Mit dieser Themensammlungen wollen wir zur Arbeit mit der Jahreslosung 2026 anregen.
In der Bibel ist dieser Satz fast ganz am Ende der zu finden; er steht im vorletzten Kapitel. Der Satz verweist auf die Zeit, in der die letzten Tage anbrechen, bevor Gott selbst wiederkommen wird. Ein Satz, der in der vorletzten Zeit gesprochen sein wird. Aus dem Vorletzten wird auf das Letzte geblickt, bevor alles neu werden wird. Die Offenbarung des Johannes verlegt auch das Vorletzte in die Zukunft. Dann wird das Reich Gottes endgültig Realität werden und: Gott wird etwas kategorial anderes hervorbringen. Es geht nicht um Reparatur oder Wiederaufbereitung, ein Verbessern dessen, was nicht gut ist. Nein, Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!
Es wird kategorial anders sein – ganz neu, alles neu. Ein Neustart.
Wie wäre es, die Jahreslosung tatsächlich mal das ganze Jahr mitlaufen zu lassen und sich für 2026 mal vorzunehmen, ganz neu anzusetzen? – Wir möchten dazu anregen. Und wir haben auch vor, diese Themensammlung über das Jahr imer wieder anzureichern mit neuen Ideen und Impulsen. Und wir freuen uns darauf, wenn wir uns auch etwas zurückspielt. Wenn ihr selbst Ideen und Entwürfe habt, um die Jahreslosung im Lauf des (Kirchen-)Jahres zum Thema zu machen. Schickt uns gerne eine Nachricht an die Redaktion und wir nehmen das auf. Musikalisch kann euch die Jahreslosung übrigens mit diesem Lied begleiten (kostenlose Noten dazu findest du hier).
Startet doch mit einem Gottesdienst oder einer Andacht zur Jahreslosung neu ins neue Jahr. Wenn ihr euch mit der Jahreslosung und deren Kontext im Buch der Offenbarung intensiver beschäftigen möchtet, dann schaut euch doch mal diese kurze Exegese an. Sie ist eine verkürzte Version der Exegese aus dem Buch zur Jahreslosung “Alles neu” (erschienen bei Praxisverlag buch&musik und dort auch bestellbar). Das Buch sei an dieser Stelle wärmstens ans Herz gelegt. Denn dort finden sich viele Praxisideen mit Blick auf die Jahreslosung 2026. Eine Leseprobe mit einem feinen Entwurf aus und für den Bereich “Kirche mit Kindern” und einem Baustein mit einer Idee für einen “Makeover” findet ihr hier.
Erneuerung der Beziehung zu Gott und Vergebung empfangen wir im Heiligen Abendmahl. Im ersten Korintherbrief (Kapitel 11 Vers 26f.) lesen wir: „Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“. Und so ist Abendmahl immer wieder ein Neuanfang – Gott macht alles neu, wenn wir es feiern – bis er kommt. Dann wird alles neu werden. Aber bis dahin ist das Abendmahl ein Geschenk Gottes das in Beziehung zu Gott setzt und eine Einladung in unserem mitunter gebrochenen Leben neu anzufangen – mit Gott. Ein jugendgemäße Form findet sich in dem Baustein “mysterion”. Er enthält alle Materialien Abendmahl zu feiern.
Das Feiern des Abendmahles ist an keine bestimmte Zeit geknüpft. Jedoch feiern Christinnen und Christen Abendmahl an Karfreitag und Ostern. Und es sind diese beiden eng miteinander verbundenen Tage, die uns Jahr für Jahr vor Augen führen, dass Gott alles neu macht, aus dem Tod ins Leben führt. Auferstehung, neues Leben ist möglich, täglich, immer wieder neu. Symbolisiert wird das beispielsweise mit dem Samenkorn, das in die Erde fällt. Leblos und verborgen liegt es da – und doch treibt aus ihm neues Leben. Ein grüner Sprößling treibt aus – Leben keimt aus. Dazu haben wir eine Predigt für einen Jugendgottesdienst zum Bild des Weizenkorns von unserem neuen Redaktionsmitglied Katharina Trostel eingestellt. Das Osterfest ist seit den ersten Jahren des Christentums eng mit der Taufe verbunden. Und so erinnern Christinnen und Christen sich besonders an Ostern an ihre Taufe mit dem Gedanken: Das Neue ist mit und in mir, obwohl ich die gleiche Person bleibe. Und doch bin ich bin voll mit hineingenommen in das Neue. Dazu erinnern wir an unsere Themensammlung zu Ostern, die wir 2025 veröffentlicht haben. Dort ist auch verschiedene Anregungen wie man mit Jugendlichen eine Osternacht gestalten kann. Und speziell für Karsamstag hat unser Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann eine Andacht mit Titel “Unterwegs zum Neuen” geschrieben.
