Anderthalb Meter – kontaktlose Spiele & kreative Ideen

„Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!“ – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.

In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.

Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:

Spiele:

Kreativangebote:

1. Einführung

Ziel

Ziel der Gruppenstunde soll es sein, den Jugendlichen ein Bewusstsein für ihre politische, gesellschaftliche und ökologische Umwelt zu schaffen und Lust auf eine gottgegebene Verantwortung zu machen. Daraus sollen eigene und fremde Taten bewertet und neue Konzepte entwickelt werden.

Der Teenager nimmt seine Umwelt wahr und fragt sich, wie er mit seinen Möglichkeiten dienen kann.

Teenager möchten wirken, ihnen fehlen nur konkrete Projekte. Oft tun sie auch schon viel, es ist ihnen nur gar nicht bewusst, oder das, was sie tun, ist nicht effektiv. Das kann an Gedankenlosigkeit liegen oder daran, dass man einfach nur etwas kopiert.

Anforderungen an die Gruppe

Das Bildungsniveau ist nicht entscheidend, weil die Gruppe angeleitet wird, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Bibelwissen ist nicht erforderlich. Bei ganz Bibelunerfahrenen sollten die Bibelstellen auf Zettel gedruckt werden.

Liedvorschläge

  • Kyrie (Herr erbarme dich)
  • Du tust
  • Herr, wohin sonst sollten wir gehen
  • History Maker
  • Wunderbarer Hirt

2. Hinführung zum Thema

Vorbereitung

Textdokument mit einer Tabelle mit 7×3 Feldern erstellen. In großer Schriftgröße folgende Begriffe eintragen:

Müll trennen; Altkleidersammlung; zu einer Demo gehen; Öko-Klamotten kaufen, Fairtrade-Schokolade essen; Bioprodukte kaufen; Geld spenden; Müll vermeiden; alten Leuten helfen; Babysitten; sich für die Tafel engagieren; sich zur Wahl des Klassensprechers stellen; Nachhilfe geben; in der Obdachlosenübernachtung helfen; politisches Engagement; Fahrrad fahren; Handys länger als zweiJahre nutzen; Schülerbibelkreis; Gebetskreis; nur kaufen, was man wirklich braucht; U18-Wahl; Firmen boykottieren.

Eigene Beispiele zum Thema politisch und gesellschaftlich relevant sein durch Gebet, Bewahrung der Schöpfung, Engagement in der Gesellschaft, Hilfe und Schutz von Schwachen, können beliebig ergänzt werden. Die Zettel werden viermal (bei Gruppen über 20 Jugendlichen siebenmal) ausgedruckt und in Visitenkartengröße zerschnitten. Ein Ausdruck wird nicht zerschnitten und an der Wand oder am Flipchart befestigt, während der Rest der Zettel durchmischt lesbar auf dem Tisch oder Fußboden verteilt werden.

Durchführung

Unter der Fragestellung: „Was findest du für eine funktionierende Gesellschaft und für die Umwelt wichtig?“ sollen die Teilnehmenden zwei bis vier Begriffe an sich nehmen. Dieser Schritt ist notwendig, damit sich zunächst jeder selbst eine Meinung bildet. Wenn alle sich bedient haben, bekommt jeder Teilnehmende fünf rote Klebepunkte und kann an der Wand wählen. Es können auch mehrere Punkte an einen Begriff geklebt werden. Danach werden fünf grüne Klebepunkte ausgeteilt und jeder soll die Dinge markieren, die er selber schon getan hat oder tut. Durch die Methode wird klar, ob die eigene Gewichtung im eigenen Leben umgesetzt wird und was anderen wichtig ist. Das Ergebnis dient auch in der Ideenfindung als Grundlage. Wenn mehr als 20 Personen zum Kreis gehören, sollte man die Gruppe für diese Methode teilen und sich danach die Ergebnisse gegenseitig vorstellen.

3. Bibelarbeit

Die Gruppe wird in vier Kleingruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt Bibelstellen und Fragen. Nach 15 Minuten kommen alle wieder zusammen und die einzelnen Themen werden untereinander vorgestellt.

Gruppe 1:

  • 3.Mose 19,9
  • Ruth 2,15
  • Apg. 6,1-4

Worum geht es in den Texten? Warum ist es Gott wichtig, dass wir uns um die Schwachen in der Gesellschaft kümmern? Worauf könnte man die Bibelstellen heute beziehen?

Zur Ergänzung für den Mitarbeitenden

Thema Diakonie: Hier wird auf eine Art der Nächstenliebe Bezug genommen. Nach Apostelgeschichte 6 ist Diakonie eine zentrale Kernaufgabe der Gemeinde.

Gruppe 2:

  • 2. Mose 23,10-12
  • Spr. 12,10
  • Offb. 11,18c
  • Offb 19,2

Worum geht es in den Texten? Woran kann es liegen, dass es wenig Bibelstellen zum Thema Umweltschutz gibt? Warum sollten wir als Christen trotzdem die Umwelt schützen?

Zur Ergänzung für den Mitarbeitenden

Thema Umweltschutz: Gott gebietet Menschen und Natur regelmäßige Ruhe, damit sie nicht ausgebeutet werden. Ausbeutern der Natur droht laut der Offenbarung das Gericht.

Gruppe 3:

  • 1.Tim. 2,1-2
  • 1. Thess. 5,16-19
  • Lk. 11,5-8

Worum geht es in den Texten? Wofür betet ihr normalerweise nicht, weil ihr nicht daran denkt oder denkt, dafür braucht, darf, sollte man nicht beten? Warum ist beten wichtig, wenn man über Gesellschaft, Politik und Umwelt nachdenkt?

Zur Ergänzung für den Mitarbeitenden

Thema Gebet: Wir sollen für die Regierungen beten. Gott ermutigt uns, mit allen Anliegen zu ihm zu kommen. Jesus lehrt den Jüngern auch durch die Geschichte des bittenden Freundes beten.

Gruppe 4:

  • Röm. 13,1
  • Neh. 2,2-9
  • 1. Mose 41,14-41

Worum geht es in den Texten? Für wen in der Gesellschaft gilt Gottes Gebot der Nächstenliebe nicht? Warum kann es gut sein, sich als Christ aktiv an Politik zu beteiligen?

Zur Ergänzung für den Mitarbeitenden

Thema Politik: Paulus macht deutlich, dass eine Regierung zu achten ist. Damals gab es keine Demokratie. Heute dürfen wir mitgestalten und das sollten wir auch nutzen. Paulus wollte in die Gesellschaft wirken, darum trat er auch in erster Linie an öffentlichen Plätzen auf, bevor er die Versammlungsorte von Juden und Christen besuchte. Nehemia tut treu seinen Dienst und nutzt seine hohe Position, um Gottes Volk zu helfen. Josef nutzt seine Begabung Gottes, um dem „Heiden-“Pharao zu helfen, und wird dafür gesegnet.

4. Ideenpool

Die Gruppe hat jetzt erarbeitet, was in ihrem Umfeld passiert. Im Bibelteil haben sie sich erarbeitet, was Gott über politisches, soziales und ökologisches Engagement denkt. Vielleicht hat sich im ersten Teil schon etwas herauskristallisiert, was wichtig und nötig ist. Darauf aufbauend erarbeiten wir ein Projekt, das den Erkenntnissen und Möglichkeiten der Gruppe gerecht wird. Die Verhältnismäßigkeit ist unbedingt im Auge zu behalten, da ein triviales oder viel zu großes Projekt die Motivation vernichtet. Welches Thema hat viele interessiert? Will ich ein Projekt durchführen oder eine dauerhafte Institution (Mülltrennung, Obdachlosen helfen etc.)? Projekte haben den Vorteil, dass man eine überschaubare Verpflichtung eingeht und daher auch bereit ist, mehr zu investieren. Der Nachteil ist, dass es nicht nachhaltig ist und auch der Lerneffekt für das eigene Leben gering ist. Wenn ein Thema gefunden ist, fragen wir uns noch mal:

Wem oder was nützt es politisch, gesellschaftlich oder ökologisch? Ist es

  • sinnvoll
  • machbar
  • verhältnismäßig
  • sexy (damit die Selbstmotivation erhalten bleibt)
  • vermittelbar

Was brauchst du? Wen brauchst du? (Intern: Wer macht was? Extern: Wessen Hilfe brauchen wir?) Wem erzählst du davon (Dokumentation, Werbung)? Bis wann willst du fertig sein? Wann soll es gestartet sein? Woran merkst du, dass du fertig bist? Woran merkst du, dass es funktioniert?

Als Gruppenleiter würde ich je nach Idee schauen, ob es Wettbewerbe oder Förderungen gibt, die man nutzen kann, um das Ganze offizieller zu machen. Auf jeden Fall würde ich nach Ablauf des Projektes oder nach Anlaufen der Institution eine Reflexionseinheit machen, um den Lernertrag zu steigern.

1. Vorbemerkungen

Darf man klagen? Als Christ fragst du dich das vielleicht manchmal. In manchen Momenten würdest du das vielleicht gern tun, z. B. wenn du von der Krankheit einer Mitschülerin erfährst oder es dir selbst nicht so gut geht. Dürfen wir so richtig wütend und traurig sein und das Gott auch sagen? Müssten wir nicht viel eher immer dankbar, demütig, freundlich und fröhlich sein? Schau doch mal in die Bibel. Da findet man tatsächlich einen Hinweis auf all diese positiven Eigenschaften (Gal 5,22).

2. Zielgedanke

Deine Beziehung zu Gott braucht, wie jede andere, das Gespräch. Es ist Gott wichtig, dass du ihm alles von dir gibst – auch deine Klagen. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen.

