„Juhu, wir dürfen uns wieder treffen!“ – doch welche Aktionen können wir überhaupt anbieten? Gruppen treffen sich. Manche Freizeiten werden durchgeführt. Dabei müssen allerdings die aktuellen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Das fordert uns heraus.
In diesem Themen-Paket findest du Vorschläge für Spiele und Kreativangebote, die gut mit 1,5m – Abstand gespielt werden können. Bitte achte bei der Umsetzung auf die Vorgaben deines Bundeslandes oder deiner Gemeinde und verändere gegebenenfalls die Regeln des Spiels.
Bei manchen Vorschlägen, kann nicht das gesamte Konzept umgesetzt werden. Welche Einheiten das betrifft und was man ändern müsste, kannst du im Folgenden nachlesen:
Spiele:
Kreativangebote:
Das interaktive und spaßige Spiel kann mit kleinen oder großen Gruppen gespielt werden, da der Spielplan durch eine PowerPointPräsentation angezeigt wird. Es wurde schon mit 100 Mitspielern durchgeführt. Das Spiel ist personalisiert, da die Begriffe und Fragen mit der eigenen Gruppe und dem eigenen Standort zu tun haben. Man lernt sich dadurch besser kennen und die Gruppe wird gestärkt. Auf der PPP kann man „Ort“ durch den eigenen Ortsnamen, Teenkreisnamen, usw. ersetzen.
Es gibt zwei Spielvarianten, wobei die erste vor allem für große Gruppen gedacht ist.
Bei Activity XXL werden Begriffe erraten – durch Pantomime, Malen, Erklären oder Erklären mit nur zehn Worten. Ein Spieler würfelt. Die Spielfigur wird auf der PPT am Kopf angeklickt. Anschließend klickt man auf das Feld, auf welchem die Spielfigur landet. Die Felder haben verschiedene Farben und sind der Darstellungsart zugeordnet:
Der Spieler erhält nun einen Zettel mit einem Begriff, den er darstellen soll oder einer persönlichen Frage, deren Antwort dann der Begriff ist. Die Mitspielenden wissen dabei nicht, welche Frage der Spieler erhalten hat. Mögliche Fragen und Begriffe findet man in den Dokumenten. Persönlicher wird es, wenn man sie für die eigene Gruppe anpasst. Dabei können folgende Fragen helfen:
Dann sollte man überlegen, welche Fragen und Begriffe mit welcher Darstellungsart machbar sind. Anschließend die Fragen auf entsprechendes farbiges Papier ausdrucken. Also Fragen für Pantomime auf rotes Papier. Die Fragen ausschneiden, falten und in eine Schüssel oder einen Eimer geben. Aus dieser Schüssel kann der Spieler seinen Zettel ziehen.
Für eine große Gruppe braucht es eine Spielleitung, die das Spiel moderiert. Es spielen alle gemeinsam: Jemand stellt dar – alle raten.
Jeder Teilnehmende schreibt seinen Namen auf einen Zettel und wirft ihn in das große Glas, das bei der Spielleitung steht. Falls man im Vorfeld weiß, wer alles kommt, können die Namen schon vorbereitet werden.
Die Spielleitung zieht einen Namenszettel und ermittelt so den Spieler. Der Spieler würfelt und zieht einen Zettel in der erwürfelten Farbe. Wenn die Gruppe den Begriff erraten hat, liest die Spielleitung die dazu gehörende Frage vor. Anschließend wird ein neuer Namenszettel gezogen usw.
Die Teilnehmenden bilden zwei bis drei Mannschaften. Diese Mannschaften sind nacheinander dran. Sie würfeln und wählen selbst aus, wer in der jeweiligen Runde darstellt. Die restliche Mannschaft darf raten. Die Ratezeit beträgt eine Minute.
Wer am Ende der Spielzeit (ca. 1 h) am meisten Begriffe erraten hat, gewinnt.
KON 02.2019 »wunderbar«: Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.
Wunderbar ist nicht nur Gottes Schöpfung, die Natur, sondern auch das, was Gott bis heute tut. Manches ist auch ver»wunder«lich. – Diese Themenreihe will helfen, all das in der Bibel, in der Schöpfung und der eigenen Umgebung zu entdecken.
Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.
Wie kann man beweisen, dass Jesus Gottes Sohn ist? Gar nicht. Man kann es nur glauben. Denn Jesus ist am Kreuz gestorben, damit wir unsere Schuld loswerden können. Weder Wunder noch Logik führen zu dieser Erkenntnis. Ganz platt gesagt: Wer die Sache mit dem Kreuz nicht glaubt, ist ein Depp. Wer die Sache mit dem Kreuz glaubt, ist ein Glückspilz, denn er hat die wichtigste Sache geklärt und kann sein Leben entspannt angehen.
Korinth war eine an einer Meerenge gelegene Hafenstadt. Über diese Meerenge konnten Schiffe die Umschiffung des Peleponnes umgehen. Es sammelte sich eine bunt gemischte Bevölkerung dort an, die mit ihren Lebenseinstellungen und Lebensausrichtungen die Gesellschaft beeinflussten. So auch die Gemeinde, die sich dort gebildet hatte und die sich mit den ideellen Strömungen auseinandersetzten musste. Die Gemeindemitglieder stammten wohl vorwiegend aus den unteren Gesellschaftsschichten. In Korinth und Ephesus hatte sich Paulus ein bis zwei Jahre aufgehalten und kannte die Gemeinde entsprechend gut.
