„(R)auszeit | Jesus und Berge“ – eine Freizeit für Kinder

„(R)auszeit“ – eine Freizeit für Kinder

Das Thema

Unter dem Titel „(R)auszeit – mein Sommer mit Jesus“ haben wir zwei Freizeitwochen für Kinder konzipiert. „(R)auszeit“, weil es für viele Kinder ein Bedürfnis ist, in den Ferien einfach mal rauszugehen aus dem eigenen Zuhause; „Auszeit“, weil die Freizeit eine Auszeit vom Alltag sein soll. Kinder lernen in den Bibelgeschichten Jesus (näher) kennen. Wir lassen die Geschichten in Anspielen lebendig werden. Eine Freizeitwoche wird es um „Jesus und das Wasser“ gehen, die andere Woche um „Jesus und die Berge“. Ihr könnt wählen, welche Woche ihr machen wollt, natürlich sind auch beide Wochen nacheinander machbar, in diesem Fall müsste zuerst die Wasserwoche veranstaltet werden, dann die Bergwoche.
Um die Geschichten in die Jetzt-Zeit zu übertragen, haben wir eine Rahmengeschichte geschrieben. Ein Seebär und eine Landratte reisen per Zeitmaschine nach Israel und erleben dort ihr ganz persönliches Reiseabenteuer. Die beiden Figuren nehmen Kinderfragen auf und schaffen eine Klammer um die Bibelgeschichte. Jeden Tag gehen die Rahmenfiguren auch auf einen Gegenstand ein, der zu einem Wasser-/Bergurlaub und zur Geschichte passt. Diese Gegenstände sind auch ein guter Aufhänger, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen oder ihnen den Gegenstand als Erinnerung mitzugeben. Zu jeder biblischen Geschichte findet ihr eine „Vertiefung“, d.h. ein Programmvorschlag für Kleingruppengespräche + Kreativ/ Spielideen zum biblischen Thema.

Filmclips

Bibelanspiele und Rahmengeschichte werden momentan verfilmt, ihr könnt die Clips ab Mitte Juli hier herunterladen. Die Anspiele und die Rahmengeschichte werden als Extradateien abgespeichert, sodass ihr entscheidet, was ihr den Kindern zeigt bzw. selber spielt. Die Anspiele findet ihr schriftlich bereits hier auf der Seite.

Programm

Im Programmplan findet ihr Ideen, was ihr mit den Kindern machen könnt. Wir haben nicht alle Ideen ausgearbeitet, sie sollen euch inspirieren für eigene Ideen. Ebenso findet ihr fertig ausgearbeitete Workshops für kreative Momente. Die Zeitangaben sind nicht in Beton gegossen, macht und gestaltet auch das Programm so, wie es zu den örtlichen Gegebenheiten passt.

Um mit eventuell geplanten oder spontan möglichen Familien-Urlauben nicht zu kollidieren (Wechsel-Rhythmen Samstag – Samstag), empfehlen wir eine Durchführung des Ferien-Konzeptes von Sonntag-Nachmittag bis Freitag-Abend.

Das (R)auszeit-Team

Wir sind dankbar, dass sich in kurzer Zeit unser Freizeitvorbereitungsteam gebildet hat. Dieses Konzept haben entwickelt und erarbeitet (in alphabetischer Reihenfolge):

Aus dem CVJM Baden
Damaris Dietelbach, Hendrik Schneider

Aus dem EJW Württemberg
Jan Bechle, Jana Hinderer, Julia Hofer, Michael Hummel, Anna Mader, Julian Meinhardt, Antje Metzger, Julia Peter, Sascha Petzold, Markus RöckerHanna Sperrer, Jakob Seibold, Dominik Strey

Nun wünschen wir euch gute Freizeitvorbereitungen, tolle Ideen, bereichernde Momente mit den Kindern, viel Mut und Entschlossenheit in der Umsetzung mit aller nötigen Vorsicht und Gottes reichen Segen,

euer (R)auszeit-Team

Programmplan: Jesus und Berge

Sonntag Montag
Was Glück ist (Seligpreisungen) / Mt. 5,1-12 / Gegenstand: Glücksschwein
Dienstag
Jesus kann mehr, als du denkst (Speisung der 5000) / Mk. 6,30-44 / Gegenstand: Vesperdose
Mittwoch
Du kannst dem Nächsten Gutes tun (Barmherziger Samariter) / Lk. 10,25-37 / Gegenstand: Arbeitshandschuhe
Donnerstag
Was Jesus getan hat (Golgatha) / Lk. 23,26-49 / Gegenstand: Holzkreuz
Freitag
Jesus ist immer an deiner Seite (Himmelfahrt) / Lk. 24,50-53; Apg. 1,9-11 / Gegenstand: Karabiner
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
9:45 Vertiefung Vertiefung Vertiefung Vertiefung Vertiefung
10:15 Scrabble XXL Popcorn: Zutaten erspielen + herstellen Die perfekte Minute Sportvormittag Fotobox: Urlaubsoutfit Berge + Requisiten für alle
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 13:30 Beginn mit Begrüßung (und Snack?) Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00   Snack Snack Snack Snack Snack
14:15/14:30 14:00 Kennenlern Action + Wochenablauf erklären Wurfspiele Ausflug (vielleicht ab Mittagessen) Soziale Aktion Mr. X Challenge für alle Gruppen Geländespiel mit Gegenständen aus der Woche
17:00 Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
17:10 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Ablauf Woche A als Word-Datei herunterladen

