„Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ – eine Freizeit für Kinder

ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.

Die Jakobsgeschichte

Unter „Programmideen“ finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.

Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter „Videos“.

Programmplan

Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. 

Sonntag
Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht
Montag
Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen
Dienstag
Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter
Mittwoch
Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban
Donnerstag
In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok
Freitag
Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen
10:15 Kennenlern-Spiele Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ „Würfeln-Suchen-Quizzen“ Geländepiel: „Kuhhandel“
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Snack Snack Snack Snack Snack Snack
14:15
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std
Geländespiel „Capture the Wildraten” Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“

Platz für eigene Ideen
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“
oder
Stationenspiel „Talente ausprobieren“
Platz für eigene Ideen Stationenspiel
„Jakobs leckere Suppe“
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Kleine Tricks mit großer Wirkung

Fast alle Menschen sind fasziniert, wenn Täuschungskünstler ihre Tricks vorführen. Manches ist unglaublich, weil man es sich einfach nicht erklären kann… Es sei denn, man weiß, was hinter dem Bluff steckt! Wir stellen dir kinderleichte Mogeleien vor, für die man nur wenige Materialien benötigt. Mit ein bisschen Übung können selbst die Kleinen die Großen bald ordentlich hinters Licht führen…

Auf einer Freizeit können sich Kinder einen Trick aussuchen, den sie lernen möchten. Dann bekommt jedes Kind eine Einführung und bekommt Zeit zum Herstellen des Tricks und zum Üben. Nach einer gewissen Zeit führen die Kinder sich gegenseitig die Tricks vor.

Die besondere Tüte

Mit Hilfe dieser besonderen Tüte kannst du kleine Gegenstände im Handumdrehen verschwinden lassen.

Material
  • farbiges Papier DIN A 4 oder DIN A 5
Bastelanleitung
  • Lege das Blatt hochkant vor dich hin.
  • Falte die untere Seite nach oben, so dass genau in der Mitte eine Faltlinie entsteht.
  • Öffne den Faltschritt wieder.
  • Falte nun alle Ecken nacheinander zur Mittellinie. Beginne mit der linken unteren Ecke, die dann von der rechten unteren Ecke überlappt wird. Nun folgt die rechte obere Ecke, die dann von der linken oberen Ecke überlappt wird.
  • Falte das entstandene Quadrat entlang der Mittellinie zusammen, so sich ein Dreieck bildet.
  • Stecke die zwei Ecken, die sich in der Mitte des Dreiecks befinden, ineinander, so dass eine Tüte entsteht.
Durchführung des Tricks
  • Die Tüte hat zwei Öffnungen. Halte sie zu Beginn des Tricks so, dass eine der beiden Öffnungen nach oben zeigt.
  • Nun steckst du oder eine andere Person einen kleinen Gegenstand (z.B. Büroklammer, Wollfaden, Briefmarke) in die Öffnung.
  • Drehe dann die Zaubertüte in den Händen hin und her.
  • Stoppe irgendwann, wenn die zweite Öffnung nach oben zeigt.
  • Öffne die Tüte – der Gegenstand ist verschwunden! 
  • Natürlich kannst du ihn auch wieder in die Tüte „zurückzaubern“. Drehe deine Tüte dazu wieder theatralisch mehrfach hin und her. Öffne sie, wenn die Seite mit dem Gegenstand wieder nach oben zeigt.

Die Nadel im Luftballon

Ein Luftballon und eine Nadel? Das passt doch eigentlich nicht zusammen! Bei diesem Trick schon…. Hier erfährst du, wie du mit einer Nadel in einen Luftballon pieksen kannst, ohne dass er platzt.

Material
  • Luftballon
  • reißfestes Klebeband (am besten Paketband)
  • dünne Nadel
Bastelanleitung
  • Blase den Luftballon auf.
  • Klebe einen kleinen Streifen Klebeband irgendwo auf den Ballon.
  • Klebe einen zweiten kleinen Streifen Klebeband quer über den ersten, so dass ein Kreuz entsteht.
Durchführung des Tricks
  • Zeige deinen Zuschauer*innen den Luftballon, so dass die geklebte Stelle für sie nicht sichtbar ist.
  • Stich nun mit der Nadel vorsichtig in die Mitte des Klebeband-Kreuzes. Wie durch ein Wunder platzt der Ballon nicht!
Erklärung

Normalerweise platzt ein Luftballon, wenn man mit einer Nadel in ihn hineinsticht. Dies geschieht, weil sich an der Einstichstelle blitzschnell Risse auf der Luftballonhaut bilden. Die Klebestreifen halten die Ballonhaut zusammen und verhindern so die Rissbildung.

Die Münzschachtel

Bastle ein einfaches Trickspiel, bei dem sich eine Münze auf wundersame Weise in Luft auflöst!

Material
  • Streichholzschachtel
  • Bleistift
  • kleine Schere (z.B. Nagelschere)
  • kleine Münze
Bastelanleitung
  • Schiebe die kleine „Schublade“ aus der Streichholzschachtel.
  • Lege die Münze an eine der beiden kurzen Innenseiten der ausgezogenen „Schublade“ und markiere die Ränder der Münze mit einem Bleistift.
  • Schneide einen kleinen Schlitz in die markierte Innenseite der „Schublade“. Beachte dabei die vorgezeichneten Markierungen! Der Schlitz muss sich ganz unten an der Seite befinden, so dass die Münze leicht hindurchgleiten kann.
  • Schiebe die „Schublade“ wieder in den Schachtelmantel.
Durchführung des Tricks
  • Präsentiere deinen Zuschauer*innen die Münze und deine Trickschachtel. Halte dabei die Schachtel so, dass die Seite mit dem Schlitz zu dir zeigt.
  • Öffne die Schachtel, indem du die „Schublade“ nach vorne schiebst.
  • Lege die Münze hinein.
  • Schließe die „Schublade“ und schüttle die Schachtel, so dass alle das Klappern der Münze hören können.
  • Lass irgendwann die Münze unauffällig durch den Schlitz in deine Hand gleiten. Diesen Schritt solltest du eine Weile üben, damit du ihn gut beherrschst!
  • Nimm die Schachtel in deine leere Hand und schiebe die Schublade mit einem Finger der anderen Hand heraus. Die Münze ist verschwunden!   

Schüttelboxen

Lerne ein raffiniertes Täuschungsspiel mit Streichholzschachteln kennen, das andere in Staunen versetzen wird!

Material
  • 4 gleich große, leere Streichholzschachteln
  • einige Spaghetti und Spiralnudeln
  • ein Gummiband
  • farbiges Papier und Kleber oder farbige Klebefolie
  • Schere
Bastelanleitung
  • Verziere drei der Schachteln mit dem farbigen Papier oder der Klebefolie, so dass sie genau gleich aussehen.
  • Fülle in die vierte Streichholzschachtel ein paar Spiralnudeln und einige kleine Stückchen Spaghetti. Wenn du nun die Box schüttelst, ertönt ein rasselndes Geräusch.
Durchführung des Tricks
  • Befestige die gefüllte Schachtel mit einem Gummiband an deinem rechten Handgelenk und verdecke sie dann mit dem Ärmel deines Pullovers.
  • Stelle die anderen drei (leeren) Schachteln nebeneinander vor dich auf einen Tisch.
  • Um deinen Zuschauer*innen vorzutäuschen, dass sich auf dem Tisch zwei leere und eine volle Schachtel befinden, schüttelst du zwei der Boxen – also die „leeren“ – jeweils mit der linken Hand und eine der Box – also die „volle“ – mit der rechten Hand. Die versteckte Schachtel am rechten Handgelenk erzeugt dabei das rasselnde Geräusch, aber man hat den Eindruck, dass es aus der geschüttelten Schachtel kommt.  
  • Vertausche nun die Schachteln mehrmals schnell mit beiden Händen hin und her.
  • Lass eine andere Person zeigen, wo sich jetzt ihrer Meinung nach die volle Box befindet. Natürlich musst du selbst wissen, welche der Schachteln du als voll erklärt hattest!
  • Schüttle also wieder die Boxen und achte dabei darauf, nur die „volle“ mit der rechten Hand zu schütteln. Beim ersten Versuch solltest du der anderen Person ein Erfolgserlebnis gönnen.
  • Vertausche die Schachteln ein weiteres Mal.
  • Lass wieder eine andere Person zeigen, an welcher Stelle sich ihrer Meinung nach die volle Box befindet. Auf wundersame Weise steht sie jetzt einer unmöglichen Stelle, weil du dieses Mal einfach eine andere der drei Boxen mit der rechten Hand schüttelst.
  • Diesen Trick kannst du mehrmals wiederholen.
  • Zum Schluss kannst du alle drei Boxen mit der rechten Hand schütteln. Jetzt sind anscheinend auf einmal alle gefüllt!

In diesem Video wird der Trick vorgeführt und erklärt: https://www.philognosie.net/spiele-fun/zaubertricks-lernen-6-magische-tricks-mit-anleitung-fuer-kinder#zaubertrick_fur_kinder_die_drei_zauberboxen

Geheime Botschaften

Willst du eine geheime Nachricht schreiben, die nur Insider lesen können? Dieser Trick zeigt dir, wie es geht!

Material
  • 2 Blätter Papier
  • Kugelschreiber
  • Schüssel mit Wasser
Durchführung des Tricks
  • Befeuchte eines der Papiere, indem du es kurz in die Wasserschüssel tauchst.
  • Suche dir eine feste Unterlage. Lege dort das trockene Papier auf das nasse.
  • Schreibe deine Geheimbotschaft mit dem Kugelschreiber auf das trockene Papier.
  • Lass das feuchte Blatt trocknen. Die Schrift wird verschwinden!
  • Nun kannst du das getrocknete Blatt der/dem Empfänger*in deiner geheimen Nachricht geben.
  • Die Botschaft wird lesbar, wenn das Blatt wieder befeuchtet wird.
Erklärung

Bei feuchtem Papier kann das Licht besser durchscheinen als bei trockenem Papier. Wenn man mit dem Kugelschreiber auf nassem Papier schreibt, werden die Papierfasern an den beschriebenen Stellen zusammengepresst. Auch durch die zusammengepressten Stellen dringt das Licht nur schlecht. Hält man also das Papier wieder unters Wasser, wird es überall transparent – außer an den zusammengepressten Stellen. Deshalb wirken sie dunkler und man kann die Schrift wieder lesen.

Schlangenbeschwörer

Mit ganz einfachen Mitteln kannst du eine gefährliche Papierschlange zum Leben erwecken und sie mit einem Stift zähmen!

