Jakob am Jabbok

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Zielgedanke

Kämpfe sind Teil des Lebens. Mach es, wie Jakob: halte dich an Gott fest, lerne ihm zu vertrauen und deine Ängste an ihn abzugeben. Tue dein Möglichstes und gib nicht auf. Das lässt dich stark und widerstandfähig werden. Und du wirst dabei erkennen, Gott ist absolut vertrauenswürdig!

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Dieses Erlebnis von Jakob teilt sich in zwei Schwerpunkte auf.

Teil A, 1. Mose 32, 2-22, wird in dieser Einheit nur gestreift, ist aber für das Verständnis wichtig.

Jakob ist nach vielen Jahren weit weg von seiner Heimat und seiner Familie auf dem Weg zurück. Äußerliches hat sich verändert: er hat Familie, ist reich und erfolgreich. Aber auch innerlich hat er sich verändert. Er lebt mit Gott und ist mit ihm im Gespräch. Er weiß um seine Schuld und wünscht sich Versöhnung.

Jetzt steht ihm die Begegnung mit seinem (Zwillings-)Bruder Esau bevor. Sie sind unversöhnt auseinandergegangen, Jakob musste sogar vor ihm fliehen. Denn Jakob hatte ihn mehrfach betrogen und Esau hatte sich vorgenommen, Jakob zu töten (1. Mose 27, 41). Jakob ist unsicher, hat Angst: wie wird sein Bruder ihm begegnen? Was wird er ihm selbst oder seiner Familie antun?

Wie bereitet sich Jakob auf diese Begegnung vor? Er schickt Boten zu Esau. Und dann betet er. Er erinnert Gott an die Aufgabe, die er Jakob gegeben hat und die er mit der Rückkehr ausführt. Er dankt Gott für dessen Treue und Liebe, die sich in Jakobs unverdientem Reichtum zeigen und er gesteht Gott seine Angst und Hilfsbedürftigkeit. Dann wird er aktiv: Er bereitet seinen Besitz und seine Familie bestmöglich auf einen möglichen Kampf vor. In dieser Nacht erlebt Jakob etwas Unvergessliches. und das ist Teil B.

Teil B, 1. Mose 32, 23-33, bildet den Schwerpunkt dieser Einheit. Bevor Jakob den Fluss Jabbok überquert und seinem Bruder Esau und damit seinem alten Leben begegnet, schickt ihn Gott in einen Kampf. Die ganze Nacht ringt Jakob mit dieser Person. Er gibt nicht auf, ist zäh, lässt nicht los. Er kämpft gegen seine Vergangenheit, in der er ein verbissener, gewitzter Betrüger war und auch selbst betrogen wurde. Er kämpft darum, seine Angst und Unsicherheit loszulassen und sich und diese ungewisse Situation Gott anzuvertrauen.

Und diese Person? Sie fordert Jakobs Vertrauen heraus. Prüft sein Durchhaltevermögen und seine Widerstandskraft. Und – gibt ihm drei Dinge mit:

  • eine auf Dauer verletzte Hüfte – eine Lektion in Sachen Demut und eine lebenslange Erinnerung daran, dass er mit Gott gerungen hat, daran, wie nahe er Gott war und dass das kein Traum, sondern Wirklichkeit war.
  • einen neuen Namen – damals waren Namen eng verbunden mit Persönlichkeit und Charakter. Mit dieser Namensänderung erkannte Gott Jakobs Veränderung vom „Fersenhalter oder Täuscher“ hin zu dem, „der mit Gott kämpft“ an.
  • den erbetenen Segen – Gott stellt sich zu Jakob, zu seiner Veränderung, dazu, dass er durch die Kämpfe an Stärke und Widerstandskraft, ja an Persönlichkeit gewonnen hat. Er schlägt damit ein, in die von Jakob ausgesprochene Hilfsbedürftigkeit und sein Vertrauen auf Gott und versiegelt diese vertrauensvolle Beziehung mit seinem Segen.
Erlebniswelt der Kinder

Dieses Erlebnis Jakobs hat uns Mitarbeitenden, die wir schon einige Jahre leben und einiges erlebt, durchlebt und Kämpfe hinter uns gebracht haben, viel zu sagen. Aber auch Kinder kennen Kämpfe in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis. Sie werden mit Situationen konfrontiert, in denen ihr Durchhalten, ihr Dranbleiben gefragt sind, in denen sie Frust erleben und trotzdem weitermachen müssen.

