Ab in die Liga der Champions!

Mit Jesus im Gewinnerteam

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe “Ab in die Liga der Champions” sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Sonntag Montag
Nathanael / Joh.1,43-51 / Jesus glaubt an dich und deine Fähigkeiten.
Dienstag
Maria und Marta / Lk.10,38-42 / Hören, was Jesus sagt.
Mittwoch
Jakobus und Johannes / Mk.10, 35-45 / Konkurrenz – jeder ist wichtig im Jüngerteam
Donnerstag
Zachäus / Lk.19,1-10 / Bei Jesus gibt es keine Ausgrenzung. Du gehörst dazu!
Freitag
(Paulus und) Hananias / Apg. 9,1-19 / Jesus nicht sehen, und doch seine Worte umsetzen
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Sktechboard
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Sktechboard
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 Vertiefung Vertiefung Vertiefung
„Du oder ich“ (die spielerische Vertiefung) Anschl. „Zombieball“
Vertiefung Vertiefung
10:15  
Anschl. Murmelspiele
Kellnern mit Hindernissen
Anschl. „Wasserbombentennis“
 
Anschl. „Crossboule“/ Leitergolf, …
Find the tree
Anschl. Gagaball
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Beginn am Sonntag 14 Uhr
Ankommen
Kennenlernspiele
Snack Snack Snack Snack Snack
14:15 Gagaball/Marshmellow-Challenge     Ponyexpress 1.0 Mut-Rallye
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende
Mit ÜN: Abendprogramm     Quiz-Fußball Das Angeberspiel Der etwas andere Casinoabend  

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den “Trainer der Welt” hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm. Ihr könnt alles gesammelt über den “Jetzt alles herunterladen”-Button downloaden. Einen ersten Einblick in die biblischen Geschichten erhaltet ihr unter “biblische Geschichten und Rahmengeschichte”.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

biblische Geschichten und Rahmengeschichte

Ablauf
Vor Beginn der Übung werden die Teilnehmenden in Gruppen mit jeweils vier bis fünf Personen eingeteilt. Jede der Gruppen braucht einen Platz an dem sie ungestört arbeiten kann. Jede
Gruppe erhält die selben Materialien sowie ein rohes Ei. Nun haben die Gruppen 30 Minuten Zeit, um mit den vorhandenen Materialen eine Konstruktion zu bauen. Mit Hilfe dieser Konstruktion solle es möglich sein, das rohe Ei aus einer Höhe von 5 Metern fallen zu lassen, ohne dass dieses dabei kaputt geht. Ob die Konstruktion um das Ei herum gebaut wird, oder im Landebereich aufgestellt wird, ist den Gruppen selbst überlassen.

Variante 1:
Jede Gruppe erhält folgende Materialien

  • 1 rohes Ei
  • 30 Strohhalme
  • 1,25 m Tesafilm

Variante 2:
Jede der Gruppen erhält folgende Materialien

  • 1 rohes Ei
  • 4 DIN A4 Blätter
  • 1 Schere
  • Flüssigkleber

Variante 3:
Den Gruppen werden verschiedenen Materialien zur Verfügung gestellt. Welche Materialien verwendet werden, wird den Mitgliedern der einzelnen Gruppen selbst überlassen. Allerdings hat jedes Material einen Preis und jeder Gruppe verfügt nur über ein bestimmtes Budget. Mit diesem Budget können die Gruppen alles erwerben, was sie ihrer Meinung nach gebrauchen können. Wichtig dabei ist, dass das Budget und die Preise der Materialen durch die Übungsleitung so festgelegt werden, dass die einzelnen Gruppen nicht alles kaufen können.

Nach Ablauf der Bauzeit treffen sich alle Gruppen am Landeplatz. Jede Gruppe stellt nun ihre Konstruktion vor und unterzieht diese einem Praxistest.

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe “Ab in die Liga der Champions” sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Sonntag Montag
Nathanael / Joh.1,43-51 / Jesus glaubt an dich und deine Fähigkeiten.
Dienstag
Maria und Marta / Lk.10,38-42 / Hören, was Jesus sagt.
Mittwoch
Jakobus und Johannes / Mk.10, 35-45 / Konkurrenz – jeder ist wichtig im Jüngerteam
Donnerstag
Zachäus / Lk.19,1-10 / Bei Jesus gibt es keine Ausgrenzung. Du gehörst dazu!
Freitag
(Paulus und) Hananias / Apg. 9,1-19 / Jesus nicht sehen, und doch seine Worte umsetzen
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Sktechboard
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Sktechboard
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 Vertiefung Vertiefung Vertiefung
„Du oder ich“ (die spielerische Vertiefung) Anschl. „Zombieball“
Vertiefung Vertiefung
10:15  
Anschl. Murmelspiele
Kellnern mit Hindernissen
Anschl. „Wasserbombentennis“
 
Anschl. „Crossboule“/ Leitergolf, …
Find the tree
Anschl. Gagaball
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Beginn am Sonntag 14 Uhr
Ankommen
Kennenlernspiele
Snack Snack Snack Snack Snack
14:15 Gagaball/Marshmellow-Challenge     Ponyexpress 1.0 Mut-Rallye
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende
Mit ÜN: Abendprogramm     Quiz-Fußball Das Angeberspiel Der etwas andere Casinoabend  