Auch im Frühjahr und Sommer lässt sich mit der Jahreslosung “Siehe, ich mache alles neu” gut arbeiten. Die aufblühende Natur bietet genug Anlässe und Bilder dazu. Die Sommerferien markieren immer wieder für Menschen Umbruchssituationen. Manchmal wird mit dem Umzug an einen neuen Studien- oder Arbeitsort alles neu. Dies könnte Anlass geben. Menschen für das Neue, das kommt zu segnen, sie z.B. in einem Gottesdienst auszusenden.
Über die Schöpfung und ihre Erhaltung nachzudenken, geht zu jeder Zeit. Oft ist aber auch die Erntezeit im Sommer und Erntedank ein guter Anlass. Lasst euch von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann mit ihrer Einheit “Die Zukunft der Erde – Upcycling oder Neuschöpfung” zum Nachdenken anregen.
Und auch der Herbst, der die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen führt bietet Anlass, über den Tod hinaus zu denken und mit der Verheißung Gottes “Siehe, ich mache alles neu!” Hoffnung zu verknüpfen. Eine Hoffnung, die über den Tod hinaus reicht. Dazu lest den Beitrag “Die Ewigkeit ist mein Zuhause” von Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann.
Und schließlich bricht mit dem Übergang in den Advent auch mit dem neuen Kirchenjahr wieder und wieder etwas Neues an. Advent – die Wartezeit bis zur Ankunft Gottes, der mit seiner Menschwerdung ein deutliches Zeichen setzt mit den Menschen neu zu beginnen. Und obwohl diese Festtage am Ende des Kalenderjahres alle Jahre wiederkehren sind sie es wert sich genau daran zu erinnern, warum Gott Mensch geworden ist. Die Anregungen des SWD-EC “Weihnachten neu erleben“, bietet dafür eine ganze Reihe von Anregungen. Und gestartet werden kann damit schon am ersten Advent.
Zum Jahresende kann gehört oft auch ein persönlicher Jahresrückblick. Zu diesem wird in der Andacht von Stefanie Weinmann angeregt. Die Idee kann aber auch als Element in einem Jugendgottesdienst aufgenommen werden.
Und so schließt sich der Jahreskreis.
Und es kann immer wieder neu werden, im Kleinen wie im Großen – bis dann am Ende alles neu wird!
Das ganze Jahr über werden Neuinterpretationen alter Choräle erscheinen. In den Choral Sessions 2 von Weida und Mohns sind schon 6 neue arrangierte Choräle erschienen. Hier haben wir sie für euch redaktionell zusammengestellt. Auf der Seite von Weida und Mohns sind mit den ersten Choral Sessions und weiteren Projekten schon einige Songs und Begleitmaterialien erschienen. Zu jedem Song gibt es Noten, ein Musikvideo aus der Jugendarbeit, ein Video zum Song mit Einführungen in den Song und das Thema, Ideen für die Nutzung im Gottesdienst / Jugendstunde / Schulunterricht.
Und wenn ihr die Jahreslosung zum Anlass nehmt, einfach mal etwas zu Entrümpeln und Neues anzugehen, dann ist der Artikel von unserem Redaktionsmitglied Christiane Lehmann über Exnovation für Jugendgottesdienst-Teams genau das Richtige.
Wir von der Redaktion jugonet wünschen euch auf jeden Fall ein gutes Jahr 2026 mit vielen neuen Entdeckungen und neuen Aufbrüchen.
Stefanie Weinmann, Christiane Lehmann und Matthias Rumm
Gott spricht: »Siehe, ich mache alles neu.« Und mit dieser Jahreslosung für 2026 wird deutlich: Gott ist ein Gott der Veränderung. Sein Wirken bewegt und erneuert. Genauso ist auch unser eigenes Leben ständig im Wandel. Doch Neues entsteht nicht im luftleeren Raum. Oft braucht es dafür die Freiheit, Altes loszulassen, anzupassen oder auch bewusst zu beenden.
Genau hier setzt Exnovation an. Während Innovation nach vorne denkt und Neues entwickelt, richtet sich Exnovation darauf, Überholtes oder Eingeschlafenes gezielt abzubauen. Mit dem Ziel, Freiraum für Neues zu schaffen. Die Arbeitsstelle MIDI stellt unter www.exmove.de hilfreiches Material dazu bereit, das viele Methoden, Beispiele und Reflexionshilfen übersichtlich sammelt.