3. Einführung inkl. Exegese

Mal überlegen: Die meisten meiner „Leidenschaften und Begierden“ sind ans Kreuz genagelt. Die habe ich Gott alle abgegeben. Check! Dann bleibt ja nur das Gute in mir übrig! Na gut, ganz so ist es vielleicht nicht … Es gibt immer mal wieder die eine oder andere Lust, die ich nicht in den Griff kriege: Eine Zigarette mit den anderen mitzurauchen oder doch ein Bier oder einen Wein zu viel zu trinken, mir dumme Videos reinzuziehen oder mit den anderen mitzulästern. Vom Konsum ganz zu schweigen! Gut, dass ich diese Dinge auch immer wieder vor Gott bringen darf! Auch du darfst das tun! Bei ihm darfst du ehrlich sein und wissen: er vergibt dir – bedingungslos. Einfach, weil er dich liebt! (Auch wenn das nicht heißt, dass sündigen okay ist!) Aber darfst du wirklich alles bei ihm loswerden? Auch deine Klagen? Gibt es denn Menschen in der Bibel, die klagen? Oh ja! Nicht umsonst gibt es sogar ein ganzes Buch in der Bibel, das „Klagelieder“ heißt. Allerdings sind die ersten zwei Kapitel davon etwas abstrakt, denn dort weint die Stadt Jerusalem und die Straßen trauern. Aber auch der Prophet Jeremia klagt in den nächsten Kapiteln. Er benutzt dazu extreme Vergleiche (Klgl 3,16-18).

Aber so haben die Leute damals geredet. Auch mit Gott. Er wird in Klageliedern regelrecht angefleht, es sich noch mal anders zu überlegen (Klgl 5,19-22).

Vielleicht musst du nicht das Leid einer ganzen Stadt mit ansehen, so wie Jeremia, der die Klagelieder schrieb. Aber du hast doch auch oft das Bedürfnis zu klagen! Du begegnest in den Nachrichten oder bei Facebook jeden Tag dem Leid der Welt. In verschiedenen Zeiten wird es dir durch all die Spendenaufrufe immer wieder bewusst: Es gibt viel Leid auf dieser Welt zu beklagen: Kriege und Hungersnöte, Menschen, die auf der Flucht sind und in den Städten und Ländern Hass erfahren, von denen sie dachten: Hier sind wir willkommen und in Sicherheit!

Aber auch wir selbst stecken oft genug den Kopf in den Sand und wissen nicht mehr weiter. Manchmal machen dir vielleicht die Schule zu schaffen oder deine Freundschaften. Oder in deiner Familie gibt es regelmäßig Streit. „Irgendwas ist immer!“, ist ein gängiger Satz geworden.

Doch wohin jetzt mit all dem Zorn und der Klage? Die Bibel betont immer wieder, wo wir unsere Lasten hinschmeißen können (1. Petr 5,7). Jesus will dir deine Last wie einen zu schwer gewordenen Rucksack auf der Wandertour abnehmen. „Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!“ (Mt 11,28).

Lest Jesaja 22,12. Klagen ist also sehr wohl erlaubt. Es ist sogar ein Befehl Gottes. By the way: Damals waren die Kopfrasur und das Kleiden in einen Sack eine gängige Art zu trauern. Das muss nicht sein. Aber du darfst Gott deine Last geben.

Aber was bringt dir das denn jetzt, diese Last, diese Klage abzugeben?

Auch darauf hat die Bibel eine Antwort! (Ps 30,12).

Wenn du Gott deine Klage gibst und deine Sorgen, dann kannst du dich wieder freuen. Du tanzt wieder! Das, was dich so runtergezogen hat, ist verschwunden und Gott gibt uns die Leichtigkeit zurück. Und manchmal tut es auch einfach gut, zu weinen und vielleicht auch ein Klagelied zu singen. Die Psalmen sind auch voll davon. Doch interessanterweise ändert sich dann fast immer am Ende der Psalmen der Blickwinkel. Aus einem „Alles ist verloren. Ich verstehe dich nicht, Gott!“ wird ein „Ich will vertrauen, dass du alles gut machst und es gut meinst, weil du gut bist!“

Versuch doch auch mal, die Perspektive zu wechseln und Gott alles abzulegen!

4. Einstieg

Zu Beginn und als Einstieg ins Thema könnt ihr ein modernes Klagelied von Azad ansehen/hören oder lesen: AZAD FEAT. TINO OAC – KLAGELIED (WIE LANG) (OFFICIAL VERSION AGGROTV). Das holt die Teenager oft eher ab, als wenn man direkt mit einem biblischen Text startet.

5. Hauptteil

Nachdem ihr den Liedtext oder eventuell auch noch einen Klagepsalm (Ps 13) vorgelesen und einen kurzen Impuls zum Thema gegeben habt, gibt es nun Möglichkeiten, das Ganze praktisch werden zu lassen.

Es gibt mehrere Stationen, denen ihr gern noch welche hinzufügen könnt:

1. Station

Zeitungen liegen bereit, außerdem Scheren und Kleber. Aus den Zeitungen können Überschriften und Artikel ausgeschnitten werden, die zum Thema „Klagen“ gehören könnten. Entweder weil Menschen dort tatsächlich klagen oder weil Nöte zu beklagen sind, die dort beschrieben werden. Daraus kann eine Collage gebastelt werden.

2. Station

(Brief-)Papier, Stifte und Bibeln liegen parat. Nun kann man hier ein eigenes Klagelied schreiben. Wenn man keine Idee hat, kann man sich ein Beispiel an den Klageliedern und Psalmen der Bibel nehmen (die man auch ausgedruckt auslegen kann). Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

3. Station

Mitarbeiter nehmen sich Zeit, um für die Anliegen und Klagen der Teenager zu beten. Dabei ist es schön, wenn die Mitarbeiter den Teenagern erst mal zuhören, sich Zeit nehmen, auf Gott zu hören und ihnen dann auch seinen Zuspruch weiterzugeben. Nach dem Gebet kann das auch so aussehen, dass sich die Teenager Karten mit Zusprüchen oder Bibelversen mitnehmen können.

4. Station

An einer Tafel/Pinnwand dürfen Klagen aufgeschrieben werden, die die Teenager Gott bringen wollen. Wichtig dabei ist, dass die Teenager die Zettel so anheften können, dass sie gegebenenfalls auch nicht von anderen gesehen werden. Denn manchmal sind es sehr persönliche Anliegen, die nur sie selbst und Gott etwas angehen.

5. Station

An einem Kreuz kann man Steine symbolisch für seine Klage ablegen und als Dank für die Vergebung und Hoffnung eine Kerze anzünden.

6. Abschluss

Abschließend könnt ihr folgendes Lied singen, lesen oder euch bei YouTube anhören.

Feiert Jesus! 4, Nr. 171: Lege deine Sorgen niederIn diesem Lied werden nicht nur Klagen angesprochen, sondern auch andere Sorgen, Zweifel und Gefühle.

1. Vorbemerkungen

In der westlichen Welt ist Weihnachten zu einem Konsumgeschäft geworden. Die Produzenten und der Einzelhandel warten mit den tollsten Hightech-Geräten auf und nutzen die Weihnachtsstimmung, um ihre Produkte loszuwerden. Teenager und Erwachsene werden von der Umwelt automatisch in den Konsumsog hineingezogen, der die wirkliche Bedeutung von Weihnachten schnell überdecken kann. Denn die Hoffnung auf die Ankunft von Jesus, dem König der Welt, sah überraschend anders aus.

Am Ende der Einheit soll ein konkretes Beispiel vorgestellt werden, wie ihr mit euren Teenagern anderen Teenagern, die am Rand der Gesellschaft stehen, mehr als nur eine Freude bereiten könnt: eine Geschenkaktion der EC-Indienhilfe.

Obwohl Indien ein beachtliches Wirtschaftswachstum in den letzten 20 Jahren erlebt hat, leben derzeit immer noch 400 Mio. Menschen (etwa 5-mal so viele wie Deutschland Einwohner hat!) unterhalb der extremen Armutsgrenze von einem Euro täglich. Viele in der armen Bevölkerungsschicht haben so gut wie keinen Zugang zu Bildung, sauberem Wasser, gesunder Ernährung und Gesundheitsversorgung. Ein Beispiel dafür: Fast jedes zweite Kind in Indien ist derzeit unterernährt.

2. Zielgedanke

Die Teenager lernen, dass die Armen im ganzen Weihnachtsgeschehen und in der Hoffnung von Maria eine besondere Rolle gespielt haben. Das fordert uns heraus, an Weihnachten ebenfalls den Blick auf die Menschen zu richten, die hoffnungslos geworden sind, und wir selbst (nach Gottes Vorbild) Schenkende für andere zu werden.

3. Einführung incl. Exegese

Maria beschreibt ihre Hoffnung auf den Messias in einem Lied. Das Lied ist in mehrerer Hinsicht interessant, da es aus der innersten Hoffnung Israels rührt, dass Gott einen Neuanfang mit seiner Welt vorhat. Nicht nur ein Prophet sollte kommen und Gottes Zukunft beschreiben. Nein, der Messias, der Retter selbst soll kommen und Gottes neue Zukunft für die gesamte Schöpfung anbrechen lassen. Rettung war nicht eine platonische Vorstellung, dass die Seele irgendwann in den Himmel wandert, sondern eine ganzheitliche Erwartung, dass Gott mit seiner Welt zu seinem Ziel kommt und alle lebenszerstörende Kräfte (Sünde) zunichte machen würde. Diese Kräfte sorgten gemäß den Propheten im Alten Testament dafür, dass besonders die Armen und Schwachen darunter litten und Opfer dessen wurden (z. B. Jes 1,6-17, Amos 5,11-16). Deshalb mahnten die Propheten diese Sünde vermehrt an. Marias Hoffnung auf die Erneuerung Israels bezog sich dementsprechend auch (aber nicht nur!) auf die Not der Hungernden und Ausgeschlossenen. Gottes Friedensreich war die Hoffnung derer, die sich von anderen und Gott verlassen fühlten.

