss das Kind wieder zurück zum Team rennen und sich hinten anstellen.

Für den/ die Jäger*in gelten die gleichen Regeln. Er/ sie darf Fehler machen, muss aber für jeden neuen Versuch zuerst zurück zu seinem/ ihrem Platz. Es darf so lange geraten werden, bis der/ die Jäger*in die richtige Antwort gegeben hat.

Die Informationen sollten nur am Start und nicht am Tisch sichtbar/ hörbar sein.

(Beispiel: Ich bin eine Comicfigur -> Ich habe eine Familie -> Meine Hautfarbe ist Gelb -> Ich esse gerne Donats -> Antwort: Homer Simpson)

4. Die richtige Jagd:

In dieser Runde treten jeweils eine kleine Anzahl Kinder je Team gleichzeitig gegen den/ die Jäger*in an. Auf dem Boden werden 16 Felder (2×8) aufgezeichnet. Die Kinder starten in der 5ten Reihe von unten, der/ die Jäger*in startet in der 8ten Reihe (Ganz oben. Die Kinder haben 3 Fragen Vorsprung). Es werden Fragen gestellt, die mit ja/ nein bzw. richtig/ falsch beantwortet werden können. Wer sich für ja/ richtig entscheidet, stellt sich auf das linke Feld seiner Reihe, bei nein/ falsch auf das rechte Feld. Ist die Antwort richtig, dann darf man eine Reihe nach unten rücken. Wenn die Kinder das Spielfeld vorne verlassen, haben sie gewonnen und erhalten Süßigkeiten für ihr Team. Zusätzlich erhalten sie einen Punkt für das Finalspiel. Landet der/ die Jäger*in aber auf einem Feld, auf dem ein Kind steht, so scheidet dieses aus dieser Runde sofort aus und erhält keine Süßigkeiten.

Es bewegen sich immer zuerst die Kinder, dann der/ die Jäger*in.

Vor der ersten Frage macht der der/ die Jäger*in den Kindern ein Angebot. Sie können ein Feld weiter vorne starten, erhalten dann aber weniger Süßigkeiten bei einem Sieg, oder sie starten ein Feld weiter hinten, erhalten dafür aber weitaus mehr Süßigkeiten bei einem Sieg. Der/ die Jäger*in darf die Höhe seiner/ ihrer Angebote frei wählen. Wie die Kinder gewählt haben, wird festgehalten, damit es später keine Verwechslungen gibt.

Diese Runde wird solange wiederholt, bis alle Kinder einmal gegen den/ die Jäger*in angetreten sind (Je nach Kinderzahl 2-4x)

5. Die finale Jagd:

Im Finale treten die Teams nacheinander gegen den/ die Jäger*in an. Es gilt so viele Fragen, wie möglich innerhalb von 2 Minuten richtig zu beantworten. Der/ die Moderator*in stellt zunächst den Kindern Fragen, auf die das gesamte Team antworten darf. Jede richtige Antwort gibt einen Punkt. Wissen die Kinder die Antwort nicht, so können sie weiter sagen und es wird die nächste Frage gestellt. Für jedes Kind, das in „die richtige Jagd“ entkommen ist, gibt es zusätzlich noch bis zu 4 Punkte Vorsprung.

Anschließend hat der/ die Jäger*in 2 Minuten lang Zeit Fragen zu beantworten. Antwortet er/ sie falsch, so wird die Zeit angehalten und die Kinder haben die Möglichkeit zu antworten (die erste Antwort zählt). Bei richtiger Antwort erhalten sie einen weiteren Punkt, bei falscher Antwort passiert nichts. Der/ die Jäger*in darf danach weiter Fragen beantworten. Schafft es der/ die Jäger*in mehr Punkte, als die Kinder zu sammeln, so gewinnt er/ sie. Haben die Kinder nach 2 Minuten mehr richtige Antworten, gewinnen diese. Bei einem Sieg erhalten die Kinder noch einmal eine große Menge Süßigkeiten, bei einer Niederlage wird ihnen ein Teil ihrer bereits gewonnen Süßigkeiten abgenommen.

Sind alle Teams im Finale gegen den/ die Jäger*in angetreten, ist das Spiel vorbei und die Süßigkeiten können aufgeteilt werden.