Für Jugendgottesdienst-Teams können besonders folgende Methoden hilfreich sein, um mutig und miteinander Schritte der Veränderung zu gehen:
1. Müllbeseitigung: Was blockiert uns eigentlich?
Mit dieser Methode könnt ihr als Team überlegen, welche Traditionen und Gewohnheiten im Jugendgottesdienst oder im Team nicht mehr hilfreich sind. Der Schwerpunkt liegt darauf, hinderliche Elemente sichtbar zu machen. So wie beim Ausmisten, um wieder Platz zum Gestalten zu haben.
2. Warum noch?: Sinn und Ziel neu prüfen
Diese Methode hilft, indem sie euch an das ursprüngliche Ziel von eurem Jugendgottesdienst und seiner konkreten Gestaltung erinnert. So könnt ihr ehrlich prüfen: Erfüllt das heute noch seinen Zweck? Oder hat sich die Situation verändert? So entsteht Klarheit, was aktualisiert, angepasst oder beendet werden sollte.
3. Stop-Light-Tool: Was darf bleiben, was muss gehen?
Dieses Tool ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Bewertungsinstrument: Rot steht für „loslassen“, Gelb für „überdenken und anpassen“, Grün für „behalten und stärken“. Dadurch wird sichtbar, wie ihr als Team bestimmte Bereiche rund um euren Jugendgottesdienst einschätzt – und es entsteht eine gemeinsame Entscheidungsbasis.
4. Anerkennung von Widerständen: Gefühle ernst nehmen
Veränderungen lösen oft Unsicherheit oder Ablehnung aus – und das ist normal. Diese Methode lädt euch als Teams dazu ein, Widerstände nicht als Problem, sondern als wichtige Hinweise zu verstehen. Indem ihr offen darüber sprecht, welche Sorgen oder inneren Widerstände im Raum stehen, entsteht Vertrauen. So kann das Team gemeinsam Wege finden, Ängste zu benennen und konstruktiv mit ihnen umzugehen.
5. Sabbat – heilige Unterbrechung: Pause als geistliche Praxis
Diese Methode lädt dazu ein, innezuhalten, bevor Entscheidungen getroffen oder Veränderungen umgesetzt werden. Eine bewusste Pause – sei es ein spiritueller Impuls oder eine zeitliche Unterbrechung – hilft Teams, Abstand zu gewinnen. Diese heilige Unterbrechung verschiebt aber keine Entscheidungen, sondern öffnet Raum für Klarheit, neue Perspektiven und geistliches Hören.
5. Danke und Tschüss: wenn der Abschied wirklich gekommen ist
Manches hat lange gedient, war wertvoll und hat Menschen geprägt. Wenn etwas zu Ende geht, sollte das gewürdigt werden. Diese Methode verbindet das bewusste „Dankeschön“ für Vergangenes mit einem kleinen Ritual oder einer Feier des Abschieds. Dadurch wird deutlich: Wir lassen nicht achtlos los, sondern verabschieden uns dankbar – und schaffen einen guten Übergang zu Neuem.
Ausführliche Beschreibungen dieser und vieler weiterer Methoden sowie passende Bibeltexte und Impulse findet ihr unter www.exmove.de. Viel Segen beim mutigen Aufbrechen und beim Gestalten von euren Jugendgottesdiensten!
Die Bible Map App verstehen wir eher als ein Ergänzung zu einer anderen Methode.
Die Bibel wird lebendig, wenn man das Land der Bibel sieht und erkennt, wie viele Artefakte wir heute haben, die die biblische Geschichte belegen.
Die Bible Maps App ist eine interaktive Anwendung, die dir hilft, die Welt der Bibel besser zu verstehen. Sie verbindet biblische Texte mit echten geografischen Orten und zeigt dir, wo bestimmte Ereignisse in der Bibel stattgefunden haben. So wird die Bibel anschaulicher, greifbarer und lebendiger.
Was die App kann:
Warum ist die App hilfreich?
Weil sie zeigt, dass die Bibel kein Märchenbuch ist, sondern auf echten Orten, Zeiten und Menschen basiert. Wer die geografischen Zusammenhänge versteht, erkennt vieles im Bibeltext klarer und bekommt ein besseres Gesamtbild.