4. Einstieg

Frage an die Teilnehmer: Was war bisher euer bestes Weihnachtsgeschenk? Oder: Wie sieht eure Wunschliste für Weihnachten aus?

Die Frage soll auflockernd in der Runde eine Unterhaltung in Gang setzen, wobei keine Antworten gewertet werden sollen.

5. Hauptteil

Mit Weihnachten verbinden wir alle gewisse Hoffnungen. Hoffnung auf ein tolles Weihnachtsfest mit der Familie; auf ein tolles Geschenk; Kinder in Syrien hoffen, dass der Krieg mal ein Ende nimmt und Frieden eintritt.

Jesus: Die Hoffnung der Welt

Frage an die Teens: Wer kennt von euch den Satz: Jesus ist die Hoffnung der Welt?

Hier kann eine Diskussion einsetzen mit den Fragen: Was meint diese Aussage? Kann man das heute immer noch sagen?

Welche Hoffnung hatte Maria auf die Ankunft des Messias?

Wir sind nicht die Ersten, die bestimmte Hoffnungen an Weihnachten haben. Bevor Jesus auf die Welt kam, hatten die Menschen sehr konkrete Hoffnungen auf den versprochenen Messias.

Text lesen: Lukas 1,39-56

Gruppendiskussion

(Je nach Gruppengröße 3 bis 4 Teens in einer Gruppe)

Die Teilnehmer arbeiten an folgende Fragen und schreiben einige Stichpunkte auf, die nachher an die Wand gepinnt werden können.

  • Welche Hoffnungen hatte Maria an die Geburt ihres Sohnes?
  • Welche Rolle spielen Hunger, Ausbeutung oder Menschen in Not in ihren Hoffnungen? Warum?
  • Wenn mit dem Messias das Reich Gottes kommt, wie sollte es nach der Vorstellung von Maria aussehen? Was beschreibt sie?

Nach der Gruppenarbeit schließt sich ein Austausch und Diskussion über die Antworten an.

Frage an die Teens:

  • Wie und wo in der Weihnachtsgeschichte kommen die Armen und Ausgeschlossenen vor?

Die Weihnachtsgeschichten nach Lukas 2 müssen nicht gelesen werden, vorausgesetzt die Teens kennen die Geschichten recht gut.

  • Die erste Botschaft geht an die armen Hirten und nicht an die religiöse Elite.
  • Maria und Josef waren selbst arm.
  • Jesus kam als König der Welt nicht in einem Palast, sondern in ärmlichen Verhältnissen zur Welt. (Sein Bett war eine notdürftige Futterkrippe.)
  • Die drei Weisen waren zwar nicht arm, aber sie waren Ausländer und standen damit religiös hinten an.
  • Jesus musste als Flüchtling und Obdachloser Asyl in Ägypten suchen.

Input

An Weihnachten kommen in Marias Worten gerade die Armen und Unterdrückten in den Fokus Gottes. Gott selbst wird arm für sie, damit sie als Beschenkte das Leben haben dürfen.

Maria lenkt die Weihnachtsbotschaft als eine Hoffnung, dass die Armen nicht mehr von Machthabern ausgebeutet werden, sondern im Reich Gottes zu ihrem Recht kommen. Gottes Barmherzigkeit, Wohlwollen und Schutz gilt ihnen.

In diesem Sinne kann Weihnachten ein Fest für die werden, die eigentlich nichts zu feiern haben, die außen vor gelassen werden und die keiner haben will. Sie sollen die Ehrenplätze einnehmen dürfen.

Wir sind es gewohnt, zu Weihnachten beschenkt zu werden und wir freuen uns darauf. An Weihnachten schenkt sich Gott uns. Wir sind damit überreich Beschenkte. Aber erst wenn wir selbst Schenkende werden und damit Gottes Geschenk an die weitergeben (keine Angst! Gottes Geschenk wird damit nicht kleiner), die es besonders benötigen, kommt Weihnachten zur gewollten Entfaltung.

Weihnachtsaktion: Jetzt sind mal die anderen dran!

Idee: Benachteiligte Kinder und Teenager in Indien beschenken.

Die EC-Indienhilfe setzt sich schon seit über 50 Jahren für die Ärmsten der Armen in Indien ein, um sie vor extremer Armut zu schützen und Hoffnung auf lebenswürdiges Leben zu geben. Mehr Infos, Clips, Powerpoint Präsentation über Armut in Indien und anderen Ländern und die Projekte, die der Deutsche EC-Verband unterhält, findet ihr auf der Internetseite der Indienhilfe. Einiges davon kann zusätzlich in den Stundenablauf eingebaut werden.

Viele Teenager bekommen in den Projekten der EC-Indienhilfe die Chance, in die Schule gehen zu dürfen, anstatt Feldarbeit machen zu müssen. Normalerweise bekommen sie keine Weihnachtsgeschenke, weil die Eltern dafür viel zu arm sind.

Was könnt ihr ihnen schenken?

Besonders benachteiligte Kinder freuen sich auf Geschenke. Aber einfach so ein Paket nach Indien zu schicken wäre viel zu teuer und ineffizient. Angefangen allein schon bei der Frage: wohin? Deshalb haben wir uns als EC-Indienhilfe ein Geschenk überlegt, das für alle Kinder in den Projekten sinnvoll ist: Ein Satz neuer Kleidung mit Schuhen. Kostenpunkt: 15,- Euro pro Person.

Aktionsplan: Jetzt sind mal die anderen dran!

1. Zuerst fängt man bei sich selbst an.

Wie viel möchte jeder zum Geschenk beitragen? Den Wert einer Cola, eines McDonald-Besuchs oder eines Döners, eines Kinobesuchs, …? (Natürlich nur freiwillig und anonym.)

2. Plätzchen backen

Zur Adventszeit lieben alle Plätzchen. Backt als Gruppe Weihnachtsplätzchen und bietet sie nach dem Gottesdienst oder anderen Anlässen an. Vielleicht probiert ihr auch eine exotische Variante (indischer Plätzchen) aus. Der Erlös geht für die Geschenkaktion.

3. Gesamtbetrag überweisen

Zählt den Gesamtbetrag zusammen und überweist ihn für die Weihnachtsaktion zur EC-Indienhilfe (Konto auf www.ec-indienhilfe.de) mit dem Vermerk „Weihnachtsgeschenk“. Wenn ihr wollt, macht Bilder von der Backaktion und schickt sie mit einer Grußkarte an die beschenkten Teenager. Damit bekommt das Geschenk eure persönliche Note. Wir leiten eure Bilder bzw. Weihnachtskarte weiter und wandeln den überwiesenen Betrag in das Weihnachtsgeschenk (15,- Euro für einen Satz Kleidung) um.

4. Auf Post aus Indien freuen

Ihr bekommt anschließend Bilder von den Beschenkten. Vielleicht ist es der erste Kontakt zu Gleichaltrigen aus einer anderen Welt.

Hinweise zur Aktion

Wollt ihr mal indische Plätzchen backen? Hier ist ein Rezept dafür:

Indische Kekse

Ihr braucht:

2 gestrichene TL gemahlenen Kardamom (Gewürzregal)
125 g Butter (Zimmertemperatur)
125 g Zucker (Rohrohrzucker wenn mgl.)
1 Prise Salz
140 g Grieß
160 g Mehl
Ca. 20–25 Mandeln kurz mit heißem Wasser übergießen, Haut abziehen und dann halbieren, sodass ihr 40–50 halbe Mandeln habt.

Zubereitung

  1. Alle Zutaten (bis auf die Mandeln) gut miteinander vermengen. Der Teig ist leicht krümelig (wie beim Mürbeteig). Zur Rolle geformt und in Klarsichtfolie gewickelt wird er ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gelegt.
  2. Den Ofen auf 180°C Unter- und Oberhitze vorheizen. Umluft ca. 160°C.
  3. Aus dem Teig formt ihr ca. 40–50 kirschgroße Kugeln. Nicht wundern, der Teig ist leicht krümelig, wenn ihr ihn aber mit der Hand ein wenig knetet, wird er geschmeidiger. Jede Kugel wird mit einer halben Mandel verziert (leicht andrücken).
  4. Alle Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Sie sollten eine hellbraune Farbe haben. Abkühlen lassen und dann … Guten Appetit!

6. Abschluss

Wenn wir an Weihnachten an Menschen denken, die keine Hoffnung haben, wird Weihnachten zu dem, was es eigentlich sein sollte. Wir lassen uns nicht nur von unseren eigenen Wünschen treiben, sondern wenden uns anderen Menschen zu und tun ihnen Gutes, ganz im Sinne Gottes.

1. Vorbemerkungen

Jeder, der regelmäßig betet, wird wahrscheinlich erleben, dass Gott manche Gebete scheinbar nicht erhört. Auch langes und regelmäßiges Beten für eine bestimmte Sache sind keine Garantie dafür, dass Gott so auf ein Gebet reagiert, wie man das gern hätte. Die Teens, die regelmäßig beten, werden das kennen. Und es zu erleben, dass Gott auf Gebete scheinbar nicht antwortet, kann einen ins Zweifeln bringen oder entmutigen. Die spannende Frage ist dann: Vertraue ich Gott, weil er ist, wer er ist, oder lasse ich mich entmutigen?