Allgemeine Anmerkungen:

Natürlich können die Süßigkeiten auch durch eine gesunde Alternative ersetzt werden.

Es macht viel mehr her, wenn die Fragen und Antwortmöglichkeiten per Beamer auf einer Leinwand zu sehen sind.

Eine »Farbenflut« von Ideen findet ihr zu unserem aktuellen Sommer-Thema für eure Mädchengruppe: Kreatives, Bibelarbeiten und Stundenentwürfe, in denen Farben eine besondere Rolle spielen. Vieles davon lässt sich auch mit den geltenden Corona-Bestimmungen durchführen. In einem Artikel speziell für Mitarbeiter bekommst du Tipps, wie ihr zu einem wirklich guten Mitarbeiterteam werdet und auch mit Herausforderungen und Konflikten umgeht.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

Action Painting ist eine Form der modernen Malerei, die viel Spaß machen kann. Sie bietet viele Möglichkeiten und Freiheiten – alles ist erlaubt und man kann sich richtig austoben. Man kann die verschiedenen Farben mit Pinseln, aber auch mit Händen, Füßen oder sonstigen Materialien kreativ auf die (Lein-)Wand bringen. Beim Action Painting geht es nicht darum, sich vorher genau zu überlegen, wie später das fertige Bild aussehen soll. Auch werden in der Regel keine Figuren, Personen, Tiere oder Gegenstände gemalt. Action Painting ist abstrakt, und der Prozess steht im Vordergrund.

Wichtig ist nur: Action Painting braucht Platz. Die Leinwand sollte also mindestens 1×1 m groß sein. Am besten wäre es natürlich, wenn ihr mit Action Painting gleich eine ganze Wand in eurem Jugendraum gestalten könnt. Fragt doch mal nach, ob das möglich ist.

Und Action Painting braucht Material. Egal ob ihr auf Leinwand oder direkt an der Wand malt, ihr braucht auf jeden Fall Folie oder Zeitungspapier, um den Boden vor der Farbe zu schützen. Außerdem solltet ihr alte Kleidung anziehen, die Farbe abbekommen darf oder euch Malerkleidung besorgen. Je nachdem, worauf ihr malt, braucht ihr natürlich auch die richtige Farbe und Eimer oder andere Behälter zum Mischen. Acrylfarbe eignet sich z.B. gut, wenn ihr auf Leinwand malt; Wandfarbe, wenn ihr euren Jugendraumwände gestalten wollt.

Pinsel, Schwämme, Spachtel usw. könnt ihr auch beim Action Painting gebrauchen. Mit Pinseln könnt ihr nicht nur Linien malen, sondern die Farbe auch auf die Wand spritzen. Schwämme könnt ihr in die Farbe tauchen und an die Wand werfen.

Beim Action Painting dürft ihr wirklich kreativ werden und euch verschiedene Möglichkeiten überlegen, um die Farbe aufzutragen: Ihr könnt z. B. leere Konservendosen durchbohren. Dann könnt ihr die Dosen an eine Schnur binden, Farbe hineingeben und die Dose an der Schnur über die Leinwand pendeln lassen. Oder ihr besorgt euch Trinkhalme, durch die ihr die Farbe auf der Wand anpustet, um sie noch weiter zu verteilen. Auch eure Hände und Füße könnt ihr nutzen, um Farbe aufzutragen und zu verteilen. Wasserbomben eignen sich ebenfalls gut für Action Painting. Ihr könnt sie mit etwas Farbe füllen und dann an die Wand werfen. Mit Luftpolsterfolie könnt ihr Muster erzeugen, in dem ihr sie in die Farbe und dann auf eure Wand tippt. Auch mit einer Wasserpistole könnt ihr Farbe auf die Wand schießen. Sieb und Zahnbürste eignen sich, um ganz feine Spritzer Farbe auf der Wand zu verteilen. Werdet kreativ und lasst euch selbst etwas einfallen.

Wichtig beim Action Painting ist, sich vorher nicht zu viele Gedanken zu machen, wie euer Werk später aussehen soll. Wenn ihr alles Material zusammen habt, Schutzkleidung übergezogen und den Boden gut abgedeckt habt, dann fangt einfach an und lasst euch auf das Action Painting ein. Probiert euch aus und gestaltet das Bild so, wie ihr meint. Euer Werk ist fertig, wenn ihr damit zufrieden seid.