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den “Trainer der Welt” hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm. Ihr könnt alles gesammelt über den “Jetzt alles herunterladen”-Button downloaden. Einen ersten Einblick in die biblischen Geschichten erhaltet ihr unter “biblische Geschichten und Rahmengeschichte”.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

biblische Geschichten und Rahmengeschichte

Der große Team-Check

Spielablauf

  • Die „Managerin“ oder der „Manager“ eines erfolgreichen Fußballvereins (Name am besten passend zum jeweiligen Ort wählen) tritt vor die gesammelte „Mannschaft“ (Jungschargruppe) und erklärt, dass das erste Spiel in der Liga der Champions kurz bevorsteht. Gemeinsam mit der Chef-Trainerin bzw. dem Chef-Trainer möchte sie/ er nun herausfinden, welche Spielerinnen bzw. Spieler in den kommenden Spielen eingesetzt werden sollen. Da es dem Verein sehr wichtig ist, dass alle gut miteinander klarkommen, soll der Liga der Champions – Check in kleinen Gruppen – also als „Team-Check“ – erfolgen. An verschiedenen Stationen müssen die einzelnen Teams gemeinsam beweisen, dass sie fit für die Liga der Champions sind. Für jeden erfolgreich absolvierten Check erhält die jeweilige Gruppe ein kleines Zertifikat, das sie auf ihre „Liga der Champions-Checkliste“ (siehe Vorlagen) aufkleben muss. Sind alle Zertifikate gesammelt, wird den einzelnen Team-Mitgliedern in einer feierlichen Abschluss-Zeremonie von der Managerin oder dem Manager die Spielerlaubnis für die Liga der Champions (siehe Vorlagen) ausgehändigt.                             
  • Die Vereinsmanagerin oder der Vereinsmanager teilt die gesamte Jungschargruppe in kleine Teams (3-5 Personen) ein – entweder durch gezielte Auswahl oder per Zufallsprinzip (z.B. mit Hilfe von Gruppenkarten o.ä.).
  • Jedes Team überlegt sich einen Gruppennamen, den es auf ihrer Checkliste einträgt.
  • Die einzelnen Stationen werden durchlaufen, wobei die Reihenfolge im Voraus festgelegt wird oder von den Teams frei ausgewählt werden darf.

Hinweise zu den Vorlagen

  • Die Vorlagen (Word-Dokumente) sind einfach gehalten und können bei Bedarf verändert werden.
  • Es bietet sich an, bestimmte Vorlagen (z.B. die Zertifikate) auf verschiedenfarbiges Papier zu kopieren.
  • Bei einigen Zertifikaten sollten noch kleine, passende Bilder eingefügt werden. Auf den Vorlagen ist dann jeweils eine Internetadresse angegeben, unter der ein passendes lizenzfreies Bild zu finden ist. Die Bilder dürfen leider nicht über das Internet verbreitet werden, daher wurden sie nicht im Voraus eingefügt. 

Hinweise zu den Check-Stationen

  • Im Raum verteilt befinden sich die einzelnen Stationen, an denen die Teams bestimmte Checks absolvieren müssen, um ihre Zertifikate zu erwerben.
  • Die Stationen sind durch entsprechende Stationenschilder (siehe Vorlagen) gekennzeichnet.
  • Da es voraussichtlich schwierig sein wird, für jede Station eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter zu finden, bietet es sich an, zwei oder mehrere Stationen von jeweils einer Person betreuen zu lassen.
  • Die verschiedenen Staff-Mitgliederinnen und -Mitglieder können ihre Rolle mit Hilfe entsprechender Kleidung sowie einfacher Requisiten (z.B. Trillerpfeife) noch realistischer darstellen.
  • Die Aufgaben an den einzelnen Stationen stellen lediglich Vorschläge dar. Sie können den örtlichen und personellen Voraussetzungen angepasst und nach Bedarf verändert bzw. ergänzt werden. Wichtig: Die Aufgaben hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades so gewählt werden, dass möglichst alle Teams ein Zertifikat erhalten, wenn sich die einzelnen Mitglieder angestrengt haben. 
  • Variationsmöglichkeiten:
    • An einer Station können auch mehrere Aufgaben gestellt werden, die erledigt werden müssen, um das Zertifikat zu bekommen.
    • Jede Gruppe darf sich einen „Fehltritt“ leisten und erhält die Spielerlaubnis auch, wenn ein Zertifikat nicht geschafft wurde.

Beschreibung der Check-Stationen

1. Mannschaftsärztin/ Mannschaftsarzt: Gesundheits-Check

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob der Körper der Teammitglieder gesund bzw. leistungsfähig genug ist, um in der Liga der Champions zu bestehen.

Aufgaben (Beispiele): Das Team muss in Summe eine bestimmte Anzahl von Liegestützen/ Kniebeugen/ Hampelmännern/ Seilsprüngen/ Strecksprüngen o.ä. schaffen.  

Material: Stationenschild „Mannschaftsärztin oder Mannschaftsarzt: Gesundheits-Check“ (siehe Vorlagen),evtl. 3-5 Sprungseile, Gesundheits-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

2. Fitness-Coachin/ Fitness-Coach: Ausdauer-Check

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder genügend Ausdauer haben, um ein intensives Spiel durchzuhalten.