2. Zielgedanke

Durchhalten im Gebet.

3. Einführung inkl. Exegese

Viele Christen kennen dieses Gefühl: Man betet für etwas, vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum, und man hat das Gefühl, dass sich nichts tut. Das kann entmutigend sein und letztlich sogar dazu führen, dass man nicht mehr betet. Jesus will die Jünger hier ermutigen, sich beim Beten nicht entmutigen zu lassen. Dafür benutzt er einen Negativvergleich. Ein Richter, den weder Gottes Maßstäbe noch Menschen interessieren, kann seinen Job nicht machen. Eigentlich wäre es seine Aufgabe gewesen, auf der Grundlage der Torah (den fünf Mosebüchern) Recht zu sprechen und Menschen zu schützen, die auf dieser Grundlage ungerecht behandelt wurden. Im alttestamentlichen Gesetz gehören Witwen zu den Mitgliedern der Gesellschaft, die unter besonderem Schutz stehen. Sie hatten keinen Ehemann, der sich für ihr Recht einsetzen konnte, und waren deshalb besonders verwundbar.

Der Richter will der Witwe eigentlich nicht zu ihrem Recht verhelfen (was ja seine Aufgabe gewesen wäre), lässt sich aber dann aus rein selbstsüchtigen Motiven doch darauf ein. Die Dame ist nämlich offensichtlich so penetrant, dass er Angst hat, sie könnte handgreiflich werden. Wenn jetzt selbst solch ein Typ jemandem zu seinem Recht verhilft, wie viel mehr wird Gott dann seinen Kindern, die laufend mit ihm im Gespräch sind, zu ihrem Recht verhelfen?

Gott ist vertrauenswürdig und der Glaube, den Jesus hier anspricht, ist nichts anderes als Vertrauen darauf, dass Gott entsprechend seiner Versprechen handeln wird. Die Sache mit dem Warten lässt sich unterschiedlich übersetzen. Entweder in die Richtung, dass Gott seine Kinder nicht warten lassen wird oder das genaue Gegenteil: Dass er sie bewusst warten lässt. Beides würde gnädiges Handeln Gottes ausdrücken: Entweder geht es schnell für seine Kinder oder Gott zögert sein Handeln hinaus, damit ihn noch mehr Menschen kennenlernen können.

Das konkrete Handeln Gottes, das Jesus hier beschreibt, ist seine Rückkehr auf die Erde und die damit verbundene endgültige Aufrichtung von Gottes Herrschaft. Wenn er sagt, dass es schnell kommen wird, sollte man im Hinterkopf haben, dass Gottes Zeitvorstellungen andere sind als unsere (vgl. 2. Petr 3,8).

4. Einstieg

Spielt zu Beginn das Lied „Elohim“ von Hillsong (auf dem Album „Let there be light“ ein (oder singt es gemeinsam). Werft den Text entweder an die Wand oder teilt ihn auf Zetteln aus (den Text und auch eine deutsche Übersetzung findet ihr bei Songselect oder ihr könnt danach googeln). Haltet ein großes Plakat, Flipchart, Whiteboard o. Ä. bereit und sammelt, was das Lied über Gott aussagt. Das Ergebnis sollte so festgehalten werden, dass alle Kleingruppen im Hauptteil Zugriff darauf haben. Wenn die Kleingruppen alle in einem Raum stattfinden, dann ist das nicht so das Problem. Aber wenn ihr euch in unterschiedliche Räume aufteilt, könnt ihr z. B. die Sache abfotografieren oder das Ganze irgendwie kreativ lösen.

5. Hauptteil

Teilt die Teens in Kleingruppen auf (nach Möglichkeit mit max 4-5 Teilnehmern). Lasst die Teens eine Jobbeschreibung für einen Richter erstellen (Papier und Stifte bereithalten). Was sind ihrer Meinung nach wichtige Punkte für einen Richter (muss sich an Gesetze halten, muss unparteiisch sein, sich für Menschen interessieren, sich einer höheren Autorität unterordnen)? Lest gemeinsam Lukas 8,1-8.

Lasst die Teens einen Steckbrief des Richters erstellen und ihn mit ihrer Idealvorstellung vergleichen. Nehmt die Ergebnisse vom Einstieg dazu und vergleicht den Richter mit Gott. Sprecht über die Frage, ob Gott in den Augen der Teens vertrauenswürdig ist.

Lest gemeinsam Römer 8,31.32 und sprecht über die Frage, was Gott für Paulus vertrauenswürdig macht. Weist darauf hin, dass Glaube im Neuen Testament auch mit Vertrauen übersetzt werden kann. Wenn es darum geht Glaube zu haben, dann geht es nicht darum, etwas für wahr zu halten, von dem ich nicht genau weiß, ob es wahr ist oder etwas, das ich nicht beweisen kann. Sondern es geht um Vertrauen, das eine Grundlage hat. Und Gott hat durch Jesus gezeigt, dass wir ihm wirklich vertrauen können.

Teilt jetzt kleine Zettel in zwei unterschiedlichen Farben an die Teilnehmer aus. Gebt ihnen etwas Zeit, darüber nachzudenken, wofür sie mal gebetet haben. Bittet sie auf die eine Zettelfarbe zu schreiben, wo sie Gebetserhörung erlebt haben. Auf die andere Farbe kommen Gebete, bei denen sie den Eindruck haben, dass Gott sie nicht erhört hat. Bereitet für jede Kleingruppe eine Möglichkeit vor, die Zettel anzupinnen oder aufzukleben (Pinnwand, Flipchart, Pappe, Whiteboard o. Ä.). Gebt den Teens die Freiheit, ihre Zettel anzupinnen. Es hilft sicherlich, wenn der Leiter der Kleingruppe ebenfalls Zettel schreibt und sie anbringt. Kommt darüber ins Gespräch, wie ihr das empfindet und wie ihr damit umgeht, wenn ihr den Eindruck habt, dass Gott Gebete nicht erhört. Wie geht das damit zusammen, dass Gott ein liebender Vater ist? Wenn die Gruppen nicht zu groß sind und die Teilnehmer Vertrauen zueinander haben, kann das Gespräch hier wirklich in die Tiefe gehen. Für die Leitung der Kleingruppe ist es hier zum einen wichtig, die Fragen und Zweifel der Teens ernst zu nehmen und zum anderen, mit den eigenen Fragen und Zweifeln authentisch zu sein. Eine Bibelstelle, die hier helfen kann, ist Jesaja 55,8. Die Frage, die sich letztlich stellt ist, ob ich Gott vertraue, dass das, was er tut, richtig ist, auch wenn ich es nicht verstehe.

6. Abschluss

Startet eine „40 days prayer challenge“. Vielleicht gibt es in eurem Ort etwas, das sich dringend verändern muss oder etwas, das euch als Gruppe am Herzen liegt. Verständigt euch auf eine Sache und betet die nächsten fünf Wochen im Teenkreis dafür. Fordert die Teens zusätzlich dazu heraus, jeden Tag für das Anliegen zu beten. Nutzt den Teenkreis in sechs Wochen dazu um zu schauen, was Gott getan hat und gebt Raum dafür, dass die Teens darüber berichten können, was sie in diesen vierzig Tagen im Gebet für die Sache erlebt haben.

Glaube@Familie will Familien praktische Impulse geben, damit Kinder eine lebenslange geistliche Prägung erfahren. Damit dies geschieht, muss die Gemeinde Famili

Impuls zum Thema: Gott versorgt uns

Das Ziel

Die Jungscharler arbeiten gerade die Geschichten in denen Gott das Volk Israel aus der Wüste führt. In der Wüste haben sie wenig und Gott versorgt sie trotzdem. Dieses Erleben kann uns als Vorbild dienen. Wir leben zwar anders als das Volk Israel damals, wir haben meistens genug, und trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass wir auf Gottes Hilfe angewiesen sind.

Der Ausgangspunkt

Das Symbol was diesen Gedanken aufgreift ist ein Krug. Die Israeliten sollten das Manna, das vom Himmel gefallen ist auflesen und in Krügen sammeln, aber nur so viel, dass es bis zum nächsten Tag reicht. Eine Vorratshaltung war nicht erwünscht, denn das Volk sollte merken, dass man sich ganz auf Gott verlassen kann. Deshalb gibt man den Kindern einen Krug mit nach Hause. Das kann ein kleiner Tonkrug sein (in 1-Euro-Läden bekommt man manchmal solche Krüge als Dekomaterial). Es kann aber auch ein Krug sein, der aus Pappe ausgeschnitten wird. Bei den gezeichneten Krügen schreibt oder klebt man die Familienimpulse auf die Rückseite, bei einem echten Krug steckt man den Zettel in den Krug.

Ein Beispiel für einen Elternbrief wird schon in der Einheit „Genug zu essen“ formuliert. Hier werden noch weitere Ideen vorgestellt, die das Thema „Gott versorgt uns“ aufgreifen und in der Familie vertiefen.

Die Impulse

Frage als Einstieg zum Gespräch

Wo habt ihr erlebt, dass Gott euch versorgt?

Fällt es euch leicht oder schwer euch auf Gott zu verlassen?

Erzählt euch Ereignisse, die euch einfallen, in denen ihr erlebt habt dass Gott euch irgendwie versorgt.

Aktionen

Biblische Geschichte erleben

Lest die Geschichte, wie Mose mit dem Volk durch die Wüste geht gemeinsam in der Bibel (2.Mose 14-19). Dann geht raus in den Wald und spielt die Geschichte nach. Sollte bei euch der Wald zu weit weg von eurem zu Hause sein, dann könnt ihr die Geschichte natürlich auch in euren eigenen vier Wänden spielen, aber draußen wird es realistischer.