„(R)auszeit“ – eine Freizeit für Kinder

Das Thema

Unter dem Titel „(R)auszeit – mein Sommer mit Jesus“ haben wir zwei Freizeitwochen für Kinder konzipiert. „(R)auszeit“, weil es für viele Kinder ein Bedürfnis ist, in den Ferien einfach mal rauszugehen aus dem eigenen Zuhause; „Auszeit“, weil die Freizeit eine Auszeit vom Alltag sein soll. Kinder lernen in den Bibelgeschichten Jesus (näher) kennen. Wir lassen die Geschichten in Anspielen lebendig werden. Eine Freizeitwoche wird es um „Jesus und das Wasser“ gehen, die andere Woche um „Jesus und die Berge“. Ihr könnt wählen, welche Woche ihr machen wollt, natürlich sind auch beide Wochen nacheinander machbar, in diesem Fall müsste zuerst die Wasserwoche veranstaltet werden, dann die Bergwoche.
Um die Geschichten in die Jetzt-Zeit zu übertragen, haben wir eine Rahmengeschichte geschrieben. Ein Seebär und eine Landratte reisen per Zeitmaschine nach Israel und erleben dort ihr ganz persönliches Reiseabenteuer. Die beiden Figuren nehmen Kinderfragen auf und schaffen eine Klammer um die Bibelgeschichte. Jeden Tag gehen die Rahmenfiguren auch auf einen Gegenstand ein, der zu einem Wasser-/Bergurlaub und zur Geschichte passt. Diese Gegenstände sind auch ein guter Aufhänger, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen oder ihnen den Gegenstand als Erinnerung mitzugeben. Zu jeder biblischen Geschichte findet ihr eine „Vertiefung“, d.h. ein Programmvorschlag für Kleingruppengespräche + Kreativ/ Spielideen zum biblischen Thema.

Filmclips

Bibelanspiele und Rahmengeschichte werden momentan verfilmt, ihr könnt die Clips ab Mitte Juli hier herunterladen. Die Anspiele und die Rahmengeschichte werden als Extradateien abgespeichert, sodass ihr entscheidet, was ihr den Kindern zeigt bzw. selber spielt. Die Anspiele findet ihr schriftlich bereits hier auf der Seite.

Programm

Im Programmplan findet ihr Ideen, was ihr mit den Kindern machen könnt. Wir haben nicht alle Ideen ausgearbeitet, sie sollen euch inspirieren für eigene Ideen. Ebenso findet ihr fertig ausgearbeitete Workshops für kreative Momente. Die Zeitangaben sind nicht in Beton gegossen, macht und gestaltet auch das Programm so, wie es zu den örtlichen Gegebenheiten passt.

Um mit eventuell geplanten oder spontan möglichen Familien-Urlauben nicht zu kollidieren (Wechsel-Rhythmen Samstag – Samstag), empfehlen wir eine Durchführung des Ferien-Konzeptes von Sonntag-Nachmittag bis Freitag-Abend.

Das (R)auszeit-Team

Wir sind dankbar, dass sich in kurzer Zeit unser Freizeitvorbereitungsteam gebildet hat. Dieses Konzept haben entwickelt und erarbeitet (in alphabetischer Reihenfolge):

Aus dem CVJM Baden
Damaris Dietelbach, Hendrik Schneider

Aus dem EJW Württemberg
Jan Bechle, Jana Hinderer, Julia Hofer, Michael Hummel, Anna Mader, Julian Meinhardt, Antje Metzger, Julia Peter, Sascha Petzold, Markus RöckerHanna Sperrer, Jakob Seibold, Dominik Strey

Nun wünschen wir euch gute Freizeitvorbereitungen, tolle Ideen, bereichernde Momente mit den Kindern, viel Mut und Entschlossenheit in der Umsetzung mit aller nötigen Vorsicht und Gottes reichen Segen,

euer (R)auszeit-Team

Programmplan: Jesus und Wasser

Sonntag Montag
Komm mit (Berufung Fischer) / Mk. 1,16-20 / Gegenstand: Flip-Flop
Dienstag
Jesus schenkt dir mehr (Hochzeit zu Kana) / Joh. 2,1-12 / Gegenstand: Wasserflasche
Mittwoch
Jesus ist stärker, als Angst (Sturmstillung) / Mk. 4,35-41 / Gegenstand: Reisekissen
Donnerstag
Jesus sieht deine Not (Teich Bethesda) / Joh. 5,1-16 / Gegenstand: Sonnenbrille
Freitag
Jesus gibt dir ein Beispiel (Fußwaschung) / Joh. 13,1-20 / Gegenstand: Sonnenmilch
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Video:
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
09:45 Vertiefung Vertiefung Vertiefung Vertiefung Vertiefung
10:15 Schnitzeljagd Fotorallye Brett- und Kartenspiele Sportvormittag: Scooter, Badminton, Wikinger Schach, Cross Boule Fotobox: Urlaubsoutfit Meer + Requisiten für alle
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 13:30 Beginn mit Begrüßung (und Snack?) Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00   Snack Snack Snack Snack Snack
14:15/14:30 14:00 Kennenlern-Action + in Wochenablauf reinnehmen Fang- und Staffelspiele SchwimmnudelAusflug Radtour vielleicht schon ab Mittagessen Wasserolympiade
Alternativ: Das Wunderrezept
Soziale Aktion Eis essen gehen + alle Gruppen hinterlassen sich gegenseitig Geschenke
17:00 Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
Video:
Abschlussgeschichte
17:10 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

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Freitag –Fußwaschung  (Schlussvariante – einer Wochenfreizeit)

Requisiten: Koffer, evtl. 2 Handpuppen oder Verkleidung, Strandtasche, Sonnenmilch, Schale mit Obst (Pflaumen), Käse auf einer Decke, kleiner Schrank

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Landratte und Seebär befinden sich in einem rustikalen Raum (vll Schlosskeller Unteröwisheim?). Der Koffer steht in ihrer Nähe.

Landratte:                Schön kühl in diesem Haus hier. Das tut gut bei dieser Hitze. Da hat Jesus wirklich einen guten Raum ausgesucht.

Seebär:                    Jesus ist wirklich toll. Ich bin froh, dass wir auf Dr. Quax gehört haben und diese Reise gemacht haben.

Landratte:                Ich auch. Jesus ist jetzt mein Freund. Ich mag gar nicht mehr ohne ihn sein.