Aufgaben (Beispiele): Im Freien eine bestimmte Strecke gemeinsam laufen, ohne stehenzubleiben, z.B. 5 Runden ums Haus. Im Raum eine bestimmte Zeit auf der Stelle laufen, ohne anzuhalten.

Material: Stationenschild „Fitness-Coachin oder Fitness-Coach: Ausdauer-Check“ (siehe Vorlagen), Ausdauer-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

3. Cheftrainerin/ Cheftrainer: Anweisungs-Check

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder Trainer-Anweisungen umsetzen können.

Aufgabe: Die Cheftrainerin oder der Cheftrainer gibt schnell nacheinander bestimmte Anweisungen und führt sie selbst immer gleichzeitig dazu aus. Die Teammitglieder dürfen nur die Anweisungen ausführen, bei denen davor „Die Trainerin sagt” oder „Der Trainer sagt“ gesagt wurde. Immer, wenn die Trainerin bzw. der Trainer die Gruppe in die Irre führen will (also nicht „Die Trainerin/ Der Trainer sagt“ davorsetzt), können Punkte gesammelt werden: Falls ein Gruppenmitglied die Anweisung trotzdem ausführt, erhält die Trainerin bzw. der Trainer einen Punkt. Falls kein Gruppenmitglied darauf hereinfällt, also alle ganz genau zugehört haben, erhält die Gruppe einen Punkt. Die Gruppe muss eine bestimmte Anzahl von Punkten erreichen, um ihr Zertifikat zu erhalten (z.B. 8 Punkte).

Variationsmöglichkeiten:

  • Die Punktzahl der Gruppe muss beim Erreichen der Mindestpunktzahl höher sein als die Punktzahl der Trainerin/ des Trainers. Ansonsten wird so lange weitergespielt, bis dies der Fall ist.  
  • Immer ein Kind der Gruppe darf einen Fehler machen. Falls die restlichen Gruppenmitglieder richtig reagieren, wird trotzdem ein Punkt für das Team vergeben.

Beispiele für Anweisungen: Arme nach oben strecken, in die Hände klatschen, hüpfen, sich um sich selbst drehen, schnipsen, Daumen nach oben/unten/zur Seite, hinsetzen, aufstehen, Augen zu/auf, Hände reiben, usw.

Material: Stationenschild „Cheftrainerin oder Cheftrainer: Anweisungs-Check“ (siehe Vorlagen), Zettel und Stift zum Notieren der Punkte, Anweisungs-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

4. Mannschaftsköchin/ Mannschaftskoch: Ernährungs-Check

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder bestimmte Lebensmittel, die für Leistungssportlerinnen bzw. -sportler von großer Bedeutung sind, (er-)kennen.

Aufgabe: Den Gruppenmitgliedern werden die Augen verbunden. Anschließend findet eine „Blind-Verkostung“ verschiedener Lebensmittel statt. Die Kinder dürfen sich beraten, um welches Lebensmittel es sich jeweils handelt. Insgesamt dürfen 2 der Gruppenantworten falsch sein, um das Zertifikat zu erhalten.

Variation: Bei der Verkostung müssen sich die Kinder die Nase zuhalten.

Vorschläge für Lebensmittel:

  • Wichtig: Vor der Verkostung unbedingt mögliche Lebensmittelallergien abfragen!
  • Verschiedene Früchte, z.B. Apfel, Banane, Birne, Orange, Zitrone, Himbeere, Brombeere, Heidelbeere, Datteln, Melone, Mandarine, Trauben, Rosinen
  • Verschiedene rohe Gemüsesorten, z.B. Gurke, Paprika, Karotte, Kohlrabi, Radieschen
  • Verschiedene gekochte Gemüsesorten, z.B. Kartoffel, Brokkoli, Blumenkohl
  • Verschiedene Getreideprodukte, z.B. Haferflocken, Cornflakes, Vollkornbrot

Material: Stationenschild „Mannschaftsköchin oder Mannschaftskoch: Ernährungs-Check“ (siehe Vorlagen), 3-5 Augenbinden oder Tücher/Schals, Teller mit vorbereiteten Lebensmitteln, Ernährungs-Zertifikate (siehe Vorlagen)

5. Team-Coachin/ Team-Coach: Teamarbeits-Check

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder gut zusammenarbeiten können.

Aufgabe: Die Kinder müssen eine kooperative Aufgabe bewältigen, z.B. das „Teppichwenden“: Alle Gruppenmitglieder stellen sich auf einen Teppich (alternativ:  Decke oder Plane). Jetzt sollen sie den Teppich auf die andere Seite (Oberseite nach unten) drehen, ohne dass ein Kind den Boden mit einem seiner Körperteile berührt. Hilfsmittel wie z.B. Stühle dürfen nicht benutzt werden. Falls jemand den Boden berührt, muss die Aufgabe von vorne begonnen werden.

Variationen:

  • Der Teppich muss auch wieder zurück auf die Oberseite gedreht werden.
  • Die Gruppenmitglieder dürfen sich nicht miteinander (verbal) unterhalten.