Versorgungs-ABC

Jeder erhält ein Blatt Papier auf dem die Buchstaben von A bis Z untereinander stehen. Jeder schreibt nun zu jedem Buchstaben eine Sache auf, für die man dankbar ist, weil man dadurch sehen kann, dass wir von Gott versorgt werden.

Versorgungspinnwand

An einer Stelle der Wohnung, die man häufig sieht, wird eine Pinnwand aufgehängt. Jeder aus der Familie, der etwas erlebt, wo er merkt, dass Gott ihn versorgt hat, schreibt oder malt das auf einen Zettel und pinnt es an die Wand. Das kann der Name eines leckeren Essens sein, ein Bild vom Auto, weil wir auf einer Fahrt bewahrt worden sind oder noch ganz andere Dinge. In regelmäßigen Abstand, zum Beispiel einmal im Monat oder einmal in der Woche schauen wir uns die Pinnwand gemeinsam an und freuen uns darüber, wie Gott uns versorgt.

Gemeinsames Kochen

Jeder aus der Familie bekommt 2 Euro und hat die Aufgabe dafür Zutaten zu kaufen, die man für eine gemeinsame Mahlzeit braucht. Da bekommt man eine Menge. Nun wird es schwierig denn die Aufgabe besteht darin, aus diesen unterschiedlichen Zutaten – von denen man vorher nicht genau weiß, um welche es sich handelt – eine gemeinsame Mahlzeit zuzubereiten. Da kann auf alle Fälle ein verrücktes, ungewöhnliches Menü herauskommen und wir sehen auch daran, dass wir versorgt werden.

Wenn ich an Silvester und an den Jahresrückblick denke, fallen mir immer zwei weise Sprüche ein. Der eine ist:  „Wer mit dem Gesicht in die Vergangenheit blickt, geht mit dem Arsch voran in die Zukunft.“ Und der andere ist: „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“ Zwei Wahrheiten, die sich auf den ersten Blick widersprechen und doch kann man beides bejahen. Die Zeit zum Ende des Jahres ist auch immer eine Zeit, um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Was hat man alles erlebt? Was war schön? Was war schwer? Aber nicht nur das Zurückschauen braucht seine Zeit, sondern auch das nach vorne in die Zukunft blicken ist wichtig. Die folgenden Ideen sollen dir für deinen persönlichen Jahresrückblick helfen oder Anregungen geben, sie im Hauskreis, in der Jugendgruppe oder bei einer Silvesterfreizeit, als Stationen zu nutzen.

  1. Startaktion: Highlight-Fotowand
    Bring ein Foto vom Highlight deines Jahres mit, erzähle kurz etwas dazu und pinne es an die Pinnwand. Damit zum Schluss noch jeder weiß, von wem welches Foto war, schreibe deinen Namen dazu. Diese Aktion eignet sich vor allem gut als Kennenlernaktion.
    Material: Pinnwand, Pinnnadeln, Zettel , Stifte, Fotos
  2. Station: Mein persönlicher Jahresrückblick
    Nimm dir ein Blatt Papier und gehe Monat für Monat des vergangenen Jahres durch und schreibe dir in Stichpunkten auf, was du in den Monaten erlebt hast.
    Material: gestaltetes Blatt für den Jahresrückblick, Stifte
  3. Station: Danke sagen
    Schreibe an eine Pinnwand oder auf kleine Zettel Dinge, für die du im Rückblick auf das vergangene Jahr Gott sehr dankbar bist. Lass dich von den Dankesworten anderer an der Pinnwand inspirieren.
    Material: Pinnwand, Papier, kleine Zettel oder Post-It´s, Eddings
  4. Station: Fürbitte
    Nimm dir einen Stein und schreibe darauf den Namen einer Person, um die du dich im neuen Jahr besonders kümmern willst (beten, Kontakt halten, besuchen).
    Material: kleine weiße Steine (gibt’s im Baumarkt), dünne, wasserfeste Eddings
  5. Station: Unwort des Jahres
    Schreibe dein Unwort des Jahres auf die Pinnwand. Mal schauen welches (Un-)Wort es in eurer Gruppe auf Platz 1 schafft!
    Material: Pinnwand, Papier, Eddings
  6. Station: Deine TOP 5
    Schreibe deine TOP 5 aus den Kategorien Film und Musik des Jahres auf.
    Material: Gestaltete Wand, Kategorien, Eddings
  7. Station: Erlebnis mit der Jahreslosung
    Was habe ich mit der Jahreslosung des vergangen Jahres erlebt? Wo hat sie mir Stärkung gegeben?  Wie hat sie sich in meinem Leben verwirklicht?
    Material: evtl. Karten mit der alten Jahreslosung drauf
  8. Station: Brief schreiben
    Nimm dir Zeit, einen Brief an dich selbst zuschreiben. Schreibe auf, was du im neuen Jahr vor hast, was dir bevorsteht, deine Erwartungen, deine Ängste. Bleibe dabei nicht nur auf der Ebene der „Neujahres-Vorhaben“ stehen, wie z.B. mehr Sport machen und weniger Essen J. Du kannst den Brief auch als Gebet an Gott für das neue Jahr schreiben. Zum Schluss Ort, Datum, deine Unterschrift drunter und den Brief in einen Briefumschlag stecken. Entweder du verstaust ihn bei dir oder gibst ihn deinem Gruppenleiter. Am Ende des nächsten Jahres öffnest du deinen Brief wieder. Ich verspreche dir, es ist interessant, wie viel man von dem vergisst, was man geschrieben hat und was aus den Erwartungen, Ängsten und Wünschen geworden oder auch nicht geworden ist.
    Material: Briefumschläge, Zettel, Stifte, evtl. Aufkleber, die zur „Versiegelung“ des Briefes dienen
  9. Station: Positives & Negatives aufschreiben
    Jeder schreibt auf zwei verschieden farbige Zettel positive und negative Erlebnisse oder Entwicklungen des vergangenen Jahres auf. Die beiden Zettel kann jeder für sich zusammenfalten und in die Hosentasche stecken. Bei der Abschlussaktion werden sie gebraucht.
    Material: zwei farbige Zettelstapel, Stifte
  10. Abschlussaktion: Zettel verbrennen & Bibelvers ziehen
    Am Ende des Abends oder der Stationszeit gibt es die Möglichkeit mit einem Gebet die negativen Dinge an Gott abzugeben und symbolisch den „Negativ“-Zettel zu verbrennen. Den „Positiv“-Zettel kann man als Erinnerung mit ins neue Jahr nehmen. Man kann ihn aber auch ebenfalls verbrennen, denn selbst gute Erinnerungen und Erlebnisse können dir im Weg stehen und deinen Blick nach vorn versperren – „früher war alles besser“, „der Sommer war so toll, es wird keinen besseren geben“. Wenn du solche Gedanken kennst, dann ist es gut Gott dankbar für die guten Dinge zu sein, aber auch ganz klar deinen Blick nach vorn zurichten, dein Herz, deine Ohren und deine Hände offen zu haben, um von Gott Neues zu erwarten und nicht dem Vergangenen nachzutrauern.  Klammernde Hände sind nicht offen, Neues von Gott zu erwarten. Bei der Hochzeit sagt man ja, dass es der schönste Tag des Lebens ist. Ich finde diese Vorstellung dumm. Klar, es ist ein schöner und besonderer Tag, auf den man lange hin fiebert. Aber der Schönste? Dann wären ja alle Tage danach nur noch ein Abstieg und es kommt nichts Besseres mehr. Welche negative Sicht in die Zukunft. Bibelvers ziehen:
    Wenn du einen oder beide Zettel verbrannt hast, dann zieh dir eine Karte mit einem Bibelvers zur Ermutigung für das neue Jahr. Hier finde ich die „wertvollwort“-Bibelverskarten von Eva Jung gut. Natürlich kann man sich Karten oder Zettelchen mit ermutigenden Bibelversen auch selbst basteln. Oder man nimmt Karten mit der neuen Jahreslosung drauf. Material: Metalleimer mit Kerze oder Öllampe drin, Bibelverskarten zum Auslegen
  11. Das Feiern nicht vergessen!
    Nach der Zeit für die Stationen, kann man zusammen natürlich auch noch Essen und Feiern. Je nachdem wie lange im Voraus eine Silvester- oder Jahresabschlussfeier geplant ist, kann man alle Beteiligten in Teams, wie Deko + Raumgestaltung, Essen + Büffet, Programm, Musik + Tanzen, Andacht + Gebet  aufteilen, sodass sich  jeder einbringen kann. Als Programmbeiträge eignen sich Liedvorträge, Quizshows mit Themen des vergangen Jahres, „blöde“ Gruppenspiele, Mottopartys, usw. Die besten Ideen kommen einem sowieso, wenn man mit Leuten zusammensitzt und einfach drauflos überlegt.

Zielgedanke

Kennen sich Kinder in der Bibel aus, gewinnen sie nach und nach einen Wegweiser für ihr Leben, Entscheiden und Handeln.