Reagieren wir auf solche Situationen mit Verbitterung, Resignation, vielleicht sogar Neid, haben wir diesen Kampf verloren.

Halten wir durch, bleiben dran, erkennen wir unseren Anteil an der Situation oder unsere Aufgabe darin, suchen wir Hilfe und Unterstützung? So können wir gestärkt und widerstandskräftiger aus diesem Kampf hervorgehen.

Kinder stark machen – dazu können wir beitragen. In der Jungschar ganz besonders dadurch, dass wir die Kinder mit dem bekannt machen, der mit uns und für uns kämpft, der unsere Möglichkeiten und unser Bemühen sieht und achtet, der absolut vertrauenswürdig ist und Lösungen hat, wo wir verzweifeln: der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs!

Einstieg

Jakob hat einen neuen Namen bekommen. Seine Namen hatten wichtige Bedeutungen für ihn. Es ist spannend, sich mit dem eigenen Namen und dessen Bedeutung zu befassen.

Die Kinder bekommen jeweils ein Puzzleteil. Darauf steht ihr Name. Im Raum sind Puzzleteile versteckt. Auf jedem dieser Puzzleteile steht jeweils die Bedeutung des Namens eines Kindes. Jetzt machen sich die Kinder auf die Suche nach der Bedeutung ihres Namens. Ob sie die richtige Übersetzung gefunden haben, prüfen sie, indem sie ausprobieren, ob die Puzzleteile passen.

Variante: Gleiches Prinzip. Nur werden Namen und Bedeutung je auf ein DinA4 Blatt gedruckt. Neben Name und Bedeutung kommt je dasselbe Symbol. Das Kind erkennt am Symbol neben der Bedeutung, ob die beiden Teile passen. Symbole findet ihr z.B. in Schriftarten „wingdings“ (Word).

Rahmengeschichte Teil 1 zu Tag 5 aus Rahmengeschichte „Jakob“.

Erzählung

Jakob sitzt nachdenklich am Ufer des Jabbok. Auf der anderen Seite schlafen seine Frauen und Söhne. Er ist unruhig und gleichzeitig braucht er seine Ruhe. Die hofft er hier, am Fluss zu finden. Was ihn am nächsten Tag, auf der anderen Seite des Jabbok erwarten wird?

Jakob denkt zurück: Vor vielen Jahren war er auf Anweisung seiner Mutter aus seiner Heimat geflohen. Sein Bruder Esau hatte gedroht, ihn umzubringen. So weit weg wie möglich sollte Jakob fliehen. Reumütig lässt Jakob seinen Kopf sinken und seufzt. Recht hatte Esau mit seiner Wut. Er, Jakob, war selbst schuld. Zweimal hatte er seinen Bruder hinterhältig betrogen und um sein Erbe gebracht. Auch danach hat Jakob immer wieder betrogen und wurde betrogen. Immer wieder musste er sich Dinge, sein Recht, seine große Liebe erkämpfen, auch mit miesen Tricks. Inzwischen hatte er Familie, war reich und erfolgreich. Jetzt nach vielen Jahren und großen Veränderungen kehrt er auf den Rat Gottes hin zurück in seine Heimat. Und morgen würde er seinem Bruder Esau begegnen.

Jakob schluckt schwer. Seine Boten, die er vorsorglich zu Esau gesandt hat, haben ihm ausgerichtet, Esau ziehe ihm mit 400 Mann entgegen! 400 Mann!?! Ganz klein kauert sich Jakob zusammen. Wie soll er sich gegen 400 Mann wehren?

