Restart – Events für Jugendliche

Die Jugendarbeit darf wieder starten? Genial! Hier findest du attraktive Events, die dir den Restart vereinfachen, da sie die Jugendlichen motivieren und die Beziehung zwischen dir und ihnen stärken.

Brauchst du ein Konzept oder einen komplett fertigen Entwurf? Klicke dich entsprechend durch die Beiträge.

Das Ziel

Starter

Für die Jungscharler soll es verständlich werden, warum Jesus gesucht und gefangen genommen wird.

Checker

Die Jungscharler sollen verstehen, dass Jesu Gegner keine Macht über ihn haben, sondern dass er auch in dieser Situation der Handelnde bleibt.

Der Text an sich

Mit seinen Jüngern macht sich Jesus auf den Weg. Dabei überqueren sie den Kidronbach. Dieser lag im Kidrontal an der Ostseite Jerusalems und trennte die Stadt vom Ölberg. Dort gab es viele Gärten, die von Mauern umgeben waren und in denen Olivenbäume standen. Jesus führt seine Jünger in einen dieser Gärten. In Vers 2 gibt Johannes einen Hinweis darauf, warum Jesus diesen Ort aufsuchte. Denn auch Judas kannte diesen Ort, da Jesus ihn schon mehrmals mit seinen Jüngern aufgesucht hatte. Diese Aussage ist entscheidend, denn Judas Rolle beschränkt sich nicht darauf, den Ort zu nennen, an dem Jesus sich aufhalten könnte. Er ist es, der die Gegner Jesu gezielt in den richtigen Garten führt und damit sicherstellt, dass Jesus gefangengenommen werden kann. Begleitet wird Judas von einigen Gerichtsdienern und einer Truppe römischer Soldaten. Die Gerichtsdiener waren von der führenden religiösen Oberschicht mitgeschickt worden und sollten dafür sorgen, dass Jesus zu ihnen gebracht wird und nicht in die Hand der Besatzungsmacht fiel. Nur so war es ihnen möglich, einen religiösen Prozess gegen ihn zu führen. Wie wichtig es ihnen war, dass die Gefangennahme gelingt, zeigt die Erwähnung, dass die Männer bewaffnet waren. In Vers 4 wird deutlich, dass Jesus von Anfang an wusste, was auf ihn zukommt. Durch sein Wissen hat er einen Vorteil gegenüber seinen Gesprächspartnern. Er handelt, bevor sie überhaupt zu Wort kommen. Er geht ihnen entgegen und spricht sie direkt an: „Wen sucht ihr?“ Mit dieser Frage gibt er ihnen die Möglichkeit, ihr Anliegen zu nennen. Jesus versteckt sich nicht. Nachdem sein Name genannt wurde, gibt er sich klar zu erkennen: „Ich bin es!“ Mit diesen wenigen Worten tritt Jesus den Männern machtvoll entgegen. Er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie denjenigen gefunden haben, nach dem sie gesucht haben. Vers 6 verdeutlicht, wie machtvoll diese drei Worte sind. Seine Gegner wichen zurück und fielen auf den Boden. Diejenigen, die in der Überzahl und zudem bewaffnet vor Jesus stehen, haben ihm nichts entgegen zu setzen. Jesus wiederholt seine Frage: „Wen sucht ihr?“ Und wieder fällt sein Name. Und auch beim zweiten Mal antwortet er ihnen: „Ich bin es!“ Durch das wiederholte Nachfragen, wer gesucht wird, stellt sich Jesus vor seine Jünger. Er ist bereit, sich verhaften zu lassen. Seine Jünger sollen gehen dürfen. Petrus traut sich beherzt einzugreifen, zückt sein Schwert und haut dem Sklaven Malchus das Ohr ab. Welchen Zweck er damit verfolgt bleibt unklar. Zu diesem Zeitpunkt hat Jesus bereits alles geklärt. Petrus hatte somit keinen Grund mit Waffengewalt gegen die Verhaftung anzugehen. Vielleicht möchte Johannes an dieser Stelle noch einmal deutlich machen, dass Jesus freiwillig mitgeht und sich somit dem Willen seines Vaters beugt. Hier wird deutlich, wie eng das Verhältnis zum Vater ist.

Der Text für mich

Mich fasziniert an dieser Geschichte vor allem, mit welcher Ruhe und Gelassenheit Jesus sich der gesamten Situation stellt. Kurz vorher hat er noch im Gebet darum gerungen, diesen Weg nicht gehen zu müssen. Aber jetzt steht für ihn fest – es gibt keine andere Möglichkeit. Er unternimmt keinen Versuch, sich der Verhaftung zu entziehen. Mutig geht er seinen Verfolgern entgegen und gibt sich klar zu erkennen. Er steht für seine Jünger ein. Sorgt dafür, dass ihnen nichts passiert. Leistet keinen Widerstand. Er ist derjenige, der handelt, der spricht und bestimmt, wie es weitergeht. Genau dies entspricht dem Willen des Vaters. Damit haben seine Verfolger keine Macht über ihn. Er wird verhaftet und abgeführt. Aber nicht, weil seine Verfolger ihn mit ihren Waffen überwältigen und ihn zwingen, mitzukommen, sondern weil er sich freiwillig in die Hände seiner Verfolger gibt. Ich wünsche mir, in schwierigen und undurchsichtigen Situationen genauso ruhig und gelassen zu bleiben. Und mein Vertrauen auf Jesus zu setzen, der in jeder Lage der Handelnde bleibt.

Der Text für dich

StarterKinder lieben Geschichten, in denen es „Helden“ und „Bösewichte“ gibt. Sie erkennen sehr schnell, ob jemand ungerecht behandelt wird und empfinden Empathie mit demjenigen. Dies liegt an ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden. So wird es ihnen nicht schwerfallen, sich in den Text hineinzudenken. Auch hier gibt es Bösewichte, die einen finsteren Plan aushecken, um einen unliebsamen Gegner loszuwerden. Dabei scheuen sie sich nicht davor, mit einer Übermacht und im Schutz der Dunkelheit Jesus gegenüber zu treten. Die Spannung der Geschichte liegt darin, wie Jesus zum Helden wird. Es muss für sie deutlich werden, dass Jesus sich freiwillig verhaften lässt und sich bewusst darauf einlässt, dass man ihm den Prozess macht. Nur so können wir ihnen das Kreuz und die Auferstehung verständlich machen.