Seebär:                    Wenn wir zuhause sind, will ich von Dr. Quax noch mehr Geschichten von Jesus hören. Wir müssen den Dr. ganz oft besuchen und noch andere Leute zu ihm einladen, damit möglichst viele die Geschichten hören.

Landratte:                Gute Idee. Ich hab auch ehrlich gesagt Heimweh. So langsam vermissen ich meine Rattenfamilie.

Seebär:                    Ich vermisse meine Freunde und das Baden im Wasser. Und Pommes mit Ketchup.

Landratte:                Dann lass uns jetzt in die Zeitmaschine steigen und zurückreisen.

Seebär:                    (schaut gierig auf die Obstschale) Später. Schau mal, es gibt schon wieder was total Leckeres. Pflaumen, ich liebe Pflaumen! Und Käse. Jesus denkt einfach an alles.

Landratte:                Warte, du kannst dich doch nicht übers Abendessen der Jünger hermachen. Das fällt bestimmt auf. (packt Seebär am Arm , um ihn zurückzuhalten)

Seebär:                    Aua (zieht Arm schmerzhaft zurück). Das tut weh.

Landratte:                Was hast du denn?

Seebär:                    Sonnenbrand. Überall auf meiner Haut.

Landratte:                Und ich sag noch: Creme dich ein, aber nein, der Herr braucht keine Sonnenmilch. Dabei weiß das jedes Kind, dass man sich eincremt, bevor man in die Sonne geht.

Seebär:                    Du kannst dich schön aufspielen. Du brauchst ja keine Creme. (riecht und verzieht das Gesicht) Uuuuh. Dafür hast du vergessen, dich zu waschen. Du bist total staubig und stinkst. Du solltest dringend mal duschen.

Landratte:                (kontert) Du riechst auch nicht gerade nach Rosenöl.

Seebär:                    Da vorne ist eine Schale mit Wasser. Vielleicht ist die zum Waschen da?

Landratte:                Pssst. Ich höre Stimmen. Ich glaube Jesus und seine Jünger kommen. Los, wir müssen uns verstecken.

Seebär:                    Wohin denn?

Landratte:                Dort in die Ecke, hinter den kleinen Schrank.

Bibelgeschichte

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(lucken hinter einem Schrank hervor)

Landratte:                Sind sie weg?

Seebär:                    Ja, die sind alle raus in den Garten gegangen. Die Luft ist rein.

(beide kommen aus dem Versteck)

Landratte:                Du Seebär, es tut mir leid, dass ich mich eben so aufgespielt habe wegen der Sonnenmilch. Ich weiß ja auch gar nicht, wie das ist, so mit nackter Haut.

Seebär:                    Schon gut, ich war auch nicht so nett eben, auch wenn du wirklich nicht gut riechst. Man hätte es auch netter sagen können. Tut mir leid.

Landratte:                Vergeben und vergessen.

Seebär:                    Merkst du was?

Landratte:                Was?

Seebär:                    Wenn wir in der Nähe von Jesus sind, dann hilft uns das, besser miteinander umzugehen. Und überhaupt: mit Jesus hat man einen Freund für immer.

Landratte:                Stimmt. Und wir haben so viel von ihm gelernt. Wenn uns was fehlt, dann mag Jesus das wissen. Wie auf der Hochzeit, als der Diener keinen Wein mehr hatte.

Seebär:                    Wenn wir Angst haben, hilft uns Jesus, damit umzugehen. Die Angst ist zwar nicht weg, aber mit Jesus sind wir nicht allein. Er ist stärker, als unsere Angst.

Landratte:                Jesus ist immer für uns da, auch wenn uns scheinbar keiner hilft. Der Mann im Heilbad hat das erlebt.

Seebär:                    Und Jesus ist unser Vorbild. Wir sollen respektvoll miteinander umgehen, anderen Gutes tun und uns nicht so aufspielen.

Landratte:                Ich glaube, ich geh mich jetzt mal waschen, damit sich deine Nase erholen kann. Oder soll ich dich erst eincremen?

Seebär:                    Nein, das ist echt lieb. Aber ich glaub, zuerst waschen ist eine gute Idee.

Landratte:                Und dann ab in den Koffer zurück in die Heimat.

Seebär:                     Au ja. Auf zu Pommes mit Ketchup.

5.Freitag –Fußwaschung  (Übergang von Woche Wasser zu Woche Berge)

Requisiten: Koffer, evtl. 2 Handpuppen oder Verkleidung, Strandtasche, Sonnenmilch, Schale mit Obst (Pflaumen), Käse auf einer Decke, kleiner Schrank

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Landratte und Seebär befinden sich in einem rustikalen Raum (vll Schlosskeller Unteröwisheim?). Der Koffer steht in ihrer Nähe.

Landratte:                Schön kühl in diesem Haus hier. Das tut gut bei dieser Hitze. Da hat Jesus wirklich einen guten Raum ausgesucht.

Seebär:                    Jesus ist wirklich toll. Ich bin froh, dass wir auf Dr. Quax gehört haben und diese Reise machen.

Landratte:                Ich auch. Jesus ist jetzt mein Freund. Ich mag gar nicht mehr ohne ihn sein.

Seebär:                    (schaut gierig auf die Obstschale) Schau mal, es gibt schon wieder was total Leckeres. Pflaumen, ich liebe Pflaumen! Und Käse. Jesus denkt einfach an alles.

Landratte:                Warte, du kannst dich doch nicht übers Abendessen der Jünger hermachen. Das fällt bestimmt auf. (packt Seebär am Arm , um ihn zurückzuhalten)

Seebär:                    Aua (zieht Arm schmerzhaft zurück). Das tut weh.

Landratte:                Was hast du denn?

Seebär:                    Sonnenbrand. Überall auf meiner Haut.