Material

  • Folie oder Zeitungspapier zum Abdecken
  • evt. eine Leinwand (mind. 1 x 1 m groß)
  • für den Untergrund entsprechende Farbe (Wand- oder Acrylfarbe)
  • Eimer oder andere Behälter zum Mischen der Farben
  • Pinsel, Schwämme, Strohhalme, Sieb, Zahnbürste …
  • … und auf jeden Fall alte Kleidung!

Zugegeben, die Idee, Wachsmalstifte auf eine Leinwand zu kleben und diese dann zu fönen, klingt ein bisschen abgefahren! Aber was einer vorgemacht hat, haben mittlerweile einige nachgemacht und man entdeckt: es ist ein Trend, der wirklich seine Berechtigung hat. Diese Kreativ-Arbeit ist nämlich nicht nur ungeheuer witzig und spannend, sondern ermöglicht auch ziemlich zuverlässig ein schönes und gelungenes Ergebnis, denn: Den Job macht der Fön! Niemand muss mit Pinsel oder Stift hantieren, sondern kann den Dingen, die da auf der Leinwand passieren, wortwörtlich »ihren Lauf lassen«! Im Folgenden gibt es neben einer Anleitung deshalb auch ein paar Tipps und Tricks, damit die ganze Aktion gut und einigermaßen »sauber« über die Bühne geht!

Tipp Nr. 1 lautet deshalb auch direkt: Lasst das »Farbspektakel« am besten draußen stattfinden, denn heißes und dazu noch buntes Wachs hinterlässt unschöne und teilweise hartnäckige Flecken auf Wänden, Möbeln, Textilien, Kleidern … Falls ihr es doch drinnen im Gemeindehaus macht, legt den größten Raum mit dicker Malerplane aus. Die Mädels kommen am besten auch direkt in alter Kleidung und Schuhen, damit es nachher keine bunte Überraschung (für die Eltern) gibt!

Anleitung:

  1. Jedes Kind erhält eine Leinwand oder ihr macht ein Gemeinschaftsprojekt und gestaltet eine Leinwand gemeinsam. Egal, wie ihr euch entscheidet: Zunächst müssen die Wachsmaler »präpariert« werden. Meistens haben diese eine schützende Banderole aus Papier. Es lohnt sich, diese mühevoll und sorgfältig »abzuknibbeln« (hochdeutsch: entfernen), bevor ihr mit der eigentlichen Arbeit beginnt. Das wertet das Bild nachher ungemein auf und verstärkt den Regenbogeneffekt deutlich!
  2. Jetzt kann geklebt werden! Dazu nehmt ihr die Wachsmaler und ordnet sie entsprechend den Farben des Regenbogens an (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett). Dann könnt ihr damit beginnen, sie mit der Heißklebepistole an die obere Kante des Bildes zu kleben, und zwar so, dass die angespitzte Seite nach unten in die Bildmitte zeigt. Vorsicht ist geboten, wenn die Heißklebe »sehr« heiß wird, denn dann können die Wachsmaler so schnell schmelzen, dass ihr gar nicht mehr zum Kleben kommt. Das ist nicht nur unschön, sondern auch ein bisschen gefährlich! Deshalb ist es gut, wenn bei der »Kleberei« eine Mitarbeiterin vor Ort ist, die ein Auge auf die Temperatur der Klebe-Pistolen hat.
  3. Wenn ihr alle Wachsmaler aufgeklebt habt, könnt ihr euch ans Dekorieren machen! Heißt: Ihr könnt den weißen Teil eures Bildes noch gestalten! Besonders schön sieht es aus, wenn ihr mit schwarzem Edding einen schönen Bibelspruch auf die Leinwand schreibt oder ein Symbol oder ein Bild zeichnet. Inspirationen gibt es hierzu in Unmengen auf Pinterest! Wichtig: Lasst genügend Platz zum unteren Ende der Wachsmaler, damit die Farbverläufe nachher nicht einfach über das Kunstwerk laufen, sondern Platz haben, um sich zu verteilen!
  4. Wenn ihr fertig gekünstlert habt, könnt ihr euer Gemälde oder euer Geschriebenes abdecken, damit das flüssige Wachs nachher nicht darüber läuft. Ihr könnt dazu einfach mit Krepp-Klebeband arbeiten oder, um weniger Müll zu produzieren, einfach eine Schale oder eine Schüssel in der entsprechenden Größe auf den entsprechenden Bereich kleben und diese auch mit Kreppband befestigen.
  5. Nun geht’s ans Fönen! Es wird bunt! Am besten arbeitet ihr bei diesem Teilschritt zu zweit und helft euch gegenseitig. Es ist gut, wenn ein Mädchen die Leinwand schräg bzw. senkrecht hält und das andere Mädchen föhnt! Nehmt dazu den Föhn und beginnt damit, die Wachsmaler von oben nach unten zu erwärmen. Je nach Föhn kann man dabei von »weiter weg« arbeiten oder man muss extrem nah an die Wachsmaler herangehen. Probiert hier einfach aus, was am besten klappt! Keine Angst, das Ganze kann eine Zeit lang dauern. Je nach Wachsgehalt der Stifte gehen auch 3 bis 5 Minuten ins Land, bevor die Wachsmaler sich verflüssigen. Sobald ihr merkt, dass die Stifte schmelzen, haltet den Fön unbedingt senkrecht und föhnt von oben nach unten auf die Wachsmaler drauf. Dann beginnen sie an der angeschärften Spitze zu tropfen und bilden nach unten einen Film aus flüssigem Wachs, das seine Farbverläufe weit in euer Bild hineinzieht. Wie weit? Das bestimmt ihr! Je nachdem wie ihr den Föhn dreht und wendet oder auch wie lange ihr föhnt, ergeben sich unterschiedliche Effekte. Probiert euch aus und traut euch!
    Vorsicht: Das Wachs kann teilweise sehr weit spritzen oder tropfen, deshalb haltet Abstand und/oder tragt, wenn es geht, eine Schutzbrille (geht auch mit Sonnenbrillen), damit ihr kein heißes Wachs in die Augen bekommt!
  6. Wenn euch die Farbverläufe auf eurem Bild gefallen, schaltet den Fön aus und legt euer Bild flach auf den Boden zum Trocknen. (Bitte nirgendwo anlehnen, denn dann könnten die Wachsstreifen noch weiter »laufen«). Je nachdem wie stark ihr geföhnt habt und wie flüssig eure Stifte sind, müsst ihr bis zu 20 Minuten trocknen lassen. Diese Zeit eignet sich zum Beispiel prima für eine Andacht! Wichtig: Hebt euer Bild erst dann vom Boden auf, wenn alles ganz trocken ist! Es wäre schade, wenn ihr mit euren Fingern auf das Wachs kommt und die Verläufe verschmiert.
  7. Wenn ihr euer Bild problemlos hochheben könnt, könnt ihr auch das Kreppband wieder abziehen. Seid dabei vorsichtig und arbeitet eher langsam als schnell, damit ihr nicht aus Versehen benachbarte Wachsverläufe mit abzieht. Wenn alles »frei liegt«, könnt ihr euer Bild bestaunen!

Wer mag, kann sein Bild noch mit Fixierspray oder Haarspray besprühen. Das gibt nicht nur einen schönen Glanz sondern sorgt auch dafür, dass nichts mehr rutscht oder verwischt. Aber: Mit Haarspray bitte nur aus mindestens 20 cm Entfernung sprühen. Ansonsten kann das Spray schnell Schlieren ziehen oder unschöne »Läufe« auf der Leinwand ziehen, die man nach dem Trocknen sieht. Das wäre schade um die Kunstwerke!

Material

  • Wachsmalstifte in bunten Farben (je nach Dicke der Stifte etwa 10–20 Stück pro Bild)
  • entsprechend viele Leinwände (die eigentlich zum Acrylmalen gedacht sind) in Maßen eurer Wahl (der Artikel plant mit 30 x 30 cm)
  • Heißklebepistolen und -kleber
  • schwarze Eddings und Bleistifte zum Vormalen
  • Haarföhn(e)
  • Maler-Kreppband zum Abdichten
  • Malerplane zum Auslegen
  • Schutzbrillen/Sonnenbrillen für die Augen

“Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!” – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.

In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.

Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:

Spiele:

Kreativangebote:

1. Vorbemerkungen (inkl. Bedeutung für Teenager heute)

Mit Verbindlichkeit ist das oft so eine Sache: Man legt sich oft ungerne auf eine Option fest, wenn es doch so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Erfolg versprechender als die andere. Vielen von uns fällt es deshalb schwer, sich zu entscheiden, und so kann die Vielfalt auch zur Last werden, weil man Angst hat, etwas Wesentliches zu verpassen oder wertvolle Chancen zu versäumen.

Im Bibeltext aus Philipper 3 geht es darum, dass Paulus sich bewusst für eine Sache (bzw. eine Person) entscheidet und alles auf diese eine Person setzt, die es in seinen Augen wert ist, dafür andere Dinge aufzugeben, und sie links liegen zu lassen, während er sein Ziel in den Blick nimmt und geradewegs darauf zuläuft.

2. Zielgedanke

Wer auf ein Ziel zuläuft, muss nach vorne schauen, damit er nicht ins Stolpern gerät oder vom Weg abkommt und gegen ein Hindernis läuft, sondern konzentriert und zielgerichtet der Strecke folgen kann.

3. Einführung

Er hätte es weit bringen können: Paulus hatte von den Besten gelernt, war ein angesehener Mann seines Volkes, kam aus gutem Haus, konnte einen ordentlichen Stammbaum vorweisen und verfolgte klare Ziele. Aber nach seiner Begegnung mit Jesus verändert sich alles: Paulus bekommt nach und nach einen neuen Blick auf die Dinge, die ihm so wichtig gewesen waren. Vor allem er selbst, sein Handeln und seine Beurteilung durch andere hatten im Fokus gestanden und ihn dazu angetrieben, immer mehr zu leisten und anderen voraus zu sein. Mit seiner neuen Perspektive rückt Jesus in den Fokus seines Lebens und Handelns. Jesus wird zum Ziel und Sinn seines Tuns.

Und es geht Paulus nicht mehr darum, möglichst gut vor anderen dazustehen. Er hat den Wunsch, immer mehr so zu leben, wie es Jesus gefällt, in dem Wissen, dass er jetzt schon von Jesus geliebt wird, als wäre er perfekt und fehlerlos. Und er motiviert auch andere Menschen, sich mit ihm auf diesen Weg zu machen und wie ein Sportler auf Jesus zuzulaufen, ohne sich ablenken zu lassen. Denn es gibt, so warnt Paulus, Menschen in den Gemeinden, die behaupten, dass dieses Ziel nicht ausreichend sei, oder dass es nicht so wichtig ist, für Jesus zu leben.

Paulus stellt sich klar gegen diese Leute. Er verfolgt das Ziel, bei Jesus zu sein. Und er möchte viele andere auf dieser Reise – auf diesem Marathon – mitnehmen.

4. Methodik für die Gruppe

Je nach Gruppe gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Teilnehmenden das Thema nahezubringen. Es gibt die Möglichkeit, einen spielerischen Ansatz zu verfolgen, einen visuellen, oder auch ganz andere Möglichkeiten. Am besten ist es, wenn die Teilnehmenden das Thema mit einer konkreten Erinnerung an etwas erinnern, das Spaß gemacht und sie zum Lachen gebracht hat, oder dass ihre Aufmerksamkeit auf sonstige Weise gefesselt hat. Hier sind der Kreativität also keine Grenzen gesetzt, und wenn die Teens später an die witzige Aktion denken, erinnern sie sich möglicherweise auch an den tiefer liegenden Gedanken, der in dem folgenden Impuls vermittelt wurde.

4.1 Einstieg

Zwei Vorschläge für den Einstieg – natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten zu Beginn:

1. Ein Spiel. Z. B. ein Staffellauf, bei dem zwei Mannschaften gegeneinander spielen. Ziel ist es, mit der Staffel von der eigenen Gruppe zu einem Punkt auf der anderen Seite des Raumes zu laufen und dann schnellstmöglich zurück zur Mannschaft zu gelangen, um die Staffel dem nächsten Mitspieler zu übergeben, der dann losläuft. Schwierigkeit: Man läuft rückwärts. Dabei sollten alle Beteiligten unbedingt auch auf Sicherheit achten und mögliche Verletzungsrisiken ausräumen.