Material
  • Seidenpapier (mindestens 10x10cm)
  • Bleistift
  • Schere
  • Holzmalstifte
  • Blechunterlage (so groß, dass die Schlange bequem Platz darin findet)
  • Füller
  • Wolltuch
Bastelanleitung
  • Zeichne mit dem Bleistift eine spiralförmige Schlange auf das Seidenpapier und schneide sie aus. Falls du eine Vorlage brauchst, kannst du zum Beispiel hier nachschauen: http://corpak.de/wp-content/uploads/2020/05/06_Spiralschlange.pdf
  • Bemale die Schlange mit den Buntstiften, z.B. Augen auf den Schlangenkopf und ein Muster auf ihren Rücken.
  • Biege den Kopf der Schlange nach oben.
Durchführung des Tricks
  • Lege deine Papierschlange auf die Blechunterlage.
  • Reibe den Füller eine Weile kräftig mit dem Wolltuch.
  • Halte den Füller über die Schlange.
  • Die Schlange bewegt sich! Sie richtet sich wie ein lebendiges Tier auf und schnappt immer wieder nach dem Füller.
Erklärung

Durch die Reibung mit dem Wolltuch wird der Füller elektrisch aufgeladen. Das ungeladene Papier wird vom geladenen Füller angezogen. Bei jeder Berührung übernimmt das Seidenpapier einen kleinen Teil der elektrischen Ladung, gibt sie aber gleich wieder an die Blechunterlage ab. Dadurch ist das Papier wieder ohne Ladung und wird erneut vom Füller angezogen. Das wiederholt sich so lange, bis der Füller seine Ladung komplett abgegeben hat.

Geheimnisvolles U-Boot

Material
  • dicke Orangenschale
  • Küchenmesser
  • Schneidebrett
  • wasserfeste Filzstifte
  • Glasflasche und Flaschenverschluss aus Gummi (Gummikappe) oder Plastikflasche mit Deckel
  • Wasser
Bastelanleitung
  • Schneide aus der Orangenschale vorsichtig ein kleines U-Boot (etwa 3 cm lang).
  • Bemale es mit wasserfesten Filzstiften.
  • Fülle die Flasche bis zum Rand mit Wasser.
  • Stecke das U-Boot in die Flasche.
  • Verschließe die Flasche mit der Gummikappe (Glasflasche) oder mit dem Deckel (Plastikflasche)
Durchführung des Tricks
Glasflasche:
  • Drücke mit deinem Daumen auf die Kappe. Auf geheimnisvolle Weise bewegt sich das U-Boot!
  • Je stärker du auf den Verschluss drückst, desto tiefer taucht es. Je weniger du drückst, desto weiter schwebt das Boot wieder nach oben.
Plastikflasche:
  • Statt über den Verschluss werden U-Boot und Taucher dadurch gesteuert, dass die Flasche mehr oder weniger stark zusammengedrückt wird.
Erklärung

In der Orangenschale befinden sich viele kleine Löcher, die mit Luftbläschen gefüllt sind. Sie bewirken, dass die Schale auf der Wasseroberfläche schwimmt. Der Druck des Fingers (Glasflasche) oder der Hand (Plastikflasche) wird vom Wasser an die Orangenschale weitergeleitet, so dass die Luftbläschen zusammengedrückt werden. Dadurch fließt Wasser in die entstandenen Hohlräume. Die Schale wird schwerer und sinkt ab. Wird der Druck vermindert, breitet sich Luft in den Löchern wieder aus und verdrängt das eingedrungene Wasser. Die Orangenschale steigt wieder nach oben.

Quellenangaben

Press, Hans Jürgen: Spiel – das Wissen schafft. Große Ausgabe mit über 400 Anregungen zum Experimentieren und Beobachten der Natur. Ravensburger Buchverlag 1995, S. 35 + 71.

Utz, Annette; Martin, Jörg: Verblüffende Experimente. Augsburg: Weltbild Verlag 1998, S. 37, 39.

https://www.kinderspiele-welt.de/kinderparty/zaubertricks-fuer-kinder.html

https://www.kinderspiele-welt.de/basteln-und-werkeln/zaubertuete-falten.html

https://de.wikihow.com/Eine-Zauberschachtel-basteln

https://www.philognosie.net/spiele-fun/zaubertricks-lernen-6-magische-tricks-mit-anleitung-fuer-kinder#zaubertrick_fur_kinder_die_drei_zauberboxen

https://m.simplyscience.ch/tl_files/content/Bilder%20Import/Experimente/Experimente%20mit%20Wasser/Der%20tanzende%20Wasserteufel.pdf

„Lohnt sich der Aufwand?”


Die Frage drängt sich den Jungscharmitarbeitenden in Musterhausen auf. Jede Woche kommen 2 bis 5 Kinder als Jungscharbesucher in das Gemeindehaus. Was nun? Die Jugendarbeitsverantwortlichen treffen sich zu einer Krisensitzung. Es wird darüber beraten, ob die Jungschararbeit eingestellt werden soll. Die Fakten werden auf den Tisch gelegt: Die Motivation der Mitarbeitenden sinkt. Der Aufwand ist für 2 Kinder genauso hoch, als würde man das Programm für 20 Kinder vorbereiten. Neue Jungscharkinder? Fehlanzeige! Schüchtern mischt sich ein neuer Mitarbeiter, Ole, 14 Jahre, in die Diskussion der Mitarbeitenden ein. Alle Augenpaare sind auf ihn gerichtet, als er sagt: „Aber ist Gott nicht jeder einzelne Mensch wichtig?”

Die Situation in Musterhausen ist für viele Orte Realität. Was tun? Die Meinung im Jungscharleiter-Redaktionsteam ist eindeutig: Jedes Kind ist Gott wichtig, jede kleine Gruppe ist Gott wichtig. Jede Jungscharstunde lohnt sich für jede einzelne Person.

In diesem Thema geht es um praktische Gestaltungsideen für kleine Jungschargruppen. Die Fix-&-Fertig-Bibelarbeiten stellen einzelne Personen in den Vordergrund. Sie zeigen: Gott sieht den Einzelnen.

Gleichzeitig muss es nicht bei kleinen Gruppen bleiben. Wir möchten euch zum Nachdenken anregen, wie ihr neue Jungscharkinder gewinnen könnt. Vielleicht startet ihr in Schulen Einladungsaktionen. Oder ihr bildet Kooperationen mit anderen Vereinen oder schließt euch mit Jungschargruppen aus Nachbarorten zusammen. Oder ihr veranstaltet einen Jungscharprojekttag, an dem ihr zur Jungschar als Folgeveranstaltung einladet.

Ideen rund um eine Kinderfreizeit zur biblischen Jakob-Geschichte

Diese Freizeitreihe bietet eine kurze Einführung in die biblische Jakob-Geschichte, 6 biblische Einheiten mit einer dazu passenden Rahmengeschichte als Anspiel in der heutigen Zeit (Zwillingsbruder verbringt Ferien bei der Oma), Geschichten, Spiele, Kreatives und weitere Ideen rund um das Freizeitprogramm. Die meisten Ideen sind auch sehr gut in der Gruppe als Themenreihe über mehrere Wochen umsetzbar.

Das Ziel

Starter

Wenn ich mit Gott gehe, kann ich mit ihm siegen.

Checker

Auch wenn es manchmal nicht so aussieht, mit Gott bin ich auf der Siegerseite.

Der Text an sich

Samuel ist ein Buch des Alten Testaments und wird in das erste und zweite Buch geteilt. Historisch gesehen ist es aber ein zusammenhängendes Buch. Die Handlung spielt im 11. Jahrhundert vor Christus. Ben-Ammi ist der Stammvater der Ammoniter (Kinder des Ammon) und auch der Sohn von Lots Tochter mit ihrem Vater. Die Ammoniter wohnen östlich vom Jordan und östlich des Toten Meeres und waren Halbnomaden. Zwischen ihnen und den Israeliten herrschte immer wieder Streit und Krieg.

Zur Zeit der Geschichte verlangt Israel nach einem König und besteht trotz Gottes Warnung auf seinem Wunsch. Samuel bekommt den Auftrag von Gott, dem Volk alle Rechte eines Königs zu sagen. Da das Volk trotzdem bei seinem Willen bleibt, schickt Gott Saul zu Samuel. Er salbt Saul zum König. In 1. Samuel 10,17-27 findet man eine Bestätigung Sauls durch den Losentscheid. Saul wird aber nicht von allen Bewohnern anerkannt.

Wir finden einen immer wiederkehrenden Kreislauf. Das Volk Israel hält die von Gott gegebenen Gebote nicht, Gott benutzt die umliegenden Völker zur Strafe. In diesem Fall die Ammoniter.

Ganz zu Beginn der Regierungszeit Sauls wollte Nahas (= Schlange), der Ammoniter, Jabes-Gilead erobern. Die Stadt liegt in Gilead. Ruben und Gad hatten damals Mose vor der Überquerung des Jordans gebeten, später hier siedeln zu dürfen und nicht auf der anderen Seite zu wohnen. Gott ließ es zu.

Nahas hatte die Stadt überfallen und drohte jedem der Männer, das rechte Auge auszustechen. Nahas war klug. Diese Bestrafung hatte er schon vorher bei zwei Städten angewandt. In alten Handschriften findet man einen Bericht von Josephus. Hier wird berichtet, dass er vorher schon bei zwei anderen Städten den Männern das rechte Auge ausgestoßen hatte. Dadurch waren sie kampfunfähig, da das linke Auge durch den Schild verdeckt war. Jetzt will er die gleiche Taktik auch bei der Stadt Jabes-Gilead anwenden.

Die Bewohner von Jabes suchen nicht die Hilfe bei Gott, sondern bieten ihm einen Bund an. Die Bedingungen von Nahas sind aber brutal. Er ist sich so sicher, dass sie keine Hilfe finden werden, dass er ihnen eine Woche Bedenkzeit gibt.

Gott benutzt Saul, sie zu befreien. Saul schreibt den Sieg Gott zu, er macht einen guten Anfang, aber auch er wendet sich später von den Geboten ab. Nach dem Sieg über die Ammoniter wird er einhellig als König anerkannt und durch eine Wahl bestätigt.

Der Text für mich

Jeder will Sieger sein, der Erste, derjenige, der ganz vorn steht. Damit ist ja auch Anerkennung verbunden. Das geht nicht nur den Kindern so, auch wir als Erwachsene wollen Bestätigung und Wertschätzung in unserem Alltagsleben, in der Firma, Familie oder auch in unserem Freundeskreis. Das ist oft gar nicht so einfach zu bekommen. Ich bin nicht allein, andere stehen neben mir und ich spüre die Konkurrenz. Zu welchen Mitteln greife ich da? Bin ich erst wertvoll und anerkannt, wenn ich der Sieger bin oder meint Gott einen ganz anderen Sieg? Einen Sieg über meine Probleme und Schwierigkeiten? Wie kann ich durch mein Verhalten im Alltag meinen Jungscharlern zeigen, dass Gott uns den Sieg schenkt?

Der Text für dich

Starter

Auch Kinder wollen auf der Siegerseite sein und positive Erfahrungen machen. Das ist auch ganz normal. Ohne Erfolgserlebnisse stehen sie auf der Verliererseite und sind die Loser. Das hat Auswirkungen auf ihr ganzes Leben. Sie versuchen, auf die Siegerspur zu kommen und machen dabei die Erfahrung, dass es nur einen Sieger geben kann. Die Jungscharler sehen, dass ihre Vorbilder zum Beispiel im Sport dann zu verschiedenen Mitteln greifen, um doch noch vorn dabei zu sein. Ob die dann erlaubt sind oder nicht, ist in dem Moment nicht wichtig. Das wenden sie dann mit mehr oder weniger Erfolg auf viele Situationen in ihrem Leben an. Es ist wichtig, dass wir ihnen zeigen, dass die Wahl der Mittel nicht egal ist. Bei Gott können sie immer auf der Siegerseite sein. Er schenkt den Sieg.