Landratte:                Und ich sag noch: Creme dich ein, aber nein, der Herr braucht keine Sonnenmilch. Dabei weiß das jedes Kind, dass man sich eincremt, bevor man in die Sonne geht.

Seebär:                    Du kannst dich schön aufspielen. Du brauchst ja keine Creme. (riecht und verzieht das Gesicht) Uuuuh. Dafür hast du vergessen, dich zu waschen. Du bist total staubig und stinkst. Du solltest dringend mal duschen.

Landratte:                (kontert) Du riechst auch nicht gerade nach Rosenöl.

Seebär:                    Da vorne ist eine Schale mit Wasser. Vielleicht ist die zum Waschen da?

Landratte:                Pssst. Ich höre Stimmen. Ich glaube Jesus und seine Jünger kommen. Los, wir müssen uns verstecken.

Seebär:                    Wohin denn?

Landratte:                Dort in die Ecke, hinter den kleinen Schrank.

Bibelgeschichte

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(lucken hinter einem Schrank hervor)

Landratte:                Sind sie weg?

Seebär:                    Ja, die sind alle raus in den Garten gegangen. Die Luft ist rein.

(beide kommen aus dem Versteck)

Landratte:                Du Seebär, es tut mir leid, dass ich mich eben so aufgespielt habe wegen der Sonnenmilch. Ich weiß ja auch gar nicht, wie das ist, so mit nackter Haut.

Seebär:                    Schon gut, ich war auch nicht so nett eben, auch wenn du wirklich nicht gut riechst. Man hätte es auch netter sagen können. Tut mir leid.

Landratte:                Vergeben und vergessen.

Seebär:                    Merkst du was?

Landratte:                Was?

Seebär:                    Wenn wir in der Nähe von Jesus sind, dann hilft uns das, besser miteinander umzugehen.

Landratte:                Jesus ist ein gutes Vorbild. Hast du gesehen, er hat sogar Johannes die Stinkefüße gewaschen.

Seebär:                    Wenn du willst, dann wasche ich dir dein Fell. Da vorne gibt es noch Wasser.

Landratte:                Das würdest du tun, obwohl ich so stark rieche?

Seebär:                    Gerne, das tut dir bestimmt gut.

Landratte:                Mir tut das gut und deiner Nase auch. Und weißt du was: danach creme ich deine Haut ein. Nicht dass das noch schlimmer wird. Schließlich wollen wir ja noch weitere Abenteuer mit Jesus erleben.

Seebär:                     Dann mal ab in die Waschwanne.

Landratte:                ok.

Requisiten: Koffer, evtl. 2 Handpuppen oder Verkleidung, Strandtasche, 2 Sonnenbrillen, eine Strandmatte und Badehandtuch für die Darsteller neben dem Koffer, für 2. Szene: Tisch, Stuhl, 2 Gläser mit Saft

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Landratte und Seebär liegen auf der Strandmatte am Teich Bethesda und sonnen sich.

Seebär:                     (schaut sich um). Hui, ist das schön hier, noch viel schöner, als in unserem Schwimmbad zuhause. Und die Umkleidekabinen sind hier ganz schön groß und alles aus edlen Steinen gebaut. Nur mit Pommes hab ich hier keinen rum laufen sehen. Echt schade.

Landratte:                Meinst du wirklich, dass das ein Schwimmbad ist? Schau dich mal um.

Seebär:                     (schaut sich um) Du hast recht. Die Leute hier sind entweder sehr alt oder krank oder alt und krank. Vielleicht ist das auch ein Heilbad.

Landratte:                Du meinst, das Wasser kann Leute gesundmachen?

Seebär:                     Zumindest scheint den Leuten so ein Bad gut zu tun.

Landratte:                Ich bin jedenfalls froh, dass wir uns heute ausruhen nach unserer aufregenden Bootstour.

Seebär:                     Das war ein Abenteuer. Nur dumm, dass wir zu spät aufgewacht sind im Boot. Da waren Jesus und die Jünger schon weg.

Landratte:                Gut, dass du gehört hast, dass sie heute nach Jerusalem gehen wollen. Jetzt sind wir ja schon mal hier in der Stadt.

Seebär:                     Hui, schau mal da vorne, da liegt ein Mann, der hat ganz dünne Beine. Und gar keine Muskeln an den Waden. Ich glaube nicht, dass der gehen kann.

Landratte:                Ich kann ihn nicht sehen, die Sonne blendet so. Gibst du mir mal die Sonnenbrille? (Seebär holt Brillen aus der Tasche, beide setzen sich die Brillen auf). Jetzt kann ich ihn sehen. Der Arme, dann kann er ja auch nicht alleine baden gehen.

Seebär:                     Und weit und breit keiner, der ihm ins Wasser hilft. Ich könnte ihn reintragen.

Landratte:                (erschrickt) Und dann geht er womöglich unter, weil er vielleicht gar nicht schwimmen kann.

Seebär:                     Nicht jeder ist so ein Nichtschwimmer, wie du!

Landratte:                (beleidigt) Ich bin ja auch keine Wasserratte.

Seebär:                     Mit wem redet der Mann eigentlich? Da ist doch keiner in der Nähe. Lass uns doch mal näher rangehen. Vielleicht braucht er unsere Hilfe.

Landratte:                Also gut. Aber nur, wenn du mich in der Strandtasche mitnimmst, vielleicht hat er Angst vor großen Mäusen. Und vergiss die Matte und den Koffer nicht.

Seebär:                     Jaja, immer mit der Ruhe.

Bibelgeschichte

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Strandtasche, Landratte krabbelt aus der Tasche und setzt sich auf den Tisch, Seebär sitzt am Tisch. Auf dem Tisch zwei Gläser, gefüllt mit Saft.

Landratte:                Hmm, kühler Kamelmilchorangenfeigensaft. (schlürf), Der tut jetzt gut. Danke auch, dass du mich überall hingetragen hast.

Seebär:                     Aber gerne, das war ja mal wieder spannend. Ich will nix verpassen, wenn Jesus in der Nähe ist (trinkt).