Material: Stationenschild „Team-Coachin oder Team-Coach: Teamarbeits-Check“ (siehe Vorlagen), kleiner Teppich (alternativ: Decke oder Plane), Teamarbeits-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

6. Techniktrainerin/ Techniktrainer: Torschuss-Check

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder das Toreschießen beherrschen.

Aufgabe: Die Kinder schießen abwechselnd auf ein Tor und müssen zusammen eine bestimmte Anzahl von Toren erzielen.

  • Variante 1 (im Freien): Torschuss mit einem Fußball auf ein echtes oder ein mit Hütchen markiertes Tor, die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter fungiert als Torhüterin bzw. als Torhüter.
  • Variante 2 (im Raum): Torschuss mit einem Tipp-Kick-Spieler auf ein Tipp-Kick-Tor, entweder mit oder ohne Torhüter (Torwart wird von Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter übernommen).

Material: Stationenschild „Techniktrainerin oder Techniktrainer: Torschuss-Check“ (siehe Vorlagen), Tor oder 2 Hütchen und Fußball (im Freien) oder Tipp-Kick-Spiel (im Raum), Torschuss-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

7. Zeugwartin/ Zeugwart: Wäsche-Check

Zeugwartinnen bzw. ein Zeugwarte kümmern sich darum, dass das „Zeug“, das eine Mannschaft braucht (Verpflegung, Schuhe, Kleidung, Fußbälle usw.), bereitsteht und in Ordnung sowie vollständig ist.  Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass die Trikots vor jedem Spiel frisch gewaschen auf dem Platz der Spielerinnen bzw. Spieler liegen.  

Ziel: An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder „dreckige“ Sportklamotten schnell und richtig in die passenden Wäscheboxen einsortieren können, um der Zeugwartin bzw. dem Zeugwart die Arbeit zu erleichtern.

Aufgabe: Die Zeit eilt! Nach einem Spiel liegen die achtlos hingeworfenen Sportklamotten der Mannschaft in der Umkleidekabine. Damit man den Flieger nach Hause noch rechtzeitig erreichen kann, müssen die Spielerinnen bzw. die Spieler der Zeugwartin bzw. dem Zeugwart helfen, die Wäsche in die richtigen Wäscheboxen zu sortieren. Im Raum verteilt liegen verschiedene Kleidungsstücke (z.B. Socken, kurze Hosen, Jogginghosen, Trainingsjacken, Stutzen, Fußballtrikots, T-Shirts). Auf Kommando sortieren die Teammitglieder die einzelnen Kleidungsstücke innerhalb einer vorgegebenen Zeit in verschiedene, mit den Kleidungsbegriffen beschriftete Wäscheboxen. Es darf pro Kind immer nur 1 Teil gleichzeitig transportiert werden. Sind alle Wäschestücke rechtzeitig und richtig einsortiert worden, erhält das Team das Zertifikat.

Material: Stationenschild „Zeugwartin oder Zeugwart: Wäsche-Check“ (siehe Vorlagen), Kleidungsstücke, beschriftete Wäschekörbe, Kisten oder Kartons, Stoppuhr, Wäsche-Zertifikate (siehe Vorlagen) , Klebestift   

8. Medien-Coachin/ Medien-Coach: Interview-Check

Ziel: Fußballerinnen oder Fußballer müssen in Interviews oft schnell reagieren können. An dieser Station soll gecheckt werden, ob die Teammitglieder gut auf schwierige Interviews vor oder nach den Liga der Champions – Spielen vorbereitet sind.

Aufgabe: Die Medien-Coachin/ Der Medien-Coach stellt schnell hintereinander verschiedene Fragen an die Gruppenmitglieder. Nachdem ein Kind befragt wurde, kommt sofort das nächste dran, wobei die Reihenfolge beliebig variiert werden kann. Das jeweils angesprochene Kind gibt irgendeine Antwort – außer „ja“ oder „nein“!  Außerdem darf keine der bereits genannten Antworten der anderen Teammitglieder wiederholt werden. Die Medien-Coachin/ Der Medien-Coach bestimmt selbst, wann die Gruppe seiner Ansicht nach ausreichend auf die Interviews vorbereitet ist und das Zertifikat erhält.

Material: Stationenschild „Medien-Coachin oder Medien-Coach: Interview-Check“ (siehe Vorlagen), evtl. Zettel mit vorbereiteten Fragen, Interview-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

9. Firmenvertreterin/ Firmenvertreter: Werbe-Check

Ziel: Jeder Fußballclub, der in der Liga der Champions spielt, braucht große Firmen, die als Sponsoren fungieren. Die Teammitglieder sollen beweisen, dass sie für ein Produkt einer potentiellen Sponsor-Firma Werbung machen können.

Aufgabe: Die Teammitglieder erhalten ein Produkt, z.B. eine Getränkedose. Sie bekommen einige Minuten Zeit, um sich einen kreativen Werbespot zu überlegen, mit dem sie das Fernsehpublikum für das Produkt begeistern könnten. Die Firmenvertreterin bzw. der Firmenvertreter bewertet dann, ob dies der Fall ist oder ob in bestimmten Bereichen (z.B. Sprache, Begeisterung, Schauspiel) nachgebessert werden muss. Ist sie bzw. er zufrieden, erhält die Gruppe das Zertifikat.