Checker

Wie sieht es bei den Jungscharlern aus, die einen Anfang mit Gott gemacht haben? Sie stehen in vielen Situationen nicht unbedingt als die großen Sieger da. Sie machen die Erfahrung, dass es Schwierigkeiten gibt, dass nicht alles so glattläuft, wie sie es sich vorstellen. Sie merken auch, dass mancher ihrer Freunde oder Vorbilder Mittel und Wege benutzt, die auf den ersten Blick Vorteile verschaffen. Auch wenn sie einen Anfang mit Gott gemacht haben, ist die Versuchung oft groß, nicht dranzubleiben. Sie machen aber die Erfahrung, dass ihr Vertrauen und ihr Glaube wachsen und sie immer wieder darauf zurückgreifen können. Sie sollen merken, dass ein guter Anfang wichtig ist, aber dass Gott uns den Sieg verleiht.

Der Text erlebt

Material

Word Cloud, Geschenk, leere Karten, Stifte, Bild einer Stadt mit Stadtmauer, Figuren in schwarz und in einer andere Farbe, Klebezettel

Hinführung

Idee 1: Word Cloud

Ein Teil des Textes der Geschichte wird in eine Wolke aus Wörtern (Word Cloud) umgewandelt. Es werden dann noch einige Wörter dazugenommen, die für den Erzähler persönlich wichtig sind. Sieg, Sieger, siegen, Gott, Hilfe, Entscheidung, mit Gott werde ich siegen, wurden in dem Beispiel dazugenommen.

Am Anfang zeigen wir das Bild und lassen die Kinder anhand der Stichwörter überlegen, was in der Geschichte wichtig ist. Da die Wörter siegen, der Sieg und Gott oft vorkommen, werden sie in der Word Cloud groß zu sehen sein. Die Kinder werden sicher feststellen, dass es um siegen geht.

Word Clouds können selbst erstellt werden, z.B. unter www.wortwolken.com

Idee 2: Karten gestalten

In die Mitte wird ein eingepacktes Geschenk gelegt. Darauf steht das Thema der Gruppenstunde „Gott schenkt den Sieg“. Die Kinder bekommen leere Karten (A5), auf diese malen sie Symbole, die für sie das Thema aufgreifen. Die Kinder dürfen kurz erläutern, warum für sie gerade diese Symbole gewählt haben.

Verkündigung

Erzählung mit Pappfiguren

Das Bild einer alten Stadt, möglichst mit einer Stadtmauer, wird auf den Boden gestellt. Dahinter stehen Figuren von Personen, möglichst alle in einer Farbe. Beim Erzählen werden vor die Stadt schwarze Figuren gestellt. An beide Sorten Figuren werden während des Erzählens die verschiedenen Argumente befestigt. (Klebezettel)

Jetzt war es wieder passiert. In kleinen und größeren Gruppen standen die Menschen auf den Straßen und Plätzen von Jabes-Gilead. Aufgeregt diskutierten sie miteinander. Wie schon so oft waren sie von Feinden umzingelt. Die Ammoniter hatten sich aufgemacht, um sie zu überfallen und umzubringen. Wo sollte Hilfe herkommen? Jeder machte einen anderen Vorschlag, was man für die Rettung der Stadt tun sollte. Sie redeten durcheinander, jeder wusste es besser. Das war die wichtigste Frage für die Menschen und es gab eine Menge Vorschläge. Manche sagten, ein Bündnis sei die Lösung. Aber würde das gehen, ein Bündnis mit einem Feind? Auf der anderen Seite gab es auch Stimmen, die sagten, man solle Gott vertrauen. Aber was tun, wenn das nicht funktionieren würde?

Manche meinten vorwurfsvoll: „Jetzt sieht man eben doch den Vorteil von einem König.“ Na ja, jetzt sollten sie ja auch einen König bekommen. Gott hatte ihn bestimmt, es war Saul – ein Bauernsohn. Ob das gut ging? In der momentanen Situation konnte er ja doch nicht helfen. Das war zu spät und außerdem hatte er keine Erfahrung.

In dieser ausweglosen Situation gingen nun alle Männer der Stadt zu Nahasch. (Eine Gruppe der farbigen Figuren aus der Stadt geht zu der Gruppe schwarzer Figuren. Stichwort Bündnis anheften, an die schwarzen Figuren wird ein durchgestrichenes Auge und 7 Tage angeheftet.)

Hoffentlich kamen die Männer mit einer guten Nachricht zurück. (Figuren zurück) Aber es sollte schlimmer kommen, jedem von ihnen sollte das rechte Auge ausgestochen werden, als Zeichen dafür, dass sie besiegt wurden. Eine entsetzte Stille brach aus, als die Männer ihre Entscheidung den anderen Einwohnern bekannt machten. Dann gab es ein Weinen und Schreien. Das war ja noch schlimmer, einfach unvorstellbar. Was sollten sie tun? Wenn keine Hilfe kam, mussten sie ihr Versprechen halten und zu den Ammonitern hinausgehen. Dann gab es keine Rettung, sie konnten die Ammoniter nicht besiegen. Eine Woche Zeit hatten sie, um Hilfe zu holen. Ob das reichte? Eilig machten sich die Boten auf den Weg. Sie hatten keine Zeit zu verlieren.

Würde eine Woche ausreichen, gab es irgendwo noch Hilfe? In Gibea trafen sie viele Leute, schnell erzählten sie von dem Ultimatum der Ammoniter. Entsetzt hörten sie zu und dann weinten und trauerten sie miteinander. Für sie war es aussichtslos, wer sollte da helfen? Vergessen waren die Erlebnisse und Erfahrungen, die sie mit Gott gemacht hatten. Sie dachten einfach nicht daran. Das war schade, aber Gott hatte sie nicht vergessen.

Er schickt Saul vorbei, er kam gerade von der Arbeit. Eigentlich war er ja zum König bestimmt, aber manche lehnten ihn ab. Sie wollten keinen Bauern als König.

Saul hörte den ganzen Jammer und fragt die Leute. Eigentlich ging ihn der Streit ja nichts an, Jabes-Gilead war weit weg von ihm. Aber Gott sorgte dafür, dass Saul Verantwortung übernahm. Saul schickte Boten zu allen Stämmen und befahl ihnen, sich aufzumachen und nach Jabes-Gilead zu gehen. Die Boten wurden mit der Ankündigung zurückgeschickt, dass Hilfe im Anmarsch war. Die Männer von Jabes-Gilead schickten eine Nachricht an die Ammoniter, dass sie am nächsten Tag einen Bund mit ihnen schließen wollten. Aber 330 000 Mann kamen und kämpften für die Stadt. Gott schenkte ihnen den Sieg.

Die andere Idee

Interview mit einem Reporter

Es gibt Nachrichten im Fernsehen, der Nachrichtensprecher macht ein Interview mit dem Reporter. Dieser kommt gerade aus dem Kriegsgebiet um Jabes-Gilead zurück und erzählt, was er erlebt hat. Der Nachrichtensprecher fragt ihn nach den Möglichkeiten, die die Menschen in der belagerten Stadt hatten und wie aussichtsvoll es war, am Ende doch noch zu den Siegern zu gehören. Der Reporter erzählt und berichtet von Saul, der gerade am Anfang seiner Regierungszeit steht. Für Saul ist es ein Anfang in einer neuen Aufgabe. Hier gehorcht Saul Gott und sagt dem Volk, dass es Gott war, der ihnen den Sieg gegeben hat.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die ausgedruckte Word Cloud liegt da. Die Kinder suchen die für sie wichtigsten Begriffe. Man kann dadurch die Geschichte noch einmal kurz zusammenfassen. Gemeinsam überlegen wir uns eine Überschrift, die das Thema der Geschichte zusammenfasst. Diese Überschrift wird mit großen Buchstaben aufgeschrieben.

Gespräch

Folgende Fragen stellen wir in den Raum:

  • Welche Möglichkeiten hatten die Bürger der Stadt?
  • Warum haben sie sich so entschieden?
  • Hätten sie mit ihrer eigenen Entscheidung gesiegt?

Wir stellen die Stadt noch einmal auf, dahinter steht nur eine Figur. Jedes Kind bekommt eine oder zwei schwarze Figuren. Auf Postits schreiben sie darauf, wer ihr „Feind“ ist. Bei den Bürgern der Stadt waren es die Ammoniter, bei ihnen ist es jemand anderes. Sie stellen ihre Feinde hin. Dann bekommt jedes Kind eine größere weiße Figur. Sie dürfen sie zwischen sich und die schwarze Figur stellen. Gott steht auf ihrer Seite, mit ihm werden sie siegen.

Merkvers

Wenn Gott sich in seiner Macht erhebt, laufen seine Feinde in alle Richtungen davon.

Psalm 68,12 BasisBibel

Wir schreiben den Text auf Fußspuren. Was sagt der Vers aus und was bedeutet er für uns?

Wenn wir mit Gott gehen, wo verleiht er uns da den Sieg? Wer sind die Feinde, die davonlaufen? Das können unsere Sorgen, Ängste, Zweifel sein.

Und wenn ich ganz am Anfang stehe, vielleicht gerade meine ersten Schritte mache, kann ich mir vorstellen, wie alles, was mich noch daran hindert, davonläuft. Einfach, weil er mir den Sieg verleiht.

Gebet

Jedes Kind nimmt seine schwarze Figur und sagt sein Problem, es bittet Gott um Hilfe. Es ist wichtig, dies ohne Zwang anzubieten. Kinder, die nur ihre Figur vor sich hinstellen wollen, können das natürlich auch. Es ist wichtig, den Kindern auch nach der Jungschar ein Gespräch anzubieten.

Kreatives

Medaillen basteln

Es wird ein Kreis aus Pappe ausgeschnitten und am Rand mit dem Locher ein Loch hineingestanzt. Der Pappkreis wird mit Goldfolie eingewickelt. Nun wird durch das Loch ein Band gezogen, dass man die Medaille umhängen kann. Auf die Goldfolie kann man noch mit wasserfestem Stift „Sieger“ oder „1. Preis“ schreiben.

Die Medaillen können für die Spiele oder Rätsel verwendet werden oder die Kinder können sie zur Erinnerung an das Thema der Gruppenstunde mit nach Hause nehmen.

Spielerisches

Es soll ein Wettkampf stattfinden, bei dem entweder ein Einzelner oder eine Gruppe gewinnt. Die genannten Spiele sind Vorschläge. Natürlich kann man eine ganz eigene Spielstraße zusammenstellen. Wichtig ist, dass es Wettkampfcharakter hat und es Sieger gibt.