Vorüberlegung für Mitarbeitende

Luther hat nach der Veröffentlichung seiner Thesen und anderer Bücher und Schriften viele Anhänger und Unterstützer gewonnen. Auch Kurfürst Friedrich von Sachsen gehört zu seinen Fürsprechern. Aber es stehen auch viele mächtige Gegner gegen ihn auf: viele Kurfürsten, päpstliche Gesandte und auch Kaiser Karl der Fünfte sprechen gegen ihn. So wird ihm gedroht. Er wird gebeten, auf dem Reichstag in Worms vor dem Kaiser zu erscheinen. Luther weiß um seine Gegner und deren Macht. Er weiß, was ihm droht: der Bann, d. h. der Ausschluss aus der Kirche und „vogelfrei“, ohne Rechte zu sein. Aber er kann nicht anders. Er ist seinem Gewissen und der Wahrheit des Wortes Gottes verpflichtet. Luther ist nur unter einer Bedingung bereit zu widerrufen: Wenn seine Gegner beweisen können, dass seine Schriften dem Wort Gottes widersprechen. Luther tritt ein, nicht für sich, sondern für seine Erkenntnis und das Wort Gottes.

Erlebniswelt der Kinder

Standhaft bleiben – das ist schwierig! Eltern sagen das, die Schule dies, Freunde und Medien wieder etwas anderes. Was soll ich glauben? Woran mache ich meine Werte fest? Woher weiß ich, was falsch und richtig ist?

Kinder brauchen ein gutes Fundament durch die Bibel. So können sie Gott selbst kennen lernen, seine Motivation für seine Werte und Regeln und natürlich auch die Werte, die die Bibel vermittelt. Kennen sich Kinder in der Bibel aus, gewinnen sie nach und nach einen Wegweiser für ihr Leben, Entscheiden und Handeln. Daran können sie lernen, Meinungen und Werte zu messen und zu bewerten.

Einstieg

Standhaft bleiben

Für dieses Spiel braucht man viel Platz. Gut ist ein weicher Untergrund (Gras oder Teppich).

Ein rechteckiges Spielfeld abstecken, mit einer deutlich erkennbaren Mittellinie.

Die Kinder bilden zwei Gruppen. Jede Gruppe spielt in einer Spielfeldhälfte. Das Ziel besteht darin, Spieler aus der anderen Mannschaft in das eigene Spielfeld zu ziehen. Benutzt werden dürfen nur die Hände. Dabei dürfen nicht mehrere Personen gleichzeitig an einem Gegenspieler ziehen. Ist ein Gegenspieler über die Linie gezogen worden, gehört er der anderen Mannschaft an und spielt dort weiter. Nach fünf Minuten wird gezählt, welche Mannschaft größer ist.

Erzählung

(Die Erzählung kann unterbrochen werden, um mit den Kindern mögliche Lösungen zu diskutieren.)

Ein Mitarbeiter kündigt an:
„Meine verehrten Damen und Herren, liebe Unterstützer Martin Luthers! Kurfürst Friedrich von Sachsen wird jeden Moment hier erscheinen und uns das Neueste zu Martin Luthers Reise und dem Reichstag hier in Worms berichten.“

Ein weiterer Mitarbeiter betritt den Raum und erzählt:
„Wie gut, dass es noch so viele Unterstützer Martin Luthers und seiner Lehre gibt. Hier in Worms scheint alles verloren, Chaos, überall Chaos, jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Es wird diskutiert, aber nichts beschlossen. Nur in einem scheinen sich alle einig zu sein: das Edikt gegen Martin Luther muss verhängt werden!

Doch der Reihe nach: Martin Luther hat immer wieder auf die Hilfe des Kaisers gehofft. Doch stattdessen erlässt der Kaiser ein Edikt, alle Schriften Luthers zu verbrennen. Außerdem erhält Luther die Androhung, „gebannt“ zu werden. Das würde heißen, dass er aus der Kirche verstoßen wird. Luther, der für die Kirche und das Wort Gottes kämpft, soll aus der Gemeinschaft der Kirche verstoßen werden? Seine Schriften verbrannt werden? Wie kann das sein? Doch Luther lässt sich nicht unterkriegen! Öffentlich verbrennt er Bücher, in denen es um die Gesetze und Ordnungen der römischen Kirche geht. Sie engen das Volk ein, sagt er. Heimlich verbrennt er dabei auch die Androhung des Bannes.

Dann erfahre ich, dass Luther tatsächlich von der Kirche verstoßen wird und die Acht über ihm verhängt werden soll, er also für vogelfrei erklärt werden soll. Das darf der Kaiser nicht zulassen! Er hat geschworen, dass niemand, egal ob arm oder reich ohne Anhörung geächtet werden darf! Dafür setze ich mich mit unseren Verbündeten ein. Ich erinnere den Kaiser an seinen Schwur. Und tatsächlich: Luther wird gebeten, hier beim Reichstag in Worms vor dem Kaiser zu erscheinen! Und meine lieben Freunde, Luther ist unterwegs! Seine Reise hierher ist ein reiner Triumphzug! Überall jubeln ihm Menschen zu und wollen ihn predigen hören. Immer wieder muss er dafür seine Reise unterbrechen. Und hier in Worms, ihr werdet es nicht glauben: seine Schriften können gar nicht so schnell gedruckt werden, wie sie gekauft werden. So wird der Kaiser mit ihm diskutieren müssen. Diese Begeisterung und dieses Interesse kann er nicht ignorieren. Morgen, morgen ist es so weit. Martin Luther wird mit dem Kaiser seine Erkenntnisse aus der Heiligen Schrift diskutieren! Ich werde euch berichten.“

Der Mitarbeiter geht und kommt niedergeschlagen wieder.
„Verloren, alles verloren. Was war los mit Martin Luther? So kenne ich ihn gar nicht; kein Kämpfen, nur Resignation. Ein Stapel seiner Bücher lag neben dem Thron des Kaisers. Luther wurden nur zwei Fragen gestellt: ob dies seine Bücher seien und ob er den Inhalt dieser Bücher widerrufe. Kein Raum für Diskussion, nur diese Fragen. Und Martin Luther? Er bekennt sich dazu, diese Bücher verfasst zu haben. Ob er sie widerrufe? Er bittet um Bedenkzeit. Um Bedenkzeit, zu widerrufen! Will er wirklich seine Erkenntnisse und Einsichten aus dem Wort Gottes widerrufen? All das, was den Menschen hilft, Gott nahe zu kommen, seine Liebe zu erkennen, Erleichterung und Vergebung zu erleben? Das kann nicht sein! Wir müssen ihm helfen. Wie kann Martin Luther den Kaiser von der Wahrheit seiner Lehre überzeugen? Welche Argumente helfen, dass der Kaiser Luther nicht ächtet?“
Hier können entsprechende Argumente mit den Kindern gesammelt werden. Was soll Luther dem Kaiser am nächsten Tag sagen?

Der Mitarbeiter schüttelt den Kopf:
„Heute war Luther so, wie ich ihn kenne: feurig, überzeugt, gut im Reden! Ausführlich hat er seine Schriften erklärt. Demütig bekannt, es gehe ihm nicht um sich, sondern um das, was Christus selbst gelehrt hat. Doch er wird wieder nur gefragt, ob er bereit sei all das, was er geschrieben hat, zu widerrufen? Haben sie ihm zugehört? Geht es ihnen um Gottes Wahrheit? Anscheinend nicht. Doch Martin Luther ist nicht zum Widerruf bereit: Wenn sie in seinen Schriften etwas entdecken, das dem Wort Gottes widerspricht, dann ist er bereit zu widerrufen, sonst nicht! Das war eine Aussage! Er steht zum Wort Gottes, er lässt sich nicht einmal von den Drohungen des Kaisers beeindrucken! Doch jetzt, liebe Unterstützer, wird er geächtet werden. Sicheres Geleit bekommt er noch, dann endet der Schutz des Kaisers und Luther ist vogelfrei. Das heißt: Keiner darf ihn aufnehmen, nicht einmal zu essen und zu trinken dürfen wir ihm geben. Festnehmen und dem Kaiser überführen, das wird ihm drohen. Doch ich werde es verhindern! Das darf nicht geschehen! Aber wie, wenn ich selbst nicht in Ungnade fallen will? Denn dann kann ich ihm gar nicht mehr helfen.

Andachtsimpuls

Für Ältere:

Versucht, aus der Erinnerung oder indem ihr den Erzähltext für die Kinder kopiert, folgende Fragen zu erarbeiten:

  • Worum geht es Martin Luther? Wofür setzt er sich ein?
  • Was droht Martin Luther, wenn er den Inhalt seiner Bücher nicht widerruft?
  • Wonach sehnen sich die Menschen, denen Martin Luther auf seiner Reise nach Worms begegnet?
  • Unter welcher Bedingung ist Martin Luther bereit zu widerrufen?

Für alle:

Martin Luther hat erkannt, wie wertvoll die Bibel, ist. Nur daran lässt er sich messen. Menschen können falsch liegen, das Wort Gottes nicht. Das ist seine feste Überzeugung. Davon kann ihn nicht einmal die Androhung der Acht abbringen.

  • Was ist dir so wichtig, dass du standhaft dafür eintrittst, auch wenn andere nicht deiner Meinung sind?
  • Was bedeutet dir die Bibel? Hat sie dir schon einmal geholfen?

Eigenen Standpunkt eines Mitarbeitenden: Was bedeutet mir die Bibel? Was bringt es mir, wenn ich in der Bibel lese?

Ideen zur Vertiefung

Um standhaft zu Gottes Wort zu stehen, ist es gut, sich darin auszukennen. Deshalb hier ein paar Bibelspiele:

Bibel-Fußball

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt gleich viele Bibeln. Jetzt werden Fragen zu Bibelstellen gestellt, z. B.:

  • Worum geht es in 2. Mose 10,23?
  • Wohin geht die Reise in Matthäus 2,13?
  • Um welchen Vergleich geht es in Psalm 23?
  • und Ähnliches

Welche Mannschaft die Frage als erstes richtig beantwortet, macht einen Schritt Richtung gegnerisches Tor. Bis zum Tor sind es drei Schritte. Start ist an der Mittellinie.