The Chosen ist die erste Serien-Verfilmung über das Wirken von Jesus und darüber, wie drastisch sich das Leben der Menschen verändert, die ihm begegnen. Sie wurde über Crowdfunding finanziert und hat sich binnen kürzester Zeit zu einem Phänomen mit über 600 Millionen Zuschauern entwickelt. Die Serie zeigt einen derart menschlichen Jesus, wie man ihn bisher noch nicht gesehen hat: warmherzig, humorvoll, einladend. Und so unwiderstehlich göttlich, dass man begreift, warum die Menschen alles stehen und liegen lassen, um ihm zu folgen.
The Chosen ist auf 7 Staffeln angelegt, von denen die ersten erhältlich sind. The Chosen kann im Internet (Die auserwählte TV-Serie | Sehen Sie sich die Videos und Trailer mit der kostenlosen Chosen App noch heute an!) oder über die The Chosen-App kostenfrei angesehen werden.
Durch den Kauf von DVDs, Blu-rays, Merchandise und Büchern unterstützt ihr die Macher der Serie.
Für dich allein:
Du kannst die Serie einfach für dich allein anschauen. Lies dir nach dem Streamen den passenden Bibeltext in der Bibel durch. Dann kannst du dir einen Eindruck vom echten Bibeltext machen und darüber mit dem Gesehenen ins Nachdenken kommen.
Für eine Gruppe:
Falls du die Folgen mit einer Gruppe anschauen möchtest, gibt es hier auf jugendarbeit.online zu den ersten Staffeln zu jeder Folge Gruppenmaterial mit Bausteinen, die du für deine Gruppe nutzen kannst. Du kannst die Inhalte der jeweiligen Folgen vertiefen und aufgreifen. Ideal, um die Folgen gemeinsam zu schauen und danach als Gruppe zu erleben, besprechen und persönlich anzugehen:
Elemente in den Erarbeitungen sind immer unterschiedlich. Mal ein Spiel, Gespräch durch Fragen, eine Zeugnisandacht, der Blick in die Bibel, eine persönliche Challenge oder etwas zum Essen.
Als Event:
Du kannst ebenso eine Filmnacht veranstalten und ihr schaut eine ganze Staffel auf einer Freizeit oder an einem Wochenende. Für ein solches Event könntest du ebenso punktuell die Ausarbeitungen für Gruppen auf jugendarbeit.online nutzen und damit Stream-Breaks in kleinen Gruppen gestalten.
Bitte beachten: Kirchen und Gemeinden, die Szenen aus The Chosen im Rahmen ihrer Gemeindeveranstaltungen nutzen wollen, oder die ganzen Folgen und Staffeln aufführen wollen, benötigen eine Lizenz dafür:
Aufführungslizenz:
Bitte diesen englischsprachigen Link klicken www.comeandseefoundation.org/resources und dort auf das “License Form” gehen. Das dann ausfüllen und abschicken. Die Antwort erfolgt dann innerhalb weniger Stunden.
Die Aufführung von urheberrechtlich geschütztem Material (und das ist The Chosen) erfordert in Deutschland, Österreich und Schweiz eine Aufführungslizenz. Das MUSS gemacht werden und ist nicht optional.
Bei einem Bible Walk lasst ihr euch die Bibelstellen (z. B. einen kurzen Brief wie den Philipperbrief) vorlesen, während ihr durch die abgesprochene Landschaft lauft. An bestimmten Stellen in der Bibel macht ihr eine Pause und tauscht euch über das Gehörte aus.
Die Bibeltexte könnt ihr per Hörbibel hören. Jeder sollte sie auf seinem Handy verfügbar haben. Dazu hat jeder ein paar Kopfhörer.
Empfehlen können wir für diese Nutzung die NewVersion App. Diese hat eine Vorlesefunktion bei den Übersetzungen „Hoffnung für alle“ und „Luther“. Aber natürlich gibt es auch etliche andere Hörbibeln. Die meisten sind aber kostenpflichtig. Ladet euch die nötigen Daten vor dem Loslaufen im WLAN runter. Dann verbraucht ihr nicht so viel Datenvolumen.
Lest euch in der Vorbereitung den ausgewählten Text aufmerksam durch und überlegt euch, an welchen Stellen ihr eine Pause einlegen wollt, um über das Gehörte ins Gespräch zu kommen.
Bleiben wir beim Beispiel des Philipperbriefs, dann sollten es nicht zu viele Pausen sein. Wir empfehlen zwei bis drei, damit der Vorlesefluss und die eigenen Gedankenprozesse nicht zu oft unterbrochen werden. In diesen Breakout Sessions könnt ihr euch in kleinen Gruppen über das Gehörte austauschen:
Das Hören des Philipperbriefes dauert ca. 30 Minuten ohne Pausen und Breakout Sessions. Bei einem längeren Text bietet sich auch eine längere Tour an. Es ist möglich, ein ganzes Evangelium oder sogar das ganze Neue Testament auf diese Weise zu hören.