Checker

Viele Jungscharler kennen die Geschichten von Jesu Leidensweg bis hin zu seinem Tod am Kreuz. Die Herausforderung ihnen gegenüber liegt darin, nicht zu klären, warum Jesus festgenommen werden muss, sondern den Fokus auf das „Wie“ zu legen. Wie sind die äußeren Umstände gewesen? Wie hat sich Jesus bei seiner Gefangennahme verhalten? Hier gibt es einige sehr spannende Entdeckungen zu machen. Jesus, der nicht Opfer einer Intrige ist, sondern der die Situation durchschaut und voll im Griff hat. Der in jeder Sekunde der Handelnde bleibt. Und der damit ganz nach dem Willen Gottes handelt. Es ist nicht einfach, sich manchen schwierigen Situationen zu stellen. Das kennen die Jungscharler aus ihrem eigenen Alltag. Hier kann es Mut machen, zu sehen, wie Jesus sich in solch einer Situation verhält.

Der Text erlebt

Material (Hinführung)

Für Idee 1: Zettel, Stifte, Klebeband

Für Idee 2: Stühle, Glas, ausreichend Bonbons, Papier, Stift, Flipchart o.ä.

Hinführung

Spiel Wer bin ich?

Idee 1

Es spielen immer zwei Jungscharler zusammen. Jeder der beiden Jungscharler bekommt einen Zettel, auf dem ein prominenter Name steht (z. B. ein bekannter Politiker, Sänger, Schauspieler, Sportler, Comicfiguren etc.). Von einem Mitarbeiter bekommen sie den Zettel an die Stirn geklebt, so dass sie ihren eigenen prominenten Namen nicht sehen können. Durch Fragen, die mit Ja/Nein beantwortet werden können, versucht nun jeder herauszufinden, wer er ist (z. B. Bin ich eine Frau? Habe ich blonde Haare? Bin ich groß?)

Achtet darauf, dass die „Prominenten“ möglichst von allen Jungscharlern gekannt werden (keine You-Tube-Sternchen, die evtl. nicht von jedem gekannt werden)!

Idee 2

In der Spielshow „Wer bin ich?“ versucht ein Rateteam von drei Jungscharlern herauszufinden, wer der prominente Gast ist. Der Moderator der Spielshow gibt ihnen einen kleinen Hinweis in Form eines „Schlagwortes“. Das Rateteam darf abwechselnd eine Frage stellen, auf die der Gast mit „Ja“ oder „Nein“ antwortet (z. B. Kennen wir Sie aus dem Fernsehen?; Sind Sie ein Schauspieler? etc.). Antwortet der Gast auf die Frage mit „Ja“, darf die Person 1 aus dem Rateteam weitere Fragen stellen. Antwortet der Gast auf die Frage mit „Nein“, ist der Nächste aus dem Rateteam dran. Für jede Frage, die der Gast mit „Nein“ beantwortet, bekommt er einen Bonbon in ein Glas (diese darf er am Ende behalten). Gelingt es dem Rateteam nicht, den Prominenten zu erraten, bevor dieser 10 Bonbons im Glas hat, darf sich der Gast zu erkennen geben. Das Rateteam muss sich gut überlegen, wie es die Fragen stellt und aufpassen, was ein anderer bereits gefragt hat.

Die restlichen Jungscharkinder bilden das Publikum. Sie erfahren am Anfang, um welchen prominenten Gast es sich handelt. Dieser kann z. B. beim Hereinkommen seinen Namen an eine Tafel o. ä. schreiben, die nur das Publikum sieht. Hinweise an das Rateteam sind strengstens verboten! Nach einer Spielrunde können die Jungscharler neu gemischt werden, so dass jeder einmal eine aktive und eine passive Rolle hatte.

Verkündigung

Bildergeschichte

Während der Andacht malt ein Mitarbeiter an einer großen Malfläche (Flipchart oder eine große Tapetenbahn) passende Bilder, um die Geschichte bildlich darzustellen. So prägt sie sich bei den Jungscharlern besser ein.

Die Gefangennahme

Jesus war ein ungewöhnlicher Typ! Nachdem er viel Zeit investiert hat, um mit seinen Jüngern über die Zukunft zu sprechen und sich noch mehr Zeit genommen hat, um mit Gott zu klären, wie es für ihn weitergehen soll – macht er sich mit seinen Jüngern auf den Weg.

Bild 1:

Er führt seine Jünger nicht in eine Kirche, sondern in einen Garten mit vielen alten Olivenbäumen. Diesen Ort kannte auch Judas, ein ehemaliger Jünger von Jesus. Denn er war selbst schon oft, in Begleitung von Jesus, dort.

Bild 2:

Die religiösen Anführer Israels, zu denen der oberste Priester sowie einige sehr kluge Männer gehörten, hatten einen finsteren Plan ausgeheckt. Sie wollten Jesus ein für alle Mal loswerden. Denn es passte ihnen nicht, was er und seine Jünger erzählten und taten. Deswegen gingen sie zu Judas und boten ihm Geld dafür an, dass er ihnen verrät, wo Jesus sich aufhält.

Bild 3:

Judas lässt sich darauf ein und begleitet die Gerichtsdiener und einen Trupp römischer Soldaten. Er zeigt ihnen, wo sie Jesus finden können. Weil sie Jesus für außerordentlich gefährlich halten, haben sie ihre Schwerter und Lanzen dabei.

Bild 4:

Jesus ist kein bisschen überrascht, als er die Männer kommen sieht. Warum auch? Er weiß, dass sie auf der Suche nach ihm sind. Trotzdem fragt er sie: „Wen sucht ihr?“ Völlig überrascht antworten sie ihm: „Jesus aus Nazareth.“ „Ich bin es.“ – Bähm! Jetzt ist es raus. Jesus gibt sich seinen Verfolgern zu erkennen. Sie haben den Richtigen gefunden.

Bild 5:

Vor lauter Schreck über diese drei mächtigen Worte fallen die Männer zu Boden. Damit haben sie nicht gerechnet. Gegenwehr? Ja. Fluchtversuch? Ja. Aber nicht, dass sich jemand so klar zu erkennen gibt. Und sich freiwillig verhaften lässt. Dreimal wiederholt Jesus das „Ich bin es.“ Damit stellt er klar: Es geht um mich! Ich bin es, den ihr sucht. Lasst meine Jünger gehen. Tut ihnen nichts!

Bild 6:

Simon Petrus aber schätzt die Situation völlig falsch ein. In einem Anflug von kurzfristigem Tatendrang zückt er sein Schwert und haut dem Bevollmächtigten des Hohenpriesters das rechte Ohr ab. Und was macht Jesus? Er fordert ihn auf, sein Schwert wieder wegzustecken. Das hätte auch ganz anders enden können. Jesus lässt sich ohne Widerstand abführen. Für ihn ist es der Anfang eines langen Leidenswegs.

Es müssen keine sechs einzelnen Bilder gemalt werden. Gerne darf das Bild während des Erzählens um die einzelnen Szenen ergänzt werden, so dass ein gesamtes Bild entsteht.