Material: Stationen-Schild „Firmenvertreterin oder Firmenvertreter: Werbe-Check“ (siehe Vorlagen), Werbeprodukt, Werbe-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

10. Fanbeauftragte/ Fanbeauftragter: Autogramm-Check

Ziel: Bei organisierten Autogrammstunden haben einzelne Spielerinnen bzw. Spieler die Pflicht, Autogrammkarten für ihre Fans zu unterschreiben. Die Teammitglieder sollen unter Beweis stellen, dass sie in der Lage sind, in einer vorgegebenen Zeit eine bestimmte Anzahl von Autogrammkarten zu unterschreiben.

Aufgabe: Jedes Kind erhält einen kleinen Stapel mit „Autogrammkarten“. Innerhalb von 3 Minuten muss eine vorgegebene Gesamtzahl von Karten (abhängig von der Zahl der Gruppenmitglieder) lesbar mit dem jeweiligen Vor- und Nachnamen der Kinder unterschrieben werden, um das Zertifikat zu erhalten.

Material: Stationenschild „Fanbeauftragte oder Fanbeauftragter: Autogramm-Check“ (siehe Vorlagen), Autogrammkarten für Spieler und/oder Spielerinnen (siehe Vorlagen), 3-5 Stifte, Stoppuhr, Autogramm-Zertifikate (siehe Vorlagen), Klebestift

Vorlagen

Quellen:

https://www.mikula-kurt.net/spiele/kooperationsspiele/fliegender-teppich/

https://www.gruppenspiele-hits.de/wettspiele/decken-wenden.html

https://kinder.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/bibliothek/kuriosah/bibliothek-zeugwart100.html

https://educalingo.com/de/dic-de/zeugwart

In dieser Themenreihe beschreiben wir Bausteine, die ihr für eure Gruppenstunde nutzen könnt, um die 1. Serienstaffel von “The Chosen” zu vertiefen und gemeinsam aufzugreifen. Ideal, um die Folgen gemeinsam zu schauen und danach als Gruppe zu erleben, besprechen und persönlich anzugehen.

Elemente in den Erarbeitungen sind: Spiel, Gespräch durch Fragen, eine Zeugnisandacht, der Blick in die Bibel, eine persönliche Challenge und etwas zu Essen.

Über The Chosen: „The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Leben von Jesus mit mehreren Staffeln, und zugleich das erfolgreichste durch Crowdfunding finanzierte Filmprojekt (über 16.000 Beteiligte) aller Zeiten. Die Serie hat sich binnen eines Jahres zu einer Weltsensation entwickelt, die zig Millionen Fans gefunden hat.

  • Über 315 Millionen angeschaute Folgen
  • 7 Staffeln sind geplant
  • 2. Staffel auf Deutsch ab 18. März 2022

Beim Quiz-Fußball geht es darum, durch die Beantwortung verschiedener Fragen den „Ball“ auf einem Spielplan immer weiter in Richtung des gegnerischen Tores zu bewegen und letztendlich mehr Tore zu erzielen als das gegnerische Team.

So sieht der Spielplan aus:

  • Auf einem Plakat ist ein Fußballfeld mit 2 Toren, Mittellinie und Mittelkreis aufgemalt.
  • Der Anstoßpunkt ist durch einen kleinen Kreis gekennzeichnet, der mit einem „A“ markiert wurde. Der Kreis sollte so groß sein, dass zwei Bälle (siehe unten) darin Platz finden.
  • In beiden Spielhälften befinden sich jeweils zwei weitere Kreise, die mit einem „B” sowie mit einem „C“ markiert wurden. Dabei sollte sich der zweite Kreis („C“) näher am Tor befinden als der erste Kreis („B“).
  • In den beiden Toren ist je ein weiterer Kreis eingezeichnet, in dem „Tor“ (alternativ: „D“) steht.
  • Alle Kreise – mit Ausnahme des Anstoßkreises – sollen so groß sein, dass ein Ball (siehe unten) hineinpasst.
  • Falls du den Spielplan nicht selbst zeichnen möchtest: Unter https://eduki.com/de/material/58045/quiz-fussball-fuer-alle-arten-von-schnellfragerunden findest du eine Spielplan-Vorlage, die man für 1 Euro käuflich erwerben kann. Allerdings müsstest du sie dann noch größer kopieren (mindestens A3).

Das kannst du als Spielball verwenden:

  • Falls der Spielplan an einer Tafel oder einer Flipchart angebracht wird, bietet es sich an, zwei verschiedenfarbige Magnete als Fußbälle zu verwenden.
  • Ansonsten kannst du auch zwei Bälle mit geringem Aufwand aus Papier herstellen oder – falls dir das zu unprofessionell ist – eine der zahlreichen Internetvorlagen ausdrucken. Am besten sollten sich die beiden Bälle voneinander unterscheiden, z.B. durch ihr Muster oder ihre Farbe. Ein Stück Klebestreifen auf der Rückseite sorgt dafür, dass sie auf dem Spielfeld haften.