Landratte:                Ich auch nicht. Und du hattest recht: der Mann hat Hilfe nötig gehabt. Jesus war nur schneller, als du, Rennbär.

Seebär:                     (beleidigt) Ich bin gar nicht so langsam. Und zum Glück war Jesus schneller. Er konnte ihm ja auch wirklich helfen. Jetzt kann der Mann wieder gehen.

Landratte:                (nachdenklich) Der arme Mann, 38 Jahre lag er da rum und keiner war da, der ihm ins Wasser geholfen hat. Hat ihn denn niemand gesehen?

Seebär:                     Jesus hat ihn gesehen und ist zu ihm hingelaufen.

Landratte:                Und er hat ihn gefragt, wie er ihm helfen kann.

Seebär:                     Was würdest du sagen, wenn Jesus dich das fragt: Wie kann ich dir helfen?

Landratte:                hm, wenn ich drüber nachdenke, dann fallen mir schon ein paar Dinge ein, die ich ihm sagen würde.

Seebär:                     Mir auch.

Requisiten: Koffer, evtl. 2 Handpuppen oder Verkleidung, Strandtasche, 2 Reisekissen, Seile als Deko neben dem Koffer (oder irgendwelche Requisiten, die auf ein Boot hindeuten), ein Stück Käse

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Szene auf dem Boot: Landratte und Seebär, Figuren schaukeln immer ein bisschen beim Dreh

Seebär:                     (isst genüßlich Käse) Landratte, magst du auch ein Stück Käse. Der ist noch vom Hochzeitsbuffet.

Landratte:                Wie kannst du jetzt essen. Mir wird übel, so wie es hier im Boot schaukelt. Warum sind wir nicht einfach an Land geblieben? Warum musste Jesus mit den Jüngern auf den See rausfahren? Mir ist so schlecht.

Seebär:                     Nur keine Panik, schau einfach geradeaus an den Horizont, das hilft bei Seekrankheit, glaub einem echten Seebären.

Landratte:                Aber es wird langsam dunkel und die Wellen werden immer höher. (panisch) Hol das Handy raus, wir rufen die Seenotrettung.

Seebär:                     Ich glaube, sowas gibt es alles vor 2000 Jahren nicht.

Landratte:                Oh nein, und jetzt? Dr. Quax, hol uns hier raus, ich hab solche Angst.

Seebär:                     Beruhige dich. Fischer sind gute Seeleute. Schau, die Jünger rudern wie die Weltmeister. Aber so langsam wird es selbst mir mulmig.

Bibelgeschichte (Erzählertext ganz weg)

Video ab Minute 1:04

Seebär:                     Hast du das gesehen? Jesus kann sogar dem Wind und den Wellen Befehle geben. Und plötzlich ist der See ruhig. Das hab ich noch nie erlebt.

Landratte:                Jesus ist auch im Boot. Daran habe ich gar nicht gedacht. Meinst du, Jesus ist mir jetzt böse, weil ich Angst hatte, obwohl er da ist?

Seebär:                     Quatsch. Jeder hat doch mal Angst.

Landratte:                Echt? Du hast doch nie Angst, oder?

Seebär:                     Manchmal schon. Dann habe ich Angst einzuschlafen, weil ich manchmal schlecht träume. Und dann bin ich ganz lange wach.

Landratte:                Ich habe Angst im Dunkeln, wenn ich alleine bin. Komisch, Jesus hat wohl nie Angst, sogar im Sturm konnte er schlafen auf diesem weichen Kissen.

Seebär:                     (zieht Kissen aus dem Koffer) Schau, ich hab zwei Kissen für uns eingepackt. Darauf liegt man zumindest gut. Und darauf können wir jetzt auch schlafen.

(legen sich hin)

Landratte:                Gute Idee. Ich bin froh, dass ich nicht alleine bin, jetzt wo es so dunkel geworden ist.

Seebär:                     Ich auch. Jesus ist ja mit im Boot. Gute Nacht.

Requisiten: Koffer, evtl. 2 Handpuppen oder Verkleidung, Strandtasche, 2 Wasserflaschen, Tisch, weiße Tischdecke, etwas zu essen für den Seebären.

Teil 1

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Szene unter dem Tisch: Landratte schaut aus dem Koffer, Seebär schaut aus sich selbst übergeworfener Tischdecke.

Seebär:                     (isst genüßlich) Jesus hat recht: Wer mit ihm unterwegs ist, hat den großen Fang gezogen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich am zweiten Reisetag schon unter einem Hochzeitsbuffet sitze und die leckersten Sachen esse.

Landratte:                Hier gibt es wirklich alles. Und Jesus ist direkt neben uns. Ich wusste gar nicht, dass er und seine Jünger so gerne feiern. Und das ganze Dorf hier feiert mit.

Seebär:                     Zum Glück lassen die Gäste am Buffet immer wieder was fallen, so muss ich hier nicht unter dem Tisch vor. Aber ich habe solchen Durst. Kannst du mir einen Honigsaft besorgen?

Landratte:                Ich kann jetzt nicht raus. Da laufen zu viele Diener rum. Einer sieht besonders besorgt aus. Lass uns mal die Ohren spitzen…

Bibelgeschichte

Teil 2

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Seebär:                     Hui, ist Jesus ein Zauberer? Wie kann er plötzlich Wein machen?

Landratte:                Ein Zauberer übt Tricks ein, aber Jesus hat das nicht nötig. Er ist doch Gottes Sohn und Gott hat schließlich die ganze Welt gemacht.

Seebär:                     Stimmt, dann ist das hier für seinen Sohn ein Klacks.

Landratte:                Vielleicht können wir auch zu Jesus gehen und ihm sagen, was wir brauchen.