Jakob hatte gebetet: „Gott, hilf mir. Ich habe solche Angst. Ich weiß, ich habe Esau verletzt, ihn betrogen. Ich habe es nicht verdient, dass er gut zu mir ist. Was, wenn Esau meiner Familie etwas antut, wenn er mich immer noch hasst, mich vielleicht sogar umbringt? Gott, was soll ich tun? Bisher warst du immer für mich da. Du hast mir zugesagt, dass ich viele Kinder, Enkel und Urenkel haben werde. Du hast mir so oft geholfen. Und jetzt? Gott, hilf mir. Amen.“

Jakob hatte einen Plan: er teilte seine Familie und seinen Besitz in zwei Lager auf, jeweils begleitet von seinen besten Männern. In jedes dieser Lager wurden wertvolle Tiere zugeteilt, die Geschenke für Esau sein sollen. Ein Lager ging voraus. Wenn Esau dieses Lager überfallen würde, dann wüsste Jakob, dass Esau ihn noch hasst. Das zweite Lager könnte noch fliehen. Würde Esau aber die Geschenke annehmen, würde Frieden unter den Brüdern einkehren.

Jakob wünscht sich nichts mehr, als Versöhnung. Gleichzeitig weiß er überhaupt nicht, was ihn erwartet. Während Jakob noch seinen Gedanken nachhängt, nimmt er wie aus dem Nichts eine Bewegung wahr. Schnell dreht er sich um und springt auf. Hier, mitten in der Nacht würde er sich nicht hinterrücks angreifen lassen. Die Person tritt auf Jakob zu, greift ihn an. Jakob wehrt sich. Startet einen Gegenangriff und verbeißt sich in diesen Ringkampf mit der unbekannten und doch irgendwie vertrauten Person. Jakob stöhnt und ächzt, er holt tief Luft, er wird nicht aufgeben! Er nicht! So viel hat er sich erkämpft, so viel aufgegeben und wiedergewonnen, so viel aufgebaut. Das wird ihm keiner nehmen!

Bilder von Esau tauchen vor seinem inneren Auge auf. Kurz strauchelt er, weil er seine Angst vor der Ungewissheit spürt. Aber gleich packt er wieder zu. Er wird nicht verlieren! Diese Angst wird nicht gewinnen. Gott, sein Gott hat ihn hierhergeschickt. An diesem treuen Gott hält Jakob sich fest. Er versucht, Gott zu vertrauen und gleichzeitig seine eigene Angst loszulassen. Jakob denkt an das, was Gott ihm gesagt hat und fühlt sich ermutigt. Gott wird ihn nicht im Stich lassen. Jetzt nicht und niemals. Tränen und Schweiß fließen, aber Jakob gibt nicht auf.

Als langsam die Dämmerung heraufzieht, ein neuer Tag, mit neuer Hoffnung anbricht, spürt Jakob einen schmerzhaften Schlag an seiner Hüfte. Er hält sich an seinem Gegenüber fest, beißt die Zähne zusammen, Tränen des Schmerzes laufen über sein Gesicht. Der Mann bittet ihn: „Lass mich los, der neue Tag bricht an.“ Doch Jakob hält ihn fest und stöhnt verzweifelt: „Ich lasse dich nicht los, bevor du mich segnest!“

Da fragt ihn der Mann nach seinem Namen. „Jakob“, presst er hervor. Der Mann schaut ihn aufmerksam an. „Du heißt nicht länger Jakob, „Fersenhalter oder Täuscher“. Du sollst „Israel“ heißen, denn du hast viel in deinem Leben gekämpft, mit Menschen und mit Gott und bist gestärkt daraus hervorgegangen.“ Dann segnet sein Gegenüber Jakob.

Hinkend und doch gestärkt verlässt Jakob diesen Ort, an dem er Gott begegnet war und überlebt hatte. Im Vertrauen auf Gott stellt er sich diesem Tag.

Rahmengeschichte Teil 2 zu Tag 5 aus Rahmengeschichte „Jakob“.

Andachtsimpuls

Jakob musste kämpfen, immer wieder und jetzt steht ihm ein schwerer Kampf bevor: die Begegnung mit seinem Bruder Esau!