Hühnereier sammeln

Die Kinder sammeln die „Eier“ in dem HAT-Rohr und tragen es vorsichtig zu dem Eimer. Sie kippen die Bälle in den Eimer. Zeit: 30 Sekunden

Material: HAT-Rohr mit T-Stück (15°) 3 Tischtennisbälle, Eimer

Bewertung: 3 Bälle im Eimer = 100 Punkte. 2 Bälle = 60 Punkte, 1 Ball = 30 Punkte

Linsenstaffel

Jedes Kind erhält einen Strohhalm. Mit dem Strohhalm wird eine Linse angesaugt und über eine gewisse Distanz transportiert. Jeder hat eine Minute Zeit, um die Linsen zu transportieren. Die Menge der transportierten Linsen wird mit 10 multipliziert und ergibt die erreichte Punktzahl.

Holzpuzzle

Ein in mehrere Teile zersägtes Holzbrett muss in einer bestimmten Zeit zusammengepuzzelt werden. Das Brett ist aus Naturholz, somit muss rein durch die Form und die Holzstruktur das Puzzle zusammengesetzt werden. Für das zusammengebaute Brett bekommt man eine Punktzahl, wenn man nur einzelne Teile hinbekommt, gibt es pro Teil 5 Punkte.

Rätselhaftes

Es findet ein Rätselwettbewerb statt. Dazu liegen (mindestens drei) verschiedene Rätsel bereit, die so schnell wie möglich von den Kindern gelöst werden müssen. Folgende Rätsel eignen sich zum Beispiel:

Streiche die Zahlen im Zahlengitter ab.  (Siehe Anhang) Die Zahlen können waagerecht, senkrecht und diagonal von oben nach unten verlaufen, aber nicht rückwärts.

Ein Tipp: Beginne mit den größten Zahlen.

1579; 9899; 45, 938; 779; 206; 19; 25; 78; 12; 80; 157; 66

Welche Zahl bleibt übrig und was hat sie mit der Geschichte zu tun?

Antwort: 330.000; Anzahl der Männer, die gegen die Ammoniter kämpften.

(T)extras

Lieder

Bärenstark

Er hält die ganze Welt in seiner Hand

Du bist mächtig

Gott hat Power

Mein Gott ist so groß

Wir werden die Sieger sein

Spiel

Armdrücken

Dazu werden zwei Kinder ausgewählt, einer der beiden sollte stark und kräftig und ein anderer eher klein und schwächer sein. Alle Kinder werden gefragt: Wer wird beim Armdrücken gewinnen? Die Antwort ist klar: Natürlich der, der stärker aussieht und der den anderen Kindern als kräftiger bekannt ist. Nach dem Startsignal hilft der Mitarbeiter dem Schwächeren und damit ist er natürlich Sieger. So steht auch Gott auf unserer Seite und hilft uns und wir dürfen die Sieger sein.

Entdecke das Königreich

Lernziele

  1. Die Kinder bekommen einen persönlichen Bezug zu Spanien.
  2. Die Kinder sind mit ihren fünf Sinnen angesprochen und setzen sich altersgerecht mit Spanien auseinander.
  3. Die Kinder erfassen, dass Gott der König aller Könige ist und dass er sie einlädt, das Leben mit ihm zu entdecken.

Mitarbeiter-Team

  • Ein Mitarbeitender für Spielleitung/Reiseleitung
  • Ein Mitarbeitender als Fotograf (falls man Bilder haben möchte
  • 7 Mitarbeitende für die 7 Stationen/Städte, einer davon spielt den König Juan Carlos beim Anspiel

Inhalte

  • Der spanische König hat eingeladen, sein Reich kennen zu lernen und zu genießen. Auf der Reise sollen sie mehr über ihn und sein Reich erfahren.
  • Die Reiseleitung hat die Einladung des Königs angenommen und eine Erlebnistour im Königreich Spanien organisiert, an der die Kinder in Reisegruppen (3–8 Kids, wobei in jeder Gruppe die gleiche Anzahl sein sollte) am Jungscharnachmittag teilnehmen.
  • Am Einlass bekommen sie eine VIP-Karte (Namensschild), die sie zur Teilnahme an der Entdeckertour nach Spanien berechtigt. Die VIP-Karte enthält auch eine Farbcodierung der zugewiesenen Reisegruppe (Gruppeneinteilung). Die Reisegruppen stellen sich gemäß ihrer Farben in Kleingruppen zusammen für die Spielerklärung.
  • Die Reiseleitung tritt auf, heißt alle Willkommen an Bord des Flugzeuges nach Madrid: Gemeinsam fliegen wir nach Spanien.
  • In Madrid angekommen, werden wir vom spanischen König begrüßt, der uns Willkommen heißt und spanische Luft schnuppern lässt. Der König erklärt, dass er die Kids jedoch auf Selbstentdeckertour losschicken möchte in seinem Land. Jeder soll mit seinen eigenen Sinnen Spanien erleben. Dazu erkunden sie nach einer individuell festgelegten Reihenfolge sieben bedeutsame Städte. Der Reiseleiter/die Reiseleiterin erklärt die Spielregeln (siehe unten). Die Gruppen begeben sich zu ihren Stationen. Auf ein Signal hin beginnt die Städtetour und alle fünf Minuten wird in die nächste Stadt weiter gezogen.
  • Danach kommen wieder alle im Plenum zusammen. Da gibt es eine Andacht, in der das Erlebte reflektiert wird und eine Parallele zu Gott, dem König aller Könige gezogen wird. Die Kinder werden ermutigt, sich aufzumachen, ihn und sein Königreich zu entdecken.

Ideen zur konkreten Umsetzung

Begrüßung zur Selbstentdeckertour

„Herzlich Willkommen zum Jungschar-Nachmittag. Heute geht es um Spanien. Doch es kommt noch besser: Wir sind vom spanischen König Juan Carlos I. höchstpersönlich eingeladen, ihn und sein Königreich kennen zu lernen! Ihr seid heute VIP-Gäste, so richtig besonders dürft ihr euch fühlen! Und wir bleiben dazu natürlich nicht in Deutschland, sondern wir reisen nach Spanien! Mit unseren Autos wäre es ein bisschen weit, ca. 12 Stunden oder noch weiter, je nachdem, wohin man will. Was machen wir denn dann da? Hat jemand eine Idee? (Fliegen!) Das geht schneller. Und wer bezahlt? Habt ihr mal kurz 200 Euro da? Nein, wenn ich sage, dass der spanische König uns einlädt, dann gilt das auch für den Flug. Er weiß, dass ihr nicht so viel Geld dabei habt. Deswegen ist es ein Geschenk, dass ihr annehmen könnt. Wollt ihr? OK. Weiß jemand, wie das beim Fliegen abläuft? Da muss man einchecken. So ist das bei uns hier auch. Ich erkläre euch, wie das abläuft. Aber zuerst stell ich mich mal vor: Mein Name ist (eigenen Namen nennen), ich bin die Reiseleitung und werde Euch durch den Nachmittag begleiten.“
Kinder setzen sich gruppenweise hintereinander auf Stühle in Vierer-Reihen.

Starten zum Hinflug

Reiseleitung gibt allgemeine Sicherhinweise im Flugzeug: (Regeln für die Reise)

  • Wenn einer redet, hören die anderen zu (Ruhezeichen: Hand heben)
  • Immer in der Reisegruppe bleiben, auf einander achten
  • Wo sind die Toiletten? Wer mal muss, muss sich bei eine Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter abmelden
  • Einrichtung sorgfältig behandeln
  • Nicht rennen im Gemeindehaus
  • Auf Signal (Pfeife) hören

Fertig zum Start? Anschnallen, Sitz gerade stellen, die Schwimmwesten befinden sich unter
Ihrem Sitz … Abheben

Landen

Anspiel: Empfang durch König

Die Kinder stehen auf (gehen aus dem Flugzeug) und begegnen dem König. Die Reiseleitung übernimmt das Gespräch mit dem König.
Der spanische König Juan Carlos I. kommt ehrwürdig angeschritten, begrüßt uns und freut sich,
dass wir seiner Einladung gefolgt sind. Reiseleitung dankt ihm für seinen Großherzigkeit und die
Gnade, dass wir ihm so nahe begegnen können.

König: Sagt doch einfach „du“ zu mir!
Reiseleitung: Eure Majestät ist sich da ganz sicher? Was werden denn da die anderensagen?
Befürchten Sie, äh befürchtest du denn nicht, dass die Leute dich dann nicht mehr respektieren?
König: Ich habe so viel Macht, dass sie mich auch respektieren, wenn ihr du zu mir sagt. Hab nur Mut, dich mit mir zu unterhalten … Dazu werden wir noch mehr Gelegenheit haben. Aber nun genug der großen Worte. Ihr sollt ein bisschen mein Land kennen lernen. Wer war denn schon mal in Spanien? Spanien ist ein fröhliches Land. Natürlich wachsen nicht überall Palmen und
es gibt auch nicht überall Meer. Und auch nicht jeder wohnt in einem Schloss. Ich als König finde es gut, wenn ich tüchtige Bürger habe, die selbst entdecken und erleben. Das schärft die Sinne. Was sind denn unsere fünf Sinne? Sehen – Hören – Riechen – Schmecken – Fühlen

Und genau diese fünf Sinne werdet ihr brauchen, um historische Stätten in meinem Reich aufzusuchen und aus Vergangenem zu lernen. Spanien hat nämlich ganz viel Geschichte zu bieten. Damit das nicht alles nur alte, verstaubte Geschichten sind, habt ihr in jeder Stadt eine Aufgabe zu erfüllen, die euch herausfordert. Ich übergebe das Wort an eure Reiseleitung.
Es folgt die Spielerklärung.

Spielerklärung für die Kinder (Städtetour-Stationen)

  • Jede Reisegruppe besucht die gleichen sieben Städte und ihre Aktionen.
  • Der Laufzettel kann in Form einer Spanienkarte gezeichnet sein, auf der die Reihenfolge der sieben zu besuchenden Städte festgelegt ist. Die Städte müssen in einer festgelegten Reihenfolge besucht werden.
  • In jeder Stadt ist ein Mitarbeitender, der die Aufgabenstellung erklärt und überwacht. Dieser Mitarbeitende unterschreibt auf dem Laufzettel, dass die Reisegruppe ihn besucht hat.
  • Die Städte sind nacheinander angeordnet, ein Suchen wird aus Zeitgründen vermieden. Die Wegstrecken sind kurz gehalten.
  • Alle wechseln gleichzeitig auf ein Signal hin, NICHT, wenn die Aufgabe erledigt ist. Der Wechsel ist ca. alle 4–5 Minuten. Die Reisegruppe muss in der Stadt warten, bis sie zur nächsten Stadt weiter ziehen darf. Der Stadt-Mitarbeitende ist verantwortlich, dass sie die Stadt nicht früher verlassen, sonst gibt es Chaos. Er/sie zeigt ihnen, wo sie die nächste Stadt finden, um die Wechselzeit zu verkürzen.
  • Jede Stadt ist deutlich markiert mit einem Schild des Stadtnamens.

Die Gruppen ziehen von Stadt zu Stadt, dabei halten sie sich an die Reihenfolge der Städte:
– Gruppe „gelb“ startet in Stadt 1 und zieht weiter zu Stadt 2, danach zu Stadt 3, 4, 5, 6, 7
– Gruppe „grün“ startet in Stadt 2 und zieht dann weiter zu Stadt 3, 4, 5, 6, 7, 1
usw.