Seebär:                     Au ja. Pass auf: ich mache jetzt die Augen zu und wünsche mir von Jesus jetzt sofort Honigsaft. Und wenn ich die Augen aufmache, ist der Honigsaft da. Jesus, bitte gib mir Honigsaft. (macht Augen auf, nichts ist da).

Landratte:                Jesus ist doch kein Automat, du Dummi. Aber ich glaube, dass es eine gute Idee ist, ihm zu sagen, was wir brauchen.

Seebär:                     Ok. Ich bete: Ich habe so Durst, Jesus. Amen.

Landratte:                Du hast doch 2 Wasserflaschen für uns eingepackt. Hast du das vergessen?

Seebär:                     (er kramt, öffnet seine Flasche und freut sich): Stimmt ja, eine Wasserflasche für jeden, juhu. Zwar kein Honigsaft, aber ein Durstlöscher. (trinkt).

Landratte:                Der Diener ist ganz begeistert von Jesus. Jetzt redet er mit ihm.

Seebär:                     Dem geht es wohl wie uns: er will Jesus näher kennen lernen.

Landratte:                Und vielleicht sein Freund sein. Ich glaube, ich will auch mit ihm befreundet sein.

Seebär:                     Ich will noch mehr solche Geschichten erleben.

Landratte:                Schau, Jesus und seine Jünger verabschieden sich vom Brautpaar.

Seebär:                     Die wollen schon gehen? …

Landratte:                Dann lass uns keine Zeit verlieren. Hinterher! (geht los)

Seebär:                     So schade um die guten Sachen hier. Ich kann ja noch ein paar Leckereien einpacken.

Landratte:                Los, komm jetzt.

Seebär:                     Jaja.

Darsteller: Landratte und Seebär (entweder Handpuppen oder real), Dr. Quax (imaginär – ohne Person)

  • Seebär: Gemütlich, chillt, lässt alles auf sich zukommen, isst gern
  • Landratte: Agil, will was erleben, immer neugierig, hektisch, ängstlich.
  • Dr. Quax: Forscher, kennt die Bibel und hat den Hauptpersonen schon viel daraus erzählt. Hat Zeitmaschine (Koffer) entwickelt, mit dem er die Beiden nach Israel schickt.

1.Montag – Berufung der Jünger

Requisiten: Koffer, evtl. 2 Handpuppen oder Verkleidung, „Stein“, Strandtasche, 2 Paar Flip-Flops

Teil 1

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Kamera auf einen großen Koffer. Man hört Stimmen. Es rumpelt.

Landratte:                Ist das dunkel da drin. Wie lange müssen wir denn noch in diesem Koffer verreisen? Seebär, ich krieg langsam Angst.

Seebär:                     Nur die Ruhe, Landratte. Dr. Quax hat gesagt, der Koffer springt auf, sobald wir 2000 Jahre zurückgereist sind.

Landratte:                Schon verrückt, so eine Zeitreise mit dieser Koffermaschine.

Seebär:                     Und auch ein bisschen gemütlich.

Landratte:                Hoffentlich sind wir bald da. Wie es wohl in Israel aussieht?

Seebär:                     Israel liegt direkt am Meer und Seen gibt es dort auch.

Landratte:                Mir gefällt es auf Bergen aber besser. Und in Israel gibt es welche, das weiß ich aus der Bibel.

Seebär:                     Also ich hab jetzt nicht so viel eingepackt für eine Bergtour.

Landratte:                Waaas? Zeig mal her, was hast du denn alles dabei? Du hast eine Strandtasche gepackt?

Seebär:                     Ja. Das braucht man, wenn man eine Reise an die See macht. Und dazu Flip-Flops, Wasserflaschen, Kissen und für jeden noch eine Sonnenbrille und Sonnenmilch.

Landratte:                Oh je, mit Flip-Flops auf die Berge. Das kann ja heiter werden.

Seebär:                     Wir gehen doch nicht in die Berge, sondern an die See.

Landratte:                Wenn du meinst, Seebär. Dr. Quax hat jedenfalls gesagt, dass das eine ganz besondere Reise wird, die unser Leben verändern wird. Was das wohl heißt?

Seebär:                     Naja, mal schauen, ob das so stimmt, was Dr. Quax uns von Jesus erzählt hat..

Landratte:                Ich freue mich auf Jesus. Ich will unbedingt dabei sein, wenn er Wunder tut.

Seebär:                     Du meinst, du magst die Geschichten selber erleben, die uns Dr. Quax erzählt hat?

Landratte:                Ja, unbedingt.

Seebär:                     Das will ich auch. Ich liebe ja die Geschichten, wo es ums Essen geht.

Landratte:                Du immer mit deinem Essen, Seebär.

Seebär:                     Essen ist wichtig. Z.B. Spaghetti mit Tomatensoße. Oder Pommes oder Fleischklöße. Oder Honigbananen, Eis, Obstsalat…

Landratte:                Hör auf, sonst krieg ich noch Hunger.

(Klack, der Koffer springt auf).

Landratte:                Huch, es geht endlich los (schaut aus dem Koffer, schaut sich vorsichtig um, bleibt im Koffer).

Seebär:                     Und, siehst du was? Land in Sicht?

Landratte:                Schau dir das an. Die Sonne scheint. Wir sind an einem Strand, direkt an einem See, (ängstlich) hoffentlich muss ich nicht ins Wasser.

Seebär:                     (guckt raus) Immer mit der Ruhe. Ich liebe das Wasser. Da vorne sind auch Boote. Komm mit, Landratte.

Landratte:                Können wir uns nicht erst mal in Ruhe umschauen?

Seebär:                     Nein, lass uns gleich rein gehen ins Abenteuer. Schau mal da bei den Booten, da sitzen ein paar Fischer. Vielleicht dürfen wir mit ihrem Boot fahren.

Landratte:                Bist du verrückt? Lass uns die mal lieber erst beobachten, da hinter dem Stein. Wer weiß, wie die Jungs so drauf sind. Vielleicht mögen die keine Ratten.

Seebär:                     Also gut, du Angsthase.