Die andere Idee

Material

Lego (Platten, Steine, Figuren) oder Playmobil (Figuren, Bäume, Sträucher o.ä.); Bastel- bzw. Naturmaterialien (Steine, Moos, kleine Stöckchen)

Verkündigung

Die Jungscharler bekommen die Aufgabe, verschiedene Szenen der Geschichte nachzubauen. Dazu werden sie vorher in Gruppen von maximal 2-3 Kindern eingeteilt. Jede Gruppe hat 20 Minuten Zeit, aus verschiedenen Materialien ihre Szene möglichst detailgenau nachzubauen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und es darf gerne ein Materialmix verwendet werden. Die Jungscharler bekommen ihre Szene vorab, als vollständigen Text, auf einem kleinen Zettel (z. B. Joh 18 Vers 1) aufgeschrieben. So kennt jede Gruppe nur ihre eigene Szene, aber keiner kennt die gesamte Geschichte. Vorab sollte gut überlegt werden, wie die Geschichte unterteilt wird. Bei einer kleineren Gruppengröße können die Verse thematisch zusammengefasst werden.

Und so könnten die einzelnen Szenen aussehen:

Gruppe 1: Vers 1 Jesus macht sich mit seinen Jüngern auf den Weg
Gruppe 2: Vers 2+3 Jesus steht seinen Verfolgern gegenüber
Gruppe 3: Vers 4-9 Jesus gibt sich zu erkennen
Gruppe 4: Vers 10+11 Jesus gehorcht Gott

Bei jüngeren Jungscharkindern können die Jungscharmitarbeiter Gestaltungstipps geben. Und bei der kreativen Umsetzung behilflich sein.

Die fertigen Szenen werden gut sichtbar aufgestellt. Anhand der dargestellten Szenen erzählt ein Mitarbeiter die Geschichte aus Johannes 18,1-11.

Der Text gelebt

Wiederholung

Jeder Jungscharler bekommt Zettel mit jeweils einem der folgenden Symbole darauf:

Lachender Smiley -> Das finde ich gut!
Weinender Smiley -> Das macht mich traurig!
Wütender Smiley -> Das ärgert mich!
? -> Das verstehe ich nicht.
! -> Das will ich mir merken.

Die Geschichte wird nun noch einmal langsam vorgelesen. Die Jungscharler haben nach jedem Vers die Möglichkeit, einen ihrer Zettel in die Mitte zu legen. So können sie die Geschichte kommentieren (Smileys oder !) oder Textabschnitte hinterfragen (?).

Leichter ist es, wenn ihr die Verse vorher einzeln kopiert und in die Mitte legt. Die Jungscharler können ihre Zettel dann zum passenden Vers legen.

Gespräch

In der anschließenden Gesprächsrunde könnt ihr euch gemeinsam anschauen, wie die einzelnen Verse kommentiert wurden. Wer sich traut, darf sagen, was ihn angesprochen hat oder warum ihn etwas wütend macht. Dort, wo ein Fragezeichen liegt, sollten die offenen Fragen in der Gruppe geklärt werden.

Merkvers

Ihr seid jetzt traurig. Doch ich werde euch wiedersehen. Dann wird euer Herz voll Freude sein und diese Freude kann euch niemand mehr nehmen.
(Joh 16,22 Basisbibel)

Schaut euch mit den Jungscharlern den Merkvers an. Denkt euch gemeinsam passende Bewegungen zum Vers aus (z. B. traurig = mit den Händen die Tränen aus den Augen wischen oder Herz = Hand auf das Herz legen; mit den Fingern ein Herz formen). Probiert diese zusammen beim Sprechen des Verses aus!

Statt Bewegungen zu machen, könnt ihr euch auch Symbole ausdenken und auf ein Blatt Papier malen. Das Symbol wird passend zum Versabschnitt hochgehalten.

Kreatives

Gebetskreuz

Material: Sechs quadratische Kartons, 30 Toilettenpapierrollen, bunte Zettel, Stifte, Kleber, evtl. Farbe, Pinsel

Für die Osterzeit könnt ihr euch ein Gebetskreuz basteln (gesehen bei Pinterest unter Prayer Cross). Die Kartons werden in Form eines Kreuzes an der Wand befestigt. Jeweils fünf Toilettenpapierrollen werden in einem Quadrat befestigt. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Kartons vorher mit Farbe anmalen. Oder kreativ bekleben.

Während des Gebetsteils eurer Jungscharstunde haben die Jungscharler die Möglichkeit, ihre Gebetsanliegen auf einen farbigen Zettel zu schreiben und in eine der vorhandenen Toilettenpapierrollen zu stecken. Einige davon können vor der Gebetsrunde herausgenommen und vorgelesen werden.

Das Gebetskreuz kann während der gesamten Osterzeit genutzt werden.

Tipp: Ihr könnt die Toilettenpapierrollen auch nach und nach ergänzen. So habt ihr Zeit, die Rollen, z. B. gemeinsam mit der Gemeinde, zu sammeln.

Spielerisches

Schwarz/Weiß

Bei diesem Spiel stehen zu Beginn an einer Mittellinie jeweils zwei Jungscharler Rücken an Rücken. Die eine Seite bekommt die Farbe Weiß zugeordnet, die andere Seite die Farbe Schwarz. Ein Mitarbeiter erzählt eine Geschichte, in der die Begriffe „schwarz“ und „weiß“ vorkommen. Fällt das Wort „schwarz“, müssen die Jungscharler von der schwarzen Seite die von der weißen fangen. Fällt das Wort „weiß“, ist es umgekehrt. Vorab sollte mit einer Markierung (z. B. Hütchen, Kreide, Sägespäne) eine Linie auf beiden Seiten gezogen werden. Wer vor der Linie gefangen genommen wird, muss zum Gegner wechseln. Es wird so lange gespielt, bis eine Seite komplett gefangen wurde.

Spielvariante:

Wie gut funktioniert das Starten aus dem Sitzen, aus der Bauchlage, aus der Rückenlage oder aus der Liegestützenposition? Probiert es aus!

Gefangener

Auf einem Tisch liegen verschiedene Süßigkeiten. Ein Jungscharler wird aus dem Raum geschickt. Die anderen einigen sich auf einen „Gefangenen“ (eine Süßigkeit). Der Jungscharler wird hereingerufen und muss den Gefangenen suchen. Er hat dazu drei Versuche. Nach dem ersten Versuch darf die Gruppe Hinweise geben, z. B. oben oder unten, links oder rechts, groß oder klein etc. Findet er den Gefangenen, darf er ihn behalten. Nach den drei Versuchen ist der nächste Jungscharler dran.