Stadt 1: Santiago de Compostela – Die Pilgerstadt

Frage: Wer kann erklären, was ein Pilger ist?
Antwort: Jemand, der zu einem religiösen Zweck eine weite Wanderung auf sich nimmt zu
einem heiligen Ort.

Im Mittelalter (1000–1450 n. Chr.) pilgerte viele Menschen aus ganz Europa in diese Stadt, nach Santiago de Compostela, denn dort soll Jakobus, ein Jünger Jesu, beerdigt sein. Die Leute erhofften sich, dass so ihre Gebete erhört werden und ihre Sünden vergeben werden. Doch die Bibel sagt, dass wir dazu keine Pilgerreise machen müssen, sondern, dass Jesus unsere Gebete immer hört und auch unsere Sünden vergibt, wenn wir ihn darum bitten. (z. B. 1. Joh 1,9: „Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, das wir begangen haben.“)

Schaut mal auf die Karte und ratet, wie lange ein Fußmarsch von XY (Heimatort) bis Santiago und zurück wohl dauert? (Über das Internet davor als Reiseroute ausrechnen, Bsp. Google-maps, Ergebnis: X Jahre)!
Die Menschen waren bei Wind und Wetter unterwegs und mussten Gebirge überqueren. Alles zu Fuß! Schlafen und Essen konnten sie in Klöstern. Viele wurden unterwegs auch ausgeraubt. Es war anstrengend und gefährlich. Deswegen ging man auch immer in Gruppen.

Aufgabe: Macht zusammen ein lustiges Wanderfoto eurer Reisegruppe!

Stadt 2: Cuidad real – Zu Besuch bei Don Quijote

Willkommen in der Königsstadt, so heißt Cuidad real übersetzt!
Die Gegend hier heißt „La Mancha“ und ist sehr berühmt wegen der Geschichte von Don Quijote, einem armen Ritter, der viel Einbildungskraft besaß. Er sah sich als vornehmen Ritter, obwohl seine Rüstung ganz armselig war. Oder zum Beispiel ritt er ins Dorf und warb einen Bauern als seinen Knappen an. Und zu einem richtigen Ritter gehören schließlich auch richtige Kämpfe. Eines Tages ritt er auf seinem Pferd und sah in der Ferne Riesen vor sich. Er gab seinem Pferd die Sporen, zückte sein Schwert (oder besser gesagt, eine kaputte Lanze) um tapfer gegen die Riesen zu kämpfen. Sein Knappe konnte nicht verstehen, was in seinen Herrn gefahren war, denn er sah keine Riesen vor sich – sondern nur Windmühlen! Doch das störte Don Quijote nicht, sondern er stürzte sich waghalsig in den Kampf!

Aufgabe: (Dosenwerfen, die Dosen sind mit Windmühlenbildern beklebt)
Wer kämpft mit Don Quijote gegen die Windmühlen und versucht so viele wie möglich abzuwerfen?

Jeder von euch darf sein Glück mit 3 Tennisbällen versuchen.

Stadt 3: Huelva – Im Hafen von Christof Kolumbus

Viele spanische Städte liegen am Meer, denn Spanien ist eine Halbinsel. Ihr befindet euch
nun im Hafen von Huelva, von welchem aus ein berühmter spanischer Entdecker in See
stach. Weiß jemand, von wem hier die Rede sein könnte? Was hat er entdeckt?
Antwort: Kolumbus, Amerika, auch wenn er dachte, es wäre Indien. Deswegen heißen die
Indianer auch Indianer, weil er dachte, sie sind die Inder.

Aufgabe: Wie bei Kolumbus geht es darum, den Atlantik zwischen Spanien und Amerika zu überqueren. Kolumbus hatte Segelschiffe, die durch Wind angetrieben wurden. Jeder bekommt ein Papier der Größe A5. Daraus faltet jeder ein Boot. Wer fertig ist, lässt es durch Pusten den Atlantik (von einem Tischende bis zum anderen) überqueren, ohne dass es vom Tisch runter fällt.

Stadt 4: Granada – Das arabische Erbe

Im Jahr 700 n. Chr. landeten arabische Kämpfer aus Nordafrika auf der spanischen Halbinsel
und recht schnell eroberten sie verschiedene Städte. Auf der Karte seht ihr, wie viel Land sie erobern konnten. Die Araber haben einen eigenen Stil zu bauen. Ihre Bauwerke kann man bis heute besuchen und bestaunen. Als Reisegruppe darf man sich einen Besuch von Alhambra
nicht entgehen lassen! (Fotos zeigen)

Aufgabe: Eure Baukünste sind nun gefragt! Baut mit den Bierdeckeln eine Stadt innerhalb
von drei Minuten auf. Jeder baut eigene Häuser. Achtet darauf, dass ihr die anderen nicht
umwerft! Zählt, wie viele Häuser nach drei Minuten stehen.

Stadt 5: Valencia – Die Stadt der Paella

Willkommen in der Stadt der Paella! Wer weiß, was eine Paella ist? Schaut mal auf das Foto.
Die Spanier sind Feinschmecker und haben viele leckere Dinge.

Aufgabe: Jeder verbindet sich die Augen. Jeder bekommt eine Sache zum Schmecken, Riechen
oder Ertasten. Ratet mal, was das ist!

Geschmacksprobe:
1.) Banane
2.) Mandel
3.) Käse
4.) Gummibärchen

Tastprobe:
1.) Gurke
2.) Tomate
3.) Apfel
4.) Paprika

Geruchsprobe:
1.) Essig
2.) Zimt
3.) Pfefferminze (Teebeutel)
4.) Zwiebel Tisch

Stadt 6: Barcelona – Die Fußballstadt (Barca)

Ihr seid nun in Barcelona. Eine Stadt, in der viele Künstler ihre Bauwerke bauten und immer
noch bauen. In Barcelona ist immer etwas los!
Es ist auch die Heimatstadt von FC Barcelona. Kennt ihr einen Spieler? Wollt ihr mit ihnen trainieren? Doch heute steht eine Geschicklichkeitsprobe auf dem Programm, nicht Fußball!

Aufgabe: Bildet eine Reihe ab der Markierung auf dem Boden. Ein Freiwilliger nimmt den Eimer, kniet sich in 2–3 m Abstand von der Gruppe hin und stellt sich den Eimer auf den Kopf. Diese Person darf sich nicht bewegen, sondern hält den Eimer nur fest. Ihr versucht nun, einen Tischtennisball in den Eimer springen zu lassen. Der Tischtennisball muss 1 x auf dem Boden aufkommen und dann in den Eimer springen. Wer dran war, stellt sich wieder hinten an. Ihr habt drei Minuten Zeit. Mal sehen, wie viele Treffer ihr landet!

Stadt 7: Girona – Jungscharen in Spanien

Wie wäre es für euch, wenn es keine Jungschar geben würde? Da würde doch echt was fehlen?!
Was findet ihr toll an der Jungschar?

Aufgabe: Gestaltet als Gruppe ein Plakat: Jeder kann ein Stück bemalen oder Stichworte drauf schreiben, was er/sie toll an der Jungschar findet. (Das Plakat kann nach dem Spiel von anderen Gruppen besichtigt und anschließend in den Jungscharraum gehängt werden).

Leider haben viele Kids in Spanien nicht die Chance, in eine Jungschar zu gehen, denn es gibt nämlich gar nicht so viele! Viele gehen in den Kindergottesdienst oder dann später in den Jugendkreis, aber Jungscharen gibt es sehr wenige. Deswegen sind Missionare aus verschiedenen Ländern in Spanien und versuchen, noch mehr Jungscharen aufzubauen. In Girona gibt es derzeit zwei Jungscharen.

Aussagen für eine Andacht am Schluss

Hauptaussage: Gott ist der König der Könige. Du bist eine VERY IMPORTANT PERSON für ihn! Er möchte, dass du ihn kennen lernst. Entdecke das Leben mit ihm und in seinem Königreich!

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu Samuel und Saul aus JUMAT 4/18. Sie beginnt mit den Geschichten aus der Kindheit von Samuel und endet damit, dass Saul König wird und Samuel sein Amt niederlegt. Weitere Abschnitte, in denen Saul eine Rolle spielt, sind in der Themenreihe David enthalten.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Ein Traum wird Wirklichkeit

Die Gebrüder Wright haben das erste Flugzeug gebaut. Ihr Glaube, ihre Tüftlerfähigkeiten und ihre Leidenschaft haben dabei eine große Rolle gespielt. Diese Gruppenstunde zum Thema Fliegen, mit Papierflieger-Spielen, einer flugtechnischen Herausforderung und einem Blick in die Vergangenheit zu den berühmten Flugzeugtüftlern Wilbur und Orville Wright kann Jugendliche inspirieren, an sich und ihre Träume zu glauben und zu merken, wie Gott Träume ins Herz legt und dann die Kraft geben kann, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Vorbereitung:

für Spiel 1: vorbereitete Familienzettel; Stühle

für Spiel 2: 15 Blatt Papier pro Gruppe; Punkteplakat und Edding

für Spiel 3: evtl. Meterstab

kleiner Snack für alle

für Spiel 6: pro Gruppe eine Schachtel Material und ein Ei

Fliegerische Gruppeneinteilung

Die „Fliegerfamilien“ sollen sich zusammenfinden – in Anlehnung an die Gebrüder Wright. Es werden Zettel verteilt (vorher genau ausrechnen / auf die Teilnehmenden abstimmen, wieviel Zettel man pro Fliegerfamilie benötigt). Die Teilnehmenden schauen heimlich auf ihren Zettel und lesen, zu welcher Familie sie gehören. Es gibt: Fliegerfamilie Wright / Fliegerfamilie Tight / Fliegerfamilie Sight / Fliegerfamilie Light / Fliegerfamilie White. Dementsprechend stehen auf den Zetteln der Familienname und die Person, z. B. Papa Wright, Mama Wright, ältester Sohn Wright … usw.

Mit dem Startschuss rufen alle ihre Namen und müssen so ihre Fliegerfamilie finden. Gewonnen hat die Gruppe, die zuerst in der richtigen Reihenfolge auf einem der bereitgestellten Stühle sitzt, zuunterst Papa, auf Papa sitzt Mama, auf Mama sitzt der älteste Sohn, usw.: Papa – Mama – ältester Sohn – jüngerer Sohn – kleine Tochter – Baby – evtl. Hund

Hinweis: Fotos machen oder ein Video drehen bei dieser „Familienzusammenführung“. Es ist zuerst ein herrliches Durcheinander und später eine schöne Erinnerung, wenn man die Familien „aufeinander sitzend“ sieht …

 

Papierflieger-Challenge

1. Fliegerproduktion

Jede Gruppe erhält 15 Blatt Papier. Das Papier darf erst nach der Aufgabenbeschreibung und einer anschließenden Besprechungszeit für die Gruppen für genau 1 Minute in die Hand genommen werden. Nach dieser Minute fällt der Startschuss und es darf wieder nur ganz genau 1 Minute gearbeitet werden. Mit dem Abpfiff darf nichts mehr an den Fliegern verändert werden, ansonsten wird die Gruppe disqualifiziert.