Bibelgeschichte

Teil 2

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Seebär:                     Sardinen und Barben, mir läuft das Wasser im Mund zusammen.

Landratte:                Die fangen doch jetzt keine Fische mehr.

Seebär:                     Versteh ich nicht. Die können jeden Tag leckere Fische angeln. Warum sind die Fischer mit Jesus mitgegangen?

Landratte:                Hast du nicht zugehört? Weil man mit Jesus noch einen viel größeren Fang machen kann.

Seebär:                     Das will ich sehen, wie die Fischer einen großen Fang machen.

Landratte:                Die fischen aber keine größeren Fische, sondern Menschen.

Seebär:                     Menschen fischen? Das hab´ ich nicht kapiert.

Landratte:                Vielleicht will Jesus noch mehr Menschen um sich haben, als die beiden Fischer. Nur wer bei ihm ist, kann ihn ja näher kennen lernen.

Seebär:                     Und er hat laut gesagt: Komm mit! Vielleicht hat er auch uns gemeint.

Landratte:                Du hast recht. Wir sollen auch mitkommen (begeistert) Los, nimm den Koffer, ich die Strandtasche und dann nichts wie hinterher. (läuft los, verbrennt sich die Füße). Aua, der Boden ist zu heiß.

Seebär:                     Hier, nimm die Flip-Flops.

Landratte:                Gut, dass du die eingepackt hast.

Seebär:                     Ich bin eben ein Schlau-Bär.

Landratte:                Aber jetzt los. Oh Mist, wo sind denn jetzt die Jünger und Jesus?

Seebär:                     Nur keine Hektik. Wir gehen einfach ihren Spuren nach.

Der letzte Nachmittag soll ein schöner Abschluss der gemeinsamen Woche sein. Die gemeinsame Zeit soll zelebriert (gefeiert werden).

Ein paar Ideen, wie das praktisch aussehen kann:

  • gemeinsam Eis essen gehen
  • Bildershow
  • Kuchen essen und dekorierte Tische
  • Wertschätzungsbriefchen*

*Wertschätzungsbriefchen

Dazu kann man sich gegenseitig „beschenken“ und z.B. Wertschätzungsboxen/-socken für jedes Kind aufstellen/aufhängen. Hierein können dann kleine Briefchen mit lieben Worten gefüllt werden. Die Kinder und Mitarbeitende können sich gegenseitig Wertschätzung entgegenbringen. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass jedes Kind am Ende auch Briefchen bekommt. Mitarbeitende können es ausgleichen, wenn bei einem Kind noch keine Briefchen angekommen sind.

Eine Geschichte, die super dazu passt und eingebaut werden kann:

„Das rote Strümpfchen“:

https://www.lichtkreis.at/gedankenwelten/weise-geschichten/das-rote-str%C3%BCmpfchen/

Material: Strümpfe (für jeden einen), Wäscheleine, Wäscheklammern

In einer Ecke gibt es einen Platz, an dem schöne Fotos gemacht werden können. Eine MitarbeiterIn mit Kamera macht die Fotos. Die Bilder können in der Mittagspause entwickelt werden und den Kindern beim Abschied geschenkt werden.

Requisiten und Outfits zum Wochenthema Wasser liegen daneben bereit. Dazu kann man auch weitere Spaßartikel legen.

Beispiele:

  • Sonnenhut
  • Sonnenbrille
  • Hawaiiketten (Blumenketten)
  • Hawaiihemden
  • Röcke
  • Paddel
  • Taucherbrille
  • Bademantel
  • Perücke
  • Bart zum anziehen
  • übergroße Brillen
  • Bauhelm
  • Omaschürze
  • usw.

Tipp: mit Musik, die gute Laune macht, entsteht hierbei gute ausgelassene Stimmung J

VIEL SPASS!!!!

Dieser Programmvorschlag versucht ein gruppenübergreifendes Gemeinschaftsgefühl herzustellen, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

VORÜBERLEGUNGEN:

Bei dieser Olympiade treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Je nach räumlichen und technischen Möglichkeiten können das zwischen 2-4 Gruppen sein. Möglichkeiten zur Umsetzung können folgende sein:

  • Es gibt eine große Wiese um das Gebäude herum. Die Gruppen stellen sich weit auseinander auf der Wiese auf. Dann werden die Aufgaben nacheinander erledigt und die anderen Gruppen schauen aus der Ferne zu.
  • Wenn die Wiese nicht ausreicht um mehreren Gruppen Platz zu bieten, wäre es möglich, dass immer nur eine Gruppe auf der Wiese ihr Aufgaben erledigt. Die andere Gruppe schaut währenddessen zum Beispiel vom Fenster aus zu.
  • Die dritte Möglichkeit wäre eine Onlineübertragung der Gruppen. Dabei könnten beide Gruppen in ihren Gruppenräumen bleiben und würden darüber die Aufgaben der anderen mitkriegen. Diese Variante könnte auch bezirksweite Olympiaden ermöglichen.

SPIELABLAUF:

Die folgenden Disziplinen können entweder direkt gegeneinander gespielt werden oder nacheinander. Wenn die Disziplinen nacheinander gespielt werden, wird am Ende jeweils die aufgenommene Zeit verglichen. Die Gruppe mit dem besten Ergebnis erhält so viele Punkte, wie Gruppen mitspielen (bei 4 Gruppen sind das 4 Punkte). Danach staffelt sich die Punkteanzahl und die zweitbeste Gruppe erhält zum Beispiel 3 Punkte, die drittbeste 2 Punkte, …

AUFWÄRMEN:

Zu Beginn der Olympiade wird mit wenig Wasser gestartet. Die Herausforderung ist es aus Playmais die längste Schlange zu machen. Nach 5 Minuten wird gestoppt und die Länge gemessen. 