Diese Fragen kannst du stellen:

  • Im Prinzip gibt es bei der Auswahl der Fragen kaum Beschränkungen. Du kennst deine Gruppe am besten und weißt, welche Themen in letzter Zeit behandelt wurden oder worauf aktuell der Schwerpunkt gelegt werden soll.
  • Passend zum Spiel bietet sich natürlich ein Sportquiz an. Aber auch Fragen zu biblischen Geschichten, zu allgemeinen Themen oder zum Wohnort etc. sind denkbar.
  • Du könntest – etwa bei schwierigeren Fragen – jeweils drei alternative Antwortmöglichkeiten nennen. Für den direkten Teamwettkampf (siehe Spielbeschreibung) wäre das aber eher ungeeignet.

So läuft das Spiel ab:

  • Zunächst musst du bzw. der Spielleiter zwei möglichst gleichgroße Teams bilden.
  • Dann ordnest du jedem Team je einen Spielball und ein Tor zu.
  • Du befestigst die Bälle im Anstoßpunkt.
  • Die Teams bilden nun zwei „Schlangen“ (alle stellen sich hintereinander auf), die sich direkt gegenüberstehen.
  • Du stellst dich zwischen die beiden Teams und stellst eine Frage. Die beiden Kinder, die jeweils ganz vorne in ihrer Teamschlange stehen, versuchen, die Frage so schnell wie möglich zu beantworten.
  • Der Spielball des Teams, das zuerst die richtige Antwort gegeben hat, wird auf Feld 2 („B“) vorgerückt.
  • Die beiden vordersten Kinder, die gerade dran waren, stellen sich ans Ende ihrer Teamschlange. Nun sind die nächsten an der Reihe.
  • Die Spielbälle werden so lange weitergeschoben, bis ein Tor erzielt wurde. Der Ball des erfolgreichen Teams beginnt dann wieder am Anstoßpunkt.
  • Gewonnen hat die Mannschaft, die nach „Abpfiff“ die meisten Tore geschossen hat.  

Diese Spiel-Variationen gibt es:

  • Das Spiel kann auch nur mit einem Ball gespielt werden. Der Ball wird dann entsprechend der Antworten in Richtung des einen oder anderen Tores bewegt.
  • Die Teams werden statt gleichzeitig abwechselnd befragt. Ein Spielball: Bei richtiger Antwort wird der Ball in Richtung des gegnerischen Tores, bei falscher Antwort in Richtung des eigenen Tores bewegt. Zwei Spielbälle: Bei richtiger Antwort wird der Ball in Richtung des gegnerischen Tores bewegt, bei falscher Antwort bleibt er an Ort und Stelle.

Quelle:

https://eduki.com/de/material/58045/quiz-fussball-fuer-alle-arten-von-schnellfragerunden

Spiel

In dieser Folge sehen wir viel von Jesus als Handwerker. Darum soll es bei diesem Spiel gehen. Teilt euch dazu in kleine Gruppen auf.

Jede Gruppe erhält Baumaterial: Eine Packung Kinder-Schoko-Bons, Kinderriegel, Kindercountries, ein Überraschungsei (…) und etwas Tesafilm. Die Gruppen bekommen fünf Minuten Zeit und sollen aus der Schokolade einen Gegenstand bauen, der wie ein Kinderspielzeug aussieht. Das kreativste Spielzeug gewinnt.

Gespräch

Je nach Gruppengröße könnt ihr euch in kleine Gesprächsgruppen aufteilen und über die nachfolgenden Fragen sprechen. Kommt anschließend wieder in der großen Gruppe zusammen und berichtet, was ihr über Jesus und seinen Charakter gelernt habt.

Fragen für den ersten Eindruck:

  • Wie wirkt diese Folge auf dich?
  • Was hat dich angesprochen?
  • Was hat dich überrascht?

Fragen für ein vertiefendes Gespräch:

  • Welche Gedanken über Jesus waren neu für dich?
  • Gibt es Szenen in der Folge, die du anders dargestellt hättest? Wenn ja, wie?
  • Was für ein Bild wird von Jesus wird gezeichnet? Haltet ihr es für realistisch?
  • Was ist besonders an Jesu Verhalten gegenüber den Kindern?
  • Warum nimmt sich Jesus so viel Zeit für die Kinder und spricht mit ihnen? Was sagt das über ihn aus?
  • Warum hören die Kinder Jesus zu und arbeiten freiwillig mit ihm? Was fasziniert sie an ihm?
  • Die Kinder spekulieren, wer Jesus wirklich ist (Verbrecher, Rabbi, …). Was denken die Menschen in eurem Umfeld (Schule, Ausbildung, Studium, Eltern, …), wer Jesus ist?
  • Jesus sagt: „Gott enthüllt nicht alle Dinge auf einmal. Aber was, wenn vieles von dem, was unser Volk denkt, wie wir miteinander umgehen und wie wir uns verhalten sollen, falsch ist?“ Welche Vorstellungen, Einstellungen und Handlungen im Blick auf den Glauben würde Jesus heute kritisieren?

Fasst in der großen Gruppe zusammen:

  • Was lernt ihr über Jesus und seinen Charakter?