1. Challenge: Ihr sollt 2 Aufgaben erfüllen:

Aufgabe 1: Es gibt nachher einen Langstreckenflug mit dem Papierflieger. Der Flieger, der die weiteste Strecke schafft, bekommt 5 Punkte, der zweitweiteste 4 Punkte, usw. Pro Gruppe darf aber nur ein einziger Flieger an die Startrampe kommen.

Aufgabe 2: Produziert so viele Papierflieger wie möglich. Die Gruppe mit den meisten Papierfliegern bekommt 5 Punkte, die zweitmeisten Fliegerbesitzer 4 Punkte, usw. Die Papierflieger müssen deutlich als Flieger erkennbar sein, die Mitarbeitenden-Jury entscheidet im Zweifelsfall.

Zusätzliche Regeln:
– Jede Gruppe bekommt nur 15 Blätter.
– Das Papier darf bearbeitet werden – also z. B. falten, reißen.
– Die Größe der Flieger ist ohne jegliche Vorgabe.
– Start und Ende wird durch ein Signal angezeigt. Wer außerhalb der erlaubten Zeit etwas an den Fliegern verändert wird disqualifiziert.
– NACH dem Abpfiff darf an den Fliegern nichts mehr verändert werden, aber die Gruppe erhält noch 30 Sekunden Zeit zur Bestimmung des Langstreckenfliegers für Aufgabe 1 und die Flieger für Aufgabe 2. Dies darf nur in mündlicher Absprache geschehen, ohne Flugversuche!

>> Für Aufgabe 2 die entsprechende Punktzahl für die Gruppen auf dem Punkteplakat notieren.

ACHTUNG: die Gruppen behalten ihre Flieger. Sie werden später noch gebraucht.

2. Langstreckenflug

Die Flieger aus Challenge 1 treten gegeneinander an.

Regeln:
– Jede Gruppe bestimmt selbst, wer den Flieger starten lässt.
– Es ist kein Anlauf erlaubt, der Flugzeugstarter muss mit beiden Beinen an der Startlinie stehen.
– Wenn Flieger Kurven drehen oder in die entgegengesetzte Richtung starten ist es Pech.
– Im Zweifelsfall entscheidet die Jury, wer gewonnen hat.
– Der weiteste Flieger bekommt 4, der zweitweiteste 3 Punkte, usw.

>> Zur Wertung die entsprechenden Punkte auf dem Punkteplakat eintragen.

3. Die Letzten werden die Ersten sein

Häufig geht es in unserer Gesellschaft darum, schneller, weiter, präziser, besser, schöner … zu sein. Das spornt an und gibt auch vielen Spielen und Wettbewerben den Kick. Wir wollen gerne auch vermitteln, dass es bei uns um Spaß geht, nicht nur um Leistungsmessung. Dass Regeln auch mal auf den Kopf gestellt werden und es sogar ganz biblisch ist, wenn man sagt „Die Letzten werden die Ersten sein“.

– Deshalb soll es in dieser Challenge um eine ganz neue Regel gehen: Jede Gruppe hat wieder 1 Minute Besprechungszeit. (Nur reden – nicht ausprobieren!)
– Am Ende dieser Minute darf jede Gruppe ihre (vermutlich) drei schlechtesten Papierflieger abgeben.
– Eine Person aus der Jury lässt alle Flieger nacheinander fliegen – unparteiisch und mit denselben Bedingungen.
– Die Gruppe, die den schlechtesten Flieger besitzt – der also die kürzeste Strecke geflogen ist, bekommt 11 Punkte, der zweitschlechteste Flieger 10 Punkte, usw.

>> Am Ende die entsprechenden Punkte eintragen.

Wertung

Die Punkte werden zusammengezählt. Die Gruppe mit den meisten Punkten hat gewonnen und darf in einer Pause beim Snack als erste zugreifen.

Eierflugmaschine

Hinweis: Für dieses Spiel benötigt man ca. 30 Minuten Zeit.

Aufgabe ist, eine Eierflugmaschine zu produzieren, mit der man ein Ei aus einiger Höhe fallen lassen kann, ohne dass das Ei zu Schaden kommt.

Material: Jede Gruppe erhält einen Karton mit folgenden Materialien: 1 Ei, 1 A4-Blatt, 1 A5-Blatt, 1 Schere, 1 Luftballon, 2 Streifen Klebeband à 10 cm, 1 Schnur à 40 cm, 1 Pappstreifen (10 cm x 30 cm)

Alternativen: alternativ kann man auch statt der abgemessenen Tesastreifen eine ganze Rolle Tesa zur Verfügung stellen; weiteres mögliches Material: 15 Trinkhalme; statt 30 Minuten bekommen die Gruppen 45 Minuten Zeit.

Hinweis: Es gibt mit diesem Material mehr als eine Lösungsmöglichkeit.

Tipp: Wer die besondere Herausforderung sucht (z. B. bei einer Gruppe die sich schon sehr gut kennt), kann als erschwerte Bedingung noch verlangen, dass die Gruppe die Aufgabe nonverbal lösen muss.

Der Test

Nach Ablauf der 30 Minuten gehen die Gruppen an ein Fenster / auf den Spielplatz zum Kletterturm (usw.) und lassen ihre Eier-Flugmaschinen nacheinander fliegen. Interessant ist auch, die Eier in den Flugobjekten zuerst aus 1 Meter Höhe fallen zu lassen und die Höhe nach und nach zu steigern. Wie lange können die Konstruktionen das Ei schützen?

Auswertung

Anschließend folgt eine Auswertung. Gesprächsimpulse dazu können sein:
– Wie war die Verständigung in der Gruppe?
– Wie war die Zusammenarbeit?
– Welche Teilnehmer hatten eine Idee?
– Wie gingen die anderen damit um?
– Welche Ideen wurden aufgegriffen? Welche nicht? Welche Gründe gab es dafür?
– Wie wurde klar, welche Idee umgesetzt wird? Waren sich alle einig oder nicht?
– Wer hat die Idee / die anstehenden Aufgaben umgesetzt? Einer? Mehrere? Alle?
– Gab es einen Anführer oder mehrere? Gab es auch gruppentypische Rollen wie Chef, Arbeiter, Gruppenclown?
– Was war mit Aktionen, die nicht mehr rückgängig zu machen waren? Wie ging die Gruppe damit um?
– Was war entmutigend?
– Was hat Spaß gemacht?
– Was würdet ihr das nächste Mal anders machen?

Andacht: Die Gebrüder Wright

Wir leben im 21. Jahrhundert. Kennen Smartphones, Düsenjets, Computer und vieles mehr. Schwer vorzustellen, wie es Ende des 19. Jahrhunderts war. Ohne diese ganzen Sachen. Ohne das Wissen, was Technik alles bewirken kann. Es war eine Zeit des Umbruchs. Eine Zeit der Erfinder und Entdecker, und dies veränderte viel. Es veränderte sich, wie die Menschen die Zukunft sahen. Die revolutionäre neue Technologie machte vieles möglich. Ein neuer Blick auf die Zukunft – vieles ist möglich – und wer schafft es als Erstes? Das war die Frage.

Es war Ende des 19. Jahrhunderts, und bei der bahnbrechenden neuen Technologie und der Frage, wer es als Erstes schafft, handelte es sich um das Flugzeug und die Frage, ob Menschen auch fliegen können – mit entsprechendem Hilfsmittel. Einer der bekanntesten Männer auf diesem Gebiet war Samuel Langley.

Er war einer der Erfinder damals, die die erste Flugmaschine bauen wollten, die „schwerer als Luft“ war. Langleys großes Ziel war, der Erste zu sein, der einen motorbetriebenen, gesteuerten und bemannten Flug durchführte. Und Langley hatte die idealsten Startvoraussetzungen dafür – er hatte quasi das Erfolgsrezept: Er hatte sich einen guten Ruf als Astronom erworben, dadurch ausgezeichnete Kontakte und hochrangige Positionen inne, hohes Ansehen. Zu seinen Freunden zählten einflussreiche Persönlichkeiten. Und nicht nur das – auch finanziell stand er prima da. Das Kriegsministerium hatte richtig tief in die Tasche gegriffen und viel Geld bereitgestellt – also auch Geldsorgen war kein Thema. Er versammelte einige der besten und brillantesten Leute um sich. Ein sagenhafter Pilot gehörte zu seinem Team, er hatte das beste Material zur Verfügung, die Presse verfolgte jeden seiner Schritte, alle kannten Langley und fieberten seinem Erfolg entgegen.

Aber es gab ein Problem. Langley hatte ein geniales Ziel, aber er hatte keine klare Vorstellung, WARUM er dieses Ziel hatte. Sein Antrieb war: er wollte reich und berühmt werden! Er war auf seinem Gebiet als Astronom schon gut, aber er wollte Ruhm und Ehre, wie z. B. ein Thomas Edison. Ruhm, den man nur erntet, wenn man etwas Großes erfindet und leistet. Er war klug und motiviert, hatte das, was man auch heute noch als Erfolgsrezept bezeichnet: gute Voraussetzungen und Geld, die besten Leute im Team, gute Marktbedingungen.

Aber fast niemand von uns hat schon mal von Samuel Langley gehört. – Warum?!

Einige hundert Kilometer weiter tüftelten auch die Gebrüder Wright an einer Flugmaschine. Wilbur, 1867 geboren, und Orville, 1871 geboren, waren zwei von sieben Brüdern. Nachdem sie die Highschool ohne Abschluss verlassen hatten, gründeten die beiden Brüder erst eine Druckerei und eröffneten später eine kleine Fahrradfabrik mit Werkstatt.

Das Interesse der Gebrüder Wright an der Fliegerei wurde schon in ihrer Kindheit geweckt: Von ihrem Vater erhielten sie in ihrer Kindheit einen sogenannten Helicopter, einen kleinen Spielzeug-Schraubenflieger. Nachdem er kaputtgegangen war, bauten ihn die Kinder selbst nach und machten erste Flugversuche damit. Das Fliegen wurde ihr größter Traum. Sie lasen alles, was sie zum Thema Fliegen unter die Finger bekamen und begannen dann im Jahr 1899 mit dem Bau eines ersten Flugapparates. Wilbur war nun 32 Jahre alt, Orville 28. Sie unternahmen mit verschiedenen Gleitern Flugversuche und setzten dabei viele in den Sand.

Im Gegensatz zu Langley hatten die Gebrüder Wright kein Erfolgsrezept. Eher im Gegenteil: es schien, als hätten sie das Erfolgsrezept für Misserfolg gepachtet. Kein Geld, keine Zuschüsse der Regierung, kein tolles Team, keine Verbindungen auf höchster Ebene, keiner hatte einen Collegeabschluss. Ihre Versuche finanzierten sie aus den Einnahmen ihres Fahrradgeschäftes.