Kämpfe kennst du sicher auch. Die beiden letzten Diktate hast du beide so richtig in den Sand gesetzt. Beim letzten Diktat hat dich sogar dein Lehrer beim Abschreiben erwischt. Und jetzt steht das nächste Diktat bevor. Jetzt geht es dir sicher ähnlich wie Jakob – Angst, Zweifel, Unsicherheit, total verkrampft bist du.

Und was tut Jakob? Zuerst einmal beten, mit Gott reden. Er erinnert Gott und sich an Gottes Versprechen. Er bekennt seine Schuld. Er hält fest und setzt auf Gottes Liebe und Treue. Er gesteht seine Angst und Hilfsbedürftigkeit. Ein starker, erwachsener, kampferprobter Mann wie Jakob. Dann können wir das doch auch, oder? Gott sagen, dass wir ihn, seine Hilfe, seinen Trost, seinen Rat brauchen; dass wir Angst haben, wie gelähmt sind. Und uns an das erinnern, was wir von ihm wissen: dass er treu ist, dass er uns liebt, das er immer bei uns, mit uns und für uns ist, dass er Möglichkeiten hat, wo wir nicht weiter wissen.

Und dann kommt völlig unerwartet Jakobs größter Kampf, der Kampf mit Gott. Und Jakob kämpft verbissen. Er gibt nicht auf. Er lässt seine Ängste und Unsicherheit los, aber Gott lässt er nicht los, da packt er zu, kämpft darum Gott zu vertrauen, denn das will er und spürt, ohne dieses Gott-Vertrauen geht es nicht.

Er verlässt den Kampf-Platz mit drei „Trophäen“:

(Eventuell jeweils eine Medaille beschriftet mit einem Stichwort zeigen)

  • Einer auf Dauer verletzten Hüfte – sie erinnert ihn daran, dass er mit Gott gekämpft hat, ihm ganz nahegekommen ist und nicht untergegangen ist, sondern Kraft und Zuversicht gewonnen hat.
  • Mit einem neuen Namen – der ihm zeigt: Gott respektiert mein Schuldeingeständnis und achtet meine Veränderung und Stärke, die ich durch schwierige Kämpfe gewonnen habe.
  • mit dem Segen Gottes – sein Versprechen, dass er mit ihm und für ihn ist.

An Gott festhalten, lernen ihm zu vertrauen, deine Ängste an ihn abgeben und dein Möglichstes zum Gelingen beitragen – wie Jakob – das lässt dich stark und widerstandfähig werden. Und du wirst dabei erkennen, Gott ist absolut vertrauenswürdig!

Gebet

Guter Gott, Kämpfe, schwere Zeiten gehören zu unserem Leben. Aber du bist mit uns, stehst uns bei und hilfst uns. Dafür danke ich dir. Lass uns immer mehr lernen, dir zu vertrauen. Lass uns erleben, dass du vertrauenswürdig bist und dadurch gestärkt und zuversichtlich aus schwierigen Situationen hervorgehen. Amen

Liedvorschläge
  • Wer Gott vertraut, Einfach spitze Nr 28
  • Von oben und von unten, Einfach spitze Nr 41
  • Unserm Gott ist alles möglich, Einfach spitze Nr 44
Vertiefungen
Medaillen basteln

Jakob hat den Kampfplatz am Morgen mit drei Medaillen verlassen. Auch du hast sicher schon so manchen Kampf bestanden oder wünschst dir eine Zusicherung Gottes für einen bevorstehenden Kampf.

Aus dem Goldpapier und dem Bierdeckel oder dem goldenen Fotokarton bastelst du dir eine Medaille, indem du einen Kreis mit ca 8-10cm Durchmesser ausschneidest, bzw. den Bierdeckel mit dem Goldpapier beklebst. Dann machst du mit dem Locher ein Loch in die Medaille und ziehst ein Stoff- oder Geschenkband durch dieses Loch.

Nun kannst du die Medaille mit einem Edding beschriften. Entweder schreibst du eine Zusage aus der Bibel darauf (in den Psalmen gibt es viele ermutigende Zusagen Gottes) oder du schreibst 2-3 Stichworte auf, die dich an eine schwierige Situation in deinem Leben erinnern, in der du viel gelernt hast und gestärkt hervorgegangen bist; eine Situation, in der du vielleicht auch Hilfe durch Gott oder/und Menschen erlebt hast.