  • Erste richtige Antwort = Pin wandert ins gegnerische Spielfeld.
  • Zweite richtige Antwort = Pin wandert in gegnerischen 16 m-Raum.
  • Dritte richtige Antwort = Pin landet im Tor.

Antwortet allerdings dazwischen die andere Mannschaft richtig, wandert der Pin wieder einen Schritt zurück.

Gehirntraining

Eine Liste von ca. 10 Bibelversen schreiben, am besten inklusive Bibelstellen. Die Kinder in Gruppen von drei bis vier Personen einteilen. Jetzt haben die Gruppen fünf Minuten Zeit, die Bibelstellen auswendig zu lernen. Die Gruppe sollte alle Bibelverse können, aber nicht jeder Teilnehmer jeden Vers – welche Gruppe schafft das?

Geschichten raten

Bilder aus einer Kinderbibel kopieren. Die Kinder in Gruppen von zwei bis drei Personen aufteilen. Jeweils ein kopiertes Bild zeigen – welches Erlebnis aus der Bibel zeigt dieses Bild? Welche Gruppe erkennt die meisten Geschichten?

Bastelidee

Die Bibel ist eine Schatzkiste. Immer wieder finden wir darin Verse, die uns ermutigen, helfen, Gottes Liebe zeigen. Stellt den Kindern Bibeln, weißes Papier, bunte Stifte, Scheren, Papierreste, Kleber und Scheren zur Verfügung. Jetzt kann jeder seinen Lieblingsvers aufschreiben und bunt und kreativ gestalten.

Lieder

  • Ich stehe fest auf dem Fels, Einfach Spitze Nr. 27
  • Bibelentdecker, Einfach Spitze Nr. 30
  • Bau nicht dein Haus, Einfach Spitze Nr. 132

Die Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zum Thema: Mose – Der Weg durch die Wüste aus JUMAT 4/2016. Sie beginnt mit dem Durchzug des Volkes Israel durch das Schilfmeer und endet mit dem Besuch Moses bei seinem Schwiegervater Jitro.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält diese Reihe noch einen Glaube@Familie-Impuls, der dazu anleiten will, dass das, was die Kinder in der Jungschar gehört haben in der eigenen Familie vertieft wird.

Das besondere Dart-Spiel für Gruppen

Spielidee und Vorbereitung

Im Mittelspiel steht eine Landkarte, die als Zielscheibe mit Dartpfeilen beworfen wird. Je nach Spielvariante – die einzeln oder auch nachein- ander gespielt werden können – kommt es nicht nur auf einen möglichst gezielten Wurf, sondern auch noch auf die richtige Beantwortung einer Quizfrage an.

Die Jugendlichen werden zunächst -je nach Gesamtspielerzahl- in zwei bis sechs Gruppen eingeteilt. Mehr als vier Spielerinnen oder Spieler sollten nicht in einer Gruppe sein. Jeder Gruppe wird eine Farbe zugewiesen. Sie wirft jeweils mit Dartpfeilen in dieser Farbe.

In kleineren Gruppen ist es auch möglich, dass in einer Einzelwertung (jede Spielerin und jeder Spieler spielt für sich) gespielt wird. Vorteil der Bildung von Gruppen ist jedoch, dass auch Schwächere eingebunden werden können.

Das Werfen von Dartpfeilen ist gefährlich und erfordert klare Regeln. Der Raum ist durch entsprechende Absperrungen so herzurichten, dass sich niemand zwischen Abwurflinie und Zielscheibe aufhält. Es empfiehlt sich unbedingt, dass wenigstens zwei Mitarbeitende anwesend sind.

Als Zielscheibe wird eine möglichst große Landkarte benötigt. Für nachfolgende Spielideen wird die Verwendung einer Karte der Bundesrepublik Deutschland (Format 125 x 100 cm, Maßstab 1: 850.000, Vorderseite politisch, Rückseite physisch) empfohlen. Möglich ist auch eine kleinere Karte (Format 40 x 55 cm, Maßstab 1:2.000.000, Vorderseite politisch, Rückseite physisch), wobei hier ein kürzerer Abstand zum Werfen gewählt werden muss.

Solche Karten können bezogen werden über die Bundeszentrale für politische Bildung,
Postfach 2325, 53013 Bonn (www.bpb.de).

Geeignet sind auch andere Karten, die im Buchhandel erhältlich sind. Bei Freizeiten kann auch mit einer Karte des jeweiligen Freizeitlandes gespielt werden. Je nach verwendeter Karte müssen die Fragen angepasst bzw. das Spiel sonst variiert werden.

Die Zielscheibe kann auch in der Weise gestaltet werden, dass eine entsprechende Karte mit einem Tageslichtprojektor bzw. Beamer auf die Zielwand projiziert wird. Dabei sollte der Projektor/Beamer direkt vor dem werfenden Spieler in max. 1 m Höhe stehen.

Geworfen wird entweder auf eine große Pinnwand (aus Kork o. Ä., Größe mindestens 2 m x 2 m) oder es werden an der Wand entsprechend viele Styroporplatten befestigt (die Platten sollten möglichst mindestens 2 cm dicker sein als die Spitzen der verwendeten Dartpfeile lang sind.

1.  Länder treffen

Material: Politische Deutschlandkarte, Dartpfeile

Gespielt wird mit einer politschen Deutschlandkarte. Die Gruppen werfen reihum. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei ab. Jede Gruppe, die ein Bundesland trifft, das vorher noch keine andere Gruppe getroffen hat, besetzt dieses Land. Am besten lässt man einen Dartpfeil in der betreffenden Gruppenfarbe stecken.

Das schöne an dieser Variante ist, dass jede Gruppe schnell ein Erfolgserlebnis haben wird und es dann beim Kampf um die kleinen Bundesländer Saarland, Bremen, Hamburg und Berlin spannend wird! Deshalb eignet sich das „Länder treffen“ auch gut als Einstieg.

Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Bundesländer (zuerst) getroffen  hat.

2.  Zielwasser

Material: Politische Deutschlandkarte, Dartpfeile

Gespielt wird mit einer physischen Deutschlandkarte. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei ab. Die Gruppen werfen wieder reihum. Die Spielleitung nennt zunächst in jeder Runde ein Gewässer.

  • Seen und Meere:
    Nordsee, Ostsee, Bodensee, Chiemsee
  • Flüsse:
    Rhein, Donau, Main, Oder

Jede Gruppe hat bei jedem Gewässer drei Versuche. Bei den „Seen und Meeren“ erhält jede Gruppe, die das genannte Gewässer trifft, für jeden Treffer einen Punkt.
Bei den Flüssen erhält die Gruppe, deren bester Wurf dem genannten Fluss am nächsten kam, 5 Punkte. Für den zweitbesten Wurf gibt es 4 Punkte, usw.

Das Besondere an dieser Variante, besonders in der Flüsse-Version, ist, dass die Jugendlichen den Verlauf der Gewässer kennenlernen. Es sollte unbedingt jeweils mit den größeren Gewässern begonnen werden. Diese sind bekannter und leichter zu treffen, was sich auf die Jugendlichen motivierend und deswegen positiv auf den Spielverlauf auswirkt.

Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Punkte erzielen konnte.

3.  Getroffen, gewusst, gewonnen

Material: Politische Deutschlandkarte Dartpfeile „Fragen und Antworten 1“

Gespielt wird wiederum mit einer politischen Deutschlandkarte. Auch bei dieser Variante werfen die Gruppen reihum. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei wieder ab.

Für jedes der 16 Bundesländer sind drei Fragen vorbereitet (vgl. „Fragen und Antworten 1“). Jeder Gruppe, die ein Bundesland trifft, wird eine Quizfrage zu dem betreffenden Bundesland gestellt. Nur wenn diese Frage richtig beantwortet wird, bekommt die Gruppe einen Punkt.

Welche der Fragen zum betreffenden Bundesland gestellt wird, wird von der Spielleiterin oder dem Spielleiter ausgelost. Nicht richtig beantwortete Fragen werden später erneut gestellt. Sobald alle Fragen zu einem Bundesland richtig beantwortet wurden, kann man durch einen Wurf auf dieses Bundesland keinen Punkt mehr erzielen.

Bei dieser Variante wird es vor allem beim Kampf um die kleineren Bundesländer spannend. Um die geringere Trefferwahrscheinlichkeit teilweise zu kompensieren, sind die Fragen zu den kleineren Bundesländern gegenüber den Fragen zu den größeren Bundesländern etwas einfacher. Ansonsten bietet diese Variante natürlich vor allem für die Jugendlichen mit „Köpfchen“ eine Gelegenheit, Schwächen beim Werfen etwas auszugleichen.

Gewonnen hat die Gruppe, die am meisten Punkte erzielt hat.

Tipp: Das Spiel kann selbstverständlich jederzeit vor Beantwortung aller Fragen beispielsweise nach Ablauf einer bestimmten Zeit beendet werden. Dies bietet sich gerade dann an, wenn im Verlauf des Spiels gegen Ende die Trefferhäufigkeit zu sehr abnimmt.

4.  Raten, werfen, siegen

Material: Politische oder physische Deutschlandkarte Dartpfeile „Fragen und Antworten 2“

Diese Variante kann sowohl mit einer politischen als auch mit einer physischen Deutschlandkarte gespielt werden. Auch bei dieser Variante werfen die Gruppen reihum. Die Spielerinnen und Spieler einer Gruppe wechseln sich dabei wieder ab.