Varianten: Natürlich könntet ihr auch gemeinsam ein normales Buch oder eine spannend-kontroverse Podcast-Folge hören und euch darüber austauschen.
Dieser Beitrag ist mit freundlicher Genehmigung entnommen aus “Gemeinsam Abenteuer erleben – 69 Mikroabenteuer für Gruppen, Familien und Mentoren“, Ingo Müller und Stefan Westhauser (Hrsg.), 2022 BORN Verlag.
Nikodemus.AI bietet vielfältige Möglichkeiten, das persönliche Bibelstudium und die Arbeit in Jugendgruppen zu bereichern. Nikodemus AI ist ein Chatbot, der auf Basis einer künstlichen Intelligenz (KI) arbeitet. Du findest ihn unter www.bibelserver.de und er kann nur mit Anmeldung genutzt werden.
Hier ein paar Vorschläge:
Nikodemus.AI kann eine wertvolle Ergänzung für das Bibelstudium allein oder in der Gruppe sein. Sie kann aber nie den Austausch mit echten Menschen ersetzen. Ein Hinterfragen der Antworten und das Suchen nach eigenen Wissensquellen ist wichtig.
Du bist noch nicht so lange mit Jesus unterwegs?
Du willst mit Jesus durchstarten, weißt aber nicht so genau wie?
Du willst Jesus und Gemeinschaft mit anderen Christen erleben?
Die 60 Ideen in dem Buch “Follow Up” fordern dich heraus, die Beziehung zu Gott einzugehen. Hier darfst du Gott persönlich erleben, Neues kennenlernen, Dinge ausprobieren, hinterfragen und deinen persönlichen Weg finden hinein in die Jesus-Nachfolge. Dabei spielen immer wieder auch Bibeltexte eine zentrale Rolle.
Das Buch eignet sich für Jesus-Fans und Neustarter im Glauben ab ca. 13 Jahren.
Eine Leseprobe gefällig oder gleich zum Bestellen:
https://www.scm-shop.de/follow-up-7564036.html
“Follow up – 60 Ideen für deinen Start mit Jesus”, Tobias Liebmann, Ingo Müller, Martin Schott, Mire Tölgyesi (Illustr.),
3. Gesamtauflage (1. Auflage: 20.08.2024), BORN Verlag
Die Teens sprechen – mit Kopfhörern auf dem Kopf – sinnfreie Sätze in ein Mikrofon. Dabei hören sie nur sich selbst. Was auf den ersten Blick wie sinnfreie Sätze aussieht, entpuppt sich, wenn man die ganze Aufnahme anhört, als ein stimmiges Hörspiel: „Die Provokation“.
Basierend auf 1.Kor 13, 12+13, wo wir jetzt nur durch einen Spiegel schauen und nur Umrisse, später aber alles erkennen werden, kam die Idee: Wie wäre es also, wenn ein lustiges Hörspiel entstehen würde, wenn alle Teens nur einzelne (sinnfreie) Sätze in ein Mikrofon sprechen, die allein für sich keinen Sinn ergeben und auch keiner in einen Zusammenhang bringt, weil ja alle Kopfhörer aufhaben und nur jeder sich selbst hört? Aber nach der Aufnahme ergibt alles sehr wohl Sinn, wenn man sich die ganze Aufnahme anhört und dadurch ein Hörspiel entsteht (und auch „Running Gags“ der Jugendgruppe enthält)
Wir haben uns überlegt, wie könnte ein witziges Hörspiel entstehen, wenn Teens nur einzige Sätze in ein Mikrofon sprechen? Wir haben „Die Provokation“ geschrieben und den Text in 6 Teile geteilt. Jedes Teil (A-F) haben wir einem Teen zugeteilt und gesagt, er möge („wenn seine Zahlen kommen“, Erklärungen siehe unten) die Sätze in das Mikrofon sprechen. Und er möge hier und da kreativ sein…
Da ja jeder Teen wissen muss, wann er dran ist mit seinen Sätzen, haben wir jedem Satz eine laufende Ziffer im Drehbuch zugeteilt (1-100). So hatte z.B. Teen A folgende Sätze: 6,8,23,35,…
Da wir nicht wissen, ob Ihr das Drehbuch noch verändern wollt (was wir dringend empfehlen: Gibt es „Running Gags“ eurer Jugendgruppe, die ins Drehbuch müssen?), verzichten wir hier im Drehbuch auf laufende Nummern. Und immer wenn der betreffende Satz von Teen A (oder B-F) gesprochen werden muss, haben wir fortlaufende Karteikarten vorbereitet (ebenfalls 1-100), so dass jeder Teen während der Aufnahme immer wusste, wo wir sind, weil wir immer die laufende Karteikarte hochgehalten haben. Ich hoffe, dass Konzept ist klar geworden. Ansonsten gern melden!