Vorwärts oder rückwärts – eine Haus-Rallye

Widerstandsfähig werden, mit Frust umgehen und weitermachen, das hat Jakob gelernt und das könnt ihr mit der nächsten Aktion spielerisch üben.

Die Haus-Rallye oder Geländespiel ist orientiert an dem Kinder-Brettspiel „Spielhaus“. https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/kinderspiele/spielhaus-21424/index.html

Ihr benötigt einen Spielplan auf den ihr 50-80 Spielfelder spiralenförmig aufmalt und durchnummeriert. Start ist außen das erste Spielfeld, Ziel ist innen in der Spirale, das letzte Spielfeld. Ungefähr jedes fünfte Spielfeld markiert ihr farbig.

Außerdem bereitet ihr zwei verschiedene Karten-Sorten vor: Auf so viele kleine Kärtchen (ca. 5x5cm groß) wie ihr bunt markierte Spielfelder habt, malt oder druckt ihr unterschiedliche Symbole. Jedes Kärtchen bekommt ein anderes Symbol. Die gleichen Symbole malt oder druckt ihr auf ca. DIN A6 große Karten. Allerdings nummeriert ihr diese Karten hinten noch durch, mit jeweils einer der Zahlen, die die buntmarkierten Felder haben. Diese Karten versteckt ihr im Gemeindehaus, eurer Wohnung oder im Garten oder Gelände.

Dann teilt ihr die Teilnehmenden in Gruppen von 3-5 Personen ein. Jede Gruppe bekommt eine Spielfigur. Die Gruppen würfeln abwechselnd und laufen entsprechend ihrer Würfelaugen. Gewonnen hat die Gruppe, die als erstes auf dem Zielfeld in der Spirale angekommen ist.

Erschwerend kommt hinzu: würfelt eine Gruppe eine eins oder eine sechs, zieht sie eines der kleinen Kärtchen. Nun muss sie das Symbol suchen, das auf diesem Kärtchen abgebildet ist. Sie unterbricht das Spiel, bis sie die Karte gefunden hat. Die Gruppe darf sich aufteilen, muss aber am Spielfeld wieder vollständig sein, damit sie weiterziehen kann. Hat ein Gruppen-Teilnehmer die Karte gefunden, dreht er sie um und merkt sich die hinten stehende Zahl. Ist die Gruppe vollständig am Spielfeld angekommen, gibt sie einem Mitarbeitenden das kleine Kärtchen zurück und nennt die Zahl der versteckten Karte. Der Mitarbeitende kann anhand einer Liste überprüfen, ob Symbol und Zahl übereinstimmen. Dann darf die Gruppe auf das entsprechend nummerierte Spielfeld ziehen. Hat sie Glück, geht es nach vorne, hat sie Pech, geht es wieder zurück. Gehen die kleinen Kärtchen aus, mischt ihr sie noch einmal und habt so einen neuen Stapel.

Wichtig ist, dass ihr das Suchgebiet klar eingrenzt.

Bei diesem Spiel werdet ihr an euren Jungscharlern sicher neue Seiten kennenlernen.

Du möchtest, dass deine Konfis, Schülerinnen und Schüler, usw. besser darin werden, Bibelstellen gezielt und schnell aufzuschlagen? Dann bist du hier genau richtig. Durch Bibelfußball lernen die Teens spielerisch, sich in der Bibel zurechtzufinden.

Du brauchst nur ein Fußballfeld, einen Ball, zwei identische Bibeln und schon kann es losgehen.

Close-up of a white line on green grass in a soccer field

Du kannst das Fußballfeld verwenden oder es auf eine Tafel o. Ä. aufzeichnen. Zeichne jeweils an die Enden deines Feldes zwei Tore und dazwischen eine Mittellinie mit einem Kreis als Ausgangsposition für deinen „Ball“. Zwischen der Mittellinie und den Toren kannst du nun so viele Kreise zeichnen wie du möchtest. Dies sind die Positionen, auf die der Ball jeweils gesetzt werden muss, bevor er ins Tor gelangt.