Im Kontext (Verse 10–17) wird von Streitigkeiten/Differenzen in der Gemeinde berichtet, vermutlich hatten sich »Cliquen« gebildet. Da gab es die »Petrus-Partei«. Diese Leute bezweifelten, dass Paulus ein Apostel sei und stellten die Legitimation seiner Mission in Frage. Die »Paulus-Partei« unterstütze den Apostel Paulus, weil dieser die Gemeinde gegründet hatte. Von einer »Apollos-Partei« ist die Rede, deren Angehörige die Gaben des Paulus anzweifelten, weil er kein so brillanter Redner war wie Apollos. Die vierte Gruppe nannte sich »Christus-Partei«. Ihre Anhänger lehnten es ab, sich auf einzelne Apostel oder Prediger zu berufen, sondern allein auf Christus. Mit den Bestrebungen und Streitereien, zu der »besten« Gruppe gehören zu wollen, räumt Paulus hier auf. Keiner soll sich für etwas Besseres halten. In Vers 18 erklärt Paulus das noch konkreter.
Die Kreuzigung ist das entscheidende Geschehen, die entscheidende Tatsache. Ohne Kreuzigung gäbe es keine Vergebung der Schuld. Jesus nimmt am Kreuz unsere Sünde auf sich und rettet so alle Menschen, die das glauben und Jesus dafür danken. Wer das für Quatsch hält und als Blödsinn abtut, erkennt folglich die Erlösung nicht an. Dem fehlt dann die Vergebung von Gott. Die Konsequenz ist »verloren werden«, keine Gemeinschaft mit Gott in der Ewigkeit haben.
Wer die Vergebung der Schuld von Jesus am Kreuz dagegen anerkennt, wird glücklich sein. Vergebung macht das Herz leicht. Das Wissen, dass aller Bockmist vergeben ist, kann eine Kraftquelle für das gesamte Leben sein.
(Verse 19–25) Mit einem gekreuzigten Christus konnten die Juden nichts anfangen. Ein Gott ist dann ein Gott, wenn er übernatürliche Dinge tun kann, allwissend ist, unerreichbar, mystisch, bewundernswert. Und nun erhebt Jesus den Anspruch, Gottes Sohn zu sein, ist aber am Kreuz erstickt. Das hat so gar nichts Göttliches an sich. Die Juden haben Übernatürliches erwartet. Und nach so einem Tod können die Wunder, die man von Jesus erzählte, bestimmt nicht wahr sein. Deshalb gilt die Kreuzigung des selbsternannten Gottessohnes als »Skandal«. »Verflucht ist, wer am Holz hängt.« (5. Mo .21,23)
Für die Griechen sind Jesus und seine Lehre Nonsens. Für sie hätte sich Jesus durch menschliche Vernunft und Weisheit als Gott ausweisen müssen, durch unwiderlegbare Argumentation.
Gott hat einen ganze anderen Weg eingeschlagen. Das Kreuz »macht selig«, es rettet die, die daran glauben. Jemand der glaubt, setzt sein Vertrauen auf Gott – ohne Beweise durch Wunder oder Logik.
Selbst die größte Schwäche Gottes (Jesus’ Tod) ist noch stärker oder klüger als der coolste und weiseste Mensch. Gottes Macht erweist sich als Ohnmacht. Damit kann sich keiner später einbilden, selbst für sein Heil gesorgt zu haben. Deshalb ist auch jede Diskussion, wer zu welcher Partei gehört oder wer recht hat, sinnlos.
Peergroups erhalten mehr und mehr Einfluss auf die Mädchen. Sie vergleichen sich mit anderen. Wichtig wird, wer zu welcher Gruppe gehört und wer welche Rolle oder Position in der Gruppe besetzt.
Stellt euch vor, ihr dürft einen Film drehen. Mit wem würdet ihr die Rolle des Adam, mit wem die Rolle der Eva besetzen?
Jesus hat sich nicht zu den Coolen gesellt. Die Gemeinde in Korinth hatte das verstanden. Die Mitglieder der Gemeinde gehörten nicht zur »Upperclass«. Sie gehörten eher zu den Verlierern der Gesellschaft. Und sie machten keine Standesunterschiede untereinander, jedenfalls keine Unterschiede durch die gesellschaftliche Stellung. Nach außen ernteten sie Unverständnis.
Die Juden erwarteten Wunder von ihrem Messias/Erlöser. Wunder hat Jesus zwar getan, aber dann ist er am Kreuz gestorben. Wo blieb nun das Wunder? Damit hat er alles in Widerspruch gestellt, was man bisher von ihm erzählte. Im Gegenteil sogar: Wer am Kreuz stirbt gilt als verflucht nach dem Alten Testament.
Auch den Griechen, denen die Gemeinde von Korinth von Jesus erzählte, konnten nicht an Jesus glauben, denn der Tod von Jesus widersprach aller Logik. Ein Gott der stirbt? Götter sind ewig und unendlich.
Jesus hat die Erwartungen dieser Gruppen nicht erfüllt. Der Grund ist: Niemand soll seine Erlösung sich selbst zuschreiben können.







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