Ach so: Im Drehbuch musste auch zusammen gelacht werden. Das haben wir tatsächlich vorher geübt. Witzig, wenn man dabei die anderen Teens nicht hört.
Drehbuch in 6 Teile geschnippelt und alle separaten Teile an 6 Teens verteilt
Zwei Fragen noch:
Nur 6, weil bestimmt nicht alle mitsprechen wollen. Ich würde vorher ankündigen, was während der Aufnahme alles passiert (gesungen, gerappt, gedichtet), und nur die Mutigen machen mit. Somit bekommen nur 6 Teens den Kopfhörer (mit Musik, oder eben Ohropax, um nur sich selbst zu hören), die anderen Teens können ruhig alles mithören.
2. Und, nehmen wir alles gleichzeitig auf? Wird irgendetwas noch geschnitten?
Das ist ja eben der Spaß: Eine einzige Aufnahme und alle sprechen während der Aufnahme (wann jeder Teen dran ist). Es wird nichts geschnitten.
=> siehe auch PDF zum Download
(eure Running-Gags gern VORHER dazufügen!)
Wo ist denn Papa?
Kommt wohl gleich.
Aber die Tafel sieht ja schon einmal großartig aus. Und extra einen Kellner hat er eingestellt, der uns schon eingeschenkt hat.
Alle rufen aus der Ferne dem Kellner zu: Vielen Dank!!
Wollen wir uns nicht alle setzen?
Alle: Ja, gute Idee.
Warum hat der Kellner eigentlich schon eingeschenkt? (leise)
Weiß ich auch nicht? Er hätte ja noch warten können, bis Papa kommt. Er hat schließlich Geburtstag. Ihm müsste man zuerst einschenken.
Ich habe mal irgendwo gehört, dass jeder es verdient, dass ihm eingeschenkt wird. Und das Glas wird immer voll eingeschenkt.
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Wo ist denn jetzt unser Vater?
Kommt wohl gleich. Er wird sicher kommen. Hat er schließlich versprochen.
Etwas Zeit haben wir noch. Kommt sagt mal, wollen wir ihm nicht ein Geburtstagsständchen singen, wenn er gleich kommt?
Hast du etwas vorbereitet?
Ja, sicher, was haltet ihr von…? (singt vor, sei kreativ!)
Super. Können wir das auf Englisch singen?
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle lachen
Toll, dass so viele gekommen sind. Das wird ihn freuen.
Finde ich auch. Er feiert ein Fest und alle seine Kinder kommen. Wirklich alle. Außer („Running Gag“…) Der/die … („Running Gag“).
Und schaut mal, wie schön das Festmahl gedeckt ist. Wow!
Sagt mal, wie fandet ihr alle eigentlich seine Einladungskarte an uns?
Stimmt, die war etwas merkwürdig. Hat die noch jemand?
Ich. Hier. Soll ich noch einmal vorlesen?
Ja. “Liebe Kinder, herzliche Einladung zu meiner Geburtstagsfeier. (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Jetzt könnte Papa wirklich mal kommen.
Sag mal, …, willst du nicht was rappen, wenn Papa kommt?
Ok, könnte ich machen.
Lass mal hören!
Was haltet ihr von…? (rappt, sei kreativ!)
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Super.
Stopp mal alle!
Was denn?
Hört ihr draußen auch die Gehgeräusche? Er kommt. Ruhig jetzt alle!
RUHE! (unterbricht den letzten Sprecher!)) Papa kommt!
Ich höre nichts.
Ich auch nicht.
Warte, mein Handy klingelt. Eine Nachricht von (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Und was machen wir jetzt?
Was haltet ihr von einer Rede, wenn Papa kommt?
Hast du eine vorbereitet?
Noch nicht.
Aber sie sollte sich reimen, das mag Papa.
Und was soll vorkommen?
Das Wort … (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle lachen.
Traust du dir eine Rede in Reimform zu?