Die Spielleitung stellt zunächst eine Frage, bei der jeweils eine bestimmte Stadt gesucht ist (vgl. „Fragen und Antworten 2“). Jede Gruppe hat bei jeder Frage einen Versuch. Die Gruppe, deren Wurf der gesuchten Stadt am nächsten kam, bekommt 5 Punkte. Für den zweitbesten Wurf gibt es 4 Punkte, usw.

Das besondere an dieser Variante ist, dass im Zeitpunkt des Wurfs der oder dem Werfenden (möglicherweise) nicht bekannt ist, welche Stadt sie oder er treffen soll. Trotzdem besteht die Möglichkeit eines besse- ren Wurfs als der einer Gruppe, die die Frage für sich vor dem Wurf richtig beantwortet hat. Die Variante zeichnet sich durch ihre Kombination aus Wissen, Glück und Geschicklichkeit aus.

Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Punkte erzielen konnte.

Material und Zeit

Material

  • große Pinnwand (mindestens 2 m x 2 m) oder Styroporwand bzw. Magnettafel
  • große Deutschlandkarte (die zumindest bei der Verwendung von Dartpfeilen beschädigt werden kann), physisch und/oder politisch, je nach Variante alternativ Tageslichtprojektor und Folie bzw. Beamer, PC und ent- sprechende Karte als Bild-/Grafikdatei
  • Dartpfeile, möglichst für jede Gruppe fünf Pfeile in jeweils derselben Farbe
    alternativ entsprechende Anzahl von Saugnapfpfeilen/Magnetpfeilen
  • Absperrband usw.
  • für Variante Getroffen, gewusst, gewonnen: Fragen auf kleine Karteikarten schreiben und verdeckt nach Bundesländern sortiert stapeln
  • evtl. dicke, farbige Filzstifte/Wachskreide sowie Plakat zum Notieren des Spielstands
Tipp

Das Material kann problemlos bereits auf Vorrat zusammengestellt werden und ist dann kurzfristig einsetzbar. Sofern man die „klassische“ Variante mit der Deutschlandkarte auf Papier wählt, kann man das Material zudem auf kleinstem Raum zusammenpacken. Es wird dann am Spielort nur noch eine Pinnwand (o. Ä.) benötigt. Die vorliegenden Dartspiel-Varianten eignen sich daher in besonderem Maße als „eiserne Ration“ oder bei unvorhersehbaren Ereignissen, auch auf Fahrten und für Freizeiten.

Zeit

  • Erklären des Spiels und Einführung einschlie Sicherheitshinweise: ca. 10 Min.
  • Spielphase:
    Variante „Länder treffen“: ca. 10-20 Min.
    Variante “Zielwasser”: ca. 20-30 Min.
    Variante „Getroffen, gewusst, gewonnen“: ca. 60-90 Min.
    Variante „Raten, werfen, siegen“: ca. 20-30 Min.

Aus den Varianten lässt sich also flexibel ein Spielabend mit einer Dauer von 60 bis 120 Min. zusammenstellen. Daneben können die Varianten einzeln gespielt werden oder als Teil in einem anderen Spielabend oder im Rahmen einer Spielaktion eingesetzt werden.

Wichtig ist, dass das Spiel einerseits konzentriert (Sicherheit!), andererseits aber auch straff und zügig durchgezogen wird. Lange Wartezeiten sind dringend zu vermeiden, da sonst bei den Gruppen und Jugendlichen, die gerade nicht an der Reihe sind, Langeweile und Unruhe aufkommen kann.

Fragen und Antworten 1

Baden-Württemberg

  • Welches ist die zweigrößte Stadt Baden-Württembergs? (Mannheim)
  • In welcher Stadt befindet sich das Dreisam-Stadion? (Freiburg im Breisgau)
  • Baden-Württemberg ist entstanden aus Württemberg, Baden und …? (Hohenzollern)

Bayern

  • Welche Stadt ist auch wegen der dort hergestellten Lebkuchen besonders bekannt? (Nürnberg)
  • Wie heißt der höchste Berg Bayerns? (Zugspitze)
  • Was bedeutet die Abkürzung BMW? (Bayrische Motorenwerke)

Berlin

  • In welchem Gebäude tagt der Bundestag? (Reichstag)
  • Welches Wappentier hat Berlin? (Bär)
  • Welches Bauwerk ist auf der 10-Cent-Münze zu sehen? (Brandenburger Tor)

Brandenburg

  • In welcher brandenburgischen Stadt befindet sich Sanssouci? (Potsdam)
  • Welche beiden Flüsse bilden die Ostgrenze Brandenburgs? (Oder und Neiße)
  • Wie heißt die Hauptstadt Brandenburgs? (Potsdam)

Bremen

  • Welches „Tierische“ Musikensemble hat Bremen in seinem Namen? (Bremer Stadtmusikanten)
  • Welche zweite Stadt gehört neben Bremen zum Bundesland Bremen? (Bremerhaven)
  • Welcher Fluss fließt durch Bremen? (Weser)

Hamburg

  • Welches Kfz-Kennzeichen haben hamburgische Fahrzeuge? (HH – Hansestadt Hamburg)
  • Wie heißt der bekannteste Hamburger Fußballverein? (Hamburger Sportverein, kurz: HSV)
  • Wie heißt die Hauptkirche Hamburgs? (St. Michaeliskirche, kurz: Michel)

Hessen

  • Wie heißt die größte Stadt in Hessen? (Frankfurt am Main)
  • Wo hat der CVJM-Gesamtverband Deutschlands seinen Sitz? (Kassel)
  • Wie heißt die Hauptstadt Hessens? (Wiesbaden)

Mecklenburg-Vorpommern

  • Wie heißt Deutschlands größte Ostseeinsel? (Rügen)
  • Wie heißt die Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern? (Schwerin)
  • Welche bekannte deutsche Politikerin kommt aus Mecklenburg-Vorpommern? (Angela Merkel)

Niedersachsen

  • Welche Inselgruppe gehört zu Niedersachsen? (Ostfriesische Inseln)
  • Wie heißt das höchste Mittelgebirge Niedersachsens? (Harz)
  • Welche Automobilfirma hat ihren Sitz in Wolfsburg? (Volkswagen, kurz: VW)

Nordrhein-Westfalen

  • Wie heißt der größte Ballungsraum in Nordrhein-Westfalen? (Ruhrgebiet)
  • Welche nordrhein-westfälische Stadt ist durch ihre Schwebebahn bekannt? (Wuppertal)
  • In welcher Stadt ist der Fußballverein Schalke 04 zuhause? (Gelsenkirchen)

Rheinland-Pfalz

  • In welcher Stadt soll Martin Luther vor dem Reichstag gesagt haben.
    „Hier stehe ich. Gott helfe mir. Ich kann nicht anders.“ (Worms,1521)
  • Welche Früchte wachsen an den Steilhanglagen der Mosel? (Trauben, Weinbau)
  • Welche Formel 1-Rennstrecke liegt in Rheinland-Pfalz? (Nürburgring)

Saarland

  • Zu welchem Land gehörte das Saarland wirtschaftlich, bevor es 1957 zehntes deutsches Bundesland wurde? (Frankreich)
  • Wie heißt die Landeshauptstadt des Saarlands? (Saarbrücken)
  • Welche Waren produziert die bekannte saarländische Firma Villeroy & Boch AG? (Keramikwaren)

Sachsen

  • In welcher sächsischen Stadt befindet sich die Semperoper? (Dresden)
  • Welche zweite offizielle Sprache wird in einem Teil Sachsens neben deutsch gesprochen? (sorbisch)
  • Welche Stadt hieß früher einmal Karl-Marx-Stadt? (Chemnitz)

Sachsen-Anhalt

  • In welcher Stadt schlug Martin Luther am Reformationstag seine 95 Thesen an? (Wittenberg)
  • Wie heißt der höchste Berg Sachsen-Anhalts im Harz? (Brocken)
  • Wie heißt die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt? (Magdeburg)

Schleswig-Holstein

  • Welche Wasserstraße verbindet die Nordsee und die Ostsee? (Nord-Ostsee-Kanal)
  • Welche bekannte Ostseeinsel gehört zu Schleswig-Holstein? (Fehmarn)
  • Welches Wahrzeichen von Lübeck war auf dem 50-DM-Schein zu sehen? (Holstentor)

Thüringen

  • In welcher Stadt hat die Firma Jenoptik ihren Sitz? (Jena)
  • Nach welcher Stadt wurde die Ära von 1919 bis 1933 bezeichnet? (Weimar: Weimarer Republik)
  • Wie heißt der bekannte Fernwanderweg auf dem Kamm des Thüringer Waldes? (Rennsteig)

Fragen und Antworten 2

  • In welcher Stadt steht Deutschlands höchster Kirchturm? (Ulm)
  • In welcher Stadt tagte der Bundestag vor seinem Umzug in den Berliner Reichstag? (Bonn)
  • Wie heißt die größte Stadt Deutschlands, die nicht Hauptstadt eines Bundeslands ist? (Köln)
  • In welcher Stadt sitzt das Bundesverfassungsgericht? (Karlsruhe)
  • Welche Stadt liegt in Deutschland am südlichsten? (Oberstdorf)
  • In welcher Stadt wird registriert wieviel „Punkte“ ein Autofahrer hat? (Flensburg)
  • In welcher Stadt sitzt das Bundespatentamt? (München)
  • In welcher Stadt befindet sich die Wartburg? (Eisenach)
  • In welcher Stadt liegt das Deutsche Eck? (Koblenz)
  • Welche deutsche Stadt wird auch als Drei-Flüsse-Stadt bezeichnet? (Passau)
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