Zeichne auf jeder Seite gleich viele Kreise ein. Nutzt du eine Tafel als Spielfeld, kannst du als Ball einen Magneten nutzen. Hänge ihn zu Beginn auf die Position auf der Mittellinie.

Teile deine Gruppe zu Beginn in zwei Teams ein und stelle klar, welches Team in welches Tor treffen muss. Nun kann es auch schon losgehen. Jeweils ein Spieler aus jedem Team bekommt nun eine Bibel (gleiche Übersetzung, damit der Wortlaut identisch ist) und du nennst ihnen die erste Bibelstelle, die sie aufschlagen müssen. Der Spieler, der die Stelle zuerst aufschlägt und vorliest, bekommt einen Punkt und der Ball wird einen Kreis näher Richtung Tor gesetzt. Wurde von einem Team ein Tor erzielt, notiere es dir am besten und setzte den Ball zurück auf die Mittellinie. Das Team mit den meisten Toren gewinnt.

Ideen rund um eine Kinderfreizeit zur biblischen Jakob-Geschichte

Diese Freizeitreihe bietet eine kurze Einführung in die biblische Jakob-Geschichte, 6 biblische Einheiten mit einer dazu passenden Rahmengeschichte als Anspiel in der heutigen Zeit (Zwillingsbruder verbringt Ferien bei der Oma), Geschichten, Spiele, Kreatives und weitere Ideen rund um das Freizeitprogramm. Die meisten Ideen sind auch sehr gut in der Gruppe als Themenreihe über mehrere Wochen umsetzbar.

Wer ist Jesus für uns?

Eine spannende Frage, der wir mit Spielideen zu den unterschiedlichen Jesus-Bildern, die wir so haben, auf den Grund gehen wollen.

Entweder sagt man am Anfang selbst etwas zu dem jeweiligen Jesus-Bild oder fragt die Kinder, wer und warum man dieses Jesus-Bild haben könnte.

Am Ende überlegen sich die Kinder, welches Bild von Jesus ihnen am besten gefällt bzw. wie sie den Satz „Jesus ist …“ ergänzen würden.

Die Spiele können nach Alter und Gruppengröße angepasst werden.

Jesus ist …

… ein Wegbegleiter

Für die Emmaus-Jünger war Jesus ein Wegbegleiter, der mit ihnen ein Stück ging und sie haben ihn in diesem Moment nicht erkannt. Sie schienen blind zu sein.

Die Kinder gehen zu zweit zusammen und führen sich gegenseitig blind auf verschiedene Arten: mit Reden, durch Flüstern des Namens, durch Klatschen und andere Geräusche, dann nur mit Körperkontakt ohne Reden, erst mit der Hand, dann nur mit dem kleinen Finger, durch Berührungen an der Schulter.

… ein Tröster und Menschenversteher

Jesus konnte Menschen, denen es schlecht ging, wieder Mut geben und sie trösten.

Die Kinder sammeln auf einem Blatt fünf verschiedene Arten, wie man Menschen trösten kann oder fünf verschiedene Sätze, mit denen man jemand Mut zusprechen kann.

… ein König

Für manche ist Jesus ein König, der die Welt verändern und sie weise regieren soll.

Königen sieht man es von ihrer Erscheinung schon an, dass sie Könige sind. Dazu gehört auch die Krone. Aufgabe ist es, mit dem bereitgestellten Material eine besondere Krone zu basteln.

… ein Lehrer

Für manche war Jesus ein Lehrer oder auch Gelehrter. Er wusste viel und man konnte viel von ihm lernen.

Lehrer wissen viel, vor allem auch viele schwierige Worte.

Ihr bekommt fünf Fremdwörter genannt und müsst erraten, welches die richtige Bedeutung ist.

Oder ihr bekommt ein Fremdwort. Jede Gruppe gibt schriftlich einen Tipp ab, was das sein könnte. Dann werden alle Tipps vorgelesen und die Gruppen müssen raten, welcher der Begriffe die richtige Bedeutung hat.