Rätselhaftes

Hier ist einiges durcheinander geraten. Bringe die Buchstaben in die richtige Reihenfolge. Gesucht werden sechs Wörter aus unserer heutigen Geschichte.

AIDKOHRCNB (Kidronbach)
ERHSIGNENRITDE (Gerichtsdienern)
SCMLHAU (Malchus)
WSETCRH (Schwert)
TANERLEN (Laternen)
TGAENR (Garten)

(T) Extras

Lieder

Hier bist du richtig
Sei mutig und stark
Superstar

Spiele

Auf der Suche nach Mr. X (Ein Stadtspiel)

Scotland Yard schickt seine besten Agenten los, um Mister X zu finden. Auf der Jagd nach Mister X bekommen die Agenten immer wieder Hinweise auf den Aufenthaltsort von Mister X. Die Hinweise können über ein Handy gesendet werden (z. B. in Form von Bildern, Rätselaufgaben etc.). Es können aber auch Hinweise an bestimmten Orten versteckt sein, die die Agenten auf die richtige Spur bringen. Wer möchte, kann das Spiel noch um einige Personen ergänzen, die als Informanten im Ort verteilt werden. Diese geben zum richtigen Zeitpunkt weitere Hinweise auf den Aufenthaltsort von Mister X.

Für jüngere Jungscharler kann es eine Hilfe sein, wenn sie zu Anfang einen Spielplan bekommen und feste Stationen aufsuchen müssen, an denen sie ihre Informationen erhalten. Markante Orte, wie z. B. das Rathaus, eine Kirche etc. geben ihnen Orientierungshilfe. Von Mitarbeitern erhalten sie dort weitere Hinweise.

Für eine größere Jungschargruppe:

Gefängnisball

Gespielt wird in einem abgegrenzten Feld mit zwei Mannschaften zu je 7 (oder mehr) Spielern. Eine abgegrenzte Fläche, das „Gefängnis“ (z. B. durch Hütchen, Kreide etc.), wird in der Mitte aufgebaut. Eine Mannschaft, die \“Gefängniswärter\“, postiert sich um das Gefängnis und hat zum einen die Aufgabe, \“das Gefängnis\“ zu verteidigen und zum anderen, die gegnerischen Spieler, die \“Flüchtigen\“, abzuschlagen. Die abgeschlagenen Spieler begeben sich sofort ins Gefängnis, in der Hoffnung, von ihren noch freien Mitspielern freigeschlagen zu werden, die ihrerseits aufpassen müssen, nicht von den Gefängniswärtern gefangengenommen zu werden.

Variante: Das Gefängnis darf nur von drei Spielern bewacht werden. Der Rest der Mannschaft muss zum Gefängnis einen größeren Abstand halten.

Krakenspiel

Alle Jungscharler bewegen sich frei in einem Raum oder einem abgegrenzten Spielfeld. Je nach Gruppengröße gibt es einen oder zwei Fänger, die versuchen, die anderen abzuschlagen. Wer abgeschlagen wurde, setzt sich direkt auf den Boden und darf die Jungschaler, die er aus dieser Position mit den Armen erreichen kann, auch abschlagen.

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 1/2021. Es geht um Jesu Leidensgeschichte im Johannesevangelium. In insgesamt 4 Lektionen erleben wir den Weg Jesu an’s Kreuz mit:

Lektion 10 Johannes 13,1-20 Was habe ich getan?

Lektion 11 Johannes 18,1-11 Wen sucht ihr?

Lektion 12 Johannes 18,28-40 Jesus, König der Juden?

Lektion 13 Johannes 19,16b-24 Warum?

Außerdem enthalten: Ein Familiengottesdienst zur Passionszeit.

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

„Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!“ – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.

In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.

Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:

Spiele:

Kreativangebote:

Ein Stadtspiel mit verschiedenen Stationen

Die Idee

Das Stadtspiel besteht aus verschiedenen Spielen oder Aktionen, die an unterschiedlichen Stellen der Stadt gespielt werden. Alle Spiele haben etwas mit der Person des Mister X zu tun. Nach jedem Spiel bekommt die Gruppe ein Puzzleteil, darauf steht ein Teil des Namens des gesuchten Mister X. In diesem Falle ist es die biblische Person des Josef (Mann von Maria), die gesucht wird. Am Ende des Stadtspiels wissen die Kinder, wer sich hinter dem gesuchten Mister X verbirgt.

Spiele

Verantwortung übernehmen

Info: Mister X übernimmt Verantwortung für Menschen.

Spiel: Wir übernehmen Verantwortung für andere, indem wir sie blind führen.

Variante 1 – zu zweit: Ein Kind führt ein anderes ausschließlich durch Worte.
Variante 2 – in der Gruppe: Die Kinder stehen hintereinander. Jedes Kind legt eine Hand auf die Schulter des vorderen Kindes. Das letzte Kind in der Reihe gibt Signale (mündlich oder durch Schulterklopfen), die dann von Kind zu Kind weitergegeben werden.

Bibel-Puzzle

Info: Mister X ist ein frommer Mann, er kennt sich gut in den Heiligen Schriften aus.

Spiel: Ein Bibelvers wird kopiert und in mehrere Puzzle-Teile auseinandergeschnitten. Die Gruppe versucht nun, die Teile wieder zusammenzusetzen. Die Größe und Anzahl der Puzzleteile
sollte dem Alter der Kinder angepasst werden.

Stammbaum

Info: Der Stammbaum von Mister X geht auf König David zurück.

Spiel: Für einen König ist es typisch, dass alles gemacht wird, was er sagt. Allerdings nur, wenn er ausdrücklich mit den Worten „der König sagt” darauf hinweist. Wer einen Befehl ausführt, ohne dass der König seinen Willen mit „der König sagt” autorisiert hat, gibt ein Pfand ab.
Beim Zurückgeben des Pfandes nennt jedes Kindes etwas, das ihm zu König David einfällt.

Beruf

Info: Mister X ist Zimmermann.

Variante 1: Bei dieser Aktion „Nagel einschlagen” geht es darum, mit möglichst wenigen Schlägen Nägel in einen Holzbalken zu bekommen.

Variante 2: Jedes Kind versucht, einen Nagel mit drei Hammerschlägen so weit wie möglich in einen Holzbalken zu schlagen. Gewonnen hat, wem das am besten gelungen ist.

Variante 3: Jüngere Kinder können auch Gegenstände aus Holz mit verbundenen Augen erfühlen bzw. Naturmaterialien erkennen und benennen.

Begegnung mit einem Engel

Info: Im Schlaf erscheinen Mister X Engel, die ihm Gottes Willen verkünden.

Spiel: Die Gruppe malt gemeinsam einen Engel auf ein großes Blatt Papier.

Variante 1: Zwei Kinder halten gemeinsam einen Stift und malen zusammen einen Engel.