Ja, sicher, vielleicht so was in der Art (und fängt an)
“Lieber Papa, (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle: “SUPER!” oder “GROSSARTIG”
Komm, lass uns kurz darauf anstoßen!! Auf diese Rede!
Die wird Papa bestimmt freuen, wenn er gleich kommt.
Alle stoßen an. – (kurzes Glasgeräusch)
Ich habe nichts zu trinken mehr.
Ich auch nicht mehr. Vielleicht kann der Kellner nachschenken. “Entschuldigung”…
Der Kellner hat dich gehört und kommt jetzt zu uns.
Wie sieht der denn aus?
(etwas Pause) Papa?!? (laut schreiend)
Alle kreischen.
Bei Fragen zur Umsetzung könnt ihr euch auch jederzeit bei mir melden. Mailkontakt von Heiko: heiko1more@gmx.dee
Die Kinder erleben in dieser Jungscharstunde, wie es sich anfühlt blind zu sein.
Im Anschluss kann man passend dazu die Geschichte erzählen, wo Jesus einen Blinden heilt. Dann können die Kinder sich sehr gut in die Situation hineinversetzen, da sie es vorher praktisch erlebt haben.
(Beispiel Markus 10, 46-52)
Benötigtes Material: Bilder der Challenges (siehe Download), Augenbinden, leere Wasserflaschen, Fruchtgummi, Gegenstände zum Erfühlen, Decke, Bauklötze + Bild von Bauwerk, Stuhl, Schlüsselbund
Und so geht’s: Es werden Kleingruppen gebildet. Es geht nicht um Punkte, sondern nur um den Spaß. Die Kinder bekommen in der Kleingruppe die Bilder von den Challenges gezeigt. Sie dürfen dann auswählen, welche Challenges sie machen wollen.
Alternativ (bei kleinen Gruppen) kann man auch einfach eine Station nach der nächsten spielen.
Fühlen – Lege einen Gegenstand unter die Decke. Ein Kind muss diesen erfühlen.
Schmecken – Jedes Kind bekommt die gleiche Fruchtgummi-Sorte auf die Hand (Kinder sind blind). Sie müssen die Sorte erschmecken. Wer errät die richtige Sorte?
Hören – Eine Person sitzt blind auf einem Stuhl. Unter den Stuhl liegt ein Schlüsselbund. Nun muss sich ein Kind anschleichen und versuchen den Schlüssel zu klauen. Gelingt das, darf dieses Kind als nächstes auf den Stuhl. Wird es gefangen, darf ein nächstes Kind es versuchen. Das Kind auf dem Stuhl darf nicht vom Stuhl runter gehen.
Flaschen – Es stehen mehrere Flaschen auf dem Boden. Ein Kind muss versuchen blind von der einen auf die andere Seite zu kommen (darf nicht außen herum). Ein anderes Kind darf mit Worten begleiten und versuchen das Kind durch den Parcours zu führen.
Bist du Fiffy? (Hunde-Bild) – Bei dem Spiel ist es noch lustiger, wenn 2 oder 3 Gruppen zusammen spielen (ca. 5-10 Personen). Alle Kinder bekommen die Augen verbunden. Nun wird ein Kind zum „Fiffy“ ernannt. Fiffy kann etwas sehen und muss versuchen den anderen Kindern auszuweichen. Nun gehen alle los und versuchen Fifffy zu fangen. Wenn man jemanden berührt, fragt man „Bist du Fiffy?“ – ist das Kind nicht Fiffy, sagt es „Nein“. Ist es aber wirklich Fiffy, antwortet das Kind nicht. Kommt also keine Antwort, hat man Fiffy gefangen und darf selbst die Augenbinde abnehmen (hier muss man als MA evtl. nachhelfen, da vor allem die kleinen Kinder nicht immer sofort verstehen, dass sie Fiffy gefangen haben).
Nun müssen die zwei Fiffys sich an die Hand nehmen und gemeinsam vor den anderen Kindern weglaufen. Die Kette wird dann immer länger, desto mehr Kinder Fiffy fangen und selbst zum Fiffy werden. Das Spiel endet, wenn alle Kinder Fiffy gefangen haben.
Bauklötze – Eine Person bekommt die Augen verbunden. Eine andere Person bekommt das Bild mit den Bauklötzen gezeigt und muss dem anderen Kind beschreiben, was es tun muss. Wenn alle Klötze richtig aufeinander stehen, ist die Challenge geschafft und das nächste Kind ist an der Reihe.