Es gibt sicherlich auch andere Spiele, die man so oder ähnlich anwenden kann.

Nach Ende des Spiels sitzen die Teilnehmenden in einer Runde und unterhalten sich über die Erfahrung. Dabei können folgende Fragen helfen: Was hat es so schwer gemacht? Wie und woran konnte man sich orientieren? Wie ging es den jeweils Wartenden und Beobachtenden?

2. Ein Film, bzw. eine Filmszene. z.B. Alarm für Cobra 11, Baby Driver , James Bond oder ähliche. Selbst wenn mir spontan natürlich kein Film mit entsprechender Szene einfällt, denke ich doch daran, wie oft ich schon atemlos den Helden des Blockbusters dabei beobachtete, wie er bei einer wilden Verfolgungsjagd auf der Autobahn – fliehend vor den bewaffneten und schießwütigen Bösewichten – plötzlich in voller Fahrt das Auto wendet und im Rückwärtsgang die Flucht fortsetzt, gleichzeitig die Übeltäter bekämpft und natürlich keinen Unfall baut.

Würde ich selbst die Veranstaltung moderieren, würde ich anschließend davon erzählen, dass ich so ganz anders bin als der Held des Films. Ich bin weder ein besonders begeisterter Autofahrer, noch betrachte ich mich als besonders geschickt darin. Ich freue mich, wenn ich ohne größere Schäden von A nach B komme, mich nicht verfahre (was aber eher die Regel ist), mich richtig einordne, und nach Möglichkeit nicht rückwärtsfahren muss! Ich bin so schon oft überfordert, da freue ich mich, wenn keine zusätzlichen Schwierigkeiten auf mich zukommen, wie Verfolgungsjagden  im Rückwärtsgang.  (Je nachdem, wie die moderierende Person auf diesem Gebiet versiert ist, kann der persönliche Bericht natürlich variieren.)

4.2 Hauptteil

Anschließend wird der Bibeltext (Philipper 3,12-20) von einer beliebigen Person – der oder dem Moderierenden oder von einer teilnehmenden Person – gelesen, sinnvollerweise aus einer modernen Bibelübersetzung z.B. Basisbibel.

Anschließend kann man mit den Teens über den Text und die Hintergründe ins Gespräch kommen. Folgenden Fragen/Anregungen kann dabei nachgegangen werden (Je nach Wissensstand der Teilnehmenden kann es auch mehr ein Vortrag als ein Gespräch sein, was nicht schlecht sein muss):

  • Wer war Paulus? Was war sein Background und welche Rolle spielte er in der Zeit der ersten Christen?
  • Welchen Fokus setzt Paulus? Was ist sein Ziel?
  • Was hat sich im Vergleich zu früher verändert?
  • Paulus spricht von Vorbildern.  Gibt es in meinem Umfeld solche Vorbilder, an denen ich mich gerne orientiere?

4.3 Abschluss

Abschließend kann noch eine Sequenz gezeigt werden, die einen siegenden Marathon- oder Olympialäufer oder -sprinter zeigt. Dazu gibt es sicherlich viele Möglichkeiten auf YouTube. Damit wird zum Ende hin die positive Botschaft („Schau nach vorne auf dein Ziel!“) visualisiert.

Dazu eignet sich die Geschichte von Rick und Dirck Hoyt

Zum Schluss betet die Leiterin/der Leiter des Events für (und vielleicht – je nach Gewohnheit – auch mit) den Teens und segnet sie.

Eine Bibelarbeitsreihe für Teenager zum Philipperbrief:

  • Philipper 1, 12-29 – Gott folgen, auch wenn mir das Wasser bis zum Hals steht?!
  • Philipper 2, 1-11 – Ein Traum von Gemeinschaft
  • Philipper 2, 12-18 – Seid ein helles Licht in der Welt
  • Philipper 2, 19-30 – Bros und andere (geistliche) Freundschaften
  • Philipper 3, 1-11 – Mit der Jesusbrille sieht man besser!
  • Philipper 3, 12-20 – Das Ziel befindet sich vorne!
  • Philipper 4, 1-9 – Göttlicher Friede im Alltag
  • Philipper 4, 10-20 – Shit happens… oder wie man Zufriedenheit lernen kann.