Variante 2: Jedes Kind bekommt ein Buch auf den Kopf gelegt. Auf dem Buch liegt ein Blatt Papier. Darauf soll das Kind nun einen Engel malen.

Variante 3: Jedes Kind malt mit geschlossenen oder verbundenen Augen einen Engel.

Variante 4: Das erste Kind malt den Kopf des Engels und knickt das Papier so um, dass nur noch der Hals zu sehen ist. Das Blatt wird nach links weitergereicht. Das zweite Kind malt den Oberkörper, knickt das Papier wieder um und gibt es nach links weiter.
Das Papier wird auf diese Art und Weise solange weiter gegeben, bis der komplette Engel fertig gemalt ist.

Variante 5: Staffellauf.
Von jeder Gruppe startet das erste Kind und rennt zu einem Blatt Papier. Dort hat es zehn Sekunden Zeit, um das Bild eines Engels anfangen zu malen. Nach Ablauf der zehn Sekunden rennt es zurück zur Gruppe und klatscht das zweite Kind ab. Dieses rennt wiederum zum Bild
und malt weiter … Wenn alle Kinder einer Gruppe einmal an der Reihe waren, werden die Bilder miteinander verglichen. Welche Gruppe hat den schönsten Engel gemalt?

Bekannter Namensvetter

Info: Das Alte Testament erzählt von einem bekannten Namensvetter, in dessen Leben Träume eine wichtige Rolle spielten.

Spiel: Beim Traum-Quiz geht es rund ums Schlafen, ums Träumen und um berühmte Träumer. Bei älteren Gruppen können die drei Antwortmöglichkeiten auch weggelassen werden.

1.) Von wem stammt der Ausspruch „Ich habe einen Traum …”?
a) Martin Luther
b) Martin Luther King (Richtig)
c) Dietrich Bonhoeffer

2.) Was bedeuteten die sieben fetten und die sieben mageren Kühe im Traum des Pharao?
a) Sie bedeuteten, dass ihm sieben Berater Gutes wollen und sieben etwas Böses.
b) Sie bedeuten, dass es sieben gute Ernte-Jahre und sieben schlechte geben wird. (Richtig)
c) Nichts

3.) Den Drei Weisen aus der Weihnachtsgeschichte erscheint ein Engel im Traum, nachdem sie beim Kind in der Krippe waren. Was befiehlt er ihnen?
a) Dem Kind noch weitere Geschenke zu bringen.
b) Allen Menschen, die sie treffen, von der Geburt des Kindes zu erzählen.
c) Nicht zu Herodes zurückzukehren. (Richtig)

4.) Die Frau des Pilatus träumt …
a) dass Jesus unschuldig ist. (Richtig)
b) dass Jesus gekreuzigt wird.
c) dass Jesus aufersteht.

5.) Auch Tiere träumen – stimmt das?
a) Ja (die Wissenschaft geht zumindest davon aus) (Richtig)
b) Nein

6.) Wie lange ist die Durchschnitts-Schlafzeit eines erwachsenen Menschen?
a) Ca. sechs Stunden
b) Ca. sieben Stunden (nach einer Studie der Uni Regensburg) (Richtig)
c) Ca. acht Stunden

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium aus JUMAT 4/16. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weisen aus dem Morgenlande, aber auch die Träume von Josef und die Flucht nach Ägypten werden thematisiert.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält das Thema noch einen Vorschlag mit vielen Bastel- und Backideen, wie man mit der Jungschargruppe einen Weihnachtsbasar gestalten kann.

Alle Jahre wieder ist Weihnachten. Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was machen wir mit der Jungschar an diesem Fest. Hier ein Tipp: Organsiert einen Weihnachtsbasar. Diesen Basar könnt ihr über mehrere Wochen vorbereiten.

Wann?

Die erste Frage ist: Wann soll dieser Basar stattfinden? Vielleicht gibt es in eurer Gemeinde sowieso schon eine Tradition des Weihnachtsbasars, dann könnt ihr euch daran mit beteiligen. Wenn das nicht der Fall ist, dann überlegt welcher Termin günstig ist, vielleicht an einem Sonntag nach dem Gottesdienst, vielleicht an einem Samstag der Adventszeit, vielleicht nach der Jungschar. Sucht einen Termin und probiert es aus.

Wo?

Ein guter Ort ist das Gemeindehaus denn da könnt ihr in aller Ruhe alles vorbereiten. Überlegt aber auch, ob ihr das Haus verlasst und euren kleinen Basar in der Fußgängerzone (das muss mit der politischen Gemeinde abgesprochen und evtl. beantragt werden) oder vor dem Gemeindehaus stattfinden lasst.

Werbung

Ladet rechtzeitig zu dem Basar ein. Verteilt Handzettel und hängt Plakate auf. Macht die Leute neugierig und teilt ihnen mit, was sie dort erwartet, zum Beispiel Gebäck und warme Getränke, Weihnachtsschmuck usw. Ladet in eurer Gemeinde ein, aber auch darüber hinaus. Es wäre doch cool, wenn alle Freunde, Bekannte, Verwandte und Lehrer und noch viele mehr zu der Veranstaltung kommen würden

Vorbereitung

Fangt rechtzeitig mit der Vorbereitung an. Ihr könnt in den Wochen zuvor schon verschiedene Dinge basteln oder backen. Vielleicht müsst ihr euch auch an einem zusätzlichen Termin treffen. Bereitet dort auf alle Fälle die Dinge vor, die ihr selber gern auch einem Basar kaufen würdet.

Einige Ideen für Bastelarbeiten und einige Rezepte findet ihr bei diesem Artikel. Das sollen aber nur Anregungen sein, backt und bastelt noch ganz andere Sachen, die euch Spaß machen.

Der Erlös

Der Sinn eines solchen Basares ist unter anderem, das Geld für einen bestimmten Zweck gesammelt werden soll. Überlegt euch diesen Zweck gemeinsam. Vielleicht habt ihr ein besonderes Jungscharprojekt, zum Beispiel eine Freizeit, dann könnt ihr dafür sammeln. Denkt aber nicht nur an euch selbst. Es gibt viele soziale Projekte im In- und Ausland die auf Spenden angewiesen sind. Wenn ihr dafür sammelt, dann informiert die Besucher über das Projekt.

Bastelarbeiten

Holzfiguren

Man braucht zum Basteln der Figuren nur dünne Stämme in unterschiedlichen Größen. Es eignet sich jedes beliebige Holz. Für das Basteln mit Baumscheiben kann man auch dickere Stämme benutzen. Schon beim Sägen wird manchmal deutlich, um welches Tier es sich handeln könnte, denn die Form erinnert an einen Fuchs oder Igel oder ein anderes Tier.