Überleitung: So wie es für euch bei den Challenges schwierig und herausfordernd war, weil ihr nichts sehen konntet, so ging es auch einem Mann aus der Bibel:
Erzählt nun die Geschichte “Jesus heilt einen Blinden” (Markus 10, 46-52) und nehmt Bezug auf die Erfahrungen, die die Kinder als “Blinde” gemacht haben.
Programmbausteine
Die Jahreslosung nimmt die Kinder hinein in ihren kindlichen Horizont vom Entdecken, Ausprobieren und Erkunden. Prüfen, testen und checken zielt auf und in ihre kindliche Entdeckerfreude. Wahrscheinlich sind deshalb Formate wie „Willi wills wissen“ oder die ganzen Checker-Formate „Checker Tobi / Julian / Marina / Can“ deshalb so erfolgreich. Neben den wöchentlichen Folgen gibt es sogar Filme in Spielfilmlänge, die Kinder in ferne Länder mitnehmen.
Mit unserer Jahreslosung können wir daran gut andocken. Deshalb hier zwei Ideen zum eigenständigen Weiterdenken und Weiterentwickeln:
Anhand des Themas kann eine klassische Schnitzeljagd entworfen werden. An jeder Weggabelung müssen die Kinder eine Frage beantworten. Zwei Antworten sind vorgegeben (A oder B – die Fragen und Antworten müssen vorbereitet werden). Je nach Ergebnis nehmen sie entweder den Weg A oder B. Es ist immer nur eine Antwort richtig. Der andere Weg endet nach ca. 100 Metern mit der richtigen Antwort und der Bitte, zurückzugehen, um dann dem anderen – dem richtigen Weg – zu folgen.
Das Thema „Prüfen“ kann auch super anhand eines Stationenlaufs durchgeführt werden, bei dem an jeder Station eine Aufgabe oder ein Experiment gemacht werden muss. Ein Laufzettel kann den Kindern dabei helfen, den Überblick nicht zu verlieren. Anhand des Zettels können sie eigenständig prüfen und entscheiden, welcher Aufgabe sie sich als nächstes stellen wollen.
Nun noch ein paar Ideen, die in beide Aktionen eingebaut werden können. So kann jede und jeder seine individuellen Module zusammenstellen, je nachdem, welches Material gerade zur Verfügung steht.
Puzzle: Aus vielen Einzelteilen entsteht ein Gesamtes. Hier kann ein vorhandenes Puzzle verwendet werden oder auch ein eigenes Puzzle erstellt werden.
Experimente: Verschiedene Experimente (werdet hier ruhig kreativ!) durchführen lassen und anschließend gemeinsam überlegen, welches Ergebnis am ehesten passt.
Spiele: Spiele, bei denen nicht das Gewinnen oder Verlieren im Vordergrund steht, sondern das Miteinander.
Basteln: Es Kann z. B. ein alternatives TÜV®-Logo mit den Buchstaben „PBG“ in Anlehnung an „Prüft alles und Behaltet das Gute“ gebastelt werden.

Fahrrad prüfen: Die Kinder, die mit dem Fahrrad gekommen sind, können das Fahrrad auf Verkehrssicherheit untersuchen und prüfen. Hierbei sollten allerdings von Mitarbeitenden die Prüf-Kriterien festgelegt werden.
Bibeltext lesen: Den Bibeltext gemeinsam lesen, besprechen und dann überlegen, was jede und jeder für sich behalten möchte: „Was ist das Gute, das ich behalten will?“
Abend-Ritual für zu Hause: Den Tag Revue passieren lassen und überlegen, was „das Beste / das Gute“ war. Was hat mir gutgetan? Das Ganze kann in ein Abendgebet bzw. eine Abendliturgie für Kinder eingebettet werden.
Dinge prüfen: Miteinander überlegen, was wir alles prüfen können, z. B.:
Jenga: Mit Jenga-Steinen einen Turm bauen und prüfen, wie lange man Klötze rausnehmen kann, ohne dass er einstürzt.
Labyrinth: Selbst ein Labyrinth zeichnen mit der Vorgabe, dass nur ein Weg zum Ziel führen darf.
Mit Luftballon basteln: Einen Luftballon aufpusten, eine Schnur dranbinden. Auf eine Karte den Bibelvers gestalten, der in der Stunde Thema war. Jede und jeder gibt ihren bzw. seinen Luftballon an ein anderes Kind weiter.
Wörter-Testen: Verschiedene Wort-Spiele ausgeben (Wort-Suchspiel, Kreuzworträtsel, Zahlenreihen …
Und jetzt: Viel Spaß beim Ausprobieren!
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