Zeugnisandacht

Könnt ihr euch an Situationen in eurem Leben erinnern, in denen andere euch nicht ernst genommen haben? Vielleicht wart ihr noch Kinder und habt Sätze gehört wie „Du bist zu klein.“, „Das verstehst du noch nicht.“ oder „Das ist nur was für Erwachsene.“ Manchmal war das bestimmt berechtigt, aber vielleicht gab es auch Situationen, in denen ihr euch einfach nicht ernstgenommen gefühlt habt. Vielleicht begegnen euch solche Situationen auch heute noch.

Die Folge von ‚The Chosen‘, die wir heute gesehen haben, ist etwas anders als die anderen Folgen bisher. Denn diese Folge baut nicht auf eine konkrete Bibelstelle auf, die nacherzählt wird. Sie malt eher ein Bild von Jesus im Alltag und davon, wie sein Umgang mit Kindern ausgesehen haben könnte. Ich finde, das ist ein interessanter Gedanke.

Und ich finde es spannend zu sehen, wie Jesus in dieser Folge mit den Kindern umgeht. Da taucht dieses Mädchen einfach auf und durchstöbert die Sachen von Jesus. Aber anstatt genervt zu reagieren oder Angst zu haben, dass etwas kaputt sein könnte, lädt Jesus das Mädchen samt seinem Freund ein, aus ihrem Versteck zu kommen. Es stört ihn auch nicht, dass es immer mehr Kinder werden. Er sieht in ihnen nicht nur nervige kleine Kinder, die ihm die Zeit rauben. Im Gegenteil, er beschäftigt sich mit ihnen und hört sich an was sie denken. Er lässt sie sogar mithelfen und gibt ihnen das Gefühl, dass sie wichtig sind, und er nimmt sich die Zeit sie zu lehren. Er hält die Kinder nicht für zu dumm oder unwichtig. Er nimmt ihre Gedanken ernst.

In der Bibel gibt es eine ganz kurze Geschichte, in der Jesus einer Gruppe Kindern begegnet. Jesus hat einen langen Tag hinter sich, an dem er sich mit den Pharisäern gestritten hat, als auf einmal eine Gruppe von Frauen auftaucht. Sie wollen, dass Jesus sich Zeit nimmt und ihre Kinder segnet. Doch davon bekommt Jesus erstmal gar nichts mit. Denn die Frauen werden von den Jüngern aufgehalten. Die Jünger reagieren total genervt. Nach dem Motto „Was wollen jetzt auch noch diese Kinder hier?“. Vielleicht haben sie es sogar als Beleidigung empfunden und gedacht, Jesus hat Besseres zu tun. Es gibt wichtigere Leute, mit denen Jesus sich beschäftigen muss, als eine Horde Kinder. Sie lassen die Frauen und Kinder auf jeden Fall gar nicht erst bis zu Jesu durch, sondern schicken sie direkt wieder weg.

Doch irgendwie bekommt Jesus die ganze Sache mit. Und da reagiert auch er ungehalten. Aber nicht, weil es ihn stört, dass die Kinder zu ihm gebracht werden. Was Jesus verärgert, ist die Tatsache, dass die Jünger den Kindern den Weg zu ihm versperren. Und seine Worte an die Jünger sind ziemlich deutlich, er sagt gleich zweimal „Lasst die Kinder zu mir kommen“ und „hindert sie nicht daran“.

Für Jesus hat die Beziehung zu diesen Kindern den gleichen Wert, wie die zu allen anderen Menschen. Für ihn gibt es keinen, der nicht wichtig genug ist. Er macht keinen Unterschied zwischen reich oder arm und er macht keinen Unterschied zwischen wichtig oder unwichtig. Jesus sieht, was diese Kinder brauchen und mit welchem Wunsch die Eltern sie zu ihm gebracht haben. Deshalb nimmt er die Kinder auf die Arme und segnet sie.

Mich fasziniert an dieser Geschichte, dass Jesus hier nicht nach seinen eigenen Vorteilen sucht. Nachdem er sich den Tag über mit den Pharisäern über irgendwelche theologischen Fragen gestritten hat, hätte er Grund genug gehabt, seine Ruhe haben zu wollen. Er hätte auch das Recht gehabt, so verärgert wie die Jünger zu reagieren, weil er seine Zeit sinnvoller nutzen könnte. Aber Jesus stellt nicht sich selbst in den Mittelpunkt, sondern er sieht die Bedürfnisse dieser Kinder. Für Jesus ist es nicht wichtig, was die anderen von ihm denken und ob die Beziehung zu diesen Kindern ihn selbst weiterbringt oder nicht.

Und ich habe mich gefragt, wie es in unseren Beziehungen aussieht? Geben wir uns nur mit Menschen ab, die uns selber weiterbringen? Investieren wir nur da in Beziehungen, wo wir selbst etwas davon haben? Beziehungen, durch die wir vor anderen besser dastehen oder die unser Image aufpolieren? Oder haben wir den Anderen im Blick und sehen was er braucht? Sind wir bereit, wie Jesus Zeit in Beziehungen zu investieren, bei denen wir selbst keine Vorteile daraus ziehen?

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich gerade dann, wenn ich müde und genervt bin, oft nur noch mich selber im Blick habe. Dann will ich gar nicht sehen, dass jemand anderes grade Hilfe braucht oder dass ich vielleicht unfreundlich war. In diesen Situationen habe ich oft nur das im Blick, was ich selber gerade brauche und was mich weiterbringt.