Vorbemerkungen

Mega-Sportevents faszinieren zig Millionen Menschen weltweit. Und im Sport ergeben sich so unendlich vielfältige Anknüpfungspunkte, um biblische, geistliche und buchstäblich wert-volle Inhalte weiter zu geben. Seit Jahren machen christliche Gemeinden sehr gute Erfahrungen mit speziellen sportbezogenen Gottesdiensten, die anschaulich sind und nachhaltig beeindrucken.

kickoff

Ein kickoff ist in der englischen Sprache der Anstoß eines Fußballspiels. So wie mit dem kickoff im Sport der Spielball ins Rollen gebracht und das Spiel gestartet wird, so versteht sich auch die Initiative kickOff.

kickOff will Christen, Kirchen und Gemeinden im übertragenen Sinn anstoßen, in Bewegung setzen, ins Spiel bringen. Damit sie wiederum anderen Menschen einen Anstoß geben können – einen Anstoß für den Glauben.

Möglichkeiten und Angebote

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Gemeinde/Jugendgruppen von Jung bis Alt. Die Angebotsschiene reicht von Stadionbesichtigung/Fußballmuseum, Talkrunde, Grillschule, Tauschbörse, Fußballturnier / Vater-Kind-Turnier, Fußballschule, Übertragung von Spielen der Champions League, der Nations League oder des Super Bowl, Europameisterschaften, Sporttag, Goalbox, usw. …

Anhand folgenden Beispiels kann ein Gottesdienst oder eine Jugendstunde durchgeführt werden:
45 Minuten – Halbzeit – Zeit zum Auftanken ((Jesaja 40,31 – Bibelübersetzung Luther 1984)

Methodik für die Gruppe

4.1 Einstieg

Es kann ein Quiz oder Anspiel für den Gottesdienst/ Jugendstunde erarbeitet werden. z.B. mit folgenden Infos:

Quizfrage: Es ist 68 x 105 Meter groß und umfasst damit 7140m². Eine große Fläche, auf der es um viel geht. Ein Spielfeld, auf dem 22 Fußballer 90 Minuten um den Sieg kämpfen. 

Anspielidee: Das Spiel ist anstrengend und ich brauche eine Minute zum Durchatmen. Und genau in diesem Moment läuft der Gegenspieler an mir vorbei – direkt auf das Tor zu. Die Fans pfeifen und schimpfen und ich ärgere mich, dass ich es nicht schaffe hinterher zu rennen. Er ist schneller als ich. Als er auf das Tor schießt, hält unser Torwart sicher den Ball in den Händen. Ich bin erleichtert und froh, dass ich mich auf meine Teamkollegen verlassen kann…

4.2 Hauptteil

Kennst du solche Momente, in denen dir die Kraft fehlt? Dass der Alltag dich so einnimmt, so dass du kaum Zeit hast mit Gott zu reden oder dir die Bibel zur Hand zu nehmen?

…Du fühlst dich ausgepowert, müde und kommst nicht hinterher. Du bist stehen geblieben…

Im Buch Jesaja steht:
“Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.”  (Jesaja 40,31 – Bibelübersetzung Luther 1984) 

Was für eine Zusage! Gott schenkt dir immer wieder neue Kraft, wenn du an ihm festhältst. Kraft, die dich so stark macht, wie ein Adler seine Flügel ausbreitet. Ein Adler ist ein mächtiger starker Vogel. Ich glaube, dass wir uns das ganz bewusstmachen sollten, dass wir durch unseren Glauben zu Adler werden können und nie müde werden. 

Unser Torwart ist Gott – er hält dich sicher und gibt dich nie auf. Bleib nicht stehen und lass dich nicht vom Alltag einnehmen. Nimm dir eine Halbzeit – Zeit zum Auftanken! Stärke dich mit Impulsen, höre in der Stille auf Gottes Reden und gib das Wort Gottes an Andere weiter.

Die Gemeinde oder Glaubensgeschwister sind dein Team und Gott euer Kapitän. …

4.3 Abschluss

Natürlich mit der Einleitung des Gebets und Ausblick wie der Tag weitergeht.
Hier kann auch der Start einer Übertragung stattfinden, oder die Halbzeitpause ist vorüber. Auch kann übergleitet werden zu einer gemeinsamen Aktion.

Weitere Informationen sowie vorgefertigte Andachten gibt es hier.

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