Außerdem braucht man noch weitere Naturmaterialien wie Wurzeln, Beeren, Moos, Rinde, Gräser, Äste usw.

Als Werkzeug benötigt man Sägen. Für dicke Äste und Stämme kann man die Scheiben oder Stämme schon auf einer Kreissäge zu Recht schneiden. Dünnere Holzstücke können direkt zugesägt werden. Zum Befestigen der Materialien benötigt man Tacker und Kraftkleber. Außerdem braucht man Schleifpapier, mit dem Unebenheiten glatt geschliffen werden. Zum Bemalen der Figuren eignen sich Bastelfarben. Für Details nimmt man am besten Lackstifte. Wenn man das fertige Objekt mit Klarlack überzieht, verhindert man, dass die Farbe abblättert.

Eine Grundfigur aus einem Baumstamm – Ein Wichtelmann

Es wird ein Baumstamm benötigt, ca. 30 cm lang  und mit einem Durchmesser von ca. 8 cm. Mit einem Baumstamm in dieser Größe kann man gut üben. Es ist aber auch möglich, die gleiche Figur mit Baumstämmen in jeder beliebigen Größe anzufertigen.

Der Stamm muss auf einer Seite waagerecht abgesägt werden, damit er am Ende gut steht. Die andere Seite wird im Winkel von ca. 45º abgeschrägt. Diese schräge Seite wird nun mit einer Farbe, die das Gesicht darstellt, bemalt. Ein kleines Holzstück wird rot angemalt und als Nase in die Mitte des Gesichtes geklebt. Die Augen und der Mund werden mit Klarlack aufgemalt. Aus Heu, Gräsern, Bast oder Watte werden dem Wichtelmann Haare und Bart angeklebt. Zuletzt wird noch aus einem Stück Rinde eine Mütze geschnitten. Diese wird auch angemalt und auf die Haare geklebt.

Eine Grundfigur aus Holzscheiben – Ein Hirsch

Es werden zwei Baumscheiben benötigt, eine größere und eine kleiner (Durchmesser ca. 15 cm und 10 cm). Die große Scheibe wir mit einem dunklen Braun und die kleiner Scheibe mit einem hellen Braun bemalt Die kleiner Scheibe wird nun auf die größere geklebt. Auf dieses Elchgesicht werden nun noch Augen (auf die große Scheibe), sowie Mund und Nasenlöcher (auf die kleine Scheibe) gemalt. In den Rand der Scheibe werden zwei Löcher gebohrt. In diese Löcher werden Birkenäste geklebt. Sie sind das Geweih vom Elch. Außerdem werden noch zwei Rindenstücke als Ohren angeklebt und fertig ist das Baumscheibentier.

Streifensterne

Für Streifensterne benötigt man farbiges Transparentpapier. Für einen Stern braucht man 8 Rechtecke im Format 6,3 x 14 cm. Aus den Blättern werden nun die Sternspitzen gefaltet und zwar so, dass die vier Ecken bis zur Mittellinie hin gefaltet werden. es entsteht also ein Rechteck, mit einer Spitze an jeder kurzen Seite. Wenn man diese Formen hat, werden sie zu einem achteckigem Stern zusammengeklebt. Die einzelnen Spitzen werden im Wechsel mal von oben, mal von unten angeklebt. Dabei liegt die Kante der neuen Spitze genau auf der Mittelinie der vorhergehenden. Nach und nach entsteht ein Kreis, der sich beim letzten Blatt schließt.

Ausgemalte Drahtfiguren als Weihnachtsbaumschmuck

Aus Plombendraht (Durchmesser 1mm) biegt man sich einfache weihnachtliche Formen, wie Sterne, Weihnachtsbaum usw. Das kann man ganz frei tun, für kleinere Kinder ist es aber hilfreich eine Vorlage zu haben. Als Vorlage eignen sich Ausstechformen von Plätzchen besonders gut, denn da kann der Draht herumgebogen werden. Die meisten Formen können ohne Hilfsmittel gut mit der bloßen Hand gebogen werden. Für ganz enge Biegungen verwendet man am besten eine Rundzange. Mit der Rundzange kann man auch noch oben an die Form eine kleine Öse biegen, sodass man die Formen als Baumschmuck an den Weihnachtsbaum hängen kann. Wenn die Form fertig gebogen ist, wird sie mit Window-Color-Farbe ausgemalt. Dazu wird die Form auf eine Folie gelegt und mit der Farbe ausgemalt. Man muss vor allem darauf achten, dass die Farbe bis zum Draht hin gut verläuft. Nach dem Trocknen wird die Folie vorsichtig abgezogen und der Baumschmuck ist fertig.

Sternenlicht

Für ein Sternenlicht braucht man eine runde Käseschachtel, Wellpappe, Windradfolie und Window-Color-Farbe. Weiße Käseschachteln gibt es in Bastelläden.

Aus der Windradfolie wird ein Streifen von ca. 12 cm Breite geschnitten. Die Länge entspricht dem Umfang der Käseschachtel plus etwa 1cm Kleberand. Aus der Wellpappe schneidet man zwei Streifen von gleicher Länge, einer ca. 2,5 cm und der andere ca. 4 cm breit. Die Wellpappenstreifen werden nun oben (der schmalere Streifen) und unten (der breitere Streifen) auf die Folie geklebt. Mit Window-Color- Farbe werden Sterne auf das frei Mittelstück der Folie gemalt. (Wer sich das Malen und Trocknen sparen will, kann auch kleine Sternenaufkleber von außen auf die Folie kleben.) Nach dem Trocknen der Farbe wird der breite Sternestreifen aus Folie und Wellpappe um die Käseschachtel geklebt. In die Mitte wird ein Teelicht gestellt und schon ist das Sternelicht fertig.

Weihnachtsgebäck

Vanilleringe

Aus folgenden Zutaten wird ein Teig bereitet:
200 g Mehl, 1 gestrichener TL Backpulver, 60 g gemahlene Mandeln, 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g Zucker, 125 g Butter, 1 Ei

Der fertige Teig wird ca. 1 Stunde im Kühlschrank gekühlt und kann dann gut verarbeitet werden. Von Teig werden kleine Stücke abgemacht und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu fingerdicken Röllchen geformt. Diese Röllchen werden als Ringe auf ein Backblech gelegt. Danach werden die Ringe mit etwas Eigelb bestrichen und bei 200 Grad ca. 10 Minuten gebacken.

Tipp: Aus dem Teig kann man auch noch andere Formen, zum Beispiel Brezeln oder Buchstaben formen.

Marmeladenherzen

Aus folgenden Zutaten wird ein Teig zubereitet:

200 g gemahlene Mandeln, 350 g Mehl, ½ Päckchen Backpulver, 140 g Puderzucker, 30 g Zucker, 1 Prise Salz , 2 Eier, 250 g Butter.       