Material: Schüssel mit Wasser oder Schwamm, Playmais

KANURENNSPORT:

Bei der ersten Olympiadisziplin handelt es sich um das Kanufahren. Da Kanus zu groß wären, findet das Rennen mit etwas Kleinerem statt: Mit Wasserbällen. Für diese Disziplin braucht ihr eine Wasserrutsche oder eine Plane, auf der sich etwas Wasser befindet.

Jede Gruppe legt einen Ball ans eine Ende der Plane. Ziel ist es den Ball mithilfe einer Wasserpistole so schnell wie möglich ans andere Ende der Plane zu bringen. Dafür wird immer ein Stellvertreter für jede Gruppe ausgewählt, der sich eine Wasserpistole schnappt und dann kanns losgehen. Wichtig wäre es hier größere Wasserpistolen zu verwenden, da sich die Wasserbälle sonst nicht bewegen.

Material: Wasserbälle + Plane + Wasserpistolen

SPORTSCHIEßEN:

Auch für diese Disziplin werden Wasserpistolen benötigt. Diesmal um eine Papp- oder Plastikbecherpyramide umzustoßen. Diesmal darf jeder aus der Gruppe nacheinander 3x zielen. Nachdem ein Teilnehmer 3x dran war, wird die Becherpyramide wieder neu aufgebaut. Für jeden Becher der danach noch steht gibt es einen Minuspunkt. Die Minuspunkte aller Kinder aus der Gruppe werden zusammengezählt. Die Gruppe die am Ende am wenigsten Minuspunkte hat bekommt dann die meisten Punkte.

Material: Tisch, 6 Plastik- oder Pappbecher, Wasserpistolen

LEICHTATHLETIK:

Eine typische Disziplin aus der Leichtathletik ist der Weitsprung. Bei unser Wasserolympiade findet dieser über einen kleinen „Wassergraben“ statt, der aus einer Plane gelegt wird. Der Graben sollte nur so breit sein, dass jeder Teilnehmer oder Probleme drüber hüpfen kann. Dann darf jeder aus der Gruppe einmal, soweit es geht, aus dem Stand heraus springen. Die Weiten der einzelnen Spieler werden zusammengezählt und die Gruppe mit der insgesamt größten Weite bekommt dann die meisten Punkte.

Material: Plane, Wasser, Maßband

WASSERBALL:

Bei dieser Aufgabe geht es darum eine Wasserbombe auf einem Löffel zu balancieren. Dafür wird ein kleiner Parcours aus Tischen, Stühlen und Bänken aufgebaut. Fällt die Wasserbombe auf den Boden, bekommt die Gruppe 10 Strafsekunden dazu. Jeder in der Gruppe sollte laufen. Damit dabei die Hygieneregeln eingehalten werden können, braucht jedes Kind einen eigenen Löffel oder es werden Handschuhe verwendet.

Material: gefüllte Wasserbomben, Löffel, evtl. Handschuhe

WERFEN:

Bei dieser Disziplin handelt es sich um eine Art Schleuderball-Weitwurf. Die gefüllte Wasserbombe wird in die Mitte eines Hand- oder Badetuchs gelegt und dann geschleudert, indem beide Enden des Badetuchs in die Hand genommen werden. Aus jeder Gruppe wird wieder einer ausgewählt. Diese Person soll so weit wie möglich werfen.

Material: Wasserbomben, Badtücher, Maßband

GEWICHT HEBEN:

Diese Disziplin fordert die Teilnehmer heraus. Aus jeder Gruppe wird einer ausgewählt, der eine 1l Wasserflasche mit einem Arm halten muss. Dabei muss der Arm im rechten Winkel zum restlichen Körper stehen. Die Gruppen, dessen Spieler am längsten durchhält, bekommt die meisten Punkte.

Material: Wasserflaschen

SPRINT:

Bei dieser Disziplin geht es um Schnelligkeit. Die Aufgabe ist es als Team mit einem Schwamm in der Hand, Wasser von einem weiter entfernten Eimer, in einen anderen Eimer zu tragen. Dabei laufen alle Teilnehmer einer Gruppe in einer Reihenfolge nacheinander. Wenn alle gelaufen sind, geht die Reihenfolge wieder von vorne los. Welche Gruppe den Eimer zuerst leer hat gewinnt. Hat sie am Ende nicht am meisten Wasser im Eimer, bekommt aber die Gruppe mit dem meisten Wasser die Punkte und die schnellste Gruppe rutscht auf Platz 2. Das soll verhindern, dass auf dem Weg so viel Wasser verloren geht.

Material: Eimer, Schwämme für jedes Kind

EINSCHÄTZEN:

Wenn man ein Profisportler werden will, muss man seine eigenen Kräfte einschätzen lernen. Etwas einzuschätzen ist auch in dieser Disziplin gefragt. Es geht darum einen Ballon mit ziemlich genau 1l Wasser zu füllen. Das Wasser zum Füllen kommt dabei aus eine Wanne ohne Literangaben. Die Gruppe die am nächsten an 1l dran ist, bekommt die meisten Punkte.

Material: Ballons, Wanne

GESCHICKLICHKEIT:

Um die Geschicklichkeit zu testen, müssen die Gruppen aus Naturmaterialien innerhalb von 10 – 15 Minuten einen Becher aus Naturmaterialien herstellen. Dieser wird dann danach überprüft. Dabei wird verglichen, welcher Becher nach 30 Sekunden am meisten Wasser verloren hat. Die Gruppe deren Becher am wenigsten verloren hat, bekommt die meisten Punkte.

Material: verschiedene Naturmaterialien

COOL DOWN:

Zum Runterkommen nach einem anstrengenden Wettkampftag gibt es jetzt noch eine Aufgabe zum Nachdenken: Jede Gruppe muss so viele Gewässer (egal ob Seen, Flüsse, …) wie möglich aufschreiben. Dafür haben sie 5 Minuten Zeit. Die Gruppe mit den meisten richtigen Gewässern bekommt die meisten Punkte.

Material: Papiere, Stifte  

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