Aber sie hatten einen Traum. Sie wussten, WARUM es wichtig war, so eine Maschine zu bauen. Sie glaubten, dass sie die Welt verändern könnten, wenn sie so eine Maschine bauten. Sie malten sich den Nutzen aus, den die Allgemeinheit davon hätte.

Und die Gebrüder Wright hatten ihren Glauben. Sie waren geprägt von ihrem Vater, einem Prediger. Neben ihrer Leidenschaft fürs Fliegen nahmen sie sich Zeit für Gott. Sie vertrauten darauf: Gott hat uns wundervolle Fähigkeiten gegeben, wir vertrauen auf ihn, den genialen Schöpfer, der uns Menschen so viel Verstand geschenkt hat.

Langley prägte der Wunsch nach Ruhm, die Gebrüder Wright prägte die Leidenschaft und der Glaube.

Orville und Wilbur Wright mussten viele Rückschläge erleiden, aber sie gaben nicht auf. Wenn sie zu einem Testflug aufbrachen, nahmen sie für fünf weitere Versuche die Ersatzteile mit, weil sie schon wussten, dass sie wieder scheitern würden, um weiter zu lernen.

Nach vier Jahren Tests, Rückschlägen, Weiterentwickeln kam der 17.12.1903. Wieder waren Motorflüge geplant. In dem kleinen Küstenort Kitty Hawk in North Carolina starteten sie – von dem Hügel Kill Devil Hill. Mit gerade mal 5 Zuschauern.

Zuerst flog der jüngere Orville Wright mit dem Doppeldecker, der nun einen Propeller und einen Motor hatte. Bäuchlings lag der Pilot auf der unteren Tragfläche. Er steuerte durch das Ziehen von Drähten. Genau 37 Meter legte er dabei zurück. Das ist etwa halb so weit, wie eine Boeing 747 lang ist –, und der Flug dauerte 12 Sekunden. Das ist weniger, als man braucht, um die Stufen zum Cockpit einer 747 hinaufzusteigen. Also: Ein sehr kurzer Flug – doch damals war es eine Leistung, die kaum jemand für möglich gehalten hätte. Gleich danach startete Wilbur Wright, er schaffte 59 Sekunden und erreichte eine Strecke von 260 Flugmetern.

An diesem 17. Dezember ging ein Menschheitstraum in Erfüllung: Wilbur und Orville Wright unternahmen den ersten gesteuerten Flug mit einer Motormaschine, ohne dass das Flugzeug danach kaputt war. Und das Bemerkenswerte daran: keiner hatte es mitbekommen. Es war keine New York Times dabei, sie wurden nicht gefeiert und bejubelt für ihren Erfolg. Sie glaubten weiter daran und waren von etwas Größerem als von Ruhm und Ehre angetrieben. Denn sie verstanden die wahre Bedeutung für die Welt. Heute heben jährlich allein in Deutschland 90 Millionen Fluggäste vom Boden ab.

Langley und die Wrights arbeiteten am gleichen Produkt. Doch die Frage nach dem Warum war sehr unterschiedlich. Langley motivierte die Aussicht auf Ruhm und Reichtum, die Wrights motivierte ihr Glaube an Gott und ihr Glaube an die von Gott geschenkten Fähigkeiten und Möglichkeiten. Damit inspirierten sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

Langley gab auf. Er sagte nach den Erfolgen der Wrights nicht: da bleibe ich dran, ich nutze ihre Erfolge und ihr Wissen und mache weiter. Er gab auf, ließ das Projekt fallen, ihm war es peinlich, dass die Zeitung über seinen missglückten Flugversuch schrieb, der in einem Fluss endete.

Die Eltern der Gebrüder Wright hatten großen Wert auf Bildung, Religion und Familiensinn gelegt. Beide Brüder hatten schwere Krankheiten durchgemacht. Manchmal hatten sie große Schwierigkeiten, waren ratlos und sogar verzweifelt und fragten sich, ob sie überhaupt einmal Erfolg haben würden. Sie versuchten sich als Drucker, als Fahrradmechaniker, als Fahrradhersteller und schließlich als Flugzeugerfinder. Was immer sie sich im Leben auch vornahmen – sie waren zielstrebig und arbeiteten als Team. Das lohnte sich: In allen Lebenslagen an Gott zu glauben, als Team zusammenzuarbeiten und seinen Traum nicht aufzugeben.

Ihr werdet vielleicht nicht gleich ein Flugzeug erfinden oder eine bahnbrechende neue IT-Firma gründen. Vielleicht wisst ihr noch gar nicht so genau, welche Träume und Ziele ihr habt.

Aber ihr dürft und sollt wissen, dass Gott den unterstützt, der an sich selbst glaubt. Er fordert dazu auf, neue Seiten zu entdecken, neue Fähigkeiten. Die eigene Persönlichkeit kennenzulernen. Neue Sachen zu lernen und auszuprobieren. Fragen des Glaubens zu prüfen, zu hinterfragen.

Ich wünsche euch, dass ihr in eurem Leben dazulernt, wie die Brüder Wright. Nicht aufgebt, wie die Brüder Wright. Träume, Leidenschaften entdeckt und Fähigkeiten wie diese Brüder. Und dass ihr hier erkennt, welche Kräfte entfaltet werden, wenn man darauf vertraut, dass diese Gaben und Fähigkeiten von Gott geschenkt sind und genutzt werden können.

Um nochmals das Bild aus der Luftfahrt zu verwenden: Vieles ist nötig, um ein Flugzeug fliegen zu lassen, um es sicher fliegen zu lassen, doch das Wichtigste ist „der Wind unter den Flügeln“. Ohne ihn gibt es keinen Auftrieb, kein Steigen, kein Fliegen in den blauen Himmel hinein oder zu weit entfernten, wunderschönen Orten.

Ich wünsche euch, den Wind, den Gott uns schenkt, unter den Flügeln zu entdecken und zu spüren.

Wenn man den Satz »Was im Leben wirklich zählt« bei Google eingibt, hat die Suchmaschine ganz schön was zu tun. In wenigen Sekunden ploppen unzählige Tools und Fenster auf, die vorzugsweise eine ganze Bandbreite an »Glücksratgebern« verkaufen oder gesammelte Zitate von vermeintlich klugen Menschen in Buchform an den Mann oder die Frau bringen wollen. Es scheint: Die Sache mit dem Glück oder auch die Sache mit einem zufriedenen oder erfüllten Leben ist so ziemlich in aller Munde und neben einem riesigen Geschäft für die Buchbranche scheinbar wohl eine Frage, die nahezu jeden umtreibt. 

Was zählt wirklich im Leben? Worauf kommt es an? Das sind Fragen, die nicht nur jungen Erwachsenen oder Jugendlichen durch den Kopf gehen, sondern auch Kindern und sicherlich auch älteren Menschen. Es ist eine Frage, die uns im Leben begleitet und die wir an unterschiedlichen Stationen unseres Lebens wahrscheinlich mal als etwas drängender und mal als etwas weniger akut empfinden werden.

In einer Zeit, in der vor allem jungen Menschen schon eine Bandbreite an Dingen entgegenschlägt, die man vermeintlich zu besitzen, zu beherrschen, zumindest aber zu kennen hat, ist es umso wichtiger, seinen Fokus auf das zu richten, was wirklich zählt, was Bestand hat und was nicht morgen schon wieder aus der Mode ist. Deshalb folgt hier eine Bibelarbeit mit Stundenentwurf-Charakter für eine (oder vielleicht auch zwei) Gruppenstunde(n) zum Thema »Schätze im Himmel«, die sich auf die gleichnamige Stelle aus der Bibel in Matthäus 6,19–34 bezieht. Lest deshalb erst die Bibelstelle, bevor ihr euch den Stundenentwurf anschaut! 

Biblisches zum Einstieg für uns Mitarbeitende:

Eine kurze (ehrliche) Bestandsaufnahme …

… über die Dinge, die man so hat, aber nicht braucht: die unzähligen »Fehlkäufe«, die sich unser »Besitz« nennen dürfen. Da sind nie getragene Teile in unseren Kleiderschränken, furchtbare Dekoartikel, unnötige Küchengeräte, Nagellack Nummer 99, ach ja, und natürlich all die technischen Geräte, die wir alljährlich völlig entspannt durch die neueste Version ersetzen um das alte Ding in der Schublade vergammeln zu lassen, weil uns dies und jenes daran nicht gefällt … Wir alle, ja, wirklich wir alle, besitzen unfassbar viel »Zeug«. Die einen mehr, die anderen weniger, aber allesamt sind wir wahrscheinlich recht gut darin, ab und an oder eben öfter völlig unnötigen Kram zu kaufen. Jeder kennt sich selbst gut genug um zu wissen, wo die jeweiligen Schwachstellen liegen. Für die einen sind es Klamotten, für die anderen Technik. Fakt ist: Wir alle sammeln Schätze, sammeln Dinge und Sachen, sammeln unseren ganz privaten Reichtum an, unsere Kleinigkeiten, die das Leben angeblich schöner machen. Und wir alle, inklusive mir als Paradebeispiel, dürfen uns ganz ehrlich fragen: Warum tun wir das?

Die Antwort darauf ist ebenso einfach wie unbequem: Weil wir denken, dass uns diese Dinge, dieser Besitz, glücklich machen! Das gaukelt uns die Werbung vor, aber wir erleben es auch selbst: Das Gefühl, wenn man sich etwas Neues gekauft hat, ist ein schönes. Unbestreitbar! Die Sache hat nur einen Haken: Dieses gute Gefühl hält nicht lange an!

Deshalb brauchen wir dazu unglücklicherweise noch etwas mehr und zwar die Bewunderung unseres Besitzes durch andere Menschen! Der Mensch ist ein Sammler, ein (Schnäppchen-)Jäger … und ein Egoist. Wir definieren uns nur zu oft nicht über uns selbst als Person, sondern über das, was wir besitzen. Selbst wenn wir nicht zu der Sorte Menschen gehören, die ganz unverhohlen mit ihrem Reichtum prahlen, so freut es uns doch alle irgendwie, wenn wir merken, dass andere Menschen unsere Einrichtung bewundern, neidisch auf unsere Kleidung schielen oder große Augen kriegen, wenn sie hören, was wir uns als letztes »gegönnt« haben. Kurzum: Wir sind alle kräftig dabei und ungemein engagiert, wenn es darum geht, Schätze »in dieser Welt« zu sammeln! Ehrlich und ungeschönt, Matthäus 6,19 ist eine Bibelstelle, die nicht nur eine Handvoll vermeintlich besonders schlechter Menschen betrifft, nein, dieses Mal sitzen wir alle im Boot und treiben im Konsumstrudel.

Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht: Jesus weiß um diese Situation. Er weiß, dass wir Menschen so gestrickt sind, dass wir schnell und gerne Besitz anhäufen und Reichtum vermehren wollen. Er weiß, dass wir schnell dabei sind, uns über Materielles zu definieren. Er weiß es und er liebt uns trotzdem! Nicht mehr und nicht weniger: Jesus liebt die »Shopaholics« unter uns genauso wie die »Ich-kann-mich-nicht-beherrschen-Verzweifelten«. Kein Schimpfen, kein Unverständnis, nein, Jesus kann mit unserem Konsumverhalten umgehen und verurteilt uns deshalb nicht. 