Der nächste Schritt ist es, den Teig auszurollen und große Herzen auszustechen. Wenn keine großen Ausstechformen vorhanden sind, dann kann man auch eine Schablone schneiden, auf den Teig legen und mit einem Messer die Form ausschneiden.

Aus der Hälfte der Herze wird noch ein kleineres Herz in der Mitte ausgestochen.

Die Herzen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und bei 180ºC ca. 10-12 Minuten gebacken.

Wenn die Herzen abgekühlt sind, werden sie mit Marmelade bestrichen und jeweils ein Herz mit dem ausgestochenen Rand in der Mitte wird auf ein großes Herz gelegt.

… das ist ein geniales Spiel! Auf ganz einfache Weise schärft es die Wahrnehmung. Es lässt uns Einzelheiten entdecken, die im alltäglichen Getriebe in der Regel unbeachtet bleiben.

„Ich sehe was, was du nicht siehst” – so könnte Gott bei sich gedacht haben, als Samuel glaubte, in Eliab den neuen König Israels zu sehen. Eliab – ein stattlicher Mann, der dem äußeren Anschein nach sicherlich allen Erwartungen an einen König entsprach. Aber Gott bremst den Propheten:

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist,
Gott aber sieht das Herz an.”

(1. Samuel 16,7b)

Nicht Eliab, sondern der jüngere, unscheinbare Bruder David wird zum König Israels gesalbt. Für Gott kommt es nicht darauf an, ob jemand stark, beliebt oder erfolgreich ist. Gott sieht ins Innere eines Menschen, und was er dort sieht, zählt mehr als alle Äußerlichkeiten.

„Ich sehe was, was du nicht siehst” kann auch ein Ansporn
für die Jugendarbeit sein. Macht euch gemeinsam mit den Kindern auf die Suche nach dem, was in ihnen steckt, und fördert ihre unentdeckten Stärken und Begabungen zutage!

Zielgedanke

Jesus steht zu uns, obwohl wir es gar nicht verdient haben. Wir sind von ihm bedingungslos geliebt!

Vorüberlegung für Mitarbeitende

„Kannste was, dann biste was! Kannste nichts, dann biste nichts!“ Jesus durchbricht diesen Zusammenhang unserer Leistungsgesellschaft. Er verzichtet freiwillig auf seinen Status als Gottes Sohn. Steigt herab, kommt runter in unsere Welt und stirbt für unsere Schuld am Kreuz. Im „Philipperhymnus“ wird davon berichtet (Phil 2,5-11).

Bei Jesus dürfen wir so sein, wie wir sind. Von ihm sind wir angenommen und bedingungslos geliebt, egal ob als von anderen betitelte Versager, Loser, Checker oder Überflieger.

Erlebniswelt der Kinder

Kinder kennen die Abwertung von sogenannten Verlierern unserer Leistungsgesellschaft. Das Gefühl, nicht zu genügen und den Ansprüchen dieser Welt nicht gerecht zu werden, demotiviert und verletzt. Kinder erleben selbst, was es heißt, nach Leistung bewertet zu werden. In der Schule gibt es Noten, im Sport Pokale, in der Musik Applaus. Und was ist, wenn man den Maßstäben nicht genügt?

Wichtig ist, den Kindern zu vermitteln, dass sie von Jesus geliebt sind, unabhängig von ihrer Leistung und ihrem Können.

Einstieg

Unterhaltet euch mit den Kindern über euren/ihren Lieblingsfußballverein. Warum findet ihr gerade diesen Verein gut? Von welchem Verein würdet ihr auf keinen Fall Fan sein und warum?

Erzählung/Andachtsimpuls

(Kann auch von zwei Personen als Unterhaltung „gespielt“ werden, evtl. Fanschals als Requisiten).

„Papa, heute ist der alles entscheidende Tag!“, ruft Tom seinem Vater im Stadion zu. „Wenn wir heute nicht gewinnen, dann war‘s das! Also ich will auf keinen Fall, dass wir absteigen!“ „Klar, wer will schon absteigen?“, ruft sein Vater zurück. „Niemand, oder? Aber stell dir mal vor, es gibt jemand, der ist sogar freiwillig abgestiegen.“ „Klar bestimmt!“, meint Tom. „Freiwillig abgestiegen? Das macht doch keiner!“ „Doch“, erwidert sein Vater, „Jesus! Jesus ist von der Top-Liga schlechthin abgestiegen!“ „Dann war er eben einfach nicht gut genug!“, entgegnet ihm Tom. „Doch das war er, sogar sehr gut! Er hat keine Fehler gemacht und ist trotzdem abgestiegen, freiwillig! Vom Himmel auf die Erde. Er versöhnte sich mit uns Menschen, obwohl er das nicht hätte tun müssen. Er wurde Mensch. Er ist sozusagen freiwillig mindestens eine Liga abgestiegen. Und das allein um unseretwegen. Alles aus Liebe.

An Weihnachten feiern wir genau das, dass Gott durch Jesus runtergekommen ist in unsere kaputte Welt, damit wir aufsteigen können in den Himmel zu ihm.“ Tom unterbricht ihn: „So ein scheiß Spiel, jetzt schieß doch mal!“ „Du hast recht, der schläft hinter dem Ball fast ein!“, entgegnet ihm sein Vater. „Im Gegensatz zum Fußball ist das Leben eben kein Spiel!“, erklärt Toms Vater weiter. „Das hier ist auch kein Spiel, hier geht´s um alles! Wenn wir nächste Session in der zweiten Liga spielen ist das einfach kacke!“, schreit Tom. „Dann will ich auch nicht mehr mit ins Stadion!“ „Ja, das stimmt, wenn wir mit unserem Verein absteigen würden, wäre das echt doof! Aber bei diesem Fußballspiel geht´s nur um die Frage, in welcher Liga spielt unser Verein in der Zukunft.