Mögliche Begriffe:

Balliste (Wurfgeschütz aus dem Altertum), Zyane (Kornblume), Samum (trocken-heißer Wüstenwind), Aktinometrie (Messung der Sonnenstrahlen), Schirting (grobes Baumwollgewebe)

… ein Spinner

Für viele war Jesus ein Spinner. Ein Verrückter, der Sachen behauptete, die nicht stimmten. Einen, den man lieber nicht ernst nehmen sollte.

Die nächste Aufgabe ist etwas verrückt, unsinnig und unlogisch.

Ein Mitarbeitender hat in jeder Hand ein Kartenspiel. Auf jeder Seite von ihm steht ein Kind. Er lässt die Kartenspiele einfach fallen und die Kinder heben jeweils ein Kartenspiel schnellstmöglich auf. Welches Kind schafft es zuerst, alle Karten aufzuheben? Möglich ist natürlich auch, dass mehrere Kinder pro Seite antreten.

… ein Heiler oder Arzt

Jesus hat Menschen geheilt. Und er selbst hat gesagt, dass er nicht für die Gesunden gekommen ist, sondern für die Kranken.

Auf einem großen Spielfeld werden die Kinder verteilt. Sie haben unterschiedliche Krankheiten. In der Mitte liegt eine Decke, auf die alle kommen können, um wieder gesund zu werden. Es gibt:

– Blinde: die Kinder können nichts sehen

– Lahme: die Kinder können nicht laufen

– Kinder mit gebrochenem Arm: nur einen Arm benutzen

Nur gemeinsam können alle es schaffen.

… ein Retter

Für manche ist Jesus ein Retter, ein Lebensretter, der in großer Not geholfen hat.

Für jüngere Kinder kann man hier ein „Rettungsring“-Werfen machen. Das heißt, man hat eine Art Rettungsring (z. B. Tauchring) und wirft diesen über verschiedene Dinge („fertiges“ Ringwurfspiel unter www.checklife.de).

Die Älteren bekommen folgende Aufgabe:

Auf einem großen See treibt ein Boot. Leider ist die Person bewusstlos, so dass sie nichts mehr mitbekommt.

Mit einem Seil wird ein großer Kreis gelegt (knapp 5 m Durchmesser) und in der Mitte steht ein Eimer. Die Gruppe bekommt 3 Seile (mind. 15 m lang) und versucht nun, den Eimer (alias das Boot) aus dem See (dem Kreis) herauszubekommen, ohne dass der Eimer umgeworfen wird. Allerdings darf man wegen der Tiefe nicht in den See.

… ein Augenöffner

Jesus hat vielen Menschen die Augen geöffnet. Er hat Blinde geheilt, aber auch Menschen einen Lebensweg aufgezeigt und ihnen so den Blick auf ein anderes Leben geöffnet.

Die Kinder gehen je zu zweit zusammen. Einer ist blind und der andere führt ihn zu drei verschiedenen Dingen, die der Blinde erfühlen und sich merken muss. Er wird wieder zum Ausgangspunkt geführt und geht dann sehend die Route wieder ab und zeigt auf die entsprechenden, vorher berührten Dinge. Gut dazu eignen sich auch draußen verschiedene Bäume.

… ein Freund

Für manche ist Jesus wie ein guter Freund, vielleicht sogar der beste Freund, weil sie ihm ihre Probleme anvertrauen können und wissen, dass Jesus sie versteht.

Man sagt: „Freunde verstehen sich auch ohne Worte“. Bei diesem Spiel werden Worte erklärt, allerdings mit möglichst wenig Worten. Das bedeutet, man muss mit Assoziationen arbeiten und sollte keine Sätze bilden.

Ein Kind hat eine Minute Zeit, der Gruppe verschiedene Wörter zu erklären, allerdings mit möglichst wenigen Worten.

Mögliche Begriffe: Baum, Tourist, Zunge, Kartoffel, Krokodil, Stiefel, Pinsel, Gurke, Italien, Braut, Kino, Flugzeug, Nudel, Bruder, Schnee, Wolke, Keller.

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