Aber Jesus fordert uns heraus unsere Perspektive zu verändern. Weg von uns selber und hin zu anderen Menschen. Deshalb möchte ich euch diese Frage mitgeben: Mit welchem Fokus lebst du deine Beziehungen? Hast du Interesse am Anderen oder dienen deine Beziehungen nur dir selber?

Blick in die Bibel

Lest die Geschichte in Markus 10,13-16 nach. Jesus sagt dort noch mehr über Kinder. Macht euch Gedanken darüber, was das für euch bedeuten könnte. Folgende Fragen sollen euch dabei helfen:

  • Was sagt Jesus über die Kinder?
  • In welchen Punkten stellt er sie als Vorbild dar?
  • Welche Fähigkeiten hat ein Kind, die einem Erwachsenen oft verloren gehen?
  • Welche Erinnerungen an „schenken und beschenkt werden“ habt ihr aus eurer Kindheit?
  • An welchen Stellen müssen wir unser Verhalten oder unsere Einstellung ändern, wenn wir ernst nehmen, was Jesus sagt?

Challenge für den Alltag

Challenge 1:

Kinder gehörten zu den eher unbedeutenden Personengruppen in der Gesellschaft. Trotzdem waren sie Jesus wichtig. Er hat sich Zeit genommen und ist ihnen liebevoll begegnet.

Wo gibt es Menschen in deinem Umfeld, die von anderen kaum beachtet werden? Nimm diese Menschen ganz bewusst wahr und überlege, wie du ihnen Wertschätzung entgegenbringen kannst.

Challenge 2:

Jesus fordert uns auf wie die Kinder zu werden. In welchen Situationen in deinem Alltag kannst du das ganz konkret umsetzen und dich entscheiden wie ein Kind zu vertrauen und anzunehmen was Jesus dir schenkt?

Essen

Ein passender Snack zum Thema ist Kinderschokolade. Ihr könnt eure Bauwerke aus dem Spiel vom Anfang gemeinsam essen. 

ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.

Die Jakobsgeschichte

Unter “Programmideen” finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.

Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter “Videos”.

Programmplan

Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. 

Sonntag
Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht
Montag
Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen
Dienstag
Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter
Mittwoch
Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban
Donnerstag
In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok
Freitag
Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen
10:15 Kennenlern-Spiele Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ „Würfeln-Suchen-Quizzen“ Geländepiel: „Kuhhandel“
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Snack Snack Snack Snack Snack Snack
14:15
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std
Geländespiel „Capture the Wildraten” Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“

Platz für eigene Ideen
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“
oder
Stationenspiel „Talente ausprobieren“
Platz für eigene Ideen Stationenspiel
„Jakobs leckere Suppe“
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Jeden Tag eine Erinnerung: Gott ist für mich da

Idee für die Freizeit: Mit den Kindern wird die Leiter zu Beginn gebastelt. Am Ende jeden Tages bekommen die Kinder je ein Segenskärtchen, welches sie mit den kleinen Wäscheklammern an der Himmelsleiter befestigen können.

Wie alles beginnt:

Bastelanleitung:

  1. Schritt: Lege die beiden Garnstücke (ca. 50 cm lang) nebeneinander und beginne, die kleinen Äste (ca. 5 cm lang) in etwa gleichgroßen Abständen einzuknoten, so dass eine Strickleiter entsteht. Hier genügen Einfachknoten. Am Ende sollten ca. 5 cm Garn übrigbleiben, diese verknotest du nun.

2. Schritt: Nimm dir nun das blaue Tonpapier und zeichne eine Wolke auf, welche du im Anschluss ausschneidest.

3. Schritt: Streiche die Wolke mit Flüssigkleber ein und klebe etwas Watte darauf.

4. Schritt: Nun kannst du die Wolke mit dem Tesafilm an dem oberen Ende der Strickleiter befestigen. Für den Fall, dass die Schnur etwas zu kurz ist, kannst du noch etwas Garn an den oberen Teil der Strickleiter befestigen. Dies erleichtert dir später das Aufhängen.

Nun kann die Strickleiter an einem beliebigen Platz aufgehängt werden. Viel Spaß dabei! J

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 1/2021. Es geht um Josef. In insgesamt 8 Lektionen geht es um Josefs Familiengeschichte, die Hochs und Tiefs seines Lebens, Verrat, Intrige, Träume und Wunder und darum, dass Gott am Ende alles gut macht.

Ergänzend als Lektion 1 ein Stundenentwurf zur Jahreslosung Lk 6,36.

Lektion 2 1. Mose 37,1-11 Getreide und Gestirne

Lektion 3 1. Mose 37,12-36 Verraten und verkauft

Lektion 4 1. Mose 39 Abgehauen und bestraft

Lektion 5 1. Mose 40 + 41 Ähren und Kühe

Lektion 6 1. Mose 42 Angst und Bange

Lektion 7 1. Mose 43 + 44 Noch einmal Angst und Bange

Lektion 8 1. Mose 45 Versöhnung und Freude

Lektion 9 1. Mose 50,1-20 Rückblick und Ausblick

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

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