Im Leben geht es aber um viel mehr! Es geht um die Frage, ob wir von Gott getrennt leben wollen oder auf ewig mit Jesus zusammen im Himmel sein wollen.“ „Was ist denn das für eine Frage, wer will denn nicht in den Himmel kommen? Also ich will in den Himmel!“ „Ich auch! Aber dazu bin ich eigentlich nicht gut genug!“, entgegnet sein Vater. „Wieso, dann musst du dich halt einfach mehr anstrengen, dann kommst du schon in den Himmel! Anstrengen muss sich unsere Mannschaft hier auf dem Platz jetzt auch mal, sonst sind wir raus! Oh Mann, schieß doch! Oh nein! Vorbei!“ „Bei Jesus ist nichts vorbei! Und im Gegensatz zum Fußball müssen wir uns bei Gott nicht anstrengen, besser zu werden, um in den Himmel zu kommen.“ „Wieso nicht?“ „Das wollte ich dir gerade erklären! Schau mal. Es ist doch so: „Jeder von uns hat doch schon mal etwas falsch gemacht.“ „Mmh, …

also mir fällt gerade nichts ein! Oder doch! Du hast beim letzten Mal, nachdem wir im Stadion waren, zu Mama gesagt, dass wir gleich heimgekommen sind nach dem Spiel, obwohl wir noch einen Döner essen waren.“ „Stimmt, das habe ich gesagt, und das war nicht o.k. von mir! Ich habe mich bei ihr auch schon entschuldigt. Weißt du, ich habe schon viele Dinge in meinem Leben falsch gemacht. Und wenn du ehrlich bist, fällt dir doch bestimmt auch etwas ein.“ „Mmh, ja, am Mittwoch habe ich die Baseball-Cape von Hannes weggenommen und in den Mülleimer im Pausenhof geworfen. Danach war sie total dreckig“, erinnert sich Tom. „Siehst du!“ „Ja, aber er ist doch selbst schuld, er hat die ganze Zeit behauptet, dass unser Verein heute absteigen wird.“ „Hast du jetzt was falsch gemacht oder nicht?“, fragt sein Vater. Tom antwortet kleinlaut: „Ja! Ich hätte halt auch mit ihm reden können, dass er mich nicht die ganze Zeit ärgern soll. Das war doof von mir … Ach ne! Schon wieder ein Tor! Ach komm, steigt doch endlich ab ihr Loser!“ „He, he! Jetzt reg´ dich doch nicht so auf!“ „Ach ist doch wahr, ich hab‘ echt keinen Bock mehr auf diese blöde Mannschaft!“, erwidert Tom energisch „Das sind voll die Flaschen! Die können gar nichts! Die haben‘s verdient, dass sie jetzt absteigen!“ „Jesus sagt das von uns nicht. Er könnte auch sagen, der Tom und der Christian haben es nicht anders verdient. Mit diesen Losern möchte ich nichts mehr zu tun haben. Die sind nicht gut genug. Aber das sagt er nicht. Er möchte sogar mit uns befreundet sein. Er kommt mit Frieden, um sich mit uns zu versöhnen und schenkt uns Sicherheit und Geborgenheit und er vergibt uns unsere Fehler und das sogar freiwillig. Jesus möchte solche Flaschen wie dich und mich in seinem Team haben und mit uns Zeit verbringen. Er möchte uns sogar bei sich im Himmel dabeihaben, weil er weiß, wie sehr wir ihn brauchen. Ich glaube übrigens auch, dass unsere Mannschaft uns in der zweiten Liga braucht. Nur wenn wir hinter ihr stehen, hat sie auch wieder eine Chance, in der nächsten Saison aufzusteigen.“ „Ja, du hast ja recht! Cool, dass Jesus viel besser zu uns steht, als ich zu unserem Verein!“

Gebet

Jesus, danke, dass du dir nicht zu schade warst, in unsere Welt abzusteigen. Danke, dass du in unser Leben gekommen bist. Runtergekommen in unsere Welt. Du weißt wie sehr wir dich brauchen. Danke, dass du dir nicht zu schade warst für den Abstieg. Wir sind dir so wichtig, dass du mit uns befreundet sein möchtest und für unsere Schuld am Kreuz gestorben bist. Du stehst zu uns, obwohl wir es nicht verdient haben. Danke! Amen.

Für dieses einfache, aber sehr schöne Mobile werden Kastanien, Nüsse, schöne bunte Blätter, kleine Zweige, Moos, leere Schneckenhäuser usw. gesammelt. Aufgehängt wird alles mit einfacher Paketschnur, zum Beispiel an einem Haselnusszweig mit ca. 1 cm Durchmesser und 30 cm Länge (bei nicht zu „schwerer“ Beladung reichen auch Schaschlikspieße). Mit einem Handbohrer (3 mm Stärke oder dicker) die Kastanien/ Nüsse/ Eicheln durchbohren, um sie später aufzufädeln. Diese Tätigkeit muss vorab von einem Mitarbeitenden erledigt werden. Kleine Zweige werden auf eine Länge von 5-8 cm zugeschnitten und mit Bast oder Paketschnur zu Bündeln zusammengebunden. Bunte Blätter ebenfalls bündeln oder einzeln mit kleinen Löchern versehen. Wenn alle Vorarbeiten erledigt sind, ein ca. 50 cm langes Stück der Paketschnur abschneiden und eine Kastanie auffädeln und „umknoten“. Alternativ dazu vor der Kastanie und jedem weiteren Gegenstand einen Knoten machen. Jetzt mit einigem Abstand von der Kastanie weitere Gegenstände entweder festknoten oder mit Heißkleber fixieren, am besten von einem Mitarbeitenden fixieren lassen. Ist die Schnur fertig bestückt, wird sie an einem Ende des Haselnusszweigs befestigt. Mit einem zweiten Stück Paketschnur genauso verfahren und am anderen Ende des Zweiges festknoten. Dann noch ein Stück Schnur zum Aufhängen des Mobiles an beide Enden des Haselnusszweigs knoten – fertig.

Wird ein längerer Ast als Grundlage verwendet, können mehrere Etagen und Zwischenetagen eingebaut werden. Hier darauf achten, dass die Zwischenetagen ausbalanciert werden müssen. Dazu am besten die geeignete Stelle am Zweig etwas einkerben, um ein Verrutschen der herunterhängenden Schnur zu vermeiden. Werden Schaschlikspieße verwendet, können die spitzen Enden mit einer Holzkugel schön verziert werden.

Fahrzeugmobile

Einfache Fahrzeugformen – Autos, Lastwagen, Eisenbahnen oder Flugzeuge – auf ein Sperrholzbrett (ca. 4 mm Stärke) aufzeichnen und mit einer Laubsäge aussägen. Die einzelnen Fahrzeuge sollten eine Größe von ca. 10×6 cm haben. Anschließend mit Schmirgelpapier die Kanten säubern und nach Belieben mit Acrylfarben oder Wasserfarben anmalen. Nach dem Trocknen versuchen, den Schwerpunkt der Fahrzeuge herauszufinden und mit Hilfe einer Bohrmaschine oder eines Handbohrers ein kleines Loch an der Stelle bohren. Je nach Fahrzeuganzahl gibt es ein Fahrzeug je Schnur oder auch zwei übereinander geknotet. Die Schnur wird dann an dem dem Fahrzeug gegenüberliegenden Ende an einen Ast/ Stock geknotet. Abhängig von der Anzahl der Etagen der Fahrzeuge und deren Menge muss der Ast länger oder kürzer ausfallen.

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