Stattdessen zeigt er uns in der Bibel konkrete Möglichkeiten auf, wie wir unser Konsumverhalten verändern können und worauf es im Leben wirklich ankommt. Jesus spricht hier in der Bibel von »Schätzen im Himmel«, wahren Werten, die unvergänglich sind und auf ewig Bestand haben. Aber was genau sind diese Schätze im Himmel? Der Stundenentwurf soll es herausfinden und zwar gemeinsam mit den Mädchen in der Gruppenstunde!

Der Stundenentwurf: 

Ein Stationenlauf auf der Suche nach den wahren Werten

Vor allem für Jugendliche und junge Mädchen ist es oft schwierig, sich nicht über Aussehen und Besitz zu definieren, weil es ihnen die Gesellschaft anders vorgaukelt. Der folgende Stationenlauf soll den Mädels deshalb Möglichkeiten bieten, sich mit ihrem Konsumverhalten, aber auch mit den »wahren Werten« im Leben zu beschäftigen. Dabei ist es wichtig, dass die Stationen so aufgebaut werden, dass die Mädels sie frei und ohne Anleitung aufsuchen können und so wirklich selbstständig und in der Zeit, die sie benötigen, ihre Gedanken verfolgen können. Die Stationen müssen also auch nicht in Reihenfolge absolviert werden, sondern können beliebig angesteuert werden.

Einstieg: 

Lest gemeinsam mit den Mädels den Vers 19 aus Matthäus 6:
»Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Sie werden nur von Motten und Rost zerfressen oder von Einbrechern gestohlen!«

Mögliche Leitfragen zum Einstieg: 

Was heißt »Reichtum« in dieser Welt? Wofür stehen »die Motten, der Rost und der Dieb«? 

Zugegeben, das sind nicht unbedingt leichte Fragen, aber die Erfahrung zeigt, dass die Mädchen oft erstaunlich schnell einen Bezug zu ihrer Lebenswelt herstellen können, weil ihr Leben heute bereits schon früh mit Konsum und Materiellem zu tun hat. Lasst die Fragen also ruhig laufen, auch wenn nicht direkt eine Antwort kommt.

Lest dann die Verse 20–21 aus Matthäus 6:
»Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann. Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.« 
Leitfrage: Was sind die hier genannten Schätze im Himmel? Was meint Jesus damit?

Dazu sollen die Mädels dann aber nicht in der Gesprächsrunde antworten, sondern zunächst die verschiedenen Stationen besuchen und sich so interaktiv mit der Frage auseinander setzen: Was und wo sind für mich Schätze im Himmel? 

Stationen:

• Gemeinsames Wandbild: Was zählt für mich wirklich im Leben?

Legt eine große Leinwand bereit und natürlich bunte Stifte mit dicker Spitze. Oben auf die Leinwand könnt ihr schreiben: »Was im Leben wirklich zählt:« 

Die Mädels dürfen an dieser Station ihren Gedanken freien Lauf lassen und aufschreiben, was für sie im Leben wirklich wichtig ist. Entscheidend ist, dass jeweils nur ein Wort aufgeschrieben wird und nicht ein ganzer Satz, der die Betrachtung des Bildes nachher schwierig macht. Noch wichtiger: Bei dieser Frage gibt es kein »richtig oder falsch«. Die Mädels dürfen sich frei fühlen und aufschreiben, was sie bewegt. Ihr könnt das Wandbild nachher für die Abschlussrunde benutzen oder vielleicht sogar im Gemeindehaus aufhängen.

• »Woran hängt mein Herz« (fest)?

Diese Station ist vielleicht die herausforderndste, denn hier müssen sich die Mädels damit auseinandersetzen, wo sie selbst »Schätze« anhäufen, die vergänglich sind. Legt dazu auf die eine Seite des Tisches Papier und Stifte bereit und gestaltet einen Tisch, an dem die Mädels Platz nehmen und dort ihre Gedanken aufschreiben dürfen. Besonders schön ist es auch, wenn eine Kerze brennt und die Station eher im ruhigeren Teil des Raumes oder des Gemeindehauses aufgebaut ist. 

Die Mädels dürfen auf das Papier Dinge schreiben, die sie gekauft haben und die sie im Nachhinein eigentlich gar nicht gebraucht hätten. Da kommt sicherlich schon einiges zusammen. Danach oder auch gleichzeitig können die Mädchen nachdenken, wo sie vielleicht immer wieder »Schätze« anhäufen. Wo sind vielleicht beim Shoppen Fallen, in die sie immer wieder tappen? Aber auch: Worauf sind sie oft neidisch? Was würden sie gerne besitzen, was anderen schon gehört?

Den Zettel mit ihren gesammelten »irdischen Schätzen« dürfen die Mädels danach entweder unter Aufsicht mit einem Streichholz »ankokeln« und verbrennen oder zerreißen, als Symbol dafür, dass es auf diese Dinge nicht ankommt!

Legt auf die andere Seite des Tisches dann ausgeschnittene Papiere in Herzform aus, vielleicht sogar aus rotem Papier. Auf dieses Herz können die Mädels aufschreiben, woran sie ihr Herz eigentlich oder in Zukunft hängen wollen. Heißt: »Was soll mir wichtiger sein als Materielles?« Dieses Herzpapier dürfen die Mädels mit nach Hause nehmen.

• »Schätze im Himmel« in der Bibel

Jesus spricht in der Bibel immer wieder von Dingen, die ewig und vor allem gut sind. Dinge, die durchtragen und die das Leben lebenswert machen. Dinge, die Gott gibt, damit Menschen auf der Erde mit Perspektive leben können. Das alles sind Dinge, die nicht käuflich sind, sondern Geschenke des Himmels und somit auch »Schätze im Himmel«! 

Die Mädels gewinnen an dieser Station einen Einblick in diese Dinge. Druckt dazu die folgenden Bibelverse auf DIN-A5-Papier aus und legt bunte Stifte bereit. Die Mädels suchen sich einen Bibelvers aus, der sie am meisten anspricht und für sie verdeutlicht, was ein »Schatz im Himmel« sein kann. Diesen Vers dürfen sie dann gestalten und so für sich personalisieren.

Mögliche Bibelstellen:

  • 1.Korinther 16,14: »Alles, was ihr tut, soll in Liebe geschehen.« 
  • 1.Korinther 16,13: »Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark.«
  • Matthäus 25,40: »Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.«
  • Galater 5, 22–23a: »Die Frucht des Geistes [Gottes] aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.«

• Kreativaktion: Spardose basteln!

Als Kreativstation könnt ihr mit den Mädels noch eine Spardose basteln. Allerdings nicht irgendeine Spardose, sondern eine mit einem besonderen Auftrag. Diese Spardose wird nur mit besonderem Geld gefüllt und zwar immer dann, wenn die Mädels standhaft auf etwas verzichtet haben. Heißt: Wenn sie in der Stadt oder im Internet ein Teil gesehen haben, das sie unheimlich gerne gekauft hätten, aber eigentlich nicht benötigen und dann in aller Vernunft darauf verzichtet haben, dürfen sie diesen »eingesparten« Geldbetrag, den das Teil gekostet hätte, in die Spardose stecken. Am Ende einer in der Gruppe abgesprochenen Zeitspanne (vielleicht passenderweise Weihnachten) dürfte bei den Mädels dann ein (beachtlicher) Geldbetrag zusammenkommen, an dem sie erleben können, wie viel Geld man fast für unnötigen Krempel ausgegeben hätte. Wer möchte, darf dieses Geld dann spenden und somit für sich und hilfsbedürftige andere Menschen einen »Schatz im Himmel« sammeln.

Kreative Anleitungen für Spardosen, die man gut und schnell basteln kann, gibt es auf Pinterest, unter anderem aus
IKEA-Bilderrahmen https://www.pinterest.de/pin/362539838747425661/ oder
Einmachgläsern https://www.pinterest.de/pin/178384835226170461/

• Challenge bis zur nächsten Gruppenstunde:

Die Mädchen sollen sich zu Hause in der Zeit bis zum nächsten Treffen einen Gegenstand oder ein Kleidungsteil aussuchen, das sie gerne weggeben möchten. Diese Dinge werden dann zum nächsten Treffen mitgebracht und gemeinsam in eine große Tüte gepackt. Dann überlegen sie gemeinsam, wohin sie diese Sachen spenden wollen: Vielleicht ein Sozialladen im Ort, eine Kleiderkammer oder eine Initiative, die Materialspenden an Kinder in aller Welt verschickt.

Die Mitarbeiterinnen können diese Spende dann organisieren und die Mädels danach unbedingt informieren, was mit ihren Dingen passiert. Noch schöner ist es natürlich, wenn die ganze Gruppe die Spende zusammen abgeben kann.

Ziel der Aktion: Ein Gefühl dafür zu schaffen, dass es Menschen gibt, denen es weniger gut geht als uns und die unsere Hilfe benötigen, denn »Geben macht froh!«

Abschlussrunde:

Austausch über das Erlebte: Lasst die Mädels zu Wort kommen, was ihnen wichtig geworden oder aufgefallen ist. Alle sollen die Möglichkeit bekommen, ihre persönlichen Erlebnisse zu reflektieren und dann auch zu hören, was die Anderen so erlebt haben. Dazu könnt ihr auch das gemeinsam erstelle Wandbild zu Hilfe nehmen, auf dem die Mädels aufgeschrieben haben, was für sie im Leben wirklich zählt.

Was haben vermutlich alle aufgeschriebenen Dinge gemeinsam? Richtig, sie sind nicht mit Geld zu bezahlen! Wahre Schätze im Himmel gibt es umsonst, wir können sie nicht erkaufen. Diese Tatsache soll den Mädchen wichtig werden!

Zum Abschluss könnt ihr die Verse 25–33 aus Matthäus 6 als »Mutmacher-Geschichte« vorlesen und sie so den Mädels mit auf den Weg geben.

Was ist denn wirklich kostbar? Was gibt Dingen ihren Wert? In der Bibel gibt es viele Beispiele, dass Wertvorstellungen völlig auf den Kopf gestellt werden: die Witwe, die einen scheinbar mickrigen Betrag in die Spendendose wirft, damit aber ihr Kostbarstes hergibt und von Jesus als Vorbild herausgehoben wird; der reiche Kornbauer, der sich auf seinen Reichtum verlässt, der letzten Endes jedoch wertlos ist; das einzelne, verlorene Schaf, das dem Hirten mindestens so kostbar ist wie die 99 anderen zusammen, und viele mehr. Letztendlich geht es auch um unseren eigenen Wert und wie kostbar wir in den Augen dessen sind, der uns erschaffen hat – egal, wie andere uns bewerten.

Wir wünschen euch mit diesem Thema wertvolle Ideen für eure Arbeit, kostbare Momente mit euren Teilnehmerinnen, in denen ihr gemeinsam die ganze Fülle von Gottes Reichtum entdeckt, den er für uns am Start hat.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

Click to access the login or register cheese
Wähle dein Team!

Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.

Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.

Wechsel